Firmus Piett

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Firmus Piett.jpg
Firmus Piett
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Haarfarbe:

Braun[1]

Augenfarbe:

Braun[1]

Körpergröße:

1,73 Meter[2]

Biografische Informationen
Todesdatum:

4 NSY[1]

Heimat:

Axxila[3]

Beruf/Tätigkeit:

Flottenoffizier[1]

Dienstgrad:

Admiral[4]

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium[1]

Firmus Piett war ein Flottenoffizier im Dienst des Galaktischen Imperiums, der während des Bürgerkriegs an Bord von Darth Vaders Flaggschiff Exekutor stationiert war. Dort bekleidete er den Rang eines Admirals, nachdem sein Vorgänger, Kendal Ozzel, wegen eines taktischen Fehlers in der Schlacht von Hoth von Vader persönlich zur Rechenschaft gezogen worden war. Piett starb wenige Monate nach seiner Beförderung in der Schlacht von Endor, als ein A-Flügler in die Brücke der Exekutor stürzte.

Biografie[Bearbeiten]

Schlacht von Hoth[Bearbeiten]

Firmus Piett stammte von Axxila, einem Planeten der äußeren Randgebiete der Galaxis. Sein Aufstieg innerhalb der Imperialen Flotte verdankte er seiner schnellen Auffassungsgabe und seinem Talent, die Schuld für seine Fehler auf andere abzuwälzen. Als Kapitän diente er an Bord von Darth Vaders persönlichem Flaggschiff, der Exekutor.[3] Im Jahr 3 NSY stellte sich heraus, dass die Rebellen ihren Stützpunkt auf dem Eisplaneten Hoth errichtet hatten. Beim Anflug auf dem Planeten beging Pietts Vorgesetzter, Admiral Ozzel, einen schweren taktischen Fehler, der die folgende Schlacht von Hoth entscheidend beeinflusste. Ozzels Vorgehensweise führte dazu, dass die Rebellen die Anwesenheit der imperialen Flotte zu schnell bemerkten und frühzeitig eine Evakuierung ihrer Echo-Basis einleiteten. Verärgert über diese Inkompetenz bestrafte Vader ihn mit dem Tod und beförderte Piett in den Rang eines Admirals.[4] Damit war er von nun an Kommandant der Exekutor und des angehängten Todesschwadrons. In dieser Funktion unterstand er dem direkten Befehl von Darth Vader.[2]

Während General Maximilian Veers auf Hoth die Basis der Rebellen einnahm, gelang dem Millennium Falken die Flucht vom Eisplaneten. Daraufhin ordnete Vader die Verfolgung des Schiffs an, um dessen Besatzung – bestehend aus Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Han Solo – zu ergreifen. Der Dunkle Lord befahl Piett, die Exekutor in ein Asteroidenfeld hinein zu manövrieren, was einige Beschädigungen an der Außenhülle des Flaggschiffs zur Folge hatte. Weder diese Maßnahme, noch die Verfolgung durch vier TIE-Jäger konnte die Flucht des Falken verhindern. Zu Pietts Missfallen heuerte Vader daraufhin eine Bande von Kopfgeldjäger an, um den alten corellianischen Frachter zu ergreifen. Als Boba Fett das Zielobjekt in der Wolkenstadt auf Bespin ortete, begab sich der Dunkle Lord an Bord der Exekutor dorthin, um den Rebellen eine Falle zu stellen.[4] Piett hatte dafür Sorge zu tragen, dass der Hyperantrieb des Schiffs sabotiert wurde, um die Rebellen bei ihrer Abreise aus der Wolkenstadt abfangen zu können. Der Admiral delegierte diese Aufgabe an seine beiden Offiziere Ree und Windrider, die den geparkten Frachter auf einer Landeplattform aufsuchten und diesen beschädigten. Dennoch entkam der Falke kurz vor dem geplanten Zugriff in den Hyperraum, da die Rebellen die sabotierte Antriebseinheit wieder in Gang bringen konnten. Piett übernahm die volle Verantwortung für diesen Zwischenfall und erwartete eine ähnliche Bestrafung wie die seines Vorgängers. Vader unternahm nichts und verließ die Kommandobrücke wortlos.[5]

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Wenige Monate nach diesen Ereignissen – im Jahr 4 NSY – führte Admiral Piett die Exekutor in die Schlacht von Endor, bei der die Rebellen den zweiten, noch im Bau befindlichen Todesstern zu zerstören versuchten. Bei diesem Einsatz erhielt Piett die Befehle direkt von Imperator Sheev Palpatine und führte in seinem Namen die über dem Waldmond Endor zusammengerückte Einsatzflotte an. Palpatine befahl Piett, die Sternenflotte der Allianz im Orbit von Endor einzukesseln, um ihnen jegliche Fluchtmöglichkeit zu versperren. Die imperialen Großkampfschiffe sollten sich mit ihrem Beschuss zurückhalten, damit der Superlaser des Todessterns gegen die Rebellen eingesetzt werden konnte.[1] Obwohl diese Strategie unter den beteiligten Offizieren auf großes Unverständnis stieß und auch Piett selbst nicht über die Hintergründe informiert worden war, wurde diesem Befehl bedingungslos Folge geleistet.[6] Palpatines Plan war es, die Machtlosigkeit der Rebellenflotte gegenüber der Zerstörungskraft des Todessterns zu demonstrieren, um damit den Zorn des Jedi Luke Skywalkers auf sich zu ziehen und ihn auf die Dunkle Seite der Macht zu treiben.[1]

Die Brücke der Exekutor geht in Flammen auf.

Die Schlacht nahm eine ungeahnte Wendung, als es einem Rebellen-Stoßtrupp gelang, den Schildgenerator zu zerstören und somit den Schutzschild um den Todesstern aufzuheben. Dies eröffnete den Rebellenschiffen, allen voran dem Millennium Falken mit General Lando Calrissian am Steuer, die Möglichkeit, in die offene Struktur der noch im Bau befindlichen Kampfstation einzudringen und den Reaktorkern anzugreifen. Gleichzeitig befahl Admiral Ackbar einen konzentrierten Angriff aller verfügbaren Einheiten gegen die Exekutor. Dies führte zunächst zum Ausfall der Brückendeflektoren und zu schweren Beschädigungen der Triebwerke. Um sein Schiff zu retten, räumte Piett der frontalen Verteidigung die höhere Priorität ein, um das Feuer der Großkampfschiffe zu erwidern. Jedoch war es ein einzelner Raumjägerpilot – Arvel Crynyd an Bord eines A-Flüglers –, der mit seinem angeschossenen Schiff direkt auf die Brücke der Exekutor zuraste und mit dieser kollidierte. Diese Einzelaktion in Kombination mit den vorherigen Beschädigungen führte zum Ausfall der Hauptleistung, sodass die Exekutor von der Anziehungskraft des nahe gelegenen Todessterns angezogen wurde und direkt auf diesen zudriftete. Die Exekutor kollidierte mit dessen Oberfläche und riss in einer gewaltigen Explosion alle in der Nähe in den Tod.[1]

Nach dem Untergang der Exekutor und dem Tod von Firmus Piett übernahm Admiral Rae Sloane an Bord der Vigilance als ranghöchste Offizierin das Kommando der imperialen Einsatzflotte über Endor. In Ermangelung einer Anweisung von Seiten des Imperators und angesichts der drohenden Gefahr durch einen explodierenden Todesstern ordnete Sloane den Rückzug in Richtung des Annaj-Systems an.[6]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Firmus Piett.jpg
Firmus Piett
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Haarfarbe:

Braun

Augenfarbe:

Braun

Körpergröße:

1,65 Meter

Körpermasse:

70 Kilogramm[1]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

39 VSY

Todesdatum:

4 NSY

Heimat:

Axxila

Beruf/Tätigkeit:
Dienstgrad:

Admiral

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium

Firmus Piett war Kommunikationsoffizier auf dem Supersternzerstörer Exekutor. Nach dem Fund eines Generators auf dem Planeten Hoth und aufgrund der Unfähigkeit Admiral Kendal Ozzels wurde er – nach der Hinrichtung Ozzels – in den Rang eines Admirals erhoben. Er starb in der Schlacht von Endor, als ein A-Flügler in die Brücke der Exekutor stürzte.

Biografie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Firmus Piett wurde im Jahr 39 VSY im Äußeren Rand auf dem Planeten Axxila geboren. Zunächst diente er dort der Imperialen Flotte, bis er nach der verheerenden Schlacht von Yavin, bei der das Galaktische Imperium neben dem Todesstern viele seiner besten Offiziere und Generäle verlor, versetzt wurde. Von den Äußeren Randgebieten abstammende Imperiale hatten in der Tat weniger Aufstiegsmöglichkeiten als Offiziere, die die Kernwelten als ihre Heimat hatten. Dennoch profitierte Piett von den Nöten des Imperiums und hatte nebenbei eine ordentliche Karriere vorzuweisen, um künftig als Kommandant eines Sternenzerstörers tätig zu werden.

Selbst Darth Vader war von dem tadellosen Lebenslauf des Imperialen beeindruckt. Der Sith-Lord vernahm, dass Pietts kleiner Sektor zu den sichersten imperialen Regionen der Galaxis zählte. Zunächst bekam Piett das Kommando der Ankläger, einem Sternenzerstörer der Imperium II-Klasse, zugewiesen. Nachdem Amise Griff, Admiral der Ankläger, während der Blockade von Yavin ums Leben kam, wurde Piett in Darth Vaders Todesschwadron einberufen. Neben diesem Aufstieg wurde Piett außerdem noch an Bord von Vaders Flaggschiff, der Exekutor, abkommandiert. So wurde ihm zwar eine außerordentliche Ehre zuteil, doch stand er in seiner neuen Position unter besonderer Beobachtung des Sith-Lords. Die Soldaten der Todesschwadron kämpften stetig um Vaders Gunst und jegliches Versagen bestrafte der Dunkle Lord oft mit dem Tod. Häufige Personalwechsel in den oberen Rängen waren somit die Regel und Piett gelang ein rasanter Aufstieg.

Galaktischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Jagd auf die Rebelllion[Bearbeiten]

Im Jahr 3 NSY erhielt Piett zusammen mit Admiral Kendal Ozzel, dem Nachfolger von Griff, den Auftrag, den neuen Stützpunkt der Rebellen-Allianz zu lokalisieren. Piett wertete dabei die Datensätze aus, die er von den Spionagedroiden verschiedener Planeten erhielt. Er wusste genau, welche Informationen Vader suchte und als er die entsprechende Information über den Stützpunkt gefunden hatte, hielt er sie vor Ozzel geheim. Als Vader schließlich die Brücke seines Schiffes betrat, gab Piett seinem Admiral vor den Augen des Dunklen Lords die Information preis. Für Ozzel war der Hinweis wertlos, doch Vader war sich sicher, dass dies der gesuchte Rebellen-Stützpunkt sein musste. Durch seine vorgegebene Kompetenz erschlich sich Piett so den Rang eines Offiziers.

Pietts Kommandoschiff Ankläger.

Es stellte sich heraus, dass die Rebellen ihren Stützpunkt auf dem Eisplaneten Hoth einrichteten. Doch beim Anflug auf dem Planeten beging Ozzel einen schweren taktischen Fehler, der die Schlacht von Hoth entscheidend beeinflussen sollte. Verärgert stellte Vader fest, dass sich Ozzels Flotte dem Eisplaneten so sehr näherte, dass die Rebellen zur sofortigen Evakuierung ihrer Echo-Basis übergingen. Vader bestrafte ihn mit dem Tod und beförderte Piett in den Rang eines Admirals und ernannte ihn gleichzeitig zum kommandierenden Offizier seines Flaggschiffs.

Während General Maximilian Veers auf Hoth die Basis der Rebellen einnahm, gelang dem Rebellen Han Solo mit seinem Schiff, dem Millennium Falken, die Flucht. Auch Lorth Needa, der den Sternenzerstörer Rächer kommandierte, konnte die Flucht des Falken nicht aufhalten und so wurde er von Darth Vader hingerichtet was Piett sehr Nachdenklich stimmte. Er wusste genau, dass er sich keinen Fehler auf der Exekutor mehr erlauben konnte.

Nach den Ereignissen bei Hoth heuerte Lord Vader Kopfgeldjäger an, um auf der Jagd nach Han Solo zu helfen. Piett war über diese Entscheidung nicht sonderlich begeistert, und noch weniger darüber, dass sie auf seiner Brücke zugegen waren. Als Boba Fett Han Solo ortete, flog er mit der Exekutor zu dessen Aufenthaltsort. Dort begann eine geheime Besetzung Bespins. Sein Schiff verblieb in der Nähe des Planeten, sodass Lord Vader es noch immer mit einer Fähre erreichen konnte und eine Verfolgung etwaiger Flüchtlinge noch möglich war.

Hier beging Piett jedoch seinen ersten Fehler. Hatte er es vorher vermeiden können, den Dunklen Lord zu verärgern, so schaffte es Piett dieses Mal nicht, den Millennium Falken bei seiner Flucht von Bespin zu erwischen. Er übernahm hierfür die volle Verantwortung und erwartete daraufhin seine Bestrafung durch Darth Vader. Doch ungewöhnlich für solche Situationen tat Lord Vader gar nichts, was Piett einerseits beruhigte, aber andererseits auch sehr verwunderte. Statt ihn zu töten, übertrug er Piett wieder das Kommando über die Ankläger. Er sollte dabei mit dem Rest der Flotte weiterhin Jagd auf die Rebellen machen, während Vader selbst mit der Exekutor nach Coruscant aufbrach, um den Imperator zu treffen.

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Einige Zeit später, im Jahr 4 NSY, führte Admiral Piett die Exekutor in die Schlacht von Endor, bei der die Rebellen den zweiten, noch im Bau befindliche Todesstern, zerstören wollten. Bei diesem Einsatz erhielt Piett die Befehle direkt von Imperator Palpatine und führte in seinem Namen die gesamte Imperiale Flotte an. Palpatine befahl Piett, die Allianz-Streitmacht im Orbit von Endor einzukesseln, um ihnen jegliche Fluchtmöglichkeit zu versperren. Somit konnte Palpatine den Superlaser seiner Raumstation direkt an den Rebellen erproben, um den Jedi Luke Skywalker zur Dunklen Seite zu bekehren.

Als die Rebellenflotte eintraf, war der Todessternschild noch aktiv und die Rebellen erkannten, dass sie in eine Falle getappt waren. Als sie zum Rückzug ansetzen wollten, tauchte die Imperiale Flotte, welche um den Supersternzerstörer Exekutor herum formiert war, in ihrem Rücken auf und schnitt ihnen den Weg ab. Piett betrachtete das Geschehen von der Brücke aus. Hier wurde er von einem seiner Untergebenen gefragt, warum sie denn nicht eingriffen. Da antwortete er, dass er seine Befehle vom Imperator selbst erhalten habe. Er sollte nur dafür sorgen, dass die Rebellen nicht fliehen konnten. Nur die TIE-Jäger der Flotte sollten angreifen, damit der Todesstern die gegnerische Flotte zermalmen konnte.

Als die Rebellenführung dies erkannte und die ersten Schiffe durch den Superlaser zerstört wurden, versuchten sie mehr Zeit für den Rebellen-Stoßtrupp zu schinden und mit ihren Schiffen einen Nahkampf mit der Imperialen Flotte zu überstehen. Hierbei erlitt Pietts Armada schwere Schäden, doch sie hielt dem Angriff stand. Die Schlacht nahm jedoch eine ungeahnte Wendung, als es dem Stoßtrupp gelang, den Schildgenerator zu zerstören. Dadurch wurde der Weg zum Reaktorkern frei für die Rebellenjäger. Aufgrund der veränderten Schlachtsituation befahl Admiral Ackbar einen massiven Angriff aller verfügbaren Einheiten auf den Supersternzerstörer. Hierbei zerstörten zwei A-Flügler den Brückendeflektor der Exekutor.

Die Brücke der Exekutor geht in Flammen auf. Piett ist hierbei längst tot.

Die Kommandobrücke des Flaggschiffs erlitt durch diese Aktion schweren Schaden und verzweifelt versuchte Piett, das Schiff zu retten. Er befahl, sofort das Frontalfeuer zu verstärken, damit keiner der Raumjäger dem Schiff ernsthafte Schäden zufügen konnte. Hierbei machte Piett seinen zweiten Fehler, da er die Kampfkraft der kleinen Raumjäger unterschätzte. Arvel Crynyd, ein A-Flügler Pilot, wurde durch die Geschütze getroffen und lenkte sein Schiff mit einer letzten Reaktion in die Brücke des Supersternzerstörers.

Piett, der den heranfliegenden Jäger durch die Brückenfenster sehen konnte, wurde durch den Einschlag getötet. Die Exekutor driftete durch den Verlust ihrer Brücke vom Kurs ab und steuerte manövrierunfähig auf den Todesstern zu. Sie kollidierte mit dessen Oberfläche und riss in einer gewaltigen Explosion alle in der Nähe in den Tod.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Das Konzept für Piett