Rakehell (Sorannan-Klasse)

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Dieser Artikel behandelt eine spezielle Bedeutung des Begriffes, für weitere Bedeutungen siehe Rakehell.
Rakehell
Allgemeines
Hersteller:
Klasse:
Besondere Merkmale:
Technische Informationen
Länge:

600 Meter oder mehr[4][5]

Antrieb(e):

Experimenteller Antrieb[3][6]

Bewaffnung:

Experimentelle Bewaffnung[7]

Nutzung
Erste Sichtung:

4 NSY[1]

Zerstört:

17 NSY[2]

Schlachten:
Crewmitglieder:

Tal Fraan[9]

Flottenverbände:
Zugehörigkeit:

Die EX-F war eine Waffen- und Antriebstestplattform des Galaktischen Imperiums, die auf dem Rumpf eines Dreadnaught-Kreuzers von Rendili montiert wurde. 8 Monate nach der Schlacht von Endor wurde sie zusammen mit dem restlichen Black-Sword-Kommando von den Yevethanern unter der Führung von Nil Spaar erobert. Diese tauften das Schiff in Glory of Yevetha um, nannten es manchmal aber auch nur Glory. Anschließend kam das Raumschiff im Zuge der Schwarze-Flotten-Krise zum Einsatz, wurde aber im Zuge der Schlacht von N'zoth von den gefangenen Imperialen unter der Führung von Sil Sorannan zurückerobert. Die überlebenden Imperialen der EX-F schlossen sich Gilad Pellaeons Imperium im Äußeren Rand an, unter dessen Kommando das Schiff nun in Rakehell umbenannt und als Sternenzerstörer der Sorannan-Klasse klassifiziert wurde. Admiral Pellaeon setzte die Rakehell in der Schlacht von Anx Minor, wo es zerstört wurde, durch die Explosion seines Antimateriereservoirs dabei aber mehrere andere Schiffe in seiner Nähe zerstörte oder beschädigte und so die Schlacht für die Neue Republik entschied.

Geschichte[Bearbeiten]

Glory of Yevetha[Bearbeiten]

Eine mobile imperialen Raumschiffswerft des Black-Sword-Kommandos mit der angedockten Intimidator und weiteren Kriegsschiffen.

Im Jahr 4 NSY, acht Monate nach der Schlacht von Endor (ca. 39:11), befand sich die EX-F zusammen mit weiteren Großkampfschiffen des Black-Sword-Kommandos im Raumdock Schwarz 15 im Orbit von N'zoth. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kommandeur der planetaren Garnison, Jian Paret, den Befehl erhalten das komplette imperiale Personal des Planeten zu evakuieren und die Raumwerften zu zerstören. Die Werft war deshalb vollständig mit imperialen Kriegsschiffen belegt. Hierzu zählten einige Sternenzerstörer, wie die in der Schlacht von Endor Redoubtable, aber auch mittelschwere Kreuzer, der Supersternenzerstörer Intimidator, sowie die EX-F. Von diesen Schiffen war aber nur ein Sternenzerstörer wirklich einsatzbereit und auch die Intimidator konnte aufgrund der Vorbereitung und aufgrund von Personalmangel nicht vollständig eingesetzt werden. Hinzu kam, dass neun von zehn Arbeitern auf Schwarz 15 ein Yevethaner war und auch auf dem Planeten die Imperialen in der Unterzahl waren. Dort befanden sich der planetare Gouverneur und etwa 20.000 Soldaten, Beamte, Techniker und Zivilisten. Ein vorschneller Abzug der Garnisonstruppen hätte die Yevethaner vorgewarnt und so die ganze Operation so gefährdet. Nil Spaar, der Anführer der yevethanischen Untergrundbewegung, wusste vom bevorstehenden Rückzug der imperialen Streitkräfte und hatte deshalb diesen Zeitpunkt für den Beginn des Aufstandes gegen das Imperium gewählt. In einer koordinierten Aktion gelang es Spaar und seinen Mitstreitern die Kontrolle über die imperialen Schiffe zu übernehmen und mit deren Hilfe die vom Planet startenden Transportschiffe der Garnison abzuschießen.[1]

Zwölf Jahre später war die EX-F wie die restlichen imperialen Schiffe teil der Schwarzen Flotte und war wie diese umgetauft worden.[6] So hieß sie nun Glory of Yevetha,[10] wurde aber auch oft nur kurz Glory genannt. Inzwischen hatten die Yevethaner die von ihnen eroberte imperiale Technologie adaptiert und nachgebaut. Im Gegensatz dazu waren sie jedoch auch zwölf Jahre später immer noch nicht in der Lage die experimentellen Antriebe der Glory of Yevetha zu verstehen und einsatzbereit zu machen. Aufgrund dessen nahm sie nicht an der Großen Säuberung des Koornacht-Sternhaufens teil.[6] Letztendlich schafften die Yevethaner es aber doch, dass Schiff einsatzbereit zu bekommen und verlegten es nach Doornik-319.[8] In dieser Zeit diente der Yevethaner Tal Fraan auf der Glory. Durch sein Studium der imperialen Gefangenen kam ihm die Idee auf den yevethanischen Schiffen Geiseln zu platzieren, die im Falle eines Angriffes der Neuen Republik als lebende Schutzschilde dienen sollten. Diese Taktik setzten die Yevethaner erfolgreich in der Schlacht von Doornik-319 um.[9] Nachdem die Neue Republik eine Einsatzgruppe der Fünften Flotte dorthin entsendete, versteckten sich die yevethanischen Schiffe, inklusive der Glory, in der Nähe und warteten. Als dann das Feuer von der Planetenoberfläche eröffnet wurde sprangen sie mit Mikrosprüngen zu den Schiffen der Republik und eröffneten das Feuer. Die Neue Republik konnte die Glory zunächst nicht richtig identifizieren und bezeichnete sie zunächst nur als ein Kriegsschiff unbekannter Konfiguration und Bauweise. Als die republikanischen Streitkräfte das Feuer erwidern wollten, ließen die Yevethaner ihre Gefangenen Funksprüche absetzen, dass sie, wenn die Neue Republik die yevethanischen Schiffe zerstören würden, damit auch die Geiseln töten würden. Daraufhin zögerten viele auf Seiten der Neuen Republik das Feuer zu erwidern, während die Yevethaner ihrerseits die Schiffe der Republik weiterhin beschädigten oder zerstörten, so dass sich die einsatzgruppe unter dem Kommando von General Etahn A'baht dazu gezwungen sah sich zurückzuziehen.[8]

Fraan wurde für diese Strategie vom Primat der Glory zum Bevollmächtigten befördert.[9] Aber auch wenn die Yevethaner die Kontrolle über die ehemaligen imperialen Schiffe hatten, waren auf allen weiterhin Kriegsgefangene des Imperiums stationiert um dort Arbeiten zu verrichten. Als es im Krieg gegen die Yevethaner 17 NSY zur Entscheidungsschlacht kam, begannen diese Kriegsgefangenen zu meutern. Ihnen war es gelungen auf allen imperialen Schiffen der Yevethaner eine Sklavenschaltung zu installieren, die es ihnen ermöglichte die Kontrolle über alle Schiffe zu übernehmen. Mit der Aktivierung gelang es Sil Sorannan und dem Camp Pa’aal Geschwader alle Schiffe der Schwarzen Flotte zu stoppen, ihnen zu befehlen kehrt zu machen, Kurs auf Byss im Tiefkern zu nehmen und in den Hyperraum zu springen. Mit der Schwarzen Flotte verschwand auch Nil Spaar, so dass die Neue Republik die Schlacht und den Krieg so für sich entscheiden konnte.[7]

Rakehell[Bearbeiten]

Verlauf der Imperialen Scharmützel, bei denen die Rakehell eingesetzt wurde.

Den Imperialen gelang es zwar wieder die Kontrolle über ihre schiffe zu gewinnen, allerdings mussten sie mit der Ankunft über Byss erkennen, dass sie dort nicht von einer imperialen Welt erwartet wurden, sondern von einem Asteriodenfeld, dass nach der Zerstörung des Planeten durch das Galaxisgeschütz sechs Jahre zuvor entstanden war. Die imperialen Besatzungen brauchen etwa einen Monat um diese neue Realität zu akzeptieren, woraufhin ein Großteil der früheren Schwarzen Flotte zur neuen Republik überlief. Einige Besatzungen und Schiffe entschieden sich jedoch anders. Während der Supersternenzerstörer Intimidator verschwand, schlossen sich vier Sieges-Klasse Sternenzerstörer den neuen Kriegsherren im Tiefkern an, die sich erneut unter Admiral Natasi Daala vereint hatten. Zwei der fortschrittlichsten Imperium-Klasse Sternenzerstörer sowie die EX-F entschieden sich wiederum in den Äußeren Rand aufzubrechen um sich Admiral Gilad Pellaeon anzuschließen.[7] Erneut unter dem Kommando der Nachfolgeregierung von Palpatines Imperium, wurde das experimentelle Schiff nun in Rakehell umbenannt und zu Ehren von Sil Sorannan als Sternenzerstörer der Sorannan-Klasse Reklassifiziert. Noch im selben Jahr beschloss der Senat der Neuen Republik sein Verbot für frühere imperiale Beamte für durch Wahlen besetzte Ämter aufzuheben. Statt dies aber als ein Friedensangebot zu interpretieren verfielen die Moffs ihrem Hass auf die Republik, da sie es als ein Auftakt für eine Invasion dieser interpretierten. Sie überzeugten daraufhin sowohl die Anführerin der Kriegsherren des Tiefkerns Admiral Natasi Daala, als auch ihren Oberbefehlshaber Admiral Gilad Pellaeon zu einer neuen, vereinten Offensive gegen die Republik.[2]

Nach dem Ende des Almanischen Aufstandes versuchten beide Parteien einige der von ihnen früher gehaltenen Sektoren zurückzuerobern. Sie spekulierten darauf, dass die Neue Republik aufgrund des vorherigen öffentlichen Debakels in der Schlacht von Doornik-319 der Schwarzen-Flotten-Krise nicht mit voller Stärke zurückschlagen würde. Sie irrten sich jedoch.[11] Trotz einiger anfänglichen Siege bei Taris und Champala[12] fügte die Republik den kürzlich erst eroberten Supersternenzerstörer Guardian der Dritten Flotte hinzu und nutzte diese zusammen mit der Fünfte Flotte um gegen Pellaeon vorzugehen.[11] Gleichzeitig besiegte die Vierte Flotte unter dem Befehl von Garm Bel Iblis Daala bei Columus und schloss sich dann der Dritten und Fünfte Flotte an. Gemeinsam drängte man ihn in sein eigenes Territorium zurück und erlangte entscheidende Siege bei Champala, Ketaris und Tangrene. Als es zur entscheidenden Schlacht von Anx Minor kam, hoffte Pellaeon einen ähnlichen Sieg erringen zu können, wie damals in der Schlacht von Orinda, fünf Jahre zuvor. Hierfür setzte er seine beiden verbliebenen Dreadnoughts Dominion und Megador, sowie die Rakehell ein. Der Geheimdienst der Neuen Republik besaß jedoch Kenntnisse über eine Schwachstelle der Rakehell, die Pellaeon nicht hatte. Diese Schwachstelle befand sich im Panzerschutz[2] in der Nähe der Antriebe,[11] welcher das Antimateriereservoir des Schiffes schützte.[2] Mit diesem Wissen konnte Admiral Gial Ackbar den Sieg erringen,[11] indem er von Bord der Guardian aus den Befehl gab[2] das Feuer auf die Schwachstelle zu konzentrieren.[11] Nach mehreren Angriffen auf diese Schwachstelle explodierte das Antimateriereservoir, wodurch nicht nur die Rakehell zerstört wurde,[2] die Explosion löschte zudem sechs weitere Sternenzerstörer in der Nähe aus[11] und beschädigte zudem die Megador. Daraufhin orderte Pellaeon den Rückzug an,[2] so dass die Republik weite Teile des imperialen Gebiets erobern konnte. Das Imperium schrumpfte aufgrund dessen auf gerade mal acht Sektoren am Rande des Wilden Raumes zusammen.[12]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Schwarze FlotteVor dem Sturm (Kapitel Prolog, 14)
  2. Die Schwarze FlotteAufmarsch der Yevethaner (Kapitel 14, 15)
  3. Star Wars Enzyklopädie (Seite 121, Eintrag: Glory of Yevetha)
  4. Das große Star Wars Universum von A-Z (Seite 252, Eintrag: Glory of Yevetha)
  5. Das große Star Wars Universum von A-Z (Seite 215, Eintrag: EX-F)
  6. The Complete Star Wars Encyclopedia (Band I, Seite 346, Eintrag: Glory of Yevetha)
  7. Die ultimative Chronik (Seite 290)
  8. The New Essential Guide to Characters (Seite 17)
  9. The New Essential Chronology (Seite 184)
  10. The Essential Guide to Warfare (Seite 213)