Armand Isard

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Armand Isard
Beschreibung
Haarfarbe:

Schwarz

Biografische Informationen
Organisation:

Kommission zur Erhaltung der Neuen Ordnung

Dienstgrad:

Direktor

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium

Armand Isard war in der Anfangsphase des Galaktischen Imperiums der Direktor der Kommission zur Erhaltung der Neuen Ordnung und gehörte dem inneren Zirkel von Imperator Palpatine an. Fünf Jahre nach dem Ende der Klonkriege nahm er gemeinsam mit Angehörigen des Generalstabs und anderen hochrangigen Offizieren an einem Treffen im Flottengeheimdienst-Hauptquartier auf Coruscant teil, um die Folgen des Diebstahls von Wilhuff Tarkins persönlicher Korvette Aasdorn zu diskutieren und Lösungsansätze für die durch eine Dissidentenzelle drohende Gefähr für die Stabilität des Imperiums zu finden. Während der Unterredung erfuhr das Gremium von dem Angriff der Dissidenten auf eine imperiale Basis auf Lucazec.

Quellen[Bearbeiten]

Armand Isard.jpg
Armand Isard
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Volk:

Coruscanti[1]

Geschlecht:

männlich[2]

Hautfarbe:

Hell[3]

Haarfarbe:

Schwarz mit einer weißen Strähne[3]

Augenfarbe:

Blau[4]

Biografische Informationen
Todesdatum:

0 NSY[5]

Heimat:

Coruscant[1]

Familie:

Familie Isard[3]

Beruf/Tätigkeit:

Geheimdienstfunktionär[6]

Organisation:
Titel:
Zugehörigkeit:

Armand Isard war ein menschlicher Geheimdienstmitarbeiter, der als enger Vertrauter des Obersten Kanzlers und späteren Imperators Palpatine zum Direktor-General der Senatsgeheimdienstbehörde und zum Leiter des Republikanischen Geheimdienstes aufstieg. Öffentlich trat er insbesondere als medialer Vertreter der republikanischen Nachrichtendienste in den Berichterstattungen der HoloNetz-Nachrichten in Erscheinung, während er intern als einer der militärischen Berater des Kanzlers fungierte. Während der Klonkriege war er für die Bombardierung von Orleon mit Steinmilben verantwortlich. Nach dem Kriegsende und der Ausrufung der Neuen Ordnung ließ Isard auf Befehl des Imperators zahlreiche Senatoren aufgrund ihrer mangelnden Loyalität deportieren. Außerdem baute er in den Anfangsjahren des Galaktischen Imperiums das Netzwerk des imperialen Geheimdienstes galaxisweit aus. Kurz nach der Schlacht von Yavin wurde er von seiner eigenen Tochter Ysanne Isard hingerichtet, nachdem sie ihn unter Vorspiegelung falscher Tatsachen bei Palpatine als Verräter diskreditiert hatte. In der Folge übernahm seine Tochter die Leitung des Geheimdienstes.

Biografie[Bearbeiten]

Karriere im Geheimdienst[Bearbeiten]

Armand Isard wurde auf Coruscant geboren.[1] Er hatte einen Bruder, der im Jahr 44 VSY während des Stark-Hyperraum-Krieges getötet wurde.[3] Isard begann seine Karriere im Analysebüro und stieg durch seine Leistungen in der Rangstruktur des Nachrichtendienstes auf.[6] Später wechselte er in eine höhere Position der Senatsgeheimdienstbehörde.[10] Während er als Analyst im Republikanischen Geheimdienst arbeitete, freundete er sich mit dem nabooanischen Senator Palpatine an. Isard zählte neben anderen Unterstützern wie Janus Greejatus, Kinman Doriana oder Sim Aloo zum Kreis der engsten Vertrauten des Politikers. Als Palpatine im Jahr 32 VSY für die Nachfolge des amtierenden Obersten Kanzlers Finis Valorum vorgeschlagen wurde, arbeitete Isard mit Sate Pestage, Doriana und Greejatus zusammen, um belastende Beweise gegen diverse Politiker zu platzieren und frühere Bestechungsfälle aufzudecken, die sie als Druckmittel einsetzen konnten, um Palpatines Wahl zum Staatsoberhaupt zu sichern.[2] Schon zu Beginn von Palpatines Kanzlerschaft ernannte er Isard zum Direktor des Republikanischen Geheimdienstes und besetzte so einen der wichtigsten Posten der Galaktischen Republik mit einem seiner engsten Vertrauten.[1] Um das Jahr 30 VSY wurde Armand Isards Tochter Ysanne geboren.[11] Als fanatischer Anhänger Palpatines erzog er seine Tochter nach den Maßstäben der von dem Obersten Kanzler angestrebten Neuen Ordnung. Den größten Teil ihrer Jugend verbrachte Ysanne in Lusankya, einem alten Stadtsektor von Coruscant, der in ein Gefängnis des Senatsgeheimdienstbehörde umgewandelt worden war und in dem feindliche Agenten einer Gehirnwäsche unterzogen wurden.[12] Isard nahm sie oftmals zu seinen Sitzungen und übrigen Geschäftsterminen mit.[13]

Separatistenkrise[Bearbeiten]

Am 13:04:04 nach der Großen Eichung übertrug das Loyalisten-Komitee Isard als Leiter der Senatsgeheimdienstbehörde die Aufgabe, den Nachrichtendienst hinsichtlich aktueller Sicherheisstandards zu reformieren. Das Komitee wies auf bestehende Sicherheitslücken hin, die angesichts der wachsenden Bedrohung der Republik durch die Separatistenkrise zu einem Risiko für die öffentliche Sicherheit werden konnten. In einer aktuellen Ausgabe der HoloNetz-Nachrichten kündigte Isard an, vehement gegen die Spaltung der Republik eintreten zu wollen. Als erste Maßnahme seiner Geheimdienstreform gründete Isard einen Krisenstab aus planetaren Geheimdienstleitern der Kernwelten, ein Gremium, das über 60 Standardjahre zuvor zuletzt zusammengetreten war. Eine Entscheidung des Krisenstabs bestand darin, alle 32 Subdirektoren des Geheimdienstes im Mittleren Rand zu entlassen, da die Abteilungsleiter für Isard den Ausgangspunkt für Korruption in der Organisation bildeten. Mehrere Senatoren, darunter der Rodianer Onaconda Farr, kritisierten diese Ausweitung von Isards Befugnissen als Überschreitung von Palpatines Kompetenz. Anders als zuvor beabsichtigte Isard zudem eine direktere Kommunikation des Geheimdienstes mit dem Hohen Rat der Jedi und dem Loyalistenkomitee. Geheimdienstanalysten prognostizierten ähnliche Reformen in drei weiteren republikanischen Nachrichtendiensten, darunter der Repubublikanischen Sicherheitsorganisation, dem Interstellaren Technologiekonsortium, dem Stab für Spezialanschaffungen für die republikanische Bibliothek.[15]

Nachdem sich der Planet Sluis Van den Separatisten angeschlossen hatte, deaktivierte die Republik am 13:04:18 nach der Großen Eichung auf Anraten mehrerer Geheimdienste das HoloNetz im gesamten Sluis-Sektor, um die Verbreitung von sezessionistischer Propaganda über öffentliche Kanäle zu unterbinden. Armand Isard verteidigte diesen Schritt in einem Artikel der HoloNetz-Nachrichten gegen den Vorwurf, die Grundrechte der Bewohner dieses Sektors einzuschränken. Er gab an, dass die Deaktivierung des HoloNetzes in einem von der Republik abgespaltenen Sektor im Rahmen der staatlichen Kompetenzen läge, jedoch nicht in die Meinungs- oder Redefreiheit der Bürger eingreife.[16] Eine Woche später versuchte der Givin Gavrilonnis Tejere, einen terroristischen Anschlag auf die Botschaft von Yag’Dhul auf Coruscant zu verüben. Die Jedi-Meister Yoda und Mace Windu konnten den Terroristen jedoch aufhalten. Armand Isard kommentierte den Vorfall in einer Ausgabe der HoloNetz-Nachrichten. Der Geheimdienstchef zeigte sich besorgt und kündigte an, vehement

Während der Klonkriege beriet Armand Isard den Obersten Kanzler in Militärfragen.

Nach dem Ausbruch der Klonkriege wurde Armand Isard gemeinsam mit einigen Senatoren und anderen von Palpatines Fürsprechern in den Sicherheits- und Geheimdienstrat berufen, der den Obersten Kanzler in Fragen der Kriegsführung beriet. Als die Separatisten im Jahr 20 VSY den Planeten Praesitlyn einnahmen, berief Palpatine in seiner Privatwohnung eine Konferenz des Rates ein, an der neben Armand Isard auch Jannie Ha’Nook und Shayla Paige-Tarkin sowie den Senatssprecher Mas Amedda teilnahmen. Als Leiter des Geheimdienstes schilderte Isard den übrigen Gästen die ihm von dem früheren Piraten Zozridor Slayk bekannten Informationen zur Lage auf Praesitlyn. Slayk stellte sich dort mit seiner Privatarmee, den Söhnen und Töchtern der Freiheit, gegen die von Pors Tonith kommandierten Droiden der Handelsföderation. Um Slayks Operation zu unterstützen, beschlossen die anwesenden Politiker, die Klonkrieger-Garnison auf Coruscants Mond Centax 1 zu entsenden, da die Große Armee der Republik zu diesem Zeitpunkt über keine weiteren verfügbaren Truppen verfügte und die Kaminoaner Isards Informationen zufolge erst mehrere Monate später in der Lage sein würden, Nachschub bereitzustellen. Später verfolgte Isard mit den übrigen Teilnehmern der früheren Zusammenkunft über Holo-Übertragungen den Erfolg der republikanischen Operationen auf Praesitlyn unter dem Kommando der Jedi Anakin Skywalker und Nejaa Halcyon.[17] In den ersten Kriegsjahren fungierte der Agent Trachta als Verbindungsperson zwischen Isards Büro und dem Jedi-Rat.[18] Als die Arbeiter des Planeten JanFathal gegen die Regierung rebellierten, war Armand Isard der Ansicht, ein Politikwechsel auf dem Planeten könne erst nach Kriegsende erfolgen, um die Kriegbemühungen der Republik nicht zu untergraben. Nachdem Palpatine in seiner Identität als der Sith-Lord Darth Sidious insgeheim Flottencodes der Republik an den separatistischen Oberbefehlshaber Grievous weitergegeben hatte, informierte er Isard in seiner Eigenschaft als Oberster Kanzler darüber, dass es der Konföderation gelungen sei, die monatlich wechselnden Codes zu entschlüsseln. Er forderte Isard daher auf, diese vermeintliche Sicherheitslücke durch frequenteres Austauschen der Codes zu schließen.[19]

Da die offiziellen Regierungskanäle der Galaktischen Republik in der Zeit nach der Schlacht von Bassadro häufigen Attacken durch separatistische Hacker ausgesetzt waren, deren Ziel die Verbreitung feindlicher Propaganda oder die Außerfunktionsetzung der Kanäle waren, gründete die Senatsgeheimdienstbehörde auf Isards Vorschlag hin eine Unterabteilung zur Abwehr solcher Angriffe. In der Hauptausgabe der HoloNetz-Nachrichten vom 14:02:12 nach der Großen Eichung kündigte der Geheimdienstleiter die Bildung eigener Hacker-Teams an und verurteilte die separatistischen Versuche, das republikanische HoloNetz lahmzulegen.[20] Da die Separatisten aufgrund der fortschrittlichen Entwicklungsabteilung der Techno-Union einen technologischen Vorteil gegenüber der Republik besaßen, wurde der Technokrat Orman Tagge als Leiter einer neuen technologischen Analyseabteilung innerhalb des republikanischen Geheimdienstes eingesetzt. Armand Isard nannte diese Entscheidung in der Hauptausgabe der HoloNetz-Nachrichten vom 15:02:22 nach der Großen Eichung einen richtigen Schritt der Regierung, um das Wettrüsten der Kriegsparteien zugunsten der Republik zu entscheiden. Er lobte dabei Tagge und die übrigen Mitglieder des neuen Gremiums als die intelligentesten Analytiker in den Reihe der Republik.[21] Gegen Ende des zweiten Kriegsjahrs gewannen die Separatisten im Rahmen der Operation Durges Lanze die Kernwelt Duro. Armand Isard erklärte auf einer Pressekonferenz am 15:03:02 nach der Großen Eichung gegenüber den HoloNetz-Nachrichten, dass es keine Hinweise auf einen bevorstehenden Angriff auf Coruscant gebe. Er kündigte an, dass die Grenzen des Coruscant-Systems als Vorsichtsmaßnahme verstärkt würden. Die volle Autorität über den Einsatz der planetaren Verteidigungsflotte der galaktischen Hauptwelt sei dem Admiral Terrinald Screed übertragen worden. Die Eroberung der Planetenoberfläche von Duro nannte er den Medien gegenüber eine Beleidigung, da der Sieg der Separatisten schon mit der Einnahme der Orbitalstadt Jyvus festgestanden habe.[9]

Kriegsende[Bearbeiten]

Gegen Ende der Klonkriege setzte Armand Isard Konzepte für die Einführung der Shadow Trooper durch, spezialisierten Klonkriegern mit Tarnausrüstung, die insbesondere in Aufklärungsmissionen eingesetzt werden sollten.[22] Dadurch beabsichtigte der Geheimdienstleiter, den steigenden Todesraten der Alpha Advanced Reconnaissance Commandos entgegenzuwirken, die diese Rolle bisher wahrgenommen hatten.[23] Im Jahr 19,9 VSY bestand eine größere Population von Steinmilben auf Orleon, einem unbedeutenden Planeten des Mittleren Randes. Als der Frachter Spinner die Welt verließ, befanden sich ohne das Wissen der Besatzung einige der Tiere an Bord, die sich rasch vermehrten und begannen, die Systeme des Schiffes anzugreifen. Die Spinner stürzte im Landeanflug auf dem westlichen Raumhafen von Coruscant in dem Gebiet Kishi ab. Die dabei entkommenen Steinmilben bauten eine Kolonie in diesem Stadtteil auf und begannen rasch, die Bauten von Kishi zu vertilgen. Dadurch verursachten sie den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung in der Pillar-Zone. Daraufhin entsandte der Jedi-Orden einige seiner Heiler, die in der Machtfähigkeit Morichro ausgebildet waren und den Kreaturen mithilfe dieser Machtfähigkeit ihre Lebensenergie entzogen, um so den gesamten Bestand auszulöschen. Der Zwischenfall in der Pillar-Zone wurde Armand Isard als Leiter des republikanischen Geheimdienstes vorgelegt, der den Vorfall als einen terroristischen Akt einstufte. Daher beauftragte er einige seiner Agenten damit, die Herkunft der Spinner zu ermitteln. Es gelang den Geheimdienstmitarbeitern, den Frachter bis zu seinem Zwischenstopp auf Orleon zurückzuverfolgen. Isard vermutete, dass Orleon die Biowaffenlabore der Separatisten beherbergte, in denen die Steinmilben gezüchtet worden waren, und ließ daher einige Proben der Tiere von republikanischen Laboren modifizieren, um noch gefährlichere Mutanten der Spezies herzustellen. Anschließend autorisierte er den Abwurf der neuen Steinmilben über Orleon, um die vermeintlichen Laboratorien zu vernichten. Dazu wurden die Tiere in Gefrierbehältnissen aus Karbonit verpackt und von Raumschiffen aus einer Position hoch im Orbit abgeworfen. Die Behälter tauten die Milben beim Aufschlag auf der Planetenoberfläche auf. Daraufhin begannen tausende Steinmilben, sich zu vermehren und die planetare Kruste von Orleon zu zersetzen. Die teils über 18.000 Jahre alten Gebäude auf der Welt wurden innerhalb einer Woche von den Tieren vertilgt. Die 800 Millionen Bewohner des Planeten waren deshalb gezwungen, ihre Heimatwelt zu verlassen.[7]

Nach der Schlacht von Belderone empfingen Palpatine, Mas Amedda und Armand Isard die Mitglieder des Jedi-Rates zu einer Nachbesprechung.

Im selben Jahr nahm Isard an einer Nachbesprechung der erfolgreichen Schlacht von Belderone teil, in der Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi die republikanischen Streitkräfte zu einem Sieg gegen die Separatisten geführt hatten. Als Mace Windu mit einem Hinweis auf seine eigenen geheimdienstlichen Quellen einen Angriff auf den strategisch unbedeutenden Planeten Tythe vorschlug, auf dem sich Dooku nach seinen Informationen aufhielt, empörte sich Isard darüber, dass eine effektive Kriegsführung unmöglich sei, wenn Teile des Militärs bewusst Informationen zurückhielten. Daraufhin entstand ein Wortgefecht zwischen den Vertretern des republikanischen Militärs und den Jedi, das Palpatine mit einem Verweis auf die für eine erfolgreiche Führung des Krieges unabdinglichen Fähigkeiten der Jedi schlichtete. Trotz der Bedenken der Jedi-Meister Yoda und Mace Windu beschloss das Gremium die Verlegung der Klontruppen unter Kenobis und Skywalkers Kommando nach Tythe.[24] Kurz nach diesem Treffen begann eine Gruppe von Jedi unter Mace Windus Führung auf der Suche nach dem zweiten Sith-Lord mit Untersuchungen zu Sitzungen des Galaktischen Senats und in den unteren Ebenen um den luxuriösen Gebäudekomplex Republica 500, in dem der Kanzler und zahlreiche Senatoren Wohnungen besaßen. Isard wurde als Leiter der Senatsgeheimdienstbehörde davon in Kenntnis gesetzt und sah in diesen Aktionen einen Vertrauensbruch der Jedi gegenüber dem Senat. Als Coruscant nur Stunden später von Grievous’ Flotte angegriffen wurde,[25] versuchten die Jedi Shaak Ti und Stass Allie, das Staatsoberhaupt dazu zu überreden, sich für die Dauer der Schlacht in einen Schutzraum zu begeben. Isard war aufgrund Überraschungsagriffs der Separatisten verunsichert und versuchte ebenfalls, Palpatine von einer Evakuierung seines Büros zu überzeugen. Obwohl es den Jedi und Isard gelang, den Kanzler dazu zu bewegen, einen Bunker aufzusuchen, gelang es Grievous, das Palpatine nahe seiner Wohnung in Republica 500 zu entführen.[26] Grievous konnte mit Palpatine in Coruscants Orbit entkommen, doch retteten ihn die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker aus seinem Flaggschiff, der Unsichtbaren Hand, bevor er aus dem System entkommen konnte.[25]

Als sich Palpatine im Anschluss an die Rettungsaktion wieder zum Senatsgebäude begab, vereinbarte Isard mit dem Staatsoberhaupt einen Ausschluss der Medien bei seiner Ankunft, um ein mögliches weiteres Attentat zu verhindern. Zudem veranlasste er eine Überprüfung der zu diesem Anlass anwesenden Senatoren. Kurz vor Palpatines Ankunft wurde der Geheimdienstchef von seinem Vizedirektor darüber informiert, dass sich Angehörige der Delegation der Zweitausend, einer oppositionellen Gruppe von Senatoren, die eine Aufgabe aller Notstandsvollmachten durch Palpatine forderten, insgeheim mit den zwei Piloten des YT-1300-Frachters Sternengesandte und dem Jedi J’oopi Shé in einer Landebucht direkt unter Palpatines geplantem Landeplatz trafen. Die vorangegangenen Aktivitäten der Jedi im Bereich des Senatsgebäudes führten dazu, dass Isard das Treffen als einen Vorwand zu einem Anschlagsversuch verdächtigte. Daher ließ er die Zusammenkunft beobachten. Als er erfuhr, dass die Sternengesandte mit gestohlenen Transpondercodes in Coruscants Luftraum eingedrungen war, beorderte eine Gruppe von Stoßtruppen auf die Landebucht, um das Treffen aufzulösen und die Teilnehmer zu verhaften. Allerdings waren die beteiligten Senatoren, Fang Zar und Des’sein, sowie der Frachter bei deren Ankunft bereits geflohen. Isard ließ die Sternengesandte verfolgen, doch gelang es den Piloten, das System zu verlassen. Isard hielt den Vorfall und die Daten über den Hyperraum-Fluchtvektor des Frachters in einem Bericht fest.[25] Palpatine führte in der Endphase der Klonkriege auf der Grundlage seiner Notstandsvollmachten schwebende Holokameras ein, die während der Sitzungen in der Senatsrotunde patrouillieren sollten. Die Aufnahmen wurden in Echtzeit an Isards Büro übertragen, wo die Äußerungen der einzelnen Senatoren untereinander ausgewertet wurden. Diese Maßnahme führte dazu, dass es immer weniger Politiker wagten, ein Veto gegen Palpatines Entscheidungen einzugehen.[27]

Einrichtung der imperialen Geheimdienste[Bearbeiten]

Armand Isard baute nach dem Aufstieg der Neuen Ordnung den imperialen Geheimdienst auf.

Nach dem Tod von General Grievous auf Utapau versuchten die Jedi-Meister Mace Windu, Kit Fisto, Agen Kolar und Saesee Tiin, Palpatine unter Arrest zu stellen, da er sich weigerte, die ihm übertragenen Notstandsvollmachten abzugeben. Dabei offenbarte er sich als der Sith-Lord Darth Sidious und tötete sie mit der Hilfe von Anakin Skywalker, den er daraufhin zu seinem Sith-Schüler Darth Vader ernannte. Den Angriff der vier Jedi-Meister nahm Palpatine zum Anlass dazu, die Order 66 auszurufen, die alle Jedi als Verräter an der Republik ächtete und die Klontruppen anwies, die ihnen vorgesetzten Jedi-Offiziere zu exekutieren. Anschließend ließ er sich im Senat durch Proklamation zum Imperator des aus den Überresten der Republik neu geschaffenen Galaktischen Imperiums ernennen. Daraufhin beauftragte er Isard, alle Senatoren, die sich vor der Gründung des Imperiums gegen seine Entscheidungen aufgelehnt hatten, inhaftieren zu lassen. Am 16:5:24 nach der Großen Eichung vermeldete der Geheimdienstchef in der ersten Ausgabe der HoloNetz-Nachrichten seit der Gründung des Imperiums, dass es dem neu geschaffenen imperialen Geheimdienst gelungen sei, 63 Senatoren zu inhaftieren, die Palpatines Herrschaft ablehnend gegenüberstanden.[29] Am selben Tag ließ er eine zweite Gruppe von Politikern festnehmen, zu der auch der Senator Tanner Cadaman von Feenix zählte.[30] In einem Interview mit den HoloNetz-Nachrichten zeigte sich Isard enttäuscht darüber, dass die kurz zuvor ausgerufene Neue Ordnung bei so vielen Politikern auf offene Ablehnung stoße. Er kündigte an, mit aller gebotenen Härte gegen die Dissidenten vorgehen zu wollen, schwieg sich aber über mögliche weitere Verhaftungswellen aus.[29]

Kurz nach der Ausrufung der neuen Neuen Ordnung fungierte Armand Isard neben seiner Position als Leiter der imperialen Geheimdienste[30] auch als Vorsitzender des Büros für Innere Sicherheit. In dieser Funktion begleitete er Palpatines Schüler und Vollstrecker Darth Vader nach dessen vergeblicher Jagd auf die flüchtigen Jedi Roan Shryne und Olee Starstone auf Murkhana in den Jedi-Tempel auf Coruscant, wo der Sith-Lord im Archiv nach alten Sith-Holocrons suchen sollte. Währenddessen überwachte Isard mit einer zwei Technikern die Datenbanken des Tempels. Dabei meldete einer der Hacker einen fremden Zugriff auf die Computer des Ordens von außerhalb, den Isard über sein Komlink an Vader weitergab. Die Techniker verfolgten den Zugriffsversuch auf Isards Befehl in das Jaguada-System zurück. Daraufhin ordnete Vader an, dass die imperiale Garnison auf Jaguada versuchen sollte, die verantwortlichen Jedi zu fassen oder zu eliminieren. Allerdings gelang es den Jedi, die Sturmtruppen in der von ihnen zum Fernzugriff auf die Datenbanken genutzten, aufgegebenen Separatisten-Basis auf Jaguadas Mond zu täuschen und zu entkommen. Um nicht bei Palpatine in Ungande zu fallen, bat Isard daraufhin Vader darum, den Imperator über das Scheitern der Unternehmung zu informieren.[8] In den ersten Jahren des Galaktischen Imperiums zeigte sich Isard für die Einrichtung und Etablierung geheimdienstlicher Strukturen in den verschiedenen imperialen Nachrichtendiensten verantwortlich und vertrat die Organisationen als Repräsentant nach außen. In seiner Funktion pflegte er engen Kontakt mit dem Ubiqtorat und dem Inquisitor Antinnis Tremayne, dem er oftmals Gefangene zum Verhör überließ.[10] Kurz nach der Gründung des Imperiums begann er damit, seine zu diesem Zeitpunkt etwa zwölfjährige Tochter Ysanne als Feldagentin des Imperialen Geheimdienstes auszubilden. In seiner Funktion als imperialer Geheimdienstdirektor hatte Armand Isard weit mehr Macht als noch zur Zeit der Republik. Da Ysanne ebenso ambitioniert war wie ihr Vater, plante sie, Armand Isard zu stürzen und selbst seinen Posten einzunehmen. Dazu sammelte sie Verbündete in den Reihen des Geheimdienstes.[1]

Kampf gegen die Feinde des Imperiums[Bearbeiten]

Armand Isard, Wilhuff Tarkin und Sate Pestage fungieren als Berater des Imperators.

Im Zuge seiner Zusammenarbeit mit dem Inquisitor Antinnis Tremayne, dem als Teil der Inquisition eine Abteilung des imperialen Geheimdienstes unterstellt war, unterstützte ihn Armand Isard bei der Jagd auf den flüchtigen Jedi Jodd Sonta. Allerdings ließ Tremayne an Isards Analyseabteilung so vage Suchdaten übermitteln, dass die Computer des Geheimdienstes allein mit der Suche nach Sonta zu 61 Prozent ausgelastet waren. Da eine genaue Lokalisierung der Zielperson anhand der übermittelten Daten ausweglos erschien, brach der Geheimdienstdirektor die Anfrage ab. Obwohl Isard dem Inquisitor auf Vaders Anweisung hin größere Ressourcen zur Verfügung stellte, misslang seine Jagd auf Sonta.[13] Aufgrund dieses Fehlschlags befahl Darth Vader Tremayne und Isard, mit dem Klon-Kommandanten Bly zusammenzuarbeiten, um Sonta sowie die ebenfalls flüchtige Omwati-Jedi Kodo Finn und die Hackerin Ekria zu fassen. Obwohl Isard empört auf Blys Hinweis reagierte, dass es Ekria gelingen könne, sich in die Datenbanken des Geheimdienstes zu hacken, ließ er digitale Fallen in die Netzwerke des Nachrichtendienstes einbauen, um sie bei einem versuchten Eindringen in die Computersysteme zurückverfolgen zu können.[31] Nach der für das Imperium desaströsen Schlacht von Ostor unterstützte Armand Isard Palpatine, Janus Greejatus und Wilhuff Tarkin bei der Befragung Darth Vaders und des Sturmtruppen-Kommandanten Hock Malsuun.[32]

Armand Isard bekämpfte mit den Agenten des Imperialen Geheimdienstes insbesondere Gruppen, die offen gegen Palpatines Herrschaft rebellierten. Außerdem ging er gegen mutmaßliche Rebellenzellen vor und ließ ihre Mitglieder exekutieren, unabhängig davon, ob sie tatsächlich gegen den Imperator rebellierten.[6] Im Zuge seiner Funktion als Geheimdienstleiter rekrutierte er zudem oftmals vielversprechende Talente, darunter auch die Schauspielerin Edallia Monotheer, die lange Zeit als Feldagentin für den imperialen Geheimdienst arbeitete.[33] Zu Isards Mitarbeitern zählte auch der Agent Jahan Cross, der im Jahr 3 VSY den imperialen Offizier Milosh Muhrlein tötete, da sich dieser aus schwarzen Kassen des Imperiums bereichert hatte. Bei einer Nachbesprechung der Mission in Isards Büro im imperialen Palast beschimpfte Isard den Agenten, da der Tod von Muhrlein, der einer einflussreichen Familie angehörte und über Beziehungen zum imperialen Hof verfügte, zu Kritik wichtiger Imperialer an seinem Geheimdienst geführt hatte. Als Cross Verbindungen zwischen dem verstorbenen Murhlein und dem Unternehmen Rossum Droidworks sowie dem Geheimprojekt Eiserne Finsternis herstellte, entsandte ihn der Geheimdienstleiter in den Korporationssektor, wo der Agent weitere Nachforschungen zu dem Konzern anstellen sollte. Nachdem Cross auf Isards Befehl hin Blains Vorlin, den Botschafter des Imperiums in dieser Region, kontaktiert hatte, begann er mit seinen Nachforschungen zu der Eisernen Finsternis. Allerdings wurde Cross auf Etti IV von dem Unternehmer Iaculyn Stark beschuldigt, dessen nautolanische Stiefmutter Dah’lis ermordet zu haben. Auf der Flucht musste der Agent vor der lokalen Polizei untertauchen. Als Isard über diesen Zwischenfall informiert wurde, konnte er keine Schritte zu Cross’ Schutz veranlassen, da Vorlin selbst von der Schuld des Agenten überzeugt war. Später kontaktierte Cross seinen Vorgesetzten und erklärte dem Geheimdienstleiter, dass Vorlins Gehilfe Emesh Nar mit Stark zusammenarbeitete und ihn bei dem Projekt Eiserne Finsternis unterstützte. Isard forderte Cross dazu auf, Nar zu verhören, jedoch hatte der Agent den Gehilfen bereits getötet. Außerdem gab der Agent an, dass der imperiale Geheimdienstdroide IN-GA 44 von Iaculyn Stark gestohlen worden war. Daraufhin befahl ihm Isard, eine Einrichtung des Projekts Eiserne Finsternis auf Reltooine zu untersuchen. Dort fand Cross heraus, dass es sich bei dem Projekt um ein Computervirus handelte, das von Iaculyns Vater Iaco Stark programmiert worden und imstande war, alle Droiden der Galaxis zu kontrollieren. Als Cross die Eiserne Finsternis sabotiert hatte, willigte Starks Schwester Elli ein, Cross’ Unschuld an Dah’lis’ Tod zu bezeugen. Auf diese Weise war Isard imstande, die lokalen Behörden davon zu überzeugen, die Strafanzeige gegen seinen Agenten fallenzulassen.[3]

Nachdem Jahan Cross in Isards Auftrag Dookus Neffen Adan auf Alderaan getötet hatte, hielten beide eine Nachbesprechung im Büro des Geheimdienstleiters ab. Dort erteilte Isard Cross den Auftrag, dafür zu sorgen, dass der Grafen Rodas Borgin anstelle von Adan Dookus Sohn Bron als Herrscher von Serenno eingesetzt würde. Als Borgin nach einem durch Cross vereitelten Entführungsversuch an Dooku um den Abzug des Agenten bat, entsandte Isard eine Flotte von imperialen Sternenzerstörern nach Serenno, die sicherstellen sollte, dass Borgin tatsächlich zum neuen Grafen ernannt wurde. Nach der Ankunft der Flotte befahl der Geheimdienstdirektor Cross, nach Coruscant zurückzukehren.[34]

Verrat seiner Tochter[Bearbeiten]

Einige Zeit vor der Schlacht von Yavin genehmigte Isard einen Anschlag, der Senator Garm Bel Iblis und dessen Familie bei der Explosion des Treitama-Kongresszentrums auf Anchoron töten sollte. Obwohl die Familie des Politikers getötet wurde, überlebte Bel Iblis das Attentat, Aufgrund der kontinuierlich guten Leistungen seiner Tochter Ysanne fürchtete Armand Isard, bald mit ihr um seinen Rang als Direktor des imperialen Geheimdienstes konkurrieren zu müssen. Daher suchte er nach einem Grund, um ihre Exekution rechtfertigen zu können. Als im Jahr 0 VSY die Konstruktionspläne des Todessterns von Rebellen gestohlen wurden, entsandte der Geheimdienstchef seine Tochter nach Darkknell, um die Pläne zurückzuerlangen. Durch ihr wahrscheinliches Scheitern hoffte Isard, Ysanne für ihr Versagen hinrichten zu können. Nachdem er seine Tochter zu sich gerufen und sie über ihren Auftrag informiert hatte, ließ er alle Raumhäfen auf Darknell schließen, um die Flucht der Rebellen zu verhindern. Obwohl ihre Mission fehlschlug, durchschaute Ysanne den Plan ihres Vaters und beschloss, ihn zu ihrem Vorteil gegen den Geheimdienstchef zu nutzen. Sie beschuldigte ihren Vater vor dem Imperator, den Diebstahl der Pläne bewusst herbeigeführt zu haben und ihren geplanten Tod dazu ausnutzen zu wollen, ihr eine Desertion zur Rebellen-Allianz anzuhängen. Mit Isards Zugang zu geheimen Informationsquellen des Imperiums wäre die Allianz in der Lage, das Imperium zu stürzen und den ehemaligen Geheimdienstchef zum neuen galaktischen Herrscher zu erheben. Das fehlgeschlagene Bombardement auf Anchoron diente Ysannes Ausführungen nach nur dazu, Bel Iblis durch den Tod seiner dem Imperium freundlich gesonnenen Familie dazu zu bringen, sich den Rebellen anzuschließen.[35] Kurz nach der Schlacht von Yavin hatte Armand Isard Probleme mit den imperialen Gerichten. Es gelang ihm nur selten, eigene Agenten als Richter einzuschleusen, um so die Entscheidungen der Behörden zugunsten des Geheimdienstes zu beeinflussen. Um einen Erfolg vorweisen und so ein mildes Urteil gegen sich bewirken zu können, schickte er d’Ashewl, einen seiner besten Agenten, gemeinsam mit dem jungen Geheimdienstmitarbeiter Dayja auf eine Mission auf den Planeten Wukkar, wo er Datenblöcke mit Erpresserdateien des Verbrechersyndikats Schwarze Sonne sicherstellen sollte.[36] Kurz nach diesen Ereignissen sprach Armand Isard mit dem Imperator, um ihn davon zu überzeugen, seine Tochter nach ihrem Versagen auf Darknell zu verschonen. Als er daraufhin mit ihr den Ausgang der Mission besprach, erklärte sie ihm ihren Plan, seinen Platz einzunehmen. Daraufhin wurde Armand Isard von zahlreihen Imperiale Ehrengardisten abgeführt. In einer privaten Audienz bei Palpatine entschied der Imperator Isards Exekution als Konsequenz seines vorgeblichen Verrats. Seine Hinrichtung erfolgte innerhalb einer Stunde[35] durch seine eigene Tochter, die freiwillig den tödlichen Schuss abgab.[37]

Nach Isards Exekution durch seine Tochter Ysanne wurde zunächst Cronal interimsweise Leiter des imperialen Geheimdienstes.[38] Später wurde Isards Tochter Ysanne zur Geheimdienstleiterin befördert.[39] Der Jurist Lestra Oxic fand im Jahr 4 NSY Isards Bericht zu der Flucht der Sternengesandten von Coruscant gegen Ende der Klonkriege bei Nachforschungen zum Verbleib der damaligen Mannschaft des Frachters.[25] Zur Erhaltung des Andenkens ihres Vaters benannte Ysanne Isard eine Hochsicherheitsstrafanstalt auf Coruscant nach ihm. Aufgrund der Trägheit der Behörden der Neuen Republik und der Galaktischen Allianz wurde das Gefängnis bis in das Jahr 43 NSY nicht umbenannt oder abgerissen, sondern weiterhin als Justizvollzugsanstalt für Schwerverbrecher und gefährliche Häftlinge genutzt.[40] Im Jahr 7 NSY wurde im Rahmen einer Ausstellung über den imperialen Geheimdienst ein holografisches Abbild von Armand Isard an der Seite seiner Tochter Ysanne im Galaktischen Museum präsentiert.[33]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Agenten wie Jahan Cross bildeten für Isard nur Mittel zum Erreichen seiner Vorgaben.

Armand Isard war schon vor Palpatines Kanzlerschaft ein Unterstützer des Politikers und teilte dessen Vision einer neuen galaktischen Ordnung.[2] Seiner Ansicht nach war eine starke und rücksichtslose Führung des Staatenbundes vonnöten, um tiefgreifende und wichtige Reformen voranzubringen. In Palpatine sah er eine Chance für das Überleben der Republik, sodass er sich den Reformplänen des jungen Politikers bedenkenlos anschloss.[12] Innerhalb der republikanischen Nachrichtendienste stieg Isard zum Leiter zweier Geheimdienste, der Senatsgeheimdienstbehörde und des republikanischen Geheimdienstes, auf.[25] Als Chef der Nachrichtendienste trat er oftmals in den Medien auf, um die Entscheidungen der Regierung zu unterstützen und die Bürger der Republik über die Arbeit seiner Abteilungen zu informieren. Deshalb verteidigte er das Vorgehen des Senats gegen die Bewohner des Sluis-Sektors[16] und das brutale Einschreiten der Senatsgarde gegen Demonstranten als gebotene Aktionen.[41] Da er wusste, dass die Korruption in den Reihen der Geheimdienste nur durch eine vollständige Neubesetzung aller relevanten Posten möglich war, entließ er im Rahmen seiner Restrukturierungsmaßnahmen des republikanischen Geheimdienstes alle Subdirektoren des Mittleren Randes.[15] Während der Klonkriege ging er konsequent gegen alle Versuche der Separatisten vor, in die Computersysteme der Republik einzudringen.[20] Aufgrund des letztlich ungerechtfertigten Verdachts auf die Stationierung separatistischer Biowaffenlabore befahl er die Verseuchung von Orleon mit Steinmilben und zwang die gesamte planetare Bevölkerung in die Flucht.[7] Obwohl er sich dabei stets als republikanischer Patriot darstellte,[15] nahm er die Restrukturierung der Republik in das Galaktische Imperium bedenkenlos hin und folgte Palpatines Befehlen ohne zu zögern, als er kurz nach der Ausrufung der Neuen Ordnung zahlreiche Senatoren inhaftieren ließ.[29] Schon vor der Ausgabe der Order 66 stand Isard den Jedi kritisch gegenüber, insbesondere, da er Mace Windus geheime Nachforschungen im Senatsbezirk ausgiebig verfolgte.[25] In der Endphase der Klonkriege kritisierte er den Hohen Rat der Jedi dafür, kriegsentscheidende Informationen zurückgehalten zu haben.[24]

Als Leiter des imperialen Geheimdienstes war sich Isard darüber im Klaren, dass Denunziation durch die Bevölkerung und die Verarbeitung der dadurch gewonnenen Informationen einen Großteil der nachrichtendienstlichen Arbeit ausfüllte. Daher nutzte er oftmals die Bevölkerung dazu aus, um Erkenntnisse über Bedrohungen zu gewinnen.[42] Er war bekannt dafür, die Feinde des Imperators unnachgibig zu verfolgen und Rebellenzellen vollständig auszulöschen, unabhängig davon, ob sie eine echte Bedrohung für das Imperium darstellten oder lediglich antiimperial eingestellte Aktivisten waren.[6] Auch aufgrund seines unbedingten Willens, die ihm erteilten Befehle zur Gänze auszuführen,[34] galt er als grausame Persönlichkeit.[33] Er verhielt sich meist schweigsam und demonstrierte seinen überlegenen Intellekt nur dann, wenn es zur Lösung eines Problems erforderlich war.[17] Trotzdem bevorzugte es Armand Isard, seine Rücksichtslosigkeit auf eine subtile und zivilisierte Art zu zeigen – im Gegensatz zu seiner Tochter Ysanne, die meist auf rohe Gewalt setzte.[12] Dennoch versuchte er, die Zahl der Todesopfer bei geheimdienstlichen Missionen mit seiner Involvierung möglichst gering zu halten, um die Überlebenden später befragen zu können.[3] Als Mentor und Vorgesetzter des jungen Agenten Jahan Cross zeigte Isard, dass er gegenüber seinen Agenten kaum wirkliche Loyalität empfand, sondern seine Mitarbeiter lediglich als Untergebene ansah, die er zur Erfüllung seiner Vorgaben nutzen konnte.[4] Armand Isard stammte aus einer Familie der Oberschicht und gab sich daher meist vornehm und wohlerzogen. Durch seine Herkunft verfügte er über zahlreiche Verbindungen zu den Mächtigen der Republik und des Imperiums, die ihn bei seinen ambitionierten Zielen unterstützten.[10] Isard bildete seine Tochter Ysanne früh zu einer überdurchschnittlich fähigen Feldagentin aus. Er erkannte jedoch, dass sie zu einer Bedrohung für seine Stellung wurde, und versuchte daher, ihre Hinrichtung zu bewirken. Allerdings konnte er nicht verhindern, dass er selbst von ihr an den Imperator verraten und daraufhin exekutiert wurde.[35] Als Geheimdienstmitarbeiter verfügte er über eine Nahkampfausbildung. Außerdem wurde er im Umgang mit einer Vielzahl von Waffen unterwiesen, darunter insbesondere in der Benutzung von Scharfschützengewehren. Herausragende Fähigkeiten besaß er auf dem Gebiet der Informationsbeschaffung und des Hackens. Als Sprachkenner beherrschte er neben Basic auch Hochgalaktisch, Cereanisch, Huttisch, Durese und die Sprache der Mon Calamari.[10]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 The New Essential Guide to Characters
  2. 2,0 2,1 2,2 Darth Plagueis
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Agent des ImperiumsEiserne Finsternis
  4. 4,0 4,1 Star Wars Friday - Agents of the Empire by John Ostrander auf der offiziellen Webseite von Dark Horse Comics
  5. Zwischenspiel auf Darkknell
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 The Complete Star Wars Encyclopedia
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 The New Essential Chronology
  8. 8,0 8,1 Dunkler Lord – Der Aufstieg des Darth Vader
  9. 9,0 9,1 Star Wars Insider (Ausgabe 75: „Republic HoloNet News Core Edition 15:3:02“)
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 The Force Unleashed Campaign Guide
  11. Leland Chees Bestätigung im Forum von StarWars.com
  12. 12,0 12,1 12,2 The Essential Guide to Warfare
  13. 13,0 13,1 Evasive ActionPrey
  14. Eigenübersetzung: „For too long the unscrupulous have been taking advantage of chinks in the bureau's armor. I say, ‘no more.' The SBI will be a vital weapon in the fight against those who would fragment our Republic, and not a tool of convenience for the wealthy and corrupt.”
  15. 15,0 15,1 15,2 Isard Spearheads Republic Intelligence Reform in den HoloNetz-Nachrichten (Artikel)
  16. 16,0 16,1 Propaganda Prompts Rimma HoloNet Blackout in den HoloNetz-Nachrichten (Artikel)
  17. 17,0 17,1 Die Feuertaufe
  18. SkyeWalkers: A Clone Wars Story
  19. The Clone WarsKeine Gefangenen
  20. 20,0 20,1 Star Wars Insider (Ausgabe 65: „Republic HoloNet News Core Edition 14:2:12“)
  21. Star Wars Insider (Ausgabe 74: „Republic HoloNet News Core Edition 15:2:22“)
  22. Utapau shadow troopers in der Databank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)
  23. The Clone Wars Campaign Guide
  24. 24,0 24,1 Evasive ActionReversal of Fortune
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 25,4 25,5 Millennium Falke
  26. Labyrinth des Bösen
  27. Das Kompendium – Die illustrierte Enzyklopädie
  28. Eigenübersetzung: „We are cheered by this victory but deeply disappointed that public servants could fail the Emperor so completely. Be confident that we will not relent until the prisoners have given up the names of their accomplices.”
  29. 29,0 29,1 29,2 Star Wars Insider (Ausgabe 84: „Republic HoloNet News Special Inaugural Edition 16:5:24“)
  30. 30,0 30,1 Star Wars – Das offizielle Magazin (Ausgabe 41: „Wer ist wer in der Delegation der 2000“)
  31. Evasive ActionEnd Game
  32. Darth Vader und der Schrei der Schatten
  33. 33,0 33,1 33,2 X-WingKommando Han Solo
  34. 34,0 34,1 Agent des ImperiumsDoppeltes Spiel
  35. 35,0 35,1 35,2 Zwischenspiel auf Darkknell
  36. Glücksritter
  37. X-WingAngriff auf Coruscant
  38. The Imperial Warlords: Despoilers of an Empire, Part 3 auf StarWars.com
  39. Ysanne Isard in der Databank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)
  40. Das Verhängnis der Jedi-RitterDer Ausgestoßene
  41. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens Demo wurde kein Text angegeben.
  42. Imperial Commando – Die 501.