Kenth Hamner

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Kenth FotJ.jpg
Kenth Hamner
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

männlich

Biografische Informationen
Todesdatum:

44 NSY

Heimat:

Corellia

Beruf/Tätigkeit:
Padawan(e):

Izal Waz

Dienstgrad:

Oberst

Zugehörigkeit:

Kenth Hamner war ein Jedi des Neuen Ordens und fungierte während des Yuuzhan-Vong-Krieges als Verbindungsmann zwischen dem Militär, der Neuen Republik und der Galaktischen Allianz. Im Jahr 28 NSY wurde er schließlich Mitglied des Jedi-Rats, einer Position, in der er während des ganzen Krieges, als auch in der folgenden Krisen, insbesondere der um das Dunkle Nest, aber auch dem Zweiten Galaktischen Bürgerkrieg verblieb. Als Luke Skywalker schließlich im Jahr 43 NSY ins Exil geschickt wurde, trat Hamner seine Nachfolge als Großmeister der Jedi an. Im Zuge des Konflikts zwischen den Jedi und der Regierung revoltierte der Jedi-Rat gegen Kenth Hamners Führung und setzte den Großmeister ab. Kurz darauf wurde er von Saba Sebatyne getötet, als er entgegen der Entscheidung des Jedi-Rats versuchte, den Start einiger StealthX zu verhindern.

Biografie[Bearbeiten]

Frühe Karriere[Bearbeiten]

Kenth Hamner entstammte einer vermögenden Familie von Corellia und hatte als Oberst und als Pilot in den Streitkräften der Neuen Republik gedient, bevor er in den Ruhestand ging und sich dem Neuen Jedi-Orden anschloss.[1][2][3] Aufgrund dieses Hintergrundes fungierte Hamner als Verbindungsmann zwischen dem Militär der Republik und dem Jedi-Orden und wurde von Luke aufgrund seiner Einsichten in strategische Fragen geschätzt.[4]

Darüber hinausgehend nahm Hamner die Ausbildung des Arconier Izal Waz auf Yavin IV in die Hand, welcher jedoch nach vier Wochen das Handtuch warf und Yavin wieder verließ.[5]

Yuuzhan-Vong-Krieg[Bearbeiten]

Bis zum Jedi-Rat[Bearbeiten]

Kenth Hamner

Im Jahr 25 NSY begann der Eroberungsfeldzug der Yuuzhan Vong auf die Galaxis, infolge der es auf Yavin IV zu einem Treffen der Jedi mit Talon Karrde kam, der von einigen Beobachtungen bezüglich der Gewürzlieferungen aus dem Hutt-Raum berichtete, die mögliche Invasionsziele nennen konnten; Hamner schlug vor, dass man zur Bestätigung der Beobachtungen einfach hingehen und die Hutts fragen solle.[1] Mit Cilghal und einigen anderen Jedi wohnte Hamner im Jahr darauf einem Treffen mit Luke, Mara Jade Skywalker und Anakin Solo auf Coruscant bei, wo die derzeitige militärische Lage diskutiert und erörtert wurde. Dabei lenkte Hamner die Aufmerksamkeit auf die Missionen der Jedi auf verschiedenen Planeten, die es zu klären galt. Als Luke mit Mara nach Duro aufbrach, übernahm Hamner dessen Beraterolle bei der republikanischen Regierung und wurde bald darauf von den beiden kontaktiert, da die Yuuzhan Vong kurz davor standen, einen Angriff auf den Planeten in die Wege zu leiten, weshalb Hamner versprach, für Verstärkungen zu sorgen. Als er jedoch an Staatschef Borsk Fey'lya und die ihn beratenden Senatoren herantrat, wurde seine Bitte um Hilfe abgelehnt, sodass er Luke kontaktierte und ihm riet, die Evakuierung einzuleiten.[6]

Später in diesem Jahr suchte Hamner die Skywalkers bei ihrem Urlaub auf einer künstlichen Insel in der Westsee auf, da er von einem Haftbefehl für Luke erfahren hatte, vor den er Luke warnen wollte. Er informierte ihn über die Hintergründe, die den Staatschef zu dieser Aktion veranlasst hatten, und riet ihnen, ins Exil zu gehen. Als Mara jedoch einen krankheitsbedingten Anfall erlitt, leitete Hamner ein Treffen der Skywalkers mit Cilghal und Ism Oolos in die Wege und brachte die Skywalkers zu ihrem Apartment. [7] Im nächsten Kriegsjahr reiste Hamner nach Eclipse im Tiefkern, wo er die anderen Strategen der Jedi von Berechnungen bezüglich der Flottenbewegungen der Yuuzhan Vong, ausgehend von Borleias, informierte, die zwar nicht Kurs auf Eclipse hielten, aber andere Ziele angreifen könnten. Da sich Coruscant als Ziel der Invasoren verhärtete, sollte Hamner auf Anweisung Maras Sien Sovv kontaktieren, damit die Jedi unbehindert auf Coruscant andocken und sich an der Verteidigung beteiligen konnten.[8]

Nach dem Fall von Coruscant sammelte sich auf Dac eine neue Regierung unter Cal Omas, welcher einen neuen Hohen Jedi-Rat aufstellte, dem Hamner mit Saba Sebatyne, Cilghal, Tresina Lobi, Kyp Durron und Luke, sowie den Nicht-Jedi Omas, Sovv, Dif Scaur, Triebakk, Ta'laam Ranth und Releqy A'Kla angehörte. Bei der ersten Sitzung dieser neuen Institution erinnerte Hamner seine Kollegen an die Überlebenden der Myrkr-Mission, die schließlich in einer prunkvollen Zeremonie von ihm und den anderen Jedi im Hohen Rat zu Jedi-Rittern erhoben wurden.[2]

In Richtung Sieg[Bearbeiten]

Nach dem Sieg bei Ebaq 9 wohnte Hamner einer Sitzung des Senats auf Dac bei, während der Senat Niuk Niuv sein Missfallen erregte, doch sprach seine Ratskollegin Releqy A’Kla gegen den sullustanischen Senator. Bei einer späteren Versammlung beim neuen Staatschef wurde entschieden, dass Kenth auf Dac verblieb, während die Skywalkers zu einer Expedition ins Imperium und das Reich der Chiss aufbrechen würden, auf der Suche nach Zonama Sekot. Kurz nach ihrem Aufbruch wurde jedoch von einem Angriff auf Bastion berichtet, weshalb Kenth Han und Leia aufsuchte und ihnen von der Schlacht berichtete, bevor er sie verabschiedete, als sie sich ebenfalls auf eine Expedition begaben.[9] In der Folgezeit bemühte sich Kenth, Einsätze der Jedi im Kriegsgebiet zu koordinieren.[3] Einige Zeit darauf kontaktierten ihn die Skywalker von Zonama Sekot aus, doch hatten sie keinen Ton bei der Kom-Verbindung und Hamner musste auf einen Datenstrom zurückgreifen, um ihnen Informationen zukommen zu lassen.[10] Nach der Rückkehr der Solos erhielt man auf Dac Informationen von der Untergrundbewegung der Yuuzhan Vong, die von dem Propheten Yu’shaa geführt wurde, wie Hamner Han, Leia, Corran Horn und Tahiri Veila bei einem von ihm einberufenen Treffen mitteilte. Mit Hamners Einverständnis brachen Tahiri und Corran zu einem Treffen mit Yu’shaa auf Coruscant auf, während die anderen auf Dac verblieben.[11]

Im letzten Jahr des Krieges hielt sich Hamner auf Contruum auf, wo er mit Wedge Antilles Han und Leia in Empfang nahm, die von einer Mission von Selvaris zurückkehrten. Bevor jene zur Besprechung mit Airen Cracken aufbrachen, berichtete Hamner von der bislang immer noch ausbleibenden Meldung von Luke und den anderen und von den Plänen, einen Suchtrupp aufzustellen. Bald darauf wohnte Hamner einer Versammlung der Jedi im Quarrenturm in Coral City auf Dac bei, wo entschieden wurde, Luke noch eine Woche zu geben, um sich bei ihnen zu melden; andernfalls würde ein Einsatztrupp von Hamner zusammengestellt werden, um sich auf die Suche zu bewegen. Da Luke mit dem Planeten Zonama Sekot schließlich im Coruscant-System erschien, reiste Hamner mit Cilghal, einigen anderen Jedi und dem Millennium Falken ins Coruscant-System, um sich mit ihm zu treffen. Nach dem Wiedersehen brach Hamner mit Luke, Cilghal und Madurrin nach Contruum auf, wo sich sein Meister mit den hochrangigen Militärs der Galaktischen Allianz treffen wollte. Hier schlug Hamner vor, dass die Allianz aufgrund der bei den Yuuzhan Vong wegen des Auftauchens von Zonama Sekot ausgelösten Krisensituation Positionen in verschiedenen Sternsystemen beziehen sollte, um die eigene Lage für einen Großangriff auf Coruscant zu verbessern, was jedoch zugunsten eines direkten Angriffs auf Imperial City abgelehnt wurde. Daraufhin kehrten sie nach Sekot zurück, wo Hamner einigen Besprechungen beiwohnte und von wo aus er schließlich mit den anderen nach Coruscant aufbrach. Während im All die Schlacht tobte, trafen sich Hamner und die anderen mit Judder Page; gemeinsam mit Tahiri Veila und Mara Jade schloss sich Hamner der Bacta-Einheit an, die von ihnen beim Erstürmen von Shimrras unterstützt wurde, bevor sie zu den anderen zurückkehrten und die Jagd auf Nom Anor ihren Lauf nahm. Währenddessen stellten sie fest, dass der Höchste Oberlord der Yuuzhan Vong von Luke getötet worden war, wovon Hamner als nächstes Traest Kre'fey unterrichtete. Schließlich brachten sie den verletzten Luke in Sicherheit; mit Shimrras Tod kapitulierte der Kriegsmeister Nas Choka und Frieden kehrte ein, sodass Hamner schließlich dem Jedi-Konklave auf Zonama Sekot beiwohnen konnte.[3]

Neue Krisen[Bearbeiten]

Schwarmkrieg[Bearbeiten]

Im Jahr 35 NSY kam es zu einer Krise mit dem Reich der Chiss und den Killiks, infolge der mehrere Jedi nach Ossus zur neuen Akademie gebracht und von Cilghal untersucht wurden. Die Präsentation der Ergebnisse führte in eine Diskussion mit den Ratsmitgliedern und den auffälligen Jedi über die Krise zwischen den Killiks und den Chiss, bei der Hamner jene daran erinnerte, immer beide Seiten des Konfliktes im Auge zu behalten. Schon hier kam ein Thema auf, das erneut bei einem Treffen mit Cal Omas akut werden würde; Hamner und einige andere sahen nämlich die Rolle der Jedi im Dienst der Galaktischen Allianz, während wiederum andere den reinen Dienst der Macht gegenüber als die Priorität ansahen.[12] Ein Jahr darauf verschärfte sich die Krise noch weiter und Sien Sovv kam bei einem durch die Killiks verursachten Unfall zu Tode; da Luke jedoch bei den Killiks zur Klärung der prekären Lage zurückgeblieben war, mussten Kyp Durron und Hamner der Beerdigung des Sullustaners auf Sullust beiwohnen. Hier wurden sie stark von Cal Omas kritisiert und sahen sich in der Erklärungsnot. Bald darauf musste er bei einem Treffen im Neuen Jedi-Tempel auf Coruscant seinen Jedi-Kollegen jedoch die Information zugänglich machen, dass die Fünfte Flotte in den Utegetu-Nebel entsandt worden war, wo sie sich der Killik-Problematik annehmen sollte, und drängte seine Kollegen, dass eine Lösung gefunden werden musste; dabei unterstützte er die Idee, Raynar Thul, den Verantwortlichen für die Veränderungen der Killiks, außer Gefecht zu setzen. [13]

Kurz darauf rief Cal Omas ein Treffen mit einigen Meistern im Tempel ein, bei dem es zu heftigen Diskussionen mit dem Staatschef aufgrund seiner Vorgehensweise bei den Killiks kam und bei der Hamner die Aktionen der Jedi zu verteidigen versuchte. Infolge des Treffens wurde Corran Horn zum Führer der Jedi gewählt und leitete eine Rettungsaktion für den immer noch bei den Killiks gefangen gehaltenen Luke Skywalker ein, an der sich Kenth auch beteiligte; dabei verteidigte er Corrans momentane Position als Führer vor den Gegenstimmen innerhalb der Jedi wie zum Beispiel Kyp Durron und erinnerte daran, dass die Jedi als geeinte Front auftreten mussten, da es sonst dem Staatschef gelingen würde, sie zu neutralisieren.[13] Einige Zeit später kam es nach dem Jedi-Konklave auf Ossus zu einer Besprechung der allgemeinen Lage bezüglich der Killiks und wie die mittlerweile im Schwarmkrieg resultierte Konfliktsituation gelöst werden sollte. Dabei kommandierte er eine StealthX-Staffel in der Schlacht von Sarm, bei der Lomi Plo, als konfliktauslösendes Element innerhalb der Killiks, aus dem Weg geräumt werden sollte.[14]

Jacen Solos Fall[Bearbeiten]

Kenth auf Maras Beerdigung

Im Jahr 40 NSY, im Zuge des Zweiten Galaktischen Bürgerkriegs und der Herrschaft von Jacen Solo und Cha Niathal über die Allianz, wohnte Hamner als Mitglied des Jedi-Rates der Beerdigung von Mara Jade Skywalker bei, in deren Vorfeld er mit den anderen die Amtsgeschäfte für den trauernden Großmeister erfüllte. Da die eigentlich für die Trauerrede ausgewählte Leia Organa Solo ihre Aufgabe nicht erfüllen konnte, traten Hamner, Kyp Durron und Corran Horn an Saba Sebatyne heran und baten sie, dies an ihrer Stelle zu übernehmen. Nach Ende der Trauerrede unterrichtete er alle Trauergäste von der anstehenden Feier in der Halle des Friedens und bat sie, Sabas Worte im Gedächtnis zu behalten. Da sich die Krise gegen die Konföderation immer weiter verschärfte, wohnte Hamner, mit Kyp Durron Bestandteil der Nachtklingen-Staffel, einer militärischen Lagebesprechung der Jedi auf der Anakin Solo bei, wo er die Meinung kundtat, fürs erste bei der Herrschaft Jacen Solos zu verbleiben, da Hamner selbst dies einem Zustand der Gesetzeslosigkeit vorzog. Nichtsdestotrotz kehrten die Jedi bei der Schlacht von Kuat, bei der die Jedi sich, der Galaktischen Allianz unter Jacen den Rücken zu.[15]

In der Folgezeit zogen sich die Jedi nach Shedu Maad in den Vergänglichen Nebeln des Hapes-Sternhaufens zurück, wo eine Sitzung mit dem Rat, Jaina Solo und Leia, aber auch Nicht-Jedi wie Jag Fel und Han Solo abgehalten wurde, bei der Hamner und Leia offensichtlich ähnliche Ansichten der Angebote von Cha Niathal hatten. Luke gegenüber zeigte er jedoch eine gewisse Missbilligung, als er Jaina Solos Vorschlag von einem Attentat auf Jacen Solo zustimmen wollte, auch wenn dies schließlich beschlossen wurde.[16]

An der Spitze[Bearbeiten]

Im Jahr 43 NSY, zwei Jahre nach dem Ende des Krieges, leitete die neu ernannte Staatschefin Natasi Daala ein Verfahren gegen Luke Skywalker ein, da er den Seitenwechsel Jacen Solos nicht verhindert hatte. Im Einverständnis mit Skywalker wurde bestimmt, dass Skywalker für zehn Jahre ins Exil gehen und Kenth Hamner die Führung des Ordens in der Zeit übernehmen sollte. In dieser Zeit durfte Skywalker nicht als beratende oder gar führende Kraft des Ordens auftreten. Bei manchen Jedi wurde gemunkelt, Hamner sei ausgesucht worden, da er am leichtesten zu beeinflussen wäre. In dieser Zeit geschah es, dass der Jedi-Ritter Valin Horn einer Psychose anheim fiel, die ihn seine Umgebung als Doppelgänger sehen ließ. Auch der Jedi Seff Hellin hatte zuvor schon Symptome einer solchen Krankheit gezeigt. Tatsächlich stimmte Hamner Daalas Vorschlag zu, dass jedem Jedi ein Begleiter zur Seite gestellt werden sollte, um seine Tätigkeiten zu überwachen. Um dem zu entgehen, gründete Jaina Solo den Schattenbund mit anderen Jedi, der den Meistern des Ordens jedoch geheim blieb. Sie versuchten, Valin und Seff Hellin zu retten, wurden dabei jedoch entdeckt. Hamner stellte Jaina daraufhin zur Rede, ihm nicht von dem Geheimbund berichtet zu haben. Das Gesetz um die Beobachter wurde jedoch von dem Anwalt Nawara Ven gestoppt.[17] Als kurz darauf auch Valins Schwester Jysella Horn sowie Natua Wan an der Psychose erkrankte und der Reporter Javis Tyrr herausfand, dass die beiden im Jedi-Tempel gefangen gehalten wurden, stellte Daala Hamner zur Rede, doch verteidigte er sich gegen die Anschuldigungen Daalas. Allerdings musste er das Wirken des Schattenbundes aufdecken. Als kurz darauf auch zwei weitere Jedi krank geworden waren, arrangierten die Jedi mit Hamners Einverständnis eine Kampagne, um ihr Ansehen zu wahren.[18] Die Kampagne, die vor allem in den Medien Anklang fand, war letztlich erfolgreich und sorgte dafür, dass die Jedi in ihrem Ruf gestärkt wurden. Da Daala die erkrankten Jedi in Karbonit einfrieren und in ein Hochsicherheitsgefängnis bringen wollte, ließ Hamner sie in einer geheimen Operation zurückholen, um sie nach Shedu Maad zu bringen, was nach einem kurzen Gefecht mit Daalas Mandalorianern auch gelang.[19] Nachdem Luke und Ben Skywalker dem Jedi-Orden vom Vergessenen Stamm der Sith berichteten, planten die Jedi, den Skywalkers gegen den Willen der Galaktischen Allianz eine StealthX-Staffel zur Unterstützung im Kampf gegen die Sith zu senden. Während Saba Sebatyne dafür plädierte, die Staffel möglichst direkt, notfalls auch in mehreren Gruppen loszuschicken, entschied Hamner, die Staffel vorerst zurückzuhalten, bis sie volle Einsatzbereitschaft hatte und die Jedi wussten, wohin sie fliegen sollten. Als Natasi Daala von den Absichten der Jedi erfuhr, ließ sie einige Mandalorianer den Jedi-Tempel angreifen, um den Start der StealthX zu verhindern. Außerdem forderte sie, den ebenfalls an der Psychose erkrankten Sothais Saar an die Galaktische Allianz auszuliefern, was Hamner verweigerte.[20] Um seine Aufgaben als Jedi-Großmeister vollständig erfüllen zu können, wurde in der Folgezeit Kani Asari Hamners Assistentin. Kurz darauf kontaktierte Staatschefin Daala Hamner persönlich, um ihn ultimativ zur Herausgabe einiger geisteskrank gewordener Jedi aufzufordern. Hamner lehnte dies ab und berief eine Sitzung des Jedi-Rats ein, um die Situation mit den anderen Jedi-Meistern zu besprechen. Dabei kam es erneut zu einer Diskussion über den geplanten Start der Jedi-StealthX. Als Daala danach aufgrund der Weigerung der Jedi, zu kooperieren, den Jedi-Tempel von Mandalorianern belagern ließ, kam es zu heftigen Diskussionen zwischen Corran Horn und Kenth Hamner über das weitere Vorgehen der Jedi. Schließlich beschloss Hamner, Kani Asari zu Verhandlungen aus dem Jedi-Tempel zu schicken, allerdings wurde die Jedi-Schülerin vom Anführer der Mandalorianer, Belok Rhal, erschossen, was Hamner und die anderen Jedi-Meister entsetzte. Kurz darauf wurde Hamner insgeheim von Admiral Nek Bwua'tu kontaktiert, dem er versprach, dass die Jedi mit den zum Start vorbereiteten StealthX nicht gegen die Allianz vorgehen würden. Außerdem sicherte er dem Admiral zu, die StealthX erst starten zu lassen, wenn Bwua'tu ihm insgeheim eine Freigabe dafür erteilte, im Gegenzug versicherte Bwua'tu Hamner, dass die Flotte der Galaktischen Allianz mit den Jedi kooperieren würde, sofern die Jedi-Staffel erst auf sein Zeichen starten würde. Während Hamner über dieses Abkommen den anderen Jedi-Meistern gegenüber Stillschweigen bewahrte, gab es ein Attentat auf Admiral Bwua'tu, infolge dessen er ins Koma fiel und so Hamner vorerst nicht mehr bezüglich des Starts der Jedi-StealthX kontaktieren konnte.[21] Dies hatte zur Folge, dass Hamner auch nach dem Ende der Belagerung einen Start der Staffel verweigerte, da er auf ein Zeichen vom im Koma liegenden Nek Bwua'tu wartete. Trotzdem konnten die anderen Mitglieder des Jedi-Rates Hamner dazu bewegen, einer Befreiungsaktion für die von der Galaktischen Allianz auch nach der Genesung einiger geisteskranker Jedi gefangen Gehaltenen Horn-Geschwister zuzustimmen. Einem zur gleichen Zeit stattfindenen Sklavenaufstand auf Blaudu Sextus, den Daala von Mandalorianern niederschlagen lassen wollte, stand Kenth Hamner skeptisch gegenüber, stimmte aber dennoch einer Entsendung von zwei Jedi-Rittern auf den abgelegenen Planeten zu, um ein größeres Blutbad zu verhindern. In der gleichen Sitzung des Jedi-Rats, in der das beschlossen wurde, erfuhren die anderen Jedi-Meister auch von Hamners geheimer Absprache mit Bwua'tu, was den Jedi-Rat gegen Hamner aufbrachte, als dieser allerdings fragte, ob jemand bereit sei, ihn als Jedi-Großmeister zu stürzen, nahm kein anderer Meister die Herausforderung an. Als es kurz darauf zu Differenzen zwischen Hamner und den anderen Jedi-Meistern bezüglich der Bewertung des Jedi-Einsatzes auf Blaudu Sextus kam, wandte sich der Jedi-Rat endgültig gegen Kenth Hamner. Saba Sebatyne forderte den Großmeister dazu auf, seine Position freiwillig zu verlassen, was Hamner allerdings ablehnte. Hamner wurde daraufhin unter Arrest gestellt, während die Jedi-StealthX Startvorbereitungen trafen. Hamner gelang es, aus dem Arrest zu entkommen und von den Startvorbereitungen zu erfahren, woraufhin er versuchte, den Start der StealthX zu verhindern, indem er ein Duell gegen Saba Sebatyne begann, in dessen Verlauf er versuchte, die Kontrollen für die Hangartore des Jedi-Tempels zu zerstören, was ihm allerdings nicht gelang. Auch im Duell gegen Sebatyne unterlag Hamner und fiel, nachdem er mit der Barabel durch die Macht um die Kontrolle über sein Lichtschwert gerungen hatte, von einer Plattform, wodurch er starb.[22] Nachdem Sebatyne Hamners Posten als Jedi-Großmeister mit Zustimmung der anderen Jedi-Meister übernommen hatte, veranstaltete der Jedi-Orden eine Zeremonie zu Ehren Hamners, in der sein Leichnam verbrannt wurde.[23]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Kenth Hamner war ein stattlicher Mann[1] mit aristokratischem Erscheinungsbild.[6] Dabei war er in der Art und Weise, wie er vorging, stets militärisch geprägt und ganz klar ein Soldat, so bevorzugte er klare Aussagen, insbesondere in militärischer Hinsicht, und hatte Schwierigkeiten, seinen Empfindungen genaueren Ausdruck zu verleihen.[9] Von daher war er auch dafür bekannt, immer einen kühlen Kopf zu bewahren[4], zeigte sich aber auch zum Beispiel Anakin Solo nachsichtig, auch wenn dieser durch sein Verhalten negativ aufgefallen war.[6] Trotz dieser stark militärischen und von Autoritäten geprägten Denkweise – was in der Akzeptanz von Corran Horn als Führer der Jedi zum Ausdruck kommt – stellte er das Wohl der Jedi über dem Befolgen eines einfachen Befehls und informierte seine Mitstreiter aus diesem Grund zum Beispiel auch über Details der Schwarmkrise. Das Wohl und die Aufgabe der Jedi sah er dabei jedoch im Dienst der Galaktischen Allianz; trotzdessen war sehr wohl in der Lage, die Strategien und Taktiken von Cal Omas zu durchschauen und die Jedi zu Einigkeit aufzufordern.[13] Er galt als sehr beeinflussbar, was bei manchen Jedi zum Schluss führte, dass gerade er als neuer Großmeister ausgesucht wurde. Seine Reden waren allgemein als langweilig bekannt. Tatsächlich geschah es so, dass Hamner vielen der eigentlich gegen die Jedi verabschiedeten Gesetzen zustimmte.[17]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kenth Hamner gehörte mit Tresina Lobi zu den Jedi-Meistern, die man für Das Erbe der Jedi-Ritter neu einführte und wurde von James Luceno in Die letzte Chance vorgestellt. Er begleitete die Reihe mit Auftritten bis zum Ende und war im Anschluss auch in Troy Dennings Das Dunkle Nest und dessen Beiträgen zu Wächter der Macht vertreten; mit Das Verhängnis der Jedi-Ritter rückte er mehr in den Mittelpunkt.