Anakin Skywalker

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AnakinSkywalker(EpisodeIII).jpg
Anakin Skywalker
Beschreibung
Spezies:

Mensch (Cyborg)[1]

Volk:

Tatooiner[2]

Geschlecht:

männlich[2]

Hautfarbe:

Hell[2]

Haarfarbe:

Braun[3]

Augenfarbe:
  • Blau-Grau (Jedi)[3]
  • Gelb (Sith)[4]
Körpergröße:

1,88 Meter[5]

Besondere Merkmale:
Biografische Informationen
Geburtsdatum:

41 VSY[7]

Todesdatum:

4 NSY[8]

Heimat:

Tatooine[1]

Familie:

Familie Skywalker[2]

Beruf/Tätigkeit:
Meister:
Padawan(e):

Ahsoka Tano[10]

Schüler:

Großinquisitor

Dienstgrad:

General

Bewaffnung:

Lichtschwert[3]

Zugehörigkeit:

Anakin Skywalker war der Sohn von Shmi Skywalker, der Ehemann von Padmé Amidala und der Vater von Luke Skywalker und Leia Organa. Entdeckt wurde er von Qui-Gon Jinn auf dem Wüstenplaneten Tatooine und wurde nach dessen Tod von Obi-Wan Kenobi zum Jedi ausgebildet. Außerdem galt er zur Zeit der Klonkriege, in der er mit Ahsoka Tano eine Padawan auszubilden versuchte, als einer der geschicktesten und berühmtesten Jedi-Ritter und zudem einer der besten Piloten in der Galaxis und Jedi-General der Klonkrieger. Seine Eigenwilligkeit, Arroganz und Verlustangst ermöglichten es dem Sith-Lord Darth Sidious im Jahr 19 VSY, Anakin auf die dunkle Seite der Macht zu verleiten. Unter dem Namen Darth Vader diente er dem Imperator während der Großen Jedi-Säuberung und zu Beginn des Galaktischen Bürgerkrieges. Allerdings wurde er im Jahr 4 NSY von seinem Sohn Luke bekehrt und starb kurz darauf auf dem Todesstern.

Biografie[Bearbeiten]

Leben auf Tatooine[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Anakin Skywalker führte ein Sklavenleben auf Tatooine.

Anakin kam unter rätselhaften Umständen als Sohn von Shmi Skywalker auf die Welt. Aussagen der Mutter zufolge hatte der Junge unerklärlicherweise keinen Vater und war mit einer außerordentlich hohen Konzentration von Midi-Chlorianern gesegnet, wodurch er eine große Empfänglichkeit für die Macht aufwies. Anakin wuchs unter schweren Bedingungen und in ärmlichen Verhältnissen auf. Zusammen mit seiner Mutter lebte er auf dem Wüstenplaneten Tatooine in der Kleinstadt Mos Espa. Wie viele andere Bewohner auch wurden sie dort zu Sklaven von Gardulla der Huttin. Etwas später wechselte ihre Leibeigenschaft, weil Gardulla eine Wette mit dem Toydarianer und Schrotthändler Watto verlor und Watto somit die Sklaven der Skywalker-Familie in Besitz nahm.[2]

Er war ein sehr kühnes und abenteuerlustiges Kind. Oft riskierte er sein eigenes Wohl, um denjenigen zu helfen, die Hilfe nötig hatten. Er kümmerte sich wenig um Folgen, die sich eventuell aus seinen Taten ergeben konnten. Seine Arbeit in Wattos Schrottladen verhalf dem Jungen außerdem zu außergewöhnlich ausgeprägten technischen und handwerklichen Fähigkeiten. Anakin war stets bemüht, alte Teile wiederherzustellen und zu reparieren, und träumte davon, als freier Mensch die Galaxis zu entdecken. Zu seinen Arbeiten zählte vor allem der Protokolldroide C-3PO, der von Anakin repariert und wiederhergestellt wurde und der seiner Mutter beim Haushalt unterstützend zur Hand gehen sollte. Da Anakin fast immer seinen harten sklavischen Tätigkeiten durch Wattos Anweisungen nachkommen musste, fühlte sich Anakin unterwürfig und gefangen. Obwohl Anakin keine böswilligen und gierigen Gedanken entwickelte, wurde er sehr schnell launisch und aggressiv, denn insgeheim dachte er oft, dass er und seine Mutter besseres verdient hätten. Als Ausgleich zu Anakins harter Arbeit, neben dem Spielen mit seinen besten Freunden Kitster Banai und Wald, gewährte Watto Anakin die Teilnahme an Podrennen. Eine Sportart, die sehr schnelle Reflexe, gute Konzentrationsfähigkeit und Disziplin erforderte. Auf Grund der enormen Geschwindigkeit und der kleinen Cockpits, war diese Art des Sports für Menschen praktisch ungeeignet. Anakin war der einzig bekannte Mensch, der in der Lage war, an solchen Rennen teilzunehmen. Seine Mutter Shmi stand dieser Aktivität kritisch gegenüber, jedoch verstand sie, dass sich ihr Sohn von der anstrengenden und erniedrigenden Arbeit Wattos ablenken musste. Shmi bemerkte, dass Anakin in der Lage war, bestimmte Taten und Ereignisse in der Zukunft früher wahrzunehmen, als es für Menschen gewöhnlich gewesen wäre. Dadurch wirkten Anakins Reflexe stark ausgeprägt.[11]

Entdeckung[Bearbeiten]

Auf Qui-Gon Jinns Wunsch hin wurde Anakin zu einem Padawan

Als im Jahr 32 VSY eine republikanische Gruppe, bestehend aus den Jedi Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn, der Königin von Naboo Padmé Amidala, dem Droiden R2-D2, Captain Panaka und ein paar Leibwächter der Königin auf dem Planeten Tatooine notlandete, stießen sie auf der Suche nach Ersatzteilen auf Anakin. Qui-Gon war von Anakins selbstlosem Charakter und seinen Fähigkeiten in der tollkühnen Sportart des Podrennens beeindruckt. Durch eine von Watto verlorene Rennwette, erlangte Qui-Gon die benötigten Ersatzteile und gewann zusätzlich Anakins Freiheit von seinem bisherigen Sklavendasein. Obwohl Anakin befreit wurde, war Qui-Gon außerstande, Shmis Freiheit zu sichern. Qui-Gon nahm Anakin mit nach Coruscant, um ihm den Jedi-Rat vorzustellen. Hin- und hergerissen verabschiedete sich Anakin von seiner Mutter, deren Verlust ihn noch viele Jahre begleiten sollte.[2]

Obi-Wan Kenobi war von Anakins beispiellosem Midi-Chlorianer-Wert und starkem Machtpotenzial erstaunt. Einer Ausbildung zum Jedi stand er, im Gegensatz zu seinem Meister Qui-Gon, kritisch gegenüber. Er und der Jedi-Rat glaubten, dass der Junge bereits zu alt sei und bereits zu viele emotionale Verbundenheiten erworben hatte, um ein Jedi werden zu können. Qui-Gon war der festen Überzeugung, dass Anakin der Auserwählte einer uralten Jedi-Prophezeiung sei und nur er in der Lage sein könne, das Gleichgewicht in der Galaxis wiederherzustellen. Zu dieser Zeit hatten die Handlungen der Handelsföderation eine politische Krise entfacht, die zunehmend militärisch ausgetragen wurde. In diesem Kampf konnte sich auch Anakin beweisen, als er einen Naboo-Sternenjäger in das Innere des Droiden-Kontrollschiffs der Handelsföderation steuerte und dieses daraufhin bei seinem Versuch, sich vor angreifenden Kampfdroiden zu verteidigen, unfreiwillig zerstörte. Dadurch verhalf er den unterlegenen Gungans bei der Schlacht gegen die Droiden zum Sieg. Die Jedi kämpften in dieser Zeit gegen einen Sith, dessen Orden bisher für ausgestorben galt. Im Kampf wurde Qui-Gon von Darth Maul tödlich verletzt, Obi-Wan dagegen gelang es in einem schnellen Schlagabtausch, den Sith zu besiegen. Der Letzte Wunsch Qui-Gons an Obi-Wan war die Ausbildung von Anakin zu einem Jedi, da er seiner Meinung nach das Gleichgewicht erbringen würde. Obi-Wan behandelte den Wunsch seines Meisters gewissenhaft und befasste sich mit Anakins Ausbildung, die vom Jedi-Rat letztlich akzeptiert wurde.[2]

Ausbildung zum Jedi[Bearbeiten]

Wiedersehen mit Padmé[Bearbeiten]

Durch die Ausbildung von Obi-Wan Kenobi entwickelte sich Anakin in den folgenden zehn Jahren zu einem mächtigen Jedi, der durch sein ungezügeltes Temperament und sein impulsives Handeln kein einfacher Padawan für seinen Meister war. Anakin und Obi-Wan waren gerade von einem Grenzkonflikt auf dem Planeten Ansion zurückgekehrt, als sie nach Coruscant in die Gemächer Padmé Amidalas gerufen wurden, die nun als Senatorin ihrer Heimatwelt Naboo tätig war. Padmé kämpfte gegen den anhaltenden Separatismus an, der von Graf Dooku initiiert wurde und der zahlreiche Sternsysteme dazu gebracht hatte, der republikanischen Regierung den Rücken zu kehren und der so genannten Konföderation unabhängiger Systeme beizutreten. Ferner war Padmé eine Verfechterin eines Entwurfs eines neuen Militärgesetzes, das die Aufstellung einer republikanischen Armee für ein militärisches Vorgehen gegen die Konföderation legitimieren sollte. Nach einem Terroranschlag, der auf das Leben Padmés abzielte, jedoch ihre Doppelgängerin Cordé erwischte, war es an Anakin und Obi-Wan, die Funktion als Jedi-Leibwächter einzunehmen und die Senatorin vor weiteren Anschlägen zu schützen. Der inzwischen 19-jährige Anakin war von Padmés Anblick überwältigt. Seit seiner Aufnahme in den Jedi-Orden hatte er sie nicht mehr zu Gesicht bekommen und sie schien ihm nun weitaus hübscher und selbstbewusster, als er es in Erinnerung hatte. Er fühlte sich zur ihr hingezogen, was Padmé zunächst nicht bemerkte. Zu Anakins Missfallen war sie ihm fremd geworden, zu politisch und mit weitaus wichtigeren Angelegenheiten beschäftigt. Wohl wissend, dass ihre Mission nur die Leibwache der Senatorin zum Ziel hatte, versprach Anakin gegenüber Padmé, dass er nicht eher ruhen werde, bis der Attentäter aufgespürt sei. Obi-Wan wies seinen Padawan zurecht und erinnerte ihn, daran zu denken, wo sein Platz an seiner Seite sei, und dass sie sich lediglich auf die ihnen aufgetragene Aufgabe beschränkten.[3]

Bereits in der folgenden Nacht kam es zu einem weiteren Anschlag, bei dem ein Attentäterdroide zwei hochgiftige Kouhuns in das Schlafzimmer der Senatorin einschleuste. Durch die Macht nahm Anakin die drohende Gewahr war und handelte unverzüglich, indem er mit einem gezielten Hieb seines Lichtschwerts die zwei Tiere tötete. Gleichzeitig bemerkte Obi-Wan den Attentäterdroiden am Fenster, sprang hinaus und klammerte sich an dessen Tragflächen fest. Sich der Gefahr bewusst, in der sein Meister schwebte, verließ Anakin die Gemächer, stahl sich einen Luftgleiter und nahm ebenfalls die Verfolgung des Droiden auf. Als der Droide von der Kopfgeldjägerin Zam Wesell abgeschossen wurde und Obi-Wan in die Tiefe stürzte, fing Anakin seinen Meister auf. Anschließend verfolgten sie die Kopfgeldjägerin bis in den Outlander-Nachtclub, wo sie gestellt werden konnte. Obi-Wan schlug Zam während eines kurzen Gefechts den rechten Arm ab und zerrte sie anschließend aus der Bar, wo sie den Jedi offenbaren sollte, von welchem Klienten sie angeheuert wurde. Ehe sie antworten konnte, traf sie ein Giftpfeil in den Hals, der sie binnen Sekunden tötete. Der Schütze des Pfeils war ein weiterer Kopfgeldjäger, der jedoch erfolgreich die Flucht ergreifen konnte.[3]

Tags darauf wurde Anakin für den Schutz von Padmé abbestellt und da sich Coruscant als zu gefährlicher Aufenthaltsort für die Senatorin erwies, sollte Anakin sie nach Naboo begleiten. Sie selbst sträubte sich jedoch gegen eine Abreise, da sie unbedingt an der Abstimmung für das neue Militärgesetz teilnehmen wollte. Deshalb bat der Jedi-Rat Anakin, sich mit Kanzler Palpatine zu beraten, in der Hoffnung, dass er Padmé von diesem Vorhaben überzeugen könne. Während des Gesprächs teilte Anakin dem Obersten Kanzler auch mit, dass er seine erste Solomission zugetragen bekommen hatte, woraufhin der junge Jedi von Palpatine schmeichelhaft gelobt wurde – fest davon überzeugt, dass er der größte seines Ordens werden würde. Nachdem auch Padmé einsah, dass ihre Sicherheit wichtiger war, und sie ihr Stimmrecht für den Galaktischen Senat an ihren Stellvertreter Jar Jar Binks übertrug, freute sich Anakin auf die Mission, da er abseits der ständigen Belehrungen durch Obi-Wan endlich die Gelegenheit bekam, seine Gefühle für die Senatorin zu ergründen.[3]

Entwicklung einer Liebesbeziehung[Bearbeiten]

Zum Schutz vor Verfolgern und weiteren Anschlägen reisten Anakin und Padmé in der Verkleidung einfacher Flüchtlinge in einem Zwischendeck eines umgebauten Transporters nach Naboo. Diese Anonymität führte zu einer ungestörten Atmosphäre zwischen der Senatorin und ihrem Jedi-Leibwächter, wodurch Anakin offen seine Gefühle äußerte, auch wenn diese im Widerspruch zu seiner Jedi-Ausbildung standen. Dabei kamen sie nicht nur auf die Spannungen zwischen Anakin und seinem Meister zu sprechen, sondern leiteten bald zu Themen über, die sich um Verantwortung und Liebe handelten. Mit Padmé fand Anakin auch endlich ein offenes Ohr für seine ständig wiederkehrenden Albträume, was seiner Bewunderung für die Senatorin enorm zuträglich war. Zwar hatte er zuvor auch mit Obi-Wan über seine Träume gesprochen, doch dessen ruhige und nüchterne Ansichten halfen Anakin nur wenig weiter und konnten außerdem der Tatsache nicht entgegenwirken, dass Anakin Schuldgefühle für das Leid seiner Mutter verspürte.[3]

Unbeobachtet geben sich Anakin und Padmé ihren Gefühlen hin.

Nach ihrer Ankunft auf Naboo bat Padmé um eine Audienz bei Königin Jamillia im königlichen Palast von Theed, wo sie sich darüber berieten, welches Versteck das sicherste für die Senatorin sei. Alleine kam Padmé zu dem Schluss, sich auf der Halbinsel Varykino, dem abgeschiedenen Landsitz der Naberrie-Familie inmitten des Seenlands zurückziehen, woraufhin sich Anakin in seiner Funktion als Schutzbefohlener übergangen fühlte. Davon überzeugt, eine starke persönliche Beziehung zur Senatorin aufgebaut zu haben, war Anakin plötzlich verärgert darüber, dass er von ihr als einfacher Leibwächter hingestellt wurde, obwohl dies auch seine einzige Aufgabe an der Seite der Senatorin war. Eine unüberlegte Bemerkung Padmés, nach der ihr Begleiter „nur ein Padawan“ sei, führte zu weiteren Unmutsäußerungen von Anakin. Im Gegensatz zu Anakin betrachtete Padmé ihre Beziehung weit weniger emotional und sie vermochte, zwischen Privat- und Berufsleben klar zu unterscheiden, woran Skywalker jedoch scheiterte. Anakin gelangte zu der Einsicht, dass der Naberrie-Landsitz ein geeigneter Rückzugsort war. Die zuvor geschürte Meinungsverschiedenheit war schnell vergessen, als Anakin die Senatorin zu ihrem Elternhaus begleitete und er dort deren Familie – ihre Eltern Jobal und Ruwee sowie ihre Schwester Sola – kennenlernte. Anakins vorherige Zweifel, die Familie könnte eine Beziehung aktiv zu unterbinden versuchen, waren unbegründete, und stattdessen wurde der junge Padawan von einem warmherzigen Empfang von Padmés Familie überrascht. Sie zeigten sich äußerst dankbar, dass Padmé gerade von jenem jungen Mann beschützt wurde, der einst ihren Heimatplaneten vor der Unterdrückung durch die Handelsföderation rettete.[3]

Von der wunderschönen Umgebung und der romantischen Idylle des Planeten beeindruckt, ließ sich Anakin dazu hinreißen, seinen Liebesgefühlen nachzugeben. Er küsste Padmé, die dessen Umarmung liebevoll erwiderte, ehe sie erschrocken auswich. Padmé führte Anakin die Gefahren vor Augen, die mit einer Liebesbeziehung vor dem Hintergrund ihrer Verpflichtung gegenüber dem Galaktischen Senat bzw. dem Jedi-Orden einhergingen. Die beiden sahen sich dazu gezwungen, ihre Situation offen auszudiskutieren. Während Anakin sich für die Möglichkeit aussprach, eine Beziehung einzugehen und diese vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen, betrachtete Padmé die Lage rationaler. Sie weigerte sich eine Lüge zu leben, an der sie eines Tages zu zerbrechen drohten.[3]

Verlust der Mutter[Bearbeiten]

Trotz der intensiven Gefühle, die Anakin für Padmé empfand, konnte er die Sorgen um seine Mutter nicht vergessen – nicht zuletzt deshalb, weil er nächtens von Albträumen über ihren Tod gequält wurde. Aus der Angst, es könnte sich bei den Träumen um Visionen handeln, die sich in der Zukunft genauso ereignen könnten, kam Anakin zu dem Entschluss – entgegen den strikten Anweisungen von Obi-Wan Kenobi – nach Tatooine zu reisen und Shmi aufzusuchen. Verblüfft nahm er zur Kenntnis, dass Padmé ihn auf die gefährliche Reise in den Äußeren Rand begleiten wollte, und so gab Anakin bereits im Vorfeld auf, die Senatorin eines Besseren zu belehren. Nach der Ankunft auf seiner früheren Heimat erfuhr Anakin von seinem alten Besitzer Watto, dass Shmi bereits aus der Sklaverei freigekauft worden war und anschließend von ihrem Käufer, dem Feuchtfarmer Cliegg Lars, geheiratet wurde. Anakin folgte dieser Spur und erreichte die Lars-Farm, wo er zu seinem Entsetzen feststellen musste, dass Shmi bereits vor geraumer Zeit von einer Gruppe Tusken-Räuber entführt worden war. Unverzüglich begab er sich auf eine Rettungsaktion in die Wüste, wo er in der Nacht auf ein Tusken-Lager stieß, in dem seine Mutter gefangen gehalten wurde. Allerdings kam Anakins Hilfe zu spät, denn durch die Folter war Shmi schwer verletzt und dehydriert. In Anakins Anblick fand sie die Erlösung ihres gebrochenen Lebenswillens, sodass sie kurz darauf in den Armen ihres Sohnes starb.[3]

Erfüllt von Trauer über den Tod seiner Mutter und dem Hass auf die Tusken-Räuber, ergriffen Rachegelüste Besitz von Anakin. Nachdem er aus dem Zelt gestiegen war und sein Lichtschwert aktivierte, tötete er die Sandleute in einem regelrechten Rausch. Ob Männer, Frauen oder Kinder – Anakin tötete sämtliche Anhänger des Nomadenvolks, derer er habhaft werden konnte. Während dieser Tat stand er der Dunklen Seite derart nahe, dass selbst Meister Yoda auf dem entfernten Planeten Coruscant eine Erschütterung in der Macht wahrnahm. Mit dem eingewickelten Leichnam seiner Mutter kehrte Anakin zur Lars-Feuchtfarm zurück und verbarg sich anschließend in der Werkstatt, wo er mit der Reparatur von Gegenständen nach Zerstreuung suchte. Als Padmé zu ihm stieß, um ihn zu trösten, wurde Anakin von seinen Gefühlen übermannt, verfiel in unkontrollierte Weinkrämpfe und gestand reuelos sein Vergehen an den Sandleuten. Dieser Schicksalsschlag ließ Anakins Entschlossenheit, der mächtigste Jedi aller Zeiten zu werden, nur noch weiter anwachsen und gegenüber Padmé offenbarte er außerdem den Wunsch zu lernen, das Sterben der Menschen zu verhindern. Niemals wieder – so schwor er sich während einer kurzen Trauerzeremonie am Grab seiner Mutter – würde er auf ähnliche Weise versagen.[3]

Obwohl Anakin seinen Rachefeldzug an den Tusken nicht bereute und fortan einen regelrechten Groll gegen das Nomadenvolk hegte, war er sich im Klaren, dass dies nicht der Weg eines Jedi war. Nur seine engsten Bezugspersonen wie etwa Palpatine oder Padmé unterrichtete er über diese Untat – seinem Meister Obi-Wan begegnete er in dieser Hinsicht mit Verschwiegenheit.[12]

Klonkriege[Bearbeiten]

Schlacht von Geonosis[Bearbeiten]

Kurz nach der Bestattung seiner Mutter erreichte Anakin die Meldung, dass die Ermittlungen seines Meisters Obi-Wan ihn zum Planeten Geonosis führten, wo er jedoch in Gefangenschaft des Grafen Dooku geriet. Ehemals ein mächtiger Jedi, war Dooku der Dunklen Seite verfallen und kämpfte nun als Separatistenführer für die Konföderation unabhängiger Systeme, um unzufriedene Sternsysteme von der Galaktischen Republik abzuspalten. Mit seinem hitzköpfigen Temperament eilte Anakin gemeinsam mit Padmé nach Geonosis, womit er einem ausdrücklichen Befehl von Jedi-Meister Mace Windu missachtete, der ihm anwies, weiterhin für den Schutz der Senatorin zu sorgen. Unmittelbar nach ihrer Landung auf Geonosis lieferten sich Anakin und Padmé in einer Droidenfabrik einen Kampf gegen geonosianisches Wachpersonal und dem Kopfgeldjäger Jango Fett, denen sie sich nicht erwehren konnten und letztendlich festgenommen wurden. Wohl wissend, dass Padmé ein Talent für diplomatische Unterredungen hatte, überließ Anakin ihr die folgenden Verhandlungen mit Graf Dooku und Erzherzog Poggle über ihre Freilassung. Allerdings begegneten sie Padmé mit der Forderung, den Planeten Naboo unter separatistischer Herrschaft zu stellen, was Padmé entschieden ablehnte. In einem Schauprozess wurden Anakin und Padmé daraufhin von Poggle der Spionage für schuldig befunden und zum Tode verurteilt.[3]

Padmé und Anakin während der Schlacht von Geonosis.

Den Tod vor Augen gestand Padmé gegenüber Anakin ihre Liebe für ihn ein und sie küssten sich, ehe sie in einem Schinderkarren festgekettet in die Arena der Gerechtigkeit transportiert wurden, wo bereits Tausende von geonosianischer Schaulustigen eine Exekution erwarteten. In der Arena traf Anakin auch auf Obi-Wan, der ebenfalls hingerichtet werden sollte. Zunächst sollten die beiden Jedi und die Senatorin mithilfe von drei wilden Bestien getötet werden, was sich jedoch als wirkungslos erwies, da es Anakin gelang, den Reek zu zähmen und gegen einen Nexu einzusetzen, der Padmé bedrohte. Als Droidekas in die Arena eingelassen wurde, sahen sich Anakin und seine Freunde zur Aufgabe gezwungen. Das plötzliche Auftauchen von rund 200 Jedi unter der Führung von Mace Windu weckte jedoch schnell den Kampfgeist von Anakin und Padmé wieder, während Dooku prompt mit immer wieder nachrückenden Heerscharen von Kampf- und Superkampfdroiden reagierte, um die Jedi-Armee zu dezimieren. Anakin und Padmé fuhren auf ihrem Schinderkarren quer durch die Arena, während sie Droiden mit dem Lichtschwert bzw. mit dem Blaster bekämpften und somit eine Schneise in die Reihen ihrer Angreifer schlugen. Nichtsdestotrotz waren die Jedi der zahlenmäßigen Übermacht der Droiden unterlegen, wobei Jedi-Meister Yoda im letzten Moment mit der Klonarmee von Kamino eintraf, um die überlebenden Jedi in der Arena zu evakuieren und die Schlacht außerhalb der Hinrichtungsstätte fortfahren zu lassen.[3][13]

Dooku durchtrennt Anakins rechten Arm.

Während die republikanischen Truppen die Oberhand gewannen und die konföderierten Streitkräfte zum Rückzug zwangen, verfolgten Anakin, Padmé und Obi-Wan den Separatistenführer mit einem Kanonenboot. Eine abrupte Flugbahnänderung in Kombination mit der Erschütterung eines feindlichen Treffers führte dazu, dass Padmé den Halt verlor und aus dem Fluggefährt in die Sanddünen stürzte. Zunächst wollte Anakin die Verfolgung abbrechen, um seiner geliebten Senatorin zu Hilfe zu eilen, doch ließ er sich letztendlich von Obi-Wan von der Dringlichkeit von Dookus Festnahme überzeugen. Der Graf führte sie zu einem Hangar, wo bereits Dookus Solarsegler zum Abflug bereits stand. Noch von der Sorge um Padmé erfüllt, stürmte Anakin impulsiv auf Dooku zu, ohne sich zuvor mit seinem Meister Gedanken über die Herangehensweise gemacht zu haben. Dooku erteilte dem ungestümen Padawan eine Lektion, in dem er eine Ladung Macht-Blitze auf ihn abfeuerte und ihn somit kurzzeitig außer Gefecht setzte. Obi-Wan nahm infolgedessen alleine den Kampf auf, unterlag jedoch ebenfalls dem Sith-Lord. Wieder bei Bewusstsein schnappte sich Anakin die Waffe seines Meisters und attackierte den Separatistenführer daraufhin mit zwei Lichtschwertern. Jedoch war Anakin außerstande, Dookus Verteidigung zu durchbrechen, und als der Graf seinerseits einen Fehler in Anakins Parade erkannte, schlug er ihm den rechten Unterarm ab und warf ihn mithilfe der Macht zu Boden. Bevor Dooku das Schicksal der beiden Jedi besiegeln konnte, erreichte Meister Yoda den Hangar, verwickelte Dooku und in ein weiteres Lichtschwertduell und zwang ihn zur Flucht.[3]

Padmé und Anakin heiraten auf Naboo.

Nach der Schlacht, die den Auftakt der Klonkriege zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme bedeutete, bekam Anakin eine Armprothese und er und Padmé reisten zurück nach Naboo, wo sie im Seenland von einem Priester in einer geheimen Zeremonie verheiratet wurden.[3]

Anakin erhält einen Padawan[Bearbeiten]

Anakin während der Schlacht von Teth.

Im Verlauf der Klonkriege wurde Anakin in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben. Obwohl der Jedi-Rat mit dieser Ernennung großes Vertrauen in Anakins Fähigkeiten legte, war sich Meister Yoda über dessen selbstsicheren und tollkühnen Charakter bewusst, der bereits an Arroganz grenzte. Während seiner Jedi-Ausbildung hatte Anakin sein rücksichtsloses und impulsives Wesen offenbart, das auch Obi-Wan nur begrenzt zu zügeln vermochte. Aus diesem Grund entschloss sich der Jedi-Großmeister, Anakin das junge Togruta-Mädchen Ahsoka Tano als Padawan zuzuteilen. Da Ahsoka ebenfalls Naivität, überschwänglichen Optimismus sowie großen Eigensinn und Enthusiasmus in ihrem Wesen vereinte, hoffte Yoda, dass Anakin während seiner Zusammenarbeit mit dem Mädchen seine eigenen Schwächen erkennen und diese in seiner Vorbildfunktion als Mentor beseitigen würde. Skywalker sollte lernen, persönliche Verantwortung zu übernehmen, und dabei wichtige Jedi-Tugenden wie Reife und Geduld erwerben. Anakin lernte Ahsoka während einer Schlacht auf dem Planeten Christophsis kennen, doch hielt er es zunächst für eine Verwechslung, dass sie seine Padawan und nicht die Obi-Wans sein sollte. Er betrachtete es in den Kriegswirren als Störfaktor, eine Padawan ausbilden zu müssen, wodurch er dem jungen Togruta-Mädchen zunächst aus dem Weg ging. Im Verlauf der Schlacht ließ er sich allerdings von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit überzeugen, sodass er Ahsoka als seine Padawan akzeptierte.[14][10]

Anakin und Ahsoka Tano in Jabbas Palast.

Die erste Mission, die Anakin gemeinsam mit seiner neuen Padawan bestritt, war die Rettung des Hutt-Kindes Rotta, dem Sohn des Gangsterbosses Jabba, der von einigen fremden Renegaten zum Planeten Teth verschleppt wurde. Da sich die Republik durch ihr Eingreifen den Zugang zu den von Jabba kontrollierten Hyperraumrouten versprach, sollten Anakin und Ahsoka nach Teth reisen und dort den jungen Hutt aus seiner Gefangenschaft befreien. Die Rettungsaktion mündete in einer großangelegten Schlacht, da das Kloster, welches Rottas Gefängnis darstellte, von Kampfdroiden unter dem Kommando von Asajj Ventress umstellt war. Dennoch gelang es den beiden Jedi in der Begleitung von Hauptmann Rex, das Kloster zu infiltrieren, Rotta zu befreien, einem Vergeltungsschlag von Ventress zu entkommen und mit dem alten Frachter Twilight die Flucht nach Tatooine zu ergreifen. Bevor sie Rotta seinem Vater übergaben, entschied sich Anakin für ein Täuschungsmanöver, um ihren Verfolger, Graf Dooku, in die Irre zu führen. Nach ihrer Ankunft in Jabbas Anwesen stellte sich heraus, dass Dooku dem Hutt bereits glaubhaft machte, die Republik wäre für Rottas Entführung verantwortlich gewesen. Der Gangsterboss wollte gerade Rache an den beiden Jedi nehmen, als ihn eine HoloNetz-Übertragung erreichte, die seinen Onkel Ziro als wahren Entführer entlarvte. Jabba war von der Unschuld der Jedi überzeugt und zeigte sich mit einer Nutzungsgenehmigung für die von ihm kontrollierten Hyperraumrouten des Hutt-Raums erkenntlich.[10]

Anakin und dessen Kanonier Ahsoka brechen mit der Schatten-Staffel auf.

Anschließend erhielt Anakin vom Jedi-Rat die Anweisung ins Bith-System zu reisen, um dort mit seinem Kampfverband mit der Resolute an ihrer Spitze einen Versorgungskonvoi zu beschützen. Während dieses Einsatzes erhielten Anakin und Ahsoka einen Notruf von Jedi-Meister Plo Koon, der im Zuge einer Aufklärungsmission im Abregado-System auf eine Geheimwaffe der Konföderation gestoßen war. Dabei handelte es sich um das Schlachtschiff Malevolence unter dem Kommando von General Grievous. Plo Koon forderte Verstärkung an, doch sah sich Anakin dazu verpflichtet, erst den Jedi-Rat darum zu bitten, seinen Posten verlassen zu dürfen. Die Situation spitzte sich zu, als Plo Koon von dem separatistischen Schlachtschiff angegriffen wurde und jegliche Kommunikation mit ihm abbrach. Mace Windu und Yoda sprachen sich gegen eine Befreiungsaktion aus, da sämtliche Kampfverbände zur Eskortierung der Konvois benötigt wurden und es weitere Verluste durch die Malevolence zu vermeiden galt. Einmal mehr widersetzte sich Anakin einer direkten Anweisung, wobei er Admiral Wullf Yularen das Kommando übertrug und anschließend gemeinsam mit Ahsoka Tano an Bord der Twilight ins Abregado-System reiste, wo sie Plo Koon und weitere Überlebende des Angriffs zu bergen hofften. Mit Entsetzen mussten sie feststellen, dass die Kampfschiffe des Kel’Dors vollständig vernichtet wurden und es keine Anzeichen auf Überlebende gab. Anakin wollte gerade wieder umkehren, als Ahsoka das Steuer in die Hand nahm und die Twilight instinktiv zu Plo Koon führte, der gemeinsam mit einigen Klonkriegern einen Überlebenskampf gegen separatistische Kampfdroiden ausgefochten hatte.[15] Nach ihrer Rückkehr ins Bith-System erarbeitete Anakin Skywalker einen Plan zur Ausschaltung von General Grievous durch einen gezielten Beschuss der Brücke der Malevolence. Da Grievous im Begriff war, die Kaliida-Lazarettstation anzugreifen, gerieten Anakin und seine Schatten-Staffel in Zeitnot, wodurch sie gezwungen waren, den Kaliida-Nebel zu durchqueren, um Grievous’ Schiff einzuholen. In der folgenden Schlacht verlor Anakin die Hälfte seiner Jäger, sodass er den Ratschlägen seiner Padawan nachgab und eine Planänderung vollzog. Durch gezielte Schüsse auf Grievous’ Ionenkanone konnte diese derart beschädigt werden, dass sie beim Abschuss überlud, sich selbst zerstörte und dabei gleichzeitig den Hyperantrieb der Malevolence lahmlegte.[16]

Jagd nach General Grievous[Bearbeiten]

Aufgrund der Tatsache, dass Padmé Amidala, die einem falschen Hinweis nachging, vom Traktorstrahl der Malevolence angezogen wurde und somit in die Fänge von General Grievous geriet, sah sich Anakin dazu gezwungen, das separatistische Schlachtschiff zu infiltrieren, um seine Geliebte zu retten. Mit Obi-Wans Begleitung gelang es Anakin, Padmé zu befreien und den ohnehin schwer beschädigten Navigationscomputer der Malevolence so zu manipulieren, dass das Schiff nach der erfolgreichen Flucht der Jedi direkt mit einem Mond kollidierte. Allerdings war auch Grievous die Flucht aus seinem Schiff gelungen.[9] Mehrere Wochen lang bekam die Republik keine weiteren Informationen mehr von Grievous' Aufenthaltsort, weshalb Anakin drei Tage lang wach blieb und in der Kommandozentrale nach dem General suchte. Rex und Cody flogen alleine nach Rishi, um den dortigen Außenposten zu inspizieren, der vor Angriffen auf Kamino warnen sollte. Als Rex und Cody sich nicht meldeten und die Station nicht mehr das Freigabesignal sendete, flogen Anakin und Obi-Wan mit der Flotte nach Rishi. Dort trafen sie auf Grievous, der tatsächlich einen Angriff auf Kamino geplant hatte. Doch der Separatistengeneral zog sich zurück.[17]

Durch Informationen, die Obi-Wan von seinem Freund Dexter Jettster erhielt, fanden die Jedi einige Zeit später heraus, dass Grievous Bothawui anzugreifen plante. Da der Jedi-Meister auf dem Rückweg zum Jedi-Tempel schwer verletzt wurde, war es an Anakin und Ahsoka, Grievous aufzuspüren und dessen Pläne zu vereiteln. Im Bothanischen Sektor traf er dreimal auf Grievous und dreimal mussten beide Parteien einen Umweg fliegen. Anakin nahm Kontakt mit Obi-Wan auf, der ihn darüber in Kenntnis setzte, dass Grievous an drei Fronten zugeschlagen hatte, darunter auch Falleen, und nun mit einer Übermacht zurückgekehrt war. Später kamen sie ihm in der Schlacht im Orbit von Golm auf die Schliche, bei der Anakin an Bord der Resolute nach einem verheerendem Schlachtverlauf die letzte Verteidigungslinie gegen Grievous’ Munificent-Fregatten bildete. Obi-Wan hielt die Lage für aussichtslos und schlug einen Rückzug vor, während Anakin sich weigerte, Grievous ein weiteres Mal entwischen zu lassen und den strategisch wichtigen Sektor um Bothawui der Konföderation zu überlassen. Ahsoka versuchte, ihren Meister davon abzuhalten, seine Truppen in ein Selbstmordkommando zu befehligen, zumal Grievous Verstärkung von separatistischen Streitkräften erwartete, die soeben Falleen erobert hatten. Anakin hatte bereits sämtliche Vorkehrungen getroffen, um den Droidengeneral in einen Hinterhalt zu locken. Auf einem Asteroiden inmitten des Asteroidenrings um Bothawui ließ der Jedi einige AT-TE-Kampfläufer positionieren, da er fest damit rechnete, dass Grievous bei der Durchquerung des Asteroidenrings die Schutzschilde auf die Frontpartien seiner Schiffe ausrichten würde. Als Ablenkung griffen Anakin und einige Klonkrieger die separatistischen Fregatten mit Sternenjägern an, bis Grievous und seine Schiffe den Ring soweit durchquert hatten, dass die Kampfläufer unter dem Kommando von Captain Rex das Feuer auf die ungeschützten Hecks der Munificent-Fregatten eröffneten. Der Plan verlief erfolgreich, sodass sich Grievous abermals zur Flucht gezwungen sah, was Anakin zu verhindern versuchte. Jedoch hatte er mit einer Beschädigung seines Schiffes zu kämpfen, die er während der Raumschlacht erlitten hatte, weswegen er die Kontrolle über seinen Jäger verlor.[18]

Suche nach R2-D2[Bearbeiten]

Anakin, Ahsoka und R3-S6 auf der Suche nach R2-D2.

Im Weltraum umher treibend, wurde der bewusstlose Anakin später von Captain Rex gerettet und in die medizinische Station an Bord der Resolute transportiert. Nachdem Anakin wieder zu sich kam, musste er nicht nur frustriert feststellen, dass ihm Grievous entwischt war, sondern auch, dass er R2-D2 während der Schlacht verloren hatte. Er kontaktierte zuerst Obi-Wan. Ihm gegenüber schlug Anakin vor, das Schlachtfeld nach dem Astromechdroiden abzusuchen, was Obi-Wan jedoch widerstrebte, zumal er keinen wirklichen Nutzen darin erkannte, da R2-Einheiten leicht zu ersetzen waren. Anakin konnte seinen ehemaligen Meister erst von der Wichtigkeit des Droiden überzeugen, als er gestand, dass er vergessen hatte, R2-D2s Gedächtnisspeicher zu löschen. Sollte der Droide der Konföderation in die Hände fallen, konnten sie mit einer Auswertung des Speichers die Positionen republikanischer Stützpunkte und sämtliche Angriffstaktiken in Erfahrung bringen. Unter diesen Umständen willigte Obi-Wan ein, und Anakin begab sich gemeinsam mit Ahsoka an Bord der Twilight auf die Suche. Außerdem wurde Anakin mit R3-S6 ein Ersatzdroide zur Verfügung gestellt, den Ahsoka in Anlehnung auf die Farbe der Außenhülle liebevoll „Goldie“ nannte. Anakin gefiel die Vorstellung nicht, seinen geliebten Droiden ersetzen zu müssen, ließ sich jedoch von seiner Padawan überzeugen. Auf ihrer Suche fiel Anakin ein marodes Bergungschiff auf, bei dem es sich um die Geierkralle des trandoshanischen Schrotthändlers Gha Nachkt handelte. Gha Nachkt durchstreifte das Schlachtfeld nach verwertbaren Überresten, doch wie ein Besuch seines Schiffes zeigte, schien er nicht im Besitz R2-D2s zu sein. Daraufhin legte Obi-Wan seinem ehemaligen Schüler nahe, zu akzeptieren, dass R2-D2 in der Schlacht zerstört wurde. Nun galt es, seine Aufmerksamkeit wieder auf das Kriegsgeschehen zu lenken, da Späher herausgefunden hatten, dass Grievous Funksprüche der Republik abfangen konnte, was auf eine Abhörstation schließen ließ. Anakin erhielt den Auftrag, seine Kampfverbände aufzuteilen, um nach der Station zu suchen und diese zu zerstören. Da Anakin der Meinung war, dass zu viele Schiffe die Aufmerksamkeit der Separatisten auf sich ziehen würden, plante Anakin, alleine den äußeren Korridor des Sektors auszukundschaften. Aufgrund R3-S6 entwickelte sich der Flug zu einer brenzligen Angelegenheit, da der Droide den Peilsender statt des Langstreckenscanners aktivierte und somit unfreiwillig General Grievous und seine Flotte auf den Plan rief. Der Droidengeneral tauchte unverzüglich auf und zwang Anakin zur Flucht, doch auch diese wurde von R3-S6 unnötig erschwert. Rechtzeitig tauchten Ahsoka und Captain Rex an Bord der Twilight auf, die Anakin aufnahmen und anschließend in den Hyperraum flohen. Nicht zuletzt der Unfähigkeit seines Ersatzdroiden wegen wünschte sich Anakin sehnsüchtig R2-D2 zurück, weswegen er trotz Obi-Wans gegenteiliger Anweisungen die Suche nach ihm nicht aufgab.[18]

Anakin infiltriert die Skytop-Station, um R2-D2 zu retten.

Tatsächlich war R2-D2 nicht während der Schlacht zerstört worden. Er befand sich in der Gewalt von Gha Nachkt, der bereits mit Grievous in Kontakt getreten war, um den Droiden an die Konföderation zu verkaufen. Jedoch hatte der trandoshanische Schrotthändler Schwierigkeiten, gegen R2-D2s unbändige Selbstständigkeit anzukämpfen. Einmal gelang es dem Droiden, eine Übertragung an die Twilight auszusenden, die von Anakin empfangen wurde. Wohl wissend, dass es sich bei den Pfeiftönen um seinen Droiden handelte, war Anakin fest entschlossen, ihn zu finden. Dabei kam ihm der Umstand zugute, dass Gha Nachkt geradewegs auf die Skytop-Station zusteuerte, Grievous’ geheime Abhörstation. So konnte Anakin dem Auftrag Obi-Wans nachkommen, die Station unschädlich zu machen, und gleichzeitig einen Versuch unternehmen, R2-D2 aus der Gewalt des Schrotthändlers zu befreien. Obi-Wan erklärte zwar, dass dies keine Rettungsmission war, doch stand es für Anakin außer Frage, die Rettung seines Droiden mit der Zerstörung der Abhörstation zu kombinieren. Nach der Infiltrierung der Skytop-Station machte sich Anakin auf den Weg, R2-D2 aufzuspüren, während Ahsoka Tano, Captain Rex und einige weitere Klonkrieger sowie R3-S6 in Richtung der unteren Ebenen zum Reaktorraum marschierten, um dort Sprengsätze zu platzieren. Als Anakin auf R2-D2 stieß, war dieser bereits in seine Einzelteile zerlegt und wieder provisorisch zusammengesteckt worden. Anakin erledigte die MagnaWächter und benachrichtigte anschließend die Twilight zur Evakuierung. Da sich Ahsoka in einem Duell gegen Grievous verwickelt sah, war es ihr nicht möglich, zur Evakuierung in der Landestation zu erscheinen. Dort gab sich R3-S6 als Spion der Separatisten zu erkennen, als er die Hangartore der Landebucht schloss und einige Droiden-Sternenjäger aktivierte. Daraufhin gab Anakin Anweisung, die im Reaktorraum platzierten Sprengsätze vorzeitig auszulösen, während R2-D2 von der Außenplattform aus die Hangartore öffnete. Als Ahsoka auftauchte, gelang ihnen die Flucht von der Station, ehe diese zerstört wurde.[19]

Verfolgung von Graf Dooku[Bearbeiten]

Anakin folgt Dooku durch eine Falltüre und wehrt Macht-Blitze ab.

Bei dem Versuch, Graf Dooku eine Falle zu stellen, geriet Anakin Skywalker in die Gefangenschaft des Separatistenführers. Wenig später infiltrierte Obi-Wan Dookus Munificent-Fregatte und befreite seinen ehemaligen Padawan aus seiner Zelle. Als die beiden Jedi wieder vereint waren, stellten sie den gerade meditierenden Separatistenführer in seinem Quartier, während die Resolute das Feuer gegen Dookus Fregatte eröffnete. Über eine Falltür verschaffte sich der Graf einen Fluchtweg in den Hangar seines Schiffes, von wo aus er seinen Solarsegler erreichte. Mit einem neimoidianischen Raumschiff nahmen Obi-Wan und Anakin die Verfolgung auf, und zwangen den Graf zur Landung auf dem nahe gelegenen Planeten Vanqor. Allerdings wurde auch das Schiff der Jedi von Droiden-Sternenjägern erwischt, sodass auch sie auf Vanqor bruchlanden mussten. Dort stellten sie fest, dass Dooku seinen Segler inzwischen verlassen hatte und in eine Höhle geflohen war. In der Höhle sahen sich Obi-Wan und Anakin mit einem Gundark sowie einem Giftgas konfrontiert, ehe sie von der eintreffenden republikanischen Verstärkung unter dem Kommando von Ahsoka Tano, die Anakin im Vorfeld angefordert hatte, aus der Höhle befreit wurden. Frustriert stellten sie fest, dass ihnen Dooku abermals entkommen konnte.[20]

Anakin und Obi-Wan in der Gefangenschaft Hondo Ohnakas.

Die Jedi ahnten nicht, dass sich Dooku in der Gefangenschaft einer Gruppe Weequay-Piraten unter der Führung von Hondo Ohnaka befand. Sie hatten den Separatistenführer auf Vanqor entdeckt, nach Florrum zur ihrem Stützpunkt gelockt und dort überwältigt und gefangen genommen. Als Hondo Ohnaka daraufhin den Kontakt mit Kanzler Palpatine aufnahm und ihm anbot, Graf Dooku gegen eine Gewürz-Lieferung im Wert von einer Million Credits der Republik auszuliefern, fiel Anakin und Obi-Wan der Auftrag zu, als Vorboten nach Florrum zu reisen, um die Gefangennahme Dookus durch die Piraten zu bestätigen. Die beiden Jedi waren gleichermaßen überrascht wie amüsiert darüber, dass sich der Sith-Lord von einer Gruppe gieriger Piraten hatte überlisten und festnehmen lassen. Nachdem sie Ohnakas Aussagen gegenüber dem Kanzler bestätigten und somit die Überbringung des Lösegeldforderung in Gang setzten, nahmen Anakin und Obi-Wan an einem Bankett teil, das die Piraten anlässlich ihres letzten Erfolgs veranstalteten.[20] Da die Piraten die Chance erkannten, nicht nur für Dooku, sondern auch noch für die beiden Jedi ein Lösegeld einzutreiben, nahmen sie Anakin und Obi-Wan gefangen und sperrten sie in dieselbe Gefängniszelle, in der auch Dooku festsaß. Gemeinsam mit dem Sith-Lord unternahmen Anakin und Obi-Wan gleich mehrere Ausbruchsversuche, doch wurden sie immer wieder von den Piraten entdeckt und erneut eingesperrt. Nach dem dritten Versuch verlor Hondo Ohnaka die Geduld und fesselte die beiden Jedi an eine Foltervorrichtung, die elektrische Impulse durch Anakins und Obi-Wans Körper jagte. Als überraschend die Stromzufuhr ausfiel, konnten sich Anakin und Obi-Wan befreien, sich mithilfe der Macht ihrer Lichtschwerter bemächtigen und Hondo Ohnaka überwältigen. Anschließend erreichte Abgeordneter Binks gemeinsam mit einigen Klonkriegern, die während ihres Vorhabens, das Lösegeld abzuliefern, ebenfalls von Piraten überfallen wurden, und sich außerdem für den Stromausfall verantwortlich zeichneten. Da Dooku, der sich aufgrund des Stromausfalls aus seiner Zelle befreien und die Flucht ergreifen konnte, nun nicht mehr zur Verfügung stand, behielten die Jedi die Gewürzlieferung und reisten an Bord der Twilight von Florrum ab.[21]

Kampf an vielen Fronten[Bearbeiten]

Anakin schwebt in Lebensgefahr.

Als Aayla Secura im Orbit von Quell ein Gefecht gegen die Konföderation verlor, kamen ihr Anakin und seine Truppen zur Hilfe. Dabei gelang es ihnen, die Flucht vom Schlachtfeld zu ergreifen, jedoch erlitt Anakin dabei schwere Verletzungen, als er seine Kameraden vor einer herannahenden Feuerwalze schützte. Mit einem bewaffneten Consular-Schiff wollten sie an die Resolute andocken, um Anakin zu versorgen. Allerdings wurde das Schiff von mehreren Droiden-Sternenjägern getroffen, wodurch der Pilot starb und versehentlich den Sprung in den Hyperraum einleitete. Dem Schiff gelang ein Ausweichmanöver, um im Gefecht in eine freie Richtung zu springen, darauf flog es aber auf einen kleinen Stern zu, da die Koordinaten falsch eingegeben wurden. Um eine Kollision zu verhindern, musste das System neu gestartet werden, was auch eine kurzzeitige Unterbrechung von Anakins Notversorgung bedeutete. Das Schiff sprang noch rechtzeitig aus dem Hyperraum und steuerte nun geradewegs den abgelegenen Planeten Maridun an, auf dem sie eine Bruchlandung hinlegten. Dort errichteten sie ein kleines Lager, wo Anakin unter der Betreuung von Captain Rex weiter medizinisch versorgt wurde, während Ahsoka, Aayla, Bly und die anderen Klone nach Bewohnern des Planeten suchten, die ihnen bei Anakins Rettung behilflich sein könnten. Später wurde das Lager von Mastiff-Phalones angegriffen, die Rex nach einer kurzen Rangelei vertreiben konnte.[22] Nach der Entdeckung der einheimischen Lurmen wurde Anakin von deren Heiler namens Wag Too behandelt. Mit dem plötzlichen Auftauchen separatistischer Streitkräfte unter der Führung von Lok Durd traf jenes Szenario ein, vor welchem sich das Oberhaupt des Lurmen-Dorfes, Tee Watt Kaa, gefürchtet hatte, nämlich eine Verwicklung in die Klonkriege. Die kleine Gruppe republikanischer Soldaten zerstörte eine separatistische Sonde und spionierten die eilig errichtete Anlage der Droiden aus. Dabei stellte sich heraus, dass die Konföderation eine Vernichtungswaffe zu testen plante. Nach ihrer Rückkehr im Dorf bereiten sie alles auf ein bevorstehendes Gefecht vor. Die pazifistisch eingestellten Lurmen hatten kein Verständnis dafür; sie wollten lieber sterben, statt zu kämpfen. Als die Droiden kamen und die Waffe abfeuerten, aktivierten die Republikaner ein Schutzschild, welches das Dorf zunächst schützte. Die Droiden schickten, nachdem die erste Kompanie zerstört wurde, eine zweite und dritte mit Superkampfdroiden. Im weiteren Verlauf des Gefechts gelang es Anakin, die separatistische Frontlinie zu durchbrechen und die Vernichtungswaffe zu zerstören.[23]

Anakin macht gegenüber den Talz seine friedvollen Absichten deutlich.

Nach dem Ausfall des Transpondersignals des militärischen Außenpostens Glid-Station begaben sich Anakin, Obi-Wan, Rex sowie eine Einheit von Klon-Soldaten mit der Senatorin und dem Vorsitzenden des Mondes Pantora nach Orto Plutonia. Es stellte sich heraus, dass die Station überfallen wurde und es keine Überlebenden gab. Die Spuren deuteten darauf hin, dass nicht die Separatisten hinter dem Angriff steckten, sondern die einheimischen Talz, die sich durch die zunehmende militärische Präsenz auf ihrer Heimatwelt provoziert fühlten. Vorsitzender Chi Cho, der zu keinem Kompromiss bereit war, befahl kurzerhand einen Angriff gegen die Einheimischen, der aber aufgrund des vorherrschenden Unwetters verschoben werden musste. Vergeblich versuchten die Jedi und Senatorin Riyo Chuchi im Zuge von Verhandlungen, die aggressive Marschrichtung des Vorsitzenden zu verhindern, doch eine kriegerische Auseinandersetzung konnte nicht vermieden werden. Den Truppen wurde befohlen, Chi Cho in den Krieg zu folgen. Anakin befahl Rex, den Vorsitzenden zu beschützen, aber auch gegenüber den Einheimischen Vorsicht walten zu lassen. Letztendlich konnte doch noch eine friedliche Übereinkunft mit den Talz getroffen werden, nachdem Chi Cho bei einem Angriff ums Leben kam und der politische Rat von Pantora daraufhin die Befehlsgewalt an Senatorin Chuchi übertrug.[24] Ein folgender Einsatz führte Anakin zurück nach Naboo, wo er die Ausbreitung des Blauschattenviruses verhinderte. Dieser ohnehin schon gefährliche Krankheitserreger wurde von dem Forscher Nuvo Vindi in einem geheimen, separatistischen Labor insofern weiterentwickelt, als dass es auch über die Luft übertragbar war.[25] Nachdem der Forscher verhaftet wurde, explodierte im verriegelten Labor eine Virusbombe. Ahsoka, Padmé, Jar-Jar Binks, Rex und weitere Klonkrieger befanden sich noch unten und hinderten die Droiden am Öffnen des Labors, um den Erreger somit zu isolieren. Anakin und Obi-Wan besorgten eine Reeksa-Wurzel vom Planeten Iego. Daraus konnte ein Heilmittel gewonnen werden, womit alle Beteiligten geheilt werden konnten.[26]

Anakin stellt über Hologramm Kontakt mit Mar Tuuk her.

Als die Separatisten den Planeten Ryloth besetzten, mussten Anakin, Ahsoka und die Blaue Staffel die Blockade durchbrechen. Ahsoka, die zum ersten mal das Staffelkommando hatte, verweigerte einen Rückzugsbefehl, als die Separatisten ihre eine Falle stellten. Durch die Befehlsverweigerung verlor Ahsoka fast die komplette Staffel. Außerdem wurde die Redeemer zerstört und die Defender stark beschädigt. Das Kommandoschiff, die Resolute, war dagegen noch relativ gut erhalten. Ahsoka war sehr niedergeschlagen und das machte auch Anakin Sorgen – er überließ Ahsoka das gesamte Kommando und jegliche Planung. Anschließend wurde ein neuer Angriffsplan erdacht, der nur auf wenig Zustimmung traf, doch Admiral Yularen, der verletzt war und nun wieder auf die Brücke zurückkehrte, sah ebenfalls, dass dies die einzige Möglichkeit war. Anakin stellte Kontakt mit dem separatistischen Kommandanten Mar Tuuk an Bord von dessen Kommandoschiff her, gab sich kooperativ und überließ ihm die Defender mit all der Besatzung, die natürlich gar nicht mehr an Bord war. Als die Droiden mit einem Scanner den Schwindel aufdeckten, war es schon zu spät. Anakin und R2-D2 flogen in einer Rettungskapsel vom Schiff weg, während die Defender ungebremst auf das separatistische Kommandoschiff zusteuerte und mit diesem kollidierte. Nachdem das Kommandoschiff unbrauchbar war, erledigte Ahsoka mit einer weiteren Staffel den Rest.[27] Während einer von Mace Windu geführten Bodenoffensive erledigten Anakin, Ahsoka mit ihren Jägern die Hyänen-Bomber der Separatisten, die im Begriff waren, die Hauptstadt Lessu zu zerstören.[28]

Bedrohung durch Cad Bane[Bearbeiten]

Während einer Schlacht auf dem Planeten Felucia sahen sich Anakin und Obi-Wan aufgrund der dort vorherrschenden Übermacht an Kampfdroiden gezwungen, ihre Stellung aufzugeben und die Evakuierung anzuordnen. Ahsoka, die an einer anderen Frontlinie auf dem Planeten kämpfte, hatte die Droiden jedoch unter Kontrolle und weigerte sich zunächst, ebenfalls die Flucht zu ergreifen. Von ihrem schnellen Erfolg geblendet, bemerkte sie nicht, dass sich die Droiden zu einem Sammelpunkt zurückzogen. Als nach ihre Flucht, die sie widerstrebend akzeptierte, ihre Einsatzgruppe in einem brutalen und schnellen Manöver zerstört wurde, sah sie ihren Fehler ein. Der Jedi-Rat beschloss, sie eine Zeit lang vom Schlachtfeld fernzuhalten und für den Wachdienst in der Jedi-Bibliothek abzuberufen. Kurz darauf unternahm der Kopfgeldjäger Cad Bane einen Einbruch in den Jedi-Tempel, um im Auftrag des Sith-Lords Darth Sidious ein Jedi-Holocron zu stehlen. Anakin und Obi-Wan folgten ihm quer durch die Lüftungsschächte, doch konnten sie den Diebstahl des Holocrons und Banes anschließende Flucht aus dem Tempel nicht verhindern. Durch Ahsoka gelang lediglich die Gefangennahme von Banes Komplizen, die Formwandlerin Cato Parasitti, die den Jedi verriet, dass Bolla Ropal, das nächste Ziel des Kopfgeldjägers darstellte.[29] Bane nahm Ropal gefangen und erbeutete von ihm den Kyber-Speicherkristall.

Anakin nimmt Cad Bane gefangen.

Anakin und Obi-Wan machten sich mit ihrer Flotte daran, den Fluchtweg des Kopfgeldjägers, der mittlerweile militärische Unterstützung von der Konföderation erhielt, abzuschneiden. Da keine Enterschiffe zur Verfügung standen, griff Anakin auf eine unkonventionelle Methode zurück, indem er AT-TE-Kampfläufer einsetzte. Auf diese Weise gelang es ihm, Ahsoka und den Soldaten von Captain Rex, Banes Schiff zu infiltrieren. Im Verlauf der Mission wurde Ahsoka von dem Kopfgeldjäger überlistet und gefangen genommen, weswegen sich Anakin gezwungen sah, auf Banes Forderung, das Holocron zu öffnen, einzugehen, um das Leben seiner Padawan zu retten. Bane, dem abermals die Flucht gelang, konnte nun das Holocron mit dem Speicherkristall verbinden.[30] Damit war Darth Sidious in der Lage, die Daten des Holocrons auszuwerten und machtsensitive Kinder in der Galaxis ausfindig zu machen. Bane entführte die Kinder Zinn Toa und Wee Dunn, ehe er auf Naboo bei dem Versuch, das Gungan-Baby Roo-Roo Page zu kidnappen, von Anakin und Ahsoka gestellt und gefangen genommen werden konnte. Während Obi-Wan und Mace Windu den Kopfgeldjäger dazu zwangen, sie zum Holocron zu führen, suchten Anakin und Ahsoka in Banes Schiff nach Hinweisen, um die entführten Kinder zu lokalisieren. Eine Spur führte die beiden Jedi nach Mustafar, wo sie die Kinder aus einem in sich zusammenfallenden Außenposten befreiten und in Sicherheit brachten. Zwar konnten die Kinder gerettet und auch das Holocron von Obi-Wan und Mace zurückerobert werden, doch war ihnen Cad Bane ein weiteres Mal entwischt.[31]

Bei einer anderen Mission reiste Anakin gemeinsam mit Ahsoka und Obi-Wan in den Orbit von Felucia, um eine dort gelegene Medi-Station aufzusuchen, deren Kontakt zur Republik abgebrochen war. Statt der vermissten Krankenstation stießen sie auf angreifende Vulture-Droiden-Sternenjäger, die von einer Einsatzstation der Konföderation stammten. Während des Feuergefechts wurde das Shuttle der Jedi schwer beschädigt, sodass dieses auf Felucia abstürzte, wobei sich Anakin und seine Begleiter rechtzeitig mithilfe der Schleudersitze retten konnten. Auf der Suche nach einem republikanischem Außenposten, marschierten die drei Jedi zu einer nahe gelegenen Siedlung, wo sie auf eine kleine Farmergemeinschaft unter der Führung von Casiss trafen. Wie sich herausstellte, wurden die felucianischen Pilzfarmer von der Piratenbande Hondo Ohnakas um ihre wertvolle Nysillin-Ernte erpresst, die ihre Existenzgrundlage darstellte. In ihrer Not hatten die Farmer bereits einer Kopfgeldjägerbande unter der Führung von Sugi engagiert, um die Bedrohung durch die Piraten abzuwenden, doch mit dem Eintreffen der Jedi hofften sie auch auf deren Unterstützung. Obi-Wan lehnte dies ab, da er schnellstmöglich den Kontakt zur Republik herstellen wollte, um das Schicksal der Krankenstation zu überbringen. Allerdings sprachen sich Anakin und Ahsoka dafür aus, den hilflosen Farmern zu helfen. Unter der Anweisung Anakins bekamen Casiss und seine Leute aufgezeigt, wie sie sich im Ernstfall selbst verteidigen konnten. Bald darauf eröffneten Ohnaka und seine Männer den Angriff, der mit vereinten Kräften von Farmern, Kopfgeldjägern und Jedi zurückgeschlagen wurde. Sugi erklärte sich daraufhin bereit, die schiffbrüchigen Jedi bis zum nächstgelegenen Außenposten mitzunehmen.[32]

Entdeckung des Zillo-Biests[Bearbeiten]

Anakin fliegt mit seinem Sternenjäger auf das Zillo-Biest zu.

Um ein Abkommen mit den Dugs zu treffen, das die Nutzung wichtiger Treibstoffreserven regelte, sah sich die Republik gezwungen, die konföderierten Streitkräfte auf dem Planeten Malastare zurückzuschlagen. Nach einem langen und erbitterten Schlachtverlauf erhielten Anakin Skywalker und Mace Windu, die den Einsatz leiteten, von Kanzler Palpatine die Erlaubnis eine neue Kriegswaffe, die Elektro-Protonenbombe, einzusetzen. Mit ihr war es möglich, eine auf dem Vormarsch befindliche Droidenarmee vollständig auszulöschen, während sämtliche Lebensformen von dem elektromagnetischem Störfeld der Bombe unbehelligt blieben. Allerdings hatten die republikanischen Streitkräfte mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen, da sich an der Abwurfstelle der Protonenbombe ein gewaltiger Krater bildete, der sämtliche Klonkrieger und Kampfmaschinen in die Tiefe riss. Während Anakin das Abkommen mit dem Dug Nakha Urus aushandeln sollte, stieg Mace Windu den Krater hinab, um nach überlebenden Soldaten zu suchen. Dabei stieß der Jedi-Meister auf ein riesiges Ungeheuer, ein so genanntes Zillo-Biest, das viele Jahre im Untergrund lebte und sich durch die Störungen von Außen provoziert fühlte. Zwar kam Anakin zu Hilfe, doch konnte auch er nichts ausrichten, da das Geschöpf eine extrem widerstandsfähige Schuppenschicht besaß, die selbst Angriffen eines Lichtschwerts trotzte. Wie sich im Gespräch mit Urus herausstellte, handelte es sich bei dem Zillo-Biest um eine Exemplar einer längst als ausgestorben geglaubten Art. Im Gegensatz zu den Jedi, die sich für das Geschöpf einsetzten, forderten die Dugs die sofortige Tötung des Tieres – andernfalls sähen sie sich gezwungen, das geplante Abkommen für ein Bündnis mit der Republik auszuschlagen. Mit der Erlaubnis von Kanzler Palpatine machten sich die Jedi daran, das Zill-Biest zu betäuben, um es anschließend auf einer abgelegenen Welt im Äußeren Rand auszusetzen, wo es friedlich weiterleben konnte. Gegenüber den Dugs musste es allerdings so aussehen, als sei das Ungeheuer getötet worden, was auf Anraten von Anakin mithilfe von republikanischen Betäubungspanzern bewerkstelligt wurde. Mit ihnen konnte das Zillo-Biest außer Gefecht gesetzt werden, woraufhin sich Urus bereit erklärte, das Abkommen mit der Republik zu unterzeichnen.[33]

Entgegen dem Vorhaben von Mace Windu, das Zillo-Biest auf einer abgelegenen Randwelt auszusetzen, entschied sich Kanzler Palpatine, das Ungeheuer nach Coruscant überführen zu lassen, wo es unter der Leitung von Wissenschaftlerin Sionver Boll eingehend untersucht werden sollte – in der Hoffnung, nach dem Vorbild der Schuppenschicht eine Kampfrüstung für die republikanische Armee entwickeln zu lassen.[33] Während der folgenden Untersuchungen auf Coruscant kam es jedoch zu unvorhergesehenen Komplikationen, als sich das Ungeheuer, das auf Palpatines Anweisung der Einfachheit halber doch noch getötet werden sollte, von seinen Fesseln löste und aus dem Forschungszentrum ausbrach. Anschließend bahnte sich das Zillo-Biest einen Weg in Richtung des Senatsbezirks und zog dabei einer Spur der Verwüstung hinter sich her. Über einen geheimen Fluchtweg konnten Anakin, Padmé und Palpatine, die sich zu dieser Zeit in der Gegend aufhielten, mit einem Raumschiff die Flucht antreten, wurden dabei jedoch von dem aufgebrachten Biest abgefangen und ergriffen. Es war Anakin, der mithilfe einer improvisierten Notlösung dafür sorgte, dass sie sich aus den Klauen des Ungeheuers befreien konnten. Er schnitt das Schiff mit seinem Lichtschwert in zwei Teile, woraufhin Obi-Wan Kenobi und Mace Windu das Rumpfteil mit dem Kanzler an Bord mit der Macht auffingen. Unterstützt wurden sie dabei auch von Meister Yoda und Aayla Secura, die für die nötige Ablenkung des Zillo-Biests sorgten. Als sie wieder festen Boden unter ihren Füßen hatten, rannten Anakin und die anderen die Straße entlang, während das Biest aus der Luft mit mehreren Salven Giftgasbomben angegriffen wurde. Um nicht selbst von dem tödlichen Gift erwischt zu werden, erschufen Anakin und die anderen Jedi eine Machtbarriere, die auch Padmé und den Kanzler schützte. Das Zillo-Biest konnte den Angriffen aus der Luft nicht lange standhalten, da das Gift rasch seine Wirkung entfaltete und das einzigartige Geschöpf tötete. Anakin bedauerte, dass es für die Fehler der Republik bezahlen musste.[34]

Nach weiteren Missionen nutzte Anakin die Gelegenheit, um seine Frau Padmé auf Coruscant zu besuchen. Die gemeinsame Zeit war jedoch nur von kurzer Dauer, da bereits der nächste Auftrag auf Anakin wartete. Der Jedi-Rat verdächtigte Senator Rush Clovis in die Verwicklung eines Separatistenkomplotts, weswegen Mace Windu vorschlug, ihn von jemandem ausspionieren zu lassen. Der Jedi-Meister dachte hierbei an Padmé Amidala, da sie einst in enger Beziehung zu Senator Clovis stand und ihn daher aushorchen konnte, ohne Verdacht zu schöpfen. Anakin war gegen die Einbeziehung Padmés, was diese nicht daran hinderte, den Auftrag dennoch anzunehmen. Während eines gemeinsamen Dinners fand Padmé schnell heraus, dass Clovis nach Cato Neimoidia aufzubrechen plante, um dort im Namen des Bankenverbands Geld von den Neimoidianern der Handelsföderation einzutreiben. Padmé begleitete Clovis auf diese Reise, ebenso wie Anakin, der aus Sicherheitsgründen als Pilot getarnt mitreiste. In Wirklichkeit ging es Clovis darum, mit dem Neimoidianer Lott Dod die Vertragsbedingungen für eine Investition in eine Droidenfabrik der Konföderation auszuhandeln. Um seine Verhandlungsposition zu verbessern, entschloss sich Dod dazu, Padmé zu vergiften und Clovis mit dem Gegengift zu erpressen. Der Senator sorgte sich mehr um das Leben von Padmé, weswegen er Dod mit einem Blaster bedrohte und somit an das Gegengift gelangte. Padmé und Anakin, die zuvor Beweise für Clovis’ Verwicklung sichergestellt hatten, reisten ohne den Senator zurück nach Coruscant.[35]

Zweite Schlacht von Geonosis[Bearbeiten]

Anakin auf Geonosis

Mit den von Senatorin Amidala erbeuteten Plänen war es möglich, eine Waffenfabrik auf Geonosis ausfindig zu machen. Die Republik stellte eine Flotte zusammen, Anakin eingeschlossen, und begab sich nach Geonosis. Bei der Landung wurden einige Landungsschiffe zerstört. Im massiven Beschuss von Geonosianern und Separatisten gelang Skywalkers Schiff, mit Ahsoka, Rex und einigen Klonkriegern an Bord, eine Bruchlandung. Während der Bodenschlacht kämpften sich die Angreifer bis zu einer großen Mauer durch. Anakins Truppen waren deutlich im Nachteil, weil an der Mauer Geschütze und auf der Mauer Kampfdroiden waren. Der Beschuss von oben konnte kaum Deckung bieten. Anakin und Ahsoka bestiegen die Mauer, auf welcher sie einige Droiden erledigten, und deponierten Sprengstoff. Durch einen Sprung von der Mauer konnten sie der Explosion entkommen. Unten mussten sie direkt sich per Anheben von herunterfallenden Gesteinsbrocken mit der Macht retten. [36]

Einige Zeit später startete die Republik einen Angriff auf die Waffenfabrik. Anakins Aufgabe in der Schlacht war es, den Frontangriff zusammen mit zahlreichen Klonen und Luminara Unduli zu bestehen, während Ahsoka Tano mit Barriss Offee durch ein unterirdisches Tunnelnetz bis zum Hauptreaktor vordrangen und dort Bomben platzierten, um die Fabrik zu zerstören. Die beiden Padawane hatten allerdings einige Probleme mit Super-Panzern und entschlossen sich im Verlaufe des Kampfes zum Selbstmord. Unter Trümmern begraben überlebten sie jedoch, während die Fabrik zerstört wurde. Luminara ging vom Schlimmsten aus und wollte sie zurücklassen. Anakin allerdings protestierte und beeilte sich, sie zu finden. Ahsoka gelang ein kurzzeitiges provisorisches Notsignal, das er empfing. Da keine Zeit war, ein Bergungsschiff zu bestellen, hob er die Gesteinsbrocken mit der Macht an, sodass die beiden Padawane gerettet werden konnten.[37] Anschließend wurde der Planet nach Poggle abgesucht. Spuren führten Luminara zu einem Tempel, unter welchen sie ein Geonosianerversteck von untoten Geonosianern, die von ihren parasitären Gehirnsymbionten am Leben gehalten wurden, fand. Sie holte Verstärkung, zu welcher Anakin gehören sollte. Während er mit Kenobi und anderen Truppen unterwegs war, wurde Unduli gefangen genommen und zu einer Königin gebracht. Der Suchtrupp fand nach einiger Zeit zur Königin und bereitete nach scheiternden Verhandlungen ein Fluchtmanöver vor, welches trotz einiger Schwierigkeiten auch gelang. Da sie zu tief unter der Erde waren und die Kommunikation gestört war, konnten sie keine weitere Verstärkung anfordern. Obi-Wan wollte einen der Parasiten zur Untersuchung mitnehmen, den Anakin aber zertrampelte.[38]

Nach seiner Gefangennahme wurde Poggle in einen Transporter verladen, während Jedi-Meister Ki-Adi-Mundi berichtete, dass Mace Windu, der bei Dantooine kämpfte, Hilfsgüter brauche. Anakin schlug daher vor, die beiden Padawane Barriss Offee und Ahsoka Tano auf diese Mission zu schicken, während er selbst Poggles Auslieferung überwachte. An Bord des Schiffes begann er ebenfalls mit dem Verhör des Geonosianers; da jedoch die beiden Padawane in der Zwischenzeit keinen Kontakt mit ihrem Schiff aufnahmen, begann er, Besorgnis zu äußern. Als Ahsoka Anakin kontaktierte, erklärte sie, dass ihr Schiff mit Gehirnwürmern infiziert war. Nach dem Gespräch ging Anakin daher abermals zur Zelle Poggles, um durch ein erneutes Verhör zu erfahren, wie jene Gehirnwürmer getötet werden konnten. Dabei schreckte der Jedi auch nicht davor zurück, ihn mithilfe der Macht zu würgen. Dadurch erfuhr Anakin von dem Geonosianer, dass die Würmer bei Kälte abstarben, was er an Ahsoka weiterleitete. Da die Padawan in der Lage war, die Systeme des Schiffes zu sabotieren, konnte sie die Bedrohung durch die Gehirnwürmer abwehren, woraufhin Anakin nach seiner Ankunft im Medcenter seine Padawan für ihre Taten lobte.[39]

Bedrohung durch Terroristen und Attentäter[Bearbeiten]

Anakin und Adi Gallia während ihrer Mission zur Rettung von Eeth Koth.

Obwohl der Jagd nach Grievous hohe Priorität eingeräumt war und große Anstrengungen diesbezüglich unternommen wurden, war dieses Unterfangen stets von Fehl- und Rückschlägen geprägt, da sich der Droidengeneral stets dem Zugriff der Jedi entziehen und entwischen konnte. Die Gefährlichkeit, die von Grievous ausging, wurde den Jedi wieder vor Augen geführt, als es ihm gelang, Jedi-Meister und Ratsmitglied Eeth Koth während einer Mission im Äußeren Rand gefangen zu nehmen. Mit hämischer Freude teilte Grievous über eine Hologramm-Übertragung den Jedi im Tempel auf Coruscant mit, dass er Eeth Koth foltern werde. Daraufhin erklärten sich neben Anakin auch noch Obi-Wan und Adi Gallia bereit, zu einer Mission aufzubrechen, die neben der Rettung Koths auch noch die Gefangennahme des Droidengenerals zum Ziel hatte. Nachdem sie Grievous im Saleucami-System ausfindig gemacht hatten, infiltrierten Anakin und Adi Gallia das separatistische Kampfschiff, in dem Eeth Koth gefangen gehalten wurde, während Obi-Wan einen Lichtschwerkampf gegen Grievous führte, um ihn abzulenken. Zwar hatte Grievous mit einer Rettungsaktion gerechnet und den entführten Jedi-Meister zusätzlich von einigen Kommandodroiden beschützen lassen, doch konnten diese Anakin und Adi nicht aufhalten, sodass Eeth Koth befreit werden konnten. Anschließend half Anakin dem geschwächten Jedi-Meister zum Shuttle, während sich Adi, Obi-Wan und einige Klontruppen um Grievous kümmerten. Zu Anakins Missfallen konnte der Droidengeneral erneut entkommen und sich mithilfe eines Landungsschiffes, das während seiner Flucht beschädigt wurde, auf Saleucami absetzen.[40] Auch Obi-Wans folgender Versuch, ihn auf dem Planeten gefangen zu nehmen, scheiterte.[41]

Neben der Jagd nach Grievous mussten sich Anakin und seine Padawan Ahsoka auch mit zahlreichen anderen Aufgaben beschäftigen, um die Sicherheit der Republik zu gewährleisten. Zu einer Bedrohung entwickelten sich auch Söldner, die sich mit der Konföderation verbündeten und sie mit Waffen vom Schwarzmarkt belieferten. Aus diesem Grund begaben sich Anakin und Ahsoka in die kriminelle Unterwelt von Coruscant, wo sie nach Geheimdienstinformationen den Waffenhändler Car Affa vorfinden sollten. Für die beiden Jedi stellte es kein Problem dar, den Weequay in einer Cantina aufzuspüren und festzunehmen.[42] Als wesentlich fordernder erwies sich dagegen eine Mission, um ein sicheres Geleit von Herzogin Satine Kryze auf ihrer Reise von Mandalore nach Coruscant zum Galaktischen Senat zu gewährleisten. Während der Reise an Bord der Coronet, dem persönlichen Raumschiff der Herzogin, wurden die Passagiere von Killersonden und kleineren Mini-Sonden angegriffen. Anakin fand heraus, dass die Droiden von einem der an Bord befindlichen Senatoren in das Schiff geschmuggelt wurden, woraufhin es Obi-Wan gelang, Tal Merrik des Verrats zu überführen. Merrik arbeitete heimlich mit der Terroristengruppe Death Watch zusammen, die wiederum mit der Konföderation kollaborierte. Aufgrund der pazifistischen Haltung von Herzogin Satine, die die Death Watch als einen Bruch in der kriegerischen Tradition der Mandalorianer betrachtete, wollte die Terroristengruppe deren Sturz herbeiführen. Der verräterische Senator nahm die Herzogin als Geisel, in der Absicht, mit ihr die Coronet zu verlassen. Darüber hinaus drohte er damit, mittels einer Fernbedienung eine versteckte Bombe zu zünden. Während Obi-Wan einen Weg suchte, die Herzogin zu befreien, kämpften Anakin und seinen Klontruppen gegen Kampfdroiden, die von den Separatisten zur Unterstützung der Death Watch geschickt wurden und die die Coronet zu entern drohten. Nachdem Anakin die Eindringlinge zurückgeschlagen hatte, tötete er Merrik aus dem Hinterhalt. Damit kam der junge Jedi Obi-Wan und Satine zuvor, die nach einer friedlichen Lösung suchten und davor zurückschreckten, den Senator zu töten. Der Rest der Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle.[43]

Für Anakin war es eine willkommene Abwechslung vom Kriegsgeschehen, als er erfuhr, dass er gemeinsam mit Mace Windu an Bord der Endurance die Klonjugendbrigade empfangen sollte, um diese auf die raue Realität außerhalb ihres theoretischen Studiums vorzubereiten. Zu diesem Zeitpunkt ahnten die beiden Jedi nicht, dass sich unter den jungen Kadetten auch Boba Fett befand, der sich an Mace für den Tod seines Vaters Jango Fett rächen wollte. Nachdem ein im Quartier des Jedi-Meisters angebrachter Sprengsatz einen Klonkrieger tötete, war klar, dass dieser Anschlag eigentlich auf Mace Windu abzielte, woraufhin die Besatzung unter der Leitung von Admiral Kilian sowie die Jedi sämtliche Sicherheitsvorkehrungen trafen, um den Attentäter ausfindig zu machen. Als auch noch der Hauptreaktor sabotiert wurde und die Endurance auf den nahe gelegenen Planeten Vanqor abzustürzen drohte, wurde eine Evakuierung angeordnet, in dessen Zuge die Klonkadetten und Boba Fett das Schiff über eine Rettungskapsel verließen. Anakin und Mace waren mehr damit beschäftigt, die chaotische Lage an Bord des Schiffes zu kontrollieren und die Sicherheit der Kadetten zu gewährleisten, als dass sie nach dem Attentäter suchen konnten, wodurch dieser entkam.[44] Nachdem die Endurance auf Vanqor abgestürzt war, stiegen Anakin und Mace auf der Suche nach Überlebenden in das brennende Wrack, um unter anderem auch den vermissten Admiral Kilian und Kommandant Ponds zu finden. Allerdings fanden die Jedi heraus, dass sämtliche Klonkrieger, die sich zum Zeitpunkt des Absturzes noch auf dem Schiff befanden, erschossen wurden, während von den vermissten Offizieren jede Spur fehlte. Anakin entdeckte einen mandalorianischen Helm, der sich als eine weitere Falle Boba Fetts entpuppte. Der Jedi löste einen darin befindlichen Sprengsatz aus und obwohl er und Mace die folgende Explosion überlebten, wurden sie von Trümmern verschüttet und waren ohne Aussicht auf Rettung in dem Schiffswrack gefangen. Es war dem couragierten Einsatz von R2-D2 zu verdanken, dass Anakin und Mace aus dem instabilen Wrack geborgen werden konnten. Der Droide hatte sich alleine gegen einen Gundark und die Kopfgeldjägerbande um Boba Fett zur Wehr gesetzt, um nach Coruscant zum Jedi-Tempel zu reisen und Hilfe anzufordern, wodurch er einmal mehr bewiesen hatte, dass sich Anakin auf ihn verlassen konnte.[45]

Gleichgewicht auf Mortis[Bearbeiten]

Das Auftauchen einer rätselhaften Botschaft, die mit einem über 2.000 Jahre alten und inzwischen nicht mehr verwendeten Jedi-Notfallcode versehen war, veranlasste den Jedi-Rat dazu, Anakin, Obi-Wan und Ahsoka in das weit entfernte Chrelytiumn-System zu entsenden, um den Ursprung dieser Botschaft zu ermitteln. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine Falle der Konföderation handelte, reisten die Jedi in Begleitung eines schwer bewaffneten Sternenzerstörers. Nachdem Anakin und seine Begleiter an Bord eines Shuttles ihren Bestimmungsort erreichten, trafen sie zu ihrer Verwunderung nicht auf den Sternenzerstörer, obwohl dieser sich nach Aussagen von Rex in der Nähe befand. Kurz darauf brach der Kontakt zu Rex ab und das Shuttle mit den Jedi an Bord wurde von einem gewaltigen Monolithen eingesogen. Nach ihrem Erwachen befanden sich Anakin, Obi-Wan und Ahsoka auf dem Planeten Mortis, wo sie auf eine Frau trafen, die lediglich als Tochter bekannt war, und die der Gruppe erzählte, dass ihr Vater sie sehen wolle. Im Gespräch mit dem Vater ging dieser auf Anakins Rolle als Auserwählter ein und bat ihn, an einer Prüfung teilzunehmen, um herauszufinden, wer er wirklich war und welches Schicksal ihn erwartete. Vor dem Test, der am nächsten Tag stattfinden sollte, bezog Anakin ein Quartier, wo er am Abend auf eine Kreatur stieß, die die Gestalt seiner verstorbenen Mutter angenommen hatte. Sie erzählte dem jungen Jedi, dass seine Bestimmung über die eines Jedi hinausginge und er sich von seinen Schmerzen – also sowohl den Schuldgefühlen zum Tod seiner Mutter als auch seiner Beziehung zu Padmé Amidala – befreien müsse. In der Prüfung stellte der Vater Anakin vor die Wahl, entweder Obi-Wan oder Ahsoka zu befreien, die sich in den Fängen seiner Tochter und seines Sohnes befanden. Wie der Vater erklärte, konnte er nur einer der beiden das Leben retten, doch Anakin weigerte sich, einen Kompromiss einzugehen und lehnte die Prüfung ab. Als der Vater dies nicht duldete und Anakin eine Entscheidung abringen wollte, entfaltete dieser sein gewaltiges Machtpotenzial, um sowohl Obi-Wan als auch Ahsoka zu retten. Erstaunt darüber, dass Anakin stark genug war, seine beiden Kinder zu zähmen, bot der Vater ihm an, seine Nachfolge als Wächter der Macht auf Mortis anzutreten. Der Vater war ein alter Mann und aufgrund seiner schwindenden Kraft dringend auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten, der die ungestüme Natur seiner beiden Kinder bändigen und damit die Macht auf Mortis im Gleichgewicht halten konnte. Seine Tochter repräsentierte dabei die Seite des Lichts, während sein Sohn es immer stärker auf die Dunkle Seite zog. Anakin lehnte die Aufgabe jedoch ab und trat gemeinsam mit Obi-Wan und Ahsoka die Heimreise an.[46]

Anakin kämpft gegen Ahsoka, die unter dem Einfluss eines Banns steht.

Noch bevor sie die Atmosphäre des Planeten verlassen konnten, wurde Ahsoka von dem Sohn entführt, der sich unbemerkt in das Shuttle der Jedi geschlichen hatte. Anakin nahm unverzüglich die Verfolgung des Machtnutzers auf, verlor aber nach einer wilden Verfolgungsjagd den Anschluss und musste eine Bruchlandung hinlegen. Während Obi-Wan zum Vater ging, um von ihm einen Rat in dieser Angelegenheit einzuholen, setzte Anakin die Suche nach seiner Schülerin zu Fuß fort, wobei er einen nahe gelegenen Turm aufsuchte, der dem Sohn als Zuflucht diente. Dort traf er auf Ahsoka, die durch ein Gift dem Einfluss des Sohnes unterstand und der Dunklen Seite verfallen war. Sie forderte Anakin zu einem Lichtschwerkampf heraus. Zwar zog Anakin ebenfalls seine Waffe, doch setzte er diese lediglich zur Verteidigung ein, während er vergeblich versuchte, das Togruta-Mädchen vom Einfluss des Sohnes zu befreien. Nach einer Weile kehrte Obi-Wan zurück, der in der Zwischenzeit in den Besitz des Dolches von Mortis gelangt war, der als einzige Waffe die Kraft besaß, den Sohn zu töten. Ahsoka gelang es, den Dolch an sich zu nehmen, um ihn anschließend dem Sohn auszuhändigen, woraufhin die Padawan von dem Sohn fallengelassen wurde. Der Sohn gierte nach dem Tod seines Vaters, um sich von dessen Weisungen lösen und seine dunkle Macht uneingeschränkt entfalten zu können. Während der Sohn den Dolch gegen seinen Vater richtete, warf sich die Tochter dazwischen und erlag daraufhin ihren Verletzungen. Mit ihrer schwindenden Lebenskraft konnte Ahsoka wieder erweckt und gleichzeitig von ihrem Bann befreit werden. Nun, da die Tochter tot war, war das Gleichgewicht von Mortis gestört und die Dunkle Seite gewann an Stärke. Anakin erklärte sich bereit, den Sohn aufzuhalten, doch der Vater forderte die Jedi auf, mit ihrem Shuttle unverzüglich den Planeten zu verlassen, ehe der Sohn dies tun und noch größeren Schaden anrichten konnte.[47]

Anakin konnte nicht tatenlos abreisen und das herbeigeführte Ungleichgewicht auf Mortis bestehen lassen. Auf der Suche nach einem Weg, den Sohn unschädlich zu machen, begab er sich nach einem Gespräch mit dem Vater und nach einer Begegnung des Machtgeistes von Qui-Gon Jinn zur Quelle der Dunklen Seite. Dort traf er auf den Sohn, der Anakin Visionen seiner Zukunft zeigte, wodurch er erfuhr, was aus ihm werden würde – einschließlich einer dunklen Vorahnung bezüglich seiner Verwandlung zu Darth Vader. Mit diesem Wissen ließ er sich von dem Sohn überzeugen, sich ihm anzuschließen, um zu verhindern, dass jene Visionen Wirklichkeit würden. Gemeinsam mit dem Sohn versuchte Anakin, von Mortis zu entkommen, wurde dabei aber von Ahsoka aufgehalten, die das Shuttle sabotierte. Nachdem der Vater erkannte, was aus Anakin geworden war, löschte er mithilfe der Macht dessen dunkle Vorahnungen aus seinem Gedächtnis, wodurch er wieder zu seinem wahren Selbst und zu seiner Entschlossenheit, den Sohn zu bekämpfen, zurückfand. Im Tempel des Vaters traten Anakin, Obi-Wan, Ahsoka und der Vater gemeinsam gegen den Sohn an. In diesem Kampf ergriff der Vater den Mortis-Dolch vom Sohn und erstach sich damit selbst. Durch ihre enge Verknüpfung verlor mit schwindender Lebenskraft des Vaters auch der Sohn seine mystische Kraft und wurde verwundbar. Anakin nutzte diese Gelegenheit, um den Sohn hinterrücks mit seinem Lichtschwert zu töten und somit das Gleichgewicht auf Mortis wiederherzustellen. Mit seinen letzten Worten erklärte der Vater, dass Anakin auch das Gleichgewicht der Galaxis wiederherstellen könnte, wenn er seinem bisherigen Pfad treu bliebe. Ein greller Lichtblitz schickte die drei Jedi anschließend in die Bewusstlosigkeit und als sie wieder zu sich kamen, befanden sie sich an Bord ihres Shuttles im Weltraum und wurden von Rex kontaktiert, der sie bereits vermisst hatte.[48]

Befreiungsaktion auf Lola Sayu[Bearbeiten]

Anakin und sein Einsatzteam infiltrieren die Zitadelle.

Bei einer Mission im Äußeren Rand geriet Jedi-Meister Even Piell in die Gefangenschaft der Konföderation und wurde in ein separatistisches Hochsicherheitsgefängnis auf dem Planeten Lola Sayu, genannt Zitadelle, eingeliefert, wo er um sein Wissen über einen geheimen Hyperraumweg, die Nexus-Route, verhört und gefoltert wurde. Um den Jedi-Meister zu retten und die wertvollen Informationen um die Nexus-Route sicherzustellen, wurde ein Einsatzkommando unter der Führung von Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi entsendet, die von einer Grupper Klonkriegern begleitet wurden, darunter auch Cody und Rex. Die strengen Sicherheitsvorkehrungen, die um und in der Zitadelle galten, bewog Anakin einmal mehr, eine unkonventionelle Maßnahme zu ergreifen. Seine Idee war, sich selbst in Karbonit einzufrieren, um die Bioscanner der Separatisten zu überlisten und unbemerkt in das Hoheitsgebiet der Konföderation vordringen zu können. Da er um die Gefährlichkeit dieser Mission wusste, verzichtete Anakin darauf, seine Padawan mitzunehmen. Ahsoka widersetzte sich dieser Anweisung und reiste dennoch mit, indem sie sich ebenfalls in Karbonit einfrieren und sich an Bord des Eskortshuttles schmuggeln ließ. Erst nachdem die Einsatzgruppe erfolgreich auf Lola Sayu gelandet war und wieder aus dem Karbonit befreit wurde, bemerkte Anakin den Ungehorsam seiner Schülerin, doch trotz seines Ärgers darüber blieb ihm nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren. Wie sich herausstellte, erwies sich Ahsoka als fähig genug, um bei der Infiltrierung der Zitadelle ihren Beitrag zu leisten. Zwar lösten sie durch die Detonation einer Elektro-Mine den Alarm aus, doch gelang es dem Einsatzteam, sämtlichen Gefahren zu trotzen und die Gefängniszelle von Meister Piell zu erreichen und ihn zu befreien. Von ihm erfuhren Anakin und die anderen, dass er nur eine Hälfte der Informationen über die Nexus-Route besaß. Die andere Hälfte hatte Captain Wilhuff Tarkin, der gemeinsam mit anderen Besatzungsmitgliedern ebenfalls in der Zitadelle festgehalten wurde. Aus diesem Grund änderten die Jedi kurzfristig ihre Pläne, um auch den gefangenen Offizier zu befreien. Nachdem dies erledigt war, teilten sich das Einsatzkommando in zwei Gruppen auf, um den Separatisten die Verfolgung zu erschweren.[49] Über einen Festungstunnel versuchte das Team von Anakin und Ahsoka, dem auch Captain Tarkin angehörte, einen zuvor vereinbarten Treffpunkt zu erreichen, wo sie von Obi-Wan und Even Piell mit dem Eskortshuttle abgeholt werden sollten. Allerdings geriet die Gruppe von Obi-Wan in Schwierigkeiten, was Anakin dazu veranlasste auf einen Ausweichplan zurückzugreifen und sich selbst zum Shuttle vorzukämpfen. Dort angekommen, stießen die beiden Gruppen wieder aufeinander, doch wurde das Shuttle, das ihre einzige Fluchtmöglichkeit darstellte, während eines Feuergefechts zerstört.[50]

Nach Rücksprache mit den Jedi auf Coruscant erhielten Anakin, Obi-Wan und die anderen die Anweisung, zu einer Insel aufzubrechen, wo sie von Meister Plo Koon abgeholt werden würden. Auf dem Weg dorthin wurde die Gruppe permanent von Droideneinheiten unter der Leitung von Osi Sobeck, dem Gefängniskommandanten der Zitadelle angegriffen. Außerdem hetzte Sobeck Anoobas auf die Flüchtlinge, damit die Droideneinheiten deren Spur nicht verloren. Während Anakin und Obi-Wan die Tiere frontal angriffen, um sie abzulenken, marschierten Meister Piell, Ahsoka, Captain Tarkin und die anderen weiter, um sie aus dem Hinterhalt angreifen zu können. Allerdings sah sich die Gruppe von Piell einem weiteren Angriff durch Droiden ausgesetzt, in dessen Verlauf der Jedi-Meister von einem Anooba erwischt und tödlich verwundet wurde. Ehe Even Piell seinen Verletzungen erlag konnte er seinen Teil des Wissens um die Nexus-Route Ahsoka mitteilen. Aufgrund des geringen Zeitfensters, der den Jedi zum Erreichen des Sammelpunktes zur Verfügung stand, konnten sie nur einen kurzen Moment ihrem gefallenen Ordenbruder gedenken. Jedi-Meister Saesee Tiin gelang es in der Zwischenzeit, einen Luftangriff gegen die Blockade im Orbit von Lola Sayu zu beginnen und eine Schneise zu schlagen, die Plo Koon erlaubte, mit einem Kanonenboot auf den Planeten niederzugehen und die Überlebenden zu bergen. Nach ihrer Rückkehr auf Coruscant verkündete Tarkin, dass er sein Wissen um die Nexus-Route ausschließen mit dem Kanzler teile, wodurch es den Jedi vorerst verwehrt blieb, ihren daraus entstehenden Vorteil auszuspielen.[51]

Ein nächster Einsatz führte Anakin erneut in den Äußeren Rand, wo er gemeinsam mit seiner Schülerin Ahsoka Tano und Meister Plo Koon einen militärischen Vorstoß in einem von den Separatisten kontrolliertem Gebiet auf dem Planeten Felucia ausführen sollte. General Grievous, der bereits mit einem Angriff der Jedi rechnete, entsandte zur Absicherung zusätzliche Droideneinheiten nach Felucia. Um die gegnerische Verteidigung durchbrechen zu können, teilten sich die Jedi in drei Gruppen auf, wobei Anakin die Aufgabe zuteil wurde, einen Frontalangriff auf das Haupttor der konföderierten Stellung zu leiten. Die Mission verlief erfolgreich, sodass der Außenposten eingenommen werden konnte. Allerdings fehlte nach Sicherung des Gebietes jede Spur von Ahsoka Tano, die mit ihrer Einheit über die hintere Mauer des Außenpostens angreifen sollte. Nachdem auch über das Komlink kein Kontakt mit der Padawan herzustellen war, ordnete Anakin an, das Gebiet weiträumig abzusuchen. Zusätzlich wurden alle republikanischen Truppen im Äußeren Rand sowie der Geheimdienst über das plötzliche Verschwinden des Togruta-Mädchens informiert. Trotz aller Bemühungen konnte sie nicht gefunden werden, sodass Anakin ohne sie von Felucia abreisen musste.[52] In der folgenden Zeit warf sich Anakin vor, dass er sich nicht genug angestrengt und Ahsoka im Stich gelassen habe. Umso glücklicher war er, als Ahsoka nach einiger Zeit selbständig nach Coruscant zurückkehrte. Es stellte sich heraus, dass Ahsoka auf Felucia von dem trandoshanischen Trophäenjäger Dar gefangen genommen und anschließend als Freiwild auf einer Dschungelwelt wieder ausgesetzt worden war, wo erneut auf sie Jagd gemacht wurde. Sie bedankte sich bei Anakin, mit dessen Ausbildung sie während ihres Abenteuers nicht nur in der Lage war, ihr eigenes Leben zu retten sondern auch das einiger anderer.[53]

Schlacht von Mon Cala[Bearbeiten]

Anakin in Gefangenschaft von Riff Tamson.

Als es auf dem Planeten Mon Cala zu Unruhen kam, erhielt Anakin die Gelegenheit, mit seiner Frau Padmé Amidala zu einer gemeinsamen Mission aufzubrechen. Auslöser der politischen Unruhen war ein Attentat auf König Yos Kolina, woraufhin eine Diskussion darüber entbrannte, wer künftig die Geschicke der Wasserwelt lenken sollte. Zwar stand Prinz Lee-Char als rechtmäßiger Thronfolger bereit, doch sein jugendliches Alter und seine Unerfahrenheit waren Angriffspunkte für die Opposition der Quarren unter der Führung von Nossor Ri. Der separatistische Botschafter Riff Tamson heizte die Stimmung unter den Quarren noch weiter auf, um deren Begehren nach Unabhängigkeit mehr Ausdruck zu verleihen. Senatorin Amidala sollte als Streitschlichterin in dieser Sache vermitteln und bestenfalls die Lage auf Mon Cala stabilisieren und für einen konfliktfreien Machtwechsel sorgen. Anakin begleitete seine Frau in offizieller Mission als persönlicher Leibwächter. Sowohl die Mon Calamari als auch die Quarren ahnten nicht, dass Tamson den König ermordet hatte und in Wirklichkeit mit Graf Dooku zusammenarbeitete, in der Absicht, die Wasserwelt unter den Einfluss der Konföderation zu stellen. Die Lage war bereits so angespannt, dass ein militärischer Angriff durch die Quarren und den separatistischen Streitkräften unausweichlich war. Obwohl eine republikanische Verstärkung unter der Führung von Ahsoka Tano und Jedi-Meister Kit Fisto eintraf, traf sie dieser Angriff völlig unvorbereitet, sodass sich die Truppen von Anakin und Kapitän Gial Ackbar vom Mon-Cala-Militär gezwungen sahen, sich in die Höhlen am Meeresgrund zurückzuziehen.[54] Dort stellten sie sich neu auf, um kurze Zeit später einen Gegenangriff zu starten, bei dem sie von der Republik mit einer Gungan-Armee unter der Führung von Jar Jar Binks und General Tarpals zusätzliche Unterstützung erhielten. Dennoch waren die konföderierten Streitkräfte mit ihren Kraken-Angiffsschiffen im Vorteil, was dazu führte, dass Anakin, Padmé und die anderen in die Gefangenschaft von Riff Tamson gerieten. Der separatistische Botschafter wandte Foltermethoden an, um den Standort des Prinzen von Anakin zu erfahren, und setzte Padmé als zusätzliches Druckmittel ein. Allerdings konnte der Jedi keine Aussage darüber machen, da sich der Prinz zusammen mit Ahsoka weiterhin auf der Flucht befand.[55] Letztendlich lieferte sich Lee-Char freiwillig selbst den Separatisten aus, um Tamson kämpferisch gegenüber zu treten. Dieser Schritt wurde nicht nur von seinem eigenen Volk der Mon Calamari als sehr mutig angesehen sondern auch von den Quarren, sodass er sich den Respekt Nossor Ris verdiente. Der Quarren-Anführer, der die harte Linie von Tamson und Dooku inzwischen missbilligte, aber bisher stillschweigend akzeptierte, wandte sich schließlich mit seinen Truppen auf die Seite des Prinzen, um mit vereinten Kräften die Separatisten in die Flucht zu schlagen. Anakin und die anderen wurden bei dieser Gelegenheit befreit, sodass sie aktiv am Kampfgeschehen teilnehmen konnten. Nachdem die Kämpfe vorüber und die Thronfolge des Prinzen mehrheitlich geklärt war, wurde Lee-Char zum König von Mon Cala gekrönt.[56]

Zwischen Grievous und Anakin erfolgt ein Gefangenenaustausch.

Kurz darauf rückte Padmés Heimatwelt Naboo in den Fokus der Konföderation. Graf Dooku ersuchte die Mithilfe des gunganischen Ministers Rish Loo, dem er als Gegenleistung für eine Zusammenarbeit ein hohes Amt in Aussicht stellte. Der Minister bediente sich der hypnotischen Einflussnahme, um Boss Lyonie insofern zu manipulieren, als dass er sein Volk der Gungans gegen die Naboo aufbrachte und sogar einen Angriff auf die Hauptstadt Theed vorbereitete. Nachdem Gerüchte die Republik erreichten, dass die Gungans die separatistische Droidenarmee bei einem Angriff gegen Theed unterstützen würden, machten sich Anakin und Padmé auf dem Weg, um die Ursache für den Bruch zwischen den seit Jahren in friedlicher Koexistenz lebenden Völker von Naboo zu ergründen. Anakin fand schnell heraus, dass Boss Lyonie unter Hypnose stand und befreite das Oberhaupt aus seinem Bann. Bei dem anschließenden Versuch, den verräterischen Minister festzunehmen, wurde Lyonie schwer verletzt und musste medizinisch behandelt werden. Daraufhin teilten sich Anakin und Padmé auf. Während seine Frau mit Jar Jar Binks und Tarpals zusammenarbeitete, um die Gungan-Armee zum Abzug zu bewegen, und sie bei dieser Gelegenheit sogar General Grievous überwältigen und gefangen nehmen konnten, nahm Anakin die Verfolgung des flüchtigen Rish Loo auf. Der Minister führte Anakin direkt zu Dooku, woraufhin ein Kampf zwischen dem Sith und dem Jedi entbrannte. Hierbei war Dooku mit seinen MagnaWächtern im Vorteil, sodass es ihm gelang, Anakin außer Gefecht zu setzen. Die Festnahme Anakins verschaffte Dooku eine Verhandlungsbasis, um Padmé einen Gefangenenaustausch vorzuschlagen. Nach einer kurzen Bedenkzeit ließ sich Padmé auf das Geschäft ein und ließ Grievous entkommen, um im Gegenzug ihren Ehemann zurückzubekommen. Anakin ärgerte sich über diesen Verlauf und entschuldigte sich bei Padmé, denn durch sein Versäumnis war ihnen eine große Gelegenheit entgangen, den Krieg zu einem Ende zu bringen. Hinzu kam, dass Tarpals bei der Festnahme des Droidengenerals getötet wurde und dessen Opfer nun umsonst gewesen war.[57]

Anklage von Ahsoka Tano[Bearbeiten]

Anakin und Ahsoka waren gerade in einer Schlacht auf dem Planeten Cato Neimoidia verwickelt, als sie von der Nachricht erfuhren, dass im Jedi-Tempel ein Bombenanschlag verübt wurde. Die beiden Jedi kehrten sofort nach Coruscant zurück, um bei der Suche nach den Terroristen zu helfen. Neben politisch motivierte Idealisten kamen auch Verräter aus den eigenen Reihen in Betracht, weswegen die Jedi zunächst in alle Richtungen ermittelten. Anakin und Ahsoka führten die Untersuchungen an und erhielten dabei mit dem Tatortanalytiker Russo-ISC technische Unterstützung an die Seite gestellt. Es dauerte nicht lange bis der Verdacht auf einen Mitarbeiter der Wartungsmannschaft namens Jackar Bowmani fiel. Aufgrund weiterer Beweisaufnahmen, Verhöre und einer Hausdurchsuchung konnten die Jedi den Tathergang rekonstruieren. Letta Turmond, die Ehefrau von Bowmani, hatte ihrem Ehemann hochexplosive Nanodroiden unter das Essen gemischt, die dann während seiner Schicht im Jedi-Tempel das Unglück verursachten. Zwar konnte Turmond festgenommen und verhaftet werden, doch den Jedi war zunächst völlig unklar, was die Frau zu einer solchen Tat angetrieben hatte. Die Freude über die Aufklärung des Falls wurde außerdem von der Tatsache überschattet, dass die Jedi mit dem anhaltenden Krieg immer weiter an Ansehen verloren und in der zivilen Bevölkerung an Akzeptanz einbüßten. Erschwerend kam hinzu, dass der Galaktische Senat sich in die Angelegenheit einmischen wollte. Bei dem Anschlag waren auch Zivilisten und Klonkrieger ums Leben gekommen, wodurch der Senat die Affäre nicht mehr als alleinige Angelegenheit der Jedi betrachte und mit der Einschaltung der Militärpolizei drohte.[58] Nach einer kurzen Zeit der Haft innerhalb des Tempels wurde Turmond aus diesem Grund in ein Militärgefängnis verlegt.[59]

Ahsoka verlässt den Jedi-Orden.

Der Fall bekam eine unerwartete Wendung, als Turmond um ein privates Gespräch mit Ahsoka Tano bat. Dabei kam die Frau ums Leben, wobei es so aussah, als habe die Padawan ihre Machtfähigkeiten eingesetzt, um Turmond zu ermorden. Damit geriet Ahsoka in den Fokus der nunmehr vom Militär geleiteten Ermittlungen unter der Befehlsgewalt von Admiral Tarkin. Ahsoka ergriff die Flucht aus dem Gefängnistrakt und geriet damit unwissentlich in einen von Barriss Offee eingefädelten Komplott, um die Jedi zu diskreditieren. Barriss war von ihren Idealen der Jedi abgekommen, da sie der Meinung war, dass sich der Rat immer weiter in kriegerischen Aktivitäten verstrickte. Bevor Ahsoka die Falle bemerkte, war sie schon soweit in einer Negativspirale gefangen, dass es ihr unmöglich erschien, ihre Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.[60] Der jungen Togruta wurde angelastet, die Drahtzieherin hinter dem Anschlag zu sein und bei ihrer Flucht mehrere Klonkrieger getötet zu haben. Außerdem wurde sie zusammen mit der Attentäterin Asajj Ventress in einer Lagerhalle voller Nanodroiden gesichtet. Für den Jedi-Rat war es schwer vorstellbar, dass Ahsoka soweit von ihrem eigentlichen Pfad abgekommen war, doch konnte er auch nicht die Augen davor verschließen, dass die Beweislage eindeutig gegen das Mädchen sprach. Nach ihrer Festnahme musste sich der Rat dem Druck von Admiral Tarkin beugen und Ahsoka aus dem Orden ausschließen, damit ihr vor einem Militärgericht der Prozess wegen Hochverrats an der Republik gemacht werden konnte. Anakin glaubte an die Unschuld seiner Schülerin und setzte sich dafür ein, die Wahrheit herauszufinden. Er begab sich in die Unterwelt von Coruscant, wo er auf Asajj Ventress traf und von der er nach einem kurzen Kampf den entscheidenden Hinweis erhielt, der ihn zu Barriss Offee führte. Als diese dann mit der Wahrheit konfrontiert wurde, stellte sie sich Anakin zum Kampf, um ihrer Festnahme zu entgehen. Allerdings war Anakin deutlich überlegen, sodass es ihm gelang, sie zu überwältigen und zu den gleichzeitig stattfindenden Gerichtsverhandlungen zu bringen. Gerade noch rechtzeitig bevor Kanzler Palpatine das Gerichtsurteil sprechen konnte, stürmte Anakin mit der geständigen Barriss in den Saal. Die junge Jedi berichtete von ihrem Zwiespalt und ihrer Erkenntnis, dass die Jedi vom Licht abgekommen seien und sich zu einer Armee des Bösen gewandelt hätten. Ahsoka war damit entlastet und ihr Ruf wiederhergestellt. Die Ereignisse und insbesondere auch die Schuldzuweisungen vom Jedi-Rat hatten die junge Togruta dennoch schwer enttäuscht. Als die Ratsmitglieder ihren Fehler eingestanden und sie wieder in den Orden zurückholen wollten, lehnte Ahsoka ab. Anakin war gleichermaßen überrascht und erschüttert vom Fortgang seiner Schülerin, hatte er sie doch über die Jahre ins Herz geschlossen. Gleichzeitig verstand er ihre Entscheidung, dem Rat den Rücken zu kehren, wie kaum ein anderer.[61]

Rettung des Obersten Kanzlers[Bearbeiten]

Als Anakin und Obi-Wan die Meldung erreichte, dass General Grievous in einem schnellen Manöver eine Invasion auf der republikanischen Zentralwelt Coruscant vollführte und dabei den Obersten Kanzler Palpatine entführte, kehrten die beiden Jedi unverzüglich in den galaktischen Kern zurück. Ihr Ziel war es, den Kanzler zu befreien, noch bevor die konföderierten Streitkräfte sich aus dem Orbit von Coruscant zurückziehen konnten. Für Anakin war diese Mission gleichzeitig eine persönliche Angelegenheit, da Palpatine für ihn eine wichtige Vertrauensperson darstellte, die ihn so akzeptierte wie er war und von dem er viel Zuspruch und Lob erntete. Nachdem sich die beiden Jedi mit ihren Jedi-Abfangjägern einen Weg zu Grievous’ Flaggschiff, der Unsichtbaren Hand gebahnt hatten, schlugen sie sich mit ihrem Lichtschwert einen Weg ins Quartier von Grievous, wo sich nach R2-D2s Recherchen der an einem Stuhl gefesselte Oberste Kanzler aufhalten sollte. Zwar war ihnen bewusst, dass es sich offensichtlich um eine weitere Falle handelte, doch blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich dieser zu stellen. Tatsächlich stellte sich im Quartier des Generals heraus, dass es sich um einen Hinterhalt von Graf Dooku handelte, der die beiden Jedi in einen Kampf verwickelte. Vor den Augen Palpatines entbrannte ein Lichtschwertkampf, in dessen Verlauf Obi-Wan von dem Sith-Lord weggeschleudert und unter einer einstürzenden Empore begraben wurde. Aufgrund der Ungewissheit über den Gesundheitszustand seines früheren Meisters, der Tatsache von Palpatines Gefangenschaft und der ganzen Pein, die die Republik und insbesondere seine Frau Padmé unter Dookus Einfluss ertragen mussten, gab sich Anakin seinem Zorn und seiner Aggression gegenüber dem Sith-Lord hin. Es gelang ihm, Dooku beide Hände abzuschlagen und dessen Lichtschwert an sich zu reißen. Obwohl sich Anakin darüber im Klaren war, dass es den Prinzipien der Jedi widerstrebte, einen wehrlosen Feind zu töten, enthauptete er den Sith-Lord, nachdem Palpatine es eindringlich von ihm verlangt hatte.[4][12]

Anakin und Obi-Wan kämpfen gegen Dooku.

Den bewusstlosen Obi-Wan auf den Schultern tragend und unter Palpatines Begleitung, begab sich Anakin zu einem der Turbolifte, um den Hangarbereich zu erreichen, wo R2-D2 auf sie wartete. Durch den Umstand, dass die Unsichtbare Hand von den republikanischen Streitkräften – und insbesondere dem Carrack-Kreuzer Integrity – kontinuierlich beschossen wurde, versagte der Schutzschild, was gleichzeitig zu ruckartigen Änderungen der Gravitation führte. Der Schacht des Turbolifts veränderte sich somit zu einem horizontalen Korridor, den Anakin mit dem Kanzler entlang rannte, ehe sich die künstliche Schwerkraft wieder erholte und sich der Korridor wieder in einen Schacht verwandelte. Rechtzeitig gelangten Anakin, Palpatine und Obi-Wan, der inzwischen wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht war, wieder aus dem Schacht, bevor ein hinabstürzender Turbolift sie erfassen konnte. Im Korridor 328 stieß R2-D2 wieder der Gruppe hinzu, die von einem Strahlenschild festgehalten und von Kampfdroiden zu General Grievous’ Kommandobrücke abgeführt wurde. Doch die Jedi wussten sich auch aus dieser Situation zu befreien und während Anakin und Obi-Wan die MagnaWächter von Grievous bekämpften, floh der Droidengeneral selbst mit einer Rettungskapsel aus seinem untergehenden Flaggschiff.[4][12]

Der permanente Beschuss der Integrity führte zur Zerstörung der Kontrollzellen, sodass das Schiff aus dem Orbit zu fallen und in der Atmosphäre zu verglühen drohte. Da sämtliche Rettungskapseln bereits abgeschossen wurden, waren alle Fluchtmöglichkeiten aufgebraucht. Vor diesem Hintergrund entschied sich Anakin dazu, das Steuer zu übernehmen und eine Notlandung in Angriff zu nehmen, während Obi-Wan die Kommunikation übernahm und die angreifenden Schiffe darüber aufklärte, dass die Unsichtbare Hand erobert wurde. Während des Fluges stellte Anakin nicht nur fest, dass die Heckkontrollzellen versagten, sondern sich sogar das komplette Heck vom Mittelteil des Schiffs löste. Nichtsdestotrotz gelang des Anakin, das Wrack auf die Landeplattform eines Industriegebiets von Coruscant zu manövrieren. Anakins wurde als Held gefeiert, denn er hatte nicht nur den Obersten Kanzler gerettet, sondern gleichzeitig mit Dooku die Spitze der Konföderation zerschlagen. Die Tatsache, dass er diese Heldentaten praktisch im Alleingang vollführte, während Obi-Wan bewusstlos und sogar auf seine Hilfe angewiesen war, nährte seinen Eigensinn nur noch.[4][12]

Fall zur Dunklen Seite[Bearbeiten]

Zwischen den Fronten[Bearbeiten]

Nach ihrer Ankunft am Landeplatz des Senatsgebäudes wurden Anakin, Obi-Wan und der Oberste Kanzler von einigen anwesenden Delegierten empfangen. Unter den Anwesenden befand sich auch Padmé Amidala, die Anakin seit seinem Abzug in die äußeren Randgebiete nicht mehr gesehen hatte. Padmé zeigte sich besorgt, da sie Gerüchte über den Tod Anakins gehört hatte. Außerdem gestand sie ihrem Mann, dass sie ein Kind von ihm erwartete und bereits kurz vor der Schwangerschaft stand. Während Padmé befürchtete, ihre Ehe mit einem zusätzlichen Kind nicht länger vor der Öffentlichkeit geheim halten zu können, war Anakin voller Vorfreude auf die gemeinsame Zukunft, sodass er versuchte, Padmés Sorgen auszureden. Gerade durch Padmés Schwangerschaft wurde Anakins ohnehin großes Verlangen nach friedlicher Zweisamkeit bestärkt. Er erwägte, nach Kriegsende den Jedi-Orden zu verlassen und sich mit seiner Frau und mit seinem Kind auf Naboo zurückzuziehen. Sorgen bereiteten ihn dabei wiederkehrende Visionen in Form von Alpträumen, die offenbarten, dass Padmé bei der Entbindung ihres Kindes sterben würde. Obwohl Padmé diesen Traum als Metapher wertete, zweifelte Anakin nicht an der prophetischen Aussagekraft seiner Visionen, zumal sich ähnliche Träume wie der seiner sterbenden Mutter in der Vergangenheit bereits bewahrheiteten. Anakin schwor sich, alles daran zu setzen, um die Verwirklichung seines Traumes zu verhindern. So suchte er zunächst ein vertrautes Gespräch mit Meister Yoda auf, in dessen Verlauf Anakin jedoch enttäuscht feststellen musste, dass der Jedi-Großmeister keinen besseren Ratschlag geben konnte, als persönliche Bindungen abzustellen.[4][12]

Anakin Skywalker nach seinem Traum über Padmés Tod

Im Gespräch mit Anakin brachte Palpatine seine wachsenden Vorbehalte gegenüber dem Jedi-Rat sowie sein Unverständnis zum Ausdruck, dass Anakin trotz seiner neuerlichen Heldentaten nicht in den Rang eines Meisters erhoben wurde. Der Kanzler gab vor, die Konsequenzen des Rates hinsichtlich eines neuen Gesetzesentwurfs, nach dem Palpatine im Rahmen seiner Notstandsvollmachten auch noch die Kontrolle des Jedi-Rates zufallen würde, zu fürchten. Der Senat stimmte diesem Schritt zu, um den Kanzler mit der alleinigen autoritären Kriegsführung zu beauftragen und die Kampfhandlungen zu einem raschen Ende zu bringen. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Ratsmitglieder diesem Gesetzesentwurf kritisch gegenüberstanden, wurde Anakin von Palpatine zu seinem persönlichen Repräsentanten im Jedi-Rat ernannt. In dieser Funktion sollte Anakin einen Platz im Rat einnehmen und dem Kanzler über sämtliche verdächtige Vorkommnisse Bericht erstatten. Die Ratsmitglieder betrachteten diese Entscheidung des Kanzlers mit großem Argwohn und beharrten darauf, ihre Ratsmitglieder selbst zu ernennen. Nichtsdestotrotz räumten sie Anakin einen zusätzlichen Platz als des Kanzlers Repräsentant im Jedi-Rat ein, doch weigerten sie sich, ihm den Rang und die Privilegien eines Jedi-Meisters zu gewähren. Anakin reagierte aufbrausend und sah sich mit dieser außerordentlichen Maßnahme, dass ein Ratsmitglied nicht gleichzeitig ein Meister war, in seinem Stolz verletzt. Wie Anakin in einem folgenden Gespräch mit Obi-Wan erfuhr, hatte der Rat ihn lediglich aus strategischen Gründen als Mitglied akzeptiert, um die Handlungen des Kanzlers zu beobachten und dem Rat vorzutragen. Er erkannte in diesem Auftrag einen Verrat, der sich nicht nur gegen die Republik wandte sondern auch gegen einen jahrelangen Freund und Förderer.[4][12]

Bei einem Besuch im Galaktischen Opernhaus schilderte Anakin gegenüber Palpatine sein erschüttertes Vertrauensverhältnis zum Rat, woraufhin der Kanzler den Verdacht äußerte, die Ratsmitglieder würden Anakins außergewöhnliche Macht fürchten und ihm deshalb den Rang des Meisters vorenthalten. Anakin hielt dagegen und verwies auf den selbstlosen Charakter und die guten Absichten der Jedi, doch Palpatine erklärte daraufhin, dass das Gute vom Blickwinkel des Betrachters abhinge und dass sich die Sith ebenso wie die Jedi für Stabilität und Ordnung in der Galaxis einsetzten. Zwar blieb Anakin von diesem Vergleich unbeeindruckt, doch war er erstaunt zu erfahren, dass Palpatine um die Legende eines gewissen Darth Plagueis wusste. Dieser Sith-Lord soll in der Lage gewesen sein, die Midi-Chlorianer mithilfe der Dunklen Seite derart zu beeinflussen, um Leben zu erschaffen oder selbiges vor dem Tod zu bewahren, bis er von seinem eigenen Schüler im Schlaf ermordet wurde. Palpatine verdeutlichte, dass ein solcher Sith mit derartigen Fähigkeiten der mächtigste Mann in der Galaxis und darüber hinaus noch relativ unsterblich sein könnte. Es gab Anakin zu denken, als Palpatine erwähnte, dass die Jedi einen solchen Mann mitsamt seines Wissens auslöschen würden – nicht als Strafe für ein Verbrechen sondern alleine aus der Tatsache heraus, dass er ein Sith sei. Gleichzeitig erkannte Anakin, dass er diese Fähigkeit dazu verwenden konnte, um Padmé vor dem Tod zu bewahren und so erklärte er sich instinktiv dazu bereit, sie zu erlernen – auch wenn die Jedi dies missbilligten.[4][12]

Später sollte Anakin einer weiteren Bitte des Obersten Kanzlers nachkommen. Eine Delegation von Senatoren, die die zunehmenden Exekutivrechte des Kanzlers mit Sorge betrachteten und darin die Existenz der Demokratie in Gefahr sahen, hatte ein Treffen mit dem Kanzler anberaumt, um die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung im Krieg zu schildern und mit der Sicherheit einer großangelegten Petition offen einzufordern. Palpatine sah in den Absichten der Senatoren eine Verschwörung, um ihn von seinem Amt zu entfernen. Sein Verdacht ging sogar soweit, dass er das Gerücht anstellte, der Jedi-Rat hätte eine Opposition von Senatoren dazu überredet, eine Kabele zu formen und diese gegen den Kanzler aufgebracht. Anakin sollte dem Treffen beiwohnen, um mithilfe seiner Jedi-Fähigkeiten die tugendhafte Fassade der Senatoren zu durchbrechen und ihre wahren Absichten aufzudecken. Eine Verwicklung mit dem Jedi-Rat schloss Anakin bis zu dem Zeitpunkt aus, als Palpatine erwähnte, dass Obi-Wan die Residenz von Padmé Amidala zu einer unschicklichen Stunde verlassen hatte. Wie Anakin selbst herausfand, war Obi-Wan kurz vor seiner Abreise nach Utapau tatsächlich im Appartement seiner Frau anwesend gewesen, und zu Anakins Entsetzen war Padmé die Wortführerin der so genannten Delegation der 2000, die sich gegen das Sektorkontrolldekret aussprach und offen die Rückgabe der Notstandsvollmachten an den Senat sowie die Aufnahme von Friedensgesprächen mit der Konföderation einforderte. Für Anakin machte es den Anschein, als hätte Palpatine mit seinem Verdacht richtig gelegen und Padmé hatte sich mitsamt des Jedi-Rates gegen den Kanzler verschworen.[4][12]

Anakin sah sich inmitten eines politischen Machtspiels zwischen dem Jedi-Rat und dem Obersten Kanzler verstrickt, die gegenseitig Ränke schmiedeten. Dabei erkannte er nicht die Verschleierungstaktik und die Saat des Zweifels von Palpatine, was den jungen Jedi immer weiter vom Orden entfremdete und ihn stets seiner größten Sorge – dem Tod Padmés – aussetzte.[4]

Verwandlung in Darth Vader[Bearbeiten]

Nachdem es Obi-Wan gelungen war, Grievous auf dem Planeten Utapau zu lokalisieren und den Kampf mit ihm aufzunehmen, erhielt Anakin von Mace Windu den Auftrag, diese Nachricht dem Kanzler zu überbringen und dabei auf seine Reaktion zu achten. Der Korun-Meister war sich sicher, dass sich der versteckte Sith-Lord in Anbetracht eines baldigen Siegs der Republik in den Klonkriegern bald zu erkennen geben müsste. Palpatine reagierte jedoch kaum auf diese Botschaft und stattdessen verwickelte er Anakin in ein weiteres Gespräch, das die Verwirrtheit des jungen Jedi noch steigerte. Palpatine äußerte mit sicherer Gewissheit, dass der Jedi-Rat kurz davor stünde, den Kanzler aus seinem Amt zu entbinden, den Senat zu übernehmen und die Kontrolle der Republik an sich zu reißen. Außerdem bezichtigte er alle Befürworter der „Petition der Zweitausend“ als Verräter, die mit dem Jedi-Rat zusammenarbeiteten, um einen Umsturz herbeizuführen. Er forderte Anakin dazu auf, den Verrat zu erkennen und sich seiner Loyalität gegenüber der Republik zu besinnen. Auf Anakins ungläubige Reaktion antwortete Palpatine mit seiner Offenbarung, in Wirklichkeit der gesuchte Sith-Lord Darth Sidious zu sein. Palpatine erklärte, einst der Schüler von Darth Plagueis gewesen zu sein, bis dieser ihm alles beigebracht hatte, was er wusste, und er seinen Schüler im Schlaf ermordete. Demnach wäre er dazu in der Lage, Padmé vor dem Tod zu bewahren, was Anakins entschieden davon abhielt, den Sith-Lord auf der Stelle mit seinem Lichtschwert zu töten. Anakin war ohnehin voller Zweifel, da er bei näherer Betrachtung in Palpatines Handeln keine Böswilligkeit erkennen konnte. Er war ebenso für Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis, er wäre dazu bereit, Padmé zu retten, und nicht zuletzt war er ein jahrelanger Freund, vor dem er sich niemals zu verstellen brauchte – die Jedi würden Palpatine lediglich aufgrund philosophischer Differenzen töten wollen. Nichtsdestotrotz sah sich Anakin außerstande, eine Entscheidung zu treffen, und so übergab er Palpatine dem Jedi-Rat.[4][12]

Während sich Mace Windu, Saesee Tiin, Kit Fisto und Agen Kolar – neben Shaak Ti, die gemeinsam mit Tormeister Jurokk den Jedi-Tempel bewachte, die einzigen auf Coruscant verbliebenen Ratsmitglieder – Palpatine annahmen, um ihn unter Arrest zu stellen, war es Anakin nicht gestattet, sie zu begleiten. Stattdessen begab er sich in die Ratskammer, um dort seine Eindrücke zu verarbeiten, wie Mace Windu es ihm anwies. Während er über Palpatines Worte nachdachte, ging er gleichzeitig eine telepathische Verbindung mit Padmé ein. Aus der Furcht heraus, Palpatine und sein Wissen um die Fähigkeit, den Tod aufzuhalten, könnten von den Jedi-Meistern ausgelöscht werden, eilte er zum Büro den Kanzlers. Als er eintraf, war Palpatine bereits entwaffnet und Mace drohte, den Kanzler zu töten. Anakin sah in Maces Handlungsweise die Befürchtungen von Palpatine bestätigt, dass die Jedi den Kanzler stürzten – nicht, um ihn eines Verbrechens zu bestrafen, sondern alleine aus der Tatsache heraus, dass er ein Sith war. Anakin schlug vor, Palpatine festzunehmen und vor ein Gericht zu stellen, doch dies lehnte Mace entschieden ab. Während der Korun-Meister zu einem tödlichen Hieb ausholte, streckte Anakin sein gezündetes Lichtschwert aus und schlug Mace somit sein Handgelenk mitsamt seiner Waffe ab. Palpatine, der von den Anstrengungen seines Kampfes und den Folgen seiner eigenen Macht-Blitze völlig deformiert war, sprang auf und schleuderte Mace mit weiteren Blitzen aus dem Fenster seines Büros. Während Anakin sofort begann, reumütig seine Tat anzuzweifeln, erklärte Palpatine, dass er lediglich den Verrat der Jedi aufgehalten hatte und sich seine Loyalität zur Republik eingestand. Anschließend erklärte der Kanzler sämtliche Jedi zu Staatsfeinden, die es zu jagen und zu vernichten galt. Obwohl Anakin noch immer Schwierigkeiten hatte, diese Entwicklung mit seinem Gewissen zu vereinbaren, erschien ihm Palpatines Angebot, sein Schüler zu werden und gemeinsam mit ihm das Geheimnis zu ergründen, Padmé vor dem Tod zu bewahren, als annehmbar. Nicht mehr von dem Gerechtigkeitswillen der Jedi überzeugt, erkannte Anakin keine böswilligen Motive der Sith, denn Palpatine wollte nach wie vor den Krieg beenden und den Frieden wiederherstellen. So akzeptierte er seine neue Identität als „Darth Vader“, dem Sith-Schüler von Palpatine.[4][12]

Erste Taten als Darth Vader[Bearbeiten]

Darth Vader zieht mit der 501. Legion in den Jedi-Tempel.

Als erste Maßnahme, um die Klonkriege zu einem raschen Ende zu bringen, befahl Palpatine einen Präventivschlag gegen die Jedi, ehe diese sich an den Senat wenden und einen Bürgerkrieg anzetteln konnten. In diesem Zuge rief er die Order 66 aus, die sämtliche Jedi überall in der Galaxis zu Staatsfeinden erklärte und dernach sich auch die Klonkrieger gegen sie wandten, und befahl außerdem seinem neuen Schüler, einen Überraschungsangriff gegen den Jedi-Tempel anzuführen. Erst wenn diese Tat vollstreckt sein würde, wäre die Dunkle Seite stark genug in ihm, damit Darth Vader auch die Fähigkeit erlernen könnte, Padmé vor dem Tod zu bewahren. Daraufhin zog Darth Vader als Anführer der 501. Legion in den Tempel, um in den heiligen Hallen des sämtliche Jedi, einschließlich der Jünglinge, zu töten. Sein nächstes Ziel stellte der Planet Mustafar dar, wo sich die Führungsebene der Konföderation zurückgezogen hatte. Dort bereitete Darth Vader der Konföderation ein rasches und endgültiges Ende, indem er mit der Hinrichtung von San Hill, Wat Tambor, Poggle, Shu Mai, Nute Gunray und vielen weiteren Unterstützern die Separatistenallianz vollständig zerschlug. Somit war er es, der die dreijährigen Klonkriege zu einem Ende brachte und aus seiner Sicht den Frieden in der Galaxis wiederherstellte – immer noch nicht erkennend, dass der Krieg in Wirklichkeit eine Scharade Palpatines wahr, um die Jedi auszulöschen und die Herrschaft an sich zu reißen. Während seiner Mordserien spürte Darth Vader, wie die Dunkle Seite ihn durchströmte und ihn mächtiger werden ließ, sodass er den Gedanken hegte, Palpatine zu stürzen und der mächtigste Mann der Galaxis zu werden. Zunächst aber wollte er von seinem Meister die Fähigkeit erlernen, Padmé zu retten.[4]

Darth Vader auf Mustafar.

Darth Vader bemerkte, dass Padmé auf dem Landedeck vor dem Kontrollzentrum auf Mustafar mit ihrem Sternenschiff gelandet war. Sie war angereist, um Vorwürfen Obi-Wans nachzugehen, die besagten, dass Anakin Jünglinge im Jedi-Tempel getötet haben soll. Daraufhin beteuerte er, dass Obi-Wan ebenso wie alle anderen Jedi ein Staatsfeind sei, ein Verräter an Kanzler Palpatine und der Republik, und dass Obi-Wan lediglich versuche, sie gegen ihn einzunehmen. Padmé war entsetzt, als ihr Mann davon erzählte, dass er diese Gräueltaten nur deshalb vollstreckte, um die Verwirklichung seines Traumes zu verhindern. Ferner brachte er den Plan hervor, Palpatine eines Tages zu stürzen, um selbst über die Galaxis zu herrschen und für Frieden zu sorgen. Doch Padmé brach bei diesen Worten nur in Tränen aus und erklärte, dass sie sich ihm dieser Sache nicht anschließen könne. Seine maßlose Enttäuschung über die Ablehnung seiner Frau verwandelte sich schlagartig in Wut und Aggression, als Obi-Wan aus dem Sternenschiff stieg. Vader hegte sofort den Verdacht, dass Padmé ihn verraten hatte und sie Obi-Wan mit nach Mustafar brachte, um ihn zu töten. Er erinnerte sich an die Worte Palpatines und begriff, dass seine Liebe ihn blind machte und dass er sich in seiner Frau offenbar getäuscht hatte. Er griff mit der Macht nach Padmés Kehle und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Anschließend stellte er seinen ehemaligen Mentor vor die Wahl, sich seiner Sache anzuschließend und seine Loyalität weiterhin der Republik zu widmen oder als Verräter zu sterben. Obi-Wan versuchte vergeblich, seinen einstmals besten Freund und Padawan von der Lüge Palpatines in Kenntnis zu setzen, bis die Situation in einem Lichtschwertkampf eskalierte.[4]

Obi-Wan und Darth Vader duellieren sich.

Nach unzähligen Kämpfen und Schlachten, die sie Seite an Seite bestritten, lieferten sich Darth Vader und Obi-Wan nun ein erbittertes Duell gegeneinander. Dieses führte Vader zurück in den Kontrollraum, wo er und sein Widersacher die Einrichtung des Komplexes in wilder Konfrontation der Hellen und der Dunklen Seite zerschlugen. Dabei zerstörte Vader auch jene Konsolen, die für die Aufrechterhaltung der Repulsorfelder zuständig waren, die wiederum den Minenkomplex vor ausbrechender Lava schützten. Ohne diesen Schutz drohte die Anlage, aufgrund der unvorhergesehenen Vulkaneruptionen auseinanderzubrechen. Nichtsdestotrotz erstreckte sich der Kampf weiter über den Balkon des Kriegsraums zu einem Stützarm der Lavafilter, der kurz darauf zerbrach und gemeinsam mit den beiden Duellanten den Lavafluss hinabtrieb. Von dort aus schafften sowohl Darth Vader als auch Obi-Wan den Absprung zu einer Schwebeplattform, während sie sich einander zu bekämpfen versuchten. Obi-Wan erlangte einen entscheidenden Vorteil, als er ans Ufer des Lavaflusses sprang. Vaders Überheblichkeit, die nicht zuletzt auf seiner Stellung des Auserwählten sondern auch auf Arroganz und Blutgier begründet war, bedeckte seine kämpferische Vorsicht und sein Einschätzungsvermögen, sodass er den Versuch unternahm, über Obi-Wan hinweg zu springen und ihm seine Waffe in den Rücken zu rammen. Allerdings konnte sein ehemaliger Meister diese Attacke mühelos abwehren und Vader beide Beine mitsamt seinem linken Arm abschlagen. Schwer verstümmelt stürzte er an den Rand des Lavaflusses und wurde von aufsteigendem Feuer angesengt, wodurch er starke Verbrennungen erlitt. Obi-Wan brachte es nicht über sich, seinen ehemaligen Freund zu töten, den er wie einen Bruder geliebt hatte. Stattdessen nahm er Vaders Lichtschwert an sich, wandte sich von ihm ab und überließ sein Schicksal dem Willen der Macht.[4]

Darth Vader bekommt seine lebenserhaltende Rüstung angelegt.

Da Palpatine durch die Macht spürte, dass sein Schüler auf Mustafar einer hohen Gefahr ausgesetzt war, begab er sich nach seinem Kampf gegen Meister Yoda unverzüglich dorthin. Er fand Vader schwer verstümmelt und mit starken Brandverletzungen vor, woraufhin er ihn barg und schnellstmöglich nach Coruscant in ein Rekonstruktionszentrum einlieferte. Dort wurde er in einem von Droiden durchgeführten chirurgischen Eingriff mit künstlichen, biomechanischen Gliedern, mit Lungen ersetzenden Mechanismen, optischen Sensoren sowie einem Lebenserhaltungssystem ausgestattet, das Vaders schwer verletzten Körper fortan in eine Rüstung hüllte. Als Darth Vader im Anschluss an die Operation wieder zu Bewusstsein kam, erfuhr er von seinem Meister vom Tod Padmés. Er realisierte, dass er mit seinem Handeln ihren eigenen Tod herbeigeführt hatte. Sein Versuch, zu verhindern, dass seine Vision von der Zukunft Wirklichkeit wurde, bewirkte letztendlich, dass sie Realität gewann. In diesem Moment erkannte er auch die Falle der Dunklen Seite, die Verführung der Sith und was sie mit ihm anstellte. Er hatte nicht nur seine Frau verloren sondern auch seine Menschlichkeit, seine Ideale und Prinzipien, für die er sein Leben lang gekämpft hatte. Was ihm in diesen Momenten blieb, war sein Zorn, der die Kraft der Dunklen Seite in ihm nährte. Mit einem lauten Schrei brachte er seine Seelenqualen zum Ausdruck, während er gleichzeitig sämtliche Gerätschaften seiner näheren Umgebung zerstörte.[4]

Aufstieg des Imperiums[Bearbeiten]

Zusammenarbeit mit Tarkin[Bearbeiten]

Vader und Tarkin bei einer gemeinsam Mission.

In den Jahren nach seiner Verwandlung zu Darth Vader unterstützte er seinen Meister bei der Durchsetzung der Neuen Ordnung sowie der Jagd nach den letzten überlebenden Jedi. Imperator Palpatine verließ nur selten seinen Palast auf Coruscant und schickte stattdessen seinen Vollstrecker Darth Vader, damit dieser sich um aufsässige Rebellen, überlebende Jedi oder nichtkooperative Handelspartner kümmerte und um den eisernen Griff des Imperiums noch weiter zu festigen. Somit wurde Vader für viele zum öffentlichen Gesicht des Regimes und auch Offiziere aus den eigenen Reihen begegneten ihm mit großem Respekt und Ehrfurcht.[62] Um die Macht des Imperators weiter zu festigen und jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken, wurde im Orbit von Geonosis eine gewaltige Raumstation gebaut, deren Feuerkraft ausreichen sollte, um ganze Planeten mit einem einzigen Schuss ihres Superlasers zu vernichten. Diese mobile Kampfstation von der Größe eines Mondes wechselte mehrmals ihren Namen bis sie schließlich Todesstern getauft wurde.[63] Wilhuff Tarkin, mit dem Darth Vader während der Klonkriege eine Mission auf Lola Sayu bestritt und der auch seine frühere Jedi-Schülerin Ahsoka Tano angeklagt hatte, erhielt die Verantwortung über das Todesstern-Projekt zugesprochen. Er war inzwischen vom Admiral zum Sektorgouverneur aufgestiegen und trug den Titel eines Moffs. Ähnlich wie Darth Vader hatte Tarkin einen persönliche Draht zum Imperator. Zwar vermutete der Gouverneur hinter der schwarzen Maske des Sith-Lords den früheren Jedi Anakin Skywalker, jedoch hatte er keine Gewissheit darüber.[64]

14 VSY, fünf Jahre nach dem Ende der Klonkriege, verübte eine Gruppe von Dissidenten unter der Leitung des früheren republikanischen Geheimdienstagenten Berch Teller einen Angriff gegen die Sentinel-Basis, von wo aus Tarkin den Baufortschritt des Todessterns überwachte. Nach diesem Vorfall erhielt Darth Vader vom Imperator den Auftrag, zusammen mit Tarkin nach Murkhana aufzubrechen, wo Verbindungsoffiziere des Sicherheitsbüros eine verdächtige Ladung an separatistischer Kommunkationsausrüstung aus den Klonkriegen sicherstellten, die mit dem Angriff auf die Sentinel-Basis in Verbindung gebracht wurde. Im Zuge ihrer Ermittlungen auf dem Planeten gelang es den Dissidenten, das persönliche Raumschiff von Tarkin, die Korvette Aasdorn, zu stehlen und mit diesem die Flucht in den Hyperraum zu ergreifen. Danach konfiszierten Vader und Tarkin von einem örtlichen Verbrecherfürst die Parsecpanther und nahmen die Verfolgung auf. Dabei kam Vader die Tatsache zugute, dass er vor Beginn der Mission seine Meditationskapsel an Bord der Aasdorn installieren ließ, die er durch die Macht weiterhin lokalisieren konnte. Die Ergreifung von Berch Teller und seinen Hintermännern war mit zahlreichen Problemen behaftet und erwies sich letztendlich als deutlich verlustreicher und gefährlicher, als von den Imperialen zunächst angenommen. Mit der Aasdorn stand den Widerständlern ein Schiff zur Verfügung, das dank seiner Tarnvorrichtung für Scanner unsichtbar blieb. Überdies war es manövrierfähiger als Sternenjäger und schneller als Sternenzerstörer, sodass die Gruppe einen einige kleinere imperiale Einrichtungen im Äußeren Rand und der Expansionsregion erfolgreich angreifen konnte – darunter eine Raumstation bei Galidraan und eine Minenanlage des Tagge-Konzerns. Berch Teller und seine Crew nutzten auch die hochmodernen Kommunikationssysteme ihres gestohlenen Schiffes, um Aufnahmen ihrer Übergriffe über zivile Frequenzen in das öffentliche HoloNetz einzuspeisen. Medien schnappten die Nachrichten auf, was seitens des Imperiums zu ungewollter Aufmerksamkeit führte und einen Anstieg an imperiumfeindlicher Propaganda zur Folge hatte. Die Geheimdienste hatten außerdem Grund zu der Annahme, dass sich weitere Widerständler von der augenscheinlichen Verwundbarkeit des Imperiums dazu inspiriert sehen konnten, ebenfalls eine rebellische Bewegung zu starten. Deswegen erhielten Vader und Tarkin vom Imperator den ausdrücklichen Befehl, ein Exempel an den Dissidenten zu statuieren. Letztendlich stellte sich heraus, dass Vizeadmiral Dodd Rancit vom Flottengeheimdienst mit den Widerständlern zusammenarbeitete. Der Imperator hatte den abtrünnigen Offizier schon länger im Verdacht, gestattete ihm aber, seinen Komplott so weit durchzuführen, damit Vader und Tarkin auch dessen Hintermänner schnappen konnten. Nachdem die Identität von Teller und seinen Mitverschwörern aufgedeckt worden werden konnte, wurde Rancit von dem Sith-Lord zur Rede gestellt und zur Rechenschaft gezogen, während Tarkin den letzten Coup von Teller – ein Angriff auf einen wichtigen Versorgungskonvoi der Todesstern-Baustelle – vereitelte. Tarkin bekam nach dem Vorfall noch mehr Macht übertragen, da er zum Großmoff und damit zum sektorübergreifenden Gouverneur des Äußeren Randes ernannt wurde.[64]

Galaktischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Jagd auf die Todesstern-Baupläne[Bearbeiten]

Darth Vader erobert die Tantive IV.

Im Jahr 0 vor der Schlacht von Yavin nahm Vader mit der Devastator die Verfolgung des Rebellenschiffs Tantive IV auf und stellte das vermeintliche Diplomatenschiff im Orbit von Tatooine, um die gestohlenen Pläne des Ersten Todessterns zurückzuholen. Innerhalb kurzer Zeit hatten seine Sturmtruppen die Tantive IV vollständig eingenommen und Prinzessin Leia Organa, die unwissende Tochter Vaders und geheime Rebellenanfüherin gefangen genommen. Obwohl es der alderaanischen Prinzessin gelang, die Konstruktionspläne in den Astromechdroiden R2-D2 einzuspeisen, der wiederum mit einer Rettungskapsel nach Tatooine flüchtete, wertete Darth Vader die Gefangennahme Leia Organas als Erfolg. Dem Sith-Lord war es nicht entgangen, dass die noch junge Senatorin gemeinsam mit ihrem Vater Bail Organa zu den Rädelsführern der Rebellen-Allianz zählte und sie demnach eine wichtige Informationsquelle war, wenn es darum ging, den Aufenthaltsort des Stützpunktes der Allianz in Erfahrung zu bringen. Der Dunkle Lord ließ sie in Gewahrsam nehmen, entsandte einige Suchtrupps nach Tatooine und nahm anschließend Kurs auf den Todesstern.[6]

Vernichtung des Todessterns[Bearbeiten]

Nach seiner Ankunft auf dem Todesstern verhörte Darth Vader die Prinzessin, um den Standort der Rebellen-Allianz zu erfahren. Allerdings erwies sich Leia Organa als äußerst widerstandsfähig, da sich ihr Schweigen selbst durch die Folter eines Verhördroiden nicht brechen ließ. Daraufhin schlug Tarkin eine andere Taktik vor, um die Prinzessin gefügig zu machen. Er drohte damit, Leias Heimatplaneten Alderaan mit dem Superlaser des Todessterns zu vernichten. Leia bediente sich einer Notlüge und verriet, dass sich der Rebellen-Stützpunkt auf dem Planeten Dantooine befand, der dem Großmoff allerdings zu weit entfernt war, um eine Machtdemonstration seiner Kampfstation zur Schau zu stellen. Kurzerhand ordnete er die Vernichtung Alderaans an. Nachdem der Planet und dessen Bewohner restlos ausgelöscht waren, erfuhr Tarkin später, dass er von der Prinzessin belogen wurde, da der Rebellen-Stützpunkt auf Dantooine bereits seit längerer Zeit verlassen war. Wutentbrannt befahl Tarkin, Leias Hinrichtung. Vorübergehend wurde die Prinzessin in einen Zellenblock gesperrt, doch ehe ihr Todesurteil vollstreckt werden konnte, erhielten Vader und Tarkin die Nachricht, dass ein alter corellianischer Raumfrachter, der Millennium Falke, eingefangen wurde, der den Suchtruppen auf Tatooine entkommen war. Instinktiv gelangte Vader zu dem Schluss, dass der Frachter nach Alderaan unterwegs war, um der Prinzessin die gestohlenen Konstruktionspläne zurückzubringen. Darth Vader und Tarkin änderten ihre Strategie und verwendeten die Prinzessin als Köder.[6]

Darth Vader nimmt Rache an seinem früheren Meister Obi-Wan.

Während seiner Untersuchung des Millennium Falken spürte Vader durch die Macht eine vertraute Präsenz, die ihn an seinen alten Meister Obi-Wan Kenobi erinnerte. Der Dunkle Lord sollte sich nicht irren. Obi-Wan Kenobi befand sich tatsächlich auf der Kampfstation, um seinen Kameraden, dem Feuchtfarmer Luke Skywalker, dem Schmuggler Han Solo und dessen Kopiloten Chewbacca, durch die Deaktivierung des Traktorstrahls die Flucht mit dem Millennium Falken zu ermöglichen. Von seinem Hass angetrieben, sah Darth Vader nun endlich eine Möglichkeit, an Obi-Wan Rache zu üben und gleichzeitig die Rebellion zu zerschlagen. Der Sith-Lord ließ einen Peilsender an den Millennium Falken anbringen und riet Tarkin anschließend, die Prinzessin, die ohnehin aus ihrem Zellblock ausgebrochen war, entkommen zu lassen, um ihr bis zur Rebellen-Basis zu folgen. Anschließend machte sich Vader auf die Suche nach Kenobi, den er in den Korridoren des Todessterns vorfand und angriff. In dem kurzen Lichtschwertduell verkündete Vader, dass er nun der Meister sei, woraufhin Obi-Wan erwiderte, dass sein ehemaliger Schüler lediglich zu einem Meister des Bösen verkommen war. Obwohl Vader spürte, wie die Kräfte des alten Mannes nachließen, behauptete Obi-Wan voller Überzeugung, dass er niemals als Sieger aus diesem Duell hervorgehen könne. In dem Moment als die flüchtige Prinzessin gemeinsam mit ihren Rettern in den Millennium Falke stieg, ließ Kenobi seine Deckung fallen, woraufhin er von Vader getötet wurde. Doch als er nach der Leich des Jedi-Meisters sah, war Kenobi zu Vaders Verwunderung verschwunden. Der Jedi-Meister war eins geworden mit der Macht, sodass der Dunkle Lord lediglich seinen leeren Umhang auf dem Boden vorfand. Wenige Augenblicke später ergriff der Millennium Falke die Flucht aus der Kampfstation.[6]

Der Peilsender des Millennium Falken führte den Todesstern direkt zur Rebellen-Basis auf dem Dschungelmond Yavin IV. Den Rebellen kam der Umstand zugute, dass sich der Todesstern nach seinem Austritt aus dem Hyperraum genau auf der gegenüberliegenden Seite des Gasriesen Yavin befand, sodass dieser einen kurzzeitigen Schutz zwischen dem Mond und der Kampfstation bildete. Die Rebellen nutzten die Zeit für einen schnellen Gegenangriff, ehe der Todesstern vollständig aus dem Schatten Yavins herausgetreten war. Tarkin sah keine Notwendigkeit, seine imperialen TIE-Jäger ausschwärmen zu lassen, da er den Widerstand für gering genug hielt, um ihn auch mithilfe der Oberflächenkanonen einzudämmen. Dennoch ließ Vader seine Schwarz-Staffel gegen die X- und Y-Flügler der Rebellen antreten, während er selbst mit einem modifizierten TIE-X1 Turbojäger in die Schlacht flog. Dabei bemerkte er, wie eine Dreiergruppe von Rebellen-Piloten mit ihren Jägern in den Äquatorialgraben des Todessterns eintauchte, um sich einen Weg zum Lüftungsschacht zu bahnen. Dabei spürte Vader auch die Gegenwart von jemandem, der stark in der Macht war. Vader machte zunächst dessen Flügelmänner unschädlich, indem er Biggs Darklighter tötete und den Jäger von Wedge Antilles schwer beschädigte, sodass dieser abdrehen musste. Ehe der Dunkle Lord auch den machtsensitiven Piloten ausschalten konnte, tauchte überraschend Han Solo mit dem Millennium Falke auf und zerstörte Vaders Steuerbord-Flügelmann, woraufhin sein Backbord-Flügelmann ins Trudeln kam und führerlos gegen die Grabenmauer prallte. Daraufhin verlor auch Vader die Kontrolle und würde mit seinem Jäger aus dem Graben hinaus geschleudert. Als er die Kontrolle zurückerlangte, war es dem Rebellen-Pilot bereits gelungen, den Todesstern mit einem gezielten Schuss in den Lüftungsschacht zu zerstören.[6] Eine Zeit lang trieb Vader mit seinem Schiff im Trümmerfeld der zerstörten Raumstation umher, ohne die Möglichkeit, in den Hyperraum zu springen und zur imperialen Flotte zurückzukehren. Schließlich wurde er von Leutnant Ciena Ree, die mit der Bergung des Dunklen Lords beauftragt wurde, mit einem Kreuzer gerettet und zurück zur Devastator gebracht.[65] Darth Vader musste sich eingestehen, dass er die bis dahin schwerste Niederlage in der Geschichte des Imperiums nicht verhindern konnte. Er war fest entschlossen, zurückschlagen und die Identität des machtsensitiven Piloten in Erfahrung bringen – nicht ahnend, dass es sich dabei um seinen eigenen Sohn Luke Skywalker handelte.[66]

Vaders eigene Pläne[Bearbeiten]

Wenige Wochen nach der Niederlage bei Yavin IV begab sich Darth Vader zum Mond Cymoon 1, dem Standort einer der größten Waffenfabriken des Imperiums. Sein Ziel war es, Verhandlungen mit Gesandten des Verbrecherbosses Jabba dem Hutten über die Lieferung von Rohmaterialien für die imperiale Rüstungsindustrie aufzunehmen. Als Darth Vader die Fabrikanlage erreichte, wurde diese gerade von Rebellen unter der Führung von Prinzessin Leia Organa angegriffen. Mit dabei waren auch Han Solo, Chewbacca und Luke Skywalker, die schon zuvor bei der Zerstörung des Todessterns beteiligt waren. Sie hatten sich als Gesandte von Jabba dem Hutten ausgegeben und sich auf diesem Weg Zugang in den Komplex verschafft. So war es den Rebellen nicht nur möglich, eine große Gruppe an dort festgehaltenen Sklaven zu befreien, sondern auch den Reaktorkern so schwer zu beschädigen, dass eine Kernschmelze in Gang zu gesetzt wurde, die die Anlage zu zerstören drohte. Gemeinsam mit seinen Truppen infiltrierte Vader die Fabrik, um den Rebellen den Fluchtweg abzuschneiden. In einem Korridor stieß er dabei auf Luke Skywalker, der sich ihm mit dem Lichtschwert entgegenstellte. Für den Dunklen Lord war es ein Leichtes, sich gegen den noch unerfahrenen Jedi-Anwärter zu behaupten. Er entwaffnete den Jungen und nahm dessen Lichtschwert an sich. Es war jene Waffe, die er selbst als Anakin Skywalker während der Klonkriege eingesetzt hatte, bevor diese nach seinem Duell auf Mustafar in den Besitz von Obi-Wan Kenobi überging und von diesem letztendlich an Luke Skywalker weitergereicht wurde. Gleichwohl Vader die Waffe vertraut vorkam und er durch die Macht spürte, dass es sich um jenen Piloten handelte, der den Todesstern gesprengt hatte, ahnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es sich hierbei um seinen eigenen Sohn handelte. In der Zwischenzeit war es Han und Leia gelungen, einen imperialen Kampfläufer unter ihrer Kontrolle zu bringen, mit dem sie in die Konfrontation zwischen Vader und Luke eingriffen und dem Rebellen damit die nötige Ablenkung verschafften, um selbst die Flucht anzutreten. Die von den Rebellen eingeleitete Kernschmelze konnte vom Aufseher Aggadeen zunächst gestoppt werden, doch ein zweiter Vorstoß durch Luke Skywalker brachten den Generatorkern vollständig zum Erliegen. Kurz darauf kam es zu einer Explosion, die die Waffenfabrik zerstörte und das umliegende Gelände in ein Flammeninferno verwandelte. Dies stellte bereits die zweite schwere Niederlage in Folge für Darth Vader dar, zumal er die anschließende Flucht der Rebellen abermals nicht verhindern konnte. Doch der Vorfall hatte ihm gezeigt, dass es sich bei dem Jungen um Obi-Wan Kenobis vermeintlichen Schüler handelte. Er schwor sich, die Identität des Jungen aufzudecken und ihn zu jagen, um ihn schließlich auf die Dunkle Seite der Macht zu verführen.[67]

Vertreibung der Rebellen[Bearbeiten]

Vader in seiner Me­di­ta­tions­kapsel an Bord der Exekutor.

Nach einer langen und ergebnislosen Suche nach dem Stützpunkt der Rebellen-Allianz und dem Aufenthaltsort von Luke Skywalker erhielt Darth Vader im Jahr 3 NSY durch eine großangelegte Suche mittels imperialen Sondendroiden einen vielversprechenden Hinweis, der zur Eiswelt Hoth führte. Der Dunkle Lord operierte inzwischen von einem neuen Kommandoschiff aus, dem Supersternenzerstörer Exekutor. Das Schiff wurde von Admiral Ozzel befehligt, der bei der Annäherung an Hoth einer falschen Strategie gefolgt war. Da er den Hyperraum zu nah am Zielort verlassen hatte, entdeckten die Rebellen mithilfe ihrer Scanner die Präsenz imperialer Schiffe im Orbit, woraufhin die Besatzung des geheimen Stützpunktes Echo-Basis in Alarmbereitschaft versetzt wurde und die imperialen Streitkräfte ihren Überraschungsmoment verloren. Nachdem Vader von General Veers über diesen Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, reagierte der Dunkle Lord verärgert. Er erwürgte Ozzel mithilfe der Macht und erhob anschließend Kapitän Piett in den Rang des Admirals, der dann umgehend die Flotte über Hoth verteilen sollte, um einen Blockadering zu formen. Gleichzeitig bereitete General Veers seine Bodentruppen vor. Vaders Plan sah vor, dass der aus Soldaten und Kampfläufern bestehende Bodentrupp zunächst die Verteidigung der Echo-Basis durchbrechen sollte, um dem Dunklen Lord in einer darauffolgenden zweiten Angriffswelle zu ermöglichen, den Stützpunkt zu stürmen und Luke Skywalker zu ergreifen. In der eigentlichen Schlacht waren die imperialen Truppen den Rebellen deutlich überlegen, sodass Vader und seine Spezialeinheit nach ihrer Landung die Basis ohne größeren Widerstand durchkämmen konnten. Als der Sith-Lord den Haupthangar erreichte, musste er dabei zusehen, wie der Millennium Falke mit Han Solo und Leia Organa an Bord gerade zur Flucht ansetzte. Wohl wissend, dass die Gefangennahme von Han Solo und Leia Organa auch Luke aus der Reserve locken würde, alarmierte Vader seine Flotte und räumte der Verfolgung des Falken die oberste Priorität ein. Zu seinem Ärger verschanzten sich die flüchtigen Rebellen in einem dichten Asteroidenfeld, wo sie ihre Verfolger zunächst abhängen konnten. Dieses mal sollten sie dem Dunklen Lord auf keinen Fall entkommen, weswegen sich Vader auch auf die Hilfe einer Gruppe von Kopfgeldjägern stützte, die bei der Suche nach dem corellianischen Frachter behilflich sein sollte. Allen voran Boba Fett, der schon länger die Jagd nach Han Solo eröffnete, um die hohe Fangprämie des huttischen Verbrecherbosses Jabba einzustreichen.[68]

Das Imperium verfolgte die Rebellen bis zur Wolkenstadt auf Bespin. Dort legte er einen Hinterhalt für seinen Sohn, Luke, der zuvor von Meister Yoda auf Dagobah zu einem halbfertigen Jedi ausgebildet wurde. Vader wollte Luke auf die dunkle Seite der Macht ziehen, und mit ihm den Imperator vernichten, damit sie beide als Vater und Sohn die Galaxis beherrschen konnten. Dazu wollte er Luke Skywalker in Karbonit einfrieren. Die Anlage dazu testete er vorher an Han Solo und übergab diesen dann an den Boba Fett. Es kam zum Duell zwischen Vader und Luke. In dessen Verlauf konnte der Dunkle Lord der Sith Lukes rechte Hand mit seinem Lichtschwert abtrennen und ihn in die Enge treiben. Dabei offenbarte er, dass er sein Vater sei. Er wies ihn an seiner Bestimmung zu folgen und zusammen den Imperator zu stürzen. Zusammen könne man dann als Vater und Sohn über die Galaxis herrschen. Doch Luke ließ sich in den Reaktorschacht der Wolkenstadt fallen und glitt durch einen Entlüftungsschacht nach unten, wo ihn Lando Calrissian half in den Millennium Falken zu gelangen, der von Chewbacca direkt unter einer Antennenkonstruktion geflogen wurde. Vader kehrte zu seinem Schiff und ins imperiale Zentrum zurück.[68]

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Zur Zeit der Schlacht auf Endor im Jahr 4 NSY entschied Luke Skywalker sich seinem Vater Darth Vader zu stellen, um ihn von der guten Seite der Macht zu überzeugen. Luke wurde auf den zweiten Todesstern gebracht und Imperator Palpatine vorgestellt, der beabsichtigte, Luke die Dunkle Seite der Macht vorzustellen. Luke war fest entschlossen nicht auf die dunkle Seite zu wechseln, stattdessen offenbarte er seinem Vater, dass er noch immer Gutes in ihm spüre.

Trotz der Rüstung seines Vaters vermutet Luke die Gute Seite in ihm.

Der Imperator versuchte Lukes Hass immer weiter aufzubäumen, sodass er ihn niederstrecken sollte. Es gelang dem Imperator, ihn soweit zu bringen, doch Vaders Klinge blockte den tödlichen Hieb ab. Es entbrannte ein Duell wie schon auf der Wolkenstadt. Doch Lukes Absicht war klar, er wollte Vader auf die helle Seite zurückbringen und agierte deshalb passiv. Aber Vaders Haltung blieb gleich, sodass er sein Schwert auf Luke warf. Dabei stürzte ein Baugerüst ein und Luke versteckte sich hinter einer Säule. Als Vader mithilfe der Macht die Gedanken seines Sohnes erforschte, nahm er auch seine Tochter wahr; Lukes Zwillingsschwester Leia Organa. Vader drohte, dass seine Tochter von der dunklen Seite Gebrauch machen wird, sollte sich Luke nicht bekehren lassen. Erzürnt griff Luke seinen Vater mit einer schnellen Hiebfolge seines Lichtschwerts an und bediente sich dabei kurzweilig der dunklen Seite der Macht. Luke schnitt Vaders mechanische rechte Hand ab und besiegte somit seinen Vater.

Siegessicher trat Palpatine heran. Da er die dunkle Seite in Luke wahrnahm und er seinen Vater besiegt hatte, hoffte er nun Luke als neuen Schüler zu gewinnen. Vermutlich bemerkte Vader an dieser Stelle, als Palpatine Luke aufforderte, sein Schicksal zu erfüllen und Vaders Platz an seiner Seite einzunehmen, dass er verraten worden war. Entgegen den Vorstellungen des Imperators warf Luke sein Lichtschwert beiseite und widersetzte sich, sich ihm anzuschließen. Palpatine sah keine weitere Möglichkeiten mehr, den jungen Skywalker zu überzeugen und beschoss ihn stattdessen mit einer Ladung Machtblitze. An der Seite von Palpatine beobachtete Vader wie sein Meister, der ihn eben hätte verraten wollen, seinen Sohn zu töten versuchte.

Anakin ohne Maske.

Schon in seinem ersten Duell mit Dooku bekam Anakin die unglaublichen Schmerzen eines Machtblitzes zu spüren. In seinem Leben hatte er schon viele nahe stehende Personen verloren, die er nicht vor ihren Schicksalen retten konnte. Seine Mutter starb in seinen Armen, ohne dass er diese Tragödie in irgendeiner Weise hätte aufhalten können. Er hatte den Jedi-Meister Mace Windu getötet, war zudem noch für den Tod seiner geliebten Padmé verantwortlich, hatte seinen alten Freund und Meister Obi-Wan auf dem Gewissen und stand nun vor der Gelegenheit, seinem Sohn das Leben zu retten. In seiner letzten heldenhaften Bemühung der Selbstaufopferung und in der Hoffnung, die eingesehenen Fehler in seinem Leben zu korrigieren und seine vernebelte Wahrnehmung als Darth Vader fallen zu lassen, trat die gute Seite des Anakin Skywalker aus der Dunkelheit. Aufopferungsvoll nahm er den Imperator in die Höhe, wodurch die Machtblitze seinen mechanischen Kreislauf störten, und warf ihn den Reaktorschacht des Todessterns hinab. Anakins Sauerstoffgerät wurde kurzgeschlossen und er drohte zu ersticken, aber durch diese Tat hoffte er, seine Fehler auszugleichen.

Letztendlich brachte Anakin Skywalker die Macht wieder ins Gleichgewicht, wie es von dem Auserwählten in der Prophezeiung gesagt wurde. Durch Palpatines Fall wurde diese erfüllt und Anakin Skywalker war erlöst. Er bat seinen Sohn, ihm zu helfen seine Maske abzunehmen, sodass er seinen Sohn zumindest einmal mit eigenen Augen sehen konnte. Anakin gab zu, dass Luke Recht gehabt hatte und noch immer Gutes in ihm steckte. Mit diesen Worten starb Anakin Skywalker und wurde eins mit der Macht.[69]

Post Mortem[Bearbeiten]

Erlösung und Vermächtnis[Bearbeiten]

Anakin (l.) erfüllte die Prophezeiung und wurde eins mit der Macht.

Luke entkam dem explodierenden Todesstern und erreichte Endor, wo er seinen Vater mit demselben Todesritual eines Jedi einäscherte. Während der Feierlichkeiten auf Endor erschien neben den geisterhaften Gestalten von Obi-Wan Kenobi und Yoda auch die von Anakin Skywalker. Mit dem Untergang der letzten beiden Sith hatte Anakin das Gleichgewicht hergestellt und sein Schicksal erfüllt, wodurch er von der guten Seite der Macht aufgenommen wurde und in deren Umwelt gestorben war.[69] Ein Jahr nach Anakins Tod wurde sein Enkelsohn Ben geboren, der aus der Beziehung zwischen Leia und Han hervorging. Wie auch sein Großvater kämpfte Ben mit der Dunklen Seite, verfiel ihr schließlich und wurde zum Schüler von Snoke, dem Obersten Anführer der Ersten Ordnung. Fortan nannte er sich Kylo Ren und trat als Meister der Ritter von Ren in Erscheinung. Inspiriert wurde er dabei von Darth Vader, der für ihn die Verkörperung der Dunklen Seite darstellte. Kylo gelangte in den Besitz der alten und verkohlten Überreste von Vaders Atemmaske, die vom Scheiterhaufen auf Endor geborgen werden konnten. Die Maske bahrte er auf einem Schrein in einem Quartier an Bord seines Kommandoschiffs, der Finalizer, auf, wo er Zwiegespräche mit ihr führte, um Kraft, Stärke und Entschlossenheit zu gewinnen. Kylos Bestreben war es, das Werk seines Großvaters zu vollenden, ohne dabei der selben Sentimentalität zu verfallen, die seiner Meinung nach nicht nur den Tod des Dunklen Lords forderte sondern auch den Untergang des Imperiums besiegelte. Anakins altes Lichtschwert, welches zuvor in den Besitz von Luke übergegangen war und auf Bespin verloren schien, konnte geborgen werden und wurde später an die Schrottsammlerin Rey weitergegeben.[70][71]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Das ultimative Buch (Seite 38/39)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Episode I – Die dunkle Bedrohung
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 Episode II – Angriff der Klonkrieger
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 Episode III – Die Rache der Sith
  5. Anakin Skywalker in der Databank von StarWars.com
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 Episode IV – Eine neue Hoffnung
  7. Rogue One – Die illustrierte Enzyklopädie
  8. Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  9. 9,0 9,1 The Clone WarsDie Zerstörung der Malevolence (1.04)
  10. 10,0 10,1 10,2 The Clone Wars (Film)
  11. Episode I – Die dunkle Bedrohung (Roman)
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 12,5 12,6 12,7 12,8 12,9 Episode III – Die Rache der Sith (Roman)
  13. Episode II – Angriff der Klonkrieger (Roman)
  14. The Clone Wars (Roman)
  15. The Clone WarsDer Angriff der Malevolence (1.02)
  16. The Clone WarsDer Schatten der Malevolence (1.03)
  17. The Clone WarsRekruten (1.05) (normal und Decoded)
  18. 18,0 18,1 The Clone WarsDer Fall eines Droiden (1.06)
  19. The Clone WarsKampf der Droiden (1.07)
  20. 20,0 20,1 The Clone WarsDie Ergreifung des Count (1.11)
  21. The Clone WarsDer Freikauf (1.12)
  22. The Clone WarsDie Bruchlandung (1.13)
  23. The Clone WarsDie Verteidiger des Friedens (1.14)
  24. The Clone WarsDer Übergriff (1.15)
  25. The Clone WarsDas Virus (1.17)
  26. The Clone WarsDas Geheimnis der Monde (1.18)
  27. The Clone WarsSturm über Ryloth (1.19)
  28. The Clone WarsFreiheit für Ryloth (1.21)
  29. The Clone WarsDer Holocron-Raub (2.01)
  30. The Clone WarsSchicksalhafte Ladung (2.02)
  31. The Clone WarsKinder der Macht (2.03)
  32. The Clone WarsKopfgeldäger (2.17)
  33. 33,0 33,1 The Clone WarsDas Zillo-Biest (2.18)
  34. The Clone WarsDas Zillo-Biest schlägt zurück (2.19)
  35. The Clone WarsSpion des Senats (2.04)
  36. The Clone WarsKampf und Wettkampf (2.05)
  37. The Clone WarsDie Waffenfabrik (2.06)
  38. The Clone WarsVermächtnis des Terrors (2.07)
  39. The Clone WarsGehirn-Parasiten (2.08)
  40. The Clone WarsGrievous’ Hinterhalt (2.09)
  41. The Clone WarsDer Deserteur (2.10)
  42. The Clone WarsEine Lektion in Sachen Geduld (2.11)
  43. The Clone WarsReise der Versuchung (2.13)
  44. The Clone WarsTödliche Falle (2.20)
  45. The Clone WarsKomm’ nach Hause, R2 (2.21)
  46. The Clone WarsWächter der Macht (3.15)
  47. The Clone WarsDer Altar von Mortis (3.16)
  48. The Clone WarsVergessene Zukunft (3.17)
  49. The Clone WarsDie Zitadelle (3.18)
  50. The Clone WarsGegenangriff (3.19)
  51. The Clone WarsOpfer und Ehre (3.20)
  52. The Clone WarsPadawan vermisst (3.21)
  53. The Clone WarsEin Wookiee schlägt zurück (3.22)
  54. The Clone WarsKrieg der Meere (4.01)
  55. The Clone WarsEine letzte Hoffnung (4.02)
  56. The Clone WarsKönigreiche muss man sich verdienen (4.03)
  57. The Clone WarsKrieger des Schattens (4.04)
  58. The Clone WarsVerdachtsmomente (5.19)
  59. The Clone WarsDer Jedi, der zu viel wusste (5.18)
  60. The Clone WarsDas verlorene Kind (5.19)
  61. The Clone WarsVom Licht entfernt (5.20)
  62. Das ultimative Buch
  63. Absolut alles, was du wissen musst
  64. 64,0 64,1 Tarkin
  65. Verlorene Welten
  66. Darth VaderDarth Vader
  67. Star WarsSkywalker schlägt zu!
  68. 68,0 68,1 Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  69. 69,0 69,1 Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  70. Episode VII – Das Erwachen der Macht
  71. Das Erwachen der Macht – Die illustrierte Enzyklopädie


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AnakinSkywalker(EpisodeIII).jpg
Anakin Skywalker
Beschreibung
Spezies:

Mensch (Cyborg)

Volk:

Tatooiner

Geschlecht:

männlich

Hautfarbe:

Hell

Haarfarbe:

Braun

Augenfarbe:
  • Blau-Grau (Jedi)
  • Gelb (Sith)
Körpergröße:
  • 1,85 Meter
  • 2,02 Meter (als Darth Vader)
Körpermasse:
  • 82 Kilogramm[1]
  • 136 Kilogramm (als Darth Vader)[1]
Besondere Merkmale:
Biografische Informationen
Geburtsdatum:

41 VSY[2]

Todesdatum:

4 NSY[3]

Heimat:

Tatooine

Familie:

Familie Skywalker

Beruf/Tätigkeit:
Meister:
Padawan(e):

Ahsoka Tano

Schüler:
Einheit(en):
Bewaffnung:

Lichtschwert

Zugehörigkeit:

Anakin Skywalker war der Sohn von Shmi Skywalker, der Ehemann von Padmé Amidala und der Vater von Luke Skywalker und Leia Organa Solo. Entdeckt wurde er von Qui-Gon Jinn auf dem Wüstenplaneten Tatooine und wurde nach dessen Tod von Obi-Wan Kenobi zum Jedi ausgebildet. Nebenbei stellte er den prophezeiten Auserwählten dar, welcher der Macht das Gleichgewicht zurückgeben würde. Außerdem galt er zur Zeit der Klonkriege, in der er mit Ahsoka Tano eine Padawan auszubilden versuchte, als einer der geschicktesten und berühmtesten Jedi-Ritter und zudem einer der besten Piloten in der Galaxis und Jedi-General der Klonkrieger.

Seine Eigenwilligkeit, Arroganz und Verlustangst ermöglichten es dem Sith-Lord Darth Sidious im Jahr 19 VSY, Anakin auf die dunkle Seite der Macht zu verleiten. Unter dem Namen Darth Vader diente er dem Imperator während der Großen Jedi-Säuberung und zu Beginn des Galaktischen Bürgerkrieges. Allerdings wurde er im Jahr 4 NSY von seinem Sohn Luke bekehrt und starb kurz darauf auf dem Todesstern.

Inhaltsverzeichnis

Biografie[Bearbeiten]

Blick in die Zukunft[Bearbeiten]

Q’Anilias Machtvision der Zukunft

Rund 4.000 Jahre vor Anakins Geburt, zur Zeit der Mandalorianischen Kriege geschah es, dass die Jedi Q’Anilia zusammen mit ihren Begleitern eine Vision der Macht empfing, als sie auf Coruscant waren. In dieser Vision befanden sie sich auf einem Planeten, welcher sich in ein Schlachtfeld verwandelt hatte. Im Orbit flogen Trümmer von Raumschiffen, die Planetenoberfläche war verwüstet. Nur noch Q’Anilia und ihre Mitstreiter Feln und Xamar befanden sich auf einem großen Platz, welcher von einigen Ruinen umgeben war. Auf diesem Platz befanden sich viele hunderte Rakghuls welche die drei zu überrennen schienen. Auf einem Nahe gelegenen Gebäude stand der uralte, verstorbene Sith-Lord Karness Muur, welcher von einer vermummten Gestalt mit einem roten Lichtschwert begleitet wurde. Muur hatte seinen Talisman angelegt, kontrollierte die Rakghuls und hetzte sie auf die drei Jedi. Diese hatten Mühe, sich gegen die Angreifer zu verteidigen. Q’Anilia erkannte zudem, dass die Rakghuls von der Macht berührt und von irgendjemanden kontrolliert wurden. Da dies jedoch nicht wahr sein konnte, hinterfragte sie die Vision dahingehend, ob ihr die Macht einen Einblick in die Zukunft gewährte oder dies ein bald eintreffendes oder gar jetziges Ereignis darstellte.[4]

Nachdem sie ihre Frage ausgesprochen hatte, erschien der Jedi Zayne Carrick mitten im Geschehen. Er sah sie an und antwortete ihr, dass dies alles in diesem Augenblick geschehen würde. Kurz darauf erschien eine dunkle Gestalt, komplett in schwarz gekleidet, welche einst als Darth Vader bekannt sein würde. Dieser wandte sich ebenfalls der Jedi zu und sagte, dass diese Ereignisse genau jetzt passieren würden. Nun folgte ein junger Mann mit blondem Haar, der Sohn von Vader, Luke Skywalker. Er erzählte Q’Anilia ebenfalls, dass dies genau jetzt passieren würde. Zuletzt erschien eine weitere, Q’Anilia ebenfalls unbekannte Person auf der Bildfläche. Es handelte sich um Cade Skywalker, Nachfahre der beiden vorherigen. Auch er erklärte, dies alles würde in diesem Augenblick geschehen. Schockiert von diesen Aussagen standen die drei Jedi nur da, während die Rakghule immer näher kamen. Zuletzt sprang einer Q’Anilia direkt ins Gesicht, wobei sie nur noch abwehrend ihre Hand hob. Dann war die Vision vorbei und der Jedi Lucien Draay stand direkt vor ihr, um sie zu beruhigen.[4]

Leben auf Tatooine[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Anakin und seine Mutter erreichen Tatooine.

Anakin kam im Jahr 41 VSY unter rätselhaften Umständen als Sohn von Shmi Skywalker auf die Welt.[2] Aussagen der Mutter zufolge hatte der Junge unerklärlicherweise keinen Vater und war – wie sich Jahre später herausstellen sollte – mit einer außerordentlich hohen Konzentration von Midi-Chlorianern gesegnet, wodurch er eine große Empfänglichkeit für die Macht aufwies. Es ist nicht auszuschließen, dass Anakin von der Macht selbst empfangen wurde, was unter Umständen auch auf die Handlungen des Sith-Lords Darth Plagueis zurückging. Plagueis hatte es sich zum Ziel erklärt, die Midi-Chlorianer zu manipulieren, um ewiges Leben zu erschaffen. In einer gemeinsamen Anstrengung mit seinem Schüler Darth Sidious gelang es Plagueis auch, durch meditative Kräfte das Gefüge der Macht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dies mündete in einer gewaltigen Erschütterung in der Macht, welche sämtliche Macht-Benutzer in der gesamten Galaxis spürten, und die zur Folge hatte, dass die Jedi in ihrer Fähigkeit, Ereignisse vorauszusehen, eingeschränkt wurden. Zwar muss dieses Ereignis nicht zwingend mit der Geburt Anakin Skywalkers in Verbindung stehen, doch Fakt ist, dass Plagueis’ Einflussnahme auf das Gleichgewicht der Macht im selben Jahr wie die Geburt Anakins stattfand. Als Anakins Machtpotenzial Jahre später bekannt wurde, interpretierte der Sith-Lord die Existenz des Jungen als Reaktion der Macht auf seine Experimente und Manipulationen. Plagueis befürchtete, dass Anakin von der Macht selbst geschickt wurde, um das von ihm hervorgerufene Ungleichgewicht wieder zu beheben.[5]

Anakin Skywalker führte ein Sklavenleben auf Tatooine.

Anakin wuchs unter schweren Bedingungen und in ärmlichen Verhältnissen auf. Von seinem dritten Lebensjahr an lebte Anakin zusammen mit seiner Mutter auf dem Wüstenplaneten Tatooine in der Kleinstadt Mos Espa. Wie viele andere Bewohner auch wurden sie dort zu Sklaven von Gardulla der Huttin. Etwas später wechselte ihre Leibeigenschaft, weil Gardulla eine Wette mit dem Toydarianer und Schrotthändler Watto verlor und Watto somit die Sklaven der Skywalker-Familie in Besitz nahm.[6]

Er war ein sehr kühnes und abenteuerlustiges Kind. Oft riskierte er sein eigenes Wohl, um denjenigen zu helfen, die Hilfe nötig hatten. Er kümmerte sich wenig um Folgen, die sich eventuell aus seinen Taten ergeben konnten. Seine Arbeit in Wattos Schrottladen verhalf dem Jungen außerdem zu außergewöhnlich ausgeprägten technischen und handwerklichen Fähigkeiten. Anakin war stets bemüht, alte Teile wiederherzustellen und zu reparieren, und träumte davon, als freier Mensch die Galaxis zu entdecken. Zu seinen Arbeiten zählte vor allem der Protokolldroide C-3PO, der von Anakin repariert und wiederhergestellt wurde und der seiner Mutter beim Haushalt unterstützend zur Hand gehen sollte. Da Anakin fast immer seinen harten sklavischen Tätigkeiten durch Wattos Anweisungen nachkommen musste, fühlte sich Anakin unterwürfig und gefangen. Obwohl Anakin keine böswilligen und gierigen Gedanken entwickelte, wurde er sehr schnell launisch und aggressiv, denn insgeheim dachte er oft, dass er und seine Mutter besseres verdient hätten. Als Ausgleich zu Anakins harter Arbeit, neben dem Spielen mit seinen besten Freunden Kitster Banai und Wald, gewährte Watto Anakin die Teilnahme an Podrennen. Eine Sportart, die sehr schnelle Reflexe, gute Konzentrationsfähigkeit und Disziplin erforderte. Auf Grund der enormen Geschwindigkeit und der kleinen Cockpits, war diese Art des Sports für Menschen praktisch ungeeignet. Anakin war demzufolge der einzig bekannte Mensch, der in der Lage war an solchen Rennen teilzunehmen. Seine Mutter Shmi stand dieser Aktivität kritisch gegenüber, jedoch verstand sie, dass sich ihr Sohn von der anstrengenden und erniedrigenden Arbeit Wattos ablenken musste. Shmi bemerkte, dass Anakin in der Lage war bestimmte Taten und Ereignisse in der Zukunft früher wahrzunehmen, als es für Menschen gewöhnlich gewesen wäre. Dadurch wirkten Anakins Reflexe stark ausgeprägt.[7]

Im Alter von sieben Jahren, als Anakin gerade mit seiner Freundin Amee ein Picknick veranstaltete, wurde Mos Espa Zeuge eines Sklavenraubes. Der Pirat Krayn und seine Bande kamen in das Viertel, in dem Anakin lebte, und nahmen viele Sklaven in ihre Gewalt. Anakin war geschockt und überrascht, als er vom Picknick zurückkehrte. Doch mit Erleichterung konnte er feststellen, dass seiner Mutter Shmi nichts passiert war. Das ängstliche Gesicht seiner Mutter prägte sich in Anakin ein und er schwor sich, dass er es nicht zulassen würde, dass sie noch einmal so ängstlich werden würde. Den Namen „Krayn“ prägte er sich seitdem gut ein.[8]

Entdeckung[Bearbeiten]

Auf Qui-Gon Jinns Wunsch hin wurde Anakin zu einem Padawan

Als im Jahr 32 VSY eine republikanische Gruppe, bestehend aus den Jedi Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn, der Königin von Naboo Padmé Amidala, dem Droiden R2-D2, Captain Quarsh Panaka und ein paar Leibwächter der Königin auf dem Planeten Tatooine notlandete, stießen sie auf der Suche nach Ersatzteilen auf Anakin. Qui-Gon war von Anakins selbstlosem Charakter und seinen Fähigkeiten in der tollkühnen Sportart des Podrennens beeindruckt. Durch eine von Watto verlorene Pod-Wette, erlangte Qui-Gon die benötigten Ersatzteile und gewann zusätzlich Anakins Freiheit von seinem bisherigen Sklavendasein. Obwohl Anakin befreit wurde, war Qui-Gon außerstande, Shmis Freiheit zu sichern. Qui-Gon nahm Anakin mit nach Coruscant, um ihm den Jedi-Rat vorzustellen. Hin- und hergerissen verabschiedete sich Anakin von seiner Mutter, mit deren Verlust er ein Leben lang Probleme haben sollte.[6]

Obi-Wan Kenobi war von Anakins beispiellosem Midi-Chlorianer-Wert und starkem Machtpotenzial erstaunt. Einer Ausbildung zum Jedi stand er, im Gegensatz zu seinem Meister Qui-Gon, kritisch gegenüber. Er und der Jedi-Rat glaubten, dass der Junge bereits zu alt sei und bereits zu viele emotionale Verbundenheiten erworben hatte, um ein Jedi werden zu können. Qui-Gon war der festen Überzeugung, dass Anakin der Auserwählte einer uralten Jedi-Prophezeiung sei und nur er in der Lage sein könne, das Gleichgewicht in der Galaxis wiederherzustellen.[6]

Im Kampf gegen die Handelsföderation steuerte Anakin einen Naboo-N-1-Sternenjäger in das Innere des Droiden-Kontrollschiffs und zerstörte dieses daraufhin unfreiwillig, als er sich gegen Droiden verteidigen wollte. Dadurch verhalf er den unterlegenen Gungans bei der Schlacht gegen Droiden zum Sieg. Die Jedi kämpften in dieser Zeit gegen einen Sith, dessen Orden bisher für ausgestorben galt. Im Kampf wurde Qui-Gon von Darth Maul tödlich verletzt, Obi-Wan dagegen gelang es in einem schnellen Schlagabtausch, den Sith zu besiegen. Der Letzte Wunsch Qui-Gons an Obi-Wan war die Ausbildung von Anakin zu einem Jedi, da er seiner Meinung nach das Gleichgewicht erbringen würde. Obi-Wan behandelte den Wunsch seines Meisters gewissenhaft und befasste sich mit Anakins Ausbildung, die vom Jedi-Rat letztlich akzeptiert wurde.[6]

Ausbildung zum Jedi[Bearbeiten]

Mission nach Zonama Sekot[Bearbeiten]

Anakin im Alter von dreizehn Jahren

Mit zwölf Jahren erlangte Anakin hauptsächlich durch seine technische Begabung Bekanntheit innerhalb des Jedi-Tempels, da er diesen fast vollständig mit frisch aus dem Müll aufbereiteten Droiden versorgte. Seine abenteuerlustige Persönlichkeit nervte seinen Meister Obi-Wan Kenobi zunehmend, da er ihn schon des Öfteren suchen musste. Anakin nahm als bald darauf an einem höchst gefährlichen Grubenrennen teil. Als Gewinner gilt nicht nur jemand, der diese Abfallgrube mit allen Tücken überlebt, sondern auch in den Besitz einer Wurmschuppe kommt. Anakin sah sich kurz vor dem Rennen einem Blutcarver namens Ke Daiv gegenüber. Dieser war Anakins Anschein nach interessiert, den jungen Padawan zu beleidigen, in Wirklichkeit wurde er von der Handelsföderation angewiesen, Anakin zu töten. Dabei wurde Anakin öfters als Sklave betitelt und ihm angedroht, dass er das Rennen nicht überleben würde, worauf Anakin seine Gefühle gegenüber ihm hinunterwürgen musste, um sich nicht über den Jedi-Kodex hinweg zu setzen. Anschließend wiederholte Ke Daiv seine Beleidigungen und nach einigen Stößen, wurde Anakin sogar mit einer Klinge angegriffen, nachdem er sich den Sprüchen mit einem Konter zur Wehr setzte und einem Schlag auswich. Dadurch wurde das bevorstehende Rennen urplötzlich zur Nebensache.[9]

Zwar konnte Anakin sich gerade noch rechtzeitig vor den drei rotierenden Klingen wegducken und in Abwehrstellung gehen, wodurch er nicht am Kopf getroffen wurde, doch eine der Klingen traf ihn an seinem Handgelenk. Bevor der Blutcarver den nächsten und wohl tödlichen Stoß setzen konnte, rutschte Anakin die Tunnelwand herunter.

Wenn auch inoffiziell startete nun ein Rennen mit einem ohrenbetäubenden Lärm - von Wesen aller Art und Maschinen erschaffen. Anakin konnte einige Distanz Vorsprung aufbauen und durch nichts ließ sich der junge Skywalker aufhalten, immer rasantere Manöver zu fliegen. Als Anakin auf einer Plattform landete, um sich mit einem Sprung, eine begehrte Schuppe zu ergattern, sollte ihn etwas Unvorbereitetes treffen. Er vergaß, dass der Blutcarver einen gefährlichen Anflug vorbereitete. Anakin verrückte seine Atemmaske durch einen Treffer, sodass er ungeschützt in die tödlichen Dämpfe und zähe Masse eintauchte, wodurch er dem Blutcarver so gut wie ausgeliefert war, wenn er ihn auch ausweichen und sich seine Maske wieder überstülpen konnte. In Anakin brodelte es derweil, aufgrund seiner Demütigung, die er seiner eigenen Dummheit zuzuschreiben hatte. Er zerstörte seine Flugausrüstung und baute sich daraus eine Angriffskeule, mit der er hoffte einen präzisen Schlag setzen können. Das alles hätte ihm aber nicht helfen können, wenn der Blutcarver nicht im letzten Moment von Obi-Wan Kenobi gestoppt worden wäre. Dieser hatte den Kampf beobachtet und sich kurzerhand eine rumpelhafte Flugausrüstung gekauft, wodurch er die Verfolgung aufnahm und sie auch wieder entkommen konnten, nachdem sie Anakins Treibstoff umfüllten. Die gesamte egoistische Aktion brachte Anakin nicht sehr viele Sympathien ein, weswegen sich sein Meister aber nicht allzu schnell entmutigen ließ.[9]

Im weiteren Verlauf, wurden Obi-Wan und Anakin auf ihre erste gemeinsame Mission geschickt. Sie sollten auf dem mysteriösen, lebendigen und sagenumwobenen Planeten Zonama Sekot nach der plötzlich verschollenen Jedi Vergere suchen. Dabei gerieten sie in einen Konflikt, den Wilhuff Tarkin zusammen mit seinem alten Freund Raith Sienar und dem Blutcarver Ke Daiv angezettelt hatte. Diese waren brennend daran interessiert, eines der märchenhaften Sekotanischen Raumschiff zu erwerben, um es aus Rentabilität in Masse herstellen zu wollen.[9]

Um sich das nötige Vertrauen der misstrauischen Bevölkerung zu erwerben, damit sie das Verschwinden von Vergere aufklären konnten, ließen sich Obi-Wan und Anakin ein solches Raumschiff anfertigen. Während dieses längeren Vorgangs formierte nicht nur der von den Schiffen besessene Tarkin seine Sicherheitskräfte der Außenregionen für einen Angriff, sondern auch die beiden Jedi fanden mehr über den Ort hinaus. An Anakin hafteten sich zwölf der machtsensitiven Saatpartner an, was die meisten jemals an einem Lebewesen befindlichen Saatpartner waren. Dadurch konnte eines der ungewöhnlichsten Raumschiffe überhaupt konstruiert werden, die Jabitha, die Anakin nach der Tochter des Magister Jabitha Hal benannte. Anakin konnte über die Macht Verbindung zu einer Nachricht, die in den Saatpartnern von Vergere gespeichert wurde, aufnehmen. Sie sprach davon, dass der Planet von einer den Jedi unbekannten Spezies angegriffen wurde, die die Ferroaner Far Outsiders nannten. Diese kannten weder die Macht, noch waren sie selbst in irgendeiner Weise empfänglich für sie und waren allen Lebewesen verschieden, die man bisher kannte. Mitten im Angriff ging sie mit diesen fort, um sie zu studieren und einen größeren Krieg abzuwenden.[9]

Tarkin griff derweil den Planeten an, weswegen sich die Ferroaner in kurzer Zeit erneut attackiert sahen. Unterdessen tauchte plötzlich der Blutcarver auf und konnte Anakin dazu zwingen, mit dessen Schiff zu fliehen. Anschließend fand er an Bord der Jabitha Jabitha Hal, die er als seine Geisel nahm. Da Anakin sich um das Wohl Jabithas sorgte, akzeptierte er diese Forderung, um dem bewusstlosen Obi-Wan Zeit zu verschaffen, sie zu retten. Er musste nach kurzer Zeit erkennen, dass das Schiff nicht genügend Treibstoff hatte, um zur Flotte Tarkins zu gelangen. Der Carver wies ihn an nach Süden zu fliegen, da sich dort geheime Treibstoffreserven verbargen. Auf dem Flug versuchte Anakin während eines Gesprächs mit ihm, ihn mit der Macht zu beeinflussen.[9]

Als sie an dem Standort angelangten, fanden sie nur noch zerstörte Landfläche auf. Das Schiff musste landen, da Luftminen über ihnen heruntersegelten. Nachdem sie das Schiff verließen, trieb Ke Daiv die beiden Kinder herum und Anakin setzte dabei feine Sticheleien gegen Ke Daiv, wodurch dieser auf den Jungen zuging. Ke Daiv betitelte ihn nochmals als Sklaven, was den kompletten angestauten Zorn und Hass Anakins gegenüber dem Blutcarver entlud. Anakin ging für einige Sekunden vollkommen in Rage über und begab sich auf den Pfad der Dunklen Seite. Bevor Ke Daiv ihn mit der Lanze treffen konnte, verbrannte er innerlich - einige Sekunden später verstarb er unter Todesqualen.[9]

Nachdem Anakin sein erstes lebendes Opfer fand, fühlte er sich sehr schwach. Er sah ein, dass er sich zutiefst falsch entschieden und gehandelt hatte, auch wenn er von Jabitha Zuspruch bekam, da er sie so rettete. Ehe Obi-Wan zu ihm gelangen konnte, landete ein Schiff aus Tarkins Flotte, an Bord ein Trupp Soldaten der Republik, Sienar und Tarkin selbst. Sie besahen sich die Szenerie und luden Anakins sekotanisches Raumschiff in ihren Transporter. Außerdem nahmen sie den jungen Jedi gefangen und ließen Jabitha auf dem Berg zurück. Tarkin brachte Anakin und das Schiff an Bord eines der Minenlegers, der dann Kurs auf sein Flaggschiff nahm. Im Hangar des Minenlegers versuchte Tarkin Anakin zu überzeugen, ihnen zu helfen, doch er weigerte sich. Sienar wiederum zeigte sich begeistert und neugierig auf das Schiff. Anakin erkannte, dass Sienar der Klügere und Tarkin der Skrupellose in dem Duo waren. Als Tarkin damit drohte, die ganze Bevölkerung von Zonama Sekot zu vernichten, konnte sich Anakin erneut kurz nicht beherrschen und begann die Dunkle Seite der Macht bei Tarkin anzuwenden. Diesem wurde heiß und er wurde schwächer. Doch konnte Anakin es diesmal stoppen, er wollte nicht wieder so töten.[9]

Danach verließ Tarkin wütend und geschwächt mit Sienar und einigen Soldaten den Hangar. Kurz danach gab es mehrere Stöße und dann auch Explosionen und aus einem Loch im Boden kam auf einmal sein Meister Obi-Wan mit gezücktem Lichtschwert. In diesem Moment war Anakin so unbeschreiblich froh, seinen Meister zu sehen. Obi-Wan konnte die Soldaten abwehren und aus dem Hangar vertreiben. Mit Anakin kletterte er in das sekotanische Raumschiff und, nachdem es aufgetankt war, wurden sie aus dem Hangar gestoßen. Grund war die Sprengladung, die Chaza Kwinn am Hangartor angebracht hat. Nachdem das Schiff nun im All war, flogen sie zurück zum Planeten um ihre Verfolger - Droidensternenjäger - abzuschütteln und dem Beschuss durch die Flotte von Tarkin zu ergehen. Dabei wurde das Raumschiff schwer beschädigt. Bei der Flucht erkannten sie, dass der ganze Planet kurz davor war wegzufliegen und so flogen sie wieder in eine hohe Umlaufbahn und dann in den Hyperraum. Vorher sahen Anakin und Obi-Wan noch, wie der Planet sich bewegte und damit die Sensoren der Flotte durcheinander brachte, sodass sich viele Schiffe rammten und zerstörten. Die beiden flogen mit dem sterbenden Schiff zu einem geheimen Außenposten der Jedi auf einer unwirtlichen Welt, wo das Schiff starb. Tracia Cho-Leem sprach dort im Hangar mit Anakin, um ihn zu trösten und wieder aufzubauen, während Obi-Wan die beiden allein ließ.[9]

Anakins erstes Lichtschwert[Bearbeiten]

Anakin baut auf Ilum sein erstes Lichtschwert

Im Alter von dreizehn Jahren landete Anakin Skywalker mit seinem Meister auf der eisigen Welt von Ilum. Anakin erfuhr von Obi-Wan, dass in den Höhlen des Planeten, Kristalle wachsen, die zur Konstruktion eines Jedi-Lichtschwertes benötigt werden. Nachdem Obi-Wan ihm erklärte, dass sich der Kristall seinen Inhaber aussucht, forderte er seinen Padawan auf, sich in die Höhle zu begeben und seinen eigenes Lichtschwert zu bauen. Umso mehr Blicke er auf die Kristalle warf, desto größer wurde seine Angst. Er sah Visionen von seiner Mutter Shmi, die ihn sehr beunruhigten, wie auch eine Macht-Eingebung des Sith Darth Maul. Anakin konnte jedoch die Ängste und Konfrontationen unter Kontrolle bringen, wie es sich für einen Jedi gehörte und sein erstes eigenes Lichtschwert anfertigen.[8]

Anakin wurde mit seinem Freund und Meister für die Eskorte der colicoidischen Schiffe eingesetzt, um einen Überfall des Piraten Krayn zu verhindern, der auch auf Tatooine Sklaven hält und von anderen Siedlungen entführt. Dabei gelang es ihnen, dessen Schiff zu infiltrieren und die Waffensysteme zu zerstören. Anakin wurde von Zora, auch bekannt unter dem Namen Siri Tachi, festgehalten und vorgeworfen, ein flüchtiger Sklave zu sein. Nachdem Obi-Wan Anakin nicht mehr retten konnte und ihn verlassen musste, informierte er sich über die Lage, wobei sich herausstellte, dass Siri entgegen Anakins ursprünglicher Meinung noch immer eine Jedi war. Anakin wurde nun wieder als Sklave auf dem Planeten Nar Shaddaa in einer Gewürzmine eingesetzt, während Siri Obi-Wan durch die Macht darauf hinweisen konnte, dass sein Schüler sich in Krayns Gefangenschaft befand. Später wurde Siri allerdings von Krayn entlarvt und zusammen mit Anakin eingesperrt. Mit der Hilfe des Küchenmädchens Berri gelangten die beiden wieder an ihr Lichtschwert, sodass sie sich aus ihrer Zelle befreien und die Flucht ergreifen konnten. Gerade als Obi-Wan die beiden Padawane wieder zu Gesicht bekam, musste er mit ansehen, wie sich sein Schüler dem Hass und der Dunklen Seite beugte und Krayn tötete.[8]

Mission auf Radnor[Bearbeiten]

Anakin während seiner Mission auf Radnor.

Dass Anakin Skywalker in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmetalent war, wusste auch der Jedi-Rat. Dennoch unterzogen sie ihm kein besonderes Training, sondern er musste wie jeder andere das normale Training eines Padawans absolvieren, da es seine Lehrer als wichtig für seine persönliche und charakterliche Entwicklung empfanden, Anakin nicht hervorzuheben oder zu bevorzugen. Diese Tatsache konnte Anakin nicht mit seinem Ehrgeiz vereinbaren, da ihm während des Unterrichts häufig Langeweile aufkam, da dieser unter seinen eigentlichen Möglichkeiten blieb. Außerdem war sich nicht nur Anakin sondern auch ein Großteil seiner Mitschüler darüber im Klaren, dass er ein Ausnahmefall war – nicht zuletzt deshalb, weil er bei Antritt seiner Jedi-Ausbildung das übliche Alter bereits weit überschritten hatte. Außerdem war er gleich am Anfang von Obi-Wan Kenobi als Padawan angenommen worden, während die anderen Jünglinge ihren Mentor selbst suchen mussten. Obi-Wan wusste, dass dieser Umstand ihm eine große Hürde sein würde, Anakin zu einem selbstlosen Jedi auszubilden, zumal ihm der Ruf des Auserwählten in jeglichen Situationen vorauseilte. Seine Entwicklung betrachtete Obi-Wan aus einer Kombination von Qui-Gons Vertrauen und Yodas Vorsicht.[10]

An seinem dreizehnten Geburtstag überreichte Obi-Wan seinem Schüler das traditionelle Padawan-Geschenk in Form eines machtsensitiven Flusssteins. Anakin freute sich über den Stein, wohlweislich, dass sein Meister ihn seinerzeit von Qui-Gon geschenkt bekommen hatte und er Obi-Wans wertvollster Besitz war. Im Jedi-Tempel wurde Anakin zwar von den anderen Jedi und seinen Mitschülern respektiert und geachtet, doch hatte er bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr noch keine engen Freundschaften geschlossen. Bei einem Streifzug in den unteren Ebenen von Coruscant, was für ihn eigentlich verboten war, traf er den Padawan Tru Veld. Er verstand sich sofort gut mit Tru und er wurde Anakins erster richtiger Freund, seitdem er Tatooine verlassen hatte.[10]

Zurück im Tempel erwartete ihn eine Mission zum Planeten Radnor. Zusammen mit seinem Meister Obi-Wan und drei weiteren Jedi-Teams, bestehend aus Ry-Gaul, dessen Schüler Tru Veld, Siri Tachi und deren Schüler Ferus Olin sowie Soara Antana ihrer Padawan Darra Thel-Tanis, sollte er ein Giftunglück untersuchen und die Bevölkerung während der Evakuierung beruhigen. Nach ihrer Ankunft auf dem Planeten trafen sie auf den Wissenschaftler Galen und dessen Schwester Curi, die am Unfall beteiligt waren. Diese versuchten, dem Jedi zu helfen. Während der Mission wurden Schüler und Meister voneinander getrennt, wobei Anakin und Ferus Olin aneinander gerieten. Ferus war sehr begabt und Anakin konnte ihn nicht leiden, da er das Gefühl hatte, dass alles immer nach Ferus’ Vorstellungen ablaufen musste. Im weiteren Verlauf der Mission stellte sich heraus, dass Galen der Schuldige war und dass es sich nicht um einen Unfall handelte. Die Avoner, ein hinterhältiges Volk vom Planeten Avon, wollten den Planeten Radnor einnehmen, sobald alle Einwohner verschwunden waren, was Anakin und seine Jedi-Gefährten allerdings verhindern konnten. Doch Anakin hatte mit Tru nicht nur einen guten Freund gefunden, sondern mit Ferus auch einen Rivalen, der ihn die nächsten Jahre begleiten sollte.[10]

Überlebenstraining auf Ragoon VI[Bearbeiten]

Einige Zeit nach ihrer Rückkehr von Radnor begaben sich Anakin und sein Meister Obi-Wan nach Ragoon VI, einem Planeten frei von jeglicher industrieller Zivilisation und Kolonisierung. Obi-Wan wollte seinen Schüler hier einem Überlebenstraining unterziehen, wie er es unter Qui-Gons Lehre selbst einmal erfahren hatte. Anakin hielt das Training auf Ragoon VI lediglich für ein besseres Spiel und bewertete es als Zeitverschwendung. Viel lieber würde er sich auf eine neue Mission begeben, um echte Abenteuer zu erleben. Obi-Wan hielt das Training jedoch für notwendig, da es während seiner eigenen Jedi-Ausbildung die Bindung zu seinem Meister stärkte, und nun erhoffte er sich, auch bei Anakin ein besseres Verhältnis aufbauen zu können. Tatsächlich stellte Anakin die Beziehung zu seinem Meister in Frage, da er wusste, das Obi-Wan ihn nicht aus freien Stücken zu seinem Padawan nahm, sondern nur, weil er es dem sterbenden Qui-Gon Jinn versprochen hatte. Obwohl er Obi-Wan als Meister ehrte und ihn würdevoll respektierte, hatte Anakin im Gegensatz zu seinen Mitschülern, die von einem Meister zum Padawan angenommen wurden und dadurch eine besondere Ehre erfuhren, seiner Meinung nach keinen Grund, sich von Obi-Wan geehrt zu fühlen.[11]

Anakin und Obi-Wan während des Trainings auf Ragoon VI.

Nach ihrer Ankunft auf Ragoon VI verabschiedeten sich Anakin und Obi-Wan von ihrem Piloten, den Jedi Wren Honoran, der anschließend auf dem Planeten umherstreifte. Anakins Ziel für dieses Training war es, nach einigen Stunden die Verfolgung von Wren aufzunehmen und ihn innerhalb von zehn Tagen aufzuspüren. Der junge Padawan war sich seiner Sache derart sicher, dass er mutmaßte, Wren noch vor Einbruch der Dunkelheit einzuholen. Nachdem er mit Obi-Wan als Begleitung die Suche aufnahm, sah er sich bereits nach kurzer Zeit einigen Gefahren ausgesetzt, die ihn spüren ließen, dass sich die Suche schwerer gestalten würde, als zuvor angenommen. So marschierten sie durch ein Malia-Revier, woraufhin sie von wilden Raubtieren angegriffen wurden, und kurz darauf führte sie Wrens Spur durch eine Höhle, die während ihrer Erkundung von Wasser überflutet wurde. Daraufhin beschlich Anakin das Gefühl, von einem Unbekannten beobachtet zu werden, woraufhin er und Obi-Wan ihren Verfolger in einen Hinterhalt lockten. So trafen sie auf ein junges Mädchen Floria, bei der sich später herausstellte, dass es sich um eine Kopfgeldjägerin handelte, die gemeinsam mit ihrem Bruder Dane sowie Teleq, Mol Arcasite, Hunti Pereg und einigen anderen Jägern von einem gewissen Granta Omega damit beauftragt wurde, Anakin und Obi-Wan auf Ragoon VI zu töten. Anakin und sein Meister mussten mehrere Angriffe durch Kopfgeldjäger abwehren, wobei sie auch auf Wren stießen, der von den Verbrechern festgenommen und schwer verletzt wurde. Während ihres gemeinsamen Streifzugs durch die Wildnis des Planeten fiel Anakins störend auf, dass sein Meister nicht alle seine Gedanken mit ihm teilte. Als Anakin ihn darauf ansprach, wurde er von Obi-Wan zurechtgewiesen. Erst nachdem sich herausstellte, dass es sich bei Granta Omega offensichtlich um einen Studenten der verbotenen Lehren der Sith-Holocrone handelte, weihte er seinen Padawan ein.[11]

Nachdem sie den Planeten wieder verlassen hatte und Wren der Obhut der Mediziner des Jedi-Tempels überstellten, tauschten sich Obi-Wan und Anakin über die rätselhafte Identität des ominösen Granta Omega aus. Da der Zutritt nach Ragoon VI vom Galaktischen Senat streng überwacht war, lag der Verdacht nahe, dass Omega gute Kontakte zu einem Senator pflegte. Anakin war erfreut, als sich Obi-Wan bei ihm entschuldigte, ihn nicht früher von seinen Gedanken unterrichtet zu haben. Zwar fiel es Anakin schwer, doch versuchte Obi-Wan ihm begreiflich zu machen, dass er nicht jeder seiner Gedanken wissen musste, sondern er einfach auf seine richtige Herangehensweise vertrauen sollte. Angespornt von der Vorstellung, dass Obi-Wan ihm eines Tages genug Vertrauen entgegenbringen könnte, um die Verfolgung der Sith aufzunehmen, konzentrierte er sich darauf, ein guter Padawan für seinen Meister zu sein – ungeachtet davon, dass Obi-Wan ihn vielleicht nur deshalb behielt, um Qui-Gons letzten Willen zu erfüllen.[11]

Illegale Podrennen auf Euceron[Bearbeiten]

Der 14-jährige Anakin während einer Mission auf Euceron.

Im Jahr 27 VSY reisten Obi-Wan und Anakin auch zum Planeten Euceron, um dort auf Wunsch der Regierenden Macht die Galaktischen Spiele als Hüter des Friedens zu patrouillieren. Neben ihnen waren die beiden Jedi-Teams Siri und Ferus Olin sowie Ry-Gaul und Tru mit derselben Aufgabe betraut worden. Die Spiele waren ein sportliches Großereignis, dass alle sieben Jahre auf einem anderen Planeten ausgetragen wurde und in dem verschiedene Spezies aufeinander trafen. Die beiden Jedi sollten verhindern, dass dieses Zusammentreffen von verschiedenen Interessen und Kulturen nicht in einem Scharmützel endete, und stattdessen einen reibungslosen Ablauf gewährleisten. Obwohl Liviani Sarno, die Vorsitzende des Rates der Spiele, keine Auseinandersetzungen erwartete, war ihr zur Ohren gekommen, dass außerhalb der Hauptstadt Eusebus ein illegales Podrennen veranstaltet werden sollte. Mit dieser Nachricht war Anakins Interesse für die Mission schlagartig geweckt, doch sein Meister wies ihn dahingehend zurecht, dass das illegale Podrennen nicht das primäre Ziel ihrer Mission darstellte sondern viel mehr die Bewachung der Wettkämpfe. Als die Padawane von ihren Meistern ein wenig Freizeit zugesprochen bekamen, begab sich Anakin dennoch zum Schauplatz des illegalen Podrennens. Dort lernte er Doby und Deland Tyerell kennen, die an dem Podrennen teilnahmen, um mit einer Wette ihre Schwester Djulla aus Sebulbas Knechtschaft zu befreien. Ohne die Zustimmung seines Meisters eingeholt zu haben, versprach Anakin den beiden Brüdern, sie bei der Rettung ihrer Schwester zu unterstützen. Zunächst half er ihnen bei der Reparatur und Instandsetzung ihres Podrenners, doch nachdem sich Deland, der als Pilot fungieren sollte, seinen Arm gebrochen hatte, erklärte sich Anakin bereit, selbst das Steuer der Maschine zu übernehmen.[12]

Anakin nimmt am illegalen Podrennen teil.

Obi-Wan stand der Rettungsaktion von Djulla zunächst missbilligend gegenüber, doch als sich im weiteren Verlauf der Mission herausstellte, dass mehrere Wettkämpfe manipuliert wurden, gestattete Obi-Wan seinem Padawan die Teilnahme am Podrennen, um die Hintermänner der Manipulation in Erfahrung zu bringen. Da während des Rennens ein Navigationscomputer eingesetzt werden sollte, der dem Podrenner-Piloten nach und nach einen Abschnitt des Streckenverlaufs aufdeckte, kam Anakin zu dem Verdacht, dass Hekula, der Sohn von Sebulba und sein Widersacher im Podrennen, über einen Computer verfügte, der die Streckenabschnitte früher aufdeckte als bei allen anderen Piloten. Anakin war von dem Betrugsversuch von Sebulba und seinem Sohn so sehr überzeugt, dass er ihnen auch noch die Sabotage an seiner Maschine anhängte, als während des Rennens die Steuerung versagte. Indem er seinen Navigationscomputer ausschaltete, konnte Anakin seine Steuerelemente wieder aktivieren und das Rennen fortsetzen. Allerdings konnte er somit den Streckenverlauf nicht mehr verfolgen, sodass er sich hinter Hekula platzierte und sich von ihm zum Ziel führen ließ, um ihn kurz vor der Ziellinie zu überholen. Anakins Plan war trotz eines weiteren Ausfalls seiner Systeme erfolgreich und gewann das Rennen. Als Sebulba ihn des Betrugs bezichtigte, verlor Anakin seine Selbstbeherrschung und war sogar im Begriff, seinen Erzfeind mit dem Lichtschwert zu bedrohen, wovon Obi-Wan ihn jedoch abhalten konnte. Die Ermittlungen seines Meisters ergaben, dass hinter der Manipulation in Wirklichkeit Liviani Sarno selbst und der ehemaliger Wettkampfteilnehmer Maxo Vista steckten, die einen Komplott zu Diskreditierung bestimmter Senatoren schmiedeten. Mit Entsetzen nahm Anakin außerdem zur Kenntnis, dass nicht Hekula den modifizierten Navigationscomputer besaß sondern er. Im Vorfeld des Rennens hatten Delund und Doby ein Abkommen mit Max Vista geschlossen, um sich eines manipulativen Tricks zu bedienen, der zum Rennsieg und zur Befreiung Djullas führen sollte.[12]

Anakin sah ein, dass er sich von seinen Gefühlen hatte blenden lassen, und Sebulba und Hekula nur deshalb beschuldigte, weil er es ihnen zutraute und sich selbst keine andere Möglichkeit eingestand. Obwohl es gerade diese Lektion war, an deren Umsetzung Anakin sich schwer tat, sah er ein, dass Verbindungen zu anderen Wesen, gut oder böse, rein und frei von eigenem Begehren sein mussten.[12]

Kampftraining mit Soara Antana[Bearbeiten]

Anakin im Übungskampf mit Ferus Olin.

Später reisten Anakin und Obi-Wan gemeinsam mit der Jedi-Ritterin Soara Antana und ihrer Padawan Darra Thel-Tanis zum Planeten Haariden. Dort sollten sie gemäß eines Auftrags des Galaktischen Senats eine Gruppe von fünf Wissenschaftlern retten, die im Zuge einer Expedition in einen tobenden Bürgerkrieg gerieten und nicht mehr in der Lage waren, den Planeten ohne fremde Unterstützung zu verlassen. Nach einem Fußmarsch durch die vom Krieg verwüstete Landschaft stießen sie in den Ruinen des Dorfs Tenuuri auf die gesuchten Wissenschaftler. Die Flucht zurück zum Landeplatz der Jedi wurde kurz darauf von einem Angriff durch eine Haariden-Patrouille aufgehalten. Während der Auseinandersetzung erlaubte sich Anakin gleich zwei schwere Fehler. Zunächst verfehlte er beim Abwurf seiner Blendgranaten sein Ziel, weil er sich in seiner Selbstsicherheit wog und sich dadurch nicht auf seine Aufgabe konzentrierte. Anschließend wurde im folgenden Nahkampf gegen die Soldaten Darra durch seine Schuld von einem Blasterschuss verwundet, weil er ihr zu Hilfe eilen wollte und dadurch ihre Konzentration störte. Indem sich Soara und Obi-Wan in das feindliche Lager schlichen und die Patrouille zur Kooperation zwangen, konnten sie den Planeten wieder verlassen und sowohl die Wissenschaftler als auch die verletzte Darra nach Coruscant begleiten.[13]

Nach seiner Rückkehr in den Jedi-Tempel erfuhr Anakin von seinem Meister, dass sich Soara Antana bereiterklärt hatte, dem jungen Padawan Einzelunterricht im Lichtschwertkampf zu geben. Soara, die selbst zu den fähigsten Jedi-Kämpfern im Tempel zählte, war für ihre schonungslosen Lernmethoden bekannt. So führte sie Anakin nicht nur in die Unterstadt von Coruscant, wo sie ihn gegen seinen besten Freund Tru Veld antreten ließ, sondern sie ließ ihn auch mehrere hundert Mal die selbst Übung wiederholen, um bewusst die Geduld und Ausdauer des jungen Padawans zu strapazieren und auf die Probe zu stellen. Soara arrangierte auch einen Übungskampf zwischen Anakin und Ferus Olin, wohl wissend, dass Anakin große Vorbehalte gegen Ferus hegte und ihn stets als Rivalen betrachtete. Nachdem Anakin das Duell gewonnen hatte, zeigte sich Soara Antana schwer enttäuscht von ihrem Zögling, denn während des Kampfes ließ sich Anakin zu seiner Wut auf Ferus hinreißen, um als Sieger aus der Herausforderung zu gehen. Mit der Bemerkung, dass dies nicht der Weg der Jedi wäre, beendete Soara ihr Kampftraining mit Anakin. Diese unmissverständliche Lektion hatte Anakin in seinem Stolz verletzt und er schwor sich, Soara eines Tages das Gegenteil zu beweisen und sich ihr als würdiger Jedi-Kämpfer zu erweisen. Zunächst beschloss er Obi-Wan eine Überraschung zu bereiten, da er herausgefunden hatte, dass Tic Verdun, einer der von Haariden geretteten Wissenschaftler, einige Informationen über Granta Omega kannte. Da sich Anakin bereits auf Haariden mit Tic angefreundet hatte, war er umso mehr erschüttert, dass es sich bei dem Wissenschaftler in Wirklichkeit um Granta Omega selbst handelte.[13]

Nach einem weiteren gescheiterten Versuch von Obi-Wan und Anakin, Omega auf Haariden zu stellen und festzunehmen, brachte Anakin in einem Gespräch mit seinem Meister seine Verwirrung zum Ausdruck. Es war das erste Mal, dass Anakin dem Bösen begegnete, das auf dem ersten Blick nicht böse zu sein schien. Die Tatsache, dass er sich zunächst mit Tic Verdun anfreundete, um später dessen wahre Identität zu erfahren, bereiteten sowohl ihm selbst auch seinem Meister großes Unbehagen.[13]

Undercover-Einsatz auf Andara[Bearbeiten]

Anakin als Mitglied der geheimen Söldnergruppe.

Im Jahr 25 VSY erhielten Obi-Wan und sein inzwischen 16-jähriger Padawan einen neuen Auftrag. Gillam Tarturi, der Sohn von Senator Berm Tarturi, wurde während seines Aufenthalts in der Akademie für Führungskräfte auf dem Planeten Andara von einer geheimen Söldnergruppe entführt. Gleichzeitig herrschte ein erbitterter Streit zwischen Andara und der benachbarten Welt Ieria unter der Regentschaft von Rana Halion, die eine Opposition bildete, um eine gerechte Aufteilung der Handelsrouten und einen zweiten Platz im Galaktischen Senat zu erzwingen. Der Jedi-Rat schloss den Verdacht nicht aus, dass die Entführung des Senatorensohnes im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen der beiden Nachbarwelten sowie der persönlichen Ränkespiele von Tarturi und Halion standen. Aus diesem Grund wurde Anakin beauftragt, gemeinsam mit Ferus Olin verdeckte Ermittlungen in der Akademie auf Andara anzustellen, um in Erfahrung zu bringen, wie die Söldnergruppe die hohen Sicherheitsvorkehrungen der Eliteschule umgehen konnte und wo sich Gillam Tarturi befand. Dass Anakin ausgerechnet mit Ferus Olin zusammenarbeiten musste, war vom Rat nicht zufällig gewählt. Zwar waren die Ratsmitglieder zweifelsfrei der Ansicht, Anakin mehr Eigenverantwortung in seinen Missionen zuteilwerden zu lassen, doch nutzten sie die Gelegenheit auch, um Ferus noch als Gegengewicht einzusetzen. Eine gemeinsame Mission sollte ihre Feindseligkeiten im Laufe der intensiven Zusammenarbeit vergessen lassen. Außerdem glaubte der Rat, dass Ferus’ Ausgeglichenheit der Impulsivität von Anakin entgegenwirken könnte.[14]

Anakin, Obi-Wan, Siri und Ferus auf Andara.

In seiner falschen Identität als Stipendiat fand Anakin schnell Anschluss zu den Mitgliedern der Söldnergruppe, die selbst aus Schülern der Akademie bestand. Dem jungen Padawan gelang es, sich das Vertrauen der Gruppenmitglieder zu erwerben, bis sie ihn in ihren Reihen aufnahmen. Ferus Olin jagte inzwischen einem anderen Hinweis nach, indem er Reymet Autem ins Verhör nahm, der von Gillams Verschwinden zu wissen schien. Als auch Ferus spurlos verschwunden war, beschloss Anakin, sich gemeinsam mit der Söldnergruppe auf eine Mission zum Planeten Ieria zu begeben, statt seinen Mit-Padawan zu suchen oder zumindest ein Notrufsignal an Obi-Wan zu senden. Anakin war der Überzeugung, dass sowohl die Entführung von Gillam als auch das plötzliche Verschwinden von Ferus mit der Gruppe in Verbindung stand, wodurch er es als notwendig erachtete, an der geheimen Mission teilzunehmen. Nach seiner Ankunft auf Ieria stellte Anakin fest, dass die Söldnergruppe im Auftrag von Rana Halion einen Bürgerkrieg zwischen Andara und Ieria provozieren sollte. Außerdem stellte sich heraus, dass Gillam überhaupt nicht entführt wurde, sondern dieser den Vorfall selbst inszenierte, um seinen verhassten Vater in Misskredit zu bringen. Dazu sah Gillam vor, seinen eigenen Tod vorzutäuschen, um später den Verdacht zu erwecken, Berm Tarturi hätte seinen eigenen Sohn entführt und dies den Ierianer anhängen wollen. Um die Täuschung zu ermöglichen, sollte Anakin getötet und dessen Leiche dann als die Gillams ausgegeben werden. In den Wirren des Bürgerkriegs, den die Gruppe auszulösen plante, würde niemand den Leichnam genauer untersuchen können. Als Anakin von der Söldnergruppe mit Blastern und von zehn Kampfdroiden bedroht wurde, entbrannte eine Wut und eine Kraft in ihm, die ihn so mächtig werden ließ, dass er in der Lage war, sich alleine gegen seine zahlenmäßig überlegenen Angreifer zur Wehr zu setzen. Als Obi-Wan und Siri Tachi, die inzwischen Ferus aus einem versteckten Raum in der Akademie befreiten, auftauchten, hatte Anakin die Gruppe bereits überwältigt.[14]

Im Anschluss an der Mission erteilte Obi-Wan seinem Schüler eine Rüge, da Anakin ihn nicht über Ferus’ Verschwinden informierte und sich stattdessen zur Teilnahme an einem Überfall bereiterklärte, der einen Bürgerkrieg hätte auslösen sollen. Obwohl Obi-Wan zweifelsfrei von den guten Absichten in Anakins Handlungsweise überzeugt war, hatte sein Schüler eine wichtige Regel des Jedi-Kodex gebrochen und außerdem das Vertrauen des Jedi-Rates, welches dieser Anakin in dieser Mission entgegenbrachte, erschüttert. Obi-Wan informierte den Rat über diesen Missstand, während sich Anakin zutiefst missverstanden fühlte.[14]

Angespannte Padawan-Meister-Beziehung[Bearbeiten]

Anakin, Obi-Wan und Granta Omega.

Anakins Alleingang auf Andara hatte Obi-Wans Vertrauen in seinen Padawan zutiefst erschüttert, wodurch sich eine tiefe Kluft zwischen den beiden aufgetan hatte. In der folgenden Zeit vermied es Obi-Wan, mit Anakin zu kommunizieren, um ihm die Gelegenheit zu geben, über seine Fehler nachzudenken. Allerdings kam Anakin nicht zur Ruhe, da ihm im Jedi-Tempel eine Vision erschien, die eine Sklaven-Revolte auf Tatooine und den Tod seiner Mutter Shmi Skywalker zeigte. Außerdem vernahm er durch die Vision, dass „diejenige, die unten weilte, ewig unten weilen werde“. Nachdem er seine Vision Obi-Wan und Yoda vortrug, erfuhr er, dass es sich bei derjenigen, die unten weilte, um Jedi-Meisterin Yaddle handelte, die gerade zu einer Mission nach Mawan aufbrach, um dort den einheimischen Mawanern beim Wiederaufbau der von einem Bürgerkrieg zerstörten Welt zu helfen. Yoda interpretierte die Mission so, dass Obi-Wan und Anakin ebenfalls nach Mawan aufbrechen sollten, um Yaddle zu unterstützen. Anakin war hingegen der Meinung, dass die Vision seine Mutter betraf, die es vor der Sklaven-Revolte zu retten galt. Da seine Interpretation der Vision nicht anerkannt wurde, reiste Anakin gemeinsam mit Obi-Wan und Yaddle nach Mawan. Ihre Mission bestand darin, die drei vorherrschenden Verbrecherfürsten Feeana Tala, Decca und Striker zu vertreiben, die Energieversorgung der Stadt Naatan wieder in Gang zu setzen und somit die Etablierung eines provisorischen Übergangskomitees zu gewährleisten. Während Yaddle die Aufgabe übernahm, die Energieversorgung wiederherzustellen, ließen sich Obi-Wan und Anakin von den einheimischen Tunnelarbeitern Swanny Mull und Rorq zu den drei Verbrecherfürsten führen. Jedoch geriet Anakin im Verlauf der Mission in die Gefangenschaft Strikers, bei dem es sich in Wirklichkeit um Granta Omega handelte. Omega sprach Anakin auf seine Sehnsüchte an und erklärte sich bereit, sofort mit ihm nach Tatooine aufzubrechen, um seine Mutter zu besuchen. Obwohl der Gedanke verführerisch war, traute Anakin Omega nicht und hielt dagegen. Anschließend hielt Omega den jungen Padawan als Geisel, um ein Treffen mit Meisterin Yaddle zu erzwingen. Als diese daraufhin erschien, offenbarte Omega, dass er im Besitz einer biologischen Waffe sei, mit der ganz Naatan auf einen Schlag ausgelöscht werden könne. Im Moment als Omega die Waffe einsetzte, ergriff Yaddle die Initiative und absorbierte die Energie der Biowaffe mithilfe unter Aufopferung ihres eigenen Lebens. Trotz seiner betäubenden Fassungslosigkeit über den Tod Yaddles konnte Anakin aus der Gefangenschaft Omegas entkommen und Kontakt mit Obi-Wan aufnehmen. Nachdem Yoda nach Mawan reiste, gelang es den Jedi, ihre Mission erfolgreich abzuschließen.[15]

Anakin und Obi-Wan im Kampf gegen Gundarks.

Nach dem Tod von Meisterin Yaddle empfand Anakin große Schuldgefühle und obwohl Yoda und Obi-Wan beteuerten, dass Yaddle diese Entscheidung, sich zu opfern, freiwillig getroffen hatte, um zahlreiche andere Leben zu retten, wusste Anakin nicht, wie er jemals zu dem Punkt finden sollte, an dem er sich selbst vergeben konnte. Zudem war seine Vertrauensbasis zu Obi-Wan Kenobi zutiefst erschüttert worden, da sein Meister insgeheim der Meinung war, dass die Mission einen anderen Ausgang genommen hätte, sofern Anakin die richtigen Entscheidungen getroffene hätte. Zwar schwebten ihre Diskrepanzen auch in der folgenden Mission mit, doch erfuhr Anakin durch diese eine gewisse Ablenkung von seinen zermürbenden Selbstvorwürfen. Sie wurden beauftragt, einen Spähposten auf dem Mond TY44 aufzusuchen, um die dort befindlichen Invasionspläne nach Typha-Dor zu transportieren, sodass ein bevorstehender Angriff durch die Flotte von Vanqor abgewehrt werden könnte. Allerdings hatten Obi-Wan und Anakin mit zahlreichen Widrigkeiten zu kämpfen – nicht nur, dass ihr Schiff nach ihrer Ankunft auf TY44 von einer Vanqor-Patrouille zerstört wurde, sondern auch dass sie bei der Abreise vom Mond ausgerechnet auf Vanqor notlanden mussten. Anakin und die überlebenden Mitglieder des Typha-Dor-Spähtrupps wurden daraufhin festgenommen und in ein Kriegsgefangenenlager gebracht. Von Shalini, der Anführerin des Spähtrupps, erhielt Anakin die Holo-Disk mit den Invasionsplänen, mit der Bitte, diese so schnell wie möglich nach Typha-Dor zu bringen. Zunächst war Anakin festen Willens, dieser Bitte nachzukommen und Typha-Dor vor den Aggressoren zu warnen, doch letztlich wurde dieser Wille mithilfe einer Droge, die Anakin im Zuge eines Experiments in der Zone der Selbstbeherrschung verabreicht wurde, gebrochen. Mit diesen Experimenten wollte die zuständige Wissenschaftlerin Jenna Zan Arbor eine Methode entwickeln, um ein komplettes Volk gefügig zu machen. Die Wirkung der Droge vernebelte Anakins Sinne, wobei er diese sorgenfreie Behaglichkeit innerhalb der Zone der Selbstbeherrschung genoss, dabei auch seine eigentliche Mission aus den Augen verlor und sogar in Kauf nahm, dass seine Verbindung zur Macht schwand.[16]

Anakin wurde aus dem Kriegsgefangenenlager befreit, doch verheimlichte Anakin gegenüber seinem Meister, was ihm in seiner Haft widerfahren war. Anakin glaubte, dass sein Meister es nicht tolerieren würde, wenn er zugebe, dass er in der Zone der Selbstbeherrschung in Wirklichkeit mehr Freiheiten genoss als in seinem Leben als Jedi. Auf der Flucht vor einigen Vanqor-Kriegsdroiden stürzte Obi-Wan in ein Gundark-Nest, konnte jedoch von Anakin gerettet werden, dessen Verbindung zur Macht nur langsam wiederkehrte. Anschließend kamen ihnen Siri Tachi, Ferus Olin, Ry-Gaul und Tru Veld zu Hilfe, die die beiden Jedi von Vanqor holten und sie nach Typha-Dor brachten. Dort konnten Obi-Wan und Anakin gerade noch rechtzeitig den Verrat des Kommunikationsoffiziers Mezdec aufdecken und die wahren Invasionspläne den Regenten Binalu und Talus übermitteln, ehe die Vanqor-Flotte ihren Angriff einleitete. Nun erzählte Anakin auch erstmals, was ihm auf Vanqor passiert war und dabei sprach er auch von der Zone der Selbstbeherrschung. Er berichtete, wie man sich dort fühlte, und, dass er nicht wusste, wie das Mittel verabreicht wurde. Außerdem beschrieb er die Leiterin, welche von Obi-Wan dann schnell als Jenna Zan Arbor identifiziert werden konnte. Nachdem die Flotte von Vanqor sich ergeben hatte, flogen die Jedi zurück nach Vanqor und griffen das Lager an. Sie konnten die Wachmannschaften besiegen und die Gefangenen befreien, jedoch war Zan Arbor entkommen und die Zone war leergeräumt.

Nach dem Abschied von den anderen Jedi und vor der Rückreise nach Coruscant, gestand Anakin seinem Meister seine tiefste Angst, die Angst vor seiner Macht. Er flehte Obi-Wan an dass er ihm die Bürde abnehmen sollte, er wollte nicht mehr der Auserwählte sein. Sein Meister zeigte sich tief betroffen von dieser Erkenntnis und konnte ihm diese Bürde nicht abnehmen, doch versprach er, immer und überall für ihn da zu sein. Nach diesem Geständnis fühlte sich Anakin befreit, als wäre eine Last von ihm abgefallen. Und es begann eine neue Zeit einer tieferen und innigeren Verbindung zwischen Meister und Schüler.[16]

Suche nach Jenna Zan Arbor[Bearbeiten]

Anakin Skywalker im Jahr 25 VSY.

In der Folgezeit befanden sich Obi-Wan und Anakin auf der Jagd nach Jenna Zan Arbor. Es dauerte gut sechs Monate, ehe Anakin eine heiße Spur fand. Man konnte der Wissenschaftlerin den Kauf einer Luxusraumyacht nachweisen. Damit konnten die Jedi ihren Aufenthaltsort feststellen, sie hatte sich auf Romin eingenistet, einem Planeten, der diktatorisch von König Roy Teda regiert wurde und der sich von gesuchten Verbrechern bezahlen ließ, um ihnen Zuflucht zu gewähren. Die Jedi versuchten vergeblich, vom Senat eine Freigabe für eine Mission auf Romin zu erhalten, obwohl der Senat von den Machenschaften wusste. Tyro Caladian, ein Freund von Obi-Wan und Senatsbediensteter, erklärte den Jedi die Lage. Der Senator von Romin war ein guter Freund von Sano Sauro, der schon öfters seine Ablehnung den Jedi gegenüber kundgetan hatte. Jedoch hatte Obi-Wan die Idee, sich, Anakin, Siri Tachi und Ferus Olin als Gangster getarnt nach Romin zu schmuggeln. Dazu nahmen sie die Identität einer berüchtigten Betrügerbande mit dem Namen Slams an, die vor kurzem aus einem Gefängnis entflohen, aber wieder eingefangen wurde. Tyro versprach, dafür zu sorgen, dass die Meldung über die Festnahme einige Tage zurückgehalten würde. Ferus zeigte sich nicht begeistert davon, doch akzeptierte er die Entscheidung der erfahrenen Meister Siri und Obi-Wan. Auch Mace Windu gab, eher missmutig, dem Unternehmen grünes Licht. Zuerst flogen die Vier zum Gefängnisplaneten, wo sie das Raumschiff der Slams entgegennahmen und auch deren Kleidung. Was zu großer Erheiterung unter den Jedi sorgte, da Obi-Wan sehr extravagante Kleidung tragen musste und Siri sehr weibliche und sehr knappe Kleider. Ferus und Anakin konnten relativ normale Kleidung tragen.[17]

Als sie auf Romin ankamen, erkannten sie schnell, dass es eine Welt war, in der die Bevölkerung nicht zufrieden sein konnte. Der Raumhafen war so gut wie ungenutzt, es gab eine hohe Mauer um die Stadt und in den Geschäften gingen kaum Leute einkaufen. Die Jedi wurden direkt zu König Teda gebracht, nachdem man ihre ID überprüft hatte. Teda schien sich vor allem für Siri in ihrer Tarnung als die schöne Valadon zu interessieren und ignorierte Anakin und Ferus. Nachdem die Anreiseformalitäten und die ersten Bestechungsgelder gezahlt waren, gingen die Jedi zu ihrer Villa. Dabei kamen sie an der Villa von Jenna Zan Arbor vorbei und beobachteten diese im Vorbeigehen unauffällig. Anakin und Ferus gingen danach in die Stadt, um sich diese besser anzuschauen und mit den Einheimischen zu reden. Dabei erkannten sie, dass auch in der Stadt schon großes Elend herrschte, was den König für die Jedi nicht sympathischer machte. Sie wurden auch von dessen Assistenten verfolgt und überraschten diesen dann. Er wollte ihnen aber lediglich eine Einladung zu einem Empfang am nächsten Tag überbringen, an dem auch Obi-Wan und Siri, besonders Siri, teilnehmen sollten. Kurz nachdem sich der Assistent verabschiedete, wurden Ferus und Anakin von Männern angegriffen und entführt. Anakin entschloss sich, dabei keinen Widerstand zu leisten, da er sich dadurch Informationen erhoffte. Die beiden wurden zu einem Lagerhaus außerhalb der Mauer gebracht, wo sie von einem Mann namens Joylin empfangen wurden. Dieser stellte sich als Anführer der Widerstandsbewegung vor. Er wollte die Slams, für die sich die Jedi ausgaben, anheuern. Sie sollten beim Empfang Tedas aus dessen Palast eine Disc mit den Codes zu allen Behörden und Gebäuden schmuggeln, zur gleichen Zeit wollten die Widerstandskämpfer mit einer Revolte starten und die Kommunikation ausschalten. Laut Joylin hatten sie überall Spione. Anakin und Ferus spielten ihre Rollen, wobei Ferus denjenigen spielte, der sich dafür nicht interessierte und Anakin doch eher auf das Angebot einging. Nach dem die beiden gegen Bezahlung einverstanden waren, wurden sie zurück in die Stadt gebracht, wo sie Siri und Obi-Wan informierten. Es gab eine lebhafte Diskussion zwischen den beiden Padawanen. Ferus wollte sich nicht in die Revolution einmischen, Anakin schon. Die Meister stimmen Anakin zu, vor allem, da sich herausstellte, dass Granta Omega mit Zan Arbor zu tun hatte und die beiden etwas Großes planten.[17]

Am Abend gingen die vier Jedi dann auf den Empfang des Königs. Der Plan sah vor, dass Obi-Wan in dessen Büro einbrach und die Disk stehlen sollte, während Anakin und Ferus Wache hielten. Vor der Aktion war es Anakins Aufgabe, sich die Umgebung anzusehen, um einen Fluchtweg zu erkunden. Er entdeckte auch einen relativ ungeschützten Teil der Mauer, den er für geeignet hielt. Mithilfe der Seilkatapulte wäre es ihnen möglich, über diesen Weg zu verschwinden. Danach gesellte er sich mit Ferus zu den Feiernden, wobei die beiden Padawane erstaunt und fast schockiert Ferus Meister Siri Tachi dabei beobachteten, wie sie mit den Männern flirtete und charmant und witzig war - und vor allem lächelte. Dies schien, wie auch schon die gemeinsame Entführung am Tag zuvor, Ferus Anakin etwas näher zu bringen. Als die Aktion dann startete, bezog Anakin zusammen mit Ferus Position, während Obi-Wan im Büro verschwand. So sahen die beiden auch, wie die Soldaten den Raum umstellten, nachdem der Alarm ausgelöst war. Doch warteten sie ab und kurz darauf kam Obi-Wan zu ihnen. Dieser konnte mit Hilfe eines Spions des Widerstands aus dem geschlossenen Raum durch einen Geheimgang fliehen. Die Jedi machten sich dann auf, die Feier zu verlassen. Allerdings hatten die Wachen das Gelände abgeriegelt, doch den Jedi gelang es, die anderen anwesenden Verbrecher dazu zu bringen, empört die Feier zu verlassen, da sich keiner gern einsperren ließ. Da dies die einzige Einnahmequelle der Regierung war, stellten sich die Wachen nicht in den Weg. In der Nacht griffen dann die Aufständischen an. Die Jedi beobachteten die Straßen und erkannten, dass Ferus Recht gehabt hatte: Der Machtwechsel verlief alles andere als unblutig. Trotzdem war Anakin nach wie vor überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben und verteidigte dies auch gegenüber den Anderen.[17]

Obi-Wan und Anakin bei Ermittlungen gegen Jenna Zan Arbor.

Am nächsten Morgen sah er zusammen mit den anderen Jedi und vielen Flüchtlingen, welchen sie in ihrer Villa Zuflucht gewährt hatten, die Ansprache des neuen Regierungschefs Joylin, der damit drohte, die Anhänger von Teda zu exekutieren, wenn sich Teda nicht ergab. Um dies zu verhindern und weil sie erfuhren, dass Jenna Zan Arbor zusammen mit Teda geflohen war, machten sich die Jedi auf die Suche nach dem geflohenen König. Dabei kam es ihnen zugute, dass man sie noch immer für die Slams hielt, da man sie so direkt ansprach und zum Versteck des Königs und Zan Arbors außerhalb der Stadt brachte, in einen Wald und eine mobile Hütte. Anakin hielt sich während der Verhandlungen im Hintergrund, in denen Obi-Wan und Siri mit den beiden Flüchtlingen die Hilfe bei deren Flucht besprachen und verhandelten. Als sich die Aufmerksamkeit dann aber auf Anakin konzentrierte, erkannte Zan Arbor ihn trotz einer Halbmaske, die er trug, als den Jedi, der auf Vanqor bei ihr in der Zone der Selbstbeherrschung gewesen war. Gleichzeitig tauchten auch noch die echten Slams auf. Um keine Unschuldigen zu gefährden, ließen sich die Jedi gefangen nehmen und von den Truppen zu einem Gefängnis bringen. In diesem angekommen, entschieden sie, dass es Zeit war und überwältigten die Wachen schnell. Sie befreiten die anderen Gefangenen, als sie unter Beschuss der Armee gerieten, welche das Gefängnis umstellt hatten. Sie bewaffneten die ehemaligen Gefangenen und griffen mit diesen dann die Armee an, wobei Anakin mit einem Flammenwerfer die Soldaten zurückhielt und Verwirrung schaffen wollte. Damit konnte er Ferus helfen, der auf einem Swoop mit Betäubungsnetzen auf die Soldaten schoss. Danach griff Anakin vor den stürmenden Gefangenen an und versuchte, diese mit seinem Lichtschwert zu schützen, trotzdem wurden viele getroffen. Die Rettung und Entscheidung kam, als ein Kreuzer der Republik eintraf und aus diesem die Jedi Mace Windu, Garen Muln und Bant stürmten. Mit nun sieben Jedi gelang es, rasch die Truppen zu überwältigen.[17]

Zurück bei der Hütte konnten die Jedi nun Teda und Zan Arbor gefangen setzen und brachten sie in die Hauptstadt zu Joylin, damit dieser die Exekutionen aussetzte, was er aber erst nach Zureden von Ferus tat. Die Gefangenen wurden abgeführt. Es war aber in diesem Moment, als Anakin erkannte, dass er auch Personen durchschauen konnte wie sonst nur Maschinen und so erkannte er die wahren Absichten von Jolyin. Dieser wollte nur einen Grund haben, alle Anhänger von Teda zu elimieren, um seine eigene Macht nicht zu gefährden. Als er dies mitteilte und auch dass Jolyin Teda und Zan Arbor hatte entkommen lassen, leugnete dieser es nicht. Sofort begaben sich die Jedi zur Landeplattform, wo sie noch rechtzeitig ankamen, um zu sehen, wie das Schiff beladen wurde. Doch anstatt die Flüchtigen festzunehmen folgten sie Obi-Wans Idee, einen Peilsender anzubringen, mit dem Ziel, dass die Flüchtigen sie direkt zu Granta Omega führten. Es war Anakins Aufgabe, dies zu erledigen. Er schaffte es, indem er in den Triebwerksstrahl des Schiffes sprang, als es starten wollte und den Sender anbrachte und wieder vom Schiff sprang. Eine Aktion, die bei Mace Windu große Anerkennung und Lob fand. Danach machten sich die Vier auf, das Schiff zu verfolgen.[17]

Zan Arbor und Teda führten die Vier nach Falleen, wo sich die Spur aber verlor. Doch wurden die Jedi auf eine neue Fabrik aufmerksam, die neu und schnell gebaut wurde und offenbar durch Bestechung Inspektoren abhielt. Sie sahen sich diese Fabrik näher an und gerieten in einen Aufruhr, als wütende Einheimische die Fabrik stürmen wollten, um Antworten auf den Tod von vier Arbeitern zu erhalten. Angeführt wurde dieser Angriff von der ehemaligen Journalistin Mazara, er wurde jedoch schnell von Sicherheitsdroiden zurückgeschlagen. Die Jedi blieben bei Mazara und Anakin konnte zwei Sucherdroiden zerstören, die auf ihrer Ferse waren. Mit ihrer Hilfe konnten Anakin und Obi-Wan einen Job in der Fabrik bekommen, so dass sie sich umsahen. Sie stellten fest, dass alles recht locker und schlampig gehandhabt wurde. Nach Arbeitsende wollten die Beiden in einen abgesperrten Bereich, wo angeblich Versuche an Arbeitern durchgeführt wurden. Nachdem weder Anakin noch Obi-Wan das Schloss knacken konnten, setzte der Jedi-Meister sein Lichtschwert an. Im Labor konnten sie wirklich Beweise finden, dass Zan Arbor hier mit dem Mittel aus der Zone der Selbstbeherrschung experimentiert hatte. Dazu gab es ein unterirdisches Kanalisationssystem, das man fluten konnte. Die beiden Jedi sahen sich dies genau an, wobei sie von einer Wasserwand und danach dem Einsturz der ganzen Fabrik beinahe getötet wurden. Doch gelang es ihnen, sich durch einen Schacht in Sicherheit zu bringen. An der Oberfläche wurden sie bereits von Siri und Ferus erwartet, die mitteilten, dass Teda bereits wieder den Planeten verlassen hatte. Ehe sie einen weiteren Plan schmieden konnten, erhielten sie einen Anruf von Mace Windu, der sie umgehend nach Coruscant zurückbeorderte.[18]

Anschlag auf den Senat[Bearbeiten]

Nach der Rückkehr von Falleen erfuhren Anakin, sein Meister Obi-Wan sowie Siri und Ferus davon, dass den Jedi Unheil aus dem Senat drohte. Dort hatte sich unter der Führung von Bog Divinian eine große Anti-Jedi-Bewegung gebildet. Zu dieser war nun auch noch König Teda gestoßen. Wegen der Vorfälle auf Romin sollte es außerdem eine Unterschung vor einem Komitee des Senats geben. Anakin wohnte zusammen mit den anderen Jedi dann einem Treffen bei Kanzler Palpatine bei, wo dieser seine Machtlosigkeit angesichts dieser Bewegung zugab. Während Obi-Wan vor einen Untersuchungsausschuss musste, blieb Anakin beim Kanzler, der ihm mitteilte, dass in seinen Augen die Jedi sich zu wenig um den Senat kümmern würden. Er erklärte Anakin, wie seiner Meinung nach die Dinge zu regeln wären und verglich die Senatoren mit Kindern, die mit starker Hand geführt werden müssten, dies widersprach aber Anakins Grundsätzen. Dennoch nahm er das Angebot an, den Kanzler bei Verhandlungen und Terminen zu begleiten, um etwas mehr über das politische Leben zu erfahren. Kurz darauf erhielt er eine Nachricht von Obi-Wan und traf sich mit diesem sowie Siri und Ferus auf einer Geschäftsebene von Coruscant. Dort drangen die Jedi in ein leerstehendes Gebäude ein, welches als Unterschlupf für Omega und Zan Arbor gedient haben könnte. Im Inneren wurden sie von Sucherdroiden angegriffen, konnten diese aber zerstören. Dann erschienen auch noch drei Droidika auf der Bildfläche, welche Anakin ebenso zerstören konnte. Obi-Wan fand Soßenreste, welche er dem Lokal von Dexter zuordnen konnte und so begleitete Anakin seinen Meister zu Dex’ Diner.[18]

Dort trafen sie auf Astri Oddo und sprachen mit ihr. Die Jedi erkannten nun, dass sie Furcht und Angst hatte und deswegen auch nicht lange bleiben konnte. Anakin war es, der erkannte, dass sie nicht Angst um sich selbst, sondern um ihren Sohn hatte. Obi-Wan stimmte dieser Meinung zu, was den Jedi-Meister später auch dazu veranlasste, den Sohn von Astri und Didi Oddo von den Jedi Soara Antana und Darra Tel-Thanis nach Coruscant holen zu lassen. Nach dem Gespräch mit Astri sprachen die beiden noch mit Dex, der ihnen von einer Reporterin erzählte, die ihm Geld dafür bot, einen verschlossenen Gleiter bei ihm abstellen zu dürfen. Die beiden untersuchten den Gleiter und erkannten diesen als den Gleiter der Slams und vermuteten in der Reporterin dann Valadon. Es nährte auch die Vermutung der Jedi, dass der große Plan sich um den Diebstahl des Vertex drehte. Obi-Wan überließ nach den Erkenntnissen, auch zu Anakins eigener Überraschung, ihm die Ausarbeitung eines Plans, dies zu verhindern. Später wohnte er einer kleinen Anhörung bei, in welcher Kanzler Palpatine entscheiden sollte, ob Bog seinen Antrag gegen die Jedi in den Senat einbringen durfte oder nicht. Neben Anakin und dem Kanzler waren nur Bog und Bail Organa anwesend. Zur Überraschung aller stimmte der Kanzler fast sofort Bog zu und beendete damit die Sitzung. Später erklärte er dem verwunderten Anakin, dass die Jedi durch eine Verhinderung von Omegas Plan so viele Sympathien gewinnen würden, dass Bog kläglich scheitern würde. Anakin erkannte die Klugheit dieses Plans, da er etwas Ähnliches zur Verhinderung des Raubes ja selbst vorgeschlagen hatte. Am Tag der Feier zur Übergabe des Vertex an den neuen Hilfsfonds der Republik gehörten Anakin und Obi-Wan zu den Jedi, die alles schützten. Überraschenderweise wurde die Zone nicht injiziert, doch erkannte Obi-Wan an einer der Senatswachen einen kaputten Umhang. Am Tag zuvor hatte er noch einen blauen Faden im Gleiter von Valadon gefunden und so stürmte Anakin mit seinem Meister in die Bank und konnte die Slams enttarnen, welche sich als Wachen ausgegeben hatten. Sie erkannten dadurch aber auch, dass dies nicht das eigentliche Ziel von Omega und Zan Arbor gewesen sei und so folgte Anakin seinem Meister zum Senat. Sie passten den Kanzler vor der Sitzung ab und erklärten ihm, dass ein Attentat auf den Senat geplant war, doch weigerte sich der Kanzler nicht zu erscheinen. Anakin sollte ihn beschützen, während Obi-Wan nach der Stelle suchte, wo die Zone injiziert werden sollte. Anakin war nicht glücklich, dass er nur Wächter sein sollte und wurde in dieser Einschätzung durch den Kanzler bestärkt, der auf seine geschickte Art die Zweifel im jungen Jedi nährte. Nachdem Ferus Olin zu ihm gestoßen war, entschied sich Anakin, den Kanzler bei Ferus zu lassen und folgte seinem Meister und Siri, die auch schon zu dessen Unterstützung aufgebrochen war. Er traf seinen Meister dann im Hangar des Senats, bis dahin hatte der Jedi-Meister die beiden Verbrecher verfolgt. Anakin konnte die Fliehenden durch seine Verbindung zur Macht aufspüren und jagte mit den beiden Jedi-Meistern diesen hinter her. Er sprang auf die Nase des Schiffes und wollte durch das Cockpit schneiden, als er einen Sender in Omegas Hand sah und die anderen Jedi informierte. Omega drohte, Sucherdroiden auf alle Senatoren und den Kanzler loszulassen. In einer wahnsinnig schnellen Aktion, selbst zu schnell für seinen Meister, schnitt Anakin durch die Cockpitscheibe und sprang auf das geschmolzene Material das brennend heiß Zan Arbor in den Schoß fiel, gleichzeitig schnappte er sich den Sender aus Omegas Hand, alles in wenigen Sekunden. Doch erkannte er nun, dass Omega die Droiden schon losgelassen hatte. So stürmten die Jedi zurück in den Senat, wo das Chaos schon allgegenwärtig war. Anakin half dabei, die Senatoren zu verteidigen und zerstörte sehr viele Sucherdroiden. Nach dem vereitelten Anschlag sprach der Kanzler nochmals mit ihm und teilte ihm auch seine Entscheidung mit, Sano Sauro zu seinem Stellvertreter zu machen. Und er schürte erneut Zweifel bei Anakin, dass man ihn nicht genug würdigen würde. Nach diesem Gespräch verließ Anakin das Büro und kehrte zum Tempel zurück.[18]

Mission auf Korriban[Bearbeiten]

Nach dem Attentat hielt sich Anakin wie alle Jedi für den Aufbruch bereit, da man nun die Jagd nach Omega zur höchsten Priorität ernannt hatte. In seinem Zimmer traf er sich mit Tru und Darra und die drei Freunde plauderten und scherzten, ehe sie zur Ratskammer gerufen wurden. Ihre Meister waren schon da, ebenso Siri und Ferus. Ihnen wurde eröffnet, dass sie alle zusammen nach Korriban sollten, da man dort Omega und Zan Arbor gefunden hatte. Und der Rat teilte seine Entscheidung mit, in Zukunft Padawane schneller zu Ritter zu ernennen. Ferus Olin sollte dabei der erste Kandidat sein und als Testperson fungieren. Anakin war geschockt und wütend bei der Nennung von Ferus Namen, da er sich selbst als den Besseren ansah und dachte, nur er könnte diese Testperson sein. Nur schwer konnte er seinen Zorn in sich behalten und nicht zeigen. Nach der Sitzung sprach er allein mit Obi-Wan und sein Zorn und seine Wut stieg weiter, als er erfuhr, dass auch Obi-Wan Ferus für den geeigneteren Kandidaten hielt. Nach dem Gespräch mit seinem Meister konzentrierte er sich auf den Zorn und die dunkle Seite und hielt diese einen Moment fest und alles Wasser um sich im Saal der tausend Quellen ebenso. Danach machte er sich zum Aufbruch bereit, aber mit dem Ziel, allen zu beweisen, dass er der bessere Kandidat war. Auf Korriban angekommen, spürte er wie alle die starke Präsenz der dunklen Seite, die versuchte, ihn zu locken. Er fand es faszinierend und beängstigend zugleich und wollte sich am liebsten im Duell mit der Dunkelheit messen, um seine Stärke zu beweisen. Vor den Schiffen kam es dann zu einem offenen Streit zwischen Ferus und Anakin, da dieser nun kein Geheimnis mehr aus seiner Wut und Abneigung gegen Ferus machte. Er wettete sogar mit dem anderen Padawan, wer die Verbrecher zuerst finden würde, selbst Tru und Darra konnten die beiden Streithähne nicht zur Vernunft bringen. Sie trafen sich dann mit einem Informanten, wobei sie die Kontaktdaten zum örtlichen Schwarzmarkt erhielten. Die Jedi hofften, Jenna Zan Arbor durch ihren erlesenen Geschmack zu finden und der Schwarzmarkt war die einzige Stelle auf dem Planeten, wo man Luxusgüter bekommen konnte.[19]

Auf Anakins Vorschlag trafen nur er und Ferus, wobei er Ferus eigentlich nicht dabei haben wollte, die Händlerin Auben und kamen mit ihr ins Gespräch. Es zeigte sich, dass sie von einem Paar wusste, das vor kurzem angekommen war, doch wollte sie diese Information nicht weitergeben. Dann wurde der Markt von Truppen der Handelsgilde angegriffen und sie mussten fliehen. Auben führte die Jedi zum alten Sith-Kloster, welches ihr als Unterschlupf diente. Doch die Truppen verfolgten sie und so zeigte sie Ferus und Anakin den Hangar, durch den man auch entkommen konnte. Hier spürte Anakin zum ersten Mal die Präsenz des dunklen Lords der Sith. Dann erschienen modernste Kampfdroiden und Anakin stellte sich ihnen mit Ferus zum Kampf. Dieser wollte eigentlich in Deckung bleiben, doch stand er Anakin dann natürlich zur Seite. Sie stiegen die Seiten hoch, um von oben anzugreifen. Als sie dann sahen, wie Darra und Tru in den Hangar gelaufen kamen, mussten sie sofort angreifen. Es entwickelte sich ein hartes Duell und Anakin war wie in einem Rausch gefangen und fällte Droiden um Droiden. Als Tru getroffen wurde, sah er eine Gestalt in der Dunkelheit verschwinden. Anstatt sich wie Ferus und Darra um den verwundeten Freund zu kümmern, jagte er der Person nach. Diese stellte sich aber als der Sith heraus, welcher ihn einfach gegen eine Wand schleuderte. Obi-Wan kam dann zu Anakin und gemeinsam verfolgten sie den Sith weiter, bis dieser aus alten Kreuzern eine Mauer zwischen sich und den Jedi errichtete. Die beiden kehrten zu den anderen Jedi zurück. Seine Freunde reagierten auf Anakin nun aber mit Ablehnung, da sie es ihm nicht verziehen, dass er sie allein gelassen hatte. Er verteidigte sich damit, dass sie die Situation unter Kontrolle gehabt hatten und das Ergebnis doch zeigte, dass er Recht gehabt hatte, doch das half nichts. Später beobachtete er, wie Tru und Ferus sprachen und Ferus das defekte Schwert von Tru, ein Droide war auf dieses getreten, reparierte, ohne den Meistern etwas zu sagen. Tru ließ durchblicken, dass er sehr enttäuscht von Anakin war und das sah dieser als Angriff auf ihre Freundschaft, weswegen er sich wütend abwandte und den beiden keinen Tipp gab, dass Ferus vielleicht etwas übersehen hatte. Da er sich sowieso nicht sicher war, ob dies der Fall war, tat er es ab und sagte dann auch kein Wort mehr dazu.[19]

Die Jedi kehrten zurück zur Mauer aus ehemaligen Schiffen und schnitten sich ein Loch durch diese. Dort sahen sie das Schiff des Sith und die Leiche von Auben, getötet durch die dunkle Macht. Man fand einen Holospeicher und konnte damit eine Nachricht von Granta Omega mitanhören der sich mit dem Sith treffen wollte. Die Jedi kehrten zurück zu ihren Kreuzern um die Verfolgung ins dunkle Tal der Sith aufzunehmen. Gerade als sie starten wollten bemerkte Anakin das etwas nicht stimmte da eine Warnleuchte direkt in Grün gesprungen war, außerdem erkannte er das Jemand das Werkzeug benutzt hatte, so entdeckte er eine Manipulation welche die Kreuzer zerstören würde. Er schaffte es so rechtzeitig alle zu warnen und die Jedi verließen die Schiffe die kurz danach explodierten. Ihr Kontaktmann beschaffte Ihnen einen neuen Gleiter, verriet sie aber auch an die örtlichen Truppen so dass sich eine Verfolgungsjagd entwickelte. Anakin gelang es, durch waghalsige Flugmanöver die Verfolger abzuschütteln. Die Jedi landeten und machten sich dann zu Fuß auf ins Tal der Sith. Dort wurden sie von Kreaturen, den Tuk’ata angegriffen. Anakin tötete zusammen mit seinem Meister einige der Kreaturen und auch die anderen Jedi waren erfolgreich. So kamen sie tiefer ins Tal und betraten die alten Gräber, in denen sie dann aber auf Fallen der Sith stießen.[19]

Nachdem die Jedi sich aus den Fallen befreien konnten, spürten sie Omega in einem der Gräber auf und stellten ihn und Jenna Zan Arbor. In Sicherheit von Korriban und dem Schutz des Sith wagte sich Omega aus der Deckung und verhöhnte die Jedi. Dann griffen Zombies an, welche vom Sith zum Leben erweckt wurden. Die Jedi mussten sich gegen diese verteidigen, während Omega sich an der Seite entlang schlich. Mitten im Kampf erkannte Anakin, wie Trus Lichtschwert schwächer wurde, doch er tat nichts, sondern sah nur zu. Ferus und Tru tauschten die Schwerter und Ferus hielt sich danach im Hintergrund. Dies hatte aber auch Omega gesehen. Darra sah es ebenso und sprang zu Ferus, um ihn zu schützen und wurde von Omega erschossen. Anakin stand immer noch unbeweglich da und konnte nicht reagieren. Als sein Meister dann hinter Omega herlief, folgte Anakin, doch tappte er in eine Machtfalle und wurde damit ausgeschaltet. Später schaffte er es, sich aus dieser zu befreien und zu seinem Meister zu kommen, als Omega den finalen Angriff machte und von Obi-Wan getötet wurde. Die Beiden kehrten dann zum Rest zurück, wo sie erfuhren, dass Darra Tod war. Nach der Rückkehr war auch Anakins Stimmung im Keller, er dachte über seine Entscheidungen nach und wusste nicht, wieso er sich so entschieden hatte. Als Ferus vor den Rat zitiert wurde, schlich er sich in die Vorhalle, um etwas zu hören, wo er aber auf Tru traf. Dieser wirkte reservierter auf ihn und ging dann, ehe Ferus aus dem Raum kam. Er berichtete Anakin von seinem Austritt aus dem Orden und konfrontierte diesen mit seinem Verdacht, dass Anakin gewusst hatte, dass Trus Schwert defekt war, Tru kam dazu und war der gleichen Meinung. Anakin versuchte sich zu rechtfertigen, doch konnte er nicht einmal sich selbst überzeugen. Am Ende war ihm klar, dass er Tru als Freund für immer verloren hatte. Nachdem Tru und Ferus gegangen waren, kam Obi-Wan, um seinen Padawan zu loben. Anakin berichtete von Ferus Austritt, was Obi-Wan innerlich mitnahm. Nach der Unterhaltung mit seinem Meister erkannte Anakin für sich, dass er sein Herz töten müsste, da er es nicht ertragen würde, eines Tages seinen Meister zu verlieren, was er in seinen Augen tun würde, wenn er ihn übertreffen würde.[19]

Grenzstreitigkeiten auf Ansion[Bearbeiten]

Im Jahre 22 VSY begleitete Anakin seinen Meister nach Ansion, um den Austritt des abgelegenen Planeten aus der Republik zu verhindern. An sich war Ansion zwar unbedeutend, doch war der Planet durch viele Bündnisse und Verträge mit vielen Welten in seinem Bereich der Galaxis verbunden, so dass ein Austritt von Ansion eine Kettenreaktion hätte auslösen können. Auf Ansion trafen sie auf das bereits vor Ort befindliche Meister-Padawan-Team von Meisterin Luminara Unduli und deren Padawan Barriss Offee. Das erste Treffen der Jedi bestand gleich darin, dass Anakin und sein Meister den beiden Jedi zu Hilfe kam, als diese von einer ganzen Horde Attentäter attackiert wurden. Gemeinsam konnten die Jedi die Angreifer aber besiegen. Danach begaben sich die Vier zum Regierungssitz der "Einheit von Ansions Städtern". Dort gelang es, die Feindseligkeit der Delegierten erst mal zu den Gunsten der Jedi zu drehen, indem diese anboten, mit den Nomaden der Steppen zu verhandeln, damit die Städter die Hälfte der Steppe nutzen konnten.[20]

Nach der Verhandlung mit den Städtern sahen sich die Jedi die Stadt Cuipernam an. Dabei wurde Barriss in einem Laden von zwei Alwari überwältigt und entführt. Anakin hatte gesehen, wie sie in den Laden ging und hatte dessen Eingang beobachtet. Nachdem bemerkt wurde, dass sie sich schon sehr lange im Laden aufhielt, zeigte er den beiden Meistern das Geschäft. In diesem fanden sie die Besitzerin betäubt vor und von Barriss keine Spur. Anakin entdeckte am Hintereingang die Spuren der Entführer und deutete aus den Fußspuren auch, dass die beiden etwas getragen hatten. Die Jedi trennten sich, um so ein größeres Gebiet absuchen zu können, jedoch gelang es Barriss zu entkommen, indem sie ihren Entführern mit ihrer Fähigkeit, durch die Macht zu heilen, Leiden nahm und diese sich so auf ihre Seite schlugen. Die Jedi trafen sich dann auf einem kleineren Platz wieder und mit den beiden Entführern und nun Führer der Jedi Bulgan und Kyakhta wollten sie zu den Alwari. Von den beiden Alwari erfuhren sie, zu welchem Clan sie mussten und auch dass es besser wäre, Reittiere zu nehmen anstatt Gleiter, was Anakin missfiel, da er lieber Maschinen um sich hatte als Tiere. Auf dem Tiermarkt organisierten die Jedi dann sechs Suubatar als Reittiere. Während des Geschäftes hatte Anakin Gelegenheit, sich mit Barriss zu unterhalten. Er machte sich Vorwürfe, dass er nicht genauer hingesehen und den Laden beobachtet hatte, doch meinte Barriss, dass ihn keine Schuld treffe. Sie unterhielten sich auch über den Auftrag und Anakin zeigte seinen Unmut, da er diese Mission für unwichtig hielt, nicht wichtig genug für Jedi, vor allem für vier Jedi. Es zeigte sich, dass er wenig von Politik oder Diplomatie hielt und auch sah, dass in der Republik einiges im Moment schief lief. Doch Barriss vernünftige und gute Argumentation entwaffnete seine Vorschläge zur rascheren Lösung, so dass er anerkannte, dass es vielleicht doch besser war, mit Jedi vorzugehen. Auf den Suubatars ging es nun aus der Stadt, wobei Anakin sich immer noch nicht so ganz wohl auf den Tieren fühlte, auch wenn er deren Eleganz anerkannte.[20]

Die Reittiere stellten sich aber als erstaunlich schnell heraus und Anakin hatte sogar Mühe, auf diesen sitzen zu bleiben. Auf alle Fälle war die Reise schneller und aufregender, als er es sich gedacht hatte. Am zweiten Tag der Reise kamen die Jedi und ihre Führer zu einem Fluss, welcher die Grenzlinie zwischen den Territorien der Städter und der Alwari darstellte. Bei der Überquerung des Flusses wurde die Gruppe von Gairk angegriffen. Während des Angriffes fiel Barriss ins Wasser und Anakin sprang ihr hinterher um ihr zu helfen, jedoch stellte sich heraus, dass sie keine Hilfe nötig hatte und sich alleine behaupten konnte. Was sie ihm nach dem abgewehrten Angriff auch klar machte, jedoch erhielt er ein Lob von Obi-Wan, da er richtig gehandelt hatte zu helfen. Ohne größere Probleme erreichten die Jedi am nächsten Tag dann den Clan der Yiwa, zwar kein Oberclan, aber immerhin ein recht wichtiger Clan. Man erhoffte sich von den Yiwa, einen Hinweis auf den Verbleib der Borokii zu erhalten. Die Jedi mussten allerdings die Yiwa unterhalten um ihre Seelen zu zeigen, ehe Sie an die Hinweise kamen. Anakin bewunderte die Darbietungen der Anderen, Barriss akrobatischen Kampfkünste, Obi-Wans Geschichten und Luminaras Machtbeherrschung und sang selbst ein Lied aus seiner Kindheit. Die Yiwa waren zufrieden und begeistert von ihren Besuchern und gaben den Jedi somit die gewünschten Informationen. Doch die Prärie zeigte sich weiter auch von ihrer tödlichen Seite. Als nächste Gefahr trafen die Jedi und ihre Begleiter auf einen Schwarm von Kyren. Flugfähige Wesen, die in Schwärmen von Millionen über die Prärie flogen und die Pflanzen abgrasten. Jedoch wichen sie nie aus und fraßen sich somit auch durch alle Lebewesen hindurch, die ihren Weg kreuzten. Die Gruppe fand Zuflucht hinter Säulen, welche von eidechsenartigen Lebensformen errichtet worden waren. Dort hielten sie über eine Stunde im Schwarm aus und überlebten unverletzt, aber dreckig. Anakin, der seine Neugier einmal mehr nicht zügeln konnte, hatte eine Schramme an der Wange davongetragen, als er sich aus seiner Deckung bewegt hatte, um einen Blick zu riskieren. Nach einer kurzen Pause an einem Fluss lernten die Jedi eine weitere Gefahr der Prärie kennen. Sie versteckten sich hinter einigen Hügeln vor umherfliegenden Chawix, fleischfressenden Pflanzen.[20]

Danach wollte die Gruppe weiterziehen, doch war Barriss auf einmal verschwunden. Anakin half bei der Suche, doch tauchte die Padawan mit einer Gruppe Gwurran aus einer Höhle auf. Die Jedi lernten die neugierigen Besucher kennen und brachen vor dem Abend auf, der Gwurren Tooqui schloss sich ihnen an. Sie trafen dann auf eine Gruppe von Qulun, Händlern, die durch die Prärie zogen. Sie nahmen die Einladung des Clanchefs Baiuntu an. Von diesem Clan wurden sie auch viel freundlicher empfangen und in ein angenehmes Zelt gebracht. Dort wurden ihnen verschiedene Düfte vorgestellt, zu spät bemerkten die Jedi, dass diese auch als Betäubungsmittel fungierten. Anakin war der einzige, der genug Kraft aufbrachte, um zur Tür zu kommen, jedoch konnte er diese nicht öffnen und brach dann zusammen. Er erwachte später gefesselt und geknebelt und hörte, wie seine Mitstreiter dem Clanchef erklärten, dass man ihnen viel Geld bezahlen würde, wenn die Jedi einige Zeit einfach nicht nach Cuipernam zurückkehren würden.[20]

Die Gefangenschaft bei den Qulun dauerte mehrere Tage, ehe die Gruppe durch den mutigen und einfallsreichen Gwurran Tooqui befreit werden konnte, indem er eine wilde Herde Lorqual auf das Lager hetzte. Anakins Entschlossenheit, einen bevorstehenden Kampf gegen die Qulun anzunehmen, brachte ihm einen kleinen Tadel von Obi-Wan und eine kritische Bemerkung von Barriss ein. Doch die Gefahren waren noch nicht vorbei. In der darauffolgenden Nacht wurde Anakin bei seiner Wache von zwei Shanh angegriffen, bei dem er auch an der Schulter verletzt wurde. Nur dank des Einsatzes der aufgewachten Luminara überlebte er den Angriff, da sie beide Tiere niederstrecken konnte. Dabei erteilte sie ihm die wertvolle Lektion, dass man immer aufmerksam sein musste und dass auch ein anfänglich harmloses Geräusch eine Gefahr darstellen konnte. Überrascht war er darüber, dass sie ihn nicht rügte, sondern eher freundlich reagierte und ihm sogar einen Arm um den Rücken legte, eine Geste, die er von seinem Meister so nicht gewohnt war. Für sich lernte er dadurch auch die Lektion, der Macht gegenüber immer offen zu sein und nicht nur manchmal. Am nächsten Tag gab es endlich den gewünschten Erfolg, als die Gruppe auf die Borokii traf. Diese verlangten von den Jedi allerdings eine Geste, um angehört zu werden. Sie sollten die weiße Halsmähne eines Surepp abschneiden, allerdings ohne moderne Hilfsmittel. Diese Aufgabe stellte sich als schwieriger heraus als gedacht, da es in der ganzen Herde nur zwei weiße Surepp gab und diese so dicht zusammenstanden, dass man leicht getötet werden konnte. Luminara erklärte sich bereit, dieses Risiko auf sich zu nehmen. Anakin war der Einzige in der Gruppe, der ihrem Vorhaben wenigstens teilweise zustimmte, auch wenn er es für gewagt hielt. Er beobachtete, wie die Jedi es bis zu einem der Albinos schaffte, auf dem Rückweg jedoch stürzte sie. Zusammen mit Obi-Wan und Barriss betrat er nun das Gehege und alle drei vereinten ihre Macht, um damit gemeinsam die Tiere vor sich zu vertreiben. So wateten die Jedi durch die Herde, bis sie Luminara erreichten. Anakin nahm sie auf seine Schultern und sie trugen die bewusstlose Jedi in Sicherheit. Danach ließ die Konzentration nach und Anakin wurde von einem Surepp unsanft aus dem Gatter befördert, er blieb aber unverletzt.[20]

Diese Tat hatte aber den gewünschten Erfolg. Die Jedi durften den Ältesten ihre Bitte vorbringen und diese wurde auch positiv beschieden. Allerdings sollten die Jedi als Gegenleistung helfen, die Feinde der Borokii, die Januul, zu besiegen. Zum Entsetzen der Jedi und auch von Anakin stimmte Obi-Wan dem sofort zu. Entgegen den Proteststürmen seiner Mitstreiter erklärte Obi-Wan danach seinen Plan. Der Plan sah vor, dass die Jedi sich zwischen die beiden Armeen stellten und verhindern sollten, dass der Kampf ausbrach, um ein gemeinsames Gespräch zu finden, um auch die beiden verfeindeten Clans zu befrieden. Der Plan ging auf. Die Jedi stellten sich zwischen die beiden Clans und konnten unter größten Mühen jeden Angriff abwehren, ohne dabei selbst verletzt zu werden oder einen der Alwari zu verletzen. Beide Seiten stimmten danach ihren Bedingungen zu. Mit diesem Erfolg im Gepäck machten sie sich sofort auf nach Cuipernam.[20]

Wieder in der Stadt angekommen, erfuhren die Jedi in ihrem Hotel, dass die Abstimmung auf denselben Nachmittag festgesetzt war. Zuerst versuchten sie, per Komlink mit der Delegation in Kontakt zu treten, doch war das ganze Netz ausgefallen. So machten sich die Jedi zu Fuß auf den Weg ins Rathaus. Kurz danach explodierte ihr Hotel und auf den Straßen war kein mehr Gleiter zu finden. Etwa auf halbem Weg wurden sie von Attentätern angegriffen. Zuerst nahmen Scharfschützen sie ins Visier, doch die Jedi hatten diese Gefahr bereits entdeckt und konnten sich so verteidigen und in ein nahes Geschäft zurückziehen. Dort wurden sie aber von Bodentruppen angegriffen. Um die Unschuldigen im Laden zu retten, verließen die Jedi den Laden wieder. Zu ihrer Überraschung waren die Scharfschützen bereits von Kriegern der Januul und der Borokii ausgeschaltet worden, welche von den Clans als Geschenk und als Schutz den Jedi nachgeschickt worden war. Nachdem man sich um dieses Problem gekümmert hatte, kam man ohne weitere Zwischenfälle ins Rathaus. Dort konnte man noch rechtzeitig seinen Bericht abliefern, so dass die Delegierten für den Verbleib in der Republik stimmten. Unterbrochen wurde die Sitzung, als Ogomoor reinstürmte, aber von Soergg erschossen wurde, der ebenso anwesend war. Die Jedi konnten dem Hutt nicht nachweisen, an den Attentaten gegen sie beteiligt zu sein, so dass er frei blieb. Nach erfolgreicher Mission verließen die Jedi den Planeten, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden.[20]

Wiedersehen mit Padmé[Bearbeiten]

Anakin und Obi-Wan waren gerade von Ansion zurückgekehrt, als sie nach Coruscant in die Gemächer Padmé Amidalas gerufen wurden, die nun als Senatorin ihrer Heimatwelt Naboo tätig war. Padmé kämpfte gegen den anhaltenden Separatismus an, der von Graf Dooku initiiert wurde und der zahlreiche Sternsysteme dazu gebracht hatte, der republikanischen Regierung den Rücken zu kehren und der so genannten Konföderation unabhängiger Systeme beizutreten. Ferner war Padmé eine Verfechterin eines Entwurfs eines neuen Militärgesetzes, das die Aufstellung einer republikanischen Armee für ein militärisches Vorgehen gegen die Konföderation legitimieren sollte. Nach einem Terroranschlag, der auf das Leben Padmés abzielte, jedoch ihre Doppelgängerin Cordé erwischte, war es an Anakin und Obi-Wan die Funktion als Jedi-Leibwächter einzunehmen und die Senatorin vor weiteren Anschlägen zu schützen. Der inzwischen 19-jährige Anakin war von Padmés Anblick überwältigt. Seit seiner Aufnahme in den Jedi-Orden hatte er sie nicht mehr zu Gesicht bekommen und sie schien ihm nun weitaus hübscher und selbstbewusster, als er es in Erinnerung hatte. Er fühlte sich zur ihr hingezogen, was Padmé zunächst nicht bemerkte. Zu Anakins Leidwesen war sie ihm fremd geworden, zu politisch und mit weitaus wichtigeren Angelegenheiten beschäftigt. Wohl wissend, dass ihre Mission nur die Leibwache der Senatorin zum Ziel hatte, versprach Anakin gegenüber Padmé, dass er nicht eher ruhen werde, bis der Attentäter aufgespürt sei. Obi-Wan wies seinen Padawan zurecht und erinnerte ihn, daran zu denken, wo sein Platz an seiner Seite sei.[21]

Bereits in der folgenden Nacht kam es zu einem weiteren Anschlag, bei dem ein Attentäterdroide zwei hochgiftige Kouhuns in das Schlafzimmer der Senatorin einschleuste. Durch die Macht nahm Anakin die drohende Gewahr war und handelte unverzüglich, indem er mit einem gezielten Hieb seines Lichtschwerts die zwei Tiere tötete. Gleichzeitig bemerkte Obi-Wan den Attentäterdroiden am Fenster, sprang hinaus und klammerte sich an dessen Tragflächen fest. Sich der Gefahr bewusst, in der sein Meister schwebte, verließ Anakin die Gemächer, stahl sich einen Luftgleiter und nahm ebenfalls die Verfolgung des Droiden auf. Als der Droide von der Kopfgeldjägerin Zam Wesell abgeschossen wurde und Obi-Wan in die Tiefe stürzte, fing Anakin seinen Meister auf. Anschließend verfolgten sie die Kopfgeldjägerin bis in den Outlander-Nachtclub, wo sie gestellt werden konnte. Obi-Wan schlug Zam während eines kurzen Gefechts den rechten Arm ab und zerrte sie anschließend aus der Bar, wo sie den Jedi offenbaren sollte, von welchem Klienten sie angeheuert wurde. Ehe sie antworten konnte, traf sie ein Giftpfeil in den Hals, der sie binnen Sekunden tötete. Der Schütze des Pfeils war ein weiterer Kopfgeldjäger, der jedoch erfolgreich die Flucht ergreifen konnte.[21]

Tags darauf wurde Anakin für den Schutz von Padmé abbestellt und da sich Coruscant als zu gefährlicher Aufenthaltsort für die Senatorin erwies, sollte Anakin sie nach Naboo begleiten. Sie selbst sträubte sich jedoch gegen eine Abreise, da sie unbedingt an der Abstimmung für das neue Militärgesetz teilnehmen wollte. Deshalb bat der Jedi-Rat Anakin, sich mit Kanzler Palpatine zu beraten, in der Hoffnung, dass er Padmé von diesem Vorhaben überzeugen könne. Während des Gesprächs teilte Anakin dem Obersten Kanzler auch mit, dass er seine erste Solomission zugetragen bekommen hatte, woraufhin der junge Jedi von Palpatine schmeichelhaft gelobt wurde – fest davon überzeugt, dass er der größte seines Ordens werden würde. Nachdem auch Padmé einsah, dass ihre Sicherheit wichtiger war, und sie ihr Stimmrecht für den Galaktischen Senat an ihren Stellvertreter Jar Jar Binks übertrug, freute sich Anakin auf die Mission, da er abseits der ständigen Belehrungen durch Obi-Wan endlich die Gelegenheit bekam, seine Gefühle für die Senatorin zu ergründen.[21]

Entwicklung einer Liebesbeziehung[Bearbeiten]

Zum Schutz vor Verfolgern und weiteren Anschlägen reisten Anakin und Padmé in der Verkleidung einfacher Flüchtlinge in einem Zwischendeck des umgebauten Transporters Jendirian Valley nach Naboo. Diese Anonymität führte zu einer ungestörten Atmosphäre zwischen der Senatorin und ihrem Jedi-Leibwächter, wodurch sich Anakin dazu verleitet sah, offen seine Gefühle zu äußern, obwohl diese im Widerspruch zu seiner Jedi-Ausbildung standen. Dabei kamen sie nicht nur auf die Spannungen zwischen Anakin und seinem Meister zu sprechen, sondern leiteten bald zu Themen über, die sich um Verantwortung und Liebe handelten. Mit Padmé fand Anakin auch endlich ein offenes Ohr für seine ständig wiederkehrenden Albträume, was seiner Bewunderung für die Senatorin enorm zuträglich war. Zwar hatte er zuvor auch mit Obi-Wan über seine Träume gesprochen, doch dessen ruhige und nüchterne Ansichten halfen Anakin nur wenig weiter und konnten außerdem der Tatsache nicht entgegenwirken, dass Anakin Schuldgefühle für das Leid seiner Mutter verspürte.[21]

Unbeobachtet geben sich Anakin und Padmé ihren Gefühlen hin.

Nach ihrer Ankunft auf Naboo bat Padmé um eine Audienz bei Königin Jamillia im königlichen Palast von Theed, wo sie sich darüber berieten, welches Versteck das sicherste für die Senatorin sei. Alleine kam Padmé zu dem Schluss, sich auf der Halbinsel Varykino, dem abgeschiedenen Landsitz der Naberrie-Familie inmitten des Seenlands zurückziehen, woraufhin sich Anakin in seiner Funktion als Schutzbefohlener übergangen fühlte. Davon überzeugt, eine starke persönliche Beziehung zur Senatorin aufgebaut zu haben, war Anakin plötzlich verärgert darüber, dass er von ihr als einfacher Leibwächter hingestellt wurde, obwohl dies auch seine einzige Aufgabe an der Seite der Senatorin war. Eine unüberlegte Bemerkung Padmés, nach der ihr Begleiter „nur ein Padawan“ sei, führte zu weiteren Unmutsäußerungen von Anakin. Im Gegensatz zu Anakin betrachtete Padmé ihre Beziehung weit weniger emotional und sie vermochte, zwischen Privat- und Berufsleben klar zu unterscheiden, woran Skywalker jedoch scheiterte. Anakin gelangte zu der Einsicht, dass der Naberrie-Landsitz ein geeigneter Rückzugsort war. Die zuvor geschürte Meinungsverschiedenheit war schnell vergessen, als Anakin die Senatorin zu ihrem Elternhaus begleitete und er dort deren Familie – ihre Eltern Jobal und Ruwee sowie ihre Schwester Sola – kennenlernte. Anakins vorherige Zweifel, die Familie könnte eine Beziehung aktiv zu unterbinden versuchen, waren unbegründete, und stattdessen wurde der junge Padawan von einem warmherzigen Empfang von Padmés Familie überrascht. Sie zeigten sich äußerst dankbar, dass Padmé gerade von jenem jungen Mann beschützt wurde, der einst ihren Heimatplaneten vor der Unterdrückung durch die Handelsföderation rettete.[21]

Von der wunderschönen Umgebung und der romantischen Idylle des Planeten beeindruckt, ließ sich Anakin dazu hinreißen, seinen Liebesgefühlen nachzugeben. Er küsste Padmé, die dessen Umarmung liebevoll erwiderte, ehe sie erschrocken auswich. Padmé führte Anakin die Gefahren vor Augen, die mit einer Liebesbeziehung vor dem Hintergrund ihrer Verpflichtung gegenüber dem Galaktischen Senat bzw. dem Jedi-Orden einhergingen. Die beiden sahen sich dazu gezwungen, ihre Situation offen auszudiskutieren. Während Anakin sich für die Möglichkeit aussprach, eine Beziehung einzugehen und diese vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen, betrachtete Padmé die Lage rationaler. Sie weigerte sich eine Lüge zu leben, an der sie eines Tages zu zerbrechen drohten.[21]

Verlust der Mutter[Bearbeiten]

Trotz der intensiven Gefühle, die Anakin für Padmé empfand, konnte er die Sorgen um seine Mutter nicht vergessen – nicht zuletzt deshalb, weil er nächtens von Albträumen über ihren Tod gequält wurde. Aus der Angst, es könnte sich bei den Träumen um Visionen handeln, die sich in der Zukunft genauso ereignen könnten, kam Anakin zu dem Entschluss – entgegen den strikten Anweisungen von Obi-Wan Kenobi – nach Tatooine zu reisen und Shmi aufzusuchen. Verblüfft nahm er zur Kenntnis, dass Padmé ihn auf die gefährliche Reise in den Äußeren Rand begleiten wollte, und so gab Anakin bereits im Vorfeld auf, die Senatorin eines Besseren zu belehren. Nach der Ankunft auf seiner früheren Heimat erfuhr Anakin von seinem alten Besitzer Watto, dass Shmi bereits aus der Sklaverei freigekauft worden war und anschließend von ihrem Käufer, dem Feuchtfarmer Cliegg Lars, geheiratet wurde. Anakin folgte dieser Spur und erreichte somit die Lars-Farm, wo er zu seinem Entsetzen feststellen musste, dass Shmi bereits vor geraumer Zeit von einer Gruppe Tusken-Räuber entführt worden war. Unverzüglich begab er sich auf eine Rettungsaktion in die Wüste, wo er in der Nacht auf ein Tusken-Lager stieß, in dem seine Mutter gefangen gehalten wurde. Allerdings kam Anakins Hilfe zu spät, denn durch die Folter war Shmi schwer verletzt und dehydriert. In Anakins Anblick fand sie die Erlösung ihres gebrochenen Lebenswillens, sodass sie kurz darauf in den Armen ihres Sohnes starb.[21]

Erfüllt von Trauer über den Tod seiner Mutter und dem Hass auf die Tusken-Räuber, ergriffen Rachegelüste Besitz von Anakin. Nachdem er aus dem Zelt gestiegen war und sein Lichtschwert aktivierte, tötete er die Sandleute in einem regelrechten Rausch. Ob Männer, Frauen oder Kinder – Anakin tötete sämtliche Anhänger des Nomadenvolks, derer er habhaft werden konnte. Während dieser Tat stand er der Dunklen Seite derart nahe, dass selbst Meister Yoda auf dem entfernten Planeten Coruscant eine Erschütterung in der Macht wahrnahm. Mit dem eingewickelten Leichnam seiner Mutter kehrte Anakin zur Lars-Feuchtfarm zurück und verbarg sich anschließend in der Werkstatt, wo er mit der Reparatur von Gegenständen nach Zerstreuung suchte. Als Padmé zu ihm stieß, um ihn zu trösten, wurde Anakin von seinen Gefühlen übermannt, verfiel in unkontrollierte Weinkrämpfe und gestand reuelos sein Vergehen an den Sandleuten. Dieser Schicksalsschlag ließ Anakins Entschlossenheit, der mächtigste Jedi aller Zeiten zu werden, nur noch weiter anwachsen und gegenüber Padmé offenbarte er außerdem den Wunsch zu lernen, das Sterben der Menschen zu verhindern. Niemals wieder – so schwor er sich während einer kurzen Trauerzeremonie am Grab seiner Mutter – würde er auf ähnliche Weise versagen.[21]

Obwohl Anakin seinen Rachefeldzug an den Tusken nicht bereute und fortan einen regelrechten Groll gegen das Nomadenvolk hegte, war er sich im Klaren, dass dies nicht der Weg eines Jedi war. Nur seine engsten Bezugspersonen wie etwa Palpatine oder Padmé unterrichtete er über diese Untat – seinem Meister Obi-Wan begegnete er in dieser Hinsicht mit Verschwiegenheit.[22]

Klonkriege[Bearbeiten]

Schlacht von Geonosis[Bearbeiten]

Kurz nach der Bestattung seiner Mutter erreichte Anakin die Meldung, dass die Ermittlungen seines Meisters Obi-Wan ihn zum Planeten Geonosis führten, wo er jedoch in Gefangenschaft des Grafen Dooku geriet. Ehemals ein mächtiger Jedi, war Dooku der Dunklen Seite verfallen und kämpfte nun als Separatistenführer für die Konföderation unabhängiger Systeme, um unzufriedene Sternsysteme von der Galaktischen Republik abzuspalten. Mit seinem hitzköpfigen Temperament eilte Anakin gemeinsam mit Padmé nach Geonosis, womit er einem ausdrücklichen Befehl von Jedi-Meister Mace Windu missachtete, der ihm anwies, weiterhin für den Schutz der Senatorin zu sorgen. Unmittelbar nach ihrer Landung auf Geonosis lieferten sich Anakin und Padmé in einer Droidenfabrik einen Kampf gegen geonosianisches Wachpersonal und dem Kopfgeldjäger Jango Fett, denen sie sich nicht erwehren konnten und letztendlich festgenommen wurden. Wohl wissend, dass Padmé ein Talent für diplomatische Unterredungen hatte, überließ Anakin ihr die folgenden Verhandlungen mit Graf Dooku und Erzherzog Poggle über ihre Freilassung. Allerdings begegneten sie Padmé mit der Forderung, den Planeten Naboo unter separatistischer Herrschaft zu stellen, was Padmé entschieden ablehnte. In einem Schauprozess wurden Anakin und Padmé daraufhin von Poggle der Spionage für schuldig befunden und zum Tode verurteilt.[21]

Padmé und Anakin während der Schlacht von Geonosis.

Den Tod vor Augen gestand Padmé gegenüber Anakin ihre Liebe für ihn ein und küsste ihn in liebevoller Umarmung, ehe sie in einem Schinderkarren festgekettet in die Arena der Gerechtigkeit transportiert wurde, wo bereits Tausende von geonosianischer Schaulustigen eine Exekution erwarteten. In der Arena traf Anakin auch auf Obi-Wan, der ebenfalls hingerichtet werden sollte. Zunächst sollten die beiden Jedi und die Senatorin mithilfe von drei wilden Bestien getötet werden, was sich jedoch als wirkungslos erwies, da es Anakin gelang, den Reek zu zähmen und gegen einen Nexu einzusetzen, der Padmé bedrohte. Als Droidekas in die Arena eingelassen wurde, sahen Anakin und seine Freunde zu Aufgabe gezwungen. Das plötzliche Auftauchen von rund 200 Jedi unter der Führung von Mace Windu weckte jedoch schnell den Kampfgeist von Anakin und Padmé wieder, während Dooku prompt mit immer wieder nachrückenden Heerscharen von B1-Kampf- und B2-Superkampfdroiden reagierte, um die Jedi-Armee zu dezimieren. Anakin und Padmé fuhren auf ihrem Schinderkarren quer durch die Arena, während sie Droiden mit dem Lichtschwert bzw. mit dem Blaster bekämpften und somit eine Schneise in die Reihen ihrer Angreifer schlugen. Nichtsdestotrotz waren die Jedi der zahlenmäßigen Übermacht der Droiden unterlegen, wobei Jedi-Meister Yoda im letzten Moment mit der Klonarmee von Kamino eintraf, um die überlebenden Jedi in der Arena zu evakuieren und die Schlacht außerhalb Hinrichtungsstätte fortfahren zu lassen.[21]

Dooku durchtrennt Anakins rechten Arm.

Während die republikanischen Truppen die Oberhand gewannen und die konföderierten Streitkräfte zum Rückzug zwangen, verfolgten Anakin, Padmé und Obi-Wan den Separatistenführer mit einem TFAT/i-Kanonenboot. Eine abrupte Flugbahnänderung in Kombination mit der Erschütterung eines feindlichen Treffers führte dazu, dass Padmé den Halt verlor und aus dem Fluggefährt in die Sanddünen stürzte. Zunächst wollte Anakin die Verfolgung abbrechen, um seiner geliebten Senatorin zu Hilfe zu eilen, doch ließ er sich letztendlich von Obi-Wan von der Dringlichkeit von Dookus Festnahme überzeugen. Der Graf führte sie zu einem Hangar, wo bereits Dookus Solarsegler zum Abflug bereits stand. Noch von der Sorge um Padmé erfüllt, stürmte Anakin impulsiv auf Dooku zu, ohne sich zuvor mit seinem Meister Gedanken über die Herangehensweise gemacht zu haben. Dooku erteilte dem ungestümen Padawan eine Lektion, in dem er eine Ladung Macht-Blitze auf ihn abfeuerte und ihn somit kurzzeitig außer Gefecht setzte. Obi-Wan nahm infolgedessen alleine den Kampf auf, unterlag jedoch ebenfalls dem Sith-Lord. Wieder bei Bewusstsein schnappte sich Anakin die Waffe seines Meisters und attackierte den Separatistenführer daraufhin mit zwei Lichtschwertern. Jedoch war Anakin außerstande, Dookus Verteidigung zu durchbrechen, und als der Graf seinerseits einen Fehler in Anakins Parade erkannte, schlug er ihm den rechten Unterarm ab und warf ihn mithilfe der Macht zu Boden. Bevor Dooku das Schicksal der beiden Jedi besiegeln konnte, erreichte Meister Yoda den Hangar, verwickelte Dooku und in ein weiteres Lichtschwertduell und zwang ihn zur Flucht.[21]

Im Hangar oder schon im Kanonenboot hielt Anakin vor Schmerzen Padmés Hand, sodass sie eine Quetschung erlitt. Auf irgendeine Art und Weise bekam das nur Obi-Wan mit, kein Klon und auch Yoda nicht. Nach der Schlacht, die den Auftakt der Klonkriege zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme bedeutete, wurde er in eine tiefe Heiltrance versetzt, dabei bekam er eine Armprothese.[23]

Padmé und Anakin heiraten auf Naboo.

Anschließend reisten er und Padmé zurück nach Naboo, wo sie im Seenland von einem Priester in einer geheimen Zeremonie verheiratet wurden.[21] Zwar waren sie froh darüber, dass ihre Zukunft und ihr Schicksal nun für alle Zeiten miteinander verbunden war, doch waren sie sich einig, dass sie ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit verbergen mussten, um ihre Pflichten für die Republik und des Jedi-Ordens nicht zu verletzen. Ohnehin würden sie in den folgenden Jahren nur sehr selten sehen können, da Padmé als Mitglied von Kanzler Palpatines Loyalisten-Komitee sowie ihrer fürsorglichen Mithilfe von Kriegsflüchtlingen sehr eingespannt und Anakin mit den Kriegsmissionen an der Seite seines Meisters nicht wenige beschäftigt war.[24]

Verteidigung von Kamino[Bearbeiten]

Anakin und Obi-Wan während der Schlacht von Kamino.

Einige Zeit nach der Schlacht von Geonosis erhielt die Galaktische Republik durch die Aufklärungsarbeiten des Jedi Quinlan Vos Informationen über einen geplanten Angriff auf die Klonanlagen von Kamino durch die Konföderation unabhängiger Systeme. Aufgrund dieser Informationen konnten sich die Jedi einen Vorteil verschaffen, da der der Überraschungsangriff der Konföderation von Seiten der Jedi geplant werden konnte, bevor der eigentliche Angriff stattfand. Obi-Wan übernahm die Führung dieser Mission und plante mithilfe von zwei Jedi-Staffeln den Luftraum von Kamino zu schützen, während ein Jedi-Bodentrupp die Anlagen vor Ort verteidigen sollte. Auf Anweisung von Obi-Wan wurde Anakin dem Bodentrupp zugeteilt, da Obi-Wan viel sich um seinen Padawan sorgte und ihn nicht zu sehr belasten wollte. Anakin, der sich selbst als bester Pilot der ganzen Staffel sah, war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und ließ seinen Frust über diese Angelegenheit bei einem abendlichen Gespräch mit Aayla Secura aus. Gerade hatte Aayla Anakin beruhigt, als Obi-Wan verkündete, dass Anakin doch als Pilot des Roten Geschwaders auftreten durfte.[25]

Während der folgenden Schlacht wurde Obi-Wan von einem Vulture-Klasse Droiden-Sternenjäger beschossen, sodass er in Kaminos Meere stürzte. Anakin, der dieses Ereignis zuvor bereits in seinen Träumen vorhersah, eilte seinem Meister zu Hilfe und rettete ihn vor einem Seeungeheuer. Auf dem Wrack von Obi-Wans Jedi-Sternenjäger treibend, wurden die beiden später von einem Kaminoaner und dessen Aiwha gerettet und zurück zu den Klonanlagen gebracht. Später kämpften Obi-Wan und Anakin zusammen mit Shaak Ti und Alpha-17, einem aus der Stasis befreiten ARC-Klonkrieger, um die Erhaltung der dritten Generation von Klonkriegern. Diese befand sich in einem Labor, das lediglich durch eine langen Untersee-Tunnel mit der Hauptanlage verbunden war. Anakin, Shaak Ti und Obi-Wan nutzten die Macht, um den Tunnel zu zerstören und das Labor zu verdichten, um den heranrückenden Kampfdroiden den Weg abzuschneiden. Das Vorhaben gelang und als die Gruppe vom Labor der dritten Generation gerettet wurde, war die Schlacht bereits zugunsten der Galaktischen Republik entschieden.[25]

Mission auf Ohma-D’un[Bearbeiten]

Beim Anblick der toten Gungans kann sich Anakin nicht mehr halten.

Kurz nach der Schlacht von Kamino reiste Anakin zusammen mit Obi-Wan, Alpha-17 sowie dem Jedi Glaive und dessen Padawan Zule Xiss ins Naboo-System. Zu der auf dem Mond Ohma-D’un angesiedelter Gungan-Kolonie brach jeglicher Kontakt nach Naboo ab. Laut der amtierenden Königin von Naboo, Jamillia, wurden die Gungans in ein Gefecht mit den dort arbeitenden Gewürzschürfern verwickelt und ausgelöscht. Doch nachdem Anakin und die anderen Jedi den Mond erreichten, bot sich ihnen ein erschreckender Anblick. Überall lagen tote Gungans verstreut, die bei näherer Betrachtung nicht durch Gewürzschürfer ermordet wurden. In Wirklichkeit hatte die Konföderation den Mond benutzt, um eine neue chemische Massenvernichtungswaffe an lebenden Geschöpfen zu erproben, um das Giftgas anschließend flächendeckend auf Naboo und im weiteren Krieg einzusetzen.[26]

Mit dem Auftauchen des Kopfgeldjägers Durge, beschloss Obi-Wan die Gruppe aufzuteilen. Während Glaive, Zule und Obi-Wan weiterhin gegen Durge kämpften, suchten Anakin und Alpha-17 nach den gefangen genommenen Gewürzschürfern. Nachdem Anakin eine Gruppe von Arbeiter befreite, erzählten sie ihm, dass die Konföderation die mit dem Giftgas voll beladenen Gewürztransporter über Naboo zum Absturz bringen möchte. Um diesen Plan zu vereiteln, brachen Anakin und Alpha-17 auf, um den Abflug der Transporter zu stören. Auf der Suche nach dem konföderierten Lager versuchte Anakin mit Alpha-17 ins Gespräch zu kommen. Da sich Anakin nicht mit den typischen numerischen Bezeichnungen eines Klons anfreunden konnte, nannte er seinen Partner der Einfachheit halber nur noch Alpha. Nach der Entdeckung des Lagers und den dort befindlichen Transportschiffen nutzten Anakin und Alpha die Gelegenheit, um die Schiffe auf der Stelle zu vernichten. Die folgende Explosion hatte Durges Aufmerksamkeit erregt, der dann Alpha attackierte. Anakin konnte den Kopfgeldjäger zurückschlagen und ihn zur Flucht zwingen. Er verließ zusammen mit Asajj Ventress, die in der Zwischenzeit gegen Obi-Wan kämpfte und Glaive tötete, den Mond. Trotz des Erfolges der Mission war Anakin Erschüttert zu welchen Mitteln die Konföderation griff, um den Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden.[26] Kurz nach den Ereignissen auf Ohma-Dun versuchte Obi-Wan bei einer Mission auf dem Planeten Queyta ein Gegenmittel gegen das Giftgas zu finden. Obwohl er der einzige Überlebende aus seiner Gruppe aus insgesamt fünf Jedi-Meistern war, war seine Mission erfolgreich. Anakin, der zusammen mit Mace Windu auf der Landeplattform des Jedi-Tempels warteten, war über Obi-Wans Rückkehr sehr erleichtert.[27]

Jagd nach Asajj Ventress[Bearbeiten]

Anakin und Asajj Ventress duellieren sich auf Yavin IV.

Seine Wege als „Held der Republik“ führten Anakin im weiteren Verlauf der Klonkriege auch in eine Schlacht nach Muunilinst, einem Planeten, der vom Intergalaktischen Bankenverband kontrolliert wurde. Während Obi-Wan Kenobi die Bodentruppen leitete, wurde Anakin, dank der Fürsprache des Kanzlers, dazu eingeteilt die Raumjäger zu kontrollieren. Entgegen den Vorstellungen von Yoda und Obi-Wan, beschloss der Kanzler den jungen Anakin Skywalker als Oberhaupt der Flotte einzusetzen. Anakin leitete den Einsatz der Sternenjäger und lenkte die feindlichen Kurzstreckenjäger ab, während Obi-Wan mit den Bodentruppen landete. In einem geschickten Manöver, bei dem er die eignen Zielraketen auf sich selbst lenkte, gelang es Anakin, den größten Teil der Flotte fast im Alleingang zu zerstören. Als ein einzelner Jäger auftauchte und eine komplette Staffel zerstörte, schien Anakins zuvor gut verlaufene Strategie außer Kontrolle zu geraten. Anakin selbst verfolgte den unbekannten Jäger bis zur Planetenoberfläche. Damit verstieß er gegen einen ausdrücklichen Befehl, was Obi-Wan, dessen Bodenschlacht mittlerweile erfolgreich beendet war, sehr verärgerte, zumal Anakin seine Staffel verlassen hatte. Selbst als der Pilot in den Hyperraum sprang, ließ Anakin nicht ab und beendete den Funkverkehr mit seinem protestierenden Meister. Der unbekannte Pilot, von dem Anakin nun wusste, dass er die Macht für sich nutzen konnte, floh auf den Dschungelmond Yavin IV. Die kleine Truppe von Klonkriegern, die von Obi-Wan geschickt wurde, um Anakin zu beschützen, wurde innerhalb kürzester Zeit von dem Unbekannten getötet. Anakins Gegner entpuppte sich im Duell als die Dunkle Jedi Asajj Ventress, die im Dienst von Graf Dooku stand und von diesem dazu beauftragt wurde, Skywalker zu töten. Doch im Kampf gegen Anakin, der durch seinen Hass neue Kräfte freisetzte, wurde sie an den Rand einer Felsklippe gedrängt und stürzte wenig später in die Tiefe. Anschließend kehrte Anakin zurück nach Muunilinst, wo er von seinem Meister empfangen wurde.[28]

Anakin und Obi-Wan kämpfen mit verbundenen Augen.

Nachdem bekannt wurde, dass sich auf dem Planeten Nivek ein geheimes Waffenlager befinden sollte, wählte der Jedi-Rat Obi-Wan und Anakin aus, um sich dieser Sache anzunehmen und das Waffenlager unschädlich zu machen. Mace Windu warnte sie allerdings vor der Tatsache, dass auf dem Planet zu jeder Zeit Dunkelheit herrschte und sie mit zahlreichen Hinterhalten zu rechnen hatten. Nach ihrer Ankunft auf Nivek wurden Anakin und sein Meister tatsächlich von schattenhaften Wesen angegriffen, die sich die dunkle Umgebung zu Nutze machten, um die beiden Jedi stets hinterrücks anzugreifen. Ohne sich angemessen verteidigen und sich auf die Suche nach dem Waffenlager konzentrieren zu können, waren Anakin und Obi-Wan somit ständiges Ziel von Hinterhalten und Seitenhieben. Obi-Wan gelangte zu der Erkenntnis, dass sie sich zu sehr damit beschäftigten, ihre Angreifer in der Dunkelheit zu sehen. Da dies unmöglich schien, verband er sich mit einem Stofffetzen seiner Tunika die Augen und überließ seine Wahrnehmung und die Führung seines Lichtschwerts vollständig dem Willen der Macht. Anakin folgte seinem Beispiel und so waren die beiden Jedi in der Lage, die Oberhand zu gewinnen und ihre Widersacher abzuhängen. Es war ein leichtes, das Waffenlager ausfindig zu machen, das darin untergebrachte Arsenal von Kampfdroiden zu vernichten und ihre Mission erfolgreich abzuschließen.[29]

Anakin während der Schlacht von Terra Sool.

Wenig später reisten Anakin und Obi-Wan zum Planeten Terra Sool, um diesen vom Einfluss der Konföderation zu befreien. Das Luftgefecht verlief zunächst reibungslos, da die Jedi lediglich auf einige Droiden-Sternenjäger stießen, die sie mit ihren Abfangjägern leicht ausmanövrieren und zerstören konnten. Anakin gelangte aufgrund des leichten Missionsverlaufs sogar zu der Ansicht, dass sie diese noch vor Einbruch der Dunkelheit erfolgreich abschließen konnten. Kurz darauf entdeckten die beiden Jedi im Luftraum eine ganze Flotte von Kampfgeschützen, die gleichzeitig als Landeplattform für Kampfdroiden fungierten. Als der Padawan von dem Sperrfeuer der Geschütze erfasst wurde, sah er sich gezwungen eine Notlandung auf einer der Plattformen hinzulegen. Von dort aus ging er in den Nahkampf über, bis Obi-Wan ihn darauf hinwies, dass die Geschütze einige Raketen abfeuerten, die im Begriff waren, den Planeten zu verwüsten. Um dieses Szenario zu verhindern, vollführte er ein gewagtes Manöver, bei er auf den einzelnen Raketen ritt und zwischen ihnen umher sprang, um sie mit seinem Lichtschwert unschädlich zu machen. Zuletzt sorgte Anakin mithilfe der Macht dafür, dass eines der Landeplattformen ins Schussfeld der Raketen-Salve geriet und diese in einer Explosion aufging. Obi-Wan wusste zwar um das außerordentlich Talent seines Padawans, was Luftkämpfe anging, doch war er beeindruckt, dass Anakin auch außerhalb eines Cockpits eine Schlacht entscheiden konnte.[30]

Schlacht von Jabiim[Bearbeiten]

Im weiteren Verlauf der Klonkriege kämpften die Jedi mit ihren Klontruppen auf dem Planeten Jabiim an einer Front, die sich zwischen den Jabiimi-Loyalisten unter der Führung von Captain Gillmunn und den Jabiimi-Rebellen von Alto Stratus bildete. Stratus schloss einen Pakt mit der Konföderation und da es sich die Republik nicht leisten konnte einen derart rohstoffreichen Planeten wie Jabiim zu verlieren, mussten die separatistischen Streitkräfte zurückgedrängt werden. Die Schlacht verlief schwerer als erwartet, da das regnerische Klima auf dem Planeten zahlreiche organisatorische und taktische Schwierigkeiten hervorbrachte. Zudem verloren immer mehr Jedi-Meister und Padawane ihr Leben, sodass schnell große Verluste abzusehen waren.[31]

Anakin während der Schlacht von Jabiim.

Anakin patrouillierte gerade das Hauptlager der Republik, als dieses Ziel eines Überraschungsangriffs von Stratus wurde. Zwar dauerte es nicht lange bis verstärkende Truppen eintrafen, doch Stratus’ Nimbus-Kommando zeigte sich gegen die AT-AT-Kampfläufer äußerst geschickt. Als sie einen vollbesetzten Kampfläufer zu Fall brachten, beschlossen Obi-Wan und Sirrus die Klontruppen im Inneren der Maschine zu bergen. Kurz darauf mussten Anakin und die Padawan Aubrie Wyn mit ansehen wie der AT-AT-Kampfläufer mitsamt ihren Meistern explodierte. Aufgrund des vermeintlichen Tods von Obi-Wan wurde Anakin dem Padawan-Rudel zugeteilt, einer Gruppe von meisterlosen Padawanen. Auf Befehl der Jedi Leska reiste das Rudel zur Kobalt-Station, um sich dort bis zum Ende der Schlacht zurückzuziehen. Allerdings hatte Stratus durch einen Späher erfahren, wo sich das Rudel versteckte und marschierte nun zusammen mit einer 10.000 Mann starken Armee zur Kobalt-Station, um die Padawane auszulöschen. Durch eine Holo-Botschaft von Captain Gillmunn erfuhr das Rudel von dem bevorstehenden Angriff und entschied einstimmig, die Stellung der Kobalt-Station zu halten. Dabei war ihnen bewusst, dass sie gegen eine Armee dieser Größenordnung nur wenige Tage durchhalten konnten. Kurz bevor Stratus die Station erreichte, erhielt Anakin eine Nachricht vom Obersten Kanzler Palpatine. Anakin wurde aufgetragen, das Lager zu verlassen, um die republikanischen Truppen bei ihren Evakuierungsmaßnahmen anzuführen. Widerwillig verließ Anakin seine Freunde und fuhr zum Monsun-Plateau, wo die Evakuierung stattfinden sollte. Da lediglich ein Republikanischer Kreuzer auftauchte, musste Anakin abwägen, ob er die Klone oder die Jabiimi rettete. Aus taktischen und militärischen Gründen entschied er sich für die Klone und überließ die Jabiimi ihrem Schicksal. Gillmunn schwor ihm für diesen Verrat ewige Rache.[31]

Nach der verlorenen Schlacht reiste Anakin zur Krankenstation auf dem Planeten Neu-Holstice, wo er den Jedi A’Sharad Hett traf. Hett stellte Anakin die schwer verletzte Sora Mobari vor. Da sich ihre Verletzungen nicht kurierten und sie sich niemals wieder erholen würde, sollte Anakin sie mit der Macht vereinen. Anakin glaubte allerdings, ihr Leben retten zu können und versuchte es mit dem Macht-Würgegriff. Hett war geschockt zu sehen, wie Anakin die schwer verletzten Jedi nur unnötigen Qualen und Schmerzen aussetzte. Nach Mobaris Tod ließ Anakin zu Ehren seiner Freunde des Padawan-Rudels und zum Gedenken Obi-Wans jeweils eine Gedächtnis-Motte frei.[31]

Attacke gegen A’Sharad Hett[Bearbeiten]

Anakin greift A’Sharad Hett an.

Unmittelbar nach der Schlacht von Jabiim wurde Anakin aufgrund seines tot geglaubten Meisters der Aufsicht von Jedi-Meister Ki-Adi-Mundi unterstellt. Gemeinsam mit ihm sowie A’Sharad Hett und dessen Padawan Bhat Jul und einem Kontingent republikanischer Streitkräfte reiste Anakin zur Wüstenwelt Aargonar, da sich dort zwischen der umkämpften Grenzregion zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme eine neue Frontlinie aufgetan hatte. Ihr Ziel bestand darin, die konföderierten Streitkräfte mit einem Luftangriff zurückzutreiben, was ihnen jedoch misslang. Bereits während der Anfangsphase der Schlacht stürzte das Schiff mit Anakin, A’Sharad Hett und Bhat Jul an Bord ab, wobei sich letzterer im folgenden Nahkampf mit einigen Kampfdroiden so schwer verletzte, dass er kurze Zeit später starb. Während in Anakin durch den toten Nikto und den maskierten Tusken in seiner Begleitung Erinnerungen an seine tote Mutter Shmi Skywalker aufbrachen, erkannte A’Sharad nicht den Hass, der in Anakin wuchs. Viel mehr versuchte A’Sharad, Anakin die Kultur und die Denkweise der Tusken näher zu bringen. Ohne zu wissen, dass Anakin insgeheim einen Groll gegen das Nomadenvolk hegte, führte A’Sharad ihm die vielen Gemeinsamkeiten vor Augen, die sie miteinander verbanden, und äußerte anschließend ein für Anakin zweifelhaftes Kompliment, demnach er ein „guter Tusken“ wäre. In der folgenden Nacht wurde Anakin so sehr von seiner Trauer und seinem Hass erfasst, dass er in einen Trancezustand unkontrollierbaren Ausmaßes geriet, dabei sein Lichtschwert gegen A’Sharad Hett richtete und seinen Ordensbruder regelrecht attackierte. Während des Kampfes brüllte Anakin wutentbrannt, dass er einen ganzen Tusken-Stamm – Männer, Frauen und Kinder – ausgelöscht hatte, um den Tod seiner Mutter zu rächen, ehe A’Sharad Hett an seinen Gaderffi-Schlagstock gelangte und Anakin gewaltsam zur Besinnung bringen konnte.[32]

Trotz der Tragweite dieser Offenbarung reagierte A’Sharad Hett gelassen auf das Geständnis von Anakin, zumal er dessen Rachegefühle nachvollziehen konnte. Die Tatsache, dass Anakin dieses Geheimnis bislang mit niemandem geteilt hatte, nicht einmal mit seinem Meister Obi-Wan, veranlasste A’Sharad dazu, seine Maske abzunehmen und Anakin sein Gesicht zu zeigen. Skywalker war entsetzt, als er erfuhr, dass der vermeintliche Tusken in Wirklichkeit ein Mensch war. Der Konflikt, in dem A’Sharad Hett steckte – äußerlich ein Mensch zu sein und sich innerlich wie ein Tuske zu fühlen – regte Anakin zum Nachdenken an und er entschuldigte sich bei dem Jedi. Nachdem diese Differenzen beigelegt waren, widmeten sie sich wieder ihrem Missionsziel. Nach der erfolgreichen Beendigung der Schlacht wies A’Sharad Hett Anakin darauf hin, dass er mit seinem Zorn und seinen Selbstzweifeln einen Weg beschreite, der eines Tages auf die Dunkle Seite führe. Um ein solches Schicksal abzuwenden, empfahl Hett, sich den Folgen seines Tusken-Mordes zu stellen und sich die Falschheit dieser Untat einzugestehen. Insgeheim widerstrebte Anakin diese Sichtweise, da er seine Tat in diesem Moment als das einzig Richtige erachtete.[32]

Wiedervereinigung mit Obi-Wan Kenobi[Bearbeiten]

Obi-Wan und Anakin nach ihrer Wiedervereinigung auf Riflor.

Der vermeintliche Tod seines Meisters reihte sich in eine Abfolge von Schicksalsschlägen ein, die Anakin im Laufe seines Lebens erfahren musste und die ihn in seinen Träumen immer wieder erschienen. Doch die Tatsache, dass Obi-Wans Leiche auf Jabiim niemals gefunden und er dessen Tod in der Macht niemals wahrgenommen hatte, weckten in ihm die Hoffnung, dass sein Meister doch noch am Leben sein könnte. Ki-Adi-Mundi spürte, dass Anakin diese Gedanken schwer beschäftigten und so versuchte der Cereaner, seinen erst kürzlich zugewiesenen Padawan mit dem Unvermeidlichen vertraut zu machen. Doch Anakin konnte seinen neuen Meister nicht ernst nehmen – zum einen hielt er es für äußerst zweifelhaft, dass Ki-Adi-Mundi entgegen den Vorschriften des Jedi-Kodex gleich eine mehrfache Liebesbeziehung führen durfte und andererseits war er dem Gedanken abgeneigt, dass sein Instinkt ihn täuschte und Obi-Wan wirklich tot war. Während einer folgenden Mission zum Planeten Varonat, wo die Jedi eine Gruppe von Piraten vertreiben sollten, entdeckte Anakin vor seinem geistigen Auge, wie Obi-Wan mit einem Raumschiff auf Riflor havarierte. Kurzerhand sprengte er das Piratenschiff mit einem gezielten Schuss in die Luft und begab sich anschließend eilig nach Riflor. Ki-Adi-Mundi riet zunächst davon ab, gab dann aber Anakins Hartnäckigkeit nach und folgte ihm. Nach der Landung auf dem Planeten stieß Anakin tatsächlich auf seinen Meister, der nach der Explosion auf Jabiim von Asajj Ventress entführt und gemeinsam mit Alpha zu ihrer Heimatwelt Rattatak verschleppt wurde. Anakin und Ki-Adi-Mundi retten die beiden vor einer Bande Kopfgeldjäger und begleiteten sie sicher zurück nach Coruscant.[33]

Eine Mission, die Anakin und Obi-Wan wieder gemeinsam bestritten, führte sie zum Planeten Zaadja in die äußeren Randgebiete der Galaxis, wo die Republik über Gerüchte erfahren hatte, dass sich dort eine Droidenfabrik der Konföderation befinde. Begleitet wurden sie von der Jedi Tohno, die sich aufgrund ihres Studiums in Architektur und Ingenieurwesen für eine Infiltrierung der Droidenfabrik eignete. Anakin war schockiert über die Tatsache, welches Risiko der Jedi-Rat Tohno aufbürdete, zumal sie nicht sehr viel älter war als er. Nicht nur Obi-Wan sprachen von der Dringlichkeit dieses Auftrages, sondern auch Tohno selbst, die sich ihrer Risiken bewusst war. Dennoch war sie gewillt, diese einzugehen, da ein Frontalangriff aufgrund der separatistischen Verteidigungsanlagen wenig erfolgversprechend war. Während der Infiltrierung konnte Anakin die Gefahr spüren, in der sich die junge Jedi befand, und da er davon überzeugt war, sie retten zu können, eilte er mit einem Kanonenboot in Richtung der Fabrik. Das Sperrfeuer der vor der Fabrik positionierten Droidenarmee sowie die eindringlichen Bitten seines Meisters und Tohno bewirkten jedoch, dass Anakin seine Rettungsaktion abbrach und Tohnos Opfer schweren Herzens akzeptierte. Tohno, die sich von einigen Geonosianern bedrängt sah, tötete sich selbst mit einer Ladung Sprengstoff und zerstörte dabei die Droidenfabrik.[34]

Eroberung von Praesitlyn[Bearbeiten]

Anakin Skywalker auf Praesitlyn.

Eines Tages hielt sich Anakin alleine im Jedi-Tempel auf, weil sein Meister Obi-Wan ohne ihn auf eine Mission geschickt wurde. Dabei lernte er den Jedi-Ritter Nejaa Halcyon kennen, mit dem er sich oft zu Lichtschwert-Übungsstunden oder zum Meditieren traf. Da sie sich gut verstanden, und über viele Dinge gleiche Ansichten hatten – auch Halcyon war verheiratet und hatte eine Familie – freundeten sich die beiden an. Zu dieser Zeit starteten mehrere Millionen Kampfdroiden der Konföderation unter Führung Captain Pors Toniths einen Angriff auf die friedliche Welt Praesitlyn. Ihr Ziel war das Kommunikationszentrum des Planeten, das einen wichtigen Knotenpunkt des intergalaktischen Kommunikationsnetzwerkes der Republik darstellte. Die den Angreifern zahlenmäßig weit unterlegenen und unerfahrenen Verteidiger wurden schnell außer Gefecht gesetzt und das Zentrum wurde besetzt. Da ihre Kommunikation gestört wurde konnten sie keinen Notruf nach Coruscant senden, was ihnen jede Hoffnung auf Rettung nahm. Zur gleichen Zeit befand sich ein Piratenschiff unter der Führung eines gewissen Kapitän Zozridor Slaykes im Orbit des Planeten, und als sie die Invasion bemerkten, berichteten sie Coruscant davon und starteten einen Angriff auf die Separatisten.[35]

Nejaa Halcyon wurde damit beauftragt, das Kommunikationszentrum zu befreien und wählte daraufhin Anakin aus, um ihn als sein Stellvertreter zu begleiten. Als die beiden Jedi mit ihrer Armee auf Praesitlyn eintrafen, war nur noch ein kleiner Rest der Streitkräfte Slaykes übrig, die meisten waren in dem aussichtslosen Kampf gegen eine vielfach größere Armee der Gegner gefallen. Zu Beginn gab es etliche Streitigkeiten zwischen den drei Kommandanten, denn Slayke verachtete Jedi und hielt die beiden für miserable Feldherren. Nach und nach erkannte er aber doch ihr Potenzial und war besonders von Anakins außergewöhnlichen Fähigkeiten der Kriegsführung überrascht. Der erste groß angelegte Angriff der Republik scheiterte, da Pors Tonith ihn vorhergesehen hatte. Anakin beschloss daraufhin, mit 20 Soldaten das Kommunikationszentrum, das die Kommandozentrale der Konföderation darstellte, zu stürmen. Bei dem Angriff verlor Anakin beinahe sein Leben, er war aber erfolgreich: Die dort festgehaltenen Geiseln wurden befreit und Tonith, der dazu gezwungen wurde, die Droiden zu deaktivieren, verhaftet.[35]

Inzwischen hatte eine konföderierte Einsatzflotte den Planeten erreicht und lieferte sich ein erbittertes Gefecht mit den republikanischen Schiffen im Orbit. Anakin und Halycon unterstützten ihre Streitkräfte und kämpften in ihren Jägern mit. Als Anakin das Flaggschiff der Separatisten zerstörte, worauf dieses in einem gewaltigen Feuerball explodierte, glaubte man schon an den Tod des Jedi, doch es war ihm erneut gelungen, dem Tod zu entrinnen. Aufgrund seiner außerordentlichen Leistungen auf Praesitlyn diskutierten die Mitglieder des Jedi-Rates schon darüber, Anakin den Rang eines Jedi-Ritters zu verleihen.[35]

Ernennung zum Jedi-Ritter[Bearbeiten]

Anakin Skywalker vor seiner Ernennung zum Jedi-Ritter

Nach der Schlacht von Hypori, in deren Verlauf der separatistische Droidengeneral Grievous auftauchte und sich gleich gegen fünf Jedi erfolgreich zur Wehr setzte, schlug Obi-Wan Kenobi – inzwischen Mitglied des Jedi-Rates – vor, Anakin in diesen schweren Zeiten ohne die üblichen Prüfungen zum Jedi-Ritter zu ernennen. Der Vorschlag entfachte sogleich eine hitzige Diskussion unter den Ratsmitgliedern, da Oppo Rancisis durch diese Maßnahmen die Tradition des Ordens verletzt sah, während Ki-Adi-Mundi wiederum die Frage in den Raum warf, warum der Auserwählte zurückgehalten werden sollte, wo er doch seine Fähigkeiten in zahlreichen Situationen mit stets siegreichen Missionen und erfolgreichen Rettungsaktionen unter Beweis stellte. Doch der Gedanke, dass Anakin der Auserwählte sein könnte, überzeugte Mace Windu ebenso wenig, wie Palpatines Forderung, Skywalker endlich zu einem Ritter zu schlagen. Weder war bewiesen, dass es sich bei Anakin tatsächlich um den prophezeiten Auserwählten handelte, noch hatte sich Palpatine in die Angelegenheiten des Jedi-Ordens einzumischen. Nichtsdestotrotz entschied sich Yoda dafür, Anakin in den Rang eines Jedi-Ritters zu erheben, noch bevor er seine Prüfungen absolvierte. Die Prüfungen, die ihm der Krieg abverlangte, sollten für einen solchen Status genügen.[28]

Wunden im Krieg[Bearbeiten]

Im weiteren Verlauf der Klonkriege gelang es den republikanischen Streitkräften, die Konföderation unabhängiger Systeme aus dem galaktischen Kern immer weiter in die äußeren Randgebiete der Galaxis zurückzutreiben. Folglich bestritten Anakin und Obi-Wan auch immer mehr Missionen, die sie im Zuge der Belagerungen im Äußeren Rand zu weit entfernten Planeten führten – immer danach bestrebt, den Widerstand der Konföderation endgültig zu brechen und den Konflikt beizulegen. Gemeinsam mit seinem früheren Meister kämpfte Anakin in der Schlacht von Bomis Koori IV gegen General Oro Dassyne, um eine separatistische Festung zu zerstören. Wenig später unterstützte Anakin Jedi-Meister Saesee Tiin bei einer Raumschlacht gegen Droiden-Tri-Jäger und rettete die Jedi Aayla Secura, Voolvif Monn und Agen Kolar, die auf einer Eiswelt von einigen Krabbendroiden in die Zange genommen wurden.[28][36]

Asajj bringt Anakin zur Raserei, indem sie mit dem Mord an Padmé droht.

Als die Republik erfahren hatte, dass sich die Rendili Verteidigungsflotte der Konföderation angeschlossen hatte, wurde eine republikanische Flotte in den Orbit von Rendili entsandt, damit Meister Plo Koon die Verhandlungen mit Jace Dallin, dem Kommandant der Rendili-Flotte, aufnehmen und ihn zu einer Zusammenarbeit mit der Republik bewegen konnte. Nach Anweisung des Galaktischen Senats und des Obersten Kanzlers musste sich die Rendili-Flotte entweder wieder mit der Republik verbünden oder aufgrund ihrer militärischen Stärke, die keinesfalls der Konföderation zufallen durfte, zerstört werden. Anakin verstärkte die republikanische Streitmacht, indem er dem Flottenkommandant Saesee Tiin seine und die Truppen von Obi-Wan zur Verfügung stellte. Wie sich im weiteren Verlauf der Mission zeigte, scheiterten Plo Koons Verhandlungen und er wurde gemeinsam mit seinem Begleiter Jan Dodonna und sogar Jace Dallin selbst von dem aufständischen Leutnant Mellor Yago festgenommen. Anschließend ernannte sich Yago selbst zum Kommandant der Rendili-Flotte und drohte, Plo Koon und die anderen Gefangenen zu töten, sollten die republikanischen Streitkräfte nicht den Rückzug antreten. Um ein solches Blutbad zu verhindern, stahl sich Anakin heimlich und ohne Zustimmung der anderen Jedi aus der Sundiver, um einen wagemutigen Plan auszuführen. Nach einer Analyse der Pläne der Dreadnaught-Kreuzer hatte er eine Möglichkeit gefunden, die Rendili-Schlachtschiffe auszuschalten, ohne sie zu zerstören. Ein genauer Abschuss von Sprengsatz konnte das Astronavigationssystem der Mersel Kebir, dem Flaggschiff der Rendili-Flotte lahmlegen und ihr somit die Fluchtmöglichkeit in den Hyperraum abschneiden. Während Anakin erfolgreich seinen Plan ausführte, infiltrierten Obi-Wan und Quinlan Vos die Mersel Kebir, um Yagos Geiseln zu befreien und den aufständischen Leutnant zur Aufgaben zu zwingen. Die Operation verlief erfolgreich und nachdem Jace Dallin wieder den Befehl der Rendili-Flotte übernahm, schloss er sich der Republik an.[37]

Im Anschluss an der Schlacht von Rendili sagte Anakin für Quinlan Vos vor dem Jedi-Rat aus, da dieser im Verdacht stand, sich der Dunklen Seite der Macht angeschlossen zu haben. Nach Erledigung seiner Pflichten zog er sich zurück, um ein Treffen mit seiner Frau Padmé zu arrangieren. Doch wie er von Moteé erfahren musste, war Padmé wegen einer dringenden Angelegenheit verhindert. Allerdings hinterließ sie eine Holo-Übertragung, in der sie ihre Liebe zu Anakin beteuerte und sich für ihre Abwesenheit entschuldigte. Die Dunkle Jedi Asajj Ventress hatte das Liebesgeständnis in der Übertragung jedoch heimlich mitgehört und zog nun Anakins Zorn auf sich, indem sie versprach, Padmé zu töten. Sofort ging Anakin zum Angriff über und attackierte die Dunkle Jedi mit seinem Lichtschwert. Während des Lichtschwertkampfs fügte Asajj dem Jedi eine tiefe Schnittwunde am rechten Auge zu, was später zu einer Narbe verheilte. Mit steigendem Zorn gelang es Anakin, elektrisch geladene Kabel aus der Konstruktion, auf der sie kämpften, zu reißen und Asajj damit zu umwickeln. Er folterte sie eine Zeitlang mit den elektrischen Ladungen, ehe er sie in die Tiefe Coruscants stürzen ließ.[37]

Anakin erhält einen Padawan[Bearbeiten]

Anakin während der Schlacht von Teth.

Obwohl er mit Anakins vorzeitiger Ernennung zum Jedi-Ritter großes Vertrauen in dessen Fähigkeiten legte, war sich Yoda über den selbstsicheren Charakter bewusst, der bereits an Arroganz grenzte. Während seiner Jedi-Ausbildung hatte Anakin sein rücksichtsloses und impulsives Wesen offenbart, das auch Obi-Wan nur begrenzt zu zügeln vermochte. Aus diesem Grund entschloss sich der Jedi-Großmeister, Anakin das junge Togruta-Mädchen Ahsoka Tano als Padawan zuzuteilen. Da Ahsoka ebenfalls Naivität, überschwänglichen Optimismus sowie großen Eigensinn und Enthusiasmus in ihrem Wesen vereinte, hoffte Yoda, dass Anakin während seiner Zusammenarbeit mit dem Mädchen seine eigenen Schwächen erkennen und diese in seiner Vorbildfunktion als Mentor beseitigen würde. Skywalker sollte lernen, persönliche Verantwortung zu übernehmen, und dabei wichtige Jedi-Tugenden wie Reife und Geduld erwerben. Anakin lernte Ahsoka während einer Schlacht auf dem Planeten Christophsis kennen, doch hielt er es zunächst für eine Verwechslung, dass sie seine Padawan und nicht die Obi-Wans sein sollte. Er betrachtete es in den Kriegswirren als Störfaktor, eine Padawan ausbilden zu müssen, wodurch er dem jungen Togruta-Mädchen zunächst aus dem Weg ging. Im Verlauf der Schlacht ließ er sich allerdings von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit überzeugen, sodass er Ahsoka als seine Padawan akzeptierte.[38]

Anakin und Ahsoka Tano in Jabbas Palast.

Die erste Mission, die Anakin gemeinsam mit seiner neuen Padawan bestritt, war die Rettung des Hutt-Kindes Rotta, dem Sohn des Gangsterbosses Jabba Desilijic Tiure, der von einigen fremden Renegaten zum Planeten Teth verschleppt wurde. Da sich die Republik durch ihr Eingreifen den Zugang zu den von Jabba kontrollierten Hyperraumrouten versprach, sollten Anakin und Ahsoka nach Teth reisen und dort den jungen Hutt aus seiner Gefangenschaft befreien. Die Rettungsaktion mündete in einer großangelegten Schlacht, da das Kloster, welches Rottas Gefängnis darstellte, von Kampfdroiden unter dem Kommando von Asajj Ventress umstellt war. Dennoch gelang es den beiden Jedi in der Begleitung von Hauptmann Rex, das Kloster zu infiltrieren, Rotta zu befreien, einem Vergeltungsschlag von Ventress zu entkommen und mit dem alten Frachter Twilight die Flucht nach Tatooine zu ergreifen. Bevor sie Rotta seinem Vater übergaben, entschied sich Anakin für ein Täuschungsmanöver, um ihren Verfolger, Graf Dooku, in die Irre zu führen. Nach ihrer Ankunft in Jabbas Anwesen stellte sich heraus, dass Dooku dem Hutt bereits glaubhaft machte, die Republik wäre für Rottas Entführung verantwortlich gewesen. Der Gangsterboss wollte gerade Rache an den beiden Jedi nehmen, als ihn eine HoloNetz-Übertragung erreichte, die seinen Onkel Ziro als wahren Entführer entlarvte. Jabba war von der Unschuld der Jedi überzeugt und zeigte sich mit einer Nutzungsgenehmigung für die von ihm kontrollierten Hyperraumrouten des Hutt-Raums erkenntlich.[38][39]

Anschließend konzentrierten sich Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Ahsoka Tano verstärkt auf die Suche nach dem Droidengeneral Grievous, um ihn daran zu hindern, weitere Pläne auszuhecken.[40] Durch Informationen, die Obi-Wan von seinem Freund Dexter Jettster erhielt, fanden die Jedi heraus, dass Grievous Bothawui anzugreifen plante. Da der Jedi-Meister auf dem Rückweg zum Jedi-Tempel schwer verletzt wurde, war es an Anakin und Ahsoka, Grievous aufzuspüren und dessen Pläne zu vereiteln. Im Bothanischen Sektor traf er dreimal auf Grievous und dreimal mussten beide Parteien einen Umweg fliegen. Anakin nahm Kontakt mit Obi-Wan auf, der ihn darüber in Kenntnis setzte, dass Grievous an drei Fronten zugeschlagen hatte, darunter auch Falleen, und nun mit einer Übermacht zurückgekehrt war. Später kamen sie ihm in der Schlacht im Orbit von Golm auf die Schliche, bei der Anakin an Bord der Resolute nach einem verheerendem Schlachtverlauf die letzte Verteidigungslinie gegen Grievous’ Munificent-Fregatten bildete. Obi-Wan hielt die Lage für aussichtslos und schlug einen Rückzug vor, während Anakin sich weigerte, Grievous ein weiteres Mal entwischen zu lassen und den strategisch wichtigen Sektor um Bothawui der Konföderation zu überlassen. Ahsoka versuchte, ihren Meister davon abzuhalten, seine Truppen in ein Selbstmordkommando zu befehligen, zumal Grievous Verstärkung von separatistischen Streitkräften erwartete, die soeben Falleen erobert hatten. Anakin hatte bereits sämtliche Vorkehrungen getroffen, um den Droidengeneral in einen Hinterhalt zu locken. Auf einem Asteroiden inmitten des Asteroidenrings um Bothawui ließ der Jedi einige AT-TE-Kampfläufer positionieren, da er fest damit rechnete, dass Grievous bei der Durchquerung des Asteroidenrings die Schutzschilde auf die Frontpartien seiner Schiffe ausrichten würde. Als Ablenkung griffen Anakin und einige Klonkrieger die separatistischen Fregatten mit Sternenjägern an, bis Grievous und seine Schiffe den Ring soweit durchquert hatten, dass die Kampfläufer unter dem Kommando von Captain Rex das Feuer auf die ungeschützten Hecks der Munificent-Fregatten eröffneten. Der Plan verlief erfolgreich, sodass sich Grievous abermals zur Flucht gezwungen sah, was Anakin zu verhindern versuchte. Jedoch hatte er mit einer Beschädigung seines Schiffes zu kämpfen, die er während der Raumschlacht erlitten hatte, weswegen er die Kontrolle über seinen Jäger verlor.[41][42]

Suche nach R2-D2[Bearbeiten]

Anakin, Ahsoka und R3-S6 auf der Suche nach R2-D2.

Im Weltraum umher treibend, wurde der bewusstlose Anakin später von Captain Rex gerettet und in die medizinische Station an Bord der Resolute transportiert. Nachdem Anakin wieder zu sich kam, musste er nicht nur frustriert feststellen, dass ihm Grievous entwischt war, sondern auch, dass er R2-D2 während der Schlacht verloren hatte. Er kontaktierte zuerst Obi-Wan. Ihm gegenüber schlug Anakin vor, das Schlachtfeld nach dem Astromechdroiden abzusuchen, was Obi-Wan jedoch widerstrebte, zumal er keinen wirklichen Nutzen darin erkannte, da R2-Einheiten leicht zu ersetzen waren. Anakin konnte seinen ehemaligen Meister erst von der Wichtigkeit des Droiden überzeugen, als er gestand, dass er vergessen hatte, R2-D2s Gedächtnisspeicher zu löschen. Sollte der Droide der Konföderation in die Hände fallen, konnten sie mit einer Auswertung des Speichers die Positionen republikanischer Stützpunkte und sämtliche Angriffstaktiken in Erfahrung bringen. Unter diesen Umständen willigte Obi-Wan ein, und Anakin begab sich gemeinsam mit Ahsoka an Bord der Twilight auf die Suche. Außerdem wurde Anakin mit R3-S6 ein Ersatzdroide zur Verfügung gestellt, den Ahsoka in Anlehnung auf die Farbe der Außenhülle liebevoll „Goldie“ nannte. Anakin gefiel die Vorstellung nicht, seinen geliebten Droiden ersetzen zu müssen, ließ sich jedoch von seiner Padawan überzeugen. Auf ihrer Suche fiel Anakin ein marodes Bergungschiff auf, bei dem es sich um die Geierkralle des trandoshanischen Schrotthändlers Gha Nachkt handelte. Gha Nachkt durchstreifte das Schlachtfeld nach verwertbaren Überresten, doch wie ein Besuch seines Schiffes zeigte, schien er nicht im Besitz R2-D2s zu sein. Daraufhin legte Obi-Wan seinem ehemaligen Schüler nahe, zu akzeptieren, dass R2-D2 in der Schlacht zerstört wurde. Nun galt es, seine Aufmerksamkeit wieder auf das Kriegsgeschehen zu lenken, da Späher herausgefunden hatten, dass Grievous Funksprüche der Republik abfangen konnte, was auf eine Abhörstation schließen ließ. Anakin erhielt den Auftrag, seine Kampfverbände aufzuteilen, um nach der Station zu suchen und diese zu zerstören. Da Anakin der Meinung war, dass zu viele Schiffe die Aufmerksamkeit der Separatisten auf sich ziehen würden, plante Anakin, alleine den äußeren Korridor des Sektors auszukundschaften. Aufgrund R3-S6 entwickelte sich der Flug zu einer brenzligen Angelegenheit, da der Droide den Peilsender statt des Langstreckenscanners aktivierte und somit unfreiwillig General Grievous und seine Flotte auf den Plan rief. Der Droidengeneral tauchte unverzüglich auf und zwang Anakin zur Flucht, doch auch diese wurde von R3-S6 unnötig erschwert. Rechtzeitig tauchten Ahsoka und Captain Rex an Bord der Twilight auf, die Anakin aufnahmen und anschließend in den Hyperraum flohen. Nicht zuletzt der Unfähigkeit seines Ersatzdroiden wegen wünschte sich Anakin sehnsüchtig R2-D2 zurück, weswegen er trotz Obi-Wans gegenteiliger Anweisungen die Suche nach ihm nicht aufgab.[41]

Anakin infiltriert die Skytop-Station, um R2-D2 zu retten.

Tatsächlich war R2-D2 nicht während der Schlacht zerstört worden. Er befand sich in der Gewalt von Gha Nachkt, der bereits mit Grievous in Kontakt getreten war, um den Droiden an die Konföderation zu verkaufen. Jedoch hatte der trandoshanische Schrotthändler Schwierigkeiten, gegen R2-D2s unbändige Selbstständigkeit anzukämpfen. Einmal gelang es dem Droiden, eine Übertragung an die Twilight auszusenden, die von Anakin empfangen wurde. Wohl wissend, dass es sich bei den Pfeiftönen um seinen Droiden handelte, war Anakin fest entschlossen, ihn zu finden. Dabei kam ihm der Umstand zugute, dass Gha Nachkt geradewegs auf die Skytop-Station zusteuerte, Grievous’ geheime Abhörstation. So konnte Anakin dem Auftrag Obi-Wans nachkommen, die Station unschädlich zu machen, und gleichzeitig einen Versuch unternehmen, R2-D2 aus der Gewalt des Schrotthändlers zu befreien. Obi-Wan erklärte zwar, dass dies keine Rettungsmission war, doch stand es für Anakin außer Frage, die Rettung seines Droiden mit der Zerstörung der Abhörstation zu kombinieren. Nach der Infiltrierung der Skytop-Station machte sich Anakin auf den Weg, R2-D2 aufzuspüren, während Ahsoka Tano, Captain Rex und einige weitere Klonkrieger sowie R3-S6 in Richtung der unteren Ebenen zum Reaktorraum marschierten, um dort Sprengsätze zu platzieren. Als Anakin auf R2-D2 stieß, war dieser bereits in seine Einzelteile zerlegt und wieder provisorisch zusammengesteckt worden. Anakin erledigte die MagnaWächter und benachrichtigte anschließend die Twilight zur Evakuierung. Da sich Ahsoka in einem Duell gegen Grievous verwickelt sah, war es ihr nicht möglich, zur Evakuierung in der Landestation zu erscheinen. Dort gab sich R3-S6 als Spion der Separatisten zu erkennen, als er die Hangartore der Landebucht schloss und einige Droiden-Sternenjäger aktivierte. Daraufhin gab Anakin Anweisung, die im Reaktorraum platzierten Sprengsätze vorzeitig auszulösen, während R2-D2 von der Außenplattform aus die Hangartore öffnete. Als Ahsoka auftauchte, gelang ihnen die Flucht von der Station, ehe diese zerstört wurde.[43]

Kampf gegen die Malevolence[Bearbeiten]

Anakin und dessen Kanonier Ahsoka brechen mit der Schatten-Staffel auf.

Anschließend erhielt Anakin vom Jedi-Rat die Anweisung ins Bith-System zu reisen, um dort mit seinem Kampfverband mit der Resolute an ihrer Spitze einen Versorgungskonvoi zu beschützen. Während dieses Einsatzes erhielten Anakin und Ahsoka einen Notruf von Jedi-Meister Plo Koon, der im Zuge einer Aufklärungsmission im Abregado-System auf eine Geheimwaffe der Konföderation gestoßen war. Dabei handelte es sich um das Schlachtschiff Malevolence unter dem Kommando von General Grievous. Plo Koon forderte Verstärkung an, doch sah sich Anakin dazu verpflichtet, erst den Jedi-Rat darum zu bitten, seinen Posten verlassen zu dürfen. Die Situation gewann umgehend an Dramatik, als Plo Koon von dem separatistischen Schlachtschiff angegriffen wurde und jegliche Kommunikation mit ihm abbrach. Mace Windu und Yoda sprachen sich gegen eine Befreiungsaktion aus, da sämtliche Kampfverbände zur Eskortierung der Konvois benötigt wurden und es weitere Verluste durch die Malevolence zu vermeiden galt. Einmal mehr widersetzte sich Anakin einer direkten Anweisung, wobei er Admiral Wullf Yularen das Kommando übertrug und anschließend gemeinsam mit Ahsoka Tano an Bord der Twilight ins Abregado-System reiste, wo sie Plo Koon und weitere Überlebende des Angriffs zu bergen hofften. Mit Entsetzen mussten sie feststellen, dass die Kampfschiffe des Kel’Dors vollständig vernichtet wurden und es keine Anzeichen auf Überlebende gab. Anakin wollte gerade wieder umkehren, als Ahsoka das Steuer in die Hand nahm und die Twilight instinktiv zu Plo Koon führte, der gemeinsam mit einigen Klonkriegern einen Überlebenskampf gegen separatistische Kampfdroiden ausgefochten hatte.[44] Nach ihrer Rückkehr ins Bith-System erarbeitete Anakin Skywalker einen Plan zur Ausschaltung von General Grievous durch einen gezielten Beschuss der Brücke der Malevolence. Da Grievous im Begriff war, die Kaliida-Lazarettstation anzugreifen, gerieten Anakin und seine Schatten-Staffel in Zeitnot, wodurch sie gezwungen waren, den Kaliida-Nebel zu durchqueren, um Grievous’ Schiff einzuholen. In der folgenden Schlacht verlor Anakin die Hälfte seiner Jäger, sodass er den Ratschlägen seiner Padawan nachgab und eine Planänderung vollzog. Durch gezielte Schüsse auf Grievous’ Ionenkanone konnte diese derart beschädigt werden, dass sie beim Abschuss überlud, sich selbst zerstörte und dabei gleichzeitig den Hyperantrieb der Malevolence lahmlegte.[45]

Aufgrund der Tatsache, dass Padmé Amidala, die einem falschen Hinweis nachging, vom Traktorstrahl der Malevolence angezogen wurde und somit in die Fänge von General Grievous geriet, sah sich Anakin dazu gezwungen, das separatistische Schlachtschiff zu infiltrieren, um seine Geliebte zu retten. Mit Obi-Wans Begleitung gelang es Anakin, Padmé zu befreien und den ohnehin schwer beschädigten Navigationscomputer der Malevolence so zu manipulieren, dass das Schiff nach der erfolgreichen Flucht der Jedi direkt mit einem Mond kollidierte. Allerdings war auch Grievous die Flucht aus seinem Schiff gelungen.[46] Mehrere Wochen lang bekam die Republik keine weiteren Informationen mehr von Grievous Aufenthaltsort, weshalb Anakin drei Tage lang wach blieb und in der Kommandozentrale nach dem General suchte. Rex und Cody flogen alleine nach Rishi, um den dortigen Außenposten zu inspizieren, der vor Angriffen auf Kamino warnen sollte. Als Rex und Cody sich nicht meldeten und die Station nicht mehr das Freigabesignal sendete, flogen Anakin und Obi-Wan mit der Flotte nach Rishi. Dort trafen sie auf Grievous, der tatsächlich einen Angriff auf Kamino geplant hatte. Doch der Separatistengeneral zog sich zurück.[40]

Verfolgung von Graf Dooku[Bearbeiten]

Anakin folgt Dooku durch eine Falltüre und wehrt Macht-Blitze ab.

Um bis zum inneren Kern der Konföderation vorzudringen, bastelte Anakin einen Köder, mit dem er die Aufmerksamkeit Graf Dookus zu erregen und den Sith-Lord im Zuge eines Hinterhalts gefangen zu nehmen hoffte. Dazu präparierte Anakin seinen Jedi-Abfangjäger so, dass es wie ein Wrack aussah, um sich anschließend auf einer Eiswelt abzusetzen. Entgegen den Erwartungen von Ahsoka Tano, die dem Plan pessimistisch gegenüberstand, wurde Anakins Abfangjäger von Dookus Munificent-Fregatte entdeckt und geborgen. So gelangte Anakin ohne jeglichen Widerstand an Bord des Schiffes, wo er sich daran machte, die überraschten Kampfdroiden mit seinem Lichtschwert zu besiegen. Dabei wurde Anakins Lichtschwert zerstört, woraufhin er von den Droiden überwältigt und gefangen genommen wurde.[47] Wenig später infiltrierte Obi-Wan das Schiff, um Anakin aus seiner Zelle zu befreien und Dooku aufzulauern. Als die beiden Jedi wieder vereint waren, stellten sie den gerade meditierenden Separatistenführer in seinem Quartier, während die Resolute das Feuer gegen Dookus Fregatte eröffnete. Über eine Falltür verschaffte sich der Graf einen Fluchtweg in den Hangar seines Schiffes, von wo aus er seinen Solarsegler erreichte. Mit einem neimoidianischen Raumschiff nahmen Obi-Wan und Anakin die Verfolgung auf, und zwangen den Graf zur Landung auf den nahe gelegenen Planeten Vanqor. Allerdings wurde auch das Schiff der Jedi von Droiden-Sternenjägern erwischt, sodass auch sie auf Vanqor bruchlanden mussten. Dort stellten sie fest, dass Dooku seinen Segler inzwischen verlassen hatte und offenbar in eine Höhle geflohen war. Nachdem sie die Höhle betreten hatten, wurden sie von Dooku überrascht, der den Eingang mithilfe der Macht verschüttete und anschließend Anakins Lichtschwert aus dem Geröll barg. In der Höhle sahen sich Obi-Wan und Anakin mit einem Gundark sowie einem Giftgas konfrontiert, ehe sie von der eintreffenden republikanischen Verstärkung unter dem Kommando von Ahsoka Tano, die Anakin im Vorfeld angefordert hatte, aus der Höhle befreit wurden. Frustriert stellten sie fest, dass ihnen Dooku abermals entkommen konnte.[48]

Anakin und Obi-Wan in der Gefangenschaft Hondo Ohnakas.

Die Jedi ahnten nicht, dass sich Dooku in der Gefangenschaft einer Gruppe Weequay-Piraten unter der Führung von Hondo Ohnaka befand. Sie hatten den Separatistenführer auf Vanqor entdeckt, nach Florrum zur ihrem Stützpunkt gelockt und dort überwältigt und gefangen genommen. Als Hondo Ohnaka daraufhin den Kontakt mit Kanzler Palpatine aufnahm und ihm anbot, Graf Dooku gegen eine Gewürz-Lieferung im Wert von einer Million Credits der Republik auszuliefern, fiel Anakin und Obi-Wan der Auftrag zu, als Vorboten nach Florrum zu reisen, um die Gefangennahme Dookus durch die Piraten zu bestätigen. Die beiden Jedi waren gleichermaßen überrascht wie amüsiert darüber, dass sich der Sith-Lord von einer Gruppe gieriger Piraten hatte überlisten und festnehmen lassen. Nachdem sie Ohnakas Aussagen gegenüber dem Kanzler bestätigten und somit die Überbringung des Lösegeldforderung in Gang setzten, nahmen Anakin und Obi-Wan an einem Bankett teil, das die Piraten anlässlich ihres letzten Erfolgs veranstalteten.[48] Die beiden Jedi brachten den Piraten kein Vertrauen entgegen, weshalb sie äußerst umsichtig handelten. Nichtsdestotrotz wurden sie von dem kowakianischen Echsenaffen Pilf Mukmuk mithilfe eines Betäubungsmittels außer Gefecht gesetzt.[49] Da die Piraten die Chance erkannten, nicht nur für Dooku, sondern auch noch für die beiden Jedi ein Lösegeld einzutreiben, nahmen sie Anakin und Obi-Wan gefangen. Nach ihrem Erwachen aus der Bewusstlosigkeit fanden sich die Jedi in derselben Gefängniszelle wieder, in der auch Dooku festsaß. Gemeinsam mit dem Sith-Lord unternahmen Anakin und Obi-Wan gleich mehrere Ausbruchsversuche, doch wurden sie immer wieder von den Piraten entdeckt und erneut eingesperrt. Nach dem dritten Versuch verlor Hondo Ohnaka die Geduld und fesselte die beiden Jedi an eine Foltervorrichtung, die elektrische Impulse durch Anakins und Obi-Wans Körper jagte. Als überraschend die Stromzufuhr ausfiel, konnten sich Anakin und Obi-Wan befreien, sich mithilfe der Macht ihrer Lichtschwerter bemächtigen und Hondo Ohnaka überwältigen. Anschließend erreichte Abgeordneter Binks gemeinsam mit einigen Klonkriegern, die während ihres Vorhabens, das Lösegeld abzuliefern, ebenfalls von Piraten überfallen wurden, und sich außerdem für den Stromausfall verantwortlich zeichneten. Da Dooku, der sich aufgrund des Stromausfalls aus seiner Zelle befreien und die Flucht ergreifen konnte, nun nicht mehr zur Verfügung stand, behielten die Jedi die Gewürzlieferung und reisten an Bord der Twilight von Florrum ab.[50]

Kampf an vielen Fronten[Bearbeiten]

Anakin schwebt in Lebensgefahr.

Als Aayla Secura im Orbit von Quell ein Gefecht gegen die Konföderation verlor, kamen ihr Anakin und seine Truppen zur Hilfe. Dabei gelang es ihnen, die Flucht vom Schlachtfeld zu ergreifen, jedoch erlitt Anakin dabei schwere Verletzungen, als er seine Kameraden vor einer herannahenden Feuerwalze schützte. Mit einem bewaffneten Consular-Schiff wollten sie an die Resolute andocken, um Anakin zu versorgen. Allerdings wurde das Schiff von mehreren Droiden-Sternenjägern getroffen, wodurch der Pilot starb und versehentlich den Sprung in den Hyperraum einleitete. Dem Schiff gelang ein Ausweichmanöver, um im Gefecht in eine freie Richtung zu springen, darauf flog es aber auf einen kleinen Stern zu, da die Koordinaten falsch eingegeben wurden. Um eine Kollision zu verhindern, musste das System neu gestartet werden, was auch eine kurzzeitige Unterbrechung von Anakins Notversorgung bedeutete. Das Schiff sprang noch rechtzeitig aus dem Hyperraum und steuerte nun geradewegs den abgelegenen Planeten Maridun an, auf dem sie eine Bruchlandung hinlegten. Dort errichteten sie ein kleines Lager, wo Anakin unter der Betreuung von Captain Rex weiter medizinisch versorgt wurde, während Ahsoka, Aayla, Bly und die anderen Klone nach Bewohnern des Planeten suchten, die ihnen bei Anakins Rettung behilflich sein könnten. Später wurde das Lager von Mastiff-Phalones angegriffen, die Rex nach einer kurzen Rangelei vertreiben konnte.[51] Nach der Entdeckung der einheimischen Lurmen wurde Anakin von deren Heiler namens Wag Too behandelt. Mit dem plötzlichen Auftauchen separatistischer Streitkräfte unter der Führung von Lok Durd traf jenes Szenario ein, vor welchem sich das Oberhaupt des Lurmen-Dorfes, Tee Watt Kaa, gefürchtet hatte, nämlich eine Verwicklung in die Klonkriege. Die kleine Gruppe republikanischer Soldaten zerstörte eine separatistische Sonde und spionierten die eilig errichtete Anlage der Droiden aus. Dabei stellte sich heraus, dass die Konföderation eine Vernichtungswaffe zu testen plante. Nach ihrer Rückkehr im Dorf bereiten sie alles auf ein bevorstehendes Gefecht vor. Die Lurmen hatten kein Verständnis dafür, sie wollten lieber sterben, statt zu kämpfen. Als die Droiden kamen und die Waffe abfeuerten, aktivierten die Republikaner ein Schutzschild, welches das Dorf schützte. Die Droiden schickten, nachdem die erste Kompanie zerstört wurde, eine zweite und dritte, mit Superkampfdroiden. Der Schild wurde deaktiviert, aber Anakin stieß nach vorne und zerstörte die Waffe.[52]

Anakin macht gegenüber den Talz seine friedvollen Absichten deutlich.

Als das Signal der Glid-Station, einem militärischen Außenposten der Republik, abbrach, begaben sich Anakin, Obi-Wan, Rex und seine Männer mit der Senatorin und dem Vorsitzenden des Mondes Pantora nach Orto Plutonia. Es stellte sich heraus, dass die Station überfallen wurde, ohne einen Soldaten am Leben gelassen zu haben. Die Jedi dachten, im Gegensatz zum Vorsitzenden, dass es keine Separatisten waren, da sie Klon-Köpfe auf Speeren fanden und auch andere Spuren nicht zur Handschrift der Konföderation und ihren Droiden passte. Anakin und Obi-Wan begaben sich zur Separatistenbasis, die Rex’ Leute hinter einem Bergrücken ausfindig machen konnten. Bei der Wiedergabe einer Überwachungskamera konnten sie ein Wesen feststellen, dass sie nicht einordnen konnten. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Klone zwischen den Fronten waren und die Wesen provozierten. Bei ihren weiteren Ermittlungen entdeckten die Jedi ein Lager der einheimischen Talz, die sie zum Gespräch einluden, bei dem sich ihr Verdacht bestätigte. Zurück in der Basis berichteten sie den Gesandten, wie sich der Überfall tatsächlich zugetragen hatte, doch Vorsitzender Chi Cho akzeptierte keine diplomatische Lösung und befahl einen Angriff gegen die Talz. Da die Kanonenboote bei dem Sturm, der draußen fegte, nicht starten konnten, musste ein Teil des Zuges in der Basis bleiben. Der Vorsitzende verhandelte aggressiv und trotz aller Bemühungen der Jedi und der Senatorin konnte eine kriegerische Auseinandersetzung nicht vermieden werden. Eigentlich wollten die Talz nur, dass man sie respektiert und alleine auf ihrem Planeten ließ. Den Truppen wurde befohlen, Chi Cho in den Krieg zu folgen. Anakin befahl Rex, den Vorsitzenden zu beschützen, aber so wenig Talz wie möglich zu töten. Nachdem der Sturm nachgelassen hatte, konnten auch die Kanonenboote starten und zum Schlachtfeld fliegen. Allerdings wurde Chi Cho bereits angegriffen und lag im Sterben. Letztendlich konnte doch noch eine friedliche Übereinkunft mit den Talz getroffen werden, nachdem der politische Rat von Pantora die Befehlsgewalt an Senatorin Riyo Chuchi übertragen hatte.[53]

Auf Naboo konnte Anakin eine neue Welle des Blauschattenviruses verhindern. Der Forscher Nuvo Vindi hatte es, in einem geheimen, separatistischen Labor neu entworfen, sodass es sich über die Luft verteilte.[54] Nachdem der Forscher verhaftet wurde, explodierte im verriegelten Labor eine Virusbombe. Ahsoka, Padmé, Jar-Jar Binks, Rex und weitere Klonkrieger befanden sich noch unten und hinderten die Droiden am Öffnen des Labors, um den Erreger somit zu isolieren. Anakin und Obi-Wan besorgten eine Reeksa-Wurzel vom Planeten Iego. Daraus konnte ein Heilmittel gewonnen werden, womit alle Beteiligten gerettet wurden.[55]

Anakin stellt über Hologramm Kontakt mit Mar Tuuk her.

Als die Separatisten den Planeten Ryloth besetzten, mussten Anakin, Ahsoka und die Blaue Staffel die Blockade durchbrechen. Ahsoka, die zum ersten mal das Staffelkommando hatte, verweigerte einen Rückzugsbefehl, als die Separatisten ihre eine Falle stellten. Durch die Befehlsverweigerung verlor Ahsoka fast die komplette Staffel. Außerdem wurde die Redeemer zerstört und die Defender stark beschädigt. Das Kommandoschiff, die Resolute, war dagegen noch relativ gut erhalten. Ahsoka war sehr niedergeschlagen und das machte auch Anakin Sorgen – er überließ Ahsoka das gesamte Kommando und jegliche Planung. Anschließend wurde ein neuer Angriffsplan erdacht, der nur auf wenig Zustimmung traf, doch Admiral Yularen, der verletzt war und nun wieder auf die Brücke zurückkehrte, sah ebenfalls, dass dies die einzige Möglichkeit war. Anakin stellte Kontakt mit dem separatistischen Kommandanten Mar Tuuk an Bord von dessen Kommandoschiff her, gab sich kooperativ und überließ ihm die Defender mit all der Besatzung, die natürlich gar nicht mehr an Bord war. Als die Droiden mit einem Scanner den Schwindel aufdeckten, war es schon zu spät. Anakin und R2-D2 flogen in einer Rettungskapsel vom Schiff weg, während die Defender ungebremst auf das separatistische Kommandoschiff zusteuerte und mit diesem kollidierte. Nachdem das Kommandoschiff unbrauchbar war, erledigte Ahsoka mit einer weiteren Staffel den Rest.[56] Während einer von Mace Windu geführten Bodenoffensive erledigten Anakin, Ahsoka und ihre Jäger die Hyänen-Bomber der Separatisten, die im Begriff waren, die Hauptstadt Lessu zu zerstören.[57]

Bedrohung durch Cad Bane[Bearbeiten]

Während einer Schlacht auf dem Planeten Felucia sahen sich Anakin und Obi-Wan aufgrund der dort vorherrschenden Übermacht an Kampfdroiden gezwungen, ihre Stellung aufzugeben und die Evakuierung anzuordnen. Ahsoka, die an einer anderen Frontlinie auf dem Planeten kämpfte, hatte die Droiden jedoch unter Kontrolle und weigerte sich zunächst, ebenfalls die Flucht zu ergreifen. Von ihrem schnellen Erfolg geblendet, bemerkte sie nicht, dass sich die Droiden zu einem Sammelpunkt zurückzogen. Als nach ihre Flucht, die sie widerstrebend akzeptierte, ihre Einsatzgruppe in einem brutalen und schnellen Manöver zerstört wurde, sah sie ihren Fehler ein. Der Jedi-Rat beschloss, sie eine Zeit lang vom Schlachtfeld fernzuhalten und für den Wachdienst in der Jedi-Bibliothek abzuberufen. Kurz darauf unternahm der Kopfgeldjäger Cad Bane einen Einbruch in den Jedi-Tempel, um im Auftrag des Sith-Lords Darth Sidious ein Jedi-Holocron zu stehlen. Anakin und Obi-Wan folgten ihm quer durch die Lüftungsschächte, doch konnten sie den Diebstahl des Holocrons und Banes anschließende Flucht aus dem Tempel nicht verhindern. Durch Ahsoka gelang lediglich die Gefangennahme von Banes Komplizen, die Formwandlerin Cato Parasitti, die den Jedi verriet, dass Bolla Ropal, das nächste Ziel des Kopfgeldjägers darstellte.[58] Bane nahm Ropal gefangen und erbeutete von ihm den Kyber-Speicherkristall.

Anakin nimmt Cad Bane gefangen.

Anakin und Obi-Wan machten sich mit ihrer Flotte daran, den Fluchtweg des Kopfgeldjägers, der mittlerweile militärische Unterstützung von der Konföderation erhielt, abzuschneiden. Da keine Enterschiffe zur Verfügung standen, griff Anakin auf eine unkonventionelle Methode zurück, indem er AT-TE-Kampfläufer einsetzte. Auf diese Weise gelang es ihm, Ahsoka und den Soldaten von Captain Rex, Banes Schiff zu infiltrieren. Im Verlauf der Mission wurde Ahsoka von dem Kopfgeldjäger überlistet und gefangen genommen, weswegen sich Anakin gezwungen sah, auf Banes Forderung, das Holocron zu öffnen, einzugehen, um das Leben seiner Padawan zu retten. Bane, dem abermals die Flucht gelang, konnte nun das Holocron mit dem Speicherkristall verbinden.[59] Damit war Darth Sidious in der Lage, die Daten des Holocrons auszuwerten und machtsensitive Kinder in der Galaxis ausfindig zu machen. Bane entführte die Kinder Zinn Toa und Wee Dunn, ehe er auf Naboo bei dem Versuch, das Gungan-Baby Roo-Roo Page zu kidnappen, von Anakin und Ahsoka gestellt und gefangen genommen werden konnte. Während Obi-Wan und Mace Windu den Kopfgeldjäger dazu zwangen, sie zum Holocron zu führen, suchten Anakin und Ahsoka in Banes Schiff nach Hinweisen, um die entführten Kinder zu lokalisieren. Eine Spur führte die beiden Jedi nach Mustafar, wo sie die Kinder aus einem in sich zusammenfallenden Außenposten befreiten und in Sicherheit brachten. Zwar konnten die Kinder gerettet und auch das Holocron von Obi-Wan und Mace zurückerobert werden, doch war ihnen Cad Bane ein weiteres Mal entwischt.[60]

Nach weiteren Missionen, zu denen auch die Befreiung eines Frachtschiffs zählte, nutzte Anakin die Gelegenheit, um seine Frau Padmé auf Coruscant zu besuchen. Die gemeinsame Zeit war jedoch nur von kurzer Dauer, da bereits der nächste Auftrag auf Anakin wartete. Der Jedi-Rat verdächtigte Senator Rush Clovis in die Verwicklung eines Separatistenkomplotts, weswegen Mace Windu vorschlug, ihn von jemandem ausspionieren zu lassen. Der Jedi-Meister dachte hierbei an Padmé Amidala, da sie einst in enger Beziehung zu Senator Clovis stand und ihn daher aushorchen konnte, ohne Verdacht zu schöpfen. Anakin war gegen die Einbeziehung Padmés, was diese nicht daran hinderte, den Auftrag dennoch anzunehmen. Während eines gemeinsamen Dinners fand Padmé schnell heraus, dass Clovis nach Cato Neimoidia aufzubrechen plante, um dort im Namen des Bankenverbands Geld von den Neimoidianern der Handelsföderation einzutreiben. Padmé begleitete Clovis auf diese Reise, ebenso wie Anakin, der aus Sicherheitsgründen als Pilot getarnt mitreiste. In Wirklichkeit ging es Clovis darum, mit dem Neimoidianer Lott Dod die Vertragsbedingungen für eine Investition in eine Droidenfabrik der Konföderation auszuhandeln. Um seine Verhandlungsposition zu verbessern, entschloss sich Dod dazu, Padmé zu vergiften und Clovis mit dem Gegengift zu erpressen. Der Senator sorgte sich mehr um das Leben von Padmé, weswegen er Dod mit einem Blaster bedrohte und somit an das Gegengift gelangte. Padmé und Anakin, die zuvor Beweise für Clovis’ Verwicklung sichergestellt hatten, reisten ohne den Senator zurück nach Coruscant.[61]

Zweite Schlacht von Geonosis[Bearbeiten]

Anakin auf Geonosis

Mit den von Senatorin Amidala erbeuteten Plänen war es möglich, eine Waffenfabrik auf Geonosis ausfindig zu machen. Die Republik stellte eine Flotte zusammen, Anakin eingeschlossen, und begab sich nach Geonosis. Bei der Landung wurden einige Landungsschiffe zerstört. Im massiven Beschuss von Geonosianern und Separatisten gelang Skywalkers Schiff, mit Ahsoka, Rex und einigen Klonkriegern an Bord, eine Bruchlandung. Während der Bodenschlacht kämpften sich die Angreifer bis zu einer großen Mauer durch. Anakins Truppen waren deutlich im Nachteil, weil an der Mauer Geschütze und auf der Mauer Kampfdroiden waren. Der Beschuss von oben konnte kaum Deckung bieten. Anakin und Ahsoka bestiegen die Mauer, auf welcher sie einige Droiden erledigten, und deponierten Sprengstoff. Durch einen Sprung von der Mauer konnten sie der Explosion entkommen. Unten mussten sie direkt sich per Anheben von herunterfallenden Gesteinsbrocken mit der Macht retten. [62]

Einige Zeit später startete die Republik einen Angriff auf die Waffenfabrik. Anakins Aufgabe in der Schlacht war es, den Frontangriff zusammen mit zahlreichen Klonen und Luminara Unduli zu bestehen, während Ahsoka Tano mit Barriss Offee durch ein unterirdisches Tunnelnetz bis zum Hauptreaktor vordrangen und dort Bomben platzierten, um die Fabrik zu zerstören. Die beiden Padawane hatten allerdings einige Probleme mit Super-Panzern und entschlossen sich im Verlaufe des Kampfes zum Selbstmord. Unter Trümmern begraben überlebten sie jedoch, während die Fabrik zerstört wurde. Luminara ging vom Schlimmsten aus und wollte sie zurücklassen. Anakin allerdings protestierte und beeilte sich, sie zu finden. Ahsoka gelang ein kurzzeitiges provisorisches Notsignal, das er empfing. Da keine Zeit war, ein Bergungsschiff zu bestellen, hob er die Gesteinsbrocken mit der Macht an, sodass die beiden Padawane gerettet werden konnten.[63] Anschließend wurde der Planet nach Poggle abgesucht. Spuren führten Luminara zu einem Tempel, unter welchen sie ein Geonosianerversteck von untoten Geonosianern, die von ihren parasitären Gehirnsymbionten am Leben gehalten wurden, fand. Sie holte Verstärkung, zu welcher Anakin gehören sollte. Während er mit Kenobi und anderen Truppen unterwegs war, wurde Unduli gefangen genommen und zu einer Königin gebracht. Der Suchtrupp fand nach einiger Zeit zur Königin und bereitete nach scheiternden Verhandlungen ein Fluchtmanöver vor, welches trotz einiger Schwierigkeiten auch gelang. Da sie zu tief unter der Erde waren und die Kommunikation gestört war, konnten sie keine weitere Verstärkung anfordern. Obi-Wan wollte einen der Parasiten zur Untersuchung mitnehmen, den Anakin aber zertrampelte.[64]

Nach seiner Gefangennahme wurde Poggle in einen Transporter verladen, während Jedi-Meister Ki-Adi-Mundi berichtete, dass Mace Windu, der bei Dantooine kämpfte, Hilfsgüter brauche. Anakin schlug daher vor, die beiden Padawane Barriss Offee und Ahsoka Tano auf diese Mission zu schicken, während er selbst Poggles Auslieferung überwachte. An Bord des Schiffes begann er ebenfalls mit dem Verhör des Geonosianers; da jedoch die beiden Padawane in der Zwischenzeit keinen Kontakt mit ihrem Schiff aufnahmen, begann er, Besorgnis zu äußern. Als Ahsoka Anakin kontaktierte, erklärte sie, dass ihr Schiff mit Gehirnwürmern infiziert war. Nach dem Gespräch ging Anakin daher abermals zur Zelle Poggles, um durch ein erneutes Verhör zu erfahren, wie jene Gehirnwürmer getötet werden konnten. Dabei schreckte der Jedi auch nicht davor zurück, ihn mithilfe der Macht zu würgen. Dadurch erfuhr Anakin von dem Geonosianer, dass die Würmer bei Kälte abstarben, was er an Ahsoka weiterleitete. Da die Padawan in der Lage war, die Systeme des Schiffes zu sabotieren, konnte sie die Bedrohung durch die Gehirnwürmer abwehren, woraufhin Anakin nach seiner Ankunft im Medcenter seine Padawan für ihre Taten lobte.[65]

Auf der Jagd nach Grievous[Bearbeiten]

Anakin und Adi Gallia während ihrer Mission zur Rettung von Eeth Koth.

Trotz intensiver Anstrengungen, Grievous ausfindig zu machen und gefangen zu nehmen, konnte sich der Droidengeneral stets dem Zugriff der Jedi entziehen und entwischen. Die Gefährlichkeit, die von Grievous ausging, wurde den Jedi wieder vor Augen geführt, als es ihm gelang, Jedi-Meister und Ratsmitglied Eeth Koth während einer Mission im Äußeren Rand gefangen zu nehmen. Mit hämischer Freude teilte Grievous über eine Hologramm-Übertragung den Jedi im Tempel auf Coruscant mit, dass er Eeth Koth foltern werde. Daraufhin erklärten sich neben Anakin auch noch Obi-Wan und Adi Gallia bereit, zu einer Mission aufzubrechen, die neben der Rettung Koths auch noch die Gefangennahme des Droidengenerals zum Ziel hatte. Nachdem sie Grievous im Saleucami-System ausfindig gemacht hatten, infiltrierten Anakin und Adi Gallia das separatistische Kampfschiff, in dem Eeth Koth gefangen gehalten wurde, während Obi-Wan einen Lichtschwerkampf gegen Grievous führte, um ihn abzulenken. Zwar hatte Grievous mit einer Rettungsaktion gerechnet und den entführten Jedi-Meister zusätzlich von einigen Kommandodroiden beschützen lassen, doch konnten diese Anakin und Adi nicht aufhalten, sodass Eeth Koth befreit werden konnten. Anschließend half Anakin dem geschwächten Jedi-Meister zum Shuttle, während sich Adi, Obi-Wan und einige Klontruppen um Grievous kümmerten. Zu Anakins Missfallen konnte der Droidengeneral erneut entkommen und sich mithilfe eines Landungsschiffes, das während seiner Flucht beschädigt wurde, auf Saleucami absetzen.[66] Auch Obi-Wans folgender Versuch, ihn auf dem Planeten gefangen zu nehmen, scheiterte.[67]

Neben der Jagd nach Grievous mussten sich Anakin und seine Padawan Ahsoka auch mit zahlreichen anderen Aufgaben beschäftigen, um die Sicherheit der Republik zu gewährleisten. Zu einer Bedrohung entwickelten sich auch Söldner, die sich mit der Konföderation verbündeten und sie mit Waffen vom Schwarzmarkt belieferten. Aus diesem Grund begaben sich Anakin und Ahsoka in die kriminelle Unterwelt von Coruscant, wo sie nach Geheimdienstinformationen den Waffenhändler Car Affa vorfinden sollten. Für die beiden Jedi stellte es kein Problem dar, den Weequay in einer Cantina aufzuspüren und festzunehmen.[68] Als wesentlich fordernder erwies sich dagegen eine Mission, um ein sicheres Geleit von Herzogin Satine Kryze auf ihrer Reise von Mandalore nach Coruscant zum Galaktischen Senat zu gewährleisten. Während der Reise an Bord der Coronet, dem persönlichen Raumschiff der Herzogin, wurden die Passagiere von Killersonden und kleineren Mini-Sonden angegriffen. Anakin fand heraus, dass die Droiden von einem der an Bord befindlichen Senatoren in das Schiff geschmuggelt wurden, woraufhin es Obi-Wan gelang, Tal Merrik des Verrats zu überführen. Merrik arbeitete heimlich mit der Terroristengruppe Death Watch zusammen, die wiederum mit der Konföderation kollaborierte. Aufgrund der pazifistischen Haltung von Herzogin Satine, die die Death Watch als einen Bruch in der kriegerischen Tradition der Mandalorianer betrachtete, wollte die Terroristengruppe deren Sturz herbeiführen. Der verräterische Senator nahm die Herzogin als Geisel, in der Absicht, mit ihr die Coronet zu verlassen. Darüber hinaus drohte er damit, mittels einer Fernbedienung eine versteckte Bombe zu zünden. Während Obi-Wan einen Weg suchte, die Herzogin zu befreien, kämpften Anakin und seinen Klontruppen gegen Kampfdroiden, die von den Separatisten zur Unterstützung der Death Watch geschickt wurden und die die Coronet zu entern drohten. Nachdem Anakin die Eindringlinge zurückgeschlagen hatte, tötete er Merrik aus dem Hinterhalt. Damit kam der junge Jedi Obi-Wan und Satine zuvor, die nach einer friedlichen Lösung suchten und davor zurückschreckten, den Senator zu töten. Der Rest der Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle.[69]

Bei einer anderen Mission reiste Anakin gemeinsam mit Ahsoka und Obi-Wan in den Orbit von Felucia, um eine dort gelegene Medi-Station aufzusuchen, deren Kontakt zur Republik abgebrochen war. Statt der vermissten Krankenstation stießen sie auf angreifende Vulture-Droiden-Sternenjäger, die von einer Einsatzstation der Konföderation stammten. Während des Feuergefechts wurde das Shuttle der Jedi schwer beschädigt, sodass dieses auf Felucia abstürzte, wobei sich Anakin und seine Begleiter rechtzeitig mithilfe der Schleudersitze retten konnten. Auf der Suche nach einem republikanischem Außenposten, marschierten die drei Jedi zu einer nahe gelegenen Siedlung, wo sie auf eine kleine Farmergemeinschaft unter der Führung von Casiss trafen. Wie sich herausstellte, wurden die felucianischen Pilzfarmer von der Piratenbande Hondo Ohnakas um ihre wertvolle Nysillin-Ernte erpresst, die ihre Existenzgrundlage darstellte. In ihrer Not hatten die Farmer bereits einer Kopfgeldjägerbande unter der Führung von Sugi engagiert, um die Bedrohung durch die Piraten abzuwenden, doch mit dem Eintreffen der Jedi hofften sie auch auf deren Unterstützung. Obi-Wan lehnte dies ab, da er schnellstmöglich den Kontakt zur Republik herstellen wollte, um das Schicksal der Krankenstation zu überbringen. Allerdings sprachen sich Anakin und Ahsoka dafür aus, den hilflosen Farmern zu helfen. Unter der Anweisung Anakins bekamen Casiss und seine Leute aufgezeigt, wie sie sich im Ernstfall selbst verteidigen konnten. Bald darauf eröffneten Ohnaka und seine Männer den Angriff, der mit vereinten Kräften von Farmern, Kopfgeldjägern und Jedi zurückgeschlagen wurde. Sugi erklärte sich daraufhin bereit, die schiffsbrüchigen Jedi bis zum nächstgelegenen Außenposten mitzunehmen.[70]

Entdeckung des Zillo-Biests[Bearbeiten]

Anakin fliegt mit seinem Sternenjäger auf das Zillo-Biest zu.

Um ein Abkommen mit den Dugs zu treffen, das die Nutzung wichtiger Treibstoffreserven regelte, sah sich die Republik gezwungen, die konföderierten Streitkräfte auf dem Planeten Malastare zurückzuschlagen. Nach einem langen und erbitterten Schlachtverlauf erhielten Anakin Skywalker und Mace Windu, die den Einsatz leiteten, von Kanzler Palpatine die Erlaubnis eine neue Kriegswaffe, die Elektro-Protonenbombe, einzusetzen. Mit ihr war es möglich, eine auf dem Vormarsch befindliche Droidenarmee vollständig auszulöschen, während sämtliche Lebensformen von dem elektromagnetischem Störfeld der Bombe unbehelligt blieben. Allerdings hatten die republikanischen Streitkräfte mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen, da sich an der Abwurfstelle der Protonenbombe ein gewaltiger Krater bildete, der sämtliche Klonkrieger und Kampfmaschinen in die Tiefe riss. Während Anakin das Abkommen mit dem Dug Nakha Urus aushandeln sollte, stieg Mace Windu den Krater hinab, um nach überlebenden Soldaten zu suchen. Dabei stieß der Jedi-Meister auf ein riesiges Ungeheuer, ein so genanntes Zillo-Biest, das viele Jahre im Untergrund lebte und sich durch die Störungen von Außen provoziert fühlte. Zwar kam Anakin zu Hilfe, doch konnte auch er nichts ausrichten, da das Geschöpf eine extrem widerstandsfähige Schuppenschicht besaß, die selbst Angriffen eines Lichtschwerts trotzte. Wie sich im Gespräch mit Urus herausstellte, handelte es sich bei dem Zillo-Biest um eine Exemplar einer längst als ausgestorben geglaubten Art. Im Gegensatz zu den Jedi, die sich für das Geschöpf einsetzten, forderten die Dugs die sofortige Tötung des Tieres – andernfalls sähen sie sich gezwungen, das geplante Abkommen für ein Bündnis mit der Republik auszuschlagen. Mit der Erlaubnis von Kanzler Palpatine machten sich die Jedi daran, das Zill-Biest zu betäuben, um es anschließend auf einer abgelegenen Welt im Äußeren Rand auszusetzen, wo es friedlich weiterleben konnte. Gegenüber den Dugs musste es allerdings so aussehen, als sei das Ungeheuer getötet worden, was auf Anraten von Anakin mithilfe von republikanischen Betäubungspanzern bewerkstelligt wurde. Mit ihnen konnte das Zillo-Biest außer Gefecht gesetzt werden, woraufhin sich Urus bereit erklärte, das Abkommen mit der Republik zu unterzeichnen.[71]

Entgegen dem Vorhaben von Mace Windu, das Zillo-Biest auf einer abgelegenen Randwelt auszusetzen, entschied sich Kanzler Palpatine, das Ungeheuer nach Coruscant überführen zu lassen, wo es unter der Leitung von Wissenschaftlerin Sionver Boll eingehend untersucht werden sollte – in der Hoffnung, nach dem Vorbild der Schuppenschicht eine Kampfrüstung für die republikanische Armee entwickeln zu lassen.[71] Während der folgenden Untersuchungen auf Coruscant kam es jedoch zu unvorhergesehenen Komplikationen, als sich das Ungeheuer, das auf Palpatines Anweisung der Einfachheit halber doch noch getötet werden sollte, von seinen Fesseln löste und aus dem Forschungszentrum ausbrach. Anschließend bahnte sich das Zillo-Biest einen Weg in Richtung des Senatsbezirks und zog dabei einer Spur der Verwüstung hinter sich her. Über einen geheimen Fluchtweg konnten Anakin, Padmé und Palpatine, die sich zu dieser Zeit in der Gegend aufhielten, mit einem Raumschiff die Flucht antreten, wurden dabei jedoch von dem aufgebrachten Biest abgefangen und ergriffen. Es war Anakin, der mithilfe einer improvisierten Notlösung dafür sorgte, dass sie sich aus den Klauen des Ungeheuers befreien konnten. Er schnitt das Schiff mit seinem Lichtschwert in zwei Teile, woraufhin Obi-Wan Kenobi und Mace Windu das Rumpfteil mit dem Kanzler an Bord mit der Macht auffingen. Unterstützt wurden sie dabei auch von Meister Yoda und Aayla Secura, die für die nötige Ablenkung des Zillo-Biests sorgten. Als sie wieder festen Boden unter ihren Füßen hatten, rannten Anakin und die anderen die Straße entlang, während das Biest aus der Luft mit mehren Salven Giftgasbomben angegriffen wurde. Um nicht selbst von dem tödlichem Gift erwischt zu werden, erschufen Anakin und die anderen Jedi eine Machtbarriere, die auch Padmé und den Kanzler schützte. Das Zillo-Biest konnte den Angriffen aus der Luft nicht lange standhalten, da das Gift rasch seine Wirkung entfaltete und das einzigartige Geschöpf tötete. Anakin bedauerte, dass es für die Fehler der Republik bezahlen musste.[72]

Für Anakin war es eine willkommene Abwechslung vom Kriegsgeschehen, als er erfuhr, dass er gemeinsam mit Mace Windu an Bord der Endurance die Klonjugendbrigade empfangen sollte, um diese auf die raue Realität außerhalb ihres theoretischen Studiums vorzubereiten. Zu diesem Zeitpunkt ahnten die beiden Jedi nicht, dass sich unter den jungen Kadetten auch Boba Fett befand, der sich an Mace für den Tod seines Vaters Jango Fett rächen wollte. Nachdem ein im Quartier des Jedi-Meisters angebrachter Sprengsatz einen Klonkrieger tötete, war klar, dass dieser Anschlag eigentlich auf Mace Windu abzielte, woraufhin die Besatzung unter der Leitung von Admiral Kilian sowie die Jedi sämtliche Sicherheitsvorkehrungen trafen, um den Attentäter ausfindig zu machen. Als auch noch der Hauptreaktor sabotiert wurde und die Endurance auf den nahe gelegenen Planeten Vanqor abzustürzen drohte, wurde eine Evakuierung angeordnet, in dessen Zuge die Klonkadetten und Boba Fett das Schiff über eine Rettungskapsel verließen. Anakin und Mace waren mehr damit beschäftigt, die chaotische Lage an Bord des Schiffes zu kontrollieren und die Sicherheit der Kadetten zu gewährleisten, als dass sie nach dem Attentäter suchen konnten, wodurch dieser entkam.[73] Nachdem die Endurance auf Vanqor abgestürzt war, stiegen Anakin und Mace auf der Suche nach Überlebenden in das brennende Wrack, um unter anderem auch den vermissten Admiral Kilian und Kommandant Ponds zu finden. Allerdings fanden die Jedi heraus, dass sämtliche Klonkrieger, die sich zum Zeitpunkt des Absturzes noch auf dem Schiff befanden, erschossen wurden, während von den vermissten Offizieren jede Spur fehlte. Anakin entdeckte einen mandalorianischen Helm, der sich als eine weitere Falle Boba Fetts entpuppte. Der Jedi löste einen darin befindlichen Sprengsatz aus und obwohl er und Mace die folgende Explosion überlebten, wurden sie von Trümmern verschüttet und waren ohne Aussicht auf Rettung in dem Schiffswrack gefangen. Es war dem couragierten Einsatz von R2-D2 zu verdanken, dass Anakin und Mace aus dem instabilen Wrack geborgen werden konnten. Der Droide hatte sich alleine gegen einen Gundark und die Kopfgeldjägerbande um Boba Fett zur Wehr gesetzt, um nach Coruscant zum Jedi-Tempel zu reisen und Hilfe anzufordern, wodurch er einmal mehr bewiesen hatte, dass sich Anakin auf ihn verlassen konnte.[74]

Gleichgewicht auf Mortis[Bearbeiten]

Das Auftauchen einer rätselhaften Botschaft, die mit einem über 2.000 Jahre alten und inzwischen nicht mehr verwendeten Jedi-Notfallcode versehen war, veranlasste den Jedi-Rat dazu, Anakin, Obi-Wan und Ahsoka in das weit entfernte Chrelytiumn-System zu entsenden, um den Ursprung dieser Botschaft zu ermitteln. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um eine Falle der Konföderation handelte, reisten die Jedi in Begleitung eines schwer bewaffneten Sternenzerstörers. Nachdem Anakin und seine Begleiter an Bord eines Shuttles ihren Bestimmungsort erreichten, trafen sie zu ihrer Verwunderung nicht auf den Sternenzerstörer, obwohl dieser sich nach Aussagen von Rex in der Nähe befand. Kurz darauf brach der Kontakt zu Rex ab und das Shuttle mit den Jedi an Bord wurde von einem gewaltigen Monolithen eingesogen. Nach ihrem Erwachen befanden sich Anakin, Obi-Wan und Ahsoka auf dem Planeten Mortis, wo sie auf eine Frau trafen, die lediglich als Tochter bekannt war, und die der Gruppe erzählte, dass ihr Vater sie sehen wolle. Im Gespräch mit dem Vater ging dieser auf Anakins Rolle als Auserwählter ein und bat ihn, an einer Prüfung teilzunehmen, um herauszufinden, wer er wirklich war und welches Schicksal ihn erwartete. Vor dem Test, der am nächsten Tag stattfinden sollte, bezog Anakin ein Quartier, wo er am Abend auf eine Kreatur stieß, die die Gestalt seiner verstorbenen Mutter angenommen hatte. Sie erzählte dem jungen Jedi, dass seine Bestimmung über die eines Jedi hinausginge und er sich von seinen Schmerzen – also sowohl den Schuldgefühlen zum Tod seiner Mutter als auch seiner Beziehung zu Padmé Amidala – befreien müsse. In der Prüfung stellte der Vater Anakin vor die Wahl, entweder Obi-Wan oder Ahsoka zu befreien, die sich in den Fängen seiner Tochter und seines Sohnes befanden. Wie der Vater erklärte, konnte er nur einer der beiden das Leben retten, doch Anakin weigerte sich, einen Kompromiss einzugehen und lehnte die Prüfung ab. Als der Vater dies nicht duldete und Anakin eine Entscheidung abringen wollte, entfaltete dieser sein gewaltiges Machtpotenzial, um sowohl Obi-Wan als auch Ahsoka zu retten. Erstaunt darüber, dass Anakin stark genug war, seine beiden Kinder zu zähmen, bot der Vater ihm an, seine Nachfolge als Wächter der Macht auf Mortis anzutreten. Der Vater war ein alter Mann und aufgrund seiner schwindenden Kraft dringend auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten, der die ungestüme Natur seiner beiden Kinder bändigen und damit die Macht auf Mortis im Gleichgewicht halten konnte. Seine Tochter repräsentierte dabei die Seite des Lichts, während sein Sohn es immer stärker auf die Dunkle Seite zog. Anakin lehnte die Aufgabe jedoch ab und trat gemeinsam mit Obi-Wan und Ahsoka die Heimreise an.[75]

Anakin kämpft gegen Ahsoka, die unter dem Einfluss eines Banns steht.

Noch bevor sie die Atmosphäre des Planeten verlassen konnten, wurde Ahsoka von dem Sohn entführt, der sich unbemerkt in das Shuttle der Jedi geschlichen hatte. Anakin nahm unverzüglich die Verfolgung des Machtnutzers auf, verlor aber nach einer wilden Verfolgungsjagd den Anschluss und musste eine Bruchlandung hinlegen. Während Obi-Wan zum Vater ging, um von ihm einen Rat in dieser Angelegenheit einzuholen, setzte Anakin die Suche nach seiner Schülerin zu Fuß fort, wobei er einen nahe gelegenen Turm aufsuchte, der dem Sohn als Zuflucht diente. Dort traf er auf Ahsoka, die durch ein Gift dem Einfluss des Sohnes unterstand und der Dunklen Seite verfallen war. Sie forderte Anakin zu einem Lichtschwerkampf heraus. Zwar zog Anakin ebenfalls seine Waffe, doch setzte er diese lediglich zur Verteidigung ein, während er vergeblich versuchte, das Togruta-Mädchen vom Einfluss des Sohnes zu befreien. Nach einer Weile kehrte Obi-Wan zurück, der in der Zwischenzeit in den Besitz des Dolches von Mortis gelangt war, der als einzige Waffe die Kraft besaß, den Sohn zu töten. Ahsoka gelang es, den Dolch an sich zu nehmen, um ihn anschließend dem Sohn auszuhändigen, woraufhin die Padawan von dem Sohn fallengelassen wurde. Der Sohn gierte nach dem Tod seines Vaters, um sich von dessen Weisungen lösen und seine dunkle Macht uneingeschränkt entfalten zu können. Während der Sohn den Dolch gegen seinen Vater richtete, warf sich die Tochter dazwischen und erlag daraufhin ihren Verletzungen. Mit ihrer schwindenden Lebenskraft konnte Ahsoka wieder erweckt und gleichzeitig von ihrem Bann befreit werden. Nun, da die Tochter tot war, war das Gleichgewicht von Mortis gestört und die Dunkle Seite gewann an Stärke. Anakin erklärte sich bereit, den Sohn aufzuhalten, doch der Vater forderte die Jedi auf, mit ihrem Shuttle unverzüglich den Planeten zu verlassen, ehe der Sohn dies tun und noch größeren Schaden anrichten konnte.[76]

Anakin konnte nicht tatenlos abreisen und das herbeigeführte Ungleichgewicht auf Mortis bestehen lassen. Auf der Suche nach einem Weg, den Sohn unschädlich zu machen, begab er sich nach einem Gespräch mit dem Vater und nach einer Begegnung des Machtgeistes von Qui-Gon Jinn zur Quelle der Dunklen Seite. Dort traf er auf den Sohn, der Anakin Visionen seiner Zukunft zeigte, wodurch er erfuhr, was aus ihm werden würde – einschließlich einer dunklen Vorahnung bezüglich seiner Verwandlung zu Darth Vader. Mit diesem Wissen ließ er sich von dem Sohn überzeugen, sich ihm anzuschließen, um zu verhindern, dass jene Visionen Wirklichkeit würden. Gemeinsam mit dem Sohn versuchte Anakin, von Mortis zu entkommen, wurde dabei aber von Ahsoka aufgehalten, die das Shuttle sabotierte. Nachdem der Vater erkannte, was aus Anakin geworden war, löschte er mithilfe der Macht dessen dunkle Vorahnungen aus seinem Gedächtnis, wodurch er wieder zu seinem wahren Selbst und zu seiner Entschlossenheit, den Sohn zu bekämpfen, zurückfand. Im Tempel des Vaters traten Anakin, Obi-Wan, Ahsoka und der Vater gemeinsam gegen den Sohn an. In diesem Kampf ergriff der Vater den Mortis-Dolch vom Sohn und erstach sich damit selbst. Durch ihre enge Verknüpfung verlor mit schwindender Lebenskraft des Vaters auch der Sohn seine mystische Kraft und wurde verwundbar. Anakin nutzte diese Gelegenheit, um den Sohn hinterrücks mit seinem Lichtschwert zu töten und somit das Gleichgewicht auf Mortis wiederherzustellen. Mit seinen letzten Worten erklärte der Vater, dass Anakin auch das Gleichgewicht der Galaxis wiederherstellen könnte, wenn er seinem bisherigen Pfad treu bliebe. Ein greller Lichtblitz schickte die drei Jedi anschließend in die Bewusstlosigkeit und als sie wieder zu sich kamen, befanden sie sich an Bord ihres Shuttles im Weltraum und wurden von Rex kontaktiert, der sie bereits vermisst hatte.[77]

Befreiungsaktion auf Lola Sayu[Bearbeiten]

Anakin und sein Einsatzteam infiltrieren die Zitadelle.

Bei einer Mission im Äußeren Rand geriet Jedi-Meister Even Piell in die Gefangenschaft der Konföderation und wurde in ein separatistisches Hochsicherheitsgefängnis auf dem Planeten Lola Sayu, genannt Zitadelle, eingeliefert, wo er um sein Wissen über einen geheimen Hyperraumweg, die Nexus-Route, verhört und gefoltert wurde. Um den Jedi-Meister zu retten und die wertvollen Informationen um die Nexus-Route sicherzustellen, wurde ein Einsatzkommando unter der Führung von Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi entsendet, die von einer Grupper Klonkriegern begleitet wurden, darunter auch Cody und Rex. Die strengen Sicherheitsvorkehrungen, die um und in der Zitadelle galten, bewog Anakin einmal mehr, eine unkonventionelle Maßnahme zu ergreifen. Seine Idee war, sich selbst in Karbonit einzufrieren, um die Bioscanner der Separatisten zu überlisten und unbemerkt in das Hoheitsgebiet der Konföderation vordringen zu können. Da er um die Gefährlichkeit dieser Mission wusste, verzichtete Anakin darauf, seine Padawan mitzunehmen. Ahsoka widersetzte sich dieser Anweisung und reiste dennoch mit, indem sie sich ebenfalls in Karbonit einfrieren und sich an Bord des Eskortshuttles schmuggeln ließ. Erst nachdem die Einsatzgruppe erfolgreich auf Lola Sayu gelandet war und wieder aus dem Karbonit befreit wurde, bemerkte Anakin den Ungehorsam seiner Schülerin, doch trotz seines Ärgers darüber blieb ihm nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren. Wie sich herausstellte, erwies sich Ahsoka als fähig genug, um bei der Infiltrierung der Zitadelle ihren Beitrag zu leisten. Zwar lösten sie durch die Detonation einer Elektro-Mine den Alarm aus, doch gelang es dem Einsatzteam, sämtlichen Gefahren zu trotzen und die Gefängniszelle von Meister Piell zu erreichen und ihn zu befreien. Von ihm erfuhren Anakin und die anderen, dass er nur eine Hälfte der Informationen über die Nexus-Route besaß. Die andere Hälfte hatte Captain Wilhuff Tarkin, der gemeinsam mit anderen Besatzungsmitgliedern ebenfalls in der Zitadelle festgehalten wurde. Aus diesem Grund änderten die Jedi kurzfristig ihre Pläne, um auch den gefangenen Offizier zu befreien. Nachdem dies erledigt war, teilten sich das Einsatzkommando in zwei Gruppen auf, um den Separatisten die Verfolgung zu erschweren.[78] Über einen Festungstunnel versuchte das Team von Anakin und Ahsoka, dem auch Captain Tarkin angehörte, einen zuvor vereinbarten Treffpunkt zu erreichen, wo sie von Obi-Wan und Even Piell mit dem Eskortshuttle abgeholt werden sollten. Allerdings geriet die Gruppe von Obi-Wan in Schwierigkeiten, was Anakin dazu veranlasste auf einen Ausweichplan zurückzugreifen und sich selbst zum Shuttle vorzukämpfen. Dort angekommen, stießen die beiden Gruppen wieder aufeinander, doch wurde das Shuttle, das ihre einzige Fluchtmöglichkeit darstellte, während eines Feuergefechts zerstört.[79]

Nach Rücksprache mit den Jedi auf Coruscant erhielten Anakin, Obi-Wan und die anderen die Anweisung, zu einer Insel aufzubrechen, wo sie von Meister Plo Koon abgeholt werden würden. Auf dem Weg dorthin wurde die Gruppe permanent von Droideneinheiten unter der Leitung von Osi Sobeck, dem Gefängniskommandanten der Zitadelle angegriffen. Außerdem hetzte Sobeck Anoobas auf die Flüchtlinge, damit die Droideneinheiten deren Spur nicht verloren. Während Anakin und Obi-Wan die Tiere frontal angriffen, um sie abzulenken, marschierten Meister Piell, Ahsoka, Captain Tarkin und die anderen weiter, um sie aus dem Hinterhalt angreifen zu können. Allerdings sah sich die Gruppe von Piell einem weiteren Angriff durch Droiden ausgesetzt, in dessen Verlauf der Jedi-Meister von einem Anooba erwischt und tödlich verwundet wurde. Ehe Even Piell seinen Verletzungen erlag konnte er seinen Teil des Wissens um die Nexus-Route Ahsoka mitteilen. Aufgrund des geringen Zeitfensters, der den Jedi zum Erreichen des Sammelpunktes zur Verfügung stand, konnten sie nur einen kurzen Moment ihrem gefallenen Ordenbruder gedenken. Jedi-Meister Saesee Tiin gelang es in der Zwischenzeit, einen Luftangriff gegen die Blockade im Orbit von Lola Sayu zu beginnen und eine Schneise zu schlagen, die Plo Koon erlaubte, mit einem Kanonenboot auf den Planeten niederzugehen und die Überlebenden zu bergen. Nach ihrer Rückkehr auf Coruscant verkündete Tarkin, dass er sein Wissen um die Nexus-Route ausschließen mit dem Kanzler teile, wodurch es den Jedi vorerst verwehrt blieb, ihren daraus entstehenden Vorteil auszuspielen.[80]

Ein nächster Einsatz führte Anakin erneut in den Äußeren Rand, wo er gemeinsam mit seiner Schülerin Ahsoka Tano und Meister Plo Koon einen militärischen Vorstoß in einem von den Separatisten kontrolliertem Gebiet auf dem Planeten Felucia ausführen sollte. General Grievous, der bereits mit einem Angriff der Jedi rechnete, entsandte zur Absicherung zusätzliche Droideneinheiten nach Felucia. Um die gegnerische Verteidigung durchbrechen zu können, teilten sich die Jedi in drei Gruppen auf, wobei Anakin die Aufgabe zuteil wurde, einen Frontalangriff auf das Haupttor der konföderierten Stellung zu leiten. Die Mission verlief erfolgreich, sodass der Außenposten eingenommen werden konnte. Allerdings fehlte nach Sicherung des Gebietes jede Spur von Ahsoka Tano, die mit ihrer Einheit über die hintere Mauer des Außenpostens angreifen sollte. Nachdem auch über das Komlink kein Kontakt mit der Padawan herzustellen war, ordnete Anakin an, das Gebiet weiträumig abzusuchen. Zusätzlich wurden alle republikanischen Truppen im Äußeren Rand sowie der Geheimdienst über das plötzliche Verschwinden des Togruta-Mädchens informiert. Trotz aller Bemühungen konnte sie nicht gefunden werden, sodass Anakin ohne sie von Felucia abreisen musste.[81] In der folgenden Zeit warf sich Anakin vor, dass er sich nicht genug angestrengt und Ahsoka im Stich gelassen habe. Umso glücklicher war er, als Ahsoka nach einiger Zeit selbständig nach Coruscant zurückkehrte. Es stellte sich heraus, dass Ahsoka auf Felucia von dem trandoshanischen Trophäenjäger Dar gefangen genommen und anschließend als Freiwild auf einer Dschungelwelt wieder ausgesetzt worden war, wo erneut auf sie Jagd gemacht wurde. Sie bedankte sich bei Anakin, mit dessen Ausbildung sie während ihres Abenteuers nicht nur in der Lage war, ihr eigenes Leben zu retten sondern auch das einiger anderer.[82]

Später zogen Anakin, Ahsoka, Obi-Wan, Rex und Cody mit der Geisterkompanie in das von Separatisten besetzte Kiros. Die Jedi, Rex und ein paar Klone fegten die Hauptstraße entlang, während die Geisterkompanie den Nord- und Südquadranten sicherte. Skywalker und Co. sicherten das Kommandogebäude, während sich Obi-Wan mit dem separatistischen Kommandanten Xerius Ugg traf. Anakin und Ahsoka belauschten das Gespräch und erfuhren, dass überall in der Stadt Bomben platziert wurden. R2-D2 machte sie ausfindig, sodass diese deaktiviert werden konnten, während Obi-Wan in einem Faustkampf Zeit schindete. Xerius Ugg wurde besiegt und sein Fluchtschiff zerstört. Obi-Wan hatte Informationen erhalten, denen zufolge das Togruta-Volk von Kiros nach Zygerria verschleppt und versklavt wurde. Nach der verlustreichen Übernahme eines zygerrianischen Sklavenschiffes, kamen die Jedi in den Besitz einer Lizenz für eine Sklaven-Auktion. Obi-Wan und Rex, welche sich als zygerrianische Wachen verkleidet hatten, sowie Anakin, der sich unter dem Decknamen Lars Quell als Sklavenhalter von Ahsoka ausgab, besuchten eine solche Auktion. Nach einem Zwischenfall mit dem Hauptmann Slego wurde Anakin der Königin Miraj Scintel vorgeführt, deren Vertrauen er sich durch die Vereitelung eines Attentats gegen sie erwerben konnte. Bei der großen Auktion durfte Anakin, der seine vermeintliche Sklavin Ahsoka der Königin schenkte, neben ihr sitzen. So kam er an zahlreiche Informationen, so auch, dass Zygerria Mitglied der Konföderation war und beide Seiten ein Abkommen trafen, dem zufolge die Völker eroberter Welten dem Sklavenmarkt von Zygerria zu Verfügung gestellt werden sollten. Im Verlauf der Auktion wurde auch Obi-Wan, der unterdessen gefangen genommen wurde, als Sklave aufgeführt. Anakin sollte ihn auspeitschen, wogegen er sich weigerte. Ein Gefecht entbrannte, was mit der Betäubung Anakins und Ahsokas sowie der Abschiebung von Obi-Wan und Rex nach Kadavo in ein Umerziehungslager, endete. In der folgenden Zeit, wurde Anakin gezwungen, als Leibwächter für die Königin zu arbeiten. Nachdem sich die Königin zurückgezogen hatte, nutzte Anakin die Gelegenheit, um seine Padawan zu befreien. Unwissend darüber, dass sich Anakin nicht bei der Königin befand, befahl Dooku, dass Ventress zuerst gegen Ahsoka kämpfen sollte, um Anakin von der Königin wegzulocken. Anakin hatte Ahsoka allerdings schon befreit und so kam es bei der Königin zum Zusammentreffen zwischen Dooku und Anakin, der den Grafen mittels eines Machtschubs außer Gefecht setzte. Die Königin, die von Dooku verraten und angegriffen wurde, bedankte sich bei Anakin, indem sie ihm den Aufenthaltsort seiner Freunde verriet. Nach einer weiteren Auseinandersetzung mit Ventress und Dooku, gelang es Anakin und Ahsoka auf Kadavo, alle Sklaven zu befreien.[83]

Belagerungen im Äußeren Rand[Bearbeiten]

Anakin und Padmé verbringen ihren Urlaub gemeinsam.

Als sich die konföderierten Streitkräfte immer weiter in den Äußeren Rand zurückzogen und die Republik kurz vor einem Sieg zu stehen schien, war es Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi vergönnt, einige Tage abseits der Front verbringen zu dürfen. Während Anakin sich auf Varykino zurückzog, um seinen Urlaub gemeinsam mit seiner Frau Padmé zu verbringen, nutzte Obi-Wan die Gelegenheit, einer persönlichen Mission nachzugehen – der Suche nach Asajj Ventress. Obwohl sich Anakin bemühte, die zurückliegenden Ereignisse zu vergessen und die gemeinsame Zeit mit seiner Frau zu genießen, waren seine Gedanken bei Obi-Wan. Er war enttäuscht darüber, dass sein früherer Meister sich nicht eingestehen wollte, dass die Dunkle Jedi längst durch Anakin besiegt war. Obi-Wan erbat sogar die Mithilfe Anakins, da er von Asajjs Überleben fest überzeugt war. Davon abgesehen, hatte Obi-Wan auf dem Planeten Trigalis in Erfahrung gebracht, dass Dooku offensichtlich einen Attentäter mit dem Mord an einer corellianischen Händlerin beauftragte, die es nun zu retten galt. Zwar glaubte Anakin, dass sein ehemaliger Mentor die Rettungsaktion nur als Vorwand erwähnte und er in Wirklichkeit auf die Jagd nach Asajj abzielte, doch kam er Obi-Wans Bitte letztendlich nach und begleitete ihn zu einem nächsten Abenteuer. Im Orbit des Planeten Maramere entdeckten die die beiden Jedi gemäß den Hinweisen von Obi-Wans vorhergehenden Ermittlungen einen Raumkreuzer, der nach näherer Inspektion bereits von der Konföderation erobert wurde. Anakin und Obi-Wan erkannten bald, dass es sich um eine Falle Dookus handelte, der einmal mehr seinen Kopfgeldjäger Durge auf die beiden Jedi ansetzte. Während Obi-Wan die Logbücher des Schiffs durchsuchte, um Hinweise auf Dookus und Ventress’ Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen, stellte sich Anakin dem Kopfgeldjäger zum Kampf. Indem er Durges eigene Sprengladungen auf ihn schleuderte, schwächte Anakin den widerstandsfähigen Gen’Dai so sehr, dass er sich anschließend mithilfe der Macht in eine Rettungskapsel bewegen ließ. Die Kapsel verglühte kurz nach ihrem Abschuss in einer nahe gelegenen Sonne.[84]

Anakin und Obi-Wan während ihrer Mission auf Ruhe.

Kur nach ihrer Flucht aus dem Raumkreuzer fanden Anakin und Obi-Wan an Bord der Intervention bei Senator Bail Organa Zuflucht. Dort trafen sie auch auf die Jedi Ki-Adi-Mundi Saesee Tiin, Mace Windu, Agen Kolar, Kit Fisto, Plo Koon, Adi Gallia und einigen weiteren Ordensbrüdern, die anlässlich der Belagerungen des Äußeren Randes aufgebrochen waren. Nachdem die Jedi erfahren hatten, dass der Planet Boz Pity von konföderierten Streitkräften blockiert wurde, beschlossen sie, den Grund für das plötzliche Interesse der Separatisten an dem Friedhofsplaneten zu erforschen. Wie sich nach der Landung herausstellte, befand sich auf dem Planeten ein Stützpunkt der Konföderation, in dem sich nicht nur Graf Dooku und General Grievous zurückgezogen hatten, sondern auch Asajj Ventress medizinisch behandelt wurde. Als Dooku die Jedi bemerkte, befreite er Asajj aus ihrem Bacta-Tank, damit diese die Jedi in einen Kampf verstrickte, während er gemeinsam mit Grievous die Flucht ergreifen konnte. Anakin und Obi-Wan gelang es zwar, Asajj zu besiegen, doch konnten sie die Flucht des Separatistenführers nicht verhindern. Im Glauben, die Dunkle Jedi endgültig besiegt zu haben, ließen sie sie mit der Sanitätsfregatte Bright Flight nach Coruscant transportieren, wo sie bestattet werden sollte.[84]

Nach der versäumten Gelegenheit auf Boz Pity, die Führungsriege der Konföderation zu stellen, setzten Anakin und Obi-Wan die Hetzjagd nach Graf Dooku fort. Seine Spur führte die beiden Jedi zum Planeten Ruhe, wo sie bereits im Orbit von einer Schar Droiden-Sternenjäger abgeschossen und zur Notlandung gezwungen wurden. Da sich die gesuchte Zitadelle, in der sich der Separatistenführer verschanzt haben sollte, bereits in Sichtweite befand, konnten Anakin und Obi-Wan das Anwesen mit Düsenschlitten erreichen. Kurz bevor sie das Gebäude infiltrierten, bemerkten sie, dass Dookus Solarsegler gerade zum Landeanflug ansetzte. Allerdings war die anfängliche Freude schnell vergangen, als sich auch diese Spur als Hinterhalt entpuppte. Die komplette Zitadelle war mit Kampfdroiden belagert, während nichts auf Dookus Anwesenheit hindeutete, und den beiden Jedi blieb nichts anderes übrig, als mit Klon-Kommandant Jenks und seinem Kanonenboot von Ruhe zu fliehen.[85]

Auf Darth Sidious’ Spur[Bearbeiten]

Mit General Jan Dodonna als Unterstützung beteiligten Obi-Wan und Anakin sich an der Schlacht um Cato Neimoidia, wo sie Nute Gunray gefangen nehmen wollten. Über Pilzplantagen unter seiner Zitadelle konnte sie in seinen Komplex eindringen, auch wenn sie sich hier mit Droidekas und anderen Problemen auseinandersetzen mussten. Als sie in die Nähe des Vizekönigs kamen, sollte Obi-Wan die Ablenkung spielen, während Skywalker sich um Gunray selbst kümmerte, doch er kam mit seinen Leuten zu spät und ihm gelang die Flucht. Anakin kehrte zu Obi-Wan zurück, wo nun berichtet wurde, dass der Vizekönig seinen Mechnostuhl zurückgelassen hatte. Anakin wollte, dass R2 eine Analyse durchführte, da seines Erachtens die Zeit drängte, doch der Stuhl machte sich schon mit R2 im Gepäck davon. Wenn auch knapp konnten die beiden Jedi ihn aufhalten und einen initiierten Selbstzerstörungsmechanismus unterbrechen, sodass eine Nachricht abgespielt wurde, die den Sith-Lord Darth Sidious zeigte. Der Geheimdienst übernahm den Stuhl schlussendlich und Anakin wurde vom Kanzler kontaktiert. Beide hatten ein kurzes Gespräch und Skywalker bat sein Gegenüber, Padmé viele Grüße ausrichten zu lassen. [86][87]

Der Stuhl war unter der Mitarbeit von T’laalak-s’lalak-t’th’ak entstanden, was Anakin, seinen Meister und den Protokolldroiden TC-16 nach Charros IV, der Xi-Char-Heimatwelt, führte. Nach einem Besuch beim Prälat wurden sie zum Graveur, der den Mechno-Stuhl damals bearbeitet hatte, gebracht, doch die beiden Jedi überließen ihrem Begleiten das Reden. Ihr Ziel war es, Sidious’ Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Kurzzeitig versuchte T’laalak-s’lalak-t’th’ak, zu entkommen, doch gab er ihnen die gewünschten Informationen, die sie nach Escarte führten. Auf Anweisung des Rates übernahmen sie davor noch einen anderen Auftrag und flogen mit einer Streitmacht der Republik nach Belderone, um dort General Grievous von der Übernahme des Planeten abzuhalten. An der Seite seines Meisters flog Anakin in der Schlacht gegen die konföderierten Streitkräfte auf Grievous’ Flaggschiff, der Unsichtbaren Hand, zu und wollte die Aufmerksamkeit des Generals erwecken, in dem er mehrmals auf die Brücke feuerte. Dies war ein „Vorgeschmack“ auf das, was noch kommen solle.[86][87]

Anakin unterzieht sich auf Nelvaan einer rituellen Weihe.

Bei Escarte gaben sich Obi-Wan und Anakin als unabhängige Geschäftsleute aus, doch da es keine freien Landeplätze mehr gab, ließen sie sich festnehmen, um zu Thal K’sar zu kommen, welcher ebenfalls in die Affäre um den Stuhl verwickelt war. Dank Travale, einem Agenten der Republik, der gleichzeitig ein hochrangiger Beamter auf Escarte war, gelangten sie in eine Zelle mit dem Bith, in die sich Travale auch kurz darauf gesellte, da er enttarnt worden war. Travale hatte einen Stromausfall arrangiert, der allen vieren die Flucht von Escarte ermöglichte. K’sars Informationen brachten die Jedi nach Naos III, wo sie die Pilotin Fa’ale Leh suchten. Im Zum verzweifelten Piloten erfuhren sie, dass Fa’ale Leh sich nun Gemme nannte und wo sie sich aufhielt. Als sie sie fanden und befragten, kam es zu einem Attentat trandoshanischer Kopfgeldjäger, das jedoch alle überlebten. Die Jagd auf Sidious ging weiter, doch Anakin und Obi-Wan waren nicht weiter involviert und wurden nach Tythe geschickt, wo sich Dooku aufhielt. Nach einem Gefecht mit der Raumverteidigung drangen sie in den Komplex auf Tythe ein und kämpften mit Kampfdroiden, doch als Dooku die Flucht ergriff, wurde Anakins Zorn so groß, dass die Decke der Halle einstürzte. Nachdem sie sich befreiten, konnten sie gerade noch sehen, wie Dooku von Tythe verschwand.[86] Nach diesem Fehlschlag wurden Anakin und Obi-Wan von Kanzler Palpatine angewiesen, auf Nelvaan nach General Grievous zu suchen, da er sich dort aufhalten sollte. Mit einem Regiment Klonkrieger machten sie sich auf den Weg dorthin. Von einem nelvaanischen Schamanen wurde Anakin im Beisein von Obi-Wan einer rituellen Weihe unterzogen. Alle Männer dieses Stammes wurden von der Techno-Union entführt und sollten zu noch stärkeren Kriegern umgerüstet werden, als sie ohnehin schon waren. Die Jedi trafen zwar nicht auf Grievous, doch immerhin konnten die Krieger gerettet werden. Tiefer Hass entlud Anakin gegen die fliehenden Wissenschaftler, von denen er einen sogar mit einem Macht-Würgegriff über eine Klippe hielt. Später erreichte die Jedi die Meldung, dass Coruscant angegriffen wurde, weshalb Skywalker und Kenobi unverzüglich dorthin aufbrachen.[28][87]

Rettung des Obersten Kanzlers[Bearbeiten]

Als Anakin und Obi-Wan die Meldung erreichte, dass General Grievous in einem schnellen Manöver eine Invasion auf der republikanischen Zentralwelt Coruscant vollführte und dabei den Obersten Kanzler Palpatine entführte, kehrten die beiden Jedi unverzüglich in den galaktischen Kern zurück. Ihr Ziel war es, den Kanzler zu befreien, noch bevor die konföderierten Streitkräfte sich aus dem Orbit von Coruscant zurückziehen konnten. Für Anakin war diese Mission gleichzeitig eine persönliche Angelegenheit, da Palpatine für ihn eine wichtige Vertrauensperson darstellte, die ihn so akzeptierte wie er war und von dem er viel Zuspruch und Lob erntete. Nachdem sich die beiden Jedi mit ihren Jedi-Abfangjägern einen Weg zu Grievous’ Flaggschiff, der Unsichtbaren Hand gebahnt hatten, schlugen sie sich mit ihrem Lichtschwert einen Weg in Quartier von Grievous, wo sich nach R2-D2s Recherchen der an einem Stuhl gefesselte Oberste Kanzler aufhalten sollte. Zwar war ihnen bewusst, dass es sich offensichtlich um eine weitere Falle handelte, doch blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich dieser zu stellen. Tatsächlich stellte sich im Quartier des Generals heraus, dass es sich um einen Hinterhalt von Graf Dooku handelte, der die beiden Jedi in einen Kampf verwickelte. Vor den Augen Palpatines entbrannte ein Lichtschwertkampf, in dessen Verlauf Obi-Wan von dem Sith-Lord weggeschleudert und unter einem einstürzenden Balkon begraben wurde. Aufgrund der Ungewissheit über den Gesundheitszustand seines früheren Meisters, der Tatsache von Palpatines Gefangenschaft und der ganzen Pein, die die Republik und insbesondere seine Frau Padmé unter Dookus Einfluss ertragen mussten, gab sich Anakin seinem Zorn und seiner Aggression gegenüber dem Sith-Lord hin. Es gelang ihm, Dooku beide Hände abzuschlagen und dessen Lichtschwert an sich zu reißen. Obwohl sich Anakin darüber im Klaren war, dass es den Prinzipien der Jedi widerstrebte, einen wehrlosen Feind zu töten, enthauptete er den Sith-Lord, nachdem Palpatine es eindringlich von ihm verlangte.[88][22]

Anakin und Obi-Wan kämpfen gegen Dooku.

Den bewusstlosen Obi-Wan auf den Schultern tragend und unter Palpatines Begleitung, begab sich Anakin zu einem der Turbolifte, um den Hangarbereich zu erreichen, wo bereits R2-D2 auf sie wartete. Durch den Umstand, dass die Unsichtbare Hand von den republikanischen Streitkräften – und insbesondere dem Carrack-Kreuzer Integrity – kontinuierlich beschossen wurde, versagte der Schutzschild, was gleichzeitig zu ruckartigen Änderungen der Gravitation führte. Der Schacht des Turbolifts veränderte sich somit zu einem horizontalen Korridor, den Anakin mit dem Kanzler entlang rannte, ehe sich die künstliche Schwerkraft wieder erholte und sich der Korridor wieder in einen Schacht verwandelte. Rechtzeitig gelangten Anakin, Palpatine und Obi-Wan, der inzwischen wieder aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht war, wieder aus dem Schacht, bevor ein hinabstürzender Turbolift sie erfassen konnte. Im Korridor 328 stieß R2-D2 wieder der Gruppe hinzu, die von einem Strahlenschild festgehalten und von Kampfdroiden zu General Grievous’ Kommandobrücke abgeführt wurde. Doch die Jedi wussten sich auch aus dieser Situation zu befreien und während Anakin und Obi-Wan die MagnaWächter von Grievous bekämpften, floh der Droidengeneral selbst mit einer Rettungskapsel aus seinem untergehenden Flaggschiff.[88][22]

Der permanente Beschuss der Integrity führte zur Zerstörung der Kontrollzellen, sodass das Schiff aus dem Orbit zu fallen und in der Atmosphäre zu verglühen drohte. Da sämtliche Rettungskapseln bereits abgeschossen waren, waren alle Fluchtmöglichkeiten aufgebraucht. Vor diesem Hintergrund entschied sich Anakin dazu, das Steuer zu übernehmen und eine Notlandung in Angriff zu nehmen, während Obi-Wan die Kommunikation übernahm und die angreifenden Schiffe darüber aufklärte, dass die Unsichtbare Hand erobert wurde. Während des Fluges stellte Anakin nicht nur fest, dass die Heckkontrollzellen versagten, sondern sich sogar das komplette Heck vom Mittelteil des Schiffs löste. Nichtsdestotrotz gelang des Anakin, das Wrack auf die Landeplattform eines Industriegebiets von Coruscant zu manövrieren. Anakins wurde als Held gefeiert, denn er hatte nicht nur den Obersten Kanzler gerettet, sondern gleichzeitig mit Dooku die Spitze der Konföderation zerschlagen. Die Tatsache, dass er diese Heldentaten praktisch im Alleingang vollführte, während Obi-Wan bewusstlos und sogar auf seine Hilfe angewiesen war, nährte seinen Eigensinn nur noch.[88][22]

Fall zur Dunklen Seite[Bearbeiten]

Zwischen den Fronten[Bearbeiten]

Nach ihrer Ankunft am Landeplatz des Senatsgebäudes wurden Anakin, Obi-Wan und der Oberste Kanzler von einigen anwesenden Delegierten gebührend empfangen. Hinter einer Säule versteckt bemerkte Anakin auch seine Frau Padmé, die er seit seinem Abzug in die äußeren Randgebiete nicht mehr gesehen hatte. Padmé zeigte sich zutiefst besorgt, da sie Gerüchte über den Tod Anakins gehört hatte. Außerdem gestand sie ihrem Mann, dass sie ein Kind von ihm erwartete und bereits kurz vor der Schwangerschaft stand. Während Padmé befürchtete, ihre Ehe mit einem zusätzlichen Kind nicht länger vor der Öffentlichkeit geheim halten zu können, überkam Anakin sogleich Vorfreude auf das Kind, sodass er Versuchte Padmés Sorgen auszureden. Gerade durch Padmés Schwangerschaft wurde Anakins ohnehin großes Verlangen nach friedlicher Zweisamkeit bestärkt. Er zog sogar in Erwägung, nach Kriegsende den Jedi-Orden zu verlassen und sich mit seiner Frau und mit seinem Kind auf Naboo zurückzuziehen. Bald sah sich Anakin mit einer Vision seiner näheren Zukunft konfrontiert, nach der Padmé bei der Entbindung ihres Kindes sterben würde. Obwohl Padmé diesen Traum als Metapher wertete, zweifelte Anakin nicht an der prophetischen Aussagekraft seiner Vision, zumal sich ähnliche Träume wie der seiner sterbenden Mutter in der Vergangenheit immer bewahrheiteten. Anakin schwor sich, alles daran zu setzen, um die Verwirklichung seines Traumes zu verhindern. So suchte er zunächst ein vertrautes Gespräch mit Meister Yoda auf, in dessen Verlauf Anakin jedoch enttäuscht feststellen musste, dass der Jedi-Großmeister keinen besseren Ratschlag geben konnte, als persönliche Bindungen abzustellen. Anschließend beschloss Anakin die Jedi-Archive aufzusuchen, wo er all das zu finden hoffte, was über prophetische Träume bekannt war, und wie man verhinderte, dass sich solche Prophezeiungen erfüllten. Zu seinem Missfallen waren diese Geheimnisse in Holocrons gespeichert, die seit der Affäre um Lorian Nod streng bewacht in einem geheimen Gewölbe lagerten, das nur Jedi-Meister betreten konnten. Ehe er seinen ehemaligen Meister Obi-Wan um diesen Gefallen bitten konnte, wurde Anakin zu einem Gespräch mit dem Obersten Kanzler zu dessen Büro eingeladen.[88][22]

Im Gespräch mit Anakin brachte Palpatine seine wachsenden Vorbehalte gegenüber dem Jedi-Rat sowie sein Unverständnis zum Ausdruck, dass Anakin trotz seiner neuesten Heldentaten nicht in den Rang eines Meisters erhoben wurde. Der Kanzler gab vor, die Konsequenzen des Rates hinsichtlich eines neuen Gesetzesentwurfs, nach dem Palpatine im Rahmen seiner Notstandsvollmachten auch noch die Kontrolle des Jedi-Rates zufallen würde, zu fürchten. Der Senat stimmte diesem Schritt zu, um den Kanzler mit der alleinigen autoritären Kriegsführung zu beauftragen und die Kampfhandlungen zu einem raschen Ende zu begleiten. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass die Ratsmitglieder diesem Gesetzesentwurf kritisch gegenüberstanden, wurde Anakin von Palpatine zu seinem persönlichen Repräsentanten im Jedi-Rat ernannt. In dieser Funktion sollte Anakin einen Platz im Rat einnehmen und dem Kanzler über sämtliche verdächtige Vorkommnisse Bericht erstatten. Die Ratsmitglieder betrachteten diese Entscheidung des Kanzlers mit großem Argwohn und beharrten darauf, ihre Ratsmitglieder selbst zu ernennen. Nichtsdestotrotz räumten sie Anakin einen zusätzlichen Platz als des Kanzlers Repräsentant im Jedi-Rat ein, doch weigerten sie sich, ihm den Rang und die Privilegien eines Jedi-Meisters zu gewähren. Anakin reagierte aufbrausend – hatte er doch gehofft, als Meister die geheimen Holocrone erforschen zu können und eine Möglichkeit zu finden, Padmé zu retten. Nicht zuletzt sah er sich mit dieser außerordentlichen Maßnahme, dass ein Ratsmitglied nicht gleichzeitig ein Meister war, in seinem Stolz verletzt. Wie Anakin in einem folgenden Gespräch mit Obi-Wan erfuhr, hatte der Rat ihn lediglich als Mitglied akzeptiert, um die Handlungen des Kanzlers zu beobachten und dem Rat vorzutragen. Er erkannte in diesem Auftrag einen Verrat, der sich nicht nur gegen die Republik wandte sondern auch gegen einen jahrelangen Freund und Förderer.[88][22]

Bei einem Besuch im Galaktischen Opernhaus schilderte Anakin gegenüber Palpatine sein erschüttertes Vertrauensverhältnis zum Rat, woraufhin der Kanzler den Verdacht äußerte, die Ratsmitglieder würden Anakins außergewöhnliche Macht fürchten und ihm deshalb den Rang des Meisters vorenthalten. Anakin hielt dagegen und verwies auf den selbstlosen Charakter und die guten Absichten der Jedi, doch Palpatine erklärte daraufhin, dass das Gute vom Blickwinkel des Betrachters abhinge und dass sich die Sith ebenso wie die Jedi für Stabilität und Ordnung in der Galaxis einsetzten. Zwar blieb Anakin von diesem Vergleich unbeeindruckt, doch war er erstaunt zu erfahren, dass Palpatine um die Legende eines gewissen Darth Plagueis wusste. Dieser Sith-Lord soll in der Lage gewesen sein, die Midi-Chlorianer mithilfe der Dunklen Seite derart zu beeinflussen, um Leben zu erschaffen oder selbiges vor dem Tod zu bewahren, bis er von seinem eigenen Schüler im Schlaf ermordet wurde. Palpatine verdeutlichte, dass ein solcher Sith mit derartigen Fähigkeiten der mächtigste Mann in der Galaxis und darüber hinaus noch relativ unsterblich sein könnte. Es gab Anakin zu denken, als Palpatine erwähnte, dass die Jedi einen solchen Mann mitsamt seines Wissens auslöschen würden – nicht als Strafe für ein Verbrechen sondern alleine aus der Tatsache heraus, dass er ein Sith sei. Gleichzeitig erkannte Anakin, dass er diese Fähigkeit dazu verwenden konnte, um Padmé vor dem Tod zu bewahren und obwohl er nicht wusste, wie er diese Macht finden sollte, erklärte er sich instinktiv dazu bereit, sie zu erlernen – auch wenn die Jedi es missbilligten.[88][22]

Später sollte Anakin einer weiteren Bitte des Obersten Kanzlers nachkommen. Eine Delegation von Senatoren, die die zunehmenden Exekutivrechte des Kanzlers mit Sorge betrachteten und darin die Existenz der Demokratie in Gefahr sahen, hatte ein Treffen mit dem Kanzler anberaumt, um die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung im Krieg zu schildern und mit der Sicherheit einer großangelegten Petition offen einzufordern. Palpatine sah in den Absichten der Senatoren eine Verschwörung, um ihn von seinem Amt zu entfernen. Sein Verdacht ging sogar soweit, dass er das Gerücht anstellte, der Jedi-Rat hätte eine Opposition von Senatoren dazu überredet, eine Kabele zu formen, und diese gegen den Kanzler aufgebracht. Anakin sollte dem Treffen beiwohnen, um mithilfe seiner Jedi-Fähigkeiten die tugendhafte Fassade der Senatoren zu durchbrechen und ihre wahren Absichten aufzudecken. Eine Verwicklung mit dem Jedi-Rat schloss Anakin bis zu dem Zeitpunkt aus, als Palpatine erwähnte, dass Obi-Wan die Residenz von Padmé Amidala zu einer unschicklichen Stunde verlassen hatte. Wie Anakin selbst herausfand, war Obi-Wan kurz vor seiner Abreise nach Utapau tatsächlich im Appartement seiner Frau anwesend gewesen, und zu Anakins Entsetzen war Padmé die Wortführerin der so genannten Delegation der 2000, die sich gegen das Sektorkontrolldekret aussprach und offen die Rückgabe der Notstandsvollmachten an den Senat sowie die Aufnahme von Friedensgesprächen mit der Konföderation einforderte. Für Anakin machte es den Anschein, als hätte Palpatine mit seinem Verdacht richtig gelegen und Padmé hatte sich mitsamt des Jedi-Rates gegen den Kanzler verschworen.[88][22]

Anakin sah sich inmitten eines politischen Machtspiels zwischen dem Jedi-Rat und dem Obersten Kanzler verstrickt, die gegenseitig Ränke schmiedeten. Dabei erkannte er nicht die Verschleierungstaktik und die Saat des Zweifels von Palpatine, was den jungen Jedi immer weiter vom Orden entfremdete und ihn stets seiner größten Sorge – dem Tod Padmés – aussetzte.[88]

Verwandlung in Darth Vader[Bearbeiten]

Anakin akzeptiert Palpatine als seinen neuen Meister.

Nachdem es Obi-Wan gelungen war, Grievous auf dem Planeten Utapau zu lokalisieren und den Kampf mit ihm aufzunehmen, erhielt Anakin von Mace Windu den Auftrag, diese Nachricht dem Kanzler zu überbringen und dabei auf seine Reaktion zu achten. Der Korun-Meister war sich sicher, dass sich der versteckte Sith-Lord in Anbetracht eines baldigen Siegs der Republik in den Klonkriegern bald zu erkennen geben müsste. Palpatine reagierte jedoch kaum auf diese Botschaft und stattdessen verwickelte er Anakin in ein weiteres Gespräch, das die Verwirrtheit des jungen Jedi noch steigerte. Palpatine äußerte mit sicherer Gewissheit, dass der Jedi-Rat kurz davor stünde, den Kanzler aus seinem Amt zu entbinden, den Senat zu übernehmen und die Kontrolle der Republik an sich zu reißen. Außerdem bezichtigte er alle Befürworter der „Petition der Zweitausend“ als Verräter, die mit dem Jedi-Rat zusammenarbeiteten, um einen Umsturz herbeizuführen. Er forderte Anakin dazu auf, den Verrat zu erkennen und sich seiner Loyalität gegenüber der Republik zu besinnen. Auf Anakins ungläubige Reaktion antwortete Palpatine mit seiner Offenbarung, in Wirklichkeit der gesuchte Sith-Lord Darth Sidious zu sein. Palpatine erklärte, einst der Schüler von Darth Plagueis gewesen zu sein, bis dieser ihm alles beigebracht hatte, was er wusste, und er seinen Schüler im Schlaf ermordete. Demnach wäre er dazu in der Lage, Padmé vor dem Tod zu bewahren, was Anakins entschieden davon abhielt, den Sith-Lord auf der Stelle mit seinem Lichtschwert zu töten. Anakin war ohnehin voller Zweifel, da er bei näherer Betrachtung in Palpatines Handeln keine Böswilligkeit erkennen konnte. Er war ebenso für Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis, er wäre dazu bereit, Padmé zu retten, und nicht zuletzt war er ein jahrelanger Freund, vor dem er sich niemals zu verstellen brauchte – die Jedi würden Palpatine lediglich aufgrund philosophischer Differenzen töten wollen. Nichtsdestotrotz sah sich Anakin außerstande, eine Entscheidung zu treffen, und so übergab er Palpatine dem Jedi-Rat.[88][22]

Während sich Mace Windu, Saesee Tiin, Kit Fisto und Agen Kolar – neben Shaak Ti, die gemeinsam mit Tormeister Jurokk den Jedi-Tempel bewachte, die einzigen auf Coruscant verbliebenen Ratsmitglieder – Palpatine annahmen, um ihn unter Arrest zu stellen, war es Anakin nicht gestattet, sie zu begleiten. Stattdessen begab er sich in die Ratskammer, um dort seine Eindrücke zu verarbeiten, wie Mace Windu es ihm anwies. Während er über Palpatines Worte nachdachte, ging er gleichzeitig eine telepathische Verbindung mit Padmé ein. Aus der Furcht heraus, Palpatine und sein Wissen um die Fähigkeit, den Tod aufzuhalten, könnten von den Jedi-Meistern ausgelöscht werden, eilte er zum Büro den Kanzlers. Als er eintraf, war Palpatine bereits entwaffnet und Mace drohte, den Kanzler zu töten. Anakin sah in Maces Handlungsweise die Befürchtungen von Palpatine bestätigt, dass die Jedi den Kanzler stürzten – nicht, um ihn eines Verbrechens zu bestrafen, sondern alleine aus der Tatsache heraus, dass er ein Sith war. Anakin schlug vor, Palpatine festzunehmen und vor ein Gericht zu stellen, doch dies lehnte Mace entschieden ab. Während der Korun-Meister zu einem tödlichen Hieb ausholte, streckte Anakin sein gezündetes Lichtschwert aus und schlug Mace somit sein Handgelenk mitsamt seiner Waffe ab. Palpatine, der von den Anstrengungen seines Kampfes und den Folgen seiner eigenen Macht-Blitze völlig deformiert war, sprang auf und schleuderte Mace mit weiteren Blitzen aus dem Fenster seines Büros. Während Anakin sofort begann, reumütig seine Tat anzuzweifeln, erklärte Palpatine, dass er lediglich den Verrat der Jedi aufgehalten hatte und sich seine Loyalität zur Republik eingestand. Anschließend erklärte der Kanzler sämtliche Jedi zu Staatsfeinden, die es zu jagen und zu vernichten galt. Obwohl Anakin noch immer Schwierigkeiten hatte, diese Entwicklung mit seinem Gewissen zu vereinbaren, erschien ihm Palpatines Angebot, sein Schüler zu werden und gemeinsam mit ihm das Geheimnis zu ergründen, Padmé vor dem Tod zu bewahren, als annehmbar. Nicht mehr von dem Gerechtigkeitswillen der Jedi überzeugt, erkannte Anakin keine böswilligen Motive der Sith, denn Palpatine wollte nach wie vor den Krieg beenden und den Frieden wiederherstellen. So akzeptierte er seine neue Identität als „Darth Vader“, dem Sith-Schüler von Palpatine.[88][22]

Erste Taten als Darth Vader[Bearbeiten]

Darth Vader zieht mit der 501. Legion in den Jedi-Tempel.

Als erste Maßnahme, um die Klonkriege zu einem raschen Ende zu bringen, befahl Palpatine einen Präventivschlag gegen die Jedi, ehe diese sich an den Senat wenden und einen Bürgerkrieg anzetteln konnten. In der Folge rief er nicht nur die Order 66 aus, die sämtliche Jedi überall in der Galaxis zu Staatsfeinden erklärte und dernach sich auch die Klonkrieger gegen sie wandten, sondern er befahl seinem neuen Schüler, einen Überraschungsangriff gegen den Jedi-Tempel anzuführen. Erst wenn diese Tat vollstreckt sein würde, wäre die Dunkle Seite stark genug in ihm, damit Darth Vader auch die Fähigkeit erlernen könnte, Padmé vor dem Tod zu bewahren. Daraufhin zog Darth Vader als Anführer der 501. Legion in den Tempel, wo er den Auftakt der Großen Jedi-Säuberung zelebrierte. Er tötete sämtliche Jedi, die sich in den heiligen Hallen des Tempels aufhielten, einschließlich der Jünglinge. Sein nächstes Ziel stellte der Planet Mustafar dar, wo sich die Führungsebene der Konföderation zurückgezogen hatte. Dort bereitete Darth Vader dem Separatismus ein endgültiges Ende, indem er mit der Hinrichtung von San Hill, Wat Tambor, Poggle, Shu Mai, Nute Gunray und viele weiteren Unterstützer der Konföderation das Regime vollständig zerschlug. Somit war er es, der die dreijährigen Klonkriege zu einem Ende brachte und aus seiner Sicht den Frieden in der Galaxis wiederherstellte – immer noch nicht erkennend, dass der Krieg in Wirklichkeit eine Scharade Palpatines wahr, um die Jedi auszulöschen und die Herrschaft an sich zu reißen. Während seiner Mordserien spürte Darth Vader, wie die Dunkle Seite ihn durchflutete und ihn mächtiger werden ließ, sodass er den Gedanken hegte, Palpatine zu stürzen und der mächtigste Mann der Galaxis zu werden, sobald sein Meister ihm das Geheimnis gelehrt hatte, Padmé zu retten.[88]

Darth Vader auf Mustafar.

Darth Vader bemerkte, dass Padmé auf dem Landedeck vor dem Kontrollzentrum auf Mustafar mit ihrem Naboo Starskiff gelandet war. In einem folgenden Gespräch erfuhr Vader von seiner Frau, dass Obi-Wan ihn verurteilte und behauptete, Jedi-Jünglinge getötet zu haben. Daraufhin beteuerte er, dass Obi-Wan ebenso wie alle anderen Jedi ein Staatsfeind sei, ein Verräter an Kanzler Palpatine und der Republik, und dass er versuche, sie gegen ihn einzunehmen. Padmé war entsetzt, als ihr Mann davon erzählte, dass er diese Gräueltaten nur deshalb vollstreckte, um die Verwirklichung seines Traumes zu verhindern. Ferner brachte er den Plan hervor, Palpatine eines Tages zu stürzen, um selbst über die Galaxis zu herrschen und für Frieden zu sorgen. Doch Padmé brach bei diesen Worten nur in Tränen aus und erwiderte, dass sie sich ihm dieser Sache nicht anschließen könne. Seine maßlose Enttäuschung über die Ablehnung seiner Frau verwandelte sich schlagartig in Wut und Aggression, als Obi-Wan aus dem Starskiff stieg. Vader hegte sofort den Verdacht, dass Padmé ihn verraten hatte und sie Obi-Wan mit nach Mustafar brachte, um ihn zu töten. Er erinnerte sich an die Worte Palpatines und begriff, dass seine Liebe ihn blind machte, sodass er die verräterischen Absichten seiner Frau nicht erahnen konnte. Er griff mit der Macht nach Padmés Kehle und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Anschließend stellte er seinen ehemaligen Mentor vor die Wahl, sich seiner Sache anzuschließend und seine Loyalität weiterhin der Republik zu widmen oder als Verräter zu sterben. Obi-Wan versuchte vergeblich, seinen einstmals besten Freund und Padawan von der Lüge in Kenntnis zu setzen, die Palpatine ihm eintrichterte, bis die Situation in einem rasanten Lichtschwertkampf eskalierte.[88]

Obi-Wan und Darth Vader duellieren sich.

Nach tausenden Stunden im Übungskampf und unzähligen Kämpfen und Schlachten, die sie Seite an Seite bestritten, lieferten sich Darth Vader und Obi-Wan ein erbittertes Duell. Dieses führte Vader zurück in den Kontrollraum, wo er und sein Widersacher die Einrichtung und die Ausrüstung des Komplexes in wilder Konfrontation der Hellen und der Dunklen Seite zerschlugen. Dabei zerstörte Vader auch jene Konsolen, die für die Aufrechterhaltung der Repulsorfelder zuständig waren, die wiederum den Minenkomplex vor ausbrechender Lava schützten. Ohne diesen Schutz drohte die Anlage, aufgrund der unvorhergesehenen Vulkaneruptionen auseinanderzubrechen. Nichtsdestotrotz erstreckte sich der Kampf weiter über den Balkon des Kriegsraums zu einem Stützarm der Lavafilter, der kurz darauf zerbrach und gemeinsam mit den beiden Duellanten den Lavafluss hinabtrieb. Von dort aus schafften sowohl Darth Vader als auch Obi-Wan den Absprung zu einer Schwebeplattform, während sie sich einander zu bekämpfen versuchten. Obi-Wan erlangte einen entscheidenden Vorteil, als er ans Ufer des Lavaflusses sprang. Vaders Überheblichkeit, die nicht zuletzt auf seiner Stellung des Auserwählten sondern auch auf Arroganz und Blutgier begründet war, bedeckte seine kämpferische Vorsicht und sein Einschätzungsvermögen, sodass er den Versuch unternahm, über Obi-Wan hinweg zu springen und ihm seine Waffe in den Rücken zu rammen. Allerdings konnte sein ehemaliger Meister diese Attacke mühelos abwehren und Vader beide Beine mitsamt seinem linken Arm abschlagen. Schwer verstümmelt und von aufsteigendem Feuer angesengt, brachte es Obi-Wan nicht über sich, seinen ehemaligen Freund zu töten, den er wie einen Bruder geliebt hatte. Stattdessen nahm er Vaders Lichtschwert an sich, wandte sich von ihm ab und überließ sein Schicksal dem Willen der Macht.[88]

Darth Vader bekommt seine lebenserhaltende Rüstung angelegt.

Da Palpatine durch die Macht spürte, dass sein Schüler auf Mustafar einer hohen Gefahr ausgesetzt war, begab er sich nach seinem Kampf gegen Meister Yoda unverzüglich dorthin. Vader, schwer verstümmelt und mit starken Brandverletzungen vorfindend, wurde von seinem Meister geborgen und schnellstmöglich nach Coruscant ins Imperiale Chirurgische Rekonstruktionszentrum Palpatines transportiert.[88] Nachdem die Ärzte Vader mit dem Nervengift Kouhunin betäubt hatten,[89] wurde er in einem von Droiden durchgeführten chirurgischen Eingriff mit künstlichen, biomechanischen Gliedern, mit Lungen ersetzenden Mechanismen, optischen Sensoren sowie einem Lebenserhaltungssystem ausgestattet, das Vaders schwer verletzten Körper fortan in eine Rüstung hüllte.[88] Allerdings unterlag die Operation strengen finanziellen Auflagen. Das knapp bemessene Budget für den Eingriff führte nach Ansicht der beteiligten Mediziner nur zu unbefriedigenden Resultaten.[89] Als Darth Vader im Anschluss an die Operation wieder zu Bewusstsein kam, erfuhr er von seinem Meister vom Tod Padmés. Er realisierte, dass er mit seinem Handeln ihren eigenen Tod herbeigeführt hatte. Sein Versuch, zu verhindern, dass seine Vision von der Zukunft Wirklichkeit wurde, bewirkte letztendlich, dass sie Realität gewann. In diesem Moment erkannte er auch die Falle der Dunklen Seite, die Verführung der Sith und was sie mit ihm anstellte. Er hatte nicht nur seine Frau verloren sondern auch seine Menschlichkeit, seine Ideale und Prinzipien, für die er sein Leben lang gekämpft hatte. Was ihm in diesen Momenten blieb, war sein Zorn, der die Kraft der Dunklen Seite in ihm nährte. Es entfuhr ihm ein Schrei seiner Seelenqualen, während er gleichzeitig sämtliche Gerätschaften seiner näheren Umgebung zerstörte.[88][22]

Große Jedi-Säuberung[Bearbeiten]

Aufstieg des Darth Vader[Bearbeiten]

Darth Vader an der Seite von Imperator Palpatine.

Auch in der folgenden Zeit kamen Darth Vader immer wieder Gedanken an seine Zeit als Jedi auf, doch wurde er dabei stets vom Zorn und Hass der Dunklen Seite eingeholt. Gleichzeitig setzte er die Studien der Dunklen Macht unter seinem Meister fort und lernte einige neue Lektionen. Nichtsdestotrotz machte er sich Gedanken, wie es zu seinem Verhalten, dem Jedi-Orden und seinen Freunden in den Rücken gefallen zu sein, kommen konnte. Außerdem zweifelte er die Fähigkeiten Palpatines an, da dieser offenbar nicht in der Lage gewesen war, seine Frau vor dem Tod zu bewahren. Vader begann sogar, Ränke gegen seinen Meister zu schmieden, was er jedoch bald beilegte, als Palpatine ihn offen mit seinem inneren Konflikt konfrontierte. Er gestand sich ein, dass Palpatine keine Schuld am Tod seiner Frau trug – immerhin war es Vader selbst, der Padmé im Zorn angriff. Viel mehr sollte er sich der Dunkle Lord der Tatsache erkenntlich zeigen, dass sein Meister ihn auf Mustafar barg und ihm somit das Leben rettete. Seine alte Identität als Anakin sollte nun endgültig ein Ende finden. Vaders Zorn richtete sich nun gegen Obi-Wan, der einerseits seine Frau gegen ihn aufbrachte und ihn anderseits seiner Menschlichkeit beraubte, und gegen Padmé, die ihm seine Hilfe verweigerte und sich stattdessen auf die Seite der Jedi gesellte. Ihre Schuld an seinem Versagen, ihr veralteter Glauben an den Senat und der Republik und ihrer Treue nach dem toten Glauben an die Helle Seite der Macht, sollten seine Taten rechtfertigen.[90]

Darth Vader zur Zeit seiner Mission nach Murkhana.

Vier Wochen nach Kriegsende entsandte der Imperator Vader nach Murkhana, da der Dunkle Lord hier über einige Klone richten sollte, die sich geweigert hatten, die Order 66 auszuführen. Zudem erteilte Palpatine ihm die Erlaubnis, jeden Jedi zu töten, den er im Verlauf seiner Mission begegnen sollte. Mit Commander Appo und der 501. Sturmtruppenlegion setzte er auf dem Planeten über, wo ihm drei der sechs Jedi, die man nach Murkhana gebracht hatte, gezeigt wurden und wo er die abtrünnigen Klone exekutieren wollte. Als diese die Flucht ergriffen, stellte sich ihm eine der überlebenden Jedi namens Bol Chatak entgegen, die er im Kampf mit einer Beschädigung seines linken Unterarms besiegte. Da zwei der Jedi überlebt hatten, startete Vader eine Suchaktion, sodass seine Leute die Dead Ringer fanden, auf der sich jedoch nur einige Sockenpuppen befanden. Roan Shryne und Olee Starstone gelang die Flucht, weshalb Vader befahl, die Berechnungen der Fluchtvektoren wieder zu löschen. Wenn die Jedi verschwinden wollten, dann sollten sie es ruhig tun. Nach seiner Rückkehr nach Coruscant schickte Imperator Palpatine seinen Schüler, trotz Vaders Zweifel, was seine neue Rolle als Vollstrecker anbelangte, in den Jedi-Tempel, um ihn noch einmal an seine Taten zu erinnern. Armand Isard, Chef des Geheimdienstes, berichtete hier, dass Jedi sich vom Jaguada-System aus in den Tempelcomputer einklinken wollten. Da sie den Sender von Meisterin Chatak benutzten, wusste Vader, dass es sich um Shryne und Starstone handelte, und er wies die Garnison auf Jaguada an, sich der Jedi anzunehmen. Diesen gelang rechtzeitig wieder die Flucht, weshalb die Suche wieder von vorne begann. Sidious entsandte seinen Schüler nun nach Alderaan, wo er den abtrünnigen Senator Fang Zar verhaften sollte. In Aldera traf er sich mit Bail Organa, der ihm versprach, ein Treffen mit Zar zu arrangieren, doch es wurde gemeldet, dass der Senator die Flucht ergreifen wollte. Vader verfolgte ihn und konnte ihn, kurz bevor er das Fluchtschiff erreichte, mit einem Schwertwurf töten.[90]

Palpatine berichtete nach seiner Rückkehr auf Coruscant, dass Shryne und Starstone, die bereits bei dem Geschehnissen auf Alderaan beteiligt waren, sich nach Kashyyyk begaben und Vader ebenfalls dorthin reisen sollte, um sich der Sache endgültig anzunehmen. Der Dunkle Lord traf sich mit Wilhuff Tarkin, der ihm den Vorschlag machte, bei der Suche nach den Jedi und der Gefangennahme von Wookiees auf Kashyyyk zusammen zu arbeiten. Vader befahl, Truppen in die großen Bevölkerungszentren zu schicken und mit einem Abfangkreuzer Schiffe an der Flucht zu hindern. Ein Bombardement lehnte er anfangs ab, doch als er sich zum Planeten begab, wurde von starken Widerständen berichtet, weshalb er dem Vorschlag zustimme. In Kachirho, das als letztes bombardiert werden sollte, stellt er sich Shryne und seinen Getreuen entgegen und konnte einige von ihnen töten, wobei auch Starstone und ein paar anderen die Flucht gelang. Bevor er Shryne niederstreckte, weihte er ihn in sein Geheimnis ein, dass er Anakin Skywalker und damit der Auserwählte war, auf den viele ihre Hoffnungen gesetzt hatten.[90]

Blutgier nach Jedi[Bearbeiten]

Darth Vader während seines Kampfes auf Kessel.

Darth Vader unterstützte seinen Meister maßgeblich bei seinem Vorhaben, die Jedi zu jagen und zu vernichten. Aufgrund persönlicher Rachegelüste schenkte Darth Vader dieser Aufgabe jedoch zuweilen mehr Aufmerksamkeit, als es Palpatine lieb war. Der Dunkle Lord war besessen darauf, Obi-Wan Kenobi zu finden, um sich an ihm zu rächen. Als es Vader gelang, den Jedi Dama Montalvo gefangen zu nehmen, unterzog er ihn eine Folter, um dadurch Obi-Wans Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Da sich der Jedi als wenig hilfreich erwies, tötete Vader ihn im Zorn. Palpatine, der die Szene beobachtete, erklärte, dass die Jedi keine Gefahr mehr für das Imperium darstellten, denn immerhin war ihr Orden zerschlagen und einige führerlose Anhänger quer in der Galaxis verstreut. Nichtsdestotrotz ging Vader kurz darauf einem weiteren Hinweis nach, dem nach sich Obi-Wan gemeinsam mit einer Gruppe von Jedi nach Kessel zurückgezogen haben sollte. Der Dunkle Lord ahnte nicht, dass es sich hierbei um eine Falle von Shadday Potkin handelte, die dem Imperium entsprechende Informationen hatte durchsickern lassen, um Darth Vader nach Kessel zu locken und um ihn dann im Kampf zu töten. Im Kampf gegen die achtköpfige Jedi-Gruppe, die aus Bultar Swan, Ma’kis’shaalas, Sia-Lan Wezz, Koffi Arana, Jastus Farr, Shadday Potkin, Tsui Choi und Roblio Darté bestand, erwies sich Vader zwar als mächtiger Sith, doch drohte er letztendlich, an der Überzahl seiner Angreifer zu scheitern. Von den Jedi waren immer noch Tsui Choi, Roblio Darté und Jastus Farr, als Vader mit einem, durch die Macht hervorgerufenen Steinschlag, in die Knie gezwungen werden konnte. In diesem Moment traf überraschend die 501. Sturmtruppenlegion ein, die die überlebenden Jedi in einem kurzen Feuergefecht tötete. Mit schweren Beschädigungen an seiner Rüstung und der Atemmaske sowie einer abgeschlagenen Armprothese kehrte der Dunkle Lord nach Coruscant zurück.[91]

Vader im Kampf gegen Celeste Morne.

Trotz der Tatsache, dass seine Rüstung ihn in sämtlichen Belangen einschränkte, hatte Darth Vader seine Ambitionen, Palpatine zu stürzen und an seine Stelle zu treten, nicht aufgegeben. Viel mehr suchte Vader nach einer Möglichkeit, einen mächtigen Verbündeten an seine Seite zu stellen, mit dessen Zusammenarbeit er in der Lage sein konnte, diesen Verrat an seinen Meister erfolgreich durchzuführen. Gleichzeitig beschäftigte sich der Dunkle Lord verstärkt mit der Geschichte der Sith, bis er auf den seit Jahrtausenden verschollenen Muur-Talisman, ein mächtiges Artefakt des Sith-Lords Karness Muur, aufmerksam wurde. Doch Palpatine nahm die Gedankengänge von Vader durch die Macht wahr, woraufhin er den Wissenschaftler Fane Peturri dazu zwang, als Spion für den Imperator zu arbeiten. Drei Monate nach dem Ende der Klonkriege im Jahr 19 VSY konnte Peturri ein Treffen mit Captain Schurk-Heren von der Uhumele auf einem abgelegenen Mond vereinbaren. Dieser war in den Besitz von Dreypas Kerker gelangt, worin Peturri den Talisman vermutete. Nachdem Vader und seine Sturmtruppen die Truhe gewaltsam ihrem Besitzer abgenommen hatten, öffnete der Dunkle Lord sie und entdeckte darin die seit 4.000 Jahren in Stasis befindliche Jedi Celeste Morne, die Trägerin des Muur-Talismans. Nachdem sich Celeste Morne erschloss, dass es sich bei Darth Vader um einen Sith handelte, entbrannte ein Lichtschwertkampf zwischen den beiden. Morne beteuerte, ihm den Talisman nicht freiwillig zu überlassen – zu verheerend würden die Folgen in der Galaxis sein, sollte das Artefakt in die falschen Hände gelangen. Während des Kampfes versuchte Peturri, sich vom Schauplatz zu entfernen und mit Vaders Schiff die Flucht zu ergreifen, doch wurde er von dem Dunklen Lord aufgehalten. Sowohl Peturri als auch die Sturmtruppen verwandelten sich – aufgrund der Macht des Talismans – in geistlose Rakghuls. Vader, der zunächst den Kampf dominierte, musste sich zurückziehen, nachdem sich Celeste Morne der Macht des Talismans und des Geistes von Karness Muur öffnete und infolgedessen an Stärke gewann. Für Vader war dies ein Rückschlag, doch ein Gutes konnte er der Sache dennoch abgewinnen: Immerhin gab es keine Überlebenden, die dem Imperator von seinem Versuch berichten konnten.[92]

Der Konkurrent Malorum[Bearbeiten]

Ungefähr ein Jahr nach dem Ende der Klonkriege wurde ein neuer Inquisitor von Imperator Palpatine ernannt: Malorum. Dieser Mann stellte Ermittlungen über die frühere Identität Vaders an, mit dem Ziel, dessen Platz einzunehmen. Kurz bevor die Sicherheitsaufzeichnungen des Jedi-Tempels gelöscht wurden, sah er in einem Hologramm, wie Palpatine Anakin Skywalker als „Darth Vader“ ansprach. So war er einer der Wenigen, die über Vaders frühere Identität im Klaren waren. Des Weiteren wusste er, dass die frühere Senatorin Amidala seine Ehefrau gewesen war und dass sie schwanger gewesen war. Jedoch war er sich nicht sicher, ob das Kind lebend zur Welt kam. Malorum hatte inzwischen sein Büro in Yodas ehemaligen Wohnräumen im Jedi-Tempel eingerichtet. Er verbreitete zusammen mit Vader das Gerücht, dass sich im Tempel gefangene Jedi aufhielten. So wollten sie erreichen, dass andere Jedi sich dorthin begaben und versuchten, ihre Ordensbrüder zu befreien. Allerdings erwartete sie eine Garnison Sturmtruppen, die sie gefangen nahm.[93][94]

Im selben Jahr stattete Vader Malorum einen Überraschungsbesuch ab. Der Dunkle Lord wollte dem übereifrigen Inquisitor, dem er stets mit Verachtung begegnete, seine Präsenz und Macht demonstrieren. Als er den Tempel betrat, wunderte er sich, warum überall Soldaten patrouillierten. Malorum gab zu, dass zwei Eindringlinge den Tempel betreten hatten und einer von ihnen ein Lichtschwert trug. Vader war zufrieden, dass die Gerüchte ihre Wirkung nicht verfehlten; er wies dem Inquisitor an, die Eindringlinge zu schnappen, da sie sonst von keinem Nutzen wären. Trotzdem war Vader verärgert, dass Malorum seinem Befehl, Coruscants Widerstandsnester auszumerzen, nicht nachgegangen war. Dieser entgegnete verzweifelt, dass er dazu fähig sei. Mit dem nicht ernst gemeinten Befehl, den Tempel in die Luft zu sprengen, um so die Eindringlinge loszuwerden, brachte Vader Malorum dazu, zu sagen, dass dabei seine wertvollen Aufzeichnungen verloren gingen. Vader warf ihm daraufhin vor, dass er gegen die Vorschriften des Imperators verstoße, wenn er Daten zurückhielt und wollte wissen, um welche Daten es sich handle. Malorum erwähnte Nachforschungen über Polis Massa; das brachte den Sith-Lord so in Rage, dass er begann, seinen Gesprächspartner durch die Macht zu würgen. Dabei wirbelten Gegenstände durch den Raum und die Wände begannen zu bersten. Dabei kamen die zwei Eindringlinge zum Vorschein, die sich hinter der Wand versteckt hatten. Vader unternahm jedoch nichts gegen sie, um Malorum zu demütigen und weil er überzeugt war, dass die Sicherheitskräfte sie schnappen würden.[93]

Später konnte Malorum einen der Eindringlinge festnehmen: Ferus Olin. Er wollte nähere Informationen über weitere Jedi erhalten, doch Olin sagte nichts. Er schickte ihn auf eine Gefängniswelt, wo er exekutiert würde, falls er die Aussage weiterhin verweigerte. Jedoch konnte Olin aus dem Gefängnis fliehen.

In der Zwischenzeit stellte Malorum weitere Nachforschungen über die verstorbene Padmé Naberrie und ihr Kind auf Naboo an. Er fand heraus, dass ihr Kind lebte. So erhoffte er sich weitere Druckmittel gegen Vader. Er konnte diese Informationen nicht weitergeben, weil er von Ferus Olin in einem Duell getötet wurde. Vader hatte sich damit seines Rivalen entledigt.[93][94]

Mit Ferus Olin auf Samaria[Bearbeiten]

Nachdem Ferus Olin Inquisitor Malorum auf Naboo besiegt hatte, rief Palpatine ihn zu einer angeblich unverbindlichen Bitte in sein Büro auf Coruscant. Der Imperator bat ihn, sich zu dem Planeten Samaria zu begeben, um die dortigen Computersysteme von einem hartnäckigen Virus zu befreien und den Saboteur ausfindig zu machen. Da der Wüstenplanet Samaria vollkommen von den Computersystemen abhängig war und außerdem einen strategischen Nutzen für das Imperium darstellte, wollte Palpatine dieses Problem so schnell wie möglich beseitigt wissen. Olin lehnte zunächst ab. Doch als Palpatine drohte, seine gefangenen Freunde Roan Lands und Dona Telamark exekutieren zu lassen, falls er nicht kooperierte, begab er sich nach Samaria, um den dortigen imperialen Berater, Bog Divinian, zu unterstützen.[95]

Einige Tage später wurde Vader persönlich in das Büro seines Meisters gerufen. Palpatine erörterte, dass die Vorgänge auf Samaria nicht gut liefen. Vader verwunderte dies nicht, zumal Bog Divinian für die Operation angesetzt worden war. Sein Meister sprach ihn daraufhin auf das Projekt Senator Sauros an, machtsensitive Kinder auf die Militär-Akademien zu schicken. Vader äußerte sein Missfallen über dieses Projekt, aus Angst erneut mit seiner Vergangenheit konfrontiert zu werden und weil er wusste, dass Sauro ein Komplott gegen ihn schmiedete. Palpatine versicherte seinem Schüler, dass wenn ihm unwohl bei dieser Sache wäre, könne er Sauro aufhalten. Jedoch überließ er ihm die Wahl des Zeitpunktes. Am Ende des Gesprächs ordnete er Vader an, sich nach Samaria zu begeben und die Vorgänge wieder unter Kontrolle zu bringen. Und auch mit der Absicht, ihn auf die Probe zu stellen: Die Konfrontation mit seiner Vergangenheit – verkörpert durch Ferus Olin.[95]

Auf Samaria angekommen, hatte Darth Vader wenig Schwierigkeiten, den Saboteur der Computersysteme ausfindig zu machen. Begleitet von mehreren Schwadronen Sturmtruppen und Suchdroiden, leitete er persönlich die Durchsuchung eines Wohnkomplexes. Der Saboteur konnte dennoch entkommen. Später stieß Ferus Olin auf ihn. Vader teilte ihm mit, dass einige Sturmtruppen und Droiden zerstört worden waren und dass Lichtschwerter beteiligt gewesen waren. Das ließ darauf schließen, dass der Saboteur Hilfe hatte. Ferus zeigte sich ahnungslos, obwohl Vader vermutete, dass er dem Saboteur zur Flucht verholfen hatte – was auch so war. Vader fragte außerdem, ob er den Namen des Saboteurs herausgefunden hatte. Ferus nannte den Namen „Quintus Farel“; Vader entgegnete unverzüglich, dass dies ein Pseudonym sei. Vader entwickelte einen großen Zorn gegenüber Olin, doch durfte er ihm nichts antun, da er unter dem Schutz des Imperators stand. Er fragte sich später, warum sein Meister Olin engagiert hatte. Ihm wurde schnell klar, dass Olin in der Lage wäre, zu einem Sith-Schüler ausgebildet zu werden und – bedingt durch Vaders beträchtliche Verletzungen – zu höherer Macht aufsteigen könnte als er selbst. Ihm wurde klar, dass augenblicklich nicht Sano Sauro sein Problem war, sondern Ferus Olin.[95]

Wenig später besuchte Imperator Palpatine persönlich den Planeten, um einer Preisverleihung an Bog Divinian beizuwohnen. Zu Vaders Ärgernis wandte er sich nach seinem Eintreffen nicht direkt ihm zu, sondern Ferus Olin. Palpatine lobte den ehemaligen belassanischen Helden für seine Effizienz, die er an den Tag gelegt hatte und bezichtigte indirekt Vader, bei der Festnahme des Saboteurs versagt zu haben. Des Weiteren befahl er Olin, Kontakt mit der samarischen Widerstandsbewegung aufzunehmen und ihr eine Amnestie zu gewähren, falls sie sich selbst auflösten. Und er sollte nur ihm persönlich Bericht erstatten – eine Ehre, die sonst nur Vader zuteil kam.

Nachdem Olin die Widerstandsgruppe kontaktiert hatte, rief Vader ihn zu sich. Er verlangte einen Bericht über den Widerstand; Olin wollte ihm diesen aber nicht geben. Daraufhin drohte ihm Vader, womit er zu seiner Überraschung nichts bezweckte. Bevor er Olin fortschickte, ließ er die Bemerkung »Ich kenne Euch« fallen, aber sich dann korrigierte, dass Olin durchschaubar sei. Dieser vermutete nach dieser Bemerkung, dass Vader ein gefallener Jedi sein könnte. Wenig später, als Bog Divinian offiziell zu Samarias Regenten ernannt worden war, ordnete der Dunkle Lord die Invasion von Samarias Nachbarplaneten Rosha an. Er ging mit einer Holonet-Nachricht über die Invasion an seinen Widersacher Olin, der entsetzt feststellen musste, dass das Imperium nicht vorhatte, Samaria zu erobern, sondern Rosha; dies führte ihm vor Augen, dass er versagt hatte. Danach verließen Vader und Olin den Planeten.[96]

Unternehmen auf Bellassa[Bearbeiten]

Kurz nach der Invasion Roshas machte sich Vader, zusammen mit Ferus Olin, auf den Weg nach Bellassa – dem Planeten, auf dem Olin als Held des Widerstands gegolten hatte. Während des Flugs suchte er gezielt Kontakt zu Olin, um ihn aus der Fassung zu bringen. Vor der Ankunft auf dem Planeten empfingen er und Olin eine Holo-Botschaft des Imperators, der vor allem Olin den Zweck der Reise genauer erläuterte. Er sollte Vader bei der Umrüstung der bellassanischen Fabriken hin zu Kommunikations- und Infrastrukturgütern helfen. Dabei würde das Holonet laufend Bericht erstatten. Die Unterredung wurde durch einen kleineren Angriff bellassanischer Widerständler auf das Schiff gestört. Vader unterbrach die Unterredung und begab sich – in Begleitung Olins – auf die Brücke. Das Schiff wurde von zwei alten V-Flügel Sternenjägern umkreist; Vader ordnete deren Abschuss an und führte anschließend alleine das Gespräch mit Palpatine fort: Sein Meister erläuterte, dass Ferus Olin der Schlüssel zu Bellassas Unterwerfung sei und dies als mahnendes Beispiel für andere aufsässige Welten dienen würde. Gleichzeitig würde der Planet mit dem Industrieprojekt wichtige Infrastruktur für den Bau des Todessterns liefern; daher würde Gouverneur Tarkin Vader assistieren. Anschließend erkundigte er sich über die Fortschritte des Geheimprojekts Twilight. Vader sagte, dass es erst schleppend lief, aber es nun Fortschritte gäbe und er überzeugt sei, dass sein Agent gute Arbeit leisten würde. Zum Ende des Gesprächs legte Palpatine seinem Schüler nahe, Ferus Olin noch ein wenig länger in die Arbeit einzubeziehen, da er noch nützlich sei. Vader war darüber zwar nicht erfreut, doch widersprach er nicht. Stattdessen wollte er auf Bellassa einen Weg finden, seinen Rivalen loszuwerden.[97]

Auf dem Planeten angekommen, gab Vader angereisten Wissenschaftlern aus der gesamten Galaxis Anweisungen, wie sie zu arbeiten haben; dabei teilte er ihnen nicht den genauen Grund ihrer Arbeit mit, sondern nur, dass sie innovative Lösungen für Probleme finden sollten. Ferus Olin hatte inzwischen, zusammen mit Roan Lands, der Wissenschaftlerin Amie Antin und Trever Flume, einen Plan entwickelt, in das Hauptquartier der Imperialen auf Bellassa einzudringen, um an geheime Informationen zu gelangen. Sie konnten herausfinden, dass das Imperium ein großangelegtes Projekt namens Twilight auf Despayre, einer Strafkolonie im Outer-Rim, in die Wege geleitet hatte. Vader blieb dieser Einbruch nicht unbemerkt. Er war sich sicher, dass der Hausmeister der Anlage ihnen den Weg geebnet hatte. Als dieser ihm keine Informationen lieferte, brachte Vader ihn um. Anschließend konnte er Roan Lands und Amie Antin festhalten. Kurz darauf stieß Olin zu ihm. Er versuchte, Vader glaubend zu machen, er würde die Gefangenen abführen; der Dunkle Lord hatte jedoch Roan Lands, Ferus’ ehemaligen Partner längst erkannt. In einem plötzlichen Satz durchbohrte er Lands mit seinem Lichtschwert, sodass er starb. Olin geriet dabei so in Rage, dass er Vader mit seinem Lichtschwert angriff. Für den Sith-Lord war es ein Leichtes, seinen Rivalen zu entwaffnen und festnehmen zu lassen. Um ihn zusätzlich zu erniedrigen, ließ er Olin sein Lichtschwert mitnehmen – als Zeichen seines Versagens.[97]

Als Olin später in einer Gefängniszelle verweilte, wurde er von Palpatine persönlich besucht. Der Imperator gab zu erkennen, dass alleine der Umstand, dass Olin Vader attackiert hatte, Grund genug für eine Exekution wäre. Jedoch war er der Meinung, dass sein Schüler des Öfteren seine Kompetenzen überschreite – wie bei der Tötung Roan Lands. Deshalb ließ Palpatine Gnade vor Recht ergehen und wollte Olin als Gegenelement zu Vader einsetzen. Er erörterte Olin, dass er durch seine Ausbildung in den Wegen der Dunklen Seite der Macht sehr mächtig werden könnte – vielleicht mächtiger als Vader. Als ersten Schritt unterstellte er Olin die Inquisitoren, um auf die Suche nach verbliebenen Jedi zu gehen. Von den Rachegelüsten gegenüber dem Mörder seines langjährigen Freundes getrieben, stimmte Olin Palpatines Angebot zu.[97]

Erinnerungen an die Vergangenheit[Bearbeiten]

Als er von der Freilassung Olins erfuhr, war Vader verärgert. Olin war nicht aufgrund seiner selbst für ihn zu einem ersten Problem geworden, sondern wegen der Erinnerungen, die er in ihm weckte. Zusätzlich wurde der Dunkle Lord seit einiger Zeit von Albträumen heimgesucht: Er hörte die Stimme Padmés, ganz gleich ob er wach war oder schlief. Auf der Suche nach einer Lösung für seine Albträume hörte er von dem Projekt der einst kriminellen Ärztin Jenna Zan Arbor. Sie forschte an einem Medikament, das bestimmte Gedächtniszeiträume löschen konnte – so als ob man jene Zeit nie erlebt hätte. Vader wollte das Mittel bei sich selbst anwenden, um so die Erinnerungen aus seiner Vergangenheit endgültig zu verbannen. Daher traf er sich in den Bergen Bellassas mit Zan Arbor, um die Bedingungen auszuhandeln. Sie stellte neben finanziellen auch zahlreiche weitere Forderungen, die der Sith-Lord jedoch akzeptierte. Zusätzlich sollte er nach geeigneten Testpersonen suchen, bevorzugt Kinder. Daher wandte sich Vader an Sano Sauro, dem Leiter der Imperialen Marineakademie; er sollte nach geeigneten Rekruten für das Projekt suchen. Bog Divinian, dem das Vorhaben nicht unbekannt blieb, schlug seinen Sohn Lune vor, in der Hoffnung, sich so Vorteile bei Vader erschleichen zu können. Erst als er die Details des Projekts erfuhr, wurde Bogs Haltung ablehnend. Vader konnte ihn überzeugen, indem er vorschlug, die Gedanken an Lunes Mutter Astri Oddo – Bogs Ex-Frau – zu löschen. Bevor die Prozedur an Lune vorgenommen werden konnte, gelang es Ferus Olin und Trever Flume, ihn aus dem Gebäude zu schaffen und zu fliehen.[98]

Wenige Tage später wurde Vader in das Büro seines Meisters gerufen. Palpatine befahl ihm, sich nach Alderaan zu begeben und Bail Organa in das Geheimprojekt Twilight einzubinden. Der Senator provozierte im Senat eine anti-imperiale Stimmung und des Weiteren wehrten sich die Alderaaner gegen die Einsetzung eines Gouverneurs; Vader sollte nun alles für dessen endgültige Amtseinführung vorbereiten. Palpatine machte seinen Schüler ebenfalls darauf aufmerksam, dass sich Ferus Olin bereits auf Alderaan befände und sich ihre Wege sicher kreuzen würden. Vader zweifelte dessen Loyalität an, jedoch entgegnete Palpatine, dass er genauso handeln würde, wie er es vorausgesehen hatte. Auf Alderaan angekommen, begab sich Vader zum königlichen Palast der Hauptstadt Aldera. Noch bevor er den Eingang erreichte, begegnete er Olin. Er sagte, dass seine Ermittlungen über das machtsensitive Kleinkind gut liefen und dass seine nächste Station ihn nach Mustafar führen würde. Diese Bemerkung traf den Dunklen Lord wie ein Stich ins Herz – er fragte sich, was Olin über ihn wusste. Anschließend traf er auf Bail Organa, dem er mit Verhaftung drohte, falls er seinen Protest gegen die Einsetzung des Gouverneurs weiterhin betrieb. Nachdem der Senator versucht hatte, ihn davon abzubringen, teilte Vader ihm mit, dass der Gouverneur in zwei Tagen eintreffen würde. Daraufhin verließ er den Palast und flog zurück nach Coruscant, um sich bei der Ärztin Jenna Zan Arbor über die Fortschritte des Erinnerungsmedikaments zu erkundigen. Er traf sie im Turbolift ihres Appartements und verlangte die Lieferung des Medikaments bis Ende des Monats. Zan Arbor entgegnete, dass weitere Versuche an Testpersonen vonnöten seien, Vader war jedoch der Ansicht, dass genügend Tests durchgeführt worden seien und teilte ihr mit, dass er am nächsten Tag wiederkäme.[99]

Nachdem er das Gebäude verlassen hatte, empfing er eine Nachricht von Palpatine. Vader lieferte ihm einen Bericht über die Fortschritte von Twilight und über die Ankunft des Gouverneurs am morgigen Tag. Sein Meister war zufrieden und verlangte von ihm, dass er sich wieder nach Alderaan begeben sollte. Um die Ernennung eines Gouverneurs zu rechtfertigen, hatte Vader dem imperialen Spion Dartan Ziemba angeordnet, heimlich Waffen in den Marktbuden Alderas zu verstecken, die dann in einer inszenierten Durchsuchung gefunden werden sollten. Jedoch hatten die Alderaaner, mit Hilfe von Ferus Olin, diese Waffen rechtzeitig wegbringen lassen. Am Tag der Ankunft des Gouverneurs wartete Vader an der Landeplattform. Der Imperator persönlich erschien zusammen mit dem Gouverneur und ganzen Schwadronen Sturmtruppen, die wohl einen Kampf erwarteten. Der kleine Gouverneur ordnete zugleich die Durchsuchung des Marktes an, fand jedoch nichts. Diese Schmach wurde von der Presse live in die übrigen Kernwelten übertragen. Palpatine stieß wütend zu seinem Schüler und Ferus Olin, dem er seine Zufriedenheit über dessen Arbeit mitteilte. Gegenüber Vader bekundete er die Notwendigkeit, dass dieser einen Stellvertreter benötigte – und zwar Ferus Olin.[99]

Ausführung der Operation Twilight[Bearbeiten]

Nachdem Vader Alderaan wieder verlassen hatte, begab er sich zum Wohnturm 500 Republica, um bei Zan Arbor das Erinnerungsmedikament in Empfang zu nehmen. Ohne die bedrückenden Erinnerungen an Padmé, so hoffte er, würde er stärker werden. Als er dann in das Appartement der Ärztin eintrat, fand er sie in einem wirren Zustand vor. Sie konnte sich an nichts mehr erinnern, sie erkannte nicht einmal mehr Vader. In einem Anflug von Zorn und Hass tötete der Dunkle Lord die verrückt gewordene Ärztin. Anschließend begab er sich zu dem Planeten Revery, um sich mit seiner Agentin Eve Yarrow in deren Privatresidenz zu treffen. Zu seinem Missfallen stellte er fest, dass sie nicht dort war. Er setzte sich mit Palpatine in Kontakt, der voller Sorge war, Twilight abbrechen zu müssen. Vader versicherte ihm jedoch, dass das Projekt bereits liefe und dass es an der Zeit sei, „den Maulwurf zu wecken“ und den Notfallübergabepunkt zu prüfen. Dieser Übergabepunkt befand sich im ehemaligen Jedi-Tempel, genauer: im Karten-Archiv. Yarrow hatte die Nachricht hinterlassen, dass sie keine Koordinaten der geheimen Asteroidenbasis herausfinden konnte, jedoch hatte sie zwei der drei Schiffe, die die Anführer der Widerstandsgruppen dorthin bringen sollten, mit Peilsendern ausgestattet.[100]

Ferus Olin war ebenfalls zum Jedi-Tempel gekommen, um diese Nachricht abzufangen. Nachdem er sie gelesen hatte, traf Vader auf ihn. Es entbrannte ein Duell auf Leben und Tod. Olin wusste von Vaders früherer Identität und konfrontierte seinen Gegner damit, um seinen eigenen Zorn zu nähren. Vader ließ sich immer mehr von seinem Hass übermannen, bis Olin den Tod Padmés einwarf. Dies versetzte den Sith-Lord so in Rage, dass er seinen Gegner mit Gegenständen aus dem Raum bewarf. Letztendlich ging Vader als Sieger aus dem Duell hervor. Er würgte Olin mit Hilfe der Macht und ließ ihn im Tempel liegen, sich sicher, dass er sterben würde.[100]

Vaders Verbindungsmann auf der Asteroidenbasis Toma, auch Maulwurf genannt, hatte dafür gesorgt, dass der Peilsender aktiviert war und dass alle Transportmöglichkeiten zerstört worden waren. Auf dieser Basis hatten Ferus Olin und seine Freunde etliche Anführer von Widerstandszellen der gesamten Galaxis versammelt, um eine gemeinsame Vorgehensweise zu besprechen. Dies war die perfekte Gelegenheit für das Imperium, alle auf einen Schlag auszuradieren. Vader befand sich an Bord eines modifizierten Sternenzerstörers, auf dem eine Superwaffe – ein Prototyp des Superlasers – angebracht worden war. Als der Sternenzerstörer sein Ziel erreicht hatte, gab er sofort den Feuerbefehl. Daraufhin verwandelte sich der Asteroid in ein Trümmerfeld. Wenig später fand er sich im Büro seines Meisters auf Coruscant wieder. Palpatine zeigte sich erfreut über den zweifachen Erfolg: Zum einen waren die Köpfe des Widerstands ausgeschaltet und zum anderen hatte die neue Superwaffe funktioniert. Dennoch gab er seinem Schüler zu verstehen, dass er den Test, den er ihm auferlegt hatte, nicht bestanden hatte. Vader verstand dies nicht und entgegnete, dass er sowohl den Widerstand als auch Olin vernichtet hatte. Palpatine meinte, dass Vader mit seiner Vergangenheit nicht abgeschlossen hätte; er konnte Anakin Skywalkers Gefühle und Erinnerungen nicht hinter sich lassen. Er versicherte seinem Meister, dass er „Anakin eliminieren“ würde. Dieser sagte ihm noch, bevor er ging, dass er andernfalls eine Enttäuschung für ihn sei – ganz gleich, wie nützlich er wäre.[100]

Vaders geheimer Schüler[Bearbeiten]

Ausbildung Starkillers[Bearbeiten]

Nachdem Darth Vader von Spionen die Information erhielt, dass sich ein Jedi namens Kento Marek auf Kashyyyk zurückgezogen hatte, ordnete er unter seiner Führung einer Invasion des Planeten an. Die Operation entwickelte sich jedoch zu einem Fiasko, da die imperialen Streitkräfte in einen Hinterhalt der einheimischen Wookiees gerieten und schwere Verluste einfuhren. Daraufhin begab sich der Dunkle Lord selbst auf den Planeten, um den Jedi zu finden und zu vernichten. Nachdem er sich an zahlreichen Wookiees vorbei bis zur Hütte des Jedi gekämpft hatte, kam es zu einem kurzen, aber heftigen Kampf zwischen Kento Marek und dem Dunklen Lord. Hierbei gelang es Vader, seinen Gegner zu entwaffnen und mit Einsatz der Macht zu schwächen. Vader nahm eine starke Präsenz in der Macht war, von der er glaubte, sie stammte von Kento Mareks Meister, der allerdings schon vor Jahren vernichtet wurde. Gerade als Vader zum tödlichen Hieb ausholte, wurde ihm mit der Macht das Lichtschwert aus den Händen gerissen. Erstaunt stellte Vader fest, dass er die Anwesenheit von Kentos Sohn, Galen Marek, wahrgenommen hatte. Rasch tötete Vader Kento, eher er sich dessen Sohn zuwandte. Der Dunkle Lord erkannte sofort die Möglichkeit, das enorme Machtpotenzial des Jungen für seine Zwecke zu verwenden, um mit dessen Hilfe Palpatine zu stürzen. In diesem Moment erreichte auch ein imperialer Offizier in Begleitung einiger Sturmtruppen den Schauplatz, die von Vader mit dem Lichtschwert getötet wurden, als sie das Feuer gegen den Jungen zu eröffnen begannen.[101]

Marek kniet vor seinem Meister.

Darth Vader brachte Galen Marek ins Scarl-System an Bord seines im Bau befindlichen Kommandoschiffs, die Exekutor, wo er den Jungen unter Namen Starkiller in den folgenden Jahren einer sehr strengen und unerbittlichen Ausbildung in den Wegen der Dunklen Seite der Macht unterzog. Neben Trainingseinheiten, die an Folter grenzten, um den Zorn und damit die Dunkle Seite des Schülers zu schüren, stellte Vader ihm den Holo-Droiden PROXY zur Verfügung, der mit seinen Daten über die Kampfweisen verschiedener Jedi darauf ausgerichtet war, Starkiller im Lichtschwertkampf zu besiegen. Vader nahm die Ausbildung seines Schülers unter strengster Geheimhaltung vor, da er den Jungen eines Tages gegen den Imperator einzusetzen plante, und die Entdeckung seiner Absichten ihm persönlich schaden konnte.[102] Kurz vor Abschluss seiner Ausbildung entsandte Darth Vader seinen Schüler auf eine erste Mission, für die er die Exekutor verlassen sollte. Starkiller sollte den Jedi Rahm Kota, der zu dieser Zeit einen Angriff auf die bedeutende imperiale Werft über Nar Shaddaa durchführte, vernichten und dem Dunklen Lord dessen Lichtschwert ausliefern. Um nicht vom Imperator bemerkt zu werden, durfte Starkiller keine Zeugen am Leben lassen – sowohl imperiale Soldaten als auch Rahm Kotas Leute mussten getötet werden. Nachdem er dies zu Vaders Zufriedenheit erledigt hatte, warteten auf Starkiller ähnliche Aufgaben. Nach einem Abstecher auf Raxus Prime, wo Starkiller den Jedi Kazdan Paratus aufspürte und tötete, wurde er von Vader nach Felucia geschickt, wo er sich im Kampf gegen Jedi-Meisterin Shaak Ti des ehemaligen Jedi-Rates messen sollte.[101]

Ausbruch der Rebellion[Bearbeiten]

Vader verrät seinen Schüler, um des Imperators Loyalität zu beweisen.

Während sich Starkiller auf Felucia befand und Meisterin Shaak Ti tötete, erhielt Darth Vader an Bord der Exekutor Besuch von Imperator Palpatine. Aufgrund dessen, dass Starkiller während seiner Missionen von den Spionen des Imperators verfolgt wurde, kam dieser Vaders Absichten auf die Schliche. Um seine Loyalität gegenüber dem Imperator zu Beweisen sah sich Darth Vader gezwungen, Starkiller nach seiner Rückkehr auf die Exekutor zu verraten. Er rammte sein Lichtschwert in den Bauch seines Schülers und verletzte ihn dadurch schwer, was für Palpatine jedoch nicht genug war. Er forderte den Tod des Jungen, woraufhin Vader seinen Schüler mit der Macht packte, durch die Gegend und in den Weltraum schleuderte. In der Annahme, Starkiller sei tot, zog der Imperator davon, doch Darth Vader hatte seine ursprünglichen Pläne noch nicht aufgegeben. Er veranlasste Starkillers Bergung und kümmerte sich anschließend um die Rekonstruktion von dessen Körper, die sechs Monate in Anspruch nahm. Als er wieder zu sich gekommen war und sich Vader über den Holo-Droiden PROXY betreffend seines Verrats an ihm erklärte, erläuterte er Starkiller seine neue Strategie, um gegen Palpatine vorzugehen. Starkiller sollte eine Allianz von Rebellen und Abtrünnigen schaffen, um die Aufmerksamkeit des Imperators von Vaders Intrigen abzulenken, um dann zu einem neuen Schlag gegen ihn ausholen zu können. Vader gab seinem Schüler die Aussicht darauf, seiner Bestimmung nachzukommen und gleichzeitig Vergeltung am Imperator zu üben. Um kein weiteres Risiko einzugehen, sollte sich Starkiller von seiner Vergangenheit lösen, d.h. er sollte selbstständig handeln, damit nichts darauf hindeutete, dass er weiterhin in Vaders Diensten stand. Starkiller nahm sich dieser Aufgabe an, ahnte dabei jedoch nicht, dass er von seinem Meister ausgenutzt werden würde. In Wirklichkeit planten Darth Vader und Palpatine nämlich die Zusammenführung von Rebellen und Abtrünnigen, um sie dann mit einem gezielten Schlag vernichten zu können. Starkiller sollte als Werkzeug dienen, um diesen Zusammenschluss von Feinden des Imperiums herbeizuführen.[101][103]

Darth Vader und Palpatine blicken auf den toten Starkiller hinab.

Auf seiner Mission konnte Starkiller eine Gruppe von Verbündeten für seine Sache gewinnen, allen voran Bail Organa. Starkillers Verbündete planten, einen Schlag gegen das Imperium durchzuführen, weswegen er Vaders Rat ersuchte. Dieser sprach über eine Holoprojektion von PROXY zu seinem Schüler und gab ihm den Hinweis auf die Schiffswerften über Raxus Prime, wo Starkiller und seine Freunde die dort im Bau befindlichen Sternenzerstörer angreifen konnten. Vader spürte, dass die Gefühle seines Schülers für dessen neue Freunde stärker wurden, weswegen er ihn an seine Aufgabe erinnerte. Der folgende Angriff führte weitere Feinde des Imperiums zusammen, die sich später zu Gesprächen auf dem Planeten Corellia trafen, um eine offizielle Deklaration zu vereinbaren. Neben Bail Organa waren unter den Verbündeten auch Rahm Kota, der Starkillers Angriff überlebt hatte, Mon Mothma sowie Garm Bel Iblis. Während des Treffens auf Corellia erfolgte ein von Darth Vader angeführter Überraschungsangriff, der die Festnahme alle Rebellen-Anführer zur Folge hatte. Nach dem Zugriff kämpfte Darth Vader gegen PROXY, der in Gestalt von Obi-Wan Kenobi sein gefährlichstes Trainingsmodul einsetzte, gegen den Dunklen Lord jedoch keine Chance hatte.[103] Starkillers Rebellen-Freunde wurden an Bord des im Bau befindlichen Todessterns gebracht, wo sie von Imperator Palpatine verhört, gefoltert und hingerichtet werden sollten. Mit einer öffentlichen und qualvollen Hinrichtung plante der Imperator, jeglichen Widerstand zu brechen. Allerdings war es Starkiller gelungen, die Verfolgung seiner Verbündeten aufzunehmen und den Todesstern zu infiltrieren, wo er sich bis zur Aussichtskuppel des Imperators vorarbeitete. Dort befanden sich gerade Palpatine und die Rebellen im Gespräch, als Starkiller auftauchte und Darth Vader in einen Lichtschwertkampf verwickelte. Obwohl von ihm selbst ausgebildet, schien Starkiller dem Dunklen Lord überlegen. Es gelang ihm sogar, Vaders Atemmaske schwer zu beschädigen, woraufhin Starkiller von Palpatine noch weiter angefeuert wurde. Der Imperator forderte offen den Tod Vaders, um ihn durch Starkiller zu ersetzen. In seinem teilweise demaskierten Meister erkannte Starkiller etwas von sich selbst, weswegen er von ihm abließ und sich direkt Palpatine zuwandte. Währenddessen ergriffen Rahm Kota und die Rebellen-Anführer mit der Pilotin Juno Eclipse an Bord der Rogue Shadow die Flucht vom Todesstern. Im Kampf zwischen Starkiller und Palpatine wurden gewaltige Machtkräfte entfesselt, deren freigesetzte Energie zu einer Explosion führte. Starkiller starb, während Darth Vader und Palpatine schwer gezeichnet und entkräftet überlebten.[101][103]

Die Art und Weise wie Starkiller zu Tode kam in Verbindung mit der Flucht der Rebellen stuften Vader und Palpatine als schweren Rückschlag ein. Starkiller würde als Märtyrer gelten und zum Symbol des aufkeimenden Widerstands werden. Immerhin war ihnen nun bekannt, bei welchen Personen es sich um Feinde des Imperiums handelte. Mit diesem Wissen, gelobte Vader, die Rebellen zu jagen und zu vernichten.[103]

Galaktischer Bürgerkrieg[Bearbeiten]

Jagd auf die Todesstern-Baupläne[Bearbeiten]

Obwohl Darth Vader dem gesamten Todesstern-Projekt von Großmoff Tarkin verächtlich gegenüberstand, war sich der Dunkle Lord um dessen Wichtigkeit als unbarmherziges Werkzeug bewusst, um jeglichen Widerstand gegen das Imperium bereits im Keim zu ersticken – einschließlich der Bedrohung durch die Rebellen-Allianz. Im Vergleich zu den Fähigkeiten, die ihm die Dunkle Seite der Macht verlieh, hielt Vader die technischen Errungenschaften des Gouverneurs für unbedeutend. Da es während der Bauarbeiten immer wieder zu Rückschlägen durch Unfälle oder Sabotage kam, wurde Vader vom Imperator losgeschickt, um Tarkin das Missfallen Palpatines über die permanenten Verzögerungen zum Ausdruck zu bringen und um außerdem nachdrücklich darauf zu drängen, dass der Großmoff Präventivmaßnahmen ergreifen sollte, um derartige Pannen an seinem Lieblingsprojekt zu vermeiden. So begab sich Vader mit seinem Imperium-Klasse Sternenzerstörer Devastator ins Horuz-System, wo im Orbit von Despayre der Todesstern gebaut wurde. Bei seiner Ankunft führte der Großmoff ihn in der Baustelle herum, wobei Vader mithilfe der Macht die Gedanken der umgebenden Personen zu lesen versuchte. Jedoch konnte er nur Teela Kaarz’ Gedanken nicht erreichen, da die Mirialanerin über einen starken Geist verfügte und seinen mentalen Blick abwehren konnte. Davon überrascht nickte er ihr nur zu und wandte sich wieder dem Großmoff zu. Vader verhörte nun einen Verdächtigen und wie er feststellte, war der Mann zwar unschuldig, doch er tötete ihn trotzdem, um ein Exempel zu statuieren. Wie sich herausstellte, sorgte Vaders alleinige Anwesenheit und Machtdemonstration dafür, dass die Bauarbeiten auch nach der Abreise des Dunklen Lords mit erhöhter Effizienz fortgesetzt wurden.[104]

Darth Vader erobert die Tantive IV.

Wie Darth Vader später erfuhr, waren Kopien der Konstruktionspläne des Todessterns zu einer imperialen Forschungseinrichtung inmitten der Stadt Trid nach Danuta geschickt worden, wo sie daraufhin von dem Rebellen-Spion Kyle Katarn, ein imperiale Deserteur, dessen Freund in der Anlage als imperialer Offizier tätig war, aufgegriffen wurden. Anschließend hatte das Rote-Hand-Geschwader der Rebellen-Allianz unter der Führung von Bria Tharen noch das imperiale Informationszentrum auf Toprawa überfallen, wo sie sich Zugriff auf die imperiale Nachrichtenübermittlung verschafften, weitere Blaupausen der Kampfstation herausfilterten und die lückenhafte Datenmatrix von Kyle Katarn somit komplettierten. Zwar konnte Vader Katarns Zugriff nicht aufhalten, doch versuchte er, den Überfall auf Toprawa mit allen Mitteln zu unterbinden. Der Imperator ließ ihn bei dieser Operation freie Hand, sodass der Dunkle Lord nach Gutdünken gegen die Rebellen vorgehen konnte und kurzerhand die gesamte Sendestation zerstören ließ. Außerdem bestand er nicht darauf, Piloten des Rote-Hand-Geschwaders gefangen zu nehmen, weshalb die Imperialen ihre Widersacher überrollten und letztendlich vollständig vernichteten. Zu Vaders Missfallen waren die Konstruktionspläne jedoch an den corellianischen Blockadebrecher Tantive IV weitergegeben worden, der nun zu fliehen versuchte.[24] Vader nahm mit der Devastator unverzüglich die Verfolgung auf und stellte das vermeintliche Diplomatenschiff im Orbit von Tatooine. Innerhalb weniger Minuten hatten Sturmtruppen die Tantive IV vollständig eingenommen und Prinzessin Leia Organa gefangen genommen.[105]

Obwohl es der Prinzessin gelang, die Konstruktionspläne in den Astromechdroiden R2-D2 einzuspeisen, der wiederum mit einer Rettungskapsel nach Tatooine flüchtete, wertete Darth Vader die Gefangennahme Leia Organas als Erfolg. Dem Sith-Lord war es nicht entgangen, dass die noch junge Senatorin gemeinsam mit ihrem Vater Bail Organa zu den Rädelsführern der Rebellen-Allianz zählte und sie demnach eine wichtige Informationsquelle war, wenn es darum ging, den Aufenthaltsort des Stützpunktes der Allianz in Erfahrung zu bringen. Der Dunkle Lord ließ sie in Gewahrsam nehmen, entsandte einige Suchtrupps nach Tatooine und nahm anschließend Kurs auf den Todesstern.[105]

Vernichtung des Todessterns[Bearbeiten]

Darth Vader foltert Prinzessin Leia Organa.

Nach seiner Ankunft auf den Todessterns verhörte Darth Vader die Prinzessin, um den Standort der Rebellen-Allianz zu erfahren. Allerdings erwies sich Leia Organa als äußerst widerstandsfähig, da sich ihr Schweigen selbst durch die Folter eines IT-O Verhördroiden und mit Zuhilfenahme der Dunklen Seite der Macht nicht brechen ließ. Daraufhin schlug Tarkin eine andere Taktik vor, um die Prinzessin gefügig zu machen, der nach er damit drohte, Leias Heimatplaneten Alderaan mit dem Superlaser des Todessterns zu vernichten. Daraufhin verriet sie, dass sich der Rebellen-Stützpunkt auf dem Planeten Dantooine befand, der dem Großmoff allerdings zu weit entfernt war, um eine Machtdemonstration seiner Kampfstation zur Schau zu stellen. Kurzerhand befahl er die Vernichtung Alderaans mitsamt seiner Bewohner. Wenig später hatte Tarkin auch erfahren, dass er von der Prinzessin belogen wurden, da der Rebellen-Stützpunkt auf Dantooine bereits seit längerer Zeit verlassen war. Wutentbrannt befahl Tarkin, Leias Hinrichtung. So wurde Leia in den Gefangenenblock AA-23 gesperrt, doch ehe ihr Todesurteil vollstreckt werden konnte, erhielten Vader und Tarkin die Nachricht, dass ein alter corellianischer Raumfrachter, der Millennium Falke, eingefangen wurde, der den Suchtruppen auf Tatooine entkommen war. Instinktiv gelangte Vader zu dem Schluss, dass der Frachter nach Alderaan unterwegs war, um der Prinzessin die gestohlenen Konstruktionspläne zurückzubringen. Auf Wunsch des Sith-Lords zog Tarkin sein Todesurteil wieder zurück, um die Prinzessin als Köder zu verwenden. Während seiner Untersuchung des Millennium Falken spürte Vader durch die Macht eine vertraute Präsenz, die ihn an seinen alten Meister Obi-Wan Kenobi erinnerte.[105]

Darth Vader nimmt Rache an seinem früheren Meister Obi-Wan.

Der dunkle Lord sollte sich nicht irren. Obi-Wan Kenobi befand sich tatsächlich auf der Kampfstation, um seinen Kameraden, dem Feuchtfarmer Luke Skywalker, dem Schmuggler Han Solo und dessen Kopiloten Chewbacca, durch die Deaktivierung des Traktorstrahls die Flucht mit dem Millennium Falken zu ermöglichen. Von seinem Hass angetrieben, sah Darth Vader nun endlich eine Möglichkeit, sich des Jedi-Meisters zu entledigen und gleichzeitig die Rebellion zu zerschlagen. Der Sith-Lord ließ ein Peilgerät an den Millennium Falken und riet Tarkin anschließend, die Prinzessin, die ohnehin aus ihrem Zellblock ausgebrochen war, entkommen zu lassen, um ihr bis zur Rebellen-Basis zu folgen. Anschließend bestand Vader darauf, Kenobi aufzusuchen, was ihm nach einem kurzen Marsch durch die Korridore des Todessterns auch gelang. In dem kurzen Lichtschwertduell verkündete Vader, dass er nun der Meister sei, woraufhin Obi-Wan erwiderte, dass sein ehemaliger Schüler lediglich zu einem Meister des Bösen verkommen war. Obwohl Vader spürte, wie die Kräfte des alten Manns nachließen, behauptete Obi-Wan voller Überzeugung, dass er niemals als Sieger aus diesem Duell hervorgehen könne. In dem Moment als die flüchtige Prinzessin gemeinsam mit ihren Rettern in den Millennium Falke einstieg, ließ Kenobi seine Deckung fallen, woraufhin er von Vader getötet wurde. Doch als er nach der Leich des Jedi-Meisters sah, war Kenobi zu Vaders Verwunderung verschwunden. Er war eins geworden mit der Macht, sodass der dunkle Lord lediglich seinen leeren Umhang auf dem Boden vorfand. Wenige Augenblicke später ergriff der Millennium Falke die Flucht aus der Kampfstation.[105]

Das Peilgerät des Millennium Falke führten den Todesstern direkt zur Rebellen-Basis auf dem Dschungelmond Yavin IV. Den Rebellen kam jedoch der Umstand zugute, dass sich der Todesstern nach seinem Austritt aus dem Hyperraum genau auf der gegenüberliegenden Seite des Gasriesen Yavin befand, sodass dieser einen kurzzeitigen Schutz zwischen dem Mond und der Kampfstation bildete. Die Rebellen nutzten die Zeit für einen schnellen Gegenangriff, ehe der Todesstern aus dem Schatten Yavins heraustrat. Dennoch sah sich Tarkin nicht genötigt, seine imperialen TIE-Jäger ausschwärmen zu lassen, da er den Widerstand für gering genug hielt, um ihn auch mithilfe der Oberflächenkanonen einzudämmen. Dennoch ließ Vader seine Schwarz-Staffel gegen die X- und Y-Flügler der Rebellen antreten, während er selbst mit einem modifizierten TIE-X1 Turbojäger flog. Während seines Flugs schaltete Vader einige Rebellen aus, bis ein E-2T-Medishuttle auffiel, in dem er die Präsenz der Architektin Teela Kaarz wahrnahm, deren Geist er bereits während seines Rundgangs durch die Raumstation spürte. Sofort wusste er, dass es sich um Deserteure handelte und so widmete er seine Konzentration der Zerstörung des Medishuttles. Doch musste er es letztendlich ziehen lassen, da eine weitere Dreiergruppe in den Äquatorialgraben des Todessterns eintauchte, um sich einen Weg zum Lüftungsschacht zu bahnen. Dabei spürte Vader auch die Gegenwart von jemandem, der stark in der Macht war. Wohl wissend, dass von diesem Piloten eine hohe Gefahr ausging, tötete Vader zunächst dessen Flügelmann Biggs Darklighter und beschädigte das Schiff von Wedge Antilles schwer, sodass dieser abdrehen musste. Ehe der dunkle Lord auch den machtsensitiven Piloten ausschalten konnte, tauchte überraschend Han Solo mit dem Millennium Falke auf und zerstörte Vaders Steuerbord-Flügelmann, woraufhin sein Backbord-Flügelmann ins Trudeln kam und führerlos gegen die Grabenmauer prallte. Daraufhin verlor auch Vader die Kontrolle über seinen Jäger und wurde aus dem Graben hinaus ins Weltall geschleudert. Als er die Kontrolle zurückerlangte, war es dem Rebellen-Pilot bereits gelungen, den Todesstern mit einem gezielten Schuss in den Lüftungsschacht zu zerstören. Vader, der sich inzwischen außerhalb der Gefahrenzone befand, sah sich gezwungen in den Hyperraum zu fliehen, um dem Imperator unverzüglich Bericht zu erstatten. Jedoch würde Darth Vader zurückkehren und die Identität des machtsensitiven Piloten in Erfahrung bringen – nicht ahnend, dass es sich dabei um seinen eigenen Sohn Luke Skywalker handelte.[104][105]

Erfolglose Jagd[Bearbeiten]

Darth Vader wendet die Macht gegen ein Rudel Raubtiere an.

Allerdings war die Kommunikationsanlage von Darth Vaders TIE-X1 Turbojäger außer Gefecht gesetzt und auch seine Hyperraum-Navigation war aufgrund der Beschädigungen an seinem Schiff stark eingeschränkt. So sah er sich gezwungen, den nächstgelegenen imperialen Außenposten auf dem Planeten Vaal anzusteuern, um von dort aus die Weiterreise nach Coruscant zu organisieren. Wie der Dunkle Lord jedoch schmerzlich feststellen musste, befand sich in unmittelbarer Nähe zum Planeten ein Asteroidenfeld, dem Vader nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte, sodass er – nicht zuletzt aufgrund seiner defekten Navigationssysteme – mit den Gesteinsbrocken kollidierte und auf Vaal abstürzte. Nach einem Tagesmarsch durch die Savanne des Planeten, bei dem Vader sich gegen zahlreiche Raubtiere verteidigen musste, erreichte er den Außenposten und erwischte die dort stationierten Arbeiter beim Faulenzen. Daraufhin ließ Vader die Arbeiter von einem zuvor gezähmten Rudel Raubtiere töten, während er selbst eine Lambda-Fähre bestieg und die weitere Reise nach Coruscant antrat.[106] Doch auch nach seiner Ankunft im Imperialen Zentrum konnte Darth Vader dem Imperator nicht sofort Bericht erstatten, denn stattdessen musste er unverzüglich in die Unbekannten Regionen aufbrechen, wo eines von Großmoff Tarkins Holobändern aufgetaucht war. In diesen Aufzeichnungen waren Pläne für die Gravitationsprojektoren zu finden, die später während der Konstruktion der Interdictor-Klasse Sternenzerstörer umgesetzt werden sollten. Auch blieb es dem Dunklen Lord zunächst verwehrt, den Bau seines Supersternzerstörers Exekutor bei Fondor zu überwachen, da er vom Imperium in den Plan verwickelt wurde, die Kopfgeldjägergilde zu zerschlagen. Nachdem diese Angelegenheiten erledigt waren, machte es sich Vader zu seinem vordringlichen Ziel, jenen Rebellen-Piloten zu jagen, der ihm in der Schlacht von Yavin entwischt war, und von dem er glaubte, ein Potenzial im Umgang mit der Macht festgestellt zu haben.[24]

Darth Vader entdeckt auf Ultaar eine ausgelöschte Rebellen-Einheit.

Dieses Machtempfinden war Darth Vaders einziger Hinweis auf die Suche nach dem Rebellen-Piloten, da er noch immer nicht die Identität von Luke Skywalker kannte. Nichtsdestotrotz hatte der Dunkle Lord während einer Odyssee durch den Weltraum die Präsenz des Jungen in der Macht wahrgenommen, woraufhin er Lukes Geist derart eindringlich erforschte, dass der angehende Jedi sein Bewusstsein verlor. Seine fieberhafte Suche führte den Dunklen Lord auch ins Ultaar-System, wo er auf einem tropischen Planeten eine Einheit der Rebellen-Allianz entdeckte, die zu seinem Missfallen jedoch schon von jemandem ausgelöscht wurde, der sie vor Vaders Ankunft entdeckt hatte. In einem Stahlbunker entdeckte Vader noch einen überlebenden Rebell, von dem er erfuhr, dass die Rebellen-Einheit von einem Cyborg-Kopfgeldjäger namens Beilert Valance aufgerieben wurde, der ebenfalls auf der Suche nach dem Rebellenjungen war. Der Dunkle Lord erlöste den Rebell mit einem schnellen Lichtschwerthieb, ehe er seine Suche nach Luke Skywalker fortsetzte. Wohl wissend, dass Valance einer heißen Spur nachging, ließ Vader von Captain Mulchive Wermis an Bord der Devastator sämtliche Zielmöglichkeiten für Raumschiffe innerhalb des Koordinatenquadranten des Ultaar-Systems überprüfen, woraufhin die Raumstation Das Rad als mögliches Reiseziel von Valance und des jungen Rebellen-Piloten erschlossen werden konnte.[107] Tatsächlich befand sich Luke Skywalker mitsamt Prinzessin Leia Organa und Han Solo an Bord des Rades, doch waren diese gerade wieder auf der Abreise, als Vader die Raumstation erreichte. Luke entkam nur knapp, weil er für kurze Zeit seinem Hass und seiner Furcht vor dem Dunklen Lord nachgab und diesen dadurch mit der Macht schockte. Frustriert musste Vader mitansehen, wie sein Feind in den Hyperraum verschwand, doch stärkte dies seine Entschlossenheit, die Jagd nach Luke fortzuführen, da er überzeugt war, dass von dessen Machtfähigkeiten eine erhebliche Gefahr für das Imperium ausging.[108]

Um Luke Skywalker zu finden, musste sich Darth Vader an jeden Hinweis klammern, da der von Tatooine stammende Farmerjunge auch Wochen nach der Schlacht von Yavin seine Identität vor dem Dunklen Lord geheim halten konnte. Von einem Spion, dessen Schweigsamkeit Vader nach langer Folter brechen konnte, erfuhr er von dem Rebell Tyler Lucian. Dieser kannte die Identität jenes Rebellen-Piloten, der in der Schlacht von Yavin den Todesstern vernichtete, weshalb sich Darth Vader darum bemühte, Lucian aufzuspüren. Die Spur des Rebellen führte ihn bis zum Flammensee auf dem Planeten Centares, wo Vader neben Lucian noch auf Beilert Valance stieß. Dieser hatte jedoch die Absicht, Lucian zu töten, um zu verhindern, dass Vader im Falle eines erfolgreichen Gefangennahme von Lucian hinter die Identität Lukes kommen könnte. Während sich Lucian in einem Aussichtsturm verschanzte, entbrannte zwischen Vader und Valance ein Duell, in dessen Verlauf der Sith-Lord seinem Widersacher das Lichtschwert in den Bauch rammte und ihn somit zunächst kampfunfähig machte. Allerdings hielt sich Valance mit seiner kybernetischen Hand an Vaders Bein fest, um den Dunklen Lord mit in den Flammensee zu ziehen. Rechtzeitig gelang es Vader, Valances Arm mit dem Lichtschwert zu durchtrennen und den Kopfgeldjäger somit endgültig zu vernichten. Gerade als sich Vader Lucian zuwenden wollte, sprang dieser aus dem Aussichtsturm direkt in die Lava, wobei er sein Geheimnis um Lukes Identität mit in den Tod nahm.[109] Unterdessen hatte Luke zwei von Darth Vaders Feinden geschlagen, nämlich Baron Orman Tagge und dessen Bruder Silas, die den Sturz des Sith-Lords planten, indem sie ihn vor dem Imperator in Misskredit zu bringen versuchten. Zwar hatten die beiden Brüder die Identität von Luke aufgedeckt, doch beschlossen sie, es für sich zu behalten, bis sie mit ihrem Geheimnis von dem Rebell ausgelöscht wurden.[24]

Auf Luke Skywalkers Fersen[Bearbeiten]

Vader foltert einen Rebellen, um Luke Skywalkers Identität zu erfahren.

Erst rund zwei Monaten nach der Schlacht von Yavin erfuhr Darth Vader die wahre Identität des Mannes, der den Todesstern zerstörte.[24] Vader heuerte eine Gruppe von Agenten, Spionen und Kopfgeldjägern an. Unter ihnen war der Agent Ban Papeega sowie die Kopfgeldjäger Brazzo, Selle und Mala Mala, die einen Rebellen-Piloten aufspürten und ihn anschließend im Museum der Alten Republik auf dem Planeten Centares unter Zuhilfenahme diverser Foltertechniken verhörten. Der Dunkle Lord war fassungslos, als er erfuhr, dass es sich dabei um seinen eigenen Sohn Luke Skywalker handelte. Dennoch handelte er blitzschnell, indem er die Endlosschleife, auf der die Aussage des Rebellen aufgezeichnet war, vernichtete und sämtliche seiner zuvor angeheuerten Agenten, Spione und Kopfgeldjäger tötete. Seine Absicht war es, sämtliche Mitwissende auszuschalten, um zu verhindern, dass diese Information bis zum Imperator vordringen könnte. Er plante, Luke Skywalker zu töten oder auf seine Seite zu ziehen, um gemeinsam mit ihm gegen Palpatine vorzugehen und die Herrschaft der Galaxis an sich zu reißen. Mithilfe der Information des Rebellen Jal Te Gniev holte Vader Skywalker auf dem Planeten Jazbina ein, doch wie er von König Prepredenko erfahren musste, war dieser bereits hingerichtet worden. Infolgedessen ließ Vader den König festnehmen, in eine Zelle sperren und foltern. Bald erkannte Vader, dass Luke Skywalker überhaupt nicht hingerichtet wurde, und während er weiter seinem Sohn aufzulauern versuchte, erfuhren die Jazbinaner von der Gefangenschaft ihres Würdenträgers, wodurch sie sich der Grausamkeit des Imperiums bewusst wurden und sich gegen das Schreckensregime stellten. Luke Skywalker, der zu dieser Zeit vorübergehend erblindet war, stand dem Dunklen Lord bereits gegenüber, als die Bevölkerung von Jazbina einen Aufstand vollführte und den Rebellen-Piloten in Schutz nahm. Vader zog sich zurück, da er wusste, dass sich schon bald eine bessere Gelegenheit ergäbe, um Luke zu schnappen. In der Zwischenzeit erfuhr Palpatine von der Kopfgeldjägerin Mala Mala, die Vaders Massaker auf Centares entkommen war, ebenfalls von der Identität Skywalkers.[110]

Luke glaubt, gegen Vader zu kämpfen, dabei ist es Orman Tagge.

Darth Vader konnte sich der von Luke Skywalker besiegten Mitglieder der Tagge-Familie namens Orman und Silas Tagge habhaft machen, die er von ihren Rettungskapseln barg und sie anschließend luftdicht versiegeln ließ, um sie in einem Zustand der Bewusstlosigkeit zu halten. Anschließend wandte sich der Dunkle Lord an den ehemaligen General und Flottenkommandant der Blockade von Yavin, Ulric Tagge, der vom vermeintlichen Ableben seiner Brüder profitierte und dabei nicht nur den Familientitel erbte sondern auch die Geschäftsführung des Familienunternehmens. Wie Vader erwartet hatte, ließ sich sein Verhandlungspartner schnell zu einer Mitarbeit ein, nachdem Ulric Tagge erfahren musste, dass sein Anrecht auf den Adelstitel von den Launen des Sith-Lords abhängig war. Vader benutzte die Familie, um die Rebellen auf dem Planeten Monastery in einen Hinterhalt zu locken. Dabei liefen ihm tatsächlich Luke sowie dessen Rebellen-Freunde Leia Organa, Han Solo und Chewbacca in die Falle.[111][24] Es kam im Kristalltal zu einem Duell zwischen Darth Vader und seinem Sohn. Luke ahnte nicht, dass er dabei in Wirklichkeit gegen Orman Tagge antrat, der als Darth Vader verkleidet war, und tötete seinen Widersacher. Vader hatte den Baron seinem Willen unterworfen, um ihn zu bestrafen, weil ihm seine Rivalität um die Gunst des Imperators lästig geworden war. Gleichzeitig nutzte der Dunkle Lord das Duell zwischen Luke und Orman Tagge, um das volle Potenzial der Machtfähigkeiten seines Sohnes sowie dessen Verhalten auf widrige Umstände zu ergründen. Daraufhin zog sich Vader von Monastery zurück und wich somit einem direkten Lichtschwertkampf gegen seinen Sohn aus.[112]

Jagd auf die Rebellen-Flotte[Bearbeiten]

Vader während eines Kampfes gegen Falleen-Angreifer.

Vader profitierte von Kontakten in der gesamten Galaxis und er war sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis er die Flotte der Rebellen-Allianz und mit ihr auch Luke Skywalker aufspüren würde. Einer dieser Kontaktmänner war auch der auf der Void-Station ansässige Informationshändler Jib Kopatha, der zu Vaders Missfallen eher Spekulationen als Fakten lieferte. Aus diesem Grund begab sich der Dunkle Lord im fünften Monat nach der Schlacht von Yavin zur Void-Station, um den habgierigen Bothaner persönlich darüber in Kenntnis zu setzen, dass Falschinformationen ernsthafte Konsequenzen nach sich zogen. Zudem setzte Vader eine Frist von einer Woche, in der Kopatha an die geforderten Informationen des Sith-Lords gelangen musste oder andernfalls dessen Zorn zu spüren bekommen sollte. Während Darth Vader die Station wieder verließ, wurde er überraschend in einen Angriff einer Falleen-Gruppe unter der Führung Xoras verwickelt. Sie planten, sich an dem Tod zahlreicher Falleen zu rächen, die im Zuge wissenschaftlicher Experimente des Imperiums umgekommen waren. Jedoch bereitete es Vader keine Probleme, die Angreifer mit seinem Lichtschwert auszuschalten, um die Station anschließend wieder zu verlassen.[113] Wie angekündigt, kehrte Vader nach einer Woche wieder zur Station zurück. Zwar war es Kopatha in der Zwischenzeit gelungen, Han Solo gefangen zu nehmen, doch konnte dieser wieder entwischen, ohne dass Kopatha den Standort der Rebellen-Flotte erfahren hatte. Von dessen Unfähigkeit erbost, enthauptete der Dunkle Lord den Bothaner mit einem schnellen Lichtschwerthieb.[114] Zu dieser Zeit begab sich Darth Vader auch zum Planeten Shelkonwa, wo Informationen des dort ansässigen Chefadministrators Vilim Disra zufolge, Prinzessin Leia Organa gesehen wurde. Trotz einer umfangreichen Belagerung des Planeten mit der mittlerweile einsatzfähigen Exekutor im Orbit und der 501. Sturmtruppenlegion am Boden konnte die Rebellenführerin nicht aufgespürt werden. Nachdem sich Disra bei Darth Vader in Schutzhaft begab, half der Dunkle Lord bei der Festnahme des Sektorgouverneurs Barshnis Choard, der von der Hand des Imperators, Mara Jade, die zeitgleich auf Shelkonwa ermittelte, des Hochverrats überführt werden konnte.[115]

Etwa drei Monate nach den Ereignissen von Shelkonwa war Darth Vader weiterhin auf der Suche nach der Rebellen-Flotte und ihren Anführern. Nachdem Senior-Captain Thrawn Rücksprache mit Imperator Palpatine getroffen hatte, schloss er mit Vader eine Vereinbarung ab. Der Chiss erwartete einen großangelegten Angriff des Alien-Kriegsherren Nuvo Esva auf das im imperialen Randgebiet liegende Poln-System. Da seiner Meinung nach eine erhebliche Gefahr von Esva ausging, benötigte er die Unterstützung von Vaders Todesschwadron, um den Alien und seine Flotte zurückzuschlagen. Vader ließ sich darauf ein, da Thrawn ihm versichert hatte, dass sich die Rebellen-Anführer zur selben Zeit ebenfalls im Poln-System aufhalten würden – eine für den Sith-Lord geeignete Chance, sie zu greifen. Als die besagte Schlacht später im Gange war, wartete Vader an Bord der Exekutor mit den restlichen sechs Sternenzerstörern seiner Schwadron außerhalb des Systems. Auf Thrawns Signal hin sprangen sie in den Hyperraum und traten kurz darauf im Poln-System ein. Nun waren die Imperialen mit der Todesschwadron, der Admonitor und der Schimäre Nuvo Esvas Flotte weit überlegen, so dass sich Vader nach dem Ende der Schlacht in Gouverneur Ferrouz’ Palast begab, wo er auf ihn und Thrawn stieß. Der Sith war wütend, da ihm entgegen Thrawns Plänen kein einziger Rebell ins Netz gegangen war. Zudem erfuhr er, dass Gouverneur Ferrouz den Rebellen auf Druck von Kriegsherr Esva eine ganze Reihe an Ausrüstung überlassen hatte. Ferrouz konnte es zwar nicht unbrauchbar machen, doch hatte er eine detaillierte Aufzeichnung des Materials. Vader und Thrawn kamen aufgrund dessen zu dem Schluss, dass die Rebellen wohl einen kalten und unbewohnten Planeten als neue Basis wählen würden. Außerdem wusste er nun, mit welcher Ausrüstung sich die Rebellen den Imperialen in den Weg setzen würden. Zufrieden reiste er ab.[116]

Neben seiner fieberhaften Suche nach der Rebellen-Flotte schmiedete Darth Vader auch einige andere Coups, um verdeckte Rebellen-Zellen oder geheime Sympathisanten aufzuspüren. Acht Monate nach der Schlacht von Yavin setzte er die politische Führung des Planeten Tiss’sharl auf den Prüfstand, da diese das Imperium seit geraumer Zeit als wertvoller Waffenlieferant unterstützte, sich aber aufgrund der schlechten Wirtschaftslage zunehmende Unruhen ausbreiteten. Darth Vader gab zunächst vor, die Preise für die Produktion von Waffen weiter nach unten drücken zu wollen, woraufhin Si-Di-Ri, der Präsident von Tiss’sharl, seinen Unmut äußerte. Doch aus Furcht vor dem Imperium musste er dieser Forderung nachkommen. In der folgenden Zeit beobachtete Vader die Aktivitäten des Präsidenten mit großer Sorgfalt, um seine Reaktion auf diese vermeintliche Senkung der Produktionskosten zu begründen. Tatsächlich wurde Si-Di-Ri nur wenig später von dem ehemaligen Senator Timi Rotramel angesprochen, der dem Präsidenten eine bessere Bezahlung anbot, sollte er im Auftrag der Rebellion produzieren. Si-Di-Ri lehnte ab, da er eine Zusammenarbeit mit den Rebellen als zu riskant erachtete. Vader, der das Gespräch aus dem Hintergrund verfolgte, töte daraufhin den ehemaligen Senator. Da er von der Loyalität Si-Di-Ris überzeugt war, erklärte sich Vader bereit, von einer Senkung der Produktionskosten abzusehen.[117]

Die Rückkehr nach Jabiim stimmt Darth Vader nachdenklich.

Noch während seiner Unternehmungen auf Tiss’sharl erhielt Darth Vader eine heiße Spur, die ihn direkt zur Rebellen-Flotte führen sollte.[117] Tal Hesz, ein Mitglied der Jabiimi-Loyalisten unter der Führung Nolan Gillmunns wandte sich direkt an den Dunklen Lord und verriet diesem, dass sich Luke Skywalker auf Jabiim aufhielt, um die Loyalisten von den Ansichten der Rebellen-Allianz zu überzeugen. Mit diesem Verrat hoffte Tal Hesz, dass Darth Vader als Gegenleistung die Abrüstung der imperialen Besatzungstruppen von Jabiim veranlasste. Obwohl Jabiim einer der wenigen Orte in der Galaxis war, an die Darth Darth Vader nie zurückkehren sich geschworen hatte, nahm er mit seiner Flotte Kurs auf den mittlerweile ausgedörrten Planeten. Als Anakin Skywalker hatte er zur Zeit der Klonkriege eine erbitterte Schlacht gegen einen lokalen Aufrührer und die Konföderation unabhängiger Systeme geschlagen, musste sich jedoch zurückziehen und seine verbündeten Jabiimi-Krieger ihrem Schicksal überlassen. Zwar ging Darth Vader auf die Abmachung mit Tal Hesz ein, doch wusste er bereits, dass er Jabiimi niemals vom Einfluss des Imperiums befreien würde. Hesz, der von der Intrige des Dunklen Lords nichts ahnte, lieferte den Rebellen-Ingenieur Jorin Sol an das Galaktische Imperium aus. Dieser kannte die geheimen Standorte, Hyperraumrouten und Rendezvous-Punkte der Allianz-Flotte und war daher von unschätzbarem Wert für den Dunklen Lord. Dennoch wollte er auf die Ankunft Luke Skywalkers warten, ehe er Jabiim aus dem Orbit bombardierte, um die Jabiimi auszurotten und den Planeten für die Allianz zu diskreditieren. Zu seiner Enttäuschung musste der Dunkle Lord feststellen, dass Luke die Flucht aus der Gefangenschaft der Jabiimi-Nationalisten gelang. Außerdem durchbrach er gemeinsam mit seinen Rebellen-Freunden die imperiale Blockade im Orbit des Planeten, sodass Vader nichts anderen übrig blieb, als auf Jorin Sols Wissen zurückzugreifen. Da dieser sich niemals freiwillig dem Willen des Sith-Lords unterwerfen würde, nahm sich Darth Vader der Aufgabe an, Jorin Sol persönlich einer Folter zu unterziehen.[118] Aufgrund der zugefügten seelischen und körperlichen Qualen, sah sich Sol gezwungen, dem Imperium alles zu verraten, was er wusste. Nach seiner Abschiebung zum Planeten Kalist VI wurde er sogar einer Gehirnwäsche unterzogen, um ihn nachhaltig dem Willen des Imperiums zu unterwerfen.[119][120]

Zwar besaß Darth Vader nun die Hyperraum-Protokolle und den Fluchtalgorithmus der Rebellen-Flotte, doch benötigte er noch deren aktuellen Standort, um den nächsten Rendezvous-Punkt ausmachen zu können. Aus diesem Grund plante er, eine Gruppe von Rebellen-Kundschaftern gefangen zu nehmen, doch wurden diese von einem orbitalen Bombardement des Imperium-Klasse Sternenzerstörers Reprisal unter dem Kommando von Offizier Demmings vollständig getötet. Auch ein Übergriff auf eine corellianische Korvette mit Rebellen-Besatzung schlug fehl, da diese vollständig vernichtet wurde. Zunächst machte Darth Vader Kommandant Demmings für das Versagen verantwortlich, doch bald fiel sein Verdacht auf den zuständigen Kanonier Garil Dox, der – wie sich herausstellte – ein Sympathisant der Rebellen war. Der Dunkle Lord täuschte den Kanonier, indem er vorgab, ein Rebellen-Außenposten auf Ejolus überfallen zu wollen. Einmal mehr sorgte Garil Dox dafür, dass der Außenposten vollständig vernichtet wurde und keine Zeugen für ein anschließendes Verhör zur Verfügung standen. Nun sah es Vader als erwiesen an, dass Dox ein Verräter war, und während er ihn gefangen nehmen und abführen ließ, offenbarte er dem sichtlich überraschten Kanonier, dass er auf Ejolus in Wirklichkeit eine der letzten verbliebenen Kolonien Alderaans auslöschte.[121] Auf Kalist VI gelang es der Rebellion, einen Angriff gegen die imperiale Basis zu verüben und dabei ihren Kameraden Jorin Sol zu befreien.[122] Für Darth Vader sollte sich diese Rettungsaktion als äußerst vorteilhaft erweisen, denn nachdem Jorin Sol in der Obhut der Allianz wieder zu Bewusstsein kam, übermittelte er dem Imperium die Koordinaten des nächsten Rendezvous-Punkts. Zu Vaders Ärgernis konnte er das Katz-und-Maus-Spiel auch bei dieser Gelegenheit nicht beenden, da Sol rechtzeitig seinen Verstand zurückgewann, um dem Rebellenschiff Rebell Eins die Flucht in den Hyperraum zu ermöglichen.[120]

Kampf gegen sich selbst[Bearbeiten]

Auf seiner Suche nach Luke bereiste Vader mit einem Bataillon Sturmtruppen den Planeten Dantooine, in dem Glauben, dass Luke die dortige Jedi-Enklave aufsuchen würde. Zwar bestand diese seit Gezeiten nur noch aus Ruinen, doch glaubte Vader, dass Luke mehr über die Macht erfahren wollte und diese ihn dorthin leiten würde. Er selbst wurde bei seinem Aufenthalt an seine eigene Zeit als Jedi erinnert. Allerdings währten seine Bedenken nur vorübergehend, nachdem er sich daran erinnerte, wer er nun war, der Dunkle Lord der Sith, der sich nicht mehr mit seiner Identität als Anakin Skywalker identifizierte.[124]

Im Innern der Enklave, die er nur durch Einsatz der Macht betreten konnte, wurden er und seine Truppen angegriffen und Vader verletzt. Alle seine Sturmtruppen wurden ausgelöscht, und als einziger Überlebender entdeckte er die Ursache für den Angriff - eine Falle, die über die Generationen hinweg die Enklave schützte. Zwar wurde ihm bewusst, dass etwas Wertvolles in den Ruinen verborgen sein musste, doch wurde er über einen Stützpunkt der Rebellen informiert und musste Dantooine vorerst hinter sich lassen. Er schwor sich, dass er zurückkommen und das Geheimnis lüften würde.[124]

Darth Vader im Kampf gegen seinen Klon.

Aus dem Blut, das er verloren hatte, wurden jedoch Gene für einen Klon verwendet, ein Ebenbild seiner selbst. Als Vader etwa ein halbes Jahr später, im Jahr 1 NSY zurückkehrte, fand er eine ganze Armee vor, die zum größten Teil aus Klonen von Zak und Tash Arranda bestanden. Somit war das Geheimnis um den Zweck der alten Einrichtung gelöst, allerdings fand er auch seinen eigenen Klon vor. Wenn er auch das Klonverfahren interessant fand, duldete er diesen nicht und es entbrannte sofort ein Kampf zwischen ihnen, in welchem sie sich mit Machttechniken attackierten, doch der tatsächliche Vader war seinem Klon überlegen und streckte ihn nieder. Sein nächstes Ziel waren die Kinder Zak und Tash, da diese ihm nun ein weiteres Mal in die Quere gekommen waren. Mit der Absicht, sie auszulöschen, verfolgte er sie, allerdings entwischten sie ihm nun ein zweites Mal seit ihrer ersten Begegnung. Er schwor sich, dass dies kein drittes Mal vorkommen würde. Die übrigen Klone ließ er für weitere Untersuchungen einsammeln.[124]

Einen Monat später ließ Vader den Kopfgeldjäger Boba Fett auf die Exekutor rufen. Als Fett dieser Einladung nachkam, unterbreitete er ihm das Angebot, ihm bis zu 50.000 Credits zu zahlen, wenn er Zak und Tash Arranda lebendig an ihn ausliefern würde, für deren Onkel Mammon Hoole bot er 100.000, tot war ihm dieser immerhin noch 75.000 Credits wert. Der Kopfgeldjäger wollte den Auftrag ursprünglich nicht annehmen, doch nachdem Vader ihn bedrohte, machte er sich auf die Suche und reiste nach Nar Shaddaa. Seine Verfolgung ging über Koaan weiter bis nach Dagobah, wo er jedoch auf Widerstand durch Yoda und Platt Okeefe stieß, vor denen er flüchten musste. Obwohl Boba Fett mit seiner Jagd somit keinen Erfolg hatte, kontaktierte Vader ihn und beendete den Auftrag vorzeitig. Als nächstes setzte er den Kopfgeldjäger stattdessen auf ein anderes Ziel an, Han Solo, der ihm weiterhin ein Dorn im Auge war.[125]

Vorgehen gegen Rebellen-Piraten[Bearbeiten]

Vader und Luca

Nachdem Rebellen-Kampfverbände im Jahr 3 NSY wiederholt imperiale Konvois entlang der Corellianischen Handelsstraße aus dem Hinterhalt überfallen und geentert hatten, kontaktierte Imperator Palpatine Darth Vader. Da nun ein wichtiges Bauteil des neuen Todessterns in die feindlichen Hände gefallen war, sollte sich Vader persönlich um die Angelegenheit kümmern. Die Rebellen betrieben eine versteckte Basis in einem Asteroidenfeld, das von ihnen mit einer Vielzahl automatischer Verteidigungsanlagen ausgerüstet worden war. Keines der dorthin entsandten imperialen Schiffe war es gelungen, die Anlagen unbeschadet zu überwinden. Vader brach mit der Exekutor zum Rand des Asteroidenfelds auf und befahl Kapitän Holt, die Sternenjäger einsatzbereit zu machen. Kurz darauf orteten die Sensoren des Supersternzerstörers ein Schiff, das in das Feld flog, und Vader befahl, es mit dem Traktorstrahl an Bord zu ziehen. Nachdem seine Truppen den Kapitän des Schiffs, einen Menschen namens Luca, gefangen genommen hatten, suchte Vader ihn zum Verhör auf. Kurz nach Betreten der Zelle begann er, Luca mit Hilfe der Macht zu würgen, und bezichtigte ihn, zu den Rebellen zu gehören. Dieser behauptete jedoch, dass er lediglich ein Händler sei, und nichts mit der Rebellion zu tun habe. Unter Zwang gab Luca das Geheimnis der automatischen Verteidigungsanlagen preis: Sein Schiff, die Faithless, war mit speziellen Codes ausgerüstet, die er zu bestimmten Zeiten manuell in den Computer eingeben musste. Im Inneren des Asteroidenfeldes befand sich der Planetoid Annamar, wo die Rebellen ihr Quartier errichtet hatten. Darth Vader entschied daraufhin, dass er und Luca an Bord der Faithless einige TIE-Jäger und -Bomber in das Feld führen würden, um den Rebellen-Stützpunkt auszulöschen. Nachdem der Verband in das Asteroidenfeld eingetreten war und Luca die ersten Codes eingegeben hatte, zerstörte Vader die vordersten Verteidigungsanlagen der Rebellen mit den Laserkanonen der Faithless. Als Luca andeutete, dass Vader lediglich den Befehlen des Imperators Folge leistete, bedrohte der Dunkle Lord ihn mit seinem Lichtschwert und erinnerte ihn daran, dass er nur aufgrund seiner Nützlichkeit noch am Leben sei. Beim Erreichen des Orbits von Annamar teilte Luca Vader mit, dass sie nun auf keine weiteren Verteidigungsvorrichtungen stoßen würden. Kurz darauf deaktivierte der Händler die Codes und es stellte sich heraus, dass doch einige Kanonen vor ihnen lagen. Vergeblich versuchte Vader Luca dazu zu bewegen, die Codes wieder einzugeben; obwohl dies seinen eigenen Tod zur Folge haben könnte, verwies Luca auf seinen freien Willen. Die imperialen Jäger wurden allesamt ausgelöscht, doch Vader gelang es, die schwer beschädigte Faithless auf dem Planetoiden zu landen.[126]

Vader tötet die Rebellen auf Annamar.

Dabei hatte er jedoch kurzzeitig das Bewusstsein verloren, so dass Luca mit ihm freies Spiel gehabt hätte. Nachdem er wieder zu sich gekommen war, fragte er den Händler, warum er ihn nicht getötet hatte, als er die Chance dazu gehabt hatte. Luca entgegnete, dass er – im Gegensatz zu den Imperialen – keine wehrlosen Personen verletzen würde, nicht einmal Vader. Anschließend verlangte der Dunkle Lord von ihm, ihn zu der Rebellen-Basis zu führen. Luca, der auf die immense Feuerkraft der Rebellen verwies und nicht an einen Erfolg Vaders glaubte, holte zwei Speederbikes aus dem Laderaum der Faithless, mit denen sie sich auf den Weg machten. Unterwegs erzählte Luca, dass die Rebellen-Basis nicht nur zum Schutz vor imperialen Angriffen so schwer geschützt war, sondern auch vor geheimnisvollen Kreaturen aus der Wüste. Einige Zeit später nahm Darth Vader eine Erschütterung der Macht war, woraufhin sich ein gewaltiger Droide aus dem Boden erhob. Der Sith-Lord wurde von seinem Speeder geschleudert und drohte von dem Droiden erschlagen zu werden, doch Luca brachte seinen Speeder auf Kollisionskurs mit dem Droiden, bevor er absprang. So hatte Vader genügend Zeit, den Angreifer mit Hilfe der Macht unschädlich zu machen. Anschließend wunderte er sich abermals, warum Luca ihm zur Hilfe gekommen war; dieser antwortete, dass er in jenem Moment einfach so entschieden hatte. Als die Nacht heranbrach, suchten Vader und Luca eine Höhle auf, in der sie ein Nachtquartier einrichteten. Vader befahl seinem Begleiter zu schlafen, während er die Nacht über Wache hielt. Am nächsten Morgen brachen sie wieder auf und als sie den Rebellen-Stützpunkt fast erreicht hatten, stieß Vader Luca von seinem Speeder, da er seinen Zweck nun erfüllt hatte. Vader stellte sich lediglich mit gezündetem Lichtschwert vor die Festungsmauern und wartete ab. Nachdem die Rebellen ihn entdeckt hatten, feuerten sie mit einer Laserkanone auf ihn; den Schuss blockte er jedoch mit seinem Schwert ab. Unmittelbar darauf begannen die Rebellen ein Sperrfeuer, das den Sand so aufwirbelte, dass sie Vader nicht mehr sahen. Dies nutzte er aus und durchbrach die Festungsmauer. Nach einem kurzen Kampf gegen einige Soldaten hob er einen vollbewaffneten Y-Flügler an und ließ ihn inmitten der geparkten Sternenjäger fallen. Durch die entstandene Explosion starben die verbliebenen Rebellen, doch in diesem Moment stieß Luca wieder zu ihm. Da Luca nicht geglaubt hatte, dass Vader den Sieg davontragen würde, führte der Sith-Lord ihm die Macht der Dunklen Seite vor Augen. Doch Luca ließ sich davon nicht beeindrucken, da er in Vader lediglich eine Marionette des Imperators sah, ohne einen freien Willen. Bevor Vader ihn niederstreckte, verglich Luca ihn mit einem Spielzeug-Soldaten aus seiner Kindheit. Vader brachte das gestohlene Todesstern-Bauteil wieder in imperiale Obhut und wurde von seinem Meister gelobt, bevor er den nächsten Auftrag erhielt.[126]

Vertreibung von Rebellen[Bearbeiten]

Nachdem Vader sich sicher war, dass der Pilot, dem er im Graben des Todessterns begegnet war, ein Jedi war, machte er sich auf den Weg diesen zu finden. Der junge Padawan Luke musste sich gerade einigen Herausforderungen im gefährlichen Dschungel Circarpous Vs entgegenstellen. Genau als sein Fuß unter einem Stein begraben war, tauchte Vader auf. Leia stellte sich ihm mit Lukes Lichtschwert entgegen, was aber einer völligen Verzweiflungstat gleichkam; sie wurde von Vader schwer verwundet. Der von Vader tödlich verletzte Hin schafft es aber, Luke von dem Felsbrocken zu befreien. Vader duellierte sich erstmalig mit seinem Sohn Luke, bei dessen ausgeglichenem Kampf Vader plötzlich in einen Abgrund stürzte und die Rebellen entkommen konnten. Der zuständige Armeeoffizier Grammel wurde aufgrund seiner Inkompetenz durch Vaders Klinge getötet.

Danach wurde er vom Imperator mit der Jagd auf die Rebellen beauftragt und erhielt deshalb den Supersternzerstörer Exekutor und das Todesschwadron Admiral Kendal Ozzels. Dieser behielt das Kommando bis zu seinem Tod, nach der Entdeckung der Echo-Basis auf dem Eisplaneten Hoth.

Auf Grund seiner Verletzungen muss Darth Vader regelmäßig in diese Kapsel.

Dort leistete er sich einen taktischen Fehler, welcher ihm das Leben durch Vaders Macht kostete. Nach der Flucht der Rebellen, ließ Vader die Flotte ausschwärmen, um ihnen nachzueilen. Er verfolgte sie mit Hilfe des Kopfgeldjägers Boba Fett bis zur Wolkenstadt auf Bespin. Dort legte er einen Hinterhalt für seinen Sohn, Luke, der zuvor von Meister Yoda auf Dagobah zu einem halbfertigen Jedi ausgebildet wurde. Vader wollte Luke auf die dunkle Seite der Macht ziehen, und mit ihm den Imperator vernichten, damit sie beide als Vater und Sohn die Galaxis beherrschen konnten. Dazu wollte er Luke Skywalker in Karbonit einfrieren. Die Anlage dazu testete er vorher an Han Solo und übergab diesen dann an den Boba Fett.

Es kam zum Duell zwischen Vader und Luke. In dessen Verlauf konnte der dunkle Lord der Sith Lukes rechte Hand mit seinem Lichtschwert abtrennen und ihn in die Ecke treiben. Dabei offenbarte er, dass er sein Vater sei. Er wies ihn an seiner Bestimmung zu folgen und zusammen den Imperator zu stürzen. Zusammen könne man dann als Vater und Sohn über die Galaxis herrschen. Doch Luke ließ sich in den Reaktorschacht der Wolkenstadt fallen und glitt durch einen Entlüftungsschacht nach unten, wo ihn Lando Calrissian half in den Millennium Falken zu gelangen, der von Chewbacca direkt unter einer Antennenkonstruktion geflogen wurde. Vader kehrte zu seinem Schiff und ins imperiale Zentrum zurück.

Intrigen der Verbrecherfürsten[Bearbeiten]

Nach dem Duell in der Wolkenstadt wandte sich die Aufmerksamkeit Vaders neben Luke auch einem neuen Todesstern und dem Falleen Xizor zu, dem Unterlord der Schwarzen Sonne. Xizor wollte sich an Vader dafür rächen, dass der dunkle Lord für den Tod seiner Familie verantwortlich war, was jedoch Vader selbst nicht wusste. Auf Coruscant traf er sich mit dem Unterlord und teilte ihm mit, dass er für das neue Bauprojekt die Unterstützung seiner Firma benötigte, die ihm Xizor sofort zusagte. Vader setzte kein Vertrauen in seinen Konkurrenten um die Gunst des Imperators und verübte sogar ein Attentat auf ihn, das der kampferprobte Prinz mühelos überlebte. Der Imperator befahl Vader, die Jagd auf Luke erst einmal nicht fortzusetzen, da der neue Todesstern sich noch im Bau befand, und zu dieser Zeit wurde er von Guri, Xizors Assistentin, kontaktiert. Der Unterlord wollte sich mit ihm treffen und sie vereinbarten eine Verabredung im Himmelsdom des Imperators. Hier berichtete Xizor von einer geheimen Rebellenwerft in den Vergesso-Asteroiden, deren Zerstörung einen harten Schlag gegen die Rebellion darstellen würden. Vader löschte alle Daten über Xizors Aufenthalt, überprüfte die Informationen und erhielt nun vom Imperator den Auftrag, sich dieser Weft anzunehmen. Mit Admiral Okins als Kommandanten der Exekutor brach er sofort auf, da er seinen Auftrag so schnell wie möglich erledigen und wieder zurückkehren wollte. Er ahnte, dass Xizor etwas im Schilde führte. Bei einer Ankunft beschloss Vader, mit seinem Abfangjäger zu starten und die feindlichen Jäger zu bekämpfen, doch nachdem er einige von ihnen zerstört hatte, ließ er den letzten entkommen. Er war enttäuscht, dass er hier keinen ebenbürtigen Gegner gefunden hatte, was in ihm den Entschluss heranreifen ließ, dass der Kampf gegen Luke zum „Zweikampf seines Lebens“ werden würde. Er kehrte zur Exekutor zurück und nahm beim Rückflug Kontakt zum Imperator auf, dem er von seinem Sieg berichtete. Zu seinem Bedauern befand sich Xizor ebenfalls bei seinem Meister und es kam heraus, dass Vader die Informationen über die Werft nicht allein gefunden hatte. [127]

Nach seiner Rückkehr nach Coruscant gelang es einigen Rebellen darunter Luke, Pläne des neuen Todessterns, die der Imperator trotz Vaders Widerstand ihnen zugespielt hatte, nach Kothlis zu bringen. Da hier gleichzeitig Luke von einigen Kopfgeldjägern gefangen genommen wurde, entsandte der Imperator seinen Schüler in den Bothanischen Sektor, um sich den beidem anzunehmen, weil er zudem die Rebellen von der Wichtigkeit der Pläne überzeugen wollte. Bei einer Ankunft stellte er jedoch fest, dass Luke die Flucht gelungen war und Xizor befohlen hatte, ihn zu töten, weshalb er sofort wieder nach Coruscant zurückkehrte, aber nicht ohne vorher eine Rebellenbasis auf einem Mond von Kothlis zu bombardieren. Hier glaubte er die Daten des Zweiten Todessterns. Der Imperator verabschiedete sich auf Coruscant von Vader und brach zum Zweiten Todesstern auf und schon kurz darauf stellte er fest, dass sich Luke im imperialen Zentrum aufhielt, doch der Junge antwortete nicht auf seine Rufe in der Macht und Vader fand etwas anderes, was seine Aufmerksamkeit auf sich lenkte: einer seiner Offiziere hatte herausgefunden, dass Xizors Familie dank Vader umgekommen war, was alle Intrigen des Prinzen zu einer persönlichen Angelegenheit machte. Er kontaktierte ihn und stellte klar, dass er ihn für den Tod von Luke Skywalker persönlich verantwortlich machen würde, und schon bald konnte er eine Nachricht abfangen, die ihn endgültig dazu veranlasste, sich des Prinzen anzunehmen. Er brach mit seiner Flotte auf, die Xizors Schiffe angriff, und stellte ihm ein Ultimatum, sich zu ergeben und seine Schiffe zurückzuziehen. Sogar das Risiko, den Zorn des Imperators auf sich zu ziehen, war Vader bereit einzugehen. Der Prinz meldete sich nach Ablauf der Frist nicht, weshalb der dunkle Lord den Befehl gab, seinen Himmelsdom Falleenfaust zu zerstören. Bei einem Treffen mit dem Imperator erklärte Vaders Meister, dass dies noch lange nicht das Ende der Schwarzen Sonne bedeute und die Falle beim Todesstern schon die Vernichtung der Rebellion bedeuten würde. [127]

Schlacht von Endor[Bearbeiten]

Zur Zeit der Schlacht auf Endor im Jahr 4 NSY entschied Luke Skywalker sich seinem Vater Darth Vader zu stellen, um ihn von der guten Seite der Macht zu überzeugen. Luke wurde auf den zweiten Todesstern gebracht und Imperator Palpatine vorgestellt, der beabsichtigte, Luke die Dunkle Seite der Macht vorzustellen. Luke war fest entschlossen nicht auf die dunkle Seite zu wechseln, stattdessen offenbarte er seinem Vater, dass er noch immer Gutes in ihm spüre.

Trotz der Rüstung seines Vaters vermutet Luke die Gute Seite in ihm.

Der Imperator versuchte Lukes Hass immer weiter aufzubäumen, sodass er ihn niederstrecken sollte. Es gelang dem Imperator, ihn soweit zu bringen, doch Vaders Klinge blockte den tödlichen Hieb ab. Es entbrannte ein Duell wie schon auf der Wolkenstadt. Doch Lukes Absicht war klar, er wollte Vader auf die helle Seite zurückbringen und agierte deshalb passiv. Aber Vaders Haltung blieb gleich, sodass er sein Schwert auf Luke warf. Dabei stürzte ein Baugerüst ein und Luke versteckte sich hinter einer Säule. Als Vader mithilfe der Macht die Gedanken seines Sohnes erforschte, nahm er auch seine Tochter wahr; Lukes Zwillingsschwester Leia Organa. Vader drohte, dass seine Tochter von der dunklen Seite Gebrauch machen wird, sollte sich Luke nicht bekehren lassen. Erzürnt griff Luke seinen Vater mit einer schnellen Hiebfolge seines Lichtschwerts an und bediente sich dabei kurzweilig der dunklen Seite der Macht. Luke schnitt Vaders mechanische rechte Hand ab und besiegte somit seinen Vater.

Siegessicher trat Palpatine heran. Da er die dunkle Seite in Luke wahrnahm und er seinen Vater besiegt hatte, hoffte er nun Luke als neuen Schüler zu gewinnen. Vermutlich bemerkte Vader an dieser Stelle, als Palpatine Luke aufforderte, sein Schicksal zu erfüllen und Vaders Platz an seiner Seite einzunehmen, dass er verraten worden war. Entgegen den Vorstellungen des Imperators warf Luke sein Lichtschwert beiseite und widersetzte sich, sich ihm anzuschließen. Palpatine sah keine weitere Möglichkeiten mehr, den jungen Skywalker zu überzeugen und beschoss ihn stattdessen mit einer Ladung Machtblitze. An der Seite von Palpatine beobachtete Vader wie sein Meister, der ihn eben hätte verraten wollen, seinen Sohn zu töten versuchte.

Anakin ohne Maske.

Schon in seinem ersten Duell mit Dooku bekam Anakin die unglaublichen Schmerzen eines Machtblitzes zu spüren. In seinem Leben hatte er schon viele nahe stehende Personen verloren, die er nicht vor ihren Schicksalen retten konnte. Seine Mutter starb in seinen Armen, ohne dass er diese Tragödie in irgendeiner Weise hätte aufhalten können. Er hatte den Jedi-Meister Mace Windu getötet, war zudem noch für den Tod seiner geliebten Padmé verantwortlich, hatte seinen alten Freund und Meister Obi-Wan auf dem Gewissen und stand nun vor der Gelegenheit, seinem Sohn das Leben zu retten. In seiner letzten heldenhaften Bemühung der Selbstaufopferung und in der Hoffnung, die eingesehenen Fehler in seinem Leben zu korrigieren und seine vernebelte Wahrnehmung als Darth Vader fallen zu lassen, trat die gute Seite des Anakin Skywalker aus der Dunkelheit. Aufopferungsvoll nahm er den Imperator in die Höhe, wodurch die Machtblitze seinen mechanischen Kreislauf störten, und warf ihn den Reaktorschacht des Todessterns hinab. Anakins Sauerstoffgerät wurde kurzgeschlossen und er drohte zu ersticken, aber durch diese Tat hoffte er, seine Fehler auszugleichen.

Letztendlich brachte Anakin Skywalker die Macht wieder ins Gleichgewicht, wie es von dem Auserwählten in der Prophezeiung gesagt wurde. Durch Palpatines Fall wurde diese erfüllt und Anakin Skywalker war erlöst. Er bat seinen Sohn, ihm zu helfen seine Maske abzunehmen, sodass er seinen Sohn zumindest einmal mit eigenen Augen sehen konnte. Anakin gab zu, dass Luke Recht gehabt hatte und noch immer Gutes in ihm steckte. Mit diesen Worten starb Anakin Skywalker und wurde eins mit der Macht.

Post Mortem[Bearbeiten]

Erlösung von Anakin Skywalker[Bearbeiten]

Anakin (l.) erfüllte die Prophezeiung und wurde eins mit der Macht.

Luke entkam dem explodierenden Todesstern und erreichte Endor, wo er seinen Vater mit demselben Todesritual eines Jedi einäscherte. Während der Feierlichkeiten auf Endor erschien neben den geisterhaften Gestalten von Obi-Wan Kenobi und Yoda auch die von Anakin Skywalker. Mit dem Untergang der letzten beiden Sith hatte Anakin das Gleichgewicht hergestellt und sein Schicksal erfüllt, wodurch er von der guten Seite der Macht aufgenommen wurde und in deren Umwelt gestorben war.

Wenige Tage später erschien Anakin seiner Tochter Leia in deren Zimmer auf Bakura. Er beauftragte sie, ihrem Bruder auszurichten, dass Furcht zur Dunklen Seite gehöre. Leia erkannte ihn nicht, deshalb eröffnete Anakin ihr, dass er ihr Vater sei. Leia reagierte geschockt, da sie ihre Verbindung zu Vader nicht anerkennen wollte. Für sie war weiterhin Bail Organa ihr Vater. Anakin meinte, er wolle Leias Zorn auf ihn vertreiben. Leia blieb jedoch abweisend und forderte ihn auf zu verschwinden, da sie ihm die Zerstörung Alderaans nachtrug. Skywalker fuhr mit seinen Beschwichtigungen fort und bat Leia um Vergebung. Diese lehnte ab, da sie ihm die Qualen, die er Han auf Bespin zugefügt hatte, nicht verzeihen wollte. Anakin verabschiedete sich, mit der Aussicht, dass er auf diese Art nicht noch einmal erscheinen könnte. Er meinte jedoch, dass er es spüren würde, falls sie ihre Meinung ändern würde. Nachdem Leia und die Allianz das Imperium von Bakura vertrieben hatte, schloss sie ihren Frieden mit Anakin. Später benannte sie auch ihren zweiten Sohn nach ihm.

Stimmen der Vergangenheit[Bearbeiten]

Cade kämpft in einer Halluzination gegen Anakin

Rund 130 Jahre nach seinem Tod erschien Anakin Skywalker seinem Nachfahren Cade Skywalker in einer durch Todesstäbchen ausgelösten Halluzination. Nachdem sich Cade durch seine Heilungsfähigkeiten erneut der Dunklen Seite angenähert hatte, beschloss er, allein nach Ossus zu reisen. Dort konsumierte er drei Fläschchen der Droge, um seinen Schmerz zu betäuben und sich von der Macht abzukapseln. Als er alleine in den Ruinen des Jedi-Tempels war, erschien ihm zuerst Mara Jade Skywalker, welche ihm über die Gratwanderung zwischen der Hellen und der Dunklen Seite berichtete. Kurz darauf erschien jedoch Anakin in Cades Halluzination. Dieser erklärte ihm, wer er war, doch sein Nachfahre wusste über ihn Bescheid. Er konterte, indem er ihn als abschreckendes Beispiel dafür anführte, überhaupt jemals ein Jedi zu werden. Anakin antwortete darauf, dass Cade zwar wusste, wer er war und was er getan hatte, er es aber nicht wirklich verstanden habe warum. Dann verwandelte sich das Trugbild Anakins in Lord Vader und zog sein rotglühendes Lichtschwert.[128]

Cade und Anakin kämpften gegeneinander. Während des Kampfes versuchte Vader, ihn über das Erbe der Skywalker aufzuklären und zudem zur Dunklen Seite verführen. Er erkannte, dass in Cade nach dem Tod seines Vaters eine Menge Zorn innewohnte, nur dass dies noch nicht ausreichen würde, um vollends zur Dunklen Seite zur verfallen. Das Lichtschwertduell ging währenddessen unbeirrt weiter und Vader gelang es, die Oberhand zu gewinnen. In seiner Halluzination durchbohrte der Dunkle Lord Cade mit seinem Schwert und dieser ging zu Boden. Anakin erzählte Cade, er solle seinen Zorn bündeln und gegen ein Ziel richten, sonst wäre er vergebens und würde früher oder später auf ihn zurückfallen. Hierbei nahm er seine Maske ab und zeigte seinem Nachfahren sein verbranntes Gesicht und erzählte ihm, dass er die Macht kontrollieren müsse, die er besaß, da sonst sein Schicksal ähnlich verlaufen könnte wie das von Anakin und er würde sterben. Plötzlich flog das Anakin-Trugbild jedoch von einem Windstoß getroffen hinfort. Schneemassen flogen in den kleinen Raum des Tempels und Jedi-Meister K’Kruhk erschien, welcher den schwachen Cade am Boden liegen sah. Er heilte sein Leiden und Cades Halluzinationen waren vorbei, Anakin Skywalker war verschwunden.[128]

Persönlichkeit[Bearbeiten]

Anakin zeigt seine Demut

Anakins Persönlichkeit schwankte in seinem Leben in Extremen. Während er als kleiner Sklavenjunge auf Tatooine stets als ein hilfsbereiter Junge auffiel, der selbst Fremden, die er noch nie gesehen hat hilft, so wurde er mit zunehmendem Alter und ausgefeilteren Fähigkeiten auch zunehmend aggressiver und aufbrausender.[7]

Kindheit[Bearbeiten]

Es ist anzunehmen, dass sich Anakins außerordentliches technisches Talent auf die seit Kindesbeinen andauernde Arbeit bei dem Toydarianer und Schrotthändler Watto zurückzuführen ist. Seine tägliche Arbeit in Wattos Laden war der Antrieb für seine immer größer werdenden technischen Meisterleistungen. Seine ausgeprägten handwerklichen Fähigkeiten führten dazu, den Protokolldroiden C-3PO zu entwickeln, der von Anakin selbstständig aus alten Schrottteilen zusammengebaut wurde, um seiner Mutter bei der Arbeit zu helfen. Er zeigte großes Engagement, alte Schrottteile wiederherzustellen und zu reparieren, um sich damit aus der Sklaverei freikaufen zu können. Anakin war davon überzeugt, dass er und seine Mutter Shmi Besseres verdient hätten, als an die harten Sklavenarbeiten gebunden zu sein. Daraus resultierte sein Gefühl, unterwürfig und gefangen zu sein, woraus aus dem sonst liebevollen, empathischen Menschen schnell ein launisch, aggressives Gegenbild entstand.[7]

Anakin war ein sehr kühnes und abenteuerlustiges Kind, sodass er an den sehr gefährlichen Podrennen teilnahm, nachdem er es von Watto erlaubt bekam. Dort konnte er seine schnellen Reflexe, Konzentration und die ausgesprochene Disziplin einbringen, verschrottete jedoch Wattos Podrenner. Anschließend begann er mit der Konstruktion seines eigenen Podrenners, den er seinen Spielkameraden aus der Sklavensiedlung bereitwillig präsentierte. Eine Erkenntnis aus der Fähigkeit Podrenner überhaupt steuern zu können war, dass es ihm möglich war, Ereignisse aus der Zukunft früher wahrzunehmen.[7]

Oft riskierte er sein eigenes Wohl, um denjenigen zu helfen, die Hilfe nötig hatten. Er kümmerte sich wenig um die eventuell resultierenden Folgen, die sich aus seinen Taten ergeben konnten. Als er auf eine nach Ersatzteilen suchende Gruppe Republikaner traf, bot er ihnen sofort Hilfe an, die sie annahmen. Es stellte sich heraus, dass einer der Republikaner der Jedi Qui-Gon Jinn war, der im Falle eines Sieges Anakins bei dem Boonta-Eve-Classic bei Watto die Freilassung Anakins heraushandelte. Durch sein selbstloses Handeln half er nicht nur den Fremden, sondern erspielte sich selbst seine Freiheit, da er das Rennen gewann. Qui-Gon versprach Anakin, ihn als ein Jedi auszubilden, doch dafür musster er Tatooine und seine Mutter verlassen. Dies stellte ein schwerer Verlust für den Jungen dar, mit dessen Problem er sich ein Leben lang zu kämpfen hat. Es stellte sich nachfolgend heraus, dass Anakin der Auserwählte einer uralten Jedi-Prophezeiung sei, um das Gleichgewicht in der Galaxis wiederherzustellen.[7]

Sein selbstloses Jedi-reifes und überaus mutiges Handeln sollte sich in der Schlacht von Naboo wiederholen, als er im Kampf gegen die Handelsföderation einen N-1 Sternenjäger steuerte und die Schlacht durch die Zerstörung des Droiden-Kontrollschiffs entschied. Währenddessen wurde Anakins stärkster Befürworter, ein Jedi zu werden, von dem Sith Darth Maul getötet, aber Obi-Wan Kenobi versprach Qui-Gon kurz vor seinem Tod Anakin auszubilden, was der Jedi-Rat letztlich akzeptierte.[7]

Zu Beginn seiner Ausbildung zum Jedi musste sich Anakin erst einmal der neuen Herausforderung gegenübersehen und der strengen Disziplin unterordnen. Als er im Alter von zwölf Jahren zusammen mit seinem Meister Obi-Wan Kenobi zu seiner ersten Mission nach Zonama Sekot geschickt wurde, hatte er im Vorfeld schon unerlaubt an einem gefährlichen Grubenrennen teilgenommen. Schon früh stellte sich das herausragende Piloten-Talent heraus, aber auch seine Eigenwilligkeit. Anakin sah sich im Laufe der Mission neuen Gefahren ausgesetzt, die unter anderem mit der Entführung Jabitha Hals, zu der er freundschaftliche Gefühle entwickelte, und der Bloßstellung seiner eigenen Schwächen in Wut, Verzweiflung und Hass mündeten – all die Attribute, die der Dunklen Seite der Macht zugeschrieben werden und gegen den Jedi-Kodex agieren.

So wirkte die Fürsprechung einer mysteriösen, unbekannten Stimme, die möglicherweise von ihm selbst ausgeprochen wurde, dazu, dass er seinen Hass gegenüber dem Blutcarver Ke Daiv bündelte und ihn innerlich verbrennen ließ. Dieser hatte Jabitha entführt sowie Anakin auf das Gröbste beleidigt und wollte beide anschließend töten. Anakin erkannte anschließend selbstkritisch, dass er zutiefst falsch gehandelt hatte.[9]

Er hörte gerne Komplimente, sodass es für den Kanzler nicht schwer war, ihn zu betören. Die Jedi, besonders sein Meister Obi-Wan Kenobi, lobten ihn selten. Doch trotz der ehrgeizigen Art lebte Anakin für seine Liebe, die Senatorin Padmé Naberrie. Für sie tat er alles. Er stellte sich selbst unter die Mächte der Dunklen Seite, nur da er glaubte seine Liebe so retten zu können. Er konnte jedoch nicht sehen das Padmé all das gar nicht wollte. Selbst als Sith behielt er einen Funken dessen, durch das er als kleiner Junge so viele Freunde bekommen konnte und konnte sich selbst von den Fesseln der dunklen Seite losreißen. Seinen Meister respektierte er, war aber auch oft unzufrieden mit ihm, da er meinte, aufgrund seiner Fähigkeiten eine bessere Behandlung zugesprochen zu bekommen und für schwierige Mission zugeteilt werden müsste.

Ausrüstung[Bearbeiten]

Lichtschwerter[Bearbeiten]

Luke Skywalker betrachtet das Lichtschwert seines Vaters.

Nachdem Anakin sein erstes Lichtschwert selbst konstruierte, nutzte er es von seiner Zeit als Padawan bis zu dem Zeitpunkt, wo es in der Droidenfabrik auf Geonosis zerstört wurde. Am Anfang der Klonkriege baute er sich ein neues Lichtschwert, welches seinem alten stark ähnelte. Als Darth Vader benutzte er sein blaues Lichtschwert auch weiter, als er in den Jedi-Tempel auf Coruscant marschierte, um dort den Willen seines neuen Meisters zu vollstrecken. Nachdem er auf Mustafar die Anführer der Separatisten getötet hatte, stellte er sich mit diesem Schwert seinem alten Meister Obi-Wan Kenobi entgegen. Letztendlich unterlag Anakin durch seinen Übermut und Obi-Wan entwaffnete ihn. Er nahm die Waffe an sich und behielt sie in seinem Besitz, selbst als er nach Tatooine zog, um dort auf Anakins Sohn Luke Skywalker zu wachen. Als dieser alt genug war, überreichte Obi-Wan dem Sohn das Lichtschwert seines Vaters.[21][88][105]

Darth Vader und sein neues Lichtschwert.

Kurze Zeit nach seinem Duell mit Obi-Wan Kenobi auf Mustafar konstruierte Anakin, welcher nun Darth Vader hieß, ein neues Lichtschwert. Es wurde nach Palpatines Wünschen angefertigt. Dieser gab ihn einen Synthkristall und sein eigenes Lichtschwert, damit Vader das Schwert seines Meisters als Vorlage dienen sollte. Er entschied sich jedoch dagegen. Sein eigener Entwurf war hingegen seinen neuen Lebensumständen angepasst, welche mit seiner Rüstung einherging. Da er durch seine Rüstung auch seinen Lichtschwertkampfstil verändern musste, war sein neues Schwert mit einem Gewicht versehen, um es zusätzlich zu beschweren, und besaß durch den Kristall eine rubinrote Sith-Klinge. Es war zudem dicker und länger als sein altes Schwert, da er es nur so mit seinen mechanischen Händen greifen konnte. Darth Vader beabsichtigte zuerst einen komplett neuen Schwerttypen zu erschaffen, doch gelang es ihm nicht. Abgesehen von den Änderungen, welche mit seiner Rüstung einhergingen, und einer schwarzen Färbung, blieb es dennoch eine grobschlächtige Kopie seines Lichtschwertes, welches er als Anakin Skywalker verwendete. Der Griff war erneut geriffelt, die Bedienelemente befanden sich vorne und der Emitter war vorne abgeschrägt. Technisch besaß es ebenfalls eine starke Diatium-Energiezelle und basierte auf dem Zwei-Phasen-System, was es durch einen gesonderten Konzentrationskristall schaffte. Dennoch verwendete er dieses Schwert, obwohl er es verabscheute, um damit gegen verbliebene Jedi und andere Gegner des Imperiums vorzugehen. Sein erster Gegner war die Jedi Chatak, und obwohl sie ihn verwundete, gelang es ihm, sie niederzustrecken. Spätestens nach dem Duell gegen Roan Shryne hatte er bewiesen, dass er mit seinem neuen Lichtschwert umgehen konnte.[90]

So behielt er sein Schwert und bestritt mit diesem viele Kämpfe und Duelle. Dazu zählte auch zweites Duell gegen seinen alten Meister Obi-Wan, das Darth Vader dieses Mal für sich entscheiden konnte.[105] Später kämpfte er auch gegen seinen eigenen Sohn auf Bespin, welcher sein altes Schwert verwendete. Auch in dieser Auseinandersetzung konnte er mit seinem neuen Schwert die Oberhand gewinnen und er besiegte seinen Sohn, indem er ihm die Hand abschlug.[129] Als sie später auf dem Zweiten Todesstern aufeinander trafen, kreuzte er erneut mit seinem Lichtschwert die Klinge mit dem neuen Lichtschwert seines Sohnes. Diesmal unterlag er jedoch und er verlor sein Lichtschwert. Es verblieb auf dem Todesstern, als dieser zerstört wurde.[130] Es konnte später nicht geborgen werden, trotz der vielen Plünderer und Glücksjäger, welche sich in den Monaten nach der Schlacht von Endor auf die vielen Wracks im Orbit und auf der Planetenoberfläche des Waldmondes stürzten. Dennoch hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass die blutrote Klinge des Sith-Lords sich noch immer in einem der Wrackteile des Todessterns befand oder inzwischen auf den Planeten abgestürzt war. Da dem Finder eine gewaltige Belohnung winkte, welche ihm mehr Wohlstand einbringen sollte, als er sich vorstellen konnte, zog es viele Abenteurer nach Endor, um das Relikt zu suchen, bisher aber ohne Erfolg.[131]

Darth Vaders Rüstung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Darth Vaders Rüstung

Nachdem Obi Wan Darth Vader schwer verletzt auf Mustafar zurückgelassen hatte, wurde Vaders gesamter Körper mit schweren Brandwunden übersät, da Funken aus der Lava seinen Körper in Brand gesteckt hatten. Kurze Zeit später entdeckte ihn der Imperator mit einer Legion von Klonen. Der Imperator ließ Vader schnell in einen medizinischen Behälter schaffen und brachte ihn ins neugegründete Imperator-Palpatine-Rekonstruktionszentrum. Dort wurde Vader von einigen medizinischen Droiden mit der Hilfe einiger Cyborg-Teilen am Leben erhalten. Die Droiden ersetzten seine versengten Gliedmaßen durch mechanische Prothesen und bauten so seinen Körper wieder auf. Seitdem musste Vader nun mit der Rüstung leben. Die Rüstung beatmete ihn, generierte eine Stimme, und ließ ihn wieder auf aufrechten Beinen gehen. Vader musste immer wieder in seine eigene, umgebaute Form einer Meditationskammer, um seine Rüstung dort reparieren zu lassen. Die Kammer war der einzige Ort, an dem er ohne die Hilfe seiner Rüstung überleben konnte. Im Laufe der Zeit wurde die Rüstung einige Male repariert und aktualisiert. Darth Vader betrachtete die Rüstung allerdings als Verstümmelung seines Körpers.

Beziehungen[Bearbeiten]

Shmi Skywalker[Bearbeiten]

Anakin verabschiedet sich von seiner Mutter Shmi Skywalker.

Anakin Skywalker besaß eine besonders innige Bindung zu seiner Mutter. Auf der rauen Wüstenwelt und während seines unbarmherzigen Sklavendaseins unter Gardullas und später Wattos Diensten war es Shmi Skywalker, die ihren Sohn auf ein solches Leben vorbereitete und die ihm die dazu nötige Kraft mit auf den Weg gab.[24] Außerdem war sie für Anakin bis zu dessen Entdeckung durch den Jedi-Meister Qui-Gon Jinn die einzige Bezugsperson in seinem Leben, da Anakin aus Gründen, die selbst seine Mutter nicht erklären konnte, keinen Vater besaß. Shmi war barmherzig, fürsorglich und sie hatte immer gewusst, dass ihr Sohn etwas ganz besonderes war und dass ihm ein anderes Leben vorherbestimmt war, als eines in ewiger Knechtschaft. Der Abschied seiner Mutter betrachtete Anakin mit gemischten Gefühlen. Einerseits war er überglücklich, als er erfuhr, dass er aus der Sklaverei befreit worden war und ihn nun ein Leben auf Coruscant erwartete, wo er zum Jedi ausgebildet werden sollte, und andererseits musste er sich für diesen Lebenstraum von seiner geliebten Mutter trennen. Anakin tröstete sich jedoch mit dem Gedanken, dass er eines Tages nach Tatooine zurückkehren werde, um seine Mutter ebenfalls aus der Sklaverei zu befreien und ihr ein besseres Leben zu schenken.[6]

Seine enge emotionale Bindung zu seiner Mutter war neben seinem Alter eines der Gründe, warum Anakin aus Sicht des Jedi-Rates nicht zum Jedi ausgebildet werden sollte. Es zeugte von Qui-Gons unerschütterlicher Entschlossenheit und dem eisernen Glauben in den Jungen, dass er sich dennoch für Anakin einsetzte und der Rat nachgab.[6] Doch wie der Jedi-Rat es vorausgeahnt hatte, konnte Anakin auch während seiner Ausbildung nicht von seiner Mutter loslassen und wurde von Albträumen geplagt, die Shmi Skywalker in Gefahr zeigten.[15] Als die Träume mit der Zeit immer eindringlicher wurden, reiste Anakin gemeinsam mit Padmé nach Tatooine, um Shmi zu retten. Dabei sollte sich herausstellen, dass seine Träume in Wirklichkeit Visionen waren, die Anakin die Zukunft offenbarten. Trotz aller Bemühungen konnte er Shmi nicht retten und so starb sie in Anakins Armen. Der junge Padawan drohte, an diesem Verlust zu zerbrechen, doch fand er den nötigen Halt in der Liebesbeziehung zu Padmé Naberrie. Nichtsdestotrotz zog Anakin eine ernste Konsequenz aus dieser tragischen Erfahrung – er würde daran arbeiten, um der mächtigste Jedi aller Zeiten zu werden, damit sich ein solches Ereignis nicht nochmal wiederholen konnte.[21]

Padmé Amidala[Bearbeiten]

Anakins Martyrium

Bereits während ihrer ersten Begegnung auf Tatooine fühlte sich der neunjährige Anakin instinktiv zu Padmé Naberrie hingezogen. Als Zeichen seiner Freundschaft zu ihr, schenkte Anakin ihr eine selbst geschnitzte Halskette, die sie ständig an ihn erinnern sollte. Erst kurz vor Ausbruch der Klonkriege sollte sich die Beziehung der beiden weiter vertiefen, bis hin zu einer beiderseitigen Liebe. Allerdings war sich Padmé ihrer Verantwortung als Senatorin so sehr bewusst, dass bei diesen Gedanken zunächst ein schlechtes Gewissen hatte, obgleich sie von Anakins Veränderung und seiner Reife beeindruckt war, was ihn in ihren Augen attraktiv machte. Außerdem war Padmé von Anakins Albträumen ergriffen, wodurch sie ein gewisses Mitgefühl für ihren Jedi-Begleiter entwickelte, der sie in dieser Zeit vor Attentaten schützen sollte. In der idyllischen Einsamkeit des Planeten Naboo wählte Anakin einen ruhigen Moment, um Padmé zu küssen und ihr somit seine Liebe zu ihr zu signalisieren. Zunächst erwiderte sie seine Gefühle, wich aber rasch wieder zurück, um in einem späteren Gespräch ihre gegenseitige Beziehung zueinander zu besprechen. Padmé war beunruhigt durch die Gefühle, die Anakin in ihr weckte, doch versuchte sie dessen Annäherungsversuche rein rational zu beantworten. Für sie war es undenkbar, dass ein Jedi und eine Senatorin zusammenkommen, zumal es für Jedi verboten war, eine Ehe einzugehen, und Padmé in ihrer eigenen hektischen Laufbahn selbst keinen Platz für Liebe fand. Anakin akzeptierte diese Entscheidung nur widerwillig, weshalb er umso überraschter war, als Padmé doch noch ihre Liebe zu ihm eingestand, nachdem sie auf Geonosis zum Tode verurteilt wurden. Entgegen den Prinzipien der Jedi ging Anakin eine Ehe mit Padmé ein, die sie beide vor aller Öffentlichkeit geheim zu halten versuchten.[21][24]

Besonders nach dem Tod seiner Mutter war Padmé neben Obi-Wan und Palpatine einer der wichtigsten Menschen in Anakin Skywalkers Leben. Er liebte sie von ganzem Herzen und obwohl sie sich während der Klonkriege nur sehr selten treffen konnten, reichte Anakin bereits der Gedanke oder die Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen aus, um genug Kraft für die stets blutigen und zermürbenden Schlachten aufzubringen. Nach jedem Wiedersehen fiel es Anakin immer schwerer von seiner Frau loszulassen und dem Pfad der Jedi und seinem Ruf als Held der Republik, der ihm zur Zeit der Klonkriege vorauseilte, nachzukommen. Während eines gemeinsamen Urlaubs auf Naboo fasste Anakin sogar den Entschluss, den Jedi-Orden nach dem Ende der Klonkriege verlassen zu wollen, um sich gemeinsam mit Padmé an einen friedlichen Ort zurückziehen zu können und um ihre Beziehung nicht länger geheim halten zu müssen.[84]

Qui-Gon Jinn[Bearbeiten]

Qui-Gon Jinn erkannte, dass Anakin Skywalker ungewöhnliche Talente besaß, die lediglich mit seinem enormen Macht-Potenzial zu erklären waren. Aus diesem Grund nahm er Anakin mit nach Coruscant, wo er zum Jedi ausgebildet werden sollte. Qui-Gon hatte sich begeistert für Anakin vor dem Jedi-Rat ausgesprochen und erklärt, er halte ihn für den prophezeiten Auserwählten, von dem es hieß, er werde die Macht ins Gleichgewicht bringen. Auch nachdem der Rat ein klares Nein zu Anakins Jedi-Ausbildung aussprach, war Qui-Gon fest entschlossen den Jungen auszubilden und dessen wahres Potenzial auszuschöpfen.[6] Eine Entschlossenheit, die Anakin in seiner Beziehung zu Obi-Wan vermisste, zumal Anakin häufig das Gefühl hatte, sein Meister würde ihn zurückhalten und auf eine andere Weise ausbilden, als es Qui-Gon zu Lebzeiten getan hätte.[11]

Obi-Wan Kenobi[Bearbeiten]

Anakin und Obi-Wan stellen sich einander vor.

Insbesondere zu Beginn seiner Jedi-Ausbildung war es für Anakin Skywalker schwierig, ein Vertrauensverhältnis zu Obi-Wan Kenobi aufzubauen. Zum einen stand zwischen ihnen der überraschende Tod Qui-Gon Jinns, mit dem Obi-Wan nicht nur seinen Mentor sondern Anakin auch eine bedeutsame Respektsperson verloren hatte, und zum anderen spürte Anakin, dass sein Meister gewisse Vorbehalte gegen ihn hegte. Obwohl Anakin keineswegs eifersüchtig auf Qui-Gon Jinn war, empfand er es als störend, dass Obi-Wan häufig an ihn dachte und er Anakins Ausbildung wie die eigene gestaltete. Außerdem spürte Anakin, dass Obi-Wan ihn nur zögernd als seinen Padawan angenommen hatte. Anakin war zunächst fest davon überzeugt, dass Qui-Gons eiserner Glaube in die Fähigkeiten des Jungen, Obi-Wan beeinflusst haben musste. Tatsächlich konnte Obi-Wan seinem geliebten sterbenden Mentor nicht widersprechen, dessen letzter Wille es war, Anakin einer Jedi-Ausbildung zu unterziehen. Anakin war sich auch des Unterschieds bewusst, dass Obi-Wan ihn nicht aus freien Stücken zu seinem Padawan ausgewählt hatte, sondern sich bei seiner Entscheidung auf den letzten Willen seines Meisters Qui-Gon berief. Die Tatsache, dass Obi-Wan bestimmte Dinge vor seinem Padawan verheimlichte, um Anakin nicht unnötig zu belasten, wirkte sich dabei nicht gerade förderlich aus.[11] Die ohnehin gestörte Bindung zwischen Meister und Padawan erreichte mit dem Tod von Jedi-Meisterin Yaddle während einer Mission zum Planeten Mawan ihren vorläufigen Tiefpunkt.[15] Anakin war tief betroffen, da er sich die Schuld für den Tod der Jedi-Meisterin gab und obwohl Obi-Wan versuchte, ihm diese Gedanken auszureden, musste er ständig über diesen tragischen Augenblick nachdenken. Zwar beteuerte Obi-Wan, dass er Anakin keine Schuld für diesen Vorfall gab, doch glaubte Obi-Wan insgeheim, dass sein Schüler einen solchen Ausgang dieser Mission hätte verhindern können, hätte er nur die richtigen Entscheidungen getroffen. Dieser Vorfall hatte die Kluft zwischen ihnen beiden vergrößert und Obi-Wan begann zu glauben, dass er aufgrund Anakins reiner Verbindung zu Macht ihm in dieser Hinsicht nur noch wenig vermitteln konnte. Allerdings wusste Obi-Wan, dass es mehr bedarf, ein Jedi zu sein, als nur den Umgang mit der Macht zu beherrschen. Im weiteren Verlauf seiner Ausbildung legte Obi-Wan verstärkt darauf wert, Anakins mangelnde innere Ausgeglichenheit aufzubauen, denn nur so könnte sein Schüler die Macht auf die bestmögliche Art einsetzen.[16] Anakin widerstrebten jedoch diese Lehrmethoden, da er das Gefühl hatte, sein Meister würde ihn zurückhalten, was den Umgang mit der Macht anging. Nur so konnte Anakin in einem seiner nicht zurechnungsfähigen Momenten überhaupt den paradoxen Rückschluss ziehen, Obi-Wan sei am Tod seiner Mutter schuld, weil er ihn falsch ausbildete.[21]

Obi-Wan und Darth Vader in ihrem letzten Duell.

Überraschenderweise blühte Anakin Skywalker in den Wirren der Klonkriege regelrecht auf, was auch seiner Beziehung zu Obi-Wan zugute kam. Trotz oder gerade wegen seiner rebellischen Natur entwickelte sich Anakin zu einem idealistischen, dickköpfigen und exzentrischen Jedi, der langsam zu verstehen begann, wie er sich mit Obi-Wan besser arrangieren konnte. Zahlreiche Schlachten schweißten die beiden ungleichen Charaktere zu engen Freunden zusammen, die sich durch zahlreiche Erfolge gegen die Konföderation unabhängiger Systeme einen heldenhaften Ruf in der Galaxis verdienten. Während Obi-Wan als Diplomat und Unterhändler geschätzt wurde, war Anakin der furchtlose Krieger, der vor keiner Aufgabe zurückschreckte und selbst seinen Meister aus so mancher unschicklichen Situation zu befreien vermochte. Auch nach seiner Erhebung zum Jedi-Ritter kämpfte er häufig Seite an Seite mit Obi-Wan. Der Krieg hatte sie in vielerlei Hinsicht näher zusammen kommen lassen. Durch ihn hatte sich eine noch engere Freundschaft zwischen den beiden aufgetan, von der Anakin glaubte, sie könne nichts und niemand auseinanderreißen. Sie betrachteten und respektierten sich einander wie Brüder, von denen keiner sich das Leben ohne den anderen vorstellen konnte.[22] Trotz dieser engen Bande erkannte Anakin nicht, wie sich Palpatine langsam zwischen ihre Freundschaft stellte, um diese zu brechen und Anakin auf die Dunkle Seite der Macht zu verführen. Dies war vor allem dadurch möglich, da Anakin ebenfalls ein stetig wachsendes Vertrauensverhältnis zu Palpatine pflegte, dieser jedoch die Jedi allmählich verunglimpfte, bis er vorgab, die Jedi seien Verräter an der Republik. Durch seine Beziehung zu Padmé und deren vermeintlich lebensbedrohlichen Lage sah sich Anakin gezwungen, sich von Obi-Wan abzuwenden, da er sich unbedingt Palpatines geheimer Sith-Techniken bedienen musste, um das Leben seiner Frau zu retten. Da sich Obi-Wan weigerte, sich Anakin anzuschließen, kam es zum schicksalhaften Duell zwischen den beiden ehemaligen Freunden und sie wurden zu erbitterten Feinden.[88] Anakin, der nunmehr unter dem Namen Darth Vader bekannt war, machte Obi-Wan dafür verantwortlich, dass Padmé sterben musste und er auf ein lebenserhaltende Rüstung angewiesen war.[90] Deshalb verspürte er später zur Zeit des Galaktische Bürgerkriegs große Genugtuung, den mittlerweile in die Jahre gekommenen Jedi-Meister auf dem Todesstern zu jagen und zu töten.[105]

Luke Skywalker[Bearbeiten]

Nachdem er erfahren hatte, dass er einen Sohn hat, versuchte Anakin, ihn für sich zur Dunklen Seite zu verführen. Er wollte zusammen mit ihm als Vater und Sohn das Imperium beherrschen und sah in Luke auch die perfekte Möglichkeit, den Imperator zu stürzen und selbst der Imperator zu werden. Selbst als Luke sich ihm auf Bespin nicht anschließen wollte, versuchte Vader ihn immer noch, wann es ging, auf die Dunkle Seite zu ziehen. Jedoch erwachte auch ein Teil von ihm, der das Gute noch beherbergte, etwas das Luke später auch spürte. Luke war es auch, der immer noch an seinen Vater glaubte, als es selbst Obi-Wan und Yoda nicht mehr taten, so weigerte er sich, seinen Vater zu töten und war überzeugt, ihn zum Licht bekehren zu können. Auf Endor spürten sie sich gegenseitig und als Luke sich gefangennehmen ließ, trafen Vater und Sohn erneut aufeinander, diesmal aber nicht im Kampf, sondern in einem Gespräch. Luke versuchte Anakin in Vader zu wecken und wollte ihn dazu bringen, sich von der dunklen Seite loszusagen, doch Anakin konnte es noch nicht, auch wenn das Gute in ihm stärker wurde. Er erwähnte, dass es für ihn zu spät wäre und übergab Luke an die Sturmtruppen, um ihn zum Imperator zu bringen. An Bord des Todessterns duellierten sich Vater und Sohn und Vader versuchte im Duell, den Zorn von Luke zu schüren, um ihn auf die Dunkle Seite zu bringen, aber er kämpfte nicht voll, da er ihn nicht töten wollte. Es gelang Vader, den Zorn in seinem Sohn zu schüren, als er erkannte, dass er noch eine Tochter hatte. So wurde er im Duell von Luke besiegt und verlor seine Schwerthand. Doch weigerte sich sein Sohn, ihn auf Anweisung des Imperators zu töten, so wie Vader es einst bei Dooku tat. Danach sah Vader mit an, wie der Imperator Luke mit Machtblitzen quälte und so versuchte zu töten, es war dieser Moment, in dem die Helle Seite wieder die Kontrolle in ihm erlangte und er wieder Anakin wurde. So stieß er den Imperator in den Energieschacht und rettete Luke das Leben, allerdings starb er auf der Flucht vom Todesstern und wurde danach eins mit der Macht. Die Liebe zu seinem Sohn und dessen Vertrauen in ihn hatten ihn wieder zur Hellen Seite bekehrt und er konnte so auch die Prophezeiung erfüllen und die Macht wieder ins Gleichgewicht bringen.

Ferus Olin[Bearbeiten]

Ferus war der größte Konkurrent für Anakin im Tempel. Er war ebenfalls ein Schüler, der sehr leicht alle Übungen absolvieren konnte und der auch als hoch talentiert galt, noch dazu war er bei allen anderen Schülern beliebt. Jedoch kam seine überaus korrekte Art beim eher rebellischen und aufmüpfigen Anakin überhaupt nicht gut an. Er hatte immer den Eindruck, dass Ferus ihn belehren und befehligen wollte, was Anakin nicht auf sich sitzen lassen wollte, nur weil Ferus zwei Jahre älter war. Außerdem stand er ständig unter Beobachtung von Ferus, der die Gefahr bei Anakin sah, wieder ein Punkt, der Anakin zuwider war. Es eskalierte dann, als der Rat beschloss, dass Ferus und nicht Anakin als Testperson dienen sollte, einen Padawan schneller zum Ritter zu machen. Anakin hatte einen starken Zorn auf Ferus und wollte ihn unter allen Umständen ausstechen.[19]

Als der Imperator zum Beginn der Ära des Imperiums Ferus Olin als Agent aufnahm, um ihn zur Dunklen Seite zu bekehren, spürte Anakin erneut den Zorn. Inzwischen war er Darth Vader und Ferus erkannte ihn nicht, aber Anakin ließ von Beginn an seine Abneigung gegen Ferus durchblicken, was dieser zunächst nicht deuten konnte. Obwohl der Imperator wollte, dass sie zusammenarbeiteten, wollte Vader dies nicht und wartete nur auf eine Gelegenheit, Ferus eins auszuwischen. So tötete er auch dessen Freund Roan Lands, um Ferus zu treffen und wütend zu machen. Später erkannte Ferus, dass aus Anakin Vader geworden war. Nach der Zerstörung der Asteroidenbasis schloss er das Kapitel Olin ab.

Mara Jade[Bearbeiten]

Anakin sah sich selbst als einziger Diener und Schüler des Imperators, weshalb er eine große Abneigung gegenüber der neuen Dienerin des Imperators, Mara Jade, der Hand des Imperators empfand. Sie war jung und unerfahren und verstand die Abneigung, welche ihr Lord Darth Vader entgegenbrachte nicht. Als sie in Erfahrung brachte, dass er nach einem gewissen Luke Skywalker suchte, empfand er dies als Bedrohung. Als sie sich erneut an Bord der Exekutor wiedersahen, wurde Anakin von seinen Gefühlen übermannt und verfiel in eine Raserei und griff Mara Jade an, welche in dieser Situation sein größter Feind zu sein schien. Nach einem kurzen Kampf konnte er jedoch die Kontrolle über sich zurück erlangen. Nach diesem Vorfall verbesserte sich die Beziehung der beiden. Da die Hand einen Auftrag des Imperators erfolgreich beendete, sah er in ihr doch eine loyale Dienerin Palpatines und begann sie im gewissen Maße zu respektieren.[115]

Noghri[Bearbeiten]

Lord Vader wird von den Noghri verehrt

In einem Raumgefecht um die Zeit der Klonkriege stürzte ein Schiff auf den Planeten Honoghr. Die Chemikalien an Bord verseuchten die Umwelt des Planeten nachhaltig. Nach dem Aufstieg des Imperiums entdeckte diese den verwüsteten Planeten wieder. Darth Vader sprach im Namen des Imperators zu den Clan-Führern der Noghri, dass nur der Imperator den Planeten wieder ihn seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen könne. Für dessen Hilfe schworen die Noghri dem Imperator und Lord Vader die Treue. Palpatine entfernte daraufhin alle Spuren des Planeten in den Archiven und begann die kriegerischen Noghri für Attentatsmissionen zu verwenden.[132] Da Lord Vader der Repräsentant des Imperators bei den Noghri war, wurde er bei diesen schnell Objekt eines Kultes. Ihre Verehrung gegenüber dem Lord Vader erstreckte sich sogar auf dessen Nachkommen – Luke und Leia. Im weiteren Verlaufe des Galaktischen Bürgerkrieges konzentrierte sich Vader mehr auf die Rebellen-Allianz und übertrug seine Befehlsgewalt deshalb auf Großadmiral Thrawn, welcher sie anschließend für seine Zwecke ausnutzte.[133]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Kopf an Kopf – Duell der Teams
  2. 2,0 2,1 Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force
  3. Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  4. 4,0 4,1 Knights of the Old RepublicVector
  5. Darth Plagueis
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 Episode I – Die dunkle Bedrohung
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 Episode I – Die dunkle Bedrohung (Roman)
  8. 8,0 8,1 8,2 Jedi QuestDer Pfad der Erkenntnis
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 9,5 9,6 9,7 9,8 Planet der Verräter
  10. 10,0 10,1 10,2 Jedi QuestDer Weg des Padawan
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 Jedi QuestDie Spur des Jedi
  12. 12,0 12,1 12,2 Jedi QuestTödliche Spiele
  13. 13,0 13,1 13,2 Jedi QuestMeister der Täuschung
  14. 14,0 14,1 14,2 Jedi QuestDie Akademie der Angst
  15. 15,0 15,1 15,2 Jedi QuestDie Schattenfalle
  16. 16,0 16,1 16,2 Jedi QuestDer Augenblick der Wahrheit
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 17,4 Jedi QuestWachablösung
  18. 18,0 18,1 18,2 Jedi QuestDer trügerische Frieden
  19. 19,0 19,1 19,2 19,3 19,4 Jedi QuestDie letzte Machtprobe
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 20,4 20,5 20,6 Ein Sturm zieht auf
  21. 21,00 21,01 21,02 21,03 21,04 21,05 21,06 21,07 21,08 21,09 21,10 21,11 21,12 21,13 21,14 21,15 Episode II – Angriff der Klonkrieger
  22. 22,00 22,01 22,02 22,03 22,04 22,05 22,06 22,07 22,08 22,09 22,10 22,11 Episode III – Die Rache der Sith (Roman)
  23. The Clone WarsWilder Raum
  24. 24,0 24,1 24,2 24,3 24,4 24,5 24,6 24,7 Das offizielle Star Wars Fact File
  25. 25,0 25,1 RepublikDie Verteidigung von Kamino
  26. 26,0 26,1 RepublikIm Visier des Bösen
  27. RepublikWelle der Vernichtung
  28. 28,0 28,1 28,2 28,3 Clone Wars
  29. Clone Wars AdventuresBlinde Macht
  30. Skywalkers
  31. 31,0 31,1 31,2 RepublikDas letzte Gefecht um Jabiim
  32. 32,0 32,1 RepublikDer Sturm nach dem Sturm
  33. RepublikNiemandsland
  34. RepublikFür immer jung
  35. 35,0 35,1 35,2 Die Feuertaufe
  36. Oro Dassyne in der Databank von StarWars.com (Archiv-Link im Internet Archiv)
  37. 37,0 37,1 RepublikSchlachtschiffe über Rendili
  38. 38,0 38,1 The Clone Wars – Die illustrierte Enzyklopädie
  39. The Clone Wars (Film)
  40. 40,0 40,1 The Clone WarsRekruten (1.05) (normal und Decoded)
  41. 41,0 41,1 The Clone WarsDer Fall eines Droiden (1.06)
  42. Laut des Romans Wilder Raum spielt Der Fall eines Droiden und Kampf der Droiden eine Woche nach dem Kinofilm. In dieser Woche waren Anakin und Ahsoka laut des Romans die ganze Zeit über auf Coruscant und haben trainiert. Daher muss die Malevolence-Trilogie nach Der Fall eines Droiden und Kampf der Droiden spielen.
  43. The Clone WarsKampf der Droiden (1.07)
  44. The Clone WarsDer Angriff der Malevolence (1.02)
  45. The Clone WarsDer Schatten der Malevolence (1.03)
  46. The Clone WarsDie Zerstörung der Malevolence (1.04)
  47. The Clone Wars – [[Bait (Comic)|]]
  48. 48,0 48,1 The Clone WarsDie Ergreifung des Count (1.11)
  49. The Clone WarsSwitch
  50. The Clone WarsDer Freikauf (1.12)
  51. The Clone WarsDie Bruchlandung (1.13)
  52. The Clone WarsDie Verteidiger des Friedens (1.14)
  53. The Clone WarsDer Übergriff (1.15)
  54. The Clone WarsDas Virus (1.17)
  55. The Clone WarsDas Geheimnis der Monde (1.18)
  56. The Clone WarsSturm über Ryloth (1.19)
  57. The Clone WarsFreiheit für Ryloth (1.21)
  58. The Clone WarsDer Holocron-Raub (2.01)
  59. The Clone WarsSchicksalhafte Ladung (2.02)
  60. The Clone WarsKinder der Macht (2.03)
  61. The Clone WarsSpion des Senats (2.04)
  62. The Clone WarsKampf und Wettkampf (2.05)
  63. The Clone WarsDie Waffenfabrik (2.06)
  64. The Clone WarsVermächtnis des Terrors (2.07)
  65. The Clone WarsGehirn-Parasiten (2.08)
  66. The Clone WarsGrievous’ Hinterhalt (2.09)
  67. The Clone WarsDer Deserteur (2.10)
  68. The Clone WarsEine Lektion in Sachen Geduld (2.11)
  69. The Clone WarsReise der Versuchung (2.13)
  70. The Clone WarsKopfgeldäger (2.17)
  71. 71,0 71,1 The Clone WarsDas Zillo-Biest (2.18)
  72. The Clone WarsDas Zillo-Biest schlägt zurück (2.19)
  73. The Clone WarsTödliche Falle (2.20)
  74. The Clone WarsKomm’ nach Hause, R2 (2.21)
  75. The Clone WarsWächter der Macht (3.15)
  76. The Clone WarsDer Altar von Mortis (3.16)
  77. The Clone WarsVergessene Zukunft (2.17)
  78. The Clone WarsDie Zitadelle (3.18)
  79. The Clone WarsGegenangriff (3.19)
  80. The Clone WarsOpfer und Ehre (3.20)
  81. The Clone WarsPadawan vermisst (3.21)
  82. The Clone WarsEin Wookiee schlägt zurück (3.22)
  83. The Clone WarsSklaven der Republik
  84. 84,0 84,1 84,2 RepublikBesessen
  85. RepublikObi-Wan Kenobi & Anakin Skywalker in: Klonkriege
  86. 86,0 86,1 86,2 Labyrinth des Bösen
  87. 87,0 87,1 87,2 Leland Chee im Message Board auf StarWars.com
  88. 88,00 88,01 88,02 88,03 88,04 88,05 88,06 88,07 88,08 88,09 88,10 88,11 88,12 88,13 88,14 88,15 88,16 88,17 Episode III – Die Rache der Sith
  89. 89,0 89,1 Darth Vader: A 3-D Reconstruction Log
  90. 90,0 90,1 90,2 90,3 90,4 Dunkler Lord – Der Aufstieg des Darth Vader
  91. RepublikKaltblütige Jagd
  92. Dark TimesVector
  93. 93,0 93,1 93,2 Der letzte JediUnterwelt
  94. 94,0 94,1 Der letzte JediTod auf Naboo
  95. 95,0 95,1 95,2 Der letzte JediIm Netz des Bösen
  96. Der letzte JediDie Rückkehr der Dunklen Seite
  97. 97,0 97,1 97,2 Der letzte JediDie Geheimwaffe
  98. Der letzte JediGegen das Imperium
  99. 99,0 99,1 Der letzte JediDer Meister der Täuschung
  100. 100,0 100,1 100,2 Der letzte JediDie Abrechnung
  101. 101,0 101,1 101,2 101,3 The Force Unleashed (Videospiel)
  102. The Force Unleashed (Roman)
  103. 103,0 103,1 103,2 103,3 The Force Unleashed (Comic)
  104. 104,0 104,1 Die Macht des Todessterns
  105. 105,0 105,1 105,2 105,3 105,4 105,5 105,6 105,7 Episode IV – Eine neue Hoffnung
  106. ImperiumAuf verlorenem Posten
  107. Krieg der SterneDer Schatten des Dunklen Lords!
  108. Krieg der SterneFlucht in den Zorn!
  109. Krieg der SterneDunkle Begegnung
  110. Vaders Rache
  111. Krieg der SterneDonner in den Sternen
  112. Krieg der SterneEntscheidungskampf!
  113. ImperiumVader im Visier
  114. ImperiumDie Narrenreihe
  115. 115,0 115,1 Treueschwur
  116. Einsame Entscheidungen
  117. 117,0 117,1 ImperiumDer Preis der Macht
  118. ImperiumIm Schatten des Vaters
  119. RebellionScheidewege
  120. 120,0 120,1 RebellionMein Bruder, mein Feind!
  121. ImperiumTäuschungsmanöver
  122. ImperiumAuf der falschen Seite des Krieges
  123. „I have an assignment for you. I have just put a large bounty on the heads of three individuals. Two human children and a male Shi’ido.“ (Galaxy of FearThe Hunger)
  124. 124,0 124,1 124,2 Galaxy of FearClones
  125. Galaxy of FearThe Hunger
  126. 126,0 126,1 Star Wars AdventuresDarth Vaders Wille
  127. 127,0 127,1 Schatten des Imperiums (Roman)
  128. 128,0 128,1 LegacyGeister
  129. Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  130. Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  131. Endor and the Modell Sector
  132. The Thrawn Trilogy Sourcebook
  133. Thrawn-TrilogieDie Dunkle Seite der Macht

Die Geschichte von Anakin Skywalker beziehungsweise Darth Vader und insbesondere die der Familie Skywalker spielt in den Filmen der Star-Wars-Saga eine zentrale Rolle. Sein Lebensweg, angefangen von der Kindheit bis hin zu seinem Tod, wird dabei aus verschiedenen Sichtweisen dargestellt. Anakin stellt den mythologisch archetypischen Held dar, welcher durch naives, egoistisches, aber auch teilweise selbstloses Handeln sich von seinen eigentlichen Idealen abwendet, ohne es selbst wahrzunehmen.

Konzeption[Bearbeiten]

Entwurfsskizze von Ralph McQuarrie, etwa Ende 1974.

Die Konzeption Darth Vaders ist fest mit der Entstehungsgeschichte von Episode IV – Eine neue Hoffnung, damals noch unter dem Titel Krieg der Sterne veröffentlicht, von 1977 verknüpft. Regisseur und Drehbuchautor George Lucas beschäftigte sich bei der Ausarbeitung seiner Figuren mit zwei Gegensätzen, die Teil seiner eigenen Identität waren: Ein naiver, unschuldiger Idealismus und eine zynische, von Pessimismus geprägte Weltsicht. Die erste Erwähnung von Darth Vader findet sich in Lucas’ Rohentwurf zu Krieg der Sterne, der auf den Mai 1974 datiert ist. Dort wird er als „großer, grimmig blickender“ Humanoid beschrieben, der zusammen mit Prinz Valorum, ein „schwarzer Ritter der Sith“, als Antagonist im Film vorgesehen war. In dieser noch frühen Phase der Filmkonzeption ist Prinz Valorum derjenige Krieger, der schwarze Gewänder und eine Gesichtsmaske trägt sowie mit einem „Laserschwert“ umzugehen weiß. Am Ende wendet sich Valorum vom Bösen ab und schlägt sich auf die Seite der Helden, um diesen zu helfen. Bei seiner weiteren Arbeit veränderte Lucas immer wieder einzelne Elemente und vertauschte oder änderte die Namen seiner Charaktere. In seinem ersten Drehbuchentwurf, den Lucas im Juli 1974 fertigstellte, findet sich ein Cyborg namens Akira Valor, dem lediglich noch sein Kopf und sein rechter Arm geblieben sind, während alles andere durch Prothesen oder Maschinen ersetzt werden musste. Wie George Lucas erklärte, sei ihm der Name „Darth Vader“ einfach in den Sinn gekommen, nachdem er einige Verbindungen mit dem Wort „Darth“ und bekannten amerikanischen Nachnamen wie „Smith“ und „Wilson“ ausprobierte. Erst in einem Interview mit dem Magazin Rolling Stones, das 2005 erschienen ist, erklärte Lucas weiter, dass „Darth“ eine Variation des englischen Wortes „dark“ (zu dt. dunkel) ist und sich „Vader“ aus dem Wort „father“ (zu dt. Vater) ableitet – also Dunkler Vater.[1] Der Zusatz „Vader“ kann auch aus dem niederländischen Wortschatz stammen, was übersetzt ebenfalls „Vater“ bedeutet. Es besteht außerdem eine Ähnlichkeit zum englischen Wort „invader“, was so viel wie „Eindringling“ oder „Invasor“ bedeutet.

Zwar hat George Lucas nie genau erwähnt, auf welchen Hintergrund der Begriff „Anakin“ zurückzuführen ist, trotzdem lassen viele Ableitungen darauf schließen, dass der Name nicht willkürlich entstanden ist. Der Name Anakin bedeutet auf Sanskrit „Krieger“. Außerdem könnte Anakin auch ein Synonym mit dem Bezug des Auserwählten sein, denn wenn man den Namen in „An Akin“ teilt, ergibt das übersetzt die Bezeichnungen „einzigartig“ oder auch „Gleichstellung“. Weitere Interpretationen zufolge kann „Anakin“ sich von dem Namen „Enak“ aus dem hebräischen ableiten, was übersetzt „Gigant“ bedeutet. Anak, Anakim oder Enak kommt in der Bibel einige Male vor. Dort werden zum Beispiel die Nephilim als Söhne Enaks bezeichnet. Diese waren die Söhne von Engeln, die menschliche Gestalt angenommen hatten und mit menschlichen Frauen Kinder zeugten. Die Nephilim zeichneten sich durch Bösartigkeit, Gewalt und besondere Körpergröße und Kraft aus. Sie waren buchstäblich Söhne gefallener Engel. George Lucas verwendete in Star Wars oft Namen und Charaktere aus vielen Mythologien und Kulturen. Somit lässt sich auch eine Verbindung zwischen Anakins Geburt ohne Vater und Jesu Christi Geburt herstellen.

Widersprüche im Kanon[Bearbeiten]

  • Obwohl in zahlreichen Quellen angegeben ist, dass Anakin 41 VSY geboren wurde (das Datum als solches steht in Jedi vs. Sith – The Essential Guide to the Force, Romane wie Der Weg des Padawan und der Die Rache der Sith bestätigen dies mit Altersangaben Anakins zu bestimmten Zeiten), legte Leland Chee in seinem Blog auf StarWars.com das Datum 41,9 fest. Gleichzeitig setzt er das Datum von Episode I auf 3:4:14 NGR, womit Anakin im Film bereits zehn und nicht wie in diversen Quellen angegeben, neun Jahre alt ist. Zwar sind die Angaben von Leland Chee als offiziell zu verstehen, doch widersprechen sie in diesem Fall anderen Quellen und widersprechen sich gegenseitig.
  • Auf dem Cover von Clones ist Darth Vader im Lichtschwertkampf gegen seinen Klon zu sehen, obwohl in der Geschichte selbst deutlich wird, dass das Lichtschwert des Klons gar nicht funktionieren kann. Wie genau der Kampf zwischen den beiden am Ende des Romans stattfindet, wird nicht ganz klar.

Trivia[Bearbeiten]

Vader in seiner weißen Rüstung.
  • Darthvaderum ist eine Gattung der Hornmilben. Die REM-Bilder der Mundregion erinnerten den Erstbeschreiber Hunt sofort an Darth Vader. Ebenso wurde die Grabwespenart Polemistus vaderi nach Darth Vader benannt.
  • In Die Rückkehr der Jedi-Ritter, einer Ausgabe der nichtkanonischen Infinities, überlebt Vader die Vernichtung des Imperators und kehrt als Jedi in einer weißen Rüstung wieder zurück.
  • Anakin Skywalker hatte in der Rolle des Darth Vader einen Gastauftritt im vierten Teil der Soul-Calibur-Videospielreihe. Dort war er zunächst nur für die PS3-Version erhältlich, konnte aber über XBox Live kostenpflichtig heruntergeladen werden.
  • Darth Vader taucht als Bösewicht in Nachts im Museum 2 auf.
  • In Stirb langsam 2 wird ein Flughafen mit Namen Annex Skywalk (gesprochen „Anak Skywalk“) bedroht. Der Name ist ein Beweis für die Zusammenarbeit der Teams der Stirb langsam-Reihe und Star Wars.
  • Im Videospiel Die Rache der Sith gibt es ein unkanonisches Ende, in dem es Darth Vader gelingt, über Obi-Wan Kenobi zu springen und ihn anschließend zu töten. Später, als Palpatine ihm ein neues Lichtschwert übergibt, tötet Vader diesen ebenfalls.
  • Dem P.M.-Magazin (Ausgabe 08/2010) zufolge fanden französische Mediziner heraus, dass Darth Vader sechs von neun Kriterien für die Diagnose des Borderline-Syndroms erfüllt, einer Persönlichkeitsstörung, die sich in impulsivem Verhalten und emotionaler Instabilität äußert. Für die Diagnose ist es nötig, dass der Patient fünf der neun Symptome erfüllt.
  • In den 1980er Jahren gab es einen Wettbewerb, bei dem Kinder einen Wasserspeier für die Washington National Cathedral gestalten sollten, der das Gesicht des Bösen widerspiegelt. Obwohl Christopher Rader mit seinem Bild eines Darth-Vader-Helms nur den dritten Platz erreichte, wurde eine Skulptur von Darth Vader angefertigt und an der Kathedrale befestigt.

Darsteller von Anakin Skywalker[Bearbeiten]

Anakin Skywalker wird in Die dunkle Bedrohung von Jake Lloyd, in Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith von Hayden Christensen und in Die Rückkehr der Jedi-Ritter von Sebastian Shaw dargestellt. Die kurze Szene, worin Anakin als geisterhafte Gestalt neben Obi-Wan und Yoda erscheint, wurde im Jahre 2004 anlässlich der DVD-Veröffentlichungen geändert. Dadurch wird der Geist nicht mehr von Sebastian Shaw dargestellt, sondern von Hayden Christensen, der in diese Szene digital hineinkopiert wurde. Diese Änderung ist gerade wegen des großen Altersunterschieds zwischen Shaw und Christensen umstritten. Dazu kommt, dass der digital ersetzte Anakin in derselben jugendhaften Erscheinung auftritt, wie er auch in Die Rache der Sith zu sehen ist. Sebastian Shaws Auftritt, als Luke Anakins Maske abnimmt, wurde zwar optisch den vorherigen Teilen angepasst, erfuhr jedoch keinen Wechsel der Schauspieler.

Werk Darsteller und englischer Sprecher deutscher Sprecher
Episode I – Die dunkle Bedrohung Jake Lloyd Constantin von Jascheroff
Episode II – Angriff der Klonkrieger Hayden Christensen Wanja Gerick
Episode III – Die Rache der Sith
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter Hayden Christensen/Sebastian Shaw Horst Schön
Clone Wars Mat Lucas Wanja Gerick
The Clone Wars Matt Lanter
Rebels

Darsteller von Darth Vader[Bearbeiten]

Werk Darsteller und englischer Sprecher deutscher Sprecher
Episode III – Die Rache der Sith Gene Bryant (Darsteller)
James Earl Jones (Synchronsprecher)
Reiner Schöne
Rogue One Spencer Wilding (Darsteller)
James Earl Jones (Synchronsprecher)
Martin Kautz
Episode IV – Eine neue Hoffnung David Prowse (Darsteller)
James Earl Jones (Synchronsprecher)
Heinz Petruo
Episode V – Das Imperium schlägt zurück David Prowse (Darsteller)
James Earl Jones (Synchronsprecher)
Heinz Petruo
Jan Spitzer (neue Szene)
Reiner Schöne (DVD-Version von 2006)
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter David Prowse (Darsteller)
James Earl Jones (Synchronsprecher)
Heinz Petruo

Einzelnachweise[Bearbeiten]