Benutzer:Moddi/Restimp

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Das Zeichen des Imperiums

Das Restimperium, Imperiale Restwelten oder auch Überreste des Imperiums war umgangssprachlich die Bezeichnung für Welten, Sektoren und Gebiete, welche über den Tod Palpatines hinaus nach dessen Neuer Ordnung lebten und herrschten. Bei diesen Namen handelt es sich um Fremdbezeichnungen, meist durch Bürger der Neuen Republik oder der Galaktischen Allianz. Sie selbst bezeichneten sich als Galaktisches Imperium beziehungsweise Imperium oder sahen sich in dessen Nachfolge. Allerdings wurden unter dieser Bezeichnung die verschiedensten imperialen Fraktionen zusammengefasst, auch wenn diese selbst garnicht zusammengehörten. Letztendlich schieden viele dieser Fraktionen aus und nur das „Wahre Imperium“ unter dem militärischen Oberbefehl von Admiral Gilad Pellaeon blieb von den verschiedenen Kriegsherr-Fraktionen – wie zum Beispiel das Tiefkern-Imperium – übrig. Nachdem Pellaeon mit der Neuen Republik einen Friedensvertrag schloss, bezeichnete der Begriff Restimperium ausschließlich die verbliebenen imperialen Gebiete im Äußeren Rand, da sie als legitime Erben des Imperiums angesehen wurden.

Begriffsklärung[Bearbeiten]

Restimperium, Imperiale Restwelten oder andere Namen war die Bezeichnung für das Imperium, oder dem Imperium zugehörige Gebiete, ab etwa einem Zeitpunkt nach Admiral Daalas zweiten Feldzug im Jahr 12 NSY, als die galaxisumspannende Macht von Palpatines Reich rapide schrumpfte. Diese Namen waren aber nicht selbst gewählt, sondern wurden ihm von Politikern, Militärs und Bewohnern der Neuen Republik gegeben, während es sich selbst weiterhin als Imperium bezeichneten und zugehörig fühlten. Hierbei ist anzumerken, dass diese Bezeichnung nicht den Namen des Staatskörpers Galaktisches Imperium abgelöst hat, sondern nur eine Fremdbezeichnung darstellt und vielmehr als eine geschichtliche Epoche des Imperiums angesehen werden muss. Wenn auch Begriffe wie die Überreste des Imperiums für sämtliche nach Endor verbliebenen Elemente des Imperiums – auch auf Kriegsherren – verwendet wird, so wurde der Ausdruck Restimperium im späteren Verlauf des Galaktischen Bürgerkrieges immer mehr zum Synonym für die imperiale Fraktion, welche sich unter Admiral Gilad Pellaeon gruppierte. Dennoch gab es bis nahezu zum Ende des Krieges verschiedene Fraktionen, welche unter diese Begriffe zusammengefasst und bezeichnet wurden oder werden können.

Geschichte[Bearbeiten]

Niedergang der Neuen Ordnung[Bearbeiten]

Machtvakuum nach Endor[Bearbeiten]


Der letzte Großadmiral[Bearbeiten]


Das Dunkle Imperium[Bearbeiten]

Im Jahr 10 NSY waren die meisten Streitkräfte der Neuen Republik im Äußeren Rand der Galaxis im Einsatz und infolgedessen verfügten die republikanischen Kernwelten nur über eine minimale Verteidigung. Dies machte sich der Imperator zu nutze; Palpatine war es mittels eines Klons gelungen, die Schlacht von Endor zu überleben und hatte in der Folgezeit seine alten Streitkräfte gesammelt und bei Byss eine neue Streitmacht zusammengestellt. So hatte er neben dem Tiefkern-Imperium auch die imperialen Gebiete des Äußeren Randes geeint, wobei ihnen nicht bekannt war, wer das Kommando über die neue imperiale Allianz hatte, die sich nun gegen die Neue Republik zu Feld zog. Nach der Eroberung von Metellos und Kaikielius durch die Byss-Streitkräfte konnte schließlich die Einnahme von Coruscant erfolgen, worauf sich Angriffe auf Aargau und Anaxes anschlossen. Mit der Liste des Project Haven zog sich die Führungsspitze der Republik derweil zur Basis Bergspitze auf Da Soocha V im Hutt-Raum zurück. Kriegsherr Harrsk richtete sich zuerst nach Giju und Frego, bevor er Andalra und Gandeal mit seinen Streitkräften angriff; sein ehemaliger Konkurrenzt Teradoc griff von seinem Einflussbereich im Kern aus Corellia und Trellen an. Weiterhin konnten im Kern sowohl Chandrila, Esseles und Ralltiir vom Imperium besetzt werden. Im Äußeren Rand konzentrierten sich die imperialen Gebiete und die Pentastar-Koalition auf Orinda, Obroa-skai, Drearia und Columex, welches sich auch ergab, bevor Ord Mantell, Dorin, Bilbringi und Palanhi neben Uviuy Exen zum Schlachtfeld wurden. Die Byss-Streitkräfte vereinten sich schließlich bei Borleias und Brentaal mit den Truppen des Äußeren Randes.

Nach all diesen Erfolgen brach schließlich die Imperiale Meuterei zwischen den zuvor geeinten Fraktionen des Imperiums aus. Während es das erklärte Ziel des Imperators war, die Uneinigkeit unter seinen Untergebenen zu nutzen, um die Besten auszusortieren, nutzte die Neue Republik zwei erbeutete Sternenzerstörer, um die Verwirrungen und Konflikte innerhalb des Imperiums weiter anzuheitzen. Unter dem Kommando von Luke Skywalker, Lando Calrissian und Wedge Antilles stürzte die Befreier jedoch über Coruscant, das mittlerweile zum Schlachtfeld der imperialen Streitkräfte geworden war, ab, weshalb der Millennium Falke mit Han und Leia Solo aufbrach, um die zurückgebliebene Besatzung zu retten. Einzig Luke verblieb nach eigenem Willen auf Coruscant und wurde von einem Macht-Sturm erfasst, der ihn auf ein Kerkerschiff auf dem Weg nach Byss brachte. Dort zog Imperator Palpatine ihn auf die Dunkle Seite der Macht und machte ihn zu seinem Oberkommandeur, der nun die Streitkräfte des Imperiums kommandierte. Gleichzeitig startete er mit seinen neuentwickelten Weltenverwüstern einen Angriff auf Mon Calamari, wo starke Verwüstungen auf der Heimatwelt der Mon Calamari angerichtet wurden. Bei der Verteidigung, organisiert von Militärs wie Lando Calrissian und Garm Bel Iblis, verlor die Neue Republik unter anderem den Sternenzerstörer Emanzipator; zur selben Zeit machten sich Han und Leia auf dem Weg nach Nar Shaddaa, um dort Unterstützung zu erlangen, die dabei helfen sollte, Luke von der Dunklen Seite zu retten. Jener hatte insgeheim bereits alle Bemühungen darangesetzt, dem Imperium von Innen heraus Schaden zuzufügen. Leia und ihren Verbündeten gelang es zwar, nach Byss vorzudringen, doch kehrten sie nur mit Lukes Droiden R2-D2 zurück, welcher jedoch die Kommandocodes für die Weltenverwüster gespeichert hatte. Während Luke zwar viele Klone des Imperators zerstören konnte, gelang es dem Imperator, ihn erneut auf seine Seite zu ziehen. Derweil gelang es den Streitkräften bei Mon Calamari mit der Unterstützung von R2-D2, die Weltenverwüster außer Gefecht zu setzen. Die letzte Konfrontation im Orbit von Da Soocha brachte schließlich ein vorläufiges Ende für den Imperator und den Supersternzerstörer Eclipse, da Leia und Luke ihre Kräfte gemeinsam gegen ihn einsetzten und er somit die Kontrolle über seinen entfesselten Machtsturm verlor.

Die Schattenhand-Strategie[Bearbeiten]

Siehe auch: Operation Schattenhand#Verlauf

Bewahrung der Neuen Ordnung[Bearbeiten]

Das zerstrittene Reich[Bearbeiten]


Vereinigungsbestrebung im Tiefkern[Bearbeiten]

Hoffnungsschimmer[Bearbeiten]

Das geschlagene Reich[Bearbeiten]

Fortbestand der Neuen Ordnung[Bearbeiten]

Die Sehnsucht nach Frieden[Bearbeiten]

19 Jahre nach Zerstörung des ersten Todessterns war das Imperium am Ende. Das einzige galaxisumspannende Reich war auf acht Sektoren am Äußeren Rand zusammengeschrumpft, welche zusammen nur noch knapp tausend bewohnte Welten zählten. Die einstmals mächtige Imperiale Raumflotte war nur noch ein Schatten seiner selbst. Von den ca. 25.000 Sternenzerstörern waren nur noch zweihundert übrig. Unter diesen Rahmenbedingungen konnte ein ernsthafter Krieg gegen die Neue Republik nicht fortgeführt werden. Dies erkannte Admiral Pellaeon und versuchte das Imperium zu einem Friedensvertrag zu bewegen.

Als erstes ließ er den Rat der Moffs zusammenkommen und unterbreitete ihnen den Vorschlag. Aus seiner Sicht war der Krieg schon seit Jahren verloren, nur die Führungsebene hatte dies nie einsehen wollen. Doch nun wurden sie mit der unangenehmen Wahrheit konfrontiert. Pellaeon war klar, dass sie nicht sonderlich von der Idee begeistert waren - zwei der Moffs wollten sogar den Saal verlassen - jedoch stimmten sie letztendlich zu. Anschließend machte sich Pellaeon auf einige der höheren Offiziere zu bereisen, um ihnen von seinem Vorschlag zu überzeugen.

Datei:HandofThrawnEC.jpg
Das Triumvirat

Zeitgleich begann Moff Vilim Disra ein Komplott, um mithilfe eines Schauspielers und eines ehemaligen Gardisten die Macht über das Imperium zu übernehmen und dem drohenden Ende der alten Eliten und des Kampfes gegen die Rebellion abzuwenden. Der Schauspieler Flim wurde hierfür durch einige Operationen optisch an den verstorbenen Großadmiral Thrawn angeglichen, um in seine Rolle zu schlüpfen. Obwohl es weithin bekannt war, dass der Großadmiral in der Schlacht von Bilbringi starb, sollte seine Rückkehr inszeniert werden, um mit seinem erscheinen die Truppen zu motivieren und dem Imperium zum weiterkämpfen zu bringen. Des Weiteren sollte das Auftauchen des Caamas-Dokuments die Neue Republik in ein kollektives Chaos stürzen, in dessen Folge das Imperium erneut Aufsteigen würde.

Pellaeon hatte derweil seine Reise beendet und flog zum Planeten Pesitiin, um sich dort General Garm Bel Iblis zu ergeben und einen Friedensvertrag auszuhandeln. Während dieser Zeit war er komplett von der Außenwelt abgeschlossen und bemerkte nicht, dass sich Disra mit Hilfe Flims die Kontrolle über vier Sternenzerstörer erschlich, um sie in einem heiklen Plan einzusetzen, welcher Major Tierce Feder entsprang. Drei der Sternenzerstörer sollten, mit Tarnfeldern ausgerüstet, bei Bothawui einen Vernichtungsschlag durchführen, nachdem sich dort Mitglieder der Neuen Republik aufgrund der Caamas-Frage selber bekämpfen würden. Der vierte Sternenzerstörer Gnadenlos sollte zuerst Pellaeons Boten abfangen und danach einige Missionen mit dem Dreiergespann durchführen.

Doppeltes Spiel[Bearbeiten]

Während Admiral Pellaeon vom Imperium abgeschieden auf Bel Iblis wartete, begann das Triumvirat Flim in seiner Rolle als Thrawn einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Zusammen mit einem Abfangkreuzer begab sich die Gnadenlos auf Abfangkurs mit der Glücksdame, welche neben Lando Calrissian auch den diamalischen Senator Porolo Miatamia beherbergte. Bei diesem Aufeinandertreffen, dessen Planung Tierces Kopf entsprang, verkündete Thrawn seine Rückkehr. Des Weiteren bot er den beiden seine Hilfe zur Beilegung der sich langsam aufbauschenden Caamas-Krise an. Anschließend wurden die beiden wieder freigelassen, welche dieses Treffen umgehend hohen Mitgliedern der Neuen Republik als auch dem Senat meldeten. So verbreitete sich die Nachricht über die Rückkehr des nichtmenschlichen Großadmirals in der Galaxis.

Um weiter Zeit zu schinden entsandte Moff Disra die Cavrilhu Piraten nach Pesitiin um dort Pellaeon anzugreiffen. Sie sollten zwar keinen echten Schaden anrichten, jedoch mit ihren Schiffen, welche Corelliansiche Hoheitsinsiginen trugen, sollte er den Admiral davon überzeugen, dass General Bel Iblis sein Vorschlag abgelehnt hätte. Pellaeon glaubte dies jedoch nicht und schlug die Piratenbande in einem Gefecht verheerend. Schon bald darauf befand sich die Gnadenlos im Orbit von Kroctal, welches Flim in seiner Rolle als Thrawn versuchte erneut ins Imperiums aufzunehmen. Moff Disra wurde dies von Tierce als "Überraschung" präsentiert und langsam kamen ihm Zweifel darüber, ob sein Plan noch immer seiner Kontrolle unterlag, oder ob der ehemalige Gardist nicht alles an sich riss.

Derweil wurde die Caamas-Frage zu einem Politikum und es fanden sich Kriegsschiffe der verschiedenen Mitglieder der Neuen Republik im Orbit von Bothawui ein, um entweder für Vergebung oder Vergeltung einzutreten. Die drei getarnten Sternenzerstörer beobachtete dieses Treiben mit Sorge, jedoch gehörte dies zum Plan, welcher zusammen mit dem Einsatztream Vergeltung auf der Planetenoberfläche, die Bothaner vernichten sollte. Die Gnadenlos hatte sich zu diesem Zeitpunkt im Orbit von Ruuria eingetroffen, welche Anstalten machten, auch ins Imperium aufgenommen zu werden. Nachdem Flim seine Vorstellung beendet hatte, sprangen einige Marauder-Korvetten aus dem Hyperraum und gingen auf Abfangkurs. Während dieses Scheinangriffes konnte Flim zusammen mit Tierce und Disra an seiner Seite davon überzeugen, er sei der echte Thrawn.

Han Solo und Lando Calrissian hatten es in der Zwischenzeit geschafft, über die Mithilfe eines Klons den Weg nach Bastion zu finden. Sie erhofften sich, dort eine intakte Kopie des Caamas-Dokuments zu beschaffen. Auch das Triumvirat hatte sich derweil wieder auf der imperialen Thronwelt eingefunden und auch Pellaeon hatte, nachdem erste Verhandlungen mit Leia Organa Solo an Bord der Schimäre geführt wurden, Kurs auf Bastion gesetzt. Pellaeon war nun endgültig davon überzeugt, dass Disra ein Verräter sei, nachdem er erfahren hatte, dass Oberst Vermel seine Nachricht nicht vollständig und persönlich an General Bel Iblis überbringen konnte. Er brauchte jedoch Beweise, welche er nun zu erlangen erhoffte.

Während Solo und Calrissian als Geistliche verkleidet versuchten, sich in die Imperialen Systeme einzuhacken, erschienen auch die Cavrilhu-Piraten mitsamt ihres Anführers Zothip auf Bastion und erlangten über einen Geheimgang Zugang zum Gouverneurspalast. Dort wollten sie Disra zur Rede stellen. Als die Imperiale Sicherheit auf Solo und Calrissian aufmerksam wurde, schaltete sich Flim und Tierce ein um die Eindringlinge aufzuhalten. Zeitgleich erschien Pellaeon und verlangte Disra zu sprechen.

Das lange Ende eines Krieges[Bearbeiten]

Friedenszeit[Bearbeiten]


Ein unbekannter Feind[Bearbeiten]

Im Jahr 25 NSY kam es zur Invasion eines neuen Feindes, den Yuuzhan Vong, die mit ihrem Eroberungsfeldzug im Äußeren Rand die Republik bereits stark bedrängten. Mit der Protektor brach deshalb Leia Organa Solo nach Bastion auf und bat dort um die Unterstützung des Galaktischen Imperiums gegen die neuen Invasoren. Sie traf sich mit Admiral Pellaeon in Bastions Zollstation und gab ihm die republikanischen Informationen über die Invasoren, wobei der Admiral durch seine eigenen Netzwerke oberflächlich schon informiert war. Pellaeon erklärte sich über den Willen des Moff-Rates hinweg zu einer allgemeinen Mobilmachung bereit und kam infolgedessen von Borosk aus bereits Admiral Traest Kre'fey bei der Schlacht von Garqi persönlich mit der Schimäre zuhilfe. Zu den aufgebotenen Streitkräften gehörte dabei auch die Chiss-Phalanx von Admiral Soontir Fel. Nachdem bei Garqi die beiden Jedi Jacen Solo und Corran Horn gerettet werden konnten, galt es als nächstes, eine Verteidigung für den Planeten Ithor zu organisieren, der als nächstes von den Yuuzhan Vong angegriffen werden sollte. Zwei Wochen lang wurde die Verteidigung und Evakuierung der ithorianischen Heimatwelt vorbereitet, während zwischenzeitig ein diplomatischer Empfang sowohl mit imperialen Moffs als auch mit Politikern der Republik wie Staatschef Borsk Fey'lya abgehalten wurde. Da Admiral Pellaeon der dienstälteste Offizier war, wurde ihm auf Bitten von Admiral Kre'fey das Kommando über die Verteidigung übertragen; dabei wurden alle Einsprüche von Seiten der Republik damit abgewiesen, dass sonst die imperialen Streitkräfte das System ohne Schutz verlassen würden. Nach den ersten Kampfhandlungen konnte schließlich ein Zeitgewinn für die Evakuierung von Ithor verbucht werden, da sich Corran Horn mit Shedao Shai, Kommandant der gegnerischen Streitkräfte, duellierte und auch gewinnen konnte. Dies sorgte jedoch dafür, dass die Yuuzhan Vong eine Biowaffe einsetzten, um Ithor doch noch zu vernichten; zwar konnte die Erbe der Qual zerstört werden, doch diese Niederlage überzeugte die Moffs, dass Pellaeon seine Streitkräfte ins imperiale Raumgebiet zurückziehen sollte, um die Heimat zu verteidigen.

Die Verhältnisse zwischen der Republik und dem Imperium verblieben in der Folgezeit jedoch freundlich. So stellte Bastions Moff Ephin Sarreti den republikanischen Kommandostab bei einer Konferenz auf Kuat Informationen über das Extragalaktische Flugprojekt zur Verfügung und informierte sie, dass Großadmiral Thrawn einst in die Unbekannten Regionen gesandt worden war, da die Chiss sich gegen bislang unbekannte Aggressoren verteidigten. Inwieweit es sich dabei um die Yuuzhan Vong gehandelt hatte, ließ sich jedoch auf einen mittlerweile stagnierenden Kontakt zum Reich der Chiss nicht sagen. Ein anderes Beispiel für weitere Kooperation stellt die Schlacht von Ord Mantell dar, bei welche die Erinnic, ein imperialer Sternenzerstörer unter dem Kommando von Ark Poinard, als Kommandoschiff einer kombinierten Einheit, kommandiert von Yard Sutel, aus Schiffen der Republik und dem Imperium fungierte. Ihnen gelang die Abwehr eines Angriffs der Yuuzhan Vong auf Ord Mantell. Darüber hinaus war Vana Dorja, ein imperialer Offizier, im Jahr 27 NSY auf Coruscant, um einen Handelsvertrag für ulbanische Droidengehirne auszuhandeln, als die Eroberung von Coruscant ihren Lauf nahm und sie vorerst auf Mon Calamari gestrandet war.

Im Jahr 28 NSY brachen schließlich Han und Leia Solo mit dem Falken und Vana Dorja als Gast nach Bastion auf und hatten dort ein weiteres Treffen mit Admiral Pellaeon. In einer prächtigen Demonstration imperialer Macht, die unter anderem einen Supersternzerstörer beinhaltete, wurden die beiden Solos ins Imperiale Hauptquartier gebracht, wo sie in Pellaeons Garten eine Unterhaltung mit dem Oberkommandeur der Republik hatten. Sie boten im Austausch für die imperialen Karten des Tiefkerns sämtliche Informationen, die der Republik über die Yuuzhan Vong zur Verfügung standen. Eine direkte militärische Allianz schloss der Admiral jedoch aus, da der Moff-Rat sich nur im Austausch für Planeten, die von den Yuuzhan Vong umgestaltet worden waren, und nach einigen echten Siegen der Republik zu einem solchen Bündnis bereiterklären würde.

Eine Galaxis in Flammen[Bearbeiten]


Wiedergeburt der Neuen Ordnung[Bearbeiten]

Ein neuer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Das Fel-Imperium[Bearbeiten]

Hauptartikel: Neues Imperium


Politik[Bearbeiten]

Militär[Bearbeiten]

Flotte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Imperiale Flotte
Die Zerstörung der Exekutor

Zu seiner Blütezeit hatte der Imperator insgesamt 25.000 Sternenzerstörer unter einem Kommando. 19 NSY waren davon jedoch nur noch zweihundert übrig. Die letzten Etappen des Galaktischen Bürgerkrieges, in denen die restlichen Streitkräfte sowohl damit beschäftigt waren, gegeneinander als auch gegen die immer stärker werdende Republik zu kämpfen, stark dezimiert wurden. Schon die Schlacht von Endor und die Zerstörung der Exekutor stellten erste Vorstufen davon dar, da durch die Kollision des Schiffes mit dem Todesstern ein Großteil der Eliteoffiziere des Imperiums ihren Tod fanden. Nach dem Ende der Herrschaft von Ysanne Isard, Thrawn und Palpatine und dem Beginn des Imperialen Bürgerkrieges, unter dem die Wirtschaft ebenfalls stark zu leiden hatte, wurde das Budget der Kriegsherren, wie zum Beispiel bei Delvardus, der seine Einnahmen weitestgehend für einen Supersternzerstörer ausgab, nur dazu verwendet, Kriegsschiffe zu bauen, um die anderen imperialen Konkurrenten zu bekämpfen. Das zerbrochene Militär bekam erst eine ansatzweise große Stärke zurück, als Daala die Truppen vereinte und im Tiefkernfeldzug gegen die Neue Republik, ihrer Meinung nach der wahre Feind, führte. Nach diesem Feldzug konnte ihr Nachfolger Pellaeon im Äußeren Rand sich die Unterstützung einer ganzen Reihe imperialer Festungswelten sichern und die Reaper stellte sein neues Flaggschiff dar, ein Supersternzerstörer. Der Untergang ließ sich jedoch nicht aufhalten und war es schließlich, der Pellaeon dazu veranlasste, Frieden zu schließen. Nach Friedensschluss konnte im Jahr 28 NSY in einer eindrucksvollen Demonstration gezeigt werden, wie stark das Restimperium trotzdem immer noch war. Bei einem Staatsbesuch Leia Organa Solos mit dem Millennium Falken wurden neben mehreren tausend Sturmtrupplern, deren Anstieg innerhalb des Militärs vor allem während des Tiefkernfeldzugs gefördert wurde, ein ganzer Verband Sternenzerstörer und ein Supersternzerstörer präsentiert. Inwieweit die Verluste des Restimperiums jedoch während des Yuuzhan-Vong-Krieges zunahmen, ist nicht bekannt.

Armee[Bearbeiten]

Hauptartikel: Imperiale Armee

Wirtschaft[Bearbeiten]

Gebiet[Bearbeiten]

Bastionen das Imperiums[Bearbeiten]

Pellaeons „Wahres Imperium“[Bearbeiten]

Das Imperium seinen Grenzen von 19 NSY
Das Imperium nach dem Yuuzhan-Vong-Krieg

Die 8 verbliebenen Sektoren:

Braxant-Sektor

Obtrexta-Sektor

Dynali-Sektor

Carrion-Sektor

Clacis-Sektor

Perrinn-Sektor

Velcar-Sektor

Prefsbelt-Sektor

Hinter den Kulissen[Bearbeiten]

  • Die englische Bezeichnung Imperial Remnant als solches wurde zum ersten mal 1997 im Cracken's Threat Dossier Quellenbuch von West End Games als übergeordneter Begriff für alle verbliebenen Elemente des Imperiums verwendet, insbesondere für die im Tiefkern. Im zweiten Roman der Erbe der Jedi-Ritter-Romanreihe Die schwarze Flut, welcher in den USA im Februar 2000 erschien, wurde von Michael A. Stackpole erstmalig der Begriff Imperial Remnant mit Bezugnahme auf Pellaeons imperiale Fraktion eingeführt. Diese Bezeichnung hielt sich weiterhin in den darauf folgenden Romanen und wurde fortan hauptsächlich in Bezugnahmen auf das von Timothy Zahn in Schatten der Vergangenheit beschriebene Rumpfimperium verwendet.
  • In Deutschland sind seitdem vier Übersetzungen für den Begriff Imperial Remnant bekannt. Ralf Schmitz, der Übersetzer von Die schwarze Flut und Das Verderben wählte die Übersetzung Imperiale Restwelten. Diese Übersetzung tauchte in der Reihe erst wieder in dem Roman Die Ruinen von Coruscant auf und in den darauf folgenden Büchern. In den verschiedenen Romanen dazwischen, wie etwa Die letzte Chance (S. 340) oder auch Wege des Schicksals (S. 193), verwendete man die Übersetzung Restimperium. Im PC-Spiel Jedi Knight II – Jedi Outcast, welches den englischen Begriff eher wieder allgemein gebraucht, wurde er gar mit Hinterbliebene bzw. Imperiale Hinterbliebene übersetzt. In einigen der Legacy-Comics wird zudem vom Imperialen Rest oder einfach nur dem Rest gesprochen.
  • In den Romanen der Wächter der Macht-Reihe neigte der Übersetzer Andreas Kasprza dazu, von Restwelten zu sprechen oder etwas den Restwelten zuzusprechen, auch wenn im Original tatsächlich Empire stand oder eben jenen zugehörig war. Dies wurde in den späteren Büchern geändert.

Quellen[Bearbeiten]

[[Kategorie:Ausdrücke]] [[Kategorie:Galaktisches Imperium]]