BTL-S8 K-Flügel-Angriffssternenjäger

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BTL-S8 K-Flügel-Angriffssternjäger
Allgemeines
Hersteller:

Koensayr-Produktions­gesell­schaft[1]

Modell:

BTL-S8[1]

Preis:
Besondere Merkmale:

Frei ausrüstbare Waffenhalterungen[1][2]

Technische Informationen
Länge:

16 Meter[1]

Beschleunigung:

2.700 G[3]

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

1.000 km/h[3]

Antrieb(e):
Hyperantrieb:

kein[1]

Schild(e):

Deflektorschild[1]

Bewaffnung:

1. Generation:

  • 18 Waffen­auf­hängungen[2][4]

2. Generation:

Kapazitäten
Besatzung:

1. Generation:

2. Generation:

Nutzung
In Dienst gestellt:

ca. 16 NSY[4]

Rolle:
Zugehörigkeit:

Der BTL-S8 K-Flügel-Angriffssternjäger, kurz K-Flügler oder K-Flügel-Bomber, war ein Bomber und schwerer Sternenjäger, der von der Koensayr-Produktionsgesellschaft in den letzten Jahren des Galaktischen Bürgerkriegs für die Neue Republik entwickelt wurde, um den alternden Y-Flügler zu ersetzen. Für seine Aufgabenfelder wurde er so entwickelt, dass er entsprechend für seine Mission mit diversen schweren Waffen ausgerüstet werden konnte. Das Design des Sternenjägers wurde später aber noch einmal überarbeitet, wobei seine Kampfkraft durch zwei Geschütztürme zur Selbstverteidigung noch einmal verbessert wurde. Der BTL-S8 wurde erstmals als Teil der Fünften Flotte im Kampf gegen die Yevethaner während der Schwarze-Flotte-Krise eingesetzt und nahm anschließend an nahezu allen folgenden Konflikten teil. Sein größter Nachteil war der hohe Bedarf an Besatzungsmitgliedern, weshalb er nach dem Yuuzhan-Vong-Krieg seltener eingesetzt wurde. Dennoch wurde er selbst noch im Zweiten Galaktischen Bürgerkrieg verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Technik[Bearbeiten]

Ein K-Flügler mit aktiven SLAM.

Der K-Flügel-Bomber war als Kurzstreckenjäger[1][7] mit einem primären Fokus auf Einsätze innerhalb einer Atmosphäre als auch in Bereichen mit hoher Gravitation konzipiert und verfügte deshalb über keinen Hyperantrieb.[4] Stattdessen besaß er nur drei Ionenantriebe, die eine Beschleunigung von 2.700 G und eine Geschwindigkeit von 1.000 km/h innerhalb einer Planetenatmosphäre ermöglichten.[3] Damit war der BTL-S8 K-Flügler trotz seiner größeren Masse genau so schnell wie ein Y-Flügler.[1][8] Aufgrund des fehlenden Hyperraumantriebs war er auf ein Trägerschiff angewiesen, um ihn durch die Galaxis zu transportieren.[1] Der K-Flügler verfügte allerdings noch über einen Sublicht-Antriebsmotor – kurz SLAM –,[2][9] der ursprünglich für das Raketenboot des Galaktischen Imperiums entwickelt wurde. Mit einem SLAM konnte ein Schiff kurzzeitig seine Sublichtgeschwindigkeit verdoppeln, indem es etwa Energie von den Laserwaffen[10] oder die von anderen Systemen abzog, die gerade nicht genutzt wurden.[11]

Zur Verteidigung verfügt der K-Flügler über Deflektorschilde[1] und eine schwere Panzerung.[6] Die Hauptbewaffnung waren 18 Waffenhalterungen, die sich entlang der drei beziehungsweise vier Flügel befanden. Diese konnten frei mit diversen Waffen bestückt werden. Hierzu zählten diverse Raketen-, Minen- und Explosionswaffen, wie etwa Protonentorpedowerfer, Erschütterungsraketen, T-33-Plasmatorpedos, Flechette-Raketen, Unterlichttorpedos, Thermalsprengköpfe oder Schwebeminen.[1][2][5] Die erste Generation des Jägers verfügte über keine weitere Defensivbewaffnung.[2] Zwar konnten K-Flügler als schwere Sternenjäger mit Energiewaffen ausgestattet werden,[4][5] doch reduzierte sich die Manövrierfähigkeit des Jägers, je mehr Waffen an ihm angebracht wurden.[4] Deshalb wurden sie oft mit physischen Waffen ausgestattet. Das hatte jedoch den Nachteil, dass der K-Flügler, wenn diese verbraucht waren, in seine Hangarbucht zurückkehren musste, um sich neu zu bewaffnen.[1] Der Waffentechniker, das zweite Besatzungsmitglied neben dem Piloten, nahm in der ersten Generation die Doppelrolle des Bordschützen und des Bombenschütze ein und feuerte alle Waffen des K-Flüglers ab.[4][5]

Die zweite überarbeitete Generation fügte dem schweren Jäger zwei Geschütztürme hinzu.[2] Dies vergrößerte die Besatzung um zwei weitere Bordschützen.[6] Im hinteren Geschützturm wurde eine Doppellaserkanone verbaut, die vor allem Ziele oberhalb und hinter dem Sternenjäger bekämpfen konnte. Die Sicht des Schützen wurde jedoch durch den oberen Ionenantrieb eingeschränkt.[1] Beim vorderen Geschützturm handelte es sich um eine Vierlingslaserkanone, die zudem so eingestellt wurde, dass sie über mehrstufige Laser verfügte, weshalb sie oft fälschlicherweise als Turbolaser bezeichnet wurde. Der überarbeitete K-Flügler behielt jedoch weiterhin seine 18 frei ausrüstbaren Waffenhalterungen.[2]

In beiden Versionen konnte sich das Kommandomodul mit den vier Besatzungsmitgliedern im Notfall vom restlichen Sternenjäger abtrennen, um als Rettungskapsel zu dienen.[6] Dieses verfügte jedoch nur um einen langsamen Sublichtantrieb, weshalb es zu einem leichten Ziel für feindliche Schiffe werden konnte.[1]

Verwendung[Bearbeiten]

Ein K-Flügler feuert seine Plasmatorpedos ab.

Der K-Flügler war ein Multifunktionsjäger, der sowohl in der Rolle als schwerer Jäger als auch als Bomber eingesetzt wurde.[2] In seiner Funktion als schwerer Jäger wurde er für Begleitschutz- und Kurzstreckenaufklärungsmissionen verwendet. Als Bomber waren seine idealen Missionen Kurzstreckenangriffe und Präzisionsbombardierungen von planetaren Zielen, Raumstationen oder langsamen Großkampfschiffen.[1] In dieser Funktion sollte er den ebenfalls von Koensayr entwickelten Y-Flügler ersetzen.[2] Aufgrund des fehlenden Hyperraumantriebs war er nur für Kurzstreckeneinsätze geeignet und musste deshalb zu jedem Einsatz von Trägerschiffen bis in Kampfreichweite transportiert werden.[1][2][7] Da der erste Einsatz des K-Flüglers als Teil der Fünften Flotte erfolgte,[2][5] waren viele Schiffe des Neue-Klasse-Programms gezielt dafür vorgesehen, K-Flügler transportieren zu können. Generell waren Trägerschiffe so konzipiert, alle möglichen Arten von Raumjägern transportieren zu können, aber basierend auf verschiedenen Missionsprofilen und Aufgaben von verschiedenen Schiffen wurden ihnen entsprechende Jägerkontingente zugewiesen, die entweder aus Geschwadern mit einem einzigen Jägertyp oder aus gemischten Einheiten bestanden. Generell waren jedoch der Defender-Klasse Angriffsträger, Sternenzerstörer der Nebula-Klasse sowie der Endurance-Klasse Flottenträger oft mit K-Flüglern ausgestattet.[12] Später wurde auch der von den Mon Calamari entworfene Sternenverteidiger der Viscount-Klasse gezielt so entworfen, dass er zusätzlich zu seinen 14 Staffeln, also 168 regulären Jägern, dezidiert noch weitere vier Staffeln oder 48 Sternenjäger schwere Jäger aufnehmen konnte, wobei es sich entweder um B-Flügler oder K-Flügler handelte.[13]

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Tests mit K-Flüglers wurden an Bord des Übungsträgers Monitor durchgeführt.[14] Der erste große Militäreinsatz erfolgte als Teil der Militärübung zur Einführung der Fünften Flotte im Form der Operation Hammerschlag.[5] Darin tat sich vor allem die 24. Bombardementstaffel hervor, die entgegen der normalen Konvention aus 18 statt zwölf K-Flüglern betand.[5][15] Zu ihr gehörten unter anderem Esege Tuketu und Miranda Doni.[5] Anschließend nahmen die K-Flügler der Fünften Flotte an der Militäroperation gegen das Yevetha-Protektorat und dort an der Schlacht von Doornik-319, der Schlacht von ILC-905 und der Schlacht von N'zoth teil.[16][17] Später, während des Galaktischen Bürgerkrieges, wurden auch die Beschützer- und Wächter-Staffel des Verteidiger-Geschwaders mit K-Flüglern ausgestattet.[9]

Während des Zweiten Galaktischen Bürgerkrieges war die Graufeder-Staffel von Commenor mit K-Flüglern ausgestattet.[18]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Die erste bildliche Darstellung eines K-Flüglers in der Schlacht von Doornik-319 in The Essential Chronology aus dem Jahr 2000.
  • Der K-Flügler tauchte zum ersten Mal in dem 1996 erschienenen Roman Vor dem Sturm, dem ersten Band der Romantrilogie Die Schwarze Flotte von Michael P. Kube-McDowell, auf.[1] In seinem FAQ-Beitrag auf seinem Blog beschrieb Kube-McDowell den K-Flügler wie folgt:[2]
    • The K-wing was designed for the close/precision-bombardment role in planetary assaults (the standoff/area-bombardment role is adequately filled by a number of other platforms).
    • As such, it has been designed for a primary combat environment deep in gravity wells and usually deep in atmosphere. That means big engines and lift-producing wings as well as repulsors.
    • The primary assault modes of the K-wing are dive-bombing, skip-bombing (with delayed fusing), and lob bombing against fixed targets. With a special ordnance package, it could also be sent against ground-based mobile armor such as the Imperial AT-AT, but this has not yet been tested in combat.
    • As befits a close-in assault platform, the K-wing is heavily armored and shielded. The airframe is specifically engineered to withstand extremely high wing loadings and provide maximum protection to the crew and avionics systems.
    • Viewed head-on, the K-wing resembles a capital K lying on its face–a single center fuselage, two medium straight wings above, two short angled wings below (ending in landing skids). Just outboard of the fuselage on the straight wings are two of the three primary thrust engines; the third is further aft in the fuselage, on the centerline, and has vectored-thrust nozzles. The third engine’s vectored thrust allows for non-ballistic translations during attack runs, increasing survivability.
    • The four wings have a total of 18 hard points (10 up, 8 down) to which a variety of ordnance packages can be attached. The wings are swept and staggered, with the upper wings set further back than the lower to provide drop clearance. The total weapons payload of a K-wing exceeds that of any other starfighter by a substantial margin, and is the equal of the larger TIE bomber. In some load-out configurations, not all 18 hard points can be used.
    • The K-wing has a two-man crew (pilot and weapons specialist).
    • The K-wing has no integrated air defense capability of its own unless equipped with antiship missiles as part of its load-out. However, even when so equipped, the K-wing makes a poor dogfighter, and standard combat protocols call for K-wing missions to receive fighter coverage at no less than a 2-to-1 ratio–1-to-1 where possible.
    • Flight Envelope: details are closely held secrets. In general, the K-wing is not noted for either its rate of acceleration or its top speed in a planetary atmosphere. However, it is known that the K-wing can go supersonic at pressures up to five atmospheres, and can outrun an X-wing in a sufficiently long straight-line race in vacuum.
    • The K-wing is an exception among New Republic starfighters in that it is not equipped with hyperdrive, and must be ferried to the target in a fleet carrier. Eliminating the hyperdrive was a compromise dictated by the demands of the assault role–an extremely strong and compact airframe, dual shield generators, the third engine, and various other redundant systems.
    • As with all larger, multi-crew New Republic starfighters, the K-wing employs smart systems rather than an astromech droid.
    • Initial trials of the K-wing were carried out aboard the training carrier Monitor. The first operational wing was assigned to Task Force Quickfire of the Third Fleet.
  • In der ersten Beschreibung des Jägers in Vor dem Sturm heißt es, dass zwei von drei K-Flüglern in der 18 K-Flügler umfassenden Einheit, in der Esege Tuketu dient, aus dessen Sicht die Geschehnisse erzählt werden, nicht mit Energiewaffen ausgerüstet waren.[1] Dies passt zu der Beschreibung des Autors, dass der K-Flügler keine zusätzliche Bewaffnung gegen feindliche Jäger hat,[2] andererseits aber auch nicht, da die übrigen sechs von 18 Jäger ja somit durchaus Energiewaffen hätten. Auf dem ersten Bild eines K-Flüglers in der 2000 veröffentlichten Essential Chronology waren zudem jeweils zwei Geschütztürme an jedem K-Flügel-Bomber zu erkennen, die so nicht vom Autor angedacht oder beschrieben waren.[3]
  • Im 2003 erschienenen The New Essential Guide to Vehicles and Vessels wurde der K-Flügler im Allgemeinen und die beiden Geschütztürme im Speziellen zum ersten Mal detailliert beschrieben.[4] Erneut wurde der K-Flügler im Starships of the Galaxy von 2007 genauer dargestellt. Hier tauchte zudem das erste Mal die Aufteilung in zwei verschiedene Versionen auf – eine erste Version ohne Geschütztürme und eine zweite Generation des K-Flüglers, die sowohl die beiden Geschütze als auch zwei zusätzliche Besatzungsmitglieder erhält, wodurch die Gesamtzahl auf vier stieg.[5] Eine erneute Detailbeschreibung folgte dann 2009 in der zwölften Ausgabe der The Official Starships & Vehicles Collection, die in der elften Ausgabe der deutschen Ausgabe Raumschiffe und Fahrzeuge veröffentlicht wurden. Hier wurde erneut darauf Bezug genommen, dass die Geschütztürme aus einer Neugestalltung des K-Flüglers resultierten, die nach der Schwarzen-Flotten-Krise vorgenommen wurde.[6]

Unstimmigkeiten[Bearbeiten]

  • Im The New Essential Guide to Vehicles and Vessels von 2003 wurden zum ersten Mal die beiden Geschütztürme des K-Flüglers beschrieben. Der Text sagt, dass es sich beim Vierlingsgeschütz um einen Turbolaser handeln soll, während in der schematischen Darstellung am unteren Ende der Seite nur von einem Vierlingslaserkanone spricht.[7] In dem später bei Wizards of the Coast erschienenen Starships of the Galaxy von 2007 wurde wiederum klar gestellt, dass das Geschütz „augmented to be a multistage laser and thus is often called a turbolaser, though it remains a starfighter class weapon, not a capital ship turbolaser“. Das Geschütze wurden also so verbessert, dass sie nun mehrstufige Laser waren, weshalb sie manchmal auch als Turbolaser bezeichnet wurden, auch wenn sie keine waren.[5]
  • In der englischsprachigen Ausgabe 12 von The Official Starships & Vehicles Collection, in welcher der K-Flügler auftaucht, wurde seine Bewaffnung, basierend auf der Beschreibung aus dem Starships of the Galaxy, mit einer Doppel- und einer Vierlingslaserkanone angegeben. In der deutschen Übersetzung in der elften Ausgabe von Raumschiffe und Fahrzeuge, wurde diese wieder in eine Vierlingsturbolaserkanone geändert. Weiterhin wurden alle Waffen, die rein als Raketen oder Torpedos aufgeführt wurden, in Raketen- beziehungsweise Torpedowerfer umgeschrieben. Außerdem wurde seine Bezeichnung als „Assault Starfighter“ weggelassen und stattdessen rein als „Sternjäger“ bezeichnet.[6][8]
  • Ebenfalls in zwölften Ausgabe der Official Starships & Vehicles Collection wird das zweite Besatzungsmitglied im Kommandomodul im Englischen als „bombardier“ bezeichnet, was auf Deutsch ein „Bombenschütze“ wäre.[9][10] In der deutschen Übersetzung wird diese Position jedoch mit „Bordschütze“ übersetzt, genau so wie die beiden Positionen des „gunners“, die in den beiden Geschütztürmen sitzen. Somit findet im deutschen Text keine Differenzierung dieser Position mehr statt und der Jäger verfügt stattdessen über drei Bordschützen.[8] Aus diesem Grund wird im Artikel die korrekte Übersetzung verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Die Schwarze FlotteVor dem Sturm
  2. 2,0 2,1 The Black Fleet Crisis Frequently Asked Questions List
  3. The Essential Chronology (Seite 128)
  4. The New Essential Guide to Vehicles and Vessels (Seite 80 f.)
  5. 5,0 5,1 Starships of the Galaxy (2007) (Seite 105)
  6. 6,0 6,1 The Official Starships & Vehicles Collection (Ausgabe 12, Seite 10 f.)
  7. The New Essential Guide to Vehicles and Vessels (Seite 81)
  8. 8,0 8,1 Raumschiffe und Fahrzeuge (Ausgabe 11, Seite 9: „Enzyklopädie der Raumschiffe“)
  9. bombardier - LEO: Übersetzung im Englisch ⇔ Deutsch Wörterbuch
  10. The Official Starships & Vehicles Collection (Ausgabe 12, Seite 11)