Schlacht um Anaxes

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Schlacht um Anaxes
Beschreibung
Konflikt:

Klonkriege[1]

Datum:

19 VSY[2]

Ort:

Anaxes[1]

Ziel:
  • Separatisten: Eroberung der Schiffswerften von Anaxes[1] (notfalls auch deren Zerstörung)[3]
  • Republik: Verteidigung von Anaxes und Aufrechterhaltung der Schiffsproduktion[1]
Auslöser:

Angriff der Separatisten auf Anaxes[1]

Ergebnis:
Kontrahenten
Kommandeure
Truppenverbände
Verluste
  • Viele Klonkrieger[1]
  • Einige Z-95-Sternenjäger[1]
  • mindestens 2 Venator-Klasse Sternenzerstörer[1]
  • mindestens 1 Arquitens-Klasse Kreuzer[1]
  • Großteil der Bodentruppen[3]
  • Trenchs Flaggschiff[3]
  • mindestens 2 Freigiebigkeit-Klasse Sternenfregatten[3]
  • mindestens 2 Rekusant-Klasse Zerstörer[3]
  • mindestens 1 Separatistisches Versorgungsschiff[3]

Die Schlacht um Anaxes war ein Angriff der Konföderation unabhängiger Systeme auf Anaxes, eine der größten Schiffswerften der Galaktischen Republik während der Klonkriege. Die von Admiral Trench angeführten Streitkräfte der Separatisten konnten die Republik im Zuge der Auseinandersetzung zunächst in Bedrängnis bringen, da sie mit Hilfe eines Algorithmus, welcher vom von der Republik totgehaltenen ARC-Soldaten Echo geliefert wurde, die Taktiken der Republik vorhersehen und gezielt bekämpfen konnten. Echo wurde von der Techno-Union auf dem Planeten Skako Minor gefangen gehalten und in einem technischen Experiment wurde sein Wissen über die Taktiken der Republik ausgewertet. Um die Quelle dieses Algorithmus herauszufinden, zog Kommandant Cody die für ihre speziellen Taktiken bekannte Kloneinheit 99 hinzu. Die Einheit infiltrierte zusammen mit Hauptmann Rex und Sergeant Jesse eine Kommstation, wo sie vom Überleben und der Gefangennahme Echos erfuhren. Daraufhin befreiten Kräfte der Republik Echo aus seiner Gefangenschaft und die Separatisten verloren ihren taktischen Vorteil, da Echo sein Wissen und seine Fähigkeiten nun der Republik zur Verfügung stellen konnte. Da die Techno-Union die Befreiung Echos nicht den Separatisten meldete, konnte dieser während der finalen Auseinandersetzung weiterhin Taktikvorschläge an Admiral Trench übermitteln. Durch diese falschen Taktikvorschläge war es der Republik möglich, den Großteil der Droidenarmee zu besiegen. Dadurch, dass Echo Zugriff auf die Computersyteme der separatistischen Flotte hatte und durch Skywalkers direkte Drohung Trench umzubringen, war es auch möglich, die als Notfallplan der Separatisten am Hauptreaktor befestigte Bombe zu deaktivieren. Daraufhin zerstörte die Republik die Separatistische Flotte und konnte die Schlacht für sich entscheiden.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Vor der Schlacht von Lola Sayu erarbeiteten Hauptmann Rex und ARC-Soldat Echo gemeinsam Taktiken und Schlachtpläne zur Bekämpfung der Separatisten.[1] Zusammen mit dem ARC-Soldaten Fives entwickelten sie auch einen Kampfstrategiealgorithmus zur Verbesserung der republikanischen Taktiken.[6] Die Republik hielt Echo für tot, nachdem er sich bei der Befreiung des Jedi-Meisters Even Piell aus der Zitadelle auf Lola Sayu auf der Frachtrampe einer Eskortfähre befunden hatte, als das Schiff explodierte.[7] Echo hatte die Explosion jedoch überlebt, wurde von den Separatisten gefangen genommen und an die Techno-Union übergeben.[8] Diese schloss ihn an eine Maschine an, um ihn am Leben zu erhalten und Informationen aus seinem Gehirn zu extrahieren.[4] Auf diese Weise war es den Separatisten möglich, jegliche republikanische Taktiken, von denen Echo wusste, in Erfahrung zu bringen.[1]

Die Belagerungen im Äußeren Rand durch die Separatisten zwang die Große Armee der Republik sowie ihre Jedi-Generäle, sich weg von den Kernwelten zu den Schlachten im Äußeren Rand zu begeben.[9] Das gab den separatistischen Kräften unter der Führung von Admiral Trench die Möglichkeit, die nun schwächer geschützten Kernwelten anzugreifen. Seine Wahl fiel dabei auf Anaxes.[1] Auf dem Planeten befand sich eine der größten Schiffswerften der Republik. Das machte ihn für die Konföderation unabhängiger Systeme zu einem wichtigen Ziel, um sowohl die Nachschublieferungen der republikanische Flotte zu schwächen als auch um sich diese Ressourcen selbst zunutze zu machen.[1] Der Anführer des separatistischen Angriffes, Admiral Trench, erlangte vor den Klonkriegen als Kommandant der freien andoanischen Kolonien gottgleichen Status bei seiner Spezies, den Harch.[10] Nach der Zerstörung seines Schiffes bei der Schlacht von Malastare Narrows wurde er für tot gehalten. Er überlebte den Untergang seines Schiffes jedoch und schloss sich später den Separatisten an. Im Zuge der Blockade von Christophsis zerstörte Anakin Skywalker mit Hilfe eines Tarnschiffes Trenchs Flaggschiff, die Unbesiegbar.[11] Allerdings überlebte Trench auch diese Schlacht. Er trug jedoch fortan zahlreiche kybernetische Erweiterungen. In der Schlacht um Ringo Vinda griff er die dortige, den Planten umspannende Raumstation[12] mit ihren Schiffswerften der Republik an.[10]

Verlauf[Bearbeiten]

Schwindende Kontrolle der Republik[Bearbeiten]

Mace Windu und Anakin Skywalker bei einer Lagebesprechung

Unter dem Kommando von Admiral Trench griff die Droidenarmee der Separatisten den Planeten Anaxes und dessen Schiffswerften an. Die Koordination der republikanischen Verteidigung übernahmen die Jedi Mace Windu und Anakin Skywalker. Während der wochenlangen Auseinandersetzungen verloren die republikanischen Taktiken ihre Wirkung, wenn sie wiederholt eingesetzt wurden. Das war darauf zurückzuführen, dass die Separatisten mit Echos Wissen das Vorgehen der Republik und deren Taktiken kannten und somit gezielt dagegen vorgehen konnten. Dies sorgte für außergewöhnlich hohe Verluste für die Republik und dafür, dass sie zunehmend die Kontrolle am Boden sowie in der Luft verlor.[1] Besonders hart traf der separatistische Zugriff auf alte und bereits bewährte Taktiken die Einheit von Klon-Kommandant Cody, das 212. Angriffsbataillon, da es bei Einsätzen in erster Linie auf Erfahrungen aus vergangenen Schlachten zurückgriff.[13] Rex ahnte, dass die Separatisten seinen Algorithmus und seine Taktiken kannten, und teilte dies Cody sowie Windu und Skywalker mit. Dabei verschwieg er jedoch gegenüber Skywalker und Windu, dass er diese Taktiken gemeinsam mit Echo erarbeitet hatte und daher glaubte, dass dieser noch am Leben sei. Auch Cody, welchem Rex exklusiv seine Vermutung mitteilte, schloss diese Möglichkeit aus,[1] da auch er mit eigenen Augen gesehen hatte, wie Echo sich mitten in der Explosion des Shuttles befand.[7] Um herauszufinden, wie genau es den Separatisten gelang, ihre Taktiken vorherzusehen, planten Cody und Rex, eine Kommstation der Droidenarmee zu infiltrieren, welche die Zentrale der Separatistenkampagne auf Anaxes war. Dafür beschloss Cody, die Kloneinheit 99, auch Schadencharge genannt, hinzuzuziehen, die für ihre einhundertprozentige Erfolgsquote und ihre außergewöhnlichen Taktiken bekannt war. Die Einheit bestand aus den Klonen Sergeant Hunter, welcher stark ausgeprägte Sinneswahrnehmungen besaß, Wrecker, der eine enorme Kraft aufwies, Tech, welcher vielseitige Kenntnisse im Umgang mit technischen Geräten und großes naturwissenschaftliches Wissen hatte, und Crosshair, dem Scharfschützen der Gruppe.[1]

Infiltration der Kommstation[Bearbeiten]

Nach dem verspäteten Eintreffen der Einheit aufgrund eines Zwischenfalls auf Yalbec Prime und einer kurzen Vorstellung, brachen Cody, Rex und die Schadencharge zusammen mit dem ARC-Soldaten Jesse und dem Sanitäter Kix in einem TFAT/i-Kanonenboot in Richtung der Kommstation auf. Allerdings wurden sie im Feindesgebiet entdeckt und von einem Zwergspinnendroiden abgeschossen, wobei die beiden Piloten starben und Cody verletzt zwischen den Trümmern klemmte. Als Rex und Jesse versuchten, ihn zu befreien, bat Hunter sie zur Seite zu treten und Wrecker hob stattdessen das gesamte Wrack hoch, sodass die anderen Klone den verletzten Cody herausholen konnten. Kurz darauf wurde die Gruppe von B1- und B2-Superkampfdroiden angegriffen. Die Spezialeinheit zerstörte diese jedoch ohne größere Probleme, indem Wrecker eine Tür des abgestürzten Kanonenbootes als Schild verwendete und Tech Hunter Richtungen vorgab, in die er EMP-Granaten werfen sollte, welche Crosshair dann genau zum richtigen Zeitpunkt abschoss, um möglichst viele Droiden mit ihnen zu erwischen (Plan 82). Nach diesem Zwischenfall schlugen sie ihr Lager auf. Dabei entwickelte sich ein Streit zwischen der Spezialeinheit und den anderen Klonen über Kommando und Vorgehensweise der Mission, der durch Hunter beendet wurde, indem er seine Einheit dazu brachte, Rex als Kommandeur der Mission anzuerkennen und seinen Befehlen zu folgen.

Während Kix und Cody zurückblieben, um ausgeflogen zu werden, machten sich die anderen auf den Weg zur Basis. Wenig später fanden sie zunächst einen Außenposten der Separatisten. Kurzerhand entschieden sie sich, den Außenposten einzunehmen, da dies einfacher war, als ihn schlichtweg zu umgehen. Für die Erstürmung entschied Rex, sich taktisch am Stil der Einheit zu orientieren und einen Frontalangriff zu starten. Dabei schalteten sie sowohl alle Kampfdroiden, die den Außenposten bewachten, als auch alle Droiden, die ihn am Laufen hielten, aus. Danach analysierte Tech die Bewachung der Kommstation und stellte fest, dass Verstärkung der Separatisten auf dem Weg zu ihnen war. Daher verließen sie den Außenposten und machten sich mit Düsenschlitten der Separatisten auf den Weg zu dem Kommandoposten. Kurz bevor die Klone ihren nächsten Angriff begannen, betrat ein Taktikdroide, der über ein Hologramm mit Trench in Kontakt stand und von Kommandodroiden begleitet wurde, den Außenposten.[1]

Tech und Rex suchen die Daten nach dem Algorithmus ab.

Nachdem ihn sein Taktikdroide über die Lage im Außenposten informiert und ihm per Hologramm das Innere dessen gezeigt hatte, begriff Trench, dass die Klone die Kommstation angreifen wollten, und ließ sich sofort zum Kommandoposten durchstellen. Bevor er die Droiden jedoch warnen und instruieren konnte, begannen die Klone bereits ihren Angriff an beiden Türen gleichzeitig. Crosshair unterstützte sie aus der Entfernung mit seinem Scharfschützengewehr. Als Hunter, Wrecker und Tech die Kommandozentrale der Station erreichten, zerstörten sie die dort anwesenden Droiden. Danach hackte sich Tech in den Computer ein, während Wrecker und Hunter sich auf den Weg zu Rex und Jesse machten, welche noch mit den Droiden beschäftigt waren. Nachdem die Droiden zerstört waren, schickte Wrecker Rex in die Station zu Tech, während er, Hunter und Jesse sich darauf vorbereiteten die anrückende Droidenverstärkung aufzuhalten. Daraufhin kam Rex zu Tech, gab ihm eine Datenkarte, auf der sich sein Algorithmus befand, und befahl ihm, alle Daten danach abzusuchen, ob das System der Separatisten eine Sequenz aus dem Algorithmus auf der Datenkarte enthielt. Tech stellte daraufhin fest, dass es sich bei dem Algorithmus nicht um ein Programm, sondern um ein aktives Signal vom Planeten Skako Minor handelte. Gleichzeitig trafen die Droidentransporter mit der Verstärkung der Droiden ein und griffen die Klone am Eingang der Kommstation an. Daraufhin eroberte Crosshair einen Gleiter als Fluchtfahrzeug von den Separatisten. Währenddessen wies Rex Tech an herauszufinden, wer das Signal sendete. Auf Techs Anfrage hin, erhielt er vom System die Antwort „CT-1409“. Das bestätigte Rex’ Annahme, dass Echo noch am Leben sei, da es sich bei dieser Nummer um Echos Designation als Klon handelte. Kurz darauf mussten sie und die anderen mit dem zuvor von Crosshair erbeuteten Fahrzeugs fliehen.[1]

Befreiung von Echo[Bearbeiten]

Hauptartikel: Mission von Skako Minor

Auch wenn das Signal eindeutig von Echo zu stammen schien, waren weder die Mitglieder der Kloneinheit 99, noch Anakin Skywalker, Obi-Wan Kenobi oder der Generalstab wirklich von Echos Überleben überzeugt und hielten es vielmehr für eine Falle der Separatisten. Einzig Rex war vorbehaltslos davon überzeugt, dass das Signal wirklich von Echo kam. Allerdings waren sich Anakin Skywalker, Rex und die Schadencharge darin einig, dass sie dem Signal auf Skako Minor nachgehen mussten, um herauszufinden, wie die Separatisten es schafften, die Taktiken vorherzusagen. Auch wenn der Rat der Jedi die Mission nicht unterstützte, war Anakin entschlossen, sie durchzuführen, sowohl um den taktischen Vorteil der Separatisten zunichte zu machen, als auch um seinem Freund Rex zu helfen.[4]

Rex und Echo bei dessen Befreiung

Skywalker, Rex und die Schadencharge begaben sich daher in deren Schiff, der Havoc Marauder, nach Skako Minor. Dort wurden sie von Einheimischen angegriffen, die nicht wollten, dass der Krieg auf ihre Welt kam. Skywalker gelang es aber, sie zu überzeugen, dass nicht sie, sondern Wat Tambor und die Separatisten den Krieg nach Skako Minor gebracht hatten und einen Soldaten der Republik in ihrer Basis gefangen hielten. Daraufhin wurden sie von zwei Spähern zur Stadt der Techno-Union geführt. Dort angekommen, drangen sie in die Basis ein und versuchten mit Hilfe des von Echo gesendeten Signals, dessen Standort herauszufinden. Auf der Suche nach dem Signal, wurden sie von Sicherheitsdroiden entdeckt und angegriffen. Nachdem sie Echo durch Lokalisierung des von ihm gesendeten Signals gefunden hatten[4] und ihn von der Maschine lösen konnten, die sein Wissen extrahierte, zerstörten sie die Maschine und flohen durch einen Abluftschacht nach draußen. Dort konnten sie auf dem Rücken der auf dem Planeten einheimischen Keeradaks den Sicherheitsdroiden entkommen. Die Keeradaks trugen sie direkt in das Dorf der Einheimischen, die ihnen geholfen hatten, die Stadt der Techno-Union zu finden. Allerdings wurden sie und die Einheimischen dort abermals von den Sicherheitsdroiden angegriffen. Dem Jedi und den Klonen gelang es gemeinsam mit den Dorfbewohnern, den Angriff der Droiden zurückzuschlagen. Nach diesem Sieg machten sie sich auf den Weg zurück nach Anaxes.[14]

Finale Auseinandersetzung[Bearbeiten]

Durch die Befreiung von Echo verlor die Droidenarmee auf Anaxes ihren taktischen Vorteil. Die Republik sah dadurch eine große Chance, den Planeten zurückzuerobern. Dafür schlug Echo eine Taktik vor, bei der die Jedi-Meister Mace Windu und Obi-Wan Kenobi mit einigen Klonkriegern den Fertigungskomplex auf der Planetenoberfläche angreifen sollten, während er sich gemeinsam mit Skywalker, Rex und der Schadencharge zum Kommknotenpunkt der Separatisten auf Anaxes an Bord von Trenchs Flaggschiff begeben würde, um den Admiral von dort aus mit falschen republikanischen Taktiken zu versorgen. Dies war möglich, weil die Techno-Union den Verlust Echos nicht an die Separatisten weitergegeben hatte und Trench somit immer noch davon überzeugt war, einen taktischen Vorteil aufgrund des Algorithmus zu besitzen. Das Andockmanöver der Gruppe mit der Havoc Marauder blieb unbemerkt, da Echo das Schiff als Shuttle der Separatisten ausgab. Allerdings waren die Mitglieder der Schadencharge aufgrund von Echos langer Gefangenschaft und seiner Beihilfe zu der Kriegsführung der Separatisten misstrauisch, denn sie waren sich nicht sicher, wem seine Loyalität wirklich galt. Währenddessen begannen Kenobi und Windu ihren Angriff auf den von den Separatisten schwer bewachten Fertigungskomplex. Um die Landung der Kanonenboote mit den Bodentruppen zu ermöglichen, zerstörte die Goldstaffel mit ihren Y-Flügel Sternenjägern die Protonenkanonen, die den Komplex schützten. Nach der Zerstörung dieser Kanonen seilten sich die Bodenstreitkräfte, welche aus Mitgliedern der 501. Legion, dem 212. Angriffsbataillon und der Einheit Mace Windus bestanden, aus den Kanonenbooten in den Fertigungskomplex ab, wo sie zusammen mit Mace Windu und Obi-Wan Kenobi begannen, die dortigen Droiden zu bekämpfen. Unterdessen rückte die Gruppe an Bord von Trenchs Schiff bis zum Kommknotenpunkt vor, wo sich Tech in das System einloggte, damit sich Echo mit Hilfe seiner durch die Techno-Union angebrachten technischen Geräte verbinden konnte. Dadurch erhielt Echo Zugriff auf das gesamte Computersystem der Separatisten. In Folge dessen konnte er eine Strategieanfrage durch Admiral Trench an die Techno-Union auf Skako Minor abfangen. Tech sabotierte das System so, dass es bei einer Antwort von Echo aussah, als würde das Signal von Skako Minor kommen. Echo beantwortete Trenchs Anfrage mit dem Vorschlag, alle Truppen zum Fertigungskomplex zu verlegen. Trench führte diese vorgeschlagene Taktik ohne zu zögern aus und wiegte sich in Sicherheit, da er mit den Informationen von Skako Minor noch nie versagt hatte. Echos eigentlicher Plan war es, einen Rückkopplungsimpuls auszusenden, sobald alle Kampfdroiden den Komplex erreicht hatten. Dieser Impuls würde alle Droiden deaktivieren. Trotz des Misstrauens der Schadencharge gegenüber Echos Loyalität beschlossen die Klonkrieger, Echo bei diesem riskanten Plan zu vertrauen und zu unterstützen. Anakin Skywalker informierte daraufhin Mace Windu über den Plan.[3]

Mace Windu und Obi-Wan Kenobi während der Deaktivierung der Kampfdroiden

Kurz darauf drang die Verstärkung der Kampfdroiden in den Komplex ein. Daraufhin sendete Echo den Rückkopplungsimpuls aus und deaktivierte alle Droiden im Fertigungskomplex. Dadurch übernahm die Republik die Kontrolle über den Fertigungskomplex. Auch an allen anderen Fronten auf Anaxes begann die Republik zu siegen, da die meisten Doiden zum Fertigungskomplex zusammengezogen worden waren. Auf den Energieimpuls, der die Droiden deaktivierte, wurde auch Admiral Trench aufmerksam, der sofort die Quelle des Impulses ermitteln ließ. Als ihm sein Supertaktikdroide mitteilte, dass dieser von ihrem eigenen Schiff kam, ließ Trench Sicherheitsdroiden entsenden und startete seinen Notfallplan, welcher die völlige Vernichtung des Feindes vorsah. Dazu startete Trench den Countdown einer Bombe, die er an den Fusionsreaktor des Fertigungskomplexes hatte anbringen lassen. Echo, der immer noch mit dem System der Separatisten verbunden war, nahm diesen neuen Befehl von Trench ebenfalls zur Kenntnis, informierte seine Gruppe darüber und machte sich daran herauszufinden, wie die Bombe entschärft werden konnte. Daraufhin machte sich Anakin Skywalker auf den Weg zur Brücke, um, falls Echo keinen Erfolg haben sollte, zu versuchen, Trench zum Abschalten der Bombe zu zwingen. Währenddessen gab Tech diese Information an Mace Windu weiter, der den Komplex räumen ließ, sich auf den Weg zum Fusionsreaktor machte und dort die Bombe, von einem Strahlenschild geschützt, vorfand. Echo diktierte ihm die Deaktivierungsfrequenz, wurde jedoch vor der letzten Ziffer gestoppt, als der Supertaktikdroide jegliche Systemzugriffe trennen ließ. Dadurch fehlte die letzte Ziffer der Frequenz, um die Bombe deaktivieren zu können. Skywalker erreichte in der Zwischenzeit die Brücke des Schiffes, wo er den Taktikdroiden und die dort anwesenden BX-Kommandodroiden zerstörte. Danach drohte er Admiral Trench, ihn zu töten, wenn er ihm nicht den Code für die Entschärfung geben würde. Trench verweigerte dies, da der Jedi-Ritter das aufgrund seiner Überzeugung ohnehin nicht tun würde. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, schnitt ihm Skywalker drei seiner sechs Arme ab. Daraufhin verriet ihm Trench den fehlenden Teil des Codes. Skywalker gab ihn an Windu weiter, welcher die Bombe entschärfte. Trench nutze einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit Skywalkers, um diesem mit seinem Gehstock einen elektrischen Schock zu versetzen. Um sich zu verteidigen, tötete ihn der Jedi mit seinem Lichtschwert und holte sich vor dem Verlassen der Brücke den Zünder für die Selbstzerstörung des Schiffes aus dem Kommandostuhl Trenchs. Danach kehrte er zu seiner Gruppe, welche sich inzwischen bei der Andockstelle befand, zurück. Nachdem Crosshair noch einige Sicherheitsdroiden zerstört hatte, verließen sie das Schiff mit der Havoc Marauder und Skywalker übergab Wrecker den Selbstzerstörungsknopf. Dieser löste mit großer Freude die Explosion des Flaggschiffes der Separatisten und dessen Begleitschiffen aus.[3]

Folgen[Bearbeiten]

Echo und die Schadencharge salutieren vor Rex.

Als Held von Anaxes wurde Echo in den Rang eines Korporal befördert.[6] Die Schadenscharge bot ihm an, sich ihnen anzuschließen, falls er sich mit seinen kybernetischen Ergänzungen bei den regulären Kräften der Großen Armee der Republik nicht mehr zugehörig fühle. Echo nahm dieses Angebot nach Rücksprache mit seinem Vorgesetzten und Freund Rex an. Rex, Echo und der Schadenscharge sollten für ihre Verdienste auf Anaxes Medaillen verliehen werden. Allerdings verließen die Einheit und Echo den Planeten noch vor der Zeremonie mit der Begründung, dass Auszeichnungen nicht ihr Ding seien.[3]

Nach der Schlacht[6] wurde der Planet durch ein katastrophales Ereignis vernichtet[15] und zu einem Haufen von Asteroiden und Planetoiden.[16] Es wird vermutet, dass es sich bei diesem Ereignis um eine Explosion des Hauptreaktors für die Schiffswerften handelte, durch welche auch ein großer Vorrat an Hypermaterie explodierte.[5]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Die Schlacht taucht zum ersten Mal in der ersten Episode der siebten Staffel der Serie The Clone Wars auf[1] und endet in der vierten Episode der siebten Staffel[2].

Einzelnachweise[Bearbeiten]