Bao-Dur

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Bao-Dur.jpg
Bao-Dur
Beschreibung
Spezies:

Zabrak (Cyborg)[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Augenfarbe:

Grau[1]

Besondere Merkmale:

Repulsor-Prothese als Ersatz für linken Arm[1]

Biografische Informationen
Heimat:

Iridonia[1]

Beruf/Tätigkeit:
Meister:

Meetra Surik[1]

Einheit(en):

Zweites Iridorianisches Techniker-Korps[1]

Ausrüstung:

Remote[1]

Zugehörigkeit:

Galaktische Republik[1]

Bao-Dur war ein Zabrak-Jedi, der zur Zeit der Mandalorianischen Kriege und des Jedi- sowie des Sith-Bürgerkrieges lebte. Als die ersten Angriffe der Mandalorianer stattfanden, wurde er zum Soldaten und half dem Jedi-Meister Revan, die Invasoren zu besiegen. Einige Jahrzehnte später traf der Zabrak auf die Jedi Meetra Surik, deren Gruppe er sich anschloss, und wurde von ihr in der Anwendung der Macht unterwiesen.

Biografie[Bearbeiten]

Mandalorianische Kriege[Bearbeiten]

Bao-Dur wurde auf dem Planeten Iridonia geboren und erlernte dort den Beruf des Technikers.[1] Er war machtsensitiv,[2] was jedoch von seinem Umfeld nicht bemerkt wurde. Der Zabrak baute sich unter anderem einen Remoten, der ihn begleiteten und im Kampf unterstützen sollte. Als die Mandalorianer einen Krieg gegen die Galaktische Republik begannen, wurden unter anderem viele iridorianische Kolonien angegriffen und die dortigen Bewohner getötet. Um sein Volk zu beschützen, schloss sich Bao-Dur dem Kampf an. Allerdings wurde er in erster Linie von Rachsucht getrieben. Der Zabrak gehörte in der folgenden Zeit dem Zweiten Iridorianischen Techniker-Korps an, das zur Armee der Republik gehörte. Sie waren allerdings unterlegen, da sich der Jedi-Orden aus dem Konflikt heraushalten wollte. Einzig der Jedi-Meister Revan widersetzte sich und übernahm das Kommando über die Streitkräfte. Unter den Jedi, die ihm folgten, befand sich auch Meetra Surik, unter deren Kommando Bao-Dur diente. Er vertraute dem Urteilsvermögen der zum General beförderten Jedi und folgte ihr widerspruchslos.[1] Der Zabrak entwickelte während des Krieges mehrere neue Waffen und andere Kriegsmaschinen für die Republik.[3] Darunter befand sich auch der Masseschattengenerator,[1] eine Superwaffe, die Gravitationskräfte übermaßig erhöhen konnte, sodass selbst Raumschiffe von den Auswirkungen betroffen sein würden.[4] Revan wollte diese Kriegsmaschine einsetzen, um die Mandalorianer endgültig zu besiegen. Gemeinsam mit Meetra lockte Dur die Invasoren nahe der für deren Volk verbotenen Welt Malachor V in einen Hinterhalt, bei dem sie mit dem Generator den Großteil der gegnerischen Flotte auslöschen konnten.[1] Allerdings hatte der Einsatz der Waffe unvorhergesehene Folgen,[5] sodass einige republikanische Schiffe zerstört wurden. Die Mandalorianer wurden besiegt[1] und ihnen wurden Siegesbedingungen aufgezwungen, nach denen sie unter anderem einige ihrer Waffen, wie beispielsweise die Basilisken, nicht mehr verwenden durften.[5] Weil er seinen linken Arm in der Schlacht verloren hatte, baute Bao-Dur an die fehlende Stelle eine Repulsor-Prothese.[1] Das künstlichen Körperteil musste er alle 48 Stunden mit Strom versorgen.[4] Allerdings war er durch es auch in der Lage, Energieschilde zum Zusammensturz zu bringen. Nach Ende des Krieges trat der Zabrak aus der Armee aus, da er seinen Fehlschlag beim Generator bereute.[1]

Sanierungsbemühungen auf Telos[Bearbeiten]

Nach einem weiteren Konflikt, den Revan durch einen zwischenzeitlichen Wechsel auf die Dunkle Seite hervorgerufen hatte, kam Bao-Dur auf den Planeten Telos IV, der im Zuge des Krieges vom Sith-Lord Darth Malak bombardiert worden war, und traf auf einige Ithorianer unter der Führung des Priesters Chodo Habat. Der Herdenführer wollte den Planeten restaurieren, hatte dabei jedoch Probleme mit der Czerka Corporation, einer in illegale Geschäfte verwickelten Organisation, die aus einem Fehlschlag des Projekts Gewinn ziehen wollte. Während sich die Ithorianer auf der Citadel Station über der bombardierten Welt befanden, lebte Bao-Dur fortan auf der Oberfläche und kämpfte gegen Söldner der Czerka. Er hoffte, den Planeten retten zu können, um somit seine auf Malachor verursachte Zerstörung wiedergutzumachen.[1]

Im Jahr 3951 VSY kam Meetra, die vom Jedi-Orden nach den Ereignissen auf Malachor verbannt worden war, in Begleitung des Verbrechers Atton Rand und der Grauen Jedi Kreia auf die Station, wo ihr Schiff, die Ebon Hawk, gestohlen wurde. Mit einem Shuttle der Ithorianer gelangten sie auf den Planeten, wurden aber von der Czerka abgeschossen. Bao-Dur fand sie und bot der Jedi seine Hilfe bei der Suche nach der auf dem Planeten verlorenen Ebon Hawk an. Gemeinsam begaben sie sich durch die Sanierungszone, wobei sie in mehrere Konflikte mit Söldnern geriet, unter denen sich auch einige vor Meetra entflohene Verbrecher befanden. Nachdem sie ein Minenfeld umgangen hatten, erreichte die Gruppe ein Czerka-Lager. Dort konnte der Zabrak herausfinden, dass sich die Ebon Hawk in den Polarregionen des Planeten befand. Im Keller der Anlage fanden sie ein Shuttle, das sie jedoch zunächst flugtauglich machen mussten, was Bao-Dur nach einigen Kämpfen mit Czerka-Droiden auch gelang. Daraufhin flogen sie gemeinsam mit Kreia und Atton zur Polarregion.[1]

Bao-Dur liegt bewusstlos neben dem Shuttle

Bei den Koordinaten angekommen fanden sie ein altes Bewässerungssystem vor, von dem aus das Shuttle abgeschossen wurde. Meetra, Atton und Kreia erlangten kurz nach dem Absturz das Bewusstsein wieder und standen einer Gruppe HK-50-Droiden gegenüber, die sie besiegen konnten. Bao-Dur war jedoch weiterhin ohnmächtig, woraufhin er von einigen Echani-Kriegerinnen ins Innere des Gebäudes gebracht und wie der Rest der Gruppe gefangen genommen wurde. Surik wurde zu Atris, einer ehemaligen Angehörigen des Jedi-Rats, die zur Dunklen Seite verfallen war, gebracht. Danach befreite sie Bao-Dur und die restlichen Gefährten, wobei der Zabrak sich für seine Ohnmacht schuldig fühlte. Gemeinsam mit dem Droiden T3-M4 begaben sich die Gruppe an Bord der Ebon Hawk und verließ den Planeten. T3-M4 spielte ihnen daraufhin eine Aufzeichnung vor, die er aus Atris’ Datenbank gestohlen hatte. Sie zeigte den Rat der Jedi bei Meetras Verbannung und einer anschließenden Diskussion. Zudem war eine Liste der Aufenthaltsorte der damals anwesenden Meister enthalten.[1] Allerdings unterbrach die Echani-Kriegerin Brianna, die sich heimlich an Bord geschlichen hatte, die Diskussion und bot ihnen ihre Unterstützung an, die Meetra dankbar annahm.[4] Bao-Dur wollte der Jedi ebenfalls weiterhin folgen und schlug ihr außerdem vor, bei der Konstruktion eines neuen Lichtschwertes zu helfen. Da er in den Mandalorianischen Kriegen viel mit den Waffen zu tun gehabt hatte, war er mit dem Aufbau vertraut und benötigte lediglich einige Teile. Meetra plante, die Jedi-Meister aufzuspüren, um dadurch den Orden wieder aufzubauen und die Sith aufzuhalten. Während ihres Fluges bat Atton den Zabrak um Hilfe dabei, Surik nahezukommen. Bao-Dur lehnte seine Bitte jedoch ab, da er der Ansicht war, die Jedi nicht gut genug zu kennen.[1]

Sith-Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Meetra begab sich zuerst auf den Planeten Onderon, um dort nach Jedi-Meister Kavar zu suchen. Allerdings wurde die Ebon Hawk von Schiffen einer planetaren Blockade beschossen, weshalb sie auf dem Mond Dxun notlandete. Dort stieß die Jedi auf einige Mandalorianer unter der Führung des Mand'alor Canderous Ordo. Dabei gelangte sie in den Besitz der benötigten Lichtschwertteile, aus denen der Zabrak ihr die Waffe[1] mit einem blauen Kristall[5] anfertigte. Der Anführer brachte sie in die onderonianische Hauptstadt Iziz, von wo sie allerdings aufgrund einiger Spannungen fliehen musste. Während Meetras Abwesenheit schlich sich die Sith Visas Marr an Bord der Ebon Hawk und täuschte Bao-Dur sowie den Rest der Gruppe. Die Jedi besiegte sie bei ihrer Rückkehr und ließ zu, dass sie sich ihrer Gruppe anschloss. Mit Ordo, der Surik ebenfalls weiterhin begleiten wollte, geriet Bao-Dur wegen der Mandalorianischen Kriege in Streit. Allerdings konnte die Jedi ihre Streitigkeiten schlichten und die beiden vertrugen sich fortan. Zudem führte der Zabrak einige Reparaturen an T3-M4 durch. Im Gespräch mit Meetra eröffnete er ihr, dass er Hass wegen der Geschehnisse auf Malachor verspürte. Sie spürte außerdem, dass er über die Macht verfügte, weshalb sie ihn in deren Anwendung unterwies. Als nächstes begab sich Surik nach Dantooine, wo sie den Historiker Mical in ihre Gruppe aufnahm und den Meister Vrook Lamar fand. Daraufhin erhielten sie einen Hilferuf von Kavar auf Onderon, weshalb die Gruppe nach Dxun zurückkehrte. Während ein Teil von Suriks Gefährten eine Sith-Basis in Freedon Nadds Grab auf dem Mond infiltrierte, begab sich die Jedi gemeinsam mit Kreia nach Onderon. Sie beendete den dortigen Konflikt und schlug die Rebellion des Generals Vaklu nieder. Dabei traf sie Kavar wieder, der sich nach Dantooine begab. Als nächsten Planeten steuerte die Gruppe den Schmugglermond Nar Shaddaa an, wo Meetra in einige Konflikte mit der kriminellen Organisation Exchange geriet. Unterdessen wurde die Ebon Hawk von den Sklavenhändlern der Red Eclipse unter Führung des Verbrechers Cahhmakt eingenommen. Gemeinsam mit den anderen Gefährten eroberte Bao-Dur das Schiff unter Suriks Führung zurück. Nachdem sich die Jedi daraufhin zu einem Treffen mit dem Quarren Visquis begeben hatte, warnte Atton den Rest der Gruppe, da er von dem Kopfgeldjägerduo Twin Suns attackiert worden war. Daraufhin stellten sich ihnen die Zhug-Brüder, Duros-Söldnern unter der Führung von Anzanti Zhug, entgegen. Unter Bao-Durs Führung konnten die Gefährten ihre Gegner besiegen. Allerdings mussten sie erfahren, dass Meetra gefangen genommen worden war. Mit Hilfe der Kopfgeldjägerin Mira konnten sie die Jedi von der Visionary, dem Schiff des Exchange-Anführers G0-T0, befreien und die Yacht zerstören. Allerdings entging der Verbrecher, der sich als Droide herausstellte, dem Schicksal seines Schiffes und schloss sich ebenso wie Mira der Gruppe an. Meetra traf den Jedi-Meister Zez-Kai Ell, der sich ebenfalls nach Dantooine begab. Bao-Dur führte auch an G0-T0 mehrere Reparaturen durch. Meetra reparierte unterdessen den Droiden HK-47, der sich an Bord der Ebon Hawk befand. Zuletzt begaben sie sich nach Korriban, wo Meetra[1] gemeinsam mit Mira[2] in der Sith-Akademie die Leiche der letzten Jedi-Meisterin, Lonna Vash, fand. Die Gruppe kehrte nach Dantooine zurück, wo sich Surik mit den versammelten drei Meistern gegen die Sith verbünden wollte. Allerdings versuchten sie, die Jedi von der Macht zu trennen. Kreia schritt jedoch ein und tötete die einstigen Ratsmitglieder, indem sie sie von der Macht trennte. Sie verließ die Gruppe daraufhin und begab sich nach Malachor V. Unterdessen griff der Sith-Lord Darth Nihilus Telos IV an, um das Sanierungsprojekt am Erfolg zu hindern. Es gelang Surik, mit der Hilfe ihrer Gefährten Atris zu besiegen. Zudem töteten sie Nihilus, wodurch sie den Angriff abwenden und den Planeten retten konnten.[1]

Danach begab sich die Gruppe nach Malachor, wo die Ebon Hawk in ein planetares Gewitter geriet. Das Schiff stürzte aufgrund eines Blitzeinschlags ab, wobei Mira von Bord geschleudert wurde, und wurde zwischen zwei Felswänden eingequetscht. Während sich Meetra auf die Suche nach Kreia begab, blieb Bao-Dur mit dem anderen Gruppenmitgliedern auf der Ebon Hawk zurück. Er beauftragte seinen Remoten, einige abgestürzte republikanische Schiffe zu finden und die Sequenz für den Masseschattengenerator einzugeben. Nachdem es dem Droiden gelungen war, verabschiedete sich der Zabrak von ihm, weil die Maschine zurückbleiben musste, um den Generator zu aktivieren. Da die Waffe einige Felswände erschütterte, kam die Ebon Hawk frei. Die Gruppe konnte sowohl Mira als auch Meetra wieder einsammeln und den Planeten verlassen. Der Jedi war es gelungen, den Sith-Lord Darth Sion sowie die zur Dunklen Seite gefallene Kreia zu besiegen. Nach ihrer Flucht wurde die Welt durch die Reaktivierung des Generators endgültig zerstört,[1] wobei der Remote und G0-T0 zurückblieben.[6] Letzterer hatte versucht, die Zerstörung des Paneten, und damit der Trayus-Akademie zu verhindern, um es Surik zu ermöglichen, die Herrschaft über die Sith an sich zu nehmen. Die Gruppe löste sich nach diesen Ereignissen auf, weshalb sich auch Bao-Durs und Meetras Wege trennten.[1]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Bao-Dur war zur Zeit der Mandalorianischen Kriege ein entschlossener Krieger, der bereit war, seine Feinde auf jede mögliche Art zu besiegen. Er wollte sein Volk verteidigen, war jedoch besonders auf Rache an den Mandalorianern für die Bombardierung seines Heimatplaneten aus. Im Krieg entwickelte der Zabrak eine noch größere Abscheu gegen die Invasoren, da er ihre Prinzipien kennenlernte.[1] Seinen Fehlschlag[5] beim Masseschattengenerator bereute er zutiefst und verabscheute sich selbst für seine Taten. Deshalb trat er aus der Armee aus und versuchte, die Ereignisse zu vergessen.[1] Bao-Dur begann, sämtlichen Krieg zu verabscheuen und setzte sich zum Ziel, die Galaxis wieder aufzubauen.[4] Er setzte sich dort für die Restaurierung ein und war bereit, zu deren Schutz zu kämpfen. Als der Zabrak Meetra wieder traf, beschloss er, sie aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu begleiten. Allerdings holten ihn die Ereignisse des Krieges wieder ein und ihn überkamen erneute Schuldgefühle. Die Jedi erfuhr davon und half ihm, sich selbst vergeben zu können. Der Zabrak stand ihr sowie seinen Gefährten loyal zur Seite. Außerdem hatte er Sinn für Humor, was er oft gegenüber Meetra demonstrierte.[1]

Bao-Dur galt als begabter Ingenieur und Techniker.[4] Bereits in jungen Jahren war er in der Lage, Droiden herzustellen oder zu reparieren. Zu dieser Zeit schuf er sich auch seinen Remoten, an dem er im Laufe der Jahre einige Verbesserungen vornahm.[1] Er perfektionierte sein technisches Talent mit der Zeit[4] und nahm dadurch auch eine Schlüsselposition in den Mandalorianischen Kriegen ein.[5] Bao-Dur war sowohl in der Lage, unbewaffnet als auch mit Nah- oder Fernkampfwaffen gegen einen Gegner anzukommen. Er verfügte über Talent im Umgang mit dem Vibroschwert, bevorzugte jedoch Blaster.[4] Mit seinem künstlichen Arm konnte er seinen Gegner auch ohne jegliche Waffen starke Schäden zufügen. Durch seine Fähigkeiten im Umgang mit der Macht[7] als Jedi-Hüter konnte er seinen Kampfstil optimieren.[1] Die größte Stärke des Zabrak lag in der Offensive. Außerdem bezog er seine technischen Fähigkeiten in den Kampf mit ein.[7] Im Kampf verließ er sich mit der Zeit zunehmend auf die Unterstützung seines Remoten.[1] Bao-Dur beherrschte die Sprachen Basic, Bocce, Binär, Ithorianisch und Zabraki.[4]

Beziehungen[Bearbeiten]

Meetra Surik[Bearbeiten]

Bao-Dur und Meetra kämpften in den Mandalorianischen Kriegen gemeinsam gegen die Invasoren. Schon damals konnte Surik das Vertrauen und den Respekt des Zabraks gewinnen, der in ihr eine große Anführerin sah und ihr bedenkenlos vertraute. Nach der Schlacht von Malachor V und der Aktivierung des Masseschattengenerators machten sich beide selbst Vorwürfe und ihre Wege trennten sich. Einige Jahre später trafen sie sich auf Telos wieder. Bao-Dur beschloss, Meetra bei der Suche nach der Ebon Hawk zu helfen. In ihrer Gesellschaft fühlte er sich an den Krieg erinnert, weshalb er sie weiterhin mit dem Generalstitel ansprach. Danach wollte er weiterhin an ihrer Seite bleiben und half ihr beim Bau eines Lichtschwerts. Dennoch glaubte der Zabrak, Meetra nicht wirklich zu kennen und sich über ihre Absichten nicht im Klaren zu sein. Er stand ihr auf ihren Reisen gemeinsam mit seinem Remoten loyal zur Seite und wurde von ihr auch zum Jedi ausgebildet. Der Zabrak vertraute ihr weiterhin bedingungslos und baute eine Freundschaft zu Meetra auf. Sie war als einzige Person aufgrund ihrer besonderen Bindung zu Bao-Dur in der Lage, seine Gedanken durch die Macht zu spüren. Auf Malachor V benutzte er seinen Droiden, um den Masseschattengenerator wieder zu aktivieren und Surik somit die Zerstörung des Planeten sowie der dortigen Sith-Akademie zu ermöglichen.[1] Nach Ende des Sith-Bürgerkrieges trennten sich ihre Wege erneut.[5]

Canderous Ordo[Bearbeiten]

Bao-Dur und Canderous kämpften in den Mandalorianischen Kriegen. Sie begegneten sich nie auf dem Schlachtfeld, allerdings hasste der Zabrak das Volk der Invasoren für ihre Taten und wollte Rache.[1] Nachdem Revan Ordo zum neuen Mandalore ernannt hatte,[5] traf der Mandalorianer auf Meetra, der Bao-Dur ebenfalls folgte. Als sich Canderous der Gruppe anschloss, verspürte der Zabrak Hass wegen der Geschehnisse im Krieg. Ordo sprach ihn auf die Geschehnisse im Krieg an, woraufhin die beiden in einen Streit gerieten. Während der Mandalorianer der Ansicht war, sein Volk habe ehrenhaft gekämpft, brachte der Zabrak seine Abscheu gegenüber den einstigen Invasoren hervor. Da das Gespräch zu eskalieren drohte, schritt Meetra ein und konnte sie beruhigen. Obwohl beide ihre Meinungen behielten, waren sie fortan in der Lage, miteinander auszukommen und zusammenzuarbeiten.[1]

Remote[Bearbeiten]

Bao-Dur baute seinen Remoten während seiner Jugend. Er programmierte ihn darauf, ihm zu folgen und außerdem im Kampf zu helfen. Des Öfteren nahm der Zabrak Verbesserungen an ihm vor, wobei er besondere Probleme hatte, seine schwachen Waffensysteme zu modifizieren. Der Droide begleitete Bao-Dur während der Mandalorianischen Kriege und in deren Folgezeit. Meetra war von ihm fasziniert, weshalb sie den Zabrak um den Bau eines eigenen bat. Allerdings war er der Ansicht, dass ein zweiter Remote zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Zu seinem Droiden baute Bao-Dur eine Verbindung auf, da er sich mit der Zeit an ihn gewöhnte. Er bemerkte jedoch nicht, dass G0-T0 den Remoten beobachtete und einmal sogar attackierte. Auf Malachor V entschied sich Bao-Dur, ihn zu opfern, um den Masseschattengenerator zu aktivieren. Er teilte dem Droiden in einer Nachricht mit, dass er stolz auf ihn war, bereute dessen Verlust.[1] Gemeinsam mit dem ihn erneut angreifenden G0-T0[6] wurde der Remote durch die Explosion des Planeten zerstört.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Bao-Dur wurde in der englischen Version von Knights of the Old Republic II – The Sith Lords von Roger Guenveur Smith synchronisiert.[1]
  • Es ist dem Spieler auch möglich, Bao-Dur nicht auszubilden. Diese Variante gilt allerdings als unkanonisch.[1]
  • Spielt der Charakter auf der Dunklen Seite, so folgt Bao-Dur ihm ebenfalls und die hellen Linien in seinem Gesicht färben sich schwarz.[1]
  • Durch Taten der Hellen Seite kann der Spieler bei dem Zabrak Einfluss gewinnen, durch Aktionen der Dunklen verlieren.[1]
  • Überredet man die Gruppe von Schlägern der Exchange, die auf Nar Shaddaa einen Mann bedrohen, mit Hilfe der Macht, damit sie über das Geländer springen, so bekommt man Dunkle-Seite-Punkte. Bao-Dur nimmt das trotzdem als eine gute Tat auf und der Spieler bekommt Einfluss auf ihn.[1] Dabei handelt es sich jedoch um einen Bug.[2]
  • Es besteht die Möglichkeit, Bao-Dur auf Dxun mit den anderen Gefährten losschicken. Sie kämpfen sich bis zu Nadds Grab und infiltrieren die Anlage. Nachdem sie die Sith besiegt haben, kehren sie zur Ebon Hawk zurück und warten auf die Rückkehr des Spielers von Onderon.[1]
  • Es ist möglich, Bao-Dur auszuwählen, damit er den Spieler von der Visionary, G0-T0s Schiff, rettet.[1]
  • Ist der Spieler auf der Dunklen Seite, so kann er die Meister eliminieren und nimmt statt Mira den Wookiee Hanharr in seine Gruppe auf. Zudem wird der Masseschattengenerator nicht erneut aktiviert, stattdessen wird man selbst zum neuen Sith-Lord.[1]
  • In einem Dialog in Knights of the Old Republic II – The Sith Lords behauptet Bao-Dur fälschlicherweise, dass die Mandalorianer Telos zerstört hätten.[1]
  • Im Rahmen von Star Wars Miniatures wurde zu dem Zabrak eine Figur veröffentlicht.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]