Mission von Cymoon 1

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Die Mission von Cymoon 1 war eine Operation der Rebellenallianz während des Galaktischen Bürgerkrieges, deren Ziel eine imperiale Waffenfabrik auf dem Mond Cymoon 1 war. Da die Waffenfabrik zu den größten der Galaxis zählte, hofften die Rebellen auf diese Weise die Versorgung der imperialen Kriegsmaschinerie zu unterbrechen.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Die Zerstörung des Todessterns stürzt das Imperium in Chaos.

Im Jahr 0 VSY erhielt die Rebellenallianz durch einen Informanten erstmals handfeste Hinweise auf eine neue Superwaffe des Galaktischen Imperiums. Während innerhalb des Rebellenrates noch Uneinigkeit über die Reaktion auf diese Enthüllung herrschte und kein Konsens für eine militärische Offensive gefunden werden konnte, drang Jyn Erso mit einer kleinen Gruppe Rebellen in die imperialen Archive auf Scarif ein, wo sie die Todessternpläne entwenden und im Zuge der Schlacht von Scarif an die Flotte der Rebellenallianz übermitteln konnte.[2] Senatorin Leia Organa, ein führendes Mitglied der Allianz, konnte die Pläne schließlich mit Hilfe des jungen Luke Skywalker und des Schmugglers Han Solo in den Rebellenstützpunk auf Yavin 4 bringen. Die Analyse der Pläne brachte eine Schwachstelle zu Tage, durch die der Todesstern in der Schlacht von Yavin zerstört werden konnte,[3] was einen großen militärischen Erfolg für die Rebellen darstellte.[4]

Im Nachhall des Erfolges bei Yavin hofften die Rebellen, die Verwirrung der imperialen Flotte für eine Offensive ausnutzen zu können, im Zuge derer sie in die entlegeneren imperialen Gebiete vordrangen. Mehr als ein Dutzend Angriffe, etwa auf Kuat und Imdaar, erfolgten in kürzester Zeit.[1] Mit Hilfe der Tak-Agenten auf Anchorhead, die dem Geheimdienst der Rebellen-Allianz den finalen Flugplan plus Transponder-ID zukommen ließen, gelang es der Rebellenflotte, ein Shuttle von Tatooine abzufangen, welches einen Industrieabgesandten von Jabba Desilijic Tiure[5] auf die imperiale Waffenproduktionswelt Cymoon 1 bringen sollte. Leia Organa, Skywalker und Solo nahmen den Platz des Unterhändlers und seiner Leibwächter ein und wollten auf diese Weise Cymoon 1 infiltrieren.[1]

Verlauf[Bearbeiten]

Infiltrierung der Waffenfabrik[Bearbeiten]

Die Rebellen dringen zum Reaktor vor.

Ihre Tarnung funktionierte und die Rebellen erhielten eine Landeerlaubnis für die Waffenfabrik Alpha auf Cymoon 1 und wurden dort von dem mit der Leitung der Anlage betrauten Aufseher Aggadeen empfangen. Zur gleichen Zeit umgingen Chewbacca und C-3PO mit dem Millennium Falke die Sensorsysteme der Imperialen, indem sie den Falken durch ein Trümmerfeld auf die Mondoberfläche steuerten und sich dort in den weitläufigen Schrottplätzen des Mondes versteckten.[1]

Solo, dessen Rolle in der Schlacht von Yavin noch nicht bekannt geworden war und der bereits für Jabba gearbeitet hatte, ging in seiner Rolle als Unterhändler Jabbas von Bord, während Skywalker und Organa ihn, durch Rüstungen verborgen, als Leibwachen begleiteten. Da Solos Identität verifiziert werden konnte, brachte Aggadeen ihn in die Anlage, wo Verhandlungen mit einem imperialen Abgesandten über die Lieferung von Rohstoffen durch Jabba an das Imperium stattfinden sollten. Dazu kam es jedoch nicht, da die Rebellen ihre imperialen Begleiter überwältigten und sich von Aggadeen den Weg zum Energiegenerator der Anlage zeigen ließen. Als sie diesen erreichen, manipulierte Solo mit der Hilfe des Astromechdroiden R2-D2[1] den Globus-X9-Energiekern[5] dahingehend, dass er bald darauf explodieren würde. Zugleich entdeckte Skywalker Sklavenarbeiter unterschiedlichster Spezies, die in der Anlage gefangen gehalten wurden. Er befreite sie, doch informierte Chewbacca die Rebellen über die Ankunft Darth Vaders, bevor sie die Anlage verlassen konnten. Auf Befehl von Organa versuchte der Wookiee von seiner Scharfschützenposition, Vader auszuschalten, der Sith wehrte seine Angriffe aber mit seinem Lichtschwert ab und brachte den Turm, auf dem sich Chewbacca befand, mit der Macht zum Einsturz. Vader ließ die Anlage daraufhin in Alarmzustand versetzen, während C-3PO darin scheiterte, den Millennium Falken zum Rendezvouspunkt der Rebellen zu bringen, da dieser in der Zwischenzeit von einheimischen Schrottsammlern beschädigt worden war.[1]

Flucht vor Darth Vader[Bearbeiten]

Vader hält den AT-AT der Rebellen auf.

Im Inneren der Fabrik mussten sich die Rebellen mit den Sklaven vor den imperialen Sturmtruppen zurückziehen und erreichten dabei einen Hangar, in dem sie einen AT-AT-Kampfläufer kaperten, während sich Skywalker Vader entgegenstellte. Der untrainierte Jedi war Vader jedoch im Lichtschwertkampf unterlegen und konnte nur dank der Ablenkung, die Solo und Organa mit dem Kampfläufer schufen, der Enthauptung durch seinen Widersacher entgehen. Während sich die Rebellen mit dem Kampfläufer einen Weg aus der Fabrik bahnten, wies Vader die Sturmtruppen an, sämtliche Sklaven zu exekutieren, um Skywalker zu verfolgen; dieser entkam ihm jedoch mit einem 74-Z-Düsenschlitten. Als die Rebellen schließlich die Geschütze des Kampfläufers aktivieren konnten, nahmen sie Vader unter Beschuss und begruben ihn unter Trümmern, woraufhin sie das Fabrikgebäude verlassen konnten.[1]

Allerdings geriet der Läufer unter schweren Beschuss durch zahlreiche imperiale Panzerfahrzeuge, darunter AT-STs, Truppentransporter, Kampfgleiter und Angriffspanzer, die sich ihm in den Weg stellten. Zudem gelang es Aufseher Aggadeen nach einer Verwarnung durch Darth Vader, der sich aus den Trümmern befreien konnte, die Kernschmelze des Reaktors zu verhindern. Während Skywalker mit Hilfe seines Düsenschlittens und seines Lichtschwertes versuchte, dem Kampfläufer einen Weg zu bahnen, wurde dieser von Vader zu Fall gebracht. Da Vader vorrangig an Skywalker interessiert war, ließ er Organa, Solo und die überlebenden Sklaven in die Schrottplätze entkommen, da sie dort von TIE-Bombern ausgeschaltet werden konnten. Stattdessen verfolgte er den jungen Jedi mit einem Gleiter, als dieser zurück in die Fabrik flog und den Reaktorkern mit den Geschützen des Düsenschlittens unter Beschuss nahm. Vaders Versuche, den Rebellen vorher abzuschießen, scheiterten, und Skywalker konnte die Fabrik nur wenige Augenblicke vor deren Explosion verlassen und vom Millennium Falken an Bord genommen werden, den Chewbacca in der Zwischenzeit wieder in einen betriebsbereiten Zustand versetzt hatte. Vaders Gleiter wurde bei der Explosion der Fabrik zerstört, der Sith konnte sich jedoch vor den Auswirkungen der Kernschmelze schützen. Allerdings war er nicht mehr in der Lage, die Flucht des Falken aufzuhalten, der in den Hyperraum entkam, bevor ihn die drei im Orbit des Mondes eingetroffenen Sternenzerstörer abschießen konnten.[1]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Die Zerstörung der Waffenfabrik greift die Ressourcen des Imperiums an.

Die Rebellen erreichten mit dem Millennium Falken die Rebellenflotte, wo die Verwundeten medizinisch versorgt wurden. Anschließend begannen Solo und Chewbacca, den notdürftig reparierten Falken wieder in Stand zu setzen. Skywalker war nach seinen Konfrontationen mit Vader bewusst geworden, wie wenig er über den Umgang mit der Macht und dem Lichtschwert wusste, und fürchtete, ohne Mentor weiterhin Vader unterlegen zu sein. Er beschloss daher, nach Tatooine zu reisen, um in Kenobis Hütte nach Antworten auf seine Fragen zu suchen. Leia Organa war sich trotz des Erfolges ihrer Mission darüber im klaren, dass sie trotz mehrerer erfolgreicher Angriffe nach wie vor keine ernsthaften Schäden an der Infrastruktur des Imperiums ausrichten konnten, weshalb sie in einer Ratssitzung mit Mon Mothma, Jan Dodonna und Admiral Gial Ackbar darauf drängt, den Druck weiter zu erhöhen.[1]

Darth Vader hingegen war sich im Zuge der Auseinandersetzung auf Cymoon 1 bewusst geworden, dass Luke Skywalker ein größeres Potential in der Macht besaß, als er zunächst angenommen hatte. Er ahnte, dass sich Obi-Wan Kenobi, sein alter Lehrmeister, auf dem Todesstern geopfert hatte, um Skywalker zu schützen, und befürchtete, dass der Jedi einen Plan mit Skywalker verfolgt hatte. Da es seiner Ansicht nach jedoch niemanden gab, der Skywalker in den Wegen der Jedi unterweisen konnte, plante er, den Jungen selbst zu finden und zur dunklen Seite zu bekehren, um ihn als Schüler auszubilden.[1] Diese Pläne hielt er jedoch vor seinem Meister, dem Imperator Sheev Palpatine, verborgen. Er ließ Aufseher Aggadeen, der die Explosion der Fabrik ebenfalls überlebt hatte, gefangen nehmen und nach Coruscant bringen, wo er gefoltert wurde. Allerdings musste sich Vader nach seinem Bericht an den Imperator ebenfalls für sein Versagen – sowohl bei Yavin als auch auf Cymoon 1 – tadeln lassen. Er wurde zur Strafe Großadmiral Cassio Tagge unterstellt und sollte nach Tatooine reisen, um die Verhandlungen mit den Hutts abzuschließen. Vader reiste bereits früher als geplant nach Tatooine und suchte eine Privataudienz bei Jabba,[6] um zwei Kopfgeldjäger – Boba Fett und Schwarzer Krrsantan – anzuheuern, die für ihn Luke Skywalker aufspüren und einen neuen Informanten des Imperators beschatten sollten. Am Folgetag reiste er erneut in offizieller Funktion an und erhielt von Jabba die benötigten Zustimmungen, um die Rohstoffquellen der Hutts für das Imperium nutzen zu können.[1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]