Sonnenhammer

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Sonnenhammer.jpg
Sonnenhammer
Allgemeines
Hersteller:

Schlund-Forschungszentrum[1]

Preis:

unverkäuflich[2]

Technische Informationen
Länge:

13,50 Meter[2]

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

1.300 km/h[2]

Höchstge-schwindigkeit (Vakuum):

120[2] MGLT

Antrieb(e):

4 Triebwerksstreifen[3]

Hyperraumantrieb:

Klasse 1[2]

Schild(e):

Strahlungsschilde[4]

Hülle:

mehrfache phasenverkehrte quantenkristallisierte Panzerungen[1]

Sensoren:
Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:
Beladung:
  • 65 Kilogramm[2]
  • Vorräte für 4 Tage[2]
Nutzung
In Dienst gestellt:

11 NSY[1]

Zerstört:

11 NSY[6]

Kommandanten:

Kyp Durron[1]

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium[2]

Der Sonnenhammer war eine Superwaffe von der Größe eines Sternenjägers, die von der Omwati Qwi Xux im imperialen Schlund-Forschungszentrum entwickelt wurde. Aufgrund seiner Quantenkristallpanzerung war das Schiff resistent gegenüber Laserbeschuss. Durch seinen Resonanztorpedoprojektor war der Sonnenhammer fähig, die Supernova eines Sterns zu verursachen und so ein ganzes Sternsystem auszulöschen. Nachdem der von der Dunklen Seite der Macht korrumpierte Jedi-Schüler Kyp Durron mit ihm im Jahr 11 NSY das Caridan-System vernichtet hatte, zerstörte er den Sonnenhammer, indem er ihn in ein schwarzes Loch der Schlundballung flog.

Beschreibung[Bearbeiten]

Aufbau und Technik[Bearbeiten]

Der Sonnenhammer war trotz seiner Schlagkraft verglichen mit den übrigen im Schlundzentrum entwickelten Superwaffen wie den Todessternen und den Weltenvernichtern, die allein aufgrund ihrer Größe Furcht verursachten,[1] mit einer Länge von 13,50 Metern eher klein. Sein Äußeres bestand aus einer umgedrehten, vierseitigen Pyramide, auf deren Grundfläche sich ein Kegel befand,[3] und erinnerte an einen Kristallsplitter.[1] Die Hauptwaffe des Sonnenhammers, der Resonanztorpedoprojektor, war am unteren Ende des Schiffs angebracht.[3] An der Hinterseite lagen drei senkrechte Triebwerksstreifen, durch die sich das Schiff horizontal fortbewegen konnte. Ein waagerechtes Triebwerk weiter oben ermöglichte ihm, in vertikaler Ebene Richtungsänderungen vorzunehmen.[5] Direkt darunter waren einige Öffnungen für den Repulsorlift-Antrieb des Schiffs.[8] Im Inneren der unteren Sektion befand sich an der Vorderseite das Lager für die Resonanztorpedos. Der Energiekern, von dem aus eine Leitung zum Treibstofftank unterhalb führte, lag direkt neben den Triebwerken. Ein weiterer Tank befand sich unter dem vertikalen Triebwerk. An der oberen Spitze und an den vier Seiten war je ein Laserkanonenturm zur Verteidigung montiert.[5] Auf der Steuerbordseite befand sich eine Einstiegsluke, die direkt in die Pilotenkanzel führte.[8] Unterhalb des Cockpits lag eine Abschussvorrichtung für Nachrichtendrohnen.[3] Die hochverdichtete Quantenpanzerung des Sonnenhammers gab dem Schiff eine goldene Farbe, wobei die Oberfläche schimmerte.[1] Er besaß einen Klasse-1 Hyperantrieb. Allerdings war es dem Navigationscomputer nur möglich, drei Sprünge in Folge zu berechnen, bevor er neu gestartet werden musste. Durch seine Triebwerke konnte der Sonnenhammer innerhalb der Atmosphäre eines Planeten mit bis zu 1.300 km/h fliegen.[2]

Bewaffnung und Kapazitäten[Bearbeiten]

Kyp Durron und der Sonnenhammer

Zur Verteidigung vor feindlichen Sternenjägern verfügte der Sonnenhammer über fünf drehbare Doppel-Lasergeschütztürme, die an den vier Seiten und auf der oberen Spitze des Schiffs montiert waren.[3] Sie besaßen innerhalb einer planetaren Atmosphäre eine effektive Reichweite von 2,5 Kilometern.[2] Der Schwenkbereich des oberen Geschützes betrug 360°, während sich die übrigen vier jeweils 180° in horizontaler Richtung drehen ließen. Daher konnten immer vier Geschütze auf das Ziel gerichtet werden.[3] Eine weitere Waffe an Bord des Sonnenhammers war der Traktorstrahlprojektor, mit dem gegnerische Schiffe angezogen werden konnten.[2] Seine Schlagkraft erreichte der Sonnenhammer allerdings durch seinen Resonanztorpedoprojektor. Im Inneren des Schiffs waren elf Resonanztorpedos gelagert, die durch den Resonanzbeschleuniger in arhythmische Schwingungen versetzt und so aktiviert werden konnten. Anschließend umgab sie der Resonanztorpedoprojektor mit einem Plasma und schoss das Projektil mit annähernder Lichtgeschwindigkeit ins Zentrum eines Sterns.[5] Nachdem der Resonanztorpedo das Schiff verlassen hatte, gab es keine Möglichkeit mehr, ihn aufzuhalten.[6] Sobald sich das Projektil im Inneren des Sterns befand, ließ es große Energiemengen frei werden, die die Fusionsprozesse instabil werden ließen und eine Kettenreaktion auslösten. So konnte selbst ein Stern mit wenig Masse zur Supernova angeregt werden, die das gesamte System binnen Sekunden vernichtete.[5] Eine weitere Besonderheit des Schiffs war seine undurchdringliche Panzerung. Sie bestand aus einer dünnen Lage aus stark komprimierten Quantenkristallen, auf der eine weitere, phasenverkehrte Schicht lag. Die Härte dieser Panzerung erlaubte es dem Schiff, Treffer aus Blaster- und Laserkanonen unbeschadet zu überstehen.[1] Auch ein Streifschuss aus dem Superlaser des Todessterns verursachte nur wenige Schäden.[6] Der Sonnenhammer war fähig, sechs Personen an Bord zu nehmen,[1] von denen fünf die Waffensysteme kontrollierten und einer das Schiff steuerte. Überdies konnte er gewöhnlich 65 Kilogramm Güter befördern, ohne dass dies sich auf seine Geschwindigkeit auswirkte, und hatte Vorräte für vier Tage an Bord.[2]

Verwendung[Bearbeiten]

Der Sonnenhammer durchschlägt die Brücke der Hydra

Durch die Furcht vor dem Einsatz des Sonnenhammers sollten im Rahmen der Tarkin-Doktrin aufständische Völker gefügig gemacht werden. Im Zuge dessen sollte es seine Aufgabe sein, unbemerkt in feindliche Sternsysteme einzudringen und dort ein Ultimatum zu stellen. Bei Nichterfüllung würde er einen Resonanztorpedo in die Sonne abfeuern und so das gesamte System durch die daraus resultierende Supernova vernichten. Sollte es der verteidigenden Flotte gelingen, seine Position zu bestimmen, konnte das Schiff sämtlichen Beschuss abhalten und auch die Supernova der Sonne unbeschadet überstehen. Seine Panzerung erlaubte es ihn außerdem, feindliche Großkampfschiffe zu rammen und zu durchschlagen, um sie so zu zerstören. Mehrere Schiffe dieser Klasse wären auch in der Lage gewesen, gegnerische Flotten systematisch zu zerstören, ohne Verluste zu erleiden.[1] Zudem war auch eine friedliche Nutzung des Sonnenhammers möglich. So konnte man mit ihm Betasterne in Doppelsternsystemen vernichten und so die Stabilität innerhalb jener gewährleisten. Außerdem konnte man unbewohnte Systeme vernichten und so für den intergalaktischen Verkehr schiffbar machen.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Entwicklung und Bau[Bearbeiten]

Nachdem im Schlund-Forschungszentrum unter der Leitung von Bevel Lemelisk bereits mehrere Superwaffen wie die Weltenvernichter gebaut worden waren, übergab Großmoff Tarkin Admiral Natasi Daala und ihrer Flotte von vier Sternenzerstörern das Kommando über die Raumstation und zog Lemelisk ab. Im Jahr 3 NSY begann die Planung und der Bau des Sonnenhammers. Dabei gelang es dem Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Qwi Xux, aus phasenverkehrt aufgetragenen, hoch komprimierten Quantenkristallen eine undurchdringliche Panzerung zu bauen. Xux ahnte allerdings nichts von den Zerstörungen, die ihre bisherigen Projekte, darunter der Todesstern, angerichtet hatten und hielt auch den Sonnenhammer für ein zivil nutzbares Schiff. Im Jahr 11 NSY waren die Arbeiten am Projekt bereits abgeschlossen, jedoch forderte Tol Sivron, der Leiter des Schlundzentrums, mehrfach Überarbeitungen des Abschlussberichts, sodass sich die Fertigstellung des Schiffs verzögerte. Im selben Jahr tauchte die Lambda-Klasse Fähre Endor im Schlund auf und wurde von Daalas Flotte aufgegriffen. Die Insassen, Han Solo, Chewbacca und Kyp Durron, die sich auf der Flucht vor Moruth Dooles Kesselflotte befanden, wurden daraufhin verhört und im Zentrum eingesperrt. Qwi Xux, die durch Han Solo von den Zerstörungen erfahren hatte, die ihre Projekte angerichtet hatten, befreite ihn und seine Begleiter. Damit er nicht in Daalas Hände fiel, die die Generalmobilmachung der im Zentrum stationierten Truppen befohlen hatte, stahlen sie den Sonnenhammer. Daala, die ihre Flucht bemerkt hatte, setzte mehrere TIE-Jäger-Geschwader auf sie an, die die externen Waffen des Schiffs ausschalten konnten. Um zu entkommen, nutzte Solo die Quantenpanzerung des Schiffs und durchschlug mit ihm die Brückensektion des Sternenzerstörers Hydra. Das Kampfschiff wurde dadurch führerlos und stürzte in ein schwarzes Loch. Der machtsensitive Kyp Durron steuerte den Sonnenhammer durch die Gravitationsanomalien des Schlunds aus der Ballung heraus. Außerhalb des Schlunds trafen sie auf den Jedi-Meister Luke Skywalker und seinen Begleiter Lando Calrissian, die an Bord des Millennium Falkens von der Kesselflotte verfolgt wurden, da sie den Frachter vom Garnisonsmond entwendet hatten. Gemeinsam mit ihnen flohen sie und übergaben den Sonnenhammer auf Coruscant den Forschern der Neuen Republik.[1]

In Händen Kyp Durrons[Bearbeiten]

In einem bewachten Hangar untersuchten einige Wissenschaftler den Sonnenhammer ohne Erfolg, da sich Qwi Xux weigerte, sie über die Funktionsweise des Schiffs in Kenntnis zu setzen. Einige Wochen nach ihrer Ankunft hielt sie eine Rede vor dem Rat der Republik, da er sich noch immer nicht über das weitere Vorgehen im Bezug auf das Schiff geeinigt hatte. In dieser Ansprache forderte sie die Politiker der Republik auf, es zu zerstören, da eine Waffe von solcher Zerstörungskraft in den Händen keiner Regierung sicher war. Um den Sonnenhammer jeglichem Zugriff zu entziehen, beschloss die Regierung der Republik, den Autopiloten des Schiffs so zu programmieren, dass es in das Zentrum des Gasriesen Yavin flog. Die dort vorherrschenden Druckbedingungen machten eine Bergung unmöglich. Die Überführung des Schiffs dorthin war Aufgabe des Generals Wedge Antilles und Kyp Durrons.[4]

Luke Skywalker nahm Durron in seine Jedi-Akademie auf, jedoch wurde er kurz nach dem Beginn seiner Ausbildung vom Geist des Sith-Lords Exar Kun korrumpiert. Mit dem Ziel, das Imperium, das seinen Bruder verschleppt hatte, zu vernichten, reiste er nach Ithor, wo sich Qwi Xux aufhielt und löschte ihr Gedächtnis, damit sie keine weitere Superwaffe konstruieren konnte. Anschließend kehrte er nach Yavin IV zurück und holte den Sonnenhammer mithilfe der Macht aus dem Zentrum Yavins hervor. Nachdem er Luke Skywalker, der sich ihm entgegenstellte, mit Kuns Hilfe in ein Koma versetzt hatte, floh er mit der Superwaffe vom Planeten. Kun informierte Durron darüber, dass sich Daalas Flotte im Hexenkessel-Nebel aufhielt, sodass sich der gefallene Jedi dorthin begab. Mit dem Ziel, die Reste von Daalas Flotte, die Sternenzerstörer Gorgo und Basilisk, zu zerstören, feuerte er einen Resonanztorpedo in das Zentrum des Nebels ab und brachte so eine Kettenreaktion zur Zerstörung des gesamten Nebels in Gang. Da sich Daala zum Hyperraumsprung nach Coruscant bereit machte, vollzog Durron mithilfe der Laser des Sonnenhammers ein Ablenkungsmanöver, sodass die Basilisk nicht mehr vor der Supernova fliehen konnte und vernichtet wurde. Daalas Schiff, die Gorgo, konnte entkommen.[4] Vor seiner Flucht aus dem Nebel hinterließ Durron eine Kurierkapsel, in der er sich zu der Auslösung der Supernova bekannte. Anschließend begab er sich ins Caridan-System, in dem sich eine bedeutende imperiale Militärakademie befand. Dort hoffte er, seinen vom Imperium entführten und rekrutierten Bruder Zeth zu finden. Da ihm das Imperium mitteilte, dass sein Bruder bereits verstorben sei, und ihn ohne Erfolg mit TIE-Jägern angriff, feuerte Durron einen Resonanztorpedo in Caridas Sonne ab. Ein imperialer Offizier konnte Zeth dennoch ausfindig machen, sodass Durron einen Rettungsversuch startete. Er scheiterte daran, seinen Bruder an Bord des Sonnenhammers zu nehmen, da die durch die Resonanztorpedos verursachte Supernova Carida erreichte. Deshalb hinterließ er auch im zerstörten Caridan-System eine Kurierkapsel. Im Anschluss daran vernichtete er eine imperiale Schiffswerft im Tiefkern. Nachdem Han Solo ihn aufgespürt hatte, konnte er Durron davon überzeugen, seinen Rachefeldzug gegen das Imperium zu beenden, und wieder zur die Hellen Seite der Macht zurückzukehren.[6]

Zerstörung und Vermächtnis[Bearbeiten]

Der Sonnenhammer und der Todesstern-Prototyp fallen in ein schwarzes Loch

Der Rat der Neuen Republik schickte Durron zu Skywalker, damit der Jedi-Meister über seine weitere Zukunft entschied. Er fasste den Entschluss, dass Kyp selbst den Sonnenhammer vernichten müsse. Aus diesem Grund flogen er und Durron mit der Superwaffe in den Schlund, wo er das Schiff mithilfe des Autopiloten in eines der schwarzen Löcher lenken und so zerstören sollte. Im Inneren der Ballung führte eine Einsatzgruppe der Neuen Republik ein Gefecht mit Daalas letztem Sternenzerstörer, der Gorgo. Während der Schlacht kehrte der Todesstern-Prototyp, der den Schlund zuvor verlassen hatte, in die Ballung zurück. Um ihn zu vernichten, feuerte Durron einen Torpedo des Sonnenhammers auf den Reaktor ab, jedoch fehlte der Raumstation die Masse, eine Kettenreaktion in Gang zu halten. Da der Todesstern den Sonnenhammer verfolgte, flog Durron in den Schwerkraftbereich eines Schwarzen Lochs, um so beide Superwaffen zu vernichten. Mit seinem letzten Torpedo vernichtete er weite Teile der Station, die den Sonnenhammer im Gegenzug mit dem Superlaser treffen konnte, was aber nur geringe Schäden hinterließ. Als beide Waffen den Punkt ohne Wiederkehr überschritten hatten, stieg Durron in eine Kurierkapsel und entging so dem Tod, während der Todesstern und der Sonnenhammer den Ereignishorizont überschritten und zerstört wurden.[6]

Während des Yuuzhan-Vong-Kriegs suchte die Jedi Daeshara'cor Qwi Xux auf, um sie um die Entwicklung einer weiteren Superwaffe ähnlich dem Sonnenhammer zu bitten. Mithilfe dieser Waffe wollte sie ihren von den außergalaktischen Invasoren getöteten Freund Miko Reglia rächen. Diese Bitte schlug ihr die Wissenschaftlerin ab, unter anderem, da die Anlage, die zur Herstellung der Quantenkristallpanzerung notwendig war, zusammen mit dem Schlundzentrum zerstört worden war.[10]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]