Schlacht um Ryloth (22 VSY)

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Resolute Manöver.jpg
Schlacht um Ryloth
Zeitliche Übersicht
«» Gleichzeitig:

Mission auf Toydaria[1]

Beschreibung
Konflikt:

Klonkriege[2]

Ort:

Ryloth[2]

Ergebnis:

Sieg der Republik[3]

Kontrahenten

Galaktische Republik[2]

Konföderation unabhängiger Systeme[2]

Kommandeure
Truppenverbände
Verluste
  • Redeemer[2]
  • Defender[2]
  • V-19 Torrent-Sternenjäger[2]
    • fast die gesamte Blaue Staffel[2]
  • Kanonenboote[4]
  • AT-TEs[3]
  • zahlreiche Klonkrieger[4]
  • Twi’leks[3]
  • Lucrehulk-Klasse Droiden-Kontrollschiff[2]
  • zahlreiche Munificent-Klasse Fregatten[2]
  • Vulture-Klasse Droiden-Sternenjäger[2]
  • sämtliche Hyänen-Klasse Droiden-Bomber[3]
  • zahlreiche B1- und B2-Kampfdroiden[3]
  • TX-20[4]
  • AATs[3]
  • STAPs[3]
  • sämtliche Protonenkanonen[4]

Die Schlacht um Ryloth war eine Schlacht der Klonkriege, die zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme auf und über dem Planeten Ryloth ausgetragen wurde. Als die Invasion der Separatisten begann, wurden die auf Ryloth stationierten Soldaten der Republik, die zusammen mit den Twi’lek-Freiheitskämpfern unter Cham Syndulla widerstand leisteten, ausgelöscht, da es der Republik nicht gelang, Hilfslieferungen und weitere Truppenverbände rechtzeitig nach Ryloth zu transportieren. Die Separatisten trieben daraufhin die Zivilbevölkerung in Lagern zusammen und errichtete eine Blockade aus Schlachtschiffen um den Planeten. Als die Republik schließlich eine Flotte schickte, um Ryloth zurückzuerobern, scheiterte sie an der separatistischen Blockade. Erst in einem zweiten Angriff gelang es Jedi-General Anakin Skywalker, den Befehlshaber der separatistischen Flotte, Mar Tuuk, zu überlisten und die Blockade zu durchbrechen, sodass republikanische Bodentruppen landen konnten. Nachdem am Boden stationierte Geschützstellungen der Konföderation vernichtet worden waren, landete die Hauptstreitmacht der Republik und rückte gegen die Hauptstadt Lessu vor, wo Wat Tambor, ein Führungsmitglied der Separatisten, seine Kommandozentrale unterhielt. Aufgrund der Verluste, den die republikanischen Truppen erlitten, überzeugte Mace Windu die inzwischen wieder erstarkten Twi’lek-Freiheitskämpfer, sich der Republik ein weiteres mal anzuschließen, konnte die Klonarmee in Zusammenarbeit mit den Twi’leks die Droidenarmee besiegen und Windu nahm Wat Tambor gefangen.

Schlachtverlauf[Bearbeiten]

Angriff der Konföderation[Bearbeiten]

Rückschlag der Republik[Bearbeiten]

Die republikanischen Truppen stehen unter Beschuss

Nach ihrer Ankunft auf Ryloth rückte die Droidenarmee der Separatisten gegen die auf Ryloth stationierten Einheiten der Republik vor und brachten durch ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber den Einheimischen auch die Twi'lek-Freiheitskämpfer gegen sich auf, die sich den republikanischen Truppen anschlossen. Allerdings mussten sich die Klonkrieger, die unter dem Befehl von Jedi-Meister Ima-Gun Di kämpften, und die Freiheitskämpfer sich schon bald zurückziehen, da sie in der Unterzahl waren und die Droiden ihre Stellungen zu überrennen drohten. Auch über Ryloth attackierte eine zahlenmäßig überlegene Flotte der Konföderation die Kampfschiffe der Republik und verwickelte diese in ein schweres Feuergefecht, in dem die republikanischen Kreuzer zu unterliegen drohten. Dennoch hielt der Flottenverband unter Admiral Dao die Stellung, um die am Boden kämpfenden Truppen nicht im Stich zu lassen. Nach einem letzten Gespräch mit dem Jedi-Rat, in dem Dao um Hilfe bat, wurde auch sein Kreuzer zerstört, ebenso wie der Rest der Flotte.[1]

So kam es, dass sich die vereinten Truppen in einem Bergmassiv verschanzten und von dort den Droiden weiteren Widerstand leisteten. Tatsächlich konnten sie trotz weiterer Verluste eine Niederlage verhindern, bis es zu ersten Versorgungsengpässen kam, da es den Soldaten an Nahrungsmitteln und Wasser mangelte und auch die schweren Waffensysteme ohne die richtige Wartung Defekte aufwiesen und nach und nach ausfielen. In dieser Situation begann Cham Syndulla, der Anführer der Twi’leks, Zweifel an seiner Zusammenarbeit mit der der Republik zu hegen. In einem weiteren Gefecht wurden die Klonkrieger und Twi’leks erneut zurückgeschlagen und mussten sich weiter in das Gebirge zurückziehen, wo sie eine kurze Pause von der andauernden Schlacht erhielten. Dennoch blieb das Problem, dass die Truppen unter Versorgungsmängeln litten und keine Verstärkung der Republik in Sicht war. Aus diesem Grund befahl Cham Syndulla seinen Männern, sich zum Aufbruch bereit zu machen, da er der Republik nicht länger vertraute. Auch die Versprechen von Di, dass Verstärkung eintreffen würde, ließ er nicht mehr gelten, da zuvor bereits zu viele Versprechen nicht gehalten worden waren. Da Di einsah, dass er die Twi’leks nicht noch mehr Bürden auflasten konnte, erklärte er sich mit ihrem Rückzug einverstanden und wollte dafür sorgen, dass die Familien entkamen. Daher plante er, den Vormarsch der Droiden aufzuhalten, was es den Freiheitskämpfern ermöglichen sollte, ungehindert über die Berge fliehen zu können. Die Klonkrieger beluden das letzte verbliebene Kanonenboot mit Sprengstoff und flogen es zu einem der beiden Zugänge zu dem Lagerplatz der Truppen. Nachdem auch die Felswände präpariert worden waren, ließ Di beim Eintreffen der Droiden den Durchgang sprengen, sodass sämtliche Droiden über den letzten verbliebenen Weg einmarschieren mussten, wo sich Di mit seinen Klonkriegern postierte.[1]

Als die Droidenarmee eintraf, ließ Di seine Männer das Feuer eröffnen und ein heftiger Schusswechsel entspannte sich. Schon bald fielen einige der Klonkrieger trotz ihrer Deckung den Schüssen der Droiden zum Opfer, und die deutliche Unterzahl der republikanischen Truppen sorgte dafür, dass sich die Stellungen nicht lange halten ließen. Als die Droiden auch Thermaldetonatoren einsetzten, fielen die letzten Klonkrieger dem Angriff zum Opfer; einzig Ima-Gun Di leistete weiter Widerstand und zerstörte zahlreiche Droiden. Als er jedoch weitere Landungsschiffe der Konföderation niedergehen sah, geriet sein Kampf ins Stocken. Diesen Zeitpunkt nutzte der verletzte Hauptmann Keeli, um aufzustehen und den Kampf erneut zu entfachen. Auch Di kämpfte daraufhin weiter, allerdings nur noch mit geringem Erfolg. Augenblicke später wurde Keeli getötet, und Di konnte der Übermacht auch nicht mehr lange standhalten. Als er starb, gelang es jedoch einigen republikanischen Blockadebrechern, die Blockade zu durchstoßen und Versorgungsgüter abzuwerfen, was es den Twi’lek-Freiheitskämpfern ermöglichte, ihren Widerstand fortzusetzen.[1]

Errichtung der Verteidigungslinie[Bearbeiten]

Ryloth unter separatistischer Blockade

Nachdem die republikanische Armee ebenso wie die Flotte vernichtet worden war, konnte die Separatistenarmee unter der Führung von Emir Wat Tambor Ryloth endgültig einnehmen.[2] Die Zivilbevölkerung des Planeten wurde in Lager gebracht oder in ihren Dörfern festgehalten und dort von den Droiden häufig misshandelt. Die Twi’lek-Freiheitskämpfer konnten jedoch[3] trotz des Opfers von Ima-Gun Di und seinen Männern[1] nicht lange vor den Droidentruppen fliehen, weshalb sie schließlich kapitulierten. Als sie sich unbewaffnet auf einem Bergmassiv ergaben, rückten die Separatisten mit einer Droidenarmee an und eröffneten das Feuer auf die Rebellen, woraufhin diese flohen. Allerdings erlitten sie große Verluste, weshalb sie sich in einen entlegenen Unterschlupf zurückzogen, von wo sie nur noch kleine Überfälle auf Patrouillen der Separatistenarmee unternahmen und keine großen Risiken mehr eingingen. Dennoch hatte der Widerstand der Freiheitskämpfer bereits dafür gesorgt, dass Syndulla als Held gefeiert wurden und die Freiheitskämpfer sehr beliebt beim Volk waren.[3] Allerdings entspannte sich die Lage nur kurz, da Orn Free Taa, Vertreter der Twi’leks im Senat, einen Antrag stellte, um eine neue Streitmacht zur Befreiung des Planeten zu schicken. Tatsächlich reagierte die Galaktische Republik unter der Führung von Kanzler Palpatine umgehend und schickte einen von mehreren hochrangigen Jedi kommandierten Flottenverband aus, um den Planeten zurückzuerobern und das Leiden der Twi’leks zu beenden.[2] Die Aufstellung der Streitmacht und das Reagieren des Senats hatten jedoch Zeit gekostet, in der die Droidenarmee ihre Stellungen am Boden verstärkt hatte und Vorkehrungen für den Versuch einer Rückeroberung von Ryloth getroffen hatten. Außerdem hatte Wat Tambor eine schlagkräftigen Flottengruppe unter dem neimoidianischen Kommandanten Mar Tuuk eine Blockade errichten lassen. Mit dieser hoffte Tambor verhindern zu können, dass es den Landungsbooten der Republik überhaupt erst gelang, die Planetenoberfläche zu erreichen.[2]

Rückkehr der Republik[Bearbeiten]

Erster Angriff auf die Blockade[Bearbeiten]

Die Blaue Staffel startet zu ihrem Angriff

Um die separatistische Blockade zu zerstören, sprang eine Gruppe von drei republikanischen Sternenzerstörern aus dem Hyperraum und hielt Kurs auf Ryloth, um den später eintreffenden Landungstruppen einen Weg durch die Blockade zu bahnen. Als sie die Blockade erreichten, ließ Admiral Yularen die Sternenjäger der Resolute bereit machen. Kurze Zeit später startete die Blaue Staffel unter dem Kommando von Padawan-Schülerin Ahsoka Tano aus dem Hangar des Flaggschiffes. Die Sternenjägerstaffel bildete nun die Spitze des Angriffes, während sich die restliche Flotte bereitmachte. Als Ahsokas Meister und der Kommandant der Flottengruppe, Anakin Skywalker, den Befehl zum Angriff gab, attackierte die Blaue Staffel das feindliche Flaggschiff. In dem kurzen Zeitraum zwischen ihrer Ankunft im System und dem Angriff auf die Blockade hatte der separatistische Kommandant Tuuk allerdings auch seine Droiden-Sternenjäger starten lassen, die die Blaue Staffel nun abfingen und in ein schweres Gefecht verwickelten. Allerdings konnte Ahsoka einen Teil ihrer Staffel zurückhalten, während sie die restlichen Piloten in den Kampf führte. Als die Sternenjäger beschäftigt waren, ließ sie diese Gruppe von ihrem Stellvertreter Axe angreifen. Da sie nun beinahe freies Schussfeld hatten, musste Mar Tuuk auf diese neue Bedrohung reagieren, weshalb er eine vorbereitete Falle zuschnappen ließ und vier Fregatten zur Verstärkung seines Flaggschiffes und der zwei bereits anwesenden Fregatten hinzuholte. Da sie nicht mit einer solchen Übermacht gerecht hatten, beorderten Yularen und Anakin die Blaue Staffel zurück zu den Schlachtkreuzern, weil sie zum Schutz dieser gebraucht wurden. Ahsoka ignorierte die Befehle jedoch, da sie sich immer noch Chancen ausrechnete, das feindliche Flaggschiff zu zerstören. Allerdings war durch die Verstärkung der separatistischen Flotte der Druck auf die Staffel zu groß, sodass schnell die ersten Verluste aufkamen. Außerdem brachen die ersten Droiden-Sternenjäger durch den Abwehrschirm der republikanischen Schlachtschiffe und griffen die Sternenzerstörer nun direkt an, da der schützende Sternenjägerschirm wegen Ahsokas Befehlsverweigerung fehlte. Die sah ihren Fehler nun ein und ließ ihre Staffel zurückfliegen, während die Sternenzerstörer den selbstzerstörerischen Angriffen der Droiden-Sternenjäger ausgesetzt waren, die sich reihenweise gegen die Schlachtschiffe steuerten und so schwere Schäden anrichteten; einer der drei Zerstörer, die Redeemer, wurde dabei zerstört. Als die Brücke der Resolute getroffen wurde, ließ Skywalker die verbliebenen Streitkräfte sich zurückziehen. Kurz bevor die Resolute und die Defender in den Hyperraum flüchteten, erreichte auch Ahsoka mit der stark dezimierten Blauen Staffel den Sternenzerstörer, woraufhin die republikanische Flotte den Kampfort verließ und sich abseits von Ryloth erneut sammelte.[2]

Durchbrechen der Blockade[Bearbeiten]

Die Falle schnappt zu

Schon kurz nach ihrer Flucht wurde für Skywalker ersichtlich, dass die Verluste des vorherigen Kampfes schwer gewesen waren. Allerdings beharrte der Jedi-Rat darauf, dass die Blockade so schnell wie möglich durchbrochen werden musste, obwohl man ihm keine weiteren Streitkräfte zur Verfügung stellen konnte. Daher war der Jedi gezwungen, einen gewagten Plan zu entwickeln, für den er die schwer beschädigte Defender evakuieren ließ. Mit dieser wollte er das feindliche Flaggschiff rammen und so die Blockade durcheinanderbringen. Da er diese Mission jedoch persönlich leiten wollte, ernannte er Ahsoka zum Kommandanten der Resolute, da Admiral Yularen noch von dem letzten Angriff verletzt war. Sie sollte ihm mit der Resolute folgen und die anderen Fregatten zerstören.[2]

Ahsoka musste sich mit dieser Aufgabe abfinden, da Anakin bereits aufgebrochen war. Auf der Brücke der Resolute entwickelte sie mit Rex und einem weiteren Offizier einen Plan, um den Kampf gegen die sechs Fregatten erfolgreich ausfechten zu können. Nachdem sie einen solchen entworfen hatten und dieser akzeptiert wurde, steuerte die Resolute ebenfalls Ryloth an. Die Defender war zu diesem Zeitpunkt bereits bei Ryloth eingetroffen und Anakin führte ein Gespräch mit Mar Tuuk, um diesen durch ein Kapitulationsangebot von seinem eigentlichen Vorhaben abzulenken. Der neimoidianische Captain ließ sich tatsächlich ablenken, bis er bei einem Scan der Defender feststellte, dass sich auf dem Schiff nur eine einzige Lebensform – Anakin – befand. In diesem Augenblick durchschaute er die Taktik, zumal nun auch die Resolute weiter entfernt aus dem Hyperraum kam. Er befahl allen Schiffen, das Feuer auf die Defender zu eröffnen, doch war der Sternenzerstörer zu diesem Zeitpunkt bereits zu nahe an Mar Tuuks Flaggschiff herangekommen. Obwohl das Feuer der Separatisten der Defender schwer zusetzte, hatte sie noch genug Durchschlagskraft, um das Droiden-Kontrollschiff zu zerstören; Tuuk gelang es gerade noch, mit einer Rettungskapsel zu fliehen. Aber auch Anakin hatte bereits mit R2-D2 die Defender auf dieselbe Art und Weise verlassen und konnte aus einiger Entfernung nun den Fortgang der Schlacht beobachten. Die Resolute führte nach ihrem Sprung in das System die von Ahsoka entwickelte Taktik durch: Das Schiff drehte sich auf die Seite, sodass den feindlichen Fregatten der Bauch des Schiffes zugewandt wurde und die Brückenaufbauten und der Hangarbereich vorerst vor dem feindlichen Feuer geschützt waren. Im Sensorschatten der Resolute starteten daraufhin die Sternenjägerstaffeln, die aus neuen Bombern, den Y-Flüglern, und V-19 Torrent-Sternenjägern bestanden und konnten, als die Fregatten sich der Resolute im Angriff näherten, überraschend hinter dem Sternenzerstörer hervorkommen und den feindlichen Schiffen schwere Schäden zufügen. Tatsächlich ging der Zangenangriff der Sternenjäger so erfolgreich von statten, dass wenige Minuten später alle sechs Munificent-Sternenfregatten zerstört waren. Als die letzte Fregatte schwer beschädigt davon trieb, trafen die Landungsschiffe Mace Windus und Obi-Wan Kenobis ein und begannen mit der Landung der Bodentruppen, während Anakin von einem Shuttle gerettet wurde.[2]

Bodenoffensive der Republik[Bearbeiten]

Landung der Bodentruppen[Bearbeiten]

Die Landungstruppen der Republik werden getroffen

Nachdem die Blockade der Separatisten durchbrochen worden war, begannen Mace Windu und Obi-Wan Kenobi mit der Landung der Bodentruppen. Dabei sollte sich Obi-Wan mit seinen Truppen zunächst der Stadt Nabat zuwenden und diese sichern, um den restlichen Truppen eine freie Landezone zu verschaffen. Tatsächlich gerieten die drei Landungsschiffe der Jedi beim Eindringen in die Atmosphäre von Ryloth unter massiven Beschuss von in Nabat stationierten Protonenkanonen, welche eine Landung aller Truppen unmöglich machten. Von der Wucht des separatistischen Bombardements überrascht, wurde eines der Landungsschiffe schwer getroffen. Als Mace Windu die Schadensberichte von Oberstleutnant Ponds erfahren hatte, nahm er Kontakt mit Obi-Wan auf, der mit einer kleinen Gruppe Klonkriegern in Kanonenbooten aufbrach, um die Geschützstellungen unschädlich zu machen, während sich die zwei verbliebenen Truppentransporter zurückzogen.[4]

Vorrücken gegen die Geschützstellungen[Bearbeiten]

Die Geisterkompanie rückt in Nabat vor

Nahe der Stadt Nabat ließ Obi-Wan seine Klonkrieger landen, damit sie den restlichen Weg zu Fuß und in Deckung des Waldes zurücklegen konnten. Zuvor hatte er den Soldaten klargemacht, dass ihr vorrangiges Ziel darin bestand, die Stadt möglichst intakt einzunehmen, da man den Twi’leks helfen und nicht ihre Heimat zerstören wolle. Allerdings hatte der Kommandant der Droidenarmee in Nabat, der Taktikdroide TX-20, auch dieses Vorgehen der Jedi bereits vorausgeahnt und daher die Truppen gegen einen Bodenangriff gerüstet. So kam es, das der Vormarsch der republikanischen Soldaten bereits an der Stadtgrenze ins Stocken geriet, da sie von den Droiden-Verteidigern unter Beschuss genommen wurden und hinter den Bäumen des angrenzenden Waldes Deckung suchen mussten. Nun ließ Obi-Wan EMP-Granaten zum Einsatz bringen, mit denen sie die Droiden überwältigen konnten. Nachdem die Mauer gesichert war, ließ Obi-Wan seine Truppen abwarten, da er weitere Fallen befürchtete. Aus diesem Grund schickte er Cody mit einigen Soldaten – Waxer, Boil und Wooley – als Kundschafter in die Stadt; auch TX-20 hatte jedoch Aufklärungsdroiden losgeschickt, da er sich über die nächsten Schritte der Jedi informieren wollte. Die Klonkrieger trennten sich schließlich, und nachdem Cody und Wooley die Dorfmitte erreicht hatten und dort die Geschütze samt Droidenbesatzung sowie die einheimischen Twi’leks als Geiseln der Separatisten vorgefunden hatten, kehrten sie als erste in das Lager zurück und erstatteten Kenobi und Windu Bericht. Die Jedi entschieden, die Twi’leks als erste zu retten, weshalb Obi-Wan einen Angriff mit allen Männer befahl, wobei die Planungssitzung jedoch durch eine der Sonden von TX-20 beobachtet wurde. Daher begann der Droide, neue Vorbereitungen zu treffen, indem er mehrere, zuvor ausgehungerte, einheimische Gutkurrs aus ihren Käfigen ließ, damit sie die Klone attackierten.[4]

Die Gutkurrs greifen an

Unterdessen waren Obi-Wan und die Klonkrieger bereits durch die verlassenen Straßen der Stadt in Richtung Zentrum vorgerückt, als sie auf einmal die herannahenden Gutkurrs hörten. Bereits wenige Augenblicke später erreichten die Raubtiere den Trupp und griffen die Klonkrieger an. Aufgrund der dicken Haut der Tiere gelang es den Klonen nicht, sie mit ihren Blastern zurückzuhalten, weshalb zahlreiche von ihnen getötet wurden. In dieser Situation nutzte Obi-Wan die Macht, um die Tiere zu sich zu lenken. Von der Gruppe Gutkurrs verfolgt, trat er in eine Seitengasse und befahl den Klonen, eine über der Straße verlaufende Brücke zum Einsatz zu bringen, wodurch die Gutkurrs gefangen waren. Er selbst konnte durch einen Machtsprung aus der Sackgasse entkommen. Als sie gerade weitermarschieren wollten, trafen Waxer und Boil, die beiden anderen Kundschafter, bei ihnen ein. Bei ihnen befand sich ein junges Twi’lek-Mädchen namens Numa, welches sie zuvor von einer schnellen Rückkehr abgehalten hatte. Allerdings bot sich das Mädchen als Führer für Obi-Wan und die Klonkrieger an, da sie sich gut in den Tunneln unterhalb der Straßen auskannte. An diesem Punkt beschloss Obi-Wan, seine Truppen zu teilen. Während er selbst mit Waxer und Boil dem Mädchen in die Tunnel folgte, befahl er Cody mit den verbliebenen Männern in Richtung des Stadtzentrums zu gehen und dort auf sein Zeichen hin ein Ablenkungsmanöver durchzuführen. Bald war Cody in Position und auch Obi-Wan hatte das Stadtzentrum erreicht, wo sowohl die Protonenkanonen waren, wie auch die gefangenen Twi’lek. Als Cody den Jedi erblickte, ließ er seine Männer das Feuer auf die rund um den Platz postierten Droiden eröffnen, worauf ein heftiges Feuergefecht seinen Lauf nahm. Tatsächlich fiel auch TX-20 auf die Taktik Obi-Wans herein, da er sich mit seinem AAT den Klonen zuwandte und in das Kampfgeschehen eingriff. Während die Droiden derartig abgelenkt waren, verließen Obi-Wan, Waxer und Boil ihre Deckung und befreiten die Twi’lek, die sie daraufhin in die Katakomben in Sicherheit brachten. Als die Droiden darauf aufmerksam wurden, hatte Obi-Wan bereits eines der Protonengeschütze bestiegen und zerstörte mit dieser die restlichen Geschütze. Als TX-20 mit seinem Kampfpanzer eintraf und Obi-Wan zu töten drohte, griffen die Dorfbewohner ein und erklommen den AAT, was TX-20 lange genug aus dem Konzept brachte, um es den aufgebrachten Twi’leks zu ermöglichen, ihn zu zerstören. Nur Augenblicke später setzte Windu bereits mit den beiden verbliebenen Angriffstransportern zur Landung an und die restliche Streitmacht erreichte die Planetenoberfläche. Nachdem sämtliche Truppen abgeladen waren, schloss sich Obi-Wan mit seinen Leuten der Hauptstreitmacht an.[4]

Großoffensive der republikanischen Landungstruppen[Bearbeiten]

Die AT-TEs müssen am Rande des Abgrunds den Kampfdroiden widerstehen

Während Obi-Wan mit einem Teil der Streitkräfte aufbrach, um die südliche Hemisphäre unter republikanische Kontrolle zu bringen und dort diverse Dörfer befreite und die Jixuan-Wüste eroberte, marschierte Windu mit der restlichen Armee gegen die Hauptstadt Lessu, wo sich nach Geheimdienstberichten der Republik auch Wat Tambor aufhielt. Dieser Vormarsch geriet ins Stocken, als eine von Wat Tambor und dessen taktischen Droiden TA-175 ausgesandte Droidenstreitmacht die Kampfläufer Windus unter Beschuss nahm. Da sich der Konvoi zu diesem Zeitpunkt auf einer engen Straße am Rande eines Abgrunds befand, konnten sie dem Feuer der Droidenpanzer nicht ausweichen. So kam es, dass es den separatistischen Kampfpanzern gelang, den vordersten AT-TE zu Fal zu bringen, wodurch der gesamte Konvoi zum Halt gezwungen war. Da Windu erkannte, dass sie so innerhalb kürzester Zeit aufgerieben werden würden, nutzte er die Macht, um den zerstörten AT-TE in den Abgrund zu stoßen. Gleichzeitig ließ er die die schnelleren und wendigeren AT-RT ausschwärmen. Auch er selbst nutzte einen solchen Kampfläufer und führte den Vorstoß gegen die separatistischen Panzer an, der sich als erfolgreich herausstellte. Die Panzer konnten die schnellen Kampfläufer nicht treffen, aber im Gegenzug gelang es den AT-RTs, die Panzer mit Detonatoren und ihren Geschützen zu zerstören. Als sie weiter vorrückten, wurde Windu klar, dass seine Truppenstärke zu gering war, um einen Vorstoß auf Lessu wagen zu können. Aus diesem Grund nutzte er die Zeit während ihres Vormarsches, um mit Kanzler Palpatine, Senator Orn Free Taa, Anakin Skywalker, Admiral Yularen und Meister Yoda eine Einsatzbesprechung abzuhalten, in der er gegen den Protest der beiden Politiker seinen Vorschlag durchsetzte, die Twi’lek-Freiheitskämpfer als Verbündete zu gewinnen, da es keine andere Möglichkeit gab Truppen zur Verstärkung zu bekommen. Aus diesem Grund verließ er seine Streitmacht bald, um mit zwei ARF-TruppenRazor und Stak – die Freiheitskämpfer zu suchen.[3]

TA-175 und Wat Tambor planen ihr Vorgehen

In Lessu waren unter dessen auch Wat Tambor und sein Taktikdroide ihr weiteres Vorgehen am planen. Der Taktikdroide war besorgt über den Vormarsch der Republik und befürchtete, dass sie gegen die Streitkräfte nicht lange standhalten könnten. Allerdings verweigerte Tambor einen Rückzug, da er noch nicht genug Schätze der Twi’leks in seinen Besitz hatte bringen können. Da die Separatisten die Kontrolle über den einzigen Weg in die Stadt – eine Plasmabrücke – und immer noch eine große Zahl an Kampfdroiden hatten, sah er keinen Grund, bereits jetzt zu Evakuieren. Auch als kurze Zeit später Graf Dooku selbst Kontakt zu ihm aufnahm und ihm befahl, den Planeten zu verlassen, ließ sich Tambor nicht darauf ein. Allerdings fand er Gefallen an dem Befehl Dookus, die Twi’lek-Dörfer in Reichweite von Droiden-Bombern einäschern zu lassen, um an Ryloth ein Exempel zu statuieren, weshalb die besagten Bomber kurze Zeit später starteten. Tatsächlich griffen sie schnell die ersten Dörfer ein; der Konvoi republikanischer Truppen konnte nur knapp einem solchen Angriff entgehen, da sie sich in der Nähe eines Dorfes befanden, als dieses zerstört wurde. Als Kommandant Ponds, der den Truppenverband befehligte, Zeuge der Angriffe wurde, versuchte er, Windu zu kontaktieren, um ihm von diesen neuen Entwicklungen zu berichten.[3]

Verhandlungen mit den Widerstandskämpfern[Bearbeiten]

Windu holt die Freiheitskämpfer auf seine Seite

Es gelang Mace Windu tatsächlich, den Freiheitskämpfern trotz ihrer Mühe, versteckt zu bleiben, auf die Spur zu kommen. Als er Zeuge wurde, wie eine Patrouille von Kampfdroiden zerstört wurde, beschloss er sich zu offenbaren und wurde von Syndulla empfangen – zwar war der Twi’lek nicht erfreut über die Anwesenheit des Jedi, doch lud er ihn zu Gesprächen in das Versteck der Freiheitskämpfer ein. Alsbald erfuhr Windu, das Syndulla durch die Unfähigkeit von Ima-Gun Di und seinen Soldaten, die Separatisten aufzuhalten, scher enttäuscht war und der Republik misstraute. Auch brachte der Anführer der Freiheitskämpfer seine Sorge zum Ausdruck, dass die Republik im falle eines Sieges Ryloth ebenfalls besetzen würde; er misstraute vor allem den Absichten des Senator Orn Free Taa. Inmitten der Gespräche wurde Windu von Ponds erreicht, der von den Angriffen der Droiden-Bomber berichtete. In Anbetracht der Brutalität der Separatisten, erklärte sich Syndulla nun bereit, ein Gespräch mit Senator Taa zu führen, in dem man die Probleme beseitigen wollte. Es gelang Windu, Senator Taa und Syndulla dazu zu bringen, einen Pakt zu schließen, woraufhin Syndulla die anderen Freiheitskämpfer zusammenrief und zum Kampf bereitmachen ließ.[3]

Zur gleichen Zeit hatte die Nachricht von den Bomberangriffen auch die republikanische Flotte über Ryloth erreicht, weshalb Skywalker die Sternenjäger seiner Schiffe starten ließ; auch er selbst und seine Padawan Ahsoka nahmen mit ihren Jedi-Sternenjägern an dem Einsatz teil. Es gelang ihnen, die Droiden-Bomber in Kämpfe zu verwickeln und so abzulenken, doch waren es zu viele, um sie zu besiegen. Als er von Windu kontaktiert wurde, versprach er, alles nötige zu tun, um die Bomber aufzuhalten – obwohl er auch empfahl, die nächsten Dörfer evakuieren zu lassen, da die Bomber in der Überzahl waren.[3]

Angriff auf Lessu[Bearbeiten]

Die vereinten Truppen der Republik und der Widerstandskämpfer erstürmen Lessu

Einige Zeit später hatte sich eine große Streitmacht aus den Truppenverbänden der Republik und den Twi’lek-Freiheitskämpfern In der Nähe von Lessu eingefunden. Doch solange die Kontrolle der Brücke den Separatisten oblag, konnten sich Windu und Syndulla keinen Angriff erlauben; die gegnerischen Kommandanten könnten die Brücke einfach rechtzeitig deaktivieren und man müsste einen Belagerungszustand herbeiführen, unter dem jedoch die Zivilbevölkerung der Stadt zu leiden hätte. Allerdings erbot sich bald eine Möglichkeit, als zwei separatistische Truppentransporter auf die Stadt zuhielten. Nach Aussagen Syndullas befanden sich diverse wertvolle Güter an Bord der Transporter, die Tambor in seinen Besitz bringen wollte – aus diesem Grund konnten sie sich vielleicht an Bord eines Transporters in die Stadt schmuggeln. Gemeinsam mit Razor und Stak drang Windu in einen der MTTs ein und gelangte so beinahe über die Brücke. Allerdings ließen die Separatisten die Transporter scannen, sodass sie mittig auf der Brücke entdeckt wurden. Während des folgenden Kampfes deaktivierten die Separatisten die Brücke, woraufhin Windu die beiden Klone mit der Macht an Land schleuderte, während er sich selbst ebenfalls vor dem Absturz rettete. Als sie vor der Stadt von Kampfdroiden attackiert wurden, stellte sich Windu ihnen entgegen, während die beiden Klonkrieger die Brücke reaktivieren sollten.[3]

Auf der anderen Seite gab Cham Syndulla das Signal zum Angriff, und die Klonkrieger und Twi’leks griffen Lessu an. Derweil war es Stak und Razor gelungen, in den Kontrollraum der Brücke einzudringen, uns so wurde die Plasmabrücke gerade rechtzeitig aktiviert, um die heranstürmenden Klone und Twi’leks eine Überquerung zu ermöglichen. Augenblicke später erreichten die vereinten Truppen Windu, der in der Zwischenzeit bereits dutzende Kampfdroiden, Droidekas und sogar einen Panzer zerstört hatte. Mit der neuen Verstärkung hinter sich befahl Windu Syndulla, den Angriff gegen die restlichen Droiden einzuleiten, während er selbst sich auf die Suche nach Wat Tambor machte. Der Vorsitzende der Techno-Union war bereits auf der Flucht, als er sein Shuttle erreicht, flog dieses allerdings gerade mit dem Taktikdroiden TA-175 davon. Zu diesem Zeitpunkt erreichte Mace Windu ebenfalls die Landeplattform und nahm Tambor gefangen. Gleichzeitig befahl TA-175 jedoch, Lessu zu bombardieren, woraufhin die Droiden-Bomber auf die Hauptstadt zuhielten. Allerdings waren sie durch die neuen Befehle von Skywalker und seinen Sternenjägern abgelenkt, die sich von hinten den Droiden näherten und sie ausschalteten, wodurch eine Zerstörung der Hauptstadt verhindert wurde. Als Cham Syndulla mit mehreren Soldaten zu Windu und Tambor stieß, kapitulierte der Vorsitzende bedingungslos und ergab sich seinem Schicksal.[3]

Folgen[Bearbeiten]

Die große Feier

Nachdem die Schlacht gewonnen war, kehrte Senator Orn Free Taa nach Ryloth zurück. In Lessu empfing er die Freiheitskämpfer und konnte die politischen Differenzen mit Syndulla bereinigen, da sie der gemeinsame Wille, ihr Volk zu retten, zusammengeführt hatte. Kurz darauf wurde von den Twi’leks und den Truppen der Republik eine große Parade veranstaltet, auf der Widerstandskämpfer und Klontruppen gleichermaßen bejubelt wurden. Wat Tambor wurde nach seiner Gefangennahme inhaftiert, während es TA-175 gelang, von Ryloth zu entkommen und zu Graf Dooku zurückzukehren. Bei sich führte er einen Großteil der Schätze, die die Konföderation auf Ryloth erbeutet hatte, und die Tambor in sein Shuttle – mit dem TA-175 geflohen war – hatte bringen lassen. Später begann der Wiederaufbau von Ryloth, um die Schäden der Schlacht zu beseitigen. Im Anschluss daran sollten sich die republikanischen Truppen ebenfalls von Ryloth zurückziehen, damit die Bedingungen der Freiheitskämpfer erfüllt wurden.[3]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Resolute Manöver.jpg
Schlacht um Ryloth
Zeitliche Übersicht
«» Gleichzeitig:

Mission auf Toydaria[1]

Beschreibung
Konflikt:

Klonkriege[2]

Datum:

22 VSY, einige Monate nach der Schlacht von Geonosis[2]

Ort:

Ryloth[3]

Ergebnis:
Kontrahenten

Galaktische Republik[3]

Konföderation unabhängiger Systeme[3]

Kommandeure
Truppenverbände
Verluste
  • Redeemer[3]
  • Defender[3]
  • V-19 Torrent-Sternenjäger[3]
    • fast die gesamte Blaue Staffel[3]
  • Kanonenboote[5]
  • AT-TEs[4]
  • zahlreiche Klonkrieger[4]
  • Twi’leks[4]
  • Lucrehulk-Klasse Droiden-Kontrollschiff[3]
  • zahlreiche Munificent-Klasse Fregatten[3]
  • Vulture-Klasse Droiden-Sternenjäger[3]
  • sämtliche Hyänen-Klasse Droiden-Bomber[4]
  • zahlreiche B1- und B2-Kampfdroiden[5]
  • TX-20[5]
  • AATs[4]
  • STAPs[4]
  • sämtliche Protonenkanonen[5]

Die Schlacht um Ryloth war eine Schlacht der Klonkriege im Jahr 22 VSY, die zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme auf und über dem Planeten Ryloth ausgetragen wurde. Nachdem der Separatisten-Führer Passel Argente einige seiner wertvollen Besitztümer auf Ryloth versteckte, beschloss Wat Tambor, der Vorsitzende der Techno-Union, den Planeten als nächstes Ziel für einen Angriff zu nutzen. So erhoffte er sich, Argentes Schätze ebenso wie die Reichtümer der Twi'leks in seinen Besitz zu bekommen und weiteres Ansehen für die Invasion innerhalb der Konföderation zu bekommen. Als die Truppen der Konföderation landeten, besiegten sie die republikanische Garnison auf Ryloth und zerschlugen den Widerstand der Twi’leks, obwohl sich letzterer später wieder sammelte. Außerdem trieben sie die Zivilbevölkerung des Planeten in ihren Dörfern zusammen und ließen sie in Lagern gefangen halten. Als die Republik eine Gegenoffensive startete, hatte die konföderierte Armee eine Blockade aus Schlachtschiffen um den Planeten errichtet, die dem Angriff der republikanischen Flotte um Anakin Skywalker widerstand und sie mit großen Verlusten zurückschlug. Allerdings griff Skywalker ein weiteres Mal an und überlistete den Kommandanten der Konföderation, Mar Tuuk, als er eines seiner Schiffe opferte, um das Flaggschiff der Blockade zu zerstören. Kurz darauf war die Blockade zerschlagen und die Republik begann mit einer Bodenoffensive. Nachdem von der Geisterkompanie unter Jedi-General Obi-Wan Kenobi das Dorf Nabat erobert und die dort stationierten Geschütze zerstört wurde, begann der Hauptangriff der republikanischen Bodentruppen. Allerdings erlitten sie während ihres Vormarschs zur Hauptstadt Lessu schwere Verluste durch die immer wieder angreifenden Droiden, weshalb Mace Windu beschloss, die inzwischen wieder erstarkten Twi’lek-Freiheitskämpfer als Verbündete zu gewinnen. Nachdem er die Verhandlungen mit Cham Syndulla, dem Anführer der Freiheitskämpfer, zu einem erfolgreichen Ende gebracht hatte, führte er den Angriff auf Lessu an und erlangte die Kontrolle über die einzige dorthin führende Brücke. So konnte die Klonarmee mit den Twi’leks zusammen die Kampfdroiden besiegen und Windu nahm Wat Tambor gefangen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Wat Tambor ist auf Ryloth eingetroffen

Der Vorsitzende der Handelsallianz und Mitglied des Separatisten-Rates, Passel Argente, hatte auf Ryloth in der Hauptstadt Lessu dem Handelsmakler Artruk eine wertvolle Lieferung vom Planeten Christophsis anvertraut. Diese Lieferung sollte von Artruk sicher verwahrt werden. Artruk und Argente wussten jedoch nicht, dass die beiden Twi’lek-Widerstandskämpfer, Cham Syndulla und Voyla, sie bespitzelten. Syndulla war sich sicher, dass Argente kein gewöhnlicher Besucher des Planeten war und versuchte deshalb, sehr vorsichtig zu sein. Das Geheimtreffen zwischen Argente und dem Twi’lek hatte außerdem noch einen weiteren Zuhörer: Wat Tambor, Vorsitzender der Techno-Union, verfolgte die Unterredung ebenfalls. Er hatte kurz zuvor mit der Hilfe des trandoshanischen Händlers Gha Nachkt einen Protokolldroiden an Argente verkauft, der Tambor als Spion diente. Als er von den wichtigen Dingen hörte, die Argente auf Ryloth lagerte, ließ er seinen Taktikdroiden TA-175 die Truppen mobilisieren, um Ryloth einzunehmen und an die Waren heranzukommen.[8]

Schlachtverlauf[Bearbeiten]

Angriff der Konföderation[Bearbeiten]

Rückschlag der Republik[Bearbeiten]

Die republikanischen Truppen stehen unter Beschuss

Als die Konföderation auf Ryloth landete, ging sie augenblicklich mit großer Truppenstärke gegen die auf Ryloth stationierten Einheiten der Republik vor. Auch die einheimischen Twi’leks verschonten sie nicht, wodurch sie eine Gruppe von Kämpfern gegen sich aufbrachten. Diese Freiheitskämpfer schlossen sich der Republik an, um einen Sieg gegen die Konföderation zu erringen. Allerdings wurde aus dem Kampf der Klonkrieger, die unter dem Jedi-Meister Ima-Gun Di die Droidenarmee bekämpften, und der Freiheitskämpfer schon bald ein Rückzugsgefecht, da sie in der Unterzahl waren und die Droiden ihre Stellungen zu überrennen drohten. Auch über Ryloth attackierte eine zahlenmäßig überlegene Flotte der Konföderation die Kampfschiffe der Republik und verwickelte diese in ein schweres Feuergefecht, in dem die republikanischen Kreuzer zu unterliegen drohten. Dennoch hielt der Flottenverband unter Admiral Dao die Stellung, um die am Boden kämpfenden Truppen nicht im Stich zu lassen; nach einem letzten Gespräch mit dem Jedi-Rat, in dem Dao um Hilfe bat, wurde auch sein Kreuzer zerstört, ebenso wie der Rest der Flotte.[1]

So kam es, dass sich die vereinten Truppen in einem Bergmassiv verschanzten und von dort den Droiden weiteren Widerstand leisteten. Tatsächlich konnten sie trotz weiterer Verluste eine Niederlage verhindern, bis es zu ersten Versorgungslücken kam, da es den Soldaten an Nahrungsmitteln und Wasser mangelte und auch die schweren Waffensysteme ohne die richtige Wartung Defekte aufwiesen und nach und nach ganz ausfielen. In dieser Situation begann Cham Syndulla, der Anführer der Twi’leks, an der Republik zu Zweifeln. In einem weiteren Gefecht wurden die Klonkrieger und Twi’leks erneut zurückgeschlagen und mussten sich weiter in das Gebirge zurückziehen, wo sie eine kurze Pause von der andauernden Schlacht erhielten. Dennoch blieb das Problem, dass die Truppen unter Versorgungsmängeln litten und keine Verstärkung der Republik in Sicht war. Aus diesem Grund befahl Cham Syndulla seinen Männern, sich zum Aufbruch bereit zu machen, da er der Republik nicht mehr traute. Auch die Versprechen von Di, dass Verstärkung eintreffen würde, ließ er nicht mehr gelten, da zuvor bereits zu viele Versprechen nicht gehalten worden waren. Da Di einsah, dass er die Twi’leks nicht noch mehr Bürden auflasten konnte, erklärte er sich mit ihrem Rückzug einverstanden und wollte dafür sorgen, dass die Familien entkamen. Daher plante er, den Vormarsch de Droiden aufzuhalten, was es den Freiheitskämpfern ermöglichen sollte, ungehindert über die Berge fliehen zu können. So kam es, dass die Klonkrieger das letzte verbliebene Kanonenboot mit Sprengstoff beluden und zu einem der beiden Zugänge zu dem Lagerplatz der Truppen flogen. Nachdem auch die Felswände präpariert worden waren, ließ Di beim Eintreffen der Droiden den Durchgang sprengen. Dies hatte zur Folge, dass sämtliche Droiden über den letzten verbliebenen Weg einmarschieren mussten, wo sich Di mit seinen Klonkriegern postierte.[1]

Als die Droidenarmee eintraf, ließ Di seine Männer das Feuer eröffnen und ein heftiger Schusswechsel entspannte sich. Schon bald fielen einige der Klonkrieger trotz ihrer Deckung den Schüssen der Droiden zum Opfer, und die deutliche Unterzahl der republikanischen Truppen sorgte dafür, dass sich die Stellungen nicht lange halten ließen. Als die Droiden auch Thermaldetonatoren einsetzten, fielen die letzten Klonkrieger dem Angriff zum Opfer; einzig Ima-Gun Di leistete weiter Widerstand und zerstörte zahlreiche Droiden. Als er jedoch weitere Landungsschiffe der Konföderation niedergehen sah, geriet sein Kampf ins Stocken. Diesen Zeitpunkt nutzte der verletzte Hauptmann Keeli, um aufzustehen und den Kampf erneut zu entfachen. Auch Di kämpfte daraufhin weiter, allerdings nur noch mit geringem Erfolg. Augenblicke später wurde Keeli getötet, und Di konnte der Übermacht auch nicht mehr lange standhalten. Als er starb, gelang es jedoch einigen republikanischen Blockadebrechern, die Blockade zu durchstoßen und Versorgungsgüter abzuwerfen, was es den Twi’lek-Freiheitskämpfern ermöglichte, ihren Widerstand fortzusetzen.[1]

Errichtung der Verteidigungslinie[Bearbeiten]

Twi’leks werden zusammengetrieben.
Nachdem die republikanische Armee ebenso wie die Flotte vernichtet worden war, konnte die Separatistenarmee unter der Führung von Tambor Ryloth endgültig einnehmen.[3] Zahlreiche Dörfer wurden zunächst von Sondendroiden durchkämmt und dann von Kampfdroiden eingenommen.[11] Die Zivilbevölkerung des Planeten wurde in Lager gebracht oder in ihren Dörfern festgehalten und dort von den Droiden häufig misshandelt. Die Twi’lek-Freiheitskämpfer konnten jedoch trotz der Taten von Ima-Gun Di und seinen Männern nicht lange vor den Droidentruppen fliehen, weshalb sie schließlich kapitulierten. Als sie sich unbewaffnet auf einem Bergmassiv ergaben, rückten die Separatisten mit einer Droidenarmee an und eröffneten das Feuer auf die Rebellen, woraufhin diese flohen. Allerdings erlitten sie große Verluste, weshalb sie sich in einen entlegenen Unterschlupf zurückzogen, von wo sie nur noch kleine Überfälle auf Patrouillen der Separatistenarmee unternahmen und keine großen Risiken mehr eingingen. Dennoch hatte der Widerstand der Freiheitskämpfer bereits dafür gesorgt, dass Syndulla als Held gefeiert wurden und die Freiheitskämpfer sehr beliebt beim Volk waren.[4]So entwickelte sich auch die Ballade von Cham Syndulla, die von Gobi Glie, einem der Freiheitskämpfer, entwickelt wurde und die Taten Syndullas im Kampf gegen die Separatisten schilderte. Auch wenn Syndulla es für zu übertrieben hielt, spendete es den Kämpfern doch Mut und half, ihre Moral aufrecht zu erhalten.[12]
Ryloth unter der separatistischen Blockade
Allerdings entspannte sich die Lage nur kurz, da Orn Free Taa, Vertreter der Twi’leks im Senat, einen Antrag stellte, um eine neue Streitmacht zur Befreiung des Planeten zu schicken. Tatsächlich reagierte die Galaktische Republik unter der Führung von Kanzler Palpatine umgehend und schickte einen von mehreren hochrangigen Jedi kommandierten Flottenverband aus, um den Planeten zurückzuerobern und das Leiden der Twi’leks zu beenden.[3]

Doch die Aufstellung der Streitmacht und das Reagieren des Senats hatte Zeit gekostet, in der die Droidenarmee ihre Stellungen am Boden verstärkt hatte und sich gegen eine Rückeroberung von Ryloth eingerichtet hatten. Außerdem hatte Wat Tambor eine schlagkräftigen Flottengruppe unter dem neimoidianischen Kommandanten Mar Tuuk eine Blockade errichten lassen. Mit dieser hoffte Tambor verhindern zu können, dass es den Landungsbooten der Republik überhaupt erst gelang, die Planetenoberfläche zu erreichen.[3]

Rückkehr der Republik[Bearbeiten]

Erster Angriff auf die Blockade[Bearbeiten]

Die Blaue Staffel startet zu ihrem Angriff

Um die separatistische Blockade zu zerstören, sprang eine Gruppe von drei republikanischen Sternenzerstörern aus dem Hyperraum und hielt auf Ryloth zu, um den später eintreffenden Landungstruppen einen Weg durch die Blockade zu bahnen. Als sie die Blockade erreichten, ließ Admiral Yularen die Sternenjäger der Resolute bereit machen. Kurze Zeit später startete die Blaue Staffel unter dem Kommando von Padawan-Schülerin Ahsoka Tano aus dem Hangar des Flaggschiffes. Die Sternenjägerstaffel bildete nun die Spitze des Angriffes, während sich die restliche Flotte bereitmachte. Als Ahsokas Meister und der Kommandant der Flottengruppe, Anakin Skywalker, den Befehl zum Angriff gab, attackierte die Blaue Staffel das feindliche Flaggschiff,[3] die Procurer.[9]. In dem kurzen Zeitraum zwischen ihrer Ankunft im System und dem Angriff auf die Blockade hatte der separatistische Kommandant Tuuk allerdings auch seine Droiden-Sternenjäger starten lassen, die die Blaue Staffel nun abfingen und in ein schweres Gefecht verwickelten. Allerdings konnte Ahsoka einen Teil ihrer Staffel zurückhalten, während sie die restlichen Piloten in den Kampf führte. Als die Sternenjäger beschäftigt waren, ließ sie diese Gruppe von ihrem Stellvertreter Axe angreifen. Da sie nun beinahe freies Schussfeld hatten, musste Mar Tuuk auf diese neue Bedrohung reagieren, weshalb er eine vorbereitete Falle zuschnappen ließ und vier Fregatten zur Verstärkung seines Flaggschiffes und der zwei bereits anwesenden Fregatten hinzuholte. Da sie nicht mit einer solchen Übermacht gerecht hatten, beorderten Yularen und Anakin die Blaue Staffel zurück zu den Schlachtkreuzern, weil sie zum Schutz dieser gebraucht wurden. Ahsoka ignorierte die Befehle jedoch, da sie sich immer noch Chancen ausrechnete, das feindliche Flaggschiff zu zerstören. Allerdings war durch die Verstärkung der separatistischen Flotte der Druck auf die Staffel zu groß, sodass schnell die ersten Verluste aufkamen. Außerdem brachen die ersten Droiden-Sternenjäger durch den Abwehrschirm der republikanischen Schlachtschiffe und griffen die Sternenzerstörer nun direkt an, da der schützende Sternenjägerschirm wegen Ahsokas Befehlsverweigerung fehlte. Die sah ihren Fehler nun ein und ließ ihre Staffel zurückfliegen, während die Sternenzerstörer den selbstzerstörerischen Angriffen der Droiden-Sternenjäger ausgesetzt waren, die sich reihenweise gegen die Schlachtschiffe steuerten und so schwere Schäden anrichteten; einer der drei Zerstörer, die Redeemer, wurde dabei zerstört. Als die Brücke der Resolute getroffen wurde, ließ Skywalker die verbliebenen Streitkräfte sich zurückziehen. Kurz bevor die Resolute und die Defender in den Hyperraum flüchteten, erreichte auch Ahsoka mit der stark dezimierten Blauen Staffel den Sternenzerstörer, woraufhin die republikanische Flotte den Kampfort verließ und sich abseits von Ryloth erneut sammelte.[3]

Durchbrechen der Blockade[Bearbeiten]

Schon kurz nach ihrer Flucht wurde für Skywalker ersichtlich, dass die Verluste des vorherigen Kampfes schwer gewesen waren. Allerdings beharrte der Jedi-Rat darauf, dass die Blockade so schnell wie möglich durchbrochen werden musste, obwohl man ihm keine weiteren Streitkräfte zur Verfügung stellen konnte. Daher war der Jedi gezwungen, einen gewagten Plan zu entwickeln, für den er die schwer beschädigte Defender evakuieren ließ. Mit dieser wollte er das feindliche Flaggschiff rammen und so die Blockade durcheinanderbringen. Da er diese Mission jedoch persönlich leiten wollte, ernannte er Ahsoka zum Kommandanten der Resolute, da Admiral Yularen noch von dem letzten Angriff verletzt war. Sie sollte ihm mit der Resolute folgen und die anderen Fregatten zerstören.[3]

Mar Tuuk erkennt die Gefahr
Ahsoka musste sich mit dieser Aufgabe abfinden, da Anakin bereits aufgebrochen war. Auf der Brücke der Resolute entwickelte sie mit Rex und einem weiteren Offizier einen Plan, um den Kampf gegen die sechs Fregatten erfolgreich ausfechten zu können. Nachdem sie einen solchen entworfen hatten und dieser akzeptiert wurde, steuerte die Resolute ebenfalls Ryloth an. Die Defender war zu diesem Zeitpunkt bereits bei Ryloth eingetroffen und Anakin führte ein Gespräch mit Mar Tuuk, um diesen durch ein Kapitulationsangebot von seinem eigentlichen Vorhaben abzulenken. Der neimoidianische Captain ließ sich tatsächlich ablenken, bis er bei einem Scan der Defender feststellte, dass sich auf dem Schiff nur eine einzige Lebensform – Anakin – befand. In diesem Augenblick durchschaute er die Taktik, zumal nun auch die Resolute weiter entfernt aus dem Hyperraum kam. Er befahl allen Schiffen, das Feuer auf die Defender zu eröffnen, doch war der Sternenzerstörer zu diesem Zeitpunkt bereits zu nahe an Mar Tuuks Flaggschiff herangekommen. Obwohl das Feuer der Separatisten der Defender schwer zusetzte, hatte sie noch genug Durchschlagskraft, um das Droiden-Kontrollschiff zu zerstören; Tuuk gelang es gerade noch, mit einer Rettungskapsel zu fliehen. Aber auch Anakin hatte bereits mit R2-D2 die Defender auf dieselbe Art und Weise verlassen und konnte aus einiger Entfernung nun den Fortgang der Schlacht beobachten.
Die Falle schnappt zu
Die Resolute führte nach ihrem Sprung in das System die von Ahsoka entwickelte Taktik durch: Das Schiff drehte sich auf die Seite, sodass den feindlichen Fregatten der Bauch des Schiffes zugewandt wurde und die Brückenaufbauten und der Hangarbereich vorerst vor dem feindlichen Feuer geschützt waren. Im Sensorschatten der Resolute starteten daraufhin die Sternenjägerstaffeln, die aus neuen Bombern, den Y-Flüglern, und V-19 Torrent-Sternenjägern bestanden und konnten, als die Fregatten sich der Resolute im Angriff näherten, überraschend hinter dem Sternenzerstörer hervorkommen und den feindlichen Schiffen schwere Schäden zufügen. Tatsächlich ging der Zangenangriff der Sternenjäger so erfolgreich von statten, dass wenige Minuten später alle sechs Munificent-Sternenfregatten zerstört waren. Als die letzte Fregatte schwer beschädigt davon trieb, trafen die Landungsschiffe Mace Windus und Obi-Wan Kenobis ein und begannen mit der Landung der Bodentruppen, während Anakin von einem Shuttle gerettet wurde.[3]

Bodenoffensive der Republik[Bearbeiten]

Landung der Bodentruppen[Bearbeiten]

Die Landungstruppen der Republik werden hart getroffen

Nachdem die Blockade der Separatisten durchbrochen worden war, begannen Mace Windu und Obi-Wan Kenobi mit der Landung der Bodentruppen. Dabei sollte sich Obi-Wan mit seinen Truppen zunächst der Stadt Nabat zuwenden und diese sichern, um den restlichen Truppen eine freie Landezone zu verschaffen. Tatsächlich gerieten die drei Landungsschiffe der Jedi beim Eindringen in die Atmosphäre von Ryloth unter massiven Beschuss von in Nabat stationierten Protonenkanonen, welche eine Landung aller Truppen unmöglich machten. Von der Wucht des separatistischen Bombardements überrascht, wurde eines der Landungsschiffe schwer getroffen. Als Mace Windu die Schadensberichte von Oberstleutnant Ponds erfahren hatte, nahm er Kontakt mit Obi-Wan auf, der mit einer kleinen Gruppe Klonkriegern in Kanonenbooten aufbrach, um die Geschützstellungen unschädlich zu machen, während sich die zwei verbliebenen Truppentransporter zurückzogen.[5]

Vorrücken gegen die Geschützstellungen[Bearbeiten]

Die Geisterkompanie rückt in Nabat vor

Nahe der Stadt Nabat ließ Obi-Wan seine Klonkrieger landen, damit sie den restlichen Weg zu Fuß und in Deckung des Waldes zurücklegen konnten. Zuvor hatte er den Soldaten klargemacht, dass ihr vorrangiges Ziel darin bestand, die Stadt möglichst intakt einzunehmen, da man den Twi’leks helfen und nicht ihre Heimat zerstören wolle. Allerdings hatte der Kommandant der Droidenarmee in Nabat, der Taktikdroide TX-20, auch dieses Vorgehen der Jedi bereits vorausgeahnt und daher die Truppen gegen einen Bodenangriff gerüstet. So kam es, das der Vormarsch der republikanischen Soldaten bereits an der Stadtgrenze ins Stocken geriet, da sie von den Droiden-Verteidigern unter Beschuss genommen wurden und hinter den Bäumen des angrenzenden Waldes Deckung suchen mussten. Nun ließ Obi-Wan EMP-Granaten zum Einsatz bringen, mit denen sie die Droiden überwältigen konnten. Nachdem die Mauer gesichert war, ließ Obi-Wan seine Truppen abwarten, da er weitere Fallen befürchtete. Aus diesem Grund schickte er Cody mit einigen Soldaten – Waxer, Boil und Wooley – als Kundschafter in die Stadt; auch TX-20 hatte jedoch Aufklärungsdroiden losgeschickt, da er sich über die nächsten Schritte der Jedi informieren wollte. Die Klonkrieger trennten sich schließlich, und nachdem Cody und Wooley die Dorfmitte erreicht hatten und dort die Geschütze samt Droidenbesatzung sowie die einheimischen Twi’leks als Geiseln der Separatisten vorgefunden hatten, kehrten sie als erste in das Lager zurück und erstatteten Kenobi und Windu Bericht. Die Jedi entschieden, die Twi’leks als erste zu retten, weshalb Obi-Wan einen Angriff mit allen Männer befahl, wobei die Planungssitzung jedoch durch eine der Sonden von TX-20 beobachtet wurde. Daher begann der Droide, neue Vorbereitungen zu treffen, indem er mehrere, zuvor ausgehungerte, einheimische Gutkurrs aus ihren Käfigen ließ, damit sie die Klone attackierten.[5]

Die Gutkurrs greifen an

Unterdessen waren Obi-Wan und die Klonkrieger bereits durch die verlassenen Straßen der Stadt in Richtung Zentrum vorgerückt, als sie auf einmal die herannahenden Gutkurrs hörten. Bereits wenige Augenblicke später erreichten die Raubtiere den Trupp und griffen die Klonkrieger an. Aufgrund der dicken Haut der Tiere gelang es den Klonen nicht, sie mit ihren Blastern zurückzuhalten, weshalb zahlreiche von ihnen getötet wurden. In dieser Situation nutzte Obi-Wan die Macht, um die Tiere zu sich zu lenken. Von der Gruppe Gutkurrs verfolgt, trat er in eine Seitengasse und befahl den Klonen, eine über der Straße verlaufende Brücke zum Einsatz zu bringen, wodurch die Gutkurrs gefangen waren. Er selbst konnte durch einen Machtsprung aus der Sackgasse entkommen. Als sie gerade weitermarschieren wollten, trafen Waxer und Boil, die beiden anderen Kundschafter, bei ihnen ein. Bei ihnen befand sich ein junges Twi’lek-Mädchen namens Numa, welches sie zuvor von einer schnellen Rückkehr abgehalten hatte. Allerdings bot sich das Mädchen als Führer für Obi-Wan und die Klonkrieger an, da sie sich gut in den Tunneln unterhalb der Straßen auskannte. An diesem Punkt beschloss Obi-Wan, seine Truppen zu teilen. Während er selbst mit Waxer und Boil dem Mädchen in die Tunnel folgte, befahl er Cody mit den verbliebenen Männern in Richtung des Stadtzentrums zu gehen und dort auf sein Zeichen hin ein Ablenkungsmanöver durchzuführen. Bald war Cody in Position und auch Obi-Wan hatte das Stadtzentrum erreicht, wo sowohl die Protonenkanonen waren, wie auch die gefangenen Twi’lek. Als Cody den Jedi erblickte, ließ er seine Männer das Feuer auf die rund um den Platz postierten Droiden eröffnen, worauf ein heftiges Feuergefecht seinen Lauf nahm. Tatsächlich fiel auch TX-20 auf die Taktik Obi-Wans herein, da er sich mit seinem AAT den Klonen zuwandte und in das Kampfgeschehen eingriff. Während die Droiden derartig abgelenkt waren, verließen Obi-Wan, Waxer und Boil ihre Deckung und befreiten die Twi’lek, die sie daraufhin in die Katakomben in Sicherheit brachten. Als die Droiden darauf aufmerksam wurden, hatte Obi-Wan bereits eines der Protonengeschütze bestiegen und zerstörte mit dieser die restlichen Geschütze. Als TX-20 mit seinem Kampfpanzer eintraf und Obi-Wan zu töten drohte, griffen die Dorfbewohner ein und erklommen den AAT, was TX-20 lange genug aus dem Konzept brachte, um es den aufgebrachten Twi’leks zu ermöglichen, ihn zu zerstören. Nur Augenblicke später setzte Windu bereits mit den beiden verbliebenen Angriffstransportern zur Landung an und die restliche Streitmacht erreichte die Planetenoberfläche. Nachdem sämtliche Truppen abgeladen waren, schloss sich Obi-Wan mit seinen Leuten der Hauptstreitmacht an.[5]

Großoffensive der republikanischen Landungstruppen[Bearbeiten]

Die AT-TEs müssen am Rande des Abgrunds den Kampfdroiden widerstehen

Während Obi-Wan mit einem Teil der Streitkräfte aufbrach, um die südliche Hemisphäre unter republikanische Kontrolle zu bringen und dort diverse Dörfer befreite und die Jixuan-Wüste eroberte, marschierte Windu mit der restlichen Armee gegen die Hauptstadt Lessu, wo sich nach Geheimdienstberichten der Republik auch Wat Tambor aufhielt. Dieser Vormarsch geriet ins Stocken, als eine von Wat Tambor und dessen taktischen Droiden TA-175 ausgesandte Droidenstreitmacht die Kampfläufer Windus unter Beschuss nahm. Da sich der Konvoi zu diesem Zeitpunkt auf einer engen Straße am Rande eines Abgrunds befand, konnten sie dem Feuer der Droidenpanzer nicht ausweichen. So kam es, dass es den separatistischen Kampfpanzern gelang, den vordersten AT-TE zu Fal zu bringen, wodurch der gesamte Konvoi zum Halt gezwungen war. Da Windu erkannte, dass sie so innerhalb kürzester Zeit aufgerieben werden würden, nutzte er die Macht, um den zerstörten AT-TE in den Abgrund zu stoßen. Gleichzeitig ließ er die die schnelleren und wendigeren AT-RT ausschwärmen. Auch er selbst nutzte einen solchen Kampfläufer und führte den Vorstoß gegen die separatistischen Panzer an, der sich als erfolgreich herausstellte. Die Panzer konnten die schnellen Kampfläufer nicht treffen, aber im Gegenzug gelang es den AT-RTs, die Panzer mit Detonatoren und ihren Geschützen zu zerstören. Als sie weiter vorrückten, wurde Windu klar, dass seine Truppenstärke zu gering war, um einen Vorstoß auf Lessu wagen zu können. Aus diesem Grund nutzte er die Zeit während ihres Vormarsches, um mit Kanzler Palpatine, Senator Orn Free Taa, Anakin Skywalker, Admiral Yularen und Meister Yoda eine Einsatzbesprechung abzuhalten, in der er gegen den Protest der beiden Politiker seinen Vorschlag durchsetzte, die Twi’lek-Freiheitskämpfer als Verbündete zu gewinnen, da es keine andere Möglichkeit gab Truppen zur Verstärkung zu bekommen. Aus diesem Grund verließ er seine Streitmacht bald, um mit zwei ARF-TruppenRazor und Stak – die Freiheitskämpfer zu suchen.[4]

TA-175 und Wat Tambor planen ihr Vorgehen

In Lessu waren unter dessen auch Wat Tambor und sein Taktikdroide ihr weiteres Vorgehen am planen. Der Taktikdroide war besorgt über den Vormarsch der Republik und befürchtete, dass sie gegen die Streitkräfte nicht lange standhalten könnten. Allerdings verweigerte Tambor einen Rückzug, da er noch nicht genug Schätze der Twi’leks in seinen Besitz hatte bringen können. Da die Separatisten die Kontrolle über den einzigen Weg in die Stadt – eine Plasmabrücke – und immer noch eine große Zahl an Kampfdroiden hatten, sah er keinen Grund, bereits jetzt zu Evakuieren. Auch als kurze Zeit später Graf Dooku selbst Kontakt zu ihm aufnahm und ihm befahl, den Planeten zu verlassen, ließ sich Tambor nicht darauf ein. Allerdings fand er Gefallen an dem Befehl Dookus, die Twi’lek-Dörfer in Reichweite von Droiden-Bombern einäschern zu lassen, um an Ryloth ein Exempel zu statuieren, weshalb die besagten Bomber kurze Zeit später starteten. Tatsächlich griffen sie schnell die ersten Dörfer ein; der Konvoi republikanischer Truppen konnte nur knapp einem solchen Angriff entgehen, da sie sich in der Nähe eines Dorfes befanden, als dieses zerstört wurde. Als Kommandant Ponds, der den Truppenverband befehligte, Zeuge der Angriffe wurde, versuchte er, Windu zu kontaktieren, um ihm von diesen neuen Entwicklungen zu berichten.[4]

Verhandlungen mit den Widerstandskämpfern[Bearbeiten]

Windu holt die Freiheitskämpfer auf seine Seite

Es gelang Mace Windu tatsächlich, den Freiheitskämpfern trotz ihrer Mühe, versteckt zu bleiben, auf die Spur zu kommen. Als er Zeuge wurde, wie eine Patrouille von Kampfdroiden zerstört wurde, beschloss er sich zu offenbaren und wurde von Syndulla empfangen – zwar war der Twi’lek nicht erfreut über die Anwesenheit des Jedi, doch lud er ihn zu Gesprächen in das Versteck der Freiheitskämpfer ein. Alsbald erfuhr Windu, das Syndulla durch die Unfähigkeit von Ima-Gun Di und seinen Soldaten, die Separatisten aufzuhalten, scher enttäuscht war und der Republik misstraute. Auch brachte der Anführer der Freiheitskämpfer seine Sorge zum Ausdruck, dass die Republik im falle eines Sieges Ryloth ebenfalls besetzen würde; er misstraute vor allem den Absichten des Senator Orn Free Taa. Inmitten der Gespräche wurde Windu von Ponds erreicht, der von den Angriffen der Droiden-Bomber berichtete. In Anbetracht der Brutalität der Separatisten, erklärte sich Syndulla nun bereit, ein Gespräch mit Senator Taa zu führen, in dem man die Probleme beseitigen wollte. Es gelang Windu, Senator Taa und Syndulla dazu zu bringen, einen Pakt zu schließen, woraufhin Syndulla die anderen Freiheitskämpfer zusammenrief und zum Kampf bereitmachen ließ.[4]

Zur gleichen Zeit hatte die Nachricht von den Bomberangriffen auch die republikanische Flotte über Ryloth erreicht, weshalb Skywalker die Sternenjäger seiner Schiffe starten ließ; auch er selbst und seine Padawan Ahsoka nahmen mit ihren Jedi-Sternenjägern an dem Einsatz teil. Es gelang ihnen, die Droiden-Bomber in Kämpfe zu verwickeln und so abzulenken, doch waren es zu viele, um sie zu besiegen. Als er von Windu kontaktiert wurde, versprach er, alles nötige zu tun, um die Bomber aufzuhalten – obwohl er auch empfahl, die nächsten Dörfer evakuieren zu lassen, da die Bomber in der Überzahl waren.[4]

Angriff auf Lessu[Bearbeiten]

Die Freiheitskämpfer und Klonkrieger bereiten sich auf den Angriff vor

Einige Zeit später hatte sich eine große Streitmacht aus den Truppenverbänden der Republik und den Twi’lek-Freiheitskämpfern In der Nähe von Lessu eingefunden. Doch solange die Kontrolle der Brücke den Separatisten oblag, konnten sich Windu und Syndulla keinen Angriff erlauben; die gegnerischen Kommandanten könnten die Brücke einfach rechtzeitig deaktivieren und man müsste einen Belagerungszustand herbeiführen, unter dem jedoch die Zivilbevölkerung der Stadt zu leiden hätte. Allerdings erbot sich bald eine Möglichkeit, als zwei separatistische Truppentransporter auf die Stadt zuhielten. Nach Aussagen Syndullas befanden sich diverse wertvolle Güter an Bord der Transporter, die Tambor in seinen Besitz bringen wollte – aus diesem Grund konnten sie sich vielleicht an Bord eines Transporters in die Stadt schmuggeln. Gemeinsam mit Razor und Stak drang Windu in einen der MTTs ein und gelangte so beinahe über die Brücke. Allerdings ließen die Separatisten die Transporter scannen, sodass sie mittig auf der Brücke entdeckt wurden. Während des folgenden Kampfes deaktivierten die Separatisten die Brücke, woraufhin Windu die beiden Klone mit der Macht an Land schleuderte, während er sich selbst ebenfalls vor dem Absturz rettete. Als sie vor der Stadt von Kampfdroiden attackiert wurden, stellte sich Windu ihnen entgegen, während die beiden Klonkrieger die Brücke reaktivieren sollten.[4]

Die vereinten Truppen der Republik und der Widerstandskämpfer erstürmen Lessu

Auf der anderen Seite gab Cham Syndulla das Signal zum Angriff, und die Klonkrieger und Twi’leks griffen Lessu an.[4] Dabei ignorierten sie die Gedanken, dass die Brücke auch schnell wieder deaktiviert werden könnte.[13] Derweil war es Stak und Razor gelungen, in den Kontrollraum der Brücke einzudringen, uns so wurde die Plasmabrücke gerade rechtzeitig aktiviert, um die heranstürmenden Klone und Twi’leks eine Überquerung zu ermöglichen. Augenblicke später erreichten die vereinten Truppen Windu, der in der Zwischenzeit bereits dutzende Kampfdroiden, Droidekas und sogar einen Panzer zerstört hatte. Mit der neuen Verstärkung hinter sich befahl Windu Syndulla, den Angriff gegen die restlichen Droiden einzuleiten, während er selbst sich auf die Suche nach Wat Tambor machte. Der Vorsitzende der Techno-Union war bereits auf der Flucht, als er sein Shuttle erreicht, flog dieses allerdings gerade mit dem Taktikdroiden TA-175 davon. Zu diesem Zeitpunkt erreichte Mace Windu ebenfalls die Landeplattform und nahm Tambor gefangen. Gleichzeitig befahl TA-175 jedoch, Lessu zu bombardieren, woraufhin die Droiden-Bomber auf die Hauptstadt zuhielten. Allerdings waren sie durch die neuen Befehle von Skywalker und seinen Sternenjägern abgelenkt, die sich von hinten den Droiden näherten und sie ausschalteten, wodurch eine Zerstörung der Hauptstadt verhindert wurde. Als Cham Syndulla mit mehreren Soldaten zu Windu und Tambor stieß, kapitulierte der Vorsitzende bedingungslos und ergab sich seinem Schicksal.[4]

Ende der Kämpfe[Bearbeiten]

Gefecht in Resdin[Bearbeiten]

Ahsoka beobachtet, wie republikanische Truppen Resdin infiltrieren

Da Lessu nun von den vereinten Streitkräften General Kenobis und Mace Windus wieder eingenommen werden konnte,[4] machten sich weitere republikanischen Truppen – die 501. Legion unter der Führung Anakin Skywalkers und Ahsoka Tanos – daran, die restlichen von der Konföderation besetzten Städte zurückzuerobern. Die fortwährenden Kämpfe eskalierten in weiten Teilen der Regionen, bevor Skywalker und Ahsoka vom Rat der Jedi damit beauftragt wurden, die Stadt Resdin von den Separatisten zu befreien. Mit vereinten Kräften versuchten sie, Resdin mithilfe einiger AT-TEs einzunehmen, jedoch war die Stadt schon schwer befestigt worden, was ihre Befreiungsaktion nur noch weiter erschwerte.[7] Unter ihrem Kommando dienten dabei unter anderem Hauptmann Rex und Sergeant Kano, doch obwohl die Separatisten den eigentlichen Kampf schon lange verloren hatten, gaben sie nicht auf, sondern versuchten, die eindringende Gefahr der Republik in Resdin weiterhin abzuhalten. Während Ahsoka und Skywalker ihren Weg durch Redin, vorbei an Trümmern und Droiden, weiter fortsetzten, kämpften sich Rex und Kano mit ihrem Gefolge durch die separatistische Besatzung im Herzen Resdins. Dabei stellten sich ihnen jedoch bloß einige Kampfdroiden und B2-Superkampfdroiden in den Weg – manchmal sogar einzelne Octuptarra-Droiden. Da Skywalker mit den Klonen vorher einen bestimmten Treffpunkt ausgemacht hatte, kämpften sich die beiden Einsatzgruppe von zwei verschiedenen Seiten her zu ihrem Ziel vor. Jedoch lag es auch in dem Aufgabenbereich der beiden Jedi, eine spezielle Plasmabrücke zu aktivieren, die für die republikanischen Besatzungstruppen den Schlüssel nach Resdin darstellten. Letztlich gelang es den beiden nach mehreren Kämpfen mit Sabotagedroiden, die Brücke anzuschalten, sodass die Republik ihre Panzer in die Stadt vorrücken lassen konnte. Kano, der mit seiner Einheit bis zum Treffpunkt vorgedrungen und dort in einem heftigen Gefecht mit separatistischen Truppen verwickelt war, sendete ein Notrufsignal an Ahsoka und Skywalker, die sofort mit einigen gestohlenen STAPs dorthin gelangen und die Separatisten zurückschlagen konnten.[7]

Zusammen drangen die Klonkrieger und die beiden Jedi nun weiter in die Stadt vor, bis sie einen konföderierten Außenposten erreichten, den die Droiden als eine Art Befestigungswall benutzten. Bei ihrem Eintreffen entwickelte sich ein heftiges Gefecht, wobei es die höchste Priorität der Klonsoldaten war, einen bewaffneten Turm der Droiden zu zerstören. Während sie eine Brücke überquerten, wurden sie auf einmal von mehreren Vulture-Droiden angegriffen, welche die Jedi jedoch in der Lage waren zu zerstören. Im weiteren Verlauf der Schlacht, waren Ahsoka und Skywalker auch gezwungen, sich im Kampf gegen mehrere separatistische Angriffswellen zu behaupten. Derweil gelang es den Klonsoldaten, den Turm und seine befestigte Stellung zu zerstören. Somit waren ihre vereinten Kräfte imstande, die Bewohner Resdins größtenteils von der separatistischen Gefahr zu beschützen. Nachdem sie einen medizinischen Notruf an die Flotte gesendet hatten, wurden die Klon-Einsatztruppen von einem Kanonenboot abgeholt.[7]

Kampf mit Cad Bane[Bearbeiten]

Bane verhandelt mit Rex und Boomer

Nachdem die Klonkrieger in AT-RTs die noch von der Republik unerschlossenen Gebiete um Resdin bei Nacht ausgekundschaftet und dabei mehrere Bataillone separatistischer Truppen, darunter einfache Kampfdroiden, Sabotagedroiden und Chamäleondroiden, zur Strecke gebracht hatten, stießen sie in der Nähe eines Lagerhauses auf einen unidentifizierten Kontakt, der geradewegs vor ihnen vorbei rannte. Um ihn ausfindig zu machen, stiegen beide von ihren Gefährten ab und machten sich auf die Suche nach dem Individuum, welches schon in dem Lagerhaus verschwunden war. Als sie Anakin und Ahsoka über Funk über ihre Entdeckung informierten, wurden sie plötzlich aus dem Hinterhalt angegriffen, sodass ihre Verbindung abbrach. Da Skywalker auch weiterhin keinen Kontakt zu seinen Soldaten herstellen konnte, machten er und Ahsoka sich zu den letzten verbliebenen Koordinaten der beiden Klone auf, um den merkwürdigen Umstand zu ergründen. Auf dem weg wurden sie mehrmals von einigen Droiden attackiert, die sie jedoch schnell zurückschlagen und ihren Weg fortsetzen konnten. Als sie an einer Brücke vorbeikamen, wurden die beiden Jedi auf einmal von MagnaWächtern angefallen, die sie mit ihren Elektrostäben eliminieren wollten. Nachdem Anakin und Ahsoka die Gefahr überwunden und zu den Ziel-Koordinaten vorgedrungen waren, war allerdings kein Zeichen mehr von den beiden Klonen zu entdecken.[7]

Währenddessen wurden Rex und Boomer von Cad Bane, einem Duros-Kopfgeldjäger, gefangen genommen, bevor auf einmal separatistische Truppen, unter ihnen auch einige Octuptarra-Droiden, in das Lager Banes einfielen. Um sie zurückschlagen zu können, ließ Bane seine zwei Gefangenen frei, denen er den Auftrag vermittelte, die Droiden soweit wie möglich zurück zu halten. Währenddessen wollte er die Luken im Lagerhaus schließen, durch die die Droiden eindrangen. Sogar mit Fernlenkraketen, die Rex im Lager gefunden hatte, versuchten sie die vordringenden Octuptarra-Droiden zu zerstören, bis sie schlussendlich in der Lage waren, die Luken zu schließen. Als Skywalker das Lebenszeichen der Klone und einer weiteren Person ausmachen konnte, begaben er und Ahsoka sich zu deren Koordinaten, um Rex und Boomer sicher zurück zu bringen. Als sie ihnen begegneten, mussten sie sich jedoch zunächst einer Vorhut der Separatisten erwehren, die den Jedi auf der Spur waren. Nachdem sie diese zurückschlagen konnten, vereinbarten sie mit Cad Bane, der eine wertvolle Waffe bei sich trug, eine Übereinkunft: Anakin, Ahsoka, Rex und Boomer dürfen mit seinem Schiff von dem Planeten fliehen, dafür würden sie ihn am Leben lassen. Um zu dem Schiff zu gelangen, mussten sie allerdings Cad Bane, der mit seiner Waffe schwer gerüstet war, Schutz in Form einer Eskorte gewähren, da die Droiden immer noch versuchten, die Jedi und Bane aufzuspüren und zu eliminieren. Als sie schließlich am Schiff ankamen, machten sie sich auf den Weg zum Basislager der Republik in der Nähe Resdins und nach weiteren erfolgreichen Kämpfen gegen die Separatisten auf zu Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi auf den Planeten Behpour.[7]

Folgen[Bearbeiten]

Die große Feier

Nachdem die Schlacht gewonnen war, kehrte Senator Orn Free Taa nach Ryloth zurück. In Lessu empfing er die Freiheitskämpfer und konnte die politischen Differenzen mit Syndulla bereinigen, da sie der gemeinsame Wille, ihr Volk zu retten, zusammengeführt hatte. Kurz darauf wurde von den Twi’leks und den Truppen der Republik eine große Parade veranstaltet, auf der Widerstandskämpfer und Klontruppen gleichermaßen bejubelt wurden. Wat Tambor wurde nach seiner Gefangennahme inhaftiert, während es TA-175 gelang, von Ryloth zu entkommen und zu Graf Dooku zurückzukehren. Bei sich führte er einen Großteil der Schätze, die die Konföderation auf Ryloth erbeutet hatte, und die Tambor in sein Shuttle – mit dem TA-175 geflohen war – hatte bringen lassen. Später begann der Wiederaufbau von Ryloth, um die Schäden der Schlacht zu beseitigen. Im Anschluss daran sollten sich die republikanischen Truppen ebenfalls von Ryloth zurückziehen, damit die Bedingungen der Freiheitskämpfer erfüllt wurden.[4] Die Lage auf Ryloth blieb nach der Befreiung des Planeten entspannt, sodass es Anakin Skywalker nicht als Strafe ansah, als er einige Zeit später nach Ryloth versetzt wurde, da er wegen einigen Vorfällen auf Valahari in die Kritik geraten war.[14]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 The Clone WarsNachschubwege (3.03)
  2. 2,0 2,1 Chronicling The Clone Wars auf StarWars.com
  3. 3,00 3,01 3,02 3,03 3,04 3,05 3,06 3,07 3,08 3,09 3,10 3,11 3,12 3,13 3,14 3,15 3,16 3,17 3,18 3,19 3,20 3,21 3,22 3,23 3,24 3,25 3,26 3,27 3,28 3,29 3,30 3,31 3,32 3,33 3,34 3,35 3,36 3,37 3,38 3,39 3,40 3,41 3,42 The Clone WarsSturm über Ryloth (1.19)
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 4,20 4,21 4,22 4,23 4,24 4,25 4,26 4,27 4,28 4,29 4,30 4,31 4,32 4,33 4,34 The Clone WarsFreiheit für Ryloth (1.21)
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 5,12 5,13 5,14 5,15 5,16 5,17 5,18 5,19 The Clone WarsDie Unschuldigen von Ryloth (1.20)
  6. 6,0 6,1 The Clone Wars: Republic Heroes Holokom-Übertragung auf der Website von LucasArts
  7. 7,00 7,01 7,02 7,03 7,04 7,05 7,06 7,07 7,08 7,09 7,10 7,11 The Clone Wars – Republic Heroes
  8. 8,0 8,1 The Clone WarsCovetous
  9. 9,0 9,1 Star Wars PocketModel TCG – Clone Wars Tactics (Karte: Procurer Lucrehulk-Class Battleship)
  10. Übersetzung von: Tambor:"Droid, is the planet Ryloth one of our targeted worlds?" – TX-20: "Yes, Emir. Based on resources, accessibility, political influence and overall strategic value, it is currently ranked as number 79." – Tambor: "Mobilize our troops. We're moving it to number one." (Covetous)
  11. The Clone WarsCurfew
  12. The Clone WarsThe Ballad of Cham Syndulla
  13. The Clone Wars – Die neuen Abenteuer
  14. The Clone WarsHeld der Konföderation

  • Die Schlacht um Ryloth wurde im Star Wars Insider 125 neben der Schlacht um Christophsis, der Zweiten Schlacht von Geonosis und der Schlacht von Kamino zu den bisher größten Schlachten der Fernsehserie The Clone Wars gezählt. Nachdem sie am Ende der ersten Staffel in den drei Episoden Sturm über Ryloth, Die Unschuldigen von Ryloth und Freiheit für Ryloth behandelt wurde, erhielt sie später einen weiteren Auftritt in der Episode Nachschubwege der dritten Staffel, die als Prequel zu der Trilogie spielt und zeigt, weshalb Cham Syndulla so verbittert auf die Republik ist und wie die Invasion der Separatisten begann. Außerdem wurde die Schlacht um Ryloth in dem Spiel The Clone Wars – Republic Heroes aufgegriffen und erhielt Erwähnungen in verschiedenen Sachbüchern und Comics.
  • Laut des Sachbuchs The Complete Star Wars Encyclopedia reagierte die Republik mit ihrem Angriff auf die erfolgreichen Bemühungen von Kh’aris Fenn und Dooku, Ryloth zu einem Mitglied der Konföderation zu machen.[1] Dies stimmt jedoch nicht mit den durch The Clone Wars gegebenen Informationen überein, die die Invasion Wat Tambors als Auslöser zeigen.[2]
  • Ein Ziel und Hintergedanke bei der Entstehung der Schlacht von Ryloth war es, die wahren Opfer des Krieges aufzuzeigen. Man wollte die Unschuldigen und die Zivilisten – in diesem Fall die Twi’leks – in den Vordergrund rücken, die durch eine Wendung des Schicksals auf einmal in den Krieg hineingeraten und darunter sehr zu leiden haben.[3] Außerdem verarbeitete Dave Filoni eine seiner Grundideen der Serie in der Schlacht, indem er die Begegnung der Klonkrieger mit einem Kind – Numa – einbrachte. Damit wollte er die für ihn sehr wichtige menschliche Seite der Klone in den Vordergrund rücken.[4] Mit Cham Snydulla, der die guten Absichten der Republik in Frage stellt, sollte auch die Frage nach dem richtig und falsch des republikanischen Handelns gestellt und ein neuer Blickwinkel auf die Invasion geworfen werden.[5]
  • Auf der Basis einer so groß angelegten Invasion wie der Schlacht von Ryloth sah das Produktionsteam von The Clone Wars eine Chance, mehrere Jedi auftreten zu lassen und ihnen ganz verschiedene Aufgaben zuzuweisen. So musste Ahsoka die Blaue Staffel in den Kampf führen und sich damit auf einem neuen Feld beweisen, nachdem sie bereits häufig gegen Kampfdroiden und Bodentruppen angetreten war.[3] Mace Windu sollte neben seinen bisherigen Randerscheinungen nun auch als inspirierender Führer und kraftvoller Kämpfer in der Schlacht gezeigt werden, aber zugleich auch besonnen und fähig genug, um einen Pakt mit den Twi’lek-Freiheitskämpfern zu schließen.[5]
  • Im Originalskript für die Episode Sturm über Ryloth war vorgesehen, bei dem ersten Angriff auf die Blockade Ahsoka mit Anakin gemeinsam in den Kampf fliegen zu lassen. Allerdings wurde von George Lucas die Idee eingebracht, Anakin auf der Brücke zu belassen, wodurch Ahsoka allein die Staffel kommandieren musste.[3] Außerdem war es vorgesehen, dass Mar Tuuk am Ende der Schlacht starb. Auf eine Frage eines Kampfdroiden, was sie nun tun sollten, würde Mar Tuuk Wir sterben. antworten. Die Szene, eine Hommage an den Film The Last Starfighter, wurde jedoch aus dem endgültigen Skript entfernt.[6]
  • Die Straße an den Klippen, die den republikanischen Konvoi von Kampfläufern unter Mace Windu nach Lessu führen sollte, ist eines der größten gebauten Sets in der Produktion von The Clone Wars. Tatsächlich wurde es in komplett als Kulisse gebaut und handbemalt, anstatt ein Matte Painting oder eine Projektion zu benutzen, wie es im weiteren Verlauf der Produktion mit anderen Kulissen gemacht wurde.[5]
  • Die in dem Kampf an der Klippenstraße eingesetzten AT-RTs waren eine große Herausforderung für die Künstler des Teams, da sie nach dem Drehbuch aus einem AT-TE herauskommen sollte. Durch Russell Chong, der Künstler der auch die in der Schlacht erstmals vorkommenden Hyänen-Bomber schuf, kam man auf die Idee, sie von einer Plattform aus dem Bauch des Kampfläufers absetzen zu lassen.
  • Für das Manöver der Resolute, was schließlich zum Durchbruch der Blockade führt, ließ sich Dave Filoni von Timothy Zahns Roman Erben des Imperiums inspirieren, an dessen Beginn Großadmiral Thrawn das Manöver gegen eine Kampfgruppe der Neuen Republik durchführt und diese dadurch besiegt.[7]
  • Die Landung der republikanischen Bodentruppen wurde nach geschichtlichem Vorbild erschaffen. Sie sollte möglichst gewaltig und wie eine wirkliche Invasion wirken, da sie von der Crew mit der Invasion der Alliierten in der Normandie während des Zweiten Weltkrieges verglichen wurde.[4]
  • Auch der Aufstand und Kampf der Twi’lek-Freiheitskämpfer gegen die Besetzung von Ryloth wurde von der The Clone Wars-Crew an ein reales Ereignis angelehnt: die Französischen Revolution.[8] Auch das Verhältnis zwischen Waxer, Boil und Numa ist an die Geschichte angelehnt und soll an Soldaten im Zweiten Weltkrieg erinnern, die Zivilisten etwas gaben, damit sie den nächsten Tag überleben konnten.[6]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Complete Star Wars Encyclopedia
  2. Covetous
  3. 3,0 3,1 3,2 The Clone Wars – Die komplette erste Staffel: Hinter-den-Kulissen-Feature zu Sturm über Ryloth
  4. 4,0 4,1 The Clone Wars – Die komplette erste Staffel: Hinter-den-Kulissen-Feature zu Die Unschuldigen von Ryloth
  5. 5,0 5,1 5,2 The Clone Wars – Die komplette erste Staffel: Hinter-den-Kulissen-Feature zu Freiheit für Ryloth
  6. 6,0 6,1 The Clone Wars: The Official Episode Guide – Season 1
  7. Episoden-Kommentar: Sturm über Ryloth auf StarWars.com
  8. Episoden-Kommentar: Freiheit für Ryloth auf StarWars.com