Trachta

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Trachta.jpg
Trachta
Beschreibung
Spezies:

Mensch (Cyborg)[1]

Geschlecht:

männlich[2]

Hautfarbe:

Hell[3]

Haarfarbe:

Schwarz[3]

Augenfarbe:

Hellblau,[3] nach kybernetischer Wiederherstellung rot[3]

Biografische Informationen
Todesdatum:

1 VSY, Coruscant[2]

Beruf/Tätigkeit:
Organisation:
Titel:

Direktor[3]

Zugehörigkeit:

Trachta war ein Geheimdienstausbilder der Galaktischen Republik während der Klonkriege und später Militäroffizier des Galaktischen Imperium. Im Zuge einer Mission der Klonkriege auf dem Planeten Noctralis wurde Trachta schwer verwundet und mithilfe kybernetischer Implantate am Leben erhalten. Nachdem er den Imperator und Darth Vader dabei unterstützt hatte, einen Umsturzversuch durch den imperialen General Gentis niederzuschlagen, wurde er in den Rang eines Großmoffs erhoben. In den folgenden Jahren erkannte Trachta, dass die Herrschaft der Sith langfristig zum Untergang des Imperiums führen würde, sodass er mit dem Aufbau einer Verschwörung begann, um Darth Vader und Palpatine zu stürzen. Allerdings scheiterte der Staatsstreich an dem wechselseitigen Misstrauen der Verschwörer. Im Zuge dessen wurde Trachta im Auftrag des Großmoffs Bartram von dem Attentäter Gauer getötet.

Biografie[Bearbeiten]

Mission auf Noctralis[Bearbeiten]

Trachta während seiner Mission auf Noctralis

In der Zeit vor der Blockade von Naboo studierte Trachta Politikwissenschaften an der Republikanischen Universität auf Coruscant. Während seines Studiums besuchte er regelmäßig die politologischen Gastvorträge des republikanischen Senators Palpatine. Der junge Student zeigte sich von Palpatines Charisma und seinen überzeugenden Theorien über Kultur, Wirtschaft und soziale Zusammenhänge beeindruckt. Daher schrieb er einen Brief an den Senator von Naboo, in dem er ihm seine Unterstützung in jeder ihm möglichen Weise anbot. Als Dank für dieses Angebot leitete Palpatine Akten über Trachtas Studium an die Republikanische Militärakademie weiter. Das Ausbildungsinstitut sah in dem Studenten einen herausragenden Strategen und bot ihm daher eine Stelle als Taktik- und Geheimdienstausbilder an.[1]

Kurz nach dem Beginn der Klonkriege desertierten mehrere Angehörige des Jedi-Ordens zu den Separatisten. Aufgrund von Trachtas großer Erfahrung bat der Oberste Kanzler Palpatine ihn darum, die mit der Jagd nach den Verrätern betraute Eingreiftruppe anzuführen. Als die Gruppe die übergelaufenen Jedi[1] auf dem Planeten Noctralis[3] gefunden hatte, griffen sie die Deserteure an. Im Zuge der Kämpfe detonierte ein Thermaldetonator in Trachtas Nähe, wodurch der Agent seine Gliedmaßen und seine Augen verlor. Da er seiner schweren Verwundung zu erliegen drohte, wurde Trachta nach Coruscant evakuiert und mehreren medizinischen Eingriffen unterzogen. Dabei konnte sein Augenlicht durch kybernetische Implantate wiederhergestellt und seine Gliedmaßen durch mechanische Prothesen ersetzt werden. Er erholte sich so schnell von seinen Verletzungen, dass er noch während der Klonkriege wieder in den Dienst der Republik zurückkehren konnte.[1] Trachta wurde in den Republikanischen Geheimdienst versetzt und war direkt dem Direktor Armand Isard unterstellt. In dieser Funktion agierte er oftmals als Unterhändler mit dem Jedi-Rat. Trachta kam mit dem arkanianischen Mutanten Zeta Magnus in Kontakt, der insgeheim für den Sith-Lord Darth Sidious arbeitete und für die Entwicklung zahlreicher Superwaffen der Separatisten verantwortlich war. Er verbündete sich mit Prime und ermöglichte in seinem Auftrag die Einschleusung des Tark-Squads in eine Mission der Jedi Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Halagad Ventor auf dem Planeten Skye. Die vorgebliche Kommandoeinheit bestand nicht aus Klonen des mandalorianischen Kopfgeldjägers Jango Fett, sondern aus thyrsianischen Drohnen, die von Magnus erschaffen und darauf programmiert worden waren, um die Jedi in eine Falle seines auf Skye eingesetzten Klons zu locken. Nachdem es den Jedi gelungen war, Magnus’ Klon und das Tark-Squad zu vernichten, wandte sich der Jedi-Rat an Trachta, um in Erfahrung zu bringen, welcher Geheimdienstmitarbeiter die Autorisierung für den Einsatz der verdeckt operierenden feindlichen Einheit erteilt hatte.[5] Dank seiner Bekanntschaft mit Palpatine stieg Trachta im weiteren Verlauf der Klonkriege rasch in der Rangstruktur des republikanischen Militärs auf.[1] In einigen Schlachten des Krieges führte Trachta die republikanischen Truppen gemeinsam mit General Gentis ins Feld.[3]

Im Jahr 19 VSY erließ Palpatine das umstrittene Sektorkontrolldekret, in dem er die Galaxis in 20 Obersektoren aufteilte und jedem einen Regionalgouverneur, einen sogenannten Moff, zuordnete, dem eine Sektor-Armee aus Klonkriegern und Raumschiffen unterstellt war. Die Gouverneure sollten die Sicherheit in ihren jeweiligen Sektoren gewährleisten und die Bemühungen der Republik im Kampf gegen die Konföderation unabhängiger Systeme koordinieren. Trachta wurde als einer der ersten Offiziere zu einem Regionalgouverneur ernannt und mit der Verwaltung des Coruscant-Reservesektors betraut. Von seinem Hauptquartier auf dem Planeten Anaxes, der traditionellen Festungswelt des galaktischen Kerns, aus befehligte er die 1. Sektor-Armee – das sogenannte „Azure-Hammer-Kommando“ –, die Teil der System-Armee Alpha war. Die Hauptaufgabe der von ihm kommandierten Streitkräfte waren der Schutz der Kernwelten um Coruscant und die Erhaltung ständiger Bereitschaft, um eventuelle personelle Engpässe in umkämpften Obersektoren auszugleichen.[4]

Flucht in das Geistergefängnis[Bearbeiten]

Trachta und Vader nach dem Anschlag auf den Imperator

Einige Monate nach dem Ende der Klonkriege hielt sich Trachta im Imperialen Palast auf, als Gentis, der als Leiter der Vereinigten Militärakademien den gesamten Abschlussjahrgang korrumpiert hatte, einen Aufstand der von ihm ausgebildeten Offiziersanwärter gegen den Imperator veranlasste. Im Zuge ihres Umsturzversuchs zerstörten die Absolventen diverse imperiale Gebäude auf Coruscant mit Sprengsätzen, darunter auch Teile des Imperialen Palasts. Gentis ließ während einer Audienz zur Vorstellung seiner vielversprechendsten Offiziersanwärter bei Palpatine im gesamten Palast das Virus Aorth-6 verbreiten und tötete so einen Großteil der dort anwesenden Imperialen. Lediglich der Imperator selbst und Trachta,[3] der aufgrund seiner kybernetischen Atemgerätsprothese gegenüber Gasangriffen immun war,[1] überlebten den Angriff. Palpatine infizierte sich allerdings mit dem Virus und konnte die zunehmende Schwächung seines Körpers mithilfe der Macht lediglich verlangsamen. Als Darth Vader und der imperiale Leutnant Laurita Tohm, die beide nicht infiziert waren, im Thronsaal des Imperators eintrafen, hielt Vader Trachta zunächst für einen Verräter, ließ sich durch dessen vehementes Abstreiten einer Involvierung aber rasch von der Loyalität des Moffs überzeugen. Trachta schlug dem Sith-Lord vor, Palpatine in ein Versteck zu bringen, um seinen Zustand stabil halten zu können und den Imperator weiteren Anschlägen von Gentis’ Aufrührern zu entziehen. Nachdem sich der Dunkle Lord zunächst geweigert hatte, erteilte ihm der immer schwächer werdende Palpatine den Befehl, ihn zu evakuieren. Daraufhin brachten Trachta und Vader den Imperator in die Gruft, einen geheimen Hangar unter dem Imperialen Palast, in dem Palpatines persönliches Schiff, ein getarnter und aufgerüsteter Sternenkurier der Sienar-Flottensysteme, untergebracht war.[3]

Allerdings wussten Trachta und Vader, dass sie auch in der Gruft nur für eine begrenzte Zeit lang sicher waren, bis Gentis’ Hacker an die Konstruktionspläne des Palastes und so auch an den Standort des geheimen Hangars gelangen würden. Da Trachta Tohm misstraute, versuchte er, den Leutnant zu erschießen. Dabei wurde er jedoch von Vader zurückgehalten. Auf den Vorschlag des Moffs hin, Coruscant zu verlassen und Palpatine an einen geheimen Ort zu bringen, begab sich der Sith-Lord gemeinsam mit Tohm in den Jedi-Tempel, um die dortigen Aufzeichnungen der Sitzungen des inzwischen ausgelöschten Jedi-Rats nach dem Standort des Prismas, eines geheimen Gefängnisses des Jedi-Ordens, zu durchsuchen. Trachta bewachte dabei die Vitalwerte des Imperators, der sich in einer Stasiskammer regenerierte. Währenddessen sandte eines von Gentis’ Technikerteams ein Signal an alle Droiden im Umkreis des imperialen Palastes aus, das sie dazu anwies, sämtliche imperialen Offiziere in ihrer Nähe zu töten. Daraufhin griff der 2-1B-Chirurgiedroide in Palpatines Schiff Trachta an und verwickelte ihn in einen Nahkampf. Allerdings gelang es dem Moff, den Droiden mithilfe seiner kybernetischen Armprothesen zu töten. Nach Vaders und Tohms Rückkehr begaben sie sich an Bord des Sternenkuriers und setzten einen Kurs in das Diab-System, dem Standort des Prismas. Auf dem Flug in das Diab-System unterhielten sich Trachta und Tohm über die Gründe für ihre jeweiligen Verstümmelungen. Tohm erzählte dem Moff von seinem Unfall in der Tibanna-Gas-Fabrik seiner Eltern, woraufhin Trachta begann, dem jungen Leutnant Vertrauen entgegenzubringen, und ihm von seiner Mission auf Noctralis erzählte. Nachdem sie das Diab-System erreicht hatten, fand Tohm das Prisma im Masseschatten des sechsten Mondes von Diab.[3]

Direkt nach ihrer Landung im Prisma tötete Darth Vader die wachhabende Jedi und vernichtete die umstehenden Sicherheitsdroiden. Daraufhin brachten sie den immer schwächer werdenden Palpatine zu den medizinischen Einrichtungen des Gefängnisses, um seine Vitalfunktionen zu stabilisieren. Nachdem Vader befohlen hatte, alle Speicherdaten im Hauptcomputer des Prismas an den Sternenkurier zu übermitteln und die Daten daraufhin zu löschen, forderte Trachta Tohm auf, den Bericht über den Jedi aufzurufen, der seine Verstümmelungen verursacht hatte. Daraufhin begab sich der Moff zu der Zelle des gefangenen Padawans und tötete ihn eigenhändig, indem er mit seinen Armprothesen auf ihn einschlug. Um eine schlagkräftige Kampfgruppe zur Rückeroberung Coruscants aufzustellen, schlug Tohm Vader vor, alle Gefangenen freizulassen, sie gegeneinander kämpfen zu lassen, um die stärksten unter ihnen zu ermitteln, und ihnen für ihre Mitwirkung bei der Niederschlagung des Putschs auf Coruscant ihre Freiheit in Aussicht zu stellen. Allerdings gerieten die Kämpfe außer Kontrolle, sodass die Gefangenen auch begannen, Vader, Tohm und Trachta anzugreifen. Als noch 33 Gefangene übrig waren, gebot Vader den Kämpfen Einhalt und wies Trachta an, die Überlebenden auf ihre Mission einzustimmen. In seiner Rede erteilte der Moff den Gefängnisinsassen eine Amnestie für ihre Taten gegen die Republik und stellte ihnen einen Neuanfang unter der Ägide des Imperiums in Aussicht. Für ihre Mitwirkung an der Rückeroberung Coruscants bot er ihnen einen vollständigen Straferlass an. Nachdem auch die letzte Gefangene, Shonn Volta, das Angebot akzeptiert hatte, zog sich Trachta in die medizinische Einrichtung des Prismas zurück, um seine Schädelimplantate von einem Medi-Droiden auf Fehlfunktionen untersuchen zu lassen. Dabei besuchte Tohm die Einrichtung, um dem Moff für seine Rede zu danken.[3]

Die Rückeroberung Coruscants

Da Tohm wusste, dass der Großmoff Tarkin als zweitmächtigster Politiker des Imperiums nach Coruscant fliegen würde, sobald er von dem vermuteten Ableben des Imperators gehört hatte, fing die Gruppe ihn auf seinem Weg zu der Kernwelt ab und setze ihn über Gentis’ Putsch in Kenntnis, um gemeinsam mit ihm gegen die Aufrührer vorzugehen. Als sie gemeinsam mit dem Großmoff einen Plan zur Niederschlagung des Staatsstreich ausgearbeitet hatten, setzten sie an Bord seines Shuttles ihren Weg nach Coruscant fort. Nach seiner Landung auf Coruscant ließ Gentis Tarkin festnehmen. Daraufhin stürmten Vader, Trachta, Tohm und die befreiten Gefangenen aus dem Schiff und griffen Gentis’ Verschwörer an. In dem folgenden Kampf schaltete Trachta dank seines Zielcomputer-Implantats zahlreiche Aufrührer mit seinem Blaster aus, bevor der inzwischen genesene Palpatine Gentis mit Macht-Blitzen folterte und tötete. Darth Vader wies die 501. Sturmtruppenlegion an, die übrigen Verschwörer auf Coruscant zu finden und zu eliminieren, während Tohm die Exekution der übrigen Überlebenden überwachte. Nach der endgültigen Niederschlagung des Putschs beförderte Palpatine Trachta und machte in zu seinem zweiten Großmoff. Zudem sollte er Gentis als Direktor der imperialen Militärakademien ersetzen. Für den weiteren Umgang mit den Gefangenen des Prismas bestand Trachta Palpatine gegenüber darauf, das ihnen gegebene Versprechen zu halten und sie freizulassen. Darth Vader dagegen forderte ihre Hinrichtung, da er in ihrer weiteren Existenz eine Gefahr für das Imperium sah. Allerdings empfand Trachta ein solches Vorgehen als unehrenhaft und protestierte gegen Vaders Vorschlag. Als Kompromisslösung einigten sie sich darauf, die Gefangenen in ein Exil im Konzernsektor zu schicken. Allerdings ließ Vader Tohm insgeheim Sprengsätze in dem Transportschiff verstecken. Nachdem Trachta, Tohm und Vader die Gefangenen an Bord gebracht und verabschiedet hatten, startete das Schiff und explodierte direkt nach dem Start. Daraufhin empörte sich Trachta über den Vertrauensbruch und verließ die Startrampe.[3]

Putsch gegen Palpatine[Bearbeiten]

Trachta plant den Putsch gegen Palpatine.

Im Laufe des folgenden Jahrzehnts erkannte Trachta, dass der Sith-Kult aufgrund seiner Exklusivität und Brutalität ungeeignet war, um über die Galaxis zu herrschen, da zwei Personen nicht dazu genügten, um das gesamte Imperium zu regieren.[1] In seinen Augen waren alle Macht-Benutzer, sowohl die Jedi als auch die Sith, Wahnsinnige, die zu unberechenbar waren, um ihnen ein Imperium anzuvertrauen. Daher beschloss er, einen Staatsstreich gegen Palpatine und Vader zu organisieren[2] und im Erfolgsfall ein Gremium hochrangiger Militäroffiziere in die Regierungsverantwortung zu bringen.[1] Etwa 10 Jahre vor der Schlacht von Yavin begann er damit, eine schlagkräftige Armee aufzubauen, die nur ihm gehorchen und nach ihrer Fertigstellung bei seinem Putsch mitwirken sollte.[2] Dazu nahm er die Hilfe seines Verbündeten Zeta Magnus in Anspruch, der für ihn ein Konzept zur Züchtung willenloser Drohnen entwickelte, die er seinem Willen unterstellen konnte.[5] Die Ausbildung der Drohnen übernahm Kommandant Carsan. Da die Drohnen zunächst darauf programmiert waren, Carsan zu gehorchen, ordnete Trachta insgeheim an, sie umzuprogrammieren, damit sie nur seine Befehle befolgten.[2] Die Gruppe hochrangiger imperialer Offiziere unter Trachtas Führung plante, die Sith in einer einzelnen, entschlossen durchgeführten Aktion zu eliminieren.[1] Gemeinsam mit dem Großmoff Bartam, General Skosef und dem Attentäter Gauer wollte er koordinierte Anschläge auf Palpatine und Vader verüben und anschließend den Imperialen Palast besetzen. Im Jahr 1 VSY war die Ausbildung von Trachtas Drohnen abgeschlossen. Gemeinsam mit Darth Vader und dem Moff Kadir, dem Oberbefehlshaber der Coruscant-Sicherheitskräfte, begab sich Trachta in das Trainingszentrum der neuen Einheiten, um ihre Leistungsfähigkeit zu testen. Nachdem Vader kurze Zeit gegen die Drohnen gekämpft und sich von ihrer Treffsicherheit überzeugt hatte, veranlasste er ihre Verlegung auf den Todesstern, obwohl Kadir sie für die Sturmtruppengarnison auf Coruscant angefordert hatte. Im Anschluss an die Truppenübung führte Trachta eine Unterredung mit Kadir, bei dem er zuvor einen Widerstandswillen gegen Vaders Befehl und Palpatines Regime im Allgemeinen wahrgenommen hatte. Daher bot er dem Moff an, bei seinem Komplott mitzuwirken, und kündigte an, ihn bei dem nächsten Treffen der Verschwörer hinzuzuziehen.[2]

Kurz nach seinem Gespräch mit Kadir hatte Trachta eine Audienz bei Palpatine im Imperialen Palast. Dabei informierte der Imperator Trachta über seine Absicht, den Senat in naher Zukunft auflösen zu wollen, um seine Herrschaft über die Galaxis unmittelbar ausüben zu können. Außerdem setzte er ihn über seine baldige Abreise zu dem inzwischen fertiggestellten Todesstern in Kenntnis. Nach dem Treffen mit Palpatine begab sich Trachta gemeinsam mit Carsan zu den Drohnen-Sturmtruppen, um die Modifikationen in ihrer Programmierung zu begutachten, durch die Trachta die Kontrolle über die Einheit gewinnen sollte. Um ihre Loyalität ihm gegenüber zu testen, befahl er ihnen, Carsan zu verhaften. Als die Soldaten ihren Ausbilder ergreifen wollten, geriet Carsan in Panik, sodass Trachta anordnete, ihn wegen Widerstandes gegen seine Festnahme zu erschießen. Anschließend traf sich Trachta mit seinem Mitverschwörer Bartram, um Details des Komplotts zu diskutieren. Dabei informierte ihn Kapitän Dezsetes, ebenfalls ein Mitglied des Komplotts, darüber, dass sich Vader am folgenden Tag auf eine Mission[2] zur Ergreifung eines überlebenden Jedi-Ritters[1] im Kether-System begeben würde. Daher berief Trachta eine Zusammenkunft aller Verschwörer ein, auf dem er Kadir den anderen Offizieren vorstellte. Trachta wollte Darth Vaders zwölftägige Abwesenheit von Coruscant dazu nutzen, um seinen Staatsstreich durchzuführen. Während Dezsetes an Bord von Vaders Sternenzerstörer Mathayus ging, um den Sith-Lord zu töten, bereitete Trachta auf Coruscant einen Anschlag auf Palpatine vor. Allerdings begann er, seinen Mitverschwörern zu misstrauen, und befürchtete, nach dem Staatsstreich von den anderen Putschisten verraten zu werden. Da er Bartram für einen Intriganten hielt und in ihm eine Gefahr für seinen Plan sah, beauftragte er Kadir als das neueste Mitglied und damit am wenigsten involvierte Mitglied des Komplotts damit, Bartam zu beschatten.[2] Trachta wusste, dass Palpatine ein reines Attentat durch die Macht spüren würde, und konzipierte daher einen zweistufigen Plan. Zunächst sollte ein Großteil der Palastwachen durch einen fehlgehenden Anschlag auf das Leben des Imperators getötet werden. Daraufhin sollten Trachtas Drohnen-Sturmtruppen die so entstandenen Lücken in den Reihen der Wache schließen und später einen koordinierten Angriff auf den Imperator und die ihm gegenüber loyalen Soldaten beginnen.[6]

Trachta wird von Gauer getötet.

Bevor Palpatine seine persönliche Fähre bestieg, um sich zum Todesstern zu begeben, ließ Trachta seine Drohnen eine Truhe voller Sprengstoff an Bord bringen. Als ihn Trachta gemeinsam mit einigen Ehrengardisten zu seinem Hangar begleitete, stellten die geklonten Soldaten einen Zeitzünder ein. Allerdings spürte der Imperator die ihm drohende Gefahr durch die Macht, sodass er außer Reichweite der Detonation stehenblieb und abwartete. Als der Sprengsatz explodierte,[2] wurden hunderte Sturmtruppen und über die Hälfte der Angehörigen der Imperialen Ehrengarde getötet.[1] Palpatine selbst blieb allerdings unverletzt. Infolge des gescheiterten Attentats ließ Trachta die getöteten Soldaten durch seine Drohnen ersetzen. Als Moff Kadir das neue Regiment der Palastwache offiziell präsentierte, setzte Trachta Skosef davon in Kenntnis, dass die Forensiker des Imperators den bei dem Attentat verwendeten Sprengsatz zu dem General zurückverfolgt hatten. Daher sollte er eine neue Rolle in dem Umsturzplan einnehmen. Da er Bartram verdächtigte, einen Anschlag auf sein Leben vorzubereiten, beauftragte Trachta Skosef, den Großmoff zu töten. Kurz bevor die Drohnen den Staatsstreich durchführen sollten, befahl Bartram dem ebenfalls in die Verschwörung verwickelten Attentäter Gauer, Trachta zu töten. Daraufhin schickte Gauer einen Attentäterdroiden in Trachtas Gemächer. Allerdings bemerkte der Großmoff den Angreifer mit seinem kybernetischen Okular in seinem Hinterkopf und vernichtete den Droiden, bevor er ihn attackieren konnte. Als er den zerstörten Droiden begutachtete, stellte sich ihm Gauer entgegen, der in einem Nebenzimmer auf Trachta gewartet hatte. Der Attentäter traf ihn mit einem Schuss in den Brustkorb, durch den seine kybernetischen Implantate einen Kurzschluss erlitten, der den ganzen Körper des Großmoffs erfasste. Nachdem Trachta seinen Verletzungen erlegen war, verließ Gauer seine Gemächer mit den Überresten des zerstörten Droiden. In der Folge löste sich Trachtas Verschwörung auf. Nachdem Skosef Bartam getötet hatte, wurde der General seinerseits von den Sturmtruppen des Großmoffs erschossen. Kadir, der einzige Überlebende der Verschwörer, wurde von Palpatine hingerichtet.[2]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Trachta rächt sich an dem Jedi-Padawan.

Trachta war ein ambitionierter Student, der in seiner Jugend von den Visionen des späteren Imperators Palpatine fasziniert war. Seine Bewunderung ging so weit, dass er dem Kanzler seine Hilfe in jeder erdenklichen Lage anbot. In seiner Funktion als Geheimdienstausbilder gab Trachta seine große Erfahrung als Feldstratege an seine Schüler weiter. Nachdem er während seiner Mission auf Noctralis von einem abtrünnigen Jedi schwer verletzt worden war, entwickelte er eine tief empfundene Abneigung gegen den gesamten Orden.[1] Im Prisma erhielt er seine Gelegenheit, Rache an dem Verantwortlichen für seine Verletzungen zu nehmen, und tötete den wehrlosen Gefangenen eigenhändig, um sich Genugtuung zu verschaffen.[3] Nach dem Sturz der Republik wurde Trachta zu einem loyalen Diener des Imperators und war einer der ranghöchsten Offiziere des Imperiums.[1] Im Gegensatz zu der korrumpierten Republik sah Trachta im Imperium ein Symbol der Hoffnung auf Ordnung in der Galaxis.[3]

Ebenso wie Wilhuff Tarkin, Ennix Devian, Terrinald Screed und Kinman Doriana war Trachta einer der wenigen imperialen Würdenträger, die dem Imperator persönlich nahestanden, obwohl sie nicht machtempfänglich waren.[7] Aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit verband Trachta lange Zeit eine Freundschaft mit Palpatine.[1] Daher setzte er sein Leben dafür ein, dessen Leben zu retten und Gentis’ Putsch auf Coruscant niederzuschlagen. Trachta, der Verräter verachtete, misstraute Laurita Tohm zunächst, da er ihn als Kadetten der vereinigten Militärakademien für ein Mitglied von Gentis’ Verschwörung hielt. Allerdings gewann Tohm sein Vertrauen, als sich beide über die Gründe für ihre jeweiligen Verstümmelungen austauschten. Trachta sah sich als ein Gegenpol zu Darth Vader unter den Würdenträgern des Imperiums. Während er Vader für einen unvergleichlichen Kämpfer mit einer unerschütterlichen Loyalität dem Imperator gegenüber hielt, der nur als Diener fungierte, sah sich Trachta als einen eigenständigen Anführer. Dennoch respektierte der Großmoff Vader als einen der wichtigsten imperialen Militärführer. Nach dem Ende der versuchten Machtergreifung durch Gentis’ Verschwörung brach eine offene Rivalität zwischen Trachta und Vader um die Gunst des Imperators aus. Trachta befürchtete, durch Laurita Tohms Anschlag auf die ehemaligen Gefangenen des Prismas selbst zu einem Verräter geworden zu sein, obwohl er einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung der Problematik zugestimmt hatte. Er war der Ansicht, dass die Galaxis niemals völlig in Frieden und Ordnung existieren könne, wenn das Imperium seine eigenen Verbündeten verriet.[3]

Schon in den ersten Jahren der imperialen Herrschaft führte das eigenmächtige Vorgehen der Sith-Lords Palpatine und Darth Vader zu einem Umdenken bei Trachta. Er war der Ansicht, dass das Imperium[1] unter der theokratischen Führung[2] zweier so gefährlicher Wesen kaum überlebensfähig war.[1] Stattdessen wollte Trachta ein Gremium hochrangiger Militäroffiziere als neue imperiale Führung einsetzen. Zu diesem Zweck erarbeitete er einen Plan zum Sturz der Sith-Lords, dessen Ausführung etwa zehn Jahre dauerte. Allerdings scheiterte der mehrstufig angelegte Plan an Trachtas immer weiter zunehmenden Misstrauen gegenüber seinen eigenen Mitverschwörern. Die Befürchtungen aller Beteiligten, im Laufe des geplanten Staatsstreichs von ihren eigenen Verbündeten verraten zu werden, führte dazu, dass die Verschwörer gegenseitig Attentäter aufeinander ansetzten und sich so von innen heraus selbst zerschlugen.[2]

Seit den medizinischen Eingriffen nach seiner Verletzung auf Noctralis musste sich Trachta auf seine kybernetischen Implantate verlassen. Dadurch wurde der spätere Großmoff brutaler und für unversehrte Mitmenschen zugleich rätselhafter als zuvor.[1] Trachta war aufgrund seiner Prothesen übermenschlich stark und konnte andere Lebewesen mit bloßen Händen in Stücke reißen.[3] Mit seinen kybernetischen Okularen verfügte er über eine überdurchschnittlich gute Sicht in dunklen Umgebungen. Sein zusätzlich eingebautes drittes Auge am Hinterkopf ermöglichte es ihm, ein größeres Sichtfeld abzudecken und Überraschungsangriffen von hinten vorzubeugen.[1] Seine Schädelimplantate verfügten unter anderem über einen internen Zielcomputer. So konnte Trachta in Kämpfen zielgenauer mit einem Blaster umgehen als seine menschlichen Gegner.[3] Trachtas Atemmaske machte ihn überdies immun gegenüber atembaren Giftstoffen,[1] darunter auch Aorth-6.[3] Er verfügte neben seinen umfassenden taktischen Kenntnissen, die ihn zu einem idealen militärischen Anführer und Koordinator machten, über Wissen in den Bereichen Bürokratie, Technologie und den Sozialwissenschaften. Er beherrschte neben galaktischem Basic außerdem die hochgalaktische Schrift sowie die Sprachen Kel’Dor und Zabrak.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Trachta trat erstmals in der Comicgeschichte Hochverrat auf. Eigentlich beabsichtigte der Autor Scott Allie, ihn zum unangefochtenen Anführer der Verschwörung gegen Darth Vader und Palpatine zu machen. Allerdings entschied er sich in einem späteren Entwicklungsstadium der Geschichte dazu, die übrigen Verschwörer unabhängiger agieren zu lassen, um den gegenseitigen Verrat glaubhafter zu erklären.
  • In Abel G. Peñas Beitrag „Imperial Betrayal“ zu der 122. Ausgabe der US-amerikanischen Version des offiziellen Star Wars Fact Files sollte ursprünglich ein vager Hinweis enthalten sein, dass Trachta mit dem Mutanten Atha Prime zusammengearbeitet hatte, um seine Klon-Sturmtruppen zu züchten. Allerdings wurde dieses Detail im Vorfeld der Veröffentlichung durch das Lektorat entfernt.[1] Die deutsche Version des Fact Files endete nach der 121. Ausgabe, sodass Trachta hier gar keine Erwähnung fand. In seiner Novelle SkyeWalkers: A Clone Wars Story griff Peña diesen Sachverhalt wieder auf und ließ den Antagonisten Zeta Magnus in einem Zwischenspiel über seine Verbündeten sprechen. Das entsprechende Zitat „the eyes of my allies – dead, red, dark, and tripled“ spielt, wie Peña später in einem Forumsbeitrag auf TheForce.net bestätigte, auf die Charaktere Jerec, Thrawn, Cronal und Trachta an.[2] Dadurch wollte der Autor das aus dem Fact File entfernte Handlungselement in die Legends-Kontinuität zurückbringen.[3] Da Trachta demnach zum Zeitpunkt der Handlung von SkyeWalkers: A Clone Wars Story bereits über sein drittes, kybernetisches Auge verfügt und sich die Novelle durch das Nachschlagewerk The New Essential Chronology auf den 13. und 14. Kriegsmonat der Klonkriege datieren lässt, muss Trachtas Mission nach Noctralis vor diesem Zeitraum innerhalb des ersten Kriegsjahres erfolgt sein.[4]
  • Im Jahr 2008 brachte der Spielwarenhersteller Hasbro erstmals eine Actionfigur von Trachta heraus. Das Modell erschien in der Legacy Collection und war gemeinsam mit einer Figur von Darth Vader in einem US-amerikanischen Comicpack zu Hochverrat.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]