Schlacht von Kadavo

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Die Schlacht von Kadavo war ein Angriff der Galaktischen Republik auf das Zygerrianische Sklavenlager auf Kadavo, in dem die versklavten Bewohner der Togruta-Kolonie von Kiros festgehalten wurde. Nachdem die beiden Jedi Anakin Skywalker und Ahsoka Tano aus der Gefangenschaft der Zygerrianer entkommen waren, infiltrierten sie mit der Unterstützung einer Flotte unter dem Befehl des Jedi-Meisters Plo Koon die Einrichtung und evakuierten die Togruta mit der Unterstützung des Wolfsrudels und der Gefangenen Obi-Wan Kenobi und CT-7567 „Rex“ auf den unter der Anlage fliegenden Kreuzer Hand der Gerechtigkeit. Danach wurde die Einrichtung auf den Befehl der Jedi hin zerstört.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker werden von den Zygerrianern überwältigt.

Während der Klonkriege versuchte die Zygerrianische Sklavengilde, ihre Macht als Sklavenimperium zurückzuerlangen. Mit der Unterstützung der Konföderation unabhängiger Systeme versklavten die Zygerrianer die Bevölkerung von Kiros, um sie in einer Auktion an den Meistbietenden zu verkaufen. Bis dahin wurden die Einwohner der Kolonie auf die Vulkanwelt Kadavo gebracht und zur Arbeit in den Minen ihres Sklavenlagers gezwungen. Die Jedi Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und Ahsoka Tano sowie der Klon-Hauptmann CT-7567 „Rex“ verfolgten die Spur der verschwundenen Kolonie nach Zygerria, der Thronwelt der zygerrianischen Königin Miraj Scintel. Obwohl Skywalker und Ahsoka die Gunst der Herrscherin erlangen konnten, geriet Kenobi in die Gefangenschaft der Wachen, sodass sich die Jedi im Zuge der Veranstaltung zu erkennen gaben und von den Zygerrianischen Wachen bei dem Versuch, Kenobi zu befreien, überwältigt wurden. Während Ahsoka in einem Käfig über dem Palast eingesperrt wurde, wollte die Königin Skywalker aufgrund ihres persönlichen Interesses als ihren Leibwächter behalten. Kenobi wurde zusammen mit dem Togruta-Gouverneur Roshti nach Kadavo gebracht und zusammen mit den restlichen Mitgliedern der Kolonie für die Arbeit in den Minen eingesetzt. Der Aufseher der Anlage, Agruss, verdeutlichte dem Jedi seine Überlegenheit, indem er einige Sklaven in den Abgrund unter der Station fallen ließ. Er drohte damit, auch die anderen Togruta zu töten, wenn der Jedi einen Aufstand beginnen würde.[1] Allerdings erkannten die anderen Gefangenen, dass die, die dem Jedi-Meister zu nahe kamen, geschlagen wurden. So wurden sie misstrauisch und hielten sich von Kenobi fern.[2]

Gleichzeitig besuchte Graf Dooku, das Oberhaupt der Separatisten, die Königin auf Zygerria, um über den Einsatz der Sklaven zu verhandeln. Sein Meister Darth Sidious plante, Millionen von Sklaven für den Aufstieg der Sith einzusetzen, und trug seinem Schüler daher auf, ihre Herrschaft zu beenden, wenn sie seinen Aufforderungen nicht Folge leistete. Bei einer Audienz zeigten sich er und ihr Berater Atai Molec,[3] der die Rückkehr des Sklavenimperiums ohne Rücksicht auf Verluste sehen wollte,[2] besorgt darüber, welche Beziehung sie zu dem Jedi-Ritter entwickelt hatte. Scintel erklärte, dass seine Rolle als Leibwächter zu ihrem Plan gehörte, den Jedi-Orden durch die Unterdrückung in dem Sklavenlager ihrem Willen zu unterwerfen, doch war Dooku weniger an seiner Unterdrückung als an seiner Auslöschung interessiert. Als sie sich weigerte, Skywalker hinzurichten, erkannte sie den Verrat ihres Beraters und zog ihre Elektropeitsche, als sie von Dooku in den Macht-Würgegriff genommen wurde. Allerdings hatte Anakin Skywalker seine Padawan Ahsoka befreit und ihr aufgetragen, ihr Schiff,[3] die Tecora,[2] zu starten, während er sich in den Thronsaal der Königin begab. Daraufhin zog Dooku sein Lichtschwert und forderte den Jedi-Ritter zu einem Duell heraus, sodass Skywalker die Peitsche der Königin ergriff. Nachdem ihn Dooku mithilfe von Macht-Blitzen überwältigt hatte, betraten mehrere Wachen den Thronsaal, denen Dooku erklärte, der Jedi habe die Königin ermordet. Daraufhin floh Skywalker mit der tödlich verwundeten Herrscherin auf die Tecora, die Ahsoka inzwischen zum Palast geflogen hatte. In ihren letzten Atemzügen verriet sie ihm, dass die Sklaven im Kadavo-System festgehalten wurden. Daraufhin benachrichtigte er den Jedi-Meister Plo Koon, der ein Flotte bestehend aus einem Jedi-Kreuzer und dem Arquitens-Kreuzer Hand der Gerechtigkeit von Admiral Coburn versammelte, um ihn auf Kadavo zu unterstützen.[3]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Sternenjäger und Kanonenboote der Republik steuern auf die Anlage zu.

Nach dem Tod der zygerrianischen Königin nahmen Graf Dooku und Atai Molec Kontakt zu dem Sklavenlager auf und befahlen Agruss, Obi-Wan Kenobi und CT-7567 hinzurichten. Er ließ sie in seine Kommandozentrale kommen und stellte eine Verbindung zu Dooku her, der ihnen ihr bevorstehendes Schicksal erklärte. Gleichzeitig trat allerdings die Tecora über Kadavo aus dem Hyperraum und setzte zur Landung auf einer der äußeren Plattformen der Station an. Da Dooku hinter dem ungeplanten Eintreffen des Schiffes Skywalker vermutete, befahl er, das Zygerrianische Sklavenschiff unter Beschuss zu nehmen. Allerdings entgingen Skywalker, Ahsoka und ihr Astromechdroide R2-D2 und gingen unter dem Eingang der Anlage in Deckung, wo sie damit begangen, sich mit ihren Lichtschwertern Zugang zu der Station zu beschaffen. Daraufhin befahl Dooku Obi-Wan Kenobi, seinem Freund zu erklären, dass er den Tod aller Sklaven zu verantworten hätte, wenn er sich nicht ergäbe. Als ihn Kenobi über die Türkamera davon überzeugen wollte, sich den Wünschen von Dooku zu beugen, trat die Flotte der Republik über Kadavo aus dem Hyperraum. Angeführt von Plo Koons Sternenjäger, der Klinge von Dorin, setzten drei Klon-Z-95-Sternenjäger und vier TFAT/i-Kanonenboote in Begleitung des Kreuzers zum Anflug auf die Anlage an. Als die Sternenjäger zum Angriff auf die Verteidigungseinrichtungen der Station ansetzten, nutzte Kenobi die Ablenkung und befreite sich und Rex von den elektrischen Halsfesseln. Allerdings stellten sich die Angriffe der Jäger gegen die Verteidigungstürme als wirkungslos heraus, da die Geschütze von Strahlenschilden geschützt wurden. Zudem griffen zwei HH-87-Sternhüpfer der Zygerrianer in das Gefecht ein, die Warthogs Kopfjäger beschädigen konnten. Daraufhin bat der Klonkrieger seinen Jedi-General um Hilfe, der wiederum seinen Droiden R7-F5 anwies, die Antriebe für einen kurzen Moment auszuschalten. So gelang es ihm, hinter die Schiffe der Zygerrianer zurückzufallen und von hinten auszuschalten. Gleichzeitig wurde allerdings ein Kanonenboot vom Feuer der Geschütze erfasst und an der Wand des Vulkans zerstört.[3]

Die Zerstörung der Anlage.

Während Kenobi und Rex versuchten, die Wachen zu überwältigen, elektrisierte Agruss die Wände und öffnete die Unterseite der Räume,[3] sodass er zahlreiche Togruta tötete.[2] Danach zerstörte er die Kontrollstation, sodass Kenobi nichts mehr von dort tun konnte. Plo Koon konnte die Rettungsoperation aber nicht fortführen, solange die Geschütze nicht zerstört waren. Währenddessen konnten Skywalker und Ahsoka in die Station eindringen und mehrere Wachen ausschalten.[3] Insgeheim hoffte Darth Sidious, der als Kanzler Palpatine die Kriegsführung beider Parteien leitete, Skywalker mit der Konfrontation mit den Sklaven weiter auf die Dunkle Seite zu ziehen.[2] Daher erklärte sich der Jedi-Ritter bereit, die Sternenjäger zu unterstützen, während Ahsoka den Togruta helfen sollte. Er verließ die Anlage und sprang auf einen der Geschütztürme, wo er den Kanonier ausschaltete und sich an die Kontrollen setzte, um die restlichen Kanonen auszuschalten. Als er den Kreuzer auffordern wollte, das Landefeld anzusteuern, riet Ahsoka dazwischen, die inzwischen den Raum der Togruta erreicht hatte. Da sie fürchtete, dass eine Evakuierung über die äußeren Plattformen nicht mehr möglich war,[3] ohne dass die Sklaven durch den Kontakt mit der Wand oder dem Fall in den Vulkan getötet wurden,[2] schlug sie vor, das Schiff unter die Station zu lenken, um sie von dort aus auf das Schiff zu bringen. Admiral Coburn wies daher das Wolfsrudel von Klon-Kommandant Wolffe an, sich mit Jet-Packs und Seilwerfern auszurüsten, um die Togruta bei der Rettung zu unterstützen. Während der Arquitens-Kreuzer der Anweisung folgte, konnten Kenobi und Rex auch die Verstärkung der Zygerrianischen Wachen besiegen, woraufhin der Jedi-Meister mithilfe der Macht sein Lichtschwert zurückerlangte, das der Hüter zuvor bei sich gehalten hatte. Obwohl er meinte, dass der Jedi keinen Unbewaffneten töten würde, warf Rex einen Elektrostab und erklärte, dass er kein Jedi sei. Danach wurden sie zusammen mit Skywalker beim Haupteingang von einem Kanonenboot abgeholt. Als der Kreuzer unter dem Sklavenlager angekommen war, schossen fünf Mitglieder des Wolfsrudels, darunter Wolffe, Boost, Sinker und Comet, Seilwerfer auf die Plattform ab, damit die Togruta an den Kabeln auf den Kreuzer gelangen konnten, bevor die Anlage zusammenbrach. Beim Rückzug des Kreuzers gab Plo Koon den Befehl, die Anlage der Station durch die Raketen der Kanonenboote zu zerstören, welche die Träger zerstörten und das Sklavenlager in den Vulkan fallen ließen. Damit wurden auch die Zygerrianer getötet, die sich noch in der Anlage befanden.[3]

Nachwirkungen[Bearbeiten]

Die Kanonenboote brachten die Togruta auf den Jedi-Kreuzer im Orbit, der bereits Unterstützung von zwei Lazarettfregatten erhalten hatte. Während die befreiten Sklaven medizinische Hilfe erhielten, bedankte sich Gouverneur Roshti bei den Jedi für die Rettung. Obwohl er nicht glaubte, dass sich sein Volk von den Erlebnissen erholen würde, erklärte er Ahsoka unter vier Augen, dass er einen Beitritt in die Galaktische Republik in Erwägung zog.[3] Nach der Rückkehr der Kolonie nach Kiros blieb eine Garnison Klonkrieger unter der Führung von Hauptmann Rex auf Kiros, um die Togruta den Umgang mit Waffen beizubringen.[4] Die Schlacht wurde später unter dem Namen „Befreiung von Kadavo“ bekannt.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  • Die Schlacht von Kadavo stellt das abschließende Ereignis der Comicgeschichte Sklaven der Republik dar, die in Meister und Sklave, einer Episode in der vierten Staffel der Fernsehserie The Clone Wars, adaptiert wurde. Aufgrund des höheren Kanonstatus wird die Handlung der Serie als maßgebliche betrachtet und damit alle Informationen des Comics, die der Folge widersprechen, ad absurdum geführt.
Ventress’ Dreizack-Angriffsschiff greift den Transporter der Jedi an.
  • In der ursprünglichen Comicgeschichte muss Obi-Wan Kenobi die Togruta davon überzeugen, nicht gegen die Aufseher zu rebellieren, da dies den Tod aller Sklaven bedeuten würde. Trotzdem ruft der Hüter Kenobi und Rex in den Turm und teilt ihnen mit, dass er sie exekutieren werde, obwohl er die Königin nicht erreichen konnte. Als Anakin Skywalker und Ahsoka Tano mit einer Gruppe Klonkrieger in das Sklavenlager eindringen wollen, leitet der Hüter die „Reinigungssequenz“ ein, die den Tod aller Sklaven zur Folge hätte. Allerdings wird die Flotte der Republik über Kadavo, bestehend aus vier Jedi-Kreuzern, von der Verstärkung der Separatisten, bei der es sich um drei Providence-Zerstörer und einen weiteren Sternenzerstörer handelt, bedrängt. Während die Kreuzer zwischen dem Planeten und die Zerstörer Position beziehen, um die Separatisten aufzuhalten, startet die Schatten-Staffel mit V-19 Torrent-Sternenjägern gegen eine Staffel Vulture-Droiden unter der Führung von Asajj Ventress in ihrem Dreizack-Angriffsschiff, der Trident, welche die Blockade überwältigen und zu der Anlage vordringen kann. General Grievous will währenddessen die Schlacht im Orbit fortsetzen. Obwohl der Hüter die Schlacht schon zu seinen Gunsten gewendet sieht, doch greifen die Droiden die Südstrebe an, da sie die Station und all ihre Sklaven zerstören wollen. Als er ihnen zuvorkommen will, überwältigen Kenobi und Rex die Wachen. Skywalker, Ahsoka und die Klonkrieger greifen stattdessen die Staffel um Asajj Ventress an und zerstören die Bomber, womit sie die Zerstörung der Station zunächst verhindern können. Danach holen sie Kenobi und Rex ab und nutzen ihr Schiff, um die gefangenen Togruta aufgefallen, da die Reinigungssequenz den Wegfall des Untergrunds zur Folge hatte. Gleichzeitig trifft Verstärkung für die Flotte der Republik an, sodass Grievous die Flucht antritt und Ventress auf sich allein gestellt zurücklässt. Sie greift das Schiff der Jedi an, wird aber von einer Sternenjäger-Staffel unter Plo Koon aufgehalten, bevor sie den Transporter zerstören kann. Während die befreiten Togruta und der gefangene Hüter zusammen mit den Streitkräften auf Kanonenbooten zurück zu den Jedi-Kreuzern gebracht werden, entscheiden sich die Jedi gegen die Anweisungen des Kanzlers dazu, die Anlage zu zerstören.[1]
  • Als die Sternenjäger der Republik den Sternenzerstörer in Escape from Kadavo verlassen, begleiten zwei Z-95-Kopfjäger den Sternenjäger von Plo Koon und die Kanonenboote. In der nächsten Einstellung sind allerdings drei Kopfjäger zu sehen, während bei der Station wiederum nur zwei Sternenjäger auftauchen.[2]
  • Nachdem Anakin Skywalker die Kontrolle über ein Geschütz übernommen und mehrere andere Türme zerstört hat, benachrichtigt er Plo Koon und berichtet ihm, dass der Weg für die Sternenjäger nun frei ist. Allerdings ist deutlich zu erkennen, dass er das letzte Geschütz nicht zerstört hat.[2]
  • R2-D2 begleitet Anakin Skywalker und Ahsoka Tano in die Anlage, verschwindet dann aber und taucht erst in der Abschlussszene der Episode wieder auf.[2]
  • In Sklaven der Republik taucht auf der Seite der Separatisten ein Sternenzerstörer auf, der Ähnlichkeiten mit den Supersternzerstörern der Exekutor-Klasse aufweist. Allerdings wird diese Raumschiffsklasse erst später entworfen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]