Sieges-I-Klasse Sternenzerstörer

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Sieges-I-Klasse Sternenzerstörer
Allgemeines
Hersteller:
Serie:

Sieges-Klasse Sternenzerstörer[2]

Modell:

Modell I[2]

Klasse:

Sternenzerstörer[2]

Preis:
  • Nicht für den zivilen Markt bestimmt
  • Schwarzmarktpreis: ca. 50[1] – 57 Mio. Credits[3]
Besondere Merkmale:

Kann in Atmosphäre eintauchen[3]

Technische Informationen
Länge:

900 Meter[3]

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

800 k/mh[2]

Höchstge-schwindigkeit (Vakuum):

40[2] MGLT

Antrieb(e):
Hyperraumantrieb:
Schild(e):

3.200 SBD[4]

Hülle:

1.520 RU[4] Doonium-Rumpf[5]

Energiesystem:

Solar-Ionisationsreaktor[6]

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

5.200 Mann[1]

Passagiere:

2.040 Personen[1]

Hangar:
Beladung:
Nutzung
Rolle:
  • Planetenverteidigung
  • Planetenangriff
  • Raumkampf
Zugehörigkeit:

Der Sternenzerstörer der Sieges-I Klasse, ursprünglich nur Sieges-Klasse, oftmals als SSZ abgekürzt, war ein während der Klonkriege für die Flotte der Galaktischen Republik entworfenes und erstmals gefertigter Sternenzerstörer. Nachdem sich das Schiff in diversen Gefechten bewährt hatte, wurden auch Varianten und ein Nachfolgemodell entwickelt und auf Basis der Entwürfe der Klasse der größere Zerstörer der Imperator-Klasse geschaffen. Nach dem Ende der Klonkriege wurde der Zerstörer in die Flotte des Galaktischen Imperiums übernommen und dienten dort mehrere Jahrzente, bis nach dem Tod des Imperators. Doch auch andere Fraktionen kamen in den Besitz der Schiffe und sie wurden auch von den Nachfolgeregierungen der Neuen Republik weiterverwendet.

Spezifikationen[Bearbeiten]

Bewaffnung und Verteidigungskapazitäten[Bearbeiten]

Ein Sternenzerstörer eröffnet das Feuer mittels Angriffs-Erschütterungsraketen.

Die Primärbewaffnung des Sternenzerstörers bestand aus zehn leichten Vierlingsturbolaserkanonen, unterteilt in zwei Batterien und 20 schweren Doppelturbolasern, unterteilt in vier Batterien. Die beiden Vierlingsturbolaserbatterien deckten den Back- und Steuerbord-Bereich des Schiffs ab und waren unter anderem an der Rumpfunterseite angebracht.


Weiterhin waren Sieges-Sternenzerstörer mit 20 riesigen Angriffs-Erschütterungsraketenwerferröhren bewaffnet. Diese waren für den Planetenangriff konzipiert. Die Werfer waren in vier Batterien unterteilt, die entweder Bug, Heck, Back- oder Steuerbord abdeckten. Jede der Raketenröhren war mit vier Angriffs-Erschütterungsraketen bestückt. Diese Raketen waren deutlich stärker als als vergleichbare Waffen auf anderen Schiffen.[3] Häufig wurden diese durch 80 Standard-Erschütterungsraketenwerfer ersetzt. Die Gesamtzahl an mitgeführten Raketen erhöhte sich dabei auf 1.600.[1] Eine Salve dieser Raketen war stark genug, um die Schilde eines MC80-Heimat-Eins-Sternenkreuzers auszuschalten.[13] Die Raketen konnten auch gegen anfliegende Flugkörper und Raumjäger eingesetzt werden.[8]

Darüber hinaus verfügte ein Schiff der Sieges-Klasse standardmäßig über zehn Traktorstrahlprojektoren, die in schwer gepanzerten, niedrigen auf Türmen montierten Kanzeln untergebracht waren. Die Waffensysteme waren in fünf Batterien zu je zwei Projektoren unterteilt, von denen zwei Batterien die Seiten abdeckten, und drei die Vorderseite. In der Atmosphäre eines Planeten hatten die Projektoren eine Reichweite von 60 Kilometern. Sie waren stark genug, um Schiffe der Korvettenklasse einzufangen.


Hangars[Bearbeiten]

Einflugöffnung

Ein Sternenzerstörer der Sieges-Klasse verfügte über zwei Hangars mit hintereinander angeordneten ventralen Einflugsöffnungen. Die Hangareinrichtungen boten ausreichend Platz, um aufgebrachte Schiffe in der Größe eines Action-V-Transporter aufnehmen zu können.[15]

Schiffe dieser Klasse führten standardmäßig 24 Sternenjäger in ihren Hangars mit, die das unterbringen verschiedener Jäger erlaubten. Ursprünglich waren sie mit RTB-630-Raumbombern und A-6 Interceptors bestückt, die gegen Ende der Klonkriege jedoch durch neuere Snub-Jäger ersetzt wurden.[16] Sternenzerstörer des Galaktischen Imperiums nutzten düblicherweise TIE-Jäger[2] oder deren Bomber-, Abfangjäger- und Jagdbomber-Varianten.[17] Doch auch TIE-Rächer wurden eingesetzt.[8] Zusätzlich konnten bis zu 10 Alpha-Klasse Xg-1 Angriffskanonenboote eingesetzt werden. Die genaue Zusammensetzung der Jäger orientierte sich am jeweiligen Auftrag. Teilweise wurden 12 Abfangjäger für Raumüberlegenheit und 12 Bomber für Zerstörungsmissionen eingesetzt[4], andere Zerstörer führten ausschließlich Bomber mit sich.[9] Es gab jedoch auch einige Schiffe, die keine Jäger mit sich führten oder solche, die deutlich mehr in den Kampf trugen, wie etwa die Achilles mit 48 Jägern.[9] Die Jäger starteten vom primären Hangar aus[4] und wurden in Zweier, Dreier oder Sechsergruppen gestartet.[9] Sieges-Zerstörer der Konzernsektorverwaltung trugen statt TIEs AAV-Jäger mit sich. Diese hatten entweder eine Staffel, zwei oder auch keine an Bord.[18]


Darüber hinaus führten die Zerstörer einige Schiffe zur Unterstützung mit. Darunter befanden sich Theta-Klasse AT-AT-Fähren zwecks Transport von Kampfläufern[10], mehrere Sturmtruppentransporter[8] und ein Gamma-Klasse ATR-6 Angriffstransporter für Kaperoperationen,[9] eine Lambda-Klasse T-4a Fähre für das übersetzen von Offizieren,[8] sowie eine Frachtfähre[8] und mehrere Schwere Schlepper zum Transport von Gütern wie Container.[8]

Oberhalb der Hangarsektion befanden sich die Schiffsdepots, in denen Fahrzeuge gelagert wurden.[7] Diese boten ausreichend Platz um eine große Anzahl verschiedener Bodenfahrzeuge mitzuführen. Darunter 20 mittelschwere Fahrzeuge,[1] wie beispielsweise AT-STs[7] und 20 schwere Fahrzeuge,[1] wie AT-ATs, Fliegende Festungen oder Juggernauts.[6] Darüber hinaus konnten zusätzlich Düsenschlitten untergebracht werden. Die Wartung der Fahrzeuge erfolgte mittschiffs im untersten Bereich.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Entstehung und Bewährungsprobe[Bearbeiten]

Walex Blissex arbeitet an den Entwürfen der Sieges-Klasse.

Während der Klonkriege, im Jahr 20,1 VSY, zweifelte man auf Seiten der Galaktischen Republik an einem Sieg über die Separatisten und ihre schweren Kriegsschiffe. Die Sieges-Klasse war eines der Schiffe, die in die neue Sternenzerstörer-Klasse fielen. 20 VSY ordnete Kanzler Palpatine eine Partnerschaft zwischen den Rendilischen Raumschiffswerften und KTW an. Hintergrund dieser Anordnung war die Befürchtung der Republik, Graf Dooku könne die Rendilischen Raumschiffswerften dazu bewegen, sich von der Republik loszusagen. Aus dieser Partnerschaft ging schließlich das Victor Initiative Project hervor.[16] Gemeinsam mit Bevel Lemelisk und seiner Tochter Lira Blissex erschuf Walex Blissex den Sternenzerstörer der Sieges-Klasse. Anders als die Venator-Klasse diente sie als dediziertes Kriegsschiff und war entsprechend schwerer bewaffnet, verfügte jedoch über eine deutlich kleinere Anzahl an Sternenjägern.[16] Ergänzend designte Blissex den Gladiator-Klasse Sternenzerstörer als Eskortschiff für die größere Sieges-Klasse.

Bedingt durch die Bedrohung seitens der Bollwerk-Flotte unter dem Kommando von Dua Ningo wurde die Sieges-Klasse fast sechs Monate zu früh vom Stapel gelassen. Zu diesem Zeitpunkt galt das Schiff als das ultimative Kampfschiff. Unter dem Kommando von Terrinald Screed und Jan Dodonna stellte sich die Victory-Flotte Dua Ningo bei Ixtlar, Alsakan, Basilisk und schließlich Anaxes. Der unter Dodanna dienende Teil der in zwei Kampfverbände aufgeteilten Victory-Flotte beschäftigte Ningos Schiffe lange genug für einen Hinterhalt seitens Screed. Dieser sprang mit seinem Flaggschiff, der Arlionne, aus dem Hyperraum und bombardierte Ningos Flaggschiff, den Bollwerk-Klasse Schlachtkreuzer Typ I Unrepentant aus nächster Nähe mit einer Breitseitensalve. Durch die Explosion der Unrepentant wurde jedoch auch die Arlionne stark beschädigt und Screed schwer verletzt.[16] Um es mit einem Schiff der Sieges-Klasse aufnehmen zu können, waren vier bis sechs Zerstörer der Recusant-Klasse nötig.

Es wurden zahlreiche Schiffe der Sieges-Klasse hergestellt, wurden jedoch als eher enttäuschend wahrgenommen. Faktoren waren hierbei die höchst geringe Geschwindigkeit und die Abhängigkeit von Raketen. Gegen Ende des Krieges befanden sich bereits überlegene Schiffe in Produktion. Auch ein Nachfolgemodell wurde noch während des Krieges produziert, die Sieg-II-Klasse. Diese verfügte über stärkere Maschinen und Ionenkanonen statt Raketenwerfern. Die Sieges-Klasse selbst verdrängte jedoch gemeinsam mit der Sieg-II-Klasse zunehmend die schweren Kreuzer der Dreadnaught-Klasse.[3]

Dunkle Zeiten[Bearbeiten]

Bedingt durch die hohe Anzahl produzierter Schiffe der Sieges-Klasse bildete diese das Rückgrat der Imperialen Macht. Die Sieges-Klasse stand weiter in Dienst, wurde jedoch durch die größeren Sternenzerstörer der Imperium I-Klasse Sternenzerstörer ersetzt. Dadurch wurde die Sieges-Klasse zur Planetenverteidigung abgestellt. Eine Zeit lang galt es als wahrscheinlich, dass alle Sternenzerstörer der Sieges-Klasse außer Dienst gestellt werden würden.

Zu Zeiten der Rebellion hatte der Imperator zwar geplant, alle VSZ durch ISZ zu ersetzen, doch aus wirtschaftlichen Gründen und da im Kampf gegen die Rebellen viele Kampfschiffe benötigt wurden, wurde die Produktion und Verwendung des Victory-Klasse Sternenzerstörers nie vollständig eingestellt. Allerdings wurden auch viele dieser Schiffe an Privatkonzerne verkauft. 250 Schiffe, die Waffensysteme entfernt, wurden dabei an die Konzernsektorverwaltung verkauft. 25. Denarianische Flotte Zlarb und Magg greifen bei Ammuud den Millennium Falken an, Espo-Zerstörer erscheint und nimmt beide Schiffe in den Traktorstrahl. Als ein Schütze an Bord einer Pinasse das Feuer eröffnet, feuert auch der Zerstörer und reißt ein klaffendes Loch in die Antriebssektion.

Rebellion[Bearbeiten]

Zwei Zerstörer bekämpfen eine Armada der Rebellen-Allianz.

Im Zuge des Galaktischen Bürgerkrieges wurden die Sternenzerstörer der Sieges-I-Klasse weiterhin von der Flotte des Imperiums eingesetzt,[17] sie galten jedoch bereits als antik.[20] Zu einem frühen Zeitpunkt des Krieges kam es zur Schlacht von Denab, wo die aus Sternenzerstörern der Sieges-Klasse bestehende Vierte Angriffsstaffel von BTL Y-Flügel Sternenjäger zerstört wurde. Dabei nutzten die Rebellen die geringe Sublichtgeschwindigkeit der Schiffe aus und konzentrierten ihr Feuer auf je ein Schiff der Staffel, während die anderen nicht zur Hilfe eilen konnten. Im Minos Cluster diente der Sternenzerstörer The Chariot als größtes Schiff der dortigen geringen Militärpräsenz des Imperiums. Einige der Raketenwerfer des Schiffs waren nicht mehr einsatzbereit und es befand sich voraussichtlich für mehrere Monate in Reparatur. Die Bombarde und Crusader nahmen an der Schlacht von Khuiumin teil, wo sie gegen die Eyttyrmin Batiiv Piraten vorgingen. Weniger als 275 von 8.000 Piraten konnten entkommen.

Da die Kohlenwasserstoff-Verarbeitungsangalgen in den Systemen des Äußeren Randes ein leichtes Ziel für die Rebellen-Allianz darstellte und diese bereits ein halbes Dutzend solcher Anlagen zerstörte, entschied das Imperium, seine Anlagen auf dem Planeten Kheedar besser zu schützen. So wurde der umgetaufte Zerstörer Pestage in das System entsandt und das Kriegsrecht ausgerufen. König Gordan, eigentlich proimperial eingestellt, widersetzte sich dem Imperium jedoch und der Kapitän der Pestage entschied, seine TIEs diverse Ziele anfliegen zu lassen und die Erschütterungsraketen des Zerstörers gegen einige der berühmteren Wahrzeichen einsetzen. Innerhalb von 40 Minuten kapitulierte Kheedar bedingungslos.

Die Victory-Zerstörer bildeten in den ersten Tagen des Imperiums das Rückgrat der imperialen Flotte und bewiesen ihre Tauglichkeit vor allem beim Bombardement von Bodenzielen aus dem Orbit heraus, da sie über eine große Zahl von Lenkraketenwerfern verfügen. Allerdings traten sie durch die Sternenzerstörer der Imperium-Klasse in den Hintergrund, da diese über deutlich mehr Schlagkraft verfügten.

Da Lira Wessex erkannte, dass ihr Sternenzerstörer der Imperium-Klasse deutlich teurer und weniger energieeffizient war als der Entwurf ihres Vaters, schmiedete sie mit ihrem Mann Denn Wessex einen Plan, um Walex gefangen zu nehmen. Sie gaben vor, dass Lira im Sterben lag und ihren Vater ein letztes Mal im Relgim-Sektor sehen wolle. Da Walex darauf einging, wurde er auf den Zerstörer Subjugator eingeladen, um mit diesem zu Lira zu reisen. Walex wurde von Rexellian Marshall und Kan Deans auf deren Eigeninitiative hin begleitet. Kurz nach Ankunft auf der Kwenn-Raumstation wurden sie dem Kommandanten des Schiffs, Kapitän Kolaff, gefangen genommen und dreißig Minuten später verließ die Subjugator Kwenn. Schließlich wurde der Zerstörer von der Spezialeinheit Starfall unter Kapitän Torrie gestellt und angegriffen. Diese beschädigten die Subjugator schwer, doch das Schiff war nicht so schwer beschädigt wie Kolaff es ihnen vorspielte. Lira aktivierte eine Selbstzerstörungssequenz, die die Rebellen in den Tod reißen sollten. Allerdings gelang es den drei Rebellen, aus ihren Zellen zu flüchten, Kolaff in einem AT-ST-Duell zu töten, die Rebellen-Streitmacht zu warnen und von der Subjugator zu fliehen.

Kurz nach der Schlacht von Hoth versuchte der Sternenzerstörer Condemnation eine Einrichtung der Viraxo zu unterstützen, aus der die Familie Azzameen Antan Azzameen befreite. Der Zerstörer kam jedoch zu spät und die Rebellen konnten fliehen.[4] Unter Admiral Harkov gelingt es der Protector, den Sepan-Bürgerkrieg zu Ende zu bringen.[8]

Gemeinsam mit dem Strike-Kreuzer Hermes kam der Sternenzerstörer Achilles der CR90-Korvette Assassin zu Hilfe, die als Gefangenentransporter diente und im Hangar der ISD Illustrious transportiert wurde. Die Rebellen-Allianz stellte eine Kampfgruppe zusammen, die die gefangenen Rebellen befreien sollten. Im Rahmen der Operation: Quick Strike griff die Rebellenallianz zuerst die Raumfabrik Drekker an. Im Zuge der Kämpfe erschien der Sternenzerstörer der Sieges-Klasse Inexorable und lieferte sich ein Gefecht mit der Fregatte Meteor. Im weiteren Verlauf der Operation: Quick Strike griff der Sternenzerstörer Aggressor einen Konvoi, bestehend aus der CR90-Gruppe Athega, bei Athega an.[9] Der Sternenzerstörer Stalwart diente als Flaggschiff von Vizeadmiral Thrawn. Nach seiner Beförderung zum Admiral nutzte er die Sceltor als Flaggschiff.[8] Nachdem es Staffel Blau 3,5 NSY mit ihrem Y-Flüglern gelungen war, den Frachter Suprosa aufzubringen, dockte Dash Rendar mit der Outrider an und nahm den Imperialen Computer an sich. Auf ihrer Flucht nach Kothlis trafen die Rebellen jedoch auf den Abfangkreuzer Claw und den Sternenzerstörer Jäger, der TIE-Jäger und Bomber aussandte um die Rebellen zu vernichten. Nach Zerstörung der Jäger durch Dash Rendar und Luke Skywalker sprangen noch einige Angriffskanonenboote ins Gebiet. Den Rebellen gelang es jedoch, die Claw aus dem Gebiet zu vertreiben und nach Kothlis zu springen. Als die Rebellen unter Ace Azzameen versuchten, mit Hilfe der Sabra an einer imperialen Zollstation im Zhar-System vorbei zu gelangen, um sich die Codes der Tydirium bei der Raumkolonie Zhar-Außenposten zu stehlen, springt ihnen der Sternenzerstörer Inexorable entgegen, Den Rebellen gelang es jedoch, einer Entdeckung zu entgehen. 4 NSY versuchte der Sternenzerstörer Vagrant gemeinsam mit zwei Carrack-Kreuzern, den Defiance-Kampfverband daran zu hindern, nach Sullust zu springen. Das Vorhaben konnte jedoch durch einige Rebellen-Piloten, darunter verhindert werden.[4] Im Rahmen von Admiral Zaarins Putschversuch sandte er Einheiten aus, um das Raumschiff des Imperators, die Excalibur, zu zerstören. Neben zahlreichen Korvetten war der Sieges-Klasse Sternenzerstörer Zeplin eines der an dem Versuch beteiligten Schiffe. Maarek Stele gelang es jedoch, den Versuch abzuwehren, sodass der Imperator nach Endor reisen konnte. Die Zeplin unter Kapitän Namuura Din wurde schließlich gekapert/zerstört, als dieser versuchte sich von Zaarin loszusagen und sich mit den Rebellen einlassen wollte.[8]


Spätere Jahre[Bearbeiten]

Walex Blissex entwarf schließlich den Sternenzerstörer der Republik-Klasse als Nachfolger der Sieges-Klasse.[21] Dennoch wurde auch diese weiterhin eingesetzt. Einen Tag nach der Schlacht von Kalinda sprang eine KSA-Flotte unter der Führung der Enforce in das System.[22]

Nach der verlorenen Schlacht von Endor wurden bis ins Jahr 9 NSY keine neuen Sternenzerstörer produziert. Thrawn nutzte sie in seiner Armada und achtete darauf, keines der kostbaren Schiffe zu verlieren. Gnadenlos war einer davon. Bringt Mara Jades Frachter Ätherstraße auf, Kapitän wird von dieser befohlen, sie zu Thrawn und zur Schimäre zu bringen.[15] Zwei Zerstörer bei Schlacht um Qat Chrystac und bei Schlacht um Coruscant, werden durch Abfangkreuzer dabei unterstützt, zielgenau aus dem Hyperraum zu fallen.[23] Während der Schlacht um Ciutric feuerte die Emperor’s Wisdom auf den SternenkreuzerHeimat Eins, deren Raketen ihr schwer zusetzten. Wenig später erschienen die Corusca-Feuer sowie Selonian Fire aus dem Hyperraum und feuerten ihrerseits Raketen ab, durch die die Wisdom zerstört wurde.[13]

Zum Zeitpunkt der Invasion der Yuuzhan Vong waren die meisten Sternenzerstörer der Sieges-I-Klasse bereits zerstört oder verschrottet worden.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 The Force Unleashed Campaign Guide
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 Imperial Sourcebook
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 Starships of the Galaxy (2001)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 X-Wing Alliance
  5. The Imperial Warlords: Despoilers of an Empire, Part 2 auf StarWars.com
  6. 6,0 6,1 The Essential Guide to Vehicles and Vessels
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Operation Starfall
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 8,11 8,12 8,13 8,14 TIE Fighter
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 X-Wing vs. TIE Fighter
  10. 10,0 10,1 Zeitalter der Rebellion – Grundregeln
  11. Han Solos Rache
  12. The Thrawn Trilogy Sourcebook
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 X-WingIsards Rache
  14. Eigenübersetzung: „As Uncle Antan and I boarded the Otana, a Victory-class Star Destroyer appeared at 3 km! Waves of TIE fighters popped onto the CMD.”
  15. 15,0 15,1 Thrawn-TrilogieDie Dunkle Seite der Macht
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 The Essential Guide to Warfare
  17. 17,0 17,1 Rebellion
  18. Pirates & Privateers
  19. Eigenübersetzung: „The Empire’s timing was chillingly accurate. Dash had managed to liberate an Imperial computer from the Suprosa, and the Rebel force was on it’s way to Kohlis to rendezvous with the Liberty. Imagine their surprise as they exited hyperspace to see the Imperial Victory Star Destroyer Hunter and the Interdictor Claw. As long as the Interdictor was in the area, no one would be hypering out.”
  20. Galaxy Guide 6: Tramp Freighters
  21. Cracken’s Threat Dossier
  22. Twin Stars of Kira
  23. Thrawn-TrilogieDas letzte Kommando

Eine Konzeptzeichnung der Imperium-Klasse
  • Erstmals tauchte der Zerstörer in der 1979 erschienenen Originalausgabe von Han Solos Rache auf, wurde später von West End Games für ihr Rollenspiel aufgegriffen, und tauchte anschließend immer wieder in den verschiedensten Veröffentlichungen des Erweiterten Universums auf, darunter Bücher, Comics und Spiele. Erstes optisches Auftreten im Imperial Sourcebook von 1989, erster Auftritt in Spielen in TIE Fighter von 1994.
  • Das Design des Sternenzerstörers basiert auf frühen von Colin Cantwell angefertigten Modellen sowie Konzeptzeichnungen des Sternenzerstörers der Imperium-Klasse, die für den ersten Star-Wars-Film, Episode IV – Eine neue Hoffnung, angefertigt wurden. Diese Konzeptzeichnung wurde darüber hinaus auch für die Subjugator im W6-Abenteuer Starfall verwendet.
  • In einigen Quellen werden Sternenzerstörer der Sieges-I-Klasse nicht übersetzt und die Originalbezeichnung, Victory-I-Klasse, verwendet. Das Buch Graphics lieferte erstmals die vollständige Übersetzung Sieges I-Klasse Sternzerstörer.
  • Die Darstellungen der Zerstörer unterscheidet sich zum Teil stark voneinander. So wurden für einige Bilder das Design der Imperium-Klasse genutzt, wodurch auch der typische Beobachtungsturm verloren geht. In anderen Darstellungen verfügt das Schiff über zwei Beobachtungsstationen. Auch die Flügel werden oft unterschiedlich dargestellt. Im Videospiel Empire at War sehen diese wie Ausbuchtungen der Schiffshülle aus, in X-Wing Alliance befindet sich auf beiden Seiten der Hülle ein geteiltes Flügelpaar. Und auch die Antriebssektion sieht nicht immer gleich aus, so sind es manchmal drei Hauptantriebe, manchmal auch nur zwei. Laut dem Essential Guide to Vehicles and Vessels sind die drei Antriebe jedoch Standard. Darüber hinaus gibt es auch in der Darstellung der Hangarsektion große Unterschiede. In älteren Darstellungen der Schiffe verfügen sie üblicherweise über eine große Hangaröffnung vor dem aus der Hülle hervorstehenden Reaktor. Im Essential Guide to Vehicles and Vessels wurden jedoch ähnlich der Imperium-Klasse zwei Hangars gezeigt. Ab X-Wing Alliance wurden die Sternenzerstörer auch entsprechend dargestellt.
  • Während in der Originalausgabe – in der deutschen Ausgabe fehlt diese Aussage – von Die Rache der Sith – Die Risszeichnungen behauptet wird, das Schiff sei älter als die Sternenzerstörer der Venator-Klasse, heißt es in The Essential Guide to Warfare, dass die Sieges-Klasse das neuere Modell sei.
  • Laut älteren Quellen verfügen die Sternenzerstörer über 80 Raketenwerfer, Starships of the Galaxy (2001) gab die Bewaffnung jedoch mit nur 20 Raketenwerfern an. Das Regelwerk The Force Unleashed Campaign Guide vereinte schließlich beide Angaben und gab an, dass die 20 Werfer die Standardbewaffnung darstellen und die höhere Anzahl eine gängige Modifikation. Darüber hinaus wird in der deutschen Ausgabe des Romans Isards Rache erwähnt, dass Sternenzerstörer der Sieges-Klasse über acht Raketenwerfer verfügen. Dabei handelt es sich jedoch um eine Fehlübersetzung.
  • Auch die Platzierung der Raketenwerfer variiert von Quelle zu Quelle, so sind diese zum Teil um das Schiff verteilt, mit entweder je fünf oder zwanzig Werfern zu allen vier Seiten, oder aber alle nach vorne gerichtet.
  • In den verschiedenen Veröffentlichungen unterscheidet sich auch die maximale Geschwindigkeit des Schiffs. So sind es laut dem Rollenspiel von West End Games 40 MGLT, im Videospiel TIE Fighter 14, und in den Spielen X-Wing vs. TIE Fighter sowie X-Wing Alliance 36 MGLT. Darüber hinaus wurde in späteren Rollenspielen die Atmosphärengeschwindigkeit ausgelassen.
  • In The Force Unleashed Campaign Guide heißt es außerdem, das Schiff verfüge über ein Kontingent von 48 Sternenjägern, während es laut anderen Quellen 24 sind. Da der Zerstörer Achilles im Videospiel X-Wing vs TIE Fighter allerdings tatsächlich 48 Raumjäger startet, wird davon ausgegangen, dass die Anzahl an Sternjägern auf Kosten anderer Schiffe an Bord erhöht werden kann.
  • Laut Han Solo and the Corporate Sector Sourcebook verkaufte die Imperiale Flotte 520 dieser Zerstörer an die Konzernsektorverwaltung. In einigen neueren Werken ist stattdessen von nur noch 250 die Rede.
  • Ein Eintrag über den Sieg-II-Klasse Sternenzerstörer im Zeitalter der Rebellion – Grundregeln der Rollenspielreihe Zeitalter der Rebellion nutzt für die Bewaffnung die Angaben der Sieges-I-Klasse. Im Quellenbuch Starships and Speeders wurde diese Info erneut abgedruckt, mit der Ergänzung, dass Sieg-II-Zerstörer üblicherweise mit Angriffs-Erschütterungsraketenwerfer ausgerüstet sind und nur selten mit Ionenkanone ausgestattet werden.
  • Im Videospiel X-Wing vs TIE Fighter werden die Beobachtungsstationen als Raketenwerfer genutzt.
  • Laut der Schiffsdatenbank in X-Wing Alliance ist das Schiff 898 Meter lang und beherbergt 4.798 Crewmitglieder, sowie 2.040 Soldaten.
  • Beträgt die Länge des Sternenzerstörers üblicherweise 900 Meter, sind es laut der Datenbank im Videospiel X-Wing vs TIE Fighter 1,8 Kilometer. Erst in der Erweiterung wird er ebenfalls mit 900 Metern aufgeführt. Laut der Schiffsdatenbank in X-Wing Alliance ist das Schiff 898 Meter lang.
  • Im Videospiel Rebellion ist es dem Spieler auf Imperialer Seite möglich, Sternenzerstörer der Sieges-I-Klasse herstellen. Der Zerstörer ist dabei eines der Schiffe, die ohne Forschung gebaut werden können. Die Produktion eines Zerstörers dauert 272 Tage und kostet 68 Produktionsmaterialien. Die Instandhaltung kostet 44 Punkte. Das Schiff ist in der Lage, zwei Staffeln Sternenjäger sowie zwei Regimenter zu befördern. Der Hyperantriebswert beträgt 60, der Rumpfwert 1.800 und der Schildwert 200. Das Schiff verfügt über eine Reparaturleistung von 20 sowie eine Schildaufladerate von 10. Die Traktorstrahlstärke beträgt 2. Der Unterlichtantrieb hat einen Wert von 3, die Wendigkeit beträgt 1. Darüber hinaus hat es einen Spionageabwehr-Wert von 10 und eine Feuerrate von 12 Punkten. Das Schiff ist ausschließlich mit Turbolasern zum Kampf gegen andere Großkampfschiffe ausgestattet und hat eine Bugfeuerkraft von 120, sowie 100 zu beiden Seiten. Außerdem hat der Zerstörer einen hohen Bombardierungswert von 4.
  • Im Miniaturenspiel Armada ist es möglich einen Sternenzerstörer der Sieges-I-Klasse einzusetzen. Dieser kostet 73 Punkte und unterscheidet sich von seinem Nachfolger darin, dass er fünf schwarze Würfel nutzt, die schwere Schäden auf kurze Distanz verursachen. Außerdem kann er mit Flugkörpern aufgewertet werden.
  • Im Videospiel X-Wing vs. TIE Fighter ist es möglich, im Rahmen der Combat Engagements eine als Attack on Victory-class Star Destroyer Formidable betitelte Mission der imperialen Operation Clean Sweep zu spielen. Aktiviert der Spieler die Randomize-Option, so besteht die Möglichkeit dass es sich entgegen dem Missionstitel bei der Formidable um einen Sternenzerstörer der Imperium-Klasse handelt
  • Fordert der Spieler im Videospiel TIE-Fighter in der dritten TIE-Jagdbomber-Mission Verstärkung an, so wird in der 1995er Version der Abfangkreuzer Elite entsandt. In der Version von 1998 handelt es sich bei der Elite jedoch um einen Sternenzerstörer der Sieges-Klasse.
  • Im Videospiel X-Wing vs. TIE Fighter werden im Rahmen der Rebellen-Training-Exercise-Mission Proton Torpedoes zunehmend stärkere Gegner präsentiert, die jedoch ab dem vierten Ziel optional sind. Ein Sternzerstörer der Sieges-Klasse bildet dabei das zehnte und damit vorletzte Ziel.
  • In Topps Vehicles Sammelkarten wurden die Detailansichten der Imperium- und Sieges-Klasse vertauscht.
  • Im Buch Graphics wird der Sternzerstörer der Imperium-Klasse unter Sieges I-Klasse geführt.
  • Das W6-Rollenspielabenteuer Operation Starfall spielt sich fast ausschließlich auf einem Zerstörer der Sieges-Klasse ab.
  • Für das Bild des Entstehungsprozesses des Schiffs in The Essential Guide to Warfare wurde im Hintergrund die Darstellung der Schiffsklasse aus dem Essential Guide to Vehicles and Vessels genutzt. Das Bild, dem Lira Wessex zugewandt ist, stammt aus Operation Starfall.
  • Zur Illustration des Eintrages zum Sieges-Klasse Sternenzerstörer auf Seite 305 von Band 3 in The Complete Star Wars Encyclopedia wurde ein Screenshot aus Empire at War genutzt, der am 22. November 2006 in der Wookieepedia hochgeladen wurde.
  • In der schnellen Raumschlacht von X-Wing Alliance lassen sich Sternenzerstörer der Sieges-I Klasse einsetzen. Mit der Standard-KI ausgestattet, der Veteranen-KI, kostet der Einsatz 1.000 Punkte. Im Strategy Guide zum Spiel wird dieser dabei gemeinsam mit seinem Nachfolger in der Schiffsklasse von 800 bis 1.100 Punkten für Angriffseinsätze empfohlen.