Chelli Lona Aphra

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Aphra.jpg
Chelli Lona Aphra
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

Weiblich[1]

Hautfarbe:

Hell[1]

Haarfarbe:

Schwarz[1]

Augenfarbe:

Braun[1]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

Vor 25 VSY[2]

Familie:

Familie Aphra[1]

Beruf/Tätigkeit:
Titel:

Doktor[1]

Einheit(en):

Chelli Lona Aphras Crew[1]

Fahrzeug(e):
Zugehörigkeit:

Chelli Lona Aphra war eine menschliche Doktorin der Archäologie sowie Waffen- und Droidenexpertin, die während des Galaktischen Bürgerkriegs für den Sith-Lord Darth Vader arbeitete und für diesen uralte Kampfdroiden reaktivieren sollte, um daraus eine Privatarmee zusammenzustellen. Dabei standen ihr die beiden Folterdroiden 0-0-0 und BT-1 zur Seite. Nachdem sie von der Rebellenallianz gefangen genommen worden war und Darth Vader ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt hatte, fingierte Aphra ihren Tod und widmete sich stattdessen wieder der Bergung archäologischer Artefakte in der gesamten Galaxis. Gemeinsam mit ihrem Vater begab sie sich dabei unfreiwillig auf die Suche nach der Zitadelle von Rur, dem Sitz der längst verschollenen Jedi-Splittergruppe Ordu Aspectu. Nachdem sie dort ein altertümliches Artefakt des Ordens der Jedi geborgen hatte, reiste sie mit dem unerfahrenen Jedi-Ritter Luke Skywalker nach Ktath’atn, um die hiesige Königin darum zu bitten, bei dessen Aktivierung behilflich zu sein. Sie wurde jedoch von der Königin verraten und gefangen genommen, weshalb sie kurzzeitig mit den Anführern der Rebellenallianz zusammenarbeitete, um von dem Planeten zu fliehen.

Biographie[Bearbeiten]

Junge Jahre[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Chelli steckt das Haus ihres Vaters in Brand.

Chelli Lona Aphra wurde als Tochter ihrer Mutter Lona Aphra, von der sie ihrem zweiten Namen hatte, und ihres Vaters, eines Historikers und Archäologen, in etwa 25[2] Jahre vor der Schlacht von Yavin auf einer friedlichen Welt geboren. Sowohl Lona als auch ihre Tochter wurden von Chellis Vater außerordentlich vernachlässigt, weil dieser sich immer mehr in seine Arbeit hineinsteigerte und davon besessen war, die Überbleibsel des sogenannten Ordu Aspectu zu finden; dabei handelte es sich um eine Splittergruppe des Ordens der Jedi, deren Anführer Rur und Amon Unsterblichkeit erlangen wollten. Aus diesem Grunde beschloss Lona, sich von ihrem Ehemann zu trennen und mit ihrer Tochter auf einen abgelegenen Waldplaneten weit im Äußeren Rand der Galaxis zu ziehen;[3] dort erwarb sie Land für ein Eigenheim und wollte mit Chelli ein spirituelles, friedliches Leben führen. 22 VSY, einige Jahre nach Chellis Geburt, begannen jedoch die sogenannten Klonkriege, die sich zu einem galaxisweiten Konflikt ausbreiteten; auch Lona und ihre Tochter gerieten dabei in diese Auseinandersetzungen, als einige Banditen das Chaos auszunutzen versuchten und das Heim der zweiköpfigen Familie überfielen. Chelli wurde von ihrer Mutter angewiesen, zu fliehen, kehrte aber nach einiger Zeit zurück und fand sie ermordet in einem Graben vor.[7] Sie war etwa sieben Jahre alt, als sie sich daher 18 VSY vom Galaktischen Imperium zurück zu ihrem Vater bringen ließ und in dessen Abwesenheit ihr Geburtshaus mit all den wertvollen Artefakten und Fundstücken anzündete. Ihr Vater kehrte jedoch rechtzeitig zurück, erblickte das Feuer und machte sich schleunigst an die Löschung und Begrenzung des Schadens; Chelli setzte ihn derweil darüber in Kenntnis, dass seine Frau von Banditen ermordet, sowie in einem Graben zurückgelassen worden war und all dies seine Schuld sei, weil er sie im Stich gelassen habe. Des Weiteren habe sie einen Psychologen aufgesucht, der ihr mögliche Probleme attestierte.[3]

Studium[Bearbeiten]

Chelli entdeckt die Abersynsymbionten ihres Tutors.

Als junge Erwachsene beschloss Aphra, an der Universität von Bar’leth zu studieren und erhielt dafür aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen und aussichtsreichen Chancen auf eine Karriere als Archäologin ein Stipendium vom Galaktischen Imperium. Im Rahmen ihres Studiums schloss Aphra zwar neue Freundschaften, unter anderem mit ihrer Kommilitonen Susina und der späteren Schmugglerin Sana Starros, geriet aber immer wieder mit ihrem Tutor, dem Sava Toob-Nix, aneinander. Susina riet ihr immer, ihn nicht allzusehr zu reizen, da sie für ihren Doktortitel auf seine Zustimmung angewiesen war; sie beruhigte ihre Freundin damit, dass sie eine Musterschülerin sei und ein derart unglaubliches Projekt vorbereitet habe, dass Toob-Nix gar nicht anders könne als seine Einwilligung zu erteilen. Dabei war Chelli davon überzeugt, dass sie auf der isolierten und abgeschnittenen Welt Boothi XII, deren Zivilisation sich seit mehreren Jahrtausenden kaum verändert und nur äußerst selten Kontakt zu anderen aufgenommen Welten hatte, Hinterlassenschaften eines längst vergangenen Volkes zu finden. Im Rahmen ihrer Expedition in die Gruften und Kammern dieses Planeten sollte sich jedoch herausstellen, dass sie sich geirrt und absolut nichts gefunden hatte, woraufhin sie mit leeren Händen nach Bar’leth zurückkehrte. Dort wurde sie von Toob-Nix zur Rede gestellt: Ihr Tutor führte sie in seinen Hochsicherheitstresor und zeigte ihr seinen Bestand an strengstens verbotenen und hochgefährlichen Abersynsymbionten, mit denen er Jahrzehntelang gearbeitet hatte, und nutzte diese Gelegenheit, ihr gegenüber zu gestehen, dass er sie für zu kurzsichtig und inkompetent hielt, um jemals eine Archäologin zu werden, und ihr den Doktortitel nicht nur seiner Standards oder ihrer Schlampigkeit wegen verweigern würde, sondern allein aufgrund seines Hasses ihr gegenüber. Chelli kontaktierte daraufhin ihre Freundin Sana Starros, mit deren Hilfe sie später die Alarmsysteme des Tresorraums knackte und Toob-Nix’ Abersynsymbionten stahl. Diese deponierte sie daraufhin in der unterirdische Kammer, die sie auf Boothi XII freigelegt hatte, und gab dies später als ihren Fund aus. Ihr kam dabei zugute, dass die imperialen Protokolle die umgehende Vernichtung dieser Symbionten vorschrieben, sodass sie keinen Schaden anrichten konnten. Nunmehr drohte Chelli ihrem Tutor damit, die Herkunft der Symbionten öffentlich zu machen und ihn damit zu belasten, sollte er ihr nicht den Titel eines Doktors verleihen. Dieser Betrug hatte zufolge, dass sich nach dem vermeintlichen Fund hunderte Archäologen nach Boothi XII begaben und die Herkunft der Abersynsymbionten zu ergründen versuchten.[3]

Abenteuer in der Galaxis[Bearbeiten]

Chelli entwickelte im Laufe ihres Lebens die Ansicht, dass alte Wertgegenstände, allen voran Waffen und andere Technologien, nicht in Museen oder Lagerhäuser, sondern eingesetzt gehörten. Dies brachte sie mehrmals in Konflikt mit dem Gesetz, weil sie nicht nur Ausgrabungen für archäologische Artefakte organisierte, sondern auch bereits gefundene Gegenstände aus Sammlungen und Hochsicherheitslagerstätten stahl. Mindestens einmal wurde sie dabei vom zuständigen Sicherheitsdienst entdeckt und aufgehalten sowie daraufhin einer Haftstrafe zugeführt, der sie jedoch zu entfliehen vermochte.[1] Im Zuge ihrer Reisen durch die Galaxis besuchte sie einmal den Schmugglermond Nar Shaddaa, der über keine offizielle Regierung verfügte und als Paradies für Kriminelle galt. Dort hatte der huttische Verbrecherlord Grakkus den Jedi-Ritter Luke Skywalker gefangen genommen und vor, ihn in seiner berühmten Arena zu einem Kampf gegen den monströsen Roggwart „Kongo, der Ausweider“ zu zwingen.[10] Chelli entschloss sich dazu, dem Kampfe beizuwohnen und gegen den Jedi-Ritter zu setzen. Dieser überstand den Kampf jedoch und sorgte so dafür, dass Chelli ihre gewetteten Credits verlor.[11] Des Weiteren nahm sie verschiedene Aufträge für eine kriminelle Vereinigung namens Droiden-Gotra an, für welche sie die Funktionstüchtigkeit einer alten Droidenschmiede auf dem abgelegenen Planeten Geonosis überprüfen und sichern sollte.[1]

Im Dienste Darth Vaders[Bearbeiten]

Einbruch in die Quarantänewelt[Bearbeiten]

Chelli wird von Utani Xanes Superkampfdroiden arrestiert.

Weiterhin begab sich Chelli für ihre zukünftigen Unternehmungen und Aufträge auf die Suchen nach den beiden Droiden BT-1 und 0-0-0. Diese beiden waren im Rahmen der Tarkin-Initiative entwickelt und zwar bewusst unscheinbar als Astromech- beziehungsweise Protokolldroide konzipiert worden, tatsächlich aber hochgefährliche Folterdroiden. Freilich gelang es der Archäologin, die beiden Droiden aufzufinden, für die Aktivierung BT-1s war jedoch 0-0-0 notwendig, und für dessen Funktionstüchtigkeit wiederum war Chelli auf die sogenannte Tripel-Zero-Matrix angewiesen. Dafür begab sie sich etwa 0 NSY zur Quarantänewelt III. Dabei handelte es sich um einen im Kallidahin-Raum gelegenen Asteroiden, auf dem antike Technologien und Waffen unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen für Zivilisten unzugänglich aufbewahrt wurden. Trotz der Sperrung gelang es ihr, mit der Ark Angel den Asteroiden zu erreichen und in das Innere der Labore einzudringen. Damit dies unbemerkt vonstatten gehen konnte, benötigte sie dabei ihren Mikrodroidenstaub, der dazu in der Lage war, die alarmauslösenden Lichtschranken sichtbar zu machen. Auf diese Weise gelang es Chelli, unbeobachtet hineinzugelangen und den Tresor zu knacken, worin sie die gesuchte Matrix fand sowie entwendete. Auf ihrem Rückweg zur Ark Angel aktivierte sie jedoch versehentlich das Verteidigungssystem, das ihr sogleich einen Droideka hinterherschickte. Diesen konnte sie zwar abhängen und wohlbehalten den Hangar erreichen, dort wurde sie jedoch bereits vom hiesigen Verwalter Utani Xane erwartet, der sie mithilfe seiner B2-Superkampfdroiden festnahm und entwaffnete. Chelli erklärte ihm, dass wertvolle Dinge wie die Tripel-Zero-Matrix in Waffenarsenale gehörten, anstatt in Lagerräumen oder Museen versteckt, davon ließ sich Xane in seinem Bestreben, den Eindringling einer erneuten Haftstrafe zuzuführen, jedoch nicht beirren. Zur Verwunderung beider Kontrahenten setzte in diesem Augenblick der TIE-Jäger Darth Vaders im Hangar auf; mühelos vernichtete der Sith-Lord die Superkampfdroiden, während Chelli den mit der Droidenmatrix fliehenden Xane verfolgte. Knapp gelang es ihr dabei zu verhindern, dass die Matrix in einen tiefen Schacht hinabfiel, wobei sie beinahe selbst herunterstürzte. Darth Vader tötete daraufhin den Verwalter mit seinem Lichtschwert und half anschließend der am Abgrund hängen Chelli hinauf; dieser teilte er mit, dass er einen Auftrag für sie habe.[1]

Chelli reaktiviert den Folterdroiden 0-0-0.

Zurück an Bord der Ark Angel empfing sie den Dunklen Lord der Sith. Er gestand der Doktorin gegenüber ein, dass er kürzlich gegen einen ihrer reaktivierten Kampfdroiden gekämpft habe und von dessen Fähigkeiten beeindruckt gewesen sei. Er erklärte zu dem, dass er für private Zwecke eine Droidenarmee benötige und in diesem Zusammenhange ihre Dienste in Anspruch nehmen werde. Zuallererst setzte Chelli jedoch sie soeben gestohlene Droidenmatrix in den Folterdroiden 0-0-0 ein, womit dessen Funktionstüchtigkeit erfolgreich wiederhergestellt werden konnte. Nachdem er sich vorgestellt hatte, reaktivierte er seinerseits den Astromeckfolterdroiden BT-1; dabei kam es zu einem Zwischenfall, als dieser den Sith-Lord als Feind registrierte und sein komplettes Waffensystem hochfuhr, ehe 0-0-0 die Situation richtigstellen konnte. Die offensichtliche Nervosität seiner Gastgeberin ignorierend gab Vader genauere Informationen über seinen Auftrag bekannt: Weil die Zeiten, zu denen ihm Privatarmeen zur Verfügung standen, vorbei seien, brauche er individuelle Truppen von uneingeschränkter Loyalität zu ihm. Chelli teilte ihm mit, dass sie ihn werde zufriedenstellen können, hatte sie von der Droiden-Gotra doch bereits Informationen bezüglich der alten, aber noch funktionstüchtigen Droidenfabrik auf Geonosis erhalten, wo sie eine akzeptable Streitmacht für den Sith zusammenstellen könne. Daraufhin verließen die beiden an Bord der Ark Angel gemeinsam die Quarantänewelt und machten sich auf die Weg in Richtung Geonosis.[1]

Intrigen gegen Vader[Bearbeiten]

Chelli und Vader entdecken die Droidenschmiede.

Nachdem Chelli und ihr Begleiter die Planetenoberfläche erreicht hatten, schickte Chelli ihre beiden Droiden in eine tiefe Höhle voraus, weil sie bewaffnete Einheiten vermutete und diese BT-1 überlassen wollte, während mit Vader am Eingang verweilte und später nachfolgte. Dabei versuchte sie mehrfach, ihn in ein Gespräch zu verwickeln, wurde jedoch immer wieder abgewiesen. Als sie in den Gängen zerstörte und brennende Droiden vorfanden kam Chelli zu dem Schluss, dass sich die gesuchte Droidenschmiede tiefer in der Höhle befinden musste. Die Wissenschaftlerin war sich darüber im Klaren, dass sie Droiden einen Schöpfer haben mussten, und spekulierte daher, dass die allgemein als unsterblich geltende Königin von Geonosis, Karina die Große, die Sterilisation des Planeten überlebt haben könnte. Weil diese absolut auf den Erhalt ihrer eigenen Spezies ausgerichtet war, so vermutete Chelli, sähe sie die Droiden nicht als bloße Maschinen an, sondern hielte sie für ihre leiblichen Junge. Nachdem es den vieren gelungen war, auch die letzte Kammer des Gewölbes zu erreichen, realisierte die Archäologin, dass die Droiden auch im wörtlichen Sinne die Kinder der Königin waren: Nach der Sterilisation der abgelegenen Welt war sie als vorerst einzige überlebt habende Geonosianerin dort verblieben und daher dazu gezwungen gewesen, ihren leiblichen Körper mit der Droidenschmiede zu verbinden und letztere zu befruchten. So war es der Königin möglich, die Komponenten der Kampfdroiden mit der menschlichen Befruchtung zu vermengen und aus Eiern schlüpfende Kyborgs mit geonosianischen Flügeln zu kreieren. Von einer erhöhten Plattform aus stürzte sich der Sith auf die Königin und trennte ihre Verbindung zur Fabrik, während Chelli und die beiden Droiden ihm Deckung gegen die Kyborgs gaben. Mithilfe einer Bombe sowie seiner Machtfähigkeiten gelang es dem Dunklen Lord der Sith außerdem, die Höhlendecke zu zerstören und die komplette Fabrik aus dem Innenraum heraus in die Luft zu heben. Es gelang der Gruppe, die Schmiede an Vaders Diplomatenschiff anzubringen und dieses anschließend in der wesentlich größeren Ark Angel zu landen, die sowohl das Schiff als auch die Droidenfabrik zu fassen vermochte. An Bord der Ark Angel machte sich Chelli sofort daran, an der Schmiede zu werkeln und die gewünschte Kampfdroidenprivatarmee anzufertigen. Ihrem Auftraggeber gestand sie währenddessen ein, sich davor zu fürchten, dass er sie töten könnte, sobald sie nicht mehr benötigt würde; dieser zerstreute ihre Bedenken jedoch und begründete seine Entscheidung mit der vorzüglichen Arbeit, die sie geleistet hatte. Die beiden wurden unterbrochen, als der Wookiee-Kopfgeldjäger Schwarzer Krrsantan an der Ark Angel andockte; Vader hatte ihn beauftragt, den Agenten Cylo-IV zu finden und ihm lebendig zu übergeben. Dem Folterdroiden 0-0-0 gelang es daraufhin, diesem alle nötigen Informationen bezüglich seiner Tätigkeit sowie die Koordinaten seiner Basis zu entlocken. Der Droide lokalisierte den Stützpunkt im isolierten Crushanknebel im Äußeren Rande der Galaxis, woraufhin Chelli Kurs setzte und vorerst im Dienste Darth Vaders verblieb.[1]

Chelli und Vader erreichen die organische Basis.

Als die Crew den besagten Nebel erreichte stellte sie überrascht fest, dass Cylos Basis vollkommen aus organischen Lebensformen in Form riesiger Weltraumfische bestand. Für den Sturm auf die Basis beschlossen Chelli und Vader, dass die beiden Droiden die dort stationierten Soldaten ablenken sollten, während der Sith den Eingangsbereich mithilfe von Magnetstiefeln von außerhalb betreten und die feindlichen Kräfte so überraschen wollte. Chelli gelang es derweil, sich in das Sicherheitssystem einzuklinken und die Pläne der Basis zu stehlen; so konnte sie Vader, nachdem dieser mit seiner nunmehr zahlenmäßig überlegenen Droidenarmee den ersten Saal gestürmt hatte, von dessen Raumfähre aus durch die Raumstation führen. Der Sith teilte seine Armee daraufhin in zwei Züge ein, welche gleichermaßen von Chelli überwacht wurden. Als diese jedoch plötzlich den Kontakt zu jenem Zug verlor, der das Dojo sichern sollte, machte sich Vader umgehend auf den Weg dorthin. Als er erst nach mehreren Stunden zurück an Bord des Schiffs kehrte, spürte die Kapitänin zwar enormen Zorn in ihm, doch weigerte er sich, ihr den Grund dafür mitzuteilen – tatsächlich hatte er herausgefunden, dass der Imperator Cylo, der im Übrigen unendlich viele Kopien seines Körpers produzieren konnte und daher auch nicht wirklich während der Folter durch 0-0-0 gestorben war, beauftragt hatte, einen Ersatz für ihn zu finden, indem er die Körper und Fähigkeiten der Menschen Aiolin Astarte, Morit Astarte und Tulon Voidgazer sowie des Mon Calamaris Karbin künstlich verbessern sollte. Aphra setzte ihren Auftraggeber darüber in Kenntnis, dass der mandalorianische Kopfgeldjäger Boba Fett eingetroffen war und zog sich daraufhin zurück.[1] Später setzte sie auf dessen Geheiß Kurs auf den ebenfalls im Äußeren Rand gelegenen Wüstenplaneten Tatooine.[7] Bei seinem Gespräch mit dem Kopfgeldjäger hatte Vader nämlich erfahren, dass es sich bei dem Piloten, der den Todesstern zerstört hatte und den er so unbedingt suchte, um seinen eigenen Sohn, Luke Skywalker, handelte.[1] Er hoffte, auf dessen Heimatwelt den Rest einer Machtpräsenz zu spüren. Chelli fand diese Situation ironisch: Wäre Skywalker zugegen gewesen, als die Soldaten des Galaktischen Imperiums die Feuchtfarm attackierten, hätte er den Todesstern niemals zerstören können; doch hätten sie seine Familie gar nicht erst ermordet, wäre er womöglich niemals ausgezogen, das Imperium zu bekämpfen. Es gelang Vader, einen Kampf zwischen Luke und dem Kopfgeldjäger Fett nachzuvollziehen, danach ließ er das gesamte Gebiet sprengen und verabschiedete sich von seiner Verbündeten, der er jedoch noch mitteilte, dass er sie schon bald wegen einer delikaten Angelegenheit erneut anheuern werde.[7]

Auseinandersetzungen innerhalb des Imperiums[Bearbeiten]

Aphra und die drei Kopfgeldjäger auf der Außenhülle.

Einige Zeit, nachdem sie die Dienste Darth Vaders zumindest offiziell verlassen hatte, begab sich Chelli zurück nach Son-tuul. Im Zuge eines Auftrags für die Son-tuul-Stolz hatte sie ihre Fracht verloren und musste sich nun dem Anführer gegenüber verantworten. Dieser war nicht sonderlich erfreut über die schlechten Nachrichten und drohte Chelli damit, sie umzubringen, als plötzlich eine Sturmtruppeneinheit unter der Führung Darth Vaders das Hauptquartier der Verbrecherorganisation stürmte und alle Anwesenden erschoss. Tatsächlich war es nämlich Chelli gewesen, die maßgeblich dafür gesorgt hatte, dass das Galaktische Imperium von dem Aufenthaltsort der Banditen erfuhr: Sie hatte geahnt, dass sich das Galaktische Imperium deren Reichtums bemächtigen wurde, und sah ihre eigene Möglichkeit, ihrerseits daranzukommen. Daher traf sie sich mit ihren Kumpanen Bossk, IG-90, Beebox und Krrsantan in einer Kneipe und besprach die weitere Planung des Überfalls auf den imperialen Konvoi. Dabei arbeitete sie in Wirklichkeit allerdings weiterhin verdeckt mit Darth Vader zusammen, weil dieser das Vertrauen in den Imperator, seinen Meister Darth Sidious, verloren hatte und den Todessternpiloten auf eigene Faust ermitteln wollte; zuletzt hatte er vor, sich seiner Kyborgwidersacher zu entledigen. Chelli begab sich an der Seite ihrer vier Unterstützter sowie der beiden Droiden daraufhin nach Anthan Prime, wo sie den imperialen Konvoi lokalisiert hatte, und errichtete einen künstlichen Metallasteroiden, um diesen bei Ankunft des Sternenzerstörers zu sprengen. Während der Asteroid die Außenhülle des Raumschiffs zerstörte und es bewegungsunfähig machte, schaltete sie mithilfe eines Ionentorpedos der Ark Angel die wichtigsten Systeme aus. So gelang es ihrer Crew, mit entsprechender Ausrüstung die Außenhülle des Zerstörers zu betreten und von dort aus unbemerkt ins Innere des Feindschiffs zu gelangen. Bereits im ersten Flur stießen die vier auf mehrere Sondendroiden, konnten sie aber problemlos ausschalten. In diesem Moment führte Chelli jenen raffinierten Plan durch, den sie mit Darth Vader abgesprochen hatte: Während sie selbst innerhalb des Sichtbereichs ihrer Begleiter den Tresorraum knackte und mit ihnen die Credits entwendete, feuerte der eingeweihte Krrsantan mit der Ark Angel einen großen Riss in die Außenhülle; dieser Umstand führte dazu, dass der größte Teil des Barvermögens von den Kopfgeldjägern unbemerkt in den Weltraum gesogen wurde. Es war zwar von Anfang an damit zu rechnen gewesen, dass der Angriff auf den imperialen Konvoi derlei Nachteile mit sich brächte, Bossk, IG-90 und Beebox ahnten jedoch nicht, dass BT-1 diese Credits von der Außenhülle aus mit einer eigens dafür angefertigten Vorrichtung einsammelte. Anschließend kehrte die Gruppe zur Ark Angel zurück, wobei Chelli den mitgebrachten Betrag als vollständigen Fund ausgab. Weil die Verteilung in einer gewalttätigen Auseinandersetzung zu münden drohte, gestand sie zudem einen Teil ihrer Beute zu, um ein Auffliegen nicht zu riskieren. Nachdem die drei Kopfgeldjäger mit ihrem rechtmäßigen Anteil abgezogen waren, kehrte die Archäologin mit der Ark Angel in das neuentstandene Asteroidenfeld zurück und koppelte dort BT-1s Creditbehälter mithilfe eines langen Seils am Raumschiff an, um ihn anschließend nach Anthan 13, einem der Monde Anthan Primes, zu transportieren. Insgesamt kamen bei dem Überfall mehrere milliarden Credits zusammen. Nachdem sich Krrsantan verabschiedet hatte und Vader kurz eingetroffen war, um die weiteren Details zu besprechen, äußerte Chelli ihrem Folterdroiden gegenüber, dass sie dringend Urlaub bräuchte, und zog sich in die Ark Angel zurück.[7]

Aphra begegnet Tahn.

Zuvor begab sich Chelli jedoch noch in die ebenfalls auf Anthan Prime gelegene Spire, eine Ferienanlage für die Superreichen, wo sie ihren Informanten Der Ante traf. Nach einem entsprechenden Entgelt übertrug der Givin Chelli alle Informationen, über die er zu einem ehemaligen Militärbeamten namens Commodex Tahn verfügte. Er zeigte sich verwundert darüber, dass die Archäologin soviel Geld für Informationen ausgab, die sie problemlos über jede offizielle Datenbank hätte erhalten können; sie begründete ihre Investitionen allerdings damit, dass er schneller und diskreter arbeite. So erfuhrt Chelli, dass Tahn nach dem Tod seines Vaters als Bestatter in den Familienbetrieb eingestiegen und nun auf Naboo anzutreffen war, wo er sich bereits vor zwanzig Jahren vollkommen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe. Mit einer kleinen Einheit der Droidenarmee, die Darth Vader ihr überlassen hatte, sowie den beiden Droiden steuerte sie mit der Ark Angel Tahns Residenz an und stürmte sie. Zwar gelang es dem Naboo, sich kurzzeitig zur Wehr zu setzen, allerdings konnte BT-1 dessen Gewehr zerstören und ihn so seinen Verbündeten ausliefern. Zwar versuchte Tahn, die Doktorin bezüglich seiner Identität zu belügen, jedoch beherrschte sie die Sprache der Naboo fließend und identifizierte ihn anhand einer Urkunde. Weil Chelli noch immer auf der Suche nach dem Piloten war, der den Todesstern zerstört hatte, verlangte sie von Tahn, der jahrelang ein Bediensteter von Königin Padmé Amidala gewesen war, zu wissen, ob ebendiese vor ihrem Tode noch einen Sohn zur Welt gebracht hatte. Die beiden verwickelten einander in ein Gespräch, im Rahmen dessen Chelli ihn auf ihre schwere Kindheit zu Kriegszeiten hinwies, während er Speichellecker auf Naboo gespielt habe. Sie wies 0-0-0 an, notwendigenfalls gewaltsam an die gewünschten Informationen zu gelangen, während sie sich in der Residenz ihres Opfers umsah und einige Photographien betrachtete, die Tahns glückliches Leben zeigten. Derweil war es 0-0-0 gelungen herauszufinden, dass Amidala kurz vor ihrem Tod tatsächlich einen gesunden Jungen geboren hatte, den die Jedi an sich genommen und versteckt hatten. Chelli befahl 0-0-0 daraufhin, Commodex Tahn umzubringen und die gesamte Residenz niederzubrennen, ehe sie sich zurück an Bord der Ark Angel begab und den Planeten verließ. Zurück auf Anthan Prime brachte Chelli ihren Auftraggeber auf den neusten Stand der Dinge und wurde direkt darauf wieder entsandt, den Übeltäter ein für alle Mal aufzuspüren, weil ein Konkurrent mittlerweile seinerseits einen imperialen Agenten auf den Rebellenpiloten angesetzt hatte und Vader von seiner Verbündeten erwartete, schneller zu sein.[7]

Suche nach dem Rebellenpiloten[Bearbeiten]

Aphra und ihrer Folterdroiden erwarten Darth Vader.

Chelli war überzeugt davon, dass Der Ante über Informationen zu Skywalkers Aufenthaltsort verfügte, und begab sich daher zurück ins Spire über Anthan Prime. Zu ihrer Überraschung verlangte der Givin eine horrende Summe für seine Informationen, verriet der Doktorin jedoch, dass dies daran liege, dass er sie noch keinem anderen verkauft habe und sich Chelli als dauerhafte Kundin sichern wolle. In jenem Moment, in dem Der Ante Vrogas Vas als Aufenthaltsort des Jedi-Ritters nannte, wurde das Spire vom Galaktischen Imperium attackiert, weil dieses ebenfalls an den Informationen interessiert war. Nachdem sich die Kneipe der Raumstation zu einem Schlachtfeld entwickelt hatte, gelang es Chelli zwar, in dem Gedränge zu fliehen, dabei wurde sie allerdings von Der Ante verraten, welcher sie Vaders Adjutanten Thanoth gegenüber identifizierte. Vader, der insgeheim mit ihr zusammenarbeitete und ebenfalls zugegen war, tötete den Givin daraufhin unauffällig, um zu verhindern, dass er Informationen über ihre Person an Thanoth weitergab. Chelli selbst war es derweil gelungen, zur Ark Angel zurückzukehren, wo es zu einer Auseinandersetzung mit Vader kam, weil dieser die Wissenschaftlerin umzubringen vorhatte; um ihr Leben zu retten erwähnte Aphra, dass sie Skywalkers Aufenthaltsort erfahren hatte, diesen jedoch erst später preisgeben werde. Daraufhin bestieg sie die Ark Angel und verließ die Raumstation, nur um im Orbit um Anthan Prime erneut von einer imperialen Streitmacht empfangen zu werden; Vader hatte diese gewähren lassen müssen, da ein von ihm befohlener Abzug der Truppen Misstrauen erregt hätte. Chelli sah sich mit einem Arquitens-Klasse Kreuzer und einem TIE-Geschwader einer deutlichen Übermacht gegenüber, konnte ihre Verfolger jedoch mit waghalsigen Manövern im gefährlichen, von Gewitterstürmen durchzogenen Nebel des Anthan-Systems abhängen. Danach verfolgte Chelli die imperiale Flotte bis in die Thanteen Substrata und landete dort auf Anthan 1, um in einer Höhle die Ankunft des Sith-Lords zu erwarten. Dieser zeigte sich überrascht davon, dass die Doktorin gekommen war; Chelli gestand ihm gegenüber ein, dass sie unbedingt für ihn arbeiten wolle, und bestand darauf, dass sie ihre Fähigkeiten bereits bewiesen habe. Sie nannte Vrogas Vas, einen abgelegenen Gesteinsplanten mit einem alten Jedi-Tempel, als Aufenthaltsort Skywalkers. Vader würdigte ihren Mut sowie ihre Fähigkeiten und versprach, sich ihrer auch weiterhin als Partnerin zu widmen.[7] Daraufhin begaben sich beide gemeinsam nach Vrogas Vas, wobei ihr Auftraggeber mit seinem Jäger auf dem Planeten landen und Skywalker stellen wollte, während Chelli im Orbit bleiben und Funkkontakt halten sollte. Dabei wurde Vader jedoch von drei Geschwadern X-Flügel Sternenjägern überrascht, die ihm eine Falle gestellt hatten. Mithilfe seiner Machtfähigkeiten gelang es dem Sith, einen Großteil der gegnerischen Streitkräfte auszuschalten, dann wurde sein TIE-Jäger allerdings von Skywalker gerammt, woraufhin die beiden Piloten in Richtung Planetenoberfläche abstürzten. Chelli forderte daraufhin ihren Mitstreiter Krrsantan als Verstärkung an und landete ihrerseits auf Vrogas Vas, um Vader zu unterstützten; sie fürchtete, dass er sie zur Verantwortung dafür ziehen würde, dass sie ihn – wenngleich unabsichtlich – in eine Falle gelockt hatte. Während des Flugs stellte sie außerdem genauere Recherchen über ihre Feinde an, zu denen neben Skywalker auch Prinzessin Leia Organa und Han Solo sowie die beiden Droiden C-3PO und R2-D2 gehörten; während sie in Solo keine sonderliche Bedrohung erkennen konnte, respektierte sie Skywalker und nahm sich vor, ihn nicht zu unterschätzen.[14]

Aphra und 0-0-0 mit dem bewusstlosen Skywalker.

Nachdem Chelli gelandet war, machte sie mithilfe ihres Elektrofernglases Skywalker aus, und in der Hoffnung, Vader beeindrucken zu können sowie ihn Nachsicht ob der Falle, in die sie ihn versehentlich gelotst hatte, walten zu lassen, beschloss sie, ihn selbst gefangenzunehmen. Dabei stellte sie ihm eine Falle, indem sie 0-0-0 einen goldenen Anstrich verpasste und ihn als Skywalkers Protokolldroiden C-3PO ausgab, um ihn so nahe wie möglich und ohne Misstrauen zu erregen an den Jedi heranbringen zu können. Tatsächlich war ihre Strategie von Erfolg gekrönt und es gelang 0-0-0, Skywalker im alten Jedi-Tempel mit einem Elektroschock in die Bewusstlosigkeit zu treiben. Als sie den Tempel verließ musste sie jedoch feststellen, dass sie ihrerseits in eine Falle gelockt worden war und sich Han Solo auf einem Hügel verschanzt hatte, sie mit einem Scharfschützengewehr ins Visier nehmend. Chelli drohte damit, Skywalker umbringen zu lassen, Solos Wookiee-Partner Chewbacca gelang es jedoch, sich unbemerkt heranzuschleichen und 0-0-0 beide Arme, mit denen er dem Jedi hätte gefährlich werden können, auszureißen. Des Weiteren hatten beide Kontrahenten unter einem Wespenwurmnest Position bezogen und schossen auf das über dem jeweils anderen, ohne das jeweils eigene zu bemerken. Daraufhin stürmten sowohl Chelli als auch Solo von Wespenwürmern bedeckt blind in die Wüste hinaus, wobei sie letztlich gegeneinanderstießen und ohnmächtig zusammensackten. Kurz darauf kamen Skywalker und Solo wieder zu sich und zogen sich wohlbehalten zurück, die Doktorin sowie ihre beiden Droiden zurücklassend. Nachdem auch Chelli wieder zu sich gekommen war, befahl sie 0-0-0 und BT-1, Skywalker schnellstmöglich zu verfolgen, während sie sich zurück zur Ark Angel begeben und nach Vader suchen wollte. Dabei stellte sie fest, dass Vaders Widersacher Karbin ebenfalls mit einer imperialen Streitkraft eingetroffen war, um einerseits Luke Skywalker gefangenzunehmen und andererseits in einem Lichtschwertkampf gegen Darth Vader anzutreten. Am Ort der Auseinandersetzung rammte die Piloten mit ihrer Ark Angel den Felsbogen, auf dem Karbin Position bezogen hatte; es gelang ihr allerdings nicht, das Schiff rechtzeitig wieder hochzuziehen, weshalb sie notgedrungen ihren Schleudersitz auslösen musste. Die Ark Angel wurde bei dem Absturz zwar irreparabel beschädigt, Karbin aber getötet. Anschließend begab sich Chelli umgehend zu Kapitän Solos Millennium Falken und präparierte die Umgebung mit Minen, um nicht nur Skywalker, sondern den gesamten Rebellentrupp festsetzen zu können. Krrsantan hatte Solo ihrem Auftrage folgend zwar durchaus attackiert, sich letztlich jedoch zurückziehen müssen. Während Chelli erneut Funkkontakt mit dem Dunklen Lord der Sith aufzunehmen versuchte bemerkte sie nicht, wie sich von hinten Prinzessin Organ an sie heranschlich; sie wurde niedergeschlagen und an Bord des Millennium Falken geschleppt, um später als Gefangene verhört werden zu können. Ihre beiden Droiden blieben auf Vrogas Vas zurück.[14]

Auf sich allein gestellt[Bearbeiten]

In Gefangenschaft der Rebellenallianz[Bearbeiten]

Chelli, Organa und Starros.

Nach ihrer Gefangennahme wurde Chelli an Bord der Volt Cobra gebracht, um von Prinzessin Leia Organa und ihrer ehemaligen Kameradin Sana Starros, die mittlerweile eine Schmugglerin geworden und von der Rebellenallianz angeheuert worden war, in das Sonnenparadiesgefängnis eskortiert zu werden. Dabei handelte es sich um das größte, abgelegenste, bestgeschützte Hochsicherheitsgefängnis der Allianz, das so nah an einer Sonne gelegen war, dass ein Eindringen von außen praktisch unmöglich gemacht wurde. Es gelang Chelli kurz vor der Ankunft, sich zu bewaffnen und die Prinzessin in Schach zu halten, sie wurde jedoch von Starros überrascht und ausgeschaltet. Auf dem Weg zu ihrer Zelle drohte sie dem Gefängnisaufseher damit, den gesamten Ort bis auf seine Grundfesten niederzubrennen und notwendigenfalls von ihrem Partner Darth Vader gerettet zu werden, wurde aber nicht ernst genommen und weggesperrt. Aus ihrer Zelle heraus führte sie ein letztes Gespräch mit Starros, in dem sie sie dazu aufforderte, ihr aus der Gefangenschaft zu helfen, die Schmugglerin ließ sie jedoch zurück. Nur kurze Zeit später trat ein Schlägerdroide an ihre Zelle heran und begann unvermittelt zu schießen, wobei die Doktorin den Schüssen gerade noch ausweichen konnte. Plötzlich wurde der Droide allerdings durch einen anderen Schuss zerstört, und Chelli bemerkte, dass Organa und Starros zurückgekehrt waren, um sie aus der Zelle zu befreien. Sie erfuhr, dass jemand das Gefängnis gestürmt und vorhatte, alle Gefangenen zu ermorden; die Rebellenführerin forderte von der Archäologin daher eine kurzzeitige Zusammenarbeit, um die Eindringlinge vertreiben zu können, und diese wiederum willigte ein. Einige Gänge weiter kam es zu der ersten kämpferischen Auseinandersetzung, als ein Kampfdroide Starros am Hals ergriff und hochhob. Chelli versuchte, ihn zu rekalibrieren und so als Unterstützer zu gewinnen, wurde jedoch von der Prinzessin daran gehindert, die den Droiden vermeintlich zerstörte und ihr vorwarf, Starros’ Tod bewusst in Kauf genommen zu haben. Daraufhin begaben sich die drei weiter auf den Weg in Richtung Kontrollbrücke. Währenddessen ließ der Eindringling mehrfach über die Lautsprechanlagen verkünden, dass die Rebellenallianz den Kampf gegen das Galaktische Imperium allem anderen voran aufgrund der Schwäche sowie Naivität ihrer Führung verlieren werde und es nun seine Aufgabe sei, die Galaxis von all den Monstern, die im Sonnenparadiesgefängnis gefangengehalten wurden, zu befreien, um seine Entschlossenheit im Kampfe gegen das Böse zu beweisen. Chelli beobachtete dabei, wie der Fremde einige Gefangene in die Dockbuchten bringen und dann die Magnetschilde herunterfahren ließ, sodass die Verbrecher in der Sonnenatmosphäre bei lebendigem Leibe verbrannten. Kurz vor dem Kontrollraumtor mussten Chelli, Starros und Organa Deckung suchen, weil sie von einem letzten Schlägerdroiden aufgehalten wurden. Sie stellten jedoch erfreut fest, dass es der Doktorin doch gelungen war, jene Einheit, die Starros attackiert hatte, umzuprogrammieren und so dazu zu bringen, sowohl den Widerstand auszuschalten als auch das Tor aufzubrechen. In diesem Moment trafen zudem die beiden Rebellen Han Solo und Luke Skywalker ein, die Chelli bereits auf Vrogas Vas kennengelernt hatte, und wurden direkt von dem Eindringling überrascht, der sie bewusstlos schlug und ihnen zwei Thermaldetonatorenketten um den Hals hing. Er forderte Prinzessin Organa dazu auf, die imperiale Gefangene in ihrer Reihe zu erschießen, wenn sie ihre beiden Kameraden retten wollte, und offenbarte sich als der ehemalige Allianzagent Eneb Ray. Starros zögerte keine Sekunde und richtete ihr Gewehr auf Chelli, wurde jedoch von Organa zur Ordnung gerufen. Der Droide R2-D2 entsandte in diesem Augenblick einen Ionenimpuls, der die Schwerkraft innerhalb der Raumstation ausschaltete und so nicht nur alle Anwesenden schweben ließ, sondern auch das gesamte Gebilde auf die Sonne hinabzustürzen drohen ließ. In ihrem Flug gerieten Starros und Chelli in einen erneuten Kampf, in dem die Schmugglerin versuchte, die Doktorin aufgrund ihrer vergangenen Verfehlungen umzubringen. Sie selbst bat um Vergebung, wurde aber nicht erhört und davongeschleudert, wobei sie gegen Eneb Ray stieß, der wiederum Organa zu töten versucht hatte. Letztendlich traf Unterstützung der Allianz ein, die mit mittelschweren Transportern anrückte, um die Raumstation zu evakuieren und außerdem Eneb Ray gefangenzunehmen. Während dieses Durcheinanders begab sich Chelli zu einer Rettungskapsel, um aus der Gefangenschaft zu fliehen, wurde jedoch von Prinzessin Organa entdeckt und aufgehalten. Diese gestattete Starros jedoch, die Archäologin gehen zu lassen, wobei Peilsender sowohl von der Rebellenallianz in Chellis Kleidung als auch von dieser an der Volt Cobra angebracht worden waren. Mit der Rettungskapsel entkam Chelli jedenfalls fürs Erste ihren Feinden.[16]

Feindin des Imperiums[Bearbeiten]

Chelli bei ihrer Audienz bei Imperator Palpatine.

Nachdem Chelli ihren Auftraggeber Darth Vader also unabsichtlich in eine Falle gelockt hatte und ihrerseits von der Rebellenallianz gefangengenommen worden war, setzte der Sith-Lord trotz der Tatsache, dass sie keine Details zu ihren Operationen für ihn herausgegeben hatte, ein Kopfgeld auf die Archäologin aus und beauftragte die Kopfgeldjäger Beebox, Krrsantan, IG-90, Chanath Cha, Zuckuss, C-21 Highsinger und Dengar damit, sie ihm tot oder lebendig zu übergeben. Es gelang jedoch keinem, ihren Aufenthaltsort zu ermitteln; Beebox übergab Vader die Überreste eines Skeletts und gab vor, es handele sich dabei um Chelli, der Sith durchschaute den Betrug jedoch und tötete den Kopfgeldjäger.[18] Die Wissenschaftlerin hatte sich nach ihrer erfolgreichen Flucht derweil in die Cosmatanic Steppes auf einem Gasriesen im Äußeren Rand zurückgezogen und suchte dort gerade eine Kneipe auf, als von außerhalb plötzlich Schüsse zu vernehmen waren. Chelli erblickte durch das Kneipenfenster die beiden Folterdroiden, die mit ihrem Teil der Droidenarmee angerückt waren und Zivilisten niederschossen, und wusste sofort, dass sie im Auftrage Darth Vaders waren. Sie forderte 0-0-0 unter dem Hinweis, dass sie seine Herrin sei, zu sofortigem Unterlass auf, wurde jedoch darüber in Kenntnis gesetzt, dass sein Protokoll ihm die Durchführung des Prioritätsbefehls Darth Vaders unabdingbarerweise vorschrieb. Daraufhin verschanzte sie sich mit dem Wirt hinter dem Tresen und nahm ihrerseits das Feuer auf, ergab sich jedoch letztlich und folgte 0-0-0 auf dessen Raumfähre. Auf dem imperialen Supersternenzerstörer Exekutor angekommen, wurde Chelli von zwei Sturmtruppen abgeführt, wies 0-0-0 allerdings darauf hin, dass Vaders Prioritätsbefehl mittlerweile erfüllt und er laut seines Protokolls nun dazu verpflichtet sei, sie ihrem eigenen Prioritätsbefehl Folge leistend zu befreien. Zuallererst schritt 0-0-0 nicht ein, weshalb Chelli von den beiden Soldaten in eine Zelle eskortiert und dort eingesperrt wurde. Nach einer Weile erwachte sie und stellte fest, dass sie plötzlich in Ohnmacht gefallen sein muss. Ihr Droide setzte sie darüber in Kenntnis, dass er über die Lüftungsschächte ein Nervengift hatte verteilen lassen, dass jeden Menschen bewusstlos werden ließ, dem nicht sein Gegengift gespritzt wurde. Als sich das Schiff unvermittelt in Bewegung zu setzen schien, realisierte die Gruppe, dass jemand die Exekutor zu kapern versuchte. Eigentlich wollte Chelli so schnell wie möglich fliehen, erfuhr über die Lautsprechanlagen allerdings von der Anwesenheit Imperator Palpatines höchstselbst und begab sich daher umgehend zu dessen Quartieren. Nachdem sie festgestellt hatte, dass Cylo-V die Exekutor gekapert und es nun auf den Imperator abgesehen hatte, eröffnete sie auf dessen Truppen das Feuer und hinderte sie auf diese Weise daran, in die Kammer einzudringen. Stattdessen begab sie sich selbst hinein und forderte den imperialen Herrscher zu einer Audienz auf. Chelli nutzte diese Gelegenheit dazu, ihn darüber in Kenntnis zu setzen, dass Darth Vader innerhalb des Galaktischen Imperiums ein eigenes Imperium errichtet, imperiale Schätze geraubt und seine Verbrechen mithilfe des Mords an Mitwissern verschleiert hatte, in der Hoffnung, dadurch würde der Sith degradiert und keine Gefahr mehr für sie darstellen. Darin hatte sich die Wissenschaftlerin allerdings getäuscht: Als Vader von seiner erfolgreichen Jagd auf Cylo-V zurückkehrte und in Gegenwart Chellis vom Imperator zur Rede gestellt wurde, lobte dieser ihn für seinen Einsatz des eigenen Zorns und ließ die beiden Kontrahenten anschließend allein. Ihrem einstigen Verbündeten gegenüber versuchte Chelli sich damit zu rechtfertigen, dass er zu Unrecht die Jagd auf sie eröffnet und sie ihm seinem Vorgesetzten gegenüber nun eigentlich bewiesen sowie sein Geheimnis, dass es sich bei Luke Skywalker um seinen eigenen Sohn handelte, niemals preisgegeben habe. All dies ignorierte der Sith-Lord und wies sie an, in die Luftschleuse zu treten, was Chelli als grausamen Tod brandmarkte. Nichtsdestoweniger warf sie der Sith hinein und öffnete die Schleuse, woraufhin sie in das Vakuum des Weltraums hinaustrieb. Diesen Schachzug hatte sie jedoch vorausgesehen und ihre Droiden angewiesen, sich mit einem Raumschiff in der Nähe aufzuhalten, um sie so schnell wie möglich aufzulesen. Nur, wenn sie auf diese Weise ihren Tod fingierte, konnte sie Darth Vader loswerden. Ihr Plan hatte letztendlich Erfolg, den beiden Droiden und Krrsantan gelang es, Chelli rechtzeitig an Bord zu holen und den Ort des Geschehens unbemerkt zu verlassen.[19]

Der Ordu Aspectu[Bearbeiten]

Massassi-Tempel[Bearbeiten]

Chelli und ihre Begleiter beobachten die Imperialen.

Nachdem es Chelli gelungen war, ihren Tod im Vakuum des Weltraums zu fingieren und so den imperialen Sith-Lord loszuwerden, zog sie sich erneut in die Cosmatanic Steppes zurück. Der Gasriese war Sitz der Archäologischen Vereinigung. Sie hatte vor, sich fürs Erste wieder ihrem eigentlichen Berufsfeld zuzuwenden, nämlich der Bergung altertümlicher Artefakte. Ein solches hatte sie in den Cosmantic Steppes aufgespürt, weshalb sie sich mithilfe des Söldners Ulbik Tan auf die Suche danach machte. In einer tiefen Höhle wurde Chelli letztlich fündig, nach dem Auftauchen eines gefährlichen Monstrums jedoch von ihrem Begleiter zurückgelassen, der das Artefakt selbst verkaufen wollte. Die Wissenschaftlerin überlebte den Angriff allerdings und erschoss Ulbik Tan. Danach begab sie sich zurück in das Dorf Fulan Ro, in dem sie ihre Ark Angel II geparkt hatte; ihr altes Schiff war auf Vrogas Vas abgestürzt und irreparabel beschädigt zurückgeblieben. In Fulan Ro wurde sie von dem Cereaner Soo-Tath angesprochen, der die Archäologin darauf hinwies, dass sie ihm und seiner Organisation noch Geld schulde, und damit drohte, sie notwendigenfalls an das Galaktische Imperium zu verraten. Es kam daraufhin zu einer kämpferischen Auseinandersetzung zwischen dem Wookiee Krrsantan und den beiden Gigoranern, die Soo-Tath begleiteten; Krrsantan konnte diesen Kampf für sich entscheiden, woraufhin sich die drei Schuldeneintreiber zurückzogen. Später ermordete 0-0-0 den Cereaner mit einem Gift, das den Tod wie einen Herzinfarkt aussehen ließ und daher besonders verstohlen wirkte. Ihr Artefakt gedachte Chelli in Archaeo-Prime zu verkaufen, dem Sitz der Archäologischen Vereinigung; als Doktorin und Mitglied dieser Organisation konnte sie ihre Funde dort verifizieren lassen und hatte so Anspruch auf die volle Bezahlung, während sie auf dem Schwarzmarkt nur einen Bruchteil des tatsächlichen Wertes bekäme. Zu ihrer Überraschung wurde ihr allerdings mitgeteilt, dass ihr Doktorat vorerst ausgesetzt worden und sie vom Vorstand zeitweilig aus der Archäologischen Vereinigung suspendiert worden sei. Sie wurde daraufhin von ihrem Vater, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, überrascht und erfuhr, dass dieser von ihrem Betrug als Studentin erfahren habe; er versicherte seiner Tochter allerdings, dass er nur einen leichten Verdacht habe durchsickern lassen und die Situation wieder bereinigen werde, sobald sie ihn bei seiner eigenen Arbeit unterstützt habe. Er klärte sie darüber auf, dass er noch immer nach den Hinterlassenschaften des Ordu Aspectu suche und ihre Hilfe in Anspruch nehmen wolle; zunächst drohte Chelli ihrem Vater damit, ihn von 0-0-0 foltern zu lassen, willigte letztlich jedoch ein und begab sich mit ihm auf die Reise. Ihr erster Halt sollte dabei der isolierte Mond Yavin IV sein; dort existierten die Jahrtausende alten Tempel der Massassi, einer längst untergegangenen Kriegerkultur, die von der Sith-Spezies künstlich geschaffen worden war. Chellis Vater erhoffte sich dort Hinweise auf den Verbleib der Jedi-Splittergruppe.[3]

Tolvan stellt die Aphras.

Als sie Yavin IV erreichten, entdeckten Chelli und ihr Vater überrascht imperiale Truppen. Chelli war ihren Vater über die vergangenen Ereignisse aufzuklären gezwungen, so hatte er noch nichts von der Schlacht von Yavin gehört und den Todesstern immer für einen Mythos gehalten. Die Gruppe beschloss, dass Krrsantan die imperialen Soldaten ablenken sollte, während sich Chelli und ihr Vater in den Tempel schlichen; 0-0-0 und BT-1 kam dabei die Aufgabe zu, unbemerkt in die Tempelhangars des imperialen Stützpunkts einzudringen und dort die Lüftungsschächte zu öffnen, damit die beiden Aphras hindurchkriechen konnten. Letztlich gelangten die vier in eine größere Halle mit Verzierungen und Mustern auf dem Boden. Darinnen suchte Chellis Vater einige Kristalle hervor, die er in die jeweils passenden Sockel einsetzte und dann ein Signal erwartete, das ihm die Position der Zitadelle von Rur übermitteln sollte. Die hellen Lichtstrahlen, die daraufhin aus den Tempeltürmen hervorschienen, erregten allerdings die Aufmerksamkeit des imperialen Kapitäns Tolvan, die ihre Truppen umgehend zum Tempel zurückbeorderte. Mithilfe einer Apparatur war Chellis Vater dazu in der Lage, die benötigten Koordinaten abzulesen, und begab sich mit seiner Tochter und den beiden Droiden auf die Flucht aus dem Tempel. Dabei wurden die vier jedoch von imperialen Soldaten aufgehalten, woraufhin es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien kam. BT-1 gelang es, die feindlichen Truppen mit Thermaldetonatoren zurückzuschlagen, danach gab Chelli ihrem Vater und den beiden Droiden Deckung. Es gelang der Gruppe, auf eine Tempelplattform zu gelangen, dort sah sie sich jedoch einem Allterrainangriffstransporter und Kapitän Tolvan gegenüber, welche die vier zum Waffenniederlegen aufforderte. In diesem Augenblick kam Krrsantan mit der Ark Angel II angeflogen und fuhr die Einstiegsplattform aus, über die Chelli, ihr Vater und die beiden Droiden das Schiff betraten, während BT-1 die imperialen Soldaten am gezielten Schießen hinderte, indem er Rauch verströmte. Die Archäologin stürzte während des Abflugs beinahe hinunter, konnte sich jedoch festhalten und von ihrem Vater an Bord gezogen werden. Zurück im Orbit um Yavin verkündigte Chellis Vater, dass er nun in Besitz der Koordinaten der Zitadelle von Rur sei. Chelli übertrug diese in den Rechner der Ark Angel II und setzte Kurs auf einen abgelegenen Asteroiden.[3]

Zitadelle von Rur[Bearbeiten]

Chelli und ihr Vater sprechen mit dem Geist von Rur.

Als die Ark Angel II den Hyperraum verließ, stellte die Besatzung fest, dass die Koordinaten korrekt gewesen waren. Im Zentrum eines kleinen Asteroiden entdeckten Chelli und ihre Begleiter eine Ansammlung von Gebäuden und die Zitadelle von Rur. In dieser Stadt war das Lebenserhaltungssystem, das den Menschen Chelli und ihrem Vater sowie dem Wookiee Krrsantan das Atmen ermöglichte, noch immer intakt, weshalb die Kapitänin ihr Schiff landete und von Bord ging. Die Stadt war von Staub, Schutt sowie alten Skeletten gesäumt und schien seit Jahrhunderten verlassen. Während ihr Vater die Knochen untersuchte und feststellte, dass es sich bei den Verstorbenen nur um gewöhnliche Jedi, nicht jedoch um Anhänger des Ordu Aspectu handeln konnte, plünderte Chelli die Skelette und stahl deren Lichtschwerter. Die fünf gelangten in eine große Halle mit einem verschlossenen Tor, dass Chellis Vater öffnete, indem er seine Kristalle in die dafür vorgesehenen Sockel setzte. Sie gelangten in einen Außenbereich, in dessen Mitte eine große Rotunde schwebte, die von vielen Brücken gesäumt war, welche sich wiederum in den freien Weltraum öffneten. Aus diesem Grunde schwebten vor Chellis Gesicht auch Steine und andere Gegenstände herum, während das Atmen nach wie vor von den Lebenserhaltungssystemen ermöglicht wurde. Chelli, ihr Vater und Krrsantan suchten Deckung, als plötzlich Kapitän Tolvan hereinstürmte und mit ihren Soldaten das Feuer eröffnete. Während der Wookiee die imperialen Truppen aufhalten und verlangsamen sowie sich anschließend zur Ark Angel II und den Droiden zurückziehen sollte, wollten Chelli und ihr Vater vorankommen und den Kern der Zitadelle erreichen, um das Rätsel um den Ordu Aspectu zu lösen. Es gelang den beiden tatsächlich, den Kern zu erreichen, dort erfuhren sie jedoch von 0-0-0, dass Krrsantan die Ark Angel II gestohlen hatte und davonflog. Um die imperialen Truppen daran zu hindern, ihr zu folgen, zerstörte Aphra die Brücke, die zum Kern der Anlage führte, und begab sich anschließend hinein. Darinnen führten Chelli und ihr Vater erstmals ein ausgiebiges Gespräch, wobei letzterer seiner Tochter versprach, den Vorsitz von der Rückgabe des Doktortitels zu überzeugen, sobald sie ihre Ergebnisse hätten. Desweiteren gelang es ihnen, den in einem Droiden gespeicherten Geist von Rur zu aktivieren und alles über die Hintergründe des Ordu Aspectu zu erfahren; dieser sei nach dem abgeschlossenen Friedensvertrag mit dem orthodoxen Jedi-Orden von Rur selbst vernichtet worden, nachdem er seinen Intellekt in eine Maschine übertragen und damit versehentlich einen bösen Geist in seinen leiblichen Körper gelassen hatte. Als Rur erfuhr, dass er für über eintausend Jahre eingesperrt gewesen war, wurde er sehr zornig und kündigte an, alle Anwesenden zu töten. Chelli gelang es allerdings, mit einem der gestohlenen Lichtschwerter die sie attackierenden Kampfdroiden zu vernichten. Außerdem nahm sie einen wichtig aussehenden Kristall aus seiner Halterung und aktivierte so den Selbstzerstörungsmechanismus der gesamten Zitadelle. Gemeinsam mit ihrem Vater und Kapitän Tolvan begab sich Chelli an Bord des imperialen Schiffs und floh von dem Asteroiden. Es kam zwar zu einer weiteren Auseinandersetzung, als Tolvan die Wissenschaftlerin mit ihrem Blaster bedrohte, Chellis Vater verletzte sie jedoch mit einem Lichtschwert an der rechten Schulter und machte sie so angriffsunfähig. Nachdem Chelli und ihr Vater Tolvan auf einer abgelegenen Welt ausgesetzt und den Kernkristall, der den Geist von Rur reaktivieren konnte und damit sowohl Weisheit als auch Gefahren barg, auf der Quarantänewelt III vermeintlich in die Verwahrung der Kallidahin gegeben hatten, trennten sich Vater und Tochter wieder. Chelli begab sich daraufhin zurück in die Cosmantic Steppes und verkaufte als Doktorin ihre Lichtschwerter, um sich in einer Kneipe anschließend mit Krrsantan und den beiden Droiden zu treffen sowie diese darüber zu informieren, dass sie ihren Vater betrogen und lediglich eine Fälschung des Kristalls in Verwahrung gegeben hatte.[3]

Die Königin von Ktath’atn[Bearbeiten]

Chelli und Skywalker bei ihrer Audienz auf Ktath’atn.

Trotz dieser Ankündigung hatte Chelli nicht vor, den Jedikristall zu verkaufen. Stattdessen begab sie sich ein weiteres Mal auf die Suche nach Luke Skywalker, dessen Machtsensitivität sie sich mittlerweile erschlossen hatte, und geriet mit ihm auf dem abgelegenen Planeten Horox III in ein Gespräch, nachdem die beiden gemeinsam eine Kneipenschlägerei ausgefochten hatten. Sie zeigte ihm den Kristall, den sie mit ihrem Vater aus der Zitadelle geborgen hatte, und setzte ihn darüber in Kenntnis, dass sich darin der Geist des alten Jedi-Meisters Rur befindet. Sie berichtete, die Königin von Ktath’atn sei die einzige ihr bekannte Person, die zur Reaktivierung des Kristalls in der Lage sei, und tausche einmal jährlich Gefallen gegen organische Absonderlichkeiten ein. Der machtsensitive Bauernjunge sollte die von ihr vorgeführte Absonderlichkeit sein, wofür sie ihre Hilfe bei der Reaktivierung des Kristalls in Anspruch nehmen wollte. Sie machte Skywalker das Angebot, sie zu begleiten, um so von einem echten Jedi-Meister unterrichtet werden zu können, während sie selbst Augenzeugin der antiken Vergangenheit würde. Der Rebell willigte ein und begleitete Chelli sowie ihre beiden Droiden und den Wookiee Krrsantan an Bord der Ark Angel II und in Richtung Ktath’atn. Er bemängelte unterwegs, dass sie niemanden über ihre Reise in Kenntnis gesetzt hätten, doch die Wissenschaftlerin merkte an, dass sie ohne Umschweife um eine Audienz bei der Königin ersuchen müssten, da ihnen lediglich eine einzige Nacht im gesamten Jahr zur Verfügung stehe. Als die Ark Angel II in die Atmosphäre des Planeten vorstieß, waren die hoch in die Luft ragenden Türme der Zitadelle von Ktath’atn bereits aus weiter Entfernung zu erkennen; 0-0-0 übersetzte dies mit „Schreiende Zitadelle“. Nach der Landung auf der Planetenoberfläche erwartete die fünf ein Ansturm ausgehungerter und offensichtlich ungesunder Bürger, denen Chelli auf Bitten Skywalkers Teile ihrer Nahrungsvorräte überließ. Anschließend betraten Chelli und Luke die Zitadelle, mussten vorher allerdings Krrsantan zurückschicken, weil die Königin gegen Wookiees allergisch war. In den Umkleiden half Chelli ihrer Begleitung beim Umlegen deren Spavats, ließ die Droiden als Wachen zurück und begab sich letztlich in den Thronsaal der Königin. Sie betrachtete die Geschenken, die von den anderen angereisten Gästen überbracht wurden, ehe sie letztlich selbst an die Reihe kam. Zuerst fühlte sich die Königin für dumm verkauft, weil sie an dem einfachen Bauern nichts Besonderes erkennen konnte; in diesem Augenblick wurden Chelli und Skywalker jedoch von einem Ezaraa-Krieger attackiert, der sich den beiden überlegen fühlte und den Skywalker mithilfe der Macht reflexartig zur Seite stieß. Die Königin konnte nicht umhin die Hintergründe zu bemerken und veranlasste daraufhin die Räumung ihres Thronsaals sowie das augenblickliche Ende der Veranstaltung; lediglich der Jedi und dessen Begleiterin durften bleiben.[4]

Chelli verrät Skywalker ein weiteres Mal an die Königin.

Nachdem Chelli und Skywalker eine Nacht geschlafen hatten, begaben sie sich am nächsten Morgen in den Speisesaal, um mit der Königin zu frühstücken und währenddessen ihre Geschenke auszutauschen. Dabei forderte die Königin Chellis Begleiter dazu auf, den Deckel eines Speisetabletts allein mit der Macht anzuheben, was diesem aufgrund seiner fehlenden Ausbildung allerdings nicht gelang. Als die Wissenschaftlerin ihre Gastgeberin darüber in Kenntnis setzte, dass der Jedi besser unter Druck arbeite, befahl die Königin ihrer Bediensteten Vespinax, ihn mit einem Messer zu bedrohen und bei Misserfolg seinen Kopf abzutrennen. Chelli verlangte von der Königin derweil die Reaktivierung des Jedikristalls als Bezahlung. Schlussendlich fühlte sich Skywalker allerdings so bedroht von Vespinax, dass er reflexartig die Abdeckung eines anderen Tellers als des gereichten entfernte und ihr gegen den Kopf warf; Chelli stellte dabei erschrocken fest, dass statt der Rattenaffeninnereien hochgefährliche Abersynsymbionten gedeckt waren. In diesem Augenblick explodierte eine Bombe im Speisesaal, welche die Königin für einen Augenblick zur Seite schleuderte und Chelli sowie Skywalker in diesem Moment die Flucht ermöglichte. Während ebendieser erklärte die Wissenschaftlerin ihrem Begleiter, dass die Königin mithilfe dieser Abersynsymbionten ihre Gehirnfunktionen herunterfahren und so die Kontrolle über ihre Gäste erlangen wollte. Es gelang den beiden nicht, umgehend die Zitadelle zu verlassen, weil sich ihnen all die Monstrositäten und Mutanten, welche die Königin über all die Jahre gesammelt hatte, in den Weg stellten, und 0-0-0 informierte seine Herrin über Funk darüber, dass die Rebellen Leia Organa, Han Solo und Sana Starros eingetroffen seien.[11] Es gelang Chelli und Skywalker, in einen Innenhof zu fliehen und dort Position zu beziehen, bis 0-0-0 mit der Ark Angel II sowie der Rebelleneinheit eintraf. Chelli musste allerdings feststellen, dass nicht 0-0-0, sondern Han Solo geflogen war, der ihr Schiff bei seiner Bruchlandung schwer beschädigte. Auch Sana Starros verließ die Ark Angel II, wonach sie umgehend ihren Blaster zückte und damit auf die Archäologin schoss. Skywalker sprang allerdings in die Schussbahn und wehrte den Schuss mit seinem Lichtschwert ab. Anschließend informierte er die Prinzessin darüber, dass er Chelli freiwillig begleitet hatte und nicht entführt worden war, zudem sei sie seine Freundin. Als die bewaffneten Einheiten der Königin den Innenhof erreichten, zogen sich die acht hinter eine große Metalltür zurück und versiegelten sie hinter sich. Daraufhin begab sich Chelli mit Skywalker auf die Suche nach weiteren Ein- und Ausgängen, vorgeblich, um diese zu überprüfen, tatsächlich jedoch, um ihn ein weiteres Mal zu verraten, denn hinter einem dieser Tore wurden die beiden bereits von der Königin erwartet. Diese verfügte über die besondere Macht, ihr Gegenüber zu hypnotisieren und ihren Befehlen gehorchen zu lassen, wenn sie ihm in die Augen starrte, was ihr bei Skywalker auch gelang. Chelli konnte allerdings rechtzeitig eine polarisierte Schutzbrille aufsetzen und so ihrem Blick entgehen. Sie forderte die Königin dazu, ihrer Abmachung nachzukommen und den Kristall zu reaktivieren, andernfalls würde sie den Jedi töten, in dessen Taschen sie Bomben deponiert habe. Chelli und die Königin wurden in ihren Verhandlungen unterbrochen, als es bei der Ankunft der drei Rebellen zu einem Schusswechsel kam. Chelli forderte Organa und Starros dazu auf, mit den Droiden durch die Hintertür zu fliehen, während sie bei den hypnotisierten Skywalker und Solo bleiben wollte.[4]

Skywalker tötet die Königin.

Tatsächlich betrog sie ihren Begleiter und ließ den Kristall reaktivieren, während sie im Gegenzug den Jedi überhändigte. Die Königin erklärte Chelli, dass sie sich künftig von ihm ernähren werde; seine Stärke in der Macht sei besonders nahrhaft für sie. Daraufhin verließ die Archäologin die Zitadelle und wollte den Planeten an Bord ihres Schiffs verlassen. Kurz vor dem Abflug sprach allerdings Rur aus seinem Kristall zu ihr und wies daraufhin, dass er ihre Reue spüren konnte. Chelli beschloss widerwillig, zurückzukehren und Skywalker bei der Flucht zu helfen. Nach einigen Überlegungen kam sie dahinter, dass die Königin nur deshalb keinen Abersynsymbionten in Skywalker einpflanzen wollte, weil sich die Abersynsymbionten in ihrer Rangordnung stets nach der stärksten Person richteten, und die Machtfähigkeiten eines Jedi überstiegen die Stärke der Königin bei Weitem. Chelli konnte zwar nicht verhindern, dass Skywalker hypnotisiert wurde, stellte jedoch fest, dass ihre Vermutung den Tatsachen entsprach: Anstatt der Königin von Ktath’atn zu dienen, forderte er nun seinen Platz als König an ihrer Seite. Daraufhin kam es zu einem Kampf zwischen den beiden. Chelli gelang es, das Bewusstsein des Jedikristalls in das Bewusstsein Skywalkers hineinzuprojizieren, um ihm so die Möglichkeit zu geben, von dem Wissen Rurs zu profitieren. Dessen Pläne, die Abersynsymbionten für finstere Zwecke auszunutzen, missfielen dem Rebellen jedoch, weshalb er sich ihm widersetzte und mithilfe seiner Machtfähigkeiten selbst aus der Hypnose herauslöste. Auf diese Weise gelang es ihm, die Königin zu überraschen und zu töten. Dadurch ging auch ihre Kontrolle über die Palastwachen sowie das einfache Volk von Ktath’atn verloren. Chelli und Skywalker kehrten daraufhin zum Rest der Gruppe zurück. Letztlich befahl die Wissenschaftlerin ihrem Astromechdroiden BT-1, den Palast niederzubrennen, und kündigte an, das Galaktische Imperium zu informieren; sie begründete diesen Schritt mit der Gefährlichkeit der Abersynsymbionten, die unter allen Umständen eliminiert werden mussten. Außerdem kam es dazu, dass Chelli und Starros ihre langjährige Feindschaft niederlegten, weil erstere wider Erwarten den Jedi-Ritter unterstützt hatte und zur Gruppe zurückgekehrt war, anstatt sich zurückzuziehen. Sie bot Skywalker zudem an, den Kristall zu behalten und von ihm zu lernen – da dessen Bewusstsein allerdings gefordert hatte, die Abersynsymbionten zur Erlangung der Kontrolle über die Galaxis zu benutzen, schlug er ihr Angebot aus und forderte sie stattdessen auf, ihn und seine Freunde niemals mehr zu belästigen. Daraufhin verließ Chelli in Begleitung ihrer beiden Droiden sowie Krrsantans das befreite Ktath’atn.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Chelli streitet mit ihrem Vater.

Chelli war eine Archäologin, die sich selbst als skrupellos bezeichnete und bei der Ausführung ihrer Aufträge daher häufig rücksichtslos, aber auch planmäßig vorging. Sie verlor das Ziel dabei normalerweise nicht aus den Augen und wusste auch die Notwendigkeit eines Rückzugs zu erkennen.[1] Nichtsdestoweniger hatte sie gleichzeitig den Ruf, nicht ausreichend über ihre Handlungen und deren Folgen nachzudenken.[16] So ging sie auch riskante Situationen wie das Auftauchen des Schuldeneintreibers Soo-Tath mit Leichtigkeit an[3] und agierte unter einem Risiko, das sie mindestens zweimal ins Gefängnis brachte.[1][16] Chelli war demnach absolut nicht feige, auch wenn ihr die Präsenz des Dunklen Lords anfangs unbehaglich war, und arbeitete vollen Mutes sowie optimistisch. Diesen Optimismus vermochte sie jedoch nur während ihrer Arbeit aufzubringen, beispielsweise bei der eigenen Bereicherung durch die Kaperung eines imperialen Sternenzerstörers; andernfalls offenbarte sie den latenten, aber starken Pessimismus, den sie seit ihrer Kindheit mit sich herumtrug. So wurde Chellis Mutter, als sie noch ein junges Mädchen war, von einer Verbrecherbande ermordet und ihren Vater hatte sie lange Jahre nicht gesehen. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich ein Neid auf all diejenigen, welche es besser hatten als sie, weshalb sie dem reichen Höfling Commodex Tahn sehr aggressiv und erbarmungslos gegenübertrat und ihn letztlich ermorden ließ. Die Wissenschaftlerin war zudem absolut davon überzeugt, dass dasjenige, das böse und mächtig war, immer gegen dasjenige, das gutmütig und schwach war, gewinne;[7] so argumentierte sie Skywalker gegenüber auch für ihre Unterstützung des Galaktischen Imperiums, das Stabilität und Ordnung in die Galaxis gebracht und auf diese Weise den einfachen Leuten Sicherheit gegeben habe.[4] Nichtsdestoweniger konnte sie ihren Neid auf Luke Skywalker nicht verbergen, der eine ähnliche Situation wie sie hatte erleiden müssen, aus dieser jedoch nicht absolut hoffnungslos herauskam und sein Leben stattdessen der Unterstützung der Schwachen verschrieb.[4] Aus dieser Einstellung bildete sich auch ihre Skrupellosigkeit heraus, die sie sich selbst zuschrieb.[7] So konnte sie beispielsweise nicht nachvollziehen, weshalb hochgefährliche Waffen wie die Droidenmatrix unter Quarantäne gestellt und nicht eingesetzt würden.[1] Auch missbrauchte sie das Vertrauen Luke Skywalkers, der ihr während ihres Aufenthalts auf Ktath’atn das Leben rettete, um ihn mehrfach zu verraten und von der Königin die Einlösung ihres Versprechens einzufordern;[4] zudem signalisierte sie bei dessen Gefangennahme ihre Bereitschaft, ihn umzubringen, als Han Solo sie ins Visier genommen hatte.[14] Selbst ihr Folterdroide 0-0-0, der eigenen Bekundens stolz war auf die Grausamkeit seiner Herrin,[3] hielt dieser ihre Illoyalität vor.[4] So betrog sie unter anderem die Kopfgeldjäger, mit denen sie den imperialen Sternenzerstörer kaperte, um mehrere Milliarden Credits[7] und erpresste bereits als junge Studentin ihren Tutoren.[3] So sehr Chelli diese Eigenschaften an sich selbst doch schätzte, so gestand sie sich doch die Existenz eigener ethischer Grenzen ein und verbot 0-0-0, ihren Vater nach dessen negativer Einflussnahme auf ihren Doktortitel zu foltern.[3] Solcherlei Niederlagen kompensierte sie oft mit übermäßigem Alkoholkonsum[19] oder einem aggressiven und schuldzuweisenden Auftreten.[3] Ihre schwachen Momente gestattete sich Chelli, wenn sie der Trauer über ihre Kindheit nachgab,[7] und während des ersten längeren Gesprächs mit ihrem Vater über dessen Gründe, die Familie zu verlassen.[3] Als ihr Leben im Zuge einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Sana Starros auf dem Spiel stand, entwickelte sie zudem Reue über ihr Verhalten ihrer einstigen Freundin gegenüber.[16] Außerdem entschloss sie sich auf Ktath’atn dazu, die Rebellenallianz nicht zurückzulassen und sie stattdessen im Kampfe gegen die Königin zu unterstützen, was ihr auch von Starros hoch angerechnet wurde.[4] Chellis innere Zerrissenheit zwischen hasserfüllter Skrupellosigkeit und einer Akzeptanz des Realismus zeigte sich auch während ihres Aufenthalts mit Darth Vader auf Tatooine, wo sie die Ironie an Skywalkers Rachefeldzug zu erkennen glaubte und die Rache selbst als schlechten Motivator bezeichnete.[7] Zuletzt neigte sie zu Spielen und Geldwetten.[11]

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Chelli an Bord ihrer Ark Angel.

Chelli verfügte als Absolventin der Universität von Bar’leth über einen Doktortitel sowie die dazugehörige Beglaubigung, als Archäologin arbeiten und ihre Funde verifizieren lassen zu können. Obgleich sie diesen Titel mittels Betrugs und Erpressung erworben hatte, verfügte sie über das entsprechende archäologische Fachwissen und war so immer wieder als ebensolche tätig, barg altertümliche Artefakte und erforschte verlassene Ruinen längst vergangener Zivilisationen.[3] Ein weiteres Gebiet, auf dem Chelli eine galaxisweit bekannte Koryphäe darstellte, war die Restauration altertümlicher Technologie. Selbst der imperiale Sith-Lord Darth Vader schätzte sie für die Fähigkeiten ihrer reaktivierten Kampfdroiden und heuerte sie daher als Partnerin bei seiner Suche nach einer eigenen Droidenarmee an.[1] Chelli vermochte zudem feindliche Technologien zu rekalibirieren und für ihre eigenen Zwecke zu nutzen[16] sowie in Sicherheitssysteme einzudringen.[1] Auch war sie dazu befähigt, als Pilotin ein eigens Raumschiff zu bedienen.[14] Des Weiteren konnte sie ein Lichtschwert führen.[3] Obwohl Chelli eigentlich nicht den Ruf einer sonderlich vertrauenswürdigen Person hatte,[16] war sie eine erfolgreiche Ränkeschmiedin und hielt unbemerkt mehrere Verschwörungen gleichzeitig aufrecht.[7] Für ihren Mut und ihre Fähigkeiten wurde Chelli sogar von Imperator Palpatine geschätzt.[19] Nicht all ihrer Aufträge führte sie dabei ohne Hilfe aus und nutzte stattdessen ihre zahlreichen Kontakte.[7] Trotz der Tatsache, dass sich Chelli bereits früh allein durch die Galaxis hatte schlagen müssen, zeichnete sie sich vor allem dank des imperialen Stipendiums an der Universität von Bar’leth durch eine ordentliche Bildung aus.[3] So hatte sie ein gewisses taktisches Geschick und theoretisches Wissen über kriegerische Auseinandersetzungen, das ihr im Kampfe gegen die Rebellenallianz zugute kam, und Kenntnisse der galaktischen Geschichte.[14] Außerdem kannte sie viele Planeten und Sternensysteme mitsamt deren Besonderheiten, vor allem was deren zivilisatorische Hintergründe anbelangte.[3] Des Weiteren beherrschte sie neben der galaktischen Standardsprache fließend Naboo.[7] Zuletzt verfügte sie auch über ein breites Allgemeinwissen, das vor allem ihren vielen Reisen durch die gesamte Galaxis zuzuschreiben ist.[11] All ihre Fähigkeiten verhinderten allerdings nicht, dass sie auch Niederlagen einstecken musste, so verlor sie beispielsweise einmal die Fracht der Verbrecherorganisation Son-Tuul-Stolz[7] und wurde im Zuge ihrer Jagd nach Skywalker von der Rebellenallianz gefangengenommen. Es gelang ihr allerdings, aus dem als größten, abgelegensten und bestgeschütztesten bekannten Hochsicherheitsgefängnis der Allianz wieder zu entkommen.[14]

Beziehungen[Bearbeiten]

0-0-0 und BT-1[Bearbeiten]

0-0-0 und BT-1.

0-0-0 und BT-1 waren zwei unscheinbare, tatsächlich allerdings hochgefährliche Folterdroiden und befanden sich im Besitz von Chelli. Diese war für den vermeintlichen Protokolldroiden 0-0-0 in die Quarantänewelt III eingebrochen und hatte die dort verwahrte 0-0-0-Droidenmatrix gestohlen, um dessen Fähigkeiten für sich zu nutzen.[1] Dabei bauten die drei trotz der negativen Sicht des Protokolldroiden auf organische Lebewesen schnell eine gute Beziehung zueinander auf,[1] die allerdings eher auf gegenseitigem Respekt als auf tatsächlicher Sympathie zueinander basierte.[3] 0-0-0 schätzte seine Herrin vor allem aufgrund ihrer sich selbst zugeschriebenen Skrupellosigkeit und der Bereitschaft, ihre Feinde foltern und letztlich umbringen zu lassen.[7] Er beschrieb Chelli zufriedengestellt als grausame Persönlichkeit und schätzte ihre Unterstützung des Galaktischen Imperiums als unterdrückende, aber verlässliche Ordnung. Dem Schuldeneintreiber Soo-Tath gegenüber gestand er daher ein, dass er seine Zusammenarbeit mit der Archäologin sehr genieße und alle negativen Einflüsse darauf verhindern werde.[3] Das lag vor allem daran, dass Chelli den Droiden mit einem gewissen Respekt behandelte und ihn mit ihren galaktischen Abenteuern bei Laune hielt.[25] Aus diesen Gründen verließ sich Chelli auch auf die Unterstützung ihrer beiden Droiden, als BT-1 beispielsweise die Aufgabe zufiel, die gestohlenen Credits aus dem gekaperten Sternenzerstörer einzufangen,[7] oder 0-0-0 Luke Skywalker in eine Falle führen sollte.[14] Nichtsdestoweniger war die Beziehung der drei aufgrund der besonderen Persönlichkeit der beiden Droiden auch von Auseinandersetzungen und Gefahren geprägt. So war 0-0-0 stets sehr enttäuscht, wenn seine Herrin ihm aufgrund eigener ethischer Grenzen die Folter eines Menschen verbot.[3] Er dachte zudem mit Unheil darüber, wenn er sich einmal langweilen und sein Interesse an den Abenteuern seiner Herrin schwinden würde.[25] Eine Beziehung, die über ein Zweckbündnis aus bloßem Respekt füreinander hinausging und sich zu einer tatsächlichen Loyalität zueinander entwickelte, wurde darüberhinaus insbesondere durch die Programmierung der beiden Droiden erschwert: Nachdem 0-0-0 und Chelli auf Vrogas Vas voneinander getrennt worden waren und ersterer von Darth Vader den Prioritätsbefehl erhalten hatte, Chelli aufzuspüren und gefangenzunehmen, schrieb ihm dessen Protokoll die Ausführung unabdingbar vor, wodurch selbst bei Unwillen keine anderweitige Entscheidung möglich gewesen wäre.[19] Als Chelli und ihr Vater in der Zitadelle von Rur vom Galaktischen Imperium aufgehalten wurden, kehrten 0-0-0 und BT-1 zur Ark Angel II zurück und flohen mit Krrsantan, wobei sie ihre Herrin und deren Begleiter zurückließen.[3] Auf der anderen Seite hielt 0-0-0 Chelli seinerseits deren Illoyalität vor und erinnerte sie auf Ktath’atn daran, dass er genauso nur auf seiner eigenen Seite stehe wie sie auf ihrer.[4]

Chellis Vater[Bearbeiten]

Chelli und ihr Vater führen ein ernsthaftes Gespräch.

Die Beziehung zwischen Chelli und ihrem eigenen Vater war nicht besonders gut, tatsächlich hasste die Archäologin ihn regelrecht. Nachdem Chelli und ihre Mutter Lona bereits sehr früh von Vater und Ehemann verlassen und Lona auf einer abgelegenen Welt von einer Verbrecherbande ermordet worden war, machte die Wissenschaftlerin über all die Jahre ihren Vater für ihr Schicksal verantwortlich. Aus diesem Grunde kehrte sie kurz nach dem Tod ihre Mutter auch in ihre Heimat zurück und setzte die archäologische Sammlung ihres Vater ins Brand, kehrte diesem dann jedoch wieder den Rücken und schlug sich allein durchs Leben. Obwohl sie als kleines Mädchen die Arbeit ihres Vaters gehasst hatte, da sie ihm die Zeit für seine Familie nahm und Chelli das Gefühl vermittelte, er interessierte sich für verstaubte Gegenstände mehr als für seine Mitmenschen, entschloss sie sich später dazu, selbst Archäologie zu studieren. Erst nach etwa zehn Jahren sah sie ihren Vater das erste Mal seit ihrem letzten Aufeinandertreffen wieder, nachdem dieser seine Kontakte genutzt und seiner Tochter den Doktortitel hatte entziehen lassen. Er zwang sie unter der Drohung, ihr den Titel niemals wieder zurückzugeben, dazu, ihm bei seiner Suche nach dem Ordu Aspectu zu helfen; diese Phaszination ihres Vaters verabscheute Chelli, weil dieser bereits seit Jahrzehnten daran arbeitete und sie dessen Erfolgschance als äußerst gering einschätzte. Nichtsdestoweniger begleitete sie ihn auf seiner Mission und erfuhr auf diese Weise, dass er nahezu nichts über seine eigene Tochter wusste und auch sonst nicht über die aktuellen politische Ereignisse in Kenntnis war: Was Chelli noch mehr empörte als die Tatsache, dass er nichts von ihrer Arbeit für den imperialen Sith-Lord Darth Vader gewusst hatte, war, dass mithilfe des Todessterns über Alderaan mehrere Millionen Menschen ermordet worden waren und es an ihm schlichtweg vorbeigegangen war. Erst in der Zitadelle von Rur kam es erstmals zu einem ausgiebigen Gespräch zwischen Chelli und ihrem Vater über die familiäre Vergangenheit, im Rahmen dessen sich letzterer bei seiner Tochter für all die begangenen Fehler entschuldigte und versprach, ihren Doktortitel wiederherstellen zu lassen. Nichtsdestoweniger betrog Chelli ihren Vater ein letztes Mal, als sie ihm für die Quarantänewelt einen gefälschten Jedikristall überreichte. Desweiteren drohte sie ihm im Rahmen ihrer gemeinsamen Reise mehrmals damit, ihn von 0-0-0 foltern zu lassen oder selbst umzubringen, sobald sie ihren Doktortitel wiederhabe. Auch in ihrer Persönlichkeit ähnelten sich die beiden Verwandten absolut nicht, so kritisierte Chellis Vater seine Tochter beispielsweise dafür, dass sie in der Zitadelle von Rur die Skelette der alten Jedi plünderte und deren Lichtschwerter entwendete.[3]

Darth Vader[Bearbeiten]

Chelli und ihr Auftraggeber stehlen die Droidenfabrik.

Der imperiale Sith-Lord Darth Vader war durch die gesamte Galaxis gereist, um nach der Zerstörung des Todessterns den Aufenthaltsort Chelli Lona Aphras herauszufinden. Er erkannte an, dass es sich bei ihr um eine äußerst bekannte Koryphäe auf dem Gebiet der Restauration altertümlicher Waffen und Technologien handelte, und wollte sie anheuern, um ihre Fähigkeiten bei der Beschaffung einer eigenen Droidenarmee nutzen zu können. Er gab ihr gegenüber mehrfach zu, dass er ihre Arbeit schätzte und Respekt vor ihrem Können habe; seine Zufriedenheit mit ihrer Tätigkeit hatte vor allem zur Folge, dass er entgegen der Erwartungen seiner Assistentin diese nicht nach ihrer ersten Mission für ihn umbrachte und stattdessen später noch einmal auf sie zurückkommen wollte.[1] Auf der anderen Seite hatte Chelli selbst enormen Respekt vor dem Sith. Als Unterstützerin des Galaktischen Imperiums schätzte sie ihn dafür, dass er die Galaxis mit seiner Stärke zusammenhielt sowie für Ordnung sorgte,[4] und trotz ihres Mutes war ihr in Vaders Gegenwart die Nervosität anzusehen.[1] Nachdem Chelli ihre Aufgabe erfüllt und die Droidenfabrik von Geonosis soweit wiederhergestellt hatte, dass sie funktionstüchtige Kampfdroiden für den Sith-Lord produzieren konnte, beauftragte dieser sie, den Piloten der Rebellenallianz zur Wiederherstellung der Republik, der den Todesstern vernichtet hatte, zu identifizieren, aufzuspüren und zu ihm zu bringen, weil er um ihr galaxisweites Kontaktnetz wusste. Der Sith-Lord hatte allerdings keine Skrupel, Chelli mit dem Tode zu drohen, als es für ihn brenzlig wurde und seine illegalen Unternehmungen aufzufliegen sowie dem Imperator gemeldet zu werden drohten; aus diesem Grunde erpresste die Wissenschaftlerin ihr Leben, indem sie ihrem Auftraggeber die Herausgabe des Aufenthaltsorts des Pilotens verweigerte und stattdessen forderte, weiterhin für ihn arbeiten zu dürfen.[7] Das Verhältnis der beiden zueinander zerbrach vollends, nachdem Chelli Vader über Vrogas Vas unabsichtlich in eine Falle der Rebellenallianz gelockt und so sein Leben riskiert hatte sowie letztlich auch noch gefangengenommen wurde.[14] Während sie sich selbst allerdings an die Überzeugung klammerte, dass es sich bei dem Sith-Lord nach wie vor um einen Verbündeten handelte,[16] wandte dieser sich an eine Gruppe Kopfgeldjäger und setzte sie auf die Archäologin an.[18] Trotz ihres großen Respekts für die Taten Darth Vaders hatte Chelli ihm allerdings niemals vollends vertraut, weshalb sie nach der Gefangennahme durch ihre beiden Droiden Imperator Palpatine höchstselbst aufsuchte und ihm gegenüber die illegalen Aktivitäten ihres Auftraggebers aufdeckte. Zu ihrer Verwunderung war dieser jedoch stolz darauf, woraufhin sie sich vor Vader zu rechtfertigen gezwungen war, ihn jedoch nicht von ihren guten Absichten überzeugen konnte. Nichtsdestoweniger hatte sie aufgrund ihres Misstrauens ihm gegenüber allerdings bereits einen Plan geschmiedet, wie sie ihm überlisten und den eigenen Tod fingieren konnte, um die imperiale Verfolgung loszuwerden, was ihr letztlich auch gelang. 0-0-0 gegenüber äußerte, dass sie niemals von Vaders Gnade überzeugt gewesen sei.[19]

Sana Starros[Bearbeiten]

Chelli und Starros legen ihre Feindschaft nieder.

Chelli und Sana Starros waren zu ihrer Zeit als Studentinnen und Kommilitoninnen an der Universität von Bar’leth sehr gut miteinander befreundet und vertrauten einander soweit, dass erstere ihre Freundin um Mithilfe bei ihrem geplanten Diebstahl der Abersynsymbionten bat; ihren Doktortitel erhielt Chelli demnach nicht zuletzt durch die Unterstützung von Starros sowie dadurch, dass diese sie niemals verraten hatte.[3] Diese angenehme Beziehung zueinander änderte sich jedoch, als sich die Archäologin und die Schmugglerin auseinanderlebten. An irgendeinem Punkt in der galaktischen Geschichte verletzte Chelli ihre ehemalige Kameradin so sehr, dass diese ihr gegenüber Gefühle reinen Hasses entwickelte. An Bord des Sonnenparadiesgefängnisses bekämpften Chelli und Starros sowie Prinzessin Organa gemeinsam den Eindringling, wobei die Schmugglerin zunächst gegen die Befreiung der Wissenschaftlerin gewesen war sowie dieser den Tod gewünscht hatte. Auch Chelli riskierte das Leben ihrer zeitweiligen Verbündeten, als sie sie nicht aus den Fängen eines Kampfdroiden rettete. Später entschuldigte sie sich für ihr Verhalten in der Vergangenheit und begründete es mit ihrer allgemeinen Unfähigkeit, gut mit Menschen umzugehen; Starros nahm diese Entschuldigung jedoch nicht an und versuchte, sie umzubringen.[16] Als die beiden das nächste Mal aufeinandertrafen, zückte die Schmugglerin ohne weitere Umschweife ihren Blaster und schoss erfolglos auf die Widersacherin. Am Ende der Auseinandersetzungen auf Ktath’atn sollte sich jedoch herausstellen, dass Chelli die Rebellenallianz entgegen der Erwartungen nicht zurückließ und sich heimlich zurückzog, sondern stattdessen Skywalker in seinem Kampf gegen die Königin unterstützte und letztlich zur Gruppe zurückkehrte. Daraufhin küsste Starros ihre einstige Freundin und Kommilitonin auf die Wange und legte ihre Feindschaft bei.[4]

Luke Skywalker[Bearbeiten]

Skywalker rettet Chelli.

Zum Jedi-Ritter Luke Skywalker pflegte Chelli eine ambivalente Beziehung. Als sie auf Vrogas Vas erstmals persönlich auf ihn traf und versuchte, ihn zu entführen sowie an Darth Vader zu übergeben, diente er ihr nur als Karrieresprungbrett beziehungsweise dafür, wieder in der Gunst des Dunklen Lords aufzusteigen.[14] Auch schätzte sie ihn weder als besonders kompetent und begabt noch als sonderlich intelligent ein. So wettete sie gegen ihn, als er auf Nar Shaddaa in einer Kampfarena gegen einen Roggwart bestehen musste,[11] und machte sich über seine unzivilisierten Manieren auf dem Ball der Königin von Ktath’atn lustig. Skywalker auf der anderen Seite empfand zu diesem Zeitpunkt durchaus positive Gefühle für Chelli. So hielt er sie für attraktiv und gab sich ihr gegenüber entsprechend unsicher. Außerdem vertraute er auf ihre Versicherung, ihn kein weiteres Mal betrügen zu wollen, und begleitete sie daher freiwillig nach Ktath’atn, um dort das Rätsel um den Jedikristall zu lösen. Zuletzt rettete er ihr das Leben, als Sana Starros ohne Warnung auf ihre langjährige Erzrivalin schoss und sie auf diese Weise beinahe umbrachte. Diese Beziehung sollte sich später allerdings umkehren: Nachdem Chelli Skywalker ein weiteres Mal verraten und der Königin auszuliefern versucht hatte, gab dieser sein Vertrauen ihr gegenüber auf und forderte von ihr, ihn und seine Freunde niemals wieder zu belästigen. Sie hingegen bereute ihre Entscheidung und wünschte sich, sie könnte sich Skywalkers Respekt zurück verdienen. Nachdem dieser sie zur Rede gestellt und für ihre Illoyalität verurteilt hatte, sah sich dazu gezwungen, ihr vorangegangenes Verhalten zu reflektieren. Sie musste sich eingestehen, dass ihr Folterdroide 0-0-0 absolut zurecht diagnostizierte, dass sie neidisch auf ihn war und ihn bewunderte. Beide hatten sie in jungen Jahren ihre Familien verloren; aber während sie selbst zu einer skrupellosen, zynischen Persönlichkeit geworden war, blieb Skywalker positiv und widmete sein Leben stattdessen der Unterstützung hilfloser und schwacher Existenzen. An dieser Beziehung änderte auch ihre Entscheidung, ihren Pakt mit der Königin letztendlich doch zu brechen, nichts.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 Darth VaderDarth Vader
  2. 2,0 2,1 Die Königin von Naboo, Padmé Amidala, regierte von 33 VSY bis 25 VSY. In Schatten und Geheimnisse erwähnt Aphra Commodex Tahn gegenüber, dass sie herangewachsen sei, während er unter Amidalas Regentschaft Höfling gewesen war. Daher muss sie zwangsläufig vor ihrer Abdankung geboren worden sein.
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 3,23 Doctor AphraAphra
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 Doctor AphraThe Screaming Citadel
  5. Eigenübersetzung: „Strong an order beats good but weak on every planet in the galaxy, from now until the end of time.”
  6. Eigenübersetzung: „Mom's dead in a ditch on that alien world she took us to when she left you for being obsessed by old dumb stuff! Oh—the psychologist says I may have some issues. Fair to warn you.”
  7. 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 7,10 7,11 7,12 7,13 7,14 7,15 7,16 7,17 Darth VaderSchatten und Geheimnisse
  8. Eigenübersetzung: „Aphra, you are a flash. Archaeology isn't about flash. This is the work of decades. Archaeology is about determination. All those years mocking me, you never thought to ask me why I selected you for my doctoral supervision. Because I was never going to let someone like you become a doctor. Not because of my standards. Not because your work is sloppy. Just because I hate you.”
  9. Eigenübersetzung: „Last time I was guest of someone who was obsessed with the Jedi, I ended up fighting for my life in an arena.“„Yeah, I know. I lost good credits when you didn’t die.“
  10. Star WarsShowdown auf dem Schmugglermond
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 Star WarsThe Screaming Citadel
  12. Eigenübersetzung: „Now… Imperial forces have permanently ended the Son-tuul pride. They’re done. Their personal fortune is in transit to its new home in an Imperial vault. [...] I know exactly how it’s been transported, how to circumvent its guards and--most of all-- how to get away. So, gentlemen and violent robots… who wants to be rich?”
  13. Eigenübersetzung: „I figure the only chance of me surviving is showing that I'm trustworthy. I want to work for you. I've shown you what I can do. I can't do anything for you when I'm dead. You'll keep me alive. Hopefully.”
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 14,6 14,7 14,8 Darth VaderVader Down
  15. Eigenübersetzung: „I’m gonna burn this place to the ground, and you with it, warden. That’s if you’re lucky. If you’re not so lucky, my good friend Darth Vader might just pay you a personal visit.”
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 16,4 16,5 16,6 16,7 Star WarsDas Gefängnis der Rebellen
  17. Eigenübersetzung: „Only way he’d let me go was if he thoug I was dead. Only way he’d think I was dead was if he’d killed me.”
  18. 18,0 18,1 Darth VaderDer Shu-Torun-Krieg
  19. 19,0 19,1 19,2 19,3 19,4 Darth VaderZeit der Entscheidung
  20. Eigenübersetzung: „I’ve discovered you’ve placed the symbiotes on Boothi XII. I’ve leaked just enough so the board’s exploring the possibility…”
  21. Eigenübersetzung: „I heard a rumor that a bad lady did a terrible thing. You know the dangerous Ordu Aspectu piece she was meant to put safely into quarantine? She only handed over a fake. Let’s get rich.”
  22. Eigenübersetzung: „It’s an artefact I recovered from an ancient Jedi temple. The Ordu Aspectu. It’s the archived personality of a Jedi called Rur. For the greater good of archaeology, I want to reactivate it. [...] I know who can. The Queen of Ktath’atn. She’s very old, and very good, and bored. Once a year, she swaps favors for meeting interesting organic life. And Mr. force-sensitive? That’s you. So, come, shake hands, have dinner with the nice lady, and we walk away with an actual sentient ancient Jedi. You get your teacher, I get an eyewitness to the ancient past.”
  23. Eigenübersetzung: „It seems your daughter is a genuinely horrible person! You must be very proud.”
  24. Eigenübersetzung: „You have made a crucial, fatal mistake. I am enjoying my time in the company of master Aphra. And as long as that remains true, I do not believe I’ll let anything risk interfering with that.”
  25. 25,0 25,1 The Misadventures of Triple-Zero and Beetee
  26. Eigenübersetzung: „If you loved living people half as much as you love dead things, you’d probably be the best dad in the world.”
  27. Eigenübersetzung: „Hmm. Of course, he might have always used the saber…“„He’s Darth Vader. He was never going to be kind.“
  28. Eigenübersetzung: „Just for the record, I’m perfectly fine with you being dead.”
  29. Eigenübersetzung: „He went through an experience just as traumatic as yours and remains a positive, delightful person, devoted to a better existence of all sentient life. And you realize how special he is too late to retain his respect! That must be an awful reminder of your own failings of character. To be honest, master, I’m not sure if I’d be able to live with myself.”