Revan (Roman)

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Revan
Allgemeines
Originaltitel:

Revan

Reihe:

The Old Republic

Autor:

Drew Karpyshyn

Cover:

ATTIK

Daten der deutschen Ausgabe
Verlag:

Panini

Ausgabe:

Softcover

Veröffentlichung:

12. März 2012

Seiten:

320

ISBN:

ISBN 9783833223730

Weitere Ausgaben…

Informationen zum Inhalt
Datum:

3954 VSY3950 VSY (Epilog ca. 3900 VSY)

Charaktere:

Revan

Revan ist der dritte Roman der Romanreihe zu dem Online-Rollenspiel The Old Republic. Der Roman wurde von Drew Karpyshyn geschrieben und ist am 15. November 2011 in englischer Sprache erschienen. Die deutsche Ausgabe des Romans erschien am 12. März 2012 im Panini-Verlag. Wie bei den beiden anderen The-Old-Republic-Romanen erschien auch zu diesem Roman ein englischsprachiges Hörbuch auf CD. Der Roman behandelt Revans Leben nach Knights of the Old Republic und spielt somit noch etwa 300 Jahre vor den Ereignissen aus The Old Republic.

Inhaltsangabe des Verlags[Bearbeiten]

EIN STURM ZIEHT AUF – UND NIEMAND KANN IHM ENTRINNEN Revan: Held, Verräter, Eroberer, Schurke, Heilsbringer. Ein Jedi, der den Planeten Coruscant verließ, um die Mandalorianer zu unterwerfen – und daraufhin als Scherge der Dunklen Seite zurückkehrte, beseelt von dem Ziel, die Republik zu vernichten. Der Rat der Jedi gab Revan sein Leben zurück, aber der Preis seiner Erlösung war hoch. Seine Erinnerungen wurden ausgelöscht und alles was ihm blieb, waren Alpträume und nackte Angst. Was genau geschah im Outer Rim? Revan kann sich so gut wie nicht mehr daran erinnern. Er weiß nur, dass er einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur gekommen ist, das die Republik in ihrer Existenz bedroht. Ohne die geringste Vorstellung, worum es sich bei dieser Gefahr handelt, ist Revans Suche danach zum Scheitern verurteilt – und sie könnte ihn sein Leben kosten, denn im Verborgenen lauert ein Feind, der so teuflisch ist, wie keiner zuvor. Doch nur der Tod vermag Revan von seiner Mission abzuhalten.

Handlung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Auf Coruscant erwacht der Jedi Revan mitten in der Nacht aufgrund eines wiederkehrenden Albtraumes und begibt sich an die frische Luft auf den Balkon. Seine Frau Bastila Shan gesellt sich dazu, um sich nach einem kurzen Gespräch über die Tilgung seiner Erinnerung mit ihm wieder zur Ruhe zu legen.

Imperialer Empfang[Bearbeiten]

Derweil empfängt der reinblütige Gesandte Darth Nyriss’ Sechel den kürzlich in den Rang eines Sith-Lords erhobenen Scourge am Raumhafen Dromund Kaas’ und bringt ihn in die Festung seiner Meisterin. Darth Nyriss, ein Mitglied im Dunklen Rat, wurde in der Vergangenheit Ziel dreier Attentate und engagiert deshalb auf Befehl des Imperators Scourge, um die Sicherheitslücken zu schließen. Vor den Toren der Festung will der Sicherheitsoffizier Murtog zunächst die Identität des Sith-Lords überprüfen, wird jedoch von einem Angreifer auf einem bewaffneten Gleiter unterbrochen, der es auf Scourge abgesehen hat. Mit einem Lichtschwertwurf holt der Sith-Lord das Gefährt vom Himmel und trifft zwei Söldner an, die ihm zuvor am Raumhafen nicht Platz machen wollten. Mit der Unterstützung von Murtog und einigen seiner Sicherheitsleute, die gerade die Szene erreichen, kann Scourge das Gefecht für sich entscheiden. Begleitet von Murtog und Sechel betritt Lord Scourge die privaten Räumlichkeiten Nyriss’, die ihre beiden Bediensteten wegschickt. Im Dialog mit Scourge verrät Nyriss, dass sie die Attentäter, die Scourges Leben galten angeheuert hat, als Prüfung der Fähigkeiten des Siths. Das letzte Attentat auf Nyriss ließ sich über den Gedächtnisspeicher des ausführenden Attentäterdroiden nach Hallion in eine Droidenfabrik zurückverfolgen. Während Sechel sich in das Netzwerk der Fabrik hacken sollte, machte Nyriss Scourge in ihrem Plan für die Einschleusung ihres Lakaien zuständig.

Wiedersehen und Hallion[Bearbeiten]

Zurück auf Coruscant begibt sich Revan in die Cantina Schmugglerhöhle, um seinen Gefährten Canderous Ordo wiederzusehen. Der eigentliche Zweck dieses Treffens liegt jedoch eher in den Träumen Revans begründet. Dieser fragt Canderous, ob es irgendeinen Hinweis gäbe, was mit ihm und Malak während der Zeit im unbekannten Raum passierte und erwähnt den Gewitterplaneten. Canderous kann den Planeten allerdings nicht eindeutig identifizieren und will auf Wunsch Revans mit einigen Kontakten reden, um mehr über Mandalore den Ultimativen, den damaligen mandalorianischen Anführer, zu erfahren.

Scourge ist in Begleitung Sechels mittlerweile auf Hallion angekommen und dringt mit diesem nachts in die Fabrikanlage von Uxiol Droidenbau ein. Das letzte Hindernis vor dem Archivbüro der Fabrik räumt Scourge mit seinem Lichtschwert aus dem Weg, nachdem es Sechel nicht gelingt, auf konventionellem Wege hinein zu gelangen. Dies löst den Alarm der Anlage aus und Scourge muss mehrere Patrouillen-Drohnen sowie einen stark bewaffneten Angriffsdroiden abwehren, bis Sechel die erforderlichen Daten bergen kann. Gerade als die Droiden drohen, Scourge zu überwältigen, kann Sechel mittels einer Notfallüberbrückung die Energie in der Produktionshalle unterbrechen, was die Droiden außer Gefecht setzt. Da der Schmelztiegel der Fabrik mit einem Triviumgenerator angetrieben wird, destabilisieren sich die Reaktorkerne und lassen den beiden Reinblütern noch wenige Sekunden zur Flucht, bevor die Anlage in einer Explosion zerstört wird. Eine in der Nähe gelandete Fähre bringt Sechel und Scourge mit den Daten weg.

Erinnerungsstücke[Bearbeiten]

Revan versucht weiterhin das Rätsel über seine Vergangenheit zu ergründen. Dafür sucht er das Archiv im Jedi-Tempel auf und liest einen Bericht über die Schlacht von Malachor V, in der Hoffnung einen Hinweis auf den Verbleib seiner Gefährtin Meetra Surik zu finden. Das Aufrufen des markierten Berichts ruft die konservativ geprägte Jedi-Meisterin und Vertraute Suriks, Atris auf den Plan. Nach einem kurzen Disput verriet Atris Revan, dass Surik sich zum Selbstschutz von der Macht dauerhaft getrennt hatte. Die Frage Revans, wo sie sich nun aufhalte konnte Atris nicht beantworten, weshalb Revan wieder abzog.

Eine Woche nach der Mission auf Hallion, neigte sich die Erholungsphase Scourges seinem Ende zu und er nahm sein Training wieder auf. Eine Twi’lek-Sklavin geleitete ihn danach zu ihrer Herrin Nyriss, die mit dem Sith-Lord sprechen wollte. Nach einer belehrenden Lektion, nicht nur von den Emotionen organischer Feinde Kraft zu schöpfen, sondern auch von den eigenen im Falle von mechanischen Gegnern, berichtete sie Scourge von radikalen Separatisten von Bosthirda, die den Attentäterdroiden auf sie angesetzt hatten. Erneut sendete Nyriss Scourge mit Sechel und Murtog zusammen in die bosthirdanischen Berge, um die menschlichen Separatisten auszumerzen.

Revan kehrt auf Wunsch Canderous’ erneut in die Schmugglerhöhle zurück, wo dieser ihm offenbart, dass mehrere mandalorianische Clan-Anführer sich auf Rekkiad sammeln und nach der Maske des Mand’alors suchen. Da der Finder der Maske sich zum neuen Anführer der Mandalorianer aufschwingen würde, schlägt Canderous vor, sich auf die Suche danach zu machen. Er will verhindern, dass ein potenzieller anderer Anwärter der Republik erneut den Krieg erklärt, was den endgültigen Untergang seiner Kultur bedeutet hätte. Da die früheren Reisegefährten Revans aus verschiedenen Gründen nicht mehr in Frage kamen, sollen lediglich Bastila und T3-M4 die Truppe vervollständigen. In seinem Appartement eröffnet ihm seine Frau allerdings, dass sie schwanger ist, weshalb der Jedi beschließt, den Mandalorianer nur mit seinem Droiden zu begleiten.

Imperiumsverräter[Bearbeiten]

Scourge dringt nach seiner Ankunft auf Bosthirda gemeinsam mit Sechel, Murtog und dessen Männern gewaltsam in eine Basis der Separatisten im Speicherdistrikt der Planetenhauptstadt Jerunga ein. Im Anschluss an den Kampf findet Sechel, eskortiert von Murtog, eine Kommandozentrale und kann von einem Kom-Terminal eine kürzlich erfolgte Holo-Übertragung finden. Die Separatisten starteten während des Gefechts jedoch bereits eine Löschung sämtlicher Daten, weshalb nur Bruchstücke des Inhalts zu hören sind. Der Absender der Nachricht lässt sich hingegen eindeutig als Darth Xedrix identifizieren. Zurück in der Festung Nyriss’ beschließt diese Xedrix möglichst schnell zu ergreifen, da das Überraschungsmoment ihnen zum Vorteil gereicht. Sechel schlägt vor, eine Übertragung zu fälschen, in der die Separatisten nach einem persönlichen Treffen mit dem Sith bitten, um die Sicherheitsvorkehrungen seiner eigenen Festung zu umgehen.

Revan und Canderous erreichen in der Zwischenzeit Rekkiad und finden mithilfe eines Scans das Lager des Ordo-Clans, beschädigen während der Suche aber das Landegestell. Trotz des Schadens gelingt es dem Jedi die Ebon Hawk auf einer Schneewehe fünf Kilometer von Lager entfernt zu landen. Begleitet von einem anhaltenden Schneesturm erreichen die Reisenden das Lager am Fuße eines Berges, wo sie unter anderem von Edric begrüßt wurden. T3-M4 blieb unterdessen auf der Ebon Hawk zurück, um die Schäden zu reparieren. Nachdem Canderous von den restlichen Clanmitgliedern begrüßt wurde, erscheint seine Ehefrau Veela und heißt ihn nach einem kurzen Disput willkommen. Revan, von Canderous mit dem Decknamen „Avner“ vorgestellt, erlaubt sie den Aufenthalt, da Canderous für ihn bürgt.

Scourge setzt auf Bosthirda nun Sechels vorgeschlagenen Plan in die Praxis um und lauert Darth Xedrix in einer Höhle auf. Das Ratsmitglied wird von zwei Sith-Akolythen begleitet, die Scourge nach einem kurz währenden Kampf töten kann. Xedrix versucht den jüngeren Sith in ein Gespräch zu verwickeln, während er selbst Energie für einen einzigen vernichtenden Angriff in Form eines Machtblitzes sammelt, der Scourge nicht zu töten vermag. Xedrix versucht seinen Gegenüber weiter gegen Nyriss aufzustacheln, doch Scourge erkennt, dass der menschliche Sith-Lord weiterhin nur blufft und streckt ihn mit dem Lichtschwert nieder.

Vision der Vergangenheit[Bearbeiten]

Im Lager auf Rekkiad erwacht Revan am frühen Morgen des Tages nach ihrer Ankunft und realisiert, dass der Traum der ihn geweckt hatte, gar keiner war, sondern eine Erinnerung aus seiner Vergangenheit. Darin suchte er mit Malak einen verborgenen Eingang auf einem hohen schmalen Berg, der etwa zwei Kilometer in die Höhe ragte und einen ähnlichen Zwilling in der Nähe hatte. Canderous lässt auf Geheiß Veelas einige der Clanmitglieder versammeln, um Revan die neue Erkenntnis vortragen zu lassen. Edric kann den beschriebenen Ort mühelos den sogenannten Zwillingsspeeren zuordnen, die im abgesteckten Territorium des Jendri-Clans liegen und Veela gibt darauf den Befehl zum Aufbruch. Nach zwei Tagen Marsch im allgegenwärtigen Schneesturm Rekkiads lagert der Clan am Fuße der Zwillingsspeere, um am nächsten Tag ausgeruht die neue Aufgabe angehen zu können. Bevor das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, entdecken allerdings Truppen des Jendri-Clans die aufgeschlagenen Zelte und greifen am frühen Morgen die Eindringlinge an. Um den eigenen Piloten der Basilisken-Droiden Zeit zu verschaffen, ihre Vehikel zu bemannen, lenkt Revan mit seinem Lichtschwert die gegnerischen Kriegsdroiden desselben Modells ab, welche die Piloten bedrängt hatten. Mit der verheerenden Unterstützung des halben Dutzends Basilisken dauert der Kampf noch 5 Minuten an, ehe der Ordo-Clan den Sieg erringen kann und diesen am Abend gebührend feiert. Der Rest des Tages verbringt Revan mit der Versorgung der Verwundeten und dem Warten auf den nächsten Tag, an dem er Veela und Canderous auf ihrer Suche begleiten soll.

Lord Scourge kehrt nach dem ausgeführten Auftrag von Bosthirda unverzüglich zurück, jedoch ohne Bericht zu erstatten, da er Sechel überraschen und bezüglich seinen eigenen Motiven verhören möchte. Darth Nyriss unterbricht das nächtliche Verhör und verspricht Scourge in ihren Gemächern Antworten auf alle seine Fragen, sofern er von Sechel ablässt. Unter vier Augen offenbart die Dunkle Rätin Scourge, dass sie Teil einer Verschwörung gegen den Imperator ist. Dieser schmiedet laut Nyriss Pläne eines groß angelegten Angriffes auf die Galaktische Republik, was mehrere Ratsmitglieder für blanken Wahnsinn und Selbstmord halten. Die Attentate der Separatisten auf Nyriss waren demnach von ihr selbst inszeniert, um einen möglichen Verdacht des Imperators zu widerlegen. Als aber Scourge als neutraler Ermittler Nyriss zur Seite gestellt wurde, musste diese die Spuren der Separatisten zu ihrem Mitverschwörer Darth Xedrix offenbaren, um weiter ihre Täuschung aufrecht erhalten zu können. Schlussendlich will Darth Nyriss Scourge überzeugen, ebenso Teil der Verschwörung zu werden, weshalb sie ihm den Heimatplaneten des Imperators zeigen will.

Am Morgen des nächsten Tages brechen Canderous, Veela, Revan und fünf der Basilisken-Piloten auf und teilen sich in zwei Gruppen auf, um beide Speere erklimmen zu können. Sieben Stunden dauert der Aufstieg insgesamt und ein Beinahe-Absturz eines Piloten, der vom sichernden Seil aufgefangen wurde, zwang die Suchenden dazu, Halt zu machen. Revan findet nach einer Weile des Suchens den Eingang zu einem Höhlensystem und lässt die zwei Piloten seiner Gruppe am Eingang zurück, während er mit Canderous weiter nach der Maske suchen will. In einer Grabkammer, die laut Revans zurückkehrenden Erinnerungen einst einen verbannten Sith-Lord beherbergte, finden sie im Sarkophag die Maske, werden jedoch von Veela und den restlichen Piloten unterbrochen, die mittlerweile den anderen Speer erreicht haben. Veela offenbart, dass sie bereits seit dem Kampf gegen den Jendri-Clan um „Avners“ wahre Identität weiß und bietet Canderous an, mit ihr in das Lager zurückzukehren, sofern der Jedi die Grabkammer nicht mehr lebend verlasse. Canderous lehnt jedoch strikt ab, worauf ein kurzes Feuergefecht ausbricht, in dem sowohl Veela als auch ihre fünf Piloten-Begleiter sterben. Da es für einen Abstieg bereits zu spät ist und die Höhle um einiges wärmer als das Plateau auf dem Speer ist, verbringen die Weggefährten eine Nacht in der Kammer. Am nächsten Morgen beginnt Revan Canderous zu erzählen, was er über den letzten Mand’alor wusste. Scheinbar hatte ein reinblütiger Sith den Anführer der Mandalorianer manipuliert und ihn dazu gebracht zu glauben, dass ein Angriff gegen die Republik zu einem ruhmreichen Sieg führen wurde. die Motive des Siths waren Revan allerdings nicht bekannt, doch führte die Spur über ein Datacron im Sarkophag nach Nathema. Als Canderous anbietet Revan zu begleiten, lehnt dieser vehement ab. Der Jedi erklärt Canderous, dass sein Volk einen neuen Anführer braucht, um ihre Kultur, niedergeschlagen vom letzten verlorenen Krieg, wieder zu errichten. Canderous lässt sich davon überzeugen und gibt sich selbst den Titel „Mandalore der Bewahrer“.

Nathema[Bearbeiten]

Rund eine Woche nach der Rückkehr Scourges erfüllt Nyriss ihren Teil des Versprechens und nimmt den jüngeren Sith auf einer unter Geheimhaltung stehenden Reise nach Nathema mit. Während des Flugs erzählt das Ratsmitglied Scourge über die Vergangenheit des Imperators. Angefangen mit der Ermordung seiner Mutter und seines Ziehvaters im Alter von sechs Jahren, gewann der Sith schnell die Kontrolle über große Teile Nathemas, bis der herrschende Sith-Lord schließlich durch seine Hand starb. Sein rasanter Aufstieg brachte ihm mit gerade mal dreizehn Lebensjahren den Titel eines Sith-Lords ein, von Marka Ragnos persönlich verliehen. Während des darauffolgenden Großen Hyperraumkriegs zog sich der künftige Imperator zurück und trat erst nach der Niederlage gegen die Republik wieder auf die Bühne. Er versammelte zahlreiche mächtige Lords auf Nathema, nur um sie in einem komplexen Ritual zu vernichten und ihre Lebenskraft zu absorbieren. Im selben Zug löschte Vitiate sämtliches Leben auf Nathema aus, so dass nicht mal mehr die Macht auf dem Planeten existierte. Vor Ort führte Nyriss Scourge den Schrecken dieser verblassten Welt vor Augen, um ihn von der Notwendigkeit einer Verschwörung gegen den Imperator zu überzeugen. Gerade als sie mit der Fähre wieder ablegen wollten, verließ die Ebon Hawk über Nathema den Hyperraum und Nyriss setzt den potenziellen Zeugen mit Ionenbeschuss außer Gefecht. Scourge birgt auf Befehl Nyriss’ hin Revan aus seinem abgestürzten Schiff und bringt ihn zurück zur Fähre. Die Dunkle Rätin erkennt Revan sofort und möchte ihn in den Zellen ihrer Festung befragen, weshalb sie sofort aufbrechen. Die Befragung fördert zunächst keine Ergebnisse zu Tage, da nach wie vor ein großer Teil der Erinnerungen Revans fehlen. Da Nyriss weiss, dass der Jedi einst unter dem Bann des Imperators stand, will sie alles daran setzen herauszufinden, wie es Revan gelang, sich von diesem Bann zu befreien. Sie sieht darin eine Möglichkeit die Ergebenen Vitiates gegen ihn selbst und seinen gefährlichen Plan zu wenden.

3 Jahre später hat Revans Ehefrau noch immer nichts von Revan gehört, seit er mit Canderous nach Rekkiad aufgebrochen ist. Unerwartet kehrt T3-M4 begleitet von Meetra Surik zu Bastila zurück, um gemäß seiner Programmierung über den Verbleib des verschollenen Jedi zu berichten. Da Bastila ihren dreijährigen Sohn weder alleine lassen möchte, noch auf eine Reise nach Nathema mitnehmen kann, erklärt sich Meetra Surik dazu bereit, gemeinsam mit T3 die tote Welt anzusteuern und nach Spuren von Revan zu suchen. Bastila gibt ihr vor der Abreise noch eine Holoaufzeichnung vom Geburtstag ihres Sohnes mit, sowie die Maske von Revan. Auf Nathema betritt die Verbannte ein Gebäude, welches T3 von seinem ersten Aufenthalt noch kannte und beauftragt den Astromechdroiden, alle nützlichen Daten aus der Hauptdatenbank mitzunehmen. Zahlreiche Regierungsdokumente und Berichte über die Lage auf Nathema in seinen letzten Tagen, lassen Meetra die Lage Stück für Stück rekonstruieren. Sie beschließt schlussendlich nach Dromund Kaas zu reisen, dessen Position sie den entwendeten Dokumenten entnehmen kann.

Gefangenschaft[Bearbeiten]

Als Nyriss in den ersten Monaten der Gefangenschaft Revans nichts neues über ihn und seine Verbindung zum Imperator erfährt, lässt auch ihr Interesse zusehends nach. Scourge besucht den gefangenen Jedi hingegen weiterhin wöchentlich, da seine starke Verbindung zur Macht, die er trotz Drogen-Medikation rund um die Uhr noch aufrecht erhält und seine einzigartige Perspektive auf die Helle als auch die Dunkle Seite der Macht ihn faszinieren. Revan gibt seinerseits bewusst immer wieder Details seiner Vergangenheit preis, um Scourge mit seinem Ehrgeiz zu ködern und ihn unvorsichtig zu machen. So erfährt der Jedi von der geplanten abermaligen Invasion der Republik und auch der Verschwörung gegen dieses Vorhaben. Revan behauptet zudem eine Vision seiner Befreiung erhalten zu haben, in der Absicht Scourge vielleicht so zu manipulieren, dass er selbst Revan befreit, da sie beide den Imperator von einer Invasion abhalten wollen. Kurz nach dem Scourge die Zelle wieder verlässt, sieht Revan in seinen Gedanken das Gesicht der Verbannten und ist sich sicher, dass dies mehr bedeuten muss.

Tatsächlich landet Meetra mit der Ebon Hawk auf Dromund Kaas. Da der Frachter nicht registriert ist, muss sie die Zollbeamtin bestechen und geht anschließend zu einem Händler, um einige Edelsteine gegen 12.500 imperiale Credits und einen Kontakt einzutauschen. Der Kontakt namens Sechel soll für sie jemanden ausfindig machen. In der Nexusraum-Catina beschrieb sie dem Reinblut das gesuchte Subjekt und zeigte ihm dazu die Holoaufnahme von Scourge, die T3-M4 auf Nathema während der Gefangennahme von Revan gemacht hatte. Sie hoffte so an die Entführer ihres Gefährten zu kommen. Für 4.000 Credits schlug Sechel ein, warnte Meetra aber, dass der Sith unter Umständen einem Treffen vielleicht nicht zustimmen würde. Scourge erklärt sich nichtsdestotrotz zum Treffen bereit, ordnet aber an, vier Soldaten zu der Höhle, die als Treffpunkt dienen soll mitzunehmen. Dort entbrennt nach der Ankunft Meetras ein kurzes Gefecht, infolgedessen alle vier Soldaten sterben. Der Sith erkennt Meetra als Jedi und ist überzeugt, dass Revan die Wahrheit über seine Vision einer Befreiung gesprochen hat. Er überredet Meetra deshalb zu einem Zweckbündnis gegen den Imperator, wie Revan es bereits angedeutet hatte und vereinbart mit ihr ein weiteres Treffen in derselben Höhle am nächsten Tag. Der Sith-Lord begibt sich auf direktem Weg zum Nexusraum, wo Sechel sich in der Regel aufhält und trägt einem Sklaven auf, ihm mitzuteilen, dass Murtog zurück sei. Der Berater geht daraufhin zu seinem privaten Appartement und Scourge kann ihm dorthin folgen. Im Gespräch mit Sechel verlangt er die Herausgabe der gesammelten Daten über Nyriss’ verräterische Tätigkeiten und tötet ihn im Anschluss daran, da er eine zu große Gefahr darstellt. Die Daten überreicht er Meetra, um sie von der Echtheit seiner Pläne zu überzeugen. Diese willigt schlussendlich ein und möchte sogleich Revan befreien. Scourge erklärt, dass Revan zu gut bewacht werde, um ihn aus der Festung Nyriss’ herauszubekommen. Deshalb will er mithilfe der belastenden Daten die Rätin vor dem Imperator des Verrats bezichtigen, um sie aus dem Verkehr zu ziehen. T3-M4 eliminiert zuvor alle Hinweise auf Scourges Beteiligung an der Verschwörung, ehe der Sith-Lord die Zitadelle betritt. Vor Vitiate erklärt er sein Anliegen und überreicht die entwendeten Daten. Als der Imperator anordnet, Scourge vorerst zu inhaftieren, bis sich alles klärt, widerspricht der Sith-Lord und behauptet, dass Nyriss Verdacht schöpft, wenn er noch länger ausbleibt, worauf Vitiate Scourge gehen lässt.

Läuterung des Rats[Bearbeiten]

Als Scourge Nyriss’ Feste erreicht, wird er bereits vom Wachpersonal auf das Verbleiben von Sechel und Murtog angesprochen, was ihn dazu veranlasst, den Plan Meetra als Sklavin auszugeben, zu überdenken. Wie kurz darauf offensichtlich wird, bleibt dafür aber keine Zeit mehr, denn die Imperiale Garde startet bereits den Vergeltungsangriff. Das ungleiche Team begibt sich also zum verriegelten Zellentrakt. T3-M4 knackt den Sicherheitscode zum Trakt und verbleibt dort, um Wache zu halten. Währenddessen überzeugt Revan zwei Wachen, dass er sie verschonen werde, wenn sie ihn nicht exekutieren, wie ihnen befohlen wurde und kann seine Zelle verlassen. Darauf erreichen Meetra und Scourge den Zellentrakt und die Jedi überreicht Revan seine Maske, was sämtliche verloren gedachte Erinnerungen zurückbringt, ihn aber kurzzeitig bewusstlos werden lässt. Es bleibt jedoch keine Zeit, sich um ihn zu kümmern, da Nyriss nun ebenso den Zellentrakt erreicht und die beiden Soldaten unmittelbar tötet. Im darauf folgenden kurzen Gefecht kann Nyriss gegen Scourge und Meetra eindeutig die Oberhand gewinnen und setzt bereits zum Todesstoß an, als Revan mitsamt der Maske erscheint, und die freigesetzte Energie des Macht-Blitzes abfängt und auf sie zurück lenkt. Die Dunkle Rätin kann sich nicht mehr rechtzeitig gegen ihren eigenen Angriff wehren und in dem Gewitter elektrischer Energie bleibt nichts als ein Haufen Asche von ihr übrig.

Bevor die drei Machtnutzer und T3-M4 die zerstörte Festung verlassen, händigt Scourge Revan sein Lichtschwert aus. Vor der Festung findet sich der Gleiter des Sith-Lords noch völlig intakt, da die Gardisten über den Besitzer des Gefährts informiert waren. Scourge fliegt die beiden Jedi zu der Höhle, in der er Meetra das erste Mal traf und kehrt anschließend nach Kaas-Stadt, um sich über die aktuelle Lage des Imperators zu informieren und Proviant für den verwahrlosten Revan zu besorgen. Während der Wartezeit wird Meetra ihr Sklavenkostüm zugunsten ihrer Jedi-Robe los, und weist T3-M4 an, Revan die aufgenommene Botschaft von Bastila und Vaner, ihrem gemeinsamen Sohn, zu zeigen. Scourge kehrt schließlich zurück und konnte in Erfahrung bringen, dass nicht nur Darth Nyriss Opfer eines Angriffes der Imperialen Garde wurde, sondern auch die Machtbasen zweier weiterer Ratsmitglieder, einschließlich deren Besitzer, vernichtet wurden. Die restlichen neun Mitglieder wurden bereits vor dem brutalen Angriff persönlich vor den Imperator zitiert und verließen die Zitadelle nicht mehr lebend, ungeachtet ihrer Beteiligung an der Verschwörung. Aus seinen zurückgekehrten Erinnerungen kann Revan von seinem letzten Aufenthalt auf Dromund Kaas berichten. Er und Malak hatten sich über mehrere Monate hinweg als Söldner ausgegeben, um so viel wie möglich über Vitiate zu erfahren, der bereits dazumals plante, die Republik anzugreifen. Über ein Mitglied der Garde des Imperators, das sich einverstanden erklärte, ihn und Malak zum Imperator zu bringen, wollte er die größenwahnsinnigen Pläne aufhalten, fiel dabei jedoch auf die List des vermeintlichen Komplizen herein, der seinen Meister bereits über Revan und Malak informiert hatte. Gemeinsam entscheiden die beiden Jedi und der Sith-Lord, dass ein Angriff auf den Imperator am besten in den Tagesstunden erfolgte, da dann ein Großteil der nachts patrouillierenden Gardisten sich erholen würde.

Showdown in der Zitadelle[Bearbeiten]

Bevor die Gruppe erwacht und aufbricht, erlebt Scourge eine Vision, die ihm sein Versagen vor dem Imperator zeigt, worauf er mit Revan über den Sinn von Visionen spricht, ohne jedoch zu offenbaren, dass er eine erhielt. In einem Randbezirk der Metropole landet die Gruppe mit einem Gleiter und rückt dann zu Fuß zur Zitadelle vor. Lord Scourge verlangt von den wachhaltenden Gardisten direkt zum Imperator vorgelassen zu werden und wird zunächst an Hauptmann Yarri verwiesen, die vor den Türen zum Thronsaal mit dem Sith sprechen soll und ihm den Zutritt verweigert. Yarri erkennt Revan augenblicklich, als sich ihr dieser zuwendet und befiehlt den Gardisten – sieben an der Zahl – anzugreifen. Der Jedi hält sich gemäß Plan nicht lange damit auf, die Gardisten abzuwehren, sondern öffnet die Doppeltür zum Thronsaal mithilfe der Macht und schließt diese wieder, sobald Scourge, Meetra und T3-M4 hinein gelangen. Der Astromechdroide verriegelt den Eingang anschließend, um der Gruppe Rückendeckung zu geben. Revan liefert sich einen kurzen Schlagabtausch mit dem Imperator, unterliegt aber in dem gewaltigen Sturm aus Macht-Blitzen. Auch der Vorsturm des Droiden wird von Vitiate jäh gestoppt, als er T3-M4 einfach auseinander reißt und in seine Einzelteile zerlegt. Sich des Lichtschwerts Revans bedienend, holt der Imperator zum finalen Schlag aus, der nur noch von Meetras geworfenem Lichtschwert verhindert werden kann. Bevor der Kampf fortgesetzt wird, streckt Scourge plötzlich Meetra von hinten nieder, worauf Revan sich überrascht umwendet und Vitiate die Chance gibt, den Jedi mit einem weiteren Macht-Blitz in die Bewusstlosigkeit zu befördern. Der Sith-Lord empfing im Moment vor seinem augenscheintlichen Verrat eine Vision über einen Jedi, der den Imperator töten würde. Da es sich bei diesem Jedi nicht um Revan handelte, agierte Scourge impulsiv und verriet seine einstigen Komplizen.

Der Imperator verlangt sogleich eine Erklärung vom niederknienden Scourge, der aussagt, dass er Revan nicht alleine töten konnte und ihn deshalb vor den mächtigen Herrscher lockte. Als Beweis seiner Loyalität verlangt der Imperator von Scourge, Revan endgültig den letzten Schlag zu versetzen. Der Sith-Lord kommt dem Befehl ohne mit der Wimper zu zucken nach, wird aber von Vitiate aufgehalten, der noch Verwendung für den Jedi hat und Scourge lediglich prüfen wollte. Anstatt dem vermeintlich loyalen Diener einen Sitz im nun unbesetzten Dunklen Rat zu versichern, erhebt er ihn zum Zorn des Imperators, einem persönlichen Vollstrecker und Scharfrichter, der nur dem Imperator persönlich Rechenschaft schuldig ist. Darüber hinaus will Vitiate seinem neuen Zorn ewiges Leben schenken und schließt ihn an eine Apparatur im Innern der Zitadelle an, die in Kombination mit einem Ritual der Dunklen Seite Unsterblichkeit bewirkt. Der Preis für die Unsterblichkeit ist allerdings permanenter Schmerz. Scourge ist aber bereit, diesen Preis zu zahlen, sofern er damit mehr Zeit erkauft, um die Pläne des Imperators aufzuhalten. Revan findet sich währenddessen in einer weiteren Gefängniseinrichtung wieder, geistig mit dem Imperator verbunden und unfähig, sich körperlich noch zu regen.

Epilog[Bearbeiten]

Zu einem späteren Zeitpunkt auf Coruscant, besucht Vaner, inzwischen erwachsen und verheiratet, mit seiner Frau Emess und seinen Kindern Bress und Reesa Bastila an ihrem Hochzeitstag. Bastila spricht mit ihrem Sohn kurz über den Verbleib Revans, da sie an ihrem Hochzeitstag immer besonders oft an ihren Mann denkt.

Dramatis personae[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Cover-Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]