Infanterie (Rebellen-Allianz)

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Rebellentruppen-TantiveIV-ANH.png
Rebellensoldaten
Allgemeines
Kommandant:

Mon Mothma[1]

Ausstattung
Ausrüstung:
  • verschiedene Schutzschilde
  • situationsbedingte Kleidung und Rüstung
Bewaffnung:
Historische Informationen
Zugehörigkeit:

Rebellen-Allianz

Die Rebellensoldaten waren die Frontsoldaten der Rebellen-Allianz. Die Soldaten kamen von den unterschiedlichsten Planeten und Spezies und kämpften an den verschiedensten Orten in der Galaxis gegen das Imperium.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Rebellensoldaten wurden während des Galaktischen Bürgerkrieg in diversen Schlachten und Auseinandersetzungen eingesetzt.[2] Einige waren als Sicherheitspersonal auf Raumschiffen stationiert. So versuchten kurze Zeit vor der Schlacht von Yavin einige Soldaten die Tantive IV gegen eindringende Sturmtruppen zu verteidigen, um die Pläne des Ersten Todessterns zu sichern. Sie wurden jedoch schnell von den Sturmtruppen überwältigt und die Tantive IV wurde innerhalb kürzester Zeit gänzlich geentert. Prinzessin Leia Organa hatte die Todessternpläne jedoch in einer Rettungskapsel mit den beiden Droiden R2-D2 und C-3PO auf den Planeten Tatooine geschickt, bevor sie gefangen genommen wurde.[3]

Infanteristen während der Schlacht von Hoth

Eine weitere schwere Niederlage mussten die Truppen der Allianz auf Hoth einstecken, wo die Verteidiger der Rebellen-Basis hauptsächlich aus Rebelleninfanteristen bestand, welche versuchten, die imperialen Truppen, angeführt von AT-ATs mit DF-9-Geschützen, 1.4 FD P-Türmen und anderen Geschützen und Blastern, daran zu hindern, den Schildgenerator der Basis zu zerstören. Trotz Luftunterstützung durch T-47-Luftgleiter konnten die Rebellen den Vormarsch der Imperialen nicht aufhalten und so wurde die Schlacht von Hoth zu einer der größten Niederlagen der Allianz während des Bürgerkrieges.[4]

Einen großen Erfolg konnten die Rebellen kurze Zeit später während der Schlacht von Endor feiern, bei der einige Pathfinder unter dem Kommando von Han Solo mithilfe der auf Endor einheimischen Ewoks den Schildgenerator auf dem Waldmond zerstören konnten. Dadurch konnten einige Sternenjäger im Orbit in den Zweiten Todesstern eindringen und diesen zerstören. Gleichzeitig wurde auch Imperator Palpatine getötet.[5] Die Rebellensoldaten wurden einige Zeit später nahezu unverändert in die Armee der Neuen Republik übernommen.[6]

Organisation[Bearbeiten]

Die Infanteristen der Rebellen-Allianz wurden häufig von Generälen oder Kommandanten, wie Carlist Rieekan[4] oder Luke Skywalker, kommandiert und angeführt.[5] Einige Einheiten standen auch unter dem direkten Kommando von sympathisierenden Söldnergruppen oder Rebellenzellen, wie etwa die Söldnergruppe, die von Saponza und seinem Partner geleitet wurde.[7] Des Weiteren wurden Einheiten auch häufig aus bestimmten Spezies mit passenden Fähigkeiten zusammengestellt, wie beispielsweise die Sullustaner-Pioniere.[8] Die Rebellensoldaten wurden in unterschiedlichen Truppengrößen eingesetzt, welche von einer ganzen Armee[4] bis zu einigen wenigen Personen reichen konnte.[5] Häufig erhielten die Soldaten auch Luftunterstützung durch verschiedene Luftfahrzeuge, wie Y-Flügler oder T-47 Luftgleiter.[8]

Ausrüstung[Bearbeiten]

Ein Rebell mit Sullustausrüstung

Die normalen Infanteriesoldaten der Allianz trugen verschiedene Blaster, die von kleinen Blasterpistolen, wie der SE-14C Blasterpistole, bis zu schweren Blastergewehren, wie dem RT-97C Blastergewehr reichten.[8] Häufig war die Auswahl der Waffe auch von der Stationierung und Einheit abhängig, sodass beispielsweise Soldaten auf Raumschiffen eher DH-17 Blasterpistolen nutzten, [3] während die Ehrengarde[8] oder Allianz Kommandos das A280C Blastergewehr bevorzugten.[9] Zum Arsenal der Rebellen gehörten auch verschiedene Raketen, wie die Intelligente Rakete[8] oder die PLEX-Raketenwerfer der Allianz-Vorhut,[7] und Granaten und Thermaldetonatoren verschiedenster Sorten.[8] Des Weiteren konnten die Soldaten diverse Blastergeschütze bedienen und aufstellen, wie beispielsweise die Mark II Blasterkanone.[8] Scharfschützen der Rebellen nutzten häufig den A280-Langblaster[7] oder die DLT-20A Impulskanone.[8] Einigen wenigen Einheiten der Rebellen standen sogar Jetpacks mit eingebauten Laserkanonen zur Verfügung,[7] während die Sprungpacks auch von vielen anderen Infanteristen genutzt wurde und sogar zur Standardausrüstung der Ishi-Tib-Sprungsoldaten zählte. Außerdem wurden verschiedene Arten von Schutzschilden genutzt, um einzelne Soldaten oder ganze Gruppen zu schützen.[8]

Neben der Ausrüstung selbst variierte auch die Kleidung der Rebelleninfanteristen abhängig von Aufgabengebiet, Einsatzort und Einheit.[2] So trugen die Soldaten auf Schiffen und Stützpunkten auf Planten mit Standardbedingungen schwarze Westen und Stiefel, graue Hosen und graublaue Hemden sowie halbkugelförmige weiße Helme mit einem schwarzen Visier.[3] Auf Waldplaneten wie Endor trugen die Soldaten der Pathfinder dagegen Jacken, Hosen und Helme in braunen und grünen Tarnfarben.[5] Auf dem Eisplaneten Hoth trugen die normalen Infanteristen weiße Kleidung, welche gegen die Kälte schützen sollte, und ihnen standen Schals und Schneebrillen zur Verfügung, sowie Rucksäcke.[4] Während der Schlacht von Sullust war die Ausrüstung ähnlich der Ausrüstung auf Endor, war jedoch in Orange- und Brauntönen gehalten, um eine bessere Tarnung auf dem Vulkanplaneten Sullust zu ermöglichen. Des Weiteren ermöglichte es diese Ausrüstung, auch in der Nähe von Lava eine Zeitlang zu verweilen.[8]

Quellen[Bearbeiten]

Einzenachweise[Bearbeiten]

Rebellen Infanterie.jpg
Rebellen-Infanterie
Allgemeines
Kommandant:

General Crix Madine (Sondereinheit)

Mitglieder:
Stationierung:

mehrere geheime Rebellenstützpunkte

Historische Informationen
Zugehörigkeit:

Rebellen-Allianz

Die Infanterie der Rebellen-Allianz war aufgrund des Mangels an gepanzerten Fahrzeugen der Hauptbestandteil der Bodentruppen der Rebellen. Sie waren nur schlecht ausgerüstet und mussten es meist mit zahlenmäßig und von der Ausrüstung her vielfach überlegenen Gegnern aufnehmen. Doch durch ihre Entschlossenheit und ausgeklügelte Strategien gelang es ihnen, wie zum Beispiel in der Schlacht von Endor oder der Schlacht von Hoth, dem Imperium schwere Schäden zuzufügen. In ihrer Gesamtheit bestand die Infanterie der Rebellen-Allianz aus mehreren Millionen Soldaten.

Einsatzgebiete[Bearbeiten]

Infanterieeinheiten der Rebellen-Allianz auf Hoth.

Die Soldaten der Rebellen-Infanterie wurden während des Galaktischen Bürgerkriegs auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt.

Meistens waren sie in den Stützpunkten der Rebellen-Allianz stationiert, um diese vor Angriffen imperialer Truppen zu schützen. So errichteten sie zum Beispiel auf Hoth Verteidigungsanlagen, als die Echo-Basis auf Hoth angegriffen wurde. Obwohl das Imperium starke Verluste einstecken musste, gelang es den Rebellen nicht, die Basis zu verteidigen.

Manchmal wurden auch Mitglieder der Infanterie auf Raumschiffe abkommandiert, um dort wichtige Persönlichkeiten zu beschützen. Als zum Beispiel Prinzessin Leia Organa mit den gestohlenen Todessternplänen vor der imperialen Flotte floh, war eine Gruppe Infanteristen zu ihrem Schutz auf dem Schiff, doch diese musste sich gegen die imperiale Übermacht geschlagen geben.

Besonders gut ausgebildete Soldaten oder solche, die sich auf dem Schlachtfeld besonders bewährten, kamen zu den Spezialeinheiten unter dem Kommando von General Crix Madine. Diese Männer führten Angriffe auf wichtige Einrichtungen des Imperiums aus. Eine dieser Spezialkommandos führte einen Angriff gegen den Schildgenerator auf dem Waldmond Endor aus, zerstörten diesen und ermöglichten es so der Flotte der Rebellen-Allianz den Zweiten Todesstern zu zerstören und dem Galaktischen Bürgerkrieg eine Wende zu Gunsten der Rebellen herbeizuführen.

Ausbildung[Bearbeiten]

Die Rebellensoldaten sind eine wild zusammengewürfelte Truppe. Bei einigen handelt es sich um imperiale Deserteure, der Hauptteil besteht jedoch aus jungen Freiwilligen, die kaum oder gar keine Kampferfahrung besitzen. Die neuen Rekruten erhalten lediglich eine Grundausbildung im Umgang mit Laserwaffen, Blaster und Kommunikation. Die fehlende Ausbildung ist eine der größten Schwächen gegenüber den perfekt ausgebildeten und präzise organisierten imperialen Sturmtruppen.

Ausrüstung[Bearbeiten]

Die Infanterie-Soldaten der Rebellen verwendeten verschiedene Waffen, meist gebrauchte oder billige Exemplare, da es für eine bessere Ausrüstung an finanziellen Mitteln fehlte. Die meisten Rebellen trugen eine Blastech DH-17 Blasterpistole, eine Waffe, die für Feuergefechte auf kurze Distanz konstruiert wurde. Zu den wenigen schweren Waffen, die den Rebellen zur Verfügung standen, zählten Golan Waffenbau DF.9 Anti-Infanterie-Türme und Atgar 1.4 FD P-Turm Fahrzeug-Abwehr-Geschütze.

Des Weiteren gab es auch eine Gruppe von Elitesoldaten, welche zur Bekämpfung von Panzern mit schweren Blastern und Granaten ausgerüstet waren. Sie gehörten zu den effektivsten Rebelleneinheiten, kamen aber nur in wenigen Gefechten zum Einsatz.

Quellen[Bearbeiten]

In Das Imperium schlägt zurück wurden die Rebellen-Infanteristen auf Hoth von norwegischen Gebirgsrettern gespielt. Als Gegenleistung machte George Lucas eine Spende an das Norwegische Rote Kreuz.