Infanteriestützplattform

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ISP-Klone.jpg
ISP
Allgemeines
Hersteller:
Modell:

Repulsor-Gleiter[3]

Preis:
Besondere Merkmale:

Heckturbine[5]

Technische Informationen
Länge:

5 Meter[1]

Höchstge-schwindigkeit:

100 km/h[4]

Antriebsart:
  • Repulsorlift-Antrieb[5]
  • Turbine[3]
Sensoren:

Laser-Geländescanner[5]

Bewaffnung:

2 Zwillingsblasterkanonen[6]

Kapazitäten
Besatzung:
Beladung:
  • 55 kg[4]
  • Vorräte für 1 Tag[4]
Nutzung
Einsätze:
Rolle:
  • Infanterieunterstützungs-[1] und Patrouillenfahrzeug[8]
Zugehörigkeit:

Die Infanteriestützplattform (kurz ISP) war ein leichter Repulsorgleiter der Großen Armee der Republik, der dazu entworfen wurde, unsicheres Gelände wie Sümpfe oder Seenlandschaften zu überqueren. In einer Zusammenarbeit des Unternehmens Arakyd Industries und der Aratech Repulsorenwerke wurde er während der Klonkriege als Variante des BARC-Gleiters für die Klontruppen der Galaktischen Republik entwickelt und von Uulshos Manufacturing produziert. Er bewegte sich durch einen Repulsorlift-Antrieb und mithilfe eines starken Turbogebläses fort, weshalb er eines der wendigsten Bodenfahrzeuge in der Armee war. Der Gleiter kam unter anderem in den Schlachten von Kashyyyk und Felucia zum Einsatz.

Beschreibung[Bearbeiten]

Ein ISP-Gleiter

Die Infanteriestützplattform war ein leicht gepanzerter[4] Sumpfgleiter,[3] der sich über jegliches Terrain hinweg fortbewegen konnte und insbesondere für sumpfiges Terrain geeignet war.[4] Mit einer Länge von fünf Metern[1] war sie etwas länger als ihr Vorbild, der BARC-Gleiter.[4] Sie besaß einen symmetrischen Aufbau und wurde durch eine stabilisierende Leiste in der Mitte geteilt. Diese Längsstrebe verband den Bug des Gefährts mit dem Turbogebläse.[5] Zwei miteinander verbundenen Plattformen bildeten ihren Grundaufbau.[6] Vorn lag eine halbkreisförmige Platte, auf der die beiden Buggeschütze des Gefährts montiert waren. Diese Sektion war durch mehrere Streben mit dem Hauptteil des Fahrzeugs verbunden, der ebenfalls halbkreisförmig war. Beiderseits des Bugs befanden sich runde Panzerplatten, die die Insassen des ISP-Gleiters vor wegspritzendem Schlamm,[5] aber auch vor Feindbeschuss schützen sollten. Allerdings waren sie dadurch nur von vorn gedeckt, gegen Angriffe von oben oder von der Seite hingegen schutzlos.[6]

Auf einer Ablage zwischen den Piloten lag die Repulsorlift-Einheit des Gefährts. Die Insassen der Infanteriestützplattform saßen in Pilotensitzen, an deren Armlehnen sich Joysticks zur Steuerung der Systeme befanden. Die Fahrer wurden mit Sicherheitsgurten davor bewahrt, bei schnellen Bremsungen aus den Sitzen geschleudert zu werden. Ihnen gegenüber waren Monitore zur Überwachung der verschiedenen Funktionen des Fahrzeugs angebracht. Neben den Piloten lagen auf beiden Seiten heckwärts gerichtete Abluftöffnungen, die dafür sorgten, dass der Motor des Gleiters nicht überhitzte. Mittig hinter ihnen befand sich das[5] Turbogebläse.[3] Der Gleiter wurde sowohl von seinem Repulsorlift[5] als auch durch die Turbine am Heck vorangetrieben.[3] So war es dem Piloten möglich, das Fahrzeug auf bis zu 100 km/h zu beschleunigen.[5] Durch die Umkehrung des Schubs[4] ließ sich der ISP-Gleiter rasch bremsen und rückwärts fliegen. Der Pilot manövrierte das Gefährt, indem er den Austrittsvektor des vom Gebläse produzierten Ausstoßes geringfügig veränderte. Dabei konnte er engere Kurven fliegen und präzisere Manöver vollziehen als andere Fahrzeuge der Republikanischen Armee. Durch den Repulsorlift schwebte er knapp über dem Boden.[5] Um den Boden abzutasten,[3] nutzten die Klonpiloten des ISP-Gleiters einen[5] sich automatisch anpassenden[2] Laser-Geländescanner. Die Sensoren waren beiderseits am äußersten Ableger des Chassis angebracht.[5] und waren somit von Unebenheiten und unsicherem Gelände nicht betroffen.[4] Das Fahrzeug konnte sich trotz seiner guten Eignung für sumpfiges Terrain auf jeglichem Gelände fortbewegen.[6] Das gesamte Fahrzeug war in Grautönen gehalten[5] und mit roten Farbmarkierungen versehen.[3]

Die Besatzung der Infanteriestützplattform setzte sich aus einem Piloten und einem Kanonier zusammen.[2] Dabei bediente der Fahrer neben den Steuerkonsolen zudem eines der beiden Bordgeschütze.[6] Die auf beiden Seiten am Bug angebrachten Zwillingsblasterkanonen[5] waren dazu geeignet, Infanterietruppen auszuschalten[6] und stark genug, um auch größeren Zielen Schaden zuzufügen.[1] So konnte man sie auch gegen leicht gepanzerte Ziele einsetzen und mit einem exakten Treffer massive Panzer beschädigen.[6] Als besonders effektiv erwiesen sie sich gegenüber Schweren Raketenplattform-Droiden-Kanonenbooten und NR-N99 Persuader-Klasse Droidenpanzern.[5] Die Blasterkanonen waren auf ihrer jeweiligen Seite nach außen drehbar und erreichten einen Schwenkbereich von etwa 90°.[6] Dabei konnten die Geschütze dauerhaft feuern, ohne zu überhitzen.[4] Ihre maximale effektive Reichweite betrug 100 Meter.[6] Die Piloten des ISP-Gleiters konnten bis zu 55 Kilogramm Fracht sowie Vorräte für einen Tag an Bord mitführen.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Eine ISP auf Felucia

Da die schweren Kampfläufer der Großen Armee der Republik auf sumpfigem Terrain einsanken und somit als Unterstützung für die Infanterieeinheiten nutzlos waren, gab das Oberkommando der Klontruppen die Entwicklung von Repulsorfahrzeugen in Auftrag.[1] Neben den UT-ATs, die die bisherigen Stützen der Artillerie, die AT-TEs und SPHAs, entlasten sollten,[4] entstanden auch mehrere Gleitermodelle, deren häufigste Ausführung der BARC-Speeder der Aratech Repulsorenwerke war.[3] Um für jegliches Umfeld entsprechend gerüstet zu sein, entwickelte die Firma[1] in Zusammenarbeit mit Arakyd Industries[2] und Uulshos Manufacturing[6] den ISP-Sumpfgleiter.[4] Das Fahrzeug war neben seiner Funktion als Infanterieunterstützung auch als Patrouillengefährt nutzbar[8] und stach durch seine Manövrierfähigkeit und Geschwindigkeit hervor.[6] Der ISP-Gleiter wurde spät während der Klonkriege eingeführt.[2]

Während der Schlacht von Queel kämpften Klonkrieger mit Infanteriestützplattformen gegen die Droidenarmee der Separatisten. Unter der Führung der Jedi Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi bekämpften sie die B1-Kampfdroiden auf STAP-Fahrzeugen in den Sümpfen des Planeten. Dabei gerieten sie unter den Beschuss von Zwergspinnendroiden und schweren Geschützen. Nachdem Skywalkers Padawan Ahsoka Tano die Artillerieeinheiten vernichtet hatte, konnten sie das Gefecht in den Sümpfen für sich entscheiden und bereiteten den Sturm auf das Kommandozentrum der Droiden vor.[10] Im letzten Kriegsjahr ließ der Jedi-Meister Yoda den ISP-Gleiter von den Klonkriegern des 41. Elitekorps[7] als Patrouillenfahrzeug[8] einsetzen, da er für die sumpfige Seenlandschaft Kashyyyks geeignet war. Dabei arbeiteten die Besatzungen der Fahrzeuge mit den Wookiees zusammen, die zur Aufklärung Oevvaor-Düsenkatamarane und Raddaugh Gnasp Schwirrflügler nutzten. Während der Schlacht zur Verteidigung Kachirhos kämpften sie gegen Droidenpanzer und Kanonenboote. Zur gleichen Zeit nutzte die Jedi-Meisterin Aayla Secura einige ISP-Gleiter als Geleitschutz für eine Kolonne AT-OT- und AT-AP-Läufer, die während der Schlacht von Felucia einen der dichten Pilzwälder des Planeten durchquerte.[7] Nach der Ausrufung der Order 66 und der Einführung der neuen Ordnung wurden die verbliebenen ISP-Gleiter in die Imperiale Armee übernommen. Während des Galaktischen Bürgerkriegs gelangten mehrere Fahrzeuge in den Besitz von Verbrecherorganisationen wie der Schwarzen Sonne, des Huttenkartells oder des Zann-Konsortiums. Die Sumpfgleiter waren an verschiedenen Zwischenfällen auf den Welten Saleucami und Hypori zwischen dem Konsortium und den Hutts sowie einem Scharmützel Tyber Zanns mit dem Imperium auf dem Planeten Honoghr beteiligt.[9]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Die Infanteriestützplattform erschien erstmals im Film Episode III – Die Rache der Sith.
  • Das Aussehen des ISP-Sumpfgleiters gehörte zu den ersten Entwürfen für Episode III, für die der Konzeptzeichner TJ Frame verantwortlich war. Die Gefährte sind an realen Luftkissenbooten und Hovercrafts orientiert.
  • Während der The Clone Wars Campaign Guide einen Wert von 11.600 Credits für einen neuen ISP-Gleiter und 2.880 für einen gebrauchten angibt, sind es laut der Revenge of the Sith Collection 16.000 für einen neuwertigen und 10.000 für einen gebrauchten. Für diesen Artikel wurde die Angabe aus dem The Clone Wars Campaign Guide verwendet.
  • Im Jahr 2005 brachte der dänische Spielzeughersteller LEGO Modelle des ISP-Gleiters und des Wookiee-Katamarans heraus, die zusammen als ein Set erhältlich waren. Dieser Bausatz trägt die Nummer 7260. Im Jahr 2010 erschien erneut ein ISP-Modell mit der Nummer 8091, diesmal alleine mit mehreren Minifiguren, darunter neben einem Besatzungsmitglied die Jedi-Ritterin Barriss Offee sowie verschiedene Kampfdroiden.