I-5YQ

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I-5YQ.jpg
I-5YQ
Allgemeines
Produktserie:

5YQ-Serie Protokolldroide[1]

Technische Informationen
Geschlechtliche Programmierung:

männlich[2]

Farbe des Photorezeptors:

Gelb[1]

Sensoren:

Mk VI Sensoren[2]

Bewaffnung:
Modifikationen:
  • Radar-Kartierungseinheit[1]
  • Elektrostatischer Generator[1]
  • Geheimfach[1]
  • Spotlight-Fotorezeptoren[1]
Biografische Informationen
Zugehörigkeit:

Galaktische Republik[3]

I-5YQ, kurz I-5, war ein Protokolldroide der 5YQ-Serie. Als er in den Besitz des Informationshändlers Lorn Pavan gelangte, entfernte dieser die Kreativitätsdämpfer des Droiden. So wurde I-5 zum gleichgestellten Geschäftspartner Pavans. Als die beiden auf Coruscant in den Besitz eines Holocrons gelangten, das Informationen über die geplante Blockade von Naboo enthielt, zogen sie die Aufmerksamkeit des Sith Darth Maul auf sich. Daraufhin gab Pavan den Droiden an Tuden Sal, der ihn neu programmierte und für sich in Anspruch nahm. Mehrere Besitzerwechsel und über ein Jahrzehnt später stand I-5 im Dienst der Galaktischen Republik und wurde während der Klonkriege nach Drongar entsandt. Dort lernte er den Reporter Den Dhur kennen, mit dem er nach Ende der Schlacht um Drongar nach Coruscant zurückkehrte, um Lorn Pavans Sohn, Jax Pavan, ausfindig zu machen.

Geschichte[Bearbeiten]

Partner von Lorn Pavan[Bearbeiten]

Nachdem I-5YQ erbaut worden war, wurde er von einer reichen Familie erworben, deren Kinder den Protokolldroiden vom Dach ihres Hauses springen ließen, um anschließend zu sehen, ob er den Aufprall überstanden hatte.[2] Sein Dienst in dieser Familie dauerte daher nicht allzu lange an, sodass sie ihn an einen Schrotthändler verkauften.[1] Dort wurde er von Lorn Pavan entdeckt, der erste wenige Tage zuvor seine Anstellung im Jedi-Tempel verloren hatte. Er kaufte den Droiden und ließ, als er von I-Fünfs Vorgeschichte erfuhr, die Kreativitätsdämpfer des Droiden entfernen. Sein neuer Besitzer sah in I-Fünf einen Leidensgefährten, der sein Schicksal teilte.[2] So war es I-5 möglich, unabhängig zu agieren und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Pavan rüstete ihn mit einer Reihe technischer Erweiterungen aus, die für ihre teilweise illegalen Aktivitäten von Nutzen waren. Ihre Partnerschaft währte rund fünf Jahre, in denen sich I-Fünf an den Geschäften Pavans beteiligte – neben dem Informationshandel gehörten dazu auch verschiedene Formen des Betrugs von Banken und Sabacc-Spielen.[1] In diesen Jahren wurde der Droide zum engsten Vertrauten des Corellianers und erfuhr so als einer der wenigen den Grund, weshalb Pavan in die unteren Ebenen Coruscants lebte: Sein Sohn Jax war von den Jedi als machtsensitiv entdeckt und zur Ausbildung herangezogen worden, woraufhin Pavan den Jedi-Tempel hatte verlassen müssen.[2]

Konfrontation mit einem Sith[Bearbeiten]

Im Jahr 32 VSY hoffte Pavan, ein Holocron in seinen Besitz bringen zu können, das er dem Hutt Yanth – einem Vigo der Schwarzen Sonne – verkaufen wollte. Allerdings scheiterte sein Geschäft mit dem Toydarianer Zippa. Nur I-Fünfs Eingreifen verhinderte, dass sie von Zippas Leibwächter getötet wurden, da er den Gamorreaner mit einem Schrei ablenkte und anschließend mit seinem Blaster erschoss. Zippa war indes jedoch mit ihrem letzten Geld, rund 15.000 Credits, entkommen. Während Pavan durch diesen Fehlschlag die Hoffnung verlor, versuchte I-Fünf ihn wieder aufzubauen. Tatsächlich bot sich ihnen eine Chance, die Verluste wettzumachen, als Hath Monchar sich für ein Geschäft mit ihnen treffen wollte. Er bot ihnen ein Datenholocron mit Informationen über eine drohende Blockade des Planeten Naboo durch die Handelsföderation an, doch fehlte ihnen das von dem Neimoidianer eingeforderte Geld zur Bezahlung der Informationen – eine halbe Millionen Credits. Daher führte I-5 einen seit längerem von ihm geplanten Bankbetrug durch, mittels dem rund eine Millionen Credits kurzzeitig auf ihr Konto überwiesen wurden. Allerdings besaßen sie damit nur ein enges Zeitfenster von rund anderthalb Stunden, bevor die Behörden den Vorfall bemerken würden, weshalb sie Coruscant nach Verkauf des Holocrons schnellstmöglich verlassen müssten. Sie erreichten die Quartiere des Neimoidianers jedoch zu spät, da kurz zuvor von Darth Maul getötet worden war. Lorn konnte allerdings das Holocron an sich nehmen, das von der Zerstörung von Monchars Apartment verschont geblieben war. I-5 konnte ihn aber davon abhalten, es zu entsorgen, da Lorn aus Lichtschwertspuren am Schauplatz richtigerweise folgerte, dass ein Sith die Informationen darin an sich bringen wollte.[2]

Daraufhin suchten sie auf schnellstem Wege den Hutten Yanth auf, der ihnen das Holocron abkaufen wollte. Als ihr Geschäft abgeschlossen war, erschien jedoch der Sith und attackierte den Hutten und die restlichen Anwesenden. Es gelang I-Fünf, Pavan aus der Angriffslinie des Sith zu befördern und zu entkommen, während die Wachen des Hutten Maul aufhielten. Ihre Flucht wurde von den beiden Jedi Anoon Bondara und Darsha Assant unterstützt, die sich zufällig in der Nähe aufgehalten hatten und I-Fünf mit seinem Partner in ihren Gleiter nahmen, da sie den sie verfolgenden Sith gespürt hatten. Der Sith verfolgte sie jedoch. Als Bondara den Sith auf seinem Gleiter angriff und zur Landung auf einem Dach zwang, konnte der Jedi den Antriebskern des Gleiters zerstören und so den Jedi töten. Zwar hatte er auf diese Weise I-Fünf und seinen Begleitern die Flucht ermöglichen wollen, doch wurde ihr Gleiter von der Explosion ebenfalls beschädigt und stürzte ab. Nur das Eingreifen von I-Fünf verhinderte, dass sie zerschmettert wurden, woraufhin er nach einer Bruchlandung die Jedi und Pavan von dem Wrack forttrug und in einem nahe gelegenen Gebäude in Sicherheit brachte, bevor der Gleiter explodierte. Von dort aus setzten sie ihre Flucht fort, die sie nunmehr in die Unterwelt Coruscants führte. Dort wurden sie von einer Gruppe Cthone überrascht und gefangen genommen; I-Fünf wurde dabei deaktiviert. Einige Zeit später gelang es Assant jedoch, I-Fünf mit Hilfe der Macht zu reaktivieren, woraufhin er die Cthone vertrieb und sie ihre Flucht fortsetzen konnten. So erreichten sie einen Abgrund, doch entdecke I-Fünf eine Brücke, die ihnen eine Möglichkeit zur Überquerung der Schlucht bot. Auf der Brücke wurden sie von einem Taozin angegriffen. Zur gleichen Zeit spürte Darsha den Sith, der die Explosion überlebt und sie inzwischen fast erreicht hatte. Da weder I-Fünf mit seinen Lasern noch Darsha mit ihrem Lichtschwert etwas gegen das Tier ausrichten konnte, zogen sie sich zum Rand des Abgrunds zurück, obwohl dort der Sith eintraf. Daher entwickelte I-Fünf einen Plan und entfernte mithilfe Pavans Teile der Brücke, während sie sich dem Rand näherten, bis er die beiden Menschen aufforderte, sich an ihm festzuhalten und das Halteseil durchtrennte. So schwangen sie zur anderen Seite der Schlucht, konnten an den Halteseilen emporklettern und ihre Flucht fortsetzen, während der Sith auf der anderen Seite der Schlucht zurückblieb. Auf diese Weise erreichten sie wieder die Planetenoberfläche, wo sie eine der dortigen Gangs in die Flucht schlugen und deren Anführer dazu zwangen, sie in die oberen Ebenen zu führen. Trotz eines Hinterhaltes gelangten sie über den Zugang einer Karbonit-Gefrierkammer schließlich in ein Gebäude der oberen Ebenen, wo Darth Maul jedoch bereits auf sie wartete. Darsha schleuderte I-Fünf und seinen Partner daraufhin in die Karbonkammer zurück und versiegelte diese. I-Fünf erkannte den Plan der Jedi, die sich opferte, während I-Fünf die Gefriereinheit aktivierte und sich und Pavan in Kryostase versetzte. Im Schutze der Kammer überlebten sie die Explosion, die Assant verursachte. In der Cryostase spürte der Sith sie auch nicht mehr und hielt sie für tot.[2]

Nachdem I-Fünf sich reaktivert hatte, befreite er auch Pavan aus der Kryostase und kontaktierte Tuden Sal, einen Geschäftspartner, der sie vom Schauplatz des Kampfes abholte. Während des Fluges in Sals Gleiter entdeckten sie den Sith und Lorn ordnete an, ihn zu verfolgen. Pavan erklärte, dass er den Sith verfolgen und töten wolle. In dieser Situation deaktivierte Lorn den Droiden und überließ ihn Sal, der I-Fünf zum Jedi-Tempel bringen sollte, damit der Droide ihnen die Informationen über die Ereignisse übergeben konnte. Allerdings brach Sal die Vereinbarung und behielt I-Fünf für sich, da er schon länger an dem Droiden interessiert gewesen war. Während Pavan von Darth Maul getötet wurde, veranlasste Sal eine Löschung des Gedächtnisspeichers von I-Fünf und plante, ihn als Leibwächter einzusetzen.[2]

Wechselnde Besitzer[Bearbeiten]

Allerdings blieb I-Fünf nicht lange in Sals Besitz. Nachdem er zwölf Wochen lang deaktiviert gewesen war, wurde er Teil eines Tauschgeschäfts und fortan an Bord eines Schmugglerschiffes eingesetzt, mit dem er in den folgenden sechs Jahren den Kessel-Flug absolvierte. Nach dieser Zeit wurde das Schiff jedoch von einer Solarpatrouille eines lokalen Systems aufgebracht und I-Fünf von den Behörden konfisziert, woraufhin er bei einer Auktion an einen Handelskapitän verkauft wurde. Nach einigen Jahren brachen die Klonkriege aus und die Republik begann, so viele Droiden wie möglich zu beschlagnahmen, um zu verhindern, dass sie der Konföderation unabhängiger Systeme in die Hände fielen. Zu dieser Zeit befand sich I-Fünf auf Naboo, wo er als Haushaltsdroide bei einer Adelsfamilie beschäftigt war. Dort wurde er beschlagnahmt und seine Programmierung um eine medizinische Ausbildung erweitert, sodass er die Streitkräfte der Republik als medizinisches Personal verstärken konnte. Obwohl seine Selbstreparatursysteme die Lücken in seinem Gedächtnisspeicher zu schließen versuchten, konnte er auch nach diesen Jahren noch immer nicht die gesamten Ereignisse bis zum Ausbruch der Klonkriege rekonstruieren.[3]

Die Schlacht um Drongar[Bearbeiten]

Erste Monate auf Drongar[Bearbeiten]

20 VSY, über zehn Jahre nach seiner Trennung von Pavan, wurde I-Fünf auf einem Versorgungsschiff der Republik nach Drongar entsandt, wo zu dieser Zeit eine Schlacht zwischen der Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme herrschte. Daher waren über den Planeten verteilt sogenannte Flehrs stationiert – republikanische, mobile Lazaretteinheiten. I-Fünf wurde der Flehr 7 zugeteilt. Bei seiner Ankunft empfingen ihn die Chirurgen Jos Vondar und Zan Yant, die anstatt ihm mehrere Chirurgie- und Bürodroiden erwartet hatten. Als sich I-Fünf ihnen vorstellte, zeigten sie sich skeptisch. Jos teilte ihm mit, dass zu seinem Aufgabenbereich sowohl Datenspeicherung und Büroarbeiten als auch Assistenz im Operationssaal gehören würde. Der Droide half in den ersten Wochen auch der auf der Flehr stationierten Padawan Barriss Offee. Seine primäre Aufgabe bestand aber darin, im Operationssaal zu assistierte. Einige Zeit später traf er in der Cantina den sullustanischen Kriegsreporter Den Dhur, mit dem er eine ausgiebige Unterhaltung führte. Die Löschung seines Gedächtnisspeichers hatte nicht reibungslos funktioniert, da sich I-Fünf bruchstückhaft an Ereignisse in seiner Vergangenheit erinnerte. Der Droide arbeitete daran, seinen Erinnerungsspeicher vollständig wiederherzustellen. Der Wiederherstellungsprozess verlief hierbei heuristisch, sodass er umso schneller voranschritt, je mehr Verbindungsknoten I-5YQs Cyberinformationsprogramme implementierten. In der folgenden Zeit begann er mit Vondar, Yant, Offee, Dhur, dem Mentalheiler Klo Merit und der Krankenschwester Tolk le Trene zweimal in der Woche Sabacc zu spielen.[3] I-Fünf übernahm auch die Aufgabe des Triagedroiden, was bedeutete, dass er die Ärzte darüber in Kenntnis setzte, wenn ein Medibergetransporter im Anflug war, und zu gegebenen Zeitpunkt mit einem Chirurg oder einer Krankenschwester die Reihenfolge, in der die Patienten behandelt wurden, festlegte. Des Weiteren kontrollierte er den Wechsel von neuen und behandelten Patienten im Operationssaal. Von Zeit zu Zeit überwachte er auch die Arbeit der Pflegedroiden.[4]

Neue Position der Flehr[Bearbeiten]

Einige Wochen später gab es eine Durchsage in der Flehr, laut der das Lager verlegt werden musste, da sich eine Droidenstreitmacht der Separatisten näherte. I-Fünf begab sich daraufhin in den Südostquadranten, wo sich der Chirurgen-Sammelpunkt und ein Frachtschlepper zu ihrer Evakuierung befand. Er fand sich gleichzeitig mit den anderen dort ein. Nach einem gelungenen Start wurde der Schlepper von zwei Metallbrocken getroffen, die von einer Explosion in die Luft geschleudert worden waren. Dadurch kippte das Schiff zur Seite, wobei es mehrere Gepäckstücke verlor. Als Zan erkannte, dass sein Instrument, eine Quetarra, darunter war, wollte er aus dem Frachter springen, um sie zu retten, doch konnte I-Fünf ihn zurückhalten und mit Vondars Hilfe wieder zurück in den Frachter ziehen. Kurz darauf wurden sie getroffen und stürzten ab. Obwohl Yant dabei getötet wurde, erreichten die restlichen Passagiere das neue Lager. Nach wenigen Tage war die mobile Lazaretteinheit wieder vollständig aufgebaut.[3] In ihren Pause spielten sie weiterhin Sabacc und die Cantina erhielt zwei neue Droiden, einen Servierdroiden, dem Dhur den Namen Teddel gab, und einen KartenHai.

Drongar war eine Station der HoloNet-Entertainment-Tour, was dazu führte, dass diese auch die Flehr 7 mit einbezog. Sie sollte die Klonkrieger unterhalten, unter anderem durch Auftritte von Epoh Trebor und Figrin D’an und den Modal Nodes. Zu Beginn der HNE-Show kam es zu einem Defekt des Phasenoberwellengenerators der Energiekuppel, was zur Folge hatte, dass im gesamten Lager das Licht ausfiel und die Temperatur unter der Kuppel sank. Kurze Zeit später begann es zu schneien. Dadurch entstand eine ansteigende Schneedecke. Einige Tage später erfuhr die Technikdivision, dass es fünf Standardwochen dauern würde, bis ein Ersatzantrieb geliefert werden konnte, und suchte daher nach einer Alternative. Teddel fand heraus, dass die Feldparameter ihres Antriebes sich innerhalb der Bandbreite bewegten, die von Nöten waren, um den beschädigten Generator neu einzurichten. Daher wurde I-5 aufgetragen, den potenziellen Nutzen ihres Antriebes zu bestimmen und weil die technischen Daten ihrer zentrale Antriebskomponente tatsächlich mit dem Generator kompatibel waren, wurde sie zerlegt. Zeitgleich kam es auf dem MediStern 19 zu einer Explosion, die den Großteil der Lagerebene zerstörte. Die Reparatur am Phasenoberwellengenerator konnte wenige Tage später vorgenommen werden, woraufhin die Temperatur wieder anstieg. Inzwischen gingen auch die Vorgänge auf dem MediStern wieder halbwegs ihren geregelten Lauf.[4]

Bitte Lorn Pavans[Bearbeiten]

Kurz darauf war I-5s Gedächtnisspeicher vollständig wiederhergestellt. Die neu gewonnenen Daten enthielten eine Bitte von Lorn Pavan, nach der er nach Coruscant zurückkehren und auf seinen Sohn Jax aufpassen sollte. Dieser Umstand trieb ihn in einen Zwiespalt, da er seine Pflichten in der Flehr 7 nicht vernachlässigen, aber dennoch Lorns Bitte nachkommen wollte. Um zu einer intuitiv gesteuerten Entscheidung zu kommen, musste der Droide seinen synaptischen Gitterkortex in einen nicht linearen Modus bringen, wozu er seine sensorische Aufnahme und seine Datenwahrnehmung abänderte. Dies führte ihn zu dem Entschluss, die Flehr vorerst nicht zu verlassen, jedoch nach einiger Zeit nach Coruscant aufzubrechen. Er setzte Jos über die Wiederherstellung in Kenntnis, verriet ihm aber keine näheren Details. Anschließend geriet er in ein Gespräch mit Dhur,[4] der ihn bereits seit Monaten zu überzeugen versuchte, sich zu betrinken.[3] I-5 teilte ihm mit, dass er nun, wo seine gesamten Speicherdateien wiederhergestellt waren, im Stande war, seinen Subprozessor so zu kodieren, dass er einen Zustand simuliert, der dem eines betrunkenen Wesens glich. Während er dem Reporter dies erklärte, schrieb er das entsprechende Programm und sie machten sich auf den Weg zur Cantina, wo der Droide es starten wollte. Dort angelangt versetzte I-5 sich in den Zustand der Trunkenheit und begann, mit einem Mitglied der HNE-Tour, einem Wookiee, Dejarik zu spielen. Als er kurz davor stand, zu gewinnen, verärgerte sein unverhohlener Triumph den Wookiee, weshalb er I-Fünfs rechten Arm ausriss. Den und Jos, die ihm über einen längeren Zeitraum zugesehen hatten, griffen ein und brachten I-5 außer Reichweite seines Mitspielers. Im Anschluss daran programmierte er sich wieder um und erhielt von einer Frau aus dem Unterhaltungsteam seinen Arm zurück. Sie verließen die Cantina und I-Fünf ließ sich von einem Ishi-Tib-Techniker seinen Arm wieder anmontieren. Seiner Abreise standen allerdings noch verschiedene Probleme im Wege, so fehlte es ihm beispielsweise an Geld, da er den Flug nur über seine Gewinne beim Sabacc finanzieren konnte. Allerdings eröffnete Barriss ihm eine Lösung, als sie ihm anbot, in ihrem Auftrag zum Jedi-Tempel auf Coruscant zu fliegen. Sie bat ihn, eine Ampulle der Heilpflanze Bota und eine von ihr verfasste Nachricht dem Tempel zu überbringen, da sie herausgefunden hatte, dass das Bota ihre Verbindung zur Macht stärkte. Der Auftrag war streng geheim und ermöglichte es dem Droiden, nach Coruscant zu kommen, ohne Aufsehen zu erregen oder desertieren zu müssen. I-5 wollte bald den Planeten verlassen und suchte daher Den auf, um sich von ihm zu verabschieden. Doch wollte der ihn begleiten, da es eine Bota-Mutation gegeben hatte, durch die die Pflanze ihre Wirkung verlieren und die Konföderation daher unweigerlich einen Großangriff auf die republikanischen Truppen führen würde. Die letzte Stunde vor ihrer Abreise plante I-Fünf, im OP-Saal zu verbringen. Dhur wollte unterdessen die Sabacc-Runde über die Mutation informieren. In der Zwischenzeit gelang es Barriss, ihre Meisterin zu kontaktieren und ihr von ihrer Erfahrung zu berichten, wodurch I-Fünfs Auftrag an Priorität verlor.[4]

Kurz vor dem Start ihres Shuttles wurde die Feldlazaretteinheit angegriffen. In der ersten Stunde des Angriffs brachten die Transporter alle Patienten in Sicherheit, dann kamen die Mitarbeiter der Flehr, anschließend die Klontruppler und zuletzt die Droiden. Während des Angriffs befand sich I-5 mit Dhur in der Cantina und schaltete sich vorsichtshalber aus, um die wiedergewonnenen Daten nicht erneut zu verlieren. Doch aktivierte Dhur ihn bald darauf wieder, um mit ihm zu einem Zivilshuttle zu fliehen. Auf den letzten Metern zur Startzone trug er den Sullustaner, der sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte und durch den Rauch die Orientierung verlor. Sie verließen den Planeten und wurden auf eine MediStern-Fregatte gebracht, wohin auch der restliche Personal-Stab evakuiert worden war. Danach eskortierte der Venator-Klasse-Sternenzerstörer Resolution die Fregatte zurück in die Kernwelten. I-Fünfs Reise in Jedi-Angelegenheiten wurde nun unnötig, da auch Barriss zum Tempel zurückkehren würde. Den aber beschloss, I-Fünf eine Zeit lang in den Südlichen Untergrund Coruscants zu begleiten, in denen man leicht Geld verdienen konnte. Da auch I-Fünf den Nutzen daraus ziehen konnte, dass er in Dhurs Begleitung nicht auffallen würde, schlossen sie sich zu Geschäftspartnern zusammen.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

I-5YQ hatte Schwierigkeiten, zu entscheiden, ob er bloß eine Maschine war oder tatsächlich eine eigene Persönlichkeit entwickelt hatte.[3] Dabei kam er zu dem Schluss, ein empfindungsfähiges Wesen zu sein.[4] Er war selbstbewusst und von sich überzeugt, was auf seinen Gegenüber manchmal selbstgefällig wirkte. I-Fünf war mit der Regierung und dem System nicht zufrieden und verabscheute den Krieg. Das menschliche Versagen, das er teilweise beobachten musste, enttäuschte ihn.[3] Daher war er beim Erfüllen von Lorns Bitte bereit, zu desertieren, wobei ihm seine umfassenden Kenntnisse von Coruscant von Nutzen waren. Ihm waren verschiedene Möglichkeiten bekannt, um unentdeckt zu bleiben und sich unbemerkt auf dem Planeten aufzuhalten.[4] I-Fünf hatte Talent im Sabacc-Spiel und gewann den Großteil der Partien auf Drongar. Sein Denkprozessor konnte nahezu alle Kombinationen erreichen, die bei dem 76-Chip-Kartendeck möglich waren. Auch als Spieler schlug er sich gut, da er sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und Bluffs meist erkannte. Er besaß einen ausgeprägten Sinn für Humor, der sich teilweise in Zynismus äußerte. Mit der Wiederherstellung seiner Erinnerung entdeckte er auch einige Fähigkeiten, die mit seinem Erinnerungsspeicher gelöscht worden war. So besaß er verschiedene Vokalisierungsfähigkeiten und ein umfassendes Wissen über Literatur, auf das er häufig zurückgriff und aus dem er gern zitierte.[3] Unabhängig von seiner Programmierung war er seinem Freund Lorn Pavan gegenüber loyal und bereit, für ihn sein Leben zu riskieren. Auch seinen Kollegen auf Drongar gegenüber zeigte er sich loyal, da er sie nicht wegen Pavans Bitte im Stich lassen und seine Verantwortungen in der Flehr nicht vernachlässigen wollte.[4]

Die 5YQ-Serie war eine Modifikation der 3PO-Serie, deren kognitive Moduleinheiten angepasst wurden. I-5YQ verfügte über eine umfassende medizinische Programmierung und Sprachenprogrammierung, darunter auch Binär.[3] Als er eine Eingebung benötigte, um zu spüren, welche Entscheidung die richtige war, konnte er seine sensorische Wahrnehmung und Datenwahrnehmung entsprechen verändern. Die Bitte Lorn Pavans und die Entscheidung, die er auf Grund derer fällen musste, ängstigten ihn – ein Gefühl, das von seiner Emotionsprogrammierung nicht vorgesehen war. Da er nicht auf den Gedanken kam, dass er Angst hatte, nahm er an, dass er eine Panikattacke auf Grund seiner wiederhergestellten Erinnerung durchlebte.[4] Seine Emotionselektronik ließ I-Fünf Gefühle nicht so tief und komplex empfinden, wie Lebewesen es taten. Dennoch trauerte er um Zan Yant und auch seine Trennung von Lorn Pavan schmerzte ihn.[3] Darüber hinaus waren ihm auch Emotionen wie Neugierde einprogrammiert. Durch das Fehlen der Kreativitätsdämpfer und das erweiterte Synaptik-Netzwerk über das er verfügte, war er im Stande, Gefühle zu extrapolieren, unter anderem, weil dies zu seinem Verständnis von Lebewesen beitragen konnte. Er konnte die Denkprozesse empfindungsfähiger Wesen imitieren und menschliche Gesichtszüge annehmen, die beinahe immer korrekt waren – darunter auch Details, wie beispielsweise die Augenbrauen hochzuziehen oder durch das Regulieren der Stärke des Leuchtens seiner Photorezeptoren, auf Beobachtern den Eindruck zu machen, dass er sich in einem bestimmten Gemütszustand befand. Dazu gehörten zum Beispiel Nachdenklichkeit oder Trunkenheit, als er das Leuchten erhöhte, was dem Glänzen von Augen ähnelte. Als sich I-Fünf im simulierten Zustand der Trunkenheit befand, gestikulierte er mit mehr Nachdruck und war wesentlich leichtsinniger als gewöhnlich. Zudem brachte er sein Umfeld zum Lachen und lenkte so die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich, was sonst nicht seiner Art entsprach. Der Zustand der Trunkenheit hielt so lange an, wie der Droide es wollte – seine erste Erfahrung mit dem von ihm geschriebenen Programm ging über mehrere Stunden. Wegen seiner Programmierung sprach er grundsätzlich niemanden mit seinem Namen an, mit wenigen Ausnahmen, wenn er seiner Aussage mehr Nachdruck verleihen wollte.[4]

Ausstattung[Bearbeiten]

Als I-Fünf in den Besitz Lorn Pavans geriet, stattete dieser ihn mit einer Reihe von Modifikationen aus, die für ihre späteren Geschäfte von Nutzen sein sollten.[2] Hierzu gehörte eine spezielle Bewaffnung, indem er unauffällige Laser in die Finger des Droiden einbauen ließ. Weiterhin war es dem Droiden möglich, durch den nachgerüsteten Aeramaxis AXX Screamer[1] laute und hochfrequentierte Töne auszustoßen, die für die meisten Lebewesen äußerst schmerzhaft waren. Mittels seiner Schreie gelang es ihm unter anderem, die Cthone in Coruscants Unterwelt zurückzudrängen. Ebenfalls konnte er eine spezielle Frequenz anwenden, mit der er die Nachwirkungen übermäßigen Alkoholkonsums bei Pavan linderte.[2] Die Erweiterung erlaubte es ihm, nahezu jeden Laut zu modulieren. Eine weitere Modifikationen stellte der Mikrowellen-Projektionsstrahl des Droiden dar, ebenso wie ein elektrostatischer Generator, der Schmutz von I-Fünfs Inneren fernhalten sollte. Zudem richtete Pavan ein verstecktes Fach unter den Brustplatten von I-Fünf ein, in dem Schmuggelware versteckt wurde.[1]

I-Fünf besaß außerdem einen SynthTech-AA-Eins-Nanoprozessor mit sieben Petahertz Betriebsleistung und fünf Exabyte Rechenkapazität. Dies ermöglichte ihm auch, das Programm für seine Trunkenheit innerhalb von 6,1 Pikosekunden zu schreiben. Auf seine Hardware hatte I-5 keinen Zugriff, doch konnte er seine Software in geringem Maße ändern. Sein synaptischer Netzwerkprozessor war heuristisch, sodass er neue Daten von bekannten ableitete, doch verfügte er auch über einen algorithmischen Subprozessor, der seinen autonomen Bedürfnissen diente. Seine Abschirmung konnte elektromagnetischen Impulsen standhalten und bei der Evakuierung konnte er Dhur mühelos tragen.[4] Wurde er beschmutzt, war er in der Lage, durch seine intergumentalen Sensoren die chemische Zusammensetzung und den Viskositätskoeffizienten des Schmutzes zu analysieren und elektrostatisch abzustoßen. Dieselbe Wirkung konnte er auch mit Ultraschallvibrationen erzielen – auf diese Weise befreite er bei der Verlegung des Lagers seine Freund von Schlamm. Zudem war I-5 trittsicher auf unebenen Boden.[3] Als der Droide und seine Freunde bei einem Sabacc-Spiel von dem KartenHai genervt waren, versetzte I-5 ihn in den Notfall-Abschaltmodus, indem er einen Mikrowellenstrahl auf einen seiner EM-Rezeptoren richtete und einen Kondesator überlastete. Der Ultraschall, der der Desinfektion nach dem Verlassen des Operationssaals diente, rief bei I-5 regelmäßig eine Art Ohrensausen hervor.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]