Pistoeka-Sabotagedroide

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Buzzdroide.jpg
Pistoeka-Sabotagedroide
Allgemeines
Hersteller:

Colicoiden-Werksnest[1]

Typ / Bezeichnung:

Sabotagedroide

Technische Informationen
Größe:

0,25 Meter (Durchmesser in Ballform)[2]

Farbe des Photorezeptors:

Rot

Antrieb:
Bewaffnung:
Biografische Informationen
Funktion(en):
Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme

Pistoeka-Sabotagedroiden, oftmals auch als Buzz-Droiden bezeichnet, waren kleine, insektenhafte Sabotagedroiden, die von einer robusten Außenhülle umschlossen waren. Sie wurden vom Colicoiden-Werksnest für die Droidenarmee der Separatisten produziert und sollten feindliche Raumschiffe gefechtsunfähig machen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Pistoeka-Sabotagedroiden waren mit sechs mechanischen Werkzeugarmen ausgestattet, wobei sie diejenigen, die nicht im Gebrauch waren, als Standfüße nutzten.[4] Nebenbei konnten sie sich auch sehr schnell rollend fortbewegen, wenn sie ihre Kugelform annahmen.[5] Ihre beiden Hüllenhälften waren gelb-grau gefärbt, während die farblose Innenseite mit einem Wabenmuster versehen war.[4] Auf ihrer Vorderseite besaßen die Droiden drei rote, übereinander angeordnete, Fotorezeptoren. Der primäre Rezeptor und gleichzeitig die größte Schwäche der Buzz-Droiden war ihr großes, zentrales Auge: Durch einen gezielten Angriff auf dieses konnte man die Droiden außer Gefecht setzen.[4] Darunter befand sich ein Entfernungsmesser, mit dem sie den Abstand zum feindlichen Ziel erfassten. Oberhalb der Fotorezeptoren befand sich das Droidenhirn und eine Kommunikationsantenne.[1] Buzz-Droiden gaben teils hektische, teils kreischende, kicherähnliche Laute von sich.[4]

Ablauf eines Einsatzes[Bearbeiten]

Bis zu sieben Buzz-Droiden befanden sich in einer düsengetriebenen Diskordanzrakete,[1] die von einem Tri-Droidenjäger, einem Geierdroiden oder einem Droiden-Kanonenboot abgeschossen wurde. Sobald der Einschlag auf ein feindliches Schiff bevorstand, explodierte die Rakete und setzte einen ganzen Schwarm ballförmiger Buzz-Droiden frei. Diese flogen, vorerst noch von ihrer stoßfesten, runden Hülle geschützt, auf das Ziel zu. Zu diesem Zweck waren in der Hülle drei Lücken für die Fotorezeptoren ausgespart und als Antrieb in ihre Rückseite vier Manövrierschubdüsen eingebaut worden. Erst nachdem sie auf dem Feind gelandet waren, sprangen die beiden halbkugelförmigen Schalen auf und sie setzten ihr Arsenal an Sabotagewaffen – unter anderem eine Kreissäge und einen Bohrer – frei, um das Schiff Stück für Stück auseinander zu nehmen. Schnell und präzise versuchten sie durch die Hülle des Raumschiffs zu schneiden, um die Elektronik außer Kraft zu setzen.[4] Andere hingegen versuchten, die Cockpitscheiben zu zerstören, sodass der Pilot in den Weltraum, beziehungsweise die Atmosphäre hinausgesogen wurde.[6] Außerdem wurden die Droiden aufgrund ihrer geringen Größe manchmal als Ersatz für Aufklärungssonden eingesetzt und erledigten Spionagetätigkeiten.[5] Sich beim Angriff eines Buzzdroiden zu verteidigen war schwer, weshalb von ihnen eine große Gefahr ausging.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Buzz-Droiden kamen erst gegen Ende der Klonkriege ab circa 20 VSY zum Einsatz, wie zum Beispiel an Bord eines von den Separatisten gekaperten Sternzerstörers, mit dem die Konföderation einen Anschlag auf eine Raumstation verüben wollte. Als Eindringlinge bemerkt wurden, befahl der Kommandant der Mission einem Buzz-Droiden, diese zu finden und zu beschatten. Die Eindringlinge, eine republikanische Spezialeinheit namens D-Squad, die aus mehreren Droiden bestand, bemerkte den Lauschangriff und verfolgte ihn. Der Buzz-Droide lockte das D-Squad allerdings in eine Falle, denn er verschwand in einen Raum, in dem sich dutzende weitere Buzz-Droiden aufhielten. Die Saboteure umkreisten die Droiden, wurden aber durch R2-D2 zurückgedrängt. Letztendlich wagte ein Droide des D-Squad es, aus der Belagerung auszubrechen und die Luftschleuse des Raumes zu öffnen, wodurch alle Buzz-Droiden in den Hyperraum gesaugt wurden.[5] In der Schlacht von Cato Neimoidia setzten sich mehrere Buzz-Droiden an der Unterseite von Anakin Skywalkers Eta-2 Actis-Klasse Abfangjäger fest, beschädigten die Turbinen und verursachten eine Explosion, bei der Skywalker sein Bewusstsein verlor. Sein Astromechdroide R2-D2 schaffte es aber, den Jäger notzulanden.[7] Während der Schlacht um Ringo Vinda überfiel ein Schwarm Buzz-Droiden das Raumschiff, welches den kranken Klonkrieger Tup nach Kamino überführen sollte, und halfen bei seiner Entführung, indem einer von ihnen den Klon von seiner Trage losschnitt.[6]

In der Schlacht von Coruscant setzten Droidenjäger diese Sabotagedroiden gegen die Jedi-Sternenjäger von Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi ein. Dabei schafften sie es, Obi-Wans Steueraggregate zu blockieren und seinen Astromechdroiden R4-P17 durch das Absägen seiner Kuppel zu zerstören. Anakins Droide R2-D2 konnte sich jedoch erfolgreich zur Wehr setzen und einen Buzz-Droiden unschädlich machen, indem er dessen mittleres Auge angriff.[4] Bis zum Ende des Krieges hatte die Republik es nicht geschafft, einen wirkungsvollen Schutz gegen die Droiden zu entwickeln.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Buzzdroid.jpg
Pistoeka-Demontageeinheit
Allgemeines
Hersteller:

Colicoiden-Werksnest

Typ / Bezeichnung:

Sabotage-Droide

Modell:

Pistoeka Sabotage-Droide

Preis:

2000 Credits (Buzz-Rakete mit insgesamt 5 Droiden)

Besondere Merkmale:
  • Bohrkopf
  • Plasmaschneidbrenner
  • Kreissäge
  • Zieh- und Greifarm
  • Melonengroße Kugeln
Technische Informationen
Größe:

ca. 0,25 Meter im Durchmesser

Biografische Informationen
Funktion(en):

Sabotage von Raumjägern

Zugehörigkeit:

Pistoeka-Demontageeinheiten, auch Buzz-Droiden genannt, waren kleine, in Raketen verstaute Droiden der Separatisten.

Sobald eine Rakete einen Jäger getroffen hatte, setzte sie einen ganzen Schwarm Buzz-Droiden aus. Diese flogen, vorerst noch von ihren Kugeln geschützt, auf den Feind zu. Erst wenn sie sich auf dem Jäger festgesetzt hatten, setzten sie ihr tödliches Arsenal an Sabotagewaffen frei. Dieses Arsenal bestand unter anderem aus einer Kreissäge, Greifzange, Bohrer und einem Plasmabrenner. Mit einem kleinen, aber sehr aggressiven Droidengehirn begannen nun die Buzz-Droiden, das Schiff Stück für Stück auseinander zu nehmen.

Dank der geheimen Zusammenarbeit von Graf Dooku und Kanzler Palpatine konnten die Buzz-Droiden mit den Bauplänen der republikanischen Raumjäger ausgestattet werden, um daraufhin ihr Werk noch präziser zu vollbringen.

Die Buzz-Droiden besitzen kleine Solarenergiebrennstoffzellen, die den Droiden mit Energie versorgten. Die Energie fließt durch das mittlere Auge des Buzz-Droiden, das wie ein Repulsator wirkt. Er hält die überschüssige Energie in der Energiezelle, weil der Droide nicht mit zu viel Energie betrieben werden darf. Wenn das mittlere Auge beschädigt wird, kann es zu Überlastung führen und dadurch den Droiden zerstören.

Nach den Klonkriegen gerieten die Buzz-Droiden fast in Vergessenheit, wurden jedoch während des Galaktischen Bürgerkrieges von Tyber Zann wiederentdeckt. Dieser rüstete damit seine StarViper-Jäger aus, um diese effektiver gegen Raumjäger der Rebellen-Allianz und des Imperiums zu machen.

Quellen[Bearbeiten]

  • Das Design der Buzz-Droiden stammt von eigentlich viel größeren Modellen.
  • Die Idee für die Buzz-Droiden ist am Fabelwesen Gremlin orientiert, was sich auch in der spielhaften Freude zeigt, als sie Obi-Wan Kenobis Raumjäger zerlegen.