Schlacht um Coruscant (9 NSY)

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Die Schlacht um Coruscant war eine Schlacht im Jahr 9 NSY, die zwischen dem Galaktischen Imperium und der Neuen Republik im Orbit des Planeten Coruscant ausgetragen wurde. Sie endete mit der Aussetzung einiger Asteroiden durch das Imperium im Orbit, wodurch Coruscant als Kriegsgegner für das Imperium ausgeschaltet wurde.

Im Vorfeld[Bearbeiten]

Der aus den Unbekannten Regionen zurückgekehrte Großadmiral Thrawn hatte eine Kampagne gegen die Neue Republik gestartet. Im Zuge dessen plante er einen Angriff auf das Galaktische Zentrum, Coruscant. Dazu sammelte das Imperium Asteroiden bei den Bilbringi-Werften, die, getarnt mit einem Tarnfeld, gegen den Planeten eingesetzt werden sollten.

Die imperiale Angriffsflotte sammelte sich dort bei den Werften. Die Schlacht wurde jedoch durch den Jedi-Meister C’baoth verzögert, der für das Imperium arbeitete und Leia Solo und Luke Skywalker als seine Jedi-Schüler haben wollte. Er meinte, dass er selbst über das Imperium herrschen würde, und führte eine Machtdemonstration auf, bei der er fast die gesamte Crew des Flaggschiffs des Imperiums, der Schimäre, außer Gefecht setzte. Dadurch musste der Angriff verschoben werden. Thrawn entschied, so wenig Zeit wie möglich dadurch verloren gehen zu lassen. Schließlich begann der Angriff.

Verlauf[Bearbeiten]

Die imperialen Schiffe tauchten zu einer Nachtzeit bei Coruscant auf. Die Vorhut bildeten acht Abfangkreuzer, die in der Nähe des Eins-Eins-Sechs-Vektors erschienen und mit den Gravitationskegeln die Region um den Planeten blockierten, um Fluchtmöglichkeiten abzuschneiden. Im Zentrum dieser Formation erschienen zwei weitere Abfangkreuzer und sechs Katana-Dreadnaughts. Die nächsten Schiffe waren sechs Sternenzerstörer, welche sich in zwei Gruppen aufteilten und die Golan-III-Verteidigungsplattformen attackierten. Zu den ersten Zielen der Imperialen gehörte es auch, die Relaisstation zu zerstören, damit die Sektorflotte nicht alarmiert werden konnte. Die Schiffe stießen TIE-Jäger aus, welche die republikanischen Schiffe angriffen, die sich zur Verteidigung bereit machten. Die Flotte der Neuen Republik erreichte schließlich volle Kampfbereitschaft und ließ X-Flügler und B-Flügler starten.

Der planetare Schild wurde ebenfalls aktiviert. Die Oberflächenverteidigung schoss auf die feindlichen Schiffe, was jedoch eine Energieverschwendung war, da die Imperialen außer Reichweite waren. Die beiden später erschienen Abfangkreuzer führten ein Manöver aus, wo sie mit den Gravitationskegeln die Kampfstationen erfassten. Dies war eines von Thrawns Manövern, mit dem er ein anderes Schiff in den Normalraum ziehen wollte. Senator Garm Bel Iblis von der Republik erkannte dies und erklärte es Leia Solo, die versuchte, den kommandierenden Offizier Drayson über Komlink zu erreichen, was aber nicht funktionierte, da die Ratspriorität außer Kraft gesetzt worden war. Die Victory-Klasse Sternenzerstörer tauchten auf, wie von Bel Iblis vorhergesagt, beschossen die Station und drehten ab, bevor diese das Feuer eröffnen konnte.

Bel Iblis übernahm schließlich das Kommando, nachdem die Führerin der Republik, Mon Mothma, ihn darum gebeten hatte. Er zog zuerst die Dreadnaughts von der Verteidigung der Kampfstationen ab, da diese widerstandsfähiger waren, als Drayson angenommen hatte. Thrawn entschied sich schließlich, die Asteroiden einzusetzen. Die Schimäre und die Totenkopf pumpten Energie in die Traktorstartkatapulte und schossen damit sowohl die Asteroiden als auch Leerlaufschüsse ab. Bel Iblis ließ daraufhin die Kampfstationen die Vektoren beschießen. Die Eskortfregatte Evanrue wurde dabei durch einen der getarnten Asteroiden getroffen, wodurch die Republik den ungefähren Standort von diesem berechnen konnte und die Sprinter ihn mit der Ionenkanone unter Beschuss nahm. Das Tarnfeld brach unter dem Bombardement zusammen und Thrawn ließ den Asteroiden von den Turbolasern zerstören, damit er nicht der Republik in die Hände fiel. Allerdings musste das Imperium dann die Leerlaufabschüsse einstellen, da sonst die Umschalter oder die Traktorstrahlprojektoren durchgebrannt wären. Da aber auch alle echten Asteroiden in Coruscants Umlaufbahn waren, entschied Thrawn schließlich, die Schlacht zu beenden und die imperiale Flotte zog sich zurück.

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Durch die in der Umlaufbahn stationierten Asteroiden konnte Coruscant seinen planetaren Schild nicht deaktivieren, da das Risiko zu groß war, dass einer von ihnen auf die Oberfläche prallen würde. Coruscant war für kurze Zeit als Kriegsgegner für das Imperium ausgeschaltet. Durch den Druck, die Asteroiden beseitigen zu müssen, entstand die Vorlage für die Schlacht von Bilbringi, in der die Republik versuchte, eine Kristall-Gravfeldfalle zu erbeuten, um die Asteroiden aufzuspüren.

Quellen[Bearbeiten]