B3-Ultrakampfdroide

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B3 ultra battle droid.JPG
B3-Ultrakampfdroide
Allgemeines
Hersteller:

Baktoid Combat Automata[1]

Klasse:

Klasse Vier[1]

Typ / Bezeichnung:

Kampfdroide[1]

Produktserie:

B-Serie[1]

Technische Informationen
Größe:

4 Meter[1]

Ausrüstung:

Dichteprojektor[2]

Bewaffnung:
Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

Der B3-Ultrakampfdroide war ein Kampfdroide der Klasse Vier, den Baktoid Combat Automata während der Klonkriege als Nachfolger des B2-Superkampfdroiden für die Droidenarmee der Separatisten produzierte. Er verfügte über eine vielfältige Bewaffnung, die ihm eine enorme Feuerkraft verlieh, und einen experimentellen Dichteprojektor, die es dem Droiden erlaubte, sein Gewicht durch die Manipulation eines Traktorfelds auf das Zwanzigfache zu erhöhen. Der Ultrakampfdroide wurde entwickelt, um die regulären Einheiten der Droidenarmee gezielt unterstützen zu können, kam aufgrund von Produktionsschwierigkeiten aber kaum zum Einsatz und setzte sich daher nie als reguläres Element der Bodenstreitkräfte der Konföderation unabhängiger Systeme durch.

BeschreibungBearbeiten

Der grüne B3-Ultrakampfdroide ähnelte in seinem Äußeren dem B2-Superkampfdroiden. Mit einer Höhe von vier Metern war er aber mehr als doppelt so groß wie sein Vorgänger. Außerdem verfügte er über ein zusätzliches Paar Arme. Während seine beiden Primärarme an seine größere Statur angepasst waren, stellten die beiden am Torso des Ultrakampfdroiden installierten Arme die gleichen Bauteile dar, die auch von den Superkampfdroiden verwendet wurden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger besaß der Ultrakampfdroide fünf krallenartige Fortsätze an jedem seiner unteren Hinterbeine.[1]

Der Ultrakampfdroide besaß eine Kampfpanzerung aus Quadaniumstahl und verstärkte innere Systeme. Trotz seiner verbesserten Sensoren war er jedoch von einem externen Prozessor abhängig.[3] An seinem Rücken war einen experimentellen Dichteprojektor angebracht.[1] Dabei handelte es sich um einen Traktorstrahlprojektor,[4] der durch das Erzeugen eines Traktorfeldes[1] vorübergehend bewirken konnte,[4] dass sich das Gewicht des Droiden auf das Zwanzigfache erhöhte. Wenn der Droide diese Projektionsdichte aktiviert hatte, konnte er nicht mehr umgestürzt oder von der Stelle entfernt werden. Durch das An- und Abschalten des Generators war der Droide dazu in der Lage, Fahrzeuge unter seinen Füßen zu zermalmen und befestigte Stellungen zu überwinden.[1] Über ein integriertes Komlink konnte der Droide in Basic und Binär kommunizieren.[3]

Ein B3-Ultrakampfdroide feuert mit seinen Schnellfeuer-Blasterkanonen auf eine Jedi.

Der B3-Ultrakampfdroide war mit einer Vielzahl von Langstrecken- und Nahkampfwaffen ausgerüstet,[3] die ihm eine erhebliche Feuerkraft verliehen. An seinem rechten Primärarm war er mit einem dichtstreuenden Doppel-Flammenwerfer ausgestattet,[1] der über zwei chemische Kartuschen verfügte.[3] Eine weitstreuende Doppel-Plasmakanone war an seinem linken Hauptarm installiert. Außerdem besaß der Droide zwei einklappbare Schnellfeuer-Blasterkanonen, die an seinen Sekundärarmen angebracht waren. In seine linke Schulter war ein Raketenwerfer integriert, der halbintelligente[1] Lenkraketen[2] aus zwei Magazinen abfeuern konnte.[3]

Der B3-Ultrakampfdroide wurde als Kampfeinheit für Fronteinsätze entwickelt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern sollte er die gegnerischen Streitkräfte jedoch nicht durch schlichte Überzahl besiegen,[1] sondern die regulären Droideneinheiten bei besonders schwierigen Missionen als hochleistungsfähige Stoßtruppe unterstützen, insbesondere beim Angriff auf feindliche Befestigungsanlagen,[3] die er mit seinem Dichteprojektor effizienter überwinden konnte als gewöhnliche Einheiten.[1] Aufgrund seiner vielfältigen Bewaffnung konnte er unter einer Vielzahl unterschiedlicher Bedingungen operieren.[3] Dadurch erlangte er den Ruf, der gefährlichste Droide in der Armee der Separatisten zu sein.[1] Außerdem wurden die meisten Einrichtungen der Handelsföderation mit normaler Sicherheitsstufe von Ultrakampfdroiden bewacht, da ihre Produktion nicht so kostspielig war wie die der Droidekas. Einige dieser Droidenmodelle wurden auch an lokale Militärorganisationen verkauft, die ihn besonders im Bereich der Aufstandsbekämpfung einsetzten.[3]

Im Verlauf der Klonkriege wurde eine modifizierte Version des Ultrakampfdroiden entwickelt: der B3-A Ultrakampfdroide. Dieses Modell verfügte über einen internen heuristischen Prozessor mit einer intelligenteren Programmierung und eine zusätzliche Batterie, die es ihm erlaubten, selbstständiger zu agieren als der Standard-Ultrakampfdroide. Der B3-A Ultrakampfdroide wurde daher als Kommandoeinheit eingesetzt.[3]

GeschichteBearbeiten

Während der Klonkriege begann das Rüstungsunternehmen Baktoid Combat Automata,[1] einen stärkeren Nachfolger[4] des in der Schlacht von Geonosis zum ersten Mal eingesetzten B2-Superkampfdroiden für die Droidenarmee der Separatisten zu entwickeln. Dazu beauftragte Wat Tambor, der Vorsitzende der Techno-Union, zwei Gruppen von Ingenieuren, ein Konzept für einen weiterentwickelten Kampfdroiden der B-Serie einzureichen,[1] da sich keine verbesserte Variante des Superkampfdroiden auf dem Schlachtfeld durchgesetzt hatte.[5] Während die auf Metalorn ansässige Gruppe den Cortosis-Kampfdroiden entwarf, begannen die auf Foundry arbeitenden Ingenieure mit der Konstruktion des Avatar-7, des Prototypen eines schwer gepanzerten Droiden. General Grievous, der Oberbefehlshaber der Droidenarmee, setzte sich dafür ein, dass dieses Modell, das über eine außergewöhnliche starke Bewaffnung verfügte, als B3-Ultrakampfdroide produziert wurde. Aufgrund der aufwendigen und teuren Herstellung sollte der neue Kampfdroide gezielt größere Kampfverbände an der Front verstärken. Allerdings verhinderten Probleme in der Produktion, dass die Ultrakampfdroiden in geplanter Zahl ausgeliefert werden konnten.[1] Fehler mit dem eingebauten Dichteprojektor,[5] durch die sich einige Modelle der ersten Generation in der Schlacht plötzlich unbeweglich machten und die Baktoid erst kurz vor Kriegsende beheben konnte, verzögerten die Herstellung des Modells weiterhin.[1] Die zahlreiche Ausfälle sorgten dafür, dass der Ultrakampfdroide kaum im Feld eingesetzt wurde.[5]

Ein B3-Ultrakampfdroide wird auf Iktotch von den Jedi angegriffen.

Der Prototyp des Ultrakampfdroiden kam in der Schlacht um Iktotch zum Einsatz, einer Auseinandersetzung kurz nach dem Beginn der Klonkriege.[6] Nachdem die von den Jedi-Meistern Mace Windu und Saesee Tiin angeführten republikanischen Truppen den ersten Vorstoß der Droidenarmee abgewehrt hatten, trafen sie auf der Suche nach der feindlichen Kommandozentrale auf den Ultrakampfdroiden, der die Jedi und ihre Soldaten mit seinen Blasterkanonen und dem Flammenwerfer angriff. Da Tiin den Droiden aufgrund seiner aufgebauten Projektionsdichte nicht mit der Macht bewegen konnte, schalteten die Jedi zunächst seine visuellen Sensoren aus und beschädigten seine Beingelenke. Daraufhin feuerte der Ultrakampfdroide zwei Lenkraketen ab, die die beiden Jedi-Meister jedoch so umlenken konnten, dass der Droide selbst getroffen wurde. Als ihr Gegner seinen Beschuss fortsetzte, hoben die beiden Jedi die Trümmer eines Hagelfeuer-Droiden mit der Macht an und ließen sie über dem Ultrakampfdroiden wieder fallen.[2] Im Verlauf der Klonkriege kämpfte ein weiterer Ultrakampfdroide in einem Schiffshangar gegen eine Jedi, die den Beschuss seiner Blasterkanonen mit ihren beiden Lichtschwertern abwehrte.[3] Außerdem traf ein rodianischer Jedi auf einen Ultrakampfdroiden. Ihm gelang es, das Blasterfeuer des Kampfdroiden mithilfe der Technik Shien so zurückzulenken, dass dessen rechter Hauptarm abgetrennt wurde.[7] Der Ultrakampfdroide kam auch während der Belagerungen im Äußeren Rand zum Einsatz, wurde nach Kriegsende aber wie die gesamte Droidenarmee abgeschaltet. Mehrere hundert Einheiten wurden später in der Häuserkampf-Übungszone der Imperialen Akademie auf Carida eingesetzt.[1]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  • Die Darstellung des Ultrakampfdroiden in der Comicgeschichte Heavy Metal Jedi weicht von der Beschreibung des Droiden in The New Essential Guide to Droids ab. In dem Comic ist der Droide zusätzlich mit gewöhnlichen Feuerwaffen an den Primärarmen ausgerüstet, ist blau lackiert, besitzt zwei Finger und verfügt nicht über die krallenartigen Fortsätze an den Hinterbeinen. Einige Unterschiede zwischen dieser Gestaltung und den Abbildungen des Droiden in The New Essential Guide to Droids und Threats of the Galaxy sind auf die abstraktere Zeichenart des Comics zurückzuführen. Außerdem erschien die Comicgeschichte bereits 2004, zwei Jahre vor The New Essential Guide to Droids, in dem der Ultrakampfdroide näher beschrieben und genauer bildlich dargestellt wird.
  • In der Game-Boy-Advance- und der Nintendo-DS-Version des Videospiels zu Die Rache der Sith trifft der Spieler mit Obi-Wan Kenobi in den Leveln „Utapau-Kontrollzentrum“ und „Utapau-City“ auf mehrere Ultrakampfdroiden, während er versucht, sich im Vorfeld der Schlacht Grievous zu nähern. In dieser Darstellung sind die Droiden etwa so groß wie der menschliche Jedi-Meister.