Sieges-Klasse Sternenzerstörer

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Zwei Sieges-Klasse Sternenzerstörer

Die Sternenzerstörer der Sieges-Klasse[1] waren von der Galaktischen Republik[2] und später dem Galaktischen Imperium genutzte Großkampfschiffe. Der Imperiale Palast verfügte über ein Landefeld, das groß genug war, um Schiffe dieser Art aufzunehmen.[1]

Ein Sternenzerstörer der Sieges-Klasse setzte die Sentinel-Basis in der Nähe des Sentinel-Mondes aus. Fünf Jahre nach dem Ende der Klonkriege ließ Darth Vader seine Meditationskammer für eine Mission auf Murkhana von einem Sieges-Sternenzerstörer in die Korvette Aasdorn verladen. Später wurde die Korvette von Berch Teller gestohlen, der sie in den Kampf gegen die Galidraan-Basis führte. Der Zeitpunkt war sorgfältig gewählt, da sich weniger als eine Stunde zuvor noch ein Sternenzerstörer der Sieges-Klasse im Galidraan-System befunden hatte.[1] Während des Galaktischen Bürgerkrieges, zum Zeitpunkt seiner Zusammenarbeit mit Inspektor Thanoth, überwachte Darth Vader eine aus Schiffen der Imperiums- und Sieges-Klasse bestehende Flotte.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 Tarkin
  2. Laut dem Roman Der Auslöser wurde die Sentinel-Basis bereits zu dieser Zeit ausgesetzt.
  3. Darth VaderSchatten und Geheimnisse

Ein Sieges-Klasse Sternenzerstörer im Kampf

Der Sternenzerstörer der Sieges-Klasse,[1] auch Victory-Klasse,[2] war ein Großkampfschiff, das erstmals während der Klonkriege von der Galaktischen Republik eingesetzt wurde. Später diente es auch in der Flotte des Galaktischen Imperiums[1] sowie zahlreichen weiteren Streitkräften.[3] Das Schiff wurde selbst mehr als 60 Jahre nach seiner Indienststellung noch genutzt.[4]

Beschreibung[Bearbeiten]

Sternenzerstörer der Sieges-Klasse waren 900 Meter lang und verfügten[5] über die für Sternenzerstörer typische Dreiecksform.[6] Diese erlaubte den Schiffen, den Großteil ihrer Waffensysteme auf Ziele um die vorderen Bereiche feuern zu lassen.[5] Die Hülle bestand aus Doonium in Schlachtschiff-grau. Die 100 Schiffe des Crimson Command bestanden dagegen aus karmesinroter Havod-Legierung.[7] Angetrieben wurde die Sieges-Klasse von drei Haupt- und vier Sekundärtriebwerken. Auf der Unterseite des Schiffes befanden sich Hangars, während der obere Teil mit Deckaufbauten und der Brücke bedeckt war. Der Brückenturm verfügte über drei kugelförmige Systeme auf der Oberseite,[8] sowie einen Richtung Bug ausgerichteten Beobachtungsturm.[9] Es gab jedoch auch Schiffe mit zwei Beobachtunstürmen.[10] Die Hangars der Sieges-Klasse waren in der Lage, 24 Sternenjäger aufzunehmen[11] sowie zum Transport von Kampfläufern der AT-Baureihe genutzte Theta-Klasse AT-AT-Fähren.[12] Es gab jedoch auch Schiffe mit anderen Brückendesigns[13] oder einer abweichenden Anzahl Triebwerken.[14] Die Schiffe der Sieges-Klasse wurden unter anderem in schweren Angriffskontingenten eingesetzt. Diese beinhalteten üblicherweise vier bis acht mittlere oder schwere Kreuzer und wenn möglich, einen Sternenzerstörer der Sieges-Klasse.[2] Sie dienten auch als Garnison des Mondes von Kessel.[15]

Geschichte[Bearbeiten]

Eine imperiale Armada bestehend aus einem Schlachtkreuzer der Praetor II-Klasse, einem Sternenzerstörer der Imperium I-Klasse und einem der Sieges-Klasse befindet sich im Kampf.

Mit Hilfe von Bevel Lemelisk[16] und seiner Tochter Lira entwickelte Walex Blissex[17] während der Klonkriege den Sternenzerstörer der Sieges-Klasse. Dieses erste Modell wurde als Sieges-I-Klasse bezeichnet.[18] Noch während des Krieges[19] wurde ein verbessertes Modell mit höherer Geschwindigkeit produziert, die Sieges II-Klasse.[18] Schiffe der Sieges-Klasse nahmen an einigen Schlachten des Krieges teil, so unter anderem an der Schlacht von Murkhana gegen Ende der Kriegshandlungen im Jahr 19 VSY. Noch im selben Jahr griffen Sieges-Klasse Sternenzerstörer den Planeten Kashyyyk im Auftrag des Galaktischen Imperiums als Teil einer größeren Streitmacht an.[1] Die Sieges-Klasse verdrängte zunehmend die älteren schweren Kreuzer der Dreadnaught-Klasse ab.[20] Nach dem Ende der Klonkriege wurden die Sternenzerstörer allerdings selbst zunehmend von der neueren Imperium-Klasse verdrängt. Sie bildeten jedoch vorerst das Rückgrat der Flotte.[18]

Als Ace of the Spacelanes Maarisa Zsinjs Schiff der Venator-Klasse Retaliation ausgemustert werden sollte, meldete sich ihr Sohn Zsinj freiwillig, das Kommando des Schiffes zu übernehmen. Da sich Maarisa Zsinj der Piraterie hingab, wurde ihr Sohn Zsinj damit beauftragt, sie zu jagen. Für diese erfolgreiche Kampagne erhielt er den Titel Kriegsherr und das ebenfalls auszumusternde Schiff der Sieges-Klasse Eisenfaust. Als er zum Hochadmiral befördert wurde, wurde Zsinj außerdem das Kommando über das Crimson Command übertragen.[21] Während des Galaktischen Bürgerkrieges wurde der Sieges-Sternenzerstörer GrimDeath I der Piraterie verdächtigt und ihm wurden Verbindungen zur Rebellen-Allianz nachgesagt. Raumtruppen erhielten die Aufgabe, das Schiff zu kapern.[22]

Die Brüder Treuten und Kosh Teradoc nahmen nach ihrer Beförderung zum Kapitän Positionen im Crimson Command ein.[7] Zsinj, der sich mittlerweile vom Imperium losgesagt hatte, verfügte nach wie vor über Sternenzerstörer der Sieges-Klasse, von denen einige sich an der Schlacht von Dathomir beteiligten, wo er auch den Tod fand. Diese Schiffe waren mit Z-95-Kopfjägern bestückt.[23]

Schließlich wurde Treuten Teradoc zum Hochadmiral befördert und übernahm das Crimson Command. Dabei machte er die 13X zu seinem Flaggschiff. Nach Endor nutzte er das Crimson Command, um angsterfüllte imperiale Planeten zu beschützen, im Gegenzug für deren Loyalität. Dabei opferte er einzelne Schiffe in hit-and-run-Missionen.[7] Als der Vollstrecker Sedriss QL 10 NSY den Planeten Balmorra angreifen ließ, waren unter anderem zwei Sternenzerstörer der Sieges-Klasse Teil seiner Streitkräfte.[24] 12 NSY übertrug Treuten Teradoc Vizeadmiral Gilad Pellaeon das Kommando über seine Schiffe. Pellaeon verbündete sich jedoch mit Admiral Natasi Daala, die Treuten gemeinsam mit mehreren anderen Kriegsherren hinrichten ließ und deren Besitztümer übernahm. Anschließend erhöhten sie der Bestand an Sieges-Klasse Sternenzerstörern auf 112 Schiffe.[25]

Walex Blissex entwarf schließlich den Sternenzerstörer der Republik-Klasse als Nachfolgemodell für die alte Sieges-Klasse. Dieses Schiff kostete halb so viel wie ein Sternenzerstörer der Imperium-Klasse, benötigte ca. ein Fünftel der Besatzungsstärke und verfügte über zwanzig Prozent mehr Feuerkraft als die Imperium I-Klasse.[26] Diese Schiffe wurden erstmals während der Schwarze-Flotte-Krise im Jahr 16 NSY eingesetzt.[27] Ein Jahr später nutzte Kueller von Droiden gesteuerte Sieges-Klasse Sternenzerstörer in der Schlacht von Almania.[28] Jahre später während des Schwarmkrieges wurde der Sternenzerstörer der Sieges-Klasse Admiral Ackbar von den Streitkräften der Galaktischen Allianz eingesetzt. Dieser wurde im Zuge der Schlacht im Murgo-Engpass von der Kolonie der Killiks gekarpert.[3] Schließlich wurde das Schiff wieder von der GA übernommen und diente noch zur Zeit des zweiten Galaktischen Bürgerkrieges.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Erstmals tauchte der Zerstörer in der 1979 erschienenen Originalausgabe von Han Solos Rache auf, wurde später von West End Games für ihr Rollenspiel aufgegriffen, und tauchte anschließend immer wieder in den verschiedensten Veröffentlichungen des Erweiterten Universums auf, darunter Bücher, Comics und Spiele. Erstmals wurde der Sternenzerstörer der Sieges-Klasse im Imperial Sourcebook aus dem Jahre 1989 dargestellt. Später wurden die Schiffe in Sieges-I- und Sieges II-Klasse eingeteilt. Das Schiff aus Han Solos Rache somit rückwirkend zu einem Schiff der Sieges-I-Klasse erklärt. Den ersten Auftritt im neuen Kanon hatte der Zerstörer im 2014 erschienenen Roman Tarkin. Der erste optische Auftritt fand im Jahr 2015 auf dem Cover des dritten Einzelhefts der Geschichte Schatten und Geheimnisse in der Comicreihe Darth Vader statt.
  • Das Brettspiel Electronic Galactic Battle, eine Star-Wars-Version von Schiffe versenken, beinhaltet zwei Sternenzerstörer der Sieges-Klasse als zweitgrößte Schiffe. Dabei handelt es sich optisch lediglich um kleinere Schiffe der Imperium-Klasse. Die Sternenzerstörer verfügen über einen vier Felder bedeckenden Standfuß, sie müssen also vier mal getroffen werden, um sie zu zerstören.
  • Laut Handbuch der Imperialen Streitkräfte wurden Sieges-Klasse Sternenzerstörer zu Interdictor-Klasse Sternenzerstörern umgebaut. Dabei handelt es sich jedoch um modifizierte Schiffe der Imperium I-Klasse.
  • Für das Miniaturenspiel Armada ist ein Modell des Sternenzerstörers der Sieges-Klasse erhältlich, das entweder als Sieges-I- oder Sieges II-Klasse gespielt werden kann. Darüber hinaus können Schiffe der Sieges-Klasse in den Kartenspielen Customizable Card Game sowie Trading Card Game eingesetzt werden. Dort sind sie jeweils im Rahmen der Erweiterungen A New Hope und dem gleich benannten A New Hope erhältlich.