Mirax Terrik Horn

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt die Schmugglerin; für den Sklaven-Vorarbeiter siehe Mirax (Sklave).
Mirax TERC.jpg
Mirax Terrik Horn
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Volk:

Corellianer[1]

Geschlecht:

Weiblich[1]

Hautfarbe:

Hell[2]

Haarfarbe:

Schwarz[2]

Augenfarbe:

Blau[2][3]

Körpergröße:

1,61 Meter[4]

Körpermasse:

50 Kilogramm[5]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

19 VSY[6][7]

Heimat:

Corellia[1]

Familie:
Beruf/Tätigkeit:
Organisation:
Position:

Kapitän[1]

Dienstgrad:

General[13]

Einheit(en):

Renegatenstaffel[14]

Fahrzeug(e):
Zugehörigkeit:

Mirax Terrik Horn, auch unter dem Spitznamen Myra bekannt, wurde im Jahre 19 VSY auf Corellia geboren und war die Tochter des bekannten Schmugglers Booster Terrik, die zunächst ebenfalls die Laufbahn ihres Vaters einschlug und sich von politischen Angelegenheiten distanzierte. Über ihren Kindheitsfreund Wedge Antilles, der als Pilot für die Renegatenstaffel flog, geriet sie jedoch in positiven Kontakt zur Rebellenallianz sowie späteren Neuen Republik und schloss sich daher dem Kampfe gegen das Galaktischen Imperium an. Auf diese Weise traf sie auch ihren späteren Ehemann Corran Horn, dessen Familie eigentlich in einer Fehde mit der Ihren lag. Ursprünglich war sie nicht offiziell Teil der Neuen Republik und half ihren Kameraden stattdessen sporadisch, wenn ihre Hilfe benötigt wurde; durch ihre Hochzeit mit Corran Horn, mit dem sie die beiden Kinder Valin und Jysella zeugte, verstärkte sich jedoch die Bindung, die sie und ihr Vater zur Republik hatten, weshalb die beiden regelmäßig in deren Aktionen miteinbezogen wurden. Aufgrund der Tatsache, dass Corran sich später zu einem Jedi ausbilden ließ, war Mirax dazu gezwungen, während der folgenden Kriege und Konflikte mehrmals die Seiten zu wechseln, als die Galaktische Föderation Freier Allianzen den Neuen Jedi-Orden verstieß. Im Jahre 44 NSY gerieten Mirax und Corran in eine sehr persönliche Krise, als die finstere Machtwächterin Abeloth ein Bündnis mit dem Vergessenen Stamm der Sith einging, um den Jedi-Orden zu vernichten, und eine Psychose auf die Jedi-Schüler projizierte, welche die Erkrankten glauben ließ, alle Menschen außer ihnen seien durch Doppelgänger ersetzt worden. Valin und Jysella waren dabei die ersten Opfer dieser Psychose, letztendlich konnte Abeloth jedoch vernichtet und die Schüler damit gerettet werden. Im Zuge dieses Kriegs wurde Mirax zudem provisorisch in den Rang eines Generals erhoben und koordinierte die Rückeroberung Coruscants.

Biographie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Mirax Terrik wurde geboren, als die Galaktische Republik in das Imperium unter dem Oberstem Kanzler Palpatine überging, und wuchs auf Corellia auf, die in den Kernwelten liegt.[6] Ihr Vater war der renommierte Schmuggler Booster Terrik, den eine enge Freundschaft mit Familie Antilles verband, weshalb Mirax in ihrer Kindheit viel Zeit mit Wedge verbrachte; die beiden gaben einander Spitznamen, Myra und Veggies.[2] Mirax’ Mutter Jysella Terrik verstarb sehr früh, als ihre Tochter noch ein Kind war, weshalb Booster sie allein großziehen musste.[19] Daher ließ er sie bei riskanten Aufträgen oft bei den Antilles’, nahm sie mit zunehmendem Alter aber auch gelegentlich mit, wenn er von der Ungefährlichkeit einer Reise überzeugt war, um sie das Schmugglerhandwerk zu lehren.[20] Zu den Aktivitäten, die Mirax und Wedge als Kinder gerne unternahmen, gehörte unter anderem das Herumtüfteln an der Raumschiffen der Familien. Der Kontakt der beiden brach jedoch für mehrere Jahre ab, als Wedges Eltern Jagged und Zena von dem Piraten Loka Hask ermordet wurden und ihr Junge sich daraufhin eigenständig vom Planeten zurückzog.[2] Auch Mirax ereilte ein schweres Schicksal, als ihr Vater zwei Jahre vor der Schlacht von Yavin von Hal Horn, einem Agenten des Corellianischen Sicherheitsdiensts, festgenommen und aufgrund seiner Schmuggleraktivitäten zum Gefängnisasteroiden Kessel gebracht wurde.[19] Daraufhin entwickelte Mirax einen tiefen Hass auf die Familie Horn, den sie auch Jahre später noch hegen sollte.[1] Nach der Inhaftierung ihres Vaters übernahm Mirax, obwohl sie noch nicht volljährig war, Boosters Geschäfte sowie dessen Raumschiff, die Pulsarrochen, und wurde selbst zu einer Schmugglerin. Dabei war sie bemüht, Marktlücken zu erschließen und auf diese Weise die Profitabilität der Geschäfte ihres Vaters zu erhalten, bis er seine Strafe abgesessen hätte.[2] Anstatt illegale Ladungen zu befördern, die nach Abzug aller Unkosten kaum Gewinn einbrachten, spezialisierte sie sich auf Exotika, für die wohlhabende Interessenten viel Geld auszugeben bereit waren. Zu Beginn ihrer Karriere waren es vor allem der Ruf ihres Vaters sowie Sympathie wegen seiner aktuellen Lage, die ihr Legitimität und Zugang zur imperialen Schattenwirtschaft verliehen, schon bald erarbeitete sich Mirax jedoch einen eigenen Ruf.[20] Ihr Hauptkonkurrent dabei war anfangs Jorj Car’das, der sich ebenfalls einen großen Teil der Geschäfte ihres Vaters einverleibte. Erst fünf Jahre nach seiner Verhaftung, einige Monate nach der Schlacht von Hoth, wurde Booster aus dem Gefängnis entlassen.[19] Er nahm damals allerdings fürs Erste keinen Kontakt zu seiner Tochter auf, um nach Kessel für sich allein zu sein und Abstand zu nehmen.[20]

Die Renegatenstaffel[Bearbeiten]

Das Phantomschiff[Bearbeiten]

Mirax lernt einen Teil der Renegatenstaffel kennen.

Im Jahre 4 NSY begab sich Mirax zum Planeten Mrlsst. Zwar war Booster kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden, doch wollte er für eine Zeit durch die Galaxis streifen, weshalb seine Tochter weiterhin die Geschäfte führte. Eigentlich handelte Mirax zu diesem Zeitpunkt mit Kulturgütern wie Musik und Kunst, weil auf diesem Markt kaum Konkurrenz herrschte; die Heimatwelt der für ihre Erfindungen berühmten Mrlssi flog sie aber hauptsächlich an, um von ihrem Wissen zu profitieren. Zu diesem Zeitpunkt standen die Mrlssi kurz davor, eine weitere neue Entwicklung vorzustellen, weshalb sich Interessenten aller Milieus – Schmuggler und Piraten einerseits, Politiker und Militärs andererseits – aufgemacht hatten, an der Auktion teilzunehmen. Auf dem Campus der Handels- und Wissenschaftsakademie von Mrlsst, in direkter Nähe des Raumhafens, traf sie dabei überraschenderweise auf ihren guten Freund Wedge Antilles, den sie bereits länger nicht mehr gesehen hatte. Die beiden tauschten sich unter anderem darüber aus, wie es ihnen selbst sowie Booster und der Pulsarrochen ginge, dann sprach Mirax den Rebellenpiloten auf seine Heldentaten über Endor an, wo Wedge maßgeblich an der Vernichtung des Zweiten Todessterns beteiligt war. Wedge offenbarte ihr daraufhin, dass er mit der Renegatenstaffel angereist war, und stellte ihr einen Teil seiner Kameraden vor, darunter Tycho Celchu, Derek Klivian, Dllr Nep und Isplourrdacartha Estillo. Mirax versucht von Wedge zu erfahren, was die Renegatenstaffel nach Mrlsst führte, erfuhr jedoch, dass es sich dabei um ein Geheimnis handele. Anschließend verabredete die Gruppe, sich am Abend in der Diskothek Der Klanghügel zu treffen. Nach einigen Gesprächen über die spielende Musikgruppe Geisterjedi, die nach dem legendären Jedi-Ritter Taj Junak benannt worden war und aus den Studenten des berühmten Physikers Rorax Falken bestand, traf auch Tycho Celchu ein, der ganz offensichtlich verletzt worden war. Celchu behauptete, von der Ante-Endor-Gesellschaft, welche die Zerstörung des Todessterns bestritt, angegriffen und von einem Jedi gerettet worden zu sein; die Bedienung, Koyi Komad, klärte die ungläubigen Renegaten darüber auf, dass der Geisterjedi den Universitätscampus in der Tat regelmäßig aufsuche, und bot an, die Gruppe am nächsten Morgen zu jenem Ort zu führen, an dem er ermordet worden war. Auf dieser Führung lernte Mirax eine weitere Pilotin der Renegatenstaffel, Elscol Loro, und deren Wookieebegleiter Groznik kennen. Von Koyi Komad erfuhr Mirax, dass sich Junak freiwillig dem Galaktischen Imperium gestellt und sein Leben gegeben hatte, um dieses von der Zerstörung der Universität abzuhalten. Die Führung wurde unterbrochen, als Wedges Gastgeber Gade Yedan den Kapitän aus Mirax nach wie vor unbekannten Gründen zu einer Ratssitzung um den Universitätspräsidenten Gyr Keela rief, woraufhin die Gruppe beschloss, das Universitätsklinikum aufzusuchen und dort nach Wes Janson, einem verletzten Piloten der Renegatenstaffel, zu sehen, den Mirax ebenfalls erstmals kennenlernte. Während des Gesprächs mit Janson stürmte plötzlich Komad in das Krankenzimmer und wollte ihre Freunde warnen, als bereits ein bewaffneter Sturmtruppler angriff, vom Wookiee Groznik jedoch ausgeschaltet werden konnte. Es kam zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den Renegaten und den imperialen Streitkräften.[2]

Mirax und die Renegaten fliehen aus dem Universitätsklinikum.

Trotz eines Feuergefechts mit imperialen Truppen gelang es Mirax und den Renegaten, das Klinikum zu verlassen. Unterwegs erklärte Komad den anderen, dass Wedge gefangengenommen worden war und Präsident Gyr Keela das Galaktische Imperium um Mithilfe bei der Festnahme der Rebellen gebeten hatte, weil die Datenkarten des Phantomprojekts gestohlen wurden; dabei handelte es sich um eine Entwicklung des Wissenschaftlers Rorax Falken, der versucht hatte, Tarnfeldgeneratoren auch in kleineren Kampfschiffen zu installieren. Auf den Überwachungskameras, die den Diebstahl der Datenkarten filmten, war nun der Renegatenpilot Celchu zu sehen, welcher seine Beteiligung an dem Verbrechen allerdings abstritt. Jedenfalls gelang es Mirax und ihren Kameraden, vor den imperialen Soldaten zu fliehen und mithilfe von Jansons schwebender Trage an einem Grünstängelbaum dessen Wipfel zu erreichen. Auf diese Weise kamen sie in ein abgelegenes, in den Dschungelwipfeln verstecktes Dorf, in welchem die aufgrund ihrer unwissenschaftlichen Interessen wie Musik oder Dichtkunst aus der Gesellschaft ausgestoßenen Mrlssi lebten. Dort trafen Mirax und die Rebellen auf Nasta, einen Freund von Komad, der sich in die Rechensysteme der Universität einklinken und die Überwachungsaufnahmen abspielen konnte. So stellte die Gruppe fest, dass es sich bei dem angeblichen Celchu um eine ältere, nachträglich eingefügte Aufnahme handeln musste, da die Person auf dem Bild nicht jene Prellungen vorwies, die sich der Renegat im Rahmen seines Kampfes mit der AEG zugezogen hatte. Als Nasta seinen Gästen auch eine Direktübertragung des imperialen Besprechungszimmers vorspielte, entdecken sie darinnen den jetzigen Kapitän und Mörder von Wedges Eltern, Loka Hask; dieser hatte offensichtlich den Diebstahl der Datenkarten in Auftrag gegeben und resümierte gerade den Einsatz seiner Leute. Die Überwachungsaufnahmen, die er dabei abspielte, zeigten die Kampfdroiden der Geisterjedimusikgruppe des Physikers Rorax Falken. Daraufhin teilte sich die Gruppe auf: Während Celchu, Estillo, Klivian und Janson Wedge befreien wollten, machten sich sich Mirax und Dllr mit der Pulsarrochen zu jenem Asteroiden auf, von dem aus die Musiker ihren Auftritt übertragen hatten, in der Hoffnung, dort die entwendeten Datenkarten zu finden. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit dessen Studenten lernten die beiden dort den berühmten Wissenschaftler Falken kennen. Von ihm erfuhren Mirax und der Sullustaner, dass das Phantomschiffprojekt überhaupt nicht existierte; einzig und allein Kapitän Wedge Antilles habe davon gewusst und sich nach Mrlsst begeben, um das Galaktische Imperium in eine Falle zu locken. Dieser Plan sei jedoch unter der Präsidentschaft Falkens geschmiedet worden, und als dieser aufgrund eines gesundheitlichen Zusammenbruchs hatte ersetzt werden müssen, wusste sein Nachfolger Gyr Keela nichts davon und hielt die Erfindung für real. Während Kapitän Hask auf der Planetenoberfläche eine gewaltsame Invasion von Mrlsst vorbereitete, begab er sich selbst in das Asteroidenfeld und flog das Labor des Physikers an. Mirax, Dllr und die Studenten erfuhren davon, woraufhin die Schmugglerin den Wissenschaftler ohnmächtig schlug und mitsamt der Datenkarte und ihren Begleitern zurück zur Pulsarrochen stürmte. Dort wurden sie zwar von Gade Yedan aufgehalten, konnten diesen jedoch schnell niederschlagen und die Raumstation verlassen. Aufgrund der Tatsache, dass Mirax ihr Schiff für die Landung auf Mrlsst hatte entwaffnen müssen, konnte sie sich nicht gegen die imperialen Raumüberlegenheitsjäger zur Wehr setzen, wurde jedoch von der Renegatenstaffel gerettet. Während sie mit der Pulsarrochen auf den imperialen Dreadnought, der im Orbit um Mrlsst lag, zusteuerte, entdeckten die Studenten auf der von ihr entwendeten Datenkarte eine neuentwickelte, von Falken erfundene Waffe, den sogenannten Gravitationspolarisationsleitstrahl, mithilfe dessen die Neue Republik das feindliche Großkampfschiff sowie das Forschungslabor vernichten konnte. Zurück auf der Planetenoberfläche feierte Mirax mit ihren Freunden und den Mrlssi den Sieg über das Galaktische Imperium, erfuhr jedoch auch von der Trauer um den Wookiee Groznik, der während der Auseinandersetzungen gefallen war.[2]

Köder bei Ciutric[Bearbeiten]

Mirax ist auf der Einsatzbesprechung zugegen.

Einige Zeit später befanden sich die Neue Republik und Wedge Antilles nach wie vor im Kampfe mit den Überbleibseln des Galaktischen Imperiums. Die Neue Republik stand mittlerweile in einigermaßen positivem Kontakt zu Sate Pestage, dem einstigen Großwesir Imperator Palpatines, der nach dessen Tod seine einflussreiche Position innerhalb des Imperiums verloren sowie Schwierigkeiten mit dem Herrschenden Imperialen Rat hatte und daher darüber nachdachte, zur Neuen Republik überzulaufen. Nun kam es jedoch so, dass Pestage auf seiner Heimatwelt Ciutric IV festsaß und der Kriegsherr Prinz-Admiral Delak Krennel den Planeten mit seinem Imperium II-Klasse Sternenzerstörer Reckoning attackierte, um den Verräter aufzuhalten. Bei dem Begleitschiff der Reckoning handelte es sich zudem um den Interdictor-Klasse Sternenzerstörer Binder, der Hyperraumsprünge aus dem Ciutric-System hinaus mithilfe seiner Gravitationsprojektoren unterband. Nachdem die Allianzführung die Renegatenstaffel entsandt hatte, um die Belagerung zu durchbrechen und Pestage in Sicherheit zu bringen, kontaktierte Wedge Mirax, welche er darum bat, mit der Pulsarrochen anzureisen und diese als Köder einzusetzen. Als die Pulsarrochen bei Ciutric IV aus dem Hyperraum fiel, landete ihre Führerin mitten im Gefecht mit den imperialen Sternenjägern. In diesem Moment traf jedoch das Aggressorgeschwader, eine Einheit Y-Flügler unter der Führung General Horton Salms, ein, welches die Renegatenstaffel unverhofft unterstützte und die TIE-Jäger zum Rückzug zur Reckoning zwang. Auf diese Weise gelangte auch Mirax sicher zur Planetenoberfläche. Dort traf sie nicht nur ihre alten Freunde von Mrlsst wieder, sondern lernte neben General Salm unter anderem die Renegaten Oberst Soontir Fel, Winter Celchu, Kapp Dendo, Feylis Ardele, Judder Page, Avan Beruss, Xarcce Huwala und Nrin Vakil kennen. Während der Einsatzbesprechung erfuhr Mirax, dass Wedge ursprünglich geplant hatte, den Köder und damit die Pulsarrochen selbst zu fliegen, um seine Freundin keiner Gefahr auszusetzen; Mirax weigerte sich jedoch, ihr Schiff einem anderen Piloten zu übergeben, und bestand darauf, den Einsatz selbst durchzuführen. Wedge gab dieser Forderung letztendlich nach. Des Weiteren verkündete Mirax, dass sie eine Ersatzteilladung für die R2-Astromechdroiden der X-Flügler mitgebracht hatte. Der Plan war es, Admiral Krennel abzulenken und ihn glauben zu lassen, an Bord der Pulsarrochen würde Sate Pestage in Sicherheit gebracht; stattdessen sollte er an Bord einer Raumfähre gebracht werden, deren Piloten das Kampfgebiet weiträumig umfliegen wollten. Nach der entsprechenden Vorbereitung stiegen die Renegatenstaffel, das Aggressorgeschwader und die Pulsarrochen in den Weltraum auf und flogen einen Angriff auf die Reckoning, in der Hoffnung, sie zur Flucht zu bewegen. Während die Kampfpiloten dem Sternenzerstörer mit ihren Protonentorpedos zusetzten, durchflogen Mirax und ihre Begleiterin aus der Renegatenstaffel das Kampfgebiet. Dabei wurden sie jedoch von einem Traktorstrahl ergriffen und drohten auf diese Weise, an Bord des imperialen Kampfschiffs gezogen zu werden. Wedge gelang es allerdings, den Traktorstrahlprojektor zu zerstören und die Pulsarrochen auf diese Weise aus seinem Griff zu befreien. Zudem gelang es der Renegatenstaffel, sowohl die Reckoning als auch die Binder mit gezielten Bombardements und Angriffsanflügen zum Rückzug zu zwingen. Das Fehlen des Abfangkreuzers ermöglichte es der Pulsarrochen, in den Hyperraum zu springen und das Sternsystem erfolgreich zu verlassen. Nichtsdestoweniger war der Plan fehlgeschlagen: Es sollte sich herausstellen, dass Pestage die Pläne der Allianz an Admiral Krennel weitergegeben und es diesem so ermöglicht hatte, die Reckoning unbemerkt zu verlassen und denjenigen Trupp der Rebellen, der die Planetenoberfläche heimlich mit Bantha-Klasse Angriffstransportern verlassen wollte, abzufangen; die Soldaten um Kapp Dendo vermochten zwar erfolgreich zu fliehen, der angebliche Überläufer verriet sie jedoch und schloss sich dem Kriegsherrn an. Nach Beendigung dieses Einsatzes war Mirax mit ihren Kameraden auf der Trauerfeier für die Renegatin Ibtisam anwesend, die auf Ciutric IV gefallen war.[15]

Agentin der Neuen Republik[Bearbeiten]

Treffen auf Corran Horn[Bearbeiten]

Mirax’ Pulsarrochen

Im darauffolgenden Jahre, 6 NSY, sah Mirax sich dazu gezwungen, geschäftlich auf das Schmuggeln von Lebensmitteln und Ersatzteilen umzusteigen. In der Vergangenheit hatte sie gut daran verdient, mit dem Heilmittel Bacta zu handeln, nach der radikalen Preiserhöhung durch das Bacta-Kartell auf Thyferra während des Bacta-Kriegs hielt sie dies jedoch nicht mehr für lohnenswert. Im Zuge eines ihrer Aufträge wurde sie bei Chorax vom imperialen Abfangkreuzer Viper abgefangen und attackiert. Zufälligerweise wurde in diesem System jedoch auch die Renegatenstaffel aus dem Hyperraum gerissen, welche die Pulsarrochen entdeckte und die Viper in die Flucht zwang. Auf Bitten ihres alten Freunds Wedge, bei dem es sich um den Führer der Elitepiloten handelte, holte sie mithilfe ihres Traktorstrahls einen der Renegaten an Bord, dessen Schiff bewegungsunfähig geschossen worden war. In der Rebellenbasis auf Talasea fand Mirax heraus, dass es sich bei dem Piloten, den sie gerettet hatte, um Corran Horn handelte. Corran war der Sohn des CSD-Agenten Hal Horn, der vor mehreren Jahren ihren Vater festgenommen und nach Kessel gebracht hatte. Dementsprechend geriet sie zunächst in Streit mit dem Renegaten, ließ sich dann jedoch von Wedge beschwichtigen und davon überzeugen, Corran nicht mit seinem Vater gleichzusetzen. An diesem Abend traf sie sich mit Corran in dessen Kajüte, um ein ausgiebiges Gespräch mit ihm zu führen. Als Friedensangebot hatte sie eine Sammlung corellianischer Gegenstände wie Zeitungen und Magazine zusammengesucht sowie Ryshcate gebacken und Whyren’s Reserve mitgebracht, um den den Piloten ein wenig an die Heimat zu erinnern. Am Tag darauf stellte Mirax fest, dass die Kühlmittelpumpe der Pulsarrochen beschädigt war und Kühlmittel in das Belüftungssystem geleitet hatte; die Atembeschwerden, die sich dadurch ergaben, waren zwar ungefährlich, dennoch führte dieser Umstand dazu, dass Mirax nicht an Bord ihrer Jacht übernachten konnte und sich daher in die zweite Koje in Corrans Kajüte legte. Die beiden unterhielten sich unter anderem über ein seltenes Medaillon, dass der Renegat von seinem Vater hatte. Mirax testete Corrans Persönlichkeit, als sie unverfänglich andeutete, mit ihm schlafen zu wollen, indem sie danach fragte, ob ihm warm genug sei; als er dies, obgleich offensichtlich ungern, bejahte, war sie beruhigt und wies stattdessen darauf hin, dass er ihr dann seine Ersatzdecke geben könne. Am nächsten Morgen traf sie im Hangar der Staffel auf Wedge, der äußerst positiv überrascht beobachtet hatte, wie sie Corran auf die Wange geküsst, und bemerkte, dass sie seine Fliegerjacke trug. Nach einem kurzen Gespräch verabschiedeten sich die beiden, als die Renegatenstaffel zu einer Geheimmission aufbrach. Nach Abflug ihrer Kameraden geriet Mirax erstmals mit der Pilotin und auch „Bactaprinzessin“ genannten Erisi Dlarit aneinander, die in Corran verliebt war und Mirax aus diesem Gedanken heraus drohte, über ihre Kontakte zur Xucphra Corporation ihre Karriere als Bactahändlerin zu zerstören. Zurück an Bord der Pulsarrochen bat Mirax ihren Kopiloten, den Sullustaner Liat Tsayv, darum, ihm die Liste des Protokolldroiden M-3PO zu übermitteln. Dieser gehörte Wedge und sollte Mirax über Waren informieren, welche die Allianz benötigte. Dabei entdeckte sie zufällig ein Sicherheitsleck, das die gesamte Mission ihrer Freunde gefährden könnte.[1]

Ein Teil der Renegatenstaffel, darunter Wedge (l.), Tycho (r.) und Corran in seiner grünen Montur

Mirax stellte fest, dass der Protokolldroide ein eigenes Handelsunternehmen führte und unter anderem alderaanische Lebensmittel zum Spottpreis anbot, obwohl diese seit der Zerstörung des Planeten durch den Todesstern nicht mehr hergestellt wurden und daher normalerweise unbezahlbar waren. Aus diesem Grunde brach sie in das Quartier von Wedges Stellvertreter Tycho Celchu, der in der Basis auf Noquivzor verblieben war, ein, und forderte ihn dazu auf, den Protokolldroiden in sein Zimmer zu rufen. Sie erklärte, dass M-3PO alderaanische Waren, die er noch gar nicht besaß, zum Verkauf anbot. Sie schloss daraus, dass er davon ausging, in absehbarer Zeit in den Besitz ebenjener gelangen zu können. Sollte das Galaktische Imperium oder einer ihrer Verbündeten das Angebot des Droiden entdeckt haben, könnten dadurch Rückschlüsse auf den Ort des geheimen Angriffs der Renegatenstaffel gezogen werden, da derart seltene Waren aus Alderaan nahezu ausschließlich in imperialen Lagern gehortet wurden. Sie hatte vorsorglich alle angebotenen Artikel aufgekauft, damit das Angebot nicht mehr aufgerufen werden konnte, bestand jedoch darauf, die Einheit vorsichtshalber zu warnen. Da ausschließlich Hauptmann Antilles und dem Droiden bekannt war, wo der Auftrag ausgeführt wurde, M-3PO diesen jedoch nicht herausgeben wollte, deaktivierte Tycho den Droiden und griff über seinen Speicher auf die entsprechenden Daten zu. Auf diese Weise gelangten die beiden an Informationen darüber, dass die Renegatenstaffel auf dem Weg nach Borleias war. Nachdem die erste Invasion der Welt fehlgeschlagen war, wagte die Allianz nun einen zweiten Handstreich, um einerseits Coruscant näherzukommen und andererseits in Besitz der wertvollen alderaanischen Güter zu gelangen. Also begaben sich Mirax und Tycho an Bord der Pulsarrochen nach Borleias und erreichten den Planeten dadurch, dass die Baudo-Klasse Sternenjacht den X-Flüglern geschwindigkeitsmäßig deutlich überlegen war, eine Stunde vor Wedge. Diese Zeit verbrachten die beiden damit, von der dunklen Seite des Mondes aus den Flugverkehr zu beobachten, konnten währenddessen jedoch nichts Ungewöhnliches feststellen. Mirax und Tycho waren auch während des Angriffsflugs der Renegatenstaffel anwesend, griffen aber nicht ein und blieben unbemerkt. Diese Schlacht sollte letztendlich erfolgreich zugunsten der Rebellenallianz ausgehen, allerdings stellten die beiden Piloten fest, dass sich Corran in einer misslichen Lage befand: Sein Treibstoff war zuneige gegangen, weshalb seine Kameraden ihn anwiesen, sich auf dem nahegelegenen Mond zu verstecken, und versprachen, mit Nachschub wiederzukommen. Da Corran kurze Zeit später jedoch von einigen TIE-Jägern attackiert wurde, gab Mirax ihre sichere Position auf und flog zum Ort des Geschehens: Während sie Corrans Jäger mithilfe des Traktorstrahls der Pulsarrochen an Bord hievte, schoss Tycho vom Geschütz aus die feindlichen Streitkräfte ab. Anschließend begaben sich die drei auf den Rückweg nach Noquivzor und erreichten die Basis erneut eine Stunde vor der Renegatenstaffel. Dort wurden sowohl der Sieg als auch die Rückkehr Corrans ausgiebig gefeiert, wofür Mirax einen zweiten Ryshcate buk.[1]

Eroberung von Coruscant[Bearbeiten]

Die CorSic-Agentin und Corrans ehemalige Partnerin Iella Wessiri

Wenig später wurde die Rebellenbasis auf Borleias von einem Schmugglerschiff mit der Kennung Rache Derra IV attackiert, das einige TIE-Jäger, die jedoch allesamt vernichtet werden konnten, aussandte und daraufhin das System verließ. Mirax fiel die Aufgabe zu, den Hintergrund dieses Raumschiffs erforschen, wobei sie unter anderem herausfand, dass die Rache Derra IV auf dem Planeten Mrisst operierte. Im Rahmen des Scharmützels von Mrisst stellte die Neue Republik fest, dass das Schiff zum Kriegsherrn Zsinj gehörte, der das Chaos, den die Auseinandersetzung zwischen den Überbleibseln des Galaktischen Imperiums und der Republik darstellte, auszunutzen gedachte. Da in nächster Zeit der bisher wichtigste Einsatz der Renegatenstaffel seit der Schlacht von Endor anstand, konnten sich die Rebellen keine weiteren Ablenkungen leisten und verlegten ihren Stützpunkt daher nach Noquivzor. Die Führung der Allianz hatte Wedge damit beauftragt, eine Infiltration Coruscants zu planen und durchzuführen, um einerseits die Loyalität der Bevölkerung zu testen, andererseits jedoch vor allem herauszufinden, ob es möglich war, die planetaren Schutzschilde herunterzufahren. Die Republik plante, Coruscant endlich einzunehmen und mit der Eroberung des Hauptplanetens der Galaxis der imperialen Führerin Ysanne Isard, welche das Imperium seit dem Tod Imperator Palpatines regierte, ihre Machtgrundlage zu nehmen. An dieser Mission sollte auch Mirax beteiligt werden. Ein erster Teil des Plans bestand darin, kriminelle Gefangene von Kessel freizukaufen, darunter vor allem Mitglieder des Verbrechersyndikats Schwarze Sonne. Diese ehemaligen Gefangenen sollte auf Coruscant gegen das Galaktische Imperium eingesetzt werden, um Chaos und Terror zu stiften, wobei sie von den Republikanern als kleineres von zwei Übeln wahrgenommen wurden. Daran, die Renegaten möglichst unbemerkt nach Coruscant zu bringen, war auch Mirax beteiligt. An Bord der Pulsarrochen brachte sie die Renegaten Gavin Darklighter, Nawara Ven, Rhysati Ynr, Lujayne Forge, Ooryl Qrygg, Riv Shiel und Aril Nunb nach Coruscant, wobei sie vorgab, sie als Sklaven an ein Bordell im sogenannten Unsichtbaren Sektor auszuliefern; auch weitere Mitglieder der Staffel waren an dem Einsatz beteiligt, jedoch bestand höchste Geheimhaltung darüber, weshalb keiner von den In­s­t­ruk­ti­onen des jeweils anderen wusste. Mirax sollte den Planeten ursprünglich sofort wieder verlassen, sobald sie ihre Fracht abgeliefert hätte, wurde jedoch am Abflug gehindert, als der Sicherheitsdienst auf sie aufmerksam wurde. Sie ahnte, dass das Imperium den Fluglotsen, den die Republik bestochen hatte, geschnappt haben musste, weshalb sie sich zunächst in den Untergrund zurückzog und anschließend Wedge, die ehemalige CorSic-Agentin Iella Wessiri sowie den Piloten Pash Cracken im Imperialen Palast abfing. Nachdem die vier scheinbar ziellos durch die Geschäfte der Innenstadt gestreift waren, um auf etwaige Verfolger harmlos zu wirken, erreichten sie eine abgelegene Wohnung, wo Iella den Neuankömmling zur Rede stellte. Mirax klärte sie über die Geschehnisse auf und äußerte ihre Besorgnis, dass durch ihr Auffliegen auch die Renegatenpiloten, die sie nach Coruscant gebracht hatte, in Gefahr sein könnten. Als Mirax sich Iella und Pash vorstellte, zeigte sich erstere verwundert darüber, dass die Tochter Booster Terriks eine so gute Beziehung zu ihrem ehemaligen Partner Corran pflegte. Aufgrund der Probleme, welche die ungeplante Anwesenheit Mirax’ mit sich brachte, sah Wedge sich dazu gezwungen, einige Details der Infiltrationsplanungen zu verraten. Iella rief zudem die Agentin Winter hinzu, die als Beraterin von Prinzessin Leia Organa Solo tätig war und bestätigte, dass Mirax vertraut werden könne. Während der Gespräche krachte unerwarteterweise ein Luftgleiter durch das Fenster in die Wohnung, alle Beteiligten zogen sich jedoch nur leichte Verletzungen zu und konnten das Gebäude verlassen. Später stellte sich heraus, dass daran ein Kampf schuld war, in den Corran geriet.[11]

Die republikanische Flotte erobert Coruscant.

Da die Renegatenstaffel zuvörderst nach Coruscant entsandt worden war, um die planetaren Schutzschilde herunterzufahren und so einen Angriff der republikanischen Kampfflotte zu ermöglichen, trafen sich alle Angehörigen der Renegatenstaffel sowie deren Verbündete – dazu gehörten neben den Verbrecherführern, die von Kessel befreit wurden, auch ausgewähltes Personal der Republik und verbündete Rebellen von Coruscant – zu einer Lagebesprechung. Dort traf Mirax unter anderem auf Iella, Gavin und Corran, mit denen sie über Corrans vergangene Beziehungen sprach. Auf der Besprechung wurde beschlossen, dass das Rechenzentrum übernommen werden sollte, um so die Kontrolle über die Schutzschilde in die Hände zu bekommen. Die Renegaten gelangten zwar in der Tat in die Nähe des Zentrums, wurden dann jedoch von einer Einheit Sturmtruppen überrascht und mussten fliehen. Dabei wurden Mirax und Corran von dem Rest der Gruppe getrennt. Es gelang ihnen, einen Düsenschlittenpiloten, der die beiden aufzuspießen versuchte, auszuschalten, wonach sie von Inyri Forge gefunden wurden, welche die beiden mitnahm. Sie war die Schwester der Renegatin Lujayne sowie Geliebte von Zekka Thyne, eines Schwerverbrechers und Mitglieds der Schwarzen Sonne. Mirax und Corran stiegen zu ihr in den Gleiter und ließen sich zu einem Treffpunkt mit dem vermeintlichen Verbündeten Thyne bringen. Dort richtete dieser jedoch seine Waffe auf die beiden Republikaner und forderte seine Freundin dazu auf, sie zu entwaffnen. Er gab zu, dass er derjenige gewesen sei, der den Plan zur Übernahme des Rechenzentrums an das Galaktische Imperium verraten habe, und setzte darüber in Kenntnis, dass er seine beiden Kontrahenten nun erschießen werde. Daraufhin tötete Inyri ihren eigenen Geliebten, um Mirax und Corran zu retten, wobei erstere ihre Kameradin tröstete. Aufgrund der Tatsache, dass dieser Plan fehlgeschlagen war, traf sich die Staffel ein weiteres Mal zu einer Lagebesprechung, an der selbstverständlich auch Mirax teilnahm. Gavin und Winter entwickelten dabei die Idee, dass es möglich sein müsste, einen der Orbitalspiegel im Orbit um Coruscant zu übernehmen. Diese Orbitalspiegel wurden benutzt, um das Wetter innerhalb der Atmosphäre zu kontrollieren, und Gavin war überzeugt davon, dass, wenn einer von ihnen auf die Polkappe gerichtet, die Sonnenstrahlung so reflektiert würde, dass die Wasservorräte des Planeten kondensierten und auf diese Weise ein Gewitter entfachten. Dieses wiederum störte dann die Energieversorgung und führte so die planetaren Schutzschilde herunter. Um die Kontrolle über den Orbitalspiegel zu erlangen, mussten sie jedoch das Kontrollzentrum übernehmen. Wedge nahm an, dass dieses gut bewacht würde, weshalb er vorschlug, einen Baudroiden zu manipulieren und entsenden, scheinbar das Gebäude einzureißen, um die dortigen Diensthabenden zu verjagen. Da Mirax bereits früher mit solchen Droiden gearbeitet hatte und ihr deren Funktionsweise bekannt war, schloss sie sich der Gruppe an. Um in das Baudroidenkontrollzentrum zu gelangen, gaben sich Wedge, Iella und Mirax als Inspektoren aus, welche die Ordnungsmäßigkeit der Arbeitsabläufe überprüfen wollten, und fesselten die Bediensteten letztlich, um die Kontrolle über die Maschine zu übernehmen. Anschließend wollten sie sich wie geplant zum Orbitalspiegelkontrollzentrum begeben, wurden jedoch daran gehindert, die Straße zu betreten, als ein imperialer Soldat sie aus der Ferne mit einer Stellungswaffe beschoss. Nachdem dieser von Corran ausgeschaltet werden konnte, gelang es letztlich, das Baudroidenkontrollzentrum zu verlassen und mithilfe von Gasmasken das mit dem Giftgas Fex-M3d geflutete, aber tatsächlich verlassene Orbitalspiegelkontrollzentrum zu erreichen. Es gelang der Gruppe, den Orbitalspiegel zu übernehmen und dem Plan entsprechend auszurichten sowie damit letztendlich ein Gewitter zu erzeugen, dass zumindest den unteren Schutzschild zum Einsturz brachte. Es sollte sich jedoch herausstellen, dass ein der Republik bisher unbekannter und speziell vor dem Gewitter geschützter Reservestromgenerator den oberen Hauptschutzschild nach wie vor mit Energie versorgte sowie stabilisierte.[11]

Letztendlich gelang es Corran zwar, auch diesen Generator zu zerstören und auf diese Weise den Weg für einen Sturmangriff der Allianz zu ebnen, jedoch wurde dabei sein Kopfjäger abgeschossen. Der Renegat stürzte ab und wurde von seiner Staffel für tot erklärt, was neben Iella sowie Wedge und seinen anderen Kameraden insbesondere Mirax in tiefe Trauer stürzte. Dazu kam die schlechte Nachricht, dass Wedge die Übernahme Coruscants für zu einfach hielt und bewusstes Kalkül Ysanne Isards vermutete.[11]

Kooperation mit den Vratix[Bearbeiten]

Mirax war an der Schlacht von Yag’Dhul beteiligt.

Nach dem Sieg auf Coruscant lud die Neue Republik einerseits zu ausgiebigen Feiern ein, konnte sie durch die Regentschaft über den galaktischen Hauptplaneten doch ihre Vormachtstellung verdeutlichen, hielt andererseits jedoch auch die Trauerfeier für Corran ab, der über Coruscant gefallen sein soll und als Held unter Helden bezeichnet wurde. Auch Mirax war auf dieser Trauerfeier zugegen und gestand Wedge hinterher, dass sie den Sohn ihres Vaters Erzfeinds geliebt habe, obwohl sie dies eigentlich nicht wahrhaben wollte. Als Verräter in der Sonderstaffel und verantwortlich für Corrans Tod galt Tycho Celchu, mit dem Mirax kurz zuvor noch gut zusammengearbeitet hatte; dieser bestritt die Anschuldigungen jedoch und nahm sich den Renegaten Nawara Ven als Anwalt. Mirax bliebt derweil Teil der Sonderstaffel und unterstützte Wedge bei seiner kommenden Mission: Der Kriegsherr Zsinj hatte vor, von der unklaren Lage zu profitieren, und eine Ladung Bacta gestohlen. Aus diesem Grunde flogen die Renegatenstaffel und weitere republikanische Einheiten einen Angriff auf die Raumstation im Yag’Dhul-System, um die gestohlene Lieferung wiederzubeschaffen und die Station einzunehmen. Das Bacta war vor allem aus einem Grund von äußerster Bedeutung: Die Übernahme Coruscants durch die Neue Republik war tatsächlich Kalkül Ysanne Isards gewesen, welche in der Wasserversorgung des Planetens zuvor das sogenannte Krytos-Virus freigesetzt hatte; dieses infizierte ausschließlich nichtmenschliche Spezies und führte schlimmstenfalls zu einem schmerzhaften Tod. Isard erhoffte sich dadurch zum einen den finanziellen Ruin der Republik, den die hohen Beschaffungskosten von Bacta mit sich brächte, und zum anderen eine gewaltsame Rebellion der Nichtmenschen, welche die Menschen aufgrund ihrer Immunität für die Tode verantwortlich machten. Mirax nutzte ihre Pulsarrochen unter anderem dafür, vier TIE-Piloten, die den Überraschungsangriff überlebt hatten, auf Befehl von Wedge zu evakuieren und nicht ihrem Tode durch den eigenen Befehlshaber Zsinj zu überlassen. Nur kurz darauf erhielt Mirax Informationen über etwas, das eine große Gefahr darstellte und die Republik in ihrer Integrität bedrohen könnte: Der Vratix Qlaern Hirf hatte Kontakt zu ihr aufgenommen und sie darum gebeten, ein Treffen mit Wedge zu organisieren. Sie erfuhr, dass die Ashern-Rebellen – so nannten sich die Vratix, welche auf Thyferra zwar die Mehrheit darstellten, jedoch von der menschlichen Minderheit, welche die beiden Bactakartelle führte, regiert wurden, und dagegen aufbegehrten – der Republik große Mengen an Bacta kostenlos überlassen und bei der Erforschung des Krytos-Virus behilflich sein wollten, würde Wedge sie im Gegenzug vor dem Provisorischen Rat vertreten und sich für eine Aufnahme Thyferras in die Republik einsetzen. Dies war deshalb so brisant, weil die Republikaner zwar eigentlich auf das angebotene Bacta angewiesen waren, eine offizielle Anerkennung der Ashern-Rebellen jedoch erheblichen Zündstoff barg, was die Beziehungen zu den menschengeführten Unternehmen Zaltin Bacta Corporation und Xucphra Corporation anbelangte. Des Weiteren erfuhren Mirax und Wedge von Hirf, dass das Bacta nur dann eine angemessene Wirkung gegen das starke Virus entwickeln könnte, wenn es mit dem besonders reinen Heilmittel Ryll Kor von Ryloth gemischt würde. Mirax erklärte sich dazu bereit, ihre Pulsarrochen als Transporter zur Verfügung zu stellen, sollten die Verhandlungen zwischen der Sonderstaffel und der rylothischen Delegation erfolgreich sein. Auf Ryloth kam es zwar zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Twi’lek-Klans, die um ihre Zuständigkeit für die Verhandlungen mit der Neuen Republik stritten. Die Streitigkeiten vermochten jedoch beigelegt zu werden, woraufhin die Verhandlungen zufriedenstellend abgeschlossen und die Pulsarrochen mit dem besonderen Ryll beladen werden konnte.[14]

Mirax an Bord ihres Schiffs

Daraufhin setzte sich die thyferranische Regierung mit der Republik in Verbindung und bot eine größere Bactaübergabe an, bestand jedoch darauf, dass dieser Handel privat bliebe, um sich das Imperium weiterhin als profitablen Partner erhalten zu können. Der Provisorische Rat der Neuen Republik beschloss daraufhin, dass Mirax als Unterhändlerin fungieren sollte, um keinen Verdacht zu erregen. Da die Republik allerdings verhindern wollte, dass ihre Gegner davon erfuhren, dass sie mit dem Ryll Kor eine Möglichkeit gefunden hatte, das Krytos-Virus aufzuhalten, und zudem befürchtete, die Thyferraner könnten ihr Monopol gefährdet sehen, wenn bekannt würde, dass die Allianz selbst Heilmittel herstellen konnte, schmiedeten ausgewählte Führungspersonen einen Geheimplan. Mirax erschien wie vereinbart am Treffpunkt und übernahm die Lieferung, wonach sie sich offiziell mit der Renegatenstaffel am Friedhof von Alderaan treffen sollte, um den restlichen Weg nach Coruscant eskortiert zu werden. Allerdings verließ sie ihren Anweisungen entsprechend unbemerkt den Konvoi und vollzog den letzten Sprung in das Alderaan-System nicht. Auf diese Weise sollte der Eindruck vermittelt werden, sie sei ihrer Vergangenheit als unabhängige Schmugglerin erlegen und habe einen Teil der Lieferung gestohlen; tatsächlich jedoch begab sie sich nach Borleias, um dort die dem Galaktischen Imperium entwendeten Anlagen zur Veredlung von Bacta zu verwenden und Rycla herzustellen. Dieser Befehl sollte ihr letztlich das Leben retten, denn der Bactaerwerb war an Hochadmiral Zsinj verraten worden. Dieser stellte dem Konvoi bei Alderaan eine Falle und vernichtete ausnahmslos alle Einheiten. Es gelang der Renegatenstaffel zwar, den Feind zu besiegen, als sie am vereinbarten Treffpunkt eingetroffen war, da aber Mirax’ Geheimauftrag nicht einmal Wedge bekannt war, wurde die Kapitänin für tot erklärt. Sie selbst hielt sich derweil auf Borleias auf und kehrte einige Tage später nach Coruscant zurück, um dort das Heilmittel an alle nichtmenschlichen Infizierten auszugeben. Es sollte sich letztendlich herausstellen, dass nicht nur Mirax überlebt hatte, sondern entgegen aller Erwartungen auch Corran; dieser war von Isard an Bord des Supersternenzerstörers Lusankya gefangengehalten worden, mit dem letztendlich fehlgeschlagenen Ziel, ihm zu einem imperialen Spion zu machen. Für ihren Einsatz gegen Zsinj und für die Rettung der coruscantinischen Zivilbevölkerung wurde Mirax als Heldin der Republik geehrt und von Staatschefin Mon Mothma vor versammelten Würdenträgern hervorgehoben. Von ihren Kameraden bei der Sonderstaffel erfuhr Mirax im Anschluss an die Feierlichkeiten, dass Tycho endgültig entlastet sei und sich Erisi Dlarit als Verräter herausgestellt habe – als Angehörige der einflussreichen Familien auf Thyferra war sie entsandt worden, aus der Rebellion sowie späteren Republik heraus für die Profisteigerung der Kartelle zu sorgen, wofür Dlarit wiederum die imperiale Führerin Ysanne Isard offenbar als geeignetsten Partner gehalten hatte. Den Konvoi, der von Mirax als Unterhändlerin vertreten worden war, verriet sie zudem an den Kriegsherrn, weil sie darin die Möglichkeit gesehen hatte, ihrer Rivalin das Leben zu nehmen. Ein weiteres Gesprächsthema war die Entdeckung des Jedi-Meisters Luke Skywalker, dass Corrans Großvater Nejaa Halcyon ein Jedi des Alten Ordens gewesen war und sein Enkel demnach den Umgang mit der Macht erlernen könnte; entgegen des Zuspruchs von Mirax und Wedge entschied sich Corran jedoch vorerst gegen eine Ausbildung in Skywalkers Praxeum. Für weniger erfreuliche Nachrichten hielt Mirax die Tatsache, dass Ysanne Isard vom Bactakartell zur Regentin Thyferras gewählt wurde, und da sich der Provisorische Rat aus Angst vor Rebellionen unter anderen Mitgliedern der Allianz weigerte, sich in die inneren Angelegenheiten der Welt einzumischen, quittierte die gesamte Sonderstaffel den Dienst, um den Kampf gegen die Regentin fortzusetzen. Auch Mirax schloss sich erneut ihren Kameraden an, was sie zu einer Freibeuterin machte.[14]

Befreiung von Thyferra[Bearbeiten]

Der Supersternenzerstörer Lusankya stand unter dem Kommando von Ysanne Isard.

Nachdem die Renegaten desertiert waren und der Neuen Republik den Rücken kehrten, bezogen sie die Raumstation im Yag’Dhul-System als Hauptquartier. Auf der ersten Lagebesprechung waren alle Angehörigen der Renegatenstaffel und ihre Verbündeten anwesend, wobei Wedge und Winter über die Kriegskasse in Kenntnis setzten und Aufgaben verteilten. Der anfangs zur Verfügung stehende Haushalt für die Aktionen war zwar nicht gering, Corran allerdings der einzige, der seinen Sternenjäger nicht an die Republik überschrieben hatte, weshalb der Beschaffung von Kampfschiffen und Waffen oberste Priorität eingeräumt wurde. Mirax sollte sich mit Corran und Gavin Darklighter nach Tatooine begeben: Dort waren die Darklighters eine wohlhabende und angesehene Familie, und die Republik hatte erfahren, dass Gavins Onkel Huff ein imperiales Waffenlager geplündert hatte. Sein Neffe sollte ihn davon überzeugen, diesen Überfluss mit der Renegatenstaffel zu teilen. Während Corran das Klima des Wüstenplaneten und vor allem die kriminelle Bevölkerung verabscheute, fühlte sich Mirax wie zuhause; in Chalmuns Cantina traf sie den Wirt Wuher wieder, mit dem sie eine lange Bekanntschaft verband, und sie führte ihren Begleitern vor, dass allein der Name ihres Vaters ausreichte, um die Verbrecher in Angst und Schrecken zu versetzen sowie daran zu hindern, ihre Mission zu stören. Als die drei Gavins Onkel erreichten, stellte sich heraus, dass dieser bereits mit einem anderen Käufer über die Waffen verhandelte, und zwar mit Mirax’ Vater Booster. Es kam zu einer Auseinandersetzung zwischen diesem und Corran, als Booster erfuhr, dass der Begleiter seiner Tochter der Sohn desjenigen war, der ihn nach Kessel gebracht hatte. Mirax konnte diesen Streit jedoch auf später verschieben. Ursprünglich forderte Booster Huff Darklighter dazu auf, seine Waffenbestände kostenlos an die Renegatenstaffel zu übergeben, Mirax wollte jedoch verhindern, dass dadurch ein schlechter Ruf entstünde, und bestand auf eine Bezahlung. Nachdem sie eine Nacht geblieben waren und die Darklighters kennengelernt hatten, begaben sie sich in Begleitung von Booster, der seinen alten Freund Wedge wiedersehen wollte, auf den Rückweg nach Yag’Dhul, wo sie über den Erfolg ihrer Reise informierten. Auf der Raumstation erfuhr Mirax zudem, dass sich ihre alten Freunde Elscol Loro und Sixtus Quin Wedges Organisation angeschlossen hatten und auf Thyferra den Widerstand der Ashern organisieren sowie professionalisieren sollten. Mirax, Corran und Iella sollten die beiden unter Pseudonymen an Bord des Tankers Wolkenreiter von Mimban dorthin begleiten, während Booster aus der Raumstation einen Handelsposten machte, um die tatsächlichen Aktivitäten der Staffel zu verschleiern sowie nebenbei Geld für die Aktionen einzunehmen. Es gelang Mirax und ihren Kameraden zwar, unbemerkt nach Thyferra zu gelangen und ein Visum zu erhalten, im Raumhafen machte Corran jedoch unabsichtlich einen Sturmtruppler auf sich aufmerksam, woraufhin es zu einem Feuergefecht kam. Corran wurde dabei verletzt, die Gruppe konnte jedoch von dem totgeglaubten Renegaten Bror Jace gerettet werden. Während Corran in einem Bactatank seine Verletzungen auskurierte, erfuhren Mirax, Iella, Elscol und Sixtus von Bror, dass er seinen Tod durch imperiale Abfangtruppen vorgetäuscht hatte, um heimlich nach Thyferra zu gelangen und dort den Widerstand zu organisieren. Drei Tage später kehrte er daher mit Mirax und Corran nach Yag’Dhul zurück, um Wedge auf den neusten Stand zu bringen, was die Entwicklungen in seiner Heimat anbelangte. Dort erfuhren die Zurückgekehrten, dass Ysanne Isard eine Kolonie auf Halanit vernichtet und dabei 10.000 Zivilisten ermordet habe, weil diese Bactalieferungen von der Renegatenstaffel angenommen hatten. Wedge führte daraufhin einen Vergeltungsschlag an und zerstörte die thyferranischen Fabrikanlagen Q5A7 auf Qretu 5, im Anschluss daran flogen Mirax, Booster und einige verbündete Schmuggler die Kolonie an und stahlen soviel Bacta wie möglich. Des Weiteren versorgten sie die verwundeten Zivilisten.[8]

Die Schlacht um Thyferra

Auf Bitten Wedges begaben sich Mirax und ihr Vater später zu Talon Karrde. Dieser war nicht nur ein Freund der Familie, sondern auch galaxisweit bekannt für seine Ehrlichkeit den Geschäftspartnern gegenüber. Da er auch dafür berühmt war, an so gut wie jede Ware zu gelangen, bestellten sie dreihundert Torpedosensorpakete, dreihundert Protonentorpedowerfer, eintausend Drucksprengsätze und zweitausend Protonentorpedos bei ihm, was sie mit Bacta bezahlten. Talons Partner Quelev Tapper äußerte seine Zweifel daran, dass es der Staffel gelingen würde, das Bactakartell zu brechen, davon ließen sich Mirax und Booster jedoch nicht abhalten. In Begleitung der Chir’daki von Ryloth und einer Staffel Gand-Bombern begaben sich die Renegaten mit der Pulsarrochen nach Alderaan, um dort mit Tapper die Warenübergabe abzuhalten. Es sollte sich jedoch herausstellen, dass der Treffpunkt an Isard verraten wurde, als plötzlich der Sternenzerstörer Korruptor in Begleitung des Abfangkreuzers Aggregator in das System sprang und das Feuer eröffnete. Während Mirax die Pulsarrochen durch das Schlachtfeld flog, feuerte Booster vom Geschütz aus auf einige Jäger, bis plötzlich die Eisenherz eintraf und die Auseinandersetzung zugunsten der Renegatenstaffel entschied. Auf der Nachbesprechung beschlossen Mirax und ihr Vater, sicherheitshalber die eigene Organisation zu überprüfen, kamen dann jedoch zu dem Schluss, dass die undichte Stelle auf Talons Seite liegen müsste. Tatsächlich hatte dieser mittlerweile erfahren, dass es seine Assistentin Melina Carniss war, die Isard regelmäßig Bericht erstattete, und wollte sie hinrichten; Booster überzeugte ihn jedoch davon, sie noch drei Monate am Leben zu lassen, weil er einen Plan geschmiedet hatte, sie gegen das Bactakartell einzusetzen. Obwohl Talon in dem Ruf stand, nur schwer die Fassung zu verlieren, war neben Mirax auch er sichtlich überrascht, als Booster bei ihm die Bestellung eines Schwerkraftgenerators und maßgeschneiderter Y-Flügler-Geschütze für TIE-Jäger aufgab. Er erklärte, dass er Carniss damit in eine Falle locken wolle. Tatsächlich lud Wedge, der sich des Verrats ihrer Aktivitäten bewusst war, sie nach Yag’Dhul ein, wohin sie von Mirax und Corran eskortiert wurde. Boosters Plan bestand darin, ihr die Koordinaten eines weiter entfernten Systems zu übermitteln, sie aber mithilfe des Schwerkraftgenerators aus dem Hyperraum zu ziehen; er hoffte, dass sie diese Daten an Isard weitergab, damit sie ihre Einheiten aussandte, die wiederum mit den in der Station installierten dreihundert Protonentorpedowerfern dazu gebracht werden sollten, ihre Schiffe zu übergeben. Tatsächlich waren die Werfer leer, weil die Torpedos selbst in die Sternenjäger und Frachter eingebaut werden mussten, Booster hoffte jedoch, dass der Feind diese List nicht durchschaute. Bis es soweit war war, speisten Mirax und Corran noch im Flarestar, wo der Renegat ihr einen Heiratsantrag machte. Mirax nahm ihn glücklich an, machte sich aber gleichzeitig Sorgen darüber, wie sie dies ihrem Vater beibringen sollte. Boosters Plan sollte letztendlich von Erfolg gekrönt sein: Isard entsandte die Lusankya und die Virulenz an die übergebenen Koordinaten und die Schiffe wurden bei Yag’Dhul aus dem Hyperraum gezogen, während sie selbst mit der Renegatenstaffel auf dem Weg nach Thyferra war. Im Zuge der Schlacht gelang der Lusankya zwar überraschend die Flucht, Booster konnte jedoch die Virulenz zur Aufgabe bewegen und das Schiff übernehmen. Die Schlacht um Thyferra gestaltete sich durch das überraschende Eintreffen der Lusankya zwar zunächst schwieriger als erhofft, und zwar auch für Mirax an Bord der Pulsarrochen, doch als ihr Vater mit der übernommenen Virulenz und einer Staffel A-Flügel-Abfangjäger unter Pash Cracken eintraf, wendete sich das Blatt zugunsten der Republikaner. Im Zuge der Auseinandersetzung gelang es den Renegaten, die Verräterin Erisi abzuschießen, vermeintlich Ysanne Isard zu töten und letztendlich die Kontrolle über Thyferra zu erlangen. Anschließend kam es in Anwesenheit von Mirax, Corran und Talon zu Streitigkeiten zwischen Booster und General Airen Cracken, weil der Schmuggler Anspruch auf den schwerbewaffneten Sternenzerstörer erhob, der Republikaner dessen Besitzansprüche aus Angst vor dem Zerstörungspotential jedoch nicht unterstützen konnte. Erst Talon gelang es, die Situation zu entschärfen, indem er zur Zufriedenheit aller vorschlug, die Virulenz – Booster benannte sie später in Fliegender Händler um − bis auf das Nötigste zu entwaffnen und das abgebaute Material an die Republik zu übergeben. Um ihren Vater nicht mit der Verlobung zu erzürnen, schlug Mirax Corran im Anschluss daran vor, sich heimlich von Wedge, der als kurzweiliger Kapitän der Lusankya das Recht dazu hatte, trauen zu lassen, um ihn gleich mit der Hochzeit zu überraschen. Es war natürlich geplant, auf Coruscant eine zweite, offiziellere Vermählung mit Gästen abzuhalten. Da Talon mit Booster darum gewettet hatte, dass seine Tochter genau dies täte, verlor Corrans Schwiegervater eine Million Credits. Mirax und alle anderen, die sich Wedges Kampf gegen Ysanne Isard angeschlossen hatten, waren zuletzt auf der Siegesfeier zugegen.[8] Nach der Hochzeit auf Coruscant verbrachten Mirax und Corran ihre Flitterwochen an den Urlaubsstränden von Alakatha, eines Mondes von K’vath 5, der für Prunk und Reichtum bekannt war. Von sich aus hätte Mirax niemals eine Reise angetreten, die sie direkt unter die Oberschicht der Neuen Republik katapultierte, sie und Corran willigten jedoch ein, als Wedge ihnen den Ort ans Herz legte. Aufgrund ihrer Beteiligung an der Befreiung Coruscants mussten sie dort nichts bezahlen.[6]

Rückkehr der Ysanne Isard[Bearbeiten]

Ysanne Isard

Zwei Jahre nach der entscheidenden Schlacht bei Thyferra, 9 NSY, geriet die Neue Republik in einen Krieg mit Großadmiral Mitth’raw’nuruodo, eines Chiss aus den Unbekannten Regionen. Großadmiral Thrawn galt als brillanter Taktiker und führte die Republik in seinem Feldzug daher an den Rand ihrer Vernichtung. Während des Kriegs war Mirax zwar nicht aktiv in Kampfhandlungen involviert, nutzte jedoch die Pulsarrochen dazu, Flüchtlinge und andere Opfer der gewaltsamen Auseinandersetzungen zu evakuieren sowie Nahrung an mittellose Kriegswelten zu liefern. Es war der Neuen Republik nicht möglich, Großadmiral Thrawn zurückzuschlagen, dieser wurde allerdings überraschend von seinem Leibwächter ermordet, woraufhin dessen Nachfolger, Vizeadmiral Gilad Pellaeon, den Rückzug der imperialen Streitkräfte anordnete. Aus diesem Grunde organisierte Mirax daraufhin eine Feier für alle Piloten der Renegatenstaffel und deren Angehörige, auf der sie auch ihren Ehemann Corran nach längerer Zeit wiedersah. Viel Zeit zum Verschnaufen sollte den Soldaten allerdings nicht bleiben, als auf der Feier überraschend ein ehemaliger Gefangener von Bord der Lusankya, Urlor Sette, auftauchte und bei Erwähnung seines Namens durch Corran tot umfiel. Auf diese Weise erfuhr die Renegatenstaffel, dass jemand aus Ysanne Isards Kreisen hinter ihnen her war. Mirax äußerte die Befürchtung, dass diese Provokation direkt in eine Falle führen würde, Corran bestand jedoch darauf, der Sache nachzugehen, da er den Gefangenen versprochen hatte, sie zu befreien. Iella fand später heraus, dass der tödliche Apparat, der in Settes Körper implantiert und durch Corrans Stimmuster ausgelöst, auf Commenor produziert worden war. Dort wiederum stieß die Renegatenstaffel auf einen kleinen Teil der ehemaligen Lusankyagefangenen, viele davon tot und begraben, einige jedoch dazu in der Lage, Aussagen abzugeben. Obwohl er eigentlich dazu verpflichtet war, diese Informationen geheimzuhalten, verriet Corran seiner Ehefrau, die Gefangenen haben ausgesagt, Isard sei noch am Leben. Mirax traf sich daraufhin mit Iella, welcher die Aufgabe, die Aussagen auszuwerten, anvertraut worden war. In ihrem Gespräch rätselten die beiden darüber, wie es Isard gelungen sein könnte, die Republik zu täuschen, wobei Mirax die Vermutung äußerte, sie könnte die Fähre, mit der sie angeblich hatte fliehen wollen, ferngesteuert haben und anschließend mit den thyferranischen Flüchtlingen geflohen sein. Da Mirax und Iella beide davon ausgingen, dass die Spuren zu Isard bewusst gelegt worden seien, begaben sich die beiden vier Wochen später verdeckt und privat nach Commenor, um Nachforschungen anzustellen. Während ihrer Reiseplanungen erfuhren sie außerdem, dass Corran bei einem Angriff der Republik auf Liinade III von der sogenannten Pulsarstation erfuhr; dabei handelte es sich um ein Projekt, im Rahmen dessen eine Superwaffe in Anlehnung an den Todesstern gebaut werden sollte. Diese Entdeckung diente der Neuen Republik als Rechtfertigung für die Kriegserklärung an die Ciutric-Hegemonie, die von Isards vermeintlichem Verbündeten Prinzadmiral Delak Krennel regiert wurde und im Zuge eines intensiven Feldzugs zu Fall gebracht werden sollte. An den Vorbereitungen dieser Auseinandersetzungen beteiligten sich auf Mirax und Iella, indem sie weitere Nachforschungen auf Commenor anstellten, wobei sie den Planeten mithilfe von gefälschten Ausweisen, die Booster ihnen verschaffen konnte, betraten. Iella hatte herausgefunden, dass das sogenannte Xenoveterinärinstitut Xenovet, in dem die Leichen der Lusankyagefangenen gefunden worden waren, von dem Treuhänder Mem Wooter verwaltet wurde, weshalb sie in dessen Anwaltssozietät Wooter, Rimki & Vass einbrachen. Mirax und Iella gaben sich als Mechaniker aus, um unbemerkt in sein Büro zu gelangen und dort einige Datenkarten zu kopieren, auf denen die Konten von Xenovet verzeichnet waren. Allerdings betraten plötzlich vier Wachsoldaten das Zimmer und nahmen die beiden fest. In einer Gasse vor dem Gebäude landete eine Raumfähre mit zwei weiteren Einheiten, die Mirax und Iella offensichtlich von Commenor wegbringen sollte, doch in diesem Moment attackierte ein vermeintlicher Bettler die Entführer und steckte Iella einen Miniblaster zu, während Mirax ihren Vordermann zu Fall brachte. Es gelang den beiden Damen zwar, in eine der Nebengassen zu fliehen, dabei handelte es sich aber um eine Sackgasse. Mirax machte sich bereit, mit Betonbrocken zu werfen, als hinter der Ecke Blasterfeuer erklang und die Verfolger zu Boden fielen. Der Mann, der sie mit zwei Verpinen-Kämpfern gerettet hatte, stellte sich als Baz Korral vor und gab an, von Booster geschickt worden zu sein, um auf dessen Tochter und deren Begleiterin achtzugeben. Zur Verwirrung aller gehörte der Bettler, der Iella die Waffe gegeben hatte, allerdings nicht zu ihm. Nichtsdestoweniger nutzten alle fünf die Möglichkeit, Commenor wohlbehalten zu verlassen und zur Fliegender Händler zurückzukehren.[20]

Mirax arbeitet an einem ihrer Raumschiffe.

An Bord der Fliegender Händler stellte Booster Mirax und Iella ein Büro zur Verfügung, in dem letztere den Staub auf den Datenkarten, die sie aus dem Anwaltsbüro entwendet hatten, mit dem Bodenprofil, das die Mineralienspuren auf den Gebeinen der Leichen von Commenor hinterlassen hatte, verglich. Sie kam zu dem Ergebnis, dass beide Proben identisch waren und nach Distna führten, ein ebenfalls im Ciutric-Sektor gelegener Mond. Mirax fürchtete, dass die Renegatenstaffel dort in eine Falle geraten könnte, weshalb sie ihren Vater darum bat, umgehend in das Corvis-Minor-System zu springen. Als die Fliegender Händler Distna erreichte, stellte die Besatzung allerdings fest, dass sie zu spät gekommen und die Schlacht bereits vorbei war: Im All trieben Leichen und Wrackteile, imperiale ebenso wie republikanische, und Mirax’ Beine gaben nach, als die vor dem Heck des Sternenzerstörers eine grün lackierte S-Fläche von Corrans Jäger entdeckte. Booster gab daraufhin den Befehl, umgehend alle Leichen und Wrackteile zu bergen. Lediglich zwei Piloten der Renegatenstaffel schienen den Hinterhalt überlebt zu haben und konnten erfolgreich geborgen werden, namentlich Wes Janson und die Bothanerin Asyr Sei’lar. Die darauffolgenden Tage gab sich Mirax ihrer Trauer um den ein zweites Mal totgeglaubten Gatten hin. Später erreichte ihr alter Freund Talon Karrde die Fliegender Händler und verwirrte Mirax damit, dass er auf ihre Anwesenheit bestand. Zu ihrer unbändigen Freude holte er Corrans Astromechdroiden Pfeifer, den und der auch Mirax mittlerweile liebgewonnen hatte, an Deck. Der Droide war von Corran zu Talon geschickt worden, der ihn wiederum zu Booster bringen sollte, damit er dort eine Nachricht überbringen konnte: Der größte Teil der Renegatenstaffel hatte den Hinterhalt bei Distna überlebt, weil die totgeglaubte Ysanne Isard Unterstützungskräfte entsandt hatte, die Prinzadmiral Krennels Soldaten aufzureiben vermochten. Die Fliegender Händler setzte daraufhin umgehend Kurs auf Coruscant. Auf dem Flug dorthin sprachen sie und Iella mit der geretteten Sei’lar, welche die beiden aus persönlichen Gründen erfolgreich darum bat, ihr Überleben nicht bekanntzumachen und sie stattdessen unbemerkt verschwinden zu lassen. Auf Coruscant erfuhr Mirax, dass auch Wedge der Republik eine Nachricht hatte zukommen lassen, die neben einer Stellungnahme des Generals einen Angriffsplan enthielt, der die republikanischen Streitkräfte zu einem endgültigen Sieg bei Ciutric IV führen sollte. Nachdem General Cracken dem Provisorischen Rat Wedges Nachricht vorgespielt und dort eine Abstimmung ergeben hatte, dass Admiral Gial Ackbar Wedges Plan folgen und eine Kampfflotte aufstellen sollte, traf er sich mit dem Admiral, Mirax, Booster und Iella zu einer Geheimsitzung. Tatsächlich hatte Wedge nämlich zwei Nachrichten verschickt: Jene, die General Cracken dem Provisorischen Rat vorgespielt hatte, und eine zweite, in der er Ysanne Isard als Drahtzieherin feststellte; diese hatte seine Piloten vor dem Tode bewahrt, weil sie deren Hilfe nicht nur im Kampfe gegen ihren Widersacher Prinzadmiral Krennel, sondern auch gegen einen Klon ihrer selbst, den sie während der Schlacht um Thyferra hatte anfertigen lassen, benötigte. Offenbar wollte Wedge vermeiden, dass der Rat von diesem Umstand erfuhr, um absolut sicherzugehen, dass sie von seiner Kontaktaufnahme nicht erfuhr. General Cracken erteilte den dreien die Aufgabe, Isards Gedanken nachzuvollziehen und Ideen zu entwickeln, etwaige Pläne zu vereiteln. Sie erhielten dafür die Ultrafreigabe und fünf Millionen Credits, um alle nötigen Entscheidungen treffen zu können. Obgleich sich Mirax und Iella an den Überlegungen beteiligten, was es hauptsächlich Booster, der sich, sehr zur Beunruhigung seiner Tochter, am besten in die imperiale Führerin hineinversetzen und mehrere realistische Szenarien aufstellen konnte, nach denen sie möglicherweise vorginge. Am wahrscheinlichsten erschien ihnen Boosters Vermutung, sie könnte die Ablenkung bei Ciutric ausnutzen, um die Lusankya zu stehlen. Aus diesem Grunde begaben sie sich nach Bilbringi und übernahmen die Kontrolle über den Supersternenzerstörer. Boosters Szenario sollte sich als treffend erweisen, Ysanne Isard versuchte tatsächlich, das Kriegsschiff zu stehlen. Während Mirax, ihr Vater und Sei’lar die Brücke sicherten und verhinderten, dass die kleine Gruppe um die imperiale Führerin sie übernahm, wartete Iella in ihrer Kajüte auf sie und erschoss sie nach einem kurzen Wortwechsel. Den Streitkräften der Allianz gelang es derweil, Wedges Plan auszuführen und sowohl Ciutric IV einzunehmen als auch den Kriegsherrn Krennel zu töten. Auf den Siegesfeiern sah Mirax endlich Corran wieder und unterhielt sich ausgiebig mit ihm, hielt dabei jedoch ihr Versprechen ein, niemandem von dem Überleben der mittlerweile längst verschwundenen Bothanerin zu erzählen.[20]

Wechselnde Loyalitäten[Bearbeiten]

In Gefangenschaft Leonia Taviras[Bearbeiten]

Die imperiale Kriegsherrin Leonia Tavira vor einer Sturmtruppeneinheit

Ein Jahr nach diesen Ereignissen wiederfuhr der Galaktischen Republik eine Tragödie, mit der niemand gerechnet hätte: Der totgeglaubte Imperator Palpatine kehrte zurück; es war ihm gelungen, seinen Geist in einen Klonkörper zu überführen und darinnen jahrelang zu regenerieren. Sein Ziel war es, die galaktische Hauptwelt Coruscant zu erobern und den Jedi-Meister Luke Skywalker, dessen Vater Darth Vader für seinen leiblichen Tod verantwortlich gewesen ist, zur Dunklen Seite der Macht zu bekehren.[22] Auch Mirax und Corran gerieten in diesen Konflikt, als der Dunkle Lord der Sith während der Eroberung von Coruscant einen imperialen Sternenzerstörer abstürzen ließ und damit zahllose Zivilisten ermordete. Unter den vielen Gebäuden, die dem Absturz zum Opfer fielen, war auch die Wohnung von Mirax und Corran; die beiden waren zum Zeitpunkt des Absturzes jedoch nicht zuhause. Nach dem letztendlich gewonnenen Krieg gegen den Imperator arbeiteten Mirax und Corran daran, ihr Zuhause wiederaufzubauen, und sprachen unter anderem darüber, Kinder zu kriegen. Der Wunsch ging von Mirax aus, wurde von Corran zunächst jedoch eher ablehnend aufgenommen. Bis dahin organisierte Iella über den Geheimdienst der Neuen Republik eine Unterkunft für ihre Freunde, die sehr nah am Hauptquartier der Renegatenstaffel lag. Während ihr Gatte weiterhin als Pilot für die Staffel tätig war, widmete sie sich nach wie vor ihren Schmuggler- und Handelsgeschäften, wobei sie Einnahmen erwirtschaftete, die Corrans Sold bei Weitem überstiegen und daher eine gute Absicherung für etwaige Kinder böten. Während ihrer Geschäfte geriet sie mit einer ehemaligen Moff, Admiralin und jetzigen Piratin, Leonia Tavira, aneinander. Diese hatte einen ihrer Kunden überfallen und wertvolle Antiquitäten gestohlen, woraufhin Mirax damit beauftragt wurde, Nachforschungen anzustellen. Da sie wusste, dass ihre Kameraden von der Neuen Republik zurzeit ebenfalls mit den Überfällen ihrer Piratenflotte zu kämpfen hatten und aufgrund der nahezu perfekten Planung der Piratenführerin, welche den Sternenzerstörer Invidious als Flaggschiff einsetzte, kaum Erfolge vorweisen konnten, setzte sie sich mit General Cracken in Verbindung und bat ihn darum, als Ermittlerin eingesetzt zu werden, um den Aufenthaltsort der Feindin herauszufinden. Als Argument führte sie an, dass sie ihre Tätigkeiten für besagten Kunden als Tarnung nutzen und dadurch nicht als republikanische Spionin enttarnt werden könne. Es gelang ihr zwar, die Fährte aufzunehmen und auf Nal Hutta an Informationen über die Organisation der Piratenführerin zu gelangen, sie hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass Tavira über machtsensitive Helfer verfügte. Die sogenannten Jensaarai bermerkten ihre Verfolgerin und durchschauten Mirax als Agentin der Neuen Republik, weshalb sie nicht verhindern konnte, dass ihr auf der Sumpfwelt eine Falle gestellt wurde. Mirax wurde gefangengenommen und nach Susevfi verschleppt, anschließend galt sie als vermisst. Dort wurde sie in Gefängniszelle 02021020 des Gouverneurspalasts in Yumfla gesperrt und mittels der Macht sowie einer willensbrechenden Apparatur in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Die Saarai-kaar, Anführerin der Jensaarai, weckte sie lediglich zur Nahrungsaufnahme auf. Während dieser kurzen Momente des Bewusstseins lernte Mirax die Organisation ihrer Entführer kennen und erfuhr, dass sie lediglich am Leben gelassen wurde, um ihren Ehemann Corran nach Susevfi zu locken. Vor vielen Jahrzehnten, noch zu Zeiten der Alten Republik, war es zu einer Konfrontation zwischen den machtsensitiven Anhängern der abtrünnigen Jensaarai und dem Jedi-Orden gekommen, an der auch Corrans Großvater Nejaa Halcyon beteiligt gewesen war. Im Zuge dieser Auseinandersetzung kamen nicht nur mehrere Anhänger der Jensaarai ums Leben, deren Anführer erschlug auch Corrans Großvater. Seitdem pflegten die Dunklen Jedi einen Hass auf die gesamte Familie Halcyon und taten sich daher mit Tavira zusammen, um mit ihrer Hilfe gegen den wiederauftrebenden Orden der Jedi vorzugehen sowie an Corran heranzukommen. Als Mirax nach längerer Zeit wieder aufwachte, sah sie sich ihrem Mann, Meister Skywalker, dem Caamasi Elegos A’Kla und dem Renegatenkameraden Ooryl Qrygg gegenüber, die allesamt in den Palast eingedrungen waren, um sie zu retten. Mirax griff nach einem Blasterkarabiner und schlug vor, die Landeplattform auf dem großen Turm aufzusuchen, um dort einige Gleiter zu stehlen. Dabei kam es zu Schusswechseln mit den imperialen Sturmtruppen, die Admiralin Tavira treu geblieben waren, den die fünf jedoch überstanden. Daraufhin ließ Tavira ein lebensgroßes Hologramm im Gang entstehen und stellte Corran, der sich als verdeckter Ermittler in ihre Organisation eingeschlichen hatte, zur Rede. Mirax verhöhnte ihre Feindin als jemand, der sich nach wie vor auf alte imperiale Drohkulissen verlasse. Als sie letztlich in den großen Thronsaal des einstigen Regenten gelangten, sahen sie sich dort fünf Kriegern der Jensaarai sowie der Saarai-kaar gegenüber, die allesamt ihre Lichtschwerter zückten und nach einem kurzen Wortwechsel auf die beiden Jedi losgingen. Während des Duells gegen die feindliche Kriegerin ließ sich Corran einmal kurz ablenken, was sein Gegenüber nutzte und ihn beinahe umbrachte, ehe Mirax dazwischenging und einen Betäubungsschuss aus ihrem Blasterkarabiner abgab. Anschließend mussten sie feststellen, dass die Admiralin mit ihrem Kampfschiff zur Bombardierung der Stadt ansetzte; zwar war Verstärkung in Form der Fliegender Händler und der Backstab eingetroffen, die beiden Schiffe waren der Feindin aufgrund ihrer mangelhaften Bewaffnung jedoch haushoch unterlegen. Corran gelang es, Tavira mittels einer Machtillusion davon zu überzeugen, es handele sich bei dem Angriff um eine Falle der Republik, die tatsächlich mit der Lusankya, dem Sonnenhammer und einer Jediarmee eingreifen wolle. Daraufhin ergriff sie die Flucht. Nach der überstandenen Schlacht flogen Mirax und Corran zum Jedi-Praxeum auf Yavin IV und beschlossen, eine Familie zu gründen.[6]

Frieden mit dem Imperium[Bearbeiten]

Mirax und Corran mit ihrem Sohn Valin

Diesem Plan folgend, gründeten die beiden Eheleute kurz darauf tatsächlich eine Familie.[24] 13 NSY wurde ihr Sohn Valin, zwei Jahre später ihre Tochter Jysella geboren; Valin wurde nach Corrans Vater benannt, Jysella nach Mirax’ Mutter.[25] Die Kinder wurden von beiden Elternteilen gleichermaßen aufgezogen, verbrachten aber auch viel Zeit an Bord der Fliegender Händler ihres Großvaters. Mirax’ Ehemann Corran hatte seinen Sprösslingen die Begabung in der Macht vererbt, der Junge entwickelte jedoch auch ein besonderes musikalisches Talent. Im Jahre 19 NSY hielten sich Mirax und ihre Familie ebenfalls bei Booster an Bord der Fliegender Händler auf, als ihr alter Freund Talon Karrde vorbeikam und eine Diskussion über die aktuellen Geschehnisse entbrannte. Die Republik befand sich nämlich wegen zweierlei erneut in einer Krise: Zum einen war herausgekommen, dass die ebenfalls republikanischen Bothaner das Galaktische Imperium vor Jahren maßgeblich dabei unterstützt hatten, den Planeten Caamas mittels einer Orbitalbombardierung für lange Zeit unbewohnbar zu machen und nahezu die gesamte Spezies auszulöschen, woraufhin es zu Vergeltungsaufrufen kam; zweitens ging das Gerücht um, Großadmiral Thrawn hätte das Attentat seines Noghri überlebt und plane mit einer Klonarmee einen neuerlichen Feldzug. Corran war damit beauftragt worden, den Lagerungsort des Caamas-Dokuments herauszufinden, während Mirax auf Jysella und Valin Acht gab. Sie geriet in Beunruhigung, als Talon berichtete, Luke habe an Bord eines Freibeuterschiffs tatsächlich Klone gespürt. Plötzlich sprang ein unidentifizierbares Raumschiff aus dem Hyperraum und hielt mit voller Geschwindigkeit auf den Sternenzerstörer zu. Beinahe sah es so aus, als würde es in die Kommandobrücke krachen, weshalb Mirax ihren Sohn unter die Arme nahm und davonrannte; letztlich sollte der Eindringling jedoch nur eine Nachricht hinter- und das System danach wieder verlassen. Die ebenfalls anwesende Mara Jade erkannte, dass der Überbringer Cheunh sprach und Großadmiral Thrawn erwähnte, konnte die Botschaft jedoch nicht selbst übersetzen.[24] Nach einigen eigenen Nachforschungen in dieser Sache begaben sich Mirax und ihr Vater nach Coruscant, um dort auf dessen Bitte hin mit dem corellianischen General Garm Bel Iblis zu sprechen. Zuvor wohnten sie jedoch einer Senatssitzung unter Vorsitz von Staatschef Ponc Gavrisom bei, auf der ihnen die ganze Tragweite der Debatte um die bothanische Schuld an der Vernichtung der Caamasi-Heimat bewusst wurde. Kurz darauf konnten sie kaum glauben, dass General Bel Iblis Booster darum bat, ihm seine Fliegender Händler auszuleihen; er wollte damit einen Überfall auf die imperiale Allgegenwärtigkeitsbasis auf Yaga Minor durchführen, um das Caamas-Dokument zu stehlen. Zunächst stand ihr Vater dieser Bitte strikt ablehnend gegenüber – vor allem, weil Yaga Minor nach Bastion der am zweitstärksten befestigte Stützpunkt der Galaxis und imperiale Hochburg war –, es gelang Mirax jedoch, ihm die Vorteile seiner Beteiligung klarzumachen: So führte sie unter anderem an, dass seine eigenen Geschäfte unter einem galaxisweiten Krieg stark leiden würden; des Weiteren böte er in diesem Chaos sowohl für schmugglerfeindliche Organisationen als auch für andere Piratenbanden eine geeignete Zielscheibe. Letztendlich willigte er unter der Bedingung ein, dass die Fliegender Händler vollständig wiederbewaffnet werden müsse und er diese neue Ausrüstung auch nach ihrem Einsatz für die Republik behalten dürfe. Da höchste Geheimhaltungsstufe bestand, durfte Mirax die Fliegender Händler während der gesamten Mission nicht verlassen.[26] Also drangen sie in das Yaga-Minor-System ein und gaben ihr Schiff als imperiale Tyrannic aus. Der Feind durchschaute diesen Betrugsversuch jedoch und aktivierte daraufhin fünfzig Traktorstrahlen, die das Schiff an Ort und Stelle hielten. Mirax und Booster missfiel dieses Szenario, da das Imperium damit drohte, das Feuer auf die bewegungsunfähige Fliegender Händler zu eröffnen. In diesem Augenblick fielen jedoch die Renegatenstaffel und die Wilder Karrde aus dem Hyperraum, wobei erstere zweitere zum imperialen Flaggschiff Erbarmungslos eskortierte. Es sollte sich herausstellen, dass Talon Gilad Pellaeon, Großadmiral und Oberkommandierenden der Imperialen Flotte, an Bord hatte; dieser klärte darüber auf, dass es sich bei dem angeblichen Thrawn um den Schauspieler Flim und bei dem feindlichen Kommandanten um den Verräter Vilim Disra handelte, und forderte beide Seiten zum sofortigen Niederlegen der Waffen auf. Mirax und ihr Vater erfuhren, dass Großadmiral Pellaeon der Neuen Republik bereits vor Wochen Friedensverhandlungen vorgeschlagen hatte, sein Botschafter jedoch von den Verrätern abgefangen worden war. Letztendlich sollten die Verhandlungen aber erfolgreich verlaufen und im Pellaeon-Gavrisom-Vertrag festgeschrieben wurden. Damit wurde aus dem Restimperium unter Imperator Pellaeon offiziell das Neue Imperium, das als gleichberechtigte Entität einen Teil der Galaxis regierte und diplomatische Beziehungen zur Neuen Republik pflegte. Weiterhin händigte Großadmiral Pellaeon dem republikanischen Staatschef eine Kopie des Caamas-Dokuments aus, in dem die schuldigen Bothaner verzeichnet waren. Zum Dank für seine Unterstützung erhielt Booster rote Farbe von General Bel Ibslis, mit der er seinen Sternenzerstörer anstrich.[27]

Mirax (u.r.) und ihre Freundinnen besuchen ein Erholungsbad.

Noch im selben Jahr sollte ein Ereignis stattfinden, das vor allem deshalb galaxisweit Aufsehen erregte, weil es als weiteres Zeichen für den Frieden zwischen der Neuen Republik und dem Neuen Imperium wahrgenommen wurde, nämlich die Hochzeit von Luke Skywalker und Mara Jade; während Luke Skywalker schon immer für die Allianz zur Wiederherstellung der Republik gekämpft hatte und später ein Jedi geworden war, hatte die ebenfalls machtsensitive Kriegerin Mara Jade lange Zeit als Hand des Imperators gedient und Jagd auf ihren späteren Ehemann gemacht. Wie den meisten anderen, die Luke und Mara persönlich kannten, war auch Mirax schon lange klar gewesen, dass die beiden füreinander bestimmt waren. Als die Hochzeit offiziell bekanntgegeben wurde, hielt sich Mirax gerade zuhause bei ihrer Familie auf und nutzte die Gelegenheit, mit Corran darüber zu sprechen, wie ihr eigenes Leben als Ehepaar bisher verlaufen sei. Obwohl die offizielle Hochzeit eigentlich erst in ein paar Tagen stattfinden sollte, begab sich Mirax kurz darauf mit einigen Freundinnen zum Jedi-Tempel: Dort wurde das Paar auf eigenen Wunsch hin unter Ausschluss der Öffentlichkeit und in kleinerem Kreise von Kam Solusar nach alter Jedi-Tradition vermählt, weshalb nur Angehörige des Ordens und deren Familien eingeladen waren. Da Mara allerdings auch danach sehr nervös war, boten sich ihre Freundinnen Mirax, Leia, Winter, Iella und die Jedi Tionne Solusar an, mit ihr ein Erholungsbad zu besuchen und dort von ihren eigenen Hochzeiten zu erzählen. Außerdem nahmen die sechs an einem Schleuderballspiel teil, das sie gewannen. Kurz darauf sollte in den Reflektionsgärten der offizielle Teil der Hochzeit stattfinden, der zudem große mediale Aufmerksamkeit auf sich zog. Mirax suchte den Ort des Geschehens gemeinsam mit ihrem Mann, den beiden Kindern und Booster auf. Einmal musste sie Valin zurechtweisen, als er mit seinem Lärm die anderen Gäste störte. Unbemerkt von den Teilnehmern, die sich bereits im Gebäude aufhielten, kam es draußen zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, als eine kriminelle Swoop-Bande das Feuer eröffnete und Unruhe stiftete; sie konnte jedoch dadurch beendet werden, dass Mirax’ Vater sich zeigte, denn dessen Ruf reichte nach wie vor aus, um derartige Störenfriede zu vertreiben. Mirax selbst hingegen musste mit ansehen, wie sich ein abtrünniger imperialer Moff, der den abgeschlossenen Friedensvertrag nicht akzeptieren wollte, offenbarte, um die Hochzeit seiner Ikone, Mara Jade, zu verhindern. Luke gelang es jedoch, die Situation zu entschärfen und später mit der Zeremonie fortzufahren.[28]

Invasion der Yuuzhan Vong[Bearbeiten]

Palpatines Auge[Bearbeiten]
Drei Yuuzhan-Vong-Krieger

Nur sechs Jahre nach den erfolgreichen Friedensverhandlungen mit dem Galaktischen Imperium, 25 NSY, starteten die Yuuzhan Vong eine Invasion der Galaxis. Bei den Yuuzhan Vong handelt es sich um eine außergalaktische Spezies, deren Charakteristika vor allem ihre aggressive Technophobie und die absolute Nichtexistenz in der Macht sind.[29] Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei ihnen um Krieger handelt, die Schmerzen begrüßen, anstatt sie zu fürchten, und sie in sehr hoher Zahl einfielen, eroberten sie in kürzester Zeit unzählige Welten, wobei sie ihren Feldzug im Tingel-Arm fernab im Nordosten der Galaxis begannen.[30] Mirax wurde bereits zu Beginn des Krieges in ihn hineingezogen, als ihr Ehemann von Luke Skywalker ausgesandt worden war, eine Wissenschaftlergruppe um Dr. Anki Pace von Bimmiel zu evakuieren; Corran geriet dabei in eine Auseinandersetzung mit den Yuuzhan Vong und wurde beinahe getötet, wonach Mirax und Luke seine Genesung in einem Bactatank abwarteten. Mirax wurde von Luke darum gebeten, in Erfahrung zu bringen, ob Dr. Paces Anschuldigungen, einige Jedi des Ordens stöhlen alte Artefakte aus archäologischen Sammlungen, der Wahrheit entsprach.[29] Dieser Auftrag wurde jedoch bald nachrangig, als die Jedi-Ritterin Daeshara’cor den Orden verriet und sich auf die Suche nach einem zweiten Exemplar von Palpatines Auge machte, einer Superwaffe, mit der sie die Yuuzhan Vong vernichten wollte. Da Luke den Einsatz einer Superwaffe als inakzeptabel empfand und sich mit seiner Frau Mara, seinem Neffen Anakin Solo und dem Raumhafenkundigen Chalco aufmachen wollte, sie aufzuhalten, bot Mirax an, die Pulsarrochen zu stellen und als Pilotin zu fungieren. Zuerst setzte sie Kurs auf Vortex, wo sie und ihre Begleiter die Wissenschaftlerin Qwi Xux aufsuchen wollten. Xux hatte maßgeblich zu der Konstruktion des Todessterns sowie des Sonnenhammers beigetragen und sich nach deren Einsätzen zurückgezogen, um künftig Gutes zu tun; Mirax, Luke und Mara gingen davon aus, dass sie Daeshara’cors erste Anlaufstelle sein würde, weil kaum jemand mehr über das Schlundforschungszentrum wusste als sie. Mirax landete mit ihrer Pulsarrochen auf Vortex und fuhr anschließend mit einem Gleiter zur Kathedrale der Winde, um dort die Wissenschaftlerin zu treffen. Von ihr erfuhren sie, dass die Twi’lek in der Tat Auskunft hatte erhalten wollen. Xux wusste zwar über die technischen Details um Palpatines Auge Bescheid, jedoch nicht, ob es noch existierte. Des Weiteren weigerte sie sich strikt, die Neue Republik mit Waffen zu unterstützen, weil sie für den Rest ihres Lebens einen pazifistischen Weg gehen wollte. Daraufhin begaben sich Mirax, Luke und Mara zurück zur Pulsarrochen. Anschließend setzte die Pilotin Kurs auf Garos IV, dessen Universität eine der renommiertesten Hochschulen der Galaxis war und daher große Archive imperialer Aufzeichnungen pflegte. Um die Welt zu erreichen, musste Mirax eine komplizierte Flugroute um den Nyarikanischen Nebel herum konfigurieren, was zusätzliche Zeit in Anspruch nahm. Während Luke auf einer Audienz bei der Universitätsdirektorin war, stöberten Mirax und Mara durch das Gebäude, bis sie plötzlich einen verzweifelten Aufschrei vernahmen. Daeshara’cor hatte Luke über Anakins Kommunikationsgerät kontaktiert und darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie ihn gefangengenommen habe und nur gegen Informationen über den Aufenthaltsort von Palpatines Auge eintauschen würde. Tatsächlich gab es in den Archiven der Universität keine solchen Aufzeichnungen, doch Mirax schlug vor, eine Datenkarte mit technischen Informationen über andere Apparaturen zu füllen und einige Schlüsselbegriffe zu ersetzen, um die Feindin zumindest kurzzeitig zu täuschen. Letztendlich gelang es, Anakin und Chalco zu befreien sowie Daeshara’cor gefangenzunehmen. Weil Luke inzwischen erfahren hatte, dass die Yuuzhan Vong als nächstes die friedliche Welt Ithor angreifen würden, bat er Mirax darum, diesen Planeten anzusteuern. Die Yuuzhan Vong hatten herausgefunden, dass ihre Vonduun-Krabben-Rüstungen allergisch auf die Pollen der Bafforbäume, die auf Ithor wuchsen, reagierten und ihren Träger dann umbrachten, weshalb sie den gesamten Planeten vernichten wollten. Mirax beteiligte sich an der Evakuierung der Ithorianer und sammelte außerdem Exemplare diverser endemischer Pflanzen an Bord der Pulsarrochen, um sie zu erhalten. Zu Mirax’ Freude war die Schlacht von Ithor das ausschlaggebende Ereignis, das zu einem Bündnispakt zwischen der Neuen Republik und dem Neuen Imperium unter Gilad Pellaeon führte. Während sie selbst mit der Pulsarrochen nach Borleias flog, um dort eine ithorianische Kolonie zu errichten, kämpfte ihr Mann in der Schlacht gegen die Yuuzhan Vong. Corran hatte zwar ein Duell gegen den feindlichen Kommandanten Shedao Shai gewonnen, doch brachen die Invasoren ihr Versprechen und setzten die gesamte Oberfläche Ithors mit einer biologischen Waffe in Brand, woraufhin die Welt unbewohnbar wurde. Obwohl durch Corrans Bemühungen mehrere Millionen Leben gerettet werden konnten, machten die republikanischen Politiker die Jedi für die Kontamination des Planeten verantwortlich. Um dem Orden keinen zusätzlichen Schaden zuzufügen, beschloss Corran, aus ihm auszutreten und mit Mirax um Asyl auf Corellia zu ersuchen.[25]

Verteidigung der Jedi-Schüler[Bearbeiten]
Auf der Fliegender Händler wurden die Jedi-Schüler versteckt.

Nachdem Mirax und Corran einige Zeit auf Corellia verbracht hatten, kehrten sie zu Booster und auf die Fliegender Händler zurück. Ein Jahr nach Beginn des Krieges attackierten die Yuuzhan Vong und ihre Verbündeten der Friedensbrigade das Jedi-Praxeum auf Yavin IV und eroberten die Welt schließlich, woraufhin die Jedi-Schüler unter Mithilfe von Talon Karrde evakuiert und an Bord der Fliegender Händler gebracht wurden. Gemeinsam mit Kam und Tionne Solusar sowie seiner Tochter und Corran sprang Booster daraufhin für mehrere Monate nach Zufallsprinzip durch die gesamte Galaxis, um zu verhindern, dass der Feind vom Aufenthaltsort der Schüler erfuhr. Mirax war ebenfalls anwesend, als Luke mit einer hochschwangeren und schwerkranken Mara eintraf. Mara war von Nom Anor, einem Exekutor der Yuuzhan Vong, mit den potentiell tödlichen Coomb-Sporen infiziert worden, weshalb Mirax ihr umgehend einen Platz zur Erholung anbot. Anschließend wohnte sie einer Besprechung mit ihrem Vater, Luke, Tionne, Kam und der Heilerin Cilghal bei. Mithilfe der Macht gelang es Mirax’ Freundin, zu sterben und kurz darauf wiederaufzuerstehen, um anschließend ihren Sohn, Ben Skywalker, zur Welt zu bringen. Maras Neffe Anakin hatte kurz zuvor ihren Tod in der Macht gespürt und war panisch zur Krankenstation gerannt, konnte jedoch von Mirax beruhigt werden. Der Tag endete für sie ohnehin zufriedenstellend, weil auch Corran wohlbehalten von seinem Spontaneinsatz bei Yag’Dhul zurückkehrte.[25] Im Laufe des Krieges errichtete der Jedi-Orden daher eine geheime Basis auf Eclipse, einem Planeten im schwer zu durchfliegenden Tiefkern der Galaxis. Ursprünglich sollten dort hauptsächlich die Jedi-Schüler untergebracht werden, um vor den Yuuzhan Vong sicher zu sein, die Basis entwickelte sich jedoch zum Hauptquartier des Ordens, in dem die diversen Kampfgeschwader der Jedi-Piloten stationiert waren. Im Jahre 27 NSY begab sich Mirax mit ihrem Mann nach Corellia, um dort Vorräte für die Basis zu beschaffen, die beiden wurden jedoch von einem Voxyn – machtsensitive Geschöpfe der Yuuzhan Vong – attackiert. Es gelang ihnen, zu fliehen und Eclipse zu erreichen, wo mittlerweile auch Leia und General Han Solo eingetroffen waren. Aufgrund der Tatsache, dass Eclipse infolge eines Ultimatums der Yuuzhan Vong zu einem Kriegsschauplatz zu werden drohte, wies Lurax Mikes’ Vater an, die Schüler stattdessen nach Reecee zu bringen. Dort geriet er jedoch in einen Hinterhalt und konnte, nachdem er die Überlebenden der Verteidigungsflotte von Reecee gerettet hatte, nur knapp nach Eclipse fliehen, womit er die Yuuzhan Vong dorthinlockte. Als Mirax und Corran von der versteckten Basis aus beobachteten, wie die Fliegender Händler – und damit auch Valin und Jysella – im Orbit von den feindlichen Streitkräften – insgesamt vierundzwanzig Großkampfschiffe sowie diverse Korallenskipper – beschossen wurde, verloren sie beinahe die Nerven und wollten eingreifen. Han erinnerte sie jedoch daran, dass sie nicht die einzigen besorgten Eltern waren, und wies darauf hin, dass Booster mit Sicherheit nicht grundlos wehrlos blieb. Tatsächlich hatte ihr Vater einen Plan, mit dem er die Jäger überlisten konnte: Er setzte während des Beschusses alle Rettungskapseln ab, damit diese wie Trümmerteile wirkten und nicht entdeckt wurden; Han erkannte außerdem einen alten Schmugglertrick, als Booster mithilfe der Triebwerke seines Sternenzerstörers einen Asteroiden erhitzte und so zur Explosion brachte, woraufhin die Schiffe der Yuuzhan Vong in einen vernichtenden Gesteinshagel gerieten. Mirax und Leia verließen an Bord eines Transporters den Hangar, um die Rettungskapseln einzusammeln, die entbrennende Raumschlacht konnten die Jedi-Geschwader durch die Unterstützung der Verteidigungsflotte von Reecee für sich entscheiden.[31]

Kriegsende[Bearbeiten]
Luke spricht auf dem Konklave.

Gegen Ende des Krieges wurden Mirax und ihr Vater Teil der Schmugglerallianz ihres Freundes Talon Karrde. Diese war während des Thrawn-Feldzugs ins Leben gerufen worden und dann für mehrere Jahre kaum von Bedeutung gewesen, ehe sie im Zuge der Auseinandersetzungen mit den Yuuzhan Vong wieder attraktiv wurde für jene Unterstützer der Galaktischen Föderation Freier Allianzen – diese war unter Staatschef Cal Omas aus der Neuen Republik hervorgegangen –, die sich nicht den regulären Streitkräften der GFFA anschließen wollten. An Bord der Fliegender Händler nahm Mirax unter anderem an der Mission auf Caluula teil: Kurz zuvor waren Han, Leia, Kommandant Judder Page, Jedi-Meister Kyp Durron und weiteres Führungspersonal der Galatischen Allianz nach Caluula aufgebrochen und wollten verhindern, dass der Planet als Aufmarschplatz für eine Invasion von Dac genutzt wird. Im Zuge dieser Auseinandersetzung waren sie jedoch gefangengenommen worden, weshalb die Schmugglerallianz eine Rettungsaktion startete. Während ein Stoßtrupp um Talon, Lando Calrissian und Shada D’ukal die Verbündeten befreien sollte, sicherten Booster, Mirax und der Schmuggler Crev Bombaasa den Orbit mit der Fliegender Händler. Auf der Planetenoberfläche machten die Soldaten allerdings eine schreckliche Entdeckung: Dif Scaur, Leiter des Geheimdiensts der Neuen Republik, hatte das Alpha-Rot-Virus eingesetzt; dieses Virus war ursprünglich entwickelt worden, um die Yuuzhan Vong zu befallen und umzubringen, infizierte letztlich jedoch auch andere Spezies und wurde somit zu einem äußerst gefährlichen Unsicherheitsfaktor. Es gelang Booster, nahezu jedes infizierte Schiff abzuschießen und so die Ausbreitung des Virus’ einzudämmen, ein einziges konnte jedoch entkommen und Kurs auf Coruscant, das vor zwei Jahren von den außergalaktischen Invasoren eingenommen worden war, setzen. Auch bei der Rückeroberung des galaktischen Hauptplaneten stand Mirax im Kampfe an der Seite ihres Vaters. Booster, Mirax, Talon und die anderen Angehörigen der Schmugglerallianz erfuhren, dass Luke den lebendigen Planeten Zonama Sekot angerufen hatte, die Galaktische Allianz in ihrem Bestreben, die Yuuzhan Vong von Coruscant zu vertreiben, zu unterstützen. Weil Booster befürchtete, die Yuuzhan Vong könnten das infizierte Schiff von Caluula über Zonama Sekot, die mittlerweile in das Coruscant-System gesprungen war, abstürzen lassen und so Sekot ermorden, beschloss er, diese Welt mit der Schmugglerallianz zu verteidigen. Tatsächlich gelang es dem planetaren Bewusstsein letztlich, sich selbst zu retten und das infizierte Schiff vom Kurs abzubringen. Nachdem der Jedi-Orden und die Galaktische Allianz auf Coruscant den Höchsten Oberlord Shimrra Jamaane getötet hatten, unterzeichnete Kriegsmeister Nas Choka die Kapitulation seiner Spezies und ebnete so den Weg für Frieden. Nach der gewonnen Schlacht rief Luke ein Konklave auf Zonama Sekot aus, auf dem alle wichtigen Persönlichkeiten aus dem Krieg anwesend waren. Auch Mirax und ihr Vater erschienen dort, wo sie Corran nach längerer Zeit wiedersahen. Mirax vernahm Lukes Rede zur Neuordnung der Galaxis, in der unter anderem eine engere Zusammenarbeit im Hohen Rat und der Wiederaufbau der Hauptstadt beschlossen wurden, entschied jedoch, für einige Zeit Abstand von der Regierungsarbeit zu nehmen und sich mit ihrem Gatten in die corellianische Heimat zurückzuziehen. Des Übrigen konnten die Jedi-Schüler, also auch Mirax’ Kinder Valin und Jysella, ihre Ausbildung ungestört fortsetzen.[16] Obwohl ursprünglich geplant gewesen war, sich nur kurzzeitig nach Corellia zurückzuziehen, entschied sich Mirax im Gegensatz zu Corran letztlich dazu, ihre Verpflichtungen fürs Erste nicht wiederaufzunehmen. Stattdessen wollte sie einem ruhigen Leben in der Heimat nachgehen, wofür sie auch die regelmäßigen Bitten ihres Vater, an Bord der Fliegender Händler seine Geschäfte zu übernehmen, abwies.[18] Auch aus dem Schwarmkrieg, in den Corran als Jedi involviert wurde, hielt sie sich heraus.[32]

Zweiter Galaktischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Corellianische Unabhängigkeitserklärung[Bearbeiten]

Im Jahre 40 NSY, also über ein Jahrzehnt nach dem Sieg gegen die Yuuzhan Vong, standen die Galaktischen Föderation Freier Allianzen und der Neue Jedi-Orden erneut einer Krise gegenüber: Corellia – und mit ihr zunächst die sogenannten Fünf Welten des Corellianischen Sektors – erklärte ohne vorherige Verhandlungen ihre Unabhängigkeit von der Allianz. Nicht nur, weil die GFFA diese einseitige Unabhängigkeitserklärung als Schwächung ihrer Position verstand, sondern auch, weil die corellianische Regierung unter Premierministerin Aidel Saxan und Staatschef Thrackan Sal-Solo insgeheim eine Kriegsflotte aufgebaut sowie die Reaktivierungsmaßnahmen an der Mittelpunktstation wiederaufgenommen hatte, kam es zu gegenseitigen Kriegserklärungen. Der daraus resultierende Bürgerkrieg wurden in Anlehnung den ersten derartigen Versuch der Corellianer auch Zweiter Corellianischer Aufstand genannt. Da sich Mirax auf Corellia aufhielt, als diese Auseinandersetzungen begannen, wurde sie unter Hausarrest gestellt. Der Corellianische Sicherheitsdienst begründete diese Entscheidung einerseits damit, dass die Regierung ihr aufgrund ihrer Beziehungen zu den Jedi misstraute, andererseits erhoffte sie sich jedoch auch, dass sie über ihre Schmugglerkontakte illegale Waren in das System schaffen könnte. Es waren ihr zwar kaum Verbindungen zur Außenwelt gestattet, womit sie auch von Corran und den Kindern abgeschnitten war, jedoch kam die corellianische Regierung im Gegenzug für alle nötigen Kosten und Versorgungen auf.[17]

Mirax an Bord ihres Schiffs

Als sich der Krieg über mehrere Monate hinweg intensivierte, wurde die Situation komplizierter: Den Führern der Galaktischen Allianz, Jacen Solo und Admiral Cha Niathal, standen nun nicht mehr nur die Fünf Welten gegenüber; weitere Kritiker der GFFA waren im Begriff, die Konföderation zu gründen, an der unter anderem Bothawui und Commenor Interesse äußerten. Mirax und ihre Freunde standen als Corellianer zwischen diesen beiden Seiten, denn Wedge war mittlerweile zum Admiral und Führer der Corellianischen Verteidigungsflotte befördert worden. Als es ihm nicht gelang, akzeptable Friedensbedingungen mit der GFFA auszuhandeln, weil er Jacen Solo für einen Massenmörder hielt, trat er jedoch von seinem Posten zurück. Daraufhin fiel er er einem Attentatsversuch zum Opfer, dem er jedoch entgehen konnte. Also nahmen er und seine Familie Kontakt zu Mirax und Corran auf, weil sie vom Planeten fliehen und ins Exil gehen wollten. Während Wedge und Corran noch ihre X-Flügler besaßen, stellte Mirax mit der Pulsarrochen ein Gefährt für Iella und deren Tochter Myri. Da Corellia jedoch von der GFFA belagert wurde, benötigten die fünf die Hilfe von Han, Leia und Lando, welche über einen Passierkode verfügten und mit der Liebeskommandant ihren Freunden halfen. An jenem Tag, an dem Mirax und ihre Begleiter den Planeten verlassen wollten, wurden sie jedoch vom Corellianischen Sicherheitsdienst entdeckt, der ihren Hangar attackierte. Es gelang ihr, mit der Pulsarrochen aufzusteigen, über dem Ozean stellte sich ihr jedoch die CIG-Korvette Silaban in den Weg. Wedge und Corran gelang es, deren Triebwerke auszuschalten, woraufhin die Pulsarrochen und die Liebeskommandant die Blockade passieren durften. Anschließend begab sich der Konvoi zur Fliegender Händler, wo Mirax nach längerer Zeit ihren Vater wiedersah. Sie und ihre Freunde konnten ihn im Rahmen eines Gesprächs von einer Idee überzeugen, die er ohnehin schon selbst gehabt hatte, nämlich, die Fliegender Händler als Kasino in der Corellianischen Exklusionszone zu stationieren; bisher war ihm der Zutritt verweigert worden, doch Leia sich sicher, dass ihr Bruder etwas würde ausrichten können. Ziel dieser Aktion war, über das zufriedengestellte Militärpersonal an Informationen zu gelangen. Mirax selbst verbrachte die meiste Zeit allerdings mit ihrem Vater, um sich nun doch in dessen Studien zu stürzen und eines Tages seine Organisation zu übernehmen. Dies erfreute Booster selbstverständlich sehr. Nach einiger Zeit an Bord der Fliegender Händler bekamen Mirax und ihre Freunde Besuch von Luke und Mara, die einige Fragen an GFFA-Staatschef Solo hatten. Die verschiedenen Interessen konnten jedoch zu keinem Ende geführt werden, als unerwartet von allen fünf Planeten des Sternsystems Raumjäger aufstiegen und außerdem die Flotten der Bothaner und Commenorianer hineinsprangen. Es kam zu einer Schlacht, die zum Ziel hatte, die Blockade des Planeten zu zerstören. Während Mirax an Bord der Fliegender Händler blieb, bestiegen ihr Ehemann und Wedge ihre X-Flügler, um das Schiff gegen etwaige Feinde zu verteidigen. Die GFFA unter dem Kommando Jacen Solos, der persönlich anwesend war, musste eine herbe Niederlage einstecken und sich zurückziehen sowie die Blockade aufgeben. Booster sprang mit der Fliegender Händler daraufhin unbeschadet in das Coruscant-System. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung führte letztendlich zur Gründung der besagten Konföderation, der sich neben Corellia, Bothawui und Commenor nunmehr auch Fondor, Adumar und Besprin anschlossen. Über Coruscant ward sich die Gruppe eines größeren Problems als ursprünglich angenommen gewahr: Die Dunkle Jedi Alema Rar war mit dem Ziel, Leia zu ermorden, an Bord der Fliegender Händler eingedrungen und durchforstete dort, wie den Überwachungskameras zu entnehmen war, nicht nur die Kundenkajüten, sondern auch die Mannschaftsquartiere, darunter Mirax’ und Boosters. Mirax sah außerdem Jaina Solo wieder, die bei ihrem letzten Treffen noch ein Kind gewesen war, und lernte deren Partner Jagged Fel kennen, der die Jagd auf Alema Rar aus persönlichen Gründen zu seiner Lebensaufgabe gemacht hatte. Mirax selbst blieb bei ihrem Vater, um ihn vor den Fängen der Machtnutzerin zu schützen, während ihre Feinde die Jagd eröffneten. Als Folge auf diese Ereignisse gründete Luke die Jedi-Koalition, die er als Großmeister des Ordens führen würde, der sich jedoch auch Personen und Organisationen außerhalb des Ordens anschließen konnten, wenn sie im Bürgerkrieg weder aufseiten der Konföderation noch der GFFA standen. Zu denen gehörte auch Mirax.[18]

Mittelpunktstation und Kriegsende[Bearbeiten]

Einige Monate später kam es zur Schlacht um die Mittelpunktstation. Die Führerin der Corellianischen Verteidigungsstreitkräfte, Admiral Genna Delpin, hatte ihren Widersachern bewiesen, dass die Superwaffe mittlerweile einsatzbereit war, weshalb sowohl die GFFA unter Jacen Solo – der sich inzwischen zum Sith-Lord Darth Caedus ernannt hatte – als auch die Jedi-Koalition großes Interesse daran hegten, sie unschädlich zu machen. Mirax half an Bord der Fliegender Händler dabei, eine Geheimmission zu organisieren, für die zwei kleine Stoßtrupps unter der Führung von Luke Skywalker und Kyp Durron gebildet wurden: Ersterer wollte sich an Bord der Anakin Solo schleichen, um die gefangengehaltene hapanische Prinzessin Allana Djo Solo zu befreien, letzterer die Mittelpunktstation infiltrieren, um sie zu zerstören. An der Seite von Wedges Tochter Myri half Mirax bei der Zusammenstellung von Informationen und leitete das Operationszentrum der Fliegender Händler. Letztendlich sollten beide Gruppen erfolgreich sein, wodurch die Mittelpunktstation als wichtige Variable aus der Rechnung genommen werden konnte und sich das Hapes-Konsortium der Jedi-Koalition anschloss.[33] 41 NSY, also ein Jahr nach Kriegsbeginn, gelang es Jaina Solo, ihren Bruder im Kampf zu besiegen, woraufhin sich auch die Konföderation zu Friedensverhandlungen bereiterklärte. Während Admiral Natasi Daala zur Staatschefin der GFFA gewählt wurde, ernannte Luke Jagged Fel zum Imperator des Imperiums. Mirax, Corran und ihre beiden Kinder sowie Booster überstanden die Auseinandersetzungen wohlbehalten.[34] Dieses Kriegsende sollte sich für Mirax jedoch von jenem unterscheiden, dass sie nach der Yuuzhan-Vong-Invasion erlebt hatte, denn im Gegensatz zu damals zog sie sich diesmal nicht nach Corellia zurück, sondern nahm ihre Geschäfte wieder auf. Ihre Ziele steckte sie dadurch höher, dass sie Direktorin diverser interplanetarer Finanzinstitute wurde und sogar abermals als Schmugglerin einstieg. Ihren Hauptwohnsitz pflegte sie nach wie vor in der Heimat, wo sie aufgrund von Corrans andauernder Abwesenheit den Anker der Familie darstellte.[12]

Umbrüche im Jedi-Orden[Bearbeiten]

Erkrankung von Valin und Jysella[Bearbeiten]

Zwei Jahre nach Ende des Zweiten Galaktischen Bürgerkriegs fand auf Coruscant der Einheitsgipfel stand, zu dem Vertreter der Galaktischen Föderation Freier Allianzen, des Jedi-Ordens, des Neuen Imperiums, der Konföderation und des Hapes-Konsortiums eingeladen waren. Ziel des Einheitsgipfels sollte die Vertiefung der friedlichen Beziehungen unter den ehemaligen Kriegsgegnern sein, und sowohl Mirax als auch Corran waren als Sprecher geladen, um ihre Positionen kundzutun. Der Gipfel kam Mirax sehr gelegen, weil sie auf diese Weise die Möglichkeit hatte, etwas mehr Zeit mit ihrer Familie, die sie aufgrund ihrer geschäftlichen Aktivitäten nur noch selten sah, zu verbringen. Für das Treffen mietete sie eine Wohnung in Kallads Traumurlaubsherberge, in der sie an einem Morgen corellianische Pfannkuchen und Nerfwürstchen briet. Sie und Valin unterhielten sich kurz, als er plötzlich in sein Zimmer ging und mit eingeschaltetem Lichtwert wieder herausstürmte. Er warf Mirax vor, nicht seine echte Mutter und lediglich eine Doppelgängerin zu sein. Als Corran die Küche betrat und seinen Sohn zur Rede stellte, warf er ihm dasselbe vor und attackierte seinen Vater. Während Mirax die Wohnung verließ, um Hilfe zu rufen, kam es zu einem Duell zwischen Valin und Corran, das sich schnell nach draußen in die Öffentlichkeit verlagerte. Mirax gelang es allerdings, ihren Sohn mit einer Militärpistole zu betäuben. Sie und ihr Gatte hievten den bewusstlosen Mann in Mirax’ Gleiter und flogen umgehend ins medizinische Zentrum des Jedi-Temepls. Dort übergaben die beiden ihren Sohn der Heilerin Cilghal, die einige Tests und Messungen durchführte. Anschließend rief sie neben Mirax, Corran und Jysella auch Großmeister Skywalker, dessen Sohn Ben und Prinzessin Leia Organa Solo dazu und setzte darüber in Kenntnis, dass bei dem Patienten Gehirnströme gemessen wurden, die eigentlich nur klinisch Tote haben dürften. Der einzige Mensch, der solche Messungen mit der Macht beeinflussen konnte, war Jacen Solo alias Darth Caedus gewesen, doch sowohl Mirax und Corran als auch Jysella waren davon überzeugt, dass Valin niemals als Jacens Schüler gedient hatte. Als die Gruppe das Krankenzimmer verließ, äußerte Mirax ihre Befürchtungen, Valin könnte gewaltsam fliehen; Cilghal überzeugte sie jedoch davon, dass die Sicherheitsmaßnahmen absolut ausreichten, um einen Ausbruch zu verhindern. Nichtsdestoweniger sollte es dem Patienten in der Nacht – erneut mithilfe einer obskuren Machtfähigkeit, die selbst dem Großmeister ein Rätsel war – gelingen, zu entkommen. Da ihm Meisterin Cilghal zuvor einen Peilsender eingepflanzt hatte, konnten die Jedi ihn verfolgen und seinen Amoklauf letzten Endes erfolgreich beenden. Dabei gerieten sie jedoch in Konflikt mit den Polizeikräften der Galaktischen Allianz: Zunächst war es dem Orden gestattet, Valin in seine Obhut zu nehmen, nach kurzer Zeit tauchte jedoch GFFA-Hauptmann Oric Harfard mit einem Haftbefehl im Tempel auf und verlangte die Herausgabe des Manns. Mirax, Corran, Jysella und viele weitere Jedi waren später während der Gerichtsverhandlung anwesend: Valins Anwalt Nawara Ven gelang es zwar, die vorsitzende Richterin Mavari Zudan von der Unzurechnungsfähigkeit den Angeklagten zu überzeugen, zum Entsetzen aller Anwesenden ordnete sie jedoch sein Einfrieren in einen Karbonitblock an, um weitere Straftaten zu verhindern, sowie die Aufbewahrung in der Armand-Isard-Hochsicherheitsstrafanstalt. Diese Entscheidung führte zu lautstarken Protesten, und Corrans Freund Nawara rügte sie als rechtswidrige Einschränkung der Rechte seines Mandanten, konnte das Urteil letztlich jedoch nicht verhindern. Mirax und Corran wurden nach der Urteilsverkündung von Pressevertretern bestürmt, beantworteten jedoch keine Fragen und verließen das Gebäude so schnell wie möglich.[12]

Staatschefin Natasi Daala

Einige Zeit danach wurde Mirax von Winter kontaktiert, einer alten Freundin der Familie. Auf Bitten Winters trat sie dem sogenannten Schattenbund bei, einem von Jaina Solo ins Leben gerufenen Geheimkreis, an dem sich neben diesen beiden Damen unter anderem noch der imperiale Imperator Jagged Fel, die Heilerinnen Tekli und Cilghal sowie die verstoßene Jedi-Ritterin Tahiri Veila beteiligten. Luke war inzwischen von Coruscant verbannt, womit Staatschefin Natasi Daala den Einfluss der Jedi einschränken wollte, und Kenth Hamner als Großmeister abgelöst worden; Jaina war der Meinung, Großmeister Hamner biedere sich zu sehr an die Allianzführung an, und gründete aus diesem Grunde den Schattenbund, um Aktionen gegen Natasi Daala zu koordinieren. All dies erfuhr Mirax zunächst jedoch nicht, stattdessen wies Winter sie lediglich an, einen Gleiter zu stehlen und damit unter dem Decknamen „Credmünze“ zur Armand-Isard-Hochsicherheitsstrafanstalt zu fliegen. Seff Hellin – ein Jedi, der ebenfalls an der sogenannten Machtpsychose, die Erkrankte glauben ließ, alle Nichterkrankten seien durch Doppelgänger ersetzt worden, litt – kletterte von außen die Hochsicherheitsstrafanstalt hinauf mit dem Ziel, Valin zu befreien. Weil Jaina, die unter dem Decknamen „Schlitzer“ operierte, noch einige Zeit benötigte, um einzugreifen, sollte Mirax mit ihrem Fahrzeug illegal in die Flugverbotszone eindringen und Hellin ablenken. Es gelang ihr zwar, den Sicherheitsgleitern des Gefängnispersonals, die nun von überall her in die Luft aufstiegen und sie abzufangen versuchten, auszuweichen, dann wurde sie jedoch von der Kopfgeldjägerin Zilaash Kuh gerammt, die im Dienste Staatschefin Daalas persönlich stand. Nachdem Mirax die Kontrolle über ihren Gleiter wiedererlangt hatte, landete sie auf dem Dach der Hochsicherheitsstrafanstalt, auf dem mittlerweile Schlitzer mit einem ohnmächtigen Hellin wartete. Als die beiden das Fahrzeug bestiegen hatten, kämpfte sich Mirax durch die Blockade der Allianzschiffe und begab sich auf den Weg zum medizinischen Zentrum des Jedi-Tempels. Weil sie sich nicht nur mir fünf Kampfschiffen des GFFA-Sicherheitsdiensts eine Verfolgungsjagd lieferte, sondern auch mit den Einheiten der Kopfgeldjäger, musste sie gefährliche Ausweichmanöver fliegen, die beinahe Schlitzer und Hellin aus dem Fahrzeug warfen. Es war außerdem unabdingbar, dass sie die Verfolger loswurde, um sie daran zu hindern, die Eindringlinge über den Zielort zu identifizieren. Mit der Hilfe von drei weiteren Mitgliedern des Schattenbunds, Imperator Fel, Winter und Tahiri, konnten die feindlichen Kräfte entweder abgeschossen oder abgeschüttelt werden, wonach die vier Fahrzeugführer ihre beiden Gleiter in einer Durchgangsstraße landeten. Mirax stahl mit Jaina einen neuen Gleiter, um ihre Spur zu verwischen, und setzte Imperator Fel an der Imperialen Botschaft ab, ehe sie von Tahiri zum Meisterhangar des Jedi-Tempels dirigiert wurde. Im Hangar wartete bereits Tekli auf sie, mit der alle Beteiligten wohlbehalten die Krankenstation erreichten, wobei sie darauf achten mussten, nicht von den Meistern außerhalb des Schattenbunds erwischt zu werden. Dort erfuhr Mirax nicht nur, wer hinter den Decknamen steckte und lernte die anderen Mitglieder des Schattenbunds kennen, sondern wurde auch über die Hintergründe ihres Einsatzes informiert. Abgesehen davon, dass durch die Befreiung Valins eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung entstanden wäre, hatte Cilghal nun die Möglichkeit, die Machtpsychose selbst zu untersuchen. Der Jedi-Orden hatte zwar mittlerweile herausgefunden, dass sie irgendetwas mit der Macht zu tun haben musste, konnte ihre Entstehung aber nach wie vor nicht nachvollziehen. Jaina bot den Helfern an, zu bleiben und einen Schluck Kaf zu trinken, Mirax wollte jedoch baldmöglichst nachhause zurückkehren. Sie wusste nicht, wann Corran zurückkommen würde, und wollte ihn nicht dadurch in Schwierigkeiten bringen, dass er vom Schattenbund erfuhr; in diesem Falle wäre er als Ratsmitglied dazu gezwungen, sie an Großmeister Hamner zu verraten.[12]

Zu noch größerer Traurigkeit der Familie Horn sollte kurze Zeit danach auch ihre Tochter Jysella an dieser rätselhaften Krankheit leiden. Nachdem sie aus dem Jedi-Tempel geflohen war und in der Öffentlichkeit randaliert hatte, gelang es dem Sicherheitsdienst der Galaktischen Allianz, sie festzunehmen und ebenfalls in Karbonit einzufrieren; sie und ihr Bruder wurden wegen des vorangegangenen Entführungsversuchs außerdem aus der Armand-Isard-Hochsicherheitsstrafanstalt verlegt. Diese Situation war für Mirax und Corran beinahe unerträglich. Jainas Verlobter, Imperator Fel, schmiedete daraufhin einen Plan, wie sie Staatschefin Daala schaden konnten. Es gelang Mirax’ Freundin, von Arabelle Lorteli, der von Staatschefin Daala persönlich bestellten Vorsitzenden des Jedi-Gerichtshofs, eine Besuchserlaubnis für die beiden Jugendlichen zu erhalten. Kaum einen Kilometer vom Galaktischen Justizzentrum entfernt befand sich der offiziell sogenannte Lagerdienst der Galaktischen Allianz, bei dem es sich tatsächlich um ein öffentlichkeitswirksames Pseudogeheimgefängnis handelte. Die Jedi ahnten, dass darinnen nicht alles mit rechten Dingen zuging, und beschafften sich daher eine Besuchserlaubnis, die sofortigen Zutritt gestattete, um unangekündigt kommen zu können. Wie Jaina erwartet hatte, löste die Anwesenheit mehrerer Jedi-Meister sowie der Horns vor der Gefängnisfestung einen Ansturm von Pressevertretern aus, welche die Ordensmitglieder in das Zentrum begleiteten. Darinnen stürmte ein Angriffstrupp der GAS auf die vermeintlichen Eindringlinge zu und eröffnete, als die Reporter unbeirrt ihre Kameras auf sie richteten, erschrocken das Feuer. Lediglich das Eingreifen der Jedi verhinderte, dass die Berichterstatter dabei umkamen. Für Mirax und Corran war die Anwesenheit der Presse, welche die trauernden Eltern ununterbrochen filmte, schwer zu ertragen, Mirax wusste jedoch, dass die Direktaufnahmen unabdingbar für den Erfolg des Plans waren. Als Jaina dem GAS-Kommandanten, Hauptmann Atar, die Besuchserlaubnis vorlegte, versuchte dieser zuerst, die Jedi und Mirax abzuwimmeln sowie einen anderen Termin auszuhandeln. Jaina ließ sich jedoch nicht beirren, und die Wissenschaftlerin Cilghal bestand auf sofortigen Zutritt, um die Karbonitblöcke überprüfen zu können. Mirax, Corran, Jaina, Cilghal, Saba Sebatyne und Kyp Durron betraten hinter dem Hauptmann den Turbolift, wobei sie illegalgerweise auch den Pressevertretern Zutritt verschafften. Zu Mirax’ Verwunderung fuhren sie allerdings nicht in einen Zellenblock oder in eine Lagerhalle, sondern in das Büro des Gefängniskommandanten. Dort mussten alle Anwesenden zu ihrer Bestürzung feststellen, dass Oberst Wruq Retk Valin und Jysella als Wanddekoration in seinem Büro hatte aufhängen lassen. Als Oberst Retk das Büro mit seiner Leibgarde betrat, versuchte er, die Jedi in Anwesenheit der Kameraleute zu provozieren. Mirax konnte sich tatsächlich nicht mehr zurückhalten und schlug dem über zwei Meter großen Yaka gegen das Kinn, woraufhin dieser bewusstlos zu Borden stürzte. Hauptmann Xanda verlangte daraufhin vom Sicherheitsdienst, Mirax wegen Körperverletzung festzunehmen, wurde allerdings vom Reporter Javis Tyrr unterbrochen. Auf Bitten von Jaina hin, verglichen er und seine Kameraleute den zwei Meter großen und massiven Yaka mit der fünfzig Kilogramm schweren und 1,61 Meter großen Menschenfrau, anschließend fragte er den Hauptmann, ob er die Mutter allen Ernstes anzeigen wollte. In diesem Moment betrat Staatschefin Daala höchstselbst das Büro und verkündete, dass selbstverständlich keine juristischen Schritte gegen Mirax eingeleitet würden, beschwerte sich aber über das angeblich gewaltsame Eindringen der Jedi. Als sie erfuhr, dass sie nicht nur eine Besuchserlaubnis bei sich hatten, sondern dass diese auch noch von ihrer persönlichen Vertrauten Arabelle Lorteli unterzeichnet worden war, hatte sie nichts mehr gegen ihre Widersacher in der Hand und kündigte gezwungenermaßen Konsequenzen für Oberst Retk und seine Unterstützer an. Mirax und Corran zogen sich anschließend zurück. Sie waren zwar nach wie vor traumatisiert von der Tatsache, dass ihre Kinder als Wanddekoration benutzt wurden, mussten aber zugeben, dass Imperator Fels Plan, Staatschefin Daala in aller Öffentlichkeit zu bloßzustellen, ein voller Erfolg gewesen ist.[5]

Krieg gegen die Galaktische Allianz[Bearbeiten]

Im Laufe der folgenden Monate eskalierte der Konflikt zwischen Staatschefin Daala und dem Neuen Jedi-Orden und fand letztlich seinen Höhepunkt, als erstere ihre mandalorianischen Verbündeten anheuerte, um den Jedi-Tempel mit einer Armee zu belagern. Während dieser Belagerung befanden sich neben einigen weiteren Jedi und Ordensfreunden auch Corran und Mirax im Tempel, um dort das weitere Vorgehen zu besprechen. Es war Han Solo, der einen Plan entwickelte, um Staatschefin Daala eine Falle zu stellen. Durch Zutun von Luke, der noch immer von Coruscant verbannt war, war es gelungen, einige der erkrankten Jedi zu heilen: Der Orden hatte inzwischen herausgefunden, dass es die Machtwesenheit Abeloth gewesen war, welche die geheimnisvolle Machtpsychose auf die jungen Schüler projizierte; sie hatte sich mit mit dem sogenannten Vergessenen Stamm der Sith verbündet, um gewaltsam die Kontrolle über die Galaxis zu übernehmen, war jedoch von Luke und dessen Sohn stark geschwächt wurden. Großmeister Hamner bot Staatschefin Daala daher die Herausgabe der angeblich noch psychotischen Jedi an und setzte Han als Vermittler ein; sein Plan war, ihren Xenopsychiater Thalleus Tharn dazu zu bringen, Turi Altamik und Sothais Saar in aller Öffentlichkeit und vor den filmenden Holobildwerfern zu untersuchen, um Staatschefin Daala auf diese Weise bloßzustellen und ihr keine andere Wahl zu lassen als die Belagerung abzubrechen. Kurz vor dem Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten gab Großmeister Hamner jedoch sein Misstrauen dem pensionierten General gegenüber zum Ausdruck, was neben Kyle Katarn und Kyp Durron vor allem Mirax und Corran erzürnte. Sie empfand seine Äußerungen nach all dem, was Han ihrer Ansicht nach für den Orden riskiert habe, als beleidigend. Letztendlich sollte sein Plan tatsächlich von Erfolg gekrönt sein und die Belagerung abgebrochen werden. Spontan versuchte er, die gute Situation auszunutzen und auch die Herausgabe von Valin und Jysella zu erpressen, darauf ließ sich Staatschefin Daala jedoch nicht ein und begründete diese Entscheidung damit, dass sie zu wenig über die Heilungsmöglichkeiten wisse. Aus diesem Grunde forderten Mirax und Corran eine weitere Besuchserlaubnis ein, die sie im Beisein Cilghals wahrnahmen. Während ihres Aufenthalts im GAS-Inhaftierungszentrum 81 brachten sie dabei unbemerkt Peilsender an den Karbonitblöcken an, weil der Jedi-Rat beschlossen hatte, Han und Leia mit der Rettung der beiden Horns zu beauftragen. Dies sollte letztendlich auch gelingen, sodass die Karbonitblöcke gestohlen und in das medizinische Zentrum des Tempels gebracht werden konnten.[35] Dort versammelten sich neben den beiden Medizinerinnen sowie Mirax und Corran auch Leia, Han, Allana Djo Solo, Bazel Warv, Yaqeel Saav’etu und Anji, allesamt Freunde oder Bekannte von Valin und Jysella, um dabei zu sein, wenn die Karbonitblöcke aufgetaut wurden. Währenddessen behaupteten die Vitalanzeigen auf den angeschlossenen Monitoren kurzzeitig, Valin sei während der Prozedur verstorben, die Jedi konnten jedoch in der Macht spüren, dass es sich dabei um einen Fehler handelte. Dieser Tag sorgte für ungemeine Entspannung bei Mirax und Corran, die im laufe der letzten Wochen stark abgenommen hatten und gefühlsmäßig in besonderem Maße angeschlagen waren. Die Nebenwirkungen des Eingefrorenseins in den Karbonitblöcken sorgten zwar dafür, dass ihre Kinder für eine kurze Zeit auf ihr Augenlicht verzichten mussten, nichtsdestoweniger freuten sich die Eltern, endlich wieder Valin und Jysella in die Arme nehmen zu können. Tatsächlich sprach auch alles dafür, dass sie ebenfalls von der Machtpsychose geheilt wären, woraufhin Mirax und Corran sich für einen Tag auf die Fliegender Händler zu Booster zurückzogen. Die Ereignisse überschlugen sich jedoch, als es zu einem Duell zwischen Saba Sebatyne und Großmeister Hamner kam, im Rahmen dessen letzterer getötet wurde. Weil sich die zukünftige Großmeisterin nicht sonderlich gut mit menschlicher Politik auskannte, aber einen Putsch gegen Staatschefin Daala führen und später einen Sitz im Triumvirat einnehmen musste, hatte Corran ihr zu helfen sowie weniger Zeit mit seiner Gattin zu verbringen; des Weiteren stellte sich heraus, dass Valin und Jysella im Gegensatz zu all den anderen Schülern nicht von der Psychose geheilt waren und versuchten, den Jedi-Orden zu unterwandern. Es gelang einer aufgeteilten Jedistreitmacht allerdings, Abeloth an mehreren Orten gleichzeitig zu töten, woraufhin sie derart stark geschwächt werden konnte, dass Mirax endlich ihre zwei gesunde Kinder zurückerhielt.[36]

Koordinatorin der Sith-Jagd[Bearbeiten]
Coruscant steht in Flammen.

Ein Jahr nach Kriegsbeginn sah sich Mirax erstmals persönlich in die Auseinandersetzungen mit Abeloth und dem Vergessenen Stamm der Sith involviert. Diesen war es gelungen, nach der Vertreibung des Jedi-Ordens den galaktischen Hauptplaneten unbemerkt zu infiltrieren und übernehmen. Da Staatschefin Daala mittlerweile gestürzt und von Wynn Dorvan, einem Freund der Jedi, abgelöst worden war, beschloss Luke, den Planeten im Rahmen einer großangelegten Operation zurückzuerobern. Sein eigentlicher Plan bestand daraus, kleine Jedi-Gruppen einzuschleusen und das Führungspersonal des Stamms auszuschalten, der Konflikt geriet jedoch schnell außer Kontrolle und verlangte bald die Involvierung des Militärs der Galaktischen Föderation Freier Allianzen. Mirax wurde während der Schlacht von Admiral Nek Bwua’tu in den Rang eines Generals erhoben, um die Jagd auf Sith-Schläfer koordinieren zu können, während der Admiral selbst gegen Abeloth vorgehen wollte. Sie plante unter anderem die Wiedereinnahme des Jedi-Tempels, den der Vergessene Stamm besetzt hatte, indem sie einen Stoßtrupp durch die Geheimgänge in das Gebäude schleusen wollte. Allerdings geriet die erste Angriffswelle in einen Hinterhalt, bei dem mindestens zehn Ritter getötet wurden. Valin und Jysella gelang es zwar, sie zu kontaktieren und darüber in Kenntnis zu setzen, dass sie und ihr Vater überlebt hatten, allerdings erfuhr Mirax auf diese Weise auch, dass ausschließlich der Einsatztrupp um Luke Skywalker noch gefechtsbereit war. Dies beunruhigte den mit seiner Frau eingetroffenen Han Solo ungemein. Er forderte Mirax und ihre Kameradin Saba Sebatyne dazu auf, etwas dagegen zu unternehmen, dass im Tempel sechs Jedi gegen viertausend Sith-Krieger standen, und die Hilfe der Marineinfanterie anzufordern. Mirax versicherte, dass insbesondere die Kontrollübernahme über den Rechenkern des Tempels unabdingbar sei, erinnerte den aufbrausenden Corellianer jedoch daran, dass ein Baradiumbombenabwurf erhebliche Risiken barg und nicht zu kontrollieren war. Im zweiten Anlauf gelang es ihr letztendlich, eine freiwillige Brigade Leerenspringer durch den Ventilationseinlass in den Tempel vordringen zu lassen und einige Ebenen zu erobern. Nichtsdestoweniger konnten die Soldaten weder das Rechenzentrum besetzen noch verhindern, dass mindestens dreihundert Sith entkamen, um die Stadt mit Terroranschlägen zu überziehen. Daraufhin beriefen der Jedi-Rat sowie die militärische Führung der GFFA, darunter die Admirale Nek Bwua’tu, Eramuth Bwua’tu und Gavin Darklighter, eine Planungssitzung ein, um sich vom General über den Verlauf informieren zu lassen und das weitere Vorgehen besprechen zu können. Mirax setzte darüber in Kenntnis, dass der Feind mittlerweile über dreitausend Anschläge verübt sowie siebenhundert Wolkenkratzer zum Einsturz gebracht hatte und bisher mehr als drei Millionen Zivilisten ums Leben gekommen waren; auf der anderen Seite war es dem Orden gelungen, zweiundzwanzig Sith auszuschalten, wobei er dabei wiederum fünfzehn Ritter verlor. Des Weiteren informierte sie die Führung über die Sichtung eines geheimnisvollen Beobachters, bei dem es sich tatsächlich um den Einen Sith Darth Krayt handelte. Sie beschloss, ihn nicht gefangennehmen zu lassen, weil sie keinen weiteren Konflikt vom Zaune brechen wollte. Nachdem Mirax die Meister und Admirale informiert hatte, zog sie sich aus der Planungsbesprechung zurück, um die Evakuierung des Galaktischen Justizzentrums, das Abeloth in diesem Moment attackierte, zu befehlen. Letztendlich gelang es dem Jedi-Orden, Abeloth an noch mehr Orten gleichzeitig zu töten und den Vergessenen Stamm der Sith zur Kapitulation zu zwingen, was den Krieg beendete. Mirax und ihre Familie überstanden die Auseinandersetzungen zwar wohlbehalten, mussten sich aber fürs Erste von Coruscant zurückziehen: Staatschef Dorvan war zwar nach wie vor ein Freund des Großmeisters, konnte das entstandene Misstrauen gegenüber den Jedi in der Zivilbevölkerung allerdings nicht vollends zerstreuen. Deshalb wurde der Neue Tempel auf Coruscant geräumt und das Hauptquartier stattdessen nach Shedu Maad verlegt.[13] Dort hielten sich dementsprechend auch Corran und die Kinder sehr häufig auf.[37]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Ursprünglich dezidiert neutral, pflegte Mirax später gute Beziehungen zur Renegatenstaffel.

Mirax war bereits sehr früh in ihrem Leben dazu gezwungen worden, hohe Verantwortung auf sich zu nehmen. Aufgrund der Tatsache, dass ihr Vater vom Corellianischen Sicherheitsdienst verhaftet und auf Kessel inhaftiert worden war, übernahm sie bereits als Minderjährige dessen Schmugglerimperium.[2] Schon im Alter von zwanzig Jahren, also kurz nach der Schlacht von Yavin, hatte sie viele Geschäfte ihres Vaters in die Legalität reorganisieren und ein weites Netz an Untergrundkontakten knüpfen können. Mirax verspürte dabei keine Loyalität für irgendeine der größeren Regierungsorganisationen. Ebenso wie ihr Vater versuchte sie stattdessen, im herrschenden Bürgerkriegskonflikt neutral zu bleiben und Geschäfte mit beiden Seiten zu machen.[4] Sowenig Loyalität sie interplanetarischen Bündnissen auch entgegenzubringen vermochte, umso wichtiger waren ihr Familie und Freunde. Da sie bereits im Kindesalter mit Wedge Antilles eng verbunden gewesen war und dieser mittlerweile zu einem Helden der Rebellion geworden ist, konnte sie ihr Neutralitätsideal allerdings nicht sehr oft aufrechterhalten und half ihm stattdessen bei seinen Missionen.[2] Dabei entwickelte sie mit der Zeit eine gute Bindung zur republikanischen Renegatenstaffel.[15] Wedge Antilles war es auch, der sie mit ihrem späteren Ehemann bekanntmachte. Zuerst verspürte sie eine tiefe Abneigung gegenüber Corran, denn nachdem Booster von dessen Vater gefangengenommen wurde, hatte sie sich geschworen, die gesamte Familie Horn bis in alle Ewigkeit zu hassen.[1] Es sollte ihr allerdings nicht gelingen, dies auch durchzuziehen, und letzten Endes heirateten die beiden einander.[8] Mirax war sich darüber im Klaren, dass viele ihrer Feinde ausgerechnet die Familie der Schmugglerin als ihre Schwäche betrachteten, denn um diese zu schützen, war sie alles zu tun bereit.[10] Auf diese Weise geriet sie regelmäßig in Konflikt mit dem Gesetz, beispielsweise bei der Befreiung ihrer beiden Kinder aus Staatschefin Daalas Gefängnis. Die gesamte Situation nahm sie und Corran generell sehr mit, weshalb sie über mehrere Monate hinweg ein absolut ungepflegtes Erscheinungsbild bot und ungesund lebte, unter anderem von eingefallenen Wangen sowie eingesunkenen Augen gezeichnet.[35] Zudem galt sie immer als deren Anker, weil Corran und die Kinder sehr oft unterwegs waren.[12] Normalerweise war Mirax dafür bekannt, taktisch und beherrscht zu agieren, sodass sowohl Freunde als auch militärische Verbündete ihr durchdachtes Vorgehen zu schätzen lernten.[20] Nicht allein deshalb wurde sie während des Kriegs gegen den Vergessenen Stamm der Sith zum General ernannt, um die Jagd auf deren Schläfer zu koordinieren.[13] Doch besonders dann, wenn Valin und Jysella in Gefahr waren, gelang es ihr nicht, einen kühlen Kopf zu bewahren.[31] Nachdem sie erfahren hatte, dass ihre eingefrorenen Kinder im Galaktischen Justizzentrum als Dekorationsgegenstände an der Bürowand hingen, konnte sie sich nicht zurückhalten und schlug den zuständigen Offizier bewusstlos.[35] Diese Affekthandlung kam durchaus ihrem Ruf zugute, unberechenbar zu handeln und auf diese Weise eine gefährlichere Gegnerin zu sein.[10] Nichtsdestoweniger bestand bei ihren seltenen Wutausbrüchen die Gefahr, dass dadurch Unschuldige gefährdet würden, was ihr bei Eclipse einmal eine Rüge von General Solo einbrachte. Es gelang ihr damals nicht, auf das taktische Geschick ihres Vaters an Bord der Fliegender Händler zu vertrauen.[31]

Booster Terrik hatte zeitlebens großen Einfluss auf die Persönlichkeit seiner Tochter.

Mirax war äußert selbstbewusst und vertraute auf ihre eigenen Fähigkeiten. Dieses Selbstbewusstsein setzte sich vor allem aus zwei Komponenten zusammen: Die eine war der Ruf ihres Vaters, den sie bereits als kleines Mädchen zutiefst verehrte.[20] Allein die Erwähnung seines Namens sorgte dafür, dass die meisten Ganoven in Angst und Schrecken versetzt wurden, des Weiteren war es ihr möglich gewesen, über ihn eine Menge Kontakte zu knüpfen.[8] Die zweite Komponente bestand aus ihren eigenen Leistungen, die sie nach der Inhaftierung des Vaters vollbrachte. War sie anfangs nur als Tochter von Booster Terrik bekannt, erarbeitete sie sich über die Jahre einen eigenen Ruf, der sie galaxisweit bekanntmachte. Booster selbst verlor zwar seinerseits nichts von seiner Reputation, wurde aber nach der Rückkehr von Kessel immer öfter als Vater von Mirax Terrik identifiziert.[20] Sogar Talon Karrde – ein guter Freund der Familie sowie neben Booster einer der renommiertesten Schmuggler der Galaxis – hielt große Stücke auf sie. Sie war dafür bekannt, in fünfundneunzig Prozent aller Fälle tatsächlich exotische Waren aufzuspüren, wenn sie sich dieses Ziel setzte, und sogar die entsprechenden Käufer zu finden.[6] Mirax fand es immer einfach, geschäftlich auch mit schwierigen Kunden umzugehen, geriet im Laufe ihres Lebens jedoch genauso an Persönlichkeiten, mit denen sie jegliche Zusammenarbeit verweigerte. Dazu gehörte Erisi Dlarit, über deren Einflussnahme auf ihr Privatleben sie entsetzt war und die sie vor allem aufgrund ihres Interesses an Corran missachtete. Die Begegnung mit Dlarit brachte Mirax dazu, sich zu schwören, niemals einen Teil ihrer selbst zu verkaufen.[1] Es war ihr im Laufe ihrer Karriere niemals gelungen, ihre Schmuggleraktivitäten aufzugeben, obwohl sie sich offiziell der Galaktischen Republik beziehungsweise der GFFA anschloss; tatsächlich war das Gegenteil der Fall. Nach der Yuuzhan-Vong-Invasion zog sie sich zwar für eine Weile nach Corellia zurück, um sich dort zu erholen und Abstand von ihren Geschäften zu nehmen.[18] Nach dem Zweiten Galaktischen Bürgerkrieg allerdings intensivierte sie ihre Bestrebungen diesbezüglich sogar noch: Neben der Wiederaufnahme persönlicher Schmugglerei schwang sie sich zur Direktorin diverser interplanetarer Finanzinstitute auf. Sie musste sich allerdings eingestehen, dass sie in ihren Sechzigern ruhiger und fauler geworden war.[12] Ihrem besten Freund Wedge gegenüber bestand sie darauf, dass in ihren Adern immer Schmugglerblut fließen werde.[2]

Mirax war dafür bekannt, auch unabhängig von ihren Geschäften äußerst pingelig und genau zu sein. Wenn sie unterwegs war und wusste, dass Corran sie zuhause erwartete, gab sie ihre voraussichtliche Ankunftszeit gerne auf die Sekunde genau an.[6] Des Weiteren legte sie großen Wert auf ihr Äußeres und war modebewusst, weshalb sie beispielsweise auf Feiern der Renegatenstaffel nicht nur für sich, sondern auch für Corran die Kleidung auswählte.[20] Außerdem war sie unglücklich darüber, dass ihr Gesicht öfter als hübsch denn als schön beschrieben wurde.[12] Abgesehen von der konfrontativen Beziehung ihrer Väter zueinander harmonisierten Mirax und Corran auch unabhängig von ihrer republikanischen Organisation. Ihre Persönlichkeiten ähnelten einander, denn sowohl für Mirax als auch Corran waren Familie und Freunde von äußerster Wichtigkeit, des Weiteren waren beide nahezu besessen von jenem, das sie sich in den Kopf gesetzt haben. Dafür war sie innerhalb einer Kampfhandlung deutlich humorloser als ihr Ehemann, der sowas lockerer nahm als Mirax.[18] Zudem waren sie beide Patrioten, die einen sehr großen Wert auf die Verbundenheit zu ihrer corellianischen Heimat legten.[17] Aus diesem Grunde bestand sie darauf, dort grundsätzlich auch dann einen Wohnsitz zu unterhalten, wenn die Familie für längere Zeit abwesend war.[18] Des Weiteren entschieden sich Mirax und Corran für Corellia, als sich der Jedi-Meister während der Yuuzhan-Vong-Invasion aus dem Jedi-Orden zurückziehen und Asyl beantragen musste.[25]

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Mirax fliegt in der Schlacht von Ciutric IV die Pulsarrochen.

Mirax Terrik Horn war ein sowohl gebildeter als auch kampferprobter Schiffskapitän und verfügte daher selbstverständlich über ansehnliche Fertigkeiten als Pilotin. Mit ihrem Raumschiff, der Pulsarrochen, unterstützte sie regelmäßig ihren alten Freund Wedge Antilles und dessen Renegatenstaffel. Zunächst half sie der Rebellenallianz beziehungsweise späteren Neuen Republik nur sporadisch und arbeitete hauptsächlich als Schmugglerin.[15] Dabei werkelte sie hart daran, sich einen guten Ruf zu erarbeiten, sodass sie letztendlich dafür bekannt war, in fünfundneunzig Prozent aller Fälle Erfolg zu haben. Es war ihr so gut wie immer möglich, sowohl exotische Waren zu finden als auch den passenden Käufer aufzuspüren.[6] Aufgrund der Tatsache, dass sie immer angenehmere Kontakte zu Wedges Freunden knüpfte, gab sie ihr Ideal der Neutralität später jedoch auf und stellte den Handel mit dem Galaktischen Imperium ein.[14] Dies machte sie zu einer Freibeuterin.[10] Mirax’ Fähigkeiten beschränkten sich jedoch nicht auf den direkten Kampf, sie unterstützte ihre Verbündeten auch auf verdeckten Operationen. Sie half unter anderem bei der Einreise nach Coruscant und bewies dort ihre Improvisationsgabe, als sie wegen eines Verräters in den eigenen Reihen nicht mehr wie geplant abreisen konnte. Aus diesem Grunde nahm sie an den Planungssitzungen der Agenten teil und tat ihre Meinung kund.[11] Kurzzeitig beschloss Mirax, die Geschäfte ihres Vaters zu übernehmen und eines Tages offiziell das reisende Spielkasino an Bord der Fliegender Händler zu übernehmen. Booster schätzte die Führungsqualitäten seiner Tochter sehr und freute sich vor allem über ihr Interesse an seinen Geschäften.[18] Durch ihre Bindung an Corran verwarf sie diese Idee jedoch bald wieder und intensivierte stattdessen ihren Einsatz im Militär der GFFA. Dabei wurden ihre Fähigkeiten von Admiral Bwua’tu erkannt, der sie während der gewaltsamen Auseinandersetzungen mit dem Vergessenen Stamm der Sith im Zuge der Rückeroberung von Coruscant kurzerhand in den Rang eines Generals erhob. Aus dieser Position heraus koordinierte Mirax unter anderem die Einnahme des Jedi-Temepels sowie die Jagd nach Sith-Schläfern, des Weiteren setzte sie die militärische Führung von Allianz und Orden regelmäßig über den aktuellen Stand der Schlacht in Kenntnis.[13] Zuletzt verfügte Mirax nicht nur über Führungsqualitäten und Raum-, sondern auch Nahkampffähigkeiten. Sie konnte sowohl mit Blastergewehren als auch mit einer Vibroklinge umgehen.[10]

Mirax wurde nicht nur ihrer kämpferischen Kenntnisse wegen geschätzt, sondern auch aufgrund ihrer Intelligenz. Diese bewies sie zwar einerseits als Kriegs- und Operationsstrategin, andererseits jedoch auch im zivilen Bereich. So eignete sie sich im Laufe ihres Lebens unter anderem ein breites Wissen um die Galaxis an: Durch ihre Aktivitäten als Schmugglerin lernte Mirax viele Orte des Universums kennen und bereiste verschiedene Welten. Ihr gutes Gedächtnis half ihr dabei, sich diese Orte einzuprägen, weshalb sie der Renegatenstaffel auf Myrkr erfahrungsgemäß den Klanghügel ans Herz legen konnte.[2] Auch die langjährige Tätigkeit als Informationshändlerin kam ihrem Allgemeinwissen sehr zugute.[9] Des Weiteren war sie eine talentierte Mechanikerin, die grundlegende Reparaturen an der Pulsarrochen selbst vorzunehmen vermochte.[10] Sie hatte bereits als Kind damit begonnen, vieles über Raumschiffe und Mechanik von Wedge zu lernen.[2] Mirax besaß zudem die Gabe, andere Personen je nach Notwendigkeit täuschen und überzeugen zu können.[10] Aus dem Bereich der illegalen Geschäfte zog sie sich nach der Hochzeit mit dem Renegaten und späteren Jedi Corran Horn allerdings immer weiter zurück. Die Schmuggelei gab sie zwar niemals vollständig auf, nach dem Zweiten Galaktischen Bürgerkrieg entwickelte sie sich jedoch zu einer Geschäftsfrau und wurde Direktorin verschiedener interplanetarischer Wirtschaftsinstitute. Dafür bewies sie auch im Zivilbereich herausragende Führungsqualitäten. Während ihr die Arbeit als Schmugglerin vor allem nützliche Kontakte verschaffte, vermochte sie als Geschäftsfrau ein ansehnliches Vermögen anzusparen, das ihr besonders im Zuge der Auseinandersetzungen mit Staatschefin Daala zugutekam.[12]

Aussehen und Ausrüstung[Bearbeiten]

Iella, Mara, Mirax und Leia auf der Hochzeit

Mirax war eine schwarzhaarige Corellianerin mit blauen Augen,[2] deren Gesicht zu ihrem großen Bedauern öfter als hübsch denn als schön bezeichnet wurde.[12] Sie war etwa einen Meter einundsechzig groß[4] und damit nur sieben Zentimeter kleiner als ihr ebenfalls nicht sonderlich hochgeschossener Ehemann.[19] Außerdem wog sie etwa fünfzig Kilogramm.[5] Mirax, die großen Wert auf ihr Äußeres legte, machte sowohl ihre Frisur als auch die Kleidung situationsabhängig. Tatsächlich war sie sehr modebewusst, weshalb sie beispielsweise auf Festivitäten der Renegatenstaffel nicht nur ihre eigene Kleidung, sondern auch die ihres Gatten aussuchte.[20] Zu feierlichen Anlässen wie die Hochzeit ihrer Freundin trug Mirax schickere Kleider, unter anderem ein rotes Kurzarmtuch mit rechtsseitigem Knoten oder eine dunkle Robe mit helltürkisem Überwurf.[28] Zu besonderen Anlässen wie Ibtisams Trauerfeier erschien sie hingegen in schwarzen Stiefeln und einem blauschwarzen Anzug mit einem einzigen Metallverschluss auf Bauchhöhe.[15] Im privaten Gebrauch, beispielsweise daheim bei ihrer Familie, verwendete sie gewöhnliche Freizeitkleidung.[28] Als Einsatzkleidung nutze Mirax ausschließlich praktische Hosen, die sie mindestens in schwarz,[38] weiß[15] und khaki besaß, und diverse Jacken. Die Hose hielt sie mithilfe eines breiten Metallgürtels in Position, an dem diverse Tragetaschen sowie ein Pistolenhalfter angebracht werden konnten.[39] Zwei ihrer Jacken waren dunkelschwarz und unverschließbar. Diejenige mit Hüftlänge, deren Hingucker die Zeichnungen und Aurebeshaufschrift auf dem Rücken waren und die von Aufschlägen verziert wurde, trug sie an Bord der Pulsarrochen mehrfach in Kampfhandlungen.[15] Die zweite Jacke war taillenlang und verfügte über ein Oberarmemblem.[38] Während diese beiden Jacken taschenlos waren, hatte Mirax’ dritte Oberbekleidung diverse davon, außerdem war sie mittels Reißverschluss verschließbar. Alle drei Jacken besaßen einen Fellkragen.[39] Unter den Jacken trug Mirax helle Hemden,[15] gelegentlich mit einem Medaillon um dem Hals.[39] Dazu benutzte sie regelmäßig Pilotenhandschuhe, von denen sie sowohl befingerte[15] als auch fingerlose besaß.[38] Zuletzt verwendete sie absatzunbetonte Langschaftlederstiefel mit jeweils beidseitigen Anziehschlaufen am Schaftoberende in brauner Farbe.[39] Am häufigsten trug Mirax einen Topfschnitt als allzwecktaugliche und praxisorientierte Kurzhaarfrisur, so zum Beispiel auf der Hochzeit von Mara und Luke.[28] Sie ließ ihr Haar aber auch gelegentlich länger wachsen. Auf der Trauerzeremonie für Ibtisam trug sie beispielsweise eine kinnlange, pagenschnittartige Frisur mit starkem Mittelscheitel und über die Schultern geschwungenen Haarspitzen; die Stirnfransen hatte sie streng hinter die Ohren gekämmt.[15] Nur selten trug sie ihr offenes Haar so lang, dass es über die Schultern reichte, unter anderem an Bord der Pulsarrochen.[39]

Mirax’ wertvollster und wichtigster Besitz war ihre Pulsarrochen, eine Sternenjacht der Baudo-Klasse, die sie von ihrem Vater bekommen hatte, als er nach Kessel geschickt wurde. Mirax besaß die Jacht bereits als Jugendliche[2] und verwendete sie auch fünfzig Jahre später noch.[13] Auch aus diesem Grunde widerstrebte es ihr, das Schiff von jemand anderem als ihr selbst fliegen zu lassen.[15] Zu den Dingen, die Mirax neben ihrer Jacht und der Pilotenausrüstung fast immer mit sich führte, gehörten eine Blasterpistole, eine Vibroklinge, ein Kommunikationsgerät, ein Kodezylinder, Bordwerkzeug, ein Utensiliengürtel, ein Datenblock und ein Medikamentenkoffer.[10] Immer wieder mietete sie kurzzeitig Wohnungen auf Coruscant, weil ihre Familie den Stadtplaneten beruflich am häufigsten aufsuchen musste.[13] Ihr offizieller Wohnsitz, der sich auch in ihrem Besitz befand, war jedoch stets in der corellianischen Heimat, wohin sich Mirax regelmäßig zurückzog.[18]

Beziehungen[Bearbeiten]

Im Laufe ihrer Karriere kam es dazu, dass Mirax viele Kontaktpersonen kennenlernte und Bekanntschaften knüpfte. Normalerweise wickelte sie die Geschäfte gewöhnlich ab und ließ sich für ihre Dienste bezahlen. Gelegentlich hielt sie es jedoch auch so, dass ihre Kunden ihr stattdessen einen Gefallen schuldeten. Das war vor allem während ihrer Auseinandersetzung gegen Staatschefin Natasi Daala nützlich, als sie Teil des Schattenbunds wurde und für diesen ihre Beziehungen spielen lassen musste.[12] Über Talon Karrde – einer der berühmtesten Schmuggler der Galaxis und langjähriger Freund der Familie Terrik – wurde sie Teil der Schmugglerallianz.[16] Über ihren Gatten Corran und besten Freund Wedge geriet sie außerdem an die Neue Republik. Zwar weigerten sie und ihr Vater sich lange, sich offiziell in den Dienst der Republik zu stellen, tatsächlich jedoch arbeiteten sie aus diversen Gründen hauptsächlich für sie. Für Mirax war dabei besonders nützlich, dass ihr Vater die schwerbewaffnete Fliegender Händler besaß und als bewegliches Spielkasino verwendete. Im Gegenzug dafür, dass sie General Cracken regelmäßig über deren aktuellen Aufenthaltsort informierte und außerdem über neuste Gerüchte in Kenntnis setzte, ignorierte dieser Übereinstimmungsmängel von Ladung und Frachtpapieren und tolerierte ihre Schmuggelei. Immerhin wusste er, dass sie nichts wirklich gefährliches schmuggelte.[20] Mit ihrer Tätigkeit verschaffte sie sich allerdings nicht nur bei der Neuen Republik einen guten Ruf, sondern unter anderem auch in ihrer corellianischen Heimat. Während des Zweiten Galaktischen Bürgerkriegs stellte das Diktat sie zwar unter Hausarrest, weil es ihre Beziehung zum Jedi-Meister Corran Horn missbilligte, hoffte jedoch auch darauf, ihren Patriotismus ausnutzen und gegen die Galatische Föderation Freier Allianzen einsetzen zu können.[17] In Mirax’ Leben gab es au0erdem eine Reihe von Personen, die ihre Persönlichkeit in besonderer Weise beeinflusst haben und von außergewöhnlicher Wichtigkeit waren.

Booster Terrik[Bearbeiten]

Mirax mit ihrem Vater

Mirax und ihr Vater Booster pflegten die meiste Zeit über eine sehr gute Beziehung zueinander. Aufgrund der Tatsache, dass Mirax’ Mutter Jysella bereits früh verstorben war, wuchs das Mädchen allein bei ihrem Vater auf.[19] Da Booster bereits als Jugendlicher damit begonnen hatte, dem Schmugglerhandwerk nachzugehen, kam Mirax nicht umhin, ebendieses von ihm zu lernen. Ein jähes Ende nahm diese gute Beziehung, als Booster vom Corellianischen Sicherheitsdienst verhaftet und auf Kessel inhaftiert wurde. Daraufhin lebte Mirax fünf Jahre lang ohne ihren Vater. Nachdem Booster entlassen worden war, nahm er zunächst keinen Kontakt zu seiner Tochter auf, um allein durch die Galaxis zu ziehen und Abstand zu nehmen, was Mirax sehr kränkte.[20] Nach etwa zwei bis drei Jahren fanden die beiden sich jedoch wieder und arbeiteten gemeinsam an den Geschäften.[8] Bereits als Kind hatte Mirax ihren Vater tief verehrt, diese Liebe zueinander beruhte des Weiteren auf Gegenseitigkeit.[20] Mirax zuliebe brach Booster mit seinem Ideal der Neutralität: Er schloss sich inoffiziell der Neuen Republik an und arbeitete mit General Bel Iblis zusammen, weil er nicht wollte, dass seine Tochter und die beiden Enkelkinder in einem Krieg aufwuchsen. Außerdem akzeptierte er mit Corran den Sohn seines Erzfeindes, Hal Horns, als Schwiegersohn.[27] Mirax reagierte allerdings verärgert, wenn ihr Vater wieder einmal nicht akzeptieren wollte, dass sie während seiner Inhaftierung auf Kessel zu einer erwachsenen Frau herangewachsen war. Er wusste zwar um die Fähigkeiten, die seine Tochter besaß, und war stolz darauf, zum Zeitpunkte der Auseinandersetzungen mit Ysanne Isard immer öfter als Vater von Mirax Terrik identifiziert zu werden, vertraute aber dennoch nicht darauf, dass sie jeder Gefahr einwandfrei gewachsen sei. Daher kam es zu einem Streit zwischen den beiden, nachdem Mirax erfahren hatte, dass Booster seinen Kollegen Baz Korral entsandt hatte, ihr unbemerkt zu folgen und sie zu beschützen.[20] Diese Sorge brachte ihn während des Yuuzhan-Vong-Kriegs einmal in das Dilemma, zwischen seiner Tochter und den beiden Enkelkindern zu entscheiden: 27 NSY gerieten Mirax und Corran auf Corellia in einen Hinterhalt und galten nach einem Voxynangriff als vermisst. An Bord der Fliegender Händler befanden sich zu diesem Zeitpunkt jedoch die verfolgten Schüler des Neuen Ordens, und Booster entschied, die Leben von Valin und Jysella nicht einmal für Mirax zu riskieren.[31] Gegenüber des Rufs seiner Tochter, anhand dessen er gelegentlich identifiziert wurde, stand sein eigener. Dieser ermöglichte es Mirax vor allem kurz nach seiner Inhaftierung, allein mit der Erwähnung seines Namens die meisten Banditen in die Flucht zu schlagen.[8] Mit zunehmendem Alter ihres Vater verkehrten sich die Sorgen umeinander um. Während des Zweiten Galaktischen Bürgerkriegs war er bereits über siebzig Jahre alt und auf seinen Schwebestuhl angewiesen. Als Mirax davon erfuhr, dass sich die Dunkle Jedi Alema Rar auf die Fliegender Händler geschlichen hatte, beschloss sie daher, die Quartiere ihres Vaters persönlich zu überwachen.[18]

Corran Horn[Bearbeiten]

Mirax’ Ehemann Corran

Corran Horn war Mirax’ Ehemann und später auch der Vater ihrer beiden Kinder. Die Liebe, welche sie füreinander empfanden, entstand allerdings überraschend, denn ursprünglich verband die beiden ausschließlich ein tiefer Hass aufeinander. Corran war der Sohn von Hal Horn, der Booster Terrik verhaftet und auf Kessel inhaftiert hatte, Mirax dessen Tochter. Im Rahmen ihres ersten Aufeinandertreffens rettete Corran Mirax vor einem imperialen Angriffsschiff, sie wiederum schleppte ihn nach der Auseinandersetzung in seinem beschädigten X-Flügler ab. Als sie erfuhren, mit wem sie jeweils zusammengearbeitet hatten, wünschten sich beide, Corran wäre im Weltraum geblieben. Am Abend nach diesem Treffen nahm Mirax das Angebot von Corrans gutem Freund Ooryl Qrygg an, in dessen Koje zu übernachten. Ursprünglich hatte sie im Sinn gehabt, den Renegaten zu verführen, um anschließend ihren Hass wiederanzufachen und ihn fallenzulassen. Sie stellte im Laufe ihrer Gespräche mit ihm jedoch fest, dass er deutlich vielschichtiger und liebenswerter als angenommen war. Die beiden beschlossen zwar, einander besser kennenzulernen, traten dem jeweils anderen allerdings weiterhin misstrauisch gegenüber. Während Mirax bezweifelte, dass ein ehemaliger Beamter des Corellianischen Sicherheitsdiensts sich mit einer Schmugglerin anfreunden könnte, befürchtete Corran, dass Mirax ihn eines Tages fallenlassen würde, sobald ihre Kosten-Nutzen-Rechnung nicht mehr stimmte.[1] Letztendlich sollte es tatsächlich dazu kommen, dass sich die beiden näherkamen. Nach Corrans vermeintlichem Fall über Coruscant gestand Mirax ihrem alten Freund Wedge unter Tränen, dass sie in ihn verliebt gewesen sei.[14] Nachdem er zurückgekehrt war, beschlossen die beiden, sich von Wedge noch an Bord der Lusankya vermählen zu lassen. Zunächst entstanden dadurch selbstverständlich Probleme mit Booster, dieser gewöhnte sich jedoch bald an Corran.[8] Als Mirax einige Zeit nach ihren Abenteuern mit der Renegatenstaffel von der einstmals imperialen Piratenführerin Leonia Tavira entführt und in einem Versteck festgehalten wurde, brach Corran seine Ausbildung zum Jedi vorübergehend ab und riskierte sein Leben, indem er sich als angeblicher Pirat verdeckt den Invids anschloss, um ihren Aufenthaltsort herauszufinden.[6] Besonders, nachdem Mirax und Corran zwei Kinder gezeugt hatten, sorgten die langen Abwesenheiten für Unzufriedenheiten in der Ehe. Corran – und später auch die Kinder – war als Jedi andauernd unterwegs, und Mirax verwaltete verschiedene Geschäfte. Aus diesem Grunde bekamen sich die beiden kaum zu Gesicht.[12] Erst, als Corran während des Yuuzhan-Vong-Kriegs Asyl auf Corellia beantragen musste, fanden die beiden mehr Zeit füreinander.[25] Familie und Freunde waren sowohl für Mirax als auch für ihren Ehemann von besonderer Bedeutung, weshalb die vier einander häufig vermissten.[18] Auch in anderen Bereichen ähnelten sich die Partner, so war beispielsweise die gesamte Familie patriotisch eingestellt und stolz auf ihr corellianisches Erbe.[17] Mirax störte lediglich Corrans Scherzerei zu unangebrachten Zeitpunkten wie Kampfhandlungen, sie selbst war diesbezüglich deutlich ernster und seriöser.[18] Außerdem verhinderte ihre Beziehung nicht die Fortsetzung des Schmugglerhandwerks.[12]

Wedge Antilles[Bearbeiten]

Mirax mit Wedge

Wedge Antilles war Mirax’ ältester und bester Freund, er stammte genau wie sie und Corran von Corellia. Die Familien Terrik und Antilles waren schon sehr lange miteinander befreundet, weshalb Mirax und Wedge schon als Kinder viel Zeit miteinander verbrachten. Mit ihm werkelte sie unter anderem an den Raumschiffen der Eltern und erlernte auf diese Weise ihre ersten Mechanikkenntnisse. Nachdem sich Wedge aufgrund des Mordes an seinen Eltern von Corellia zurückgezogen hatte, war der Kontakt für einige Zeit abgebrochen, später setzte er sich allerdings wieder mit Mirax in Verbindung. 4 NSY trafen sich ihre Wege zufällig auf Myrkr, wo der Staffelführer seine Freundin der Renegatenstaffel vorstellte.[2] Wedge betonte immer wieder, dass Mirax wie eine Schwester führ ihn sei, und erfreute sich daher an ihrer Beziehung zu Corran, der ebenfalls ein guter Freund von ihm war. Tatsächlich war es Wedge gewesen, der die beiden dazu aufrief, sich zu vertragen und einander besser kennenzulernen.[1] Letzten Endes traute er sie an Bord der Lusankya.[8] Mirax und Wedge vertrauten einander beinahe einschränkungslos. Sie verließ sich grundsätzlich auf sein Urteil und legte großen Wert auf seinen Rat, er wiederum bürgte für sie, als sie ihre Unterstützung bei der Infiltration von Coruscant anbot, ohne offiziell Teil der Neuen Republik zu sein.[1] In diesem Sinne brachte Wedge Mirax nicht nur mit Corran zusammen, sondern auch mit der Neuen Republik, die guten Beziehungen zur Renegatenstaffel entstanden hauptsächlich seinetwegen.[15] Später schloss sich selbst ihr Vater Booster lose diesem Bündnis an.[8] Bedauerlicherweise waren aufgrund ihrer Tätigkeiten beide sehr beschäftigt, und vor allem Wedge störte, dass er sich nur sehr selten mit Mirax treffen konnte.[40] Während des Zweiten Galaktischen Bürgerkriegs standen sie kurzzeitig auf verschiedenen Seiten, als sie vom corellianischen Diktat unter Hausarrest gestellt wurde, während er Oberbefehlshaber der Verteidigungsstreitkräfte war. Später quittierte Wedge jedoch seinen Dienst und floh gemeinsam mit Mirax vom Planeten.[18] Auch privat hatten sie vieles gemeinsam, so sind beide einstmals Schmuggler gewesen und heirateten später Agenten des Corellianischen Sicherheitsdiensts.[28] Zudem war Wedge corellianischer Patriot, entschied sich jedoch wie Mirax und Corran zum Kampfe gegen das Diktat.[18]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 X-WingAngriff auf Coruscant
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 X-Wing Rogue SquadronProjekt Phantom-Schiff
  3. Auf Bildern in Sachbüchern und auf Abbildungen in Sammelkartenspielen hat Mirax braune Augen, in den Comics blaue. In diesem Artikel wird bei Widersprüchen das Aussehen betreffend auf die Comics Bezug genommen.
  4. 4,0 4,1 4,2 Das offizielle Star Wars Fact File (C: TER 1-4)
  5. 5,0 5,1 5,2 Das Verhängnis der Jedi-RitterAbgrund
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 6,7 Der Kampf des Jedi
  7. In Der Kampf des Jedi heißt es, Mirax sei in etwa so alt wie Leia Organa. Diese wiederum wurde im Jahre 19 VSY geboren.
  8. 8,00 8,01 8,02 8,03 8,04 8,05 8,06 8,07 8,08 8,09 8,10 X-WingBacta-Piraten
  9. 9,0 9,1 Star Wars Customizable Card GameReflections II: Expanding the Galaxy (Karte: Mirax Terrik)
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 Scum and Villainy (Seite 110f.)
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 X-WingDie Mission der Rebellen
  12. 12,00 12,01 12,02 12,03 12,04 12,05 12,06 12,07 12,08 12,09 12,10 12,11 12,12 12,13 Das Verhängnis der Jedi-RitterDer Ausgestoßene
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 13,4 13,5 13,6 13,7 13,8 13,9 Das Verhängnis der Jedi-RitterApokalypse
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 X-WingDie teuflische Falle
  15. 15,00 15,01 15,02 15,03 15,04 15,05 15,06 15,07 15,08 15,09 15,10 15,11 X-Wing Rogue SquadronMandatory Retirement
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 Das Erbe der Jedi-RitterVereint durch die Macht
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 17,4 Wächter der MachtIntrigen
  18. 18,00 18,01 18,02 18,03 18,04 18,05 18,06 18,07 18,08 18,09 18,10 18,11 18,12 Wächter der MachtExil
  19. 19,0 19,1 19,2 19,3 19,4 The New Essential Guide to Characters (Seite 78ff., 182f.)
  20. 20,00 20,01 20,02 20,03 20,04 20,05 20,06 20,07 20,08 20,09 20,10 20,11 20,12 20,13 X-WingIsards Rache
  21. Eigenübersetzung: „Okay, Mirax flies decoy while we nail the Reckoning. A full load of torps should take a shield down, so the next one will hit hard.“„We get away safe and I’ll let you set me up with one of your pilots. But I’ll wait till you have some cute ones, deal?“
  22. Das Dunkle Imperium I
  23. Eigenübersetzung: „If Thrawn is really still alive, and if all this turmoil persuades people they want or need his protection, then the Empire could regain its territory without firing a single shot.”
  24. 24,0 24,1 Die Hand von ThrawnSchatten der Vergangenheit
  25. 25,0 25,1 25,2 25,3 25,4 Das Erbe der Jedi-RitterDie Verheißung Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „EJRDV“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  26. Die Hand von ThrawnBlick in die Zukunft
  27. 27,0 27,1 Die Hand von ThrawnDer Zorn des Admirals
  28. 28,0 28,1 28,2 28,3 28,4 Union
  29. 29,0 29,1 Das Erbe der Jedi-RitterDie schwarze Flut
  30. Das Erbe der Jedi-RitterDie Abtrünnigen
  31. 31,0 31,1 31,2 31,3 Das Erbe der Jedi-RitterDas Ultimatum
  32. Dunkles NestDie Königsdrohne
  33. Wächter der MachtZorn
  34. Wächter der MachtSieg
  35. 35,0 35,1 35,2 Das Verhängnis der Jedi-RitterIm Vortex
  36. Das Verhängnis der Jedi-RitterVerurteilung
  37. Feuerprobe
  38. 38,0 38,1 38,2 Galaxies Trading Card GameThe Shadow Syndicate (Karte: Mirax Terrik)
  39. 39,0 39,1 39,2 39,3 39,4 Am Rande des ImperiumsSonnen der Verheißung (Seite 114)
  40. X-WingDas letzte Gefecht

  • Mirax wurde vom US-amerikanischen Autoren Michael A. Stackpole entworfen und verzeichnet ihren ersten Auftritt in Angriff auf Coruscant, dem ersten Band der Romanreihe X-Wing; das Buch wurde Herrn Stackpole verfasst und erschien im Oktober 1996. Sie wird zunächst als Rivalin von Corran Horn eingeführt, entwickelt sich dann jedoch zu seiner Ehegattin. Mirax ist Hauptcharakterin in insgesamt fünf Bänden der Reihe und wird dann im weiteren Verlauf der Legenden prominentisiert.
  • Während einige Romane Mirax braune Augen zuschreiben und sie mit dieser Farbe auch in Sachbüchern abgebildet wird, hat sie in der Comicreihe X-Wing Rogue Squadron blaue Augen.
  • In besonderer Weise für die Charakterbildung von Mirax zeichnet sich der Autor Michael A. Stackpole verantwortlich, der neben X-Wing auch X-Wing Rogue Squadron, Der Kampf des Jedi, Die schwarze Flut, Das Verderben und Union verfasste. In allen Büchern und Comics taucht Mirax als Hauptprotagonistin auf. Herr Stackpole gab ihr in der Comicreihe X-Wing Rogue Squadron den Spitznamen „Myri“ und griff diesen später wieder auf, als er für Union beschloss, dass Wedge seine Tochter nach ihr benennen sollte.