Die Regel der Zwei

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BKL-Icon.svg Dieser Artikel behandelt den Roman; für die Regel siehe Regel der Zwei.
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Die Regel der Zwei
Allgemeines
Originaltitel:

Rule of Two

Reihe:

Darth Bane

Autor:

Drew Karpyshyn

Übersetzer:

Michael Nagula

Cover:

John Van Fleet

Daten der deutschen Ausgabe
Verlag:

Blanvalet

Ausgabe:

Paperback

Veröffentlichung:

Dezember 2008

Seiten:

336

ISBN:

ISBN 3442265967

Weitere Ausgaben…

Informationen zum Inhalt
Epoche:

Ära des Aufstiegs des Imperiums

Datum:

1000 VSY bis 990 VSY

Darth Bane – Die Regel der Zwei ist der Nachfolger des Romans Schöpfer der Dunkelheit und handelt von den Erlebnissen von Darth Bane und dessen neuer Schülerin Zannah. Die Regel der Zwei erschien im Dezember 2007 auf Englisch. Auf Deutsch wurde das Buch von Blanvalet im Dezember 2008 als Taschenbuch und im Februar 2012 als eBook veröffentlicht.

Inhaltsangabe des Verlags[Bearbeiten]

Kein anderer Sith-Lord ist jemals so tief in die alten, längst vergessenen Geheimnisse seines Ordens eingetaucht wie Darth Bane, der Schöpfer der Dunkelheit. Und er hat nicht nur den Jedi-Rittern eine schwere Niederlage bereitet, sondern dabei auch seinen eigenen Orden praktisch ausgelöscht. Doch nun will er ihn aus der Asche neu entstehen lassen – und nur ein einziger Jedi-Padawan ahnt etwas von dem Verhängnis, das sich über der Galaxis zusammenbraut ...

Handlung[Bearbeiten]

Prolog[Bearbeiten]

Auf Ruusan machen sich die Folgen der vorangegangenen Siebten Schlacht von Ruusan für Darovit deutlich bemerkbar, als er ziellos über das Schlachtfeld läuft. Aus einem ihm unerschließlichen Grund überlebte der Dreizehnjährige trotz seiner Verbindung zur Macht die Detonation der Gedankenbombe, mit der Darth Bane den Anführer der Bruderschaft der Dunkelheit, Lord Kaan, täuschte und sämtliche Sith der Bruderschaft, wie auch zahlreiche Jedi tötete. Auf dem Feld trifft Darovit auf eine Gruppe Soldaten der Armee des Lichts, die ihre gefallenen Waffenbrüder bergen und für eine angemessene Beisetzung vorbereiten und folgt einer Bemerkung eines Soldaten, die ihn in eine Höhle führt. Er erkennt sie als den Ort, wo die Sith die Gedankenbombe zündeten und dringt in die Hauptkaverne vor, wo er eine vier Meter hohe und drei Meter breite mattglänzende Sphäre bemerkt. Als Darovit sie berührt, vernimmt er in seinem Geist die Schreie hunderter Lebewesen und erkennt, dass die Gedankenbombe lediglich die Körper der Opfer zerstörte, während die Seelen in der Sphäre gefangen waren.

Aufbruch vom Schlachtfeld[Bearbeiten]

Bane spürt währenddessen trotz seiner Flucht und einem Abstand von mehreren Kilometern zum Detonationsbereich der Gedankenbombe die Wirkungen der Technik in Form von punktuellen Kopfschmerzen. Er rezitiert während des Marsches zum Sith-Lager, der zu seiner künftigen Schülerin erkorenen Zannah den Kodex der Sith und erklärt ihr einen Teil des Wesens der Dunklen Seite, als sie sich beschwert, er gehe zu schnell. Bane provoziert seine Schülerin daraufhin absichtlich und bringt sie dazu, die Macht gegen ihn einzusetzen, um ihn zum stolpern zu bringen, wobei sie subtiler vorging, als von Bane erwartet. Dieser wehrt den erwarteten Angriff ab und stößt seinerseits Zannah mit der Macht zu Boden, um die Lektion mit einer Belehrung über Geduld, Zorn und Wut zu beenden.

Evakuierung Ruusans[Bearbeiten]

Der Jedi-Meister Valenthyne Farfalla übernimmt nach der Siebten Schlacht von Ruusan die Position Hoths, der als General den Oberbefehl über die Armee des Lichts hatte. Er lässt auf ausdrücklichen Befehl des Generals kurz vor der Detonation der Gedankenbombe so viele Jedi wie möglich mit seinen Schiffen evakuieren, selbst wenn sich diese freiwillig meldeten, um mit Hoth in die Falle der Sith in der Höhle zu gehen. Ausschließlich Hoth und 99 voll ausgebildete Jedi, opferten sich in der Höhle, um eine Evakuation zu ermöglichen. An Bord der Fairwind, dem optisch an ein antikes Segelschiff erinnernden Flaggschiff von Farfalla, befindet sich auch Hoths Padawan, Johun Othone, der sich trotz den Befehlen Hoths des Verrats an seinem Meister schuldig fühlt. Othone bittet Farfalla darum, mit den Bergungsteams zur Planetenoberfläche zurückkehren zu dürfen, was der Meister jedoch ablehnt. Als Othone darauf erwidert, dass bereits jüngere Kämpfer Teil der Bergungsmannschaften sind, erklärt ihm Farfalla, dass er ausschließlich Kämpfer ohne besondere Verbindung zu Macht entsenden will, da Folgen der Gedankenbombe sich noch immer auf Machtnutzer auswirken könnten. Auch auf die weiteren Versuche Othones, den Meister zu überzeugen, ging Farfalla nicht ein und trug ihm stattdessen auf, der Soldatin Irtanna beim beladen der Fähren zu helfen. Der Padawan überzeugte diese mit der Macht, ihn auf ihrem Flug zur Oberfläche mitzunehmen.

Im Lager der Bruderschaft[Bearbeiten]

Bereits zwei Kilometer und zwei Minuten vor der Ankunft Banes und Zannahs im Lager, erkennt der Dunkle Lord der Sith, dass sich im Lager 8 Söldner aufhalten, die sich der Bruderschaft im Kampf gegen die Armee des Lichts für eine Bezahlung angeschlossen haben und höchstwahrscheinlich vor der Aufstellung der Falle in der Höhle geflüchtet waren. Als Zannah eine Minute nach Bane ebenso zur Erkenntnis kam, dass sich intelligente Lebewesen vor ihnen befinden, weist ihr Meister sie an, an Ort und Stelle auf ihn zu warten. Bane rennt auf das Lager zu und greift die plündernden Söldner an. Die zwei Wachposten fallen gleich zu Beginn, worauf die restlichen sechs Kämpfer die Flucht zu ergreifen versuchen. Weitere vier Söldner sterben im Kampf gegen Bane, ehe er sich dazu entscheidet, die verbliebenen zwei Söldner am Leben zu lassen. Zannah nähert sich dem Gefecht entgegen des Befehls von Bane und befragt ihn, wieso er zwei Söldner flüchten lassen hat. Der Sith erklärt ihr, dass es immer Vermutungen und Gerüchte über weitere Wesen der Dunklen Seite geben werde. Durch die Desertion und die Plünderung der Söldner, verloren diese allerdings ihre Glaubwürdigkeit und somit würden auch die Berichte für Lügen gehalten werden und andere eventuell existierende Quellen über die Sichtung weiterer Sith in Zweifel ziehen. Zannah macht ihren Meister anschließend auf ein in Leder gebundenes Manuskript aufmerksam, welches sie unter der Beute der Plünderer gefunden hat und überreicht es ihm. Er erkennt den in der Sprache der Sith verfassten Text als ein Schriftstück aus der Bibliothek der Sith-Akademie von Korriban, welches mit Notizen des von Bane getöteten Lord Qordis ergänzt ist. Das kurze Werk fasst die Lehren von Freedon Nadd, einem weiteren Sith-Lord, der vor über 3000 Standardjahren gelebt hat, zusammen und verrät Bane außerdem den Standort von Nadds letzter Ruhestätte irgendwo auf Dxun. Der Dunkle Lord der Sith beschließt, das Grab von Nadd bei sich bietender Gelegenheit zu besuchen, fasste aber zuerst den Plan, mit einem Swoop aus dem verlassenen Lager zur Höhle zu reisen und Zannah die Überreste der Gedankenbombe in der Höhle zu zeigen.

Familientreffen[Bearbeiten]

Darovit kommt nach einer zwei Stunden anhaltenden Lähmung, die durch die Schreie der in der Sphäre gefangenen Geister ausgelöst wurde, wieder zu sich und will sich wieder an die Planetenoberfläche begeben. Da er nicht weiß, welcher unter dem Dutzend Gänge der Richtige ist, wählt er einen nach dem Zufallsprinzip aus. Als er an der fehlenden Steigung des Ganges, den er vor zwei Stunden hinuntergestolpert war, erkennt, dass es sich um den falschen handelt, geht er trotzdem weiter. Er glaubt, auch dieser Gang müsse zur Oberfläche führen und außerdem wollte er sich der Sphäre nicht nochmal nähern. Allerdings folgen darauf mehrere Abzweigungen und Darovit muss einsehen, sich verlaufen zu haben. In seiner steigenden Panik beschleunigt er sein Tempo, stolpert und hört darauf Geräusche, denen er versucht zu folgen. Dabei geht er im Kreis und kehrt langsam wieder zur Hauptkaverne zurück, wo er die Stimme Zannahs, als die seiner Cousine Rain erkennt.

Bane und Zannah erreichen zuvor die Sphäre, und der Dunkle Lord der Sith inspiziert zufrieden seine Arbeit. Er ist sich nach den Eindrücken, die ihm die Berührung der Sphäre bescheren, sicher, dass die Erscheinung Lord Kaans als Schatten im Lager bei den Söldnern nur Einbildung seiner verletzten Psyche war. Er gibt Zannah daraufhin eine weitere Lektion über die Schwächung des Sith-Ordens durch die Ideale der Bruderschaft von Lord Kaan und die Inexistenz von Gleichheit unter lebenden Wesen. Gerade als die Schülerin ihren Meister nach den Konsequenzen ihres Versagens fragen will, hören sie Darovits Rufe. Zannah erkennt ihren Cousin, lehnt die Wiedervereinigung jedoch ab, in dem sie die Arme vor seiner Umarmung verschließt. Als Darovit Bane im Hintergrund sieht, aktiviert der Dreizehnjährige sein Lichtschwert und will ihn bekämpfen. Bevor Bane reagiert, verwendet allerdings Zannah die Macht, um die Waffenhand ihres Cousins zu verstümmeln. Darauf behauptete sie vor ihrem Meister, dass sein Tod niemandem nutzte. Trotz der Tatsache, dass Bane die Gefühle Zannahs erkannte, stimmte er der Begründung seiner Schülerin zu und ließ Darovit verletzt, aber lebend, zurück.

Bergung Überlebender[Bearbeiten]

Auf dem Flug mit der Star-Wake zur Planetenoberfläche kann Othone auf seinem Bildschirm zwei Punkte erkennen, die ihnen Koordinaten senden, worauf Irtanna zur Landung ansetzt. Als die anderen Besatzungsmitglieder erkennen, dass es sich um zwei Söldner handelt, die in der vergangenen Schlacht für die Bruderschaft der Sith kämpften, schlägt einer vor, den Triebwerkstrahl auf sie zu richten, was der Padawan allerdings verhindern kann. Er überzeugt Irtanna, Bordon und dessen Söhne davon, mit der Star-Wake weiter südlich zu reisen, zum Haupt-Austragungsort der Schlacht, während er bei den beiden Söldnern bleibt und auf einen angeforderten Transport von der Flotte im Orbit wartet. Diese berichten ihm in der Wartezeit von ihrer Begegnung mit Bane, bis Major Orten Ledes mit einem Bivouac-Transporter Othone und die beiden neuen Gefangenen abholt.

Bane und Zannah erreichen auf dem Swoop mittlerweile den Landeplatz der Valcyn, Qordis’ früheres Schiff, und der Sith-Lord erklärt seiner Schülerin, dass sie selbstständig einen Weg von Ruusan nach Onderon finden müsse. Was er ihr als weitere Prüfung für ihren Wert als seine Schülerin verkauft, dient Bane gleichzeitig als Vorwand, alleine nach Dxun reisen zu können, um das Grabmal Nadds aufzusuchen.

Zurück an Bord der Fairwind wartet Othone vor der Zelle ihrer neuen Gefangenen darauf, dass Farfalla ihn empfängt, um ihm den Bericht der Söldner über den Sith-Lord, der überlebt hat, weiterzugeben. Als eine Botin den Padawan zum Meister bringt, tadelt dieser Othone für seinen Ungehorsam und offenbart, dass er bereits um die Erzählung der Söldner weiß. Wie von Bane vorgesehen, schenkt Farfalla den Söldnern jedoch keine Glaubwürdigkeit, da er deren Überleben als Beweis für ihre Lüge ansieht. Othone sieht daraufhin ein, dass alle Tatsachen gegen den Bericht der Söldner sprechen und eröffnet Farfalla, dass er sich bei Irtanna und Bordon entschuldigen will, für den Gedankentrick, den er bei ihnen angewandt hat. Laut dem Meister soll es dazu aber nicht mehr kommen, da er nach Coruscant, zum Obersten Kanzler Valorum reisen muss und den früheren Padawans Hoths dabei als seinen Adjutanten mitnehmen will. Anlass dieser Abreise von Ruusan, sind Gesetzesentwürfe des Galaktischen Senats, die den Jedi-Orden betreffen und maßgeblich verändern sollen.

Flucht von Ruusan[Bearbeiten]

Zannah wählt nach dem Aufbruch ihres Meisters eine Himmelsrichtung aus und marschiert los, auf der Suche nach einem Fahrzeug, welches sie nach Onderon bringen kann. Die Besatzung der Star-Wake findet sie und nimmt sie als vermeintliche Kriegswaise an Bord. Sie gibt sich selbst als Rain aus und berichtet Irtanna und Bordon, dass sie auf Onderon noch Verwandte habe. Da die Soldaten jedoch zunächst zur Flotte zurück müssen, brechen sie von der Oberfläche Ruusans auf und Bordon bietet ihr an, bei ihm und seinen Söhnen zu leben. Als Zannah erkennt, dass die Rückkehr zu der republikanischen Flotte ihren Plan zunichte machen würde, stiehlt sie im Frachtraum einen Blaster und wird dabei von Tallo erwischt, der ihr die Waffe versucht zu entwinden. Im Gerangel geht ein Schuss auf Tallo los und Zannah tötet auch Bordon, der auf sie zu stürmt. Im Cockpit bedroht sie anschließend Irtanna und zwingt die Pilotin, Kurs auf Onderon zu setzen, ehe sie auch die Frau und Wend tötet.

Bane erreicht mit der Valcyn zwei Tage später Dxun, wobei ihn der gesamte Flug über, der normalerweise drei bis vier Tage dauert, Halluzinationen von Kaan und Qordis begleiten. Beim Eintritt in die Atmosphäre verliert er kurzzeitig die Geduld, als die Gestalt von Qordis ihm zum wiederholten Male Feigheit vorwirft und vernichtet die Halluzination mit der Kraft seiner Macht. Dabei beschädigt er allerdings das Steuerpult der Valcyn und das Schiff beginnt im freien Fall auf Dxun abzustürzen. Mithilfe der Macht gelingt es dem Sith-Lord noch, die Zündung der Triebwerke zu überbrücken und seine Geschwindigkeit etwas zu verringern. Da er den Absturz aber nicht mehr verhindern kann, erschafft er vor der Kollision einen Schutzschild um sich. Trotz dieser Vorbereitung erleidet Bane beim Aufprall mehrere Verletzungen, die er notdürftig mit einem Arzneikasten aus dem Schiff versorgt. Er renkt sich selbst seine Schulter wieder ein und macht dann den Tempel ausfindig, in dem er nach dessen Spuren in der Macht sucht. Bevor er sein Ziel erreicht, lauert ihm allerdings eine Raubkatze Dxuns auf und verwickelt ihn in einen Kampf, den er unter Verwendung seines Lichtschwerts gewinnen kann. Einen vierstündigen Marsch später, erreicht Bane eine Lichtung, auf der sich eine metallene Pyramide erhebt, die er als Nadds Grab identifiziert. Er erforscht unmittelbar die Innenräume der Pyramide, findet jedoch nichts von Wert, da bereits mehrere Personen vor ihm hier waren. In einem zentralen Raum des Gebäudes warten die Erscheinungen von Qordis und Kaan vor einem versiegelten Türrahmen auf ihn, den Bane daraufhin zu öffnen versucht. Nach einem ersten gescheiterten Versuch, gelingt es ihm, sich mit einem Macht-Schub Zutritt zum bisher ungeöffneten Raum zu verschaffen und findet dort ein Sith-Holocron. Als er dieses von seinem Sockel entfernt, lässt sich eine ganze Kolonie Orbalisken von der Decke fallen und zwei Schalentiere können sich an Bane festklammern, bevor er aus dem Raum flüchtet und ihn wieder versiegelt.

Ruusan-Reform[Bearbeiten]

Auf Coruscant angekommen, erklärt der Kanzler Valorum Farfalla sein Vorhaben einer Reform des Jedi-Ordens, die unter anderem die Auflösung der Armee des Lichts und die Unterordnung des Hohen Rats der Jedi unter eine Justizkommission der Republik vorsieht. Obwohl die Vorschläge bei Farfalla und Othone zunächst auf Ablehnung stoßen, stimmt der Meister den Neuerungen schlussendlich zu und will die sogenannte Ruusan-Reform weiter an den Rat tragen, während Valorum darüber im Senat abstimmen lassen will. Farfalla erklärt nach dem Abgang des Kanzlers seinem neuen Schüler die Notwendigkeit dieser Veränderung und beruhigt Othone nach dessen emotionalem Ausbruch.

Bane versucht währenddessen die Orbalisken, die sich in seiner Haut festgebissen haben, zu entfernen. Allerdings scheitert er sogar mit der Methode, das gesamte Fleisch um den Parasiten wegzuschneiden, da die Wunden innerhalb von wenigen Sekunden heilen. Er erkennt daraufhin, dass die Verbindung zwischen Wirt und Parasit eigentlich eine symbiotische ist, da die Wirkstoffe, die die Schalentiere in seinen Blutkreislauf geben, seine Reflexe und Sinne schärfen wie auch die Kraft der Dunklen Seite in ihm erhöhen. Dafür muss er jedoch den Schmerz, den die Wirkstoffe in seinem Blutkreislauf verursachen aushalten. Weiter dienen ihm die harten Schalen der Käfer als Rüstung, die selbst Lichtschwerter nicht durchdringen können. Das Wissen des erbeuteten Holocrons bestätigt seine Vermutungen zu den Orbalisken und lehrt ihn zusätzlich, dass die Orbalisken bei Entfernung ein tödliches Gift absondern. Um der natürlichen Verbreitung der Parasiten entgegenzuwirken, die früher oder später auch sein Gesicht bedeckt hätten, lehrt ihn der Torwächter des Holocrons einen besonderen Helm zu bauen, der dies verhindern soll. Da Bane keine weitere Zeit mehr hat, um das Holocron vollständig zu erforschen, nimmt er es mit und verlässt das Grabmal, wo ihm erneut die Erscheinungen Qordis’ und Kaans begegnen. Durch die neu gefundene Kraft der Orbalisken, lässt der Dunkle Lord der Sith abermals eine Welle der Macht auf sie los und vernichtet die von seinem Unterbewusstsein geschaffenen Halluzinationen permanent. Um nun von von Dxun nach Onderon zu kommen, deren Atmosphären sich überschneiden, unterwirft er den Willen eines Drexls und legt somit die wenigen hundert Kilometer zwischen dem Mond und dem Planeten zurück.

Begegnung mit den Bestienreitern[Bearbeiten]

Zannah schleppt die Leichen in den Frachtraum der Star-Wake und ernährt sich die folgenden Tage ihres Flugs über von den Rationen an Bord, bis sie Onderon erreicht. Der Autopilot des Schiffes setzt über einer Lichtung zur Landung an und bringt Zannah auf die Oberfläche. Dort erwartet sie bereits ein Bestienreiter des Skelda-Clans und erklärt ihr, dass sie das Territorium seines Clans betreten und von ihrer Landefläche Gebrauch gemacht habe. Da er von ihr Geld für die Benutzung fordert und sie keines besitzt, beabsichtigt der Reiter die Star-Wake zu beschlagnahmen, worauf Zannah zu flüchten versucht, da sich nach wie vor Leichen im Frachtraum befinden. Bevor die Clanmitglieder sie jedoch endgültig stellen können, erreicht Bane mit seinem Drexl die Lichtung und löst einen Kampf in der Luft mit den Bestienreitern und deren Tieren aus. Der Kampf endet mit dem Absturz dreier Tiere und ihrer Reiter, den nur Bane überlebt, in dem er sich erneut in einen schützenden Schild der Macht hüllt.

Farfalla erklärt Othone drei Tage nach der Abstimmung im Senat auf Coruscant, dass die Star-Wake im Japrael-Sektor mitsamt den Leichen ihrer Besatzung gefunden wurde. Er erklärt ihm außerdem, dass sich Kanzler Valorum durch die Verabschiedung der Ruusan-Reform Feinde gemacht haben könnte. Othone soll deswegen als Vertreter der Jedi in der persönlichen Wache des Obersten Kanzlers dienen, was er unter anfänglichem Protest annimmt. Da Farfalla Coruscant verlassen muss und Padawane nicht ohne die Aufsicht eines Meisters agieren dürfen, schlägt er Othone außerdem zum Jedi-Ritter. Auf Nachfrage erklärt der Meister ihm, dass sein einlenken bezüglich des Angebots, in der Wache Valorums zu dienen, Prüfung genug gewesen sei und auch der Hohe Rat dem Ritterschlag zustimme. Auf Ruusan wird Darovit von einigen Bouncern gefunden, die ihm helfen, seine Wunde zu versorgen. Nach der anfänglichen Wut über den vermeintlichen Verrat seiner Cousine Rain, erkennt er, dass sie ihn vor dem sicheren Tod durch die Hand ihres neuen Meisters bewahrt hat und vergibt ihr. Er beschließt, ein normales Leben fern ab beider Machtsekten zu führen.

Widerstand auf Serenno[Bearbeiten]

Zehn Jahre später ist Zannahs Ausbildung bereits weit fortgeschritten, und Bane lässt sie aufgrund seiner Auffälligkeit durch die seinen Körper bedeckenden Orbalisken einen Großteil ihrer Pläne durchführen, während er selbst auf Ambria in ihrem Versteck verweilt und alles organisiert. Die Schülerin erlangt auf Serenno, einem von Aristokraten beherrschten Planeten der Republik, das Vertrauen des Twi’leks Kelad’den, in dem sie eine Liebesbeziehung zu dem Mitglied der Anti-Republikanischen Befreiungsfront eingeht. Sie kann ihn überzeugen, sie zu einem Treffen der Widerstandsgruppierung mitzunehmen und trifft ihn dafür auf dem Markt von Carannia. Nach anfänglichen Zweifeln lässt Paak Zannah und Kelad’den eintreten, worauf der Twi’lek seinen Mitverschwörern den den Plan vorschlägt, den ihm Zannah durch langfristige Manipulation eingeflüstert hat: Die Entführung des ehemaligen Obersten Kanzlers Tarsus Valorum. Zannah erklärt den restlichen Mitgliedern der ARBF, dass sie in ihrer angeblichen Funktion als Verwaltungssekretärin der republikanischen Botschaft von einem geheimen Staatsbesuch Valorums wisse, der sich mit den Adligen Serennos treffen will, um über die Niederschlagung separatistischer Widerstandsorganisationen wie der ARBF zu sprechen. Da der Besuch bereits in drei Tagen stattfinden soll, überzeugt sie die Widerstandskämpfer durch subtile Gedankenmanipulation bereits Pläne für die Entführung zu schmieden, ohne dass ihr Anführer Hetton ihnen den Befehl dazu gegeben hätte.

Bane startet auf Ambria derweil einen weiteren Versuch, sein eigenes Holocron zu erschaffen, nachdem die vorangegangenen drei Versuche fehlschlugen und er mehr Informationen zu den komplizierten Bannsprüchen und Ritualen gesammelt hat. Da er sich für den Prozess der Anfertigung drei ganze Tage lang auf seine Meditation konzentriert, beginnen die Orbalisken nach den Kräften der Dunklen Seite in ihm zu verlangen. Sie geben die Chemikalien in Banes Blutkreislauf ab, die seine Wut steigern und ihn zum Kämpfen veranlassen sollen, damit er sich der Macht bedient und das Verlangen der Orbalisken stillt. Letztendlich reißt der Fremdstoff im Blut des Dunklen Lords der Sith ihn aus seiner Konzentration, weshalb sein Versuch abermals scheitert. Zannah kehrt nach dem Treffen mit der ARBF nach Ambria zurück und findet das von Bane verwüstete Lager vor. Sie berichtet ihm, dass ihr Auftrag erledigt sei und dieser erklärt ihr auf ihre Nachfrage, dass das Vorhaben der ARBF scheitern muss, da es lediglich als weitere Ablenkung für den Jedi-Orden dienen soll.

Ausübung des Attentats[Bearbeiten]

Valorum und Othone landen mit der New Dawn auf einem abgelegenen Landeplatz Serennos, der an einer 50 Meter hohen Klippe liegt. In der Mitte der geländerlosen Brücke zum Festland stehen bereits Kelad’den und drei seiner Mitverschwörer, die sich als Abgesandte von Graf Nalju getarnt haben. Die Macht gewährt Othone eine Vorahnung auf das was passieren wird und er erkennt, dass die vier Abgesandten mit Blastern und Vibromessern bewaffnet sind, ebenso die 2 weiteren Personen, die bei der Fähre auf dem Festland stehen. Weiter kann er die Sprengladungen um die Landeplattform über dem Meer spüren, auf der die New Dawn steht und den entsprechenden Zünder dazu bei einem der Attentäter. Bevor der Jedi reagieren kann, wird die Detonation ausgelöst und ihre Fähre versinkt im Meer, während Valorum auf der instabil gewordenen Brücke sein Gleichgewicht verliert und droht in die Tiefe zu stürzen. Othone kann den früheren Obersten Kanzler vor seinem Sturz in den Tod retten und versucht sich den Weg von der Brücke zum Festland freizukämpfen. Kelad’den hindert den eigenen Mitverschwörer daran, vor dem Jedi zu flüchten und schneidet ihm die Kehle durch, während die zwei Attentäter bei der Fähre angesichts ihres gescheiterten Planes flüchten. Der Twi’lek duelliert sich mit seinen beiden sichelartigen Klingen mit Othone und dieser realisiert, dass er nicht gegen die Technik und die Beherrschung seines Gegners ankommt. Da der Jedi seinen eigenen Tod daher als unausweichlich betrachtet, entscheidet er sich dazu, mit seiner letzten Tat Valorum das Leben zu retten und springt über die geländerlose Brücke, Kelad’den fest umklammert. Während der Twi’lek in Todesangst schreit, findet Othone inneren Frieden und öffnet sich komplett der Macht, weshalb er den Sturz auf die Wasseroberfläche überlebt und auf die Brücke zurückklettern kann.

Zannah kauft am nächsten Tag auf dem Markt von Carannia Proviant und Versorgungsgüter, um das von Bane zerstörte Lager wieder aufzubauen. In den Medien wird überall von dem Anschlag der separatistischen Gruppe auf Valorum berichtet, die von den Grafen scharf verurteilt wird. Nalju und die anderen Adligen versichern der Republik, ihre Bemühungen auf die Fassung der Attentäter zu konzentrieren, weshalb beträchtliche Summen für Informationen die zur Ergreifung führen ausgeschrieben werden. Zannah wird plötzlich unauffällig von Cyndra, der Chiss aus der ARBF, mit einem Blaster dazu gezwungen, mit ihr zu Hetton zu gehen. In dem Herrenhaus des adligen Anführers der ARBF führen Paak und Cyndra ihre Beute vor und erklären Hetton, dass Rainah sie verraten habe. Der Mann zeigt sich allerdings interessierter an dem Lichtschwert, welches sie Rainah abgenommen haben und will von ihr wissen, woher sie es habe. Bevor die Schülerin Banes antwortet, dringt sie in die Gedanken der Chiss ein und projiziert deren schlimmste Ängste in ihr Bewusstsein, bis sie sich die Augen auskratzt und bewusstlos wird. Paak geht mit einem Vibromesser auf sie los, worauf Zannah sich kurzerhand mit dem Lichtschwert ihrer Fesseln entledigt und Hetton einen Schaukampf gegen Paak liefert, in dem sie ihn immer wieder angreifen lässt. Sie tötet ihn letztendlich mit einem reflektierten Blasterbolzen und Hetton behauptet, schon lange auf jemanden wie Zannah gewartet zu haben, während er vor ihr auf die Knie geht.

Verschwörung gegen den Meister[Bearbeiten]

Othone kehrt nach dem Attentatsversuch auf Bitten Farfallas nach Coruscant zurück und sucht seinen früheren zweiten Meister auf. Dieser hat vom Vorhaben Valorums erfahren, auf Ruusan ein Denkmal zu Ehren der Jedi die sich mit Hoth geopfert haben aufzustellen. Er teilt Othone mit, dass der Hohe Rat dieses Vorhaben nicht unterstützt, weil sie ein Denkmal als Zeichen des falschen Stolzes und der Eitelkeit verstehen. Der Ritter ist durch Farfallas Erläuterungen nicht davon abzubringen, den Bau des Denkmals selbst zu überwachen, wird aber laut Farfallas Aussage auch nicht daran gehindert werden.

Zannah wird derweil von Hetton in sein privates Arbeitszimmer geführt, wo er zahlreiche, über die Jahre gesammelte Sith-Artefakte lagert. Auf dem langen Weg quer durch das Herrenhaus erzählt er ihr von seiner Ausbildung in der Macht durch den Kopfgeldjäger Gula Dwan, der selbst mit einer Verbindung zu ihr geboren wurde. Den größten Teil seiner Fähigkeiten habe er sich jedoch im Selbststudium durch Manuskripte und Schriftrollen beigebracht, weshalb er Dwan tötete, als er ihm nichts mehr beibringen konnte. Als Kaan begann die Bruderschaft der Sith aufzubauen, versuchte Hettons Mutter ein politisches Bündnis zu dieser einzugehen, doch widersprach die von Kaan geschaffene Gleichheit unter den Sith allem was der Adlige gelernt hatte und er sah sich gezwungen, seine eigene Mutter zu töten, um seine Interessen zu wahren. In seinem Arbeitszimmer überreicht er Zannah eine Datenkarte, auf der sich Aufzeichnungen zu Belia Darzu und deren Festung auf Tython befinden. Hetton schlägt vor, trotz den erschwerten navigatorischen Umständen des Tiefkerns dorthin zu reisen und gibt zu, dass er befürchtet, den Fallen von Darzus Festung nicht allein gewachsen zu sein. Sollte Zannah sein Angebot annehmen, ihn als Schüler auszubilden, will er ihr sämtliche seiner Ressourcen zugänglich machen. Zannah erklärt ihm, dass sie aktuell selbst noch eine Schülerin sei, woraufhin sie den Plan fassen, Bane gemeinsam umzubringen, um anschließend nach Tython zu reisen.

Auf Ambria meditiert Bane immer noch über sein Versagen, ein Holocron erschaffen zu können, als er die verschleierten Präsenzen von acht Sith-Attentätern bemerkt. Die an der Sith-Akademie von Umbara ausgebildeten Kämpfer stehen in Hettons Dienst und greifen den Dunklen Lord der Sith an, können ihn aber nur temporär in Schach halten. Bane bezwingt sie und tötet Hetton, um anschließend Zannah anzugreifen, die den gesamten Kampf bisher lediglich beobachtet hat. Nach mehreren ungestümen Angriffen des Meisters und notgedrungenen Paraden der Schülerin, kann sie ihn davon überzeugen, dass sie Hetton und seine Attentäter nach Ambria gebracht habe, um sie von ihm töten zu lassen, da sie um ihre Existenz als Sith wussten. Die Aussicht auf eine Lösung seines Problems bei der Anfertigung eines Holocrons mit Hettons Datenkarte besänftigt Bane weiter und er lässt seine Schülerin leben, als sie ihm antwortet, dass er im Falle seines Todes durch die Attentäter nicht stark genug gewesen wäre, um als Dunkler Lord der Sith zu agieren.

Sabotage des Denkmalbaus[Bearbeiten]

Darovit lebt in der Zwischenzeit ein ruhiges Leben auf Ruusan als einsamer Heiler, doch als er erfährt, dass die Republik ein Denkmal zu Ehren der getöteten Jedi aufstellen will, verlässt er in der Nacht seine Hütte. Er hält die Jedi für mitverantwortlich an dem Krieg von vor zehn Jahren sowie der Verwüstung und Opfer von Ruusan, weshalb er beschließt, den Bau des Denkmal zu sabotieren. Mithilfe von Scintil-Blütenblättern, pulverisierter Tass-Wurzel und geschmolzenem Schnee zerstört er die Repulsorspulen der Schwebeschlitten, was den Bau um vier Tage verzögert, bis die Ersatzteile Ruusan erreichten und montiert werden. Unmittelbar danach verwendet Darovit einen natürlich Klebstoff und bestreicht damit sämtliche Baudroiden, was den Fortschritt um weitere zwei Tage verlangsamt, da zunächst passendes Lösungsmittel zur Reinigung der Droiden beschafft werden muss. Othone, der den Bau überwacht, heuert darauf ein Sicherheitsteam an, welches nachts über das Gelände patrouilliert und den Saboteur abschreckt. Da das Budget für den Bau allerdings nicht reicht, um die Sicherheitskräfte langfristig zu bezahlen, schlägt Darovit erneut zu und verteilt stark riechende Pollen auf dem Baugelände. Der Geruch lockt einen großen Vogelschwarm an, der es unmöglich macht, weiter zu arbeiten. Somit gehen erneut zwei Tage verloren, bis Othone beschließt, nachts selbst Wache zu halten, um den Saboteur auf frischer Tat zu erwischen. Abermals vergehen zwei ereignislose Nächte, in denen sich der Saboteur nicht zeigt, ehe Othone eine Gestalt auf der Baustelle entdeckt. Er verfolgt Darovit, der instinktiv zu seiner Hütte zurückrennt, da er nicht damit rechnet, dass jemand ihm durch das Unterholz des Waldes folgen kann. Resignierend lässt er Othone in seine Hütte eintreten und gesteht seine Sabotageakte im Gespräch mit dem Jedi. Als ihre Unterhaltung den Krieg zwischen Sith und Jedi thematisiert und Darovit Othone aufgrund der Tatsache verspottet, dass der Jedi glaubt, alle Sith seien mit der Detonation der Gedankenbombe gestorben, erinnert sich Othone an die ähnlichen Behauptungen der Söldner, die er damals traf. Er kann den Einsiedler überzeugen, mit ihm nach Coruscant zu reisen, um dort vor dem Hohen Rat der Jedi auszusagen, dass er Darth Bane und seine Schülerin selbst gesehen hatte.

Bane studiert die nächsten Tage über die Informationen über Belia Darzu auf Hettons Datenkarte genauestens und gleicht sie immer wieder mit seinem eigenen Wissen ab, um zur Erkenntnis zu kommen, dass der Inhalt der Datenkarte zutreffend sein muss. Demnach befindet sich irgendwo auf Tython Darzus letzte Ruhestätte, umgeben von ihren Techno-Bestien und möglicherweise von ihrem eigenen Holocron. Um ungestört die gefährliche Reise in den Tiefkern bestreiten zu können, schickt Bane seine Schülerin mit Hettons Schiff, der Loranda, nach Coruscant zu den Jedi-Archiven im Tempel. Sie soll unter der Identität von Nalia Adollu und dem Vorwand, für ihren zurückgezogen lebenden Meister Anno Wen-Chii Forschungsdaten aus den Archiven zu einem parasitären Organismus, ähnlich dem der Orbalisken, Informationen sammeln. Bane erhofft sich daraus, eine Methoden zu finden, wie die Orbalisken zu entfernen sind, da ihn die letzten Geschehnisse davon überzeugen, dass sie seine Raffinesse und Tücke gegen unaufhaltbare Wut und einen gesteigerten Blutrausch eintauschen. Zannah sucht im Tempel den Obersten Bibliothekaren Barra-Rona-Ban auf und erhält von diesem eine Datenkarte, auf die sie sämtliche Werke des Archivs kopieren kann, die ihr Meister für seine angeblichen Forschungen benötigt. Überzeugt von ihrer Fähigkeit, ihre Präsenz in der Dunklen Seite verschleiern zu können, macht sich Zannah auf den Weg zu den Archiven.

Grabplünderung auf Tython[Bearbeiten]

Bane erreicht Tython und geht zum Landeanflug vor der unübersehbaren Festung Darzus aus schwarzem Durastahl über, als zwei Ionenkanonen auf die Mystic zu feuern beginnen. Während der Sith-Lord den ersten Turm zerstört, bestätigen die Scanner der Mystic ihm, dass es in der Festung keine Lebenszeichen gibt, woraufhin er dasselbe Ausweichmanöver erneut anwendet und auch das zweite automatisierte Geschütz trifft. Er verschafft sich Zutritt zur Festung und durchsucht verschiedene Räume, unter anderem Darzus alchemistisches Labor, bevor ihn eine Spur in der Macht in ein Untergeschoss des Gebäudes führt. Hinter einer einfachen Holztür verbirgt sich eine große Kammer, die im Gegensatz zu den anderen Räumen noch immer mit Energie versorgt wird und von der die Spur in der Macht ausgeht. Auf dem Podest in der Mitte befindet sich das Holocron, welches jedoch von unzähligen Techno-Bestien bewacht wird. In dem folgenden Kampf, der durch die Berührung des Holocrons ausgelöst wird, schluckt Bane im Eifer des Gefechts Sporen, die eine der Techno-Bestien ausgestoßen hat und ihn mit dem Techno-Virus infizieren soll, doch töten die Orbalisken den Fremdstoff in Banes Blut umgehend mit ihren eigenen Chemikalien ab. Nach über einer Stunde sind die Techno-Bestien besiegt und Bane kann das Holocron an sich nehmen.

Als Othone und Darovit auf Coruscant ankommen, sucht der Jedi umgehend Farfalla auf, während der Eremit von Ruusan in den Archiven der Jedi mehr über ihre Heilkünste erfahren will und von Barra-Rona-Ban Zutritt erhält. Farfalla willigt nach einem Gespräch mit Othone ein, den vermeintlichen Zeugen zu befragen, bevor er entscheidet, ob die Angelegenheit wirklich vor den Hohen Rat gebracht werden soll. Zeitgleich sucht Zannah als Nalia Adollu an ihrem dritten Tag im Archiv noch immer Informationen zu einer Methode, Orbalisken entfernen zu können. Als sie endlich eine vielversprechende Stelle in einem akademischen Werk Doktor Osaf Hamuds findet, erkennt Darovit sie als seine Cousine wieder und spricht sie überrascht an. Im Verlauf des kurzen Wiedersehens revidiert Darovit seine Absichten und anstatt durch die Zeugenaussage gegenüber den Jedi einen weiteren Krieg zwischen ihnen und den Sith verhindern zu wollen, will er seine Cousine Rain vor dem Leid bewahren, welches mit ihrer Entdeckung seitens der Jedi einhergehen würde. Zannah, die nun weiß, dass Othone dem Hohen Rat von der Existenz zweier Sith berichten will, kopiert die Position Tythons aus dem Archiv auf ihre Datenkarte und verschwindet anschließend mit Darovit, um auf direktem Weg ihren Meister im Tiefkern vor der möglichen Entdeckung zu warnen. Othone trifft kurz darauf mit Farfalla im Archiv ein, findet den Eremiten von Ruusan aber nicht mehr, worauf sie ihn zu suchen beginnen. Meisterin Qiinaberichtet den beiden, dass sie einen Mann mit einem Armstumpf und eine junge Frau vor wenigen Minuten eilend die Hallen verlassen sehen habe. Aufgrund der Eile der beiden schlägt sie vor, im entsprechenden Terminal nachzusehen, ob die Datenkarte noch dort sei. Tatsächlich finden Othone und Farfalla das Speichermedium im Terminal und können so Tython als das Ziel der Gesuchten festlegen. Da Farfalla sich sicher ist, dass der Hohe Rat eine Verfolgungsmission nach Tython nicht erlauben wird, will er unabhängig operieren und beauftragt Othone, die Meister Worror Dowmat und Raskta Lsu zu holen.

Duell auf Tython und Heilung[Bearbeiten]

Mit der Lordanda legen Zannah und Darovit von der Ecumenopole ab und steuern Tython an. Während des Flugs äußert Darovit seinen Unglauben, dass Zannah wirklich eine Sith ist, was seine Cousine aber immer wieder bestätigt und letztlich ignoriert. Sie bringt den Heiler dazu, das kopierte Werk zur Entfernung der Orbalisken zu studieren, um bei ihrer Ankunft auf dem Heimatplaneten der Jedi, ihren Meister von dem Befall der Käfer befreien zu können. Bane studiert währenddessen das Holocron Darzus und kann das Rätsel um die Erschaffung eines eigenen Holocrons lösen, als ihm der gestaltwandelnde Torwächter die Funktion des Schlusssteins erklärt. Als er gerade von Tython abreisen will, landet die Loranda unweit der Mystic und Zannah erklärt ihrem Meister in Begleitung Darovits eilends, dass ihre Existenz entdeckt wurde. Weiter rechtfertigt sie die Anwesenheit ihres Cousins mit seiner Fähigkeit, ihn von dem Orbaliskenbefall heilen zu können. Bevor der Dunkle Lord der Sith etwas erwidern kann, geht die Justice Crusader, an deren Bord Zannah und Bane die Präsenz von Machtnutzern der Hellen Seite spüren, in den Landeanflug über. Die Sith ziehen sich mit Darovit in einen Raum der Festung mit mehreren Ausgängen zurück und warten darauf, dass die Jedi sie angreifen. Währen Xaj und Othone Zannah bedrängen, gehen Lsu und Farfalla auf Bane los, unterstützt durch die Kampfmeditation des Ithorianers Dowmat. Als es Bane gelingt, dessen Konzentration zu brechen, kann Zannah ihren Gegner Xaj töten und eilt ihrem Meister zu Hilfe, der zusätzlich von Othone angegriffen wird. Sie können in schneller Folge die restlichen Jedi bis auf Othone ausschalten, den Bane mit seinen Machtblitzen töten will. Dowmat, der nach Banes Knöchel greift, hüllt sich selbst und den Sith jedoch in einen Machtschild, der die Blitze zurück auf Zannahs Meister wirft und ihn tödlich verletzt. Die Schülerin tötet Othone und verfrachtet Bane auf die medizinische Station der Loranda, um nach Ambria zu Caleb zu fliegen.

Darovit erklärt ihr zuvor, dass er Bane nicht mehr retten kann, da mehrere Orbalisken durch die Blitze getötet wurden und ein Toxin in den Blutkreislauf ihres Wirts abgaben, das seine Zellen auf mikroskopischer Ebene tötet. Der alte Heiler, der Bane bereits in der Vergangenheit das Leben rettete, zeigt sich uneinsichtig und will Bane kein zweites Mal retten. Da seine Tochter verschwunden ist und er sich gegenüber Schmerzen unbeeindruckt zeigt, scheint es keinen Weg zu geben, ihn zur Heilung Banes zu überzeugen. Darovit spricht daraufhin mit ihm und handelt einen Mittelweg aus. Sollte Zannah eine Nachricht an die Jedi senden und sie Bane gefangen nehmen lassen, ist Caleb bereit, ihn vor dem Tod zu retten. Sie nimmt das Angebot an und Caleb befreit Bane mit Hilfe Darovits von den Orbalisken während die Schülerin des Patienten den Jedi eine Nachricht sendet. Mehrere Tage später kommt Bane zum zweiten Mal zu Bewusstsein und wirft seiner Schülerin vor, ihn und seine Sache verraten zu haben. Er bittet sie darum, ihn zu töten, bevor die Jedi Ambria erreicht und seine Sith-Linie fortzusetzen, was sie aber verweigert. Die Light of Truth landet zu diesem Zeitpunkt auf Ambria, an Bord fünf Meister und acht Ritter unter dem Kommando von Meister Tho’natu. Als sie die Hütte Calebs genauer untersuchen wollen, finden sie dessen zerstückelten Leichnam vor und kurz darauf stürmt Darovit mit erhobener goldener Lichtschwertklinge – derjenigen von Farfalla – aus der Hütte und wird von den Jedi als vermeintlicher Sith getötet. Da sie in der Hütte fünf Lichtschwertgriffe finden, nehmen sie an, dass sie damit den letzten Sith getötet haben und kehren nach Coruscant zurück.

Epilog[Bearbeiten]

Zannah repariert nach der Abreise der Jedi die Loranda, während ihr Meister auf der medizinischen Station weiter seine Verletzungen kuriert. Als er sie zur Rede über den Vebleib der Jedi stellt, erklärt sie ihm ihre Täuschung, die die Tötung Calebs und die geistige Verstümmelung ihres Cousins durch ihre Sith-Zauberei beinhaltet.

Inhalt[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Obwohl Banes Lichtschwert sowohl in Die Regel der Zwei, als auch in Schöpfer der Dunkelheit als typisches Form II-Lichtschwert beschrieben wird, also als ein Lichtschwert mit gebogenem Griff, benutzt Bane auf dem Cover ein gewöhnliches Lichtschwert mit geradem Griff.
  • Im Buch wird erwähnt, dass schon die ersten Jedi und Sith, welche 25.000 VSY lebten, Lichtschwerter hatten, was jedoch nicht stimmt, da die ersten Lichtschwerter erst um 15.500 VSY gebaut wurden.
  • Banes und Zannahs Lichtschwerter weisen auf dem Cover Ähnlichkeiten mit denen von Palpatine und Darth Maul auf.

Covergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]