AP-5

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AP-5.jpg
AP-5
Allgemeines
Typ / Bezeichnung:

Protokolldroide[1]

Modell:

RA-7 Protokolldroide[1]

Technische Informationen
Geschlechtliche Programmierung:

Männlich[2]

Sensoren:

Ersetzte Thermosensoren aus einem Astromechdroidenbein[2]

Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

AP-5 war ein RA-7 Protokolldroide, der während der Klonkriege als Analyst und Navigator in der republikanischen Flotte eingesetzt wurde. Nach dem Übergang der Republik in das Galaktische Imperium wurde er dem Frachttransporter 241 als Inventardroide zugewiesen. Dort freundete sich AP-5 mit dem Astromechdroiden Chopper an, der sich an Bord des Schiffes vor imperialen Sturmtruppen versteckte. In der durch ihn gewonnenen Überzeugung, dass er sich seiner abwechslungslosen Aufgabe und der schlechten Behandlung durch seine Vorgesetzten nicht weiter unterordnen musste, half ihm AP-5 dabei, die Kontrolle über das Frachtschiff zu übernehmen, und unterstützte die Suche des Rebellennetzwerks, dem Chopper angehörte, nach einem geeigneten Ort für seine neue Basis.

GeschichteBearbeiten

Analyse-, Navigator- und InventardroideBearbeiten

Während der Klonkriege zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme war AP-5 als militärischer Analyst[2] auf einem Sternenzerstörer der Venator-Klasse in der republikanischen Flotte stationiert. Als taktischer Assistent war er auf dem Kriegsschiff für die Vorbereitung von Luft- und Bodenangriffen gegen die Droidenarmee verantwortlich.[1] Er betrachtete sich zudem als den besten Navigator seiner Klasse. Im Zuge der Auseinandersetzung war AP-5 an dem Ryloth-Feldzug beteiligt. Rückblickend gestand er jedoch ein, dass die Strategien der Republik in dieser Schlacht nur zu 70 Prozent effektiv gewesen waren. Nach dem Tod seines Befehlshabers kümmerte sich niemand mehr um AP-5. Als die Republik nach dem Ende des Krieges in das Galaktische Imperium überging, wurde er zu Inventardienst degradiert und dem imperialen Frachttransporter 241, einem Klasse-Vier-Containertransportschiff, zugeteilt. AP-5 beschwerte sich nicht über seine neuen, monotonen Aufgaben, da er ihre Erfüllung als das Befolgen seines Protokolls erachtete. Seine ständigen Hinweise, die er in protokollgemäßer Wahrung der Effizienz und Pünktlichkeit der Frachttransporte erteilte, brachten ihm jedoch die fortwährende Geringschätzung der Mannschaft ein.[2]

3 Jahre vor der Schlacht von Yavin nahm der Frachttransporter 241 eine Ladung auf der Horizon-Basis auf. Als Verantwortlicher für den sicheren Transport der Ware registrierte AP-5 jeden aufgenommenen Gegenstand. Zeitgleich unternahm die Crew der Geist den Versuch, Treibstoff aus dem Depot des Außenpostens zu stehlen, damit sich die Flotte des Rebellennetzwerkes in das entfernte Yost-System begeben und dort einen neuen Stützpunkt errichten konnte. Der Astromechdroide Chopper trennte sich jedoch von der Gruppe, um bei einem Händler ein Ersatzbein für sich zu erbeuten. Da die auf der Horizon-Basis stationierten Sturmtruppen auf den Diebstahl aufmerksam wurden, floh Chopper auf den in der Nähe angedockten Frachttransporter 241 und versteckte sich in einem Lagerraum. Als das Transportschiff die Basis kurz darauf verließ, machte AP-5 den Kapitän des Schiffes während eines Aufenthalts auf der Kommandobrücke darauf aufmerksam, dass sich der Navigationscomputer um einen Wert von 0,002 verrechnet hatte. Allerdings wies der verärgerte Offizier seinen Hinweis ab und befahl ihm, seinen Pflichten als Inventardroide nachzugehen und das Ladungsverzeichnis einzugeben. Als AP-5 mit Nachdruck erklärte, dass es gegen seine Programmierung verstieß, die verspätete Ankunft eines imperialen Fahrzeugs oder seiner Fracht zu erlauben, drohte ihm der Kapitän, dass er ihn verschrotten würde, sobald sein Ersatz eingetroffen war, und stieß ihn von sich weg.[2]

Begegnung mit ChopperBearbeiten

Auf dem Weg in die Frachtbucht bemerkte AP-5 die offene Tür zu dem Lagerraum, in dem sich Chopper versteckt hielt. Da die Luke eigentlich verschlossen sein sollte, betrat der Protokolldroide den Raum und erkundigte sich, ob sich dort jemand aufhielt. Dabei vernahm er hinter den Frachtkisten ein Geräusch. Während er den Bereich nach dem Eindringling durchsuchte, um seine Autorisierung für den Aufenthalt in diesem Sperrgebiet zu überprüfen, konnte Chopper in den anliegenden Gang entkommen. Allerdings verschloss AP-5 die nächste Sicherheitsluke und versperrte damit seinen Fluchtweg. Als sich Chopper mit der Behauptung zu rechtfertigen versuchte, ein imperialer Droide zu sein, machte ihn der Inventardroide darauf aufmerksam, dass er jeden Gegenstand und jedes Mannschaftsmitglied kannte und sicher wusste, dass er keinen Zugang zu dem Transportschiff haben dürfte. Daraufhin versuchte Chopper erneut zu fliehen. AP-5 gelang es jedoch, die Stütze zu ergreifen, die der Astromechdroide mit sich trug. Er schloss aus seinem verdächtigen Verhalten, dass er das Bein gestohlen hatte und es sich bei ihm um den von den Sturmtruppen gesuchten Rebellen handeln musste. Daraufhin rempelte Chopper den Protokolldroiden an, nahm das Bein wieder an sich und flüchtete in die Frachtbucht. AP-5 machte ihn jedoch darauf aufmerksam, dass er von dort nicht entkommen konnte. Während er versuchte, den Astromechdroiden aufzuspüren, äußerte er die Vermutung, dass seine Logikschaltkreise beschädigt waren, da er sich auf der Flucht ausgerechnet auf einem imperialen Schiff versteckt hatte.[2]

AP-5 und Chopper sprechen über ihre gemeinsamen Erfahrungen.

Als AP-5 den flüchtigen Droiden einholte, aktivierte Chopper seinen Funkenprojektor, um seinen Verfolger mit der Androhung von Gewalt abzuschrecken. Die Protokolleinheit erkannte an dieser Ausrüstung, dass es sich bei dem Astromechdroiden um ein militärisches Modell handeln musste. Die Droiden stellen fest, dass sie beide während der Klonkriege an der republikanischen Rückeroberung von Ryloth teilgenommen hatten. Während sie sich über ihre Erfahrungen austauschten, erklärte AP-5, dass sich Chopper glücklich schätzen konnte, weil sich die Pilotin Hera Syndulla nach dem Krieg um ihn gesorgt hatte, und erzählte ihm, dass er nach dem Tod seines Befehlshabers degradiert und Inventuraufgaben zugeteilt worden war. Obwohl es Chopper für bedauernswert hielt, dass er einer solch langweiligen Aufgabe zugeteilt worden war, und ihn aufforderte, seinem freien Willen zu folgen, sah sich AP-5 an sein Protokoll und seine Befehle gebunden. Während des Gesprächs wurde der Protokolldroide über die Sprechanlage des Schiffes von seinem Kapitän aufgefordert, ihm das Ladungsverzeichnis zu bringen. Als ihn der Offizier anwies, auf unberechtigte Passagiere zu achten, log er, dass er keine Rebellen auf dem Schiff gesehen habe. Nach dem Ende der Übertragung nutzte Chopper seinen Funkenprojektor, um den Hemmbolzen des Protokolldroiden zu entfernen, der seinen Gehorsam gegenüber seinen Befehlshabern sicherstellte. Der Astromechdroide erklärte ihm, dass er die Mannschaft in den Frachtraum locken und von dort in den Weltraum werfen wollte. Daraufhin gab AP-5 zu bedenken, dass er die Verantwortung für jegliches Inventar auf dem Schiff trug.[2]

Kurz darauf wurde AP-5 von dem Kapitän des Transportschiffes aufgehalten. Während er den Protokolldroiden zur Rede stellte, da er das Ladungsverzeichnis noch immer nicht abgegeben hatte, bemerkte er das Fehlen seines Hemmbolzens. Daraufhin setzte Chopper den Offizier außer Gefecht. Obwohl er erkannte, dass ihnen dieses Verhalten Ärger einbringen würde, half ihm AP-5 dabei, den Bewusstlosen in einen Nebenraum zu schaffen. Als ihm Chopper seinen Plan erklärte, die Sturmtruppen auszuschalten, machte ihn der Protokolldroide darauf aufmerksam, dass dieses Vorhaben nur eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 10,5 Prozent aufwies. Allerdings gelang es dem Astromechdroiden, die Soldaten in den Frachtraum zu locken. Als Chopper von den Sturmtruppen angeschossen wurde, half ihm AP-5, sich wieder aufzurichten, um den Ladungsbereich zu verlassen, die Tür zu versiegeln und die Ladung von dem Schiff zu trennen. Der Protokolldroide gab anschließend zu, dass Chopper einen guten Plan entwickelt hatte. Allerdings fand er die Vorstellung des Astromechdroiden, er sei der neue Kapitän, aufgrund seiner mangelnden Qualifikation abwegig und erklärte stattdessen sich selbst zu dem neuen Befehlshaber des Schiffes. Chopper schlug daraufhin vor, die Frage durch ein Wettrennen auf die Brücke zu entscheiden. AP-5 lehnte diesen Lösungsvorschlag jedoch entschieden ab. Als sie die Brücke erreichten, gestand er Chopper den Rang für seine Mithilfe zu und erklärte sich bereit, sein Ersatzbein zu halten. Allerdings ließ er das Bein sofort wieder fallen und nahm den Sitz des Kapitäns ein. Da Chopper seinen Posten verlassen hatte, sah er sich nun rechtmäßig in dieser Position. Daraufhin programmierte Chopper den Kurs des Schiffes zu der Position der Rebellenflotte. Obwohl sich AP-5 nicht sicher war, dass ihn die Rebellen wirklich besser behandeln würden als das Imperium, versuchte Chopper seine Bedenken zu entkräften, indem er ihm erklärte, dass er ihn als Freund betrachtete.[2]

Unterstützung der RebellenBearbeiten

AP-5 überträgt der Rebellenflotte die sicheren Koordinaten.

Auf dem Weg zu der Rebellenflotte nahm Chopper Kontakt zu Hera Syndulla auf, die mit der Rebellenflotte in eine Auseinandersetzung mit einer imperialen Flotte verwickelt war. Als Hera erklärte, dass der Flottenträger für den Sprung in das Yost-System mit dem gestohlenen Treibstoff betankt werden musste, warnte AP-5 den Astromechdroiden davor, dass ein imperialer Flottenverband in das System entsandt worden war. Während Chopper den Hinweis an Hera Syndulla weiterleitete, durchsuchte AP-5 die imperialen Datenbanken nach Koordinaten für einen sicheren Standort. Dabei wählte er das Atollon-System aus. Bevor Chopper die neuen Daten übertragen konnte, wurden die beiden Droiden jedoch von dem wieder erwachten Kapitän des Frachtschiffes mit einem Blaster bedroht. AP-5 behauptete sofort, er sei ein Gefangener des Astromechdroiden. Als ihn der Offizier daraufhin als nutzlos beleidigte, entgegnete ihm der Droide jedoch, dass er der Nutzlose von ihnen beiden sei. Daraufhin konnte Chopper den abgelenkten Kapitän entwaffnen. Während der Astromechdroide versuchte, seinen Gegner außer Gefecht zu setzen, nahm AP-5 Kontakt zu Hera Syndulla auf und erklärte ihr, dass er Chopper als Freund ansah und ihm helfen würde. Als er dazu ansetzte, die Koordinaten zu übertragen, wurde er von einem Blasterschuss des imperialen Offiziers beschädigt. Allerdings konnte er die Übertragung mit einem Knopfdruck starten, bevor er von einem weiteren Schuss getroffen wurde. Kurz darauf schlug Chopper den imperialen Kapitän bewusstlos. Als ihm der Astromechdroide zur Hilfe kommen wollte, erklärte AP-5, dass er seinen Freund nie vergessen würde. Anschließend schalteten sich seine Systeme ab. Nachdem sich Chopper wieder der Rebellenflotte angeschlossen hatte, gelang es der Mandalorianerin Sabine Wren, einem Mitglied von Choppers Rebellenzelle, den beschädigten Protokolldroiden zu reparieren, indem sie seine beschädigten Thermosensoren durch die aus dem gestohlenen Bein ersetzte. AP-5 kam im Mannschaftsraum des Frachters Geist wieder zu sich. Als er erfuhr, dass Chopper seinetwegen sein Bein aufgegeben hatte, sah er sich in seiner Auffassung bestätigt, dass der Astromechdroide über einen beschädigten Logikschaltkreis verfügte. Dessen verbale Reaktion darauf stufte er als so gravierend ein, dass er dafür in sechs Sternsystemen desintegriert werden könnte.[2]

AP-5 half dem Rebellennetzwerk dabei, eine Basis auf Atollon zu errichten. Er wartete auf der Landefläche auf eine Ladung von Energiegeneratoren, die die Geist auf den Planeten bringen sollte. Als das Schiff mehrere Stunden nach der vereinbarten Ankunftszeit eintraf, bemängelte er gegenüber Chopper die verspätete Ankunft der Fracht. Er wusste jedoch, dass er sich bei den Rebellen auf mehr Verspätungen gefasst machen musste. Kurz darauf brachen die Jedi Kanan Jarrus, Ezra Bridger und Ahsoka Tano zu einer Mission nach Malachor auf, um sich auf die Begegnung mit den Inquisitoren vorzubereiten.[3] AP-5 wartete am Landeplatz, als Ezra und der im Kampf geblendete Jarrus ohne Tano nach Atollon zurückkehrten.[4]

AP-5 bereitete gefälschte Dokumente vor, um es Sabine Wren zu ermöglichen, als Kadettin die Skystrike-Akademie zu infiltrieren.[5] Kurz darauf entschlossen sich die Rebellen, sich mit dem Piraten Hondo Ohnaka und seinem Partner Azmorigan zusammenzuschließen, um eine Ladung von Waffenvorräten, darunter auch mehrere Protonenbomben, von einem verlassenen imperialen Frachtschiff in der Atmosphäre von Wynkathu zu stehlen. Da es ihnen die schweren Atmosphärenstürme unmöglich machten, an dem umhertreibenden Schiff anzudocken, bat Syndulla AP-5, der in seinem Dienst für das Imperium auf einem Schiff dieses Typs stationiert gewesen war, zusammen mit Orrelios, dem Anführer der Mission, einen Plan auszuarbeiten. Die beiden überlegten, dass ein Teil der Crew der Geist und ihre Verbündeten auf die Hülle des Transportschiffes springen, das Schiff infiltrieren und die Energie wiederherstellen sollte, um die Tore zum Frachthangar öffnen und die Ladung von dort mit Seilen auf die Geist transportieren zu können. Im Anflug auf das verlassene Schiff berechnete AP-5 die Wahrscheinlichkeit ihres Erfolges mit 38,5 Prozent. Als sich Jarrus über die schwachen Erfolgsaussichten beschwerte, erklärte ihm der Droide, dass sie ohne seine Hilfe überhaupt keine Chance hätten, ihr Vorhaben abzuschließen. Kurz darauf drangen Orrelios, Bridger, Ohnaka und Azmorigan in den imperialen Transporter ein. Nachdem es ihnen gelungen war, die Energie wiederherzustellen, wurden Azmorigan und Orrelios von einem Wächterdroiden überwältigt, der sich durch die Reaktivierung wieder eingeschaltet hatte. Als ihn Orrelios kontaktierte, gestand AP-5, die Anwesenheit des Wächterdroiden in der Planung übersehen zu haben. Er riet ihm und Bridger jedoch, den Droiden nicht anzugreifen. Allerdings zerstörte Azmorigan den Droiden aus Panik und aktivierte so noch weitere Wächterdroiden. Der Gruppe gelang es jedoch, sicher zurück auf die Geist zu gelangen, bevor das imperiale Transportschiff in einen der Atmosphärenstürme gezogen wurde.[6] AP-5 bereitete die Ausrüstung für die nächste Mission der Crew der Geist vor, die sie auf den Planeten Dathomir führen sollte. Dazu brachte er die vorgesehene Menge an Protonentorpedos an Bord des Frachters. Allerdings machte ihn Sabine Wren darauf aufmerksam, dass sie als Waffenexpertin der Gruppe zwei weitere Behälter mit auf die Mission nehmen wollte. Daraufhin beschwerte sich der Droide, dass er als letztes von den Änderungen im Versorgungsplan erfuhr, und erklärte, unter diesen Bedingungen nicht arbeiten zu können.[7]

PersönlichkeitBearbeiten

AP-5 findet in Chopper einen Freund.

AP-5 wurde während der Klonkriege als strategischer Analyst in der republikanischen Flotte eingesetzt. Außerdem hielt er sich für den besten Navigator seiner Klasse.[2] Seine ehrenhafte Rolle erfüllte den Droiden mit Stolz.[8] Nach dem Tod seines Befehlshabers wurde er jedoch degradiert und einem imperialen Frachtschiff als Inventardroide zugewiesen. Angesichts dieser Erfahrung schätzte er Chopper für glücklich, da sich nach dem Ende der Klonkriege jemand um ihn gesorgt hatte. Als Inventardroide war AP-5 für den sicheren Transport der Fracht verantwortlich. Er sah sich deshalb in der Pflicht, die Besatzungsmitglieder darauf hinzuweisen, wenn er die effiziente und pünktliche Abfertigung der Frachttransporte gefährdet sah. Obwohl ihm seine Vorgesetzten mit Geringschätzung begegneten, folgte AP-5 seinen monotonen Tätigkeiten ohne Beschwerden, da er sich ausschließlich seinen protokollgemäßen Befehlen verpflichtet fühlte. Choppers Idee eines freien Willens hielt er für einen unerfüllbaren Wunsch. AP-5 konnte Chopper anhand seines verdächtigen Verhaltens schnell als den von den Sturmtruppen gesuchten Rebellen identifizieren. Allerdings kamen sich die beiden Droiden über den Austausch zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit näher, als sie feststellten, dass sie während der Klonkriege beide an der Ryloth-Kampagne beteiligt gewesen waren. Chopper motivierte AP-5 dazu, sich seinen Befehlen nicht bedingungslos hinzugeben, und entfernte den Hemmbolzen, um ihn von seinem Gehorsam gegenüber dem Imperium zu befreien. Obwohl er die Vorstellung von Unabhängigkeit zunächst ablehnte, verheimlichte AP-5 Choppers Anwesenheit gegenüber seinem Kapitän und half ihm dabei, den imperialen Offizier und die Sturmtruppen außer Gefecht zu setzen und das Transportschiff so unter seine Kontrolle zu bringen. Chopper konnte AP-5s Zweifel, dass ihn die Rebellen wirklich besser behandeln würden als das Imperium, beseitigen, indem er ihn als seinen Freund bezeichnete. Inspiriert von Hera Syndullas Beispiel warnte der Protokolldroide die Rebellen vor der Gefahr im Yost-System und stellte ihnen die Koordinaten eines sicheren Systems zur Verfügung. Als AP-5 glaubte, unrettbar beschädigt worden zu sein, erklärte er Chopper, dass er ihn nicht vergessen würde. Dass Chopper auf sein Ersatzbein verzichtete, um ihn zu reaktivieren, bestätigte ihn jedoch in seiner Einschätzung, dass die Logikschaltkreise seines Freundes beschädigt waren.[2] Allerdings brachte ihn die fehlende Struktur des Rebellennetzwerks auch dazu, dass er sich nicht mehr dazu in der Lage fühlte, seine Arbeit zu erledigen.[7]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

Konzept von Ralph McQuarrie für den Todesstern-Droiden
  • AP-5 trat erstmals in Der vergessene Droide auf, einer Episode der Animationsserie Rebels. Henry Gilroy, einer der ausführenden Produzenten der Serie, wollte die Freundschaft, die sich im Verlauf der Episode zwischen ihm und dem Astromechdroiden Chopper entwickelt, bewusst anders gestalten als die Dynamik zwischen den beliebten Droiden C-3PO und R2-D2.[1] Als Mitglied des Rebellennetzwerks ist AP-5 seitdem in mehreren Episoden als Nebenfigur in Erscheinung getreten.
  • AP-5s Aussehen ist an Ralph McQuarries Entwürfe für die sogenannten Todesstern-Droiden aus Episode IV – Eine neue Hoffnung angelehnt.[2] Um die Einzigartigkeit des Charakters hervorzuheben, gleicht sein Äußeres nicht genau dem der Droiden in dem Film.[1] John-Paul Balmet, der für die Umsetzung des Droiden in der Serie verantwortlich war,[3] stützte sich stattdessen auf McQuarries frühere Konzeptzeichnungen zu dem Modell.[2]
  • Die Bezeichnung AP-5 leitet sich aus den Initialen von Athena Portillo, einer der Produzentinnen von Rebels, und ihrer Körpergröße von fünf Fuß ab.[4]
  • In der englischen Synchronfassung der Serie wird AP-5 von Stephen Stanton, dem Sprecher von Wilhuff Tarkin, verkörpert. Stanton lehnte seine Stimme für den Charakter an die Sprechweise des verstorbenen Schauspielers Alan Rickman an.[5] In der deutschen Sprachversion wird der Droide von Jaron Löwenberg synchronisiert.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten