Armierter Angriffstank-1

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Aat.jpeg
Armierter Angriffstank-1
Allgemeines
Hersteller:

Baktoid Rüstungswerke

Klasse:

Kampfpanzer

Technische Informationen
Länge:

9,75 Meter

Höchstge-schwindigkeit:

55 km/h

Antrieb(e):

Repulsorlift

Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:
Passagiere:

6 auf Trittbrettern

Beladung:

500 Kilogramm [1]

Nutzung
In Dienst gestellt:

33 VSY[2]

Einsätze:
Rolle:

Angriffspanzer

Zugehörigkeit:

Der Armierter Angriffstank-1, kurz AAT-1, wurde von den Baktoid Rüstungswerken für die Armee der Handelsföderation entwickelt und gebaut.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das unverwechselbare Aussehen des AAT ist geprägt durch den nach hinten aufsteigenden Rumpf, der auf einem halbkreisförmigen Sockel befestigt ist. Am oberen Ende der schrägen Konstruktion sitzt der voll drehbare Kanonenturm mit dem langen, schlanken Geschützrohr der primären Laserkanone. Eine Variante des Panzers hat eine zusätzliche unabhängige Laserkanone auf dem Turm montiert. Seitlich am Rumpf befindet sich an jeder Seite ein Ausleger mit den sekundären Laserkanonen samt Entfernungsmesser. Am vorderen Rand des massiven Sockels, in dem auch der starke Repulsorlift-Antrieb untergebracht ist, befinden sich die Auslassöffnungen der Energiegranatwerfer.

AATs attackieren den Feind auf Naboo

Für die insgesamt drei verschiedenen Arten von Munition sind es jeweils zwei, die sich symmetrisch gegenüberliegen. Die Allzweck-Hochenergiegranaten, die panzerbrechenden Geschosse und die besonders durchschlagskräftigen "Bunker-Knacker"-Granaten, die verschossen werden können, liegen in waagerecht gelagerten Magazinen im Sockel bereit, und werden aus Energiekokonkammern abgefeuert. Sind diese Magazine leer, können sie nicht, wie bei den meisten Fahrzeugen, von Hand aufgefüllt werden, stattdessen wird von speziellen Vorrichtungen, zum Beispiel am Landungsschiff, der komplette Sockel entfernt und gegen einen neuen, mit Munition gefüllten, ersetzt.

An Bord befindet sich ein Vierkammer-Multireaktor-Kraftwerk unterhalb des Turms, das zwei Energiegeneratoren rechts und links neben der Ausstiegsluke am Heck speist. Sie sind die einzigen ungepanzerten Punkte am gesamten Fahrzeug und damit auch die größte Schwachstelle, ein präziser Treffer genügt, um einen Totalausfall herbeizuführen. Von diesem wunden Punkt abgesehen war der Schutz des AAT nahezu perfekt. Die Frontpartie war sogar stabil genug, um problemlos durch starke Mauern hindurch zu brechen und nachfolgenden Einheiten so den Weg zu ebnen.

Die Besatzung, bestehend aus Kommandant, Pilot und zwei Kanonieren, war auf spezielle Sitzplätze verteilt. Der Kommandant saß im Kanonenturm, bediente von dort aus die Primärkanone und konnte aus einer Luke heraus das Schlachtfeld überblicken, und so den Angriff koordinieren. Der Pilot hatte seinen Sitz im vorderen Bereich hinter der Bugluke, die sich im Falle eines Ausfalls der Ortungs- und Sichtgeräte öffnen ließ. Er war zuständig für die Steuerung im Einsatz und auf dem Weg dorthin und sorgte beim Manövrieren für eine gute Schussposition. An die beiden Kanoniere rechts und links neben ihm gab er die Zielinformationen weiter, die er über die Scanner und Sensoren erhielt. Diese Kanoniere bedienten die sekundären Waffen. Neben den vier Crewmitgliedern im Inneren konnten noch sechs weitere B1-Kampfdroiden auf Trittbrettern an den Seiten mitgenommen werden.

Trotz ihrer Konzeption als traditioneller Sturmpanzer sind die AATs recht vielseitig. Sie sind auch für Straßenkämpfe und Patrouillenmissionen geeignet, bei denen sie schwerere Fahrzeuge oder besonders wichtige Fahrzeuge begleiten. Sie sind auf jedem Untergrund manövrierfähig und recht robust, zudem lassen sich leicht von einem Einsatzgebiet zum nächsten transportieren.

Geschichte[Bearbeiten]

Angriff auf Naboo[Bearbeiten]

Ein AAT, wie er auf Naboo zum Einsatz kam.

In der Schlacht von Naboo kamen die AATs nach vielen Manövern zum ersten Mal in einem wirklichen Krieg zum Einsatz. Sie wurden mithilfe von C-9979 Landungsschiffen, die jeweils 114 Stück von ihnen im Zielgebiet absetzen konnten, auf die Planetenoberfläche transportiert, und halfen bei der Besetzung Theeds. Sie wurden ebenfalls im Verbund mit anderen Einheiten der Handelsföderation dazu benutzt die Städte Parrlay, New Centrif und Vis anzugreifen, damit die Kommunikation zum Galaktischen Senat unterbrochen wurde. Im Verlauf dieser Schlachten stießen einige Verstärkungstruppen zu OOM-9, die eine kleine Anzahl anderer ATTs beinhalteten. Auch bei weiteren Einsätzen auf Naboo waren AATs ein großer Bestandteil der angreifenden Truppen.[3]

Auch im weiteren Verlauf der Kämpfe auf Naboo kamen ATTs zum Einsatz, beispielsweise bei dem Angriff auf die Stadt Spinnaker. Als sich später die Gungans mutig der Droidenarmee gegenüberstellten, fungierten sie als Begleitschutz für die MTT und als klassische Angriffspanzer. Als die Handelsföderation die Schlacht um Naboo verlor und das Droiden-Kontrollschiff im Orbit um den Planeten zerstört wurde, war es ein leichtes für die Gunganarmee, alle Einheiten der Handelsföderation zu vernichten.[4]

Klonkriege[Bearbeiten]

Ein in den Farben der KUS bemalter AAT

Schon zu Beginn der Klonkriege erfuhren einige Angriffspanzer eine visuelle Umgestaltung. So wurden sie in den Farben der KUS bemalt und auf der Hülle wurde das Zeichen der Konföderation ergänzt. Während der Schlacht von Thule setzte die Konföderation eine Reihe AATs ein, verlor jedoch gegen die Republik. Große Verwendung erfuhren die Panzer ebenfalls in der Schlacht um Christophsis, als die separatistischen Truppen die Kristallstadt stürmten. Mit der Ankunft weiterer Truppen der Separatisten wurden sogar noch weitere Panzer abgesetzt. Zusätzlich rückten die feindlichen Verbände im Schutze eines Schilds auf die Befestigungen der Republik zu, angeführt von Whorm Loathsom, der sich selbst in einem AAT befand. Letztlich konnte die Republik jedoch einen Sieg erlangen und die Separatisten mussten sich zurückziehen.[5][6]

Kurz nach den Geschehnissen auf Christophsis flog die Dunkle Jedi Asajj Ventress nach Rugosa, um dort den Plan der Republik zu vereiteln in den Toydarianern Verbündete zu finden. Unter ihrem Kommando standen auch einige AATs, die allesamt von dem Jedi-Meister Yoda vernichtet wurden.[7] Auch auf Maridun kamen die Angriffspanzer unter dem Kommando von Lok Durd zum Einsatz, wurden jedoch im Zuge der Schlacht um den Planeten zerstört.[8] Während der heftigen Kämpfe auf dem Planeten Ryloth benutzten die Separatisten ebenfalls eine große Anzahl der Panzer, um sich vor den angreifenden Truppen der Republik zu verteidigen. Mindestens sieben AATs versuchten die Bemühungen der Republik, zur Hauptstadt Lessu vorzudringen, zu vereiteln und feuerten in einem Canyon auf die vorrückenden AT-TEs. Mace Windu gelang es jedoch, mit einigen Klonen die Panzer zu zerstören, um den nachrückenden Einheiten den Vormarsch auf die Stadt zu ermöglichen.[9]

Poggle benutzt einen AAT zur Flucht

Nachdem die Republik von einer neuen geheimen Droidenfabrik auf Geonosis erfahren hatte, griff die Klonarmee unter der Führung einiger Jedi den Planeten abermals an. Während der schweren Gefechte auf der Planetenoberfläche kamen auch mehrere AATs zum Einsatz.[10] Auch Erzherzog Poggle benutzte ein solches Gefährt, um vor den Jedi zu fliehen und sich im Progate-Tempel mit Karina der Große zu treffen.[11]

Zuvor attackierte die Republik den Planeten Felucia, der von den Separatisten kontrolliert wurde. Auch hier kamen Angriffstanks zum Einsatz.[12] Im Jahr 21 VSY kamen einige Armierte Angriffstanks auf dem Planeten Cartao zum Einsatz. Während der Schlacht um den Planeten konnte sich die Konföderation jedoch nicht behaupten.[13] Im letzten Jahr der Klonkriege setzten konföderierte Truppen während der Schlacht von Mygeeto, Schlacht von Utapau und Felucia auch AATs ein. Mit dem Ende des Krieges und der Deaktivierung aller Droideneinheiten wurden die Angriffstanks nicht mehr genutzt.[14][15]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]