Operation in den Westlichen Bereichen

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hurst Romodi.jpg
Operation in den Westlichen Bereichen
Zeitliche Übersicht
« Vorheriger:

Noolianische Krise

Beschreibung
Beginn:

17 VSY

Ende:

17 VSY

Auslöser:

Imperiale Bemühungen im Zuge der Rückeroberung des Randes

Endergebnis:
Kontrahenten

Galaktisches Imperium

Kommandeure
Truppenverbände
Verluste
  • Guun Cutlax' Piraten
  • Gefangennahme von Ulthos Truppen
Wichtige Schlachten
Entscheidungsschlacht

Schlacht von Ogoth Tiir

Die Operation in den Westlichen Bereichen[2] im Jahr 17 VSY stellte die letzte Kampagne der Rückeroberung des Randes dar. In den Nachwehen der Klonkriege waren die Separatistischen Verweigerer in die Randgebiete geflohen und hatten sich mit Piraten und Sklavenherrschern verbündet. Unter dem Oberbefehl von Wilhuff Tarkin konnte das Galaktische Imperium den Widerstand in den Westlichen Bereichen durchbrechen und seine Herrschaft in den äußeren Systemen festigen. Aufgrund der starken Medienpräsenz ging der Pilot Shea Hublin als Held aus der Operation hervor.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Obwohl das Galaktische Imperium nach der Einführung der Neuen Ordnung die zentralen Sternsysteme durch schnelle und präzise Militäroperationen einnehmen konnte, waren in den Westlichen Bereichen trotz der weitreichenden republikanischen Expansionen im Zuge der Klonkriege nur wenige Truppen stationiert, denen es nicht gelang, die seit Jahrhunderten anhaltende Gesetzlosigkeit in den äußeren Welten durch die imperiale Autorität zu ersetzen. Das machte die Region zu einem Anlaufpunkt für die Überreste separatistischer Streitkräfte, die in den letzten Tagen des Krieges nach Bomis Koori geflohen waren. Mit der Unterstützung von Piraten, Sklavenhändlern und Schmugglern, die von dem neugegründeten Imperium in die Westlichen Bereiche getrieben wurden, wollten die Verweigerer wieder an die Macht kommen. Weniger als ein Jahr nach dem Ende der Klonkriege entsandte das Galaktische Imperium Eingreiftruppen zur Rückeroberung der Randgebiete, da Imperator Palpatine seine Herrschaft über die gesamte zivilisierte Galaxis auszubreiten versuchte. Dazu wurde die hohe Produktionsrate von neuen Klonen sowie von Kriegsschiffen und Bodenfahrzeugen durch die Kuat-Triebwerkswerften und Sienar-Flottensysteme beibehalten, um das größtenteils noch aus den Beständen der Klonkriege bestehende Militär aufzustocken. Obwohl das Imperium die erste Operation der Rückeroberung, die Ciutric-Offensive, nicht ohne Verluste beenden konnte, schlugen die Streitkräfte wiedererstarkte Teile der früheren Separatisten während des Sy Myrthianischen Aufstandes und der Fünf-Schleier-Krise im Jahr 19 VSY nieder und verhinderten im Zuge der Listehol-Kampagne im Jahr 18 VSY, dass Piratenbanden den neu organisierten Korporationssektor bedrohten. Die fünfte Kampagne stellte die Noolianische Krise dar, die das Imperium nach anfänglichen Rückschlägen ebenfalls gewinnen konnte.

Die Operation in den Westlichen Bereichen stand unter dem Oberbefehl des Großmoffs Wilhuff Tarkin, der die Eingreiftruppe von seiner Heimatwelt Eriadu aus kommandierte. Da er nicht auf die Unterstützung von planetaren Verteidigungsstreitkräften bauen konnte, bat er um weitere Ressourcen, um die neu formierten Separatisten und ihre Verbündeten besiegen zu können. Daraufhin übernahmen die Admiräle Terrinald Screed und Bannidge Holt das gemeinsame Kommando über die neu gebildete Überlegenheitsflotte, während General Hurst Romodi für die Bodentruppen zuständig war. Das Ziel des Imperators war es, die Westlichen Bereiche gemäß der imperialen Ideale zu befrieden. Die Militärkampagne stellte Romodis ersten Einsatz seit dem Beginn der Rückeroberung des Randes dar. Screed hatte zum Ende der Klonkriege die Coruscant-Heimatflotte kommandiert und sich nach seiner Beförderung unter imperialer Herrschaft bereits beweisen können. Im Zuge der Ciutric-Offensive arbeitete er mit Romodi zusammen, aus der ihr gemeinsames Vorgehen als Musterbeispiel der Zusammenarbeit zwischen Flotte und Armee hervorging. Bannidge Holt hatte sich während der Listehol-Kampagne unter Wullf Yularen verdient gemacht.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Offensive des Imperiums stellte zwischenzeitlich die imperiale Rechtsherrschaft in acht Sektoren wieder her und befreite 95 Welten von der separatistischen Hegemonie, beispielsweise Iska. Aufgrund des großen Medieninteresses ging Shea Hublin, ein Hauptmann des 77. Luftgeschwaders, als Held aus der Schlacht bei Deepspace Cimarosa und der durch das Holodrama The Charge at Feather Nebula bekannt gewordenen Schlacht im Federnebel hervor und avancierte zum Vorkämpfer der imperialen Operation. Seine Erlebnisse während der Mission unterstützen ihn in seinem Glauben an das imperialen Vorhaben. Hublin hatte sich schon bald nach Ende seiner Ausbildung einen Namen gemacht, als er mit dem 77. Luftgeschwader gegen Piraten, Schmuggler und Separatistische Verweigerer auf dem Great Gran Run vorging. In Vorbereitung auf die Operation in den Westlichen Bereichen wurde der Sternenzerstörer Destrier, auf dem er stationiert war, der Überlegenheitsflotte zugeteilt. Allerdings bildete seine Einheit nur einen kleinen Teil der imperialen Offensive, die an zahlreichen Fronten gleichzeitig stattfand.

Den Schlüssel zum Steniplis-Sektor stellte die Zitadelle der Äxte auf Kelrodo-Ai dar, unter deren Schild sich die Kelrodoaner verschanzt hatten, um geschützt von den schweren Verteidigungsanlagen die Überreste der Droidenarmee neu aufzubauen. Das 77. Luftgeschwader erhielt den Auftrag, den Schildgenerator in dem Berg unter der Bastion auszuschalten, um den Weg für einen Bodenangriff von Romodis Soldaten zu ebnen. Aufgrund der starken Verteidigung der Anlage und des Widerstandes innerhalb der Bevölkerung stellten die Medien die Frage, ob die Eroberung einer nur von Nichtmenschen bewohnten Welt effizient sei, da die imperiale Kultur andere Lebensformen diskriminierte. In einem Gespräch mit der Reporterin Eris Harro verteidigte Shea Hublin das Vorgehen des Imperiums und berief sich auf dessen Ideale, um die Eroberung zu rechtfertigen, obwohl seine Einheit bereits 15 Piloten auf Kelrodo-Ai verloren hatte. Beim ersten Versuch, die Reaktoranlagen der Festung durch einen außen gelegenen Schacht zu infiltrieren, erreichten die Jägerstaffeln ihr Ziel erst nach schweren Verlusten durch die Luftabwehrgeschütze. Allerdings wurde die Scimitar-Staffel von Leutnant Kaal beim Eintreten in den Gang zerstört, sodass Hublin den Rückzug befahl. Nach seiner Rückkehr stellte er über die Kameras der zerstörten Sternenjäger fest, dass die Schiffe von heimischen Kreaturen angegriffen worden waren. Daher riet ihnen der kelrodoanische Krieger Fara zu der Strategie, langsam in die Anlage einzudringen, damit sie von den Tieren nicht als Eindringlinge betrachtet wurden. So konnten die Piloten ihre Mission erfüllen, bevor Hurst Romodi den Bodenangriff gegen die schutzlose Zitadelle der Äxte befehligte.

Die Gefechte von Ord Vaug, Halm, Little Petrovi, Pendaxa und Ichtor wurden durch die imperiale Propaganda schnell berühmt und die Befehlshaber der Operation als Helden verehrt. Neben Hublin rückte auch Hurst Romodi in das Licht der Medien und zeichnete sich durch seine Erfolge auf Kelrodo-Ai und Ord Vaug aus. Bekannt wurde er durch seine Angewohnheit, inmitten eines Gefechts seinen Sturmtruppen neue Anweisungen aus der Öffnungsluke seiner Fliegenden Festung zu geben. Aufgrund der Lärmgefährdung ließ er seine Trommelfelle sogar durch kybernetische Implantate ersetzen. Während eines Hinterhalts auf Bryndar, bei dem sich mehrere Iska-Piraten als lokale Beamte ausgaben, wurde Bannidge Holt getötet und Romodi schwer verletzt, als Granatenschrapnell durch sein Gesicht, seine Arme und seinen Oberkörper drang. Das Ereignis prägte sich nachhaltig in die Köpfe der imperialen Bevölkerung ein. Obwohl der General erblindete und bleibende Verletzungen davontrug, weigerte er sich, seine Arbeit aufzugeben. Stattdessen befehligte er den Rest der Kampagne mit der Unterstützung seiner Adjutanten von einem Bacta-Tank aus. Hublin und Screed schalteten die Piraten in der Schlacht von Fanha aus, doch konnte deren Anführer Guun Cutlax in den Atrivis-Sektor entkommen und verbündete sich dort mit dem Aqualishaner-General Kendu Ultho. Nachdem Hublins Staffeln die Anhänger des Piraten auf Tosste vernichtet hatten, konnte das Galaktische Imperium Ultho in der entscheidenden Schlacht von Ogoth Tiir töten und seine verbleibenden Streitkräfte gefangen nehmen.

Nachwirkung[Bearbeiten]

Aufgrund der starken Präsenz in der imperialen Propaganda blieben die Operation und ihre Befehlshaber der Bevölkerung noch lange in Erinnerung. Die Karriere von Admiral Terrinald Screed stand mit der Kampagne auf ihrem Höhepunkt, bevor er in den folgenden Jahren versuchte, sich durch die Expansionen des Imperiums im Äußeren Rand zu bereichern. Hurst Romodi wurde nach der Operation der Senator des Lambda-Sektors, musste sich aufgrund der starken Nachwirkungen seiner Verletzung jedoch aus der Politik zurückziehen und trat später als Adjutant von Wilhuff Tarkin erneut in den Dienst des Imperiums. Shea Hublin wurde zum Generalleutnant des Greater Seswenna befördert und stieg durch seine Erfolge in die obere Gesellschaft des Planeten Eriadu auf, setzte aber auch seine Karriere als imperialer Pilot fort.

Die Rückeroberung weiter Gebiete im Äußeren Rand stärkte die Neue Ordnung in der Galaxis und sorgte für eine stärkere Loyalität der äußeren Systeme gegenüber dem Galaktischen Imperium. So konnte das Imperium in den folgenden Jahren sein Militär weiter ausbauen und strukturieren.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eigenübersetzung von „I won't deny that Kelrodo-Ai is proving a difficult target, but let's remember this: The Western Reaches Operation has restored security and the rule of law to eight sectors so far, with the successful liberation of 95 worlds.“ (The Guns of Kelrodo-Ai)
  2. Eigenübersetzung von Western Reaches Operation aus The Guns of Kelrodo-Ai und The Essential Guide to Warfare
  3. Eigenübersetzung von „This has been a lawless region for far too long. I've seen terrible things here: Separatist gulags, slave camps – thing that exist because of the Republic corruption und Separatist rebellion. We're here to shut them down. Because we believe in the vision of men like Emperor Palpatine and Moff Tarkin – in Imperial authority and prosperity.“ (The Guns of Kelrodo-Ai)

  • Die Operation in den Westlichen Bereichen wurde erstmals im Essential Guide to Warfare ausführlich beschrieben. Laut eigener Aussage in seinen Notizen zu dem Sachbuch stellte das Kapitel über die Rückeroberung des Randes für den Autor Jason Fry eines der interessantesten dar. Bereits vor der Veröffentlichung des Sachbuchs erschien in der 132. Ausgabe des Star Wars Insider die Kurzgeschichte The Guns of Kelrodo-Ai, die sich mit Shea Hublins Einheit im Zuge der Schlacht von Kelrodo-Ai befasst.
  • Auf Nachfrage der Jedipedia erklärte der Autor, dass der Grund für die Popularität der Operation nicht definiert sei.