Octuptarra-Tri-Gefechtsdroide

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Octuptarra auf Utapau.jpg
Octuptarra-Tri-Gefechtsdroide
Allgemeines
Typ / Bezeichnung:

Kampfdroide[1]

Technische Informationen
Bewaffnung:

3 Laserkanonen[2]

Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme[1]

Der Octuptarra-Tri-Gefechtsdroide,[3] kurz auch als Octuptarra-Droide oder Tri-Droide bezeichnet,[4] war ein Kampfdroide in der Droidenarmee der Separatisten, der Ähnlichkeiten mit dem wesentlich größeren Octuptarra-Magna-Tri-Droiden besaß.[1] Er besitzt drei mehrgelenkige Beine und einen runden Kopf mit drei Laserkanonen, um damit bei vielen Feinden gleichzeitig großen Schaden anzurichten.[2] Einige dieser Droiden waren in Pau City, einer Stadt auf dem Planeten Utapau, stationiert, als sich General Grievous und der Rat der Separatisten dort versteckten. Nach der Ankunft des Jedi-Meisters Obi-Wan Kenobi und dem Angriff der Klonarmee waren sie an der Auseinandersetzung mit den Klonsoldaten beteiligt.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Octuptarra-Droide.jpg
Octuptarra Combat Tri-Droid
Allgemeines
Hersteller:

Techno-Union[1]

Klasse:

Klasse Vier[2]

Typ / Bezeichnung:

Kampfdroide[2]

Preis:

2.500 Credits[3]

Besondere Merkmale:
  • drei mehrgelenkige Beine[2]
  • kugelförmiger Kopf[2]
Technische Informationen
Größe:

3,60 Meter[2]

Farbe des Photorezeptors:

Rot[5]

Bewaffnung:
Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

Der Octuptarra Combat Tri-Droid, kurz auch als Octuptarra-Droide bezeichnet, war ein Kampfdroide der Techno-Union, der während der Klonkriege in der Droidenarmee der Separatisten eingesetzt wurde. Sein spinnenähnliches Äußeres war dem auf Skako heimischen Octuptarra nachempfunden. Der Droide verfügte über drei Laserkanonen, mit denen er dank seines rotierenden Körperbaus in mehrere Richtungen gleichzeitig feuern konnte. Die von den Separatisten insbesondere zu Kriegsbeginn eingesetzte Taktik, Octuptarra-Droiden in die Formationen der Klonkrieger zu schicken, um durch die Auslösung seines Selbstzerstörungsmechanismus ein speziell auf das Genom der Klone zugeschnittenes Virus freizusetzen, brachte dem Droiden in der republikanischen Armee den Spitznamen Virusdroide ein. Im Verlauf der Klonkriege wurden die Octuptarra-Droiden insbesondere durch ihren Einsatz auf Uba IV und Mikaster III bekannt. Im Zuge der Belagerungen im Äußeren Rand nahmen die Droiden auch an dem Angriff auf Coruscant und der Schlacht von Utapau teil.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der spinnenähnliche, 3,60 Meter große Körper des Octuptarra-Droiden[2] und sein Bewegungsmuster[7] waren den gleichnamigen dreibeinigen, gassackköpfigen Rebläufern von Skako nachempfunden. Sein ballonförmiger Kopf[2] wurde von drei hydraulischen Gliedmaßen mit je drei Gelenken getragen,[8] dessen magnetische Füße[3] mit molekularhaftenden Feldern ausgestattet waren. Ebenso wie der Krabbendroide konnte der Octuptarra-Droide in einer Vielzahl von Größen hergestellt werden. Die meisten Droiden besaßen in etwa die Größe eines Humanoiden[1] und gliederten sich fließend in die übrige Droidenarmee ein.[9] Die kleineren Modelle wurden gegen die feindliche Infanterie, die größeren wie der Tri-Droide als Kampfartillerieeinheiten eingesetzt.[1] Der Octuptarra-Droide bot im Gegensatz zu den größeren Tri-Droiden keine erschreckende Erscheinung, war allerdings deutlich beweglicher.[2] Die Herstellung eines Exemplars kostete 2.500 Credits.[3]

Seine rotierenden, mehrgelenkigen Bausätze erlaubten es dem Octuptarra-Droiden,[2] sich in Sekundenschnelle zu drehen und Ziele in einem 360-Grad-Winkel in sein Visier zu nehmen.[8] Da der Droide aufgrund seines symmetrischen Aufbaus keine blinden Punkte aufwies,[1] konnten seine Gegner kaum unbemerkt an ihn herankommen[2] oder seine Bewegungen voraussehen.[10] Das Kognitivmodul des Droiden,[8] das sich aus einem einfachen Prozessor, einem verbesserten Sensorpaket und einem internen Komlink zusammensetzte,[3] stellten jedoch ein einfaches Ziel für den gegnerischen Beschuss dar.[2] Zunächst waren im Kopf des Droiden als Teil des Selbstzerstörungsmechanismus Sprengsätze installiert.[3] Im Verlauf des Krieges wurde stattdessen jedoch ein Sprühkanister in seine zentralen Aushöhlungen eingesetzt. Das darin enthaltene Virus, das speziell das Genom der Klonkrieger angriff,[2] konnte entweder mit Sprühkanonen[4] oder über die Sprühdüsen an seinem Kopf freigesetzt werden.[1] Zu Beginn des Krieges stellte es eine beliebte Taktik dar, die Octuptarra-Droiden in gegnerische Infanterieformationen zu schicken, um den Kampfstoff dort gezielt in der Nähe größerer Gruppen von Klonsoldaten freizusetzen.[2]

Der Octuptarra-Droide verfügte über drei rotierende Laserkanonen. Er operierte für gewöhnlich gegen Infanterietruppen auf eine größere Entfernung, da Gegner seinen Kopf aus der Nähe besser anvisieren konnten[2] und er im Nahkampf auf seine drei Beine als Unterstützung angewiesen war, um potenzielle Ziele überhaupt sehen und angreifen zu können.[3] Jede der drei Laserkanonen war unter einem Fotorezeptor montiert, die es ihm erlaubten, Ziele unabhängig voneinander anzuvisieren.[10] Seine Rundum-Blasterkanonen boten dem Droiden einen Vorteil bei Hinterhalten.[4] Dabei konnte er sich außerdem wegen seines geringen Gewichts kopfüber von Vorsprüngen herunterhängen lassen. Obwohl der Droide als Anti-Infanterie-Einheit ausgelegt war,[1] konnte er mit seinem Dauerfeuer auch Panzerungen durchdringen.[10]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Verlauf der Klonkriege entwickelte die von der Spezies der Skakoaner dominierte Techno-Union einen dreibeinigen Angriffsdroiden, dessen Körperstruktur[1] und Bewegungsmuster sich an dem Octuptarra,[7] einem beliebten Haustier von ihrer Heimatwelt Skako, orientierte.[1] Der Octuptarra Combat Tri-Droid war der wichtigste Kampfdroide,[3] der von der Techno-Union entwickelt und hergestellt wurde und während des Krieges von ihr und ihren Verbündeten eingesetzt wurde.[10]

Die Befehlshaber der Separatisten fanden schnell heraus, dass sich der Octuptarra-Droide aufgrund der Angreifbarkeit seines kognitiven Modells eher dazu eignete, auf eine größere Reichweite zu operieren. Im ersten Kriegsjahr stellten Wissenschaftler der Separatisten mehrere Proben biologischer Waffen her, die speziell das Genom der Klonkrieger angriffen. Ein Sprühkanister mit dem Gift wurde in den Köpfen der Octuptarra-Droiden installiert[1] und ersetzte dort die Sprengsätze aus dem Selbstzerstörungssystem des Droiden.[3] Die Taktik, Octuptarra-Droiden in gegnerische Infanterieformationen laufen zu lassen, um dort das Virus freizusetzen, brachte dem Droiden unter den Klonsoldaten den Spitznamen „Virusdroide“ ein. Im Vorfeld der Schlacht von Uba IV warnte der Klon-Kommandant CC-1004 „Gree“ seine Soldaten vor den gegnerischen Virusdroiden und erinnerte sie daran, dass ein Kopfschuss Schadstoffe unbekannten Ursprungs freisetzen konnte. Daher wies er sie an, ihre Helmverschlüsse und Atemfilter zu überprüfen.[1] Im Verlauf der Auseinandersetzung gelang es der Republik nicht, die Droidenfertigungsanlagen der Separatisten auf Uba IV zu zerstören. Die Schlacht stellte jedoch einen der ersten Einsätze dar, bei denen Octuptarra-Droiden mit Viren gegen die republikanischen Streitkräfte eingesetzt wurden.[11] Auf Uba IV und auf Mikaster III suchten sich Octuptarra-Droiden einen Weg durch die Trümmer der Schlacht, um einen Säuredampf zu verbreiten, der sich durch die Rüstungen der Klonsoldaten fraß.[12] Der Republik gelang es jedoch schnell, ein Gegenmittel zu entwickeln.[1] Der Erfolg des Octuptarra-Droiden veranlasste die Techno-Union, ein größeres Modell, den Octuptarra-Magna-Tri-Droiden, zu produzieren, der als mobile Artillerie ausgelegt war.[3]

Die Dunkle Frau setzt Phase ein, um einem Octuptarra-Droiden zu entkommen.

Die Dunkle Frau setzte die Macht-Fähigkeit Phase ein und durchdrang eine Wand, um der Begegnung mit einem Octuptarra-Droiden zu entkommen.[3] In der Schlacht von Coruscant wurden zahlreiche Octuptarra-Angriffsdroiden von C-9979 Landungsschiffen auf den Planeten gebracht. Dort nahmen sie die Zivilisten unter Beschuss, die sich noch immer auf den Straßen aufhielten.[13] Als die Octuptarra-Droiden versuchten, über die linke Flanke der Klonsoldaten durchzudringen, wurden sie von den Jedi-Meistern Yoda und Mace Windu aufgehalten. Yoda zerstörte mehrere von ihnen, indem er ihre Köpfe mit seinem Lichtschwert von ihren Körpern trennte. Windu lenkte den Beschuss der Droiden mit seinem Lichtschwert auf seine Angreifer zurück.[5] Nach der Schlacht blieben zahlreiche Teile der zerstörten Droiden in den untersten Ebenen von Coruscants Straßencanyons zurück. Aus den Überresten der Octuptarra-Droiden wurden allerdings einige der mitgeführten Virenkulturen freigesetzt. Ein modifizierter Strang des Virus, das sich gegen das Genom der Klonsoldaten richtete, infizierte die Shashay und andere vogelartige Spezies und rief bei ihnen ein gehäuftes Auftreten von Häutungen hervor.[1] Einige Octuptarra-Droiden waren in Grievous’ geheimem Hauptquartier auf der zehnten Ebene von Pau City, einer Schlundlochstadt auf Utapau, stationiert,[2] als sich der Rat der Separatisten dort versteckte. Nach der Ankunft des Jedi-Meisters Obi-Wan Kenobi und dem Angriff der Klonarmee waren sie an der Auseinandersetzung mit den Klonsoldaten beteiligt[14] und verteidigten das Hauptquartier gegen die heranrückenden Klonsoldaten.[8]

Nach dem Ende der Klonkriege wurden die Octuptarra-Droiden wie die gesamte Droidenarmee der Separatisten abgeschaltet.[8] Trotzdem wurden auf Uba IV noch einige dieser Droiden eingesetzt. Dadurch erlangten die Octuptarra-Droiden den Ruf, genauso furchteinflößend wie die dort lebenden, die galaktische Gesellschaft meidenden Ubeser zu sein.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Octuptarra-Droiden mit vier Laserkanonen aus Clone Wars

Einzelnachweise[Bearbeiten]