Atmosphären-Angriffslandungsschiff

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Atmosphären-Angriffslandungsschiff.png
Atmosphären-Angriffslandungsschiff
Allgemeines
Hersteller:

Sienar-Jaemus Armeesysteme[1]

Klasse:

Truppentransporter[1]

Technische Informationen
Länge:

17,83 Meter[1]

Breite:

6,30 Meter[2]

Höhe:

6,05 Meter[2]

Beschleunigung:

1.900 G[2]

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

900 km/h[2]

Antrieb(e):

4 210-Sublichtionentriebwerke[1]

Hülle:

Xerradin IonOre[2]

Bewaffnung:

1 F-Z0 Blasterkanone[1]

Kapazitäten
Besatzung:
Passagiere:

20 Soldaten (2 Trupps)[1]

Beladung:

Vorräte für drei Tage für 20 Soldaten[2]

Nutzung
Erste Sichtung:

34 NSY[3]

Rolle:

Landungsfahrzeug für Bodenoperationen[4]

Zugehörigkeit:

Das Atmosphären-Angriffslandungsschiff, kurz AAL, oftmals auch als Sturmtruppen-Transporter bezeichnet, war ein bewaffneter Truppentransporter, der von dem Unternehmen Sienar-Jaemus Armeesysteme für das Galaktische Imperium entwickelt und für die Erste Ordnung gebaut wurde. Er war in der Lage, bis zu 20 Sturmtruppen von einem Mutterschiff im Orbit eines Planeten aus unter massivem Feindfeuer in die Kampfzone zu bringen. Im Verlauf des Konflikts der Ersten Ordnung mit dem Widerstand erbeutete der Pilot Poe Dameron mehrere der Schiffe. Vier Atmosphären-Angriffslandungsschiffe kamen im Scharmützel von Tuanul auf dem Wüstenplaneten Jakku zum Einsatz, als Kylo Ren versuchte, eine Sternenkarte mit dem Aufenthaltsort von Luke Skywalker aus dem Besitz des Widerstandspiloten Poe Dameron zu erbeuten. Kurz darauf nutzte die Erste Ordnung einige dieser Schiffe, um Sturmtruppen für ein Gefecht auf Takodana zu landen.

BeschreibungBearbeiten

Das Atmosphären-Angriffslandungsschiff im Schnitt

Das Atmosphären–Angriffslandungsschiff war ein 17,83 Meter langer Truppentransporter mit einer länglichen Grundform.[1] Der Querschnitt des Schiffes war mit einer Breite von 6,30 Metern und einer Höhe von 3,05 Metern trapezförmig.[2] Auf der Vorderseite des Transporters lag die absenkbare Aufmarschrampe, die im eingeklappten Zustand nach oben hin diagonal mit der Decke zusammenlief und so eine Spitze bildete. Die durch Scharniere mit dem Schiff verbundene Aufmarschrampe war zu beiden Seiten an drei hydraulischen Stützen aufgehängt und konnte durch je einen Rampenstellmotor auf- und zugeklappt werden. Ihre den Passagieren zugewandte Innenseite war mit demselben Stahlgitter ausgekleidet, das auch in den übrigen Abteilungen des Innenraumes als Bodenmaterial verwendet wurde. Sie war durch drei weiße Leuchtstreifen in zwei Sektionen untergliedert,[1] die den an Bord anwesenden Soldaten als Markierungen dienten.[3] Die glatte, gepanzerte Außenhülle des Atmosphären-Angriffslandungsschiffs[1] war mit Platten aus Xerradin IonOre bedeckt[2] und in der Lage, Blasterschüsse abzulenken. Neben seiner starken Panzerung verfügte der Transporter über Hohlräume unter der Oberfläche der Panzerplatten, die mit Inertgas gefüllt waren und so Einschläge von Blasterbolzen abdämpften. Für den Betrieb der Deflektorschilde war ein frontaler Augmentor nötig, der gemeinsam mit einer Sensorgruppe unter der Panzerung der vorderen Deckplatte angebracht war. Weitere Umgebungssensoren in der Form von nach unten gerichteten Zylindern waren im hinteren Drittel des Schiffs beiderseits an der Unterseite montiert. Die Deflektorschildgeneratoren sowie die damit verbundenen Hauptdeflektorschildprojektoren waren mittschiffs auf beiden Seiten der Kabinendecke angebracht. Das Truppenabteil verfügte neben der Aufmarschrampe mit der oberen Luke des Truppenabteils über einen zweiten Zugang. Die nach vorn schmaler werdende, trapezförmige Luke war in die Decke des Transporters eingelassen und lag über den Scharnieren der Aufmarschrampe. Die Front des Atmosphären-Angriffslandungsschiffs war mit drei Scheinwerfern ausgestattet. Der auf einer drehbaren Plattform montierte und vertikal schwenkbare Suchscheinwerfer befand sich auf der Steuerbordseite über der Aufmarschrampe und konnte hell genug strahlen, um Gegner zu blenden. Zwei weitere, weniger hell strahlende Leuchten lagen beiderseits an den Seitenwänden nahe dem Ausstieg.[1]

Das Innere des Transporters war zweigeteilt in Truppen- und Besatzungsabteil.[1] Es war minimalistisch ausgestattet[6] und bot bis zu 20 Sturmtruppensoldaten Platz.[4] Außerdem war genügend Stauraum vorhanden, um die 20 Insassen für bis zu drei Tage zu versorgen.[2] Das Truppenabteil war deutlich größer als das Besatzungsabteil und in seinem Inneren mit Panzerplatten ausgekleidet. Im hinteren Bereich lagen an beiden Seitenwänden Waffengestelle, in denen F-11D-Blastergewehre aufgehängt werden konnten. Um eine ausreichende Sauerstoffzufuhr in diesem Bereich zu gewährleisten, verliefen an den Seiten Atmosphärenleitungen. Die zum Erhalt der Atmosphäre an Bord nötigen Aufbereitungs- und Lebenserhaltungssysteme waren in zwei zylindrischen Vorrichtungen im hinteren Teil des Schiffs untergebracht und mit Öffnungen für die Gewährleistung der Luftzufuhr innerhalb von planetaren Atmosphären ausgestattet. Eine minimale Beleuchtung im Inneren, die aus mehreren kleinen, rot leuchtenden Lampen bestand, sorgte dafür, dass die mitgeführten Sturmtruppen ihre Nachtsichtgeräte während des Fluges aktiviert belassen und sich so an die Bedingungen während ihres Einsatzes gewöhnen konnten. Vom Truppenabteil aus führte ein verschließbares Durchgangsschott zum Besatzungsabteil, in dem sich je ein Pilot und ein Schütze aufhielten. An den Seitenwänden des Mannschaftsraumes waren Lamellenkonstruktionen als Wärmetauscher angebracht. Der Schütze gelangte über eine vertikal fahrbare Plattform zu dem einzigen Geschütz des Truppentransporters, das backbord auf der Rumpfoberseite des Schiffs im hinteren Drittel angebracht war. Durch eine geöffnete Luke bediente er stehend den äußeren Geschützturm. Allerdings besaß er durch diese Positionierung nur geringe Deckung, da sein gesamter Oberkörper und Kopf dem Feindfeuer schutzlos ausgesetzt waren. Die doppelläufige, auf einem drehbaren Sockel montierte F-Z0 Blasterkanone von Sienar-Jaemus Armeesysteme war vertikal schwenkbar und mit Scannern ausgestattet, mit denen der Schütze mögliche Ziele ausmachen konnte.[1] Sie war auf den Einsatz gegen feindliche Infanterie ausgelegt.[2] Dadurch konnte der Schütze einen Schwenkbereich von bis zu 240 Grad abdecken. Die Energiezellen des Geschützturms waren direkt vor der Blasterkanone in die Decke des Schiffs eingelassen. Es war möglich, die Position des Schützenplattform vom Mannschaftsabteil aus fernzusteuern.[1]

Die Triebwerkssektion des Atmosphären-Angriffslandungsschiffes

Der Pilot des Atmosphären-Angriffslandungsschiffs war in einem erhöhten Cockpitturm untergebracht. Der quaderförmige Turm verfügte über drei frontale Sichtfenster, die dem Piloten einen maximalen Überblick über das Schlachtfeld und die Landezone boten.[1] Allerdings bot der enge Turm dem Piloten nur wenig Bewegungsfreiheit.[2] Außerdem war er dem Feindfeuer durch die exponierte Position stark ausgesetzt. Der Pilot steuerte das Schiff auf einer vertikal fahrbaren Plattform stehend mithilfe der aus zwei Sidesticks bestehenden Flugsteuerung. Zu seiner Linken befand sich ein Sensormonitor, der ihm von den Umgebungssensoren aufgefangene Auffälligkeiten auf dem Kampfplatz anzeigte. Wenn die Verbindungen des Schiffs zu der Hauptsteuerung getrennt wurden, war es möglich, den Transporter mittels einer Konsole im Inneren fernzusteuern. Allerdings erwies sich dieses Notfallsystem als weitaus unpräziser als die Haupsteuerung. Der Antrieb des Schiffs basierte auf zwei verschiedenen Konzepten: Für den Vortrieb und die Bewegung im Vakuum des Weltalls konnte der Pilot auf den Ionenantrieb zurückgreifen, während er in der Atmosphäre den Repulsorlift-Antrieb nutzte.[1] Dank seiner Antriebe war das Atmosphären-Angriffslandungsschiff in der Lage, in der Atmosphäre eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 900 Kilometern pro Stunde zu erreichen. Im Weltraum erreichte das Schiff eine Beschleunigung von 1.900 G.[2] Der für den Betrieb der Triebwerke nötige Reaktor befand sich in einem Reaktorraum direkt hinter dem Brückenturm. Der von ihm in Energie umgewandelte Treibstoff wurde über Reaktantleitungen und -pumpen aus dem ebenfalls in diesem Bereich des Fahrzeugs gelegenen Tank eingespeist. Der Reaktor betrieb die vier rückwärtsgerichteten 210-Sublichtionentriebwerke des Atmosphären-Angriffslandungsschiffs, die in zwei Paaren beiderseits des Hecks angebracht waren. Die schräg stehenden, ovalen Ionentriebwerke hatten einen hellblauen Ausstoß. In ihrem Inneren befand sich ein Ionenkollisionsrohr, das den Ionenstrahl des jeweiligen Triebwerks bündelte und in die Ionenbeschleunigungskammer einleitete. Durch elektromagnetische Schubvektorrippen konnte die Richtung des gebündelten und beschleunigten Ionenstrahls verändert und das Schiff so gesteuert werden. Zwischen den vier Triebwerken lag eine senkrechte Konstruktion von Wärmetauscherrippen, durch die die Abwärme des Reaktors abgeleitet wurde. Die Triebwerke wurden von je einer externen Panzerung in Form einer gebogenen Panzerplatte umgeben, um sie vor seitlichem Feindfeuer zu schützen. Der Repulsorlift-Antrieb des Truppentransporters wurde von Energiezellen betrieben, die am Heck des Schiffs lagen. Die vordere Repulsorgruppe lag im ersten Drittel des Fahrzeugs. Mangels Stabilisatoren[1] verhielt sich das Schiff beim Atmosphäreneintritt unruhig.[3] Die vier in Landegestellfächern untergebrachten Landegestelle des Raumschiffs waren an hydraulischen Armen aufgehängt und wurden beleuchtet, wenn sie ausgefahren wurden. Die Gestelle verfügten über eine robuste Bauweise, um dem Piloten harte Landungen zu ermöglichen.[1]

VerwendungBearbeiten

Einige Sturmtruppen verlassen ein Atmosphären-Angriffslandungsschiff.

Das von den Soldaten der Ersten Ordnung meist nur als „Sturmtruppen-Transporter“ bezeichnete Atmosphären-Angriffslandungsschiff war darauf ausgelegt, Infanteristen für Bodenoperationen schnell[6] und zielgenau auf einem Schlachtfeld absetzen und bis zum Abschluss der Landung Schutz vor Feindfeuer bieten zu können.[4] Es gab zwei mögliche Verwendungsweisen: Meist wurden die Fahrzeuge aus dem niedrigen Orbit von Mutterschiffen wie Resurgenz-Klasse Sternenzerstörern abgeworfen. In einigen Fällen starteten sie jedoch von vorgeschobenen Stützpunkten aus. Die zwei Besatzungsmitglieder sorgten beim Landeanflug für die optimale Effizienz des Schiffs. Aus seinem erhöhten Cockpit nutzte der Pilot seine Sicht auf das Zielgebiet, um das Schiff präzise über die Landezone zu manövrieren. Da meist Veteranen des TIE-Pilotenkorps als Schiffsführer ausgewählt wurden, waren sie über die exponierte Position des Cockpits nicht beunruhigt, sondern beklagten eher die im Vergleich zu einem TIE-Jäger schwerfällige Steuerung. Die Piloten eines Atmosphären-Angriffslandungsschiffs trugen eine spezielle Pilotenmontur, die einer schwarzen Version der Sturmtruppenrüstung ähnelte. Der Schütze – meist ein gewöhnlicher Sturmtruppensoldat – bediente das einzige offensiv nutzbare Verteidigungssystem des Schiffs, das insbesondere durch seine Schilde und seine starke Panzerung vor Feindbeschuss geschützt wurde. Beim Anflug auf die Einsatzstelle scannte der Schütze das Gebiet von seinem erhöhten Geschützturm aus und nahm diese Position ein, bis die Abwurfstelle von den mitgeführten Truppen gesichert wurde. Währenddessen hielt der Pilot nach Gefahren oder potentiellen Bedrohungen für die Infanteristen Ausschau und meldete sie gegebenenfalls dem Schützen.[1]

Das Passagierabteil bot bis zu 20 Sturmtruppen, den Mitgliedern zweier Trupps, Platz. Neben regulären Sturmtruppensoldaten befanden sich oftmals auch Infanteristen mit schweren Geschützen wie dem FWMB-10-Repetierblaster an Bord. Die von Kindheit an ausgebildeten Truppen waren mit einer Vielzahl möglicher Landetaktiken vertraut. Vor der Landung überflog das Schiff die Landezone und blendete Gegner mit seinem Hauptscheinwerfer, bis der Pilot einen entsprechenden Landeplatz ausgemacht hatte.[1] Kurz vor dem Aufsetzen wurden die Repulsoren des Fahrzeugs deaktiviert und ließen es aus geringer Höhe zu Boden fallen, wodurch das Schiff aufgrund seiner stabilen Landegestelle keinen Schaden erlitt. Während des Anflugs und des Senkens der Aufmarschrampe bereiteten sich die mitgeführten Truppen auf ihren Einsatz vor.[3] Sobald sich die Rampe des Schiffs gesenkt hatte, marschierten die Sturmtruppen in einer zweireihigen Standardformation[1] entlang der Leuchtstreifen auf dem Boden auf.[3] Zunächst stürmten mehrere Soldaten in aufgelöster Formation als Plänkler mit schweren Waffen wie Repetierblastern vor, um das umliegende Gelände zu sichern. Die zwei mitgeführten Trupps verließen innerhalb von 30 Sekunden das Fahrzeug und ermöglichten dem Landungsschiff so eine zügige Räumung der Abwurfstelle. Nach dem Ende der Kampfhandlungen kehrte das Schiff umgehend zum Schlachtfeld zurück, um Überlebende abzuholen.[1]

GeschichteBearbeiten

Ein Quartett von Atmosphären-Angriffslandungsschiffen setzt seine Passagiere auf Jakku ab.

Das Atmosphären-Angriffslandungsschiff stand einige Zeit im Dienst des Galaktischen Imperiums.[5] Als die Erste Ordnung gegründet wurde, sahen die Strategen der Militärmacht im großflächigen Einsatz von Shuttles durch das Imperium eine notdürftige Kompromisslösung, die zu unnötigen Verlusten führte. Daher konzentrierte sich das neue Regime darauf, seine Flotte aus Atmosphären-Angriffslandungsschiffen stetig zu vergrößern und dank der im Vergleich zu Shuttles besser geschützten Schiffe besser für Einsätze auf feindlichem Terrain gerüstet zu sein.[7] Sein Aufbau erwies sich aufgrund seiner Einfachheit und Effizienz als gut genug, um in Vorbereitung auf den Krieg zwischen der Ersten Ordnung und dem Widerstand der Neuen Republik keiner Evaluation unterworfen und ohne Änderungen[5] in den Fertigungsanlagen des Unternehmens Sienar-Jaemus Armeesysteme in den Unbekannten Regionen für die imperiale Splittergruppe produziert zu werden.[1] Poe Dameron, ein Pilot des Widerstands, flog zu mehreren Gelegenheiten gestohlene Atmosphären-Angriffslandungsschiffe der Ersten Ordnung. Er hielt in einer Randnotiz seines Logbuchs fest, dass er den Cockpitstand des Fahrzeugs als unbequem und aufgrund seiner exponierten Position auch gefährlich für den Piloten wahrgenommen habe. Daher nutzte Dameron bevorzugt die Notfallsteuereung im Inneren des Landungsschiffs. Als Dameron gemeinsam mit dem Mon Calamari Gial Ackbar von der Subjugator, einem Großkampfschiff der Ersten Ordnung, floh, stahlen die Widerstandskämpfer ein Atmosphären-Angriffslandungsschiff zu diesem Zweck. Auch dieses Ereignis hielt Dameron in einer Randnotiz fest.[2]

Im Jahr 34 NSY erhielt die Erste Ordnung Hinweise darauf, dass sich auf dem Planeten Jakku eine Karte zu dem Standort des als verschollen geltenden Jedi-Meisters Luke Skywalker befand. Daher entsandte der Oberste Anführer Snoke seinen Schüler Kylo Ren mit dem Sternenzerstörer Finalizer auf die Wüstenwelt, um die Karte ausfindig zu machen und an sich zu bringen. Nach seiner Ankunft im Orbit des Planeten befahl Ren[3] vier Eliteeinheiten der mitgeführten Sturmtruppen, sich an Bord der Atmosphären-Angriffslandungsschiffe zu begeben und auf Jakku zu landen. Er folgte den Soldaten an Bord seines Upsilon-Klasse Kommandoshuttles. Die vier Schiffe brachten die 80 Sturmtruppensoldaten unter der Führung von Hauptmann Phasma zu dem Dorf Tuanul.[5] Allerdings stellte sich heraus, dass der Dorfälteste Lor San Tekka die Karte bereits an Poe Dameron, einen Piloten des Widerstands, weitergegeben hatte. Nachdem Kylo Ren den Piloten gefasst hatte, zogen die Sturmtruppen wieder von Jakku ab und begaben sich an Bord der Landungsschiffe zurück auf die Finalizer. Zahlreiche Schiffe dieser Klasse waren auf der Starkiller-Basis stationiert, als General Armitage Hux in Vorbereitung einer Machtdemonstration, der Vernichtung von Hosnian Prime durch das Hauptgeschütz des Planeten, eine Rede an seine Truppen hielt. Als die Erste Ordnung davon erfuhr, dass sich die von der Splittergruppe gesuchten Personen Rey, Finn, Chewbacca und Han Solo sowie der Astromechdroide BB-8, der die Karte zu Skywalkers Aufenthaltsort in sich trug, in Maz Kanatas Schloss auf Takodana befanden, befahl Kylo Ren eine Bodeninvasion. Dabei kamen auch zahlreiche Atmosphären-Angriffslandungsschiffe zum Einsatz. Obwohl es Ren gelang, Rey gefangen zu nehmen, mussten sich die Truppen der Ersten Ordnung zurückziehen, als eine von Poe Dameron geführte Sternenjägerstaffel die TIE-Jäger angriff. Bei der Zerstörung der Starkiller-Basis wurden auch mehrere Angriffslandungsschiffe vernichtet.[3]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  • Das Atmosphären-Angriffslandungsschiff erschien erstmals in dem zweiten Teaser-Trailer zu Episode VII – Das Erwachen der Macht, der am 16. April 2015 auf dem offiziellen YouTube-Kanal von StarWars.com veröffentlicht wurde.[1] Das Schiff wurde in der Beschreibung eines LEGO-Bausatzes zunächst als „First Order Transporter“ bezeichnet.[2] Der Begriff „Atmosphären-Angriffslandungsboot“ wurde erstmals in dem Nachschlagewerk Das Erwachen der Macht – Die illustrierte Enzyklopädie‎ genannt. Das Sachbuch Das Erwachen der Macht – Raumschiffe und Fahrzeuge bezeichnet das Fahrzeug dagegen als „Atmosphären-Angriffslandungsschiff“. Diese Bezeichnung wurde für diesen Artikel übernommen, da der Name mehrfach in diesem Werk aufgeführt ist, während die Übersetzung der illustrierten Enzyklopädie nur einmal verwendet wurde.
  • Zur Länge des Transporters gibt es zwei widersprüchliche Angaben. Der Datenbank auf StarWars.com zufolge ist es 18,05 Meter lang.[3] Laut Das Erwachen der Macht – Raumschiffe und Fahrzeuge beträgt sie nur 17,83 Meter. In der englischen Originalfassung des Buches ist darüber die Längenangabe von 58,59 Fuß enthalten, die gerundet 17,83 Metern entspricht. Mangels einer offiziellen Äußerung zu dieser Diskrepanz wurde in diesem Artikel die Angabe aus Das Erwachen der Macht – Raumschiffe und Fahrzeuge als der neueste Wert verwendet.
  • Das Atmosphären-Angriffslandungsschiff erinnert in seinem Design und seiner Funktion an die alliierten Landungsboote des Typs LCVP, die im Zuge der Landung in der Normandie im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden.
  • Am 26. August 2015 veröffentlichte LEGO den Bausatz des Truppentransporters mit der Seriennummer „75103“. Allerdings verfügt dieses Schiff über drei statt einem Geschütz, da die Deflektorschildprojektoren als Laserkanonen fehlinterpretiert wurden.[2] Mattel veröffentlichte im Rahmen seiner Modellautoserie HotWheels im August 2015 ein Modell des Atmosphären-Angriffslandungsschiffs, das in einem gemeinsamen Set mit einem T-70 X-Flügel Sternenjäger geliefert wird.[4] In der Titanium-Serie von Hasbro gibt es ebenfalls ein Modell des Schiffs, ebenso wie in einem Diorama der Reihe Micro Machines.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Teaser-Trailer #2 auf dem offiziellen Star-Wars-YouTube-Kanal
  2. 2,0 2,1 First Order Transporter auf LEGO.com
  3. First Order Transporter in der Databank von StarWars.com
  4. Star Wars Raumschiff 2er-Pack auf HotWheels.com