Sian Jeisel

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Sian Jeisel.jpg
Sian Jeisel
Beschreibung
Spezies:

Devaronianer[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Orange[1]

Haarfarbe:

Schwarz mit weißen Strähnen[1]

Augenfarbe:

Blau[1]

Biografische Informationen
Todesdatum:

19 VSY[2]

Beruf/Tätigkeit:

Jedi-Meisterin[3]

Zugehörigkeit:

Sian Jeisel war eine devaronianische Jedi-Meisterin, die nach dem Ausbruch der Klonkriege aus dem Jedi-Orden austrat, da sie nicht für die von Korruption beherrschte Republik kämpfen wollte. Der Verrat ihres Begleiters Sora Bulq während einer Zusammenkunft mehrerer Dissidenten auf Ruul veranlasste sie jedoch dazu, ihre Vorbehalte zu überdenken, in den Jedi-Orden zurückzukehren und sich als Jedi-Generalin zur Verfügung zu stellen. Jeisel war eine der Jedi, die in der Endphase des Krieges an der fünfmonatigen Belagerung von Saleucami teilnahmen. Im Zuge der Order 66 opferte sie sich, um dem Jedi-Meister K’Kruhk und einer Gruppe von Padawanen die Flucht vor den Klonkriegern aus einer Jedi-Ausbildungsstätte auf Bogden 3 zu ermöglichen.

BiografieBearbeiten

Vorbehalte gegen die RepublikBearbeiten

Sian Jeisel wurde aufgrund ihrer Machtsensitivität in den Jedi-Orden aufgenommen und stieg dort in den Rang einer Jedi-Meisterin auf. Ihre Spezies, die Devaronianer, weist eine hohe Zahl von Angehörigen auf, die ein Gespür für die Macht besitzen. Machtsensitive Devaronianerinnen neigen zu einem schnelleren und ausgeprägteren Wachstum als solche ohne eine Verbindung zur Macht.[5] Mit dem Ausbruch der Klonkriege in der Schlacht von Geonosis wurden die Jedi zu den Befehlshabern der Großen Armee der Republik im Kampf gegen die Konföderation unabhängiger Systeme bestimmt.[1] Jeisel war eine von mehreren prominenten Mitgliedern des Ordens,[6] die sich offen weigerten, die Rolle als Jedi-Generäle anzunehmen. Sie fürchtete, dass der Einfluss der korrupten Republik die Jedi selbst korrumpieren würden.[1] Aus Protest gegen die Beteiligung der Jedi an den Kriegshandlungen nahm sie ihr Austrittsrecht wahr und verließ den Jedi-Orden.[7] Jeisel wurde zur Anführerin einer Gruppe von Dissidenten,[1] die die Ansicht vertraten, dass die Republik ihre moralische Autorität zu herrschen verloren hatte.[8] Drei Monate nach dem Beginn der Klonkriege führte der angesehene Weequay-Jedi Sora Bulq Jeisel und drei weitere Anführer von Splittergruppen – K’Kruhk, Rhad Tarn und Mira – auf seinem Familienanwesen auf dem Mond Ruul zusammen. Allerdings war Bulq der Dunklen Seite der Macht verfallen und wollte das Treffen der Dissidenten nutzen, um eine Spaltung des Jedi-Ordens zu provozieren.[1] Er konnte Jeisel beinahe davon überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen.[3]

Über ihren Kontakt zu dem Jedi-Meister Quinlan Vos baten die Dissidenten Mace Windu, ein führendes Mitglied des Jedi-Rates, zu sich, um ihm ihre Bedenken über die Rolle der Jedi in dem gegenwärtigen Krieg mitzuteilen. Windu wollte die Dissidenten seinerseits dazu bewegen, in den Jedi-Orden zurückzukehren und sich als Generäle zur Verfügung zu stellen, um die hohen Verluste an Jedi aus den ersten Kriegsmonaten zu kompensieren. Jeisel traf ihn in einem Gespräch mit K’Kruhk am Wasserfall des Anwesens an, als sie den Weg zum Hauptgebäude mit ihrem Lichtschwert von Schlingpflanzen befreite. Daraufhin brachte sie ihre Sorge über die Zukunft der Jedi zum Ausdruck. Weder Windus Einschätzung ihrer Bereitschaft, für das Wohl des Ordens einzutreten, noch seine Überzeugung, dass die Jedi allein den Prinzipien der Republik dienten, vermochten sie von dieser Haltung abzubringen. Kurz darauf schlossen sich Bulq, Mira und Tarn ihrer Diskussion an. Allerdings schlug Bulq bald vor, sich für den Abend zurückzuziehen und das Gespräch am nächsten Tag fortzusetzen. Während er sich mit Windu zum Hauptgebäude begab, diskutierten die vier Anführer der Dissidentengruppen über die Möglichkeiten, die ihnen die Debatte mit Windu bieten würde.[1] Dabei begegnete sie den militanten Ansätzen der anderen Dissidenten mit ihrem besonnenen Einfluss.[7] Sie erklärte, die kommenden Unterhaltungen abwarten zu wollen, bevor sie ihren Erfolg einschätzen würde. Aufgrund von Bulqs Unterstützung gab sie sich jedoch zuversichtlich. Da sie sich in der Nähe des Wasserfalls nicht konzentrieren konnte, schloss sie sich Tarn und Mira an, um einen ruhigen Ort für ihre Meditation zu finden. Während sie auf einer Felsspitze meditierte, versuchte Mira, ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Jeisel wies sie jedoch ab, da sie nicht gestört werden wollte.[1]

Sian Jeisel tötet Rhad Tarn.

Kurz darauf wurden Jeisel und die anderen Jedi in der Macht auf eine Auseinandersetzung aufmerksam. Als sie, K’Kruhk und Tarn den Schauplatz erreichten, trafen sie Bulq in einem Lichtschwertkampf mit der Dunklen Jedi Asajj Ventress an, der es kurz zuvor gelungen war, Mira zu töten. Jeisel griff die Attentäterin mit ihrem Lichtschwert an. Allerdings stieß sie ihre Gegnerin mit einem Tritt in ihr Gesicht zurück. Als Windu den anderen Jedi zur Hilfe kam und Ventress veranlasste zu fliehen, warf ihm Tarn vor, mit der Dunklen Jedi zusammenzuarbeiten. Obwohl Windu von K’Kruhk in Schutz genommen wurde, äußerte Jeisel ihre Zweifel, ob er den Jedi-Meister noch gut genug kannte, um den Verdacht ausschließen zu können. Anschließend nahm Windu die Verfolgung der fliehenden Attentäterin auf. Da Tarn entschlossen war, ihn und Ventress einzuholen, hielt Bulq Jeisel und K’Kruhk dazu an, den anderen zu folgen. Als sie den Jedi-Ritter erreichten, war es Ventress jedoch gelungen, ihn auf die Dunkle Seite der Macht zu bekehren. Daraufhin verwickelte ihn Jeisel in einen Lichtschwertkampf. Während sie versuchte, ihn zurück auf die Helle Seite zu bekehren, gelang es ihm, sie mithilfe der Macht gegen eine Felswand zu werfen. Dabei verlor Jeisel ihr Lichtschwert. Als er auf sie losging, rief sie ihre Waffe mit der Macht zu sich und erstach ihn,[1] da sie keine andere Möglichkeit mehr sah, Tarn noch aufzuhalten.[9] Anschließend kam sie dem verwundeten K’Kruhk im Kampf gegen Ventress zur Hilfe. Allerdings wurde sie von der Dunklen Jedi schnell besiegt. Bevor Ventress in der Lage war, K’Kruhk zu töten, wurde sie von Windu angegriffen und zur Flucht gezwungen. Obwohl K’Kruhk und Jeisel fürchteten, dass die Attentäterin Bulq in Gefahr bringen würde, erklärte ihnen Windu, dass er ihren Gastgeber als Verantwortlichen für Ventress’ Angriff identifiziert hatte. Gleichzeitig wurden die drei Jedi von mehreren Kampfdroiden angegriffen. Daraufhin zogen sie sich auf Windus Schiff zurück und verließen den Mond. Windu erklärte den beiden Jedi, dass er ihnen ihren Werdegang freistellte. Er hoffte jedoch, dass sie den anderen Dissidenten von dem Zusammentreffen auf Ruul berichten würden. Während K’Kruhk glaubte, gegen das von Bulq repräsentierte Böse vorgehen zu müssen, sah Jeisel ihre Einwände gegen den Kampf für eine korrupte Republik nicht ausgeräumt. Windu machte ihr jedoch deutlich, dass sie als Jedi zusammenstehen sollten.[1]

Jeisel gab ihren Vorbehalt, für die Republik zu kämpfen, auf, als sie die Gräueltaten der Separatisten mit ansehen musste.[4] Sie schloss sich dem Jedi-Meister Tsui Choi an, als sie ihre Pflichten als Jedi-Generalin aufnahm.[7] Gemeinsam mit ihm und dem Jedi-Ritter Kai Justiss begleitete Jeisel viereinhalb Monate nach den Ereignissen auf Ruul den republikanischen Truppentransporter VCD987, der Verstärkung für die republikanischen Truppen auf Drongar beförderte. Allerdings wurde das Schiff von einer überlegenen Flotte der Separatisten abgefangen. Im Kampf gegen ihre Entertruppen mussten die Jedi und ihre Klonsoldaten immer weiter zurückweichen. Als die Jedi von mehreren Quarren umzingelt wurden, traten Dooku und Sora Bulq an die Gruppe heran. Dookus Verwunderung über ihre Anwesenheit begegnete Jeisel damit, dass sie ihre Bedenken im Angesicht der Bedrohung durch die Separatisten zurückgestellt hatte. Sie verhöhnte ihn damit, dass er für das Töten der Jedi keinen seiner Attentäter entsandt hatte. Dooku erklärte jedoch, an dem Tod von Jedi nicht interessiert zu sein, und bezeichnete Jeisels Behauptung, Bulq habe sie bei ihrer letzten Begegnung töten wollen, als Missverständnis, da sich dieser Auftrag gegen Windu – ein legitimes militärisches Ziel – gerichtet hatte. Stattdessen wollte er dafür sorgen, dass die Jedi mit einer Raumfähre in ein neutrales Gebiet gebracht wurden. Er hoffte, dass sich dieses Zeichen der Gnade unter den Jedi verbreiten und einige von ihnen veranlassen würde, ihre Zugehörigkeit zu hinterfragen und sich den Separatisten anzuschließen. Gegenüber Jeisel machte er deutlich, dass sie schon ihre Zweifel an dem Kampf für die Republik aufgegeben hatte und ihre Haltung zu den Separatisten deshalb noch einmal überdenken sollte. Nachdem Dooku befohlen hatte, alle überlebenden Klonkrieger zu töten,[4] kehrten die Jedi nach Coruscant zurück.[7]

Das Ende der KlonkriegeBearbeiten

Jeisel gehörte zu den Jedi, die während der Belagerungen im Äußeren Rand nach Saleucami entsandt wurden, um zu verhindern, dass die unter einer befestigten Caldera gezüchtete Schattenarmee der Morgukai den Planeten verlassen konnte. Da ein orbitales Bombardement auf die Klonanlagen durch einen starken Schutzschild und ein planetares Geschütz verhindert wurde, versuchten die Jedi unter dem Oberbefehl des Ratsmitglieds Oppo Rancisis und dessen durch die Kampfmeditation gewonnenen Taktiken in einer fünfmonatigen Belagerung der Bodenstellungen, mit gezielten Angriffen in die unterirdischen Anlagen der Separatisten vorzudringen, ihren Schildgenerator zu zerstören und das Geschütz außer Gefecht zu setzen. Während eines Angriffs auf den äußeren Schildgenerator und ein wichtiges Ionengeschütz, das die Verteidigungslinie am Rand der Caldera schützte, führte Jeisel die Klonsoldaten an der Seite von Rancisis’ Stellvertreter Quinlan Vos, K’Kruhk, Ausar Auset und A’Sharad Hett gegen die Morgukai an. Da die Angriffe der Schattenarmee immer weiter zunahmen, forderte sie von Vos Unterstützung aus der Luft an, um gegen das Ionengeschütz vorzugehen. Aayla Secura, die Befehlshaberin der Jägereinheiten, erklärte jedoch, dass es die geschwächten Truppen in der Luft nicht schaffen würden, die Schilde zu durchdringen, und die Bodentruppen diese Aufgabe übernehmen mussten. Daraufhin gab sich Jeisel verärgert, da sie genau dafür die Hilfe der Sternenjäger benötigte. Kurz darauf wurde Auset von dem Beschuss der Separatisten getötet. Der Treffer legte jedoch einen Zugangstunnel zu den unterirdischen Anlagen der Schattenarmee frei. Da Vos von seinen Agenten erfahren hatte, dass sie dadurch unter den Schild gelangen und den Generator sprengen konnten, wies er Jeisel an, ihn in die unterirdischen Tunnel zu begleiten. Als sie ihr mangelndes Vertrauen zu Vos’ Spionen zum Ausdruck brachte, bemerkte der Jedi-Meister, dass sich ihre Zweifel vor allem gegen ihn – einen früheren Doppelagenten, der unter Dookus Einfluss zeitweise der Dunklen Seite verfallen war – richteten. Auf dem Weg zu dem Generator erklärte sie ihm, dass sie aufgrund der Erfahrungen, die sie mit Sora Bulq gemacht hatte, und Vos’ Taten im Auftrag von Dooku nicht sicher war, ob er ihre Sache wirklich unterstützte. Nachdem die Jedi den Generator mit Zeitzündern ausgestattet hatten, zogen sie sich aus den Tunneln zurück. Allerdings verletzte sich Jeisel bei der Explosion leicht. Nach der Zerstörung des Schildes waren die Sternenjäger in der Lage, die Geschütze auszuschalten. Daraufhin rückte die republikanische Armee weiter in die Stadtmitte vor. Als K’Kruhk am Abend Jeisels Wunden versorgte, sprach sie ihn darauf an, dass er Vos vorbehaltslos akzeptierte, obwohl ihn der Jedi-Meister bei einem Attentatsversuch auf den Senator Viento beinahe getötet hatte. K’Kruhk erklärte ihr, dass er ihm gegenüber keinen Groll hegte, da er seinen Irrtum eingesehen hatte. Jeisel machte jedoch deutlich, dass sie Vos persönlich töten würde, wenn er die anderen Jedi betrügen sollte.[3]

Während K’Kruhk und Jeisel in der Nacht am Posten Neunzehn Wache hielten, brachte sie ihre Bedenken erneut zum Ausdruck, da Vos von einer Aufklärungsmission am Abend nicht zurückgekehrt war. Gleichzeitig spürten die beiden Jedi in der Macht einen drohenden Angriff. Als sie unmittelbar darauf von zahlreichen Morgukai angegriffen wurden, forderte Jeisel Verstärkung an. Allerdings nutzten die Separatisten den Angriff auf das Lager als Ablenkung, damit Sora Bulq ein Attentat auf Oppo Rancisis durchführen konnte. Als die Jedi nach dem Ende des Überfalls bei dem Leichnam des thisspiassianischen Jedi-Meisters zusammenkamen, äußerte Jeisel den Verdacht, dass Vos für den Tod des mit Lichtschwertwunden versehrten Oberbefehlshabers verantwortlich war. Obwohl K’Kruhk sofort erwiderte, dass sie mit dieser Anschuldigung zu weit ging, hielt es Jeisel für möglich, dass er immer noch als Doppelagent arbeitete und seine Rückkehr zu den Jedi nur vorgetäuscht hatte. Vos wies jedoch darauf hin, dass er als Rancisis’ Stellvertreter genügend Gelegenheiten gehabt hatte, um den Jedi-Meister zu töten, ohne den Verdacht auf sich zu lenken. Jeisel spürte in der Macht, dass er ihr wahrheitsgemäß geantwortet hatte. Da mit Rancisis der Jedi gestorben war, der mit der Kampfmeditation die Strategie der republikanischen Armee auf Saleucami bestimmt hatte, und er seine Pläne niemandem mitgeteilt hatte, glaubte Jeisel, dass ihnen nun jede Möglichkeit verwehrt war, seine Strategie zu erfahren. Vos erklärte ihr jedoch, dass er über psychometrische Fähigkeiten verfügte, die es ihm erlaubten, seine Pläne aus dem Leichnam zu lesen. K’Kruhk, der diese Behandlung für eine Schändung des verstorbenen Jedi-Meisters hielt, wurde dabei von Jeisel besänftigt. Sie machte ihm gegenüber deutlich, dass sie nur so einem Gegenschlag der Separatisten zuvorkommen konnten. Vos entwarf insgeheim eine eigene Strategie, die ihm die Gelegenheit bieten würde, Sora Bulq zu töten. Er hielt Bulq für den zweiten Sith-Lord, den er seit seiner Mission als Doppelagent in Dookus Vertrautenkreis zu identifizieren versucht hatte. Er berichtete den anderen Jedi, dass Rancisis das planetare Geschütz gleichzeitig auf dem Landweg und aus der Luft hatte angreifen wollen. Der Großangriff sollte von einer kleinen Gruppe von Jedi ablenken, die das Lager der Separatisten infiltrieren und ihren Schildgenerator zerstören würde. Nachdem die Bodentruppen das planetare Geschütz eingenommen hätten, sollte die von Kapitän Sagoro Autem befehligte Flotte die Klonanlagen mit einem Orbitalbombardement vernichten. Um das Szenario glaubhaft zu gestalten, musste die gesamte auf Saleucami stationierte Streitmacht zum Einsatz kommen. Jeisel sollte dabei den Vormarsch der Bodentruppen befehligen. Nach der Einsatzbesprechung führten die Jedi die rituelle Feuerbestattung für Oppo Rancisis durch. Als Hett die anderen aufforderte, auch der anderen auf Saleucami gefallenen Jedi zu gedenken, sprach Jeisel den Namen Durnar aus.[3]

Sian Jeisel hält die Klonkrieger auf.

Jeisel und K’Kruhk führten den Bodenangriff der republikanischen Armee an. Als Quinlan Vos und Aayla Secura den Schutzschild zerstören konnten, drangen die republikanischen Truppen weiter vor, um die aus dem Untergrund hervorkommenden Morgukai auszuschalten. Indem die Jedi-Ritterin Xiaan Amersu ihren Sternenjäger in das planetare Geschütz lenkte, war es Autems Flotte möglich, die Caldera aus dem Orbit zu bombardieren. Nach dem Ende der Kampfhandlungen sprach Jeisel Vos darauf an, dass er den Plan für den entscheidenden Angriff selbst entworfen hatte. Obwohl er für seine Lüge um Entschuldigung bat, sah sie dafür keine Notwendigkeit, da er ihre drohende Niederlage abgewendet hatte. Sie betrachtete die vorangegangenen Ereignisse als Anlass, wieder Vertrauen zu Vos aufzubauen.[3] Während des Aufbruchs der republikanischen Armee von Saleucami erfuhren Jeisel und K’Kruhk, dass sie sich umgehend den Truppen von Ki-Adi-Mundi in der Schlacht von Mygeeto anschließen sollten. Nachdem sie sich von Vos und Secura verabschiedet hatten, brachen sie mit einem Theta-Shuttle und einer Eskorte von ARC-170-Sternenjägern auf. Kurz bevor die Schiffe die Kreuzung an der Braxant-Strecke erreichten, an der sie in den Hyperraum springen sollten, wurden sie von einer Fregatte der Freigiebigkeit-Klasse angegriffen. K’Kruhk erdachte jedoch einen Trick, um mit einem schnellen Abdrehen die Fregatte zu verwirren und in den Hyperraum zu entkommen. Da die Fähre bei dem Zwischenfall beschädigt worden war, landeten die Schiffe auf dem Gelände einer Ausbildungsstätte des Jedi-Ordens auf dem Mond Bogden 3. Dort trafen die Jedi und ihre Soldaten auf die Jedi-Meisterin Du Mahn und den Fledermausfalken-Clan. Die Zeit, in der sich die Klonkrieger um die Reparatur des Schiffes kümmerten, verbrachten die Jedi bei einem von der Padawan Chase Piru zubereiteten Mahl. Jeisel bedankte sich bei ihr dafür, dass sie nach der wochenlangen Verpflegung durch Rationskartons eine so gelungene Mahlzeit zu sich nehmen konnten. Während ihres Aufenthalts erhielten die Soldaten die Order 66 – den Befehl an alle Klonkrieger, die Jedi als Verräter an der Republik umgehend hinzurichten. Als sich die Soldaten gegen sie wandten, wies Jeisel die anderen Jedi an, den Blasterbeschuss mit ihren Lichtschwertern abzublocken. Dabei ignorierte sie Pirus Sorge um das Wohlbefinden der Jünglinge. Zusammen zogen sich die Jedi, die den überraschenden Angriff der Soldaten überlebt hatten, aus dem Gebäude zurück. Als K’Kruhk die Jedi-Meisterin aufforderte, sich auf die Fähre zu begeben, erklärte sie, die Stellung an der Tür halten zu wollen, um ihm und den Jünglingen genug Zeit für ihre Flucht zu verschaffen. Da sie wusste, dass die Klonkrieger sie in wenigen Sekunden überwältigen und dann auf die anderen Jedi losgehen würden, setzte Jeisel einen leichten Macht-Stoß auf den Thermaldetonator ein, den einer der Soldaten in der Hand hielt. Jeisel wurde in der entstehenden Explosion getötet. K’Kruhk und die Jünglinge konnten daraufhin mit der Fähre von Bodgen 3 entkommen.[2]

In The New Essential Chronology, einer im Jahr 36 NSY erschienenen Chronik der galaktischen Geschichte, behauptete der Historiker Voren Na’al, dass Jeisel die Ausführung der Order 66 überlebt hatte. Seiner Darstellung zufolge war sie nach dem Sturz des Jedi-Ordens zu einem Leben auf der Flucht vor Kopfgeldjägern und Agenten von Darth Vader gezwungen worden.[10]

Persönlichkeit und FähigkeitenBearbeiten

Sian Jeisel bereitet sich auf den Kampf mit Rhad Tarn vor.

Sian Jeisel galt als eine außergewöhnliche Jedi mit exzellenten Fähigkeiten als Kämpferin, die stets dazu bereit war, Mission mit einem hohen Risiko zu unternehmen.[1] Mit dem Ausbruch der Klonkriege wurde sie eine der aggressivsten Kritiker an der Entscheidung des Jedi-Ordens, als Befehlshaber der Klonarmee zu fungieren. In dem Glauben, dass die Republik ihre moralische Autorität verloren hatte,[8] äußerte sie offen ihre Missbilligung, für die in ihr vorherrschende Korruption einzutreten. Sie war davon überzeugt, dass der Dienst für etwas so Verdorbenes auch die Jedi korrumpierte, und konnte sich nicht vorstellen, dass sich die Republik grundlegend zum Besseren ändern würde. Ihre Bedenken brachte Jeisel durch ihre Sorge zum Ausdruck, dass das Ende des Krieges mit einer hohen Todeszahl einhergehen würde.[1] Mit ihrer Haltung gegen die zunehmende Militarisierung des Jedi-Ordens verfolgte sie eine von Vernunft geprägte Verhandlungsstrategie, die sich von den aggressiveren Ansätzen der anderen Dissidenten abhob.[7] Dabei beharrte sie auf den Idealen der Jedi. Im Lichtschwertkampf mit Rhad Tarn versuchte sie vergeblich, ihn wieder auf die Helle Seite der Macht zu ziehen. Sowohl gegen ihn als auch gegen Ventress gewannen ihre Gegner bald die Oberhand. Trotzdem konnte die Jedi-Meisterin Tarn töten, als er, kontrolliert von der Dunklen Seite, auf die entwaffnete Jedi losging. Jeisel hielt nach den Ereignissen auf Ruul anfangs an ihren Einwänden fest,[1] gab ihren Vorbehalt, für die Republik zu kämpfen, aber auf, als sie die Bösartigkeit der Separatisten sah.[4] In dem Wissen, wie leicht Dooku und seine Anhänger die Jedi für ihre Zwecke verführen konnten, brachte Jeisel Quinlan Vos kein Vertrauen entgegen und erklärte sogar, ihn persönlich töten zu wollen, wenn er die anderen Jedi betrog. Deshalb äußerte sie offen ihren Verdacht, dass er für den Tod von Oppo Rancisis verantwortlich war. Als seine Strategie den Erfolg der Republik auf Saleucami sicherte, glaubte sie jedoch, ihm wieder vertrauen zu können. Seine Verwunderung darüber, dass sie ihm seine Täuschungsabsichten nicht übelnahm, begründete sie damit, dass das Lügen zu der Mystik der Jedi gehörte.[3] Als sich die Klonkrieger im Zuge der Order 66 gegen die Jedi wandten, ignorierte Jeisel Pirus Sorge um die Jünglinge und konzentrierte sich darauf, den Blasterbeschuss mit ihrem Lichtschwert abzuwehren. Auf der Flucht blieb sie zurück, um die Klonkrieger so lange aufzuhalten, dass K’Kruhk und die Jünglinge mit der Fähre entkommen konnten. Sie war sich dessen bewusst, dass sie gegen die Übermacht der Soldaten nur wenige Sekunden ankommen würde. Deshalb löste sie mithilfe der Macht einen Thermaldetonator aus, obwohl dessen Explosion auch sie erfassen würde.[2]

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

Sian Duursema als Jeisel auf der Celebration III

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jan Duursemas Eintrag in den Jedi Council Forums auf TheForce.net
  2. Randy Stradleys Eintrag in den Foren von Dark Horse Comics