X-Flügel Sternenjäger

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt die Sternenjägerserie; für weitere Bedeutungen siehe X-Wing (Begriffsklärung).
Ein X-Flügler

Der X-Flügler ist eine Sternenjäger-Serie der Incom-Gesellschaft, die für die in Angriffsposition ausklappbaren S-Flügel bekannt war. Die S-Flügel formen den Buchstaben „X“, woher auch der Name der Serie stammt. Während des Galaktischen Bürgerkriegs wurden zahlreiche T-65 X-Flügel Sternenjäger von der Rebellen-Allianz in vielen Schlachten, darunter auch die Schlacht von Yavin oder die Schlacht von Endor, eingesetzt. Nach dem Sieg über das Galaktische Imperium wurde aus der Rebellen-Allianz die Neue Republik, der es gelang, das Imperium in der Schlacht von Jakku fast vollständig zu besiegen, wobei mindestens ein X-Flügler abgeschossen wurde. Danach wurden große Teile der Flotte entmilitarisiert, sodass nur einige Sternenjägerstaffeln zur Verteidigung blieben. In den folgenden Jahren wurden von der Incom-FreiTek neue X-Flügler entwickelt, darunter der T-70 X-Flügler, der auch vom Widerstand genutzt wurde, und der T-85 X-Flügler, der von der Neuen Republik kurz vor 34 NSY verwendet wurde.

Quellen[Bearbeiten]


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Ein X-Flügler

Der X-Flügler ist eine Sternenjäger-Serie der Incom-Gesellschaft, die ihren Name von der markanten Silhouette, der in Angriffsposition geklappten S-Flügel, bekam. Bekanntestes Modell war dabei der T-65 X-Flügel Sternenjäger, welcher durch seine Eigenschaften und die Beteiligung an zahlreichen entscheidenden Schlachten während des Galaktischen Bürgerkriegs genauso zu einem Symbol der gesamten Rebellion wurde wie der rote Phönix.

Geschichte[Bearbeiten]

Der X-Flügler war die letzte Entwicklung der Incom-Gesellschaft, bevor diese verstaatlicht wurde und sollte ursprünglich die imperiale Kriegsmaschinerie verstärken. Der Jäger basierte technisch sowohl auf Erfahrungen mit dem Z-95-Kopfjäger, der aus der ausgelaufenen Kooperation mit der Subpro Corporation entstanden war, als auch auf mit dessen Vorfahren, dem ARC-170 Sternenjäger der Galaktischen Republik. Doch aufgrund der Verstaatlichung liefen viele der Incom-Techniker zur Rebellen-Allianz über.

Die Techniker versorgten die Allianz sowohl mit den Bauplänen, den nötigen Mitteln, den Jäger in begrenzten Stückzahl selber zu bauen, als auch der Möglichkeit, die vier Prototypen des neuen Jägers zu stehlen, die noch in den Hangarbereichen ihrer ehemaligen Firma auf Fresia standen. Die Erbeutung dieser Jäger in der Schlacht von Fresia durch die Rebellen hätte für die Mitarbeiter von Incom fast schwere persönliche Folgen gehabt, denn das Imperium ließ die Firma auflösen und alle Mitarbeiter nach Kessel transportieren, um dort Zwangsarbeit in den Minen für ihren Verrat abzuleisten. Doch die Allianz fing den Konvoi, noch bevor dieser Kessel erreicht hatte, ab und befreite die Techniker.

Zwar gelang es der Allianz, eine größere Zahl von X-Flüglern in ihren Besitz zu bekommen, doch waren sie – bis auf eine Handvoll – nicht einsatzbereit, da den Jägern die R2-Einheiten fehlten, die der X-Flügler für die Navigation benötigte und die das Imperium galaxisweit sicherstellte und überwachte. Der Allianz gelang es jedoch, über Commenor einen Frachter mit R2-Einheiten nach Yavin 4 zu schmuggeln, um ihre Jägerflotte einsatzbereit zu bekommen.

Nach dem Erfolg in der Schlacht von Yavin mit der Vernichtung des Todessterns und in zahlreichen weiteren Schlachten avancierte der X-Flügler schnell zum Standardjäger der Rebellen-Allianz. Dabei löste der Typ T-65 X-Flügel Sternenjäger den veralteten Z-95-Jäger ab. Zwar war dieses Modell nicht so schnell wie der A-Flügler, jedoch dennoch sehr wendig, feuerstark und durch seine Schilde relativ sicher vor feindlichem Feuer. Den regulären T-65 gab es auch ausschließlich als Aufklärungsversion, wobei viele der T-65BR X-Flügel Sternenjäger aus ehemaligen, umgebauten T-65 umgewandelt wurden.

Auch nach dem Tod des Imperators wurde der X-Flügler noch eingesetzt, vor allem von der Renegaten- und der Gespensterstaffel. Durch kleinere Modifizierungen wurde er immer wieder in der Technik verbessert – weitere Variationen waren der TX-65 X-Flügel Sternenjäger und der T-65D-A1 X-Flügel Sternenjäger. Während der Yuuzhan Vong-Invasion kam die neue J-Serie auf den Markt, die mit einem zusätzlichen „Stotterfeuermodus“ ausgerüstet war, in dem sehr hoch frequentierte Laserstrahlen mit geringer Stärke abgefeuert wurden, um die Dovin Basal der Yuuzhan Vong Schiffe zu beschäftigen.

Sternenjägerversionen[Bearbeiten]

T-65 X-Flügler[Bearbeiten]

T-65 X-Flügler - der Standardsternenjäger, welcher im Laufe der Jahre eine Verbesserung der Triebwerke bekam. Bei einer weiteren Verbesserung wurden die Avionik, die Sensoren und die Schilde vorgenommen. Später gab es eine nochmalige Verbesserung der Triebwerke, wodurch die Technik ihn zum A-Flügler aufschließen ließ.

T-65BR X-Flügler[Bearbeiten]

T-65BR X-Flügler - die Aufklärungsvariante des X-Flüglers, die mit Langstreckensensoren und einem Hochleistungs-Hypertransceiver ausgestattet war, wurde von Incom entwickelt, um den Longprobe Y-Flügler zu ersetzen. Zur Zeit der Neuen Republik wurden viele der älteren Modele des T-65 X-Flüglers zur Aufklärungsversion T-65BR modifiziert.

T-65D-A1 X-Flügler[Bearbeiten]

T-65D-A1 X-Flügler - modifiziertes Modell, welches anstatt eines Astromechdroiden einen internen Computerkern als Steuerungshilfe hatte. Diese Serie wurde nach Sabotage wieder eingestellt.

TX-65 X-Flügler[Bearbeiten]

TX-65 X-Flügler - eine Trainingsmaschine, die auf dem älteren T-65-Modell basierte.

XJ X-Flügler[Bearbeiten]

XJ X-Flügler - eine nochmalige Verbesserung der Avionik, der Sensoren, der Schilde und der Laserkanonen im Vergleich zur Vorgängerserie. Zudem wurde ein zusätzlicher Torpedoschacht angebracht. Auch hier gab es in anderen Untermodellen eine verbesserte Bewaffnung. Konkret wurde hier der Stotterfeuermodus eingeführt, der gegen die Korallenskipper sehr nützlich war. Außerdem war der Jäger kompatibel mit neuen Waffensystemen wie beispielsweise der Schattenbombe der Jedi.

StealthX[Bearbeiten]

Hauptartikel: StealthX

StealthX - war mit Sensorblockern ausgerüstet, die ihn für Augen und Sensoren unsichtbar machten, wodurch er nur beim Abfeuern der Waffensysteme zu entdecken war. Durch die zusätzlich verbrauchte Energie wurden die Schilde und die Laser geschwächt. Spätere Versionen waren Spezialanfertigungen für die Jedi.

ChaseX[Bearbeiten]

ChaseX - trumpfte durch weitere Verbesserungen an Waffen und Schilden auf.

Quellen[Bearbeiten]

  • Das Design des X-Flüglers basierte auf den Zeichnungen von Joe Johnston und den Konzeptmodellen von Colin Cantwell. Die Markierungen, die sie auf den Flügeln der Modelle anbrachten, halfen, die Schiffe den Piloten zuzuordnen. Ursprünglich waren die Markierungen blau und es sollte die „Blue Squadron“ den Angriff auf den Todesstern fliegen, doch es war aufgrund der damaligen Bluescreentechnik nicht möglich, die blauen Markierungen darzustellen und so wurden sie in rote und die „Red Squadron“ geändert.
  • Zusätzlich zu den kleinen Modellen wurde ein X-Flügler in Originalgröße für die Hangarszene in Episode IV – Eine neue Hoffnung gebaut; die restlichen Schiffe waren Pappaufsteller, die aufgestellt wurden, damit es den Anschein hatte, der ganze Hangar wäre voll mit diesen Schiffen.