Echani (Kampfkunst)

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Dieser Artikel behandelt eine spezielle Bedeutung des Begriffes, für weitere Bedeutungen siehe Echani (Begriffsklärung).

Echani ist eine waffenlose Nahkampfkunst und Kampfsportart[1] der gleichnamigen Spezies,[2] die Tritte und Faustschläge zur Anwendung bringt.[3] Ein weiteres prägendes Element des Echani sind Hebelgriffe, etwa um den Arm des Kontrahenten zu fixieren und schlimmstenfalls zu brechen.[4] Die Techniken des Echani bringen kleinen Anwendern Vorteile gegen deutlich größere Widersacher.[1] Eine Echani-Kampfhaltung sieht vor, ein Bein in die Luft und beide Arme über Kopfhöhe zu heben.[3] Das Galaktische Imperium entwickelte aus einer Reihe von Kamptechniken, darunter dem Zavat, dem Echani und den Imperialen Kampfübungen eine Mischform, die Imperialen Kampfkünste. Diese Kampftechniken wurden zivilen und militärischen Beschäftigten des Galaktischen Imperiums beigebracht.[5]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kiffar Parlin beherrschte eine Vielzahl von Kampfkünsten, darunter Echani, Rek'dul und Velanarianisches Boxen, obwohl er mit seinen zwei Armen eigentlich über zu wenige Gliedmaßen für diese Kampfsportart verfügte. Im Jahr 18 VSY arbeitete Parlin für seine Herrin Celia Moren in deren Yacht über dem Planeten Tryth. Auf Befehl seiner Herrin kämpfte er gegen den Klonkrieger CT-9902 „Tech“, ein Mitglied der Kloneinheit 99, und deckte ihn mit einer Mischung von Schlägen aus den verschiedensten Kampfstilen, darunter auch Echani, ein. Allerdings hatte Tech in seiner Ausbildung und auf seinen Missionen insgesamt 14 verschiedene Techniken des waffenlosen Nahkampfs gemeistert, zu denen Shon-Ju und k’Jtari zählten, und hatte seinen eigenen Berechnungen zufolge bereits zu 89 Prozent eine völlig eigene Kampfkunst entwickelt, sodass der Klonkrieger der Kiffar nach einigen gezielten Treffern bewusstlos schlagen konnte.[6]

Die menschlichen Schwestern Moda und Tayshin Maxa beherrschten beide einige Techniken des Echani. Während Moda Maxa eine bessere Pilotin war, beherrschte Tayshin die Kampfkunst besser. Beide trainierten gemeinsam und optimierten dabei ihre Fähigkeiten im Echani. Moda Maxa trug dabei einen Thyrsianischen Kampfhelm.[3] Die Prätorianergarde der Ersten Ordnung, die als Leibwache des Obersten Anführers Snoke fungierte, entwickelte einen eigenen Kampfstil aus Einflüssen verschiedener Kampfkünste. Hierzu zählten unter anderem Teräs Käsi, Bakuuni Hand, die Sackgassen-Techniken von Nar Kanji und Bewegungsabläufe der waffenlosen Echani-Kampfkunst.[7] Hierdurch waren sie dazu in der Lage, physischen Bedrohungen aller Art adäquat im Kampf zu begegnen.[8] Auch Adea Rite, die Adjutantin der Admiralin Rae Sloane. erlernte die Imperialen Kampfkünste, zu denen auch Echani-Techniken zählten. Sie nutzte ihre Kenntnisse im Jahr 4 NSY im Zweikampf mit Wedge Antilles, wurde aber durch den Schuss eines Blasters in ihr Bein besiegt.[5]

Bazine Netal, eine Spionin der Erste Ordnung, beherrschte ebenfalls Echani. Im Jahr 29 NSY begab sie sich auf Bitten ihres gemeinsamen Ausbilders Delphi Kloda zusammen mit dem pantoranischen Spion Orri Tenro auf eine Trainingsmission, um seine Straßenschläue zu verbessern. Dabei testete sie auch seine Reflexe und führte einen Trainingskampf mit ihm, bei dem sie ihn zunächst mit einigen Tritten und Schlägen eindeckte, bevor sie seinen Arm mit einer einfachen Echani-Hebeltechnik fixierte. Tenro, der diese Technik bis dahin nicht kannte, traf der Hebelgriff völlig überraschend.[4]

Im Jahr 34 NSY begegnete Vi Moradi, eine Agentin des Widerstands während des Konflikts mit der Ersten Ordnung, im Außenposten Schwarzdorn auf dem Planeten Batuu Wulfgar Kath, einem Sturmtruppler der Ersten Ordnung. Moradi beherrschte eine Reihe von Kampfkünsten, darunter auch Echani. Als sie sich ihm zum Kampf stellte, wog sie ihre Chancen ab und sah in einem Gebrauch von ihren Echani-Fähigkeiten und gezielten Schlägen gegen den Kopf sowie gegen Nervendruckpunkte die besten Chancen, um gegen den erheblich größeren und kräftigeren Mann bestehen zu können. Allerdings ließ sich Kath, der selbst über fundierte Kenntnisse der Bewegungsabläufe des Echani verfügte, nicht von ihren Techniken überraschen, sondern konterte oder blockte ihre Schläge mühelos. Nachdem Kath sie in die Enge getrieben hatte, ließ er infolge eines von Dolin organisierten Ablenkungsmanövers von ihr ab.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Zwei Echani üben sich in ihrer Kampfkunst.

Echani ist die traditionelle waffenlose Nahkampfkunst der Echani.von dem Planeten Eshan. Die Bewegungsabläufe des Echani beruhen auf Finesse und Schnelligkeit. Die Kampfkunst ist in Stufen unterteilt, die aufeinander aufbauen.Die Echani verfügen über eine Begabung für Kinetische Kommunikation und sind daher dazu in der Lage, aus der Körpersprache ihres Gegenübers Rückschlüsse auf deren Gedanken zu ziehen. Daher genießt die Kampfkunst unter ihnen einen besonderen kulturellen Stellenwert. Echani-Duelle dienen auch dazu, das Gegenüber näher kennenzulernen. Grundlegende Techniken der Echani waren unter Söldnern und Kopfgeldjägern in der ganzen Galaxis verbreitet. Die Sonnengarde und die Imperiale Ehrengarde entwickelten jeweils eigene Abwandlungen des Echani, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Einheit abgestimmt waren.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Echani, ein menschenähnliches Volk mit einem kriegerischen kulturellen Hintergrund, messen Duellen, Kämpfen und der Kriegskunst im Allgemeinen eine andere Bedeutung als die meisten galaktischen Kulturen. Für die Echani stellen Kämpfe einen Ausfluss ihrer jeweiligen Persönlichkeit dar.[1] Ähnlich wie die Lorrdianer verfügen auch die Echani über eine besondere Begabung dafür, Körpersprache zu lesen, woraus sich eine Form der Kinetischen Kommunikation entwickelte. Im Kampf erlaubt ihnen diese Form der nonvrbalen Sprache, aus den Bewegungen des Gegners dessen nächste Aktionen ablesen zu können.[2] Für die Echani ist der Kampf ein Mittel der Kommunikation, die sich aus der Haltung, Technik und Disziplin als Mittel des Ausdrucks ergibt. Daher sehen sie in einem guten Duell eine Form offenkundiger Poesie, die zu den Kontrahenten spricht, während die herkömmliche Dichtkunst für sie lediglich bedeutet, Gefühle in Rätsel zu kleiden. Viele Kämpfe der Echani werden bereits einige Minuten im Voraus ausgefochten und gleichen einer geistig geführten Dejarikpartie. Die besten Echani sind daher sogar in der Lage, den Verlauf von Schlachten oder ganzer Kriege Monate im Voraus zu prognostizieren. Sie glauben, dass die Bewegungen in einem Kampf viele Botschaften übermitteln können und empfinden ein Duell als ein Bild oder einen Tanz. Daher sind sie davon überzeugt, dass man das Herz eines anderen erst dann kennt, wenn man ihm im Kampf begegnet ist. Ein Echani fühlt sich durch die Annahme einer Herausforderung geehrt und zeigt dadurch, dass er würdig ist. Das Töten eines Gegners gilt dabei als Verschwendung, da auf diese Weise nur einer von beiden Kontrahenten aus der Erfahrung etwas lernen würde. Hieraus entstand eine vielfältige Duellkultur im waffenlosen und bewaffneten Nahkampf.[1]

Ihre waffenlosen Kämpfe tragen Echani nach den Prinzipien[1] ihrer gleichnamigen, exotischen[3] Kampfkunst aus, die grundsätzlich mit effektiven Stilen wie Teräs Käsi, Hapan und Tae-Jitsu vergleichbar ist.[4] Die effektive Kampfkunst[5] basiert auf einem traditionellem Kampfsport und besteht aus Schlägen und Tritten. Sie ist ohne Modifikationen nicht zur tödlichen Anwendung geeignet.[6] Mittels sauber platzierter Treffer kann ein Echani-Kämpfer seinen Kontrahenten allerdings bewusstlos schlagen.[7] Auch sind diverse Abwehrtechniken zum Schutz vor Nahkampfangriffen Teil des Echani. Der Schwerpunkt der Techniken liegt mehr in schnellen Reflexen[1] und der Finesse denn in der Anwendung roher Gewalt.[6] Das Echani-Training ist in mehrere Stufen unterteilt, die allesamt aufeinander aufbauen. Auf der ersten Stufe sthen einige elementare Bewegungen. Jede Technik muss dabei für einige Zeit im Kampf erprobt werden, damit der Adept erkennt, wie man sie optimal anwendet. Da alle Bewegungsabläufe der Echani auf den vorhergehenden Stufen basiert, ist es einem Schüler unmöglich, die höheren Stufen zu verstehen, wenn er die einfachsten Grundtechniken nicht beherrscht. Die Echani vergleichen dieses Prinzip mit einem Alphabet, das man erlernen muss, bevor man Wörter und zuletzt ganze Sätze bilden kann. Sie halten eine Beschreibung der Techniken für unmöglich, und vermitteln sie daher zahlreichen praktischen Übungen, die ihrer Ansicht nach mehr Informationen übertragen, als Worte es je könnten. Das Training der höheren Stufen ist üblicherweise Angehörigen bestimmter Kasten der Echani vorbehalten und dienen vorrangig dazu, einander die eigene Stärke zu demonstrieren. Fremden bringen sie meist lediglich einige Grundprinzipien bei. Bereits die jüngsten Echani lernen, jederzeit auf einen Kampf vorbereitet zu sein. Das Echani-Training unterstützt dabei auch die Regenerationsfähigkeit.[1]

Duelle der Echani – insbesondere die waffenlos geführten – sind Riten, bei denen grundsätzlich weder Rüstungen, noch andere Dinge, die die Bewegung einschränken, gestattet sind. Ihrer Ansicht nach stellt der Körper selbst die erste Waffe dar. In der reinsten Form des ritualisierten Kampfes ist ausschließlich der Einsatz der Hände und Füße gestattet, um Treffer zu landen. Werden andere Körperteile benutzt, ist der Kampf beendet. Auch sind anderweitige Gegenstände, insbesondere Schilde und Waffen, Stimulanzien und der Einsatz von Machtfähigkeiten untersagt, da sie den Lernprozess und das Verständnis des Gegenübers behindern. Die Echani sind davon überzeugt, dass durch Zurückhaltung im Kampf mangels Spannung und Ernsthaftigkeit die gegenseitige Verletzungsgefahr steigt. In höheren Stufen des Kampfes erlauben die Echani neben den Händen und Füßen auch ausgewählte Nahkampfwaffen, die mit denselben Regeln wie beim waffenlosen Kampf eingesetzt werden dürfen. Für den ritualisierten Kampf gibt es keine Regeln für erlaubte oder verbotene Bewegungen. Das Verlassen der Trainingsmatte während eines Trainingskampfes führt zu einer automatischen Niederlage. Echani lässt sich in Einzel- und Gruppenkämpfen gleichermaßen anwenden.[1] Wenn sie im Krieg Kampfhandschuhe oder Rüstungen tragen, setzen sie auf leichte, flexible Materialien, um sich agiler bewegen zu können.[8] Der Anführer aller Anwender des Echani wurde als der „Erzhüter“ bezeichnet.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Echani sind eine menschenähnliche, weiblich dominierte Spezies von dem Planeten Eshan,[10] die eine Begabung für nonverbale Kommunikation und eine Vorliebe für die Kriegskunst entwickelte.[2] Hieraus entstand ihre alte[8] und reiche Duelltradition, die mit dem Echani eine waffenlose Nahkampfkunst hervorbrachte.[2] Obwohl die Echani für gewöhnlich unter sich bleiben, verbreiteten sich die Techniken ihrer Kampfkunst unter Spezialeinheiten in der gesamten Galaxis. Da sie den Kampf als eine Kommunikationsform verstehen, beobachteten sie auch die Kriege anderer kritisch. So nahmen sie in der Zerstörung durch Darth Malak Besessenheit und Brutalität wahr, während sie im Vorgehen von Revans Sieg über Yusanis eine subtilere Form der Entschlossenheit erkannten.[1] Während des Großen Sith-Krieges lebten die Dienerinnen, eine Gruppe von Echani-Kriegerinnen und Töchterm von Yusanis, in der Polarakademie auf dem Planeten Telos IV und übten sich in der Echani-Kampfkunst.[11] Ihre Anführerin, die Jedi-Meisterin Atris, beherrschte den Kampfstil ihrerseits ebenfalls.[7] Als die Jedi Meetra Surik in Begleitung des Piloten Atton Rand im Jahr 3951 VSY die Polarakademie betraten, nahm Rand eine Echani-Kampfhaltung ein, was den Dienerinnen auffiel. Sie sprachen Surik auf Rands offenkundige Echani-Ausbildung an, die ihren Begleiter ihrerseits dazu befragte.[1] Rand nutzte seine soliden Kenntnisse des Echani im Regelfall dazu, seine Gewinne an den Pazaaktischen verschiedenster Cantinas vor Übergriffen enttäuschter Kontrahenten zu schützen.[12] In der Polarakademie forderten die Dienerinnen Surik mehrfach zu ritualisierten Echani-Duellen heraus, um ihren Charakter zu ergründen.[1] Die Dienerin Brianna, eine Meisterin des Echani,[7] schloss sich Surik nach ihrer Mission auf Telos IV an.[1]

Der Kampfkunstexperte und Wettkämpfer Phow Ji beherrschte über ein Dutzend tödlicher Kampfstile, darunter neben Tae-Jitsu, Hapan und Teräs Käsi auch Echani. Nach dem Ausbruch der Klonkriege im Jahr 22 VSY arbeitete Phow Ji im Rang eines Leutnants als Nahkampfausbilder für die Große Armee der Republik auf dem Planeten Drongar. Nachdem Ji im Verlauf der Schlacht um Drongar eigenhändig sieben salissianische Söldner der Konföderation unabhängiger Systeme in den Sümpfen nahe dem Kondrus-See getötet hatte, konfrontierte ihn die Padawan Barriss Offee mit seiner Tat und beschuldigte ihn, ein Mörder zu sein. Ji verwies auf seine fundierten Kenntnisse diverser Kampfkünste, darunter auch Echani, und forderte die Jedi dazu auf, ihn anzugreifen, da er sich sicher war, sie dank seines Kampfgeschicks mühelos besiegen zu können. Allerdings wurde Ji zuvor aus dem Hinterhalt von einem separatistischen Soldaten mit einem Hypopfeil getroffen wurde, der eines der lebensbedrohlichen Biotoxine Paraleptin oder Titroxinat enthielt. Barriss Offee gelang es, den Kampfkunstexperten mithilfe der Macht zu heilen.[4] Während der Klonkriege war der Echani Master in White, der seine Spezies gegenüber Anderen geheim hielt, ein Meister des Echani und unterwies einige Schüler im Temple of the Five Masters auf dem Planeten Cularin in den Lehren seiner Kampfkunst. Dabei bot er Echani-Lektionen für Anfänger und Fortgeschrittene an. Die Five Masters fungierten als Anführer der Wookiee Liberation Front, die sich während des Krieges für die Befreiung von Kashyyyk aus der Besetzung der Separatisten einsetzte.[13] Kurz nach dem Ende der Klonkriege griff das Wesen Fiend of shadow den Tempel mit dem Dunkelstab an und tötete durch eine Schockwelle vier der fünf Meister. Unter den getöteten befand sich auch den Master in White, der – umringt von seinen Schülern – versuchte, sich dem Wesen im Kampf zu stellen.[14]

Die Sonnengarde, eine Sondereinheit der Thyrsianer – Echani, die von den Arkanianern genetisch manipuliert worden waren und von den als Sechs Schwestern bekannten Planeten stammen – nutzte eine Abwandlung der klassischen Echani-Kampfkunst. Obwohl ihr Stil dem Echani ähnelte, unterschied sich ihre Kampfesweise besonders in der Vorliebe der Gardisten für schwere und gut ausgestattete Rüstungen sowie für Klingenwaffen gegenüber dem waffenlosen Kampf ihrer Vorbilder.[2] Der Imperator Palpatine nahm die Rüstungen und Kampfkünste der Sonnengarde zum Vorbild für seine Imperiale Ehrengarde. Allerdings ließ er die ursprünglichen Kampftechniken von Experten modifizieren, um die ursprünglich vorrangig zu Kommunikationszwecken dienende Kampfkunst tödlich zu machen. Die hieraus entwickelte Echani-Variante bestand aus Kombinationen von schnellen Stößen, Schlägen und Tritten, deren Schwerpunkt im Gegensatz zur Ursprungsform weniger auf Finesse, denn auf Wucht und Tödlichkeit lag. Palpatine ließ seine Ehrengarde in diese neue Kampftechnik einweisen.[6] Während des Galaktischen Bürgerkriegs säuberten imperiale Streitkräfte unter der Führung von Gouverneur Wessel den Planeten von seinen Ureinwohnern, um Platz für eine Ausbildungsstätte der Ehrengarde zu schaffen.[15] Die Gardisten wurden aus den zwölf besten Eliteeinheiten[16] des imperialen Sturmtruppenkorps ausgewählt und in der geheimen Einrichtung auf Yinchorr[3] für ein Jahr[5] ausgiebigen physischen Trainingseinheiten unterzogen.[3] Dort perfektionierten die Kandidaten ihr Echani[17] und mussten sich dazu in der als „Höllenpfuhl“ bekannten Arena[5] in zahllosen erbittert geführten Sparringkämpfen[10] untereinander bewähren.[5] Die Ausbildung galt als das tödlichste Kampfkunsttraining der Galaxis,[3] da die Kandidaten Fehler meist mir ihrem Leben bezahlten.[5] Aus ihrer Unterweisung in den Kampfkünsten der Ehrengarde gingen die Rekruten oftmals als völlig andere Persönlichkeiten hervor.[16] Der Gardist Kir Kanos war ebenso ein Meister in der Echani-Kampfkunst wie auch im Umgang mit der Energielanze.[18]

Als der Sith-Lord Darth Vader die Macht in der Rekrutin Shira Elan Colla Brie spürte, ermöglichte er ihr eine beschleunigte Ausbildung an einer Akademie des Imperialen Geheimdiensts. Dort erlernte sie alle dem Imperium bekannten Kampfkünste von Echani bis hin zu stava. Dank biologischer Verbesserungen ihres Körpers meisterte sie alle Kampfformen.[19] Mahd Windcaller, die Inhaberin eines als Nachrichtenagentur getarnten, galaxisumspannenden Geheimdienstnetzwerks und spätere imperiale Interimsätin, befehligte eine Truppe von Leibwächterinnen, die Echani beherrschten.[5]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Das Echani wurde erstmals in Mike Richardsons und Randy Stradleys Comicgeschichte Crimson Empire aus dem Jahr 1997 erwähnt. In dem 2005 veröffentlichten Videospiel Knights of the Old Republic II – The Sith Lords bilden Echani-Kämpfe einen wesentlichen Aspekt der Spielehandlung auf dem Planeten Telos IV, wo die Kampfkunst entgegen Crimson Empire als nichttödliche Kampfsportart dargestellt wird. Es ist der Entscheidung des Spielers überlassen, mehrere Trainingskämpfe nach dem Vorbild der Echani-Kultur zu bestreiten, um Erfahrungspunkte zu gewinnen. Der Hero's Guide löst diese Diskrepanz dahingehend auf, dass die Imperiale Ehrengarde eine angepasste Form des Echani nutzt. Im Kanon wurde Echani erstmals in Chuck Wendigs Roman Nachspiel erwähnt. In dem Nachschlagewerk Crimson Empire – Handbuch wird die Kampfkunst an einer Stelle als „Enchani“ bezeichnet.