Großinquisitor (Pau’aner)

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Großinquisitor.jpg
Großinquisitor
Beschreibung
Spezies:

Pau’aner[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Hautfarbe:

Grau[1]

Augenfarbe:
  • Silber (Helle Seite)[2]
  • Gelb (Dunkle Seite)[1]
Körpergröße:

1,98 Meter[3]

Körpermasse:

80 Kilogramm[3]

Biografische Informationen
Todesdatum:

4 VSY[4]

Heimat:

Utapau[5]

Beruf/Tätigkeit:

Inquisitor[1]

Meister:

Darth Vader

Organisation:

Jedi-Tempel-Wächter[2]

Position:

Großinquisitor[6]

Zugehörigkeit:

Ein pau’anischer Großinquisitor, oft auch nur Inquisitor genannt, unterstand während der Großen Jedi-Säuberung dem Sith-Lord Darth Vader. Er hatte die Aufgabe, die in der Galaxis verbliebenen Mitglieder des Jedi-Ordens zu suchen und zu töten. Neben seiner physischen Stärke besaß er die besondere Fähigkeit, Personen zu durchschauen und ihre Ängste zu erkennen. Dies nutzte er aus, indem er die Wahrnehmung dieser Personen beeinflusste und sie so die Kontrolle über sich verlieren ließ. Er führte ein rotes Doppelklingen-Lichtschwert mit sich. Zudem diente er dem Imperium als Werbeikone und war auf einem Werbeplakat abgebildet, das für den Eintritt in das Sturmtruppen-Korps warb. Er starb an Bord des Sternenzerstörers Sovereign, nachdem er im Duell gegen den Jedi Kanan Jarrus unterlag und sich absichtlich in den explodierenden Reaktorkern des Schiffs stürzen ließ.

Biografie[Bearbeiten]

Zeit im Jedi-Orden[Bearbeiten]

Als Tempelwächter führt der Pau’aner die verräterische Barriss Offee in den Gerichtssaal.

Der Pau’aner, aus dem später der imperiale Großinquisitor werden sollte, wurde rund 47 Jahre vor der Schlacht von Yavin auf dem Planeten Utapau, der Heimatwelt der Pau’aner, geboren.[7] Er trat dem Jedi-Orden bei und wurde in den Wegen der Macht ausgebildet. So stieg er in den Rang eines Jedi-Ritters auf und arbeitete als Tempelwächter im Jedi-Tempel auf der Zentralwelt Coruscant. In dieser Funktion führte er während der Klonkriege zusammen mit einigen anderen Tempelwachen die Padawan Ahsoka Tano vor das Militärgericht, wo sie sich der Anklage wegen Hochverrats an der Galaktischen Republik stellen musste. Die junge Togruta stand im Verdacht, die Drahtzieherin eines Bombenanschlags gegen den Jedi-Tempel zu sein. Wie eigens angestellte Nachforschungen ihres Meisters Anakin Skywalker ergaben, steckte in Wirklichkeit die abtrünnige Jedi Barriss Offee hinter dem Terroranschlag. Nachdem sie von Anakin im Lichtschwertkampf überwältigt werden konnte, war es der Pau’aner und seine begleitenden Tempelwachen, die die Verräterin danach festnahmen und in den Gerichtssaal führten.[8] Dort angekommen, zeigte sich Barriss Offee geständig und klärte die Anwesenden über ihre Beweggründe auf. Ihrer Ansicht nach waren die Jedi im Laufe der Klonkriege so weit von ihren eigentlichen Idealen abgekommen, dass sie selbst zu einem Werkzeug des Bösen verkommen waren.[9] Danach wurde die abtrünnige Jedi von den Tempelwachen abgeführt, doch die Botschaft dieser Ansprache regte den Pau’aner dazu an, seine eigene Sichtweise auf die Ereignisse zu überdenken. Obwohl die Ansichten von Barriss Offee radikal waren, konnte er nicht abstreiten, dass sie im Kern recht hatte. Mit dem weiteren Verlauf der Klonkriege festigte sich dieser Eindruck immer mehr und mit der Order 66 und der darauffolgenden Umgestaltung der Republik in das Galaktische Imperium war endgültig klar, welches Ausmaß die Korruption angenommen hatte.[8]

Irgendwann während dieser Ereignisse wechselte der Pau’aner zur Dunklen Seite der Macht und trat einem geheimen Orden von Macht-Anwendern innerhalb des Galaktischen Imperiums bei. Die Mitglieder wurden Inquisitoren genannt und machten im Auftrag von Darth Vader Jagd auf die letzten überlebenden Jedi, welche der Order 66 entkommen waren.[10] Der Pau’aner nahm eine führende Position innerhalb dieses Ordens ein und bekleidete den Rang eines Großinquisitors. Ihm waren weitere Inquisitoren unterstellt, von denen viele ihre Ursprünge ebenfalls beim zerschlagenen Jedi-Orden hatten, darunter auch die Siebte Schwester und der Fünfte Bruder.[11][12] Mit seiner Position war es ihm möglich, über Sturmtruppen und die meisten imperialen Offiziere zu verfügen, da die Inquisitoren außerhalb der Kommandokette des imperialen Militärs agierten und lediglich Darth Vader und dem Imperator untergeordnet waren.[13] Der pau’anische Großinquisitor war ein Taktiker und Analytiker, der seine Gegner genau beobachtete. Aus diesem Grund studierte er die alten Aufzeichnungen des Jedi-Tempels, um im Kampf einen Vorteil zu haben und auf sämtliche Techniken die entsprechende Antwort parat zu haben.[14] Zu seinen Aufgabengebieten zählte außerdem die Rekrutierung von machtsensitiven Personen aus den imperialen Akademien. Auffällige Leistungen, die nur mit Zuhilfenahme der Macht zu erreichen waren, wurden dem Inquisitor gemeldet, der die betreffenden Kadetten dann einer genauen Überprüfung unterzog.[15] Die stärksten und vielversprechendsten Individuen erhielten die Gelegenheit, in den Künsten der Dunklen Seite unterwiesen zu werden, während der Rest gnadenlos hingerichtet wurde.[13]

Falle auf Stygeon Prime[Bearbeiten]

Im fünften Jahr vor der Schlacht von Yavin wurden die imperialen Behörden auf Lothal auf eine örtliche Rebellenzelle aufmerksam, derer sich Agent Kallus vom Imperialen Sicherheitsbüro annahm. Bei einem Übergriff auf ein Arbeitslager auf Kessel, wo die Rebellen einige Wookiee-Sklaven befreiten, fand Kallus heraus, dass sich unter den Rebellen ein Jedi befand. Dabei handelte es sich um Kanan Jarrus, der die Order 66 überlebte und danach untergetaucht war. Kallus ging davon aus, dass es sich bei dem Jedi um den Anführer der hiesigen Rebellenzelle handelte. Nach dem Vorfall auf Kessel informierte Kallus den Großinquisitor.[16]

Der Inquisitor steht Kanan Jarrus gegenüber.

Der Großinquisitor nahm sich der Sache persönlich an und entschied, den Jedi in eine Falle zu locken, wie er es schon bei einigen anderen Jedi erfolgreich praktiziert hatte. Nachdem der ISB-Agent Kallus eine Rebellenzelle unter der Führung des Jedi Kanan Jarrus entdeckt hatte, kontaktierte er den Inquisitor. Er ließ durch Senator Gall Trayvis über das HoloNetz verbreiten, dass die Jedi-Meisterin Luminara Unduli in einem Hochsicherheitsgefängnis auf dem Planeten Stygeon Prime festgehalten wurde. Dadurch hoffte er, die Aufmerksamkeit der Rebellenzelle zu gewinnen und sie dazu zu treiben, einen Befreiungsversuch zu unternehmen. Tatsächlich jedoch war Meisterin Unduli längst hingerichtet worden. Ihre sterblichen Überreste bewahrte der Inquisitor weiterhin in ihrer Gefängniszelle auf, um andere Jedi anzulocken. Nachdem Jarrus und sein Schüler Ezra Bridger die Zelle betreten und die Täuschung bemerkt hatten, forderte der Inquisitor Kanan zum Kampf heraus. Der Inquisitor konnte den Jedi, der seine Ausbildung nie abgeschlossen hatte, rasch zurückdrängen. Bridger feuerte aus seiner Energie-Schleuder mehrere Salven ab, die der Inquisitor mühelos abwehrte. Allerdings dienten diese Schüsse nur der Ablenkung von den von Bridger an der Zellentür angebrachten Thermaldetonatoren. Deren Detonation verhalf den Rebellen zur Flucht, dicht gefolgt von ihrem Widersacher, der eine vollständige Abriegelung der Station anordnete. Dies führte jedoch dazu, dass sich eine Sicherheitstür zwischen ihm und den Flüchtigen schloss. Mit seinem Lichtschwert schnitt der Inquisitor einen Weg durch die Tür, doch konnte er die Flucht der Rebellen nicht mehr verhindern.[14]

Kurze Zeit nach diesem Vorfall informierte der imperiale Kommandant Aresko den Inquisitor darüber, dass die Kadetten Jai Kell und Dev Morgan der Imperialen Akademie auf Lothal in ihren Übungen auffällig gute Resultate erzielt hatten. Der Inquisitor vermutete in besonders qualifizierten Teilnehmern Machtanwender. Daher reiste er persönlich an, um sich selbst von den Fähigkeiten der Kadetten zu überzeugen und sie gegebenenfalls gefangenzunehmen. Er erreichte die Akademie nach der Flucht der Kadetten Kell und Morgan mithilfe eines AT-DP-Kampfläufers. In seinem Büro teilte er Aresko und Kallus mit, dass es sich bei Dev Morgan tatsächlich um den Padawan Ezra Bridger handelte, den er auf Stygeon Prime zu fassen versucht hatte. Er forderte Zare Leonis, einen Kadetten, der mit Morgan und Kell in Kontakt gestanden hatte, zu einem Gang durch die Akademie auf, um ihn zu seinen früheren Kameraden zu befragen.[15]

Tag des Imperiums[Bearbeiten]

Im Anschluss an diese Ereignisse veranlasste das Imperium eine Fahndung nach dem Rodianer Tseebo, der wichtige Geheiminformationen über den Fünfjahresplan des Imperiums für Lothal und die übrigen Randwelten besaß. Der Inquisitor war am Tag des Imperiums auf Lothal anwesend und beobachtete die Feierlichkeiten auf den Straßen der Hauptstadt. Als die Crew des Rebellen-Transporters Geist den auf dem Festakt neu vorgestellten TIE-V1-Turbosternenjägers sprengten, griff der Anwender der Dunklen Seite in den daraus entstehenden Tumult ein. Als er nach den Verantwortlichen Ausschau hielt, verfehlten ihn zwei Blasterschüsse des Rebellen Garazeb Orrelios knapp, sodass er auf die flüchtenden Crewmitglieder der Geist aufmerksam wurde. Er sprach sich mit der Ministerin Maketh Tua und Kallus ab, die ebenfalls bei der Zeremonie anwesend waren, und gab Aresko den Befehl, die gesamte Stadt abzuriegeln. Obwohl die Ministerin forderte, die Rebellen unter allen Umständen zu fassen, war es Kallus’ Absicht, Tseebo zu fangen. Während der Agent die Verfolgung der Widerständler aufnahm, begab sich der Inquisitor mit zwei TIE-Piloten zu einem Hangar in der Stadt. Kallus kontaktierte ihn, um ihm mitzuteilen, dass er in einem Truppentransporter die Verfolgung der Rebellen aufgenommen hatte, die sich ein einem gestohlenen anderen Fahrzeug dieses Typs fortbewegten. Er befahl dem Agenten, die Rebellen zu verlangsamen, um sich ihrer selbst annehmen zu können. Da er erwartete, dass am Zielort ihrer Flucht die Geist wartete, beabsichtigte er, das Schiff mit seinem neuartigen experimentellen TIE-Jäger zu zerstören. Er begab sich an Bord seines Sternenjägers und nahm in Begleitung vier anderer TIE-Piloten in herkömmlichen Schiffen ebenfalls die Verfolgung der Rebellen auf. Es gelang Kallus nicht, die Rebellen aufzuhalten, bevor sie und Tseebo, den sie in der Stadt gefunden hatten, in die Geist gelangen konnten. Daher rief er den Inquisitor per Funk, um ihn um Hilfe zu bitten. Der Anwender der Dunklen Seite erreichte in diesem Augenblick den Ort des Geschehens und begann sofort, auf das Rebellenschiff zu feuern. Dabei traf er die Triebwerke der Geist.[18]

Der Inquisitor im Kampf gegen Kanan.

Nichtsdestotrotz gelang den Rebellen zusammen mit Tseebo die Flucht von Lothal. Noch bevor die Geist in den Hyperraum entkommen konnte, war es den Imperialen möglich, das Schiff mit einem Peilsender auszustatten. Danach nahm der Großinquisitor an Bord des Sternenzerstörers von Admiral Konstantine die Verfolgung des Rebellen-Transporters auf. Das Signal führte ihn schließlich zu einem Asteroiden. Dort angekommen, erkannte er, dass es sich um eine Falle handelte. Der Jedi Kanan und sein Schüler Ezra hatten den Köder gespielt, um den Inquisitor und die anderen Imperialen von den übrigen Rebellen fernzuhalten und sie zu einer alten Militärbasis zu locken, in der sie sich verschanzt hatten. Die beiden Jedi hetzten die auf dem Asteroiden lebenden Fyrnocks auf den Pau’aner und seine Sturmtruppen. Während die Truppler von den Angriffen der Bestien überrascht wurden, konnte der Großinquisitor diesen mit Leichtigkeit entgehen. Es kam zum Duell mit Kanan, wobei sich der Großinquisitor abermals als überlegener Gegner erwies, sodass er den Jedi mit einem Machtstoß außer Gefecht setzen konnte. Gerade als er sich Ezra zuwenden wollte, bedienter sich der junge Padawan der Dunklen Seite der Macht und rief eine riesige Fyrnock-Matriarchin herbei, die sich auf den Inquisitor stürzte. Der Angriff des Ungeheuers traf den Pau’aner völlig unvorbereitet, sodass er eine Weile abgelenkt war. Dadurch gelangten Kanan und Ezra zurück zur Phantom, mit der sie das Schiff des Inquisitors zerstörten und die Flucht vom Asteroiden ergriffen. Ohne sein Schiff saß der Großinquisitor gestrandet auf dem Asteroiden fest und musste abgeholt werden.[19]

Tod auf der Sovereign[Bearbeiten]

Trotz der vereinten Kräfte von Ministerin Tua, Agent Kallus und dem Großinquisitor wollte es ihnen nicht gelingen, die hiesige Rebellenzelle zu zerschlagen und den zahllosen Übergriffen und Anschlägen einen Riegel vorzuschieben. Aus diesem Grund sah sich Moff Wilhuff Tarkin, Sektorgouverneur des Äußeren Randes gezwungen, selbst nach Lothal zu reisen und sich dieser Sache anzunehmen. Der Gouverneur sprach die Versäumnisse unmittelbar nach seiner Ankunft schonungslos an und erlaubte sich auch eine Spitze gegen den Großinquisitor, was dieser missbilligend aber schweigend zu Kenntnis nahm. Nach einem weiteren Überfall nahe der Stadt Jalath, bei dem die Rebellen Vorräte erbeuteten, ließ Tarkin an den Verantwortlichen – Kommandant Aresko und Taskmaster Grint – ein Exempel statuieren, indem er sie vor den Augen von Agent Kallus und Ministerin Tua von dem Großinquisitor hinrichten ließ. Danach erfuhr Tarkin von einem bevorstehenden Angriff der Rebellen gegen einen imperialen Hauptkommunikationsturm, wodurch er Gelegenheit hatte, ihnen eine Falle zu stellen. Infolgedessen begab sich der Großinquisitor zusammen mit Kallus und einer Sturmtruppeneinheit zur betroffenen Sendestation. Dort stellte sich ihnen der Jedi Kanan in den Weg, der sich vom Imperium gefangen nehmen ließ, um seinen Freunden die Flucht zu ermöglichen. Dabei kam es zu einem kurzen Schlagabtausch zwischen dem Inquisitor und dem Jedi, bevor letzterer verhaftet und abgeführt wurde. Trotz der Gefangennahme von Kanan konnten die Imperialen weder verhindern, dass die übrigen Mitglieder der Zelle entkommen konnten, noch dass sie die Kommunikationstechnik der Sendestation für ihre Zwecke nutzten, um einen Aufruf zum Widerstand über das HoloNetz auf Lothal und vielen weiteren benachbarten Systemen zu verbreiten.[20]

Der Großinquisitor stürzt sich in den Tod.

Kanan wurde in einer Verhörzelle an Bord von Tarkins Sternenzerstörer Sovereign festgehalten, wo er von dem Gouverneur und dem Großinquisitor nach Informationen über die anderen Rebellen ausgefragt wurde. Besonderes Interesse hatten die Imperialen an der Identität des geheimen Rebellen-Kontakts „Fulcrum“, hinter dem sich die frühere Jedi Ahsoka Tano verbarg. Kanan konnte und wollte darüber keine Aussagen machen und trotzte jeglichen Foltermethoden. Der Jedi widerstand selbst dem Versuch des Großinquisitors, mithilfe der Macht in seine Gedanken einzudringen. Daher brach Tarkin mit seinem Sternenzerstörer und einer umfangreichen Eskorte zur vulkanischen Welt Mustafar auf, wo bereits zahlreiche Jedi gebrochen werden konnten.[21] Nach ihrer Ankunft im Orbit von Mustafar wurde die Sovereign von Kanans Rebellen-Freunde infiltriert und der Jedi aus seiner Verhörzelle befreit. Im Maschinenraum des Sternenzerstörers passte der Inquisitor die beiden flüchtenden Jedi ab und verwickelte sie in einen Lichtschwertkampf. Kanans Lichtschwert war zuvor vom Inquisitor konfisziert worden, weswegen sich Kanan von seinem Schüler dessen Waffe auslieh und den Pau’aner abwechselnd mit der Blaster- und Schwertfunktion attackierte. Auch Ezra stürzte sich in den Kampf, nachdem er Kanans entwendete Waffe mithilfe der Macht vom Gürtel des Inquisitors holte. Allerdings war der Padawan seinem Gegner nicht gewachsen und stürzte über die Kante eines Stegs. Vom vermeintlichen Verlust seines Schülers angetrieben, lieferte sich Kanan ein erbittertes Duell gegen den Großinquisitor. Mit zwei Lichtschwertern schlug er auf seinen Gegner ein, bis es ihm gelang, seinen Widersacher zu entwaffnen und ihn über die Kante einer Plattform zu stoßen. Beide Teile des durchtrennten Doppelklingenlichtschwerts des Inquisitors fielen in den Reaktorkern des Schiffs und verursachten eine Explosion. Der Pau’aner konnte sich noch an der Kante festhalten, ließ sich aber dann absichtlich in den explodierenden Reaktorkern fallen. Seine letzten Worte richtete er an Kanan, als er davor warnte, dass es weit beängstigendere Dinge gäbe als der Tod.[4]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Der Großinquisitor war ein versierter Schwertkämpfer, dessen effizienter Kampfstil mit nur wenigen, kleinen Bewegungen auskam. Dennoch zählte die Kampfkunst nicht zu seinen Stärken, viel mehr setzte er auf sein Kalkül und seinen analytischen Verstand. Um seine Defizite im Kampf zu kompensieren, verwendete er ein Lichtschwert mit zwei Klingen, die er blitzschnell um den Rundgriff rotieren lassen konnte. Für ihn war dies auch ein Hilfsmittel, um seine Macht zu demonstrieren und Gegner einzuschüchtern. Für die in den Schlundlöchern von Utapau lebenden Pau'aner nicht ungewöhnlich, bevorzugte auch der Großinquisitor dunkle Gegenden. Seine Haut war fahl und sein Gesicht mit roten Tattoos verziert. Bezeichnend für sein charismatisches Auftreten war vor allem sein durchdringender Blick, sein höhnisches Lächeln und seine betont deutliche und langsame Aussprache.[13] Sein kalter, analytischer Verstand gepaart mit seinem Scharfsinn erlaubte es ihm, seine Gegner noch während des Kampfes zu studieren und ihre Schwächen offen anzusprechen. Diese Informationen setzte er dann ein, um seine Widersacher zu provozieren und sie zu Fehlern zu bewegen. Ohnehin war der Großinquisitor sehr geschickt darin, seine Feinde mit Worten zu zermürben oder sie regelrecht zu verhöhnen.[14]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Der Inquisitor wurde als Hauptantagonist für die 3D-Animationsserie Rebels geschaffen und im Rahmen eines Panels auf der New York Comic Con im Oktober 2013 offiziell vorgestellt.[1] Im Dezember 2013 stellte Lucasfilm eine erste Actionfigur des Inquisitors vor.[2] Er erschien erstmals in der Pilotfolge Der Funke einer Rebellion.
  • Jason Isaacs wird dem Inquisitor im englischen Original von Rebels seine Stimme leihen.[3]
  • In einem Interview mit Entertainment Weekly sprach Simon Kinberg, einer der Produzenten von Rebels, auch über den Inquisitor. Er beschrieb die Konzeption des Inquisitors als bisher wahrscheinlich schwierigsten Teil der Produktion der Serie, da es im Star-Wars-Universum mit Darth Vader bereits einen der besten Bösewichte gibt. Dabei musste das Produktionsteam darauf achten, den Charakter zwar grotesk zu gestalten, jedoch nicht zu abgehoben. Zudem sei bei dem Inquisitor auf einen Helm verzichtet worden, um Vergleiche mit Darth Vader zu verhindern. Überdies beschrieb Kinberg die Persönlichkeit des Inquisitors als kalt und berechnend und sprach ihm die Fähigkeit zu, in anderen Personen Schwächen entdecken zu können.[4]
  • Am 5. Februar 2014 veröffentlichte StarWars.com ein imperiales Propagandaplakat, das den Inquisitor gemeinsam mit einigen Sturmtruppen sowie der Überschrift „Lead the way, join today!“ zeigt. Dieses Plakat stellt eine von sechs Karten dar, die zuvor von Lucasfilm an 2.500 Personen weltweit als Werbung für Rebels versandt wurden.[5]
  • In seinem Eintrag in der Datenbank auf StarWars.com wird sein Name nicht genannt, jedoch wird er an einer Stelle als „Inquistor“ bezeichnet, was auf einen Tippfehler des Webmasters zurückzuführen ist.
  • Während das Sachbuch Die Geschichte der Rebellen seine Größe gerundet mit 2 Metern angibt, ist er laut Rebels: Head-to-Head 1,98 Meter groß.

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