Das Auge des Sturms
| Das Auge des Sturms | |
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Eye of the Storm |
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Das Auge des Sturms ist eine zweiteilige Miniserie, die von Charles Soule im Rahmen des verlagsübergreifenden Literaturprogrammes Die Hohe Republik geschrieben und von Guillermo Sanna gezeichnet wurde. Die Geschichte erzählt in Rückblenden die Herkunft und den Aufstieg von Marchion Ro, Anführer der Nihil, und spielt zeitlich zwischen 252 VSY und 230 VSY, eingebettet in eine Rahmenhandlung nach den Ereignissen von Der gefallene Stern.
Handlung[Bearbeiten]
Erster Akt: Ro[Bearbeiten]
Szene I: Die Wahrheit[Bearbeiten]
Der Planet Everon ist von starken Stürmen geprägt, die auch die einheimischen Evereni beeinträchtigen. Dennoch akzeptieren sie die Begebenheiten ihrer Welt, bis zum Großen Sturm, der zahlreiche ihrer Häuser zerstört. In den Folgejahren dezimieren schlechte Politik und daraus entstehender Krieg die Evereni weiter bis sich Verbündete und sogar Familienmitglieder gegenseitig töten, da die Ressourcen knapp werden. Eine letzte Gruppe der Evereni verlässt den Planeten schließlich und trifft auf andere Bewohner der Galaxis. Durch die jahrelangen Entwicklungen ihrer Welt geprägt zeigen sie sich anderen sofort misstrauisch gegenüber und eröffnen lieber zuerst das Feuer. Dieses Verhalten lässt die Evereni zu Gesetzlosen und Gejagten werden, was ihre negative Einstellung weiter fördert. Sie lernen, sich nach außen hin unschuldig und schwach zu geben, um im richtigen Moment zuzuschlagen.
Szene II: Die Lüge[Bearbeiten]
Auf der Gaze Electric beobachtet Asgar Ro mit seiner Mutter Shalla, wie sich sein Sohn Marchion mit der bereits gebrechlichen Mari San Tekka anfreundet. Shalla sieht in Marchion die Zukunft ihres Volkes, doch Asgar will nicht länger abwarten und drängt darauf, die Nihil und Mari San Tekka jetzt zu nutzen, insbesondere da letztere bereits Einhundert Jahre alt ist. Shalla mahnt jedoch zur Geduld, weshalb Asgar sie kurzerhand umbringt. Andernorts unterhalten sich die Nihil Pan Eyta und Kassav Milliko darüber, ob ihre Gruppierung überhaupt rentabel ist, zumal immer mehr Piraten die Nihil verlassen wollen. In dem Moment trifft die Gaze Electric ein und Asgar Ro stellt sich als neues Auge anstelle von Shalla vor. Da Eyta und Milliko ihn nicht leiden können und sofort seine Kompetenz anzweifeln, bietet Asgar an, dass sie die Gaze Electric haben können, wenn sie es schaffen gegen seinen kleinen Sternenjäger zu bestehen, der von seinem Sohn geflogen wird. Eyta und Milliko lassen sich darauf ein und schicken ihre Jäger los, die für Marchion allerdings keine Gefahr darstellen, da er mithilfe von Mari San Tekka und eines eingebauten Pfadantriebs beliebig schnell und oft Hyperraumsprünge durchführen kann. Eyta und Milliko geben klein bei und nach einem Moment des Zögerns leistet Marchion dem Befehl seines Vaters Folge, das Feuer einzustellen. Asgar bietet den Nihil die Pfadtechnologie als neues Werkzeug an und leugnet auch, ihr neuer Anführer sein zu wollen. Stattdessen möchte er lediglich einen Anteil an der Beute und hinter den Kulissen als Auge der Nihil agieren. Eyta und Milliko gehen auf den Vorschlag ein und die Nihil organisieren sich unter ihrer Führung, die zu diesem Zeitpunkt aus dem Auge der Nihil Asgar Ro sowie den drei Orkanläufern Eyta, Miliko und Lourna Dee besteht.
Szene III: Die Tötung[Bearbeiten]
10 Jahre vor der Großen Katastrophe sieht ein emotionsloser Marchion zu, wie sein Vater stirbt. Er nimmt dessen Maske und begibt sich zu den Orkanläufern, denen er berichtet, dass Asgar getötet wurde. Das macht ihn zum neuen Auge der Nihil, wobei Milliko wie bereits zehn Jahre zuvor bei Marchions Vater, die Kompetenz infrage stellt.
Zweiter Akt: Marchion[Bearbeiten]
Szene I: Das Wrack[Bearbeiten]
Nach der Zerstörung der Starlight-Station und einer Übertragung von Marchion Ro, in der er sich als Anführer der Nihil-Piratenorganisation zu erkennen gibt und die Verantwortung für den Angriff übernimmt, berät Kanzlerin Lina Soh in ihrem Büro auf Coruscant mit Vertretern der Republikanischen Verteidigungskoalition (RVK), des Galaktischen Senats und des Jedi-Ordens über die Ursachen der Eskalation sowie über mögliche Gegenmaßnahmen. Admiral Kronara räumt offen ein, dass ein Versagen vorliegt und die Bedrohung durch die Nihil unterschätzt wurde. Senator Izzet Noor warnt davor, den Worten des vermeintlichen Nihil-Oberhaupts Glauben zu schenken, und fordert Maßnahmen zur Verteidigung des Äußeren Rands gegen weitere Piratenangriffe. Die Jedi-Ratsmitglieder Pra-Tre Veter und Yarael Poof betonen, dass der Jedi-Orden seiner Verantwortung gerecht werden wolle, weisen jedoch darauf hin, dass sich die Jedi derzeit gezwungen sehen, sich auf Coruscant zurückzuziehen. Mehrere Todesfälle haben gezeigt, dass Marchion über eine Waffe verfügt, die gezielt gegen den Orden eingesetzt wird. Ermittlungen von Jedi-Meister Emerick Caphtor ergaben bislang lediglich, dass es sich dabei um eine bislang unbekannte Kreatur handelt. Admiral Kronara wird angewiesen, mit einer Flotte der RVK in den Äußeren Rand aufzubrechen und die betroffenen Regionen abzusichern. Zudem weist sie ihren Berater Norel Quo an, sämtliche verfügbaren Informationen über Marchion zusammenzutragen.
Szene II: Die Jagd[Bearbeiten]
Einige Monate vor der Zerstörung der Starlight-Station stellt Marchion aus einem Kreis seiner loyalsten Anhänger eine persönliche Eliteeinheit zusammen, die Shear. Gemeinsam mit ihnen unternimmt er an Bord des Windschiffs Ikoru eine Expedition zur Heimatwelt der Namenlosen, mit dem Ziel, weitere dieser Kreaturen in seinen Besitz zu bringen. Wie bereits seine Vorfahren beabsichtigt er, diese Kreaturen gezielt als Waffe gegen den Jedi-Orden einzusetzen. Die Namenlosen besitzen die Fähigkeit, sich von der Macht selbst zu nähren und Machtnutzer in Staub zu verwandeln. Marchion hatte diese Eigenschaft bereits zuvor mithilfe des Großen Gleichmachers getestet, was zum Tod des Jedi-Meisters Loden Greatstorm führte. Zur Expedition gehören zahlreiche weitere Schiffe, die von Nihil-Rekruten gesteuert werden und lediglich als Ablenkung dienen. Ihr Zweck besteht darin, den energiegeladenen Weltraumnebel – den Schleier – an sich zu binden, der die Heimatwelt der Namenlosen umgibt. Während sämtliche Begleitschiffe in diesem Nebel zerstört werden, gelingt es Marchion und den Shear an Bord der Ikoru, die Planetenoberfläche zu erreichen. Auf dem Planeten bietet sich ihnen eine paradiesische Landschaft mit vielfältiger Flora und Fauna. Dort nutzt Marchion den Stab der Jahreszeiten, um die Namenlosen seinem Willen zu unterwerfen und sie in Ketten zu legen.
Szene III: Der Triumph[Bearbeiten]
Nach der Vernichtung der Starlight-Station inszeniert sich Marchion Ro vor seinen Anhängern und erklärt, er habe den Angriff veranlasst, um sicherzustellen, dass die Nihil weiterhin unabhängig leben können, ohne sich der Republik oder dem Jedi-Orden unterordnen zu müssen, deren Einfluss zunehmend in den Äußeren Rand vordringt. Zudem stellt er eine Technologie vor, an der seine Familie über Generationen hinweg gearbeitet hat und deren Entwicklung erst durch die Forschungen der Wissenschaftlerin Chancey Yarrow im Rahmen des Gravitationsherz-Projekts abgeschlossen werden konnte. Dabei handelt es sich um die Sturmsaat, kleine Navigationsbaken, die Marchion in seinem Einflussgebiet verteilt hat. Zusammen bilden sie ein Netzwerk, das den Hyperraumverkehr stört und den Nihil die alleinige Kontrolle über das betroffene Gebiet ermöglicht. Die dort eingesetzte RVK-Flotte, die sich auf dem Weg durch den Hyperraum in den Äußeren Rand befindet, wird von dieser Störtechnologie überrascht, aus dem Hyperraum gerissen und vollständig zerstört. Im Büro der Kanzlerin zeigen sich RVK-Techniker und ihr Berater geschockt über die Auswirkungen dieser Maßnahme und rätseln über das weitere Vorgehen. Die von den Nihil kontrollierte Okklusionszone umfasst rund zehn Sektoren, die von der Republik vollständig abgeschnitten sind.
Szene IV: Das Ende[Bearbeiten]
Marchion sieht sich auf dem Höhepunkt seiner Macht und konfrontiert den gefangenen Jedi-Meister Obratuk Glii mit seinem Triumph. Anschließend setzt er ihn dem Einfluss eines Namenlosen aus, was dazu führt, dass der Jedi zu Staub zerfällt.
Inhalt[Bearbeiten]
Covergalerie[Bearbeiten]
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Ausgabe 1
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Ausgabe 2