MC80-Liberty-Sternenkreuzer

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Nuvola apps kcontrol.png

Nachzuarbeitender Artikel
Dieser Artikel enthält Abschnitte, die nachgearbeitet werden müssen. Hilf mit!
Begründung: The Essential Guide to Warfare einarbeiten, Informationen des Artikels zwischen Liberty-Typ und MC80A trennen.Moddi Kummerkasten 20:21, 20. Apr. 2019 (CEST)

Lwa-Abwahl.png

Evaluation
Dieser lesenswerte Artikel wurde zur Evaluation eingetragen. Hilf mit, den Status des Artikels zu erhalten und bearbeite die dort gelisteten Mängel!
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Mon-Calamari-80-Liberty-Sternenkreuzer
Allgemeines
Hersteller:

Mon-Calamari-Schiffswerften

Serie:

MC80-Sternenkreuzer

Modell:

Liberty-Typ

Klasse:

Schwerer Kreuzer[1]

Technische Informationen
Länge:

1200[2] bis zu 1500 Meter[3]

Höchstge-schwindigkeit (Vakuum):

60[4] MGLT

Hyperraumantrieb:
Bewaffnung:
Kapazitäten
Besatzung:

5402[2]

Passagiere:

1200[2]

Hangar:

3 Staffeln Sternenjäger[2]

Beladung:
  • Vorräte für 2 Jahre[2]
  • 20.000 metrische Tonnen[2]
Nutzung
Zugehörigkeit:

Der MC80 Liberty-Sternenkreuzer war ein Großkampfschiff der Rebellen-Allianz. Als das Volk der Mon Calamari sich der Rebellion anschloss, verfügte die Allianz über große Kampfschiffe, die es sogar mit den Imperialen Sternenzerstörern aufnehmen konnten. Bei diesen Kampfschiffen handelte es sich eigentlich um umgebaute Luxuskreuzer, mit denen die Mon Calamari einst unbekannte Teile des Universums erforschten. Diese Unterklasse der MC80 Sternkreuzer wurde nach der Liberty benannt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Liberty.

Der MC80-Liberty-Sternenkreuzer war eine Unterklasse der Mon-Calamari-Sternkreuzer und hatte eine charakteristische Form und Hülle mit seinen beiden Flügeln. Da keines der Schiffe der Klasse gleich war, war ihr Design höchstens ähnlich und wurde zwischen den beiden Unterklassen unterschieden. Diese Unterklasse erhielt ihren Namen durch die Ähnlichkeit mit der Liberty, während die andere Subklasse, die MC80-Heimat-Eins-Sternenkreuzer, der Heimat Eins ähnlich sahen.[2] Das Schiff war großteils grau, hatte jedoch auch vereinzelt blaue und braune Anstriche. Das Schiff hatte am Heck ein Feld von neun Antrieben, die in drei unterschiedliche Größen angereiht waren. In den Flügeln befanden sich hauptsächlich die zahlreichen Waffensysteme, die Laser- und schwere Ionenkanonen sowie auch die Traktorstrahlprojektoren. Die zahlreichen kleinen halbkuppelartigen Wölbungen beherbergten die Deflektorschilde des Schiffes.[5] Obwohl die Generatoren schwächer waren als die der Sternenzerstörer, hatten sie eine extrem hohe Regenerationsrate.[6] Am Heck befand sich zudem der Hauptreaktor, die Antennen des Antriebssystems und etwas näher zur Schiffsmitte die Hauptsensorsysteme auf der Ventralseite. Die Hauptbrücke befand sich auf etwa dreiviertel der Strecke von Front zur Heck."[5] Die Länge betrug mindestens 1200 Meter[2], wenn auch einige Schiffe 1500 Meter lang waren.[3]

Da die Steuerkonsolen auf der Schiffe nicht auf menschliche Hände ausgelegt waren, bestand die Kommandocrew meist aus Mon Calamari. Ein Mensch hätte niemals an die Produktivität dieser Spezies mit den Geräten herantreten können.[2] Die Augen dieser Spezies lagen seitlich am Kopf, und aus diesem Grund waren die Bildschirme und Anzeigeinstrumente für humanoide Wesen kaum oder gar nicht abzulesen. Auch wurde ein Großteil der Flugkontrollen direkt durch die Bewegungen der hochspezialisierten Steuersessel bedient, und diese Sessel wurden nur durch Arme, Beine und Füße manipuliert, so dass die Hände für andere Aufgaben frei blieben. Humanoide Steuerleute besaßen nur in Ausnahmefällen die außergewöhnliche Körperbeherrschung, die hierfür notwendig war.[7] Generell war auch die Innenausstattung in jedem Schiff unterschiedlich, auch innerhalb der Klasse. Die Crew lag bei 5.402 Personen, die Truppenkapazität bei 1.200 und die Beladungsobergrenze bei 20.000 metrischen Tonnen, und dies wohl allumfassend für jedes Schiff dieses Typs, obwohl die Schiffe selbst individuell waren.[2]

Die Klasse war einem Sternenzerstörer mehr als ebenbürtig. Durch eine Vielzahl redundanter Systeme war sie schwer kampf- und manövrierunfähig zu machen. So sorgten 24 Turbolaserkanonen, 20 schwere Ionenkanonen und Traktorstrahlprojektoren für eine mehr als akzeptable Bewaffnung.[2] Dass der Kreuzer, im Vergleich zum imperialen Zerstörer, leichter bewaffnet war, wurde nahezu ausgeglichen durch das außerordentliche Talent, mit dem die Mon Calamari ihre Waffensysteme zu bedienen wussten.[6] Die Mon Calamari hingegen glänzten durch ihr angeborenes Talent zur Steuerung von Raumschiffen und vollbrachten schnelle und wendige Flugmanöver mit Schiffen, die gemeinhin als plump und langsam galten.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Umbauphase[Bearbeiten]

Es war Admiral Ackbar, der sein Volk davon überzeugte, dass die hochentwickelten Technologien der Mon Calamari dazu dienen sollten, die Rebellion in ihrem gerechten Kampf für die Freiheit zu unterstützen.[7] Die vormals als Luxusschiffe berühmten und geschätzten Raumschiffe konnten durch die ambitionierte Unterstützung der Rebellen-Allianz durch die Mon Calamari zu mächtigen Kriegsschiffen umgerüstet werden.[6] Die Schiffe wurden ursprünglich für Kolonialzwecke in den Schiffswerften von Mon Calamari gebaut. Mehrere der riesigen Kreuzer wurden sofort in den Raumwerften umgebaut und vor allem die Bewaffnung und Schutzschilde verstärkt. Kein Schiff war einem anderen völlig gleich – jedes besaß eine individuelle, künstlerisch gestaltete Form.[5] Viele Mon Calamari beklagten diese unästhetischen Aufsätze aus Sensoren und Geschützen auf den ansonsten ebenmäßigen Umrissen: Ihre Kunstwerke seien degradiert und zu Instrumenten der Vernichtung geworden. Doch selbstverständlich waren sich die Mon Calamari bewusst, dass Fragen der Kunst zurückzustehen hatten, hinter einem Kampf um die Freiheit einer ganzen Galaxis. Deshalb gab es auch verschiedene Varianten des Mon Calamari Kreuzers.[7]

Nach der Schlacht von Hoth[Bearbeiten]

Nach der Zerstörung der Echo-Basis in der Schlacht von Hoth wurden viele Sternenkreuzer als mobile Basen verwendet. Bekannteste Schiffe waren dabei die Liberty und die Maria. Die Allianz konnte nicht offen operieren und war immer noch daran gebunden, schnelle Einsätze und Überfälle zu fliegen, sodass von den Schiffen strategische Attacken auf imperiale Einrichtungen oder Rettungseinsätze geplant und durchgeführt wurden. Die Defiance und die Independence sorgten in dieser Zeit für einen Großteil aller erfolgreichen Missionen samt ihren Kampfverbänden.[3]

Die Liberty war innerhalb eines unbekannten Sektors stationiert und half bei Missionen rund um das Experimentelle TIE-Jägerprojekt. Durch die Missionen konnte dieses Geheimprojekt zerschlagen werden. Zudem war es im Vorfeld der Schlacht von Endor in zahlreichen Missionen verwickelt und half durch ihre Schild- und Feuerkraft den imperialen Überläufer Zaletta zu sichern.[3] Viele Sternenkreuzer versammelten sich um das Jahr 4 NSY bei Sullust, um sich auf die Entscheidungsschlacht bei Endor vorzubereiten. Als man über Endor schließlich in eine Falle des Galaktischen Imperiums tappte, wurden die Sternenkreuzer von dem einsatzbereiten Superlaser des Zweiten Todesstern Stück für Stück dezimiert. Darunter wurde die Liberty als erstes Schiff der Flotte vernichtet. Schließlich wurde der Todesstern doch noch zerstört, nachdem die Rebellen in der Bodenschlacht den Schild der Kampfstation deaktivieren konnten.[8]

Da sich die Sternenkreuzer der Mon Calamari als schlagkräftige Schiffe erwiesen hatten, wurden bald neuere Modelle gebaut und in Dienst gestellt. Der legitimierte Nachfolger war der MC90 Sternkreuzer, der zur Zeit der Thrawn-Krise serienmäßig hergestellt wurde.[9]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Über die genauen technischen Daten des Schiffes herrscht genau wie bei den Supersternenzerstörern eine rege Diskussion. Ein Großteil der Konfusion dreht sich dabei um den Fakt, ob es sich beim Liberty-Typ um den MC80A-Sternenkreuzer handelt, oder nicht.
    • In zahlreichen Quellen des Erweiterten Universum wird die Schiffsklasse MC80-Liberty-Sternenkreuzer auf 1200 bis 1500 Meter eingeschätzt. Dies lässt sich jedoch zur Not damit erklären, dass kein Mon-Calamari-Schiff dem anderen gleicht.Auf diesen Punkt geht auch Paul R. Urquhart im Blogbeitrag The Essential Guide to Warfare Endnotes Pt.12 ein, wenn auch im Zusammenhang mit einem anderen Schiffstyp. Dieser Artikel geht somit davon aus, dass beide Angaben korrekt sind, und es unterschiedlich lange Schiffe des Liberty-Typs gab.
    • Die einige Quellen die auf die Bewaffnung des Schiffs eingingen, gaben der Klasse nur 29 Turbolaserkanonen und 36 Ionenkanonen. Spätere Quellen haben der Klasse eine Bewaffnung von 48 schwere Turbolaserkanonen und 20 Ionenkanonen gegeben, bezogen sich dabei aber auf den MC80A. Erst im Essential Guide to Vehicles and Vessels stellte klar, dass es sich dabei um unterschiedliche Schiffsvarianten der MC80-Klasse handelt. Zudem sagte das Buch, dass bis zur Schlacht von Endor nur acht Schiffe basierend auf dem Entwurf der Kuari Princess gebaut wurden und das die Mon Calamari nach der Überarbeitung der alten Schiffe mit dem Bau einer „lean, combat focused variant cruiser“, der MC80A begonnen hatten. Dieser Artikel geht somit von Angaben aus dem Starships of the Galaxy von 2007 aus, die eine deutlich geringere Bewaffnung von 24 Turbolaserkanonen, 20 schweren Ionenkanonen und sechs Traktorstrahlprojektoren angeben (basierend auf der Anzahl der jeweiligen Batterien und der hierfür benötigten Bordschützen).