Kerra Holt

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Kerra Holt als Mercy 2.jpg
Kerra Holt
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Volk:

Aquilarianer[2]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Dunkel[3]

Haarfarbe:

Dunkel[3]

Augenfarbe:

Braun[1]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

1050 VSY[1]

Heimat:

Aquilaris[3]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi[1]

Zugehörigkeit:

Kerra Holt war eine menschliche Jedi-Ritterin, die im Jahr 1050 VSY auf dem Planeten Aquilaris geboren wurde. Als man ihre Eltern nach der Invasion ihrer Heimatwelt durch den Sith-Lord Odion für tot hielt, wurde Kerra vom Jedi-Ritter Vannar Treece aufgegriffen, der sie fortan bei ihrer Ausbildung zur Jedi begleitete. Um sie von ihrer Trauer und der Wut gegen die Sith abzulenken, gab Treece ihr schon während ihrer Ausbildung verschiedene Aufträge. Nach ihrer Ernennung zur Jedi-Ritterin begab sie sich mit ihm und einer Gruppe von Jedi auf ihre erste Mission, bei der all ihre Begleiter getötet wurden. Auf sich allein gestellt agierte Kerra auf verschiedenen Welten im Sith-Raum gegen die Herrschaft der Sith und versuchte, dem dort versklavten Volk zu helfen. In der Schlacht von Gazzari brachte Holt eine Gruppe von jugendlichen Kriegsflüchtlingen auf das Schiff des Brigadiers Jarrow Rusher und übernahm die Verantwortung für sie. Die Suche nach einer Heimat für die Kinder führte sie mit Rusher und seiner Brigade in verschiedene Sith-Gebiete, letztlich aber in die Gebiete der Galaktischen Republik. Als sie wiederholt Notrufe von ihrer Heimatwelt erhielt, kehrte sie allein dorthin zurück, um gegen das Leid der Bevölkerung vorzugehen. Dabei wurde sie in das Teufelsgeschwader des Kommandos Barmherzigkeit aufgenommen und flog kurzzeitig unter dem Namen Teufel Sieben. Im Anschluss an die Befreiung ihrer Heimatwelt ließ sie sich von Odion rekrutieren, um als Novizin unter dem Decknamen Mercy herauszufinden, ob ihre Eltern bei der Invasion von Aquilaris tatsächlich gestorben waren.

Biografie[Bearbeiten]

Kindheit und Ausbildung[Bearbeiten]

Kerra Holt als Kind

Kerra Holt wurde im Jahr 1050 VSY auf der abgelegenen Wasserwelt Aquilaris[1] als Tochter des Hauttauchers Aron und der Archäologin Mercia Holt geboren.[4] Ihre Machtfähigkeiten blieben während ihrer Kindheit unentdeckt.[1] Kerras Eltern stellten an der Universität von Sanbra in Zusammenarbeit mit den Jedi Nachforschungen über Lord Ieldis an, setzten sich aber mit ihrer Tochter nach Aquilaris ab, da die Sith auf der Suche nach ihnen waren, um den Helm von Ieldis zu finden. 1043 VSY reiste Kerra im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern zum Planeten Sarrassia, um einen Tempel der Grumani aufzusuchen. Die Grumani-Anhängerin Zoojoo, die mit anderen Woostoiden den Tempel bewachte, erlaubte ihrer Mutter, das im Mount Diligence verborgenen Gebäude zu untersuchen. Dort fanden sie heraus, dass dieses dem Zweck diente, den Helm von Ieldis sicher zu verwahren. Das Artefakt war zu dieser Zeit allerdings schon Jahrhunderte zuvor an einen anderen Ort gebracht worden. Mercia Holt übersetzte die Inschriften des Tempels, die von dem Helm und seinem momentanen Versteck berichteten, konnte ihre Arbeit jedoch nicht fertigstellen. Einige Zeit später wollten Aron und Mercia Holt sich zusammen mit anderen Forschern an der Ieldis-Studie mit einigen Jedi treffen. Allerdings erfuhr Odion von dieser Zusammenkunft und fiel daher mit seinen Streitkräften auf Aquilaris ein. Sie töteten alle Bewohner der Hauptstadt Capital Cay, bis auf die des Blocks, in dem das Treffen geplant war. Holts Eltern wollten mit den Erntearbeitern auf einem U-Boot entkommen, doch wollte Kerras schwangere Mutter noch ihre Forschungsergebnisse zusammensuchen. Sie trug ihrer Tochter auf, zu Joad Kreel und dessen Vater zu fliehen, um ihnen auszurichten, dass sie in wenigen Minuten nachkommen würden, und wies sie an, unter keinen Umständen zurückzukehren. Die junge Aquilarianerin lief daraufhin zu ihrem Freund Joad. Als sie jedoch von ihm erfuhr, dass Odion den Angriff führte, kehrte sie wieder um, um zu erfahren, was ihre Eltern aufhielt,[4] und sie dann in Sicherheit zu bringen.[2] Allerdings bombardierten die Odioniten auch ihren Block, nachdem sie die Forscher gefangen genommen hatten, sodass Kerra ihr Haus verwüstet vorfand. Sie entdeckte den Blaster ihres Vaters und hielt ihre Eltern daraufhin für tot.[4]

Kerra Holt verteidigt ihr Haus.

In ihrem ausgebrannten Haus wurde sie von Vannar Treece aufgefunden, der mit ihren Eltern für die Universität von Sanbra an der Ieldis-Studie gearbeitet hatte.[4] Erst wollte sie ihn[5] mit dem Blaster ihres Vaters[4] aus dem Gebäude vertreiben, doch stellte er sich ihr vor und erklärte ihr, dass er ein Jedi-Ritter war.[5] Er erkannte sowohl ihr Potenzial in der Macht als auch ihre Abneigung gegen die Sith.[3] Unter der Bedingung, zurückzukommen und den Planeten wieder sicher zu machen, floh Holt mit dem Jedi an Bord eines nahe dem Block versteckten Sternenjägers in die Republik.[5] Sie gewöhnte sich schnell an ihre Ausbildung zur Jedi. Vannar Treece wurde zwar nicht ihr Meister,[1] aber zu ihrem Förderer und Mentor, und beschäftigte sie mit Aufträgen, da er es für heilsam für sie hielt. Eine ihrer ersten Missionen war es, einen Schmugglerring in den Kernwelten auszuheben, der Balopilze zur Weiterverarbeitung zu Gewürz nach Coruscant schmuggelte. 1038 VSY, im Alter von zwölf Jahren, organisierte sie bereits Vorstöße von Treece in den Sith-Raum. Diese Vorstöße waren von der republikanischen Regierung und dem Jedi-Orden gebilligte Überraschungsangriffe auf die Sith, die Treece mit einer Gruppe von Freiwilligen in den von ihnen kontrollierten Gebieten durchführte. Da alle Jedi bei der Verteidigung der Kernwelten eingespannt waren, nutzte Treece die 16 Tage, die ein Jedi pro Jahr freigestellt war, um Teams von Jedi-Freiwilligen für seine kurzweiligen Operationen zusammenzustellen.[3] Während der Zusammenarbeit mit den Freiwilligen-Teams lernte Holt einige Jedi näher kennen. Sie erfuhr von deren Beweggründen, Teil der Hilfsmissionen zu werden, und verstand sich besonders gut mit Dorvin Eltrom.[1] Mit 14 Jahren half Holt im Jahr 1036 VSY Vannar, Spenden für ihre Missionen zu sammeln. Sie suchte auch Industriellen-Herrenhäuser auf, um für Vannar Gelder zu sammeln. Die Waffen und Schiffe stammten aus privaten Zuwendungen. Ab einem Alter von 15 Jahren übernahm Holt die Aufgabe, die Jedi-Gruppen auszurüsten. Allerdings ließ Treece sie an keinem der Einsätzen teilnehmen. Einen Tag vor ihrem 18. Geburtstag wurde sie 1032 VSY in den Ritterstand erhoben.[3]

Operation Einfluss[Bearbeiten]

Phase 1[Bearbeiten]

Im selben Jahr erfuhr Treece, dass Odions Bruder Daiman, der sich für den Schöpfer des Universums hielt, auf Chelloa auf ein großes Baradiumvorkommen gestoßen war. Baradium ist ein Rohstoff, der in der Waffenindustrie Verwendung findet und nicht frei zu erwerben ist. Daher war er zuvor nur begrenzt für Daimans Militärmacht eingesetzt worden. Treece befürchtete, dass Daiman alle der Republik gegenüber feindlich Gesinnten durch diesen Vorteil unter seiner Führung vereinen und mit ihnen gegen die Republik in den Krieg ziehen würde.[1] Es widerstrebte ihm zwar, Holt an der Front einzusetzen, doch benötigte er alle kurzfristig verfügbaren Jedi für diesen Vorstoß.[3] Holt sollte sie daher bei dieser Mission in ihren Heimatsektor begleiten.[1] Vor ihrem Aufbruch stellte sie Informationen zu der bevorstehenden Operation zusammen, die sie sowohl dem Verteidigungsministerium als auch dem Obersten Kanzler Genarra übermittelte.[6] Ihr Plan sah es vor, das Verladeterminal auf Chelloa zu zerstören, damit das Baradium nicht in Daimans Waffenfabriken transportiert werden konnte. Dafür mussten sie erst auf den Planeten Oranessan, einem Transportstützpunkt für den Baradiumtransport, fliegen, um mit einem von Daimans Erztransportern unbemerkt nach Chelloa zu gelangen.[1]

Die Jedi begaben sich über einen unbewachten Hyperraumweg aus der Republik ins Daimanat und zu dem Planeten in der Nähe von Chelloa.[3] Nachdem sie den Hyperraum verlassen hatten, kaperten sie ein Mannschaftsshuttle der Sith und töteten dessen dreiköpfige Besatzung. Während sich die restlichen Jedi nicht weit entfernt von ihnen versteckt hielten, begaben sich Treece, Holt und Dorvin Eltrom mit den Identitäten der getöteten Mannschaft zu dem Daimanitischen Schwertransportsternenkreuzer, der für die ursprüngliche Besatzung des Shuttles bestimmt war. Allerdings zeigte sich die aus vier Wachleuten und ihrer Anführerin bestehende Bodenmannschaft, die die Crew auf den Flug vorbereiten sollte, ihnen gegenüber misstrauisch, da die Jedi erst mit einiger Verspätung angekommen waren und keinen Kurierkoffer bei sich hatten. Da sie nicht wusste, welcher Koffer gemeint war, versuchte Holt sie mit einem Geistestrick zu manipulieren. Allerdings war die Chefin resistent gegen die Beeinflussung durch die Macht und gab den Befehl zum Angriff, woraufhin die drei Jedi die Crew ausschalteten. Ihr Eingreifen blieb aufgrund des auf dem Planeten herrschenden Unwetters jedoch unbemerkt. Anschließend entnahm Holt einer Gürteltasche der toten Crew-Leiterin eine Steuerungseinheit, mit der sie die Hauptladeluke des Transporters öffnen konnte, und ging mit dem restlichen Team an Bord des Transporters. Dort stellte Dorvin fest, dass der Aktivierungszylinder fehlte, ohne den der Navigationscomputer nicht hochgefahren werden konnte. Dadurch würden sie nicht in den Hyperraum springen können. Holt rief sich in Erinnerung, dass sie einen Koffer in der Größe des fehlenden Zylinders in dem gekaperten Sith-Shuttle gesehen hatte. Sie wollte ihn holen, doch hielt Treece sie zurück, da die anderen Schiffe des Erztransporter-Konvois nach Chelloa bereits starteten und das Kontrollzentrum sie über Funk dazu anhielt, es ihnen gleich zu tun. Treece ordnete an, auf ihren Rückzugsplan zurückzugreifen: in die Republik zurückzufliegen und auf dem Weg so viele Baradium-Transporter abzufangen und auszuschalten wie möglich. Allerdings widerstrebte es Holt, diesen Plan zu akzeptieren, weshalb sie beim Start von Bord des Schiffes sprang. Aus einem nahegelegenen Wartungshangar entwendete sie einen passenden Aktivierungszylinder und kehrte gleich darauf zum abhebenden Frachter zurück, wo sie von Treece wieder an Bord geholt wurde. Danach verließen sie den Planeten.[1]

Phase 2[Bearbeiten]

Die Jedi fallen auf Chelloa ein.

Auf Chelloa wurden unterdessen Vorbereitungen für das Eintreffen der Frachter getroffen. Bei ihrer Landung zerstörten die Jedi mit ihrem Transporter die ersten Schiffe Daimans. Dann öffneten sie die Frachtluke und sprangen aus dem Inneren des Frachters mit aktivierten Lichtschwertern in die überraschte Menge der Daimaniten.[5] Holt leitete den Sturmangriff der Jedi auf Daimans Soldaten.[3] Die Minenarbeiter des Kontaktes von Treece, dem Dorfführer Gorlan Palladane, hatten sich aus den Vorbereitungen herausgehalten und im Südhof der dortigen Mine versammelt. Holts Aufgabe war es, die Anlage auszukundschaften, die Minenarbeiter in Sicherheit zu bringen und sich anschließend dem Sprengkommando anzuschließen. In einem nahegelegenen Gebäude entdeckte sie, wie mehrere Daimaniten in Palladanes Anwesenheit einen seiner Minenarbeiter folterten. Die Jedi-Ritterin schritt ein und setzte mit Palladane die Soldaten außer Gefecht. Dann führte sie ihn auf seine Bitte hin zu Treece, wo der Jedi ihr auftrug, gemeinsam mit Palladane die Arbeiter an Bord des Frachters zu evakuieren, anstatt sich dem Sprengkommando anzuschließen.[5]

Als Holt sich ihrer Aufgabe zuwenden wollte, wurden sie von Odion überrascht, der Palladanes Ruf an die Jedi abgefangen und einen Angriff auf Chelloa gestartet hatte. Obwohl sie den Sith angreifen wollte, hielt Treece die junge Jedi davon ab und erinnerte sie an ihren Auftrag. Holt trug Palladane auf, die Sklaven an Bord zu bringen und mit ihnen zu fliehen. Derweil hatte Odions Angriff ihr Misstrauen geweckt, da er die Welt, die sich inmitten des Daimanats befand, nicht halten können würde. Sie erkannte, dass Odion das Baradium mit einem Kinetischen Korruptor zum Explodieren bringen und so die gesamte Bevölkerung Chelloas auslöschen wollte. Daher begab sie sich zu der Maschine, auf der sich Odion und Treece ein Lichtschwertduell lieferten, und konnte die Kontrolle des Korruptors mit ihrem Lichtschwert zerstören, noch bevor der Zündungsvorgang abgeschlossen war. Daraufhin wurde sie von Odion festgehalten, doch befreite Treece sie aus seinem Griff und stieß sie auf eine Plattform des Korruptors. Dann betätigte er die Fernsteuerung, woraufhin sich die bewegliche Ebene unter Holt von dem Korruptor löste und sie in sichere Entfernung brachte. Gleich darauf aktivierte Odion seine Maschine und brachte die Baradiumadern in einem Umkreis von mehreren Kilometern zur Explosion. Bei der flächendeckenden Zerstörung starben alle Jedi. Holt, deren Plattform von der Explosionswelle erfasst wurde und abstürzte, wurde von Palladane aufgefunden und mithilfe der Macht geheilt. Sie erkannte, dass er ein Jedi war, und nachdem sie ihr Bewusstsein vollständig zurückerlangt hatte, bat Palladane sie, die Opfer des Angriffs in Jenith mit ihm zu versorgen. Bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen konnte, traf Lord Daiman in der verwüsteten Stadt ein. Aufgebracht über die Geschehnisse würgte der Sith-Lord Palladane. Zwar wollte Holt dazwischengehen, doch hielt Palladane sie zurück. Daher nahm sie ihre Waffe herunter und ließ sich von einem von Daimans Soldaten festhalten. Von ihr abgelenkt löste Daiman den Machtgriff, untersagte Palladane allerdings seine Hilfe und ließ sie in Jenith zurück. Später versammelte der Jedi seine Arbeiter vor seiner Wohnstätte und erteilte ihnen weitere Anweisungen. Er nahm Holt mit zu sich nach Hause, von wo aus sie beobachteten, wie Daiman mit neuen Arbeitern eine von neun mobilen Waffenfabriken nahe der Stadt landete.[5]

Evakuierung von Chelloa[Bearbeiten]

An Bord eines Transporters des Daimanats gelangte Holt zu Daimans Anwesen in Jenith, wo der Sith-Lord den Rodianer Skodo, der Palladane die Kommunikationsanlage für den Notruf an Treece gebaut hatte, einem Verhör unterzog. Die Jedi attackierte ihn und es gelang ihr, den Rodianer zu befreien, um Daiman an seiner statt im Suspensionsfeld einzusperren. Daraufhin wies der Sith sie an, seinen Holoprojektor zu aktivieren, und zeigte ihr die Hauptwaffenschmiede Odions, die Raumstation Dorn. Daiman teilte ihr mit, dass sein Bruder dort zu diesem Zeitpunkt ausschließlich Kinetische Korruptoren herstellen ließ, um Chelloa zu vernichten, und seine Rückkehr kurz bevor stand. Daiman hatte im Gegenzug bereits Sternenjäger entsandt, die den Dorn angreifen sollten. In einem Moment der Unachtsamkeit der Jedi befreite er sich aus seinen Fesseln, woraufhin sie aus dem Gebäude floh.[5]

Odion sucht Holt.

Holt nahm einen der Jäger ein,[5] in dem sie ausschließlich Zugang zu der Hyperraumroute hatte,[3] die sie zum Dorn führen sollte. Dort angekommen katapultierte sie sich aus ihrem Schiff und landete auf der Raumstation. Sie gelangte an Bord und überwältigte den Droiden GAD-3. Dann programmierte sie ihm ein, beim Erteilen des entsprechenden Befehls die Luftdämmfelder zu deaktivieren und eine Schleuse für Holt zu öffnen. Im selben Moment betrat Odion das Abteil, der die Anwesenheit der Jedi gespürt hatte und sie mit seinem Lichtschwert aus ihrem Versteck trieb. Holt parierte seine Schläge und wies GAD-3 an, ihren Befehl auszuführen. Dadurch wurden große Teile des Dorns zerstört, während Kerra das Transportshuttle kaperte, das Odion zurück zu seinem Flaggschiff befördern sollte. Dennoch konnte der Sith-Lord von Bord der Raumstation entkommen und sich mit seiner Crew an Bord eines anderen Shuttles zurückziehen. Beide Shuttles empfingen eine Komübertragung von Daiman, der seinem Bruder verkündete, dass er einen Spion Odions entdeckt und ihn in Gewahrsam genommen hatte. Holt erkannte die Stimme des angeblichen Spions als Palladanes. Als Odion das Feuer auf sie eröffnen wollte, sprang die Jedi in den Hyperraum.[5]

Unterdessen folterte Daiman Palladane und befahl einen Angriff auf Jenith, um seinem Gefangenen seine Macht aufzuzeigen. Als Holt auf Chelloa landete, suchte sie zuerst das Haus der Familie Palladane auf, wo sie die Tochter und Frau des Jedi, Aneese und Roah Palladane, vorfand. Als sie diese erreichte, wurden sie von Soldaten Daimans bedroht, die Kerra aber ausschaltete. Im Anschluss daran begab sich Holt erneut zu Daimans Anwesen, wo die gefangen genommenen Dorfanführer Chelloas von einem Personentransporter auf das Gelände gebracht worden waren. Sie tötete die Sith-Eskorte und befreite Palladane, den sie zu den anderen Anführern an Bord des Transportschiffes Daimans brachte. Sie wollte den Sith-Lord töten, doch erinnerte Palladane sie an ihre ursprüngliche Mission, das Volk von Chelloa zu retten. Daher verwarf sie ihren Plan. Während die anderen zu einem Unterschlupf in der Stadt Arboth flüchteten, untersuchte Holt die Personentransporter, mit denen Daiman vorgab, Sklaven nach Chelloa zu bringen. Dabei stellte sie fest, dass die Schiffe leer waren[5] und Chelloa Daiman als Lockmittel für Odion dienen sollte.[3]

Ebenfalls in Arboth eingetroffen eröffnete Kerra Palladane, dass sie die über 60.000 Einwohner Chelloas an Bord der leerstehenden Transporter von dem Planeten fortbringen wollte. Gemeinsam bereiteten sie die Evakuierung vor und setzten sich mit den Bewohnern sämtlicher Dörfer auf Chelloa in Kontakt. Bald darauf erreichte auch Odion mit seiner Flotte den Planeten. Während sich die Streitkräfte der Sith-Brüder bekämpften, griff Daiman Odions Idee auf und aktivierte einen Kinetischen Korruptor, um Chelloa zu zerstören und so seinen Verwandten zu töten. Daraufhin gaben Gorlan und Roah Palladane den Befehl zum Start der Köder-Transporter Daimans mit dem Volk von Chelloa an Bord. Die Flotte, der sie den Namen Freiheitsflotte gaben, startete, doch folgte Odion ihnen mit seinem Jetpack. Daher begab sich Holt auf die Außenhülle einer der Transporter und sprang mithilfe der Macht von einem Schiff zum nächsten, woraufhin Odion die Verfolgung aufnahm. Bevor er sie erneut in einen Kampf verwickeln konnte, stürmte Palladane mit seinem Lichtschwert auf den Sith zu und drängte ihn zu den Antriebsdüsen des Schiffes. Holt wollte ihn aufhalten, doch hörte der Jedi nicht auf sie und riss Odion mit sich in das Feuer der Düsen. Palladane erlag seinen Verletzungen, während Odion überlebte, fortan allerdings unter Schmerzen litt, da unter der extremen Hitze seine Rüstung teilweise mit seiner Haut verschmolzen war.[5] Holt brachte die Flüchtlinge von Chelloa an die Grenze des Sith-Raums und ermöglichte ihnen die Flucht in die Republik.[3]

Einsatz auf Darkknell[Bearbeiten]

Daiman entdeckt Holts Zerstörung auf Nilash.

Um Daiman zu schwächen und zu verhindern, dass er sein Reich weiter vergrößern konnte, stellte für Holt die Rüstungsindustrie des Sith-Lords ein geeignetes Angriffsziel dar.[3] Zuerst brach sie in Daimans Munitionsfabrik auf Nilash ein und befreite die dort arbeitenden Sklaven. Außerdem entwendete sie einen Hochenergielaser zum Schneiden von Cortosis, mit dem sie alle Statuen Daimans in seinem Stützpunkt köpfte, um ihm zu bedeuten, dass sie dem Tod auf Chelloa entgangen war.[5] In den nächsten Wochen griff sie mehrere seiner Waffenfabriken an, während sie sich in Richtung der Hauptwelt des Daimanats, Darkknell, vorarbeitete. Dort wollte sie einen größeren Schlag gegen seine Rüstungsindustrie ausführen und seine militärische Forschungsbemühungen sabotieren. Unter der Tarnung einer Wanderarbeiterin kam sie auf Darkknell bei dem Sullustaner Gub Tengo in der Hauptstadt des Planeten, Xankrea, unter, dessen Enkelin Tan sie betreute und privat unterrichtete. Während sie sich auf den Anschlag vorbereitete, arbeitete sie in einer Munitionsfabrik. Ziel ihres Angriffs war die Daimanat-Dynamiktesteinrichtung, auch als „Schwarzer Hauer“ bezeichnet, eine von Daiman betriebene Forschungseinrichtung. Als sie das Gebäude ausgekundschaftet hatte, passte sie den Bothaner Narsk Ka’hane ab, der in Odions Dienst im Haupttestzentrum Sprengsätze angebracht hatte, die er später per Fernzünder detonieren lassen wollte. Der Spion hielt sie für eine Korrektorin Daimans – machtsensitive Untertanen des Sith-Lords – und ergriff daher die Flucht. Dabei gelangte der Bothaner in eine Personaltransporter-Montagehalle, wo er einen Düsenschlitten stahl. So konnte er der Jedi kurzzeitig entkommen, doch nachdem er die Halle wieder verlassen hatte, sprang sie mithilfe der Macht auf sein Fluchtfahrzeug. Als er versuchte, sie loszuwerden, lenkte er das Fahrzeug gegen eine Himmelsbrücke. Holt, die das vorausgehen hatte und daher weich landen konnte, nahm ihm den Fernzünder ab, betätigte ihn und sprengte so das Testzentrum. Anschließend forderte sie auch seine Tasche und den Tarnanzug, den er trug. Sie sperrte Ka’hane in einen nahegelegenen Müllcontainer, um ihn vor den sich aufgrund der Explosion nähernden Korrektoren zu verstecken. Unbemerkt kehrte sie dann wieder zu ihrer Unterkunft zurück. Ka’hane wurde bald darauf von Korrektoren aufgegriffen und in einem Verhör durch Daiman erfuhr dieser von Kerra Holts Anwesenheit auf dem Planeten.[3]

Kurz darauf wurde Gub Tengos Apartment von Talentsuchern von Industrieheuristik, einer Firma von Lord Ayanos Bactra, aufgesucht, die vom Geschick seiner Enkeltochter im Umgang mit Elektronik erfahren hatten. Die junge Sullustanerin sollte zukünftig auf einem anderen Planeten als Ingenieurin arbeiten. Sie nahmen sie noch am selben Tag mit. Gub Tengo bat Holt, sein Appartement zu verlassen, da er ihre Unterstützung als Lehrerin nun nicht länger benötigte. Unterdessen plante sie einen Angriff auf den Palast des Sith-Lords, das Himmelssanktum. Für diesen Zweck säuberte sie den verunreinigten Tarnanzug des Spions, um seine Funktionsfähigkeit wiederherzustellen, und entwendete Baradiumnitrit als Sprengstoff aus der Fabrik, in der sie arbeitete. So ausgestattet schleuste sie sich in das Himmelssanktum ein, wo sie eine Holokonferenz von Daiman mit Lord Bactra und eine anschließende Zusammenkunft des Sith-Lords mit einigen Anführer unabhängiger Millitäreinheiten beobachtete, deren Inhalt sie jedoch nicht erfuhr. Daher suchte Holt Ka’hane auf, der in einem Folterrad von Daiman gefangen gehalten wurde. Sie versprach, ihn zu befreien, sofern er sie über Daimans Pläne informierte. So erfuhr sie von dem Bothaner, dass Daiman nach Gazzari aufbrechen wollte, und verhalf ihm dafür zur Flucht. Anschließend verließ sie ebenfalls das Gebäude, da sie erkannt hatte, dass das Himmelssanktum kein geeignetes Angriffsziel war. Die Milizführer hatte der Sith zum Vulkanplaneten Gazzari entsandt, um einen Hinterhalt für Odion vorzubereiten, den er durch die Übergabe eines Arxeums – mobile Universitäten Bactras – mitsamt der Rekruten, die Bactra aus seinem Territorium für diese Einrichtung rekrutiert hatte, auf die Grenzwelt locken wollte. Über das Dach des Komplexes begab sich Holt zur Ära Daimanos. Durch ihren Tarnanzug weiterhin unbemerkt ging sie an Bord und gelangte über verschiedene Wartungs- und Nebengänge in eine verlassene Bordküche, die ihr als Versteck dienen sollte. Ihr neuer Plan war es, Daiman an Bord seines Flaggschiffes zu töten.[3]

Schlacht von Gazzari[Bearbeiten]

Entgegen ihren Erwartungen hielt sich Daiman jedoch nicht in den luxuriöseren Räumen des Schiffes auf. Sie fand ihn auch auf ihren Streifzügen nicht, die sie während der gesamten Reise durch das Schiff unternahm. Nach einem viertägigen Flug kamen sie auf Gazzari an, wo sich die Jedi kurz nach der Landung von Bord schlich. Dabei musste sie feststellen, dass der Ascheregen, der auf dem Vulkanplaneten herrschte, an ihrem Tarnanzug haften blieb. Daher zog sie wieder ihre normale Kleidung an und versteckte sich. Kurz darauf entdeckte sie ein kuppelförmiges Zelt, in dem Daiman sein Hauptquartier eingerichtet hatte. Auf dem Weg dorthin musste sie einen Soldaten erledigen, erreichte dann aber unbemerkt ihr Ziel. Als Holt ihre selbstgebauten Sprengsätze an dem Kuppelzelt anbringen wollte, trafen Kreuzer Bactras ein, die das Arxeum eskortierten. Die Jedi, die nicht über sein Eintreffen in Kenntnis gesetzt worden war, unterbrach ihre Arbeit und ging hinter einem nahegelegenen Felsvorsprung in Deckung, von wo aus sie die Geschehnisse besser überblicken konnte.[3]

Sie beobachtete, wie auf der Fläche unter ihr vier Passagierschiffe und etwa einen Kilometer von ihnen entfernt das Arxeum landete. Als die Transportschiffe ihre Einstiegsrampen senkten, traten aus ihnen die Schüler von Industrieheuristik. Holt spürte durch die Macht die Präsenz von Tan Tengo und verstand, dass die schutzlosen Kinder als Köder für Odion herhalten sollten. Deshalb eilte sie zu ihnen, um sie zurück zu den Schiffen zu treiben. Allerdings verlor sie auf dem Weg zu den Jünglingen das Gleichgewicht und nahm gleichzeitig die sich nähernde Präsenz von Lord Odion wahr, der mit einem Viertel seiner Heimatflotte das System erreicht hatte. Während mit dem Eintreffen Odions um sie herum ein Feuergefecht ausbrach, versteckte sich Holt in einem der Häuserzelte von Daimans Truppen vor einigen seiner Soldaten, die die Jedi entdeckt hatten. Dann setzte sie ihren Weg zu den Kindern fort. Nachdem sie die Hälfte des Weges hinter sich gebracht hatte, entdeckte sie eine Todesspirale – ein bewaffnetes Belagerungsinstrument, das die Größe und Form eines Turmes aufwies und mit einer eigenen Waffenkammer rings um sich feuern konnte – die von Odion auf den Planeten herabgelassen wurde. Derweil griff Daimans Flotte Odions Schiffe an, die eine orbitale Blockade um den Planeten errichtet hatten. Die Todesspirale zerstörte alle vier Passagierschiffe, woraufhin die Schüler sich im Chaos verloren. Bevor Holt bei ihnen angelangt war, umstellten drei Düsenschlitten von Odions Donnergarde die Jedi, die sie aber mit ihrem Lichtschwert außer Gefecht setzen konnte. Dann übernahm sie eines der Fahrzeuge und nutzte es, um die aufgescheuchten Kinder und Jugendlichen zusammenzutreiben. Kurzzeitig ließ sie sich von Odions Fähigkeit, andere mit der Macht zu selbstzerstörerischen Handlungen zu manipulieren, beeinflussen und lief dabei Gefahr, sich selbst mit dem entwendeten Sprengstoff zu töten. Sie konnte sich diesem Wunsch jedoch widersetzen und so versuchte sie, die Kinder in den Resten zerstörter Teile des Arxeums vorerst in Sicherheit zu bringen. Anschließend überwältigte sie einen Odioniten und befestigte ihn mit ihrem Sprengstoff-Gurt an seinem Düsenschlitten. Sie klemmte den Beschleunigungshebel des Fahrzeugs fest und lenkte ihn in Richtung des Hangars der Todesspirale. Als er den Hangar erreichte, zündete sie den Detonator und sprengte den unteren Teil der Todesspirale, wodurch der gesamte Turm zusammenbrach. Dann dirigierte sie die restlichen Schüler mit Tengos Unterstützung entlang der Kraterwand aus dem Explosionsradius heraus, wobei sie den Trümmern der Todesspirale nur entgehen konnten, indem sie sich auf den Boden warfen.[3]

Flucht an Bord der Eifer[Bearbeiten]

Holt lenkte die Kinder einen Hang hoch, in Richtung der Eifer, dem Schlachtschiff einer der unabhängigen Militäreinheiten im Auftrag Daimans, Rushers Brigade. Ihr Anführer, Jarrow Rusher, der die aus einem Kriegsgebiet fliehenden Kinder nicht zurückweisen wollte, gewährte ihnen Zuflucht auf seinem Schiff. Zusammen mit dem Artilleristen brachte sie die rund 1.700 Flüchtlinge in den Mannschaftsunterkünften unter, in denen es genug Platz gab, da nur ein Bruchteil von Rushers Mannschaft die Schlacht von Gazzari überlebt hatte. Anschließend begab sich Holt zu Rusher auf die Brücke des Schiffs. Als sie den Orbit erreichten, beobachteten sie eine Raumschlacht zwischen den Flotten der Sith-Brüder. Allerdings nahmen einige der Raumschiffe die Verfolgung der Eifer auf, da beide Seiten sie für Streitkräfte der gegnerischen Kriegspartei hielten. Mitten in der Schlacht entdeckte Holt Bactras Flotte und wies Rusher an, die Schiffe des neutralen Sith-Lords anzusteuern, um sich als Teil seiner Flotte auszugeben. Dabei wurden sie von einem der Schiffe Odions gerammt, die wie auch Daimans Streitkräfte anstatt der Eifer nun die Schiffe Bactras ins Visier gefasst hatten. Dabei sahen sie, wie die Schiffe der verfeindeten Brüder Bactras Flotte angriff und die Hälfte seiner Schiffe zerstörten, während die restlichen in den Hyperraum flohen. Anschließend erhielt Rushers Brigade den Auftrag von Daiman, sich zu Bactras Hauptwelt Jutrand zu begeben. Erst wollte der Brigadier Daimans Anordnungen Folge leisten, doch auf Holts Einspruch hin entschied er, erst einen Planeten außerhalb des Daimanats anzufliegen, um sowohl das Schiff zu reparieren als auch die Mannschaft aufzustocken und neu einzuteilen. Zudem sollten die Schüler das Schiff dort wieder verlassen. Während des Fluges hielt sich Holt vor allem in den Mannschaftsquartieren und den Gemeinschaftsräumen auf, um die Flüchtlinge zu versorgen. Die meisten von ihnen waren nervös und es fehlte ihnen an Platz, sodass sie teilweise auf dem Boden des Korridors schlafen mussten. Um sich nicht allein um die Kinder kümmern zu müssen, setzte Holt ältere Schüler als Aufsichtspersonen für die jüngeren ein. Von den Mitgliedern von Rushers Brigade erhielt sie dabei nur von wenigen Unterstützung, die ihr nur auf den Befehl von Rusher zur Hilfe kamen. Sie schickte den jungen Duros-Rekruten Beadle Lubboon, der ihr freiwillig half, um mit Rusher über die Unterbringung der Flüchtlinge zu reden, doch zeigte der Brigadier keinerlei Interesse an den Kindern.[3]

Nach einiger Zeit gelang es ihr in einem Gespräch über ihre Missionen im Sith-Raum, erstmals zu Rusher durchzudringen, und sie besprachen ihre weitere Flugroute. Holt wollte die Kinder in die Republik bringen, doch erfuhr sie von ihm, dass sie noch an keinem republikanischen Gebiet vorbeigekommen waren. Rusher schlug ihr daher vor, die Flüchtlinge auf den Planeten Byllura im Grumani-Sektor zu bringen, der Geschichten zufolge von Kindern regiert wurde. Holt willigte ein und traf Vorbereitungen für den Fall, dass der Planet akzeptabel sein sollte, war aber nicht der Überzeugung, dass Byllura der richtige Ort für die Flüchtlinge war.[3]

In der Diarchie[Bearbeiten]

Ankunft auf Byllura[Bearbeiten]

Der Planet Byllura wurde von den 14-jährigen Sith-Zwillingen Dromika und Quillan regiert. Quillan konnte in die Zukunft blicken, jedoch sprach er nicht, und nur seine Schwester Dromika konnte ihn verstehen, deren Fähigkeiten sich darauf beschränkten, hypnotische Befehle erteilen zu können. Da sie ihr Zimmer in einem kuppelförmigen Gebäude in der Stadt Hestobyll nicht verlassen wollten, lenkten sie den Krevaaki Saaj Calician durch die Macht. Quillan sah die Ankunft der Eifer auf Byllura voraus, weshalb Dromika Calician auftrug, sie zu finden und die Besatzung dazu zu bringen, sich ihnen zu fügen. Bei ihrer Ankunft im Orbit des Planeten reagierten die Sternenjäger der Diarchie, der Regierung des Planeten, nicht auf sie. Erst kurz vor ihrer Landung wurde der Eifer ein Landeplatz zugewiesen. Danach erteilte Rusher den Befehl, die Flüchtlinge von Bord zu lassen. Holt wollte das verhindern und hielt die Schüler mit ihrem Lichtschwert zurück, nachdem sie auf ihr Rufen nicht reagiert hatten. Daraufhin gab ihr Rusher eine Stunde, um die Stadt zu erkunden. Durch die Ankunft der Eifer mitsamt der Flüchtlinge erhielten die Zwillinge die Bestätigung, dass Daiman seine Truppen für die Angriffe auf das Bactranat von seinen Welten abgezogen hatte, da er sie sonst nicht hätte entkommen lassen. Daher machten sie ihre Schlachtschiffe startbereit, um ihr Reich zu vergrößern, indem sie ins Daimanat expandieren würden. Kurz vor Ablauf der Stunde schickte Calician ein Begrüßungskomitee zur Eifer, das die Kinder angeblich in eine Einrichtung mit Notunterkünften bringen sollte. Nachdem Rusher der Jedi diese Neuigkeit über Kom mitgeteilt hatte, machte Tan sie auf sich aufmerksam, die Kerra Holt gefolgt war. Im selben Moment entdeckte auch Lubboon sie, der Tengo zurück an Bord holen sollte. Da bemerkte Holt, dass die Bewohner Bylluras unter dem Einfluss eines Machtnutzers standen und ihr Geist vollständig von diesem kontrolliert wurde. Nachdem sie einen Befehl in ihrem Geist vernommen hatte, erkannte sie auch, dass Celegianer diese Art der geistigen Kontrolle ermöglichten. Die Diarchie setzte versklavte Celegianer, eine quallenähnliche Spezies mit telepathischen Fähigkeiten, als ein Kommunikationssystem über die gesamte Stadt ein, über das sie ihre Befehle verbreiten konnten. Nach der Verkündung der neuen Instruktionen für die Bewohner Bylluras landeten über die Stadt verteilt einige Luftgleiter, um rot gekleidete Sith-Gardisten von Bord zu lassen, die die Bewohner zur Eile anhielten. Als Holt mitbekam, dass drei der Gardisten Lubboon und Tengo entdeckt hatten, lenkte sie die Aufmerksamkeit der Sith auf sich, indem sie ihr Lichtschwert zündete. Daraufhin stürmten mehrere der Sith-Wachen in ihre Richtung, die sie aber mit ihrem Lichtschwert ausschalten konnte. Sie bahnte sich einen Weg in Richtung des Duros und dem Sullustaner-Mädchen, die allerdings in der Zwischenzeit in einen der Luftgleiter gebracht worden waren. Daher kaperte die Jedi eines der Luftfahrzeuge und nahm die Verfolgung des Gleiters auf, der zur kuppelförmigen Empore der Sith-Zwillinge flog.[3]

Im Palast[Bearbeiten]

Holt im Kampf gegen Calician

Holt landete den Speeder in einem Hangar der Festung und begab sich in die höchste Ebene der Einrichtung, wobei sie sich gegen mehrere Gardisten behaupten musste. Erst wollte sie den Turbolift nehmen, doch als sie sich dem mentalen Ansturm der Sith-Garde gegenübersah, wich sie auf die Wartungsleiter im Aufzugsschacht aus. Über einen Lüftungsschacht gelangte sie dann in die Metallkuppel, wo die Zwillinge untergebracht waren. Dort traf sie zuerst auf den Celegianer, dem die Zwillinge über Calician ihre Anordnungen eingaben, die er an seine versklavten Artgenossen weitergab. Sie nutzte seinen Einfluss, um den Wachen den Befehl zu erteilen, die beiden Gefangenen freizulassen. Im Anschluss daran sollten sowohl sie als auch die restlichen Bewohner in ihre Unterkünfte zurückkehren und der Celegianer keine weiteren Befehle mehr weiterleiten. Daraufhin betrat Calician den Raum und verwickelte die Jedi in ein Lichtschwertduell, doch als er sich ihr unterlegen sah, lockte er sie zu den Zwillingen. Holt musste zunächst gegen einige BD-Serie Kindermädchendroiden kämpfen, setzte sie aber schnell außer Gefecht und schleuderte sie aus einem der Fenster. Unter einer schwarzen Kuppel, die die Kinder bisher vor allen äußeren Einflüssen und Gefahren beschützt hatte, fand sie die beiden Herrscher Bylluras. Sie betrat die Kuppel, doch hatten ihre mentalen Schutzschilde der Machtbeeinflussung durch Dromika nichts entgegenzusetzen. Als sie zu Boden gezwungen wurde, holte Calician zum Todesschlag gegen Holt aus. Allerdings widersetzte der Krevaaki sich in dem Moment den Befehlen der jungen Sith. Dies erlaubte es der Jedi, nach ihrem Lichtschwert zu greifen, das ihr beim vorangegangenen Angriff entglitten war. Erst machte sie den Krevaaki unschädlich und begann anschließend mit einer Offensive gegen Dromika, um sie mithilfe der Macht abzulenken, sodass sie nicht erneut Kontrolle über Holts Geist erlangen konnte. Bevor es so weit kommen konnte, steuerte die Eifer direkt auf das zerschmetterte Fenster zu. Holt erkannte, dass Quillan auch seine Schwester kontrollierte, weshalb sie ihn fasste und mit ihm aus dem Fenster sprang. Nach einem kurzen Fall landeten sie auf der Eifer. Rusher und einige seiner Männer halfen ihr an Bord, woraufhin sie vom Planeten abhoben. Allerdings versperrten ihnen die Schiffe der Diarchie die Hyperraumsprungpunkte. Bevor sie das System verlassen konnten, traf eine Flotte des Arkadianats unweit von ihnen im Orbit Bylluras ein. Sie umstellte den Planeten und eröffnete das Feuer auf die Schiffe der Diarchie, wobei sie die Schiffe nur kampfunfähig machten, aber nicht zerstörten. Rusher wollte die Eifer durch das Kampfgeschehen manövrieren, doch blockierte die Neue Feuertaufe, das Flaggschiff der arkadianischen Flotte, ihnen den Weg. Kurze Zeit später stellte sich die Sith-Lady Arkadia Calimondra ihnen per Kom-Übertragung vor.[3]

Im Arkadianat[Bearbeiten]

Ankunft auf Syned[Bearbeiten]

Die Sith zwang sie, einem Kurs zu folgen, den das Flaggschiff ihnen übermittelt hatte und der sie zur Eiswelt Syned im Arkadianat führen würde. Auf dem Weg dorthin passte Holt gemeinsam mit Tengo auf Quillan auf. Als sie den Planeten erreichten, wurden sie angewiesen zu landen. Holt verließ mit Rusher in Raumanzügen die Eifer, da die Luft auf Syned kalt und der Sauerstoffgehalt für Menschen zu gering war, und sie wurden von Calimondra in Empfang genommen. Die Sith unterbreitete ihnen das Angebot, die Flüchtlinge auf Syned aufzunehmen und die Bestände der Eifer aufzustocken – im Gegenzug verlangte sie die Herausgabe ihres Bruders Quillan. Nach ihrem Gespräch brachte eine Transportraupe Holt, Rusher, Lubboon, Tengo und Quillan in eine Reihe mehrerer luftdichter, von einem Gletscher umschlossenen Hallen, die zusammen die Stadt Calimondretta bildeten. Calimondra ließ Holt durch Calimondretta führen, damit sie einen Einblick in ihr System erhielt. Anschließend führte die Sith-Lady sie zurück zur Haupthalle der Stadt, der Patriotenhalle, während sie erläuterte, wie vielseitig die Flüchtlinge von Gazzari auf Syned ausgebildet würden, da ihr System darauf aufbaute, dass jeder Arkadianit nicht nur eine Aufgabe zugeteilt bekam, sondern regelmäßig in einen anderen Aufgabenbereich versetzt wurde. Rusher ließ unterdessen die Ersatzteile auf die Eifer verladen, während Holt das Makel Arkadias Systems erkannte: den Arkadianiten fehlte die Freude in ihrem Leben. Stattdessen bereitete ihnen das System stetige Hektik und Furcht sowohl vor Statusverlust als auch vor Versagen.[3]

Bald darauf lud Calimondra sie in Calimondrettas Museum ein. Dort eingetroffen kündete die Sith an, ihr die Erklärung für das allgemeine Chaos und einen Einblick in die größeren Zusammenhänge im Sith-Raum zu geben. So erfuhr die Jedi von ihr, dass ein Großteil der rivalisierenden Sith von der Sith-Lady Vilia Calimondra abstammten und aufgrund eines von Vilia ausgerufenen Wettkampfes, der Condicio Matrica, bestrebt waren, ihr Machtgebiet zu vergrößern, wobei sie sich auch gegeneinander wandten. Demjenigen, der sein Gebiet am weitesten vergrößern konnte, versprach die Sith-Lady, die Reichtum, Militärmacht sowie verschiedene Unternehmen besaß, die Herrschaft über ihr Reich. Nachdem Lord Chagras, Sieger der Ersten Condicio Matrica, verstorben war, rief Vilia Calimondra die zweite aus – für Chagras Nachkommen, zu denen auch Arkadia, Daiman und Odion gehörten. Nach diesem Einblick ließ ihre Gastgeberin sie eine Holokonferenz ansehen, bei der Vilia Calimondra zu ihren Nachkommen sprach und Teile ihres Reiches als Belohnung an manche von ihnen verteilte. In dem Legat merkte Arkadia an, dass sich die Zwillinge in ihrer Obhut befanden, woraufhin ihre Großmutter, Vilia Calimondra, ihr die Koordinaten ihres momentanen Standpunktes übermittelte, damit sie Quillan zu ihr bringen konnte.[3]

Gegen Arkadia Calimondra[Bearbeiten]

Arkadia Calimondra bat die Jedi um ihre Hilfe, da sie den Transport Quillans begleiten und ihre Großmutter töten sollte. Nachdem Holt diesen Auftrag abgelehnt hatte, ließ Calimondra die unbewaffnete Jedi von der Bürgerwache des Planeten festnehmen. Dann wurde sie in Calimondrettas Gefängnis gebracht, während Calimondra den Transport der Flüchtlinge einleitete, die mit einem Eiskriecher von der Eifer in die Stadt gebracht werden sollten. Die Jedi wurde derweil einer Folter unterzogen, um ihr Informationen über andere Sith-Lords und die Republik zu entlocken. Ka’hane, der nun an ihrer statt den Mord an Vilia ausführen sollte, plante währenddessen mit Rusher, Arkadias Pläne zu durchkreuzen, da Vilia Calimondra seine wahre Auftraggeberin war. Der Bothaner befreite Holt mithilfe des Tarnanzugs und händigte der Jedi ihr Lichtschwert aus. Ka’hane gab sowohl Rusher als auch Holt unvollständige Hyperraumkoordinaten, sodass der Brigadier Holt brauchte, um sie zu vervollständigen. Er erhoffte sich von der Befreiung der Jedi ein Ablenkungsmanöver, um Calimondras Plan sabotieren zu können. Dafür wies er sie an, sich zehn Minuten später in der Patriotenhalle einzufinden, und verließ sie anschließend. Nachdem sie das Gefängnis verlassen hatte, attackierte Holt einige Bürgerwachen, um Ka’hane die versprochene Ablenkung zu bereiten. In der Zwischenzeit hatte Rusher anstelle der Flüchtlinge einen Teil seiner Mannschaft sowie sämtliche Artilleriewaffen und -munition von der Eifer mit dem Eiskriecher nach Calimondretta transportiert und eröffnete das Feuer auf die Patriotenhalle. Dabei gelang es seiner Brigade, ihr Dach zu zerstören. Holt versuchte, in die Haupthalle vorzudringen, doch machten ihr in der Halle der Besinnung, einem Raum unweit der Patriotenhalle, Scharfschützen das Durchkommen unmöglich. Während sie zurückgetrieben wurden, traf auch Calimondra in der Halle ein. Nach einer Angriffswelle durch mehrere Bürgerwachen ordnete Calimondra den Einsatz von Thermaldetonatoren gegen die Jedi an. Allerdings brach, noch bevor die Detonatoren explodierten, das Dach unter dem Bombardement von Rushers Brigade zusammen. Da der direkte Weg ihr somit versperrt war, wollte sie über das Museum in die Patriotenhalle gelangen, wo sich Calimondra ihr in den Weg stellte und sie in ein Lichtschwertduell verwickelte. Rusher hatte einen Peilsender an ihr Lichtschwert angebracht, bevor er es Ka’hane aushändigte, und als er mit der Eifer den Planeten verlassen wollte, empfing er das Signal des Senders, das aus dem Museum kam. Daher nahmen sie die Kuppel des Museums unter Beschuss, bis das Dach mitten im Gefecht nachgab und die Jedi mithilfe der Macht auf die Planetenoberfläche springen konnte. Beim Versuch zu fliehen stürzte Holt und verlor aufgrund der Kälte und dem geringen Sauerstoffgehalt das Bewusstsein. Daraufhin wurde sie von Rushers Brigade geborgen und von dem Anführer der Miliz an Bord der Eifer getragen. Erst in der Krankenstation des Schiffes wachte die Jedi wieder auf. Durch die Zerstörung großer Teile Calimondrettas konnte sie einen von Calimondra geplanten Angriff auf die umliegenden Territorien mit einem auf dem Planeten hergestellten Giftgas abwenden. Der Brigadier erklärte Holt, dass sie noch knapp 500 Flüchtlinge von Syned aufgenommen hatten.[3]

Durch die gelungene Flucht wurde der Galaktischen Republik das neue Wissen zuteil, das Holt aus dem Legat bezogen hatte. Sie informierte die Republik auch über die Erkenntnisse über die Sith, die sie während ihres Aufenthalts im Sith-Raum gewonnen hatte.[3] Kurz nach ihrer Ankunft erreichte sie allerdings ein Notruf von einem Mitglied der Gilde der Erntearbeiter von ihrer Heimatwelt Aquilaris, weshalb sich die Jedi an Bord eines unbeladenen Lebensmitteltransporters versteckt dorthin begab.[2]

Mission von Aquilaris[Bearbeiten]

Kommando Barmherzigkeit[Bearbeiten]

Aquilaris befand sich zu dieser Zeit nach einer Reihe wechselnder Sith-Lords unter der Herrschaft von Lord Daiman. Auf der Wasserwelt angelangt stellte Kerra Holt fest, dass der Planet soeben von Zodoh attackiert wurde. Der Hutt hatte die Abwesenheit Daimans, der sich noch im Bactranat aufhielt, für den Start seines Angriffes genutzt und nahm zuerst dessen Bodentruppen unter Beschuss. Nach ihrer Landung musste Holt den Transporter gegen einige von Daimans Soldaten verteidigen, die Verstärkung holen wollten. Hiernach betrat sie das Gebäude der Erntearbeiter-Gilde, um sie vom Planeten zu evakuieren, doch reagierte keiner der Arbeiter auf ihre Bemühungen und eines der Mitglieder, Padgett, setzte sie darüber in Kenntnis, dass sie unter dem Einfluss der Droge Deluge standen. Unter den Arbeitern traf Holt auf ihren ehemaligen Freund Joad Kreel, der ihr erklärte, dass keiner der Arbeiter mit ihr gehen wollte. Verwirrt über diese Aussage wurde sie von einem Angriff überrascht, bei dem ihr Transporter zerstört wurde.[2]

Jenn Devaad stellt sich Kerra Holt vor.

Der Angriff ging von einem Stormdriver Zodohs aus, einem Atmosphärenkontrollgerät, das Unwetter hervorrufen und als Netzwerk mit anderen Stormdrivern die gesamte Feuchtigkeit in der Atmosphäre eines Planeten freisetzten konnte – so wollte er die Oberfläche von Aquilaris fluten. Padgett informierte die Jedi über die Wirkung von Deluge, das dazu dienen sollte, dass die Arbeiter sich nach ihren geringen Essensrationen dennoch satt fühlten. Allerdings war die Droge so stark, dass sie letztlich nach nichts mehr begehrten. Holt wollte die Arbeiter an Bord einiger U-Boote nach Boggins Cay bringen, doch waren sie nicht intakt gehalten worden und daher nicht mehr funktionstüchtig, sodass sie den einzigen Ausweg in einem Ablenkungsmanöver gegen die Angreifer sah. Daher attackierte sie Zohdos Jäger mit einem Blaster, bis sie Unterstützung durch das Teufelsgeschwader der freiwilligen Wohltätigkeitseinrichtung Kommando Barmherzigkeit erhielt. Durch das Einschreiten des Hilfsgeschwaders zog der Hutte seine Schiffe von Aquilaris vorerst ab. Die Anführerin des Teufelsgeschwaders, Jenn Devaad, dankte Holt für ihre Vorarbeit. Sie kündigte außerdem an, dass Lebensmittel und medizinische Versorgung von Kommando Barmherzigkeit bereits auf den Weg nach Aquilaris gebracht worden waren, und bot Holt an, kurzzeitig in ihr Geschwader eintreten. Die Jedi nahm das Angebot an und bekämpfte mit ihnen auch Daimans letzte Anhänger. Nach der Befreiung von Aquilaris verteilten sie die mit der Mutter Barmherzigkeit eingeflogenen Nahrungsrationen unter den Bewohnern und Holt wurde von Devaad in das Teufelsgeschwader aufgenommen.[2]

Am nächsten Morgen eskortierte Holt mit dem Teufelsgeschwader die Mutter Barmherzigkeit wieder zu ihrem Hyperraumsprungpunkt. Bevor sie ihr nächstes Ziel anfliegen konnten, wurde das Geschwader jedoch von einem Intruder-Jäger Zodohs angegriffen. Überstürzt holte Devaad zu einem Gegenschlag aus, auch wenn Holt versuchte sie aufzuhalten, und steuerte ihren Feuerlotus-Jäger direkt hinter ihm her. Die Verfolgung führte sie zu der soeben aus dem Hyperraum gesprungenen Voracious, auf der sich Zodoh befand. Der Hutt leitete damit seinen Hinterhalt ein und erteilte seinem Geschwader den Befehl zum Angriff. Auf Holts Drängen hin ordnete Devaad an, den Angriff abzubrechen und in den Hyperraum zu fliehen, als Stormdriver das System betraten. Das Teufelsgeschwader nahm die Geräte unter Beschuss, doch wehrten die Verteidigungssystem ihre Angriffe vollständig ab. Bevor sie ihre Taktik ändern konnten, brach Holt aus der Formation aus, um die Bevölkerung ihres Heimatplaneten zu beschützen, während der Rest des Teufelsgeschwader mit einem Traktorstrahl an Bord der Voracious geholt wurde.[2]

Befreiung von Aquilaris[Bearbeiten]

Sie landete ihren Sternenjäger in Capital Cay und wies die Aquilarianer an, sich auf Bergen und Hochplateaus in Sicherheit zu bringen und Luft- oder Wasserfahrzeuge zu beschaffen. Allerdings erklärten ihr die Bewohner, dass ihre Luftspeeder dem Unwetter nicht standhalten würden, ihre Boote von den Sith beschlagnahmt und die U-Boote der Erntearbeiter lange Zeit nicht instand gehalten worden waren. Daher ordnete sie an, die drogenabhängigen Arbeiter aus ihren Baracken zu holen, während sie sich um die U-Boote kümmern wollte. Dabei stieß sie auf Kreel, der ihr aber seine Hilfe verweigerte.[2]

Joad Kreel unterstützt Holt bei der Evakuierung von Aquilaris.

Kurze Zeit später traf Devaad ein, die für Zodoh die Nahrungsbehälter zurückverlangte, die zuvor von der Mutter Barmherzigkeit auf den Planeten gebracht worden waren. Im Gegenzug versprach der Hutt ihr, die Piloten des Teufelsgeschwaders zu verschonen, die sich in seiner Gewalt befanden. Holt, die vor Devaads Eintreffen einen solchen Behälter geöffnet hatte, erkannte, dass sie unter dem Deckmantel der Hilfsmission Drogen in die Sith-Gebiete einschleusten. Als sie Devaad zur Rede stellen wollte, erklärte diese, dass sie die Droge über die Sklaven unter der Sith-Bevölkerung verbreiteten, um die Republik vor weiteren Angriffen aus dem Sith-Sektor zu schützen. Nachdem Devaad die Planetenoberfläche wieder verlassen hatte, um Zodoh das Deluge zu bringen, setzte das durch die Stormdriver erzeugte Unwetter ein. Deswegen instruierte Holt die Aquilarianer, zum nahegelegenen Tarrah Hill zu fliehen. Unterdessen begab sie sich erneut zu den U-Booten, um auch die anderen Bewohner des Wasserplaneten zu evakuieren. Sie erreichten gemeinsam Tarrah Hill und als das ansteigende Wasser begann sie einzuholen, tauchte vor ihnen Kreel mit einem der U-Boote auf. Da an Bord des Unterwasserfahrzeuges nicht genügend Platz für die Flüchtlinge war, einigten sie sich darauf, sie nach und nach zu einer Erntestation auf dem Meeresboden in Sicherheit zu bringen. Derweil gelang es Devaad, die von Zodoh betrogen und deren Geschwader entgegen ihrer Abmachung ermordet worden war, die Stormdriver zu deaktivieren, sodass das Unwetter abklang. Am nächsten Morgen erreichte die ehemalige Anführerin des Teufelsgeschwaders, die von Bord der Voracious fliehen konnte, mit einem Schiff des Hutten das U-Boot. Devaad unterrichtete Holt über die vorangegangenen Geschehnisse, um ihr anschließend zu erklären, dass sie der Jedi fortan folgen würde und Zodohs nächstes Ziel Darkknell sei.[2]

Rettung von Darkknell[Bearbeiten]

Devaad und Holt fliegen nach Darkknell.

Zodoh aktivierte seine Stormdriver über Darkknell, noch bevor Holt und Devaad auf dem Hauptplaneten des Daimanats angekommen waren. Beim Anflug auf den Planeten gerieten sie in eine Raumschlacht zwischen Zodohs und Daimans Flotten. Devaad, die beim Angriff auf Aquilaris gelernt hatte, dass bei der Zerstörung der Voracious die Stormdriver automatisch deaktiviert wurden, nutzte ihre Tarnung im Hutt-Flieger, um direkt das Flaggschiff des Hutten anzusteuern. Dort sprang Holt von Bord, um in die Voracious einzudringen. Sie schaltete einige Untertanen des Hutts aus und begab sich zur Kontrollkuppel des Schiffes. Als sie den Ort erreichte, setzte sie Devaad darüber in Kenntnis, dass die Kuppel ihr Angriffsziel darstellte, bevor sie von Zodoh attackiert wurde. Er ließ die künstliche Schwerkraft des Schiffes ausschalten und forderte sie zu einem Duell heraus. Obwohl Holt ihr Lichtschwert zur Hilfe nahm, war der Hutt ihr durch die Kontrolldüsen seiner Rüstung überlegen. Bevor er sie töten konnte, brach jedoch Devaad mit ihrem Flieger durch die Kuppel der Kontrolleinrichtung und Holt sprang mithilfe der Macht zurück auf ihren Kopiloten-Sitz. Gemeinsam zerstörten sie die Computer der Voracious, von denen aus die Stormdriver kontrolliert wurden.[2]

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Einsatzes auf Darkknell kehrten sie nach Aquilaris zurück. Dadurch, dass die Sith im Glauben waren, Aquilaris wäre überschwemmt worden, war der Planet kurzzeitig von der Herrschaft der Sith befreit. Daher entwarf Holt einen Plan zur endgültigen Evakuierung ihres Heimatplaneten. Devaad sollte in die Republik zurückkehren und vorgeben, erneut Deluge in den Sith-Raum schmuggeln zu wollen. Stattdessen würde sie aber die Droge entsorgen und anstelle ihrer die Aquilarianer an Bord des Versorgungstransporters in die Republik evakuieren. Der Planet sollte unterdessen zu einem Hauptstützpunkt für die Weiterleitung von Flüchtlingen aus dem Sith-Raum dienen, dem sie den Namen Tiefsee-Connection gab. Da sie wusste, dass Holt nicht mit ihr in die Republik zurückkehren würde, überließ sie ihr den Feuerlotus-Jäger des Teufelsgeschwaders, mit dem Holt Zodoh entwischt war, um für ihre nächsten Missionen im Sith-Raum ausgerüstet zu sein.[2]

Arbeit für Odion[Bearbeiten]

Anfänge als Novizin[Bearbeiten]

Nachdem Holt durch ihre Begegnungen auf Aquilaris erfahren hatte, dass nicht alle Bewohner von Capital Cay bei Odions Angriff gestorben waren,[2] und somit die Möglichkeit bestand, dass ihre Eltern die Invasion ihres Heimatplaneten überlebt hatten, kehrte sie ins Daimanat zurück. In den Datenzentren Daimans wollte sie Nachforschungen über die Forschungen ihrer Mutter und den Ausgang der Invasion von Aquilaris anstellen. Durch ihre Suche wurde Daiman auf sie aufmerksam und erklärte ihr, dass seine Spione die Relikte, nach denen Mercia Holt mitunter gesucht hatte, auf Odions Stützpunkt gesehen hatten. Daraus schlussfolgerte Holt, dass Odion vielleicht auch ihre Eltern entführt hatte. Sie schloss sich mit Daiman zusammen, da der Sith-Lord annahm, dass Odion auf der Suche nach dem Helm von Ieldis war und aufgrund des Interesses seines Bruders auch er den Helm in seinen Besitz bringen wollte. Von der Jedi erhoffte er sich, dass sie beide Brüder zu ihm führen würde.[4]

Auf Daimans Fabrikwelt Tergamenion stürzte Kerra sich mit einem unter ihrem Umhang versteckten Jetpack von einem Dach, damit Odion Kontakt zu ihr aufnahm. Bevor das Jetpack zum Einsatz kommen konnte, wurde sie von einem Claimer Odions auf einem Düsenschlitten aufgefangen. Sie setzte sich zur Wehr und gab vor, sich mit seinem Blaster das Leben nehmen zu wollen. Der Claimer, der sich ihr als Wayman vorstellte, entriss ihr die Waffe jedoch mithilfe der Macht. Er zeigte ihr, dass er ihre Biodatei aus der Arbeiterdatei gelöscht hatte, sodass sie im Daimanat als tot galt, und teilte ihr mit, dass sie aufgrund ihres Willens zu sterben für Odion arbeiten könnte. Odions System war ein Selbstmordkult, da der Sith-Lord aufgrund seiner Verbindung zur Macht die Existenz anderer Lebewesen als schmerzhaft empfand und daher das Töten als schmerzlindernd erkannte. Der Claimer händigte ihr einen Signalgeber aus, den sie verwenden sollte, sobald sie im Odionat angekommen war. Um dorthin zu gelangen, stellte Daiman ihr einen Sternenjäger zur Verfügung.[4]

Holt beim Angriff auf Skarpos

Als Novizin Odions gab Holt sich den Namen „Mercy“ und wurde kurze Zeit nach ihrer Rekrutierung mit einem Team anderer Rekruten nach Skarpos entsandt, einem Wüstenplaneten im Reich von Odions Cousin Lord Malakite. Sie führte die Gruppe gegen Malakite und seine Mutanten-Soldaten an, bis Odions Donnergarde zu ihrer Unterstützung nachrückte. Allerdings entdeckte Holt, dass Malakite ihnen einen Hinterhalt gestellt hatte, indem er Treibstoff in einen Graben vor Odions Linien geschüttet hatte, den er von seinen Bogenschützen aus einiger Entfernung anzünden ließ. Holt wollte die Donnergarde zurückhalten, doch misslang ihr Versuch und die Garde geriet in die Explosion. Sie konnte Malakite und seine Truppen allerdings noch in die Flucht schlagen. Daraufhin musste sich die Jedi vor dem Leiter der Mission,[4] der ehemalige Anführer von Rushers Brigade[3] und jetzige Oberste Offizier Odions, Beld Yulan, für ihr Verhalten verantworten, das nicht dem eines Odioniten entsprach. Wayman griff in die Zurechtweisung ein und unterbreitete ihnen im Namen Odions, dass eine Einheit von Novizen, der auch Holt angehörte, in seine Hauptstadt, Jubalene, gebracht werden und von dort aus zusammen mit Yulans Flotte zu einer wichtigen Mission aufbrechen sollte.[4]

In Jubalene angelangt demonstrierte Odion ihnen seine Fähigkeit, die Verzweiflung eines Wesen zu Zerstörungswut in einem anderen katalysieren zu können. Dafür veranlasste er drei friedfertige Duros-Buchhalter Bactras mit der Macht dazu, einen Rancor anzugreifen, die sich dabei nicht im Klaren darüber waren, dass es ihren sicheren Tod bedeutete. Anschließend setzte er sie über ihren Auftrag in Kenntnis: Die Novizen sollten Ieldis' Helm finden, der diese Fähigkeit verstärken und Wesen gegeneinander aufwiegeln konnte. Damit schlossen sie an das „Projekt Pandämonium“ an, bei dem sieben Jahre zuvor ein Forschungsteam für Odion den Helm gesucht hatte. Die Spur dieser Mission endete im Bactranat auf dem Planeten Sarrassia. Im Zuge des Angriffs auf Bactra hatte Odion Armeen auf dem Planeten stationiert, zu denen die Rekruten nun hinzustoßen sollten, um die Forschung wieder aufzunehmen. Die Jedi gab vor, sich umfassender über den Helm von Ieldis informieren zu wollen und trennte sich von der Gruppe. Dann nutzte sie den Scan-Modus eines Holoprojektors, um ihre auf ihrem Medaillon abgebildeten Eltern identifizieren zu lassen. Dabei erfuhr Kerra, dass sie von Odion gefangen genommen worden und Teil des Forschungsteams von Projekt Pandämonium gewesen waren, fand allerdings keine Unterlagen über ihren Verbleib.[4]

Suche nach Ieldis' Helm[Bearbeiten]

Kerra Holt und Zoojoo

Auf Sarrassia stellte Mount Diligence das letzte Ziel des Projekts dar. Der Berg wurde von den Grumani-Priestern verteidigt, doch töteten die Sith sie restlos, sodass sie zum Eingang des Berges vordringen konnten. Die Novizen begaben sich zusammen mit zwei Mitgliedern der Donnergarde in den Berg, wo Holt sich an den ihr bekannten Ort erinnerte. Sie rannte davon, um sich von der restlichen Gruppe zu trennen. Dabei bemerkte sie neben einer verschlossenen Tür ein in die Höhlenwand geritztes Symbol, das dem auf der Rückseite des Amuletts glich, das sie von ihrer Mutter geschenkt bekommen hatte. Sie hielt daher den Anhänger vor das Zeichen, woraufhin sich hinter ihr eine Tür öffnete. Diese führte sie zu einem See, an dessen gegenüberliegender Seite sich der Tempel befand. Bevor sie sich näher heran begeben konnte, wurde sie von der Woostoid Zoojoo überwältigt und mit einem Stock zu Boden geschlagen. Sie wollte die junge Jedi erschlagen, erkannte sie vorher jedoch. Die Priesterin führte Kerra zum Tempel und berichtete ihr von einem Besuch ihrer Eltern sieben Jahre zuvor. Mercia Holt hatte den Standort des Helms herausgefunden und sich mit den Grumani-Anhängern geeinigt, dass diese den Tempel bewachen sollten, während die beiden Forscher Odion mit seiner Forschung in eine Sackgasse führen und den Helm in seinem Versteck auf dem Planeten Skarpos bewachen wollten. Daraufhin teilte Kerra Holt der Woostoid mit, dass die Eroberung des Planeten durch Odion im Gange war. Sie wollte sofort nach Skarpos aufbrechen. Obwohl Zoojoo sie davon abzuhalten versuchte, da sie so Odion zum Helm führen würde, hoffte sie darauf, dort ihre Eltern zu finden. Im selben Moment wurde die Tür zu der Höhle gesprengt und Yulan betrat sie mit den restlichen Novizen. Holt wollte Zoojoo zwar beschützen, doch kam die Woostoid ums Leben, als sie den Tempel mithilfe einer versteckten Sprengladung zerstörte, damit die Sith den Aufbewahrungsort des Helms nicht in Erfahrung bringen konnten. Holt überlebte die Explosion und ließ Yulan wissen, dass sich der Helm auf Skarpos befand.[4]

Holt und Yulan im Gefecht auf Skarpos

Kerra Holt konnte allein nicht nach Skarpos fliegen, weil Odion Hyperraumkoordinaten nur an Befehlshaber von Kriegsschiffen weitergab[4] und seit dem Deaktivieren der Subraumkommunikationsrelais durch die Republik der Zugriff auf das gesammelte Wissen der republikanischen Piloten verhindert war. Außerdem war die Region zersplittert. Daher gab es im Sith-Raum nur wenige Informationen über die Hyperraumrouten.[3] Bevor er zu dem Planeten aufbrechen wollte, suchte Yulan Vanahame auf, um angeblich ihr Schiff, die Gravedigger, aufzutanken. Um hingegen sofort nach Skarpos aufbrechen zu können, versuchte Kerra vergeblich, ein Shuttle zu entwenden. Daher machte sie sich auf die Suche nach Yulan, den sie in einem Gefängnis für Kinder auf der Mondstation auffand, einem sogenannten Kloster. Die Kinder waren in jungen Jahren von Odions Truppen gefangen genommen und seither voneinander getrennt worden. Dies sollte zu Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung führen und sie zu gefügigen Odioniten machen. Daraufhin befürchtete Holt, dass ihr bei der Gefangennahme ungeborenes Geschwisterkind im Odionat zur Welt gekommen und in eine solche Einrichtung gebracht worden war. Allerdings gab es keine Register, in denen sie diese Vermutung hätte überprüfen können, und sie wollte die Suche mit ihren Eltern bestreiten, nachdem sie sie gefunden hatte.[4]

Sie erreichten Skarpos, den Malakite einen Tag nach der Übernahme durch Odion zurückerobern wollte. Das erste Angriffsziel von Odions Cousin war der Berg Morbollon-Mesa, der allerdings von Odions Krieger bewacht wurde. Die Novizen entdeckten unterdessen, dass es unter dem gesamten Berg ein Tunnelsystem gab. Holt erblickte einen Eingang in die Tunnel und wollte sich mit den anderen Novizen an Bord eines Skiffs dorthin begeben, als Daiman auf der Wüstenwelt eintraf, der von einem Novizen Odions über das Versteck des Helms informiert worden war. Während die Artillerie und Infanterie ihren Start deckten, flogen die Novizen zu dem Höhleneingang. Nachdem sie ihr Skiff nahe genug an das Plateau vor dem Eingang manövriert hatten, sprang Holt von Bord und warf ihr aktiviertes Lichtschwert, das sie als Novizin erhalten hatte, in den Antrieb des Fahrzeugs. Im Anschluss daran nahm sie ihr eigenes heraus und leuchtete sich damit den Weg in die Höhle. Dort stolperte sie über die Tasche ihrer Mutter. In der Hoffnung, dass sie hier auch ihre Eltern finden würde, lief sie weiter in die Höhle hinein.[4]

In Gefangenschaft[Bearbeiten]

Die gefangen genommene Holt

Kurz darauf wurde Holt von Odion mit Machtblitzen attackiert, der Ieldis' Helm bereits gefunden hatte. Mit ihr in Gewahrsam verließ er die unterirdischen Kammern wieder und setzte sich den Helm auf. Er berichtete ihr, dass er von ihrer Anwesenheit im Odionat gewusst hatte, sie allerdings gewähren ließ, damit sie ihn zu dem Relikt führte. Dann teilten Wayman und Yulan ihr mit, dass Odion den Helm in einer unterirdischen Kammer gespürt hatte, deren Decke von innen gesprengt worden war. Bei der Explosion war der Helm unbeschadet geblieben, doch hatten sie die Leichen zweier Menschen und das Amulett von Mercia Holt gefunden. Die Trauer der Jedi über den Verlust ihrer Eltern verlieh dem Helm seine Macht, woraufhin Odion sämtliche Kämpfer beim Morbollon-Mesa gegeneinander aufhetzte und sie sich gegenseitig töten ließ. Daiman konnte der Beeinflussung durch den Helm entgehen und floh. Anschließend wurde Holt auf Vanahame inhaftiert, wo ihr Yulan eine Aufzeichnung ihrer Eltern zeigte, die auf einem Holoprojektor in der Mesa-Kammer gefunden worden war. Sie war an Vannar Treece gerichtet und erklärte, dass ihnen die Lebensmittel ausgegangen waren, die Sith jedoch ununterbrochen Wache vor dem Berg hielten. Da Mercia herausgefunden hatte, dass die Macht des Helms grenzenlos war und somit jegliches Leben in der Galaxis auslöschen könnte, wollten sie ihn unter den Trümmern des Berges vergraben, um zu verhindern, dass er dazu eingesetzt werden konnte. Sie meinten, dass sie es sowohl für Kerra als auch für die restlichen Kinder in der Galaxis taten und baten ihre Tochter, nie aufzugeben.[4]

Yulan zeigt Holt das Hologramm von ihren Eltern.

Als Holt ihren Aufenthaltsort erkannte, verstand sie, dass Odion das Leiden der Kinder im Kloster nutzen wollte, um den Helm zu stärken. Er ließ die Jedi von Yulan in einen Saal bringen, in dem sich einige Odioniten mit ihm eingefunden hatten. Dann gab er das Signal, um die Beleuchtung des Klosters auszuschalten. Die Kinder hatten seit ihrer Gefangennahme ständig denselben Tagesablauf mit einem Mindestmaß an Licht gehabt, sodass die Dunkelheit sie in Panik versetzte, die den Helm stärken sollte. Holt ersuchte Yulan, mit seinem Schiff die Anlage zu zerstören. Als Odion seine Untertanen und sämtliche Lebewesen in Reichweite des Helms zur gegenseitigen Vernichtung brachte, schlich sich Yulan ins Kloster und schaltete die Beleuchtung wieder an. Unterdessen hatte Wayman Holt mit seinem Lichtschwert attackiert, dem sie sich mit dem Schwert eines anderen Sith entgegenstellte. Bevor Wayman sie töten konnte, wendete sich die Verzweiflung der Kinder im Kloster zu Erleichterung. Ihr Gegenüber war dadurch abgelenkt, sodass sie ihn niederstrecken konnte. Sie wies Yulan an, die Kinder zu befreien, woraufhin die Freude der Gefangenen von dem Helm katalysiert wurde und Odion seinen Schmerzen, die er so durch die Macht erfuhr, erlag. Das Odionat wurde nach seinem Tod an die Herrscher der angrenzenden Sith-Gebiete aufgeteilt. Gemeinsam mit Yulan befreite Holt die Insassen aller Klöster, die noch nicht in Daimans Besitz übergegangen waren, und trug ihm auf, die Kinder in die Republik zu bringen. Anschließend wollte sie sich auf die Suche nach deren Eltern begeben und sie zu ihnen in die Republik holen.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Kerra Holt engagiert sich gegen die Sith.

Als sie glaubte, ihre Familie auf Aquilaris verloren zu haben, war Kerra Holt motiviert, neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlernen, und erwies sich als fleißig[1] und neugierig.[2] Ihr besonderes Interesse galt der stellaren Kartografie. In ihrer Jugend befasste sie sich auch mit Philosophie und studierte dabei unter anderem das Gedankenbild des Solipsismus, was ihr später half, Daimans Weltanschauung leichter nachvollziehen zu können. Ihre Studien über Ayanos Bactra kamen ihr ebenfalls zugute. Neben ihrer Ausbildung durch verschiedene Sithologen und Forscher bezog sie ihr Wissen auch aus Geheimdienstberichten. Holt verfügte über umfangreiche Geschichtskenntnisse, da sie sich während ihrer Jugend Geschichtsholos ansah.[3] Außerdem studierte sie den Sith-Raum ausgiebig[1] und war bemüht, sich alles einzuprägen, was sie erfuhr, um später auf dieses Wissen zurückgreifen zu können. Obwohl sie sich auf das Leiden im Sith-Raum konzentrierte, verlor sie den Blick für Schönes nicht und bewunderte auch die Schönheit von Hestobyll. Darüber hinaus mochte sie Kunst und interessierte sich insbesondere für Handwerkskunst.[3]

Auf andere Personen wirkte die Jedi entschlossen und selbstsicher. Sie war überlegt und verließ sich auf ihr durchdachtes Vorgehen. Dabei konnte sie auch vom direkten Weg abweichen, wenn sich dies als zielführender herausstellen würde. Es ängstigte sie, unvorbereitet zu sein, sodass sie sich selbst bei banalen Anlässen vorher einen Plan zurechtlegte und eine möglichst genaue Vorstellung davon hatte, was sie erwarten würde. Daher hatte sie nur dann keinen Plan zur Hand, wenn sich ihr nicht die Gelegenheit dazu bot, eine Situation ausreichend einzuschätzen. Es freute sie, wenn sie mit ihrem scharfen Verstand Einzelheiten schneller in einen Kontext einordnen konnte als andere. Zusammenhänge nicht zu verstehen[3] oder ein Detail zu übersehen, konnte sie hingegen schwer ertragen und eigene Fehltritte nicht akzeptieren.[1] Sie besaß einen starken Willen, den sie durchzusetzen versuchte,[2] sodass sie sich selbst den Anweisungen von Treece widersetzte, wenn sie es für notwendig hielt.[1] Calimondras Folter setzte ihr zwar zu, konnte ihren Willen aber nicht brechen.[3] Besonders im jugendlichen Alter verfügte sie über viel Energie und war stets in Bewegung oder auf der Suche nach Beschäftigung. Es war ihr wichtig, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen und demnach frustrierte sie Untätigkeit. So verabschiedete sie sich sofort nach Beendigung der Ritterschlagzeremonie wieder in den Missionskontrollraum.[1] Gub Tengo beschrieb sie als ungestüm und unvernünftig, da Kerra in manchen Situationen auch leichtsinnig handelte.[3] Ihr Mut zeichnete sie aus,[2] obgleich sie auch oft nervös und nachdenklich war, insbesondere nach dem Tod von Treece. Kam sie einmal zur Ruhe, machte sie einen ernüchterten und in sich gekehrten Eindruck. Wenn sie aufgebracht war, steigerte sie sich schnell in ihre Wut hinein. Die Sorge um die Flüchtlinge von Gazzari, Überanstrengung oder das Fehlen einer Lösung zu einem Problem bereiteten ihr Kopfschmerzen. Als sie auf Byllura die Gefühle des Celegianers Eins erkennen wollte, projiziere sie ihre Emotionen auf ihn, wobei sich die Intensität ihrer gemischten Gefühle zeigte – vorrangig empfand sie Furcht, Wut, Freude, Hass und Liebe.[3]

Die junge Jedi vertraute in die Republik. Sie hatte schon vor ihrem Aufenthalt im Sith-Raum einige Planeten besucht und merkte sich Welten unter der Herrschaft der Sith, die ihr gefielen, für einen Besuch, sobald die Republik wieder die Kontrolle über sie erlangt hatte. Ab dem Alter von zwölf Jahren[3] half sie Treece bei seinen Missionen und gab ihnen ihre Namen, wie zum Beispiel der „Operation Einfluss“. Die junge Aquilarianerin stellte fest, dass vielen Jedi Tradition und Rituale Trost und Sicherheit spendeten, war aber der Auffassung, dass für so etwas im Krieg die Zeit fehlte.[1] Durch die von ihr organisierten Vorstöße denjenigen helfen zu können, die sie im Sith-Raum zurückgelassen hatte, tröstete sie hingegen. Dass ihre Aufgaben mit der Mission nach Chelloa um Feldeinsätze erweitert wurden, erfüllte sie zusätzlich mit Zufriedenheit,[3] und sie war froh, dabei unter den Jedi zu sein.[1] Nachdem ihr Team gestorben war, dachte die Aquilarianerin darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Allerdings erkannte sie, dass sie die Mission von Treece nur lebend fortsetzen konnte und dabei nicht gegen die Sith ankämpfen, sondern das Volk befreien musste. Auch wenn es ihr vorrangiges Ziel war, die Systeme der Sith zu sabotieren und den Versklavten zu helfen, trieb sie auch die Suche nach einer Erklärung für die Kriege und Zerstörung an, da sie das Sith-System verstehen wollte. Für Holt hatte die Erfüllung der Mission ihres Meisters die höchste Priorität, weshalb alles andere dem nachgestellt war. Daher verzichtete sie oft auf Nahrung und Schlaf. Die eingeschränkten Fortbewegungsmöglichkeiten erschwerten ihr den Aufenthalt im Sith-Raum, wo es kaum öffentlich zugängliche Informationen über Hyperraumrouten gab. Der Hyperraum wurde für sie allerdings nach ihrer Ankunft in den Sith-Gebieten zur einzigen sicheren Zuflucht.[3] Obwohl sie sich in der Republik heimisch fühlte, wollte sie dort nicht sesshaft werden, sondern weiterhin allein im Sith-Raum agieren.[2] Sie fühlte sich dabei oft an ihre Heimatwelt Aquilaris erinnert[3] und wartete auf einen Grund, um dorthin zurückkehren zu können. Während ihrer Ausbildung wünschte sie sich, mit Treece und einem Jedi-Team nach Aquilaris zurückzukommen, um die versklavten Zurückgebliebenen zu befreien. Bei ihrer Rückkehr war sie daher glücklich, nach langer Zeit wieder den Planeten besuchen zu können, doch ernüchterten sie die Umstände, die auf Aquilaris herrschten, und Verzweiflung überkam sie, als sie den Einfluss der Droge auf die Aquilarianer erlebte. Daraufhin wünschte sie sich, nicht mehr auf sich allein gestellt zu sein.[2]

Holt zeigte ihr Verantwortungsbewusstsein, als sie sich um die Schüler von Gazzari kümmerte. Viele der Schüler waren traumatisiert von den Geschehnissen auf Gazzari und wendeten sich mit ihren Fragen an Holt. Sie zeigte Mitgefühl für die Kinder, fühlte sich der Aufgabe, auf sie aufzupassen, jedoch nicht gewachsen. Dazu trug auch bei, dass die Aquilarianerin selbst kaum älter als sie war. Sie nahm sich vor, sie an einen sicheren Ort zu bringen, damit alle, die sich für das Wohl der Kinder geopfert hatten, nicht umsonst gestorben waren, und die Kinder ein besseres Leben als das unter Daimans Obhut führen konnten. Mit der Auswahl einer Heimat für die Schüler war sie kleinlich, damit sie sie nicht auf irgendeinem Planeten absetzte, um baldmöglichst wieder gegen die Sith kämpfen zu können. Trotzdem musste sie sich während ihrer Folter im Arkadianat eingestehen, dass dies ihr höchstes Ziel gewesen war, während die Unterbringung der Flüchtlinge eine untergeordnete Rolle gespielt hatte. Allerdings bereute sie diese Einstellung später. Holt hoffte darauf, einen Weg zu finden, allen Wesen unter der Sith-Herrschaft helfen zu können, und befand sich im Zwiespalt darüber, ob es ausreicht, nur wenigen Leidtragenden zu helfen. Dabei kam sie zu dem Schluss, dass es im Fall der Flüchtlinge genügte. Ihre Entscheidung begründete sie damit, dass sie die Notwendigkeit, gegen die Sith vorzugehen, nicht von der Verpflichtung gegenüber ihren Schutzbefohlenen entband, die ihr Vertrauen in sie setzten. Dennoch hatte sie Schwierigkeiten, Wesen in Gefangenschaft und Sklaverei zurückzulassen, und sie wollte den Gedanken nicht akzeptieren, sie in solcher Not allein lassen zu müssen.[3]

Auf ihrer ersten Mission fiel es Holt noch schwer zu töten, auch wenn es nicht das erste Mal war.[1] Mit der Zeit brachte das Töten von Sith jedoch eine Art Befriedigung und Genugtuung für sie mit sich. Dabei war ihr bewusst, dass sie ihre Rachegelüste gegen die Sith begrenzen musste, da sie sonst auf die Dunkle Seite führen könnten.[3] Sie war traurig und wütend über das frühe Ende ihrer Kindheit, doch wollte sie sich von ihrem Zorn gegen Odion nicht irreführen lassen.[4] So bot sich ihr auf Chelloa die Chance, Odion zu töten, doch sie tat es nicht. Manchmal ließ sie ihrem Hass auf den Sith-Lord auch freien Lauf,[3] so ließ das Eintreffen Odions auf Chelloa Holt kurzzeitig ihre eigentlich Aufgabe vergessen und wutentbrannt die Truppen des Sith-Lords attackieren.[5] Wenngleich der Auftrag der Sith-Lady Arkadia, Vilia Calimondra zu töten, für Holt eine Möglichkeit war, sich für die Invasion und Versklavung sowie den vermeintlichen Mord an ihren Eltern zu rächen, widerstand sie der Versuchung, indem sie an ihrem Grundsatz festhielt, keinen Sith zu dienen.[3] Obwohl sie Sith waren, versuchte Holt auch als Mercy, die Leben der Odioniten zu verschonen, und hielt sich aus den Gefechten größtenteils heraus.[4]

Mercia und Aron Holts Nachricht an ihre Tochter

Als sie nicht unter den Gefangenen von Aquilaris waren, hielt Kerra Holt ihre Eltern für tot. Mit der Kunde, dass sie die Invasion von Aquilaris überlebt haben könnten, veränderte sich Holts Verhalten grundlegend. Die Hoffnung ließ sie unachtsam werden und trübte ihr Urteilsvermögen. Trotz ihrer Abneigung gegen Daiman und Odion[4] und entgegen ihrer Grundprinzipien[3] arbeitete sie im Zuge der Suche nach ihren Eltern mit den Sith-Brüdern zusammen. Die Jedi stellte das Verlangen, ihre Eltern zu finden, über die Geheimhaltung des Verstecks von Ieldis' Helm, für die Zoojoo ihr Leben opferte. Nachdem der Tod ihrer Eltern bestätigt war, verlor sie ihre mühsam aufrechterhaltene Kraft und der ständige Verzicht auf Schlaf machte sich erstmals bemerkbar. Sie gelangte zu der Erkenntnis, dass sie lange Zeit vor sich selbst geflohen war. Als Odion ihr anbot, sie zu ihrem Geschwisterkind zu führen, sollte sie ihm das Leben retten, widerstand sie der Versuchung und erklärte ihm, dass sie alle Kinder als ihre Brüder und Schwestern ansah. Den Holoprojektor mit der Nachricht ihrer Eltern wollte sie fortan behalten, um sich ihre Botschaft jederzeit in Erinnerung rufen zu können.[4]

Auf Syned fand sich die Jedi mit dem Gedanken an ihren Tod ab.[3] Sie war bereit, ihr Leben für das Leben anderer zu geben, jedoch wollte sie nicht sinnlos sterben, da sie lebend weiterem Leid entgegenwirken konnte. Wie ihre Eltern hätte auch sie auf Vanahame ihr Leben für das der bedrohten Kinder gegeben.[4]

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Holt im Gefecht mit Wayman

Kerra Holt zeichnete ihr Geschick im Kampf und ihr Organisationstalent aus. Dazu gehörte ihre gute Vorbereitung auf Missionen als Jedi. Sie kannte sich gut in den Sith-Gebieten aus, in die sie ihre Missionen führten, und studierte immer erst die entsprechenden Sternenkarten vor ihrem Aufbruch. Informationen bezog sie aus unterschiedlichen Quellen, auch aus dem Volk. Außerdem war sie wachsam und konnte Situationen gut einschätzen. Die Jedi besaß eine gute Auffassungs- und Kombinationsgabe, was ihr ermöglichte, rasch umzudenken und einen Plan abzuändern[3] sowie schnell zu lernen.[1] Darüber hinaus hatte sie ein gutes Gedächtnis und konnte sich viele Hyperraumrouten merken.[3] Sie arbeitete zu den Aktionen im Sith-Raum auch alternative Pläne aus. Bei ihrem Manöver auf Oranessan improvisierte die Jedi, indem sie ihr Lichtschwert als Signalleuchte benutzte, wobei sie es abwechselnd an- und ausschaltete, sodass die Außenkameras des Schiffes es erfassen und sie erkennen konnten.[1] Sie verfügte über technische Kenntnisse und war so auch im Stande, Droiden umzuprogrammieren.[5] Mit der Zeit gewöhnte Holt sich an, eigene, improvisierte Waffen zu bauen, unter anderem auch aus Haushaltsgeräten.[2] Ihre Erfahrung ermöglichte es ihr, Menschen schnell einzuschätzen, deren Gedanken sie oft erahnen konnte. Außerdem war sie imstande, emotionale Schilde aufzubauen und wieder zu senken, wenn sie die Emotionen anderer erkennen wollte.[3] Odions Anwesenheit spürte sie sofort durch die Macht.[5]

Kerra Holt setzt die Macht gegen Jenn Devaad ein.

Die Aquilarianerin war fokussiert und zielgerichtet. Hatte sie eine Spur einmal aufgenommen, ließ sie sich nicht von ihr abbringen.[3] Ihre Entschlossenheit befähigte sie, auch größere Truppen leiten zu können, wie die Kinder und Jugendlichen auf Gazzari.[3] Diese Fähigkeit kam ihr ebenfalls bei der Evakuierung von Aquilaris zugute. Die Jedi motivierte andere zum gemeinsamen Handeln.[2] Holt mochte keine Überredung und Irreführung, da sie sich für eine versierte Kämpferin hielt, die auf solche Techniken nicht angewiesen war.[3] Machtbeeinflussung betrachtete sie als eine Fertigkeit der Sith und griff darauf ebenso ungern zurück wie auf die Fähigkeit der Täuschung.[1] So fiel es ihr schwer, sich auf Chelloa als eine der Arbeiter zu tarnen[5] oder sich als Odions Novizin auszugeben.[4] Holt durchschaute Manipulationen meist und wollte ihren klaren Verstand behalten. Daher bedauerte sie ihr naives Vertrauen in Calimondra[3] und Devaad[2] im Nachhinein. Sie konnte sich gut an die Reise- und Lebensbedingungen im Sith-Raum anpassen.[3]

Die Jedi bewältigte auch die Aufgabe der Unterbringung, Beaufsichtigung und Versorgung der Schüler. Sie ermahnte die Kinder, wenn sie anfingen, zwischen den eng nebeneinander aufgereihten Schlafkojen zu toben, doch überforderte es sie, sich um die Kinder zu kümmern, da es das überstieg, was Vannar Treece ihr über Logik und Organisation beigebracht hatte. Sie wurde mit Problemen und Situationen konfrontiert, die ihr neu waren und zu denen sie keine Lösung wusste. Dennoch musste Holt für sämtliche Probleme der Schüler eigene Lösungen finden. Eine weitere Herausforderung, der sie sich im Umgang mit den Schülern stellen musste, war, dass sie nicht alle Basic verstanden. Ihre Sprachkenntnisse beschränkten sich allerdings auf Basic und bruchstückhaft Sullustanisch. Auch die Unterbringung der verschiedenen Spezies, beispielsweise Zimmertemperierung oder die Schlafplatzverteilung, barg viele Probleme. Allerdings wusste Holt sich in dieser Situation zu helfen, indem sie ältere Schüler zu Aufsichtsperson ernannte.[3]

Kerra Holt als Pilotin des Teufelsgeschwaders

Holt war ausdauernd[1] und konnte durch ihren inneren Antrieb Schmerzen und Schwäche ausblenden. Sie war reaktionsschnell und dadurch bei einem Angriff sofort kampfbereit. Ihre Kampftechniken überschritten ihre Jedi-Ausbildung und die lange Abwesenheit vom Tempel ließ sie ihren eigenen Kampfstil entwickeln. Im Kampf folgte sie ihren Instinkten, unabhängig von den Techniken, die sie im Jedi-Tempel gelernt hatte. Sie kombinierte ihre Fertigkeiten im Lichtschwertkampf mit Techniken wie dem Macht-Stoß[3] und nutzte oft auch Macht-Sprünge.[5] Sprünge konnte sie gut abschätzen, da sie als Kind Klippenspringen ging. Zusätzlich arbeitete sie mit der Technik, das Feuer des Angreifers auf ihn zurück zu lenken.[3] Ihr Vorgehen konnte sie beständig ändern[1] und sie war ihrem Einfallsreichtum entsprechend variantenreich im Kampf.[3] Auch im Kampf versuchte sie, sich einen Plan zurechtzulegen und die Taktik ihres Gegners zu verstehen.[2] In kurzen Gefechtspausen war sie bemüht, wieder innere Ruhe zu finden. Die Jedi verließ sich auf ihr Glück, sodass sie sich auch zu waghalsigen Manövern hinreißen ließ. Sie hatte dabei keine Schwierigkeiten zu töten und konnte dies zügig sowie nahezu lautlos tun, ohne die Macht dabei einzusetzen. Sie war geschickt im Umgang mit Blastern[3] und konnte ausdauernd die Luft anhalten. Zudem war sie eine fähige Pilotin.[2] Schon vor ihrer ersten Mission brach Holt in Sith-Bollwerke ein und lernte daraus, sich vor dem Einbruch auf eine Strategie festzulegen und an dieser festzuhalten. Mit der Zeit sammelte sie zusätzliche Erfahrung im Infiltrieren von Festungen.[3] Im Alter von acht Jahren war sie imstande, das U-Boot von Joad Kreel zu stehlen.[2]

Aussehen und Ausrüstung[Bearbeiten]

Kerra Holt als „Mercy“

Kerra Holt war von großer Gestalt, mit haselnussbraunen Augen und dunklen Haaren.[3] Seit ihrer frühen Kindheit trug sie ein Amulett bei sich, dass ihr ihre Mutter schenkte und eine Abbildung ihrer Eltern sowie Platz für eine ihres ungeborenen Geschwisterkindes enthielt. Auch Mercia Holt trug ein solches Medaillon.[4] Die republikanische Ausrüstung beschränkte sich während ihres ersten Aufenthalts im Sith-Raum auf ihr Lichtschwert und die Kleider, die sie trug. Während ihrer Missionen nach dem Tod ihres Mentors kleidete sie sich schlicht und unauffällig. Bei ihrem Einsatz auf Chelloa und den folgenden Einsätzen trug sie braun-schwarze Kleidung, eine abgetragene Lederjacke und robuste Stiefel. Meist war sie mit einem Blaster bewaffnet[3] sowie ihrem Lichtschwert. Der grüne Lichtschwertkristall war eine seltene Wahl, doch hatte sie sich nicht bewusst für ihn entschieden, sondern nach dem Kristall gegriffen, der obenauf lag.[1] Das Gefühl des Gürtels mit ihrem Lichtschwert um die Taille verlieh ihr Zuversicht und sie setzte sein Licht auch ein, um auf Gazzari die Kinder über das Schlachtfeld in Sicherheit zu lotsen[3] oder auf Skarpos, um sich in der Mesa-Kammer ihren Weg zu erhellen.[4] Im Daimanat hatte sie nur einen Rucksack bei sich, in dem sie, wenn sie getarnt vorging, ihr Lichtschwert nebst Utensilien zum Bau von Waffen, insbesondere Sprengstoff, verstaute.[3] Als Mercy erhielt sie ein rotes Lichtschwert und trug einen hautengen, dunkelbraunen Anzug sowie einen gleichfarbigen Kapuzenumhang. Zudem veränderte sie ihr Aussehen durch schwarze Bemalungen auf ihrer Stirn und um ihre Augenpartie. Sich als Novizin Odions auszugeben, widerstrebte ihr, sodass es sie mit Erleichterung erfüllte, als sie ihr rotfarbenes Lichtschwert wieder durch ihr eigenes eintauschen konnte.[4]

Beziehungen[Bearbeiten]

Vannar Treece[Bearbeiten]

Vannar Treece war eine inspirierende Persönlichkeit für Holt, da auch seine Heimat von den Sith erobert worden war.[5] Als er sie auf Aquilaris fand, hätte Treece sie auch mitgenommen, hätte sie keine Machtfähigkeiten besessen, doch erleichterte ihr Potential in der Macht es ihm, sie auszubilden.[1] Er bemerkte auch ihre Wut gegen die Sith, aufgrund derer er sie nicht an den von ihr organisierten Vorstößen in separatistische Gebiete teilnehmen ließ. Treece und die Jedi, die sie unterstützten, wurden für Kerra zu ihrer zweiten Familie,[3] wobei Vannar väterliche Gefühle entwickelte und die Verantwortung für Holt bei sich sah. Er war zwar nicht ihr Meister, doch widmete er sich besonders ihrer Ausbildung. Er erzählte ihr Geschichten über vergangene Zeiten, aus denen sie lernte und die sich ihr einprägten. Schon als Kind verlangte sie, ihm bei seinen Missionen unterstützen zu dürfen,[1] und gemeinsam bauten sie eine paramilitärische Freiwilligenorganisation auf,[3] wobei Holt seine Visionen und Ideen in durchdachte Einsätze umsetzte. Er hätte sie lieber in Sicherheit gewusst, anstatt sie mit auf seine Mission in ihren Heimatsektor zu nehmen, war aber dennoch gespannt auf ihre Reaktion auf den Sith-Raum, als sie ihn nach einem Jahrzehnt zum ersten Mal wieder betrat.[1]

Vannar Treece und Kerra Holt

Der Jedi akzeptierte sie so wie sie war und wollte sie daher auch nicht ändern.[1] Er vertraute ihr[3] und sie verstanden sich auch ohne miteinander zu reden. Lediglich durch Blicke oder leichte Gesten konnte er ihr bedeuten, was sie als nächstes tun sollte. Er vernahm bisweilen ihre Absichten sogar durch die Macht. Als sein Schützling vergaß Holt gelegentlich, wie viel Einfluss Treece als Autoritätsperson auf andere hatte. Auf sie wirkte er bloß beruhigend ein und ließ sie meist gewähren. Nur selten griff er streng gegen sie durch. Ihre Wissensbegierde sowie ihre Improvisationsgabe erstaunten ihn, ebenso wie ihr Durchhaltevermögen und ihre erwachsene Denkweise ihn beeindruckten.[1]

Vannar Treece lehrte sie, Gnade walten zu lassen und nicht nur Sith zu töten, sondern auch das versklavte Volk unter ihrer Herrschaft zu retten. Als sie Odion direkt angreifen wollte, konnte er die junge Jedi zurückhalten und ihre Wut gegen die Sith zügeln. Er rettete ihr erneut das Leben, indem er sie im Gefecht mit Odion von dem Korruptor fortschickte, und wies sie an, ihre Mission zu erfüllen. Seinen Tod spürte Holt durch die Macht[5] und er stärkte ihren Hass auf Odion.[3] Allerdings sah sie es als ihre Aufgabe, weiterhin die Ziele von Treece zu verfolgen und seine Mission fortzusetzen,[2] die sich dadurch auszeichnete, wiederholte kleine, überfallartige Anschläge auf die Sith auszuführen und dabei die Sklaven zu befreien. Sie hoffte, dass die Bemühungen ihres Mentors weite Kreise gezogen hatte und er dadurch nicht vergebens gestorben war, sodass es sie enttäuschte, als sie von Rusher erfuhr, dass dem nicht so war.[3]

Familie Palladane[Bearbeiten]

Kerra Holt bei Gorlan Palladanes Tod

Der Jedi Gorlan Palladane blieb bei einer Vannar-Treece-Mission auf seiner Heimatwelt Chelloa zurück, um sich um das Volk des Planeten zu kümmern. Er nutzte die Macht fortan nur noch zur Heilung und um seine Machtfähigkeiten vor den Sith zu verstecken. Bei ihrer Ankunft auf der Minenwelt befreite Holt ihn aus der Gewalt einiger Daimaniten, um anschließend mit ihm die Arbeiter der dortigen Mine zu evakuieren. Allerdings weigerte sich Palladane, ihrer Anweisung nachzukommen, mit ihnen den Planeten zu verlassen, da er sich für das gesamte Volk von Chelloa verantwortlich fühlte und sie nur einen Bruchteil der Bevölkerung Chelloas darstellten. Nach Odions Angriff heilte er Holt, brachte sie in Sicherheit und ließ sie wissen, dass sie die einzige überlebende Jedi war. Er schloss sich ihr aber nicht an, um Daiman zu töten, da er sich auf die Rettung seines Volkes konzentrieren wollte. Als sie nicht zurückkam, nahm Palladane an, dass sie ihn verlassen hatte, und versuchte deshalb, selbst etwas gegen Daimans Bruder zu unternehmen. Aus diesem Grund sendete er eine Nachricht an Odion, dass Chelloa nicht länger interessant für den Sith-Lord sei. Als er aufgrund dieser Übertragung von Daiman gefasst wurde, beschützte Holt die Familie des Jedi. Anschließend wollte sie Daiman töten, doch erinnerte Roah Palladane sie daran, dass es ihr eigentlicher Wunsch war, die Sklaven zu retten. Daraufhin befreite sie Gorlan aus Daimans Anwesen, wofür er ihr dankbar war, und er zeigte sich froh über ihre Rückkehr. Da der Jedi Odion nach Chelloa gelockt hatte, gab er sich die Schuld am Tod von Vannar Treece und den anderen Jedi. Holt vergab ihm und als sie sich dazu entschied, die Evakuierung Chelloas zu organisieren, schloss er sich ihr an. Die Jedi trauerte um seinen Verlust und versprach ihm, das Volk Chelloas in Sicherheit zu bringen.[5]

Gub und Tan Tengo[Bearbeiten]

Der Sullustaner Gub Tengo bot Kerra Holt eine Unterkunft in seinem Haus an, damit sie seine Enkeltochter unterrichtete. Durch den Privatunterricht wollte er die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Tan Tengo ein besseres Leben führen würde als er, auch wenn er sich Holt gegenüber zeitweise misstrauisch zeigte. Tan Tengo bemerkte, dass Kerra häufig länger weg blieb, verriet sie aber nicht bei ihrem Großvater. Stattdessen erfand sie Ausreden für die Jedi und nahm sie vor Gub in Schutz. Holt engagierte sich sowohl als Kindermädchen als auch als Mentorin der zwölfjährigen Sullustanerin, die in einer Anlage Daimans Technikmüll sortierten musste, und umsorgte gleichzeitig auch Gub Tengo. Das Kind sah Kerra als Heldin an, die ihr als Gutenachtgeschichten von ihren Erfahrungen als Jedi-Ritterin erzählte. Als Schülerin im Arxeum sollte sie zur Ingenieurin ausgebildet werden. Als Tan Tengo den Planeten verließ, war Holt traurig, da sie das Mädchen und ihre unbeschwerte Art zu schätzen gelernt hatte. Noch in derselben Nacht schickte ihr Großvater die Jedi fort.[3]

Als Holt sie auf Gazzari wiedersah, fühlte sie sich für die junge Sullustanerin verantwortlich. Tengo half ihr dabei, die Schülermenge zu leiten. Als sie befürchtete, die Jedi auf dem Planeten zurücklassen zu müssen, versuchte das Mädchen, sich aus Rushers Griff zu befreien, der sie an Bord der Eifer trug, um zu ihr zu fliehen. Auch während ihres Fluges teilten sie sich eine Unterkunft. Als Kerra feststellte, dass der Tarnanzug dem Sullustaner-Mädchen ihre Unbeschwertheit zurückbrachte, überließ sie ihn ihr. In der Gegenwart von Tan konnte sie sich entspannen und von der Arbeit an Bord der Eifer erholen. Sie schätzte die Begleitung der Sullustanerin, doch entwickelte Tengo während ihrer Flucht eine Fixierung auf Kerra. Sie zeigte sich besonders anhänglich, denn nach Gazzari erkannte sie, dass Holts Geschichten wahr waren, was sie beeindruckte und weshalb sie alles in Ehren hielt, das Holt berührt hatte. Da sie das Interesse und den wachen Geist der jungen Sullustanerin wahrnahm, begann Holt Tengo ihre Erfahrungen beizubringen, die sie im Laufe ihres Lebens gemacht hatte. Sie entwickelte sich mehr als zuvor auf Darkknell zur Mentorin des Mädchens und vermittelte ihr spielerisch die Grundlagen der Jedi-Ausbildung. Auf Byllura folgte das Mädchen der Jedi in die Hauptstadt und weigerte sich, ohne Holt an Bord der Eifer zurückzukehren. Zwar wollte die Jedi sie in Sicherheit wissen, doch brauchte sie auf Syned ihre Anwesenheit, da sie eine besänftigende Wirkung auf Quillan hatte und er sich nur mit ihr in das Kettenfahrzeug begab. Tengo begeisterte sich für Calimondretta und Arkadia stellte ihr in Aussicht, ihre Akademie besuchen zu können. Dies steigerte Holts Sorge um die junge Sullustanerin. Als es ihnen letztlich gelang, in die Republik zu kommen, war Tengo noch aufgeregter. Holt war erleichtert, Gub Tengos Wunsch, dass die junge Sullustanerin ein Leben in mehr Sicherheit als er führen würde, erfüllen zu können.[3]

Rushers Brigade[Bearbeiten]

Als Jarrow Rusher, der früher in der Brigade Beld Yulans an Bord der Scharfsicht gedient hatte, und Kerra Holt auf Gazzari aufeinander trafen, war der Brigadier unentschlossen, ob er ihr Zutritt zu seinem Schiff gewähren sollte. Er hegte Zweifel daran, ob sie wirklich eine Jedi war, doch hielt er sie weder für eine Odionitin noch für eine Anhängerin Daimans, weshalb er sie mit an Bord nahm. Allerdings war sich die Jedi mit der Zeit nicht mehr sicher, ob er wirklich ihr Verbündeter war. Sie war enttäuscht über seine mangelnde Unterstützung, da er sie während ihrer Flucht von Gazzari mied und sich Ausreden einfallen ließ, um ihren Bitten zu entgehen. Sie schloss dadurch auf fehlendes Mitgefühl. Auf dem Flug hatten sie regelmäßig Auseinandersetzungen und Holt wusste, dass er sich mit ihr stritt, da es ihm Beliebtheit bei seiner Mannschaft einbrachte. Es ließ ihn gut dastehen, wenn er sich gegen sie durchsetzte. Holt ließ dies zu, um seinem Ansehen nicht zu schaden. Rusher ging mit ihr um wie mit einer gleichgestellten Erwachsenen und vergaß darüber meist, wie jung sie noch war. Er gab vor, die Flüchtlinge und sie schnellstmöglich loswerden zu wollen, hatte aber Sorge, dass ihm anschließend durch die Leere des Schiffes seine Verluste auf Gazzari wieder vor Augen geführt würden. Auch wenn er es vor ihr nicht zugab, gestand Rusher sich ein, dass sie ihm dabei geholfen und die nötige Ablenkung gebracht hatte, um seine Verzweiflung nach den Ereignissen auf Gazarri zurückzuhalten. Erstes Interesse für sie zeigte er, als sie ihm von ihrem republikanischen Hilfsprojekt unter der Leitung von Treece und ihren bisherigen Missionen berichtete. Daraufhin setzte er sie über den aktuellen Stand in der Republik in Kenntnis. In diesem Gespräch gelang es ihr erstmals, zu ihm durchzudringen. Er berichtete ihr von seinem Schiff und Geschichten aus der Vergangenheit, da Geschichte seine Leidenschaft war und er gern darüber sprach. Dennoch ärgerte sie sich über Rushers Desinteresse für die Flüchtlinge. Auf Byllura gerieten sie daher aneinander. Er gab ihr zu verstehen, dass er die Verantwortung für seine Mannschaft, nicht für ihre Flüchtlinge, bei sich sah. Ihm fehlte es an Einfühlungsvermögen und Taktgefühl ihr gegenüber, doch machte er sich insgeheim Sorgen um sie. Nach dem Zwischenfall auf Byllura vermied er ihre Nähe, damit sie zur Ruhe kommen und ihr im Gefecht verletztes Bein schonen würde. Dennoch verhielt er sich ihr gegenüber weiterhin provozierend. Der Jedi war bewusst, dass sie Rusher mit ihren Vorwürfen teils unrecht tat, doch konnte sie nicht nachvollziehen, warum er für die Sith arbeitete. Aus diesem Grund hegte sie Misstrauen gegen ihn. Nachdem Rusher ihr erklärte, dass er die Verantwortung für seine Mannschaft trug und nur daher für die Sith arbeitete, machten sich erste Zweifel über ihre Einstellung in ihr breit. Auf Syned hätte Rushers Brigade auch ohne die Jedi den Planeten verlassen können, da sie zuvor von Calimondra bereits Hyperraumkoordinaten erhalten hatten. Rusher entschied sich aber dafür, Holt zu retten. So fasste sie Vertrauen in ihn und begann, ihn zu mögen.[3]

Kerra mochte Rushers Besatzung nicht, da sie ihr bis auf wenige Ausnahmen ihre Unterstützung verweigerten und ihr teils lüsterne Blicke zuwarfen. Sie fragte sich daher, ob ihre Hilfe überhaupt erstrebenswert war. Der Schiffsmeister Ryland Dackett, der Rusher nahestand, bildete eine der Ausnahmen. Nach einige Tagen an Bord der Eifer kam der verletzte Schiffsmeister ihr zur Hilfe und übernahm vor allem die Nahrungsverteilung. Wenn er andernorts gefragt war, stellte er ihr Teile seiner Mannschaft als Übersetzer zur Verfügung, da nicht alle Schüler Basic beherrschten. Er redete auch mit Rusher über die Kinder, doch wollte auch er die Flüchtlinge baldmöglichst von Bord schaffen. Rushers Befehle hatten für ihn mehr Gewicht als Holts, sodass er sich nicht hinter sie stellte. Der Duros-Rekrut Beadle Lubboon half der Jedi ebenfalls freiwillig. Auch wenn sie ihn für ungeschickt und als Artillerist ungeeignet ansah, war sie letztlich froh über seine Unterstützung.[3]

Joad Kreel[Bearbeiten]

Kerra Holt verband eine innige Freundschaft mit Joad Kreel, den sie im Alter von acht Jahren kennenlernte. Sie bewunderte den fünf Jahre älteren Aquilarianer. Als ihre Eltern sie beim Angriff Odions anwiesen zu fliehen, lief sie zu ihm. Sie wollte ihre Eltern jedoch nicht zurücklassen, weshalb er ihr versprach, auf sie zu warten,[2] während sie nach ihren Eltern sehen wollte.[4] Allerdings floh er aus Angst vor Odion mit seinem U-Boot, noch bevor Holt zurückkehrte, was er sich später nicht verzeihen konnte. Kerra war nach ihrer Flucht davon ausgegangen, dass alle ihre Bekannten bei dem Angriff durch Odion gestorben wären, doch traf sie unter den Mitgliedern der Gilde der Erntearbeitern bei ihrer Rückkehr zehn Jahre später auf Kreel. Er erkannte sie zwar wieder, stand allerdings unter dem Einfluss der Droge Deluge.[2]

Kerra Holt und Joad Kreel nach ihrer Versöhnung

Als sie von ihm erfuhr, dass es ihm in dem Notruf an die Republik darum ging, mehr Deluge zu erhalten, war Holt enttäuscht und sorgte sich um ihn. Nachdem die Jedi bemerkt hatte, dass die U-Boote, die Kreel einst geliebt hatte, nicht mehr instandgehalten wurden, verstärkte das ihre Besorgnis und sie erkannte, wie weitreichend die Auswirkungen der Droge waren. Als sie ihn kurz vor dem Einsatz der Stormdriver bat, ihr dabei zu helfen, die U-Boote wieder zu reparieren, untersagte er ihr seine Hilfe. Als die Stormdriver wieder eingeschaltet worden waren, kam er zu der Einsicht, dass er sich von der Droge lossagen musste. Froh über diese Erkenntnis wollte sie mit ihm den Hafen verlassen, um sich ebenfalls in höheren Lagen in Sicherheit zu bringen. Bevor sie gemeinsam fliehen konnte, stürzte er sich in die durch das Unwetter entstandenen Fluten, woraufhin Holt annahm, er hätte sich das Leben genommen. Schockiert und traurig über diese Wendung wandte sich Holt wieder den restlichen Bewohnern des Planeten zu. Allerdings hatte der Aquilarianer nur zu seinen unter der Wasseroberfläche angelegten U-Booten gewollt, um eines von ihnen zu reparieren und die Bewohner des Planeten damit zu evakuieren. Während sie auf Darkknell war, ergriff Kreel die Initiative, Pläne für den Wiederaufbau von Aquilaris zu entwerfen. Er hatte Verständnis dafür, dass Holt nicht dort blieb, da sie ihre Aufgabe im Sith-Raum noch nicht beendet hatte.[2]

Jenn Devaad[Bearbeiten]

Kerra Holt und Jenn Devaad

Jenn Devaad bot Holt einen Platz in ihrem Teufelsgeschwader an, damit die Jedi nicht mehr allein kämpfen musste. Kerra war froh über ihr Angebot und nahm es dankbar an. Allerdings verschwieg Devaad ihr den eigentlichen Grund für ihre Mission, die Operation Deluge. Daher hatte sie Holts Vertrauen und Devaad hörte wiederum auf sie, als sie sich ohne nachzudenken in ein Gefecht mit Zodoh stürzen wollte und die Jedi mit ihrer Vernunft auf die Pilotin einwirkte. Trotzdem hatten sie gegensätzliche Einstellungen: Während Holt stets die Bevölkerung retten wollte, sah Devaad den flächendeckenden Angriff gegen die Sith, der die versklavte Bevölkerung mit einschloss, als einzigen Weg an. Holt war enttäuscht von ihr, als sie vom wahren Ziel des Kommando Barmherzigkeit erfuhr und Devaad sie mit der Bevölkerung von Aquilaris zurückließ, um ihre Mannschaft aus Zodohs Gewahrsam zu befreien. Als der Hutt seinen Teil der Abmachung nicht einhielt, erinnerte Devaad sich an einen Vorschlag Holts, die Deluge-Behälter mit Sprengsätzen zu versehen, die explodierten, sobald man sie öffnete. Auf diese Weise schaltete sie die Besatzung der Voracious sowie die Stormdriver aus. Daraufhin sah sie ein, dass Holt mit ihrer Einstellung recht hatte. Als sie zu ihr zurückkehrte, bereute sie es, sich ihr nicht früher angeschlossen zu haben. Die Aquilarianerin verzieh ihr und auf Darkknell arbeiteten sie wieder zusammen. Devaad konnte ihr taktisches Vorgehen an Holt Denkweise anpassen und rettete der Jedi bei diesem Einsatz das Leben. Nach ihrer Zusammenarbeit verband sie eine gute Freundschaft und Devaad schenkte ihr ihren Feuerlotus-Jäger, da sie verstand, dass Holt weiterhin allein im Sith-Raum kämpfen wollte.[2]

Beld Yulan[Bearbeiten]

Holt und Yulan nach der Befreiung der Kinder

Rusher erzählte Holt von seinem ehemaligen Mentor Beld Yulan, den er als großartigen Artilleristen in Erinnerung hatte und dessen Crew er nur verließ,[3] da er sich nach dem Verlust seiner Kinder durch die Candorianische Seuche dem Todeskult Odions angeschlossen hatte. Als Holt als Rekrutin den Obersten Offizier kennenlernte, glaubte er an Odions Lehre, dass das Leben keine Bedeutung hatte. Sie stritten sich oft, da Yulan das Mitgefühl und die zaghafte Vorgehensweise der jungen Novizin missfiel. Bei ihrem Einsatz auf Skarpos rettete Holt ihm beim Beschuss Daimans das Leben. Dabei starb jedoch seine gesamte Armee. Nach ihrer Gefangennahme erklärte Holt ihm die Beweggründe für ihr Handeln und legte ihre Verletzlichkeit vor ihm offen. Bevor er ihr zum ersten Mal begegnet war, hatte er sie sich als mächtigen General vorgestellt, doch trotz ihrer Trauer erkannte er ihren unbeirrbaren Willen, ihre Eltern zu finden, an. Die Aufnahme ihrer Eltern ließ Yulan rätseln, da er sich nach dem Verlust seiner Kinder Odion angeschlossen hatte, Aron und Mercia Holt sich hingegen für die bloße Möglichkeit, dass Kinder anderer sterben könnten, geopfert hatten. Die Jedi erklärte ihm, dass dadurch, dass der Tod einen Sinn hatte, auch das Leben einen besitzen musste. Ihre Bitte, die gesamte Anlage auf Vanahame mit seinem Schiff zu zerstören, konnte er ebenfalls nicht verstehen, da sie dabei bereit war, ihr Leben für das von Fremden zu geben. Allerdings beharrte sie darauf, dass Lebewesen selbst im Tod noch etwas bewirken konnten und somit auch seine Nachkommen zählen würden, wenn es galt, die Leben zahlloser Kinder zu retten. Dies führte zu seiner Handlung gegen Odion, bei der er ihr gehorchte und die Gefangenen aus dem Kloster ließ. Viele der Kinder, die mit ihm zum ersten Mal seit ihrer Gefangennahme einen Erwachsenen sahen, hielten ihn für ihren Vater. Nach ihrer Befreiung hatte er den Wunsch, die Kinder mit ihren Eltern zusammenführen zu können, was Holt ihm ermöglichen wollte. Er dankte der Jedi und versprach, mit Unterstützung aus der Republik zurückzukehren.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Hintergrund zur Entstehung[Bearbeiten]

  • Kerra Holt wurde von John Jackson Miller für die Comicreihe Knight Errant erschaffen. Sie tritt erstmals im Comic In Flammen auf.
  • In der Danksagung des Romans Knight Errant – Jägerin der Sith erklärt Miller, dass der Dark-Horse-Comics-Redakteur Randy Stradley die Idee hatte, eine Comicreihe über eine einzelgängerische Jedi-Ritterin im Sith-Raum zu entwickeln, die tausend Jahre vor Die dunkle Bedrohung spielt. Der Vorschlag, einen zu den Comics passenden Roman über Kerra Holt zu verfassen, stammte von der Lucasfilm-Redakteurin Sue Rostoni.
  • Auf seiner Webseite erklärt Miller, dass die Kurzgeschichte Operation Einfluss in erster Linie dazu diente, dem Leser einen ersten Eindruck von Kerra Holt zu vermitteln und eine Überleitung zu In Flammen zu schaffen, indem sich die Geschichte mit ihrem ersten richtigen Einsatz befasst.[2]
  • Im Gegensatz zu Zayne Carrick – einem Charakter, den Miller für die Comicreihe Knights of the Old Republic entwarf – sollte Kerra nicht nur Situationen meistern, sondern durch ihre Aktionen Einfluss auf die Geschichte nehmen.[3]
  • Sich in Kerra Holt hineinzuversetzen, empfand der Autor sowohl als interessant als auch als Herausforderung, da sie sich über viele ihrer Gefühle selbst nicht im Klaren ist oder sie bewusst unterdrückt. Dazu zählt er auch ihre versteckten Gefühle für Jarrow Rusher. Talentierte Studenten, die er erlebt hatte, inspirierten Miller zu Kerra Holts manchmal von Ehrgeiz zu durchdrungenem Charakter.[4] Obwohl Kerra Holt im Verlauf der Geschichte schnell erwachsen werden muss, versucht Miller, dem Leser immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass sie dennoch nur 18 Jahre alt ist.[5]
  • Hätte es zu Knight Errant – Jägerin der Sith einen Untertitel gegeben, hätte Miller in Bezug auf die vertrauensvolle Verbundenheit von Kerra und den Kindern an Bord der Eifer „Verbunden“ in Erwägung gezogen.[4]

Name des Charakters[Bearbeiten]

  • Während des Schaffensprozesses der Reihe wurde der Name der Serie von „Knight Errant“ zu „Jedi“ geändert, um Kerras Rolle als Jedi allein im Sith-Raum zu unterstreichen. Miller nannte die Jedi in Anlehnung an den alten Titel Kerra: „Knight Errant“. Später wurde die Änderung des Titels jedoch wieder rückgängig gemacht.[7] Der Nachname stammt, wie Miller es schon bei Zayne Carrick getan hatte, von einem Studentenwohnheim, den „Andy Holt Apartments“, in denen der Autor einen Sommer gelebt hat, als er an der University of Tennessee studierte.[4]
  • Ihr späterer Deckname „Mercy“ ist der englische Begriff für „Barmherzigkeit“ und eine Anspielung auf den Namen ihrer Mutter, Mercia.[8]
  • Kerra Holt wird in Sintflut als Mitglied des Teufelsgeschwaders einmal als „Teufel Sechs“ bezeichnet. Ansonsten ist ihr Rufname jedoch „Teufel Sieben“.

Aussehen[Bearbeiten]

  • Miller wünschte sich für Kerra Holt ein unverwechselbares, authentisches Aussehen, sodass man ihr ihr hartes Leben ansah, und war mit Federico Dallocchios Entwurf, der sie als engagierte Jedi darstellte, zufrieden.[7] Während der Entstehung von Sintflut wechselte der Künstler zu Iban Coello, der Kerra Holt etwas jünger und mit größeren Augen darstellte. Allerdings begrüßte Miller diese optische Veränderung, da sie zu ihrer anfänglichen Stimmung in diesem Comic passte.[9] Besonders gefiel ihm, wie Marco Castiello Kerra in Flucht darstellte.[9]
  • Auch wenn er beim Entwurf von Kerras Aussehen an keine bestimmte Schauspielerin dachte, kann Miller einen Vergleich mit Salma Hayek verstehen, da sich der Gesichtsausdruck der beiden seiner Meinung nach ähnelt.[7]
  • Kerra Holts Augen sind haselnussbraun, wenngleich sie aufgrund der Reflexion ihres Lichtschwerts manchmal grünlich wirken. Michael Atiyeh orientierte sich bei einem frühen Entwurf an der Augenfarbe der Schauspieler Sophia Loren.[7]
  • Für die Rückblenden der beiden Jedi in In Flammen verwendete der Kolorist Michael Atiyeh entsprechend der Farbe ihrer Lichtschwerter bei Kerras eine grüne und bei Gorlan Palladanes eine blaue Färbung.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „“Things happen to Zayne Carrick; things happen because of Kerra Holt.” That was one of my early guiding precepts as I began work on “Aflame” in 2009.”
  2. Star Wars: “Knight Errant: Influx” auf der Webseite von John Jackson Miller
  3. Star Wars: Knight Errant — Aflame part 5 auf der Webseite von John Jackson Miller
  4. 4,0 4,1 4,2 Star Wars: Knight Errant (novel) auf der Webseite von John Jackson Miller
  5. Star Wars: Knight Errant — Deluge #1 auf der Webseite von John Jackson Miller
  6. Eigenübersetzung: „The source of Kerra's first name is surprisingly obvious, but it wasn't meant to be.”
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Star Wars: Knight Errant — Aflame part 1 auf der Webseite von John Jackson Miller
  8. Star Wars: Knight Errant — Escape #1 auf der Webseite von John Jackson Miller
  9. 9,0 9,1 Star Wars: Knight Errant — Deluge #2 auf der Webseite von John Jackson Miller
  10. Star Wars: Knight Errant — Aflame part 4 auf der Webseite von John Jackson Miller