Darth Thanaton

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Darth Thanaton TOR.jpg
Darth Thanaton
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich[1]

Haarfarbe:

Schwarz,[1] später ergraut[2]

Augenfarbe:
Besondere Merkmale:

Tattoo über der rechten Wange[1]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

3695 VSY[3]

Todesdatum:

3641 VSY[2]

Beruf/Tätigkeit:

Sith[1]

Meister:

Calypho[1]

Schüler:
Organisation:
Position:

Sith-Lord[4]

Zugehörigkeit:

Sith-Imperium[1]

Darth Thanaton, geboren unter dem Namen Teneb Kel, war ein Sith-Lord im Großen Galaktischen Krieg, der als Kind von Lord Calypho als Schüler angenommen wurde. Obwohl der Verrat seines Meisters ihn in Ungnade beim Sith-Imperium fallen ließ, betraute der Dunkle Rat ihn mit der Aufgabe, die Schülerin des Sith-Imperators Exal Kressh aufzuspüren und zu töten, da sie mit kriegsentscheidenden Informationen zur Republik überzulaufen drohte. Nach einem Zusammentreffen mit Kressh auf der Lenico-Station Blau und seinem anschließenden Verbleib auf Lenico IV tötete er die Sith in einem Zweikampf auf Korriban. Für die Erfüllung seiner Mission verlangte er im Austausch für die Bekanntgabe der Pläne des Imperators einen Sitz im Dunklen Rat und nahm in diesem Sinne den Namen Thanaton an.

Biografie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Sein Dasein als Kind fristete Teneb in einem Sklavenlager, wo er vom Sith-Lord Calypho entdeckt und als Schüler genommen wurde. Nachdem er ihm bei einem Aufenthalt auf Korriban seine Treue geschworen hatte, widmete sich der junge Lehrling fortan dem Studium der Dunklen Seite der Macht und der Lehre verschiedener alter Schriften. Während seiner Ausbildung brachte er die nächsten Jahre außerdem damit zu, sich auf das Gebiet der Infiltration zu spezialisieren, was zu einer hohen Geschicklichkeit und Ausdauer beitrug. Ungewollt wurde er jedoch anschließend Zeuge einer folgenschweren Missetat seines Meisters. Da dieser nach Macht griff, die ihm nicht zustand, ließ der Dunkle Rat ihn in Gewahrsam nehmen und angemessen bestrafen.[1]

Im Auftrag des Sith-Imperiums[Bearbeiten]

Obwohl Teneb ohne Meister zunächst in Ungnade fiel, gewährte man ihm zu Beginn des Großen Galaktischen Krieges eine Gnadenfrist. Auf Begeren war die planetare Schlacht zum Stillstand gekommen, sodass er sich dort für den lang erwarteten Sieg der Imperialen einsetzte und – entsprechend seinen Fertigkeiten in Infiltration – Zugang zum Palast von Begeren verschaffte, von wo aus der republikanische Gouverneur seine zuständigen Streitkräfte koordinierte. In den Fluren des Gebäudes traf er den Offizier in Begleitung zweier Wachen an, die er anwies Teneb solange aufzuhalten, bis er sich in Sicherheit gebracht hatte. Nachdem Teneb die beiden Soldaten zur Strecke gebracht hatte, brach er die Tür zum Sicherheitsraum auf, in dem sich der Gouverneur versteckt hielt. Mit der Erklärung, dass das Imperium den Planeten nun rechtmäßig zurückfordere, tötete er ihn und meldete seinen Erfolg beim übrigen Heer. Anschließend sah er nach seinem Diener, einem Abyssiner, den er nach einem Massaker auf Cholganna an sich nahm und „Maggot“ nannte. Er brachte ihn verletzt vom Schlachtfeld, wobei er ihn für seinen Einsatz lobte.[1]

Teneb bekämpft auf Geheiß des Dunklen Rates seinen ehemaligen Meister Calypho.

Auf Bitten Maggots setzte er sich daraufhin für eine Ruhepause der Soldaten, die an dem vorigen Gefecht mitgewirkt hatten, beim zuständigen Offizier ein. Nach einer persönlichen und vom Dunklen Rat übermittelten Danksagung an seine Leistungen machte sich eine zunehmende Unruhe in den Reihen der dem Major beistehenden Imperialen bemerkbar. Er erfuhr anschließend, dass die Dunklen Lords den Offizier dazu aufgerufen hatte, den jungen Sith wegen Ablauf seiner Gnadenfrist in Gewahrsam zu nehmen, um ihn nun für die Verbrechen seines Meisters angemessen zu bestrafen. Daraufhin ließ er sich und seinen Diener festnehmen und zum Sitz des Rates nach Kaas-Stadt auf Dromund Kaas bringen, wo zu dieser Zeit große Festlichkeiten stattfanden. Kurz bevor er allerdings sein Ziel erreichte, schickte er Maggot los, sich während seines Aufenthalts beim Dunklen Rat zu amüsieren. In den Kammern des Dunklen Rates fand Teneb Kel seinen alten Meister am Boden liegend und gezeichnet von der ertragenen Folter auf. Unwissend legte er den Dunklen Lords des Rates seine Zuneigung für ihn offen, die ihn dazu aufriefen, seinen Meister für dessen Verbrechen hinzurichten. Teneb ergriff sofort die Initiative und feuerte Macht-Blitze auf den Sith-Lord ab, die dieser aber mit Hilfe seines Lichtschwertes abwehren konnte. Auf die Gefahr eines offenen Konflikts hin, beendeten die Dunklen Lords ihren Kampf und ließen Calypho fortschaffen, um ihn zu einer Testperson seiner eigenen Lehren zu machen. Kel bestand hingegen darauf, der Lehre eines der anwesenden Dunklen Lords unterzogen zu werden, denen er jedoch erst seine Würde beweisen und einen Auftrag erfüllen sollte: Da Exal Kressh, die Schülerin des Sith-Imperators, vor dem Ende ihrer Mission in den republikanischen Raum geflohen war und drohte, mit wichtigen Informationen zu der Republik überzulaufen, verpflichtete sich der Sith dem Dunklen Rat, sie zu jagen und zu töten. Anschließend führte ihn Darth Marr in die Gemächer des Imperators, der ihn mit den Details des Auftrags vertraut machte und dem Jungen Informationen zum Aufenthalt Kresshs im Lenico-System gab. Zuletzt pflanzte er ihm noch mit Hilfe der Macht den Auftrag in seinen Geist ein.[1]

Jagd nach Exal Kressh[Bearbeiten]

Teneb wird von Ybann dem Hutt über Exal Kressh informiert

Diese Berührung seiner Seele, die er daraufhin als seine neue Bestimmung deutete, hatte ungewöhnliche Visionen in seinem Unterbewusstsein zur Folge: Er sah sich selbst als jungen Anwärter in seiner Vergangenheit, der damals mit Entsetzen und Freude beobachtete, wie die Sith-Lords seinen Meister gewaltsam in der Sith-Akademie auf Korriban festnahmen. Als er wieder zu sich kam, erfuhr er von Maggot, dass er über einen Tag lang geschlafen hatte. Mit dem Schiff, das ihm inzwischen zugestellt worden war, setzte er Kurs auf das Lenico-System. Dort steuerte er die medizinische Versorgungsbasis Lenico-Station Blau an, die allerdings von Piraten bewohnt wurde. Während seines Aufenthalts in den Gemächern des Chefchirurgen Ybann eröffneten Kampfdroiden auf Befehl des Hutts das Feuer auf ihn, denen er durch einen Macht-Sprung entkam. Danach setzte er die Droiden außer Gefecht und forderte Ybann auf, ihm Auskunft über Exal Kressh zu geben. Zu Maggots Misstrauen erklärte er, sie habe nur einen kurzen Aufenthalt eingelegt. Obwohl Teneb keine Täuschung spüren konnte, war auch er davon überzeugt, dass sie sich immer noch auf der Raumstation aufhielt. Doch anstatt weitere Hilfe seines Dieners anzunehmen, wollte er den Auftrag selbst erfüllen und schickte ihn fort. Anschließend versuchte er, mehr über die Situation in Erfahrung zu bringen. Als ihm einige Ärzte auffielen, die einen Patienten in eine Stasiskammer bringen wollten. Daher überlistete er die dortigen Wachen mit Hilfe eines Macht-Geistestricks und sah sich in der medizinischen Abteilung näher um. Währenddessen nahm er eine Präsenz wahr, die sich ihm schließlich als Exal Kresshs zu erkennen gab und Teneb mit einigen Macht-Blitzen überraschte. Er ergriff daraufhin Gegenmaßnahmen, derer die Sith sich allerdings leichtfertig erwehren konnte. Anstatt den Kampf gegen den aus ihrer Sicht unwürdigen Gegner fortzusetzen, schickte sie nun mit giftigen Stoffen gefüllte Droiden zu Teneb und zog sich zurück.[5]

Der junge Sith wollte seinen Auftrag aber weiterführen, setzte die Droiden außer Gefecht und wandte sich wieder Exal zu, die ihn aus ihrem Versteck heraus angriff. Dem setzte er Macht-Blitze entgegen, jedoch gelang es ihr, diesen auszuweichen und ihn schließlich zu Boden zu zwingen. Teneb erkannte, dass er ihr im Kampf unterlegen war und versuchte nun, sich mit Hilfe der Flammen, die sich im Laufe ihres Duells verbreitet hatten, zurückzuziehen. Da die Station durch Kresshs Sabotage im Zerfall begriffen war, konnte sich Teneb letzten Endes über Trümmerteile auf sein von Maggot geflogenes Schiff retten, das aufgrund seiner Beschädigungen auf dem Planeten notlanden musste. Um die fehlenden Teile zu finden, machte sich Teneb auf, die Überreste der Station aufzufinden, obwohl er sich nicht der Sorgen Maggots um seine Verletzungen kümmerte, die ihm bei seinem Weg zum Verhängnis werden könnten.[5]

Ereignisse auf Lenico IV[Bearbeiten]

Teneb und der Jedi beenden ihren Kampf.

Sein Weg führte ihn durch die Aschewüsten des trostlosen Planeten, wo er nach einem Zusammentreffen mit einem Raubtier Schutz für die Nacht in einer verlassenen Stadt suchte. Er sammelte sich und rief sich die Lehren seines einstigen Meisters in Erinnerung, die von Visionen dem Tode nahe erzählten, worauf ihm plötzlich eine geheimnisvolle Person in Kleidung der Sith erschien. Anschließend erschien ihm Exal Kressh inmitten eines von Ortolanern bewohnten Dorfes, die ihn aufforderte, ihr zu folgen. Er deutete dies als Macht-Vision und schloss sich ihr an, während sie ihm verdeutlichte, seine Eingebung sei vielleicht ein Traum, entstanden aus Furcht und letzter Energie. Anschließend erklärte sie ihm allerdings den Grund für ihren Verrat: Sie war vom Sith-Imperator unwissentlich zu seiner Marionette gemacht worden und war in Kenntnis über die „Kinder“ des Imperators gesetzt worden, die sich Teneb als Angehörige verschiedener Spezies zwischen Flammen offenbarten und etwas über die Zukunft des Imperiums verkündeten. Er versuchte nebenbei auch, etwas über seine Zukunft in Erfahrung zu bringen, doch prophezeite Exal ihm sein weiteres Dasein nur als Marionette des Dunklen Rates. Dem keinen Glauben schenkend, versuchte Teneb, seiner Vision durch Einreden der geheimnisvollen Person, die sich ihm schließlich als „Darth Thanaton“ offenbarte, zu entkommen. Da er sein Schicksal jedoch ablehnte, griff die Person ihn mit Macht-Blitzen an,[5] woraufhin er aus seiner Eingebung erwachte. Die Vision hatte ihm die Philosophie der Sith besser zu verstehen gegeben und er erkannte nun die Umstände, die das Sith-Imperium beherrschten. Allerdings hatte ihn plötzlich ein Jedi unbemerkt aus dem Hinterhalt angreifen können. Nachdem er seinen Hieb gekontert hatte, unterbrachen sie ihren Kampf und der Miraluka, der sich als Jerbhen Hulis vorstellte, erzählte ihm von Informationen, die er bezüglich Exal Kressh und ihres Verrats besaß. Er bot Teneb an ihm diese zu geben. Jedoch sollte dieser erst dabei helfen, hunderte Überlebende der Lenico-Station Blau in Sicherheit zu bringen. Nachdem sie zum Einbruch der Nacht am Wrack der Station angekommen waren, nahm er die fehlenden Ersatzteile an sich und kehrte zu seinem Schiff zurück, wo er bei seiner Ankunft den aus seinem Schiff tretenden Padawan des Jedi hinterrücks mithilfe seines Lichtschwertes tötete. Da der Hyperraumgenerator wieder funktionsfähig war, begab er sich nach Korriban, um seine Mission zu beenden.[4]

Konflikte auf Korriban[Bearbeiten]

Teneb im Duell mit Exal Kressh auf Korriban.

Nach ihrer Ankunft im Horuset-System stellten sie überrascht fest, dass sie in eine Raumschlacht geraten waren, die von republikanischen Streitkräften zur Belagerung der Sith-Heimatwelt angeführt wurde. Er vertraute dabei auf Maggots Fertigkeiten, ihn zur Akademie auf Korriban zu bringen und gewährte ihm im Falle seines vorzeitigen Todes die Freiheit. Im Tal der Dunklen Lords angekommen, beobachtete er einen Kampf mit den Jedi, weshalb er einen geheimen Eingang zur Akademie nahm, wo er in der er einen kurz zuvor getöteten Sith-Krieger ausmachte. Seine Aufmerksamkeit ging jedoch schnell zu Exal Kressh über, die mit der Macht Trümmerteile auf ihn warf. Sie verwickelte ihn in einen Nahkampf, während sie ihrem Streit Worte verliehen. Bevor Kressh eine Macht-Ladung entfesseln konnte, griff allerdings Maggot in das Geschehen ein und lenkte sie mit einem Blasterschuss ab. Nachdem sie ihn mit Macht-Blitzen außer Gefecht gesetzt hatte, ging sie wieder zu Teneb über, dessen Lichtschwert sie zerstören konnte, sodass der junge Sith die Macht einsetzte, die sich sowohl an seinem Zorn als auch an seiner Furcht nährte. Kurz bevor Exal zum Todesstoß ansetzte, gelang es ihm, ihr das Lichtschwert des toten Sith-Krieger mit Hilfe der Macht in den Rücken zu rammen und sie somit zu töten. Daraufhin begab er sich zu seinem verwundeten Diener, der erfahren wollte, was es mit den „Kindern des Imperators“ auf sich hatte. Doch um sein Geheimnis zu bewahren und nicht auf die Verschwiegenheit Maggots diesbezüglich zu setzen, tötete er ihn und ließ seinen Körper in der Akademie zurück. Anschließend reiste er Dromund Kaas an, wo er seinen Erfolg dem Dunklen Rat meldete. Die Dunklen Lords waren nicht unzufrieden mit seinem Ergebnis, erwarteten aber seine Ehrerbietung, die er ihnen verweigerte, weil er mit seinen Informationen einen Platz im Rat einzunehmen erhoffte. Zusätzlich verlangte er den Titel Darth Thanaton als Anlehnung an den Darth Thanaton aus seiner Vision auf Lenico IV.[4]

Aufstieg zur Macht[Bearbeiten]

Nach seiner Beförderung zum Dunklen Lord begann Thanaton seine Position in der Sith-Hierarchie zu festigen. Er wurde Mitglied der Sphäre des Alten Wissens, einem von zwölf Einflussbereichen der Sith-Gesellschaft, die jeweils von einem Mitglied des Dunklen Rates geleitet wurden und war mit seinem neuen Titel nun direkt dem Leiter seiner Sphäre, dem Dunklen Lord Darth Arctis unterstellt. Mit der Zeit festigte sich in Thanaton die Ansicht, dass der Orden der Sith und das Sith-Imperium im Ganzen nur überleben konnten, wenn es den alten Traditionen der Sith festhielt und keine Aufweichungen der Regeln akzeptierte. Aus diesem Grund war er unter anderem strikt gegen die Zulassung von Sklaven in die Reihen des Ordens und als der Dunkle Rat dies aufgrund der starken Verluste aus den letzten Kriegen erlaubte, sah sich Thanaton in seiner Ansicht bestärkt, dass er die Traditionen bewahren musste. Als ein vom verstorbenen Ratsmitglied Darth Mekhis begonnenes Superwaffenprojekt namens Auslöscher an den imperialen Moff Valion Pyron zur weiteren Entwicklung übergeben wurde, sah er seine Chance gekommen und so ließ er unter dem Vorwand der steigenden Kosten die Entwicklung der Superwaffe einstellen, da Kriege aus seiner Sicht nur durch die Macht gewonnen werden konnten. Als Thanatons Untergebener Darth Skotia in seinen eigenen Gemächern ermordet wurde, verdächtigte er sofort dessen ärgste Rivalin, die Sith Zash. Trotz einer eingeleiteten Untersuchung, konnte ihr jedoch, aufgrund eines Alibis, nichts nachgewiesen werden. Zu seiner Verärgerung kam hinzu, dass der Dunkle Rat Zash nach Skotias Tod dessen Position und den Titel eines Dunklen Lords übergab. Da er Zash nicht traute, nutzte er die Tatsache, dass sie ihm unterstellt war, um sie auf Dromund Kaas festzusetzen: Allerdings sandte Zash ihren neuesten Schüler aus, einen ehemaligen Sklaven, um ihre geheimen Projekte weiterzuverfolgen. Als dieser sich kurze Zeit später den Kult der Kreischenden Klinge und damit einen wichtigen Aktivposten auf dem Schwarzmarkt einverleibte, kontaktierte der Dunkle Lord Zashs Schüler und warnte ihn nicht nur davor, zu viel Macht zu wollen, sondern auch Zash nicht zu vertrauen. Einige Zeit später verstarb Zash durch die Hand ihres Schülers, jedoch hatte sie diesen zuvor zum Sith-Lord befördert, der den Namen Kallig an- und ihre Machtbasis übernahm. Da Thanaton weder einen ehemaligen Sklaven im Range eines Lords, noch einen von Zash ausgebildeten Sith in den Rängen des Ordens akzeptieren konnte, lockte er den vormaligen Schüler in das Grab des lang verstorbenen Siths Darth Andru. In dem Wissen, dass keiner dieses jemals lebend verlassen hatte, beauftragte er Kallig mit dem Aufspüren mehrerer alter Sith-Schriften und verließ das Grab in der Auffassung, dass der junge Sith den Tod finden würde. Dieser überlebte jedoch zu Thanatons Überraschung und suchte kurze Zeit später die Quartiere des Dunklen Lords auf, wo er Rache für den Verrat nehmen wollte. Thanaton wandte daraufhin seine Machtfähigkeiten auf Kallig an und tötete ihn, woraufhin er einen seiner Untergeben mit der Beseitigung des Körpers beauftragte, während er für seine weiteren Pläne nach Malachor III aufbrach. Kallig hatte jedoch vor der Konfrontation die Fähigkeit erlernt Machtgeister an sich zu binden, eine Fähigkeit die er nicht nur an dem Geist Andrus, sondern auch dem des lang verstorbenen Ergast angewandt hatte. Die aufgenommenen Geister hatten den jungen Sith während seiner Konfrontation mit Thanaton am Leben erhalten, sodass es Kallig gelang den Planeten zu verlassen, um weitere Geister an sich zu binden. In der Folgezeit lernte Thanaton von Kalligs Überleben und begann dessen Machtbasis zu zerstören, indem er unter anderem dessen Anhänger eliminierte. In diesem Zusammenhang entdeckte er, dass Kalligs Schüler Corrin und Kaal ihn beschatteten und stellte sie vor die Wahl, ihm die Treue zu schwören oder zu sterben. Als die beiden daraufhin die Flucht ergriffen, sandte er ihnen seinen Untergebenen Lord Cineratus hinterher, der die beiden auf dem umkämpften Planeten Quesh aufspüren und töten konnte. Von Thanaton unbemerkt hatten die beiden jedoch vor ihrer Flucht den Schlüssel für den Hintereingang von Thanatons privater Meditationskammer entwendet, den Kallig nutzte, um sich Thanaton erneut zum Kampf zu stellen. Nachdem er Thanatons Schüler Rolan eliminiert hatte, verlor er jedoch die Kontrolle über die mittlerweile vier an sich gebundenen Geister, was eine gewaltige Machtexplosion zur Folge hatte. Es gelang Thanaton seiner Meditationskammer zu entfliehen und da er erkannte, dass Kallig ohne eine schnelle Heilmethode sterben würde, ließ er alle Aufzeichnungen der Sith-Lords Darth Vilus und Darth Iratus, die nach einer Heilmethode für diese Krankheit geforscht hatten, aus den imperialen Archiven entfernen. Kallig drang daraufhin jedoch in Thanatons private Archive ein, wo es ihm gelang, die Originale zu beschaffen, sodass er sich auf die Suche nach einer Heilmethode machen konnte.[2]

Tod[Bearbeiten]

Thanatons Unfähigkeit den jungen Sith zu besiegen und die Tatsache, dass dieser es wagte, offen gegen seinen Vorgesetzten zu rebellieren, minderten Thanatons Einfluss in der imperialen Hierarchie, sodass es seine Rivalen begannen, gegen ihn aufzubegehren. So nahm Moff Valion Pyron Kontakt zu Kallig auf und bat ihm seine Treue an sollte er ihm dabei helfen, das von Thanaton eingestellte Superwaffenprojekt zu vollenden. Während Kallig es schaffte, sich von seiner Krankheit zu heilen und durch den erfolgreichen Test der Auslöscher-Superwaffe mehrere Moffs und deren Flotten auf seine Seite zog, stieg Thanaton in den Dunklen Rat auf, nachdem sein Vorgänger, Darth Arctis, unter mysteriösen Umständen verstorben war. Aus seiner neuen Machtposition heraus entschied er sich, Kallig endgültig zu besiegen und forderte ihn öffentlich zum Kaggath heraus, einem traditionellem Zweikampf der Sith, bei dem beide sich ihre gesamten Machtbasen entgegen warfen. Als Arena für diesen Kampf wählte Thanaton den umkämpften Planeten Corellia, auf dem er eine schwer befestigte Basis besaß. Nach seiner Ankunft auf dem Planeten versuchte der Dunkle Lord, weitere Truppen unter sein Kommando zu stellen, indem er seinem Schüler Skar das Kommando über eine imperiale Einheit übernehmen ließ. Mit diesen Soldaten sollte Skar den Vormarsch von Kallig stoppen, während Thanaton mit Teilen seiner Truppen ein imperiales Treibstoffdepot sprengen wollte, um so zu verhindern, dass Moff Pyron seine Flotte, mit der er zu Kalligs Unterstützung nach Corellia unterwegs war, auftanken konnte. Thanatons Rivalen gelang es jedoch Skar zu besiegen und das Depot zu sichern, sodass er seine Einheiten durch Pyrons Streitkräfte verstärken konnte. Der Dunkle Lord zog sich daraufhin mit seinen verbliebenen Einheiten in seine mit starken Schutzschilden gesicherte Basis zurück, die jedoch kurze Zeit später von Kallig und dessen Truppen gestürmt werden konnte. In einem letzten Aufbegehren versuchte Thanaton seine verbliebenen Einheiten einen Angriff auf die Stellung von Pyron durchführen zu lassen, jedoch gelang es seinem Rivalen den Moff rechtzeitig zu retten. Da er seine Streitkräfte eingebüßt hatte, forderte Thanaton Kallig daraufhin zu einem direkten Duell vor einer angetreten Menge Imperialer auf. Zu Thanatons Überraschung verlor er dieses Duell, sodass er die Flucht von Corellia antreten musste, da er durch die Auseinandersetzung seine gesamte Machtbasis eingebüßt hatte. In einem letzten Versuch Kallig zu eliminieren reiste er nach Korriban, wo er die Unterstützung der anderen Ratsmitglieder einfordern wollte. Während der Sitzung des Rates war er Zeuge wie der ehemalige Schüler von Darth Baras und neue Zorn des Imperators seinen ehemaligen Meister in der Ratskammer besiegte. Als es an Thanaton war, seine Forderungen vorzutragen, versuchte sein Untergebener Darth Enraj Kallig lange genug aufzuhalten, um dem Dunklen Lord die Möglichkeit zu geben die anderen Ratsmitglieder von seiner Sache zu überzeugen. Thanatons Rivalen gelang es jedoch Enraj zu besiegen und so stellte sich Thanaton Kallig zu einem letzten Duell. Durch die Zuhilfenahme der gebundenen Machtgeister, gelang es Kallig Thanaton zu besiegen, der für seine Niederlage vom Ratsmitglied Darth Mortis mit Hilfe der Macht getötet wurde. Kallig übernahm daraufhin Thanatons Titel und dessen Position und stieg damit zu Anführer der Sphäre des Alten Wissens auf.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Darth Thanaton, nun als Dunkler Lord

Geprägt von der Lebenskultur der kriegerischen Sith verbrachte Darth Thanaton seine Zeit als Schüler in der Lehre Calyphos. In ihm sah der junge Teneb Kel eine Vaterfigur, von der er sein Wissen über die Macht und den Lichtschwertkampf erlangte.[1] Seine Lehren behielt er über Jahre nach Abschluss seiner Ausbildung in Erinnerung, die beispielsweise auf Lenico IV eine große Rolle für ihn spielten.[4] Obwohl ihm einige Ansichtsweisen von Geburt an eingeredet und über alles gestellt wurden, zeigte er sich diesen im Geiste eher abweisend, als er seinem Diener den Namen Maggot gab. Nach dem Verrat von Calypho diente er unter vielen Meistern, meist durch sein Spezialgebiet, die Infiltration, was ihn zu äußerster Geschicklichkeit im Kampf befähigte. Seine Leistungen während der Schlacht von Begeren hielten den Dunklen Rat dazu an, sich seine Talente zunutze zu machen und ihn in ihrem Namen auf eine Mission zu schicken. Zu dieser Zeit war Teneb stolz, dass ihm diese Ehre zuteil wurde.[1] Seine Erfahrungen gaben ihm jedoch mehr zu verstehen und seine alte Herkunft infrage stellen, um eigenmächtig zu handeln und nicht die Marionette eines anderen Sith zu werden. Im Kampf bezog er Kraft aus seiner Wut und seinem Zorn und nicht wie zuvor aus Furcht als Emotion. Besonders bewandert war Teneb in Techniken, die von der Dunklen Seite ausgingen, wie etwa Macht-Blitze. Als Sith-Infiltrator wurden ihm jedoch auch Aufgaben zuteil, die mehr auf Attentate als auf offene Gefechte setzten. Daher war er auch ein fähiger Kämpfer mit dem Lichtschwert, wobei er ein Doppellichtschwert bevorzugte.[5][4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Teneb Kels Sith-Name Darth Thanaton geht auf das griechische Wort „θάναθος“ (thanatos) zurück, was so viel wie Tod bedeutet.