Maketh Tua

Aus Jedipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Maketh Tua Portrait.jpg
Maketh Tua
Beschreibung
Spezies:

Mensch[1]

Geschlecht:

weiblich[1]

Hautfarbe:

Hell[1]

Haarfarbe:

Blond[1]

Augenfarbe:

Braun[2]

Körpergröße:

1,87 Meter[1]

Körpermasse:

55 Kilogramm[1]

Biografische Informationen
Geburtsdatum:

36 VSY[3]

Todesdatum:

4 VSY[4]

Heimat:

Lothal[1]

Beruf/Tätigkeit:

Ministerin[5]

Bewaffnung:

Holdout-Blasterpistole[1]

Zugehörigkeit:

Galaktisches Imperium[1]

Maketh Tua war die imperiale Ministerin ihres Heimatplaneten Lothal. 5 Jahre vor der Schlacht um Yavin wickelte sie für das Galaktische Imperium ein Geschäft über illegalen T-7-Disruptoren mit dem Waffenproduzent Amda Wabo ab, das jedoch durch das Eingreifen der imperiumsfeindlichen Crew der Geist vereitelt wurde. Bei der Parade zum Tag des Imperiums desselben Jahres hielt Tua eine Rede vor der Bevölkerung des Planeten, die wiederum durch ein Attentat der Geist-Crew gestört wurde. Nachdem sie keine Fortschritte bei der Ergreifung der Rebellen verzeichnen konnte, nahm sich Großmoff Tarkin der Sache an. Nachdem er die ersten Imperialen auf Lothal für ihren ausbleibenden Erfolg hingerichtet hatte, geriet Tua ins Visier seines Unmutes. Aus Angst, ebenfalls getötet zu werden, wandte sie sich an das Rebellennetzwerk und bat darum, sie von ihrem Heimatplaneten fortzuschmuggeln. Der Sith-Lord Darth Vader ahnte jedoch ihren Verrat und ließ ihr Fluchtfahrzeug sprengen. Anschließend nutzte er ihren Tod, um das Attentat in der Öffentlichkeit den Rebellen anzulasten.

Biografie[Bearbeiten]

Aufstieg zur Ministerin[Bearbeiten]

Maketh Tua wurde auf dem im Äußeren Rand der Galaxis gelegenen Planeten Lothal geboren.[1] Da ihre Heimatwelt ihr wenig Perspektiven für die Zukunft bot,[7] bereiste sie als junge Erwachsene weltoffenere Planeten, um dort zu studieren.[1] Nachdem sie ihre Ausbildung an der Imperialen Akademie mit Auszeichnung absolviert hatte,[3] kehrte sie nach Lothal zurück.[1] Dort wurde sie vom Galaktischen Imperium als Ministerin unter der Planetaren Gouverneurin Arihnda Pryce in Lothals Regierung eingesetzt.[7] Die imperiale Regierungsbeamtin erhielt ein eigenes Büro im Imperialen Hauptquartier in der Hauptstadt ihres Heimatplaneten zugeteilt. Sie gehörte zu einer kleinen Gruppe Eingeweihter, die um den wahren Grund wussten, wieso der Imperator Lothal besetzen ließ,[4] und wurde mit der Aufgabe betraut, die industriellen Interessen des Imperiums auf der ressourcenreichen Randwelt zu wahren.[8] In der Abwesenheit der Gouverneurin fungierte sie zudem als ihre Vertretung.[9] Maketh Tua mied in ihrer Position die Arbeit mit Lothals Bewohnern, die in ihren Augen unzivilisiert waren.[1] Kurz nach ihrer Ernennung zur Ministerin schaffte sie mehr bezahlbaren Wohnraum für die wachsende Bevölkerung des Planeten, indem sie von der Regierung geförderte Wohnungsbaumaßnahmen auf Lothal aushandelte. Mit dieser Initiative machte sie Schlagzeilen und bekam noch am selben Tag eine Sondersendung in den imperialen HoloNet News.[10] Tua wirkte an einer Liste mit, die alle Rebellensympathisanten erfassen sollte, die zwar einer Verhaftung entgingen, weil sie korrupte Verbündete im Imperialen Senat hatten, aber unter Beobachtung gestellt wurden.[4] Sechs Jahre vor der Schlacht von Yavin besuchte sie eine Feier der Familie Leonis anlässlich der Aufnahme ihrer Tochter Dhara an der Imperialen Akademie von Lothal.[11]

Handel mit Disruptoren[Bearbeiten]

Maketh Tua unterhält sich an Bord des Shuttles ST-45 mit Amda Wabo.

Um das Jahr 5 VSY trat der aqualishanische Waffenproduzent Amda Wabo mit Maketh Tua in Kontakt, ein Vertreter einer benachbarten Welt.[1] Wabo wollte den Verkauf seiner vom Senat verbotenen T-7-Ionendisruptoren mit der Ministerin aushandeln, die anschließend auf Lothal in Massenproduktion hergestellt werden sollten.[2] Er vereinbarte ein Treffen mit ihr, das sie ohne Begleitung von Sturmtruppen wahrnehmen sollte. Daher brachte sie nur den R2-Astromechdroiden R2-D2 und den 3PO-Protokolldroiden C-3PO mit,[1] die ihr von Gouverneurin Pryce zur Verfügung gestellt wurden, jedoch eigentlich für Bail Organa arbeiteten.[12] Sie trafen sich in dem zivilen Sternenpendler-Shuttle ST-45, das sie auf Lothals Nachbarwelt Garel bringen sollte. An Bord setzten sie sich in die erste Reihe und ließen nach ihrem Start C-3PO ihre Verhandlungen übersetzen. Nachdem sie in den Hyperraum eingetreten waren, inszenierte allerdings Ezra Bridger, ein Mitglied der rebellischen Crew der Geist, eine Auseinandersetzung mit seinem Droiden C1-10P, woraufhin der Pilot alle Droiden anwies, sich in den hinteren Bereich des Schiffes zurückzuziehen, da sie sich während des Flugs nicht im Passagierraum aufhalten durften. Daher konnte C-3PO nicht länger als Dolmetscher zwischen der Imperialen und Wabo vermitteln, sodass sie sich außerstande sahen, ihr Gespräch fortzusetzen. Daraufhin bot ein weiteres Mitglied der Widerstandsgruppe, Sabine Wren, die sich als Schülerin der Imperialen Akademie ausgab und den Handel sabotieren wollte, Tua an, die Aufgabe des Droiden zu übernehmen. Tua nahm ihr Angebot dankbar an und so erfuhr Wren, dass sich die Waffenlieferung des Aqualishaners im Frachtraum 7 des Raumhafens von Garel-Stadt befand; der Imperialen teilte sie allerdings mit, dass sie im Frachtraum 17 gelagert wurde. Als sie nach der Landung im Raumhafen von Bord gingen, wurden sie bereits von einer Einheit Sturmtruppen erwartet. Tua verabschiedete sich von Wren und lobte ihre Leistung. Dann wies sie ihre Eskorte an, sie und ihren Geschäftspartner zu Frachtraum 17 zu bringen. Dort fanden sie jedoch nur eine leere Lagerhalle vor, woraufhin C-3PO das Missverständnis aufklärte und ihr mitteilte, dass Wren ihr die falsche Nummer genannt hatte. Derweil waren die Rebellen in Frachtraum 7 eingedrungen und hatten ihr Frachtschiff, die Geist, in der Halle gelandet, um die Waffen zu stehlen. Als sich Tua zum wahren Aufbewahrungsort der Disruptoren führen lassen wollte, wurden sie von C1-10P aufgehalten, der sich R2-D2 in den Weg stellte. Tua erkannte, dass es sich um denselben C1-Astromechdroiden handelte, dessentwegen auch ihr Gespräch auf dem Hinflug unterbrochen worden war. Dies ließ sie Verdacht schöpfen, weshalb sie ihre Eskorte zur Eile anhielt. Im Frachtraum 7 trafen sie auf den Lasat Garazeb Orrelios und Bridger, die gerade die letzte Kiste mit Disruptoren an Bord der Geist bringen wollten. Als die Sturmtruppen ihre Blaster auf den Lasat richteten, spielte er eine Kapitulation vor. Als Tua jedoch die Ladung durchsuchen lassen wollte, attackierte er ihre Eskorte, woraufhin es zu einem Feuergefecht kam, an dem sich auch der Anführer der Rebellengruppe, der Jedi Kanan Jarrus, beteiligte. Tua ging mit Wabo in Deckung, während es den Rebellen gelang, die restlichen Waffen einzuladen und in Begleitung von R2-D2 und C-3PO mit ihrem Frachter zu fliehen. Daraufhin meldete Tua den Diebstahl einem Agenten des Imperialen Sicherheitsbüros, Alexsandr Kallus, der die Rebellen zwar ausfindig machte, allerdings weder sie noch die Waffen in Gewahrsam nehmen konnte.[2]

Tag des Imperiums[Bearbeiten]

Einige Zeit später war das Imperium auf der Suche nach dem Rodianer Tseebo, der für die Imperiale Informationsbehörde gearbeitet[9] und umfassende geheime Daten gestohlen hatte,[13] und errichtete eine planetare Blockade um Lothal. Bei der Parade anlässlich des 15. Tages des Imperiums, dem Jahrestag des Aufstiegs des Galaktischen Imperiums, vertrat Maketh Tua Gouverneurin Pryce, die den Tag auf der imperialen Hauptwelt Coruscant zelebrierte.
Der Anschlag auf die Parade
Sie eröffnete die Parade mit einer Ansprache an die Bewohner Lothals und präsentierte ihnen den neusten TIE-Jäger-Prototyp aus der Imperialen Schiffswerft des Planeten, den TIE-Turbosternenjäger. Gerade, als sie den Erstflug durch den bekannten TIE-Piloten Baron Valen Rudor ankündigte, zog ein großes Feuerwerk die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich. Tua hielt es für einen geplanten Bestandteil der Feierlichkeiten, allerdings war es ein Ablenkungsmanöver der Crew der Geist, das den Rebellen ermöglichte, unbemerkt Sprengsätze an dem TIE-Jäger zu platzieren. Bei der Zündung der Detonatoren wurde Tua von dem Rückstoß der Explosion zu Boden geworfen, rappelte sich aber gleich wieder auf und befahl den umstehenden Sturmtruppen die umgehende Ergreifung der Verantwortlichen. Als Agent Kallus und der pau’anische Großinquisitor, der direkt dem Sith-Lord Darth Vader unterstand, den Schauplatz erreichten, hielt Tua sie ungeduldig dazu an, die Rebellen zu finden und angemessen zu bestrafen. Allerdings erinnerte sie Kallus daran, dass das Aufspüren des flüchtigen Rodianers, Tseebo, weiterhin von ebenso hoher Wichtigkeit war. Der Inquisitor und Kallus ließen die Stadt abriegeln und schlossen sich der Fahndung an. Inzwischen fand ein Teil der Geist-Besatzung Tseebo und brachte ihn an Bord eines Truppen-Transporters aus der Stadt. Wenngleich Kallus mit dem Inquisitor ihre Verfolgung aufnahm, konnten die Rebellen samt Tseebo von den anderen Crewmitgliedern auf die Geist geholt werden und entkommen.[9] Während dem darauffolgenden Luftgefecht gelang es dem Inquisitor, einen neuartigen Peilsender an dem Zusatzshuttle des Rebellenfrachters, der Phantom, anzubringen, der es den Imperialen ermöglichte, sie auch im Hyperraum zu orten. Der Sender blieb jedoch nicht unentdeckt und veranlasste Kanan Jarrus dazu, sich mit seinem Jedi-Schüler, Ezra Bridger, an Bord der Phantom abzusetzen und den Inquisitor auf eine falsche Fährte zu führen. Sie lockten den Pau’aner in einen Hinterhalt und schlugen ihn nach einem Lichtschwertduell in die Flucht. Unterdessen übergaben die übrigen Rebellen mit der Geist Tseebo ihrem Mittelsmann vom Rebellennetzwerk.[14]

Unter Tarkins Kommando[Bearbeiten]

Der nächste Versuch, die Crew der Geist zu fassen, sah vor, eine Entführung des vermeintlichen Rebellensympathisanten Gall Trayvis durch sie anzuleiern und die Rebellenzelle so zu infiltrieren. Trayvis strahlte gelegentlich regierungskritische Übertragungen über das HoloNet aus, in denen er verschlüsselte Nachrichten an verschiedene Rebellenzellen versteckte. Er arbeitete dabei eng mit dem Imperium zusammen, traf sich mit den Aufständischen und identifizierte sie. Zwar kidnappten sie Trayvis nach Plan, allerdings hegte die zweite Anführerin, Hera Syndulla, Verdacht gegen Trayvis und die Geist-Crew gab keine Informationen preis, die er an die Imperialen hätte weiterleiten können.[15] Daraufhin nahm sich der Gouverneur des Äußeren Randes, Großmoff Tarkin,[3] persönlich der Festnahme des Anführers der Aufständischen an, weil er den Jedi für einen Hoffnungsträger der aufkeimenden, galaxisweiten Rebellion hielt. Maketh Tua, Kallus und der Inquisitor nahmen ihn[8] dem imperialen Protokoll entsprechend mit militärischen Ehren[3] bei seiner Ankunft auf Lothal in Empfang und wurden von ihm für ihren fortwährenden Misserfolg bei der Unterbindung der Rebellenaktivitäten auf dem Planeten gerügt. Tarkin berief eine Unterredung mit den Taskmastern Cumberlayne Aresko und Myles Grint ein, die eine erneute Niederlage gegen die Geist-Crew am Vorabend zu verantworten hatten. Neben Tua und Kallus, war erneut der Inquisitor zugegen, der die beiden auf Geheiß des Großmoffs für ihr Scheitern exekutierte. Anschließend befahl Tarkin die Entsendung von Suchdroiden an alle bekannten Orte bisheriger Rebellenaufstände. Er ermahnte die Anwesenden, dass fortan jedes Versagen streng geahndet würde. Inzwischen planten die Besatzungsmitglieder der Geist, die Kontrolle über Lothals Hauptkommunikationsturm zu übernehmen, um einen Aufruf zum Widerstand über das HoloNet in die umliegenden Systeme auszusenden. Bei der Sondierung des Geländes wurden die Rebellen von einem der Suchdroiden aufgezeichnet. Tarkin ordnete daraufhin an, sie in dem Sendeturm festzusetzen und ihm den Jedi zu bringen. Nachdem die Crew der Geist in den Turm eingedrungen war und sich einen Zugang zu seinem Computer für die spätere Übertragung verschafft hatte, rückten Kallus und der Inquisitor mit drei Patrouillen- und zwei Truppen-Transportern an. Sie nahmen den Eingang unter Beschuss, um die Rebellen an ihrer Flucht zu hindern. Jarrus stellte sich daraufhin den Imperialen, während sich die restliche Crew auf der Turmspitze einfand, wo Hera Syndulla sie mit der Phantom abholte. Nach ihrer Flucht flog Großmoff Tarkin ein, um den Jedi persönlich in Gewahrsam zu nehmen. Als sie aufbrachen, startete die Übertragung der imperiumsfeindlichen Botschaft, weshalb der Großmoff den Turm zerstören ließ.[8] Der Jedi wurde an Bord von Tarkins Flaggschiff gebracht. Nachdem die Verhör- und Foltermethoden des Großmoffs und des Inquisitors ergebnislos blieben,[16] wurde er ins Mustafar-System verlegt.[17]

Bald darauf gelang es der Geist-Crew, mit einem gestohlenen imperialen Transporter zur Flotte über Mustafar zu stoßen und in Tarkins Flaggschiff einzudringen. Dort legten sie mit EMP-Sprengsätzen die Hauptenergie lahm, Bridger befreite seinen Meister und tötete gemeinsam mit ihm den Inquisitor. Da der Energiekern beschädigt und der Hyperantrieb überhitzt war, musste der Sternenzerstörer evakuiert werden. Bei der anschließenden Flucht erhielt die Geist-Crew Geleit durch Schiffe des Rebellennetzwerks unter der Führung von Senator Bail Organa und der Jedi Ahsoka Tano, weil sie die Rebellengruppe nach ihrer Übertragung ebenfalls für ein Sinnbild der Hoffnung hielten, das erhalten bleiben musste. Gerüchte über die Ereignisse bei Mustafar und die dabei entblößte Schwäche des Imperiums verbreiteten sich auf Lothal und führte zu verheerenden Unruhen in der Bevölkerung.[17]

Verrat am Imperium[Bearbeiten]

Um den Aufständen entgegenzuwirken und den Ruf des Galaktischen Imperiums auf der Randwelt wieder herzustellen, entsandte der Imperator den Sith-Lord Darth Vader nach Lothal.[17] Tarkin erhöhte inzwischen weiter den Druck auf die zuständigen Imperialen, die Rebellen endgültig zu fassen, da er auf Rache für die Verwüstung seines Flaggschiffs sann. Maketh Tua ergriff alle ihr zur Verfügung stehenden Maßnahmen, um den aktuellen Standort der Geist auszumachen, indem sie die Patrouillendichte erhöhte, weitere Kontrollen einführte und Ausgangssperren verhängte. Ihre Bemühungen blieben allerdings ergebnislos, weshalb sie Tarkins Forderung nach neuen Resultaten nicht erfüllen konnte. Kurz darauf suchte Agent Kallus ihr Büro auf und Tua legte ihm ihre Ratlosigkeit dar, wie sie den Anforderungen gerecht werden sollte. Ihr Gespräch wurde vom Eintreffen Darth Vaders unterbrochen, der einwarf, dass Tua nicht all ihre Ressourcen ausschöpfte und die Rebellen durch weniger passives Vorgehen zur Strecke gebracht werden mussten. Die Ministerin verteidigt sich gegen seine Anschuldigungen, doch teilte er ihr mit, dass sie am nächsten Tag vor Tarkin Rechenschaft über ihren mangelnden Erfolg ablegen musste. Eine Fähre der Sentinel-Klasse würde sie in den Orbit von Lothal bringen, wo der Großmoff sie erwarten würde.[4]

Tuas Hilferuf

Tua fürchtete, demselben Schicksal entgegenzugehen, wie Grinch und Aresko, weshalb sie beschloss unterzutauchen. Aus Angst um ihr Leben verließ sie die Hauptstadt[4] und begab sich in die abgelegene Siedlung „Jhothal“, deren Kernstück die Cantina Old Jho’s Pit Stop bildete.[18] Deren Besitzer, der Ithorianer Jho, war für seine antiimperiale Einstellung bekannt und zählte viele Rebellen zu seinen Stammkunden,[1] darunter auch die Crew der Geist,[9] mit denen er regelmäßig in Kontakt stand, um sie mit Informationen zu versorgen.[1] Tua überzeugte den Ithorianer davon, dass sie dringend auf die Hilfe der Geist-Besatzung angewiesen war, weshalb er eine Holo-Übertragung zu den Rebellen herstellte. Sie reagierten mit Argwohn, gewährten ihr aber, ihr Anliegen vorzutragen. Daher bat Tua sie darum, sie durch die Imperiale Blockade von ihrem Heimatplaneten zu schmuggeln. Im Gegenzug bot sie ihnen die Liste der Rebellensympathisanten an – potentielle Verbündete des Rebellennetzwerks. Die Crew der Geist willigte ein und planten, eine Entführung des Shuttles mit Tua an Bord zu inszenieren, um sie anschließend in Sicherheit zu bringen. Nachdem sie zurück im imperialen Hauptquartier war, setzte Kallus einen Dianoga-Spionagedroiden auf sie an. Tua sendete der Crew der Geist die Zeit und den Ort ihres Abflugs. Darth Vader erahnte das Vorhaben der verängstigten Ministerin und wollte die Situation nutzen, um die Rebellen nach Lothal zu locken, sich der Ministerin zu entledigen und öffentlich der Crew der Geist die Schuld an ihrem Tod zu geben. Am nächsten Tag bestand Kallus darauf, Tua persönlich zu der Fähre zu eskortieren, die sie zu Tarkin bringen sollte. Er brachte sie mit einem Landgleiter zur Startrampe, wo sie eine Sturmtruppen-Eskorte in Empfang nahm. Auch die Rebellen erwarteten sie bereits und nachdem die Imperialen den Hangar betreten hatten, verriegelten sie die Zugänge und eröffneten das Feuer. Bridger schickte Tua zum Shuttle, während sie ihr Deckung gaben. Die Ministerin folgte seiner Anweisung, dicht gefolgt von den Rebellen. Als sich Tua auf das Raumschiff begab, explodierte es. Dabei kam Tua ums Leben, woraufhin die Rebellen die Flucht ergriffen. Kallus ließ die gesamte Situation von seinem Spionagedroiden filmen. Darth Vader verwendete das Videomaterial für einen Bericht, der von Alton Kastle über das HoloNet verbreitet wurde und die Ereignisse als Rebellenattentat darstellte. So konnte er ihren Rückhalt in der Bevölkerung von Lothal schwächen. Außerdem ordnete er an, dass jedes Schiff bei dem Versuch, von dem Planeten zu fliehen, zerstört werden sollte.[4]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Maketh Tua fing in der Hoffnung, ihrem eingeschränkten Dasein auf Lothal zugunsten eines lohnenden, einträglichen Lebens entfliehen zu können, eine Ausbildung an der Imperialen Akademie[7] eines anderen Planeten an.[1] Ihre hohe Lernfähigkeit ermöglichte es ihr, die Prüfung erfolgreich zu bestehen.[7] Außerdem besaß sie eine schnelle Kombinationsgabe.[2] Nach der Rückkehr auf ihre Heimatwelt, sah Tua sich selbst als den anderen Einwohnern Lothals überlegen an. Wenngleich ihr der Teil ihrer Arbeit missfiel, bei dem sie mit den Bewohnern des Randplaneten in Kontakt geriet, die sie für unzivilisiert abtat,[1] erfreute sie sich hoher Beliebtheit beim Volk von Lothal.[4] Als Ministerin diente sie mit Stolz und Loyalität dem Galaktischen Imperium.[5] Gleichzeitig genoss sie ihren hohen Status. Sie war der Überzeugung, mit ihrem Dienst für das Imperium den Bürgern von Lothal zu helfen.[3] Neben ihrer Sondersendung anlässlich des gesteigerten Wohnungsbaus auf Lothal[10] wurden auch andere Beiträge von ihr über das HoloNet übertragen,[15] die gesetzlich verpflichtend an allen öffentlichen Plätzen ausgestrahlt werden mussten. Am Tag des Imperiums bereitete Maketh Tua eine Rede für das Volk von Lothal vor, in der sie ihre Begeisterung für das Imperium kundtat. Die Feierlichkeiten waren für sie eine wichtige und ernste Angelegenheit. Entsprechend wütend reagierte sie auf den Übergriff der Rebellen, die die Parade störten und ihre Bemühungen damit zunichte machten.[9]
Tua bespricht sich mit Agent Kallus.
Maketh Tua genoss kultivierte Unterhaltungen mit anderen gebildeten Imperialen[1] und trat zumeist besonnen auf.[3] Während sie als Repräsentantin des Imperiums meist höflich und gefasst auftrat, zeigte sie sich im Umgang mit Amda Wabo forsch. Im Umgang mit ihren Untergebenen und den ihr zugeteilten Sturmtruppen war sie bestimmt und legte einen Befehlston an den Tag.[2] Auch der Ithorianer Old Jho, konnte sich ihrer entschlossenen Art nicht entziehen und gab nach, als sie ihn bat, Kontakt zu der Geist-Crew herzustellen.[4] Dem ISB-Agenten Kallus trat die Ministerin zwar zumeist respektvoll gegenüber, doch stellte sie offen seinen Erfolg[2] bei der Ausrottung der Lasat in der Schlacht von Lasan[12] und sein Vorgehen bei der Ergreifung der Rebellen in Frage.[15] Nach der Explosion des TIE-Turbosternenjägers hielt sie ihn und den ranghöheren Großinquisitor erbost dazu an, die Rebellen für die Störung der Parade ihrer rechtmäßigen Strafe zuzuführen.[9] Als sie unter dem Druck stand, Erfolge für Tarkin vorweisen zu müssen, verhielt sie sich Kallus gegenüber ungehalten und ungeduldig. Dem Großmoff und Darth Vader gegenüber zeigte sie sich schlichtend und unterwürfig.[4]

Das Eintreffen von Großmoff Tarkin, der ihren fehlenden Erfolg bei der Festnahme der Geist-Crew scharf kritisierte, beunruhigte Tua. Gleich nach seiner Ankunft auf Lothal statuierte er ein Exempel an den beiden Taskmastern Grinch und Aresko, dass fortan kein Versagen mehr geduldet würde.[8] Tua schockierte die Hinrichtung und die darin deutlich werdende Brutalität Tarkins.[3] Nach dem Überfall auf Tarkins Flaggschiff nutzte sie verschiedene Mittel, neue Informationen zu den Rebellen zu erlangen. Sie fühlte sich überfordert und sah Tarkins Forderung, Resultate bei der Ergreifung der Rebellen zu erzielen, außerhalb ihres Zuständigkeits- und Kompetenzbereiches als Regierungsbeamte. Ihr Ohnmachtsgefühl gegenüber der hohen Erwartungen Tarkins resultierte in Verzweiflung und Niedergeschlagenheit. Als der Imperator Darth Vader hinzuschaltete, forderte er effektivere Maßnahmen, die Rebellen aufzuspüren und machte die Ministerin für den fehlenden Erfolg verantwortlich. Sie erkannte, dass ihr Leben in Gefahr war, und verlor ihre Loyalität gegenüber dem Imperium. Sie nutzte die Informationen, die sie über den kriminellen Untergrund ihres Heimatplaneten hatte, um Kontakt zu der Geist-Crew herzustellen.[4] Während sie zu ihrer Amtszeit stets für die Gerechtigkeit eintrat,[9] war sie gewillt, Verrat am Imperium zu üben und die Hilfe der Aufständischen über Geheiminformationen zu erkaufen. Die Jedi unter den Rebellen spürten ihre Angst, weshalb sie der Ministerin vertrauten. Tua hatte Sorge, dass ihr Bündnis mit den Rebellen aufgedeckt werden könnte, und verhielt sich entsprechend vorsichtig, war allerdings nicht wachsam genug, um zu bemerken, dass sie bespitzelt wurde. Während die anderen Rebellen ihr misstrauisch begegneten, ging Ezra Bridger respektvoll mit ihr um und reagierte entsetzt auf ihren Tod.[4]

Im Dienst für das Imperium trug Tua eine offizielle Uniform samt Schutzhelm und Ohrenschützern für imperiale Übertragungen.[3] Ihre Haare fasste sie in der Regel zu einem Zopf zusammen. Die Uniform war zusätzlich mit Rüstungsplatten auf den Schultern und Handrücken ausstaffiert.[2] Um die Hüfte trug sie einen Gurt, an dem eine Tasche mit Datenspeicher und Sicherheitscodes befestigt war.[3] Weiterhin zählte eine Holdout-Blasterpistole zu ihrer Ausrüstung.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Konzeptzeichnung zu Maketh Tua
  • Maketh Tua wurde mit dem Sachbuch Rebels: Head-to-Head Ende 2014 in den neuen Kanon eingeführt. Zwei Monate später hatte sie ihren ersten Auftritt in der dazugehörigen Fernsehserie, Rebels.
  • Einer Konzeptzeichnung von Amy Beth Christenson und Chris Glenn aus dem Vorjahr zufolge war von Anfang an nicht vorgesehen, dass die Figur je ihren Helm absetzt.[1]
  • Im englischsprachigen Original von Rebels wird Maketh Tua von Kath Soucie gesprochen, der Synchronsprecherin von Mon Mothma in der vorausgegangenen Star-Wars-Fernsehserie, The Clone Wars. Für die deutsche Fassung lieh ihr Dana Friedrich ihre Stimme.[2]
  • In der ersten regulären Rebels-Episode, Gefährliche Ware, wurde sie als Hauptcharakter auf imperialer Seite eingesetzt. In der zweiten Episode, Kampf mit dem TIE-Jäger, sollte ihre Figur zunächst erneut als vorrangiger imperialer Widersacher fungieren, wurde im ersten Drehbuchentwurf jedoch gegen den Proviantmeister Yogar Lyste ausgetauscht.[3] Frühe Entwürfe von Die Belagerung von Lothal sahen vor, dass Darth Vader statt Tua Arihnda Pryce in der Explosion des Shuttles opferte. Die Ministerin sollte daraufhin zur Gouverneurin befördert werden.[4]
  • In Rebels: Head-to-Head treten die Charaktere aus der Serie in fiktiven Duellen gegeneinander an. Dabei hat Tua Wabo als Gegner und die Auseinandersetzung verläuft wie folgt: Im Gegenzug dafür, dass Tua ohne eine Sturmtruppen-Eskorte das Treffen wahrnimmt, kommt auch Wabo allein und bringt auf ihre Anweisung hin auch keine Droiden mit sich. Bei ihrer Zusammenkunft tut sich dadurch allerdings das Problem auf, dass sie die Sprache des anderen nicht verstehen und Wabo fälschlicherweise zu der Auffassung gelangt, dass Tua ein doppeltes Spiel spielt. Dadurch eskaliert die Situation und nachdem Tuas Bemühungen, den Aqualishaner zu beruhigen, erfolglos bleiben, attackiert er sie mit einer Schweren Blasterpistole. Obwohl beide wenig Erfahrung im Umgang mit Waffen haben, ist Wabo der Imperialen im anschließenden Gefecht überlegen.
  • In Angriff der Rebellen, einem Ende 2015 veröffentlichten Sachbuch zur zweiten Rebels-Staffel, wird Maketh Tua fälschlicherweise neben der Beschreibung der Position Planetarer Gouverneure abgebildet, obwohl sie als Ministerin diese nur gelegentlich vertritt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]