Corwin Shelvay

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Corwin Shelvay.jpg
Corwin Shelvay
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

männlich[2]

Haarfarbe:

Grau[2]

Biografische Informationen
Familie:

Familie Shelvay[2]

Meister:

Darrin Arkanian[2]

Dienstgrad:

Kommandant[2]

Bewaffnung:
Zugehörigkeit:

Allianz zur Wiederherstellung der Republik[2]

Corwin Shelvay war ein machtsensitiver Mensch, der während der Herrschaft des Galaktischen Imperiums von dem Sullustaner Darrin Arkanian zum Jedi ausgebildet wurde. Als er gefangen und von Hochinquisitor Antinnis Tremayne gefoltert wurde, konnte sein Meister ihn befreien, starb aber im Kampf gegen den Inquisitor. Shelvay konnte Tremayne daraufhin besiegen und fliehen. Nachdem er für einige Zeit auf der Suche nach einem neuen Daseinszweck durch die Galaxis gestreift war, trat er der Allianz zur Wiederherstellung der Republik bei. Für diese warb er mit Erfolg weitere Kämpfer an und nahm einige Zeit vor der Schlacht von Endor an einer Mission mit dem Ziel teil, den Zweiten Todesstern zu neutralisieren.

Biografie[Bearbeiten]

Ausbildung zum Jedi[Bearbeiten]

Shelvay wurde als Kind eines Paares geboren, das nach ihm noch eine Tochter bekam. Als er die Universität besuchte, lernte er den Sullustaner Dimitri Melamor kennen, der sein Tutor wurde. Einige Zeit darauf eröffnete ihm dieser seine wahre Identität als der Jedi-Meister Darrin Arkanian.[2] Der Sullustaner hatte die Order 66[5] und den Beginn der Großen Jedi-Säuberung überlebt und nahm den machtsensitiven Shelvay[2] als seinen Padawan-Schüler an.[5] Mit der Hilfe seines Meisters konstruierte Shelvay kurz darauf ein eigenes Lichtschwert, und die beiden bereisten die Galaxis und versuchten, die verstreuten Überlebenden des Jedi-Ordens wieder zu vereinen. Gemeinsam besuchten sie dabei unter anderem Bespin, Kessel und Tatooine und blieben stets darauf bedacht, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Shelvay drängte Arkanian, den Kampf gegen das Imperium anzuführen, während der Sullustaner seinen Lehrling in der Nutzung der Macht unterrichtete und vor allem darauf Wert legte, dass dieser seine Emotionen zu beherrschen lernte. Im Verlauf ihrer gemeinsamen Reise lernte der Mensch viel, schließlich erregte er aber[2] als Rebell gegen die imperiale Herrschaft und potentieller Jedi[1] die Aufmerksamkeit des Imperiums.[2] Der Inquisitor Antinnis Tremayne verschrieb sich hauptsächlich der Jagd auf die beiden Jedi,[6] und Shelvay geriet im Jahr 10 VSY in imperiale Gefangenschaft. Die Befrager des Imperialen Geheimdienstes[1] konnten ihn allerdings nicht dazu bringen, den Aufenthaltsort seines Meisters zu verraten. Da das Verhör erfolglos blieb, wurde der angehende Jedi an Hochinquisitor Tremayne übergeben, der ihn auf Coruscant zwei Wochen intensiver Folter und Befragungen unterzog. Auch Tremayne konnte ihm jedoch keine Informationen entlocken, und schließlich gelang es Arkanian, seinen Schüler zu befreien.[2]

Shelvay im Kampf gegen Hochinquisitor Tremayne

Der Sullustaner hatte ihm eine neue Identität verschafft und übergab ihm etwas Geld.[2] In der Hoffnung, von der imperialen Thronwelt zu entkommen, begaben sie sich auf den Weg zu einem Raumhafen, wo der Frachter des Kapitäns Rashh sie erwartete. Auf dem Vorplatz einer Station des Transportnetzwerks wurden die Flüchtigen von Tremayne abgefangen, und Shelvay brach bei dessen Anblick zusammen. Der Inquisitor verlieh seiner Anerkennung für die Widerstandsfähigkeit des Schülers Ausdruck und gab an, diese von neuem testen zu wollen. Um Shelvay zu schützen, stellte sich Arkanian dem Imperialen in einem Lichtschwertduell. Indes war der Mensch nur in der Lage, von dem Kampf fortzukriechen, und bemerkte nicht, dass Tremayne von Sturmtruppen begleitet wurde, bis diese ihn mit ihren Blastern bedrohten. Der sullustanische Jedi-Meister konnte seinem Widersacher standhalten, bis dieser drohte, den jüngeren Menschen von den Soldaten erschießen zu lassen. Als Reaktion auf diese Bedrohung deaktivierte Arkanian sein Schwert und wurde von dem Inquisitor niedergeschlagen. Daraufhin zog Shelvay die Waffe seines Meisters mithilfe der Macht zu sich und griff den Inquisitor an. Tremayne schlug nach dem Hals des Schülers, doch dieser konterte den Angriff, trennte den Arm seines Gegners ab und versehrte sein Gesicht. Der Inquisitor verlor das Bewusstsein,[1] und Shelvay floh mit Arkanian, der seinen Verletzungen einige Tage darauf erlag. Shelvay erkannte, dass er im Kampf mit Tremayne der Dunklen Seite nahegekommen war, und erlebte eine Vision seiner selbst als Ebenbild des Inquisitors. In der Folge blieb er beim Einsatz seiner Machtfähigkeiten äußerst vorsichtig und darauf bedacht, dem Kodex der Jedi zu folgen. Shelvay kehrte zum Heim seiner Familie zurück, fand dieses aber verlassen vor. Später erfuhr er, dass das Imperium seine Eltern getötet und seine Schwester Elena in die Kommission zur Erhaltung der Neuen Ordnung gezwungen hatte. In den folgenden Jahren wanderte er durch die Territorien des Äußeren Randes, wobei er nie lange an einem Ort blieb und zeitweise in Betracht zog, eine falsche Identität anzunehmen. Schließlich machte er die Bekanntschaft Devon Fullers, eines Angehörigen der Allianz zur Wiederherstellung der Republik, der auch Shelvay in die Widerstandsbewegung rekrutierte.[2]

Mitglied der Rebellion[Bearbeiten]

Von Fuller an einen Kontaktmann verwiesen, trat er dem Widerstand gegen das Imperium bei, für den er zu einem wertvollen Agenten und Rekrutierer wurde. Im Verlauf seiner Arbeit für die Rebellion bekehrte er den Schmuggler Fuller zum Glauben an die Macht. Shelvay diente weiterhin im Äußeren Rand und erlangte schließlich den Rang eines Kommandanten. Während Tremayne nach ihrem Duell zunächst darauf vertraute, dass die Dunkle Seite sie wieder zusammenführen würde,[2] begann er zu einem unbestimmten Zeitpunkt, mit dem Sternenzerstörer Inquisitor nach Hinweisen auf den Jedi und seine Zelle von Rebellen zu suchen.[1] Jahre nach seiner Flucht von Coruscant wurde er auf die Sullustanerin Thila aufmerksam, die sich im Dienst der Allianz als Sklavenhändlerin ausgab. Tatsächlich nutzte sie ihr Raumschiff Arkanian Dawn, um Sklaven aufzukaufen, befreite sie aber im Anschluss. Shelvay traf in einer Basis der Rebellen auf Dalastine IV auf die Sullustanerin und begab sich an Bord des Schiffes, um im Cockpit mit dessen Besitzerin zu reden. Der Jedi identifizierte den Namen Thila als eine Tarnung und stellte die Vermutung auf, dass ihr Raumschiff nach ihrer wahren Identität als Dawn Arkanian benannt war. Die Sullustanerin gab zu, dass sie in Shelvay bereits den Schüler ihres Bruders vermutet hatte, der ihr in sporadischen Briefen von ihm berichtet hatte. Während die Rebellen gemeinsam Sullustanisches Ale tranken, berichtete Shelvay von den Ereignissen auf Coruscant und dem Tod Arkanians, und Thila bedankte sich für die Aufklärung über sein Schicksal. In der Folge nahm Shelvay die Präsenz seines Meisters wahr und entbot diesem in Gedanken einen Gruß. Gemeinsam mit Thila beobachtete er dann aus dem Cockpit heraus die Oberfläche des Planetoiden. Einige Tage darauf sah er sie wieder und nahm wahr, dass sie nicht mehr wie eine Sklavenhändlerin hielt und ihm zulächelte. Er schloss aus diesem Wandel ihrer zur Schau gestellten Persönlichkeit, dass auch sie womöglich die Präsenz ihres Bruders gespürt hatte.[2]

Eine weitere Person, die seine Aufmerksamkeit erregte, war Kaiya Adrimetrum, die nach dem Tod ihres Mannes im Zuge der imperialen Invasion eine Widerstandsbewegung auf ihrer Heimat Siluria III aufbaute. Diese bestand aus ihren Freunden und Verwandten, und Corwin schloss sich ihnen an, als sie die Residenz des Gouverneurs Quannith zerstörten. Im Anschluss kehrte der Jedi mit den Aufständischen zu Adrimetrums Anwesen Dovecote außerhalb von Koved City zurück. Shelvay schloss sich der Anführerin der Gruppe außerhalb des Hauses mit einem Getränk an und lobte die Operation. Er wies allerdings auch darauf hin, dass sie glücklich gewesen und nur leichte Verluste erlitten hatten. Der Jedi fragte Adrimetrum nach ihren Beweggründen für den Angriff auf Quannith, und obwohl sie diese Information nicht preisgeben wollte, konnte er aus dem verlassenen Haus auf ihren Verlust schließen. Der Rebell erkundigte sich nach Adrimetrums weiteren Plänen und warnte, dass die imperiale Basis auf dem Planeten inzwischen gewiss über ihre Gruppe informiert war. Erst diese Bemerkung brachte Adrimetrum die potenziellen Konsequenzen ihrer Taten vor Augen, und sie begann sich vorzuwerfen, ihre Freunde in Gefahr gebracht zu haben. In Reaktion darauf wiederholte Shelvay eine Lektion seines Meisters über eine Kriegerrasse, die dem Glauben anhing, dass zwischen einem Anführer und seinen Soldaten stets eine spirituelle Verbindung bestand. Er wies besonders darauf hin, dass Kämpfer sich bewusst für einen Anführer entschieden. Die Widerstandskämpferin war inzwischen jedoch misstrauisch geworden und befragte ihn nach den Gründen für seine Anwesenheit auf Siluria. Shelvay gab sich als Mitglied der Rebellion zu erkennen und schlug ihr vor, der Allianz beizutreten. Er führte aus, dass sie bereits Führungsqualitäten und militärische Kompetenz bewiesen hatte und für die Rebellion von großem Wert sein könnte. Um ihr Misstrauen zu besänftigen, zeigte er ihr auch sein Lichtschwert und gestand seine Identität als Jedi ein. Shelvay argumentierte, dass ihr Verbleib auf Siluria III die Welt nur gefährden würde, während sie ihre Fähigkeiten an anderer Stelle gewinnbringender zum Schaden des Imperiums einsetzen könnte. Der Jedi nahm dann einen Teller mit Essen an, den ihm eine von Adrimetrums Töchtern anbot, und ließ sie allein. Die Widerstandskämpferin verschrieb sich später der Rebellion.[2]

Shelvay beobachtet eine menschliche Frau beim Training mit dem Lichtschwert.

Unter den Technikern der Rebellenbasis auf Ansarra wurden Geschichten über seine Fähigkeit erzählt, den Luftinhalt einer Flasche bis auf ein tausendstel Gramm genau zu bestimmen. Im Technikbereich dieser Basis untersuchte der Jedi während des Galaktischen Bürgerkrieges eine neu eingetroffene Waage mithilfe der Macht und entdeckte, dass ihre interne Fehlererkennung defekt war, sodass Abweichungen der Messwerte im Bereich eines Zehntel Prozents nicht aufgefallen waren. Er wies einen Techniker der Allianz darauf hin und bat, das Gerät neu kalibrieren zu lassen, da dieses als Eichgerät für alle Waagen der Basis vorgesehen war. Obwohl der Techniker Shelvays Behauptung zunächst keinen Glauben schenkte, stimmte er schließlich zu, die Waage prüfen zu lassen. Shelvay beaufsichtigte auch das Training zumindest einer menschlichen Schülerin mit einem Lichtschwert.[2] Im Zuge seines Dienstes für die Allianz traf der Jedi bei einer Gelegenheit mit einem Sklavenhalter zusammen, der ihn mit einer Schlingenpistole attackierte. Der Jedi konnte seine Hand jedoch mit einer Vibroklinge befreien und seinen Gegner eliminieren. Die Konfrontation wurde von Yiggothal beobachtet, der überzeugt war, dass Shelvay mit den Taktiken seines Gegenübers vertraut und einen Angriff dieser Art erwartet hatte. Yiggothals Bericht über den Zwischenfall wurde in den Eintrag zu Schlingenpistolen des HoloNetz-Kataloges des Waffenhändlers Gundark aufgenommen.[8] Kurze Zeit vor der Fertigstellung des Zweiten Todessterns unterstellte der Imperator die Station dem Befehl Darth Vaders, unter dessen Aufsicht sie nach Endor verlegt werden sollte. Während des Transits erhielt der Sith-Lord Informationen über eine wichtige Nachschubbasis der Rebellion im D’rinba-System und ließ die Kampfstation dorthin umleiten. Die Allianz erfuhr durch eine abgefangene Übertragung von dieser Bedrohung,[9] und Shelvay stellte ein Einsatzteam der Spezialeinheiten zusammen,[10] um D’rinba IV zu verteidigen.[9] Für diesen Einsatz schloss sich der Jedi mit den anderen machtsensitiven Agenten Shira Brie, Erling Tredway und Kyle Katarn zusammen.[10] Mit einem gestohlenen imperialen Frachtschiff sowie den zugehörigen Codes und getarnt durch die Macht konnte die Gruppe in einer Landebucht auf der Raumstation landen, erregte aber Vaders Aufmerksamkeit, der Sturmtruppen auf die Suche nach den Eindringlingen entsandte. Die Rebellen platzierten Sprengsätze im Inneren der Station,[9] um deren Superlaser operationsunfähig zu machen,[10] während Vader versuchte, einen der Rebellen als seinen Schüler auf die Dunkle Seite zu ziehen.[9]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

In seiner Jugend war Corwin Shelvay von guten Absichten erfüllt, aber schnell verärgert und überzeugt, dass das Imperium direkt bekämpft werden müsste. Er versuchte seinen Meister davon zu überzeugen, diesen Kampf anzuführen, während Arkanian große Mühe darauf verwandte, ihn Kontrolle über seine Emotionen zu lehren. Nach seinem Kampf gegen Tremayne kam Shelvay zu der Einsicht, dass er die Dunkle Seite berührt hatte, um seinen Gegner zu besiegen, und dieser verfallen wäre, hätte er den Inquisitor getötet. Der Schock dieser Erkenntnis trieb ihn von der Dunklen Seite fort und verfestigte seine Überzeugung, stets im Einklang mit dem Jedi-Kodex zu handeln. Allerdings war er in der Zeit nach dem Tod seines Meisters ziellos und befürchtete, niemals seinen Platz im Leben zu finden. Er kehrte zum Heim seiner Familie zurück, fand aber auch dieses zerstört vor und wanderte ohne Ziel durch die Galaxis. Insbesondere bedauerte er, dass er nie die Gelegenheit gehabt hatte, seine Ausbildung abzuschließen. Als er sich später der Rebellion verschrieb, verkörperte Shelvay mit seinem höflichen Auftreten in allen Aspekten das Ideal der Jedi. Er vertrat die Überzeugung, dass die Macht ihm stets den korrekten Weg weisen, aber dass dieser nicht unbedingt einfach sein würde. Er lächelte nur selten und war auch in emotionalen Situationen zwar ruhig, trug aber einen traurigen Ausdruck zur Schau. Komfort fand er in dem Glauben, die Präsenz seines Meisters spüren zu können, wobei es aus seiner Sicht keinen Unterschied machte, ob diese Wahrnehmung wirklich oder nur eingebildet war. Allerdings meinte er nicht, dass das Schicksal eines jeden Jedi allein darin bestand, Zwiesprache mit der Macht zu halten. Weiterhin blieb er überzeugt, dass das Imperium bekämpft werden müsste, und war ein fähiger Werber für die Allianz. Dabei vertrat er die Überzeugung, dass Mitkämpfer ihre Fähigkeiten dort einsetzen sollten, wo sie dem Imperium den größten Schaden zufügen könnten. Gegenüber Kaiya Adrimetrum deutete er an, dass sie so auch ihre Welt schützen könnte. Der Jedi versprach ihr, möglichst viele ihrer Mitstreiter von Siluria zu bringen, obwohl er aber Kollateralschäden zu vermeiden hoffte, war ihm bewusst, dass der Kampf gegen das Imperium Opfer erforderte. Er warnte andere insbesondere davor, die Sturmtruppen zu unterschätzen. Dies entsprach seiner Philosophie, dass nichts, das es wert war, getan zu werden, auch einfach war. Neben seiner Arbeit als Rekrutierer war[2] Shelvay bereit, sich selbst auf gefährliche Missionen zu begeben.[10] Der Jedi glaubte, dass Pläne am besten flexibel belassen wurden und für ihren Erfolg auf das Talent der Beteiligten sowie die Macht vertraut werden sollte.[2]

Als Effekt des Verhörs, das er erlitten hatte, begann Shelvays Haar vorzeitig zu ergrauen und er wirkte deutlich älter, als er tatsächlich war. Er kleidete sich für gewöhnlich in graue Hosen und eine ebensolche Tunika mit einer schwarzen Weste. Wollte er seine Identität verbergen, trug er ein langes graues Trenchcoat. Neben seinem Lichtschwert und einem Blaster gehörte zu seiner standardmäßigen Ausrüstung auch ein Makrofernglas.[2]

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Obwohl auch er selbst nicht erklären konnte, worauf diese zurückzuführen war, besaß er eine außergewöhnliche geistige Widerstandskraft. Corwin Shelvay war der einzige Mensch, den der Hochinquisitor Tremayne im Verhör nicht brechen konnte. Während mitunter seine bloße Anwesenheit genügte, um den Willen selbst jener zu brechen, die allen anderen Methoden widerstanden hatten, konnte er dem jungen Menschen keine Informationen entlocken.[2] Obwohl Shelvay zuvor bereits einer vollständigen Befragung des Geheimdienstes unterzogen worden war, die ihn körperlich auslaugte, schwächte dies seine mentale Widerstandskraft nicht. Der Schüler konnte den wirksamsten Techniken des Geheimdienstes standhalten und brach auch im Anschluss daran nicht zusammen,[1] als Tremayne ihn über zwei Wochen hinweg[2] der intensivsten Befragung unterzog, die er je durchgeführt hatte. Der Inquisitor konnte diese Widerstandskraft nicht nachvollziehen und zeigte sich Darth Vader gegenüber überzeugt, dass die Befragung hätte erfolgreich sein müssen. Zwar ließen ihn die Verhöre schwach, unterernährt und vernarbt zurück, doch überließ Shelvay seinen Widersachern keine Informationen. Als er im Zuge seiner Flucht mit Arkanian von Tremayne eingeholt wurde, brach Shelvay bei dessen Anblick allerdings zusammen und war nicht zu mehr in der Lage, als langsam fortzukriechen. Tremayne war überzeugt, dass die Widerstandskraft des angehenden Jedi für Imperator Palpatine von Nutzen sein würde, sollte er sich in dessen Dienst zwingen lassen.[1]

Im folgenden Duell mit Tremayne demonstrierte Shelvay sein Talent im Lichtschwertkampf, als er eine Finte, die der Inquisitor monatelang trainiert hatte, abwehrte und seinen Gegner mit einem unorthodoxen Manöver schwer verletzte. Darth Vader bemerkte später, dass der Jedi-Schüler den Inquisitor anscheinend ohne größere Schwierigkeiten besiegt hatte.[1] Neben der Waffe der Jedi trug er auch einen Blaster[2] und beherrschte den Umgang mit Vibroklingen, mit denen er sich beispielsweise gegen einen Angriff mit einer Schlingenwaffe zur Wehr setzen konnte. Shelvay war imstande, einen Gegner in Sekundenschnelle mit einem präzisen Angriff auszuschalten.[8] Selbst ein hektischer Kampf gegen Sturmtruppen erschöpfte den Rebellen nicht. Neben seinen persönlichen Talenten im Kampf war Shelvay ein fähiger Rekrutierer für die Sache der Allianz und bewandert in der Einschätzung taktischer Situationen. Seine Fähigkeiten im Umgang mit der Macht umfassten ein Talent für Telekinese.[2] So konnte er nicht nur das Lichtschwert seines Meisters in seine eigene Hand rufen,[1] auch konnte er seine Fähigkeiten nutzen, um Massen bis auf Bruchteile eines Milligramms genau zu bestimmen. Mithilfe dieser Anwendung der Macht gelang es ihm, die Masse der in einer Flasche enthaltenen Luft genau zu bestimmen und Fehler in einer Präzisionswaage zu erkennen. Zu den weiteren Machtfähigkeiten, die Shelvay beherrschte, gehörten eine beschleunigte Heilung, Schmerzkontrolle und die Jedi-Trance. Ebenso konnte er Betäubungswaffen widerstehen.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 Dark Vendetta
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 Galaxy Guide 9: Fragments from the Rim
  3. Eigenübersetzung: „The Force always shows you the right path … but nothing says that the path will be easy.”
  4. Eigenübersetzung: „I am most impressed with Shelvay. He withstood the most intensive interview I have ever conducted. I look forward to testing that resolve again.”
  5. 5,0 5,1 The Complete Star Wars Encyclopedia (Band II, Seite 145, Eintrag: Shelvay, Corwin)
  6. The Force Unleashed Campaign Guide (Seite 193)
  7. Eigenübersetzung: „„What’s your interest, precisely, friend? Are you some sort of galactic crusader? I’m being led in this conversation. Where?“ – „To be honest, yes. I am some sort of galactic crusader. Also, I think we should get you guys off-planet. The Rebellion could use you.“”
  8. 8,0 8,1 Gundark’s Fantastic Technology – Personal Gear (Seite 72 f.)
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 The Interactive Video Board Game
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 The Dark Forces Saga, Part 1 auf der Webseite von Wizards of the Coast (Archiv-Link im Internet Archiv) (Artikel)
  11. Eigenübersetzung: „„[…] plans are best left flexible: the need is there, the means are there, and you have the talent to make a mark. Trust the Force for the rest.””
  12. Eigenübersetzung: „„I cannot understand it, my lord. Shelvay withstood a full Intelligence interrogation before I interviewed him. COMPNOR reported that he was physically depleted but mentally able to withstand their strongest probes. Even my most … persuasive methods failed to loosen his tongue. He should have broken.“ – „Instead, he broke you, Inquisitor. Broke you quite handily, if the medical reports are to be believed.“”