Sabine Wren

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Legacy of Mandalore.jpg
Sabine Wren
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Volk:

Mandalorianer[2]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Hell[2]

Haarfarbe:

Blau-orange gefärbt[2]

Augenfarbe:

Braun[2]

Körpergröße:

1,70 Meter[3]

Körpermasse:

52 Kilogramm[3]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

21 VSY[4]

Heimat:

Mandalore[5]

Familie:
Beruf/Tätigkeit:
Ausrüstung:
Bewaffnung:
Fahrzeug(e):

Undicur-Klasse Jumpspeeder[3]

Zugehörigkeit:

Sabine Wren war eine Mandalorianerin, die zur Zeit des Galaktischen Imperiums lebte. Auf ihrem Heimatplaneten Mandalore besuchte sie als Jugendliche eine Imperiale Akademie. Als Imperiale ihre Eltern ermordeten, brach sie aus und agierte für eine Weile als Kopfgeldjägerin. Nachdem sie ihre Partnerin im Stich ließ, schloss sie sich im Alter von 16 Jahren der Besatzung des Frachters Geist an und erhielt den Decknamen Spectre-5. Im Jahr 5 VSY sabotierte ihre Rebellenzelle Bemühungen des Imperiums, ausgehend von der Randwelt Lothal. Dabei kam es zu mehreren Auseinandersetzungen mit dem ISB-Agenten Kallus, verschiedenen Inquisitoren, bis hin zu Darth Vader. Durch ihre Aktivitäten wurde bald das Rebellennetzwerk unter Bail Organa und Ahsoka Tano auf sie aufmerksam und nahm die Crew der Geist in ihre Reihen auf. Fortan operierten sie von verschiedenen Welten ausgehend und bestritten viele Missionen gemeinsam mit der Phönix-Staffel unter dem Kommando von Jun Sato.

Biografie[Bearbeiten]

Weg zur Crew der Geist[Bearbeiten]

Sabine Wren wurde im Jahr 21 VSY[4] auf dem Planeten Mandalore geboren.[5] Sie gehörte dem Wren-Clan an, einem Teil des Hauses Viszla. Ihre Mutter war Mitglied der Todeswache unter Pre Viszla. Gemeinsam mit ihrer Familie schmiedete sie ihre eigene mandalorianische Rüstung.[6] Später begann sie eine Ausbildung an der Imperialen Militärakademie ihrer Heimatwelt. Sie war ein strebsamer Kadett und bei den Spracheinheiten ihrer Spionageausbildung die Schnellste. Allerdings bemerkte sie schon früh die Manipulation durch das Imperium.[12] Auf der Akademie lernte sie Ketsu Onyo kennen, die sich ebenfalls in Ausbildung befand und dem Imperium misstrauisch gegenüberstand.[8] Nachdem sie ihre Eltern durch das Imperium verlor,[13] verließ Wren das Vertrauen vollends und sie entschied sich dafür, die Akademie zu verlassen.[14] Gemeinsam mit Onyo brach sie aus und begann, als Kopfgeldjägerin zu arbeiten. Dabei operierten sie stets als Team und teilten ihre Gewinne fair untereinander auf. Außerdem brachten sie sich gegenseitig verschiedene Fertigkeiten bei und teilten ihr Interesse an Graffiti und Sprengstoffen. Es entstand eine innige Freundschaft zwischen den beiden, während ihr Vertrauen in die Außenwelt zerrüttet war, weshalb sie nur noch aufeinander bauten. Sie waren einander loyal, bis Onyo eines Tages die Gier dazu trieb, Wren in einer misslichen Lage im Stich zu lassen. Nunmehr auf sich allein gestellt[8] nahm die junge Mandalorianerin das Angebot des Jedi Kanan Jarrus an, sich als „Spectre-5“ der Besatzung des Frachters Geist – bestehend aus der Twi’lek-Pilotin Hera Syndulla, dem Lasat Garazeb Orrelios und dem Astromechdroiden C1-10P „Chopper“ – anzuschließen.[12] Wren gefiel der Gedanke, sich endgültig gegen das Imperium zu wenden,[5] das sie ihrer Familie beraubte[13] und Künstler wie sie unterdrückte.[5]

Ankunft auf Lothal[Bearbeiten]

Um seine Ausbreitung voranzutreiben, besetzte das Galaktische Imperium einige unabhängige Planeten des Äußeren Randes, die über viele Ressourcen verfügten – darunter auch Lothal, wo unter anderem eine weitere Imperiale Akademie errichtet wurde.[3] Außerdem produzierte das Imperium dort Waffen, TIE-Jäger und Fahrzeuge.[9] Um einen Schlag gegen das Imperium auszuführen und den unzufriedenen Einheimischen zu demonstrieren, dass sie etwas gegen die Besetzer unternehmen konnten,[3] hielt Wren sich im Jahr 5 VSY zusammen mit der Crew der Geist auf Lothal auf,[13] um einige Schläge gegen das Imperium zu vollführen. Nachdem sie auf der Randwelt angekommen waren, richteten sie sich feste Treffpunkte und Vorratslager ein. Dann verübten sie einen Überfall auf einen imperialen Versorgungskonvoi, der sich auf dem Weg in die Hauptstadt befand. Als dieser abbremste, um zwei parkende Schwebelastern zu passieren, verließen sie ihre Deckung und Sabine vernichtete die Ladung Verhördroiden mit einem Sprengsatz.[12]

Wren auf dem Fluggelände

Bald darauf sollte Wren ein Ablenkungsmanöver durchführen, während die Twi'lek Syndulla und der Jedi Jarrus in der Geist zurückblieben. Dazu begab sie sich zu der Außenmauer einer imperialen Flugbasis, auf der neue TIE-Jäger abgestellt worden waren. Auf Syndullas Geheiß hin kletterte sie von den Wachen unbemerkt auf das Gelände. Sie lief zu dem TIE-Jäger, der am nächsten zu ihr stand, und sprayte einen violetten Sternenvogel auf dessen Flügel,[15] ihr persönliches Markenzeichen und das Symbol ihrer Gruppe.[9] Dabei lenkte sie die Aufmerksamkeit der beiden Wachhabenden, TK-626 und MB-223, auf sich. Als die Sturmtruppen sie entdeckten, arbeitete die Mandalorianerin unbeirrt an ihrem Graffiti weiter, bis ihre Gegner das Feuer auf sie eröffneten. Sie ging hinter dem Cockpit des Jägers in Deckung und gab dann vor, fliehen zu wollen, wobei sie die Truppen fortwährend provozierte, deren Schüsse jedoch statt ihr die TIE-Jäger in ihrer Umgebung trafen. Als die Wachen Verstärkung von vier weiteren Sturmtruppen erhielten und sich auf der Suche nach ihr auf dem Gelände verteilten, kehrte Sabine zum Cockpit des Jägers zurück, stellte ihr Graffiti fertig und platzierte eine mit einem Zeitzünder versehene Farbbombe in dem Schnabel des Vogels. Anschließend lockte sie die Imperialen in ihre Richtung. Als der Kommandant der Einheit die Sturmtruppen nahe der von ihr präparierten Bombe zusammenrief, erklomm Wren erneut die den Flugplatz umgebende Mauer, sodass sie außer Reichweite der Farbbombe war, als diese detonierte und die Gestalt eines violetten Sternenvogels annahm.[5] Sie kehrte in die Stadt zurück, wo sie von dankbaren Einwohnern Anerkennung erntete.[15]

Zusammentreffen mit Ezra Bridger[Bearbeiten]

Während ihres Aufenthalts auf Lothal wurde die Crew der Geist von dem Devaronianer Cikatro Vizago engagiert, der das Oberhaupt eines Syndikats war und als Anführer der Unterwelt auf dem Planeten galt. Das Syndikat betrieb Schmuggel und handelte mit Schwarzmarktware, Diebesgut sowie Geheiminformationen. Die Geist-Besatzung sollte für ihn eine Lieferung imperialer Waffen abpassen. Dafür begaben sie sich auf den Hauptplatz der Hauptstadt, in dessen Nähe sich zu dieser Zeit einige Sturmtruppen[13] sowie den Leiter der Imperialen Akademie, Cumberlayne Aresko, und Taskmaster Myles Grint um den Proviantmeister Yogar Lyste[3] versammelt hatten, die drei mit Waffen und drei mit Nahrungsmitteln gefüllte Kisten bewachten, welche zum Imperialen Portal gebracht werden sollten. Auf ein Handzeichen von Jarrus hin verließ Wren ihr Versteck und warf eine Handgranate in Richtung des Düsenschlittens von einem der Sturmtruppen, um für Ablenkung zu sorgen. Als diese explodierte, starteten die drei mit Kisten beladenen Schlitten, doch versperrte ihnen Jarrus mit einem Landgleiter den Weg und übernahm mit dem Lasat Orrelios die Kontrolle über zwei der Fahrzeuge. Den Dritten, der mit zwei Kisten voller Waffen beladen war, stahl zu ihrer Überraschung Ezra Bridger[13] – ein Jugendlicher, dessen rebellischen Eltern von Imperialen festgenommen worden waren und der daher auf den Straßen von Lothal aufwuchs[16] – woraufhin Orrelios und Jarrus die Verfolgung aufnahmen. Wren gelang es, von einem Gebäude aus auf das fliehende Fahrzeug aufzuspringen. Sie warnte Bridger vor den Konsequenzen seines Handelns und nahm eine der von ihm entwendeten Kisten an sich, die sie in eine Seitengasse schob. Anschließend begab sie sich zu Syndulla an Bord der Geist.
Vizago betrachtet die gestohlenen Blaster.
Ihre Verfolgung führte Orrelios und Jarrus aus der Stadt, wo sie von einem TIE-Jäger attackiert wurden, weshalb Bridger entkommen konnte und Kanan Syndulla darum bat, sie mit der Geist abzuholen. Sie sammelten den Lasat und den Jedi ein und als der Jäger Bridgers Schlitten traf, kamen sie dem Jungen zur Hilfe, indem sie den Angreifer abschossen und ihm anboten, ebenfalls an Bord zu kommen. Angesichts der eintreffenden Verstärkung des TIE-Jägers, nahm Bridger das Angebot an. Während Syndulla den Frachter in den Orbit des Planeten steuerte, nahmen vier Jäger ihre Verfolgung auf und Orrelios und Wren wurden angewiesen, Bridger im Auge zu behalten. Als Bridger den Lasat provozierte, sperrte er ihn in eine Abstellkammer, aus der er sich allerdings über die Lüftungsschächte befreite. Um Syndulla unter dem Beschuss der TIE-Jäger einen Hyperraumsprung zu ermöglichen, begaben sich Kanan und Wren auf die Geschützstationen des Schiffes, wo die Mandalorianerin auch Bridger wiederfand. Sie stieß ihn von ihrem Sitz und konnte mit Kanan zwei TIE-Jäger abschießen, woraufhin sie in den Hyperraum entkamen. Bald darauf landeten sie in Tarkintown – einem Zufluchtsort für Farmer, die ihr Land an das Imperium verloren hatten – um Vizago die Waffen abzuliefern. Anstatt die volle Belohnung in Credits auszuzahlen, gab der Devaronianer ihnen Geheiminformationen über einen Wookiee-Clan von Kashyyyk unter der Führung von Wullffwarro, der in den Klonkriegen aufseiten der Republik gekämpft hatte und sich nun in der Gewalt des Imperiums befand. Vizago hatte den Flugplan eines Imperialen Frachters beschafft, in dem die Wookiees zu einem geheimen Sklavenlager transportiert wurden.[13]

Nachdem die Geist-Crew die drei Kisten mit Lebensmitteln an die hungernde Bevölkerung der Siedlung verteilt hatten, begaben sie sich zurück an Bord ihres Frachters. Dort entdeckte Bridger Jarrus’ Lichtschwert und ein Jedi-Holocron. Während der Jedi ihm seine Waffe wieder abnahm, ließ er es zu, dass Ezra das Holocron entwendete. Anschließend unterhielt Wren sich mit dem Jungen, wobei sie von Orrelios unterbrochen wurden, der die Mandalorianerin zu einer Einsatzbesprechung in den Gemeinschaftsraum rief und C1-10P die Aufsicht über Ezra übertrug. In der Besprechung teilte Jarrus ihnen mit, dass ihre neue Mission darin bestand, den Gefangenentransport abzufangen. Als Bridger ihre Besprechung störte, lösten sie die Zusammenkunft auf und verließen kurze Zeit später den Hyperraum nahe dem imperialen Frachter.[13]

Rettung der Wookiees[Bearbeiten]

Um an Bord des Transportschiffs zu gelangen, gaben sich die Rebellen als Kopfgeldjäger aus, die einen Wookiee gefangen hatten. Nachdem sie angedockt hatten, verließen Jarrus und Wren die Geist, während Orrelios sich als ihr Gefangener ausgab. Da die Sturmtruppen erkannten, dass es sich nicht um einen Wookiee handelte, setzte der Lasat sie außer Gefecht. Anschließend teilten sie sich auf: während Orrelios und Jarrus die Wookiees befreien wollten, sollte sich Sabine mit C1-10P zur Kontrollstation begeben, um den Schwerkraftgenerator zu sabotieren. Als Syndulla versuchte, sie über ihr Komlink zu erreichen, bemerkte sie ein Störsignal und beobachtete, dass der unweit ihrer Position aus dem Hyperraum gesprungene[13] Imperium-Klasse Sternenzerstörer Lawbringer[9] im Begriff war, die beiden Schiffe mithilfe seines Traktorstrahls in seinen Haupthangar zu ziehen. Deswegen schickte sie Bridger los, um die anderen zu warnen, dass es sich um eine Falle handelte. Allerdings kam er zu spät und Jarrus und Orrelios fanden statt der Gefangenen eine Sturmtrupplereinheit vor. Dieser schloss sich eine zweite Einheit unter der Führung des ISB-Agenten Kallus an. Wren schaltete die künstliche Schwerkraft zur vereinbarten Zeit ab, was den anderen dreien einen Vorteil im Kampf verschaffte. Dann versah sie die Kontrollen des Schiffes mit Sprengsätzen und ließ sich von Chopper mithilfe von dessen Schubdüsen zu ihrem Treffpunkt bringen. Dann stellte sie die künstliche Schwerkraft wieder her. Daraufhin stieß Jarrus zu ihr, klärte sie darüber auf, dass sich keine Wookiees an Bord befanden, und wies sie an, sich an den Geschützen bereit zu machen. Während die Geist-Crew zurück an Bord ihres Schiffes fliehen konnte, bekam Kallus Bridger in seine Gewalt und Orrelios entschied, ihn zurückzulassen. Nachdem sie außer Reichweite waren, zündete Wren ihre Sprengsätze, die den gesamten Frachter zerstörten und einen Teil des Hangars der Lawbringer beschädigten.[13]

Wren unterhält sich an Bord der Geist mit Wullffwarro.

Anschließend trafen sie sich im Cockpit ihres Frachters, wo der Lasat ihnen mitteilte, dass Bridger gefangen genommen worden war. Obwohl Wren und Orrelios sich dagegen aussprachen, ihn zu befreien, wurden sie von Chopper, Syndulla und Jarrus überstimmt. Unterdessen gelang es Bridger, aus seiner Gefängniszelle auszubrechen und über das Helmkomlink eines Sturmtrupplers in Erfahrung zu bringen, dass das Transportschiff mit den Wookiees von Kallus umgeleitet worden war und die Gefangenen zwei Stunden später in die Gewürz-Minen von Kessel gebracht würden, um dort als Sklaven zu arbeiten. Hera landete indes die Geist erneut im Hangar der Lawbringer und während die Twi’lek das Schiff verteidigte und Jarrus mit Orrelios vorauslief, sprühte Sabine mit einer explosiven Substanz einen Sternenvogel auf den Boden. Bridger war über die Luftschächte bereits bis zu ihrem Standort vorgedrungen, allerdings trafen mit ihm auch vier Truppen und Kallus ein, die das Feuer auf die Rebellen eröffneten. Sie erwiderten das Feuer und flüchteten zurück an Bord, wo Jarrus Wren den Sprengsatz zünden ließ, der ein erhebliches Leck in den Hangar riss und ihre Angreifer außer Gefecht setzte. Nachdem sie in den Hyperraum geflohen waren, teilte Bridger seine neu erlangten Informationen mit ihnen und sie brachen nach Kessel auf. Als sie die Mine erreichten, wurden die Wookiees gerade von Bord des Frachters gebracht. Wren verließ mit Jarrus und Orrelios die Geist und wurde von den Sturmtruppen, die die Gefangenen eskortierten, in ein Feuergefecht verwickelt. Durch die Ablenkung gelang es Bridger, zu den Wookiees zu schleichen und sie von ihren Fesseln zu befreien. Gemeinsam konnten sie die imperialen Soldaten schlagen, allerdings attackierten drei neu eingetroffene TIE-Jäger die Geist, sodass Hera sie aus der Mine manövrieren musste. Gleichzeitig erreichte Kallus an Bord eines modifizierten Gozanti-Klasse Kreuzers des Ort des Geschehens. Aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit des Gegners entschied Jarrus sich dafür, die Wookiees ist einem nahegelegenen Container in Sicherheit zu bringen und dort auf Syndullas Rückkehr zu warten, während er sein Lichtschwert zückte und Kallus somit seine wahre Identität offenbarte. Unterdessen evakuierte Orrelios die Gefangenen in den Container, Wren gab dem Jedi Feuerschutz und Bridger lief Wullffwarros Sohn Kitwarr nach, der sich von der Gruppe getrennt hatte und von einem Truppler verfolgt wurde. Derweil kam Syndulla zurück, die sich ihrer Verfolger entledigt hatte, und holte den Container samt der restlichen Crew an Bord ihres Frachters. Bridger hatte in der Zwischenzeit Kitwarr gerettet, war allerdings von Kallus entdeckt worden. Damit die beiden aufspringen konnte, steuerte Syndulla die Geist in die Nähe der Kontrahenten, während Jarrus Kallus’ Blasterschüsse mit seinem Lichtschwert ablenkte. So gelang ihnen die gemeinsame Flucht. Bevor sie nach Lothal flogen, verabschiedeten sie sich von den Wookiees, die auf ihr Wookiee Gunship zurückkehrten. Als sie Bridger nahe des verlassenen Kommunikationsturms E-272 absetzten, der ihm als Heimat diente, gab er Jarrus sein Holocron geöffnet zurück, wodurch er sein Potenzial im Umgang mit der Macht preisgab, weil die darauf gespeicherte Holobotschaft des Jedi-Meisters Obi-Wan Kenobi nur mit deren Hilfe abgespielt werden konnte. Daher überzeugte der Jedi ihn davon, als sein Schüler der Crew beizutreten.[13] Sabine freute sich über seine Aufnahme, da sie ihn mit seinen weitreichenden Kenntnissen über seinen Heimatplaneten und seinen Fähigkeiten im Kampf für eine Bereicherung für die Widerstandsgruppe hielt.[12]

Operation auf Garel[Bearbeiten]

Als den Besatzungsmitgliedern der Geist fast die Vorräte ausgingen, nahmen sie sich einer ausstehenden Mission im Auftrag von Vizago an, die den Diebstahl einer Ladung Waffen zum Ziel hatte. Ohne zu wissen, um welche Waffen genau es ging, traten sie die Mission an, wofür sie sich im Raumhafen von Lothal an Bord des zivilen Sternenpendler-Shuttles ST-45 begaben. Während Jarrus, Bridger und C1-10P sich im hinteren Bereich des Schiffes aufhielten, setzte sich Wren mit Orrelios in die Reihe hinter den Sitzplätzen der imperialen Ministerin Maketh Tua[17] und dem aqualishanischen Waffenproduzent Amda Wabo,[3] die kurz vor dem Start des Shuttles in Begleitung des R2-Astromechdroiden R2-D2 und dem 3PO-Protokolldroiden C-3PO eintrafen[17] und über ein Waffengeschäft verhandeln wollten.[3] Nachdem sie in den Hyperraum eingetreten waren, verwickelte Chopper Bridger in eine vermeintliche Auseinandersetzung, woraufhin Jarrus den Pilotendroiden darauf aufmerksam machte, dass sich Droiden während des Fluges nicht im Passagierraum aufhalten durften. Der Pilot wies daher die Droiden an, sich in den hinteren Bereich des Schiffes zurückzuziehen, sodass C-3PO nicht länger als Dolmetscher zwischen der Imperialen und Wabo vermitteln konnte. Da sich die beiden somit nicht mehr verständigen konnten und Wren fließend Aqualishanisch sprach, gab sie sich als Schülerin der Imperialen Akademie aus und bot ihnen ihre Hilfe an. So erfuhr sie, dass sich die Waffenlieferung des Aqualishaners im Frachtraum 7 des Garel-Stadt Raumhafens befand; der Imperialen teilte sie allerdings mit, dass sie im Frachtraum 17 gelagert wurde. Dadurch verschaffte sie Bridger genug Zeit, damit er nach ihrer Landung in der Hauptstadt von Garel über die Luftschächte in den entsprechenden Frachtraum eindringen und ihnen von innen das Tor öffnen konnte. Während Hera die Geist in der Halle landete, erkannte Orrelios, dass es sich bei den Waffen um T-7-Ionendisruptoren handelte, die das Imperium bei dem Angriff auf seinen Heimatplanten einsetzte. Auf Jarrus Anweisung hin schob Wren eine der Kisten zur Geist, Orrelios und Bridger übernahmen die zweite. Derweil hatte Tua Wrens Schwindel durchschaut und mit einer Sturmtruppeneinheit die Lagerhalle erreicht. Während Orrelios sich mit Jarrus’ Unterstützung ein Gefecht mit den Imperialen lieferte, brachte Wren mit Bridger die Disruptoren in den Laderaum ihres Frachters und kurz darauf gelang ihnen die Flucht.[17]

Wren und R2-D2 beratschlagen, wie sie die Disruptoren zerstören können.

Chopper hatte zuvor R2-D2 und C-3PO mit an Bord gebracht, die Wren mit Haltebolzen versah und ebenfalls an Vizago verkaufen wollte. Außerdem teilte sie den anderen mit, dass sie bei dem Gespräch zwischen Tua und Wabo erfahren hatte, dass die Disruptoren nur Prototypen waren und der eigentliche Plan des Imperiums vorsah, auf Lothal in Massenproduktion zu gehen. Als sie in Tarkintown ankamen, erklärte R2-D2 ihnen, dass ihre wahre Mission war zu verhindern, dass die Waffen das Imperium erreichten. Als die Crew von Bord ging, setzte C-3PO einen Notruf mitsamt ihres Aufenthaltorts an die Gouverneurin Arihnda Pryce ab, der zu Agent Kallus umgeleitet wurde. Daher wurden ihre Verhandlungen mit Vizago von dem Eintreffen eines Imperialen Truppentransporters mit zwei AT-DPs gestört. Vizago floh mit einem Teil ihrer Beute, ohne sie dafür zu bezahlen. Wenngleich Wren vorschlug, ebenfalls die Flucht zu ergreifen, wollte Jarrus die Waffen nicht in imperiale Hände fallen lassen und wies die Mandalorianerin an, sie zu zerstören. Als Sabine ansetzte, ihre Ausrüstung zu holen, überzeugte R2-D2 sie, die Disruptoren durch bloßes Überladen zum Explodieren zu bringen. Die restliche Crew nahm die Kampfläufer und Sturmtruppen unter Beschuss und als Agent Kallus von Bord des Transporters ging, forderte er Orrelios zu einem Duell mit ihren J-19-Bo-Gewehren heraus. Inzwischen hatten R2-D2 und Wren ihre Arbeit an den T-7-Ionendisruptoren beendet und schoben sie mit der Hilfe der anderen in Richtung des verbliebenen Läufers und der übrigen Sturmtruppen. Durch die Explosion der Waffen verlor Orrelios kurz das Gleichgewicht, sodass Kallus einen entscheidenden Treffer gegen ihn landen konnte. Bevor er den Lasat jedoch töten konnte, griff Bridger mithilfe der Macht in das Gefecht ein und schleuderte den Agenten mit einem Macht-Schub zurück. Sie eilten zurück auf die Geist und konnten Kallus knapp entkommen. Anschließend brachten sie die beiden Droiden zurück zu ihrem Besitzer, den alderaanischen Senator Bail Organa, der sie dafür entlohnte, seine Identität allerdings geheim hielt.[17]

Zwischenstopp auf Lothal[Bearbeiten]

Wrens Karikatur ihrer Freunde.

Als Sabine einige Zeit später in ihrer Kabine an einem Graffiti arbeitete, versuchte Bridger, sie in ein Gespräch zu verwickeln und merkte an, dass er ihr gerne als Inspiration dienen würde. Sie nahm ihn nicht ernst und er begab sich in seine Kabine, die er sich mit Orrelios teilte. Dort wollte er sich in sein Bett legen, jedoch hatte Chopper dessen Schrauben entfernt, sodass Bridger mit der Koje auf den unter ihm liegenden Lasat fiel. Als Garazeb sich daraufhin wütend auf den Jungen stürzte, griff Hera in den Streit ein. Sie entschied, die beiden auf einen Markt in der Stadt Kothal zu schicken, wo sie verschiedene Vorräte einkaufen sollten.[18] Da es ihr vorrangig darum ging, dass die beiden Zeit miteinander verbrachten, um sich miteinander zu arrangieren,[19] stellte sie die Bedingung, dass sie eine Meiloorun-Frucht besorgen mussten, bevor sie zurückkehrten. Sie verschwieg ihnen jedoch, dass diese Frucht auf Lothal nicht wuchs und daher sehr schwer zu erwerben war. In seiner Abwesenheit reparierte Wren Ezras Bett. Außerdem begann sie, eine Karikatur des vorangegangen Zwischenfalls mit C1-10P, Orrelios und Bridger auf ihrer Zimmerwand anzufertigen, um sie zu ärgern. Als Syndulla bemerkte, dass Wren in einer fremden Kabine ihre Sprühpistole nutzte, wollte sie einen Blick auf das Graffiti werfen, allerdings verweigerte ihr Wren den Zutritt und log, es sei Bridgers Idee gewesen. In der Zwischenzeit hatte Orrelios alle geforderten Gegenstände bis auf die Meiloorun-Melone beschafft. Allerdings verlor er sie wieder, als sie beim Versuch, dem Imperium eine Ladung Meilooruns zu stehlen, erwischt wurden und in eine Auseinandersetzung mit imperialen Streitkräften gerieten. Sie klauten einen TIE-Jäger als Fluchtfahrzeug und verließen die Stadt. Als sie auf dem Weg zum Treffpunkt mit der Geist einen Imperialen Truppentransporter mit Bekannten von Bridger als Gefangene an Bord entdeckten, befreiten sie diese und zerstörten den Transporter. Sie widersetzten sich dem Befehl von Syndulla und Jarrus, den TIE-Jäger zu vernichten, und versteckten ihn stattdessen. Anschließend stießen sie wieder zum Rest der Crew, der am Sammelpunkt auf sie gewartet hatte. Als sie in ihre Kabine zurückkehrten, begegneten sie dort Wren, die soeben das Wandbild fertigstellte. Es gefiel ihnen nicht, wie unbeholfen Wren sie darstellte, und als sie anhand des Graffiti erkannten, dass Chopper die Schrauben gelöst hatte, gaben sie ihm die Schuld an den Geschehnissen.[18] Ezra erzählte Sabine von dem gestohlenen TIE, die den Sternenjäger in der folgenden Zeit nach ihren Vorstellungen mit grellen Farben besprayte,[20] wobei sie eine Auffälligkeit von jedem Crew-Mitglied in das Gesamtbild einbrachte.[21]

Kurz darauf verweilten sie im Orbit von Lothal, wo der Jedi Bridger auf der Außenhülle der Geist Unterricht im Umgang mit der Macht gab, während Wren sich beim Frontgeschütz des Schiffes aufhielt. Beim darauffolgenden Lichtschwerttraining verlor Bridger das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Jarrus reagierte darauf, indem er mithilfe der Macht seinen Fall aufhielt und ihn wieder in Richtung des Frachters zog. Daraufhin konnte Hera die Geist so weit absenken, dass Orrelios Bridger über die Landerampe zurück an Bord des Schiffes holen konnte. Daraufhin versammelten sie sich in ihrem Gemeinschaftsraum, wo Sabine die Holonet News verfolgte. Diese wurden von einer Übertragung von dem verbannten Senator Gall Trayvis aus dem Exil unterbrochen, der sich öffentlich gegen das Imperium ausgesprochen hatte. Der Senator berichtete, dass die Jedi-Meisterin Luminara Unduli die Order 66 überlebt habe und im Stygeon-System vom Imperium festgehalten werde. Außerdem äußerte er die Forderung, ihr einen gerechten Prozess zu gewähren. Jarrus kannte die Jedi und entschied, sie zu befreien. Er wies die restliche Crew an, sich auf die Rettungsaktion vorzubereiten, und Syndulla setzte Kurs auf das Stygeon-System.[22]

Suche nach Luminara Unduli[Bearbeiten]

Die Rebellen planen die Rettungsaktion.

Wren nutzte die Zeit, um sich in geheime Aufzeichnungen zu hacken[12] und Nachforschungen über den Gefängniskomplex auf Stygeon Prime anzustellen, in dem Luminara Unduli gefangen gehalten wurde, den Turm. Kurz bevor sie den Planeten erreichten, teilte sie ihre Ergebnisse der restlichen Crew mit und machte sie mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut. Sie einigten sich darauf, über eine leicht bewachte Plattform in die Einrichtung einzudringen und die Anlage auf dem gleichen Weg wieder zu verlassen. Nachdem die Geist die Atmosphäre des Planeten erreicht hatte, ließen die Rebellen Chopper an Bord der Geist zurück, sodass Hera sie mit dem Zusatzshuttle, dem corellianischer Kurzstreckenjäger Phantom, zum Eingang bringen konnte. Als sie die Anlage fast erreicht hatten, händigte Wren Garazeb und Ezra je einen Detonator aus. Dann sprang Jarrus mithilfe der Macht von Bord und entwaffnete die zwei dort stationierten Wachposten leise. Bridger folgte seinem Beispiel, verlor jedoch das Gleichgewicht und stürzte gegen die Schutztür, weshalb vier weitere Sturmtruppen auf sie aufmerksam wurden. Daraufhin stießen Orrelios und Wren hinzu, die mit Kanan die Wachen außer Gefecht setzten. Als Jarrus Bridger für sein unüberlegtes Handeln zurechtweisen wollte, unterbrach Wren die beiden. Auf ihre Anweisung hin entriegelte er das Tor und sie begaben sich ins Innere, während Syndulla an Bord der Phantom auf ihre Rückkehr warten wollte.[22]

Wren hackte sich in das Computersystem der Anlage und fand heraus, in welcher Isolationszelle Unduli festgehalten wurde. Allerdings war diese in dem in den unteren Ebenen befindlichen Inhaftierungsblock gelegen, von dessen Existenz sie nicht gewusst und den sie demnach nicht in ihre Planung miteinbezogen hatte, da sie mit veralteten Bauplänen gearbeitet hatte. Jarrus änderte daher den Plan und sie begaben sich in einen der Turbolifts, um sich auf die entsprechende Ebene zu begeben. In der Zwischenzeit lockte das Signal von Sabines Störsender, das das Schiff aussendete, ein Schwarm der einheimischen Tibidees an, da es dieselbe Frequenz wie die Flugtiere verwendete und deren Balzruf imitierte. Daher verließ Syndulla ihre Position, um die Aufmerksamkeit der Imperialen nicht auf sich zu ziehen. Jarrus und Bridger machten sich auf die Suche nach der Jedi-Meisterin, während die Mandalorianerin mit dem Lasat den Turbolift bewachen und so ihren Fluchtweg freihalten sollten. Allerdings stellte es sich als eine Falle heraus und der Jedi und sein Padawan trafen statt auf Luminara auf den Inquisitor, einem Anwender der Dunklen Seite.[22]

Wren versuchte derweil, Kontakt zu Syndulla aufzunehmen, allerdings hatte der Inquisitor veranlasst, ihre Kommunikation zu stören. Daher nahm Wren an, dass es sich um eine Falle handelte und sie nicht auf demselben Weg fliehen können würden. Stattdessen wollte sie über die Landeplattform fliehen, weshalb sie den Lift mit einem Detonator versah und mit Orrelios die wachhabenden Sturmtruppen hinein. Dann überwältigten sie die Wachen, verließen den Lift und Wren aktivierte den Detonator. Wren schaltete auch alle anderen Turbolifts ab und begab sich dann in Garazebs Begleitung in die Ebene, in der sich Jarrus und Bridger aufhielten. Diese hatten sich ein Lichtschwertduell mit dem Inquisitor geleistet und waren dabei, sich zurückzuziehen, weshalb die Mandalorianerin ihnen den Fluchtweg wies. Sie ergriffen die Flucht, woraufhin der Inquisitor die Station vollständig abriegeln ließ. Die Rebellen konnte sich jedoch einen Vorsprung verschaffen, da sich eine der Sicherheitstüren zwischen ihnen und ihrem Verfolger schloss, sodass er sich den Weg mit seinem Lichtschwert freischneiden musste. Als sie jedoch das Tor zur Landeplattform erreichten, war dieses bereits verschlossen. Da es Wren und Bridger nicht gelang, die Türsteuerung zu hacken, entschied Jarrus, das Tor mit seinem Padawan unter Zuhilfenahme der Macht zu öffnen, indem sie beide gleichzeitig mit der Macht den Schließmechanismus manipulierten. Es gelang, jedoch wurden sie im Freien bereits von Sturmtruppen erwartet. Wren und Orrelios eröffneten das Feuer auf die feindlichen Truppen und der Lasat warf ihren Detonator in ihre Reihen. Wren kontaktierte Syndulla und bat sie um Unterstützung, woraufhin diese mit den sie verfolgenden Tibidees die Plattform erreichte und die Flugtiere in die Auseinandersetzung lenkte. So konnten sie die Sturmtruppen ausschalten und an Bord ihres Fluchtfahrzeugs entkommen.[22]

Diebstahl eines Dekodierers[Bearbeiten]

Als die Rebellengruppe verschlüsselte Hyperraumkoordinaten für den imperialen Transport eines Kyber-Kristalls erhielten, planten sie, den Konvoi abzupassen und den Kristall zu zerstören. Um jedoch die Koordinaten entschlüsseln zu können, benötigten sie einen Dekodierer, der im Besitz von Agent Kallus war und im Imperialen Hauptquartier aufbewahrt wurde. Daher beschlossen sie, Bridger unter dem Decknamen Dev Morgan als Kadett in die Imperiale Akademie auf Lothal einzuschleusen. Als solcher konnte er einige Wochen später an einer Prüfung teilnehmen, deren Gewinner einen Tag lang als Assistenten im Imperialen Hauptquartier eingesetzt würden. In der Zwischenzeit hatte Bridger sich mit den beiden Kadetten Jai Kell und Zare Leonis angefreundet, mit denen er den Wettstreit gewann. Alle drei wurden daraufhin von Kommandant Aresko ins Hauptquartier gebracht, wo sich C1-10P bereits getarnt aufhielt. Bei Bridgers Ankunft informierte der Droide Wren, die außerhalb der Einrichtung wartete, um Ezra mit dem Dekodierer in Empfang zu nehmen und ihm die Flucht zu ermöglichen, über sein Eintreffen. Als Bridger am Abend nicht zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt ankam, teilte Sabine Syndulla und Jarrus, die im Orbit mit der Geist warteten, über ihr Helmkomlink mit, dass der Plan fehlgeschlagen war. Hera ordnete daher an, ihm noch einen Tag Aufschub zu geben.[23]

Am folgenden Tag schlossen die drei Kadetten den Test erneut mit den besten Ergebnissen ab und durften ein zweites mal ins Imperiale Hauptquartier. Mit Leonis’ Hilfe gelang es Bridger diesmal, den Dekodierer zu entwenden, allerdings erfuhr er, dass der Inquisitor am nächsten Tag eintreffen würde, da er wegen ihrer besonderen Trainingserfolge auf ihn und Kell aufmerksam geworden war und sie in Gewahrsam nehmen würde, sollten seine Tests ebenso gute Ergebnisse zeigen. Daher übergab er Chopper den Dekodierer und ließ ihn eine Holobotschaft für Wren und Orrelios aufnehmen, die ihn auf einer der Landeflächen des Gebäudes erwarteten. Der Astromechdroide brachte den beiden den Dekodierer und teilte Wren mit, dass Ezra zur Akademie zurückgekehrt war. In seiner Nachricht erklärte der Padawan den beiden, dass er Kell helfen wollte und am nächsten Tag mit ihm und Leonis fliehen wollte. Dafür bat er die Mandalorianerin und den Lasat um ein Ablenkungsmanöver.
Die Zerstörung des Kyber-Kristalls
Wren schickte daher die entschlüsselten Hyperraumkoordinaten an Syndulla, die sich sofort mit Jarrus auf den Weg machte. Es gelang ihnen, den Transport abzufangen und den Kyber-Kristall zu zerstören. Bridgers Plan sah es vor, die Prüfung des nächsten Tages mit Kell und Leonis zu gewinnen, da sie als Belohnung in einen AT-DP dürften und mit diesem aus der Akademie gelangen könnten. Allerdings gingen nur Jai und Zare als Gewinner aus dem Schacht hervor, der Padawan verlor jedoch gegen Oleg. Nachdem die Kadetten an Bord des Kampfläufers gegangen waren, sorgte C1-10P außerhalb des Hangars auf Bridgers Signal hin für eine Explosion, woraufhin Kell und Leonis die anderen Insassen des Kampfläufers betäubten und die Kontrolle über den Läufer übernahmen. Daraufhin ließ Aresko die Panzertüre schließen und ein Imperialer Transporter nahm den Kampfläufer unter Beschuss, wodurch sie ihn zu Fall brachten. Allerdings stürzte der Läufer so, dass er die Türe blockierte, die sodass Wren, nachdem sie mit Orrelios die anwesenden Sturmtruppen außer Gefecht gesetzt hatte, gemeinsam mit Bridger die beiden Kadetten aus der Pilotenkabine befreien konnten. Zare entschied sich jedoch dafür, in der Akademie zu bleiben und Nachforschungen über seine verschwundene Schwester, den imperialen Kadetten Dhara Leonis, anzustellen. Die Rebellen und Kell konnten mit einem Landgleiter entkommen und begaben sich zur Geist. Dann brachten sie Jai zu seiner Mutter und wiesen sie an, sich zu verstecken.[23]

Fort Anaxes[Bearbeiten]

Eine Weile darauf erhielt Syndulla von ihrem Informanten Fulcrum Informationen zu einem imperialen Konvoi, samt Route und Zeitpunkt, an dem sie ihn abpassen können würden.[14] Im Anschluss an die Mission[24] mit der Phantom wurden sie, Bridger und Wren von einem TIE-Jäger verfolgt. Sie teilte den beiden mit, dass der Angriff beabsichtigt war und eliminierte den Jäger, woraufhin drei weitere ihre Verfolgung aufnahmen. Als die Twi’lek zugab, dass ihr Informant sie diesbezüglich nicht vorgewarnt hatte, wurde Sabine misstrauisch und wollte erfahren, woher die Pilotin ihre Informationen bekam, allerdings verweigerte sie ihr eine Antwort. Dann zerstörte sie die drei TIE-Jäger, wobei die Phantom beschädigt wurde und Treibstoff verlor. Anschließend kehrten sie zur Geist zurück, wo Wren Syndulla und Jarrus ins Cockpit folgte, während die anderen drei das Zusatzshuttle reparieren sollten. Sabine hinterfragte erneut, warum sie sich auf ihren Informanten verließen, wenn dieser mehrfach falsche Informationen geliefert hatte. Jarrus wies sie an, Heras Informationen zu vertrauen, und die Mandalorianerin forderte, die Twi’lek auf ihr nächstes Treffen mit Fulcrum zu begleiten, bei dem sie Vorräte von ihm erhalten sollten. Dafür wollten sie die Phantom nehmen, deren Reparaturen laut Bridger und Orrelios fertig gestellt waren, allerdings war das Diagnoseprogramm nicht abgeschlossen worden, weshalb das Schiff weiter Treibstoff verlor, nachdem sie aufgebrochen waren.[14] Der Treffpunkt war Fort Anaxes, ein verlassener Stützpunkt auf einem Asteroiden.[24] Auf dem Flug dorthin teilte Fulcrum Syndulla mit, dass die Vorräte bereitstanden, woraufhin Wren preisgab, dass die Twi’lek das Treffen nicht allein besuchen würde.[14]

Sie setzten die Phantom auf der Landefläche vor Fort Anaxes ab und während sie die ersten Kisten an Bord des Jägers luden, verlangte die Mandalorianerin erneut von Syndulla, ihr zu vertrauen und sie in ihre Pläne einzuweihen. Allerdings bat die Twi’lek Wren, weiterhin Vertrauen in sie und Kanan zu haben. Als sie auf Spuren an den Kisten aufmerksam wurden, unterbrachen sie das Gespräch. Die von den Kisten ausgehenden Schleifspuren ließen vermuten, dass die restlichen Kisten weggezogen worden waren. Daher begaben sie sich ins Innere der Basis. Dort stießen sie auf Fyrnocks, die die Kisten zu sich geholt und aufgebrochen hatten. Als die Tiere ihre Präsenz bemerkten, griffen sie die Rebellen an. Daraufhin nahmen sie die Fyrnocks unter Beschuss und Hera wies die Mandalorianerin an, die Flucht zu ergreifen. Dann folgte die Twi’lek ihr zurück ins Freie, wohin sie die lichtscheuen Kreaturen nicht weiter verfolgten. Allerdings bemerkte Wren einen großen Asteroiden, der das Sonnenlicht für einige Zeit versperren würde, sodass sie den Tieren auf der kleinen Fläche ausgeliefert sein würden. Daher verstauten sie die übrigen unversehrten Kisten in der Phantom, um den Asteroiden verlassen zu können. Als Syndulla jedoch losfliegen wollte, versagten die Maschinen, da der restliche Treibstoff während ihres Aufenthalts ausgetreten war. Daraufhin kontaktierte Syndulla Orrelios, der feststellte, dass sie bei der Überprüfung des Kurzstreckenjägers ein Problem mit der Treibstoffleitung übersehen hatten.[14]

Wren und Syndulla mit den Rhydonium-Fässern

Jarrus teilte ihnen mit, dass er sich mit der Geist zu ihnen begeben würde, allerdings bezweifelte Wren, dass sie es rechtzeitig zu ihnen schaffen würden. Deswegen schlug sie vor, die Fyrnocks in die Nähe der auf der Landefläche gelagerten Kanister mit Rhydonium, einem hochexplosiven Treibstoff, zu lotsen. Sie verteilten die Behälter auf der Fläche und stellten sie dabei so auf, dass sie nacheinander die Angriffswellen der Kreaturen zerschlagen können würden. Als der Asteroid die Sonne fast vollständig verdeckte, rückten sie zu den ersten Fässern vor, um die Fyrnocks hervor zu locken. Als die ersten Fyrnocks Fort Anaxes verlassen hatten, gingen die beiden in Deckung, erledigten einen Teil der Angreifer mithilfe ihrer Blaster und brachten dann mit ihrem Blasterfeuer die ersten Fässer zum Explodieren. Auf diese Weise zogen sie sich immer weiter zurück, bis sie bei der Phantom angelangt waren. Syndulla half ihr, auf das Schiff zu klettern, und ließ sich von der Mandalorianerin ebenfalls auf das Dach des Schiffes nehmen. Von dort aus schossen sie ihre Verfolger ab, bis die Geist eintraf und Jarrus ihre Strahler auf die Fyrnocks richtete. Dadurch wurden die Tiere zwar abgeschreckt und sie ließen kurzzeitig von Sabine und Hera ab. Als sie jedoch bemerkten, dass es sich um künstliches Licht handelte, griffen sie die beiden erneut an, die mittlerweile jedoch Feuerunterstützung bekamen. Ezra verließ über die Laderampe das Raumschiff, um die Tiere lang genug von ihnen abzuhalten, damit sie an Bord der Geist gelangen konnten. Dabei wurde er allerdings selbst von einem Fyrnock überwältigt, woraufhin Sabine die Geist wieder verließ und das Feuer auf die Fyrnocks eröffnete, sodass sie gemeinsam das Dach der Phantom verlassen und auf den Frachter zurückkehren konnten. Chopper schloss die Luke, während die anderen die Tiere von Bord hielten. Dann begab sich Hera zu Jarrus ins Cockpit, ließ das Zusatzshuttle andocken und steuerte den Frachter aus dem Asteroidenfeld. Bevor sie sich in ihre Kabine zurückziehen konnte, wurde Wren von Syndulla angesprochen, die ihr erklärte, dass sie ihr vertraute, ihr jedoch nach wie vor ihre Fragen nicht beantworten konnte.[14] Sabine kam zu dem Entschluss, dass die Twi’lek ihr im Gefecht mit den Fyrnocks ihr Leben anvertraut und somit ihr Vertrauen in sie unter Beweis gestellt hatte, wodurch auch sie wieder Vertrauen in Hera fasste.[12]

Tag des Imperiums[Bearbeiten]

Stören der Parade[Bearbeiten]

Jho unterrichtet die Mannschaft der Geist über die Suche nach Tseebo.

Am 15. Jahrestag des Galaktischen Imperiums, dem Tag des Imperiums, plante die Gruppe einen Anschlag auf die anlässlich des imperialen Feiertages in Lothals Hauptstadt abgehaltene Parade.[25] Tagsüber hielten sie sich in „Jhothal“ auf, eine abgelegene Siedlung auf Lothal, deren Kernstück die Cantina Old Jho’s Pit Stop bildete. Deren Besitzer, der Ithorianer Jho,[26] war dem Imperium gegenüber kritisch eingestellt,[25] weshalb er stets Informationen sammelte und sie auch an die Rebellen unter seinen Stammkunden weitergab,[3] zu denen auch die Crew der Geist gehörte. Nachdem sie die Geist auf dem Landeplatz von Jhothal abgesetzt hatten, betrat Sabine mit Hera und Garazeb die Bar, während Kanan Ezra in der näheren Umgebung der Siedlung eine Lektion darin erteilte, über die Macht eine Verbindung zu anderen Lebewesen aufzunehmen.[25] Der Junge tat sich schwer damit, da er als Waise gelernt hatte, sich abzuschotten und für sich allein zu kämpfen.[27] Als drei TIE-Jäger die Gegend erreichten, brach der Jedi die Unterweisung ab und stieß mit seinem Padawan zu der restlichen Truppe, die sich in der Cantina verteilt hatte. Die TIE-Piloten waren auf der Suche nach dem flüchtigen Rodianer Tseebo, den Ezra aus seiner Kindheit kannte. Sie ermahnten den Besitzer, dass er gegen das imperiale Gesetz verstieß, indem er die Holonet News nicht übertrug. Als Jho diese einschaltete, wurde die Sendung gerade durch einer Warnung von Gall Trayvis unterbrochen, der dazu aufrief, die Feierlichkeiten an diesem Tag zu boykottieren. Nachdem die Suchpatrouille wieder abgezogen war, teilte Jho den Rebellen mit, dass das Imperium eine planetare Blockade errichtet hatte, um den Flüchtigen zu ergreifen. Von Erinnerungen eingeholt, setzte Ezra sich von der Gruppe ab. Anstatt sich der restlichen Crew bei ihrem Vorhaben anzuschließen, zog er sich auf seinen Turm zurück, wo er die Stimmen seiner Eltern vernahm und eine Eingebung hatte, wo sich Tseebo versteckt hielt. Unterdessen hatten sich die anderen in der Hauptstadt eingefunden, wo am Abend die Parade stattfinden würde. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Rede von Maketh Tua und der Präsentation des neuen TIE-V1-Turbosternenjägers. Sabine übergab Orrelios einen Detonator, den er auf ihr Kommando hin in die Luft warf und damit ein großes Feuerwerk auslöste. So verschafften die beiden Kanan Jarrus genügend Ablenkung, dass er sich zu dem Sternenjäger schleichen und einen Sprengsatz daran anbringen konnte. Als ein Sturmtruppler ihn im gesperrten Bereich entdeckte, zog Ezra ihn aus der Affäre, indem er sich als sein Sohn ausgab und sich für die Neugier seines Vaters entschuldigte. Sekunden später zerstörte der Detonator den neuen TIE-Jäger und die Rebellen ergriffen die Flucht.[25]

Die Ministerin erteilte umgehend den umstehenden Sturmtruppen den Befehl, die Verantwortlichen zu ergreifen, und Agent Kallus schloss sich gemeinsam mit dem Inquisitor, die ebenfalls vor Ort waren, der Suche an. Sie ließen die Stadt absperren, weswegen Hera mit dem Fluchtfahrzeug nicht zu dem vereinbarten Treffpunkt vordringen konnte. Nach einem kurzen Feuergefecht mit den Imperialen, zogen die vier Rebellen sich zurück. Nachdem sie die Nachricht von der Pilotin der Geist erhalten und sich von Orrelios getrennt hatten, da der Lasat zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde, führte Ezra seine Mitstreiter zu seiner alten Heimat im Süden der Stadt, wo er Tseebo vermutete. Garazeb traf sich in der Zwischenzeit mit Syndulla am alten Markt. Als sie das Haus betraten, legte Ezra seiner Eingebung folgend ein Versteck im Boden frei, das in einen Bunker führte und in dem sie den gesuchten Rodianer vorfanden. Tseebo hatte für die Imperiale Informationsbehörde gearbeitet[25] und kybernetische Schaltkreise in Form eines AJ^6 cyborg constructs implantiert bekommen, die er eingesetzt hatte, um geheime, imperiale Daten zu stehlen.[28] Jarrus bat Wren, die auf den Cyborgkomponenten abgelegten Informationen abzurufen. Dabei erfuhr sie, dass der Tag des Imperiums Ezra Bridgers Geburtstag war. Der Junge hatte sich derweil in den versteckten Keller zurückgezogen, wo er von einer Holodisk an ein Gespräch zwischen Tseebo und seinen Eltern erinnert wurde. Die Mandalorianerin holte ihn zurück und präsentierte ihren Gefährten die Informationen, die auf dem AJ^6 unverschlüsselt vorlagen, darunter Baupläne, Strategien und Details zu dem 5-Jahres-Plan des Imperiums für die Planeten des Äußeren Randes. Ezra offenbarte ihnen, dass seine Eltern von dem Bunker aus Untergrundübertragungen verbreitet hatten und vor acht Jahren verschleppt worden waren.[25] Bevor sie das ehemalige Haus von Ezras Eltern verließen, nahm Sabine die Holodisk an sich, auf die Bridger gestoßen war.[27]

Flucht mit Tseebo[Bearbeiten]

Jarrus gab Syndulla einen neuen Treffpunkt außerhalb der Stadt durch und stahl mit Ezra und Sabine einen Imperialen Truppentransporter. Während Ezra sich mit Tseebo ins Hintere des Fahrzeugs begab, übernahmen Wren und Jarrus das Steuer. Beim Versuch, die Stadt durch das Haupttor zu verlassen, gerieten sie in eine Absperrung durch zwei AT-ATs, einen Imperialen Truppentransporter und vier weitere Sturmtruppen unter der Leitung von Kommandant Aresko. Da die Schilde des entwendeten Transporters dem Beschuss standhielten, erwiderten sie das Feuer und durchbrachen die Barriere, indem sie den anderen ITT aus dem Weg rammten. Daraufhin nahm Agent Kallus mit einem weiteren Truppentransporter und zwei mit AT-DP-Piloten besetzten Düsenschlitten ihre Verfolgung auf. Nachdem seine Eskorte zwar die Türe sprengen und Bridger überwältigen konnte, es den beiden Sturmtruppen jedoch nicht gelang, Tseebo zu fassen, wies Kallus die Piloten seines Fahrzeugs an, zu dem anderen Truppentransporter aufzuschließen. Danach stieg er aus einer Seitenluke aus und kletterte auf das Dach des vorderes ITTs. Zur selben Zeit traf die Geist ein und Garazeb nahm den ISB-Agenten von der Landerampe des Schiffes aus unter Beschuss und C1-10P konnte mit den Bordkanonen Kallus’ Imperialen Truppentransporter zum Überschlag bringen. Orrelios traf Kallus, woraufhin dieser den Halt verlor und sich an der Rückseite ihres Fahrzeuges festhalten musste. Hera warnte die anderen, dass sich mehrere TIE-Jäger im Anflug befanden, weshalb sie den ITT nicht anhalten, sondern im Flug umsteigen sollten. Darum verließ Jarrus mit seinem Padawan und Tseebo das Cockpit, während Wren den Autopiloten anschaltete. Danach folgte sie den anderen auf das Dach des Transporters. Als sie sich zu Orrelios auf die Landerampe begeben wollten, eröffnete jedoch Kallus mit seinem Bo-Gewehr das Feuer auf Jarrus. Der Jedi wehrte die Schüsse mit seinem Lichtschwert ab und sprang mithilfe der Macht auf die Rampe des startenden Schiffes.[25]

Sabine, Tseebo und Ezra Bridger an Bord der Geist

Kurz darauf holte das TIE-Geschwader unter der Führung des Inquisitors die Geist ein und eröffnete das Feuer. Der starke Beschuss schwächte die Schilde des Frachters und der Inquisitor konnte einen Treffer landen,[25] der die Geist zwar nur leicht beschädigte, allerdings Chopper außer Gefecht setzte, sodass Garazeb dessen Geschütz übernehmen musste.[27] Durch den Rückstoß stürzte Bridger auf Tseebo, wodurch sich dessen Cyborg-Implantat deaktivierte. So erkannte der Rodianer den Waisenjungen und teilte ihm auf Rodianisch mit, dass er wusste, was mit seinen Eltern geschehen ist. Sabine, die sich gerade anschickte, das Buggeschütz zu übernehmen, übersetzte dies für ihn.[25] Als der Inquisitor einen weiteren Treffer landete, beorderte Hera die Mandalorianerin zum Buggeschütz, diese drängte jedoch darauf, dass Ezra trotz seiner Vorbehalte gegen Tseebo erfahren sollte, was mit seinen Eltern geschehen war. Damit sie ihrer Aufgabe nachgeht, gibt Bridger vor zu wissen, dass sie tot waren. Sie wendete sich ab und Bridger befragte Tseebo nach dem Verbleib seiner Eltern. Bevor sich die Cyborg-Komponenten des Rodianers reaktivieren, teilt ihm Ezra mit, dass er ihm nicht verzeihen kann, dass Tseebo nicht für seine Eltern eingestanden hatte. Anschließend kommandierte die Twi’lek-Pilotin ihn ins Cockpit, wo er die Navigation reparieren soll, da sie auf zwei Sternenzerstörer zuhielten und nicht in den Hyperraum springen konnten. Als sich Ezras Bemühungen erfolglos zeigten, kam Tseebo ins Cockpit und übertrug mithilfe der implantierten Schaltkreise Hyperraumkoordinaten direkt an das Schiff.[27] Zwar gelang ihnen daraufhin der Hyperraumsprung, als jedoch Tseebo ihnen Aufzeichnungen über den Imperial XX-23 S-Thread Tracer zeigte – einen neuen, vom Imperium entwickelten Peilsender, der es ermöglichte, Schiffe auch im Hyperraum aufzuspüren[29] – lokalisierte der inzwischen wieder instand gesetzte Chopper einen solchen Sender an der Phantom. Daraufhin entschied Jarrus, dass sein Padawan und er, deren Präsenz der Inquisitor durch die Macht spüren konnte, die Phantom im Hyperraum abkoppeln und zu Fort Anaxes absetzen würden, während der Rest Tseebo Fulcrum übergeben sollte. Bevor die beiden die Geist verließen, suchte Sabine das Gespräch mit Bridger. Sie nahm an, dass der Rodianer sich freiwillig bereit erklärt hatte, sich die Schaltkreise implantieren zu lassen, um die Daten zu stehlen und sich für die Vergangenheit zu revanchieren, und will ihren Freund davon überzeugen, daran zu glauben, dass seine Eltern am Leben sind, und mit Tseebo zu sprechen. Ezra lehnte dies allerdings ab und brach mit seinem Meister zu Fort Anaxes auf. Kanans Plan ging auf und der Inquisitor folgte ihnen in einem mit Sturmtruppen beladenen Imperialen Shuttle auf den abgelegenen Asteroiden. Der Jedi beseitigte den Peilsender und bereitete einen Hinterhalt vor, wofür sie über die Macht eine Verbindung zu den dort heimischen Fyrnocks aufnehmen mussten. Um dazu in der Lage zu sein, war Ezra gezwungen, sich seine größte Angst einzugestehen: die Wahrheit über seine Eltern. Er vergab Tseebo und war anschließend imstande, die Macht einzusetzen, um die Kontrolle über die Tiere zu gewinnen. Das erlaubte den beiden Machtnutzern, die Fyrnocks auf die mittlerweile eingetroffenen Imperialen zu hetzen. Die lichtscheuen Wesen erledigten die Sturmtruppen, konnten gegen den Inquisitor jedoch nichts ausrichten. Auch Kanan unterlag ihm im Lichtschwertduell, woraufhin Ezra ungewollt die Dunkle Seite der Macht nutzt, um ihn zu retten. Gemeinsam konnten sie das Imperiale Shuttle zerstören und von der abgelegenen Station fliehen.[27]

In der Zwischenzeit hatte die Geist an das Schiff von Fulcrum angedockt und Syndulla Wren und Orrelios zu deren Enttäuschung angewiesen, während der Übergabe im Cockpit zu verbleiben. Bevor die Twi’lek den Rodianer überstellte, berichtete er, dass er nur hatte herausfinden wollen, was mit Familie Bridger passiert war, als er sich in die Imperialen Daten hackte, und teilte ihr seine Funde mit. Sabine hatte die Holodisk aus dem Haus von Ezras Eltern derweil gesäubert und darauf eine Aufnahme seiner Familie gefunden, die sie ihm als Geburtstagsgeschenk übergab.[27]

Im Auftrag von Lando Calrissian[Bearbeiten]

Bald darauf hielt die Besatzung der Geist sich erneut abseits der Städte auf Lothal auf. Als sich Ezra mit Sabine außerhalb des Raumschiffes aufhielt, verpasste er eine Trainingseinheit bei Kanan. Daraufhin verkündete sein Meister ihm, dass er sich einer Prüfung in einem versteckten Jedi-Tempel, einem früheren Außenposten der Jedi auf dem Planeten, stellen sollte, den es mit der Macht aufzuspüren galt und zu dem sie noch am selben Tag an Bord der Phantom aufbrachen. Dort sollte sich zeigen, ob er dafür bestimmt war, ein Jedi zu sein. Im Inneren des Tempels schaffte der Padawan es mit Hilfe der Stimme von Jedi-Großmeister Yoda, sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden, woraufhin er einen Lichtschwertkristall fand. Zurück auf der Geist, begab sich Ezra umgehend an die Konstruktion seines eigenen Lichtschwertes, wofür Sabine, Hera und C1-10P ihm Einzelteile bereitstellten. Einige Zeit später beendete er den Bau und präsentierte die Waffe der Crew.[30]

Lando Calrissian im Cockpit der Geist

Noch immer auf Lothal, arbeiteten Hera und Sabine an einem Joben-T-85-Düsenschlitten für Kanan, während der Jedi mit Garazeb und Chopper Old Jho’s Pit Stop besuchte. Dort erkundigte er sich bei Jho, ob er einen Auftrag für ihn hätte, da sie Vorräte und Treibstoff für die Geist benötigten. Der Ithorianer verwies ihn an einen Schmuggler, der gerade mit Orrelios Sabacc spielte. Als dem Lasat die Credits ausgingen, benutzte er den Astromechdroiden als Wetteinsatz und verlor ihn prompt an seinen Gegner, der sich ihnen als Lando Calrissian vorstellt. Calrissian hatte Cikatro Vizago ein Stück Land abgekauft, auf dem er wertvolle Mineralien zu finden hoffte. Da das Galaktische Imperium den privaten Bergbau auf Lothal ahndete und eine orbitale Blockade errichtete hatte, um Schiffe nach nicht genehmigte Bergbauausrüstung zu durchsuchen, hatte er bei dem Kriminellen Azmorigan eine Ballonsau bestellt, ein Tier, das mit seinem Geruchsorgan imstande ist, wertvolle Mineralien aufzuspüren, bei Scans durch das Imperium jedoch nicht entdeckt wurde. Um das Tier an der Blockade vorbeizuschleusen, benötigte er einen Frachter, der seine Kennung und sein Signal verschlüsseln konnte. Daher bot er der Crew der Geist an, ihm den Astromechdroiden zurückzugeben und sie großzügig zu bezahlen, wenn sie ihn bei einem Auftrag unterstützen würden. Details verschwieg er jedoch und teilte ihnen lediglich mit, dass er Fracht an Azmorigan verkaufen und im Gegenzug Ware sicher auf den Planeten bringen wollte. Sie willigten ein.[31]

Sie begaben sich umgehend zum Treffpunkt, dem Schiff des Lieferanten, der Händler eins. Gemeinsam mit Syndulla und Jarrus betrat Calrissian Azmorigans den C-ROC-Kreuzer und trat mit ihm in Verhandlung: als Gegenleistung für die Ballonsau bot er ihm Hera als Sklavin an. Die Twi’lek spielte mit und Wren fragte nach deren Verbleib als die beiden mitsamt der Fracht auf der Geist empfing. Sie gab Kanan die Schuld an deren Verlust, jedoch konnte Hera gleich darauf in einer Rettungskapsel fliehen. Daraufhin bereitete die Mandalorianerin die Luftschleuse vor und gab Jarrus Bescheid, dass ihre Pilotin zurück an Bord war. Auf dem Weg zur imperialen Blockade unweit der Planetenoberfläche lassen Bridger und Orrelios aus Neugier die Ballonsau aus frei, die aus Angst vor dem Lasat verschreckt bis zum Cockpit flüchtet, wo Garazeb sie zu fassen kriegte. Daraufhin blähte das Tier sich so weit auf, dass der Gang gesperrt ist. Dadurch sind Kanan, sein Padawan und der Lasat auf der Cockpitseite auf sich allein gestellt, als sie die Blockade unter einer anderen Kennung durchfliegen. Allerdings wollte Bridger über die Ballonsau klettern, als er hörte, wie Lando mit Sabine flirtete, was diese mit einem weiteren Anschwellen quittierte, durch das Garazeb den Halt verlor und auf die Kontrollen des Signalemitters stürzte. Dadurch wurde die Tarnkennung deaktiviert und die Imperialen eröffneten das Feuer auf sie. Wren begab sich auf Gefechtsstation, doch konnte Kanan die Deckung der Wolkendecke nutzen, um seine Verfolger loszuwerden.[31]

Wenig später landete die Geist auf Calrissians Grundstück, wo sie allerdings von Azmorigan und seinen Gefolgsleuten erwartet wurden, der seinerzeit Lando mit Vizago bekannt gemacht hatte und daher ahnte, wo der Schmuggler landen wollte. Er forderte von Calrissian die Ballonsau zurück und verlangte ihr Schiff samt Mannschaft als Kompensation für seine Aufwendungen. Beide Parteien weigerten sich, wodurch es zu einem Feuergefecht kam. Dabei bemerkte Sabine, dass C1-10P direkt neben einem Treibstofftank stand und warnte ihn. Statt sich jedoch von dem explosiven Behälter zu entfernen, stahl der Droide Landos Treibstoff und brachte ihn an Bord ihres Frachters. Die Auseinandersetzung versetzte die Ballonsau in Panik, woraufhin Orrelios das umherlaufende Tier erschreckte und so dazu brachte, sich aufzublasen. Die schwebende Ballonsau stieß zwei von Azmorigans Wachen um und ermöglichte es Sabine, die mit Anlauf auf sie sprang, auf ein nahegelegenes Dach zu gelangen, von wo aus sie zwei weitere Wachen in Schach hielt. Zwar gelang es Azmorigan, Garazeb zu bedrohen und dadurch die restliche Crew zum Einhalten zu bringen, jedoch nahm Chopper ihn mit den Bordkanonen unter Beschuss. Daraufhin konnten Calrissian und die Rebellen den Händler und seine Anhänger in die Flucht schlagen. Der Schmuggler gab vor, die Crew nicht bezahlen zu können, versprach aber, dies nachzuholen.[31]

Treffen mit Gall Trayvis[Bearbeiten]

Wren zeigt der restlichen Crew ein Hologramm des republikanischen Senatsgebäudes.

Bald darauf unterstützten Wren, Orrelios und C1-10P Kanan bei Ezras Lichtschwertunterricht, indem sie sich in einem Kreis um ihn formierten und mit Trainingsschüssen auf ihn zielten. Ezra sollte diese abwehren und auf einen nahestehenden Sturmtruppler-Helm umleiten. Der Padawan erwartete zu dieser Zeit eine eine Übertragung von Gall Trayvis und wurde von einer Vision davon, wie die Rebellen den Senator treffen und ihn vor imperialen Truppen retten, aus der Konzentration gerissen. Er unterbreitete sie den anderen und wurde dann von Syndulla an Bord gerufen, die eine Sendung von Trayvis aufgezeichnet hatte. Die Übertragung enthielt einen verschlüsselten Aufruf, dass die Rebellen von Lothal noch am selben Abend ins Senatgebäude der alten Republik kommen und ihn treffen sollten. Bridger vereinbarte ein Treffen mit der restlichen Mannschaft im Haus seiner Eltern um 1700 und setzte sich mit seinem Komplizen aus der Imperialen Akademie, Zare Leonis, in Kontakt, der mittlerweile befördert worden war und ihm berichtete, dass ein Großaufgebot imperialer Truppen am Abend beim Senatgebäude zu erwarten war. Sabine fand sich mit Hera, Garazeb und Kanan schon vor dem abgesprochenen Zeitpunkt in Ezras alter Heimat ein und zeigte den anderen den versteckten Bunker samt seiner Ausstattung. Als Ezra seine neuen Informationen mit ihnen teilte, waren sie entschlossen, Trayvis vor den imperialen Truppen in Sicherheit zu bringen, und begaben sich zum alten Senatsgebäude.[32]

Von einem gegenüberliegenden Gebäude aus scannte Sabine die Landeplattform des Senatsgebäudes, auf der sie ein verlassenes Star Commuter Shuttle und zwei Protokolldroiden entdeckte, woraus sie schloss, dass Trayvis bereits im Innern war. Mit seinem Makrofernglas durchsuchte Kanan die Umgebung des Komplexes nach Sturmtruppen und wurde fündig: das gesamte Gebäude war umstellt. Sie gingen davon aus, dass die Truppen nur auf das Eintreffen der Rebellen warteten. Daher übernahm der einheimische Bridger die Führung und brachte sie durch einen Abwasserkanal zu einem Schacht, der auf den Komplex führte. Bevor sie eintraten, schickte Kanan Sabine und Garazeb auf das Dach des Gebäudes. Der Lasat half ihr hinauf, von wo aus sie die Situation durch die Glasfenster unter sich überblicken konnten. Im Innern erwartete Trayvis sie wie erwartet bereits, jedoch trafen gleich nach ihnen auch eine Gruppe von Sturmtruppen unter der Führung von Agent Kallus und Ministerin Tua ein. Hera schützte den Senator, während Ezra und Kanan ihre Lichtschwerter einsetzten. Die Mandalorianerin half ihnen mit Orrelios aus der Lage, indem sie von oben Rauchbomben um die vier Rebellen platzierten und sich anschließend die Sturmtruppen vornahmen.
Wren gibt den anderen Feuerschutz.
Während der Lasat mit den anderen Trayvis aus dem Gebäude schaffte, bot Sabine ihnen mit ihren Blastern Rückendeckung und hinterließ einen Detonator, der den Raum verwüstete und die Sturmtruppen um Kallus vorübergehend außer Gefecht setzte. Sie flohen zurück in die Kanalisation, weshalb Kallus Truppen an jeden Ausgang in der unteren Stadt kommandierte. Verlangsamt durch den schwächelnden Senator konnten die sie verfolgenden Sturmtruppen die Rebellen schnell aufholen, woraufhin Kanan sich mit Garazeb und Sabine absetzte, um sie von Trayvis wegzulocken, während Ezra Hera und den Senator zu ihrer Einstiegsluke bringen sollte, an der Chopper auf sie wartete. Auf ihrer Flucht drang die Gruppe um Ezra zu einem Ventilator vor, der ihnen den gesamten Weg versperrte. Trayvis machte sich die Sackgasse zunutze, um seine wahre Zugehörigkeit zu offenbaren. Er war zum Imperium übergelaufen und lieferte bei solchen Treffen Aufständische dem Imperium aus. Hera gelang es, den Verräter zu überwältigen, während Sabine die anderen zu ihnen leitete. Kurz nach ihrem Zusammentreffen, erreichte auch Kallus sie mit einer Gruppe Sturmtruppen, sodass Kanan die Macht einsetzte, um den Ventilator anzuhalten. Sie passierten den Ventilator noch rechtzeitig, bevor Kallus Kanan angreifen konnte. Niedergeschlagen kehrten sie zur Geist zurück.[32]

Aufruf zur Rebellion[Bearbeiten]

Bald darauf brach Wren auf ihrem Undicur-Klasse Jumpspeeder mit Jarrus und seinem Schüler zu der abgelegenen Stadt Jalath auf, um in der Nacht einige Vorräte zu stehlen. Damit zogen sie die Aufmerksamkeit von Cumberlayne Aresko und Myles Grint auf sich, die – eskortiert von fünf AT-DP-Piloten auf Imperialen Düsenschlitten – in einem ITT ihre Verfolgung aufnahmen. Daher führten sie ihre Verfolger auf Anweisung von Jarrus weg von der Geist in Richtung der Hauptstadt. Dort wollten die Imperialen sie einkreisen und teilten sich daher auf, sodass nur zwei Düsenschlitten hinter ihnen blieben. Einen davon konnte Sabine durch einen Umweg durch die engen Gassen abhängen und den zweiten schoss Kanan ab. Daraufhin schlossen die übrigen drei zu ihnen auf. Auf Bridgers Vorschlag hin stiegen sie in einer versteckten Gasse von ihren Schlitten und lockten die Sturmtruppen so in einen Hinterhalt, wo der Jedi-Schüler einen nach dem anderen mit dem in seinem Lichtschwert integrierten Blaster außer Gefecht setzte.[33]

Als sie zur Geist zurückkehrten, verfolgten Syndulla und Orrelios gerade eine Sendung der Holonet-News, in der Trayvis sich offiziell zum Imperium bekannte und ein Kopfgeld auf die Mannschaft aussetzte. Kanan kam daraufhin auf die Idee, in den Hauptkommunikationsturm einzudringen, der die Funksignale aller imperialer Einrichtungen auf Lothal sowie das Holonet übertrug, und ebenfalls eine Nachricht an das Volk von Lothal und der umliegenden System zu senden. Aufgrund der anhaltenden Misserfolge der Imperialen auf Lothal, die Rebellen um Kanan Jarrus gefangen zu nehmen, war in der Zwischenzeit Großmoff Wilhuff Tarkin auf Lothal eingetroffen. Dort übte er scharfe Kritik an dem Scheitern der zuständigen Personen bei der Ergreifung der Gruppe und statuierte ein Exempel an Aresko und Grint, die er für ihr Versagen hinrichten ließ. Anschließend entsandte er Suchdroiden zu allen bekannten Orte von bisherigen Rebellenaufständen auf Lothal. Am nächsten Tag begaben sich Wren, Jarrus und Bridger mit ihren Düsenschlitten zum Kommunikationshauptturm, um das Gelände zu sondieren. Sabine entwarf einen Plan, wie sie in das Gebäude eindringen und die Botschaft ausstrahlen können würden. Während sie eine Holokarte scannte, setzte ein Imperialer Truppentransporter einen Suchdroiden unweit der Stelle ab, an der sie ihre Düsenschlitten stehen gelassen hatten. Die Sonde nahm zwar keine Notiz von den Rebellen, würde allerdings ihre Fahrzeuge bemerken, weshalb Ezra mithilfe der Macht eine Loth-Katze auf sie hetzte, die den Droiden zu Boden brachte. Alarmiert eilten die drei zu ihren Schlitten, allerdings war der Suchdroide nicht gänzlich zerstört worden und sendete eine Aufnahme der fliehenden Rebellen an Kallus. Tarkin schloss daraus, dass es sich um das nächste Ziel der Gruppe handelte, wollte die Rebellen jedoch in dem Glauben lassen, dass ihr Plan nicht entdeckt worden war. Diese waren inzwischen zurück an Bord der Geist und planten, für die Übertragung die Gerätschaft von Ezras Eltern zu nutzen, deren Speicherstab – der es ihnen ermöglichen würde, die Übertragungen des Turms von dem Gerät aus zu bestimmen – Wren ausbaute und Chopper gab.[33]

Wren beim Überfall auf den Hauptkommunikationsturm.

Am Abend darauf begaben sie sich zu ihrem Missionsziel. Sabine führte den Überfall an und brachte mit einem Jumpspeeder ein Rhydonium-Fass bis in den den Turm umgebenden Sicherheitsbereich. Dabei wich sie dem Beschuss durch die umstehenden Sturmtruppen aus, sprang im Flug ab und ließ das Fahrzeug in einen der Geschützbatterien fahren, wodurch der hochexplosive Treibstoff die Batterie sprengte. Dann erschoss sie die Sturmtruppen, die nicht von der Explosion erfasst worden waren, wobei ihr Garazeb zur Hilfe kam, der eine der anderen zwei Gefechtsstationen eingenommen hatte. Dann stießen Jarrus und Ezra zu ihnen, die Chopper absetzten. Sabine führte sie durch den Vordereingang in den Komplex und drang mit ihnen zum Hauptcomputer vor, der von zwei Sturmtruppen bewacht wurde. Die Mandalorianerin erschoss die beiden Wachen und ließ Chopper den Speicherstab installieren. Derweil erreichten der Inquisitor und Kallus den Turm, begleitet von drei Patrouillen-Transportern und zwei Imperialen Truppentransportern. Garazeb konnte einen der Kanonenboote abschießen, während Jarrus mit ihrer Pilotin vereinbarte, sie auf der Spitze des Turms einzusammeln. Noch bevor die Truppen sie erreichten, empfing Sabine das Signal, dass sie nun die Kontrolle über den Transmitter des Kommunkationsturms hatten, und nachdem Chopper den Speicherstab wieder aus dem Computer entfernt hatte, liefen sie zum Ausgang. Dort hatten sich auch die anderen Rebellen mittlerweile eingefunden und Jarrus schickte sie zum Aufzug. Er teilte ihnen mit, dass Hera sie oben mit der Phantom abholen würde, blieb selbst aber zurück, um die Imperialen aufzuhalten. Einer der Patrouillen-Transporter setzte den Inquisitor ab, der Kanan in ein Lichtschwertduell verwickelte. Dann stiegen die Kanonenboote zur Turmspitze auf, wo die Besatzung auf die ankommenden Rebellen schoss. Sie gingen in Deckung und die im Anflug befindliche Syndulla brachte eines der angreifenden Schiffe mit den Bordkanonen der Phantom zum Absturz, das zweite erledigte Wren mit einem Detonator. Dann nahm die Twi’lek Wren, Chopper, Orrelios und Bridger an Bord und wurde von Jarrus angewiesen, ohne ihn zu fliehen, da er im Kampf gegen den Inquisitor unterlag. So ließen die Rebellen den Jedi zurück, der kurz darauf von dem eintreffenden Großmoff Tarkin in Gewahrsam genommen wurde. Von der Geist aus konnte sein Padawan in der Zwischenzeit eine Klarstellung und einen Aufruf zur Rebellion absetzen, bevor Tarkin den Turm von den Patrouillen-Transportern zerstören ließ.[33]

Suche nach Kanan Jarrus[Bearbeiten]

Informationsbeschaffung[Bearbeiten]

Wren weist Orrelios und Bridger an, an Bord des AT-DP zu gehen.

Kurz darauf enterten die verbliebenen Rebellen unter Sabines Führung einen Allterrain-Defensivpod. Während Ezra den Läufer steuerte, nahmen der Lasat und die Mandalorianerin die umstehenden Sturmtruppen unter Beschuss. Derweil hackte Chopper sich von dort aus in die imperiale Datenbank, um die Häftlings-Unterlagen aller Gefängnisse abzurufen. Sie hofften, dadurch Jarrus Standort in Erfahrung zu bringen, allerdings hatte die Zerstörung des Kommunikationsturms das Datennetzwerk des Imperiums auf Lothal stark beeinträchtigt, weshalb sie nicht fündig wurden. Als zwei weitere Kampfläufer ihre Verfolgung aufnahmen, brach Sabine die Mission ab und rief Hera herbei. Diese erledigte einen der AT-DPs im Anflug und nahm ihre Teamkollegen an der Westgrenze der Stadt an Bord der Phantom. Chopper widersetzte sich jedoch ihrer Aufforderung, die Datenverbindung aufzugeben und durchsuchte weiter das imperiale Netzwerk, weshalb Wren Orrelios anwies, ihn zu holen. Gemeinsam mit dem Droiden sprang er durch die Ladeluke zurück in die Phantom, woraufhin der zweite Läufer ihren AT-DP zerstörte. Syndulla schloss die Luke und sie kehrten auf die Geist zurück.[34]

Die Twi’lek nahm Kontakt zu Fulcrum auf, der ihr riet unterzutauchen. Als sie sich widersetzte, erklärte er ihr, dass Ezras Nachricht nicht nur bei vielen Zivilisten, sondern auch in den höheren Ebenen des Imperiums für Aufruhr gesorgt hatte. Der Rest der Crew spekulierte inzwischen über Kanans Verbleib, um ihr weiteres Vorgehen zu planen. Allerdings ordnete Syndulla an, dass sie sich nicht länger der Rettung des Jedi widmen würden, um den größeren Plan nicht zu gefährden. Sabine, Ezra und Chopper waren mit diesem Vorhaben jedoch nicht einverstanden und planten, sich mit der Phantom auf die Suche nach Kanan zu begeben. Dazu lenkte Chopper Syndulla im Cockpit der Geist ab, während Sabine Garazeb zu Ezra an Bord des Kurzstreckenjägers brachte. Die Mandalorianerin übernahm das Steuer und weihte den Lasat in ihre Pläne an, der sich ihnen anschloss. Sie verließen die Geist unbemerkt und suchten zunächst Vizagos Schiff, die Broken Horn, auf. Als dieser ihnen seine Hilfe verweigerte, offenbarte Ezra ihm Kanans und seine wahre Identität als Jedi. Vizago willigte daraufhin ein, ihnen zu helfen, unter der Bedingung, im Gegenzug einen beliebigen Gefallen bei den beiden Jedi frei zu haben. Im Gespräch mit Ezra erklärte er ihm, dass das Imperium die Langstreckenkommunikation durch den Ausfall des Kommunikationsturmes über Droiden-Kuriere organisierte. In der Zwischenzeit hatte Syndulla ihr Verschwinden bemerkt und war ihnen zu Vizago gefolgt. Zwar äußerte sie ihren Ärger, gab sich aber letztlich geschlagen und wollte sich der Suche unter Bridgers Führung anschließen.[34]

Am Abend begaben sie sich in die Hauptstadt, wo gerade das imperiale Shuttle der Sentinel-Klasse Lagos landete, das den Kurier-Droiden 264 auf sein Kommunikationsschiff bringen sollte. Sie planten, den Astromech in einer Gasse abzufangen und durch Chopper zu ersetzen. Dafür bemalte Wren den C1-Astromechdroiden in den Farben eines Kuriers. Dann erledigte die Mandalorianerin die aus vier Sturmtruppen bestehende Eskorte des Kurier-Droiden mit Garazebs Hilfe und schickte Chopper zur Lagos, wo er an Bord genommen wurde. Der Rest der Einheit brachte den Droiden-Kurier derweil auf die Geist, mit der sie dem Shuttle folgten. Als Chopper seine Daten abliefern soll, kopierte er stattdessen die den Gefangenentransport betreffenden Logbücher des Kreuzers und meldete seinen Fund der Geist. Dort gingen daraufhin alle auf Gefechtsstation, um den Kreuzer anzugreifen und Chopper zurückzuholen. Sie flogen in zwei Anläufen auf das Kommunikationsschiff zu und erwiderten den Beschuss, bis Chopper eine Luftschleuse öffnete und seine Schubdüsen nutzte, um Abstand zwischen sich und das feindliche Schiff zu bringen. So konnte Hera ihn mit der Geist einsammeln, indem sie eine Schleuse für ihn öffnete und das Schiff in seine Richtung manövrierte. Als sie dem Droiden mitteilten, dass sie 264 behalten wollten, stieß er ihn aus der offenen Luke. Mithilfe der gestohlene Daten fand Wren heraus, dass Jarrus sich auf Tarkins Sternenzerstörer Sovereign befand, die in Kürze ins Mustafar-System aufbrechen sollte. Diese Information schürte Heras Besorgnis, da Kanan ihr einst erklärte, dass Mustafar für Jedi den Tod bedeutete. Die Imperialen hatten Kanan in der Zwischenzeit trotz unterschiedlicher Verhörmethoden keine Informationen über weitere Rebellenzellen entlocken können – da er tatsächlich nicht von deren Existenz wusste – und daher entschieden, ihn zu verlegen.[34]

Befreiung[Bearbeiten]

Um sich unbemerkt der Flotte um die Sovereign anzuschließen und Kanan aus der Gefangenschaft zu befreien, plante die Crew der Geist, den Imperialen Kreuzer der Gozanti-Klasse in ihren Besitz zu bringen. Dafür stahl sich zunächst Sabine Wren erneut auf eine imperiale Flugbasis und lenkte die Aufmerksamkeit der wachhabenden Sturmtruppen auf sich, die umgehend das Feuer eröffneten und Verstärkung anforderten. Dann begaben sich auch Orrelios und Bridger auf das Gelände und enterten den Imperialen Frachter 63378. Derweil ging Wren unter dem Beschuss der Sturmtruppen hinter den abgestellten TIE-Jägern in Deckung und brachte Sprengsätze an diesen an. Als die anderen beiden Crew-Mitglieder den Frachter starteten, beendete die Mandalorianerin das Feuergefecht, erklomm einen TIE-Jäger, zündete von dort aus die Detonatoren und sprang auf die ausgefahrene Einstiegsrampe des abhebenden Schiffes. Im Orbit dockte Hera mit der Geist an das Transportschiff an und leitete eine Missionsbesprechung ein. Wren schlug vor, mit einem kleineren Schiff als dem Frachter über eine der Landebuchten in den Maschinenraum zu gelangen, um die Energieversorgung des Sternenzerstörers zu kappen. Daher verriet Ezra der Twi’lek, dass sie den TIE-Jäger nicht zerstört, sondern auf Lothal versteckt hatten. Syndulla erachtete die auffällige Markierung nicht als störend, da der TIE-Jäger nur gescannt werden würde, um in die Bucht gelangen zu können. Also stattete Wren ihn mit genügend EMP-Sprengsätzen aus, dass sie die Energie des Schiffes lahmlegen würden. Als sie sich der Flotte näherten und Bridger seinen Meister an Bord der Sovereign ausmachte, manövrierte Chopper den TIE-Jäger von dem gestohlenen Frachter aus in die freigegebene Landebucht und Wren zündete die Detonatoren. Daraufhin fiel die Hauptenergie des Sternenzerstörers aus, wodurch er auf Notstrom umgestellt werden musste und die regelmäßigen Entwarnungssignale an die übrige Flotte ausblieben, weshalb diese Verstärkung schickten.[20]

Die Rebellen bekämpfen die Sturmtruppen an Bord der Sovereign.

Unterdessen flogen die Rebellen mit ihrem Frachter von der Seite dicht an die Sovereign heran und Ezra fräste mit seinem Lichtschwert ein Loch in die Außenhülle des Sternenzerstörers, durch das sie ins Innere des beschädigten Schiffes kamen. Dort teilten sie sich nach kurzer Zeit auf, damit Bridger sich über die Luftschächte zu Jarrus begeben konnte, während die anderen drei die zur Verstärkung eingetroffenen Sturmtruppen in Schach halten wollten. In der Zwischenzeit wurde Chopper von Heras Kontakt Fulcrum kontaktiert, der ihnen mit einer Flotte zur Hilfe kommen würde. Ezra hatte inzwischen die Zelle seines Meisters ausfindig gemacht und ihn daraus befreit, sodass sie gemeinsam den Rückzug antreten konnten. Dazu passierten sie den Reaktorraum des Zerstörers, wo sich ihnen der Inquisitor entgegenstellte. Kanan lieh sich die Waffe seines Schülers, um ihn in ein Lichtschwertduell zu verwickeln, woraufhin Ezra mit der Macht nach Jarrus’ Lichtschwert griff, dass der Inquisitor an seinem Gürtel trug. In dem drauffolgenden Kampf warf der Imperiale sein Lichtschwert nach Ezra, der beim Abwehren das Gleichgewicht verlor und auf eine tiefer gelegene Ebene stürzte. Da er regungslos liegen blieb, hielt Jarrus ihn für tot und gelangte zu der Auffassung, nun nichts mehr befürchten zu müssen. Durch diesen Sinneswandel angetrieben, war er imstande, seinen Widersachr bis an den Rand einer zentralen Plattform zu treiben. Er spielte seine Überlegenheit aus, durchteilte das Doppelklingen-Lichtschwert des Pau’aners, das in den Reaktorkern fiel und dessen Explosion auslöste. Daruafhin stürzte sich der Inquisitor aus Angst vor den Konsequenzen seiner Niederlage in den Tod. Die restliche Crew versuchte unterdessen, zu ihrem Schiff zurückzugelangen, wobei Sabine das Kommando übernahm und ihnen mithilfe von Rauchbomben die Flucht ermöglichte. Dann führte sie ihre Mitstreiter zu der Bucht, in dem ihr TIE-Jäger stand, während Syndulla versuchte, Ezra über ihr Komlink zu erreichen. Ihre Stimme brachte den Padawan wieder zu Bewusstsein und er stieß zu seinem erleichterten Meister, woraufhin sie gemeinsam die Flucht antraten. Während Hera, Sabine und Garazeb den lackierten TIE-Jäger erreichten, leitete Tarkin die Evakuierung der Sovereign ein. An Bord des TIEs übernahm Syndulla das Steuer und erfuhr von Bridger, dass er Kanan befreit hatte, der seine Crew aufforderte, den abstürzenden Sternenzerstörer umgehend zu verlassen. Sie folgten seiner Anweisung und baten Chopper um ein Leitsignal zur Hyperraumroute, allerdings reagierte der Astromechdroide nicht. Inzwischen hatten einige feindliche Jäger ihre Verfolgung aufgenommen, deren dichtem Beschuss sie nur schwer ausweichen konnten. Kurz darauf bekamen sie Deckung durch Ezra und Kanan, die an Bord des Jägers des Inquisitors das Schiff verlassen hatten. Gleich nachdem die übrigen Schiffe der imperialen Flotte ihre TIE-Jäger entsandt hatten, trat vor ihnen das von C1-10P gesteuerte imperiale Transportschiff im Geleit von einer Flotte rebellischer Corellianischer Korvetten aus dem Hypperraum. Die Crew der Geist dockte mit den beiden Jägern an den Frachter an, sodass sie nach einer kurzen Raumschlacht gemeinsam den Hypperraumsprung antreten konnten. Wieder vereint begaben sie sich an Bord der Geist, wo C1-10P eine holografische Übertragung von Senator Bail Organa empfing, der ihnen erklärte, dass ihre Eskorte aus Mitgliedern anderer Rebellenzellen bestand. Dann stieß Fulcrum zu ihnen, der sich ihnen als die ehemalige Jedi Ahsoka Tano vorstellte.[20]

Belagerung von Lothal[Bearbeiten]

Hilferuf von Ministerin Tua[Bearbeiten]

Nachdem Berichte von den Ereignissen auf Mustafar die Bevölkerung von Lothal erreichten, kam es erneut vermehrt zu Unruhen auf dem Planeten. Um den Ruf des Imperiums wieder herzustellen und die Rebellen zu fassen, entsandte der Imperator den Meister des Inquisitors, Darth Vader. Der Sith-Lord teilte Agent Kallus und Ministerin Tua seine Strategie mit, dass er die Rebellen ausfindig machen wollte, indem er sie zurück auf den Planeten locken und die Bevölkerung dazu zwingen würde, sie ihm auszuliefern. Außerdem kündigte er Tua an, dass sie ihr Versagen, keine ausreichenden Maßnahmen für die Festnahme der Rebellen ergriffen zu haben, am folgenden Tag vor Tarkin verantworten müsste.[10]

Maketh Tua bittet die Rebellen um Hilfe.

Die Crew der Geist arbeitete inzwischen eng mit dem Rebellennetzwerk zusammen und überfiel zu dieser Zeit mit der Unterstützung der A-Flügel Abfangjäger der Phönix-Staffel unter Kommandant Jun Sato einen Imperialen Konvoi. Während Piloten der Phönix-Staffel die TIE-Jäger erledigten, steuerte Syndulla die Geist und Wren die Phantom auf das Transportschiff zu. Sabine löste die außen an dem Transporter befestigte Ladung mit gezielten Schüssen, damit Hera sie an Bord ihres Schiffes aufnehmen können würde. In dem Moment traf jedoch imperiale Verstärkung ein, weshalb sich die Mandalorianerin den Piloten der Phönix-Staffel beim Beschuss der feindlichen Schiffe anschloss und Sato von Bord seiner Pelta-Klasse Fregatte Phönixnest den Rückzug anordnete. Nachdem sie die Fracht sicher an Bord geholt hatten, dockte Sabine mit der Phantom wieder am Mutterschiff an und sie begaben sich mit den anderen Rebellen in den Hyperraum. Bei der anschließenden Einsatzbesprechung teilte Sato ihnen mit, dass in den erbeuteten Containern zwar nicht die erhofften Schildgeneratoren transportiert worden waren, allerdings große Mengen Treibstoff, die der rebellischen Flotte ebenfalls zugute kamen. C1-10P unterbrach ihr Gespräch, da er eine Übertragung von Old Jho empfangen hatte. Dieser war von Ministerin Tua aufgesucht worden, die um ihr Leben bangte, untertauchen wollte und auf Hilfe durch die Crew der Geist hoffte. Im Gegenzug bot sie ihnen eine Liste von Rebellensympathisanten an und versprach, ihnen den wahren Grund zu erklären, aus dem das Imperium nach Lothal gekommen war. Um beim Anflug auf Lothal nicht erkannt zu werden, nutzte die Crew der Geist für ihre Rettungsmission ein ziviles Shuttle. Ihr Plan sah es vor, dass sie Maketh Tua in dem Hangar abfangen würden, in dem sie auf das Shuttle wechseln sollte, das sie zu Tarkin bringen würde. Beim Anflug auf den Planeten bemerkten sie, dass das Imperium seine Präsenz auf Lothal stark erhöht hatte. Orrelios und ihr Astromechdroide blieben für eine mögliche Flucht beim Shuttle zurück, während der Rest sich zum Hangar aufmachte.[10]

Um sich Zutritt in den Hangar zu verschaffen, setzte Jarrus einen Sturmtruppler außer Gefecht, zog sich seine Rüstung an und schloss sich dessen Kameraden an, die Tua in Empfang nehmen und zum Shuttle eskortieren sollten. Wren näherte sich dem Hangar mit den anderen stattdessen über die umliegenden Häuserdächer, von wo aus sie beobachteten, dass Tua nicht allein, sondern in Begleitung von Kallus eintraf. Als die beiden mit der Sturmtruppen-Eskorte den Hangar betraten, machte Sabine einen Satz von dem Dach, auf dem sie gewartet hatte, und eröffnete das Feuer auf die Imperialen. Jarrus machte sich diese Ablenkung zunutze, verschloss die Hangartore und eröffnete seinerseits das Feuer auf den ISB-Agenten, während Hera und Ezra über das Dach in den nach oben geöffneten Hangar eindrangen. Gemeinsam mit der Ministerin gingen sie hinter einigen Containern in Deckung. Bridger schickte Tua zum Shuttle, während sie ihr Deckung gaben. Unterdessen nutzte Sabine das Fahrzeug, mit dem Tua angekommen war, um ebenfalls auf das Dach des Komplexes zu gelangen und beobachtete von dort aus, wie die Ministerin an Bord des Shuttles ging und dieses umgehend explodierte. Wren verständigte daraufhin Orrelios, der die drei Rebellen im Hangarinneren mit dem Shuttle einsammelte. Bei ihrem Abflug sprang Sabine in die geöffnete Einstiegsluke, damit sie zur Flucht ansetzen konnten. Jedoch traf der Schuss eines Allterrain-Defensivpods aus einer nahegelegenen Straße ihren Antrieb, woraufhin sie abstürzten. Nach ihrer Bruchlandung hielt Wren die anderen dazu an, aufzustehen und davonzulaufen, bevor die Imperialen sie fassen konnten. Kallus zeichnete die gesamte Situation mithilfe eines Suchdroiden auf und Darth Vader ließ die Aufnahmen über die Holonet-News veröffentlichen, zusammen mit einem Aufruf an die Bevölkerung, die vermeintlichen Attentäter ding­fest zu ma­chen. Außerdem verhängte er ein Ausreiseverbot über Lothal – jeder, der den Planet verlassen würde, war zum Abschuss freigegeben. Also suchte die Crew der Geist erneut in Ezras Elternhaus Unterschlupf, von dem allerdings auch das Imperium erfahren hatte, weshalb kurz darauf ein Suchtrupp ihr Versteck erreichte. Es gelang ihnen, über das Dach zu fliehen, bevor die Sturmtruppen Bridgers alte Heimat niederbrannten.[10]

Konfrontation mit Darth Vader[Bearbeiten]

Jarrus und Bridger duellieren sich mit Darth Vader.

Kanan Jarrus schlug vor, sich zum Imperialen Komplex zu begeben. Dort war die Truppendichte am geringsten – da die meisten Einsatzkräfte damit beschäftigt waren, die Stadt abzuriegeln – und es bestand die Chance, ein imperiales Raumschiff für ihre Flucht zu stehlen. Um unbemerkt hinein zu gelangen, behielt der Jedi die Sturmtruppen-Rüstung an und sein Schüler schlüpfte in seine Kadetten-Uniform, während sich die restliche Crew in zwei Containern versteckte. Bridger und Kanan schoben die Container in den Imperialen Komplex und fanden einen verlassenen Lagerraum, wo die anderen ihr Versteck verlassen konnten. Von dort aus liefen sie zu einer Landeplattform, auf der Sabine neben einem geeigneten Imperialen Shuttle auch die gesuchten Schildgeneratoren entdeckte. Als sie ihren Fund an Bord bringen wollten, trat Darth Vader mit einer Sturmtruppeneinheit aus dem Gebäude und verwickelte die Jedi in ein Lichtschwertduell. Syndulla und C1-10P machten daraufhin das Shuttle startklar, während Orrelios und Sabine die Sturmtruppen unter Beschuss hielten. Als sich abzeichnete, dass die beiden Jedi dem Sith-Lord unterlegen waren, bewarf die Mandalorianerin zwei umstehende AT-DPs mit Sprengsätzen. Die Kampfläufer stürzten auf den Sith, der sie unter Aufwendung seiner ganzen Konzentration mit der Macht von sich fernhalten konnte. Das verschaffte ihnen genug Zeit, in Richtung des Shuttles zu fliehen. C1-10P startete die Maschinen des Shuttles, während Wren Jarrus und seinem Schüler, die die Einstiegsrampe noch nicht erreicht hatten, Rückendeckung gab. Darth Vader lenkte die Schüsse ihrer Blasterpistole mit seinem Lichtschwert auf die Mandalorianerin zurück, wodurch sie ins Shuttleinnere geschleudert und ihre Rüstung beschädigt wurde. Dennoch schafften die Jedi es an Bord und ihnen gelang die Flucht, allerdings war das Shuttle mit einem Peilsender ausgestattet worden. Die Flucht in den Orbit war ausgeschlossen, weil die Imperialen sie mit ihren Sternenzerstörern abfangen würden und das Schiff nicht auf einen Kampf ausgelegt war. Daher kontaktierte Hera Lando Calrissian und bat ihn darum, sie von Lothal zu schmuggeln. Gegen drei der Schildgeneratoren willigte er ein und schickt sie in seine Einsatzbasis, wo sein Droide W1-1E Wren als Mechanikerin des Teams die Ausstattung des Schmugglers zeigte, aus der sie frei Mittel zu ihrer Flucht wählen durfte. Wren entschied sich für eine Reihe alter Transponder, deren Kennung sie in die ihres Fluchtfahrzeugs änderte. Bridger fand derweil heraus, dass Darth Vader die Vernichtung von Tarkintown eingeleitet hatte. Nachdem Sabine ihren Plan erklärt hatte, brachten sie die Transponder in das geklaute Shuttle. Kurz vor dem Eintritt in den Orbit ließ sie Orrelios die Transponder nach und nach aus der geöffneten Einstiegsluke werfen, während sie verschiedene Sektoren überflogen. Die Imperialen empfingen ihr Signal nun von verschiedenen Stellen, weshalb sie ihre Jäger aufteilen mussten und die Geist ungehindert in den Hyperraum springen konnte.[10]

Im Hyperraum hielten sie eine Lagebesprechung ein, in der Jarrus anzweifelte, dass es das Richtige war, weiter mit dem Rebellennetzwerk zu kooperieren. Wren schlug daraufhin vor, für eine Weile mit der Geist unterzutauchen, allerdings plädierten Bridger, Orrelios und Syndulla darauf, weiter die anderen Rebellen zu unterstützen. Daher stießen sie wieder zu der Flotte um die Phönixnest, als sie jedoch an Bord der Fregatte gingen, meldete C1-10P Wren, dass sich ein Peilsender an dem Shuttle aktiviert hatte. Sie rannten in den Kommandoraum und warnten Sato, aber Darth Vader traf in ihrem Sektor ein, bevor sie in den Hyperraum fliehen konnten. Sato wies die Phönixstaffel an, ihn abzufangen, allerdings waren die Piloten seinem Jäger drastisch unterlegen. Darth Vader attackierte die Nest bis ihre Schutzschilde versagten und ihr Hyperantrieb ausfiel. Derweil begab sich Syndulla mit Jarrus und Tano ins Cockpit der Geist, während Wren, Bridger und Orrelios die Geschütze besetzten. Hera wies Sato an, die Phönixnest zu evakuieren und die Flotte auf den Hyperraumsprung vorzubereiten, dem er widerwillig zustimmte, als mehrere Sternenzerstörer das System erreichten. Darth Vader, ein ehemaliger Jedi, welcher der Dunklen Seite verfallen war, bemerkte die Präsenz seiner früheren Padawan, Ahsoka Tano, und ordnete an, die Rebellen lebend zu ergreifen. Dadurch fand kein Beschuss durch die Flotte statt und die Rebellen konnten durch ein geschicktes Flugmanöver Heras in den Hyperraum entkommen.[10]

Zusammenschluss mit Kriegsveteranen[Bearbeiten]

Ankunft auf Seelos[Bearbeiten]

Die Rebellen stoßen auf den umfunktionierten Kampfläufer.

Die Schäden, die das Gefecht an ihrer Rüstung hinterließ, motivierten Wren dazu, in der Folgezeit ihre Rüstung neu zu lackieren und zu aktualisieren.[35] Nach der Zerstörung ihres Kommandoschiffes war die Flotte der Rebellen geschwächt und nicht mehr imstande, das Imperium in diesem Sektor zu bekämpfen. Daher entschieden sie, sich zu einem entlegenen Stützpunkt zurückzuziehen und sich neue Verbündete zu suchen. Nun galt es, eine geeignete Basis zu finden, wozu Tano vorschlug, einen alten Freund von ihr aufzusuchen, zu dem sie zwar lange keinen Kontakt mehr herstellen konnte, der jedoch über großes Wissen über den Äußeren Rand verfügte und den Standort einer verlassenen Basis, die sich für ihre Zwecke eignete, am ehesten kennen würde. Die Jedi teilte ihnen mit, dass der Ort seiner letzten Sichtung das Seelos-System war, und übergab Wren den Kopf eines alten Taktikdroiden, der der Crew der Geist bei dessen Ortung helfen sollte. Sie selbst würde sich der Suche nicht anschließen, da sie sich mit der Rückkehr ihres alten Meisters befassen wollte. Kurz nachdem sie das System erreichten, teilte Chopper Hera mit, dass der Hyperantrieb der Geist nicht voll funktionstüchtig war, da er sich bei seinen vorausgegangenen Reparaturen auf die Instandsetzung der wichtigsten System konzentriert hatte. Daher blieb die Pilotin mit dem Astromechdroiden auf ihrem Frachter zurück, um die Reparatur des Antriebs fortzusetzen, während die restliche Crew mit dem Zusatzshuttle Phantom zu dem Wüstenplaneten Seelos aufbrach. Kurz bevor sie die Oberfläche erreichten, aktivierte Sabine den Taktikdroiden, der umgehend begann, ihr Ziel zu lokalisieren. Sie ließen sich von dem Droiden leiten, der sie zu einem umgebauten AT-TE-Kampfläufer steuerte, der zu einem mobilen Wohnhaus umfunktioniert worden war. Der Anblick des alten republikanischen Panzers erntete die Bewunderung Sabines, aber das Misstrauen Kanans, der sich an die Klonkriege und die Order 66 erinnert fühlte. Nachdem sie landeten und die Phantom verließen, traten der ehemalige Klon-Kommandanten CT-7567 „Rex“, der Ahsoka Tanos Meister unterstellt gewesen war, und seiner Kameraden CC-3636 „Wolffe“ und CC-5576-39 „Gregor“ aus dem Inneren des AT-TE. Als Kanan erkannte, dass es sich um Klone handelte, zückte er sein Lichtschwert. Die Klone setzten daraufhin an, sich mit ihren Blastern zu verteidigen und Sabine und Garazeb zückten ihre Waffen. Allerdings gelang es Bridger, seinen Meister zu beschwichtigen, und auch Rex forderte seine Mitstreiter auf, die Waffen niederzulegen. Danach stellte Ezra sein Team vor und erklärte Rex, dass sie von Ahsoka Tano geschickt wurden.[36]

Die Klone unterbreiteten ihnen das Angebot, ihnen eine Liste mit Koordinaten von Stützpunkten, die sie dem Imperium nicht gemeldet hatten, sowie Informationen zu Basen, Zgangscodes und Protokollen, die das Imperium noch verwendete, auszuhändigen. Im Gegenzug vereinbarten sie, dass die Rebellen ihnen bei der Jagd auf einen Joopa helfen würden. Wolffe war mit der Zusammenarbeit jedoch nicht einverstanden und setzte heimlich eine Nachricht an Kallus ab, in der er über die Anwesenheit der Jedi auf Seelos informierte. Für die Jagd luden sie die Phantom auf und manövrierten ihren Panzer in die Jagdgefilde. Der Geruch von Lasat lockt die meterlangen, raupenartigen Geschöpfe an, die sich unterirdisch fortbewegen, weshalb Gregor Garazeb als Köder einsetzte, indem er ihn vorauslaufen lief und über eine Laserleine mit ihrem AT-TE verband. Der Joopa nahm die Witterung des Lasat auf und zerrte ihn unter die Oberfläche. Über die Verbindung durch die Laserleine können die Klone das fliehende Tier verfolgen, allerdings droht die Leine zu überhitzen und den dazugehörigen Regler zu überladen, weshalb Rex Wren anwies, ihn intakt zu halten. Kanan und Ezra bekamen derweil Elektrostäbe ausgehändigt, um dem Joopa über die Leine elektrische Stöße zu setzen, die ihn an die Oberfläche treiben würden. Sabine konnte mithilfe ihrer Werkzeuge die Leine vor der Überhitzung bewaren und das System in Betrieb halten, bis sie das Tier an die Oberfläche getrieben und mit der Bordkanone abschießen konnten. Dann barg Gregor Orrelios aus dem Rachen des Joopas und die Klone luden die Rebellen ein, den Erfolg bei einem gemeinsamen Abendessen zu feiern.[36]

Entdeckt durch das Imperium[Bearbeiten]

Ein von Kallus entsandter Suchdroide erreichte ihren Standort und durchsuchte unbemerkt den AT-TE. Als Wren Rex Anweisung folgte, die Liste vom Hauptcomputer des Läufers herunterzuladen, entdeckte sie Wolffes Bericht an das Imperium und meldete ihren Fund den anderen. Rex maßregelte Wolffe für seinen Verrat, während Jarrus Sabine anwies, Syndulla zu warnen. Dafür begab sich die Mandalorianerin wieder ins Innere des AT-TE, wo sie auf den Suchdroiden stieß, der umgehend das Feuer auf sie eröffnete und die Flucht ergriff. Sie verfolgte ihn nach draußen und rief Kanan zur Hilfe, der den Beschuss des Droiden jedoch nicht rechtzeitig ablenken konnte, sodass dieser den Antrieb der Phantom traf. Mithilfe eines Blaster-Schützengewehrs vernichtete Rex den Droiden, der ihren Standort bereits an Kallus weitergegeben hat.[36] Wren stellte fest, dass der Antrieb ihres Jägers zu schwer beschädigt worden war, um zur Geist zurückzukehren, weshalb sie sich an dessen Reparatur begab. Dabei entdeckte sie einen aufziehenden Sandsturm unweit ihrer aktuellen Position. Gleichzeitig meldete Hera einen Sternenzerstörer, der über dem Planeten aus dem Hyperraum getreten war. Um nicht von ihm entdeckt zu werden, schaltete die Twi’lek alle System aus.[37]

Wolffe macht Jarrus und Wren auf die eintreffenden AT-ATs aufmerksam.

Kallus schickte vier TIE-Jäger auf die Planetenoberfläche, die die Rebellen ausgehend von den Koordinaten ihrer letzten Sichtung rasterförmig suchten. Sabine entdeckte den eintreffenden Gegner zuerst und warnte ihre Mitstreiter, woraufhin sie, Orrelios und die Klone an ihre Blaster gingen und die feindlichen Jäger ins Visier nahmen, während die beiden Jedi die Phantom mit ihren Lichtschwertern vor weiteren Treffern schützten. Nachdem sie ihn abgeschossen hatten, machte Sabine den Kurzstreckenjäger startklar. Allerdings hatte Kallus einen Bodenangriff unter seiner Führung eingeleitet und sich mit drei Allterrain-Angriffstransporter zu ihrem Standort begeben. Da sie in Schussweite der Läufer waren, konnten die Rebellen nicht mit der Phantom fliehen, sodass sie entschieden, den Sandsturm als Deckung zu nutzen. Sie begaben sich ins Innere und steuerten den Läufer geradewegs in den Sturm, der die Sender der AT-ATs störte, jedoch nicht den Machtsinn der beiden Jedi, die ihre Feinde so trotz eingeschränkter Sicht orten konnten. Diesen Vorteil nutzten sie, indem Kanan die Präsenz seiner Feinde ortete und Wolffe mit ihrem Läufer in deren Mitte navigierte. So ergab sich ein gutes Schussfeld für den zweiten Jedi, Ezra Bridger, der mit Sabine, die durch ihre Rüstung vor dem Sand geschützt war, zu der außen montierten Bordkanone lief und auf ihren Rat hin, mithilfe der Macht den Hals einer der AT-ATs anvisierte. Er landete trotz fehlender Zielerfassung einen Treffer, woraufhin Kanan Wolffe anwies, den Platz des gefallenen AT-ATs für ihre Flucht zu nutzen. Er navigierte sie durch die entstandene Lücke und aus dem Sturm. Dort gingen die Rebellen an Bord der Phantom und wollten zur Geist zurückfliegen, während die Klone versprachen, ihnen Deckung zu geben. Hera hatte nach der ersten Scannung durch den Sternenzerstörer Chopper reaktivert und die Arbeiten an der Geist abgeschlossen, kurz darauf beobachtete sie, wie das feindliche Schiff wieder in den Hyperraum sprang, da Admiral Konstantine von Darth Vader abkommandiert worden war, um einen neuen Inquisitor an Bord zu nehmen. Kallus war darüber jedoch nicht informiert worden und ging davon aus, dass der Sternenzerstörer die Crew der Geist an ihrer Flucht hindern würde, sodass er entschied, das Feuer der übrigen AT-ATs auf die Klone zu konzentrieren. Aus ihrem Jäger heraus beobachteten die Rebellen, dass die Klone dem doppelten Beschuss nicht gewachsen waren und dem Feind deutlich unterlagen. Bridger setzte sich daher dafür ein, ihnen im Kampf zur Seite zu stehen, und Jarrus kam dem Wunsch seines Schülers nach. Die Klone hatten mit ihrem AT-TE einen der feindlichen Kampfläufer gerammt und sich in eine Position manövriert, aus der sie den empfindlichen Hals des Allterrain-Angriffstransporters ins Visier nehmen konnten. Allerdings waren sie so den Salven des anderen Läufers schutzlos ausgeliefert, sodass sich die Rebellen um den zweiten AT-AT kümmerten. Sabine lenkte die Phantom direkt über dessen Cockpit und ließ ihre Mitstreiter aussteigen, die den Kampfläufer kaperten und mit ihm den anderen AT-AT unter Beschuss nahmen. Gemeinsam konnten sie beide feindlichen Kampfläufer außer Gefecht setzen, nur Kallus konnte sich retten. Rex und seine Kameraden entschieden, sich der Widerstandsbewegung gegen das Imperium anzuschließen, und Hera sammelte sie mit der Geist ein.[37] Während sie gemeinsam zur Rebellenflotte zurückkehrten, beobachtete Rex Ezras Unterricht und kritisierte Kanans Lehrmethoden, worüber sie mehrfach aneinander gerieten.[38]

Neue Inquisitoren[Bearbeiten]

Nachdem die Geist sich wieder der restlichen Flotte angeschlossen hatte, beauftragte Syndulla Wren, mit der Phantom eine ehemalige Lazarettstation der Republik aus Rex’ Liste aufzusuchen und ihre medizinische Ausrüstung zu bergen. Dabei stellte die Twi’lek ihr Chopper und Garazeb zur Seite, die sie bei der Mission unterstützen sollten. Nachdem die drei ihren Abflug vorbereitet hatten, stieß Bridger unaufgefordert zu ihnen, der die Streitigkeiten zwischen seinem Meister und dem Klonkrieger nicht länger beiwohnen und sie daher begleiten wollte. Wren zeigte sich einverstanden, löste die Phantom von ihrem Mutterschiff und navigierte sie zu dem verlassenen Standort. Mithilfe der Codes, die Rex’ den Rebellen überlassen hatte, konnte die Mandalorianerin das Hangartor der Station öffnen. Nachdem sie die Phantom im Inneren gelandet hatte, gingen sie von Bord und Orrelios stemmte eine der Türen auf, die aus dem Hangar führten. Als Sabine in dem dahinterliegenden Gang ein Graffiti an die Wand sprühte, wurde sie von einem ID9-Suchdroiden entdeckt, der seine Besitzerin verständigte, die Siebte Schwester – eine mirilianische Inquisitorin des Imperiums. Nachdem die Rebellen gemeinsam zum Kommandozentrum der Station vorgedrungen waren, forderte Wren ihren Astromechdroiden auf, die Energie einzuschalten, damit sie dem Hauptcomputer entnehmen konnte, wo der medizinische Bedarf gelagert wurde. Der Droide kam ihrer Anweisung nach, aktivierte aber die Energie der gesamten Lazarettstation, statt nur die des Terminals. Der Energieanstieg wurde von Kallus’ Sternenzerstörer registriert und weckte das Misstrauen des an Bord befindlichen Fünften Bruders, der umgehend zu ihrem Standort aufbrach. Wren stellte unterdessen fest, dass die gesuchten Inventardateien schwer beschädigt und dadurch unlesbar waren, weshalb sie C1-10P auftrug, diese zu reparieren, während sie sich mit Bridger und Orrelios fußläufig auf die Suche nach den Arzneimitteln machte.[38]

Bridger und Wren stoßen auf die Siebte Schwester.

In ihrer Abwesenheit wurde Chopper von einem der Suchdroiden angegriffen. Der Astromechdroide setzte einen Hilferuf an die anderen ab, bevor er von seinem Widersacher außer Betrieb genommen wurde. Sie entschieden, eine Abkürzung über die Luftschächte zu nehmen, um C1-10P zur Hilfe zu eilen – bedachten aber nicht, dass der Lasat aufgrund seiner Größe in der Einstiegsluke hängen bleiben würde. Als Ezra und Sabine das Schächtesystem wieder verließen, stießen sie auf drei der Suchdroiden, die in Begleitung ihrer Auftraggeberin waren. Die Inquisitorin verwickelte den Padawan in ein Lichtschwertduell, während ihre Droiden Sabine ablenkten. Als die beiden die Flucht antraten, stellte sich ihnen der Fünfte Bruder in den Weg. Wren konnte eine naheliegende Tür öffnen und diese mit Ezra passieren, allerdings setzte die Inqusitorin die Macht ein, um den Padawan zurückzuhalten. Dann ließ sie zwei ihrer Suchdroiden seine Füße fixieren, ihn zu Fall bringen und auf ihre Seite der Türe befördern. Um der Mandalorianerin doch noch die Flucht zu ermöglichen, zerstörte Bridger mit seinem Lichtschwert das Kontrollfeld der Tür, wodurch sich diese unwiderruflich schloss. Die konkurrierenden Inquisitoren einigten sich darauf, den Jungen als Köder einzusetzen, um die beiden anderen Jedi auf den Stützpunkt zu locken. Die Siebte Schwester widmete sich Ezras Verhör, während der Fünfte Brüder seine Komplizin als Druckmittel aufspüren sollte.[38]

Wren fand in der Zwischenzeit Orrelios und befreite ihn aus der Luke zu den Luftschächten. Sabine wollte dem Fünften Bruder eine Falle stellen, für die sie eine Reihe von Containern, die an den Seitenwänden der Gänge gestapelt waren, mit Detonatoren versahen. Der Inquisitor ließ sich von der Macht zu ihnen leiten und als die Mandaloranerin den Sprengstoff zünden wollte, zögerte er die Explosion mithilfe der Macht hinaus, löste die Sprengsätze und schleuderte sie in Richtung seiner Widersacher. Die Detonation setzte die Rebellen außer Gefecht und er brachte die ohnmächtige Sabine in den Kontrollraum, wo die Siebte Schwester Bridger verhörte. Die Ermordung von Orrelios überließ er derweil den Suchdroiden, denen der Lasat allerdings entkommen konnte. Daraufhin fand er die gesuchten Arzneimittel und reaktivierte C1-10P. Sie begaben sich zurück auf die Phantom, von wo aus Orrelios Ezra über sein Komlink kontaktierte. Er gab sich als Kommandant Mailooron aus und erkundigte sich nach ihrem Verbleib. Er stellte die Vermutung an, ihr Shuttle wäre defekt, und bot seine Hilfe an. Der Padawan durchschaute den Trick und forderte vermeintlich Hilfe durch Tano und Jarrus an. Sie vereinbarten, sich in Bucht 6 zu treffen. Der Lasat manövrierte die Phantom an die Decke der Landebucht, wo er gleich von Bridger und Wren entdeckt wurde. Als auch die Inquisitoren auf das Schiff aufmerksam wurden, gab Orrelios das Versteck auf und nahm sie mit den Bordkanonen unter Beschuss, während die beiden Rebellen sich befreiten und aus dem Schussfeld liefen. Er landete die Phantom mit geöffneter Einstiegsluke zwischen den Kontrahenten, sodass Sabine und Ezra sich ins Innere des Shuttles retten konnten. Als sie abhoben und das geöffnete Hangartor passieren wollten, versuchten die Inquisitoren die Phantom mit der Macht zurückzuhalten und die Tore zu schließen. Allerdings nahm Wren den Fünften Bruder mit ihren Blastern so gezielt unter Beschuss, dass er sich mit seinen Lichtschwertern verteidigen musste. Daraufhin beschleunigte Garazeb, sie konnten dem verminderten Machtgriff entfliehen und zur Rebellenflotte zurückkehren.[38]

Energiegeneratoren für Rinn[Bearbeiten]

Sie setzten die übrige Crew und Rex über den Verlauf ihrer Mission in Kenntnis, woraufhin Syndulla sie auf das Kommandodeck orderte, um Kommando Sato einen vollständigen Bericht zuteil werden zu lassen.[38] Als sie sich bald darauf erneut auf Garel aufhielten, rief Wren die Crew der Geist zusammen, da Syndulla eine Besprechung anberaumt hatte, der Sato zugeschaltet war. Er informiert die Rebellen über eine Energiekrise auf dem Eisplaneten Rinn, dessen Bewohner zu erfrieren drohten, da ihnen die Treibstoffzellen zum Heizen ausgingen, sodass sie dringend auf eine Lieferung von Energiegeneratoren angewiesen waren. Syndulla brach mit Wren, Jarrus und Orrelios auf, um auf dem Schwarzmarkt Kontakte zu knüpfen und entsprechende Generatoren aufzutreiben. Unterdessen sollte Bridger mit C1-10P zurückbleiben, um die Ionenkanäle des Zusatzshuttles zu reinigen.[39]

Die Bemühungen von Sabine und der restlichen Besatzung blieben erfolglos, doch als sie zur Geist zurückkehrten, trafen sie weder Bridger, noch ihren Astromechdroiden an. Stattdessen landete der Weequay-Pirat Hondo Ohnaka die Phantom nahe ihres Transporters und bot ihnen die gesuchten Energiegeneratoren an. Ohnaka hatte Vizago überfallen und von der Broken Horn einen Notruf abgesetzt, dem Bridger gefolgt war. Der Pirat gewann ihn für einen laufenden Handel mit Energiegeneratoren, der jedoch missglückte, sodass sie auf der Fracht sitzen blieben. Ezra einigte sich mit Hondo darauf, ihn weiter zu unterstützen, wenn er im Gegenzug die Generatoren erhielt. Kurz nach der Abmachung befreite Ezra Vizago aus seinem Verließ und als der Devaronianer Hondo stellen wollte, entkam dieser mit der mit den Generatoren belandenen Phantom, deren Autopilot ihn geradewegs zur Geist steuerte. Nachdem Vizago Ezra und Chopper mit einer Rettungskapsel abgeworfen hatte, kehrten auch sie zur Geist zurück. Ezra forderte die Generatoren ein und Hera ließ Sato melden, dass der Padawan die benötigte Ware beschafft hatte.[39]

Belagerung von Ibaar[Bearbeiten]

Das Rebellennetzwerk stand in Kontakt mit dem Ibaarischen Untergrund, einem Zusammenschluss aus Minenarbeitern, die Widerstände gegen die Unterdrückung durch das Imperium organisierten. Agent Kallus reagierte auf die Proteste, indem er die Arbeitszeiten verlängerte, die Essensrationen kürzte und gleichzeitig eine Blockade um Ibaar errichtete, sodass die Bevölkerung von der Außenwelt abgeschottet war. Als Jun Sato und die Crew der Geist einen Hilferuf von Eesh Fahm empfingen, dem Anführer des Untergrundnetzwerkes, brachen sie mit einem kleinen Konvoi und der Phönix-Staffel auf, um die Einwohner des Planeten mit Versorgungsgütern zu beliefern. Bei ihrer Ankunft ließ Kallus den Beschuss seiner Sternenzerstörer auf den mit der Fracht beladenen Transporter bündeln, der diesem nicht lange standhalten konnte. Unterdessen nahmen TIE-Jäger die A-Flügler ins Visier, wobei sie mehrere Piloten abschossen, darunter den Staffelführer, sodass Syndulla den Rückzug anordnete. Sie konnten in den Hyperraum entkommen und hielten eine Krisenbesprechung mit Kommandant Sato ab. Während Hera dafür plädierte, den Einsatz mit zwei weiteren Transportern zu wiederholen, schlug Rex vor, Quarrie aufzusuchen – einen befreundeten Mon-Calamari-Ingenieur von Shantipole, der dem Imperium feindlich gesinnt war und zur Zeit am Prototype B6 arbeitete. Quarrie forderte, von Angesicht zu Angesicht mit dem künftigen Piloten seines sogenannten Blockadebrechers zu verhandeln, um einschätzen zu können, ob er dafür geeignet war. Wenngleich die Twi’lek Bedenken hatte, trat sie mit Orrelios und Wren die Mission an.[11]

Quarrie präsentiert den Rebellen seinen Sternenjäger.

Beim Anflug auf Shantipole musste Syndulla feststellen, dass die Phantom nach dem Eintritt in die obere Atmosphäre ihr Energielevel nicht halten konnte, sodass die Pilotin sie nur knapp durch die bergige Planetenoberfläche steuern und auf Quarries Landeplatz bruchlanden konnte. Der Mon Calamari hatte sie bereits erwartet und führte sie in seine Hangarhalle, wo er ihnen seinen Blattflügler-Prototyp vorstellte. Nach anfänglicher Skepsis, konnte Syndulla Quarrie davon überzeugen, dass sie die richtige Pilotin für seinen Prototyp war. Außerdem stellte er ihnen die benötigten Ersatzteile zur Verfügung, damit Wren die Kommunikationsanlage reparieren und Syndulla die übrige, bei der Bruchlandung beschädigte Phantom wieder flugfähig machen konnte. Nach einem Testflug erfuhr Syndulla von Jarrus, dass Sato einen zweiten Angriff auf die Blockade angeordnet hatte, da Kallus weitere Kürzungen der Lebensmittelversorgung vorgenommen hatte, was die Ibaarianer an ihre Belastungsgrenze brachte. Diesmal würden die Versorgungsgüter von der kleineren und wendigeren Geist transportiert werden. In der Zwischenzeit optimierte Sabine die Bewaffnung und Zielerfassung des Blattflüglers, verursachte damit aber einen Energieabzug, der den Hyperantrieb beeinträchtigte, wodurch das Schiff nicht hyperraumtauglich war. Zu ihrem Glück hatte Quarrie seinen Astromechdroiden BG-81 einen funktionierenden Hyperantrieb in die Phantom einbauen lassen, sodass sie den Sternenjäger nur anzudocken brauchten. So konnten sie umgehend gemeinsam mit Quarrie und seinem Droiden aufbrechen und zu der Formation um die Geist aufschließen, die der Gegenwehr seitens der Imperialen kaum standhalten konnten. Syndulla befand sich mit Wren an Bord des Prototype B6, den sie an die Spitze der Einsatzgruppe und geradewegs auf einen Arquitens-Klasse Kreuzer zu steuerte. Mit Unterstützung der Mandalorianerin gelang es ihr, den Kreuzer mit einem gezielten Schuss zum Absturz zu bringen. Durch die entstandene Lücke durchquerte die Geist die Blockade und warf die Versorgungsgüter ab. Bei ihrer Rückkehr erhielten sie Deckung durch den Blattflügler, der im Anschluss wieder an die Phantom andockte, um sich gemeinsam in den Hyperraum zurückzuziehen. Zurück bei der Flotte schloss sich Quarrie als Schiffsbauer der Rebellion an und Sato beförderte Syndulla zur Staffelführerin.[11]

Basis auf Garel[Bearbeiten]

Transfer eines Kurier-Droiden[Bearbeiten]

In der darauffolgenden Zeit suchte die Phönix-Staffel erfolglos einen geeigneten Ort für eine neue Basis und nutzten übergangsweise Garel als Ausgangspunkt ihrer Aktivitäten. Dort verteilten sie ihre Schiffe auf verschiedene Raumhäfen, um nicht aufzufallen.[40] Die Geist blieb in einer kleinen Hangarbucht im Garel-Stadt Raumhafen. Hier teilte die neuernannte Staffelführerin bald nach ihrer Ankunft kleinere Missionen unter den Rebellen auf. Dabei schickte sie Vaux auf den Markt, um Schmuggelware – eine Kiste Ersatzteile – für sie abzuholen. Darüber hinaus erwartete sie einen Kurier mit wichtigen Geheiminformationen in der nahegelegenen Bucht 22, den Wren in Empfang nehmen und zum Havoc-Außenposten bringen sollte. Die Mandalorianerin verließ die Geist umgehend in Begleitung von Bridger und C1-10P und folgte einem Tunnel, in dem sie ein Graffiti ihrer ehemaligen Freundin Ketsu Onyo entdeckte. Sie kamen pünktlich in der Hangarhalle an, wo soeben das Garel Shuttle 3765 von Coruscant landete. Nachdem keiner der Passagiere auf die Parole reagierte, anhand derer der Kurier sie erkennen sollte, und der Hangar geschlossen werden sollte, aktivierte sie inmitten der Fracht den GNK-Energiedroiden EG-86. Nun mischte sich Onyo in das Geschehen ein, die inzwischen als Kopfgeldjägerin für die Schwarze Sonne arbeitete und ebenfalls an dem Kurier-Droiden interessiert war. Onyo hatte kein Verständnis für die Entscheidung ihrer früheren Freundin, sich der Crew der Geist anzuschließen, und wusste um das Kopfgeld, das auf die Rebellin ausgesetzt war. Sabine machte sich gerade bereit, den GNK-Droiden gegen sie zu verteidigen, als die Kontrahenten von einer Sturmtruppen-Patrouille entdeckt wurden. Um den gemeinsamen Feind in Schach zu halten, schlossen sie sich zusammen und verwickelten die Imperialen in ein Feuergefecht, die gleich darauf Verstärkung erhielten.[8]

Wren fordert Onyo zum Kampf heraus.

Chopper brachte daher den Kurier an Bord des GX1 Short Haulers, mit dem er angekommen war, dicht gefolgt von Wren und Bridger. Sabine wies C1-10P an, den Pilotendroiden zu deaktivieren und die Steuerung des Shuttles zu übernehmen. Bridger hielt währenddessen die Sturmtruppen vom Einstieg aus unter Beschuss, verlor jedoch beim Abflug den Halt und stürzte zurück in den Hangar. Dort setzte Onyo gerade die Imperialen außer Gefecht, um im Anschluss mit ihrem Schiff, der Shadow Caster, die Verfolgung aufzunehmen. Bevor Wren zum Hyperraumsprung Richtung Treffpunkt ansetzen konnten, hatte ihre ehemalige Komplizin sie bereits eingeholt und setzte mit wenigen, gezielten Schüssen den Hyperantrieb der unbewaffneten Raumfähre außer Funktion. Wren war mit ihrer Vorgehensweise vertraut und erahnte ihren nächsten Zug: die Luke am Cockpit aufzuschießen, sodass die Insassen ins Vakuum gezogen wurden. Die Droiden konnten sich trotz Sabines Warnung dem Sog nicht widersetzen, sodass Chopper hinausgeschleudert wurde, während EG-86 sich in der Luke verkeilte. Wren hielt sich an dem GNK-Droiden fest, was ihr ermöglichte, die Luke notdürftig wieder zu verschließen. Onyo hatte sich mit der Shadow Caster inzwischen frontal vor dem Cockpit positioniert und ihre Bordkanone auf sie gerichtet. Über eine Holoübertragung forderte sie die Auslieferung des Kuriers, im Gegenzug wolle sie Wren am Leben lassen. Wren entdeckte allerdings, dass C1-10P sich mithilfe seines Raketenantriebs auf die Shadow Caster manövriert hatte und von dort aus Onyos Waffensteuerung sabotierte. Durch Choppers Manöver außer Gefahr, zog Wren die Fähre hoch und öffnete die Einstiegsluke für den Astromechdroiden. Allerdings erfasste Onyo ihn mit ihrem Traktorstrahl und nahm ihn als Druckmittel an Bord. Also vereinbarten sie einen Austausch der Droiden und Onyo dockte an die Raumfähre an. Anstatt ihr den Kurier-Droiden zu überlassen, forderte Wren die Kopfgeldjägerin zu einem Duell heraus. Onyo schlug hingegen einen Deal vor: wenn Sabine ihr die erwünschte Beute gab, würde sie die Belohnung mit ihr teilen. Doch schlug Wren das Angebot aus und erklärte ihrer alten Freundin ihre Beweggründe, mit der Crew der Geist das Imperium zu bekämpfen, und dass sie ihr ihren Verrat vergab. Während ihrer Versöhnung war ein Imperialer Kreuzer auf ihre als gestohlen gemeldete Raumfähre aufmerksam geworden und ordnete eine Durchsuchung an. Wren ließ Chopper den defekten Hyperantrieb überladen, um gegenüber den Imperialen vorgeben zu können, dass ihre Schiffe derzeit nicht stabil genug wäre, um an Bord zu kommen. Dadurch erhielten sie zwei Minuten Aufschub, in der Chopper den Reaktor des Shuttles überladen sollte, während Sabine selbst auf Ketsus Sprengstoffvorräte zurückgriff, um dessen Explosion noch zu verstärken. Dann schaltete sie den Pilotendroiden wieder ein und wies ihn an, das Notfallprotokoll einzuleiten. Die Imperialen registrierten die dadurch ausgelösten Vorgänge auf dem Shuttle und feuerten auf die Verbindung der beiden Schiffe. Die Erschütterung warf Sabine zurück, die soeben die Andockschleuse durchqueren wollte. Ketsu eilte ihr aber zur Hilfe und brachte sie auf die Shadow Caster. Anschließend löste C1-10P die Schleuse, um ihren Abflug einzuleiten, allerdings hatte der Imperiale Kreuzer die beiden Schiffe in seinem Traktorstrahl gefangen. Dadurch wurde die imperiale Fähre so nah an den Kreuzer gezogen, dass er von ihrer Reaktorexplosion beschädigt wurde, der Traktorstrahl abbrach und Onyo den Hyperraumsprung einleiten konnte. Sie brachten EG-86 zum Übergabepunkt, wo er von R2-D2 entgegengenommen und zu Bail Organa gebracht wurde.[8]

Angriff der Flotte[Bearbeiten]

Nachdem eine Patrouille des Rebellennetzwerks im Del-Zennis-System verschollen war, begleitete Bridger Kommandant Sato an Bord seines Flaggschiffs, der Liberator, zu deren letztem bekannten Standort. Wren blieb mit der restlichen Crew auf der Geist in Garel-Stadt zurück. Dort empfingen sie eine Weile später einen Notruf von Sato, dessen Korvette aus dem Hyperraum gezogen worden war. Wren war aus ihrer Zeit an der Imperialen Akademie bekannt, dass das Imperium tatsächlich an einem neuartigen Kreuzer arbeitete, der mit Gravitationsprojektoren ausgestattet war, um ebenjenes Vorgehen zu ermöglichen. Syndulla entsandte daraufhin Jarrus und Rex mit Chopper zu ihrer Rettung. Die beiden würden sich als Sturmtruppen verkleiden, um unerkannt an Bord des imperialen Interdictors zu gelangen, wo die Rebellen gefangen gehalten wurden. Während Orrelios zwei Sturmtruppen-Rüstungen organisierte, tarnte Wren C1-10P erneut als imperialen Droiden und stahl eine Sentinel-Landefähre. Bevor sie Rex und Jarrus das Schiff übergab, versah sie dessen Innenraum mit einem heroischen Graffiti, das die beiden Seite an Seite kämpfend zeigte. Die Rettung gelang den dreien und darüber hinaus auch die Zerstörung des Kreuzers.[41] Bald darauf fand Ahsoka Tano bei einer Mission auf Takobo mit der Unterstützung von Jarrus, Bridger, Orrelios und C1-10P heraus,[42] dass die ihnen von der alten republikanischen Lazarettstation bekannten Inquisitoren, die Siebte Schwester und der Fünfter Bruder,[38] neben Jedi auch auf der Suche nach machtsensitiven Kindern waren. Es gelang ihnen, das Menschenkind Alora und das ithorianische Baby Pypey sowie seine Mutter Oora vor den Inquisitoren zu beschützen und mit der Phantom nach Garel zu bringen. Allerdings hatte ein Suchdroide der Siebten Schwester aufgezeichnet, wie Bridger Pypey zur Beruhigung von ihrem momentanen Aufenthalt auf Garel erzählte.[42] Die Inquisitoren teilte diese Information über den Standort der Rebellen mit Kallus, der veranlasste, dass die Imperiale Sektorflotte von Lothal abgezogen und nach Garel geschickt wurde.[40]

Die Sektorflotte erreicht Garel.

Bridger drängte es indes wegen einer Machtvision seiner Eltern und der Kenntnis von einer Massenflucht aus einem imperialen Gefängnis zurück nach Lothal. Wren hatte den Funkverkehr abgehört und setzte die Mannschaft über den Abzug der Flotte in Kenntnis. Als sie jedoch von Chopper und Orrelios, die in der Stadt Besorgungen erledigt hatten, erfuhr, dass nirgendwo Sturmtruppen zu sehen waren, deutete sie die Anzeichen richtig: dass Garel ein imperialer Großangriff bevorstand. Ehe Chopper und Orrelios zur Geist zurückkehren konnten, nahmen einige Sturmtruppen ihre Verfolgung auf, zu denen sich bei ihrem Eintreffen in der Hangarbucht auch Agent Kallus gesellte. Mit Rückendeckung durch Kanan und Bridger schafften sie es aber an Bord und Wren gelang es in der Zwischenzeit, ein Störsignal der Imperialen aufzuheben, sodass Syndulla mit Sato die Flucht der Phönix-Staffel koordinieren konnte. Sie hoben umgehend ab und schlossen sich der übrigen rebellischen Flotte an, während Ezra mit Kanan und Chopper die Phantom nahm, um nach Lothal zu fliegen. Während TIE-Jäger ihnen die Flucht erschwerten und sie mehrere Schiffe kosteten, geriet die Liberator in den Traktorstrahl des Sternenzerstörers Relentless unter dem Kommando von Admiral Konstantine. Wren schlug vor, dem Fangstrahl mit den Torpedos der Geist ein Ende zu bereiten. Als ihr Versuch scheiterte, rammte Hera mit ihrem Frachter den Generator des Strahl aus seiner Halterung, sodass die Liberator aus dem Sog befreit war und mit der restlichen Flotte in den Hyperraum fliehen konnte.[40]

Unterstützung durch Alderaan[Bearbeiten]

Senator Organa wollte für die Verluste der Phönix-Staffel in der Luftschlacht auf Garel aufkommen und versprach, drei Hammerhai-Korvetten zu schicken. Unter dem Vorwand, Hilfsgüter für die Bevölkerung von Lothal zu liefern, landete seine Tochter, Prinzessin Leia Organa, die Schiffe auf einer imperialen Plattform in Jalath. Jarrus und Ezra verkleideten sich erneut als Sturmtruppen und nahmen die Prinzessin in Empfang, während C1-10P bei Ryder Azadi blieb. Um ihren Platz im Senat nicht zu riskieren, mussten die Alderaaner die Übergabe wie eine Entführung aussehen lassen. Da aber schon viele alderaanische Schiffe in die Hände der Rebellen gefallen waren, nahm sich Leutnant Lyste ihrer Sicherheit an und kam kurze Zeit später ebenfalls nach Jalath. Er traf hohe Sicherheitsvorkehrungen: die Korvetten wurden mit jeweils einem Schwerkraftriegel gesichert und von mehreren Allterrain-Angriffstransportern bewacht. Um umgehend mit ihrer Arbeit beginnen zu können, fordert Leia die Sentinel-Klasse Landefähre des Leutnants ein. Er gewährte ihr überrumpelt ihren Wunsch und die Prinzessin ging begleitet von dem getarnten Jedi und seinem Padawan mit zwei Kisten der Hilfsgüter an Bord. Dort erfuhren sie über Bridgers Komlink von Chopper, dass mehrere imperiale Truppentransporter Azadis Versteck aufgespürt hatten. Daher flogen sie die Landefähre zu deren Standort und Organa versuchte, mit den Sturmtruppen in Verhandlung zu treten. Währenddessen erreichten Wren, Syndulla und Orrelios ebenfalls das ehemalige Versteck und nahmen mit der Geist die Imperialen unter Beschuss. Jarrus zog Azadi hinter einem umgestürzten Truppentransporter in Deckung und wies ihn an, die alderaanische Prinzessin als vorgebliche Geisel an Bord der Geist zu schaffen. Der Jedi und sein Padawan liefen den beiden nach und taten so, als wollten sie die Entführung verhindern. Der Lasat spielte mit, schlug die angeblichen Imperialen mit seinem Bo-Gewehr nieder und zog sie an Bord. So konnten sie gemeinsam mit der Geist fliehen, während Chopper die Phantom übernahm und wieder am Mutterschiff andockte. Im Innenraum des Frachters sprachen Wren und Orrelios dem Waisen Ezra ihr Beileid aus. Dann wertete Wren in einer Lagebesprechung ihre Scans vom Landeplatz der Hammerhai-Korvetten aus. Da er sich im Gefängnis mit dem Bau der Schwerkraftriegel befasst hatte und somit wusste, wie sie zu deaktivieren waren, bot Azari den Rebellen seine Hilfe an.[43]

Wren entführt die erste Korvette.

Ezra und Kanan legten ihre Verkleidung wieder an und setzten sich mit Leia und der Phantom ab. Sie flogen zurück zur Landeplattform und die Prinzessin verwickelte Lyste vorwurfsvoll in ein Gespräch. Dadurch waren er und seine Streitkräfte abgelenkt und Wren, Azari und C1-10P entriegelten unbemerkt die erste Korvette. Wren orderte Luftunterstützung durch die Geist und übernahm die Steuerung des ungesicherten Schiffes. Als Chopper und der ehemalige Gouverneur den zweiten Riegel abkoppelten, wurden sie von den Imperialen entdeckt und umgehend attackiert. Wren erwiderte das Feuer mit der Korvette, wodurch sie auch den Beschuss von einem der AT-ATs auf sich zog. In dem Moment erreichten Orrelios und Syndulla mit der Geist die Plattform und setzten dem AT-AT mit ihrer Torpedos zu. Jarrus und sein Schüler gaben ihre Tarnung auf und setzten Lyste und seine Sturmtruppen sowie einen der Kampfläufer außer Gefecht. Dann startete Jarrus das zweite Schiff, während weitere AT-ATs und ein Truppentransporter mit imperialer Verstärkung eintrafen. Chopper löste den dritten Riegel, woraufhin Azardi mit der dazugehörigen Korvette den letzten AT-AT zerstörte. Der Astromechdroide kümmerte sich erneut um ihr Zusatzshuttle und gemeinsam schlossen sie sich der Rebellenflotte wieder an.[43]

Die Beschützer von Concord Dawn[Bearbeiten]

Da das Imperium immer mehr Hyperraumrouten im Äußeren Rand überwachte, war das Rebellennetzwerk auf neue Wege in den Lothal-Sektor angewiesen. Wren schlug das Concord-Dawn-System vor, von dem aus eine Abkürzung auf die Randwelt führte und das unter der Kontrolle der mandalorianischen Beschützer stand. Die Beschützer waren eine traditionsreiche Gruppe von Elitekämpfern unter der Führung von Fenn Rau und Feinde ihres Hauses, des Hauses Vizsla. Syndulla und Kanan entschieden, die Durchreise durch ihren Raum diplomatisch zu erbitten, und hoffte darauf, die mandalorianischen Krieger für ihre Sache rekrutieren zu können. Daher brach die Twi’lek-Pilotin mit Wren und drei Piloten der Phönix-Staffel auf und wurden nach ihrem Eintritt ins System sogleich von mandalorianischen Fang-Fighter-Piloten abgefangen. Als Syndulla Fenn Rau ihr Anliegen unterbreitete und im Zuge dessen ihre Zugehörigkeit zu den Rebellen offenbarte, eröffnete er das Feuer, da die Loyalität der Mandalorianer inzwischen beim Imperium lag. Hera wies ihre Mitstreiter an, mit ihren A-Flüglern auf Ausweichkurs zu gehen. Ihr passives Vorgehen kostete sie zwei Piloten, Phönix 3 und Phönix 4, weshalb die Twi’lek den Rückzug anordnete. Der starke Beschuss durch die Fang Fighter machte ihnen einen Hyperraumsprung allerdings unmöglich. Daher flog Hera ein Ablenkungsmanöver und lenkte den Beschuss auf sich, womit sie Wren und Phönix 2 den nötigen Raum verschaffte. Widerstrebend setzte Wren zum Hyperraumsprung an. Als sie die Rebellenflotte erreichte, fiel neben ihr Syndullas schwer beschädigter A-Flügler aus dem Hyperraum. Seine Pilotin war verletzt und ohne Bewusstsein, weshalb sie sie bargen und auf der Liberator unter die Obhut eines 2-1B Chirurgiedroidens stellten.[6]

Wren und Jarrus bringen den gefangenen Rau an Bord der Liberator.

Wren nahm sich vor, ihre Verluste an Fenn Rau zu rächen. Sie lokalisierte die Basis der Beschützer auf dem dritten Mond von Concord Dawn und wollte sie mit Jarrus infiltrieren, um ihre Jäger unschädlich zu machen. Allerdings beschloss er, C1-10P statt der Mandalorianerin mitzunehmen. Wren war mit seiner Entscheidung nicht einverstanden und schlich sich auf die Phantom, bevor Jarrus mit dieser seine Mission antrat. Im Anflug auf den Mond verließ sie ihr Versteck und riet dem Jedi, die Scanner zu stören. So konnte er das Shuttle unbemerkt zur Basis navigieren und setzte die Phantom unweit der Landeplätze der Fang Fighter ab. Wren scannte das Lager, wobei sie die Ankunft eines imperialen Offiziers, der die Mandalorianer für ihre Koopperation vergütete. Während Jarrus sich in die Wohnstätte von Rau begab, um die Verhandlungen neu aufzunehmen, versah Wren auf seine Anweisung hin alle umliegenden Jäger mit Sprengladungen. Bevor sie jedoch Raus Jäger erreichte, wurde sie von einer Gruppe Beschützer ertappt. Sie teilte ihnen ihre Herkunft mit und berief sich auf einen Kodex der Mandalorianer, durch einen Zweikampf auf Leben und Tod Gerechtigkeit herzustellen. Sie wählte Rau als Kontrahenten, der Jarrus’ Angebot der Kooperation ablehnte. Als ihr Gegner seinen Blaster zückte, schoss die Rebellin ihn ihm aus der Hand und zündete die Sprengsätze. Daraufhin eröffneten die umstehenden Beschützer das Feuer auf die beiden Eindringlinge, während ihr Anführer zu seinem Jäger lief. Jarrus folgte dem Mandalorianer und sprang auf die Tragflächen des Fang Fighters auf. Wren kommandierte indes Chopper mit der Phantom zu ihr. Sie nahm Raus Verfolgung auf und erreichte seinen Jäger, dessen Antrieb inzwischen von Jarrus’ Lichtschwert schwer beschädigt worden war. Als sie die Phantom nah genug herangesteuert und die Einstiegsrampe ausgefahren hatte, zerstörte der Jedi die Armaturen seines Cockpits, schlug Rau bewusstlos und sprang mit ihm in die geöffnete Luke. Als der Mandalorianer auf dem Weg zur restlichen Rebellenflotte wieder zu Bewusstsein kam, gab er sich geschlagen und erteilte er seinen Verbündeten den Befehl, dem Imperium seine Entführung zu verschweigen und den Rebellen zunächst sicheres Geleit durch ihr Gebiet zu geben. Syndulla war durch die Behandlung des Medi-Droiden inzwischen wieder zu Bewusstsein bekommen und lobte Wren für die erfolgreiche Lösung des Konflikts.[6]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Wren sprayt Graffiti über einen Sturmtruppler und Werbung des Imperiums.

Sabine Wren war willensstark und legte hohen Wert auf Unabhängigkeit,[9] persönliche Freiheit[5] und Individualität.[2] Sie war unternehmungslustig und hegte den Wunsch, die Planeten des Äußeren Randes zu erkunden, da sie neue Spezies und Mythen interessierten.[5] Hinzu kam, dass sie großes Interesse an anderen Kulturen hegte[12] und Abenteuer und Abwechslung schätzte.[9] Wren selbst war mandalorianischer Abstammung und ihr gefielen die Tradition der mandalorianischen Krieger sowie die Bedeutung ihrer Zeichen.[12] Sie fühlte sich ihrem Volk verbunden, studierte seine Geschichte und war mit mandalorianischen Werten und Denkweise vertraut. Während sie sich mit manchen Vorstellungen identifizieren konnte, lehnte sie andere zunehmend ab.[6] Ihre individuelle Lebensführung bedeutete Wren sehr viel, die sie unabhängig von den Konventionen gestalten wollte.[12] Außerdem lehrten die beiden Anführer der Geist-Crew ihr andere Prioritäten und Wertvorstellungen, was sie sanftmütiger und weniger rachsüchtig werden ließ. So war sie imstande, Ketsu Onyo zu verzeihen,[8] und auch mit Fen Rau nachsichtig umzugehen, obwohl er Syndulla schwer verletzte. Im Duell mit Rau bewies Sabine Mut und Durchsetzungskraft und ließ sich nicht von Kanan beirren, da sie sich ihrer Sache gewiss war und den Konflikt auf ihre eigene Weise lösen wollte.[6]

Ihre Gefühle und Eindrücke hielt Sabine in Tagebüchern fest. Darüber hinaus nahm sie mit ihrem Holobildwerfer viele Szenen auf, die bei ihr Emotionen auslösten, um sich später daran zurückerinnern zu können oder sie in ihr Tagebuch zu kleben. Einige dienten ihr auch als Vorlagen für ihre Werke.[12] Sabine hatte ein ausgeprägtes Rückzugsbedürfnis, dem sie häufig Rechnung trug, indem sie abseits der anderen aß oder trainierte.[8] Nachts zog sie sich manchmal zurück, um über ihren Helm Musik zu hören. Diese hatte nicht nur eine beruhigende Wirkung auf sie, sondern sie mochte die Kreativität, die dahinter stand, und Gefühle, die darüber ausgedrückt werden konnten. Besonders beeindruckte sie die galaxisweite Verständigung über Musik und wie darüber unterschiedliche Wesen Gedanken und Gefühle teilen konnten. Außerdem hielt sie sich gern in der freien Natur auf, da sie ihr als Inspiration diente und sie Bewunderung für die Tierwelt hegte. Insbesondere verehrte sie Anoobas, mit denen sie sich am besten identifizieren konnte. Obwohl sie sich ein Haustier wünschte, durfte sie an Bord der Geist keines halten.[12] Da die Geist ihnen nicht nur als Fahrzeug, sondern auch als Wohnstätte diente, richteten sich die Rebellen möglichst wohnlich in ihr ein. Während Orrelios und Bridger sowie Syndulla und Jarrus sich eine Kabine teilte, hatte Wren eine eigene,[3] die sie ebenfalls mit Graffiti dekorierte,[2] um sich heimischer zu fühlen.[3] Darunter auch Karikaturen der Kopfgeldjäger Cad Bane und Embo.[44] Außerdem versah sie die Ausrüstung der Gruppe mit Abbildungen von Kopfgeldjägern sowie verschiedenen Tieren und imperiumsfeindlichen Bildern. Auch den Passagierbereich der Geist stattete sie mit Postern und Graffiti aus, um ihren Gemeinschaftsraum anheimelnder zu gestalten.[9] Wenn sie sich bei Gefechten mit der Geist an Bord befand, benutzte sie für gewöhnlich das Frontgeschütz und notierte auf der Instrumententafel die Anzahl der von ihr abgeschossenen TIE-Jäger.[12] Sie hielt sich jedoch auch sonst gern in der Nähe des Geschützes auf,[5] weshalb sie es ihren Ansprüchen entsprechend einrichtete.[12]

Als Kadett an der imperialen Akademie auf ihrer Heimatwelt vertraute Wren dem Imperium und befolgte Befehle, ohne sie zu hinterfragen, wie es von ihr verlangt wurde. Allerdings war sie wissbegierig, sodass es sie nach mehr Informationen verlangte, als sie dort vermittelt bekam.[14] Nachdem sie durch das Imperium ihre Eltern verlor,[13] misstraute sie der Regierung und floh von der Akademie.[8] Aufgrund dieser Erfahrung und ihrer mandalorianischen Herkunft folgte sie ungern Befehlen[12] und operierte vorzugsweise eigenständig.[9] In der folgenden Zeit arbeitete die Mandalorianerin gemeinsam mit Ketsu Onyo als Kopfgeldjägerin. An der Seite ihrer Freundin dachte sie nur an ihr eigenes Wohl und den zu erzielenden Profit. Sie vertraute niemandem außer ihr und wollte gemeinsam unangreifbare Stärke erlangen. Nachdem Onyo sich von ihr trennte, bot Jarrus ihr einen Platz in der Crew der Geist an. Sie war ihm und seinen Kameraden dankbar für diese zweite Chance, die ihr bewusst machte, wie wichtig es wahr, Vertrauen in andere zu setzen und ihnen frühere Fehler vergeben zu können. Mit Aufnahme in die Crew der Geist wandelte sich ihr Denken und Bestreben. Das Wohl anderer lag ihr zunehmend am Herzen[8] und sie stellte das Leben ihrer Freunde an Bord der Geist über ihr eigenes. Außerdem nahm ihr Verlangen zu, gegen das Unrecht anzukämpfen, das aus ihrer Sicht vor allem durch das Imperium hervorgerufen wurde. Stattdessen wünschte sie sich, dass die Interessen aller fair vertreten wurden und sich dabei ein Vorbild an den Anführern der Republik genommen würde.[12] Dass ihre Eltern von Imperialen getötet wurden, steigerte ihre Verachtung für die aktuelle Regierung.[13] So störte sie sich auch nicht daran, Geschäfte mit Kriminellen wie Vizago einzugehen, solange sie dem Imperium schadeten.[17] Wie die imperialen Führungskräfte die freie Meinungsäußerung einschränkten, die Bevölkerung manipulierten[12] und ihre Sturmtruppen in der Imperialen Akademie auf Lothal drillten und ihrer Individualität beraubten, machte Wren dementsprechend wütend.[3] Außerdem hegte sie tiefe Abneigung gegenüber der Selbstgefälligkeit vieler imperialer Kommandanten. Da sie der Meinung war, dass die Angst der Bevölkerung vor dem Imperium zur Stagnation führte, wollte sie ihren Freiheitswunsch wecken und ihre Angst in Zorn umwandeln, indem sie Lügen aufdeckte und über ihre Anschläge die Schwachstellen des Imperiums aufzeigte. Deshalb bewunderte sie Aktionen wie die von Trayvis, die aktiv die Kontrolle der Medien durch das Imperium angriffen. Sich die herrschenden ungerechten Zustände in Erinnerung zu rufen und die Wut darüber zu verspüren, half ihr, sich ihrer Ziele bewusst zu bleiben.[12]

Sabine war eine leidenschaftliche Künstlerin und arbeitete gern mit verschiedenen Werkstoffen und Methoden, wie mit Graffiti oder Lothaldeltaton.[12] Mit besonderem Stolz erfüllte sie der TIE-Jäger, den Ezra ihr überließ, um ihn ringsum mit Graffiti zu gestalten.[20] Die Verzierung sollte das gesamte Team widerspiegeln, sodass sie vereinfachte Abbildungen verschiedener Merkmale der einzelnen Crew-Mitglieder darin einfließen ließ.[45] Der von Bith stammende, umstrittene Künstler Jaynor zählte dabei zu ihren größten Vorbilder.[31] Sie war künstlerisch begabt, weshalb sie das Ziel verfolgte, dass ihr Name und ihre Kunst in der Galaxis bekannt werden sollten. Dies trug zu ihrer Abneigung gegen das Imperium bei, das nur solche Kunst akzeptierte, die die Neue Ordnung ehrte.[5] Obwohl sie das künstlerische Talent hinter der imperialen Propaganda anerkannte, verabscheute sie diese Form der Manipulation und der Massenproduktion, da sie keinen Ausdruck von Individualität zuließ. Sabine sah das Graffiti als Volkskunst an und durch die starke Einschränkung der Meinungsäußerung hatte das Imperium in ihren Augen das Graffiti zur ausdrucksstärksten Kunstform gemacht.[12] Die Bemühungen des Imperiums, sie davon abzuhalten, ihre künstlerische Kreativität frei auszuleben, schüchterten sie nicht ein, sondern trieben sie an, ihm verstärkt durch ihre Graffiti die Stirn zu bieten.[5] Dieses Verhalten war sowohl ihrer mandalorianischen Abstammung als auch ihrem jugendlichen Trotz zuzuschreiben.[4] Imperiales Eigentum zu zerstören, bereitete ihr besondere Freude.[12] So hatte sie es zur Gewohnheit, ihr Werk stets mit Graffiti zu markieren, und drückte ihre Protest auch darüber aus, Werbeplakate des Imperiums zu übermalen.[2] Sie besaß ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden und hatte regelmäßig mit ihrem Perfektionismus zu kämpfen, den sie häufig unterdrücken musste, damit sie sich nicht zu sehr in die Kunst vertiefte und unachtsam für das Geschehen um sie herum wurde. Allerdings hasst sie es, ein Werk nicht fertigstellen zu können.[12]

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Explosionen bereiteten Sabine Wren große Freude und Ketsu Onyo brachte ihr Fertigkeiten im Umgang mit Sprengstoff bei.[8] Später war die junge Mandalorianerin imstande, Bomben zu bauen[1] und besaß ein gutes Verständnis im Umgang mit Waffen, weshalb sie zur Waffen- und Sprengstoffspezialistin der Geist wurde.[2] Als solche war sie für die Wartung der Technologien und Waffen der Crew zuständig und nahm häufig Anpassungen an ihnen vor,[46] wobei ihr ihre Kreativität zugute kam.[2] Sie spezialisierte sich darauf, Sprengladungen zu entwerfen, die eine unverkennbare Farbmarkierung hinterließen, die sich auf die Rebellengruppe zurückführen ließ.[3] So entwarf sie unter anderem eine Farbbombe, die bei ihrer Explosion die Form eines violetten Sternenvogels mit goldenen Augen annahm, der seine Flügel ausbreitet.[5] Dabei waren ihre Bomben meist magnetisch,[3] um Flächen gezielt mit ihrem Markenzeichen versehen zu können.[15] Auch einfache Feuerwerkskörper verstand sie zu entwickeln, die ihnen als Ablenkung dienten.[25] Für ihre unterschiedlichen Sprengsätze erntete sie die Anerkennung ihres Teams.[13] Im Kampf gegen Gegner, denen sie unterlegen war, wusste sie die Detonatoren einfallsreich einzusetzen, wie bei ihrer Auseinandersetzung mit Darth Vader[10] oder den Beschützern von Concord Dawn.[6]

Wren entwaffnet Fenn Rau im Duell.

Sabine war sportlich und gut darin zu klettern.[5] Sie konnte sich schnell und leise fortbewegen.[12] Ihre Umgebung nahm sie sehr aufmerksam wahr[8] und war immer zum Kampf bereit.[9] Neben ihrer Fähigkeit, sich zu verstecken und Angriffen auszuweichen, verließ sie sich auf ihr Geschick im Nahkampf,[5] wobei sie auch Techniken im Bereich der Kampfkunst beherrschte.[3] Zusätzlich war sie wendig und hatte einen guten Gleichgewichtssinn sowie ein schnelles Reaktionsvermögen.[13] Bei Bodengefechten behielt sie den Überblick und ließ auch ihre Mitstreiter nicht aus den Augen.[31] Neben ihrem erhofften Erfolg als Künstlerin, wollte Sabine sich auch als mandalorianische Kriegerin einen ähnlichen Namen machen wie Boba Fett.[5] Nachdem sie lange Zeit an der Seite von Jarrus und Syndulla gekämpft hatte, die beide eher friedliebend und diplomatisch-orientiert waren, strebte Wren in Auseinandersetzungen zwar noch immer keine gewaltfreie Lösung an, gelangte aber zu dem Schluss, nicht mehr töten zu wollen, solang es sich vermeiden ließ. Die Mandalorianerin war eine gute Pilotin und flog während ihrer Zeit bei den Rebellen neben der Phantom auch die A-Flügler der Phoenix-Staffel.[6] Ihren Düsenschlitten konnte die Mandalorianerin notfalls auch nur mit den Knien steuern, um die Hände frei zu haben.[3]

Ein weiteres Talent wies Sabine im Bereich der Sprachen auf. So hatte sie eine Leidenschaft dafür, neue Sprachen kennenzulernen und beherrschte neben Mando’a und Basic auch Huttisch, Aqualish, Rodianisch und Shyriiwook. Als sie die Imperiale Akademie auf Mandalore besuchte, war sie bei den Spracheinheiten der Spionageausbildung daher auch die schnellste Schülerin. Zudem konnte sie sich auch mit C1-10P und anderen Droiden verständigen.[12] Dadurch bildete sie ein gutes Team mit Chopper und hatte einen beruhigenden Einfluss auf die Kurier-Droiden.[34] Als geschickte Taktikerin war Wren oft in die Vorbereitung der Missionen der Crew der Geist involviert. Informationen zu beschaffen und daraus Strategien für ihr weiteres Vorgehen zu entwickeln, war eine ihrer Aufgaben an Bord der Geist, der sie schnell und gründlich nachzugehen pflegte.[22] Dabei war der Mandalorianerin ihr Wissen über geheime Strategien[40] und Projekte,[41] Komplexe,[10] Fahrzeuge und Raumschiffe des Imperiums eine große Hilfe,[37] das sie aus ihrer Zeit an der Akademie mitnahm.[41] Zusätzlich konnte sie bei Bodeneinsätzen auch das direkte Kommando übernehmen und Aufgaben verteilen. Dabei gab sie deutliche Anweisungen und hatte einen genauen Plan ihres Vorgehens. Während sie meistens nur Orrelios Anweisungen gab, wenn sie zusammenarbeiteten, übernahm sie nach der Gefangennahme von Kanan Jarrus die über die gesamte verbliebene Mannschaft.[34] Später übertrug ihr Syndulla bei einzelnen Missionen, wie bei dem Einsatz auf der ehemaligen Lazarettstation[38] oder dem Transfer von EG-86 von vornherein das Kommando.[8] Sie hatte ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen, das in Kombination mit der fehlenden Anerkennung von Autoritäten, oftmals als respektlos empfunden wurde. So überging sie beispielsweise Quarrie, als er ihr untersagen wollte, die Bewaffnung seines Prototypen zu optimieren.[11] Andererseits verdiente sie sich als durchsetzungsstarkes Mitglied den Respekt ihrer Mitstreiter und veranlasste Syndulla und Jarrus dazu, vor ihr Rechenschaft über ihr Handeln abzulegen[14] und nach Kompromissen zu suchen, wenn sie mit einem Vorgehen nicht einverstanden war.[6]

Wren verfügte weiterhin über Improvisationstalent.[22] Daher war sie der Ansicht, dass sie sich auch als Schauspielerin eignen würde.[12] Es fiel ihr leicht, sich zu verstellen und andere zu manipulieren, was ihr half, als sie sich vor Tua als Schülerin der Imperialen Akademie ausgab.[17] Dabei kam ihr zugute, dass sie sich gut andere hineinversetzen konnte.[12] Ihre Empathie machte sich schon früh bemerkbar, wenngleich Ketsu Onyo sie ihr als Schwäche auslegte, da sie ihr Mitgefühl verwundbar machte.[8]

Aussehen und Ausrüstung[Bearbeiten]

Wren in Rüstung mit ihren beiden Blastern

Sabine Wren trug eine mandalorianische Rüstung, die sie zusammen mit ihrer Familie schmiedete.[6] Als Ausdruck ihrer Individualität veränderte sie gern ihr Aussehen, indem sie ihre Haare, Rüstung[2] und Blaster färbte.[3] Während ihrer Zeit auf Lothal trug Wren ihre Haare blau-orange gefärbt,[10] nach ihrem ersten Zusammenstoß mit Darth Vader änderte sie ihre Haarfarbe in hellblau-türkis.[36] Auch ihren Haarschnitt variierte Wren gern,[12] wobei sie ihre Haare immer kurz ließ, um ihren Helm besser tragen zu können. Außerdem zog sie bequeme Unterkleidung an, um sich mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen.[9] Als Mandalorianerin kannte Sabine sich gut mit Rüstungen aus[2] und erweiterte ihre gern um technische Ausrüstung wie beispielsweise Panzerhandschuhe mit Computerverbindung.[12] Ihr Helm wurde ihr vererbt, weshalb sie darauf achtete, ihn makellos zu halten, während ihre restliche Rüstung und Kleidung oft von ihren Farben befleckt waren.[3] Den Nachteulenhelm stattete sie nur mit modifizierter Elektronik, wie einem Atemgerät und Holobildwerfer aus.[12] Die Schäden, die ihre Helm und ihr Brustpanzer in dem Gefecht mit Vader davontrugen, veranlassten Wren dazu, große Teile ihrer Rüstung neu zu lackieren und sie mit Aktualisierungen zu versehen.[35]

Ihre zwei WESTAR-35 Blasterpistolen waren von ihr so modifiziert worden, dass sie über eine gesteigerte Zielgenauigkeit und Energieeffizienz verfügten, sodass sie seltener geladen werden mussten. Neben ihren Waffen, führte Wren stets Sprengstoff[3] sowie ihre Sprühpistolen und anderen Künstlerzubehör mit.[4] Sie funktionierte auch beschädigte Geräte in Malutensilien um. Zudem kombinierte sie gerne Ausrüstungsgegenstände oder baute sie anders zusammen, um ihre Ausrüstung zu erweitern oder ihre Leistung zu verbessern.[12] Die Mandalorianerin war im Besitz eines unbewaffneten Undicur-Klasse Jumpspeeder, der sich zusammenklappen und somit leicht verstauen ließ.[3]

Beziehungen[Bearbeiten]

Crew der Geist[Bearbeiten]

Wren geht mit der Crew der Geist von Bord ihres Schiffes.

Wenngleich sie ihrer Eigenständigkeit hohen Wert zumaß, wusste Sabine ihre Beziehungen zu den Mitgliedern der Geist-Crew zu schätzen[9] und sah sie als Ersatz für ihre Familie an.[13] Sie sprach sich dafür aus, mehr Personen in die Crew aufzunehmen, da sie der Ansicht war, dass eine Familie nicht groß genug sein könne.[12]

Als Wren in die Crew der Geist aufgenommen wurde, war sie dankbar für diese zweite Chance, und genoss es, sich für andere Opfer imperialer Unterdrückung einsetzen zu können.[8] Sie wurde von Kanan Jarrus angeworben, wusste jedoch nichts über die Vergangenheit von ihm und seiner Begleiterin Hera Syndulla.[12] Sie hegte Bewunderung für die beiden Anführer der Gruppe[9] und hielt Syndulla für die geschickteste Pilotin, der sie je begegnet war. Wren vertraute der Twi’lek und wandte sich mit ihren Sorgen und Fragen an sie.[12] Jarrus’ und Syndullas Befehle befolgte Sabine blind, sodass sie sich auch über knappe Anweisungen verständigen konnten.[13] Kanan seinerseits schätzte die Mandalorianerin ebenfalls als verlässliche Partnerin,[9] bewunderte ihre Fähigkeiten[13] und bestärkte ihr Selbstvertrauen.[33] Als es jedoch vermehrt vorkam, dass Hera von ihren geheimen Kontakten falsche Informationen erhielt, und ihre Mission zunehmend gefährlicher wurden, stellte Wren ihre Missionsziele und das Vertrauen von Jarrus und Syndulla in sie in Frage. Zwar hegte sie den Wunsch, sich darauf bauen zu können, dass die Crew der Geist imstande war, etwas zu verändern. Allerdings war sie der Meinung, dass sie allein gegen das Imperium zu wenig ausrichten konnten. Sie hatte Sorge, von der Mannschaft enttäuscht zu werden, wie sie es vom Imperium worden war, weshalb sie mehr Erklärungen forderte. Sie wollte erfahren, wer ihr Informant war und was die beiden im Geheimen planten. Auf ihrer gemeinsamen Mission bei Fort Anaxes erklärte Syndulla ihr, dass die Geheimhaltung zu ihrer Sicherheit diente, damit Sabine in einer möglichen Gefangenschaft keine Informationen preisgeben könnte. Sie forderte die Mandalorianerin auf, ihr und Kanan zu vertrauen und daran zu glauben, dass sie einem langfristigen Plan folgten.[14] Als Kanan in Gefangenschaft geriet, übernahm Sabine bei ihrem Bodeneinsatz das Kommando über die Crew. Da sie Ezras Machtinstinkt traute und Jarrus finden wollte, widersetzte sie sich Heras Anweisung. Allerdings traute die Pilotin Sabines Urteil und nachdem sie bemerkte, dass die Mandalorianerin voll und ganz hinter Ezra stand, als dieser ihre Befehle ignorierte und sich auf die Suche nach Kanan machte, akzeptierte sie den Willen der anderen.[34] Hera hielt auch sonst große Stücke auf Sabines vielseitiges Können und sah ihre Führungsqualitäten.[8] Neben der Twi’lek sah Wren auch Orrelios als ihren Beschützer an Bord der Geist an,[12] wobei der Lasat für die junge Mandalorianerin den Platz eines großen Bruders einnahm.[13] Garazeb schützte sie und kam ihr instinktiv zur Hilfe, sobald sie sie brauchte.[32] Die beiden konnten gut zusammenarbeiten[22] und verstanden sich auch über nonverbale Kommunikation.[32] Der Lasat vertraute ihr und gehorchte ihr ohne Widerworte.[25] Obwohl Orrelios einen rauen Umgang mit seinen Gefährten pflegte, hielt er sich stets zurück, wenn es Sabine nicht gut ging.[12] Als Ezra und Sabine nach Kanans Gefangennahme planten, ihn zu suchen, überwandt der Lasat seine Loyalität zu Syndulla und vertraute auf die Entscheidung der jungen Mandalorianerin, dass es gerechtfertigt war, die Pläne der Pilotin in Frage zu stellen.[34] Zu ihren Aufgaben als Technikerin der Crew gehörte auch, Chopper zu warten und zu reparierte, der zwar eigenwillig war, ihren Anweisungen jedoch Folge leistete[13] und ihre Gesellschaft schätzte, da anfangs nur Hera und sie ihn verstehen konnten.[12] Die Raffinesse des Droiden verblüffte sie immer wieder und sie sah ihn als gleichwertiges Mitglied der Crew an – als Rebell und als Freund. Daher war sie ihm gegenüber loyal und bereit, ihr Leben für ihn aufs Spiel zu setzen, als Ketsu Onyo ihn als Druckmittel einsetzte.[8] Auch mit R2-D2 verstand sie sich gut und nachdem er ihr beim Überladen der Disruptoren auf Garel assistierte, war sie auch gewillt, ihn in ihr Team aufzunehmen.[17] Orrelios schlug vor, auch den Kurier-Droiden 264 an Bord der Geist zu behalten, um Wren eine Freude zu machen. Allerdings war Chopper nicht damit einverstanden und schubste den rivalisierenden Astromechdroiden von Bord des Frachters.[34]

Nachdem die Crew der Geist Jarrus aus Kallus’ Gewalt befreiten und Unterstützung durch das Rebellennetzwerk erhielten, war sich Wren unsicher darüber, ob sie die Zusammenarbeit mit den anderen Rebellenzellen gutheißen oder ablehnen sollten. Sie wusste von Jarrus Zweifeln daran, dass es das Richtige war, mit ihnen zu kooperieren, und suchte daher ein Kompromiss. In ihrer Abstimmung plädierte sie darauf, dass das Team für eine Weile untertauchen, statt zu den anderen zurückkehren sollte.[10] Später gewöhnte sie sich jedoch an die gemeinsame Arbeit mit der Phönix-Staffel und freute sich über Syndullas Ernennung zur Staffelführerin.[11] Als die Rebellen auf ihr Hinraten in Verhandlungen mit den Beschützern von Concord Dawn treten wollten, von den Mandalorianern aber stattdessen unter schweren Beschuss genommen wurden, fühlte sich Wren für die Verluste der Luftschlacht verantwortlich. Sie weigerte sich, ohne Syndulla in den Hyperraum zu fliehen, und setzte erst zum Hyperraumsprung an, als die Twi’lek log, direkt hinter ihr zu sein. Sie gab sich die Schuld an Syndullas Verletzungen und sann auf Rache an Fenn Rau. Daher zeigte sie sich uneinsichtig, sich nicht mit Jarrus zu der Basis der Beschützer begeben zu dürfen, und widersetzte sich seinem Entschluss. Der Gedanke, den Mandalorianern auch nach Heras Verletzung noch diplomatisch zu begegnen, war für sie nicht nachvollziehbar und nicht mal Jarrus gelang es, ihre Rachegefühle zu besänftigen. Im Duell mit Fenn Rau wies sie den Jedi störrisch an, sich herauszuhalten, und er gewährte ihr, die Auseinandersetzung auf ihre Weise zu lösen. Durch die lange Zeit an Jarrus’ und Syndullas Seite war sie zu dem Kompromiss gelangt, keine gewaltfreie Lösung finden zu müssen, aber Tote in einem Kampf zu vermeiden.[6]

Ezra Bridger[Bearbeiten]

Bridger besucht Wren, während sie an einem Graffiti arbeitet.

Obwohl sich Sabine Wren besonders zu Beginn ihrer Bekanntschaft häufig genervt von dem zwei Jahre jüngeren Ezra Bridger zeigte, machte sie sich Sorgen um ihn, als sie ihn an Bord der Lawbringer zurücklassen mussten, und war betrübt, da sie das Risiko für zu hoch hielt, um zurückzukehren und ihn zu retten. Dementsprechend erfreut war sie über die erfolgreiche Befreiungsaktion und über seine Aufnahme in die Crew der Geist.[9] Sie sah in als Bereicherung für die Widerstandsgruppe an und schätzte seine Einstellung. Allerdings hatte sie den Eindruck, ihm zu viel zu bedeuten.[12] Tatsächlich fühlte sich Bridger zu ihr hingezogen[9] und ihre Anwesenheit machte ihn öfter verlegen.[8] Die Mandalorianerin entschied sich aber dafür, seine Gefühle für sie zu ignorieren,[9] da sie der Meinung war, dass diese nur mit seiner Unerfahrenheit zusammenhingen und er aus dem Alter herauswachsen würde.[12]. Daher hegte sie einen oberflächlichen, humorvollen Umgang mit ihm.[18] Mit der Zeit erkannte sie seine Fähigkeiten zunehmend an und überließ es ihm beispielsweise, die Sicherheitstüren des Gefängnisses auf Stygeon Prime zu öffnen.[22] Da Orrelios Bridger häufig provozierte, griff Wren anfangs hin und wieder schlichtend in ihre Auseinandersetzungen ein.[13] Später amüsierten sie die Streiche, die Chopper den beiden spielte, und sie gewöhnte sich an die oberflächlichen Streitigkeiten zwischen den dreien.[18] Einmal sabotierte sie bei einer Lehrstunde des Padawans dessen Bemühungen, Chopper mithilfe der Macht schweben zu lassen, indem sie den Astromechdroiden anwies, sich mithilfe der integrierten Magnete am Boden festzuhalten. Als Ezra aufgeben wollte, wies ihn Rex auf die Ursache seines Versagens hin, woraufhin die Mandalorianerin lachen musste.[38] Ezra behielt nach seinem Aufenthalt in der Imperialen Akademie seinen Kadetten-Helm, den Sabine ihm bemalte und den er auch später noch nutzte, wenn er sich zurückziehen[47] oder unentdeckt bleiben wollte. Auch bei seinem Lichtschwertunterricht trug er den Helm.[32] Ezra zeigte in seinem Unterricht bei Kanan Schwierigkeiten, sich über die Macht mit anderen zu verbinden. Kanan wollte ihm dabei helfen, dies abzulegen, da er sich nicht länger gegen andere Lebewesen abschotten durfte, wenn er die Macht beherrschen wollte.[25] Ezra hatte es sich als Waise angewöhnt, für sich allein zu kämpfen und niemandem zu vertrauen,[16] und erklärte Sabine, dass er der Auffassung war, dass es ihn für das Leben auf der Straße untauglich gemacht hätte, hätte er darauf gehofft, dass seine Eltern überlebt hatten und zu ihm zurückkehren würden. Das Schicksal des Jungen weckte Sabines Mitgefühl und sie zeigte sich besorgt. Sie forderte, dass Ezra mit Tseebo sprechen und die Wahrheit über den Verbleib seiner Eltern erfahren sollte. Allerdings hatte Ezra Angst vor der Wahrheit und weigert sich daher.[27] Als sie den Auftrag für Lando Calrissian ausführten, war Ezra eifersüchtig auf den älteren Mann, den er als Konkurrenz um Sabine ansah, da er mit seinem Kunstwissen und seiner Erfahrung bei der jungen Mandalorianerin punkten konnte. Auch Ezra hatte sich begeistert von ihrer Kunst gezeigt, sein Lob bedeutete ihr jedoch nicht so viel, wie die ihres Gastes. Sabine zeigte sich genervt von seiner Eifersucht.[31] Nach der Gefangennahme von Kanan Jarrus setzte sein Padawan alles daran, ihn wiederzufinden. Nachdem sie keine Informationen über seinen Verbleib beschaffen konnten, äußerte Wren den Verdacht, dass er noch im Imperialen Komplex gefangen gehalten wurde. Bridger widersprach ihr jedoch, seinem Machtinstinkt folgend. Sie vertraute ihm und seiner Eingebung und schloss sich seiner geplanten Rettungsmission als Erste an. Dafür missachtete sie auch Syndullas Befehle.[34] Andersherum zeigte Bridger sich skeptisch, wenn Syndulla der Mandalorianerin bei einer Mission die Führung übertrug. Er zweifelte an ihrer Teamfähigkeit, da er sie für eine Einzelgängerin hielt.[8] Als Wren und Bridger auf die Siebte Schwester und den Fünften Bruder stießen, wurde Ezra seine tiefe Zuneigung zu Wren zum Verhängnis, da sie Sabines als Druckmittel gegen ihn verwenden konnten.[38]

Lando Calrissian[Bearbeiten]

Lando Calrissian unterhält sich mit Wren über ihr Flammen-Graffiti.

Als die Mannschaft der Geist mit dem Schmuggler Lando Calrissian zusammenarbeitete, der sich selbst als Geschäftsmann vorstellte, befürchtete Syndulla, dass er die Mitglieder der Crew gegeneinander ausspielen wollte. Im Fall von Garazeb und Ezra zeigte er damit Erfolg, die beide von Anfang an Vorbehalte gegen ihn hegten, weil er sich mit Sabine und Chopper anfreundete und sich darauf verstand, sie auf seine Seite zu schlagen. Er stieg als Kunstkenner schnell in Wrens Ansehen und weckte damit Bridgers Eifersucht. Calrissian war viel durch die Galaxis gereist, konnte sich gut ausdrücken und sein Erfahrungsschatz und Wissen beeindruckte die aufstrebende Künstlerin. Er schmeichelte ihr mit Komplimenten, verglich eines ihrer Graffiti mit einem Gemälde ihres Vorbildes Jaynor und interessierte sich auch für ihre impressionistischen Werke. Sabine maß seinem Lob mehr Bedeutung bei, als der Anerkennung durch weniger versierte Personen. Auch nachdem Calrissian Hera an Azmorigan übergeben hatte, hielt Sabine zu dem Schmuggler. Als sie die Imperiale Blockade durchquerten, äußerte er Interesse daran, eines ihrer Werke zu kaufen, was ihr schmeichelte. Trotz ihrer Zuneigung zu Lando, beglückwünschte sie Chopper zum Diebstahl seines Treibstoffes.[31]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Sabine Wren in der Databank von StarWars.com
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 Sabine, the Explosive Artist auf StarWars.com
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 Rebels: Head-to-Head
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Sabine Wren auf der Facebook-Seite von Rebels
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 5,12 5,13 Der Aufstieg der Rebellen
  6. 6,00 6,01 6,02 6,03 6,04 6,05 6,06 6,07 6,08 6,09 6,10 6,11 RebelsDer Beschützer von Concord Dawn (2.13)
  7. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens Helden_von_Mandalor wurde kein Text angegeben.
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 8,11 8,12 8,13 8,14 8,15 8,16 8,17 RebelsBlutsschwestern (2.08)
  9. 9,00 9,01 9,02 9,03 9,04 9,05 9,06 9,07 9,08 9,09 9,10 9,11 9,12 9,13 9,14 9,15 9,16 Die Geschichte der Rebellen
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 10,8 10,9 RebelsDie Belagerung von Lothal (Pilotfilm der 2. Staffel)
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 RebelsEin Meister seiner Kunst (2.07)
  12. 12,00 12,01 12,02 12,03 12,04 12,05 12,06 12,07 12,08 12,09 12,10 12,11 12,12 12,13 12,14 12,15 12,16 12,17 12,18 12,19 12,20 12,21 12,22 12,23 12,24 12,25 12,26 12,27 12,28 12,29 12,30 12,31 12,32 12,33 12,34 12,35 12,36 Sabine – Mein Tagebuch
  13. 13,00 13,01 13,02 13,03 13,04 13,05 13,06 13,07 13,08 13,09 13,10 13,11 13,12 13,13 13,14 13,15 13,16 13,17 13,18 13,19 RebelsDer Funke einer Rebellion (Pilot)
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 14,6 14,7 14,8 RebelsVerlassen (1.05)
  15. 15,0 15,1 15,2 RebelsDie Kunst des Angriffs (Kurzepisode)
  16. 16,0 16,1 Ezras Tagebuch
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 17,4 17,5 17,6 RebelsGefährliche Ware (1.01)
  18. 18,0 18,1 18,2 18,3 RebelsKampf mit dem TIE-Jäger (1.02)
  19. 20,0 20,1 20,2 20,3 RebelsGalaxis in Flammen (1.13)
  20. Fire Across the Galaxy Trivia Gallery auf StarWars.com
  21. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 22,5 22,6 22,7 RebelsDer Aufstieg der alten Meister (1.03)
  22. 23,0 23,1 RebelsEzra undercover (1.04)
  23. 25,00 25,01 25,02 25,03 25,04 25,05 25,06 25,07 25,08 25,09 25,10 25,11 RebelsDer Tag des Imperiums (1.06)
  24. Empire Day Trivia Gallery auf StarWars.com
  25. 27,0 27,1 27,2 27,3 27,4 27,5 27,6 RebelsMit vereinter Macht (1.07)
  26. Tseebo auf der Facebook-Seite von Rebels
  27. Gathering Forces Episode Gallery auf StarWars.com
  28. RebelsDer Weg der Jedi (1.08)
  29. 31,0 31,1 31,2 31,3 31,4 31,5 31,6 RebelsEin unfairer Deal (1.09)
  30. 32,0 32,1 32,2 32,3 32,4 RebelsDie Stimme der Freiheit (1.10)
  31. 33,0 33,1 33,2 33,3 RebelsAufruf zum Widerstand (1.11)
  32. 34,0 34,1 34,2 34,3 34,4 34,5 34,6 34,7 34,8 RebelsDie Rettungsmission (1.12)
  33. 35,0 35,1 The Siege of Lothal Trivia Gallery auf StarWars.com
  34. 36,0 36,1 36,2 36,3 RebelsDie verschollenen Krieger (2.03)
  35. 37,0 37,1 37,2 RebelsRelikte der Alten Republik (2.04)
  36. 38,0 38,1 38,2 38,3 38,4 38,5 38,6 38,7 38,8 RebelsDoppelte Gefahr (2.05)
  37. 39,0 39,1 RebelsDie Bruderschaft (2.06)
  38. 40,0 40,1 40,2 40,3 RebelsDas Geheimnis des Gefangenen X10 (2.11)
  39. 41,0 41,1 41,2 RebelsUndercover beim Feind (2.09)
  40. 42,0 42,1 RebelsDie Zukunft der Macht (2.10)
  41. 43,0 43,1 RebelsEine Prinzessin auf Lothal (2.12)
  42. Fighter Flight Trivia Gallery auf StarWars.com
  43. Fire Across the Galaxy Concept Art Gallery auf StarWars.com
  44. Sabine Wren auf disney.de
  45. Gathering Forces Trivia Gallery auf StarWars.com

Konzeptzeichungen zu Sabine Wren
  • Sabine Wren ist eine der Hauptfiguren der Fernsehserie Rebels und wird im englischsprachigen Original von der Schauspielerin Tiya Sircar synchronisiert. Bei ihrem Vorsprechen wusste Sircar jedoch noch nicht, dass es sich bei der Sprechrolle um eine Star-Wars-Figur handelt. Dies erfuhr sie erst, als sie von Disney für die Rolle unter Vertrag genommen wurde.[2] In der deutschen Fassung leiht ihr Nicole Hannak ihre Stimme.[3]
  • Sircar bewundert Sabine Wrens Charakter und hält sie für eine Art Inspiration.[4] Die Schauspielerin selbst sei zwar braver als Wren, schätze es aber, durch ihre Rolle Sabines Art zumindest indirekt ausleben zu können, und würde es sich wünschen, ihr teilweise zu ähneln.[2] Es gefällt ihr, sich in die Figur hineinzuversetzen,[4] und sie hat festgestellt, dass sie und die anderen Synchronsprecher bei Aufnahmen als Gruppe oft ihre Charaktere verkörpern.[5] Videoaufzeichnungen dieser Tonaufnahmen wurden anschließend dazu verwendet, die jeweiligen Gesichtszüge der Charaktere besser animieren zu können.[2]
  • Die Schauspielerin geht davon aus, dass die Fans nicht nur aufgrund ihrer überraschenden Fähigkeiten als Kriegerin besonderes Interesse an Sabine zeigen, sondern vor allem wegen ihrer mandalorianischen Herkunft, da ihnen die Mandalorianer bereits durch Boba Fett gut bekannt seien.[5] Ihr zufolge soll man sich von der Verzierung ihrer Rüstung nicht täuschen lassen: Sabine sei eine Kriegerin, die in den Wegen der Mandalorianer ausgebildet wurde.[6] Sircar ist durchweg fasziniert von Sabines Vorgeschichte und freut sich sehr über die neuen Einblicke, die die zweite Staffel mit der Episode Blutsschwestern gibt. Die Interaktion mit Ketsu Onyo, als Person aus ihrer Vergangenheit, findet sie spannend. Sie eröffne dem Zuschauer eine neue Möglichkeit, den Charakter und seine Beweggründe genauer kennenzulernen. Sie findet die Mandalorianerin eine besonders vielschichtige, mysteriöse Figur.[7] Der Umstand, dass Sabine nicht nur eine Kriegerin, sondern auch eine Künstlerin ist, hebe Wren von anderen Figuren ab.[2] Sie mag sowohl die sensible, künstlerische als auch die kraftvolle, kriegerische Seite.[7] Diesen Kontrast findet Sircar besonders interessant, da es ihn zuvor noch nicht in Star Wars gegeben habe.[8] Außerdem findet Sircar Sabines Verhalten, bei ihren Einsätzen eine Art Unterschrift zu hinterlassen, damit das Imperium weiß, wer für den Angriff verantwortlich war, für eine Rebellin sehr geeignet, da es ihrer Meinung nach zu der nonkonformistischen Einstellung der Rebellen passt.[6] Auch Joel Aron, ein Supervisor der Serie, sieht in Sabine eine Neuheit für das Star-Wars-Universum, da sie ihre Kreativität auf ganz unterschiedliche Weise durch Kunst ausdrückt.[4] Associate Producer Carrie Beck ist der Meinung, dass Sabines größte Stärken das Finden eines Auswegs und das schnelle Reaktionsvermögen sind. Pablo Hidalgo, ein Mitglied der „LucasFilm Story Group“, betont darüber hinaus, wie intelligent und gebildet die Mandalorianerin ist.[9]
  • Sircar hofft, dass viele Fans sich als Sabine verkleiden werden, und findet die Kostüme, die sie bisher gesehen hat, erstaunlich.[8] Dave Filoni, einer der leitenden Produzenten der Serie, verfasste im Mai 2014 einen Beitrag auf StarWars.com, der einige Ratschläge zur Anfertigung eines Kostüms zu der Figur enthält.[10] Im Februar 2015 ergänzte er eine Datei, die die Pantone-Farbnummern von sechs Farben ihrer Rüstung, Haare und Unterkleidung enthält.[11] Aufgrund ihrer Sprechrollen in Rebels wurden Sircar und Vanessa Marshall, die ihre Stimme Hera Syndulla lieh, als Ehrenmitglieder in die Fangruppe Mandalorian Mercs aufgenommen[12] und erhielten von der Kostümgruppe zwei Helme, die dem von Sabine Wren nachempfunden waren.[13]
  • Dave Filoni ist es wichtig, dass wie auch zuvor in Star Wars starke weibliche Figuren wie Sabine und Hera existieren müssen.[12] Während Sircar mit der Klassischen Trilogie mit Leia Organa Solo als Rollenvorbild aufwuchs, ist sie froh darüber, dass die Jugend mit Hera und Sabine in Rebels zwei resolute weibliche Hauptpersonen geboten kriegt, die sie sich zum Vorbild nehmen kann.[5] Es gefällt ihr in diesem Zusammenhang besonders gut, eine schlaue und schlagfertige Jugendliche zu sprechen,[2] die im Gegensatz zu anderen Jugendlichen in ihrem Alter[8] kein Interesse an Oberflächlichem hat.[2] Aus ihrer Sicht ist Sabine eine junge Frau, die ihren Weg findet, und sie ist der Meinung, dass es mehr solcher weiblichen Charaktere geben sollte.[6] Gerade von den weiblichen Star-Wars-Fans erhofft sie sich, dass sie die beiden starken und intelligenten Hauptfiguren schätzen werden.[2] Pablo Hidalgo erkennt Parallelen, weil Sabine in ihrer Laufbahn Extreme wähle: von der angesehenen, imperialen Kadettin zur gefürchteten Kopfgeldjägerin. Er ist der Meinung, dass dieses Verhalten auch nicht unüblich für Teenager ist.[7]
  • Sabines Rüstung enthält einige aus dem bisherigen Kanon bereits bekannte Elemente. So handelt es sich bei ihrem Helm um einen modifizierten Nachteulen-Helm, wobei die Wangenteile eher denen von Boba Fetts Helm ähneln. Ihre Blaster entsprechen denen der Todeswache aus der Fernsehserie The Clone Wars und ein Komlink wie ihres kam auch in Episode IV – Eine neue Hoffnung vor. Auf ihre linken Schulterplatte ist der Kopf eines Anooba abgebildet, auf ihrer rechten ein Schachbrettmuster wie auf Biggs Darklighters Helm.[10] Ihre linke Brustplatte zeigt einen Sternenvogel – ihr persönliches Markenzeichen, das erst später zum Symbol der Rebellen-Allianz wird.[14]
  • In dem Sachbuch Rebels: Head-to-Head treten die Charaktere aus der Serie in fiktiven Duellen gegeneinander an. Dabei hat Sabine Cumberlayne Aresko als Gegner und der Zweikampf verläuft wie folgt: Es gelingt Sabine, in die Imperiale Akademie auf Lothal einzubrechen, da sie mit dem standardisierten Aufbau der Einrichtung vertraut ist. Sie schleicht sich in die oberen Ebenen, wo sie eine Farbbombe nahe einem Holoporträt von Kommandant Aresko an einer Wand der Hauptzentrale anbringt. Aresko selbst hält sich ebenfalls in ihrer unmittelbaren Nähe auf und als er sich unvorhergesehen zu ihr umdreht, um sein Porträt anzusehen, entdeckt er die Mandalorianerin, woraufhin er seinen Blaster zieht. Er verfehlt sein Ziel jedoch mit jedem Schuss, sodass Wren ihn überwältigen kann. Im Vergleich von den beiden Fahrzeugen RGC-18 landspeeder und Undicur-Klasse Jumpspeeder entdeckt Wren einen solchen Landgleiter, dessen Insasse eine für die Geist bestimmte Brennstoffzelle gestohlen hat, in einer Seitenstraße der Hauptstadt von Lothal. Sie nimmt auf ihrem Jumpspeeder die Verfolgung auf, woraufhin der Dieb mit seinem Handblaster das Feuer auf sie eröffnet. Wren übernimmt mit ihren Knien die Steuerung des Jumpspeeders und legt das Fahrzeug mithilfe ihrer Blasterpistolen lahm. In einem weiteren Duell schlägt Sabine mit einem Imperialen Düsenschlitten einen Allterrain-Defensivpod, indem sie das Fahrzeug in die Beine des Läufers steuert. Durch den Zusammenstoß kommt es zu einer Explosion, woraufhin der AT-DP stürzt. Alle Duelle gewinnt demnach die Mandalorianerin.
  • In Der Funke einer Rebellion übersetzt Wren bei seinem Abschied nur die erste Aussage von Wullffwarro – dass die Wookiees für die Crew der Geist da seien, wenn sie ihre Hilfe brauchen sollte. Im Drehbuch zu der Episode finden sich aber auch die Übersetzungen für die anderen Äußerungen des Wookiees, die in der Episode ausgelassen werden. Bevor sie die Crew der Geist verlassen, spricht der Wookiee nämlich im Namen seines Clans insbesondere Kanan und seinem Padawan seinen Dank aus.[15]
  • Laut Filoni ist der Zweck der Episode Verlassen, dass der Fokus auf die beiden weiblichen Hauptfiguren gelegt wird und der Zuschauer ihre Bedenken und Anliegen erfährt.[9] Entsprechend sind auch die Sprechanteile der Figuren: In einem früheren Entwurf des Drehbuchs hat Hera Syndulla 81 Zeilen, während Sabine Wren 53 Sätze sagt. Im Vergleich sprach Ezra Bridger nur 28 und Kanan 11.[16] Verlassen ist als Hommage an den Film Pitch Black – Planet der Finsternis gedacht. Bryan Young erklärt auf StarWars.com die Parallelen der Episode mit dem Science-Fiction-Thriller: In Pitch Black muss ein Frachter auf einem abgeschiedenen Planeten notlanden, auf dem lichtscheue Kreaturen leben. Der Film legt den Fokus auf die überlebenden der Bruchlandung, die versuchen, ihre Geheimnisse für sich zu behalten und am Leben zu bleiben. Allerdings entdecken sie, dass eine einmonatige Sonnenfinsternis bevorsteht, in der die nachtaktiven Kreaturen auf die Jagd nach ihnen gehen würden. Young betont, dass die Rebels-Episode einen einmaligen Einblick in Sabines Charakter gewährt.[17]
  • In der letzten Folge der ersten Staffel, Galaxis in Flammen, offenbaren Sabine Wren und Ezra Bridger der übrigen Crew, was mit dem in der zweiten Folge entwendeten TIE-Jäger geschehen ist: er wurde von Sabine mit Graffiti verziert. Dabei brachte die Konzeptzeichnerin Amy Beth Christenson in dem Design des Jägers neben Symbolen, die Sabine regelmäßig in ihren Graffiti verwendet, Abbildungen von Merkmalen der einzelnen Crew-Mitglieder unter, sodass sich auf dem Jäger Elemente von Sabines Helmbemalung, Muster von Kanans Armpanzerung, Ezras Jacke, Garazebs Rüstung und Choppers Gesicht sowie eine Skizze von Heras Lekku wiederfinden.[18] Ursprünglich sollte über die Staffel verteilt in einzelnen Folgen gezeigt werden, wie Ezra und Sabine den TIE-Jäger heimlich aufsuchen und mit Graffiti versehen, allerdings wurden alle Referenzen herausgenommen, um in den Episoden Zeit einzusparen und den Überraschungseffekt bei seiner Enthüllung in Galaxis in Flammen zu vergrößern.[19]
  • Die Schäden, die das Gefecht mit Darth Vader im Pilotfilm der 2. Staffel an ihrer Rüstung hinterließ, motivieren Sabine dazu, ihre Rüstung neu zu lackieren und zu aktualisieren.[20]
  • Der Spielwarenhersteller Hasbro hat Ende 2014 eine Actionfigur von Sabine Wren herausgebracht. Diese verfügt über zwei Blaster und dazugehörige, funktionierende Holster[21] und wurde im Rahmen der „Mission Series“ zusammen mit einem Widersacher,[22] nämlich einem Sturmtruppler veröffentlicht. Auf der San Diego Comic-Con im Juli 2014 wurden erste Konzepte zu der Figur gezeigt und Bill Hawley, ein Designer von Hasbro, erklärte, dass sie mehrere Anläufe benötigten, damit die Pose der Figur Sabines Einstellung am besten zum Ausdruck bringt.[21] Auf der Comic-Con diesen Jahres wurde bekannt gegeben, dass Sabine zudem Teil von The Black Series wird, eine beliebte Reihe besonders detailreicher Sammlerfiguren.[23]
  • Im Star-Wars-Rebels-Set von Topps hat Sabine Wren eine eigene Sammelkarte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung: „I love her. I wish I was her. She’s cool, she’s smart. She’s kind of a tomboy, she’s not like a prissy little girl and I love that.”
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Star Wars Insider (Ausgabe 152, Seite 62ff.: „Mandalorian Graffiti“)
  3. Nicole Hannak in der deutschen Synchronkartei
  4. 4,0 4,1 4,2 Sabine, the Explosive Artist auf StarWars.com
  5. 5,0 5,1 5,2 Sircar’s Sabine vs. Empire in ‚Star Wars Rebels‘ auf usatoday.com
  6. 6,0 6,1 6,2 Star Wars Rebels - Tiya Sircar “Sabine” SDCC 2014 Interview auf YouTube
  7. 7,0 7,1 7,2 Rebels Recon: Inside “Blood Sisters” auf StarWars.com
  8. 8,0 8,1 8,2 Exclusive: Actress Tiya Sircar on her Star Wars Rebels Character Sabine Wren auf nerdist.com
  9. 9,0 9,1 Rebels Recon: Inside “Out of Darkness” auf StarWars.com
  10. 10,0 10,1 Star Wars Rebels Costuming 101: Sabine Wren auf StarWars.com
  11. Star Wars Rebels Costume Color Guide for Padawans, Twi’leks, and More auf StarWars.com
  12. 12,0 12,1 SDCC 2014: “The Heroes of Star Wars Rebels” Panel – Liveblog auf StarWars.com
  13. Rise of the Mandalorian Mercs, Part 5: Enter Sabine auf StarWars.com
  14. Die Geschichte der Rebellen
  15. Spark of Rebellion Trivia Gallery auf StarWars.com
  16. Out of Darkness Trivia Gallery auf StarWars.com
  17. The Cinema Behind Star Wars: Pitch Black auf StarWars.com
  18. Fire Across the Galaxy Concept Art Gallery auf StarWars.com
  19. Fire Across the Galaxy Trivia Gallery auf StarWars.com So ist anzunehmen, dass Sabine und Ezra sich beispielsweise ihrem geheimen Hintergrundprojekt widmen, als Ezra sich in Der Weg der Jedi zu Kanans Unterricht verspätet.
  20. The Siege of Lothal Trivia Gallery auf StarWars.com
  21. 21,0 21,1 SDCC 2014: Hasbro’s Star Wars Panel – Liveblog auf StarWars.com
  22. Collecting the Galaxy: Star Wars Rebels Products Roundup auf StarWars.com
  23. Who Will Be the Next 6-Inch Black Series Figure? You Decide! auf StarWars.com