Bib Fortuna

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Bibfortuna.jpg
Bib Fortuna
Beschreibung
Spezies:

Twi’lek

Geschlecht:

männlich

Augenfarbe:

Rot

Körpergröße:

1,80 Meter

Biografische Informationen
Heimat:

Ryloth

Beruf/Tätigkeit:

Majordomus von Jabba dem Hutten

Zugehörigkeit:

Jabbas Verbrecherorganisation

Bib Fortuna war ein Twi’lek im Dienst des Hutten Jabba. Als Majordomus des Verbrecherlords verwaltete er dessen Privatbesitz auf dem Planeten Tatooine. Im Jahr 32 VSY war er bei Jabbas Besuch des Boonta-Eve-Classic anwesend und musste den Verbrecherfürsten nach dem Zieleinlauf des Siegers Anakin Skywalker wecken, da er während des Rennens eingeschlafen war. Im Jahr 4 NSY führte er die Droiden R2-D2 und C-3PO zu seinem Herrn. Im folgenden Gespräch boten sie sich dem Hutten als Geschenk Luke Skywalkers dar. Kurz darauf fiel er bei Jabba in Ungnade, da er Skywalker trotz gegenteiliger Anweisungen des Verbrecherlords zu ihm vorließ. Bei der anschließenden Exekution Han Solos, Skywalkers und des Wookiees Chewbacca über der Großen Grube von Carkoon explodierte die Segelbarke des Hutten.

Quellen[Bearbeiten]

Bibfortuna.jpg
Bib Fortuna
Beschreibung
Spezies:

Twi'lek[1]

Geschlecht:

männlich[1]

Augenfarbe:

Rot[1]

Körpergröße:

1,80 Meter[2]

Biografische Informationen
Heimat:

Ryloth[3]

Familie:

una-Clan[3]

Beruf/Tätigkeit:

Majordomus von Jabba dem Hutten[2]

Zugehörigkeit:

Bibfort’una war ein Twi’lek vom Planeten Ryloth, der zur Zeit der Klonkriege und des Galaktischen Bürgerkrieges lebte. Nachdem er von seinem Volk verstoßen worden war, änderte er seinen Namen zu Bib Fortuna. Danach schloss er sich der Organisation des Hutts Jabba an und wurde dessen Majordomus. Nach dem Tod seines Herrn versuchte er, selbst die Führung über dessen Verbrecherimperium zu übernehmen, wurde aber von den B’omarr-Mönchen daran gehindert. Sie transferierten sein Gehirn in einen BT-16 Spinnendroiden, von wo er die Herrschaft des Twi’lek Firith Olan über Jabbas Palast erlebte. Nach dessen Tod versuchte Fortuna, die Fragmente des Verbrecherimperiums zusammenzuhalten.

Biografie[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Bibfort’una wurde als Mitglied des una-Clans auf der dunklen Seite des Planeten Ryloth geboren.[3] In jungen Jahren verließ er seine Heimat und war im Handel mit dem als Stimulanz genutzten Mineral Ryll von seiner Heimatwelt tätig. Seine Aktionen machten Sklavenhändler auf Ryloth aufmerksam, da sie die weiblichen Twi’leks aufgrund ihrer natürlichen Begabung für Verführungstänze schätzten. Da seine Handlungen zu der großflächigen Versklavung seiner Spezies führten, wurde Fortuna von seinem Volk verstoßen.[4] Zudem wurde ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, wobei ihn sein Volk zum Tode verurteilte. Er konnte seiner Strafe aber entgehen.[6] Aufgrund seiner Verstoßung musste er seinen vorher zusammengeschriebenen Namen Bibfort’una zu „Bib Fortuna“ abändern.[3] Er schloss sich Jabbas Verbrecherorganisation an und erarbeitete sich im Laufe der Jahre seine Stellung als Majordomus des Hutten.[4] Im Rahmen dieser Position war es seine Aufgabe, den reibungslosen Ablauf des Konsortiums und des Unterhaltungsprogramm im Palast zu garantieren.[1] Während seiner dortigen Anfangszeit tötete Fortuna beinahe einen erleuchteten B'omarr-Mönch.[6] Im Jahr 34 VSY begab sich der Twi’lek gemeinsam mit Jabba, dessen Freund Ephant Mon und der Sklavin Shaliqa zu Gesprächen mit dem Unternehmer Hego Damask auf den Mond Sojourn.[7] Zwei Jahre später war er bei Jabbas Besuch des Boonta-Eve-Classic anwesend und musste den Verbrecherfürsten nach dem Zieleinlauf des Siegers Anakin Skywalker wecken, da er während des Rennens eingeschlafen war.[8] In diesem Jahr befahl Fortuna ohne Jabbas Wissen gemeinsam mit einem reichen Senator der Republik die Entwicklung und Herstellung des synthetischen Gewürzes Glitteryll. Diese Mischung aus Ryll und Glitzerstim von Kessel sollte den Druck von Ryloth als Ryll-Lagerstätte nehmen, da Fortuna seiner Heimatwelt noch immer zugeneigt war. Pol Secura, ein Mitglied des regierenden Clans, unterstützte ihn bei seinem Vorhaben, jedoch intervenierte der Jedi-Meister Quinlan Vos, sodass die Operation scheiterte.[4] Zunächst konnten Vos und seine Schülerin Aayla Secura durch den Einsatz von Glitteryll unschädlich gemacht werden, da sie ihr Gedächtnis verloren. Allerdings gelang es Quinlan, unter anderem durch seine psychometrischen Gaben, sich an vereinzelte Namen wieder zu erinnern. Bib Fortuna wurde von ihm aufgesucht, als der Jedi sich erinnerte, dass der Twi’lek in die Geschehnisse um seinen Gedächtnisverlust involviert war. Bevor er aber von Fortuna weitere Informationen bekommen konnte, rief dieser seine Wachen und nutzte die anschließende Ablenkung, um dem Jedi zu entkommen.[9] Während der Klonkriege überwachte er in Jabbas Auftrag separatistische Operationen im rohstoffreichen Valsedian-Asteroidenfeld im Hutt-Raum. Diese Aktionen fanden trotz des Waffenstillstands der Hutts mit der Republik, dem Kriegsgegner der Separatisten, unter Billigung Jabbas statt. Daher entsandte der Jedi-Rat ein Einsatzteam, das die Operationen unterbinden sollte. Nachdem sie in den Hauptasteroiden eingedrungen waren, trafen die die Mission leitenden Meister Obi-Wan Kenobi und Keelyvine Reus auf Fortuna. Dabei geriet er unter Einfluss eines Gedankentricks, allerdings formulierte er seine Antworten so, dass sein Herr nicht belangt werden konnte. In der Verwirrung des Gefechts der Jedi mit separatistischen Streitkräften und der Dunklen Jedi Asajj Ventress konnte Fortuna entkommen und berichtete anschließend Jabba vom Geschehenen.[10]

Jabbas Höfling[Bearbeiten]

Nach den Klonkriegen versagte Fortuna bei der Durchführung eines trivialen Befehls Jabbas und wurde daher degradiert, während Naroon Cuthas seinen früheren Posten einnahm. Um Rache an den anderen Twi’leks zu nehmen, die ihn verstoßen hatten, schloss er mit seinem Herrn eine Abmachung. Im Tausch gegen seinen Anteil an der Beute lieh ihm der Hutt eine Kriegsflotte, mit der Fortuna seinen Heimatplaneten angriff. Während dem Hutt die Beute aus den Raubzügen in sieben Twi’lek-Städten zufiel, nahm Fortuna den Jungen Nat Secura mit sich. Da er der letzte Nachkomme des einflussreichen Secura-Clans war, plante Bib, ihn später als Marionette in der Regierung einzusetzen und so die Kontrolle über den Planeten zu gewinnen. Er sperrte Secura in Jabbas Palast ein und versorgte ihn dort. Für seine Übernahmepläne auf Ryloth gewann er seinen entfernten Cousin Firith Olan. Durch seinen Raubzug auf Ryloth stieg Fortuna wieder in Jabbas Gunst auf und wurde neben dem Corellianer Bidlo Kwerve sein engster Vertrauter.[4] Im Jahr 5 VSY heuerte Fortuna mehrere Attentäter an, mit denen er plante, Jabba gefangen zu nehmen, um ihm die Passwörter seiner Bankkonten zu entlocken und ihn anschließend zu töten. Vor der Ausführung des Attentats[12] begleitete er seinen Herrn auf eine Reise durch die Galaxis, wobei sie auch zum Verbrecherfürsten Gaar Suppoon flogen, um dort über Tauschgeschäfte zu verhandeln. Da Suppoon Jabba bedrohte, wollte sich Fortuna zur Flucht wenden, woran ihn sein Meister aber hinderte. Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen, die mit dem Tod Gaars und der Einsetzung von dessen Sicherheitsbeauftragten Kosh Kurp als Herrscher über Suppoons Palast endeten, kritisierte Jabba den Twi’lek.[13] Auf dem Rückflug nach Tatooine traf Jabbas Schiff auf einen Nuffin-Frachter, den der Hutt unter einem Vorwand stürmen und ausrauben wollte. Allerdings erwiesen sich die Insassen als die Truppen der orooturooanischen Prinzessin Nampi, die den Verbrecherfürsten und sein Gefolge gefangen nehmen ließ. Während Jabba ihr vorgeführt wurde, brachte man Fortuna und den Rest der Besatzung in eine Zelle. Der Twi’lek versuchte, die übrigen Mitglieder des Gefolges davon zu überzeugen, Jabba zu verraten und sich so die Freiheit zu erkaufen. Allerdings konnte sich der Hutt befreien und betrat im selben Moment die Kammer. Fortuna lud anschließend gemeinsam mit dem Rest des Gefolges die Güter von Nampis Schiff auf Jabbas Yacht um.[14] Nach der Rückkehr nach Tatooine benachrichtigte Fortuna seine Mitverschwörer, den Putsch gegen Jabba zu beginnen. Allerdings gab er die Order, den Hutten nur gefangen zu nehmen, um ihn später verhören zu können. Nachdem er zwei Unterhalter Jabbas diskreditiert hatte, begab er sich zum Thronsaal. Allerdings bemerkte einer seiner Häscher auf dem Weg dorthin das gefangene Unterhalterpaar, das sich als ein Attentäter und sein Droide herausstellte. Sie versuchten, den Hutten mithilfe von Freckern zu ermorden, sodass Fortuna seine Gefolgsleute anwies, Jabba zu beschützen. Da die Frecker drohten, den Verbrecherfürsten zu töten, befürchtete der Twi’lek, nicht mehr an die Passwörter des Hutten gelangen zu können. Im Kampf gegen die angreifenden Tiere wurden mehrere seiner Handlanger getötet. Dabei rettete Fortuna seinem Dienstherrn das Leben und wurde von Jabba im Gegenzug ebenfalls vor einem sich nähernden Frecker beschützt. Als die Bedrohung abgewendet war, sprach der Hutt seinem Untergebenen sein neu gewonnenes Vertrauen ihm gegenüber aus und lobte seinen Einsatz.[12]

Kampf um den Titel des Majordomus[Bearbeiten]

Bib Fortuna bei den B’omarr-Mönchen

Nachdem Jabba die Max Rebo Band engagiert hatte, suchte Fortuna deren Sängerin Sy Snootles im Auftrag des Hutten auf und bot ihr ein Honorar an. Im Gegenzug sollte sie die zahlreichen Angebote seiner Rivalen, ihn auszuspionieren, annehmen und sie mit gefälschten Informationen versorgen.[15] Da Jabbas bisheriger Majordomus Naroon Cuthas alterte, suchte der Hutte nach einem Nachfolger. Er beschloss, einen seiner beiden Vertrauten, Bib Fortuna oder Bidlo Kwerve, zu erwählen. Bei Verhandlungen mit Han Solo auf der Kwenn-Raumstation sollten beide den jungen Schmuggler betrügen, wobei sie beide allerdings versagten. Auf dem Rückflug nach Tatooine entdeckte der Hutte den kowakianischen Echsenaffen Salacious B. Crumb. Um die Loyalität seiner Diener zu prüfen, befahl er beiden Anwärtern auf den Majordomus-Titel, den Affen zu fangen. Sowohl Fortuna als auch Kwerve scheiterten daran, sodass Jabba die Entscheidung verschob.[16] Als ein mit einem Rancor beladener Transporter in der Wüste Tatooines abstürzte, erwarben Fortuna und Kwerve das Tier, um es Jabba zu schenken. Erfreut über das Geschenk stellte der Hutte beide vor die Wahl, entweder sein neuer Majordomus zu werden oder eine noch größeren Belohnung zu erhalten. Da Fortuna den Hutten kannte und in der größeren Belohnung eine Falle sah, wählte er, zum neuen Haushofmeister Jabbas ernannt zu werden. Tatsächlich ließ der Verbrecherfürst Kwerve dem neuen Rancor zum Fraße vorwerfen, sodass der Corellianer als das erste Opfer des Tiers in die Geschichte einging.[17] Kurz vor der Schlacht von Endor entführte Fortuna Sienn'rha sowie deren Schwester OOla von Ryloths dunkler Seite und ließ sie von renommierten Tänzerinnen für Jabbas Palast ausbilden.[18] Er arbeitete einen weiteren Machtübernahmeplan aus, der vorsah, seinen Herrn seinem eigenen Rancor vorzuwerfen. Mit den dadurch gewonnenen Geldmitteln wollte er mit Nat Secura als Strohmann wieder die Kontrolle über seine Heimat Ryloth übernehmen. Allerdings befahl Jabba, Nat dem Rancor vorwerfen zu lassen, um sich an seinen Todesqualen zu erfreuen. Um den Tod seines Schützlings zu verhindern, ließ Fortuna dessen Gehirn von einigen B’omarr-Mönchen operativ entfernen und in einen BT-16 Spinnendroiden transplantieren. Er plante, es später in einen Klonkörper einsetzen zu lassen. Im Jahr 4 NSY trat der Jedi Luke Skywalker an den Twi’lek heran, da er mit Jabba die Bedingungen für eine Freigabe Han Solos aushandeln wollte. Fortuna gab das Anliegen an den Hutten weiter, wobei er dem Rebellen allerdings zu bedenken gab, dass er selbst bald der neue Herr über das Verbrecherimperium sein werde. Jabba lehnte das Angebot ab und verbat allen Palastdienern, Kontakt zu Skywalker zu halten und ihm Einlass zu gewähren.[6] Kurz darauf befahl er seinen Agenten die Überführung der fertig ausgebildeten Tanzsklavinnen nach Tatooine. Dabei gelang Sienn’rha allerdings mit der Hilfe Luke Skywalkers die Flucht.[18] Anschließend fiel Fortuna bei seinem Herrn in Ungnade, da er sich von den Macht-Geistestricks Skywalkers übervorteilen ließ und dem jungen Jedi Zutritt zum Thronsaal gewährte.[19] Er fürchtete seine Exekution und organisierte daher eine schnellere Durchführung seiner Pläne.[6] Da er Skywalker gefangen nehmen konnte, befahl Jabba die Hinrichtung des Jedi und seiner Freunde.[19]

Versuchte Machtübernahme[Bearbeiten]

Bib Fortuna nach erfolgreicher Operation

Bib Fortuna begleitete seinen Herrn auf der Khetanna zur Exekution über der Grube von Carkoon. Um sicher sein zu können, dass Jabba starb, platzierte Fortuna unter seinem Platz einen Thermaldetonator. Anschließend floh er von der Segelbarke, bevor sie detonierte, und beobachtete die Explosion des Schiffs aus der Ferne, die allerdings nicht, wie er annahm, durch seinen Thermalzünder hervorgerufen worden war,[6] sondern durch die erfolgreiche Befreiungsaktion der zu Exekutierenden.[19] Zurück im Palast gab er den Mönchen, die unterdessen die Kontrolle über das Gebäude erlangt hatten, den Befehl, sich im Thronsaal zu versammeln, um weitere Anweisungen entgegenzunehmen. Allerdings überlisteten die Mönche den Twi’lek und schlossen ihn ohne Waffen ein. Anschließend entfernten sie sein Gehirn und transplantierten es in einen Gehirnläufer, da sie selbst die Kontrolle über ihr ehemaliges Kloster erlangen wollten.[6] Bib Fortuna sendete in der folgenden Zeit mehrfach verschlüsselte Nachrichten nach Ryloth, in denen er vom Tod Jabbas berichtete. Sechs Monate nach Jabbas Tod nahm sein Cousin Firith Olan den Palast in Besitz und nutzte Fortuna als Berater. Dabei quälte er ihn zu seinem Vergnügen mit Stromschlägen. Als Olan versuchte, die imperiale Eidolon-Basis auf Tatooine zu übernehmen, wurde er tödlich verwundet. Fortunas Spinnendroide zog den Körper des sterbenden Twi’lek zu Jabbas Palast. Dort befahl er den B’omarr-Mönchen, Olans Gehirn aus seinem Leib zu entfernen und stattdessen sein eigenes einzusetzen. Nach erfolgreich verlaufener Operation besaß Fortuna wieder einen eigenen Körper. Statt seiner befand sich nun Olans Gehirn in seinem Gehirnläufer.[5] In seinem neuen Körper führte Fortuna Olans Geschäfte weiter, wobei er seine alten Kontakte nutzte. Dabei gab er sich nicht als er selbst zu erkennen, sondern täuschte seine Geschäftspartner über seine Identität hinweg. Er schloss zudem ein Bündnis mit Jabbas ehemaliger Konkurrentin, der Whipidin Valarian. Aus der Invasion der Yuuzhan Vong in der bekannten Galaxis versuchte Bib, größtmöglichen Profit zu schlagen.[4]

Persönlichkeit und Fähigkeiten[Bearbeiten]

Bib Fortuna war ein listiger Twi’lek, der seine Emotionen unter einer Maske der Unterwürfigkeit verbarg. Verantwortlich für den perfekten Ablauf aller Aktivitäten in Jabbas Organisation, plante er selbst mehrfach, den Hutten zu ermorden und selbst die Kontrolle zu übernehmen. Sowohl gegenüber verbündeten wie auch gegenüber verfeindeten Parteien bewies er ein hohes Maß an Hinterhältigkeit.[1] Sein Ziel war es, alle Möglichkeiten, Profit zu erwirtschaften, auszuschöpfen.[4] Aufgrund seines Mangels an Mut[13] verriet er seinen Vorgesetzten, wenn es ihm selbst zum Vorteil gereichte.[14] Zudem verstand er es, mehrere Parteien gegeneinander auszuspielen.[6] Er zeigte keine Skrupel, Verbrechen zu begehen oder andere Personen zu ermorden.[4] Trotz seiner Verstoßung bewahrte er stets den Respekt vor seiner Heimat Ryloth, wenngleich er plante, sie zu übernehmen.[6] Im Kampf konnte sich der Twi’lek beweisen und verstand es, mit einem Blaster umzugehen.[12] Er besaß einen schwachen Geist, sodass er durch die Macht-Geistestricks der Jedi beeinflussbar war. Neben seinen Muttersprachen Twi’lek und Lekku[6] sprach Fortuna Huttisch und verstand Basic.[19]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Dudman trägt die Bib-Fortuna-Maske auf
  • Bib Fortuna wurde für Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter erfunden und erhielt zudem einige Auftritte im Erweiterten Universum.
  • In frühen Konzepten hatte Bib Fortuna den Titel „Hoher Beeser von Hoth“. Die Skizzen zeigten einen Mann mit Falten dunklen Mantel und einem hohen Hut.
  • In Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurde Fortuna von Michael Carter gespielt. Das Auftragen der Maske nahm bis zu acht Stunden in Anspruch. Nach Carters fünfwöchigen Dreharbeiten hatte der Maskenbildner Nick Dudman die Prozedur auf 58 Minuten reduziert. Das Entfernen der Maske dauerte 25 Minuten. Die deutsche Synchronisation übernahm Erik Bauersfield, der auch Admiral Ackbar sprach.
  • Mit Fortuna wurde die Spezies der Twi’lek in das Star-Wars-Universum eingeführt.
  • In Episode I wurde Bib Fortuna in einer Cameo-Rolle vom leitenden Tontechniker Matthew Wood gespielt, der ihm auch im Hörspiel Smuggler's Gambit seine Stimme lieh. In einem Interview sagte der Schauspieler Alan Ruscoe, dass sein Auftritt als ebenfalls als „Bib Fortuna“ bezeichneter Gehilfe des Senators Orn Free Taa in dem Film herausgeschnitten worden sei. Nach Königin Amidalas Misstrauensvotum gegen Kanzler Valorum sollte Ruscoe in der geschnittenen Szene „Vote Now!“ („Sofort abstimmen!“) sagen.
  • Die ersten Worte Fortunas in Die Rückkehr der Jedi-Ritter, „Die Wanna Wanga“, wurden mehrfach in Star-Wars-Videospielen zitiert. Darunter befinden sich Jedi Knight II – Jedi Outcast und Jedi Knight – Jedi Academy. Außerdem sagte Gragra den Satz zu Jar Jar Binks in Die dunkle Bedrohung. Auf einem Soundboard zu Jabbas Palast auf StarWars.com befindet sich der Ausspruch ebenfalls. Zudem bildet er eine Unterüberschrift in Fortunas Eintrag in der Encyclopedia von StarWars.com. Auch der parodistische Webcomic Blue Milk Special verwendete den Ausspruch in einer Ausgabe.
  • In der unkanonischen Comic-Geschichte Best Birthday Ever wird gesagt, Fortunas kompletter Name sei „Bib Oltwaxt Fortuna“. Der Comic stellt dar, wie Bib Fortuna mehrfach daran scheitert, ein Geburtstagsgeschenk für Jabba beim Postamt von Mos Eisley abzuholen.
  • In dem unkanonischen Hörspiel Smuggler's Gambit gelingt es dem Kopfgeldjäger Ro Kurota einige Zeit nach der Schlacht von Yavin, Han Solo gefangen zu nehmen. Er kontaktierte Jabba, der Fortuna in Begleitung von Boba Fett nach Rhen Var entsendet, um den Schmuggler in Gewahrsam zu nehmen. Der Twi’lek konkurriert noch mit dem ebenfalls anwesenden Prinz Xizor, der an Solos Verbindung zu dem Piloten, der den Todesstern zerstört hat, interessiert ist, um das beste Angebot. Währenddessen gelingt Han und seinem Wookiee-Partner Chewbacca die Flucht.
  • Das Wort „Fortuna“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Glück.
  • Im Roman Gejagt wird Bib Fortuna als Bob Fortuna bezeichnet.
  • Im Webcomic The Valsedian Operation taucht ein Twi’lek als Untergebener Jabbas auf. Da er nicht eindeutig als Bib Fortuna zu identifizieren war, kontaktierte ein Autor der Wookieepedia Tom Hodges, der die Identität Fortunas bestätigte. Überdies behielt er es sich vor, Informationen über die Begleitumstände des Auftritts zu veröffentlichen. Außerdem solle eine metaphorische Brücke zwischen seinem Auftritt in dem Comic und seiner Tätigkeit als Majordomus Jabbas des Hutten gespannt werden.
  • Laut Bib Fortunas Karte im Star Wars Customizable Card Game besitzt der Twi’lek einen Fähigkeits- und drei Kraftpunkte. Gegner mit mehr als vier Fähigkeitspunkten dürfen sich nicht auf derselben Seite wie Fortuna zu Jabbas Palast bewegen, da der Majordomus sonst die Palastwachen ruft.
  • Im Rahmen der Celebration VI wurde ein Latz für Kleinkinder mit dem Titel „Baby Bib (Fortuna)“ zum Verkauf angeboten.
  • Im unkanonischen LEGO Star Wars – Das Imperium schlägt ins Aus unterhält Bib im Jahr 0 NSY auf dem Planeten Naboo das Unternehmen Bib's Wireless, wo er unter dem Motto „You’ll save a Fortuna!“ in der Hauptstadt Theed Mobiltelefone verkauft. Dafür wurde seine in Episode VI verwendete Begrüßung gegenüber Skywalker synchronisiert, während er im Untertitel die Frage „Wollt ihr ein Handy?“ an einige Sturmtruppen richtet. Die ironische Bedeutung des Satzes, die durch die Bedeutungsverschiebung von you’ll save a fortune (Du wirst ein Vermögen sparen) zu you’ll save a Fortuna (Du wirst einen Fortuna retten) entsteht, geht durch die Übersetzung allerdings verloren.
  • Von Jabbas Majordomus wurden diverse Actionfiguren hergestellt. Zudem brachte der dänische Spielzeughersteller LEGO eine Minifigur des Twi’lek heraus, die in mehreren Bausätzen enthalten ist.