Mission von Coruscant (Zillo-Biest)

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Zillo-Bestie Senat.jpg
Mission von Coruscant
Zeitliche Übersicht
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Schlacht um Malastare[1]

Beschreibung
Ort:

Coruscant[2]

Ergebnis:

Tod des Zillo-Biests[2]

Kontrahenten

Zillo-Biest[2]

Kommandeure
Truppenverbände
Verluste
  • Klonkrieger[2]
  • Senatskommandos[2]
  • 1 H-2 Exekutivshuttle[2]
  • 3 TFAT/i-Kanonenboote[2]

Zillo-Biest[2]

Die Mission von Coruscant war der Versuch der Galaktischen Republik, ein Zillo-Biest nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft auf dem Planeten Coruscant auszuschalten. Nachdem sich das Tier während der Untersuchung seiner gepanzerten Hautschuppen durch die Wissenschaftlerin Sionver Boll befreit hatte, bewegte es sich bis zum Senatsgebäude und zerstörte dabei zahlreiche Gebäude auf Coruscant. Dort griff es Kanzler Palpatines Shuttle an, da es spürte, dass es sich bei ihm um den Sith-Lord Darth Sidious handelte. Allerdings gelang es dem Jedi-Ritter Anakin Skywalker, den Kanzler zu befreien. Daraufhin war es den republikanischen Streitkräften möglich, das Zillo-Biest mit einem Giftgas von Malastare zu töten.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Das Zillo-Biest greift die republikanischen Truppen auf Malastare an.

Nach dem Angriff der Konföderation unabhängiger Systeme auf den Planeten Malastare, der als Treibstofflieferant eine wichtig für die republikanische Kriegsführung war, bat der Vorsitzende des Rates der Dugs, Nakha Urus, die Republik um ihre militärische Unterstützung und bot im Gegenzug ein Abkommen über einen Beitritt seiner Welt in die Republik an. Da die Separatisten kurz vor der Eroberung des Planeten standen, genehmigte der Oberste Kanzler Palpatine den Einsatz einer Elektro-Protonenbombe, in deren Sprengradius sämtliche Maschinen aufgrund des elektromagnetischen Impulses gestört wurden. Der Einsatz der Bombe war erfolgreich, verursachte aber einen großen Krater auf dem Schlachtfeld. Die Jedi Mace Windu und Anakin Skywalker konnten bei der Erkundung der Einschlagstelle dem dort lebenden und nun durch die Sprengkraft der Bombe aus einer unterirdischen Höhle befreiten Zillo-Biest entkommen. Dessen Haut erwies sich als resistent gegenüber Beschuss und dem Lichtschwert des Jedi. Urus, der die Gefahr sah, die seinem Volk durch das Zillo-Biest drohte, forderte Palpatine auf, die Tötung des Tiers zu erlauben, wenn er das Abkommen unterzeichnen sollte. Trotz der Bedenken der auf Malastare stationierten Jedi, das Tier zu töten, sprach sich Palpatine dafür aus. Die Jedi einigten sich mit dem Kanzler darauf, die Kreatur zu betäuben und anschließend zur Untersuchung nach Coruscant zu bringen. Durch seine Betäubung wollten sie den Tod des Zillo-Biests vortäuschen und so die Dugs zufriedenstellen. Entgegen ihrer Pläne versuchten die Dugs, das Tier mit dem auf Malastare produzierten Treibstoff zu töten, der für diese Spezies toxisch war. Dieser Versuch trieb das Zillo-Biest jedoch dazu, aus dem Krater zu klettern. Allerdings gelang es den Jedi, die Kreatur mit Betäubungspanzern außer Gefecht zu setzen.[1] Windu plante, das Tier zu einer unbewohnten Welt im Äußeren Rand zu bringen, doch gab Palpatine die Anweisung, es unter kontrollierten Bedingungen auf Coruscant zu untersuchen.[3] Unter strenger Bewachung wurde das Zillo-Biest auf den Stadtplaneten gebracht[2] und im Republikanischen Wissenschafts- und Technikzentrum mithilfe von Kraftfeldern und Trägerstrukturen festgehalten.[4] Sionver Boll leitete die Untersuchungen, deren Ziel es war, den undurchdringlichen Schuppenpanzer des Tieres zu analysieren und auf Grundlage dessen eine neue Rüstung für die republikanischen Klontruppen herzustellen.[2]

Verlauf[Bearbeiten]

Das Zillo-Biest verwüstet Coruscant.

Da es nicht möglich war, eine der Panzerplatten abzulösen, ohne dem Zillo-Biest Schmerzen zuzufügen, wandte sich Boll an Palpatine. Er befahl der Wissenschaftlerin, das Tier mit dem Toxin aus dem Treibstoff von Malastare zu töten. Der Senatorin Padmé Amidala und dem Jedi Anakin Skywalker gelang es nicht, den Kanzler in dieser Frage umzustimmen. Zwar gelang es Boll, ein Giftgas herzustellen, doch wurde es nicht in ausreichender Menge angewandt und machte das Zillo-Biest wütend. Daraufhin riss sich das Tier aus den Kraftfeldern los und demolierte das Forschungszentrum. Danach riss es ein Loch in die Außenhülle und tötete mehrere Klonkrieger, die das Gebäude umstellt hatten. Anschließend bewegte es sich durch die Stadt auf das Senatsverwaltungsgebäude zu, um Kanzler Palpatine zu töten, den es für den Verursacher seines Schmerzes hielt.[2] Es hatte zudem die dunkle Seite der Macht im Kanzler erkannt und wollte versuchen, die Jedi vor ihm zu warnen.[4] In der Stadt wurde daraufhin der Katastrophenalarm ausgelöst. Auf seinem Weg zum Senat zerstörte das Tier mehrere Kanonenboote der Republik, die es aufzuhalten versuchten. Dabei kletterte es auf ein Hochhaus, von dem aus es das Senatsverwaltungsgebäude sehen konnte. Auf seinem Weg dorthin tötete es mehrere Personen und demolierte zahlreiche Wolkenkratzer. Als es das Gebäude erreichte, versuchten Palpatine, Amidala und Skywalker, die noch in die Verhandlungen über die Zukunft des Tiers vertieft waren, und die Droiden R2-D2 und C-3PO, in einem H-2 Exekutivshuttle vor der Bestie zu entkommen, die an der Außenwand des Komplexes hinaufkletterte. Das Zillo-Biest bemerkte den Fluchtversuch jedoch und nahm das Shuttle in seine Klauen. Inzwischen war es Boll gelungen, eine ausreichende Menge des Giftgases herzustellen. Daher befahl Palpatine ihr von Bord des Shuttles aus, das Toxin zum Senatsverwaltungsgebäude zu bringen. Um das Biest von dem H-2 Exekutivshuttle abzulenken, sprangen die Jedi Yoda und Aayla Secura von einem Kanonenboot aus auf das Tier. Unterdessen schnitt Anakin Skywalker im Inneren des Schiffes mit seinem Lichtschwert durch die Außenhülle, um das Shuttle zu teilen und so die Insassen aus den Klauen des Zillo-Biests zu befreien. Als das Schiff brach, fielen sie aus der Pilotenkanzel heraus und rutschten an der Fassade des Senatsverwaltungsgebäudes hinab. Skywalker bewahrte Amidala mithilfe der Macht vor dem Absturz. Währenddessen stoppten Obi-Wan Kenobi und Mace Windu vom Boden aus den Absturz der Cockpits, in dem sich noch immer Palpatine und ein Senatskommando befanden. Um das Zillo-Biest von Palpatine abzulenken, befahl Windu den Kanonenbooten, das Tier unter Beschuss zu nehmen. Während sich das provozierte Tier gegen die Schiffe wandte, versuchte der Senatskommando, Palpatine einen Ausweg aus der Pilotenkanzel zu ermöglichen. Während R2-D2 den Kanzler mithilfe seiner Schubdüsen aus der Reichweite des Zillo-Biests bringen konnte, blieb der Soldat zurück und wurde von der Kreatur getötet. Nachdem der Kanzler den Befehl erteilt hatte, beschossen einige Kanonenboote das Zillo-Biest mit Gasbomben, die das Tier in kurzer Zeit töteten. Palpatine und die Senatorin wurden vor dem Gas gerettet, da die Jedi mithilfe der Macht eine Luftverwirbelung erzeugten, die kein Gas eindringen ließ.[2]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Das Zillo-Biest wurde nach seinem Tod auf einen Transporter verladen und von Coruscant abtransportiert. Zuvor gab Palpatine Sionver Boll den Auftrag, das Tier zu klonen.[2] Vor seinem Tod war es dem Zillo-Biest nicht möglich gewesen, die Jedi vor Palpatines wahrer Identität als der Sith-Lord Darth Sidious zu warnen.[4]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]