EF76 Nebulon-B-Eskortfregatte

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Rebellenflotte.jpg
EF76 Nebulon-B-Eskortfregatte
Allgemeines
Hersteller:

Kuat-Triebwerkswerften[1]

Modell:

EF76 Nebulon-B[1]

Klasse:

Eskortfregatte[1]

Technische Informationen
Bewaffnung:
Nutzung
Rolle:
  • Eskortschiff[1]
  • Scoutschiff[1]
  • Lazarettschiff[2]
Zugehörigkeit:

Rebellen-Allianz[2]

Die EF76 Nebulon-B-Eskortfregatte, meist nur als Nebulon-B-Fregatte[3] oder Rebellenkreuzer[1] bezeichnet, war ein Kriegsschiff, welches während des Galaktischen Bürgerkrieges von den Kuat-Triebwerkswerften produziert wurde. Es kam in der Flotte der Rebellen-Allianz in den verschiedensten Funktionen zum Einsatz. So wurde es aufgrund seiner schweren Bewaffnung als Geleitschiff für Konvois eingesetzt, um imperiale Übergriffe und Überfälle durch Piraten zu vereiteln, andere wurden umgebaut als Scoutschiffe für Langzeitmissionen oder für Such- und Rettungseinsätze verwendet. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit boten die Fregatten als Lazarettschiffe, die über eine umfangreiche medizinische Ausstattung verfügten.[1] Auf einem Schiff dieses Typs erhielt Luke Skywalker kurz nach der Schlacht von Hoth seine Handprothese, nachdem er seine Hand im Kampf mit Darth Vader in der Wolkenstadt verloren hatte.[2] Auch in der Schlacht von Endor wurde die Rebellenflotte von mindestens einer Nebulon-B-Fregatte unterstützt.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Redemption.jpg
EF76-Nebulon-B-Fregatte
Allgemeines
Hersteller:

Kuat-Triebwerkswerften

Klasse:

Fregatte

Technische Informationen
Länge:

300 Meter

Beschleunigung:

1.200 G[1]

Höchstge-schwindigkeit (Atmosphäre):

800 km/h

Höchstge-schwindigkeit (Vakuum):

40 MGLT

Antrieb(e):

7 Galaxy-15-Ionentriebwerke

Hyperraumantrieb:
Schild(e):

JC-671-Deflektorschildgenerator

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

307 (Minimalcrew) bis 929

Passagiere:

75

Hangar:

24 TIE-Jäger

Beladung:
  • Vorräte für 2 Jahre
  • 6000 Tonnen insgesamt
Nutzung
Rolle:

Geleitfregatte, Sanitäts- und Rettungsschiff

Zugehörigkeit:

Die Nebulon-B-Fregatte war ein 300 Meter langes Kriegsschiff, welches von den Kuat-Triebwerkswerften im Auftrag der imperialen Flotte gebaut wurde, um Geleitschutz gegen die Rebellen-Allianz zu gewährleisten. Ursprünglich erhielt das Schiff die Bezeichnung EF76B-Geleitschiff.

Letztlich wurde die Fregatte sowohl vom Galaktischen Imperium als auch von der Rebellen-Allianz ausgiebig während des Galaktischen Bürgerkriegs verwendet, da die Rebellion auch eine Anzahl dieser Schiffe durch Fahnenflucht oder Kapern für sich gewinnen konnte.

Technik[Bearbeiten]

Mit dem kleinen und kompakten Antriebswerk am Heck des Schiffes wirkte die Nebulon-B-Fregatte im Verhältnis zu dem großen Vorderteil und dem dünnen Verbindungsstück sperrig und schwerfällig. Tatsächlich bot eine derart kompakte Bauweise zahlreiche Vorteile. So benötigte die Nebulon-B-Fregatte nur ein Drittel der Stammbesatzung eines Sternenzerstörers, was die Verwendung einer Nebulon-B bedeutend günstiger gestaltet, als es bei einem Sternenzerstörer der Fall wäre. Trotz der verwinkelten Konstruktion konnte sich die Nebulon-B in allen Bereichen verteidigen, wogegen der Innenraum Platz für zwei Staffeln TIE-Jäger bot.

Die ursprüngliche Hauptaufgabe der Nebulon-B bestand darin, imperialen Handelskonvois ausreichend Geleitschutz zu bieten. Obwohl der Triple-Taim-Antrieb und der Hyperantriebsmotivator sehr langsam und schwerfällig waren, reichte die Technik für diese Aufgabe aus. So erreichte die Nebulon-B-Fregatte eine Geschwindigkeit von 40 MGLT. Auf Kosten der Beweglichkeit statteten die Kuat-Triebwerkswerften den Raumer mit einer soliden und überaus starken Panzerung aus, die Angriffen von Sternenjägern über einen längeren Zeitraum problemlos standhalten konnte.

Geschichte[Bearbeiten]

In den Anfangszeiten der Rebellen-Allianz legte diese besonderen Wert auf kleine und wendige Einmannjäger, die in ihrer Flexibilität eine große Bedrohung gegen das Imperium darstellten. So konnten schwere Schiffe wie ein Sternenzerstörer oder gar ein Todesstern nur geringfügige Verteidigung leisten. Aus dieser Tatsache heraus gab das Imperium den Bau einer Geleitfregatte in Auftrag, um großen Schiffen ausreichend Begleitschutz zu bieten. Die Kuat-Triebwerkswerften produzierten daraufhin die Nebulon-B-Fregatte, die lediglich ein Fünftel der Kosten eines Sternenzerstörers ausmachte und daher verhältnismäßig günstig in der Anschaffung und im Betrieb ist.

Die Nebulon-B Fregatte

Obwohl die Nebulon-B-Fregatte über einen ausreichenden Verteidigungsschirm verfügte, konnte das Schiff in der galaktischen Geschichte des öfteren erobert und gekapert werden. Bereits wenige Jahre nachdem der Raumer die Werften von Kuat verlassen hatte, verlor das Imperium durch Treuebruch oder Eroberung der Rebellen-Allianz zahlreiche Fregatten. Die Rebellion baute die Schiffe für eigene Zwecke um, wodurch die ursprüngliche Geleitfregatte den Nutzen von Kommandoschiffen, Lazarettfregatten oder medizinischen Einrichtungen erfüllten. Eine bekannte rebellische Nebulon-B-Fregatte war die Erlösung, die für medizinische Zwecke ausgelegt war. Außerdem entwickelte die Rebellion als Antwort auf die Nebulon-B, den B-Flügler. Zwar war dieser im Vergleich zum X- oder Y-Flügler nicht sehr wendig, doch konnte er höhere Geschwindigkeiten erreichen, verfügte über mehr Durchschlagskraft und eine stärkere Panzerung.

Später ließen die Kuat-Triebwerkswerften ein Nachfolgemodell der Nebulon-B-Fregatte vom Stapel. Das Modell Nebulon-B2 unterschied sich von seinem Vorgänger dahingehend, dass die Größe der Antriebssektion zum viel kleineren Vorderteil angepasst wurde. Außerdem erhielt die Fregatte zwei abwärts geneigte Tragflächen, die dem Schiff zusätzliche Stabilität verliehen.

Thrawn versuchte seinerzeit einige Fregatten der Rebellion zurückzuerobern, um sie im Kampf gegen die Neue Republik einzusetzen. Letztlich scheiterte er bei seinem Vorhaben in der Schlacht von Sluis Van. Außerdem nahm die Quenfis, auch ein Schiff dieser Klasse, an der Schlacht um die Katana-Flotte teil Auch Jahre später diente die Nebulon-B noch der Republik, so hatte Garm Bel Iblis während der Caamas-Dokument-Krise zwei dieser Schiffe unter seinem Kommando und in den Tagen des Krieges gegen die Yuuzhan Vong dienten die Schiffe unter anderem bei Ord Mantell.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Üblicherweise wird die Länge des Schiffs mit 300 Metern angegeben, abweichende Angaben sind 400 Meter in den Videospielen TIE Fighter und X-Wing Alliance, 756 in X-Wing vs. TIE Fighter sowie 378 Meter in der Erweiterung für letzteres Spiel, Balance of Power.
  • Die Risszeichnungen einer modifizierten Nebulon-B, der Erlösung, wurden erstmals im 2014 erschienenen Buch Raumschiffe und Fahrzeuge – Alle technischen Details im Aufriss veröffentlicht, einer aktualisierten Neuauflage von Das Kompendium – Die Risszeichnungen.
  • Während Raumjäger in den Spielen der X-Wing-Reihe und in West End Games Rollenspiel in einem Hangar in der vorderen Rumpfsektion landen, docken sie laut Fantasy Flight Games Zeitalter der Rebellion - Grundregeln am Mittelteil an.
  • Wählt der Spieler im Videospiel Rebellion die Seite der Allianz, so kann er Nebulon-B Fregatten für die Materialkosten 34 herstellen. Die Instandhaltungskosten belaufen sich auf 35 Punkte. Das Schiff ist in der Lage, zwei Staffeln Raumjäger aufzunehmen. Bevor die Fregatte gebaut werden kann, muss die durch die Mission Schiffsdesign erforscht werden.
  • Das Videospiel TIE Fighter schreibt der Fregatte einen Schildwert von 160 SBD sowie einen Rumpfwert von 80 RU zu. Das Schiff ist mit sechs Laserkanonen, vier Lasertürmen und einem Raketenwerfer bewaffnet.
  • In dem Simulator X-Wing vs. TIE Fighter beträgt der Schildwert der Nebulon-B 2560 SBD, der Rumpfwert beläuft sich auf 1520 RU, die Bewaffnung gleicht dem Vorgänger.
  • Im Kampfsimulator des Spiels X-Wing Alliance kann die Fregatte standardmäßig für 300 Punkte eingesetzt werden. Das Schiff ist mit vier Lasertürmen bewaffnet. Der Schildwert beläuft sich auf 960 SBD, die Rumpfstärke auf 448 RU. Darüber hinaus können die sieben Triebwerke separat zerstört werden.
  • Im Videospiel Empire at War ist es möglich, auf Seiten der Rebellen Nebulon-B-Fregatten mit einer Raumstation mindestens der Stufe 2 zu bauen. In der Kampagne und Galaxis-Eroberung kosten sie 2200 Credits, im Gefecht 2500. Die Fregatten sind mit je zwei Turbolaser- und Laserkanonen bewaffnet und verfügen über die Spezialfähigkeit Schildenergie-Schub. Sie sind stark gegen Patrouillenkreuzer, jedoch schwach gegen TIE-Bomber und Sternenzerstörer. Die Nebulon-B-Fregatte beansprucht 3 Bevölkerungspunkte. Korrumpiert der Spieler auf Seiten des Zann-Konsortiums in der Erweiterung Empire at War – Forces of Corruption den Planeten Mon Calamari mittels Piraterie, kann er ebenfalls Nebulon-B-Fregatten für 2400 Credits herstellen.
  • Im Spiel Battlefront – Elite Squadron wird die Nebulon-B-Fregatte mit einem Imperium-Klasse Sternenzerstörer gleichgestellt, ob dies eine Modifikation darstellt, oder schlichtweg ein Fehler ist, ist nicht bekannt.
  • Als Rebel Cruiser taucht die Fregatte in Wizards of the Coasts Miniaturenspiel Starship Battles auf. Dort kann ein Spieler der Light Side in den Ären Galactic Civil War und New Republic sie für 24 Punkte einsetzen. Es handelt sich um ein Klasse-3-Schiff und ist mit Turbolasern und Laserkanonen bewaffnet. Außerdem taucht es im Szenario Rebel Raiders auf.
  • Auch in Fantasy Flight Games Miniaturenspiel Armada kann die Fregatte auf Seiten der Rebellen genutzt werden. Sie kann entweder als Nebulon-B-Eskortfregatte für 57 Punkte, oder als Nebulon-B-Unterstützungsfregatte für 51 Punkte eingesetzt werden. Erstere verfügt dabei über einen zusätzlichen blauen Würfel gegen Jäger und einen Staffel-Punkt mehr. Mögliche Titel sind dabei Erlösung, Salvation und Yavaris. Die Nebulon-B-Eskortfregatte war eines von drei im Armada-Grundspiel enthaltenen Schiffen. Darüber hinaus erschien sie separat als Teil der Welle 1. Das Erweiterungspack brachte außerdem die XI-7-Turbolaser ins Spiel.
  • Im West End Games W6-Rollenspiel-Abenteuer The Far Orbit Project steht eine Nebulon-B-Fregatte, die Far Orbit, im Mittelpunkt. Die Spieler übernehmen dabei die Rolle von Freibeutern der Rebellen-Allianz.
  • Nebulon-B Fregatten dienen im Videospiel Battlefront: Renegade Squadron als unzerstörbare Fregatten, im Nachfolger Battlefront: Elite Squadron übernehmen sie die Rolle des Kreuzers und dienen als Basis des Spielers im Weltraum, auf der Karte wird das Schiff jedoch durch einen MC80-Heimat-Eins-Sternkreuzer repräsentiert. Die Bewaffnung in Renegade Squadron besteht aus einem Auto-Geschütz, in Elite Squadron beläuft sie sich auf vier Geschütze.
  • In dem Mobile-Spiel Imperial Ace war die Fregatte eines der Zielobjekte in der dritten Mission, Orbital Battle. Die Zerstörung der Schiffe brachte dem Spieler 130 Punkte ein, war jedoch nur durch Raketen möglich. Je nach Schwierigkeitsgrad musste eine verschiedene Anzahl Fregatten zerstört werden. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad war es eine, bei mittlerem zwei und mit schwerem drei.
  • Die Fregatte wird als Symbol für Flotten der Allianz im Videospiel Rebellion genutzt.