Gundark

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt die Spezies; für weitere Bedeutungen siehe Gundark (Begriffsklärung).
Gundark-Weibchen.jpg
Gundark
Allgemeines
Heimatwelt:

Vanqor[1]

Lebensraum:

Höhlen[1]

Gundarks sind eine aggressive Spezies mit roter Haut, die auf dem Planeten Vanqor heimisch ist.[1] Die Jedi Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi hatten mehrere Begegnungen mit den Tieren. Kurze Zeit vor den Klonkriegen fiel Kenobi in ein Nest der Tiere und wurde von seinem Padawan Skywalker gerettet. Später machten die beiden Jedi Witze über den Vorfall.[2] Kurz darauf, während der Klonkriege, trafen die zwei Jedi auf Vanqor auf ein Gundark-Weibchen, als sie versuchten, den Grafen Dooku gefangenzunehmen, doch konnten sie dem Tier entkommen.[1] Später stürzte der Venator-Klasse Sternenzerstörer Endurance auf dem Planeten ab. Zwischen den Trümmerteilen nisteten sich zwei Gundarks ein, die ohne Erfolg versuchten, des Droiden R2-D2, der mit seinem Besitzer Anakin Skywalker und Mace Windu im Wrack des Jedi-Kreuzers nach Überlebenden suchte, habhaft zu werden. Windus Astromechdroiden R8-B7 hingegen konnten sie fassen und zerstörten ihn während eines kurzen Streits.[3] Außerdem nutzte der Frangawl-Kult vom Planeten Bardotta zwei Gundarks als Abschreckungsmittel gegen Eindringlinge in ihrer Festung auf dem Mond Zardossa Stix. Sie waren gemeinsam mit einem Bestienmeister nahe der Schnellbahn postiert, die zu ihrem Tempel führte. Als der Jedi-Meister Mace Windu und sein Gungan-Begleiter Jar-Jar Binks Ermittlungen zur Entführung der bardottanischen Königin Julia anstellten, ließ der Bestienmeister die Gundarks auf den Jedi los. Allerdings konnte Windu die Tiere besiegen und setzte seine Suche fort.[4] Aufgrund ihrer langen, hervorstehenden Ohren sind Gundarks Inhalt mehrerer Redensarten in der Galaxis.[5]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

Gundark NEGAS.jpg
Gundark
Allgemeines
Heimatwelt:

Vanqor[1]

Kolonien:
Subspezies:
Klasse:

Primaten[7]

Lebensraum:

Höhlen, ausgehöhlte Baumstämme, warme Klimate[7]

Ernährungstyp:

omnivor[7]

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

1-2,50 Meter[8]

Besondere Merkmale:

Gundarks sind eine halbintelligente, weitverbreitete Spezies, die sich ursprünglich auf dem Planeten Vanqor entwickelte. Dank ihrer vier Arme und großen Agilität zählen sie zu den gefährlichsten Raubtieren der Galaxis. Sie sind für ihre Aggressivität und Stärke bekannt, sodass sie zu einem beliebten Ziel für Großwildjäger wurden und häufig Teilnehmer an Gladiatorenkämpfen waren. Die Sozialstruktur der Gundarks sieht ein strenges Matriarchat vor, in dem die Männchen die Verteidigung des Reviers übernehmen. Insbesondere in der Nähe ihrer Nester legen die Tiere eine große Aggressivität an den Tag.

BeschreibungBearbeiten

BiologieBearbeiten

Gundarks sind eine anthropoide Spezies[8] mit zwei Beinen und vier Armen[5] und der Klasse der Primaten zuzuordnen.[7] Sie werden bis zu 2,5 Meter groß, kleinere Exemplare erreichen zumindest einen Meter.[8] Ihr Erscheinungsbild wird von ihrem muskulösen Oberkörper und ihren primären Armen geprägt.[5] Während ihr zweites Armpaar feinmotorische Aufgaben übernimmt, nutzen sie ihre primären Extremitäten hauptsächlich im Kampf[1] und zur Fortbewegung.[10] Alle vier Arme sind mit großen, dreifingrigen Klauen versehen, die in scharfen, gekrümmten Krallen enden. Mit ihren Fingern können Gundarks Gegenstände greifen. Die muskulöseren Primärarme liegen über den deutlich kleineren Sekundärarmen[5] und sind kräftig genug, um hundertjährige Bäume problemlos zu entwurzeln.[7] Ihre Kraft entspricht etwa dem Zwanzigfachen der eines Menschen.[9] Während die Tiere bereits ab ihrer Geburt über ihre stärkeren Extremitäten verfügen, wachsen die kleineren Arme erst während der Pubertät.[7] Ihr Kopf ist mit langen, spitzen Ohren versehen, die ihnen eine überdurchschnittliche akustische Wahrnehmung verschaffen.[5] Dank ihres ebenfalls gut ausgeprägten Geruchssinns sind sie in der Lage, fremde Lebewesen aus 100 Metern Entfernung zu wittern. Mit ihren scharfen, gelb-grünen Augen können sie auch bei Dunkelheit gut sehen.[7] Auch ihre Ohren wachsen erst im Laufe der Pubertät, um sich der Breite ihres Kopfes anzupassen, während sie von Geburt an eher klein sind.[5] Ihr breites Maul ist mit einer Reihe spitzer,[10] zylindrischer Zähne versehen.[5] Das Gesicht wirkt auf zahlreiche Spezies abstoßend oder furchteinflößend.[10] Jungtiere besitzen einen schwarzen Ganzkörperpelz, der sich im Laufe des Wachstums immer weiter zurückbildet, sodass das Fell eines erwachsenen Gundarks nur noch den Hals[5] und die Arme umgibt.[1] Ihre zwei Beine bieten ihnen nur bedingt Stabilität, da sie in spitzen Hörnern enden. Daher sind Gundarks beim Gehen gezwungen, ihre Arme unterstützend einzusetzen. Ihr Körper wird an der Unterseite von einer nach vorn gekrümmten spitzen Hinterpartie abgeschlossen. Gundarks besitzen meist eine rötlich-braune Haut, die aber auch graue Färbungen annehmen kann.[5] Obwohl sie sich bevorzugt von Fleisch ernähren, sind die Tiere omnivor. Als Säugetiere gebären weibliche Gundarks ihre Jungen einzeln und lebend.[7]

LebensweiseBearbeiten

Ein Gundark greift einen Quarren an.

Gundarks kommen galaxisweit vor, entstanden jedoch auf Vanqor,[5] wo sie die Höhlensysteme unter der Planetenoberfläche bevölkern.[1] Sie bevorzugen warme und gemäßigte Klimate.[7] Ihre Nester, die Familien mit mindestens zehn Mitgliedern beherbergen, bauen sie meist in Höhlen oder ausgehöhlten Baumstämmen,[5] wobei der Nestbau den Männchen obliegt.[8] In manchen Fällen können auch mehrere dieser Familien eine Art Stammesgesellschaft bilden. Allerdings werden sowohl diese Gesellschaften als auch die Familien von einer Matriarchin geführt,[5] die das stärkste und intelligenteste Weibchen der Gruppe ist.[8] Unter den Gundarks herrscht eine strenge Hierarchie sowie eine Rollentrennung der Geschlechter. Das Lebensziel eines jeden Gundarks ist die Sicherung der Überlebensfähigkeit des Nachwuchses und somit das Sammeln von Futter für die Familie. Insbesondere die weiblichen Exemplare verfolgen dieses Ziel als Jäger und Sammler. Die Jagd findet stets in Rudeln statt, wobei auch intelligente Wesen gelegentlich als Nahrung angesehen werden.[5] Ihre schiere Anzahl in der freien Wildbahn macht Gundarks zu schwierigen Gegnern für Jäger, sodass der sicherste Weg, sie zu erlegen, im Fernkampf liegt.[9] Die Weibchen dienen überdies als Ausbilder und Mentorinnen für die Jungtiere, die noch nicht bereit sind, den Stamm zu verlassen. Die Jungen hingegen besitzen ein genetisch begründetes, instinktives Wissen, dass ein zu zahlreicher Nachwuchs die Nahrungszufuhr bedroht. Daher herrscht eine große Geschwister-Rivalität, die damit endet, dass manche Jungtiere mit fünf Jahren vertrieben werden und gezwungen sind, sich einen neuen Stamm zu suchen. Unter diesen ausgestoßenen Gundarks gibt es zahlreiche Kämpfe um einen Platz in einem neuen Stamm. Diese Prozesse garantieren eine genetische Vielfalt und eine automatische Kontrolle der Population.[5] Die Männchen hingegen widmen ihren Lebensalltag der Verteidigung des Stammesreviers und insbesondere der Nester.[7] Dabei gehen sie mit Härte und Brutalität vor. Sobald sich ein Eindringling dem Nest der Gundarks auf 100 Meter nähert, machen sich die Männchen kampfbereit. Sie verstecken sich, um ihren Gegner dann zu überfallen und mit gegen die Kehle gerichteten Angriffen zu töten. Dabei kommt ihnen ihre natürliche Körperkraft und ihr hitziges Temperament zugute.[5] Die Intelligenz von Gundarks wird von der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Zwar gelten die Tiere im Allgemeinen als unintelligent,[7] doch sind sie dazu fähig, einfache Werkzeuge aus Stein zum Aufbrechen von Früchten oder Nüssen zu benutzen,[5] und kämpfen oftmals mit Keulen bewaffnet.[8] Aufgrund ihrer Jäger- und Sammlerkultur überleben Gundarks in Gefangenschaft nicht lange.[11]

SubspeziesBearbeiten

Ein mutierter Gundark von Dromund Kaas mit vier Fingern

Im Laufe der Zeit bildeten Gundarks mehrere Subspezies. Dazu zählt der Burskanische Gundark, der sich merklich von den Vanqor-Gundarks unterscheidet. Er besitzt ein sanftmütiges Temperament und bleibt besonders bei warmem Wetter in einer Art Starre liegen. Es ist schwer, die Aufmerksamkeit dieser Subspezies zu erregen, doch verhält sie sich bei Provokation genauso aggressiv wie normale Gundarks. Ein weiterer Unterschied zu den gewöhnlichen Vertretern ihrer Art ist ihre ungewöhnliche Vorliebe für weiche Materialen wie Seidenstoffe oder Felle. Burskanische Gundarks horten derartige Materialien und kämpfen auch um sie. Des Weiteren sind sie besonders empfindlich gegenüber dem Geruch verwesender Pflanzen, was zwar kein Problem in der offenen Tundra darstellt, jedoch bei Tieren in Gefangenschaft die Ursache für eine Massenpanik sein kann. Daher eignet sich der Burskanische Gundark auch nicht für Gladiatorenkämpfe und gilt generell als kaum lohnenswert für den Schwarzmarkthandel.[5] Eine weitere Mutation war der inzwischen ausgestorbene Beastlord, der auf dem Planeten Lamus vorkam. Die Vertreter dieser Subspezies waren größer und noch aggressiver als die gemeinen Gundarks. Sie besaßen giftige Krallen und waren lichtscheu, sodass sie nur nachts oder bei starker Bewölkung jagten.[4] Ähnliche Kreaturen kamen auch auf Dromund Kaas vor. Auf der Sith-Hauptwelt waren während des Kalten Krieges verschiedene Variationen des Gundarks anzutreffen, die sich in Größe, Ausprägung der Muskulatur oder Kampfverhalten unterschieden. Zudem gab es eine vierfingrige Mutation der Spezies.[2] Auf dem Mond Yavin 4 kommen ebenfalls mutierte Gundarks vor. Diese so genannten Aquatic Gundarks besitzen vier Augen, die es ihnen erlauben, sowohl über als auch unter Wasser zu sehen. Abgesehen davon existierern nur geringe Unterschiede zum gemeinen Gundark, abgesehen von der Größe, die beim Aquatic Gundark etwas geringer ausfällt, und der ausschließlich karnivoren Ernährungsweise.[5] Bereits zur Zeit des Kalten Krieges ausgestorben war die Subspezies der Großen Haubengundarks, deren letztes Exemplar von dem trandoshanischen Kopfgeldjäger Qyzen Fess getötet wurde. Diese Tiere galten als weitaus größer und gefährlicher als die gemeinen Gundarks.[2] Zudem erschufen die Sith gelegentlich Chrysaliden aus Gundarks, darunter auch Kruezungen mit Veermoks, sogenannte Veergundarks.[6] Eine andere Spezies mit dem Namen Gundark existierte auf dem Planeten Kharzet III. Allerdings beruht dies auf einem Fehler des Xenobiologen Kim Kindyara, der diese Spezies in seinen Aufzeichnungen aufgrund ihres Äußeren[7] und ihres Verhaltens mit den Gundarks verglich.[5]

GeschichteBearbeiten

Ein wütendes Gundark-Weibchen auf Vanqor

Gundarks entwickelten sich ursprünglich in den weitläufigen Höhlensystemen des Planeten Vanqor.[1] Im Laufe der Zeit verbreiteten sie sich in der gesamten Galaxis.[7] Die Verbreitung der Gundarks konnte nicht umfassend geklärt werden,[5] doch interpretiert der allgemein anerkannte Forschungsstand die Faktenlage dahingehend, dass sie ähnlich wie Banthas von Reisenden und Händlern verbreitet wurden.[7] Allerdings geschah dies nicht zum Einsatz der Gundarks als Arbeits- und Zugtiere, sondern einerseits zum Schutz der Spezies durch Weiterverbreitung und andererseits, um die tödlichen Raubtiere bei Gladiatorenkämpfen einzusetzen. Sie waren in der gesamten Galaxis beliebte Jagdobjekte für organisierte Großwildjagden. Zudem wurden in den Randgebieten der Galaxis Unterweltskämpfe mit hohen Wetteinsätzen durch Schwarzmarkt-Agenten ausgerichtet. Gundarks wurden in Kämpfen gegen die weitaus stärkeren, jedoch auch deutlich langsameren Krayt-Drachen, Rancoren und Trompas favorisiert. Trotz der hohen Gewinne im Geschäft mit den Gundarks war das Halten der Tiere kostspielig, da spezielle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden mussten, um eine Flucht zu verhindern. Daher befand sich in der Menagerie eines Schwarzmarkthändlers meist nur ein Gundark, nur wenige Veranstalter konnten sich mehrere leisten. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich Gladiatorenkämpfe, während derer das Tier permanent oder temporär geblendet wurde, da es sich dabei insbesondere auf seinen Geruchssinn und sein Gehör stützen musste.[5] Zur Zeit der Alten Republik entdeckte der Forscher Kim Kindaya auf dem Planeten Kharzet III eine Spezies, die den Gundarks dem ersten Anschein nach in Aussehen[7] und Verhalten ähnelten. Daher klassifizierte der Xenobiologe die Tiere von Kharzet III zunächst als Gundarks, jedoch bemerkte er später, dass sie keine Subspezies der Vanqor-Gundarks waren. Allerdings verstarb Kindaya einige Tage darauf, ohne seinen Fehler zuvor revidieren zu können. Aufgrund der rapiden Abnahme der Gundark-Population auf Vanqor erließ die Galaktische Republik ein Jagd- und Fangverbot für die Tiere, das auch von zahlreichen außerrepublikanischen Sternsystemen sowie ihrer Nachfolgeorganisation, dem Galaktischen Imperium ratifiziert wurde.[5]

Während des Kalten Krieges waren Gundarks auf Taral V sowie auf Dromund Kaas, dem Kapital des Sith-Imperiums, weit verbreitet. Die Soldaten hatten des Öfteren mit Alphatieren zu kämpfen, die auf der Suche nach Nahrung auch befestigte Außenposten angriffen. Als Gegenmaßnahme wurden Kopfgeldjäger wie Qyzen Fess angeheuert, die die Tiere erlegen sollten. Im Verlauf seiner Jagden erlegte er auch das letzte Exemplar der Subspezies des Großen Haubengundarks.[2] Später wurde auf dem Planeten Lamus, der eine kleine Kolonie gemeiner Gundarks beherbergte, der letzte Vertreter der Unterart der Beastlords, einer besonders tödlichen Mutation mit giftigen Klauen, im Rahmen einer Großwildjagd getötet.[4] Als die beiden Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker im Jahr 25 VSY im Verlauf einer Mission auf Vanqor vor Sicherheitskräften fliehen mussten, fiel der Jedi-Meister in ein Krater-Nest mit schlafenden Gundarks. Während seines Aufstiegs erwachten einige der Tiere und griffen Kenobi an, der daraufhin verletzt wurde und nur durch seinen Padawan gerettet werden konnte.[12] Kurz darauf, während der Klonkriege, trafen die zwei Jedi auf Vanqor auf ein Gundark-Weibchen, als sie versuchten, Graf Dooku gefangenzunehmen, doch konnten sie dem Tier entkommen.[1] Später stürzte der Venator-Klasse Sternenzerstörer Endurance auf dem Planeten ab. Zwischen den Trümmerteilen nisteten sich zwei Gundarks ein, die erfolglos versuchten, den Droiden R2-D2 zu fangen, der mit seinem Besitzer Anakin Skywalker und Mace Windu im Wrack des Jedi-Kreuzers nach Überlebenden suchte. Windus Astromechdroiden R8-B7 hingegen konnten sie fassen und zerstörten ihn während eines kurzen Streits.[13] Zur gleichen Zeit nutzte der Frangawl-Kult vom Planeten Bardotta zwei Gundarks als Abschreckungsmittel gegen Eindringlinge in ihrer Festung auf dem Mond Zardossa Stix. Sie waren gemeinsam mit einem Bestienmeister nahe der Schnellbahn postiert, die zu ihrem Tempel führte. Als der Jedi-Meister Mace Windu und sein Gungan-Begleiter Jar-Jar Binks Ermittlungen zur Entführung der bardottanischen Königin Julia anstellten, ließ der Bestienmeister die Gundarks auf den Jedi los. Allerdings konnte Windu die Tiere besiegen und setzte seine Suche fort.[14] Später während der Klonkriege wurden auf der Minenwelt Katanos VII Gundarks in Cortosis-Rüstungen gesichtet. Daher entsandte der Jedi-Orden den Meister Lunis und dessen Padawan Obs Kaj. Die Minenarbeiter versuchten, die Jedi mit der Hilfe der Gundarks zu töten. Dabei starb Lunis, während Kaj mit einem Sternenjäger ohne Hyperraumantrieb zunächst die Flucht gelang. Allerdings wurde er dabei von Dooku abgeschossen.[3] Etwa zwanzig Jahre darauf, kurz vor der Schlacht von Yavin, ließ sich der Hutt Jabba Desilijic Tiure einen Gundark nach Mos Eisley auf Tatooine bringen, was sich als schwieriges Unterfangen herausstellte. In einem Kampf ließ er das Tier gegen einen Squill antreten und später gegen drei übergroße Womp-Ratten kämpfen. Während seiner Unterbringung tötete der Gundark drei gamorreanische Wachen des Hutten.[15]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  • Der Begriff Gundark wurde erstmals in Episode V – Das Imperium schlägt zurück verwendet, als Han Solo Luke Skywalker als fit genug ansieht, um einem Gundark die Ohren abzureißen, nachdem dieser durch einen Wampa-Angriff schwere Gesichtsverletzungen davongetragen hat und sich in einem Bacta-Tank erholen muss.
  • Während The Essential Guide to Alien Species angibt, dass der Xenobiologe Kym Kindyra eine langhalsige Spezies wegen ihrer Physiologie mit den echten Gundarks verglich und starb, bevor er seinen Fehler korrigieren konnte, erwähnt sein Nachfolger, dass der Wissenschaftler das Temperament der unbekannten Spezies mit den Gundarks verglich, sie vor seinem Tod jedoch nicht mehr benennen konnte. In beiden Fällen wird jedoch gesagt, dass der Begriff Gundark für die nicht-verwandte Spezies hängen blieb.
  • In Threats of the Galaxy wird beschrieben, dass die Männchen der Gundarks ihren Jungtieren das Kämpfen beibringen. Dem widerspricht The New Essential Guide to Alien Species, in dem die Weibchen als Mentorinnen angeführt werden.
  • Im Online-Rollenspiel The Old Republic gehören Gundarks zu den Gegnern auf dem Planeten Dromund Kaas und besitzen lediglich ihr primäres Armpaar. Dabei wird zwischen normalen Gegnern in Form des Gundark-Wildlings, schweren Gegnern, den Gundark-Kolossen und Elite-Gegnern, die als Gundark-Alphatiere bezeichnet werden, unterschieden. In einem früheren HoloNet-Eintrag auf der Internetseite des Spiels, in dem unter anderem auch die Gundarks vorgestellt wurden, fanden sich die in Aurebesh geschriebenen Stichwörter „Dromund Kaas“ und „Sith-Spawn“. Auf der Penny Arcade Expo wurden die Gundarks im Flashpoint Taral V in einem Walkthrough-Video der Entwickler als „Jungle Skin Flayer“ bezeichnet.
  • Für die Folge Die Ergreifung des Count aus der Fernsehserie The Clone Wars orientierten sich der ausführende Produzent George Lucas und Figurengestalter Kilian Plunkett stark an bisherigen Darstellungen aus dem Erweiterten Universum. Für kleinere Anpassungen orientierten sich die Gestalter an Fledermäusen und Wölfen, um dem Gundark ein tierisches Aussehen zu verleihen. Im Vergleich zu bisherigen Darstellungen besitzt der Gundark aus The Clone Wars ein etwas ausgeprägteres Fell und vier statt zwei Nasenlöcher, ähnlich einem Tauntaun. Des Weiteren wird in der Folge gesagt, Gundarks kämen lediglich auf Vanqor vor, jedoch sind sie laut allen übrigen Quellen galaxisweit verbreitet.
  • Die Töne des Gundarks in The Clone Wars wurden laut einem Blogeintrag auf StarWars.com durch eine Mischung der Geräusche eines kreischenden Papageis und eines Pferdes erzeugt.
  • Gundarks tauchen in dem 1993 erschienenen Super Nintendo Entertainment Sytem Videospiel „Star Wars: The Empire Strikes Back“ als schwache Gegner auf. In der Bedienungsanleitung dazu wurde der Name falsch geschrieben als „Gundarc“.