Eis und Ehre

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Zeb mit Kallus.jpg
Eis und Ehre
Allgemeines
Serie:

Rebels

Staffel:
2

Episode:
17

« Vorherige:

Der Freiheitskämpfer

» Nächste:

Verborgene Dunkelheit

Informationen zur Produktion
Originaltitel:

The Honorable Ones

Produktions- nummer:

217

Länge:

22 Minuten

Erstausstrahlung (USA):

24. Februar 2016

Erstausstrahlung (DE):

18. April 2016

Informationen zum Stab
Regie:

Brad Rau

Drehbuch:

Kevin Hopps

Musik:

Kevin Kiner

Informationen zum Inhalt
Datum:

3 VSY

Ort:

Bahryn

Charaktere:

Alexsandr Kallus, Garazeb Orrelios

Eis und Ehre (Originaltitel: The Honorable Ones) ist die 17. Folge der zweiten Staffel der Fernsehserie Rebels. In den USA wurde sie am 24. Februar 2016 ausgestrahlt. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 18. April 2016 auf dem Sender Disney XD.

Offizielle Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Nach einem misslungenen imperialen Angriff sind Zeb und Agent Kallus auf einem Eisplaneten gestrandet. Da Kallus beim Absturz mit der Rettungskapsel verletzt wurde, müssen er und Zeb zusammenarbeiten, um unter den harten Bedingungen überleben zu können.

Handlung[Bearbeiten]

Geheiminformationen über ein imperiales Bauvorhaben führt die Crew der Geist in den Orbit von Geonosis. Dort angekommen, finden sie tatsächlich eine riesige orbitale Baustelle vor, die inzwischen wieder verlassen zu sein scheint. Die Rebellen sind sich sicher: Was auch immer das Imperium im Orbit über Geonosis gebaut hat, es muss von gewaltiger Größe sein. Ein von Chopper durchgeführter Scan offenbart, dass auf dem Wüstenplaneten keinerlei Lebensformen vorzufinden sind. Die dort heimische Spezies der Geonosianer scheint ausgestorben zu sein. Trotz dieser sonderbaren Entdeckungen näheren sich die Rebellen einer der orbitalen Konstruktionsmodule innerhalb der Baustelle und landen ihr Schiff in einer Hangarbucht. Hera und Captain Rex warten an Bord der Geist, während der Rest der Gruppe die verlassene Station nach Datenbanken durchsucht, um mehr über das geheime Bauprojekt des Imperiums in Erfahrung zu bringen. Zebs Befürchtung, dass es sich um eine Falle handelt, bewahrheitet sich nur wenige Augenblicke später. Auf das Zeichen eines imperialen Astromechdroiden stürmen Sturmtruppen unter dem Kommando von Agent Alexsandr Kallus des Imperialen Sicherheitsbüros die Korridore und verwickeln die Rebellen in einen Schusswechsel. Sofort stürzt sich Zeb auf den imperialen Agenten, da der Lasat einen persönlichen Groll gegen ihn hegt. Es war Kallus, der einen Angriff gegen seine Heimatwelt Lasan anführte und ein Massaker veranstaltete, bei dem nur wenige Mitglieder seiner Spezies überlebten. Chopper stürzt sich auf einen imperialen Astromechdroiden und überwältigt diesen, wodurch er den übrigen Rebellen die Chance zum Rückzug eröffnet. Kanan Jarrus, Ezra und Sabine kehren zu ihrem Schiff zurück und ergreifen eilig die Flucht von der Orbitalstation. Zeb hat hingegen den Anschluss zu seiner Gruppe verloren, da er sich noch immer im Zweikampf gegen Kallus misst. Gerade als sich der Lasat mit einer Rettungskapsel in Sicherheit bringen will, folgt ihm Kallus in das Innere, um den Rebellen an der Flucht zu hindern. Die Kapsel wird abgefeuert und das Handgemenge zwischen den beiden Erzrivalen geht weiter. Dabei beschädigen sie eine Steuereinheit, sodass die Kapsel von ihrem ursprünglichen Kurs in Richtung Geonosis abkommt und stattdessen den benachbarten Mond Bahryn ansteuert. Dort schlägt die Rettungskapsel hart auf der eisigen Oberfläche ein und landet in einer Höhle. Durch die Bruchlandung bricht sich Kallus ein Bein, wohingegen Zeb benommen aber unverletzt aus dem Wrack steigt. In der Zwischenzeit hat die übrige Rebellen-Crew an Bord der Geist ihre Verfolger abgeschüttelt und die Suche nach ihrem Freund aufgenommen. Dabei bleiben sie aber zunächst ohne Erfolg, da kein Transpondersignal empfangen werden kann.

In der Höhle auf dem Mond Bahryn trotzen Zeb und Kallus mithilfe einer Wärmelampe den eisigen Temperaturen. Zwar kann Zeb den Transponder wieder funktionsfähig machen, aber er weiß, dass das Signal ebenso die Imperialen alarmieren würde. Aus diesem Grund erweitert er die Sendefrequenz, sodass sie von jedem Raumfahrer empfangen werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass das Signal nicht durch die dicke Eisdecke gelangt, unter der sie sich befinden. Die eisige Kälte ist es auch, die besonders Kallus zu schaffen macht, insbesondere da die Wärmelampe versagt. Nicht weit von der Absturzstelle entfernt findet Zeb einen glühenden Meteoritenstein, an dem sich der Imperiale aufwärmen kann. Es dauert nicht lange, bis sich ein weiteres Problem offenbart. Eine riesige vierbeinige Höhlenkreatur mit weißem Fell, großem keilförmigen Maul und scharfen Zähnen – Bonzami genannt – taucht aus dem Schatten auf, woraufhin Zeb mit seinem Bo-Gewehr das Feuer gegen das ihm unbekannte Wesen eröffnet. Unterstützung erhält er dabei von Kallus, der die Ablenkung seines Rivalen nutzt, um an sein eigenen Bo-Gewehr zu gelangen. Gemeinsam können sie die Kreatur zurücktreiben und verjagen. Als wieder Ruhe eingekehrt ist, beschließen die beiden ihre Feindseligkeiten aufzuschieben, um gemeinsam aus ihrer Notlage zu entkommen. Zeb benutzt das Bo-Gewehr als Schiene und stützt damit das gebrochene Bein seines Rivalen. Dabei kommen Zeb und Kallus auf ein Ereignis zu sprechen, dass sie beide miteinander verbindet – nämlich das Massaker von Lasan. So wie sich dieses Ereignis tief in das Gedächtnis von Zeb eingebrannt hat, so gibt es in Kallus’ Vergangenheit ein Erlebnis, das ihn nachhaltig geprägt hat. Auf Onderon traf er während eines Routineeinsatzes auf einen Lasat-Söldner des Rebellen-Anführers Saw Gerrera, der seine Kameraden kaltblütig ermordete. Zeb mahnt davor, alle Lasat auf das Fehlverhalten eines Söldners zu reduzieren. Dasselbe gelte aber auch für Imperiale, wie Kallus betont. Beiden wird klar, dass sie ihre Gründe haben, die jeweils andere Partei zu hassen und zu bekämpfen. Dennoch müssen sie zusammenarbeiten und so macht Kallus seinen Rivalen auf eine Säule aufmerksam, entlang derer sie hochklettern könnten, um die Oberfläche zu erreichen. Zeb macht sich mit Kallus an den Aufstieg, als plötzlich zwei Bonzamis auftauchen und sie bedrängen. Daraufhin schnappt sich der Lasat den Imperialen und wirft ihn durch die Gegend, woraufhin sich das als Stütze zweckentfremdete Bo-Gewehr in die Eisdecke bohrt und Kallus mit seinem gebrochenem Bein kopfüber an der Decke hängen bleibt. Zeb springt auf den Rücken eines Bonzamis und gelangt so an Kallus, den er ein weiteres Mal packen und nun endgültig aus dem Loch in der Eisdecke befördern kann. Mit einem kräftigen Sprung schafft es auch Zeb zum Ausgang, wo er sich an der Kante festhalten kann. Kallus ist in Sicherheit und hat den Rebellen nun in der Falle. Doch statt ihn zu töten, eröffnet er das Feuer gegen die wilden Kreaturen und schlägt diese in die Flucht. Dann reicht er Zeb die Hand und hievt ihn über die Kante.

Außerhalb der Eishöhle aktiviert Zeb den Transponder. Reumütig erklärt Kallus, dass das Imperium auf Lasan ein Exempel statuieren wollte und er sich diese Verdienste zu seinem eigenen Vorteil hatte anrechnen lassen. Für Zeb ist dies inzwischen Vergangenheit und das gemeinsames Abenteuer mit Kallus hat in dem gefühlvollen Hünen etwas ausgelöst. Er stellt sich gegenüber dem Agenten mit seinem Spitznamen „Zeb“ vor, doch Kallus kennt schon längst dessen vollen Namen „Garazeb“. Die Rebellen der Geist erreichen den Eismond zuerst und in einer Geste gegenseitigen Respekts verabschieden sich Zeb und Kallus voneinander. Der Lasat wird von seinen Kameraden freudig empfangen, ganz im Gegensatz zu Kallus, der einige Zeit später von Imperialen geborgen und an Bord des Sternenzerstörers von Admiral Konstantine gebracht wird. Der Empfang des vermissten ISB-Agenten ist kalt und emotionslos. Kallus zieht sich in sein Quartier zurück, wo er den noch glühenden Meteoriten über sein Bett platziert und nachdenklich zu Boden blickt.

Inhalt[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Die Bonzami-Höhlenkreaturen wurden nach dem Zombani benannt. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug, welches auf Kunsteisbahnen eingesetzt wird, um das Eis nach dem Eislauf zu glätten. Die Form und das Aussehen ihres Schnabels mitsamt des charakteristischen Horns ist von einem Schneepflug inspiriert.[1]
  • Die imperialen Konstruktionssphären, die zu Beginn der Episode im Orbit von Geonosis zu sehen sind, entspringen einer Konzeptzeichnung von Ralph McQuarrie für Episode III – Die Rache der Sith.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]