Eli Vanto

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ausrufezeichen.png

Achtung!

Dieser Artikel wird momentan überarbeitet. Abgesehen von Kleinigkeiten (z.B. der Korrektur von Rechtschreib- oder Formatierungsfehlern) sollte die Bearbeitung des Artikels den unten genannten Benutzern überlassen werden. Bitte überlege vor dem Abspeichern, ob deine Bearbeitung erwünscht ist; im Zweifelsfall frage auf der Diskussionsseite nach.

Folgende Benutzer sind an der Überarbeitung beteiligt:
— Keine Änderungen bitte, Fehlerkorrektur erfolgt bei Abschluss. Loki (Diskussion) 01:36, 26. Jun. 2018 (CEST)
EliVanto.jpg
Eli Vanto
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Hautfarbe:

Dunkel

Haarfarbe:

Braun

Augenfarbe:

Braun

Biografische Informationen
Heimat:

Lysatra

Beruf/Tätigkeit:

Offizier

Dienstgrad:

Kapitänsleutnant

Einheit(en):

96. Kampfgruppe

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium

Eli Vanto war ein menschlicher Offizier, der während des Galaktischen Bürgerkrieges im Dienst des Galaktischen Imperiums stand. In seiner Zeit als Kadett begegnete er dem Chiss Mitth’raw’nuruodo auf einer Mission und wurde ihm als Übersetzer zur Seite gestellt. Seine ursprüngliche Laufbahn als Versorgungsoffizier wurde durch Thrawn geändert, zu dem er als Adjutant in der Imperialen Flotte versetzt wurde. Dennoch blieb Vanto dem rasch aufsteigenden Chiss loyal und freundete sich mit ihm an, da die Gesellschaft des Imperiums nicht nur auf Nichtmenschen, sondern auch auf Menschen aus dem Äußeren Rand oder dem Wilden Raum, in dem sich Elis Heimatplanet Lysatra befand, herabsah. Dadurch blieb Vanto jedoch auch lange Zeit eine Beförderung verwehrt, bis sich Arihnda Pryce durch eine Abmachung mit Thrawn für ihn einsetzte. Im Zuge der Verfolgung des Rebellenanführers Schattenschwan stellte Eli Nachforschungen über imperiale Transporte von Doonium und anderen Materialien an, die Thrawns Aufsehen erregt hatten. Dank der Beweise die Vanto fand, konnte Thrawn die Existenz des Todessterns in Erfahrung bringen. Im Anschluss an die Batonn-Krise entsandte der Chiss Eli in seine Heimat, das Reich der Chiss, da er sein Potenzial erkannt hatte und ihn für den geeigneten Repräsentanten des Imperiums hielt.

Biographie[Bearbeiten]

Frühzeit[Bearbeiten]

Eli Vanto stammte von dem Planeten Lysatra im Wilden Raum, wo er als Sohn einer Handelsfamilie aufwuchs. Da seine Eltern eine Transportfirma unterhielten, die in den Unbekannten Regionen operierte, lernte Eli die dortige Handelssprache Sy Bisti flüssig zu sprechen. Nach seiner Jugend schrieb sich Vanto an der Imperialen Akademie von Myomar ein, um die Laufbahn eines Versorgungsoffiziers einzuschlagen.

Erste Begegnung mit Thrawn[Bearbeiten]

Als die Strikefast unter dem Kommando von Kapitän Voss Parck Kadetten der Myomar-Akademie, darunter auch Eli Vanto, transportierte, erkundeten die Imperialen im Rahmen einer Verfolgung von Schmugglern einen unbekannten Planeten. Dort fanden sie das Lager von Thrawn vor, das für sie jedoch zu keinerlei bekannten Spezies passte. Daher erbat der Leiter der Erkundungstrupps Oberst Mosh Barris die Anwesenheit von Kadett Vanto und Kapitän Parck. Da Vanto aufgrund seiner Herkunft als Spezialist für Aliensprachen galt, sollte er sich die Lagerkisten genauer ansehen und konnte tatsächlich eine mögliche Abart Sy Bistis feststellen, neben der jedoch ihm völlig unbekannte Zeichen standen. Damit fiel das Lager unter das US-Protokoll des Imperiums, ein Relikt aus der Zeit der Republik, das eine Erforschung unbekannter Spezies erforderte. Während die Imperialen für die genauere Untersuchung ein Lager errichteten, wurde einer der V-Flügler, die zur Erkundung der Oberfläche geschickt worden waren, durch Thrawn zum Absturz gebracht. Mosh Barris brachte kurz den Fluganzug des Piloten zurück, der mit Gras und fermentierten Beeren gefüllt worden war, wobei der Pilot verschwunden war. Zudem fehlten der Blaster, dessen Energieladungen, der Komlink und Betäubungsgranaten, die der Pilot bei sich gehabt hatte.

Nachts wurde das Lager von Explosionen erschüttert, da ihr Angreifer die Energieladungen des Blasters an nachtaktive kleine Tiere gebunden hatte, die von dem Geruch der fermentierten Beeren angelockt werden. Die Imperialen konnten in der Dunkelheit jedoch nicht erkennen, dass Kleintiere in das Lager eindrangen. Nachdem ein zweiter V-Flügler abstürzte, konnte zumindest der tote Pilot geborgen werden, allerdings fehlten bis auf den Komlink, erneut Blaster und Betäubungsgranaten. Die Imperialen bemerkten den Verlust des ersten Komlinks und Oberst Barris ließ dessen Frequenz blockieren. Allerdings hatte ihr Angreifer lediglich die Komlinks der Piloten ausgetauscht und konnte dadurch weiterhin die Imperialen abhören. Eli hatte unterdessen die Kisten im Lager näher untersucht und dabei Münzen gefunden, die bis in die Klonkriege zurückdatiert waren. Daraus schlussfolgerten Barris und Major Wyan, dass ihr Angreifer bereits mehrere Jahre auf dem Planeten verbracht hatte. Um nicht erneut überrascht zu werden ließ der Oberst Wachen aufstellen, während Parck auf die Strikefast zurückkehrte. Dennoch wurde das Lager erneut angegriffen, sodass Barris am Morgen Sturmtruppen anforderte. Während Vanto bezweifelte, dass die Sturmtruppen den mysteriösen Bewohner finden würden, begrüßte er zumindest ihre Anwesenheit für die Moral. Kurz darauf brach jedoch Lärm im Lager aus und wie die meisten Anwesenden überprüfte Eli zunächst sein Komlink. Allerdings schaltete er ihn sofort wieder ab, da Thrawn die Kommunikation durch eine Rückkopplung störte, die einen unangenehmen Ton erzeugte. Barris ordnete daraufhin den Rückzug an und ließ Thrawns Lager mit auf die Strikefast schaffen, um es dort zu untersuchen. Unerkannt hatte der Chiss unterdessen einen der Sturmtruppler getötet und dessen Rüstung angelegt. Bevor er sich in einem der Transporter versteckte, stellte er die leere Rüstung daneben auf und brachte eine Energieladung an ihr an. Vanto bemerkte die Rüstung wenig später und wunderte sich über die starre Haltung des Sturmtrupplers, als die Energieladung explodierte. In dem Glauben, dass sich in der Rüstung tatsächlich einer ihrer Soldaten befunden hatte, kehrten die Imperialen zurück auf die Strikefast wo Kapitän Parck sie erwartete. Er nahm Oberst Barris und Kadett Vanto beiseite und ließ den Hangar räumen, während er verkündete mit ihnen in sein Quartier zu gehen. Tatsächlich wartete Parck mit den beiden jedoch zwei Stunden lang, bis sie in dem abgedunkelten Hangar eine Gestalt aus dem Transporter schleichen sahen. Der Kapitän ließ den Chiss festnehmen und begab sich zurück in den Hangar, gemeinsam mit Barris und Vanto. Eli erkannte anhand von Thrawns Aussehen bereits, dass dieser ein Chiss war. Auf seinem Heimatplaneten Lysatra existierten Mythen und Legenden über die stolzen Chiss, die anhand ihrer blauen Haut und den leuchtenden roten Augen erkennbar waren. Als Parck Thrawn in Basic begrüßte und der Chiss ihn zunächst nur musterte, fragte Vanto in Sy Bisti nach, ob diese Sprache für ihn besser verständlich wäre. Dies brachte ihm sofort einen missbilligenden Blick von Barris ein, da er nicht erst die Erlaubnis zu sprechen abgewartet hatte. Parck war jedoch eher mit der Situation an sich beschäftigt und vermutete bereits, dass der Kadett Sy Bisti gesprochen hatte. Dabei enthüllte Eli sein Wissen über die Spezies von Thrawn, erklärte jedoch, dass die Chiss nur als Mythos im Wilden Raum galten. Wie sich herausstellte, verstand Thrawn nicht nur Sy Bisti, sondern auch genug Basic, um der Konversation zu folgen. Parck ließ Vanto daher nur Thrawns Antworten übersetzen. Im Verlauf des Gesprächs forderte Barris, dass Thrawn selbst in Basic antwortete, da er genug verstand. Thrawn erklärte mithilfe von Vantos Übersetzungen einzelner Begriffe, dass er von seinem Volk verstoßen worden war und eine Möglichkeit suchte, um nach Hause zu gelangen. Zudem erklärte er, wie er die Imperialen an der Oberfläche ausgetrickst hatte. Eli sah in Thrawns Erklärungen die Legenden über die Chiss teilweise bestätigt. Parck ließ den Chiss dann in einem der Offiziersquartiere unterbringen und beriet sich mit seinem Offiziersstab in seinem privaten Büro. Dazu wurde auch Vanto beordert, der aufgrund seiner Anwesenheit unter so vielen hochrangigen Offizieren eingeschüchtert zeigte. Zudem fragte Parck ihn dann nach seiner Meinung über den Chiss, was ihn verwunderte. Allerdings beharrte der Kapitän darauf, dass Eli zumindest Mythen über die Chiss gehört hatte, während die Imperialen nichts von der Spezies wussten. Vanto erklärte, dass die Legenden über die Chiss von ihrer Loyalität zueinander und ihrer Stärke als Krieger sprachen. Daher glaubte er, dass die Strafe des Exils besonders schwerwiegend war. Parck ernannte Vanto, obwohl er noch nie jemanden unterrichtet hatte, zu Thrawns Übersetzer und Adjutanten und befahl ihm, den Chiss in Basic zu unterrichten. Dabei offenbarte Parck auf Nachfrage des Kadetten hin, dass Thrawn nicht auf den Planeten, sondern nach Coruscant vor den Imperator gebracht werden würde.

In der Woche, in der die Strikefast nach Coruscant unterwegs war, erweiterte Eli Thrawns Wortschatz soweit, dass dieser Basic ebenso sicher wie Vanto selbst sprechen konnte. Im Gegenzug fragte der Chiss den Kadetten über die Mythen aus, mit denen er aufgewachsen war. Vanto erkannte jedoch, dass Thrawns Interesse nicht in den allgemeinen Erzählungen lag, sondern speziell in seiner Vergangenheit und fragte den Chiss weshalb er nicht mehr über Voss Parck oder den Imperator herausfinden wollte. Thrawn war jedoch - im Gegensatz zu Vanto - der Meinung, dass dieser für seine momentane Situation entscheidender war, als die höherrangigen Offiziere. Eli erwartete allerdings, dass Thrawn gar nicht vor den Imperator selbst gebracht werden würde und erhoffte für sich selbst, dass er so bald wie möglich wieder zu seiner Ausbildung an der Mymoar-Akademie zurückkehren könne. Diese Hoffnung wurde durch die Audienz beim Imperator zunichte gemacht, denn Parck ließ Vanto nicht auf dem Schiff zurück, sondern machte ihn zum Teil der Delegation sein, die den Chiss zu Palpatine brachte. Tatsächlich wurden sie auch vor den Imperator selbst geführt und im Verlauf des Gesprächs bat Thrawn darum, dass Eli ihm als Übersetzer zur Seite gestellt werden würde. Der Kadett widersprach seiner Versetzung vor dem Imperator zwar nicht, war jedoch keineswegs zufrieden von seiner Akademie, in der er einer von vielen Randweltlern war, in die Akademie auf Coruscant transferiert zu werden, wo er und Thrawn zweifellos auffallen würden.

Unter Kadetten[Bearbeiten]

Wie erwartet zeigte sich schon der Leiter der Akademie, Kommandant Deenlark, von der Idee des Imperators wenig begeistert. In den drei Monaten die Eli Vanto noch zum Abschluss seiner Ausbildung hatte, sollte Thrawn die nötigen Anforderungen für den Abschluss lernen. Deenlark händigte ihm außerdem eine Leutnants-Plakette aus, da ihm bereits gesagt worden war, dass der Chiss den Rang mit dem Verlassen der Akademie erhalten würde. Eli wies Thrawn nach dem Gespräch mit dem Kommandanten darauf hin, dass die Plakette keine Gefälligkeit war, sondern lediglich eine weitere Möglichkeit, um den Chiss von den anderen Kadetten abzusondern. Eli zählte ihm verschiedene Arten auf, in der die Kadetten reagieren könnten, von Missfallen über mögliche Privilegien, die er als Leutnant erhalten könnte, bis hin zu Spott falls er ein degradierter Offizier wäre. Die wahrscheinlichste Möglichkeit für Eli war jedoch, dass Deenlark die anderen Kadetten lediglich dazu aufstachelte, wie kreativ sie mit Beleidigungen und Sabotage gegenüber dem Chiss und dem Randweltler sein könnten, weshalb Thrawn die Plakette zunächst niemandem zeigte. Vanto befürchtete ohnehin, dass seine Versetzung das Ende seiner Karriere bedeutete. Nicht nur weil die Standards der Imperialen Akademie auf Coruscant vermutlich höher waren als auf Myomar, sondern auch weil es sich seiner Ansicht nach bei den Kadetten um die xenophobsten Personen handelte, die Thrawns Anwesenheit nicht tolerieren würden. Er zeigte sich besorgt, dass er im Fall von Thrawns Versagen ebenfalls keinen Abschluss erhalten würde. Dennoch ließ er sich von Thrawn dazu manipulieren, die Zeit in der Akademie als sein Verbündeter durchzustehen. Bereits innerhalb des ersten Monats kam es zu mehreren Vorfällen, in denen der Mangel an Respekt der anderen Kadetten deutlich wurde und Eli drängte den Chiss dazu, die Vorfälle Deenlark zu melden. Allerdings wusste Thrawn, dass Deenlark in einer ausweglosen Situation war, entweder würde er den Imperator verärgern oder die Familien einflussreicher Kadetten, und riet dazu, die verbleibenden zwei Monate auszuhalten. Kurz darauf wurden die beiden von zwei beliebten Kadetten, Spenc Orbar und Rosita Turuy in das Metallurgie-Labor eingeladen, um dort Karten zu spielen, während die zwei Kadetten Tests durchführten. Vanto erklärte, das die Einladung eine offensichtliche Falle war, um ihren Ausschluss von der Akademie zu provozieren, da nur Kadetten dann Zugang zu dem Labor hatten, wenn sie dort Projekte durchführten. Besucher waren jedoch nicht erlaubt. Hinzu kam, dass das Glücksspiel mit Credits ebenfalls unter Strafe stand und Eli vermutete, dass die beiden Kadetten sie dazu drängen würden. Orbar und Turuy wären jedoch aufgrund ihrer einflussreichen Familien nicht in Gefahr. Dennoch enteschied sich der Chiss dazu, die Einladung anzunehmen und Vanto begleitete ihn. Wie erwartet stellte sich das Kartenspiel als Falle heraus. Orbar stellte Thrawn die Frage, wie er sich auf eine Situation einstellen würde, die er nicht gewinnen könnte, doch der Chiss entgegnete, dass es immer eine Möglichkeit gab. Die metaphorische Diskussion fand ein Ende, als Thrawn seine Leutnants-Plakette an seiner Uniform befestigte. In dem Moment betrat ein Ausbilder das Labor, der sich mit Orbar und Turuy abgesprochen hatte. Allerdings sorgte Thrawns Rang dafür, dass er und auch Eli als sein Übersetzer, der Situation ohne Strafe entgingen. Auf dem Rückweg erklärte der Chiss, dass er mit dieser Strategie der Kadetten gerechnet hatte, insbesondere nachdem Eli und er ein ähnliches Szenario in Betracht gezogen hatten.

Bevor sie ihr Quartier erreichten, wurden sie jedoch von drei Unbekannten angegriffen. Thrawn, der gehört hatte, wie sie sich näherten, schubste Vanto aus dem Weg und kämpfte alleine gegen die Angreifer. Eli überlegte tatsächlich einen Moment lang, ob er dem Chiss, der für die Änderung seiner Karriere verantwortlich war, helfen sollte. Allerdings gewann seine eigene Moralvorstellung und er lenkte die Aufmerksamkeit von zweien auf sich, bevor er sie mit dem herumliegenden Kies bewarf. Durch den Lärm waren andere Kadetten auf die Situation aufmerksam geworden, weshalb die drei Unbekannten flohen. Thrawn, der einige geringe Blessuren abbekommen hatte, begab sich mit Eli zu Deenlark, da durch den tätlichen Übergriff die Grenze der Beleidigungen überschritten war. Obwohl sich Deenlark bereit zeigte, Orbar trotz seiner gesellschaftlichen Stellung zu bestrafen, überredete ihn Thrawn, die drei Angreifer stattdessen zur Skystrike-Akademie zu schicken, wo sie ohne Möglichkeit auf Komverkehr ihre weitere Ausbildung fortsetzen sollten. Orbar würde nicht wissen, was mit seinen Freunden geschehen war und deren Fähigkeiten konnten weiterhin für das Imperium genutzt werden. Die weitere Zeit bis zu ihrem Abschluss konnten Eli und Thrawn ohne Probleme verbringen. Als sie ihre jeweiligen Befehle abriefen zeigte sich Eli bereits hoffnungsvoll, die von ihm angestrebte Position als Versorgungsoffizier zu erhalten, während er Thrawn ohnehin auf einer leitenden Position vermutete. Allerdings wurde Eli erneut dem Chiss als Adjutant zur Seite gestellt, der als zweiter Waffenoffizier einen Posten auf der Blood Crow antreten sollte. Eli machte Thrawn für die Änderung seiner Laufbahn verantwortlich, da dieser zugab, das Ausbildungskommando darauf hingewiesen zu haben, dass auf der Route der Blood Crow insbesondere die Handelssprache Sy Bisti geläufig war. Daher hatte man Eli als möglichen Übersetzer ebenfalls hinzugezogen. Der junge Mann befürchtete jedoch, dass diese Änderung sein Karriereaus bedeuten würde, da die Position eines Adjutanten keine Aufstiegsmöglichkeit versprach.

Schmugglerjagd[Bearbeiten]

Auf der Blood Crow dienten Vanto und Thrawn zunächst unter Kapitän Rik Virgilio, der keinerlei Probleme hatte, Vorschläge von einem Nichtmenschen oder Randweltler zu akzeptieren. Daher kamen die beiden mit ihrem Kapitän gut aus, was – Eli zufolge – auch einer der Gründe war, warum Virgilio nach 18 Monaten durch Filia Rossi ersetzt wurde. Diese zeigte sich dem Chiss und seinem Adjutanten gegenüber eher skeptisch. Sie demonstrierte ihre Meinung kurz nach ihrer Ankunft auf dem Schiff, als sie einen Rundgang unternahm und dabei einige Schrotteile aus der Klonkriegszeit entdeckte, die Thrawn mit Virgilios Erlaubnis im Laderaum aufbewahrt hatte. Darunter befanden sich zwei Buzz-Droiden, auf deren Wert sie der Chiss angesichts des enthaltenen Doonium-Rings hinwies. Er manipulierte Rossi soweit, dass sie ihm erlaubte die Schrotteile bis zu ihrem Halt auf Ansion zu behalten, wo sie in ihren Besitz übergehen würden. Im Gegensatz zu Rossi wusste Vanto jedoch, dass Thrawn die vermeintlichen Überreste bereits repariert hatte und die Buzz-Droiden funktionsfähig waren. In der Folgezeit erhielten Thrawn und Vanto stets die unliebsamsten Aufgaben an Bord, die gerade noch einem Offizier zugeteilt oder von ihm überwacht werden konnten. Beide nahmen diese Befehle jedoch ohne Widerworte entgegen, da ihnen klar war, dass jegliche Äußerung von Rossi als Versuch der Meuterei interpretiert werden konnte. Als sie den Notruf des Frachters Dromedar entgegen nahmen, der Tibanna geladen hatte, entsandte Rossi per Fähre ein Team bestehend aus Vanto, Thrawn, Fähnrich Merri Barlin und den Technikern Layneo und Jakeeb, um das Schiff zu durchsuchen. Thrawn war für die Aufgabe ausgewählt worden, da man an Bord einen Schaden durch Staub vermutete, der durch die Statikversiegelung der Tibanna-Behälter verstärkt vorkam und sich mit Vorliebe an Uniformen heftete. Aufgrund der Versiegelung konnten auch keine Lebenszeichen geortet werden und Jakeeb vermutete, dass der Staub den Hyperantrieb beschädigt hatte und die Crew längst von Bord gegangen war, da sie ihn nicht reparieren konnten. Während Thrawn die Techniker gemeinsam mit Eli zur Triebwerkssektion schickte, begab er sich mit Fähnrich Barlin zur Brücke, unter anderem um die Beleuchtung an Bord wieder herzustellen. Auf dem Weg zur Triebwerkssektion zeigte sich Layneo beunruhigt angesichts des leeren Schiffes, da sie sich an zahlreiche Geschichten über Geisterschiffe erinnert fühlte. Vanto bemühte sich, ihre Sorgen zu zerstreuen, indem er die meisten solcher Geschichten für übertrieben oder unwahr erklärte. Die drei wurden plötzlich von einem grellen Licht geblendet, als eine Stimme sie warnte nicht näher zu kommen und drohte sie zu erschießen. Eli stürzte sich auf den Mann, der sie bedroht hatte und entwand ihm seinen Blaster. Der Mann gab sich als Nevil Cygni, ein Überlebender der Crew der Dromedar, zu erkennnen und erklärte, dass sie von Piraten überfallen worden waren. Vanto brachte Cygni zu Thrawn, dem er die Vorkommnisse erneut schilderte. Tatsächlich handelte es sich bei Cygni aber um einen der Anführer der Piraten. Thrawn ließ Eli bei Kapitän Rossi Bericht erstatten und empfahl ein vollständiges Team zur näheren Untersuchung der Umstände zu entsenden. Rossi hielt die Maßnahme für übertrieben und wollte wegen eines Konflikts auf Moltok umgehend aufbrechen, allerdings überredete Vanto sie, dass Thrawn zumindest mit einem kleinen Team aus Technikern zurückbleiben durfte. Er selbst wurde von Rossi ohnehin abkommandiert bei Thrawn zu bleiben. Die drei Crewmitglieder, die sich bereits mit ihnen auf dem Frachter befanden, meldeten sich freiwillig für die Mission, sodass Thrawn lediglich seine Buzz-Droiden an Bord bringen ließ, einen davon in einer Kiste, die er vor Cygni entgegen nahm. Ihm gegenüber gab er an, den Buzz-Droiden herangeschafft zu haben, um das Tibanna-Gas sicher umzulagern, da der Schließmechanismus das Bergen der Behälter erschwerte. Kurz nachdem Rossi mit der Bloodcrow das System verlassen hatte, stellte sich der Notruf als Falle heraus, denn sobald die Imperialen den Hyperraumantrieb repariert hatten, gab sich Cygni als einer der Piraten zu erkennen. Er zwang Vanto, Jakeeb und Thrawn mit vorgehaltener Waffe sich zu ergeben und ließ den Chiss die beiden anderen Crewmitglieder ebenfalls auffordern, keinen Widerstand zu leisten. Aus dem Laderaum mit den Tibanna-Gasbehältern kamen die übrigen, verborgenen Piraten, darunter auch ihr Anführer Angel.

Obwohl Angel nicht die Notwendigkeit sah, die fünf Imperialen am Leben zu lassen, drängte ihn Cygni dazu und überließ ihm dafür den Buzz-Droiden als Bonus, sofern er seine Gefangenen unbeschadet auf einem Planeten absetzte. Auf dem Schiff der Piraten wurden die Imperialen mit der tatsächlichen Crew der Dromedar eingekerkert, die zunächst ihre vermeintlichen Retter verspotteten. Eli, der sich im Klaren darüber war, dass Thrawn diese Situation bereits geplant hatte, forderte die anderen auf, sich ruhig zu verhalten. Sobald Cygni gemeinsam mit Angel und dem Großteil der Piraten die Dromedar aus dem System gebracht hatte, ließ Thrawn seinen Buzz-Droiden per Transmitter auf ihre Position fliegen. Der Chiss hatte bereits vor der Mission sein altes überflüssiges Rangabzeichen zu einem Transmitter umkonfiguriert. Zuerst bohrte sich der Buzz-Droide durch das Hangarschott, dann durch ihre Zellentür. Da die drei Wachen durch den Lärm angelockt worden waren, warf Thrawn ihnen das Rangabzeichen entgegen, sodass der Buzz-Droide sie lange genug ablenkte, dass die Gefangenen sie überwältigen konnten. Der andere Buzz-Droide, der zuvor von Thrawn angefordert worden war, hatte die Hülle des Raumschiffs auf der anderen Seite der Eingangsluke aufgebohrt und so dafür gesorgt, dass die übrigen Piraten durch das entstandene Vakuum starben. Fähnrich Barlin und Techniker Layneo leiteten dann die Kontrollen des Schiffs um, sodass sie von ihrer Position aus navigieren konnten.

Zurück auf der Blood Crow befand Rossi Thrawns Entscheidungen für zu risikoreich und falsch, da ihrer Meinung nach der Verlust von zwanzig Tibanna-Behältern schlimmer war, als der Verlust der Mannschaft des Frachters. Daher suspendierte sie den Chiss bis eine Entscheidung durch das Imperiale Oberkommando auf Coruscant getroffen worden war und beorderte den Leutnant nach Ansion, um dort zu warten. Da Eli ihm unterstellt war, wurde er nicht suspendiert, wobei Rossi ihm dieses androhte, als er Thrawn verteidigen wollte. Der Chiss dagegen betonte Vantos Wichtigkeit für die weitere Mission der Blood Crow wissend, dass Rossi ihn daraufhin vom Dienst befreien würde, um genau das Gegenteil zu erreichen. Eli erkannte, dass Thrawn Rossi dazu manipuliert hatte, ihm Landeurlaub auszusprechen, den er auf Ansion antreten sollte. Der Chiss erklärte ihm anschließend, dass er vorhatte die drei Piraten zu verhören, vorausgesetzt, dass der Leiter der imperialen Basis auf Ansion – Admiral Wiskovis – ihm das gestattete. Im Gespräch mit Angel waren Thrawn und Eli zwei Begriffe aufgefallen, der Treffpunkt „der Trapo“ und die Bezeichnung „Culoss“. Sie vermuteten, dass es sich bei beiden um umgangssprachliche Bezeichnungen handelte und der Chiss erhoffte sich, diese im Verhör mit den Piraten zu entschlüsseln. Daher benötigte er Eli unter anderem wegen seiner Sy Bysti-Kenntnisse sowie als Zeugen. Wiksovis gestatte Thrawn tatsächlich das Verhör, in dem der Leutnant die Piraten köderte, da er ihnen eröffnete, dass Wilhuff Tarkin persönlich nach Ansion kommen würde, um sich ihrer anzunehmen, da sie Überbleibsel der Q’anah-Piraten waren, eine Gruppe die Tarkin zerschlagen hatte. Thrawn hatte aus dem Wort Culoss geschlossen, dass es sich um Q-los handelte und daher alle Piratengruppen mit diesem Buchstaben recherchiert, wobei ihm die Q’anah-Piraten am wahrscheinlichsten erschienen. Thrawn bot ihnen an, dass sie mit einem Frachter das System verlassen durften, wenn sie ihm den Treffpunkt nannten, an den Angel das Tibanna-Gas brachte. Die Piraten berieten sich in Sy Bysti, während Thrawn und Vanto – der sich mit Admiral Wiskovis in einem anderem Raum aufhielt – ihnen zuhörten. Vanto recherchierte sofort Begriffe, die die Piraten erwähnten, darunter „ub-dub“ und „squalsh“. Abgeglichen mit der Entfernung zu dem Überfall auf die Dromedar fand er heraus, dass die Piraten sich auf Uba im Bursa-Sektor treffen wollten. Auf dem Planeten gab es mehrere Handelsposten, die in der Umgangssprache mit Trapo abgekürzt wurden. Thrawn nannten die Piraten daraufhin ein anderes Ziel, die Stadt Cartherston auf dem Planeten Keitum. Der Chiss gab vor, ihnen zu glauben und hielt sein Wort, in Absprache mit dem Admiral. Wiskovis wollte zumindest die Verantwortung für die Freigabe des Schiffs für die Piraten übernehmen, aber Thrawn bestand darauf, selbst dafür verantwortlich zu sein, falls ihre Aktion fehlschlug und er vor das Kriegsgericht gestellt wurde. Er merkte zudem an, dass Eli als Zeuge für ihn aussagen würde, was dieser bestätigte, auch wenn er dafür Meineid begehen würde. Da Thrawn mit wenig Taktgefühl sein Vorhaben vortrug, bemühte sich Eli, dem Admiral die Intention des Chiss’ so diplomatisch wie möglich nahe zu bringen.

Die Gründungswoche[Bearbeiten]

Bevor über Thrawns Verhalten entschieden werden konnte, nahm der ISB-Oberst Wullf Yularen den Chiss und Eli Vanto zu mehreren Feiern anlässlich der Gründerwoche auf Coruscant mit, um Verbündete im Senat für den Chiss zu gewinnen. Dabei trafen Vanto und Thrawn auf die Senatorenassistentin Arihnda Pryce. Pryce, die wie Vanto ebenfalls von einer Randwelt kam, sich jedoch einen Kernweltakzent angeeignet hatte, konnte dem Fähnrich ansehen, dass ihm das Teilnehmen an den Feierlichkeiten nicht behagte. Vanto fühlte sich fehl am Platz und wunderte sich selbst, warum er mitgenommen worden war, da Yularens Bemühungen Thrawn galten und nicht ihm. Zudem sah Eli seine eigene Karriere durch Thrawns Taten nicht beeinträchtigt, da er lediglich auf Befehl des Chiss’ gehandelt hatte. Außerdem störte ihn eine mögliche Versetzung nicht, denn im schlechtesten Fall vermutete er, dass er wieder zu einem Versorgungsoffizier werden würde. In dem Tribunal einige Tage nach den Feierlichkeiten wurde Thrawn von jeglicher Schuld freigesprochen, während Rossis Kleinlichkeit notiert wurde. Dabei sah sich Eli erneut damit konfrontiert, ob er eine sichere Position als Versorgungsoffizier einer ungewissen Karriere im Beisein von Thrawn vorziehen würde. Im Anschluss an das Tribunal befragte der Chiss Vanto über sein Wissen um Angebot und Nachfrage von Doonium. Da Elis Eltern nicht nur in der Transportbranche arbeiteten, sondern sich auch mit Kauf und Verkauf beschäftigten, wusste der Fähnrich genug, um Thrawn Auskunft zu erteilen. Die plötzliche hohe Nachfrage von Doonium, das offiziell von dem Imperium für den Schiffsbau verwendete wurde, stimmte den Chiss nachdenklich, der ein weiteres geheimes Projekt des Imperiums vermutete. Vanto versprach ihm, Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, wie viel Doonium tatsächlich für den Ausbau der Flotte benötigt wurde. Er schlug zudem vor, die öffentlichen Aufzeichnungen des Senats und des Finanzministeriums zu überprüfen, da auch bei geheimen Projekten Kosten anfielen, die mit öffentlichen Mitteln bezahlt wurden, beispielsweise Materialkosten, Löhne, Technik und Transportkosten. Der Fähnrich argumentierte dabei, dass je größer ein Projekt sich gestaltete, desto höhere Kosten anfallen würden. Die beiden machten sich auf, um ihre neuen Befehle zu erhalten, wobei Eli befürchtete, dass sie keine gute Aufgabe erhalten würden, da sie sowohl Admiral Wiskovis, als auch Kapitän Rossi verärgert hatten. Auf dem Weg wurden die beiden von Culper, Moff Ghadis Assistentin, aufgehalten, die mit Vanto sprechen wollte. Sie bot ihm im Auftrag des Moffs eine prestigeträchtige Position als militärischer Attaché bei einem einflussreichen Gouverneur eines wichtigen Systems im Inneren Rand an, bei der er sicherlich zum Leutnant und bald auch zum Kapitän befördert werden würde. Eli überlegte tatsächlich, ob er weiterhin Thrawns Karriere folgen sollte, bei der er selbst nicht vorankam oder ob er das Angebot annehmen sollte. Allerdings war er sich nicht sicher, ob er überhaupt als militärischer Attaché qualifiziert wäre. Um ihn zu überzeugen, wies Culper den Fähnrich darauf hin, dass eine solche Position für einen Randweltler wie ihn mehr als großzügig war. Vanto nahm daran Anstoß und zeigte sich überrascht, dass selbst in den höheren Rängen des Imperiums die Vorurteile gegenüber den Randwelten so offen gezeigt wurden. Er schlussfolgerte, dass er selbst Ghadi egal war und der Moff lediglich Thrawns Scheitern im Sinn hatte, der seiner Vermutung nach, gerade zum Kapitän befördert wurde. Culper gab zu, dass der Aufstieg des Chiss’ ihrem Vorgesetzten nicht gefiel und nannte weitere Gründe, die jedoch allesamt spezistisch oder materiell waren. Eli lehnte das Angebot ab, da er nicht wegen seiner Fähigkeiten sondern als Mittel zum Zweck benutzt werden sollte. Verärgert darüber versprach Culper ihm noch ihm Hinausgehen, dass Ghadi jede Beförderung für den Fähnrich von nun an blockieren würde. Vanto wurde von Thrawn überrascht, der mittlerweile ihre Befehle abgeholt hatte. Während der Chiss als Erster Offizier auf der Thunder Wasp dienen sollte, die im Mittleren Rand patrouillierte, wurde Eli ihm weiterhin als Ordonnanzoffizier zugeteilt, obwohl sich Thrawn für eine Beförderung des Fähnrichs und eine Brückenposition eingesetzt hatte. Der Chiss erkundigte sich nach dem Gespräch mit Culper, woraufhin Vanto zugab, dass man ihm ein Angebot für eine andere Arbeit gemacht hatte. Die Nachfrage, ob es besser als das jetzige gewesen wäre, verneinte der Fähnrich jedoch.

Schattenschwan auf der Spur[Bearbeiten]

Auf der Thunder Wasp dienten Thrawn und Vanto unter Kommandant Alfren Cheno, der sich trotz anfänglicher Vorsicht wesentlich unvoreingenommener als Kapitän Rossi zeigte. Ungefähr ein Jahr nach ihrem Dienstantritt gelang es Thrawn und Eli eine Schmugglergruppe zu fassen, die Iridium in Molluskschalen transportiert hatten. Dabei hatten sie das Molluskfleisch entgegen der Anweisung ihres Auftraggebers zu schnell über Bord geworfen, wodurch ihnen Makorre gefolgt waren, die das Molluskfleisch fraßen. Dadurch konnten die Imperialen eine klare Spur verfolgen und die Gruppe verhaften. Im Anschluss daran lobte Thrawn Vantos zunehmendes Gefühl für Taktik und diskutierte erneut mit ihm über den hohen imperialen Doonium-Verbrauch. Vanto hatte kein Projekt gefunden, dass eine derartige Menge rechtfertigen würde. Thrawn lenkte die Aufmerksamkeit auf den plötzlichen Preisanstieg von Vulture-Droiden aus den Klonkriegen und vermutete, dass Schattenschwan die Droiden kaufte, da niemand sie für schlagkräftig hielt und sie dadurch kein Aufsehen erregten. Der Chiss sah außerdem eine Verbindung in dem Iridiumschmuggel, den sie gerade aufgedeckt hatten und Schattenschwans Aktivitäten. Vanto befürchtete jedoch, dass Thrawns Beschäftigung mit Schattenschwan bereits an Besessenheit grenzte. Dennoch versprach er dem Chiss, dass er eine mögliche Verbindung untersuchen würde. Wenig später nahm die Thunder Wasp an einem Einsatz im Umbara-System teil, der von Admiral Carlou Gendling geleitet wurde. Vanto holte Thrawn, der die Kunst der Umbaraner in seinem Quartier studiert hatte, zur Brücke, da Cheno eine Besprechung mit ihm abhalten wollte. Laut Vanto hatte Gendling sich selbstsicher gezeigt und glaubte, dass er mit seinem Sternenzerstörer Foremost und zwei Korvetten die Umbaraner problemlos zur Aufgabe zwingen konnte. Die übrigen zwei Korvetten und der leichte Kreuzer seiner Streitmacht waren zu dem Zeitpunkt noch in einem anderen System beschäftigt. Ohne jedoch auf die restliche Streitkraft zu warten, begann Gendling entgegen Chenos Rat zu warten den Angriff auf die Umbaraner. Kurz darauf griffen 400 Vulture-Droiden die imperialen Schiffe an. Vanto bemerkte, dass die Droiden von einem der Monde Umbaras kamen. Thrawn schlussfolgerte aufgrund ihres Angriffsmusters, dass die Droiden von einem der äußeren Monde ferngesteuert wurden. Vanto und Thrawn konnten die verantwortliche Transmitter-Station ausfindig machen und Cheno davon überzeugen, doch Gendling hielt die Bombardierung für zu riskant und ignorierte den Vorschlag. Stattdessen konnte Thrawn eine Markierung auf den Droiden ausmachen, die es den Imperialen ermöglichte sie effizienter abzuschießen. Er ließ dies an die anderen Schiffe übermitteln, was die Zerstörung der übrigen Vulture-Droiden und damit eine Kapitulation der Umbaraner ermöglichte. Gendling zeigte sich über die Hinwegsetzung seiner Befehle jedoch ungehalten und Cheno übernahm die Verantwortung dafür. Thrawn vermutete hinter dem umbaranischen Aufstand in Wirklichkeit Schattenschwans Führung, ein gezielter hoffnungsloser Angriff auf das Imperium, damit dieses die Leitung über die wertvollen umbaranischen Minen übernahm, die unter anderem Doonium lieferten. Eli stimmte zwar zu, dass das Muster Schattenschwan ähnelte, blieb jedoch Thrawns Schlussfolgerung gegenüber skeptisch, dass dies eine absichtliche Zurschaustellung des Kriminellen war.

Aufgrund von Gendlings Verbindungen wurde Cheno kurz darauf offiziell gestattet, den Dienst aufgrund seines Alters zu quittieren, wobei klar war, dass dies lediglich eine andere Formulierung für seine Entlassung war. Während Eli bereits damit gerechnet hatte, zeigte sich Thrawn von dem Prozedere verwundert, da er den Sinn der politischen Intrigen dahinter nicht verstand. Auf Vantos Hinweis, dass seine Fähigkeiten bereits mehrere Vorgesetzte ihre Karriere gekostet oder zumindest für Probleme gesorgt hatte, versprach Thrawn, dass er sich bemühen würde, die politischen Implikationen besser zu verstehen. Unterdessen hatte Yularen von dem ISB alle Hinweise auf Schattenschwan zusammentragen, allerdings kein Muster gefunden, dass mehr Aufschlüsse bieten könnte. Gemeinsam mit Vanto, Thrawn und zwei weiteren Untergebenen begab er sich anschließend in eines der zahlreichen Dojos auf Coruscant, da er Gerüchten über mögliche aufwieglerischen nachgehen wollte. Im Yinchom-Dojo machte das Verhalten von Juahir Madras, eine Freundin von Arihnda Pryce und Lehrerin im Dojo, Thrawn misstrauisch und er schlussfolgerte, dass ihre Verbindung zu dem Interessenverband Weiter Himmel dafür sorgte. Yularen versprach die Gruppierung zu untersuchen, während Thrawn und Eli für die nächten vier Wochen bei Imperator Palpatine im Imperialen Palast bleiben sollten. Vanto hatte die neuen Befehle auf sein Datapad bekommen und verkündete, dass Thrawn zum Kapitän der Thunder Wasp befördert worden war, die zunächst repariert werden musste und anschließend zur Patrouille im Mittleren und Äußeren Rand abkommandiert war. Im Gegensatz zu Thrawn war Eli jedoch erneut nicht befördert worden, was sogar der Chiss bemerkte und überlegte, warum der gewissenhafte Fähnrich länger als üblich in seinem Rang gehalten wurde. Arihnda, die gehört hatte, wie Eli die Befehle erhalten hatte, bemerkte ebenfalls die Unzufriedenheit des Fähnrichs. Als sie später Thrawn um Hilfe bat, da Moff Ghadi sie erpresste, nutzte sie dieses Wissen, um dem Chiss gegenüber zu zeigen, dass sie im Gegensatz zu ihm die politischen Feinheiten der Elite verstand. Im Gegenzug für Thrawns Hilfe versprach sie ihm daher unter anderem, dass sie dafür sorgen würde, dass Eli befördert werden würde.

Nachdem die Thunder Wasp repariert war, wurden Vanto und Thrawn zu einem Disput auf dem Planeten Cyphar abkommandiert. Zwischen dem einheimischen Afe-Clan und menschlichen Siedlern war es zu Streitigkeiten gekommen, da die Kolonisten behaupteten von dem Afe-Clan überfallen zu werden. Sie verlangten eine Sicherheitszone, die jedoch einen großen Teil des Lands der Afe beschneiden würde. Im Gegenzug erklärten die Einheimischen, dass die Übergriffe aus Grenzübergängen auf ihr Land entstanden waren. Thrawn hatte die Mission von Yularen erbeten, da er glaubte, dass Schattenschwan involviert war. Nachdem Vanto die Frachtdokumente der Siedler analysiert hatte, kam er zu dem gleichen Schluss und vermutete, dass die Kolonisten eine Doonium-Ader entdeckt hatten, die sich auf dem Land des Afe-Clans befand und sich nun bemühten, diese loszuwerden. Zunächst trafen sich Vanto und Thrawn mit den Anführern der Siedler und schlussfolgerten, dass Clay Tanoo, Lenora Scath und Brigte Polcery an der Verschwörung beteiligt waren und Bürgermeister Pord Benchel getäuscht hatten, der nichts von den tatsächlichen Vorkommnissen wusste. Anschließend trafen sich die Imperialen mit dem Clan-Anführer der Afe, Häuptling Joko, um seine Seite der Geschehnisse zu erfahren. Der Häuptling berichtete, dass die Siedler mehrfach ihr Land und ihre Behausungen angegriffen hatten, auch wenn bisher noch kein Afe gestorben war. Thrawn versprach, dass die Übergriffe noch in der gleichen Nacht enden würden und blieb mit Vanto in dem Feld, in dem der erste Angriff stattgefunden hatte. Er und Vanto vermuteten, dass die Siedler, die an den Übergriffen beteiligt waren, noch in der gleichen Nacht angreifen würden. Sie versteckten sich in der Versammlungshalle bis die Angreifer auftauchten. Vanto erkannte, dass das Feld der Afe mit einer Substanz bedeckt war, die eine Vorstufe von Gewürz darstellte. Thrawn ließ die vorsorglich bereit gemachten Shuttles und ihre TIE-Eskorte ihre Koordinaten anfliegen, was laut Elis Berechnungen zwanzig Minuten dauern würde. Sie erkannten, dass die Angriffe der Siedler zunehmend provokanter werden sollten, um eine gewalttätige Reaktion der Afe zu erhalten, die ihnen zum Vorteil gereicht hätte. Die Siedler waren mit drei offenen Landgleitern angerückt, bemannt mit neun Männern und drei Frauen. Thrawn und Vanto teilten sich auf, indem der Chiss sich den Gleitern näherte, nachdem die Siedler sie verlassen hatten und das Feuer auf die Maschinen eröffnete. Abgelenkt davon wandten sich die Angreifer Thrawn zu, weshalb Vanto problemlos sechs von ihnen mit seinem Blaster ausschalten konnte, bevor sie realisierten, dass sie von beiden Seiten beschossen wurden. Es gelang den Imperialen die gesamte Gruppe gefangen zu nehmen, darunter auch Clay Tanoo. Anschließend befahl Thrawn die Teile des Afe-Lands mithilfe eines TIE-Jägers und den Turbolasern der Thunder Wasp zu beschießen, um das Skarn – die Gewürzvorstufe – zu zerstören und so jeden Anreiz für künftige Überfälle nichtig zu machen. Trotz der erfolgreich aufgelösten Verschwörung zeigte sich Häuptling Joko ebenfalls nicht glücklich über die Zerstörung des Feldes. Auch das Oberkommando war von Thrawns Initiative nicht angetan und verlangte einen sofortigen Bericht. Thrawn wollte einen wahrheitsgemäßen Bericht liefern, während Eli sich darüber verärgert zeigte, da er wusste, dass dies erneut ihrer beider Karriere schaden würde. Auf dem Rückweg zur Thunder Wasp begegnete er Leutnant Gimm, der den TIE-Jäger geflogen hatte und sich als einer der Kadetten herausstellte, die Vanto und Thrawn vor Jahren angegriffen hatten. Er bemerkte, dass Vanto immer noch im Rang eines Fähnrichs diente, auch wenn dieser sich damit verteidigte, dass er dem besten Kommandanten des Imperiums unterstellt war. Eli widerstand der Versuchung den Leutnant zu schlagen und begnügte sich mit dem Wissen, dass Gimm niemals herausfinden würde, dass Thrawn für seine Versetzung zur Skystrike-Akademie und damit seine Karriere als Pilot verantwortlich war. Auf Coruscant musste Thrawn seine Handlungen erneut vor einem Kriegsgericht verteidigen, doch seine Ergebnisse sorgten für seinen Freispruch. Kurz darauf suchte Arihnda Pryce Gouverneur Tarkin auf, um ihm die Informationen über Weiter Himmel und Moff Ghadi zu übergeben, den sie aufgezeichnet hatte, als sie ihm vorgespielt hatte Informationen über Tarkin zu haben. Damit war Tarkin in der Lage sich Moff Ghadis, der ein langjähriger Gegner von ihm war, zu entledigen. Pryce erbat als Gegenleistung lediglich, dass er seinen Einfluss nutzte, um Ghadis Blockierung von Eli Vantos Beförderung aufzuheben und für sich selbst, seinen Schutz und seine Unterstützung.

Unterdessen waren Thrawn und Eli dabei mehrere kleinere Schmugglerbanden auszuschalten, die von kleineren Systemen aus agierten. Dank Vantos Fähigkeiten verdächtige Schiffsladungen und Transporte zu identifizieren gelang es ihnen, binnen weniger Wochen vier verschiedene Gruppierungen zu eliminieren, von denen drei Doonium schmuggelten. Zwei davon, glaubte Thrawn, gehörten zu Schattenschwan. Doch da mindestens fünf weitere Gruppen, die Vanto gefunden hatte, nicht in dem Patrouillengebiet der Thunder Wasp und damit außerhalb von Thrawns Handlungsbereich lagen, kamen die beiden dem mysteriösen Schmuggler nicht näher. Zudem konnten sie weiterhin weder herausfinden, warum Schattenschwan das Doonium wollte, noch warum das Imperium derartig große Mengen benötigte. Bevor sie weitere Gruppen unschädlich machen konnten, wurden Thrawn und Eli nach Coruscant zuückberufen, wo sie entgegen Vantos Befürchtungen – keinen weiteren Tadel erhielten, sondern die von Arihnda Pryce versprochene Beförderung. Vanto wurde dabei zum Kapitänsleutnant befördert, was einen ungewöhnlichen Sprung über mehrere Ränge bedeutete, während Thrawn den Rang eines Kommodores erhielt. Dazu gehörte auch das Kommando über ein neues Schiff mit dem Imperium I-Klasse Sternenzerstörer Chimaera.

Der Wookiee-Transport[Bearbeiten]

Einige Zeit später erhielt die Chimaera einen Notruf des Truppentransporters Sempre, der von zwei Staffeln V-19 Torrent-Sternenjägern sowie der Fregatte Castilus angegriffen wurde. Schiffe, die zwei Wochen zuvor gestohlen worden waren. Vanto und Thrawn mutmaßten, dass Schattenschwan involviert sein könnte, wollten jedoch zuerst die Situation analysieren. Allerdings erfuhren sie keine Details über die Ladung des Transporters, lediglich Sturmtruppenkommandant Ayer wusste darüber Bescheid und hatte direkten Befehl von Coruscant erhalten, der ihn zur Verschwiegenheit zwang. Da die Sempre bei der Ankunft der Chimaera jedoch bereits verlassen im All trieb, konnten Thrawn und Eli die Sturmtruppen auf das Schiff begleiten, wo sie merkwürdige Todesursachen durch stumpfes Trauma und Spuren vorfanden, die auf keine menschlichen Angreifer hinwiesen. Zusammen mit Tonaufnahmen des Schiffs, stellte sich heraus, dass das Imperium Wookiee-Sklaven transportiert hatte, eine Tatsache, die Vanto mit Unbehagen aufnahm. Er analysierte mit Thrawn mögliche Hauptquartiere, von wo der Transporter die Sklaven aufgenommen hatte. Sie grenzten die Suche auf Lansend Zwo-Sechs, eine alte Zollabfertigungsstation, ein und der Kommodore gab den Befehl die Station anzufliegen. Aufgrund des perfekt geplanten Überfalls der Sempre vermuteten die Imperialen, dass es einen Spion auf der Station gab, weshalb sie diese nicht mit einem bloßen Funkspruch warnen wollten. Als die Chimaera Lansend Zwo-Sechs erreichte, war die Schlacht bereits in vollem Gange, doch es gelang dem Sternenzerstörer, den Hyperantrieb der Fregatte außer Kraft zu setzen und den Großteil der V-19 Torrent-Sternenjäger auszuschalten. Mithilfe der Turbolaser der Chimaera konnten zudem die Angreifer in der Basis von den Imperialen getrennt werden. Vanto erkundigte sich bei Thrawn, was mit den Wookiees geschehen sollte, doch der Kommodore beharrte darauf, dass sie imperiale Ressourcen waren und er sich deshalb nicht in die Angelegenheit einmischen würde. Eli war kein Anhänger der Sklaverei und drückte sein Unbehagen über die Praktik des Imperiums aus, jedoch ohne Ergebnis.

Botajef[Bearbeiten]

Als der Planet Botajef seine Unabhängigkeit von dem Imperium erklärte, schickte Admiral Donassius die Chimaera, um die Rebellion dort zu beseitigen. Die Jefi wurden von einem menschlichen Gouverneur namens Quesl geführt, der seine Führungsqualitäten genutzt hatte, um den Respekt der Einheimischen zu gewinnen. Eli Vanto drückte Thrawn gegenüber seine Bedenken über die Mission aus, da er vermutete, dass der Kommodore so in Ungnade fallen sollte. Seiner Meinung nach gab es zwei Möglichkeiten für den Verlauf der Mission: Die erste wäre eine schnelle, aber brutale Eindämmung des Aufstandes, der Thrawn den Ruf eines amoklaufenden Aliens geben würde. Die zweite Möglichkeit wäre, dass die Verteidigungstruppen von Botajef ihnen überlegen waren und sie aus dem System trieb, was einen Respektsverlust für den Chiss darstellen würde. Thrawn, der auf dem Flug nach Botajef die Kultur der Jefi studiert hatte, hoffte jedoch auf eine alternative Lösung. Die Jefi respektierten starke Anführer, weshalb der Kommodore sich auf den Gouverneur konzentrieren wollte, anstatt den Planeten mit militärischen Mitteln einzunehmen. Er sah sich zudem die Aufnahme von Quesls Unabhängigkeitserklärung erneut an und diskutierte sie mit Eli Vanto. Dieser hatte zuvor bereits alle Kunstwerke, die in der Aufnahme zu sehen waren, einzeln erfasst und aufgenommen, damit der Chiss sie bei Bedarf untersuchen konnte. Thrawn hatte schon erkannt, dass es sich dabei ausschließlich um Kunstwerke der Jefi handelte. Er vermutete zudem, dass Quesl das Regierungsgebäude mit schweren Geschützen ausgestattet hatte und die Imperialen bei ihrer Ankunft erneut herausfordern würde. Der Chiss glaubte, dass sich Quesl nicht auf dem Planeten aufhielt, sondern im Orbit und bereitete dementsprechend seinen Plan vor. Bei der Ankunft über Botajef wurde die Chimaera von zwei CR90-Korvetten empfangen, während fünf Staffeln von V-19 Torrent-Sternenjägern von dem Nordpol des Planeten starteten und zwei weitere Staffeln von dem Südpol aufbrachen. Thrawn ließ je vier TIE-Jäger in der Nähe der Korvetten vorbeifliegen, während der Rest der TIE-Jäger, inklusive einer Spezialstaffel, vor der Chimaera Position beziehen sollte. Vanto, der nichts von einer Spezialstaffel erfahren hatte, zeigte sich überrascht, vermutete jedoch, dass Thrawn mit Oberleutnant Yve eine besondere Taktik entwickelt hatte. Wie erwartet meldete sich Quesl und verlangte von Thrawn den sofortigen Rückzug aus dem System. Der Kommodore wies auf den Bruch eines Vertrages hin, den die Jefi nach den Klonkriegen unterzeichnet hatten und verlangte die Abschaltung der Geschütze auf dem Planeten. Auf Quesls Provokation hin ließ er die Spezialstaffel der TIE-Jäger die Geschütze zerstören und gleichzeitig die Chimaera in Richtung einer Korvette abdriften. Dabei zeigte sich, dass Quesl, wie vermutet auf einer der Korvetten war, da einer der Piloten bei dem Vorbeiflug der TIE-Jäger bereits einmal ausweichen wollte und durch den Kollisionskurs des Sternenzerstörers erneut die Korvette einen Moment lang aus dem Weg zu manövrieren versuchte. Dies zeigte sich außerdem darin, dass Quesls Hologramm plötzlich flackerte. Wie der Chiss vermutete, bestand die Crew der einen Korvette aus Jefi, die auf die Befehle des Gouverneurs vertrauten und die Korvette von Quesl aus einer menschlichen Besatzung, die in Angesicht der Gefahr durch die feindlichen Schiffe ausweichen wollte. Tatsächlich hatte der Gouverneur sich mit den Kunstwerken der Jefi absetzen und diese verkaufen wollen, da ihr Wert mehrere Milliarden betrug. Thrawn ließ die Verteidigungstruppen von Botajef kontaktieren und den Verrat von Quesl erklären, während der Gouverneur festgenommen wurde. Zudem wies er Eli Vanto an, das Oberkommando über ihre erfolgreiche Klärung des Konflikts zu informieren.

Wiedersehen mit Schattenschwan[Bearbeiten]

Wenig später wurden Vanto und Thrawn zurück zum Imperialen Oberkommando berufen. Flottenadmiral Donassius hatte aufgrund der steigenden Piratenaktivitäten in verschiedenen Systeme die Kommandeure der verschiedener Flotten einberufen sowie die Gouverneure der betroffenen Systeme. Neben Gouverneur Pryce, die nur als Beobachterin anwesend war, da Lothal bereits durch Admiral Konstantine verteidigt wurde, waren die Gouverneure Restos von Batonn, Wistran von Denash und Estorn von Sammun anwesend. Admiral Kinshara von der 125. Flotte und Admiral Durril von der 103. Flotte vervollständigten die Gruppe, da Thrawn die 96. Flotte zugewiesen worden war. Gemeinsam mit Oberst Yularen erklärte Donassius die Situation im Batonn-Sektor, der als Umschlagsort der gegnerischen Gruppen vermutet wurde. Diese hatten bereits auf Batonn eine imperiale Garnison auf der Scrim-Insel überrannt und hielten mindestens hundert Personen als Geiseln, darunter auch Zivilisten. Die Garnison besaß einen Energieschild und Verteidigungsgeschütze, darunter drei Ionenkanonen. Thrawn erbat sich mehr Zeit, um die Situation gründlich zu analysieren, doch das Oberkommando favorisierte eine schnelle Lösung, auch wenn dabei die Geiseln starben. Da der Chiss auf eine längere Planung beharrte, wies Donassius ihm stattdessen Sammun zu und gab Durril den Auftrag, sich um Batonn zu kümmern. Vanto äußerte sich anschließend kritisch über Thrawns Verhalten in der Besprechung und vermutete, dass der Chiss damit endgültig das Vertrauen des Oberkommandos verspielt hatte. Der Chiss zeigte sich davon nicht beeindruckt und kontaktierte stattdessen Kommandantin Faro, um sie mit der 96. Flotte nach Sammun zu schicken. Zu Elis Überraschung plante Thrawn mit ihm nach Batonn zu fliegen, um sich einen Überblick über die dortige Situation zu verschaffen. Deshalb war er mit seinem Untergebenen auch nicht in einer üblichen Lambda-Fähre auf Coruscant gelandet, sondern einem zivilen Frachter, der zuvor einigen Schmugglern abgenommen worden war. Vanto und Thrawn beobachteten in sicherer Entfernung zu Batonn den Verlauf von Durills Angriff auf die Garnison, wobei der Chiss feststellte, dass sich Elis Auffassungsgabe verbessert hatte. Während sie zusahen, wie sich Durills Schiff – die Judicator – von den Ionenkanonen auf der Insel langsam außer Gefecht gesetzt wurde, bemerkten sie, dass sich mehrere Schiffe ungesehen von der Insel entfernten. Thrawn ließ eines davon, das Batonn verließ, von Eli kontaktieren, wobei dieser sich als Schmuggler ausgab. Er erhielt Koordinaten von dem anderen Frachter für einen Treffpunkt, bei dem sie einen möglichen Handel besprechen könnten. Dort angekommen gab Vanto sich als der Händler Horatio Figg aus und zog Thrawns alte Uniform an, um den Eindruck zu erwecken er habe sie von einem Imperialen gestohlen. Zudem gab der Chiss ihm sein altes Leutnantsabzeichen mit dem eingebauten Transmitter mit. Obwohl Eli mit dem Plan nicht glücklich war, vertraute er Thrawn und gab sich den Schmugglern gegenüber selbstbewusst, als er ihr Schiff betrat. Allerdings stellte sich heraus, dass ihr Anführer Nevil Cygni – Schattenschwan – war, der Vanto sofort erkannte. Glücklicherweise glaubte Cygni, dass Thrawn seinen Untergebenen alleine entsandt hatte und selbst den Angriff auf Batonn anführte.

Ins Reich der Chiss[Bearbeiten]

Während Thrawn nach Coruscant zurückkehrte und dort in den Rang eines Großadmirals erhoben wurde, schickte er Eli zum Reich der Chiss und vermachte ihm sein Tagebuch. Die Chiss, die bereits über seine Ankunft informiert waren, nahmen Vanto an den geplanten Koordinaten mit ihrem Schiff in Empfang. Admiral Ar’alani kontaktierte Eli und hieß ihn willkommen.

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Eli Vanto wuchs auf Lysatra mit den Legenden der Chiss auf, in denen sie als grausame, blauhäutige Krieger beschrieben wurden. Daher war er Thrawn gegenüber zunächst misstrauisch. Allerdings begann er den Mann mit der Zeit zu respektieren und zu schätzen. Diese Loyalität ließ ihn auch das Angebot von Moff Ghadi ausschlagen, der ihm dafür prophezeite, dass er niemals in der Hierarchie des Imperiums aufsteigen und seine Karriere damit ruiniert sein würde. Obwohl Eli bereits als Kadett keine großen Ambitionen verfolgt hatte – ursprünglich strebte er die Position eines einfachen Versorgungsoffiziers an – begannen die kontiniuierlichen Beförderungen Thrawns im Gegensatz zu seinem bestehenden Rang als Fähnrich, an ihm zu nagen. Als er durch Thrawns und Pryces Abmachung schließlich doch zum Kapitänsleutnant aufstieg und damit mehrere Zwischenränge übersprang, zeigte sich Vanto zunächst von der plötzlichen Beförderung überrascht, allerdings fand er sich schnell in seine neue Rolle ein. Thrawn hatte bereits bei seinen ersten Gesprächen mit Eli dessen Potenzial zu einer kommandierenden Position bemerkt und ihn in der Folgezeit stetig darauf vorbereitet, sodass die beiden nicht nur wie Kameraden miteinander agierten, sondern auch wie Mentor und Schüler. Allerdings war es häufig Eli, der den Chiss vor der Politik am imperialen Hof und im Militär warnte, da ihm die Xenophobie des Imperiums bewusst war. Zudem war er den Fehlern des Imperiums nicht blind gegenüber und lehnte unter anderem die Versklavung der Wookiees entschieden ab.

Als Sohn einer Handelsfamilie besaß Eli ein früh gefördertes Talent für Mathematik und Wirtschaft. Zudem war er mit der Gegend um Lysatra und den Randgebieten vertrauter als die meisten Imperialen aus den Kernwelten und konnte nicht nur Basic fließend sprechen, sondern auch die Handelssprache Sy Bisti. Im Zuge seiner imperialen Ausbildung eignete sich Vanto taktisches Wissen sowie umfassende Kenntnis imperialer Protokolle an, die er bisweilen Thrawn ins Gedächtnis rief, wenn dieser mit unorthodoxen Methoden kurz davor war, sie zu ignorieren. Als Thrawn Eli auf die großen Mengen Doonium und weiterer Rohstoffe aufmerksam machte, die von dem Imperium transportiert wurden, nutzte dieser sein Fachwissen, um herauszufinden was das Imperium damit plante.

Quellen[Bearbeiten]