Providence-Klasse Dreadnought

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Providence Dreadnought.jpg
Providence-Klasse Dreadnought
Allgemeines
Hersteller:

Handelsföderation[1]

Serie:

Providence-Klasse[2]

Klasse:

Sternenzerstörer[2]

Technische Informationen
Länge:

2177,35 Meter[1]

Hyperraumantrieb:

vorhanden[3]

Schild(e):
Sensoren:

vorhanden[3]

Kommunikations-systeme:

Holoprojektor[3]

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:
Hangar:
Nutzung
Erste Sichtung:

22 VSY[4]

Rolle:

Kommandoschiff[6]

Flottenverbände:

Separatistenflotte[6]

Zugehörigkeit:

Der Providence-Klasse Dreadnought[2], auch Dreadnaught-Klasse Kommandoschiff genannt[8], waren große Schlachtschiffe der Konföderation unabhängiger Systeme zuzeit der Klonkriege. Sie wurden in der Regel als Kommandoschiffe über Militärbefehlshaber oder als Blockadeschiffe genutzt und unterschieden sich vor allem durch ihre Größe von den herkömmlichen Providence-Klasse Zerstörern.

Beschreibung[Bearbeiten]

Diese schwer bewaffneten Schiffe beschützten wichtige separatistische Welten wie Raxus Secundus, auf dem sich der Senat der Separatisten befand[9], oder die Gefängniswelt Lola Sayu.[10] Auch für Blockaden über feindlichen Welten nutze die Konföderation unabhängiger Systeme Schiffe der Providence-Klasse.[4] Auch die Installation von Thermoschilden war möglich.[4] Schiffe dieser Klasse galten als die größten der Flotte der Separatisten und waren so stark bewaffnet, dass sie eine Blockade eines Planeten sogar ohne weitere Unterstützung aufrecht erhalten konnten. Die Laserkanonen waren jedoch zu langsam, als dass sie kleinere Sternenjäger effektiv abschießen konnten, sodass Jedi-Sternenjäger in den Hangarbuchten der Klasse landen konnten.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Frühe Einsätze[Bearbeiten]

Ein Dreadnought explodiert über Christophsis.

Zum einen diente die neue Providence-Klasse zur Unterstützung der Flotte, die überall in der Galaxis in Kämpfe verwickelt war. Zum anderen nutzte die Konföderation die Entwicklung des Providence-Zerstörers zur Ablenkung, da sie zur gleichen Zeit einen viel größeren Schiffstyp entwickelte, nämlich die Subjugator-Klasse, die als riesiges Schlachtschiff konzipiert und im Alleingang mehrere Jedi-Kreuzer zerstören konnte.[11] frühe bekannten Einsätze des Dreadnoughts fanden über dem rohstoffreichen Planeten Christophsis statt, als der separatistische Admiral Trench mit seinem Kommandoschiff, der Unbesiegbar,[12] im Orbit des Planeten Stellung bezog und eine Blockade über der Welt errichtete. Trotz einiger Versuche die besetzte Welt zu befreien, scheiterte die Republik. Erst einige Zeit später gelang es Einsatzkräften unter Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker die Blockade zu durchbrechen, indem sie mithilfe eines experimentellen Tarnschiffs Trenchs Dreadnought angriffen und dabei zerstörten. Jenes Schiff war besonders ausgerüstet und verfügte über beinahe undurchdringliche Thermoschilde,[4] die in hochgefahrenem Zustand zwar den meisten Angriffen standhalten konnten, allerdings eine lange Ladezeit benötigten. So mussten die Schilde für eine längere Zeit heruntergefahren werden, wenn die Invincible ihre Ortungstorpedos abschossen, die der magnetischen Signatur von Tarnschiffen folgen konnten.[4] Außerdem verfügte sie über Verteidigungskanonen und Ionenkanonen.[13] Auch einige Zeit später nutzten die Separatisten ein Schiff dieser Klasse, um die republikanische Flotte über Ryloth auszulöschen. Dabei kamen zahlreiche Klonkrieger ums Leben und der Planet wurde von der republikanischen Versorgung abgeschnitten.[14] Auch der Droiden-General Grievous erkannte später den Nutzen dieser Schiffsklasse und gebrauchte beim Angriff auf Kamino ein Dreadnought der Providence-Klasse. Mit einer Flotte, die unter anderem ein Schiff dieser Klasse bei sich hatte, führte er den Angriff auf die republikanische Blockade und attackierte Tipoca-Stadt. Letzten Endes war der Angriff jedoch ein Fehlschlag und der Droiden-General ergriff die Flucht.[3] Kurz vor der Mission von Felucia war ein Dreadnought an der Vernichtung eines Medcenters beteiligt.[15]

Weitere Ereignisse[Bearbeiten]

Eines der Schiffe zusammen mit einer Bankenclan-Fregatte über Lola Sayu

Nach den Ereignissen auf Kamino, Christophsis und Ryloth reiste Padmé Amidala zusammen mit Ahsoka Tano nach Raxus, um mit der konföderierten Senatorin Mina Bonteri über Friedenspläne zu diskutieren. Dabei passierte das zivile Schiff, auf dem sich die beiden befanden, um nach Raxus zu gelangen, eine Blockade von Separatistenschiffen, die den Planeten beschützten. Unter den Schiffen befand sich auch ein Dreadnought der Providence-Klasse.[9] Im weiteren Verlauf des Krieges attackierte die Konföderation unabhängiger Systeme eine im Sullust-System befindliche Flotte der Republik. Asajj Ventress, die den Angriff auf die feindlichen Schiffe leitete, nutzte ein Dreadnought der Providence-Klasse als Kommandoschiff. Als der Sith-Lord Darth Sidious seinen Schüler Dooku beauftragte, Asajj Ventress zu töten, da ihre Macht zu stark war und eine Erschütterung in seinem Machtempfinden ausgelöst hatte, befand sich die Dunkle Jedi gerade auf dem Schiff, das nur kurze Zeit später von einem Zerstörer der Recusant-Klasse angegriffen wurde. Zwar konnte Ventress der kurz darauffolgenden Explosion entkommen, doch schwor sie Rache an Dooku und flog nach Dathomir, wo sie mithilfe der Nachtschwestern unter Talzin Attentate auf Dooku plante.[6] Später nutzte Dooku selbst ein Dreadnought, um über Toydaria einzukehren, nachdem er von den Nachtschwestern einen neuen Schüler namens Savage Opress zur Seite gestellt bekommen hatte, der in Wirklichkeit unter der Kontrolle der Machthexen stand. An Bord des Schiffs kam es schließlich auch zu einem Kampf, bei dem Ventress auftauchte und zusammen mit Opress gegen den Sith-Lord Dooku antrat. Als der Zabrak später erkannte, dass Ventress allein auf Rache aus war und sich nicht für Opress selbst interessierte, wandte sich der Schüler gegen seine beiden Meister, was dazu führte, dass Ventress und Dooku flohen und den Kampf in die technischen Korridore des Dreadnoughts verlegten. Während des Kampfes unterlag Ventress Dooku und floh von Bord. Opress selbst wurde an Bord des Schiffes schließlich von Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker in einen Kampf verstrickt, konnte allerdings entkommen und nach Dathomir reisen.[16] Mindestens ein Dreadnought der Providence-Klasse wurde im Verlauf des Krieges eingesetzt, um den Jedi-Kreuzer des Ratsmitglieds Even Piell anzugreifen. Dabei wurde der Jedi-Meister gefangen genommen und nach Lola Sayu gebracht, einer Gefängniswelt, auf dem die Zitadelle stand. Um den nötigen Schutz zu gewährleisten, hatte die Konföderation auch hier ein Dreadnought im Orbit stationiert.[10] Als die Republik den Planeten angriff, um die Gefangenen auf Lola Sayu zu befreien, nahm das Schiff zwar an der Kampfhandlung teil, konnte jedoch die Rettung der Jedi nicht verhindern.[17]

Ein Schiff dieser Klasse drang während des Bürgerkriegs auf Dac in die Atmosphäre des Planeten ein und entließ zwei Landungsschiffe, die Hydroid-Medusen in das Meer fallen ließen, um die vereinten Streitmächte der Konföderation unabhängiger Systeme und der Quarren zu unterstützen.[7] Ein weiteres Schiff unter dem Kommando des Droiden-Generals Grievous griff später den Jedi-Kreuzer der Jedi-Meisterin Adi Gallia an und vernichtete ihn. Später nutzte Grievous dasselbe Schiff, um ein Piratenschiff zu zerstören und wurde anschließend von mehreren Sternenzerstörern überrascht, die Gallia von Bord des Dreadnoughts befreiten. Grievous floh daraufhin von dem Schiff und kehrte in separatistischen Raum zurück.[5] Später war mindestens ein Dreadnought dieser Klasse an einer separatistischen Blockade über der Welt Umbara beteiligt. Die Blockade konnte jedoch von einer großen Anzahl republikanischer Schiffe durchstoßen werden.[18] Dennoch behielten mindestens drei Schiffe der Klasse Stellung über der Schattenwelt und lieferten sich im Verbund mit anderen Schiffen der Separatisten heftige Kämpfe mit den republikanischen Angreifern.[19] Während des Krieges waren große Teile der separatistischen Flotte über dem Planeten Serenno stationiert. Mindestens ein Schiff der Providence-Klasse war Bestandteil dieser Flotte. Später machte sich Grievous auf Befehl Dookus nach Dathomir auf, um die Welt anzugreifen.[20]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]