Crew der Geist

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Crew der Geist
Allgemeines
Anführer:
Mitglieder:
Sitz:

Geist[6]

Rolle:

Widerstand gegen das Galaktische Imperium[1]

Historische Informationen
Zugehörigkeit:

Die Crew der Geist war eine kleine Gruppierung, die Widerstand gegen das Galaktische Imperium leistete. Angeführt von der Twi’lek Hera Syndulla und dem Jedi Kanan Jarrus operierten sie längere Zeit auf dem Planeten Lothal, wo sie auch den machtsensitiven Jungen Ezra Bridger fanden, der neben Sabine Wren, Garazeb Orrelios und dem Astromechdroiden Chopper ein weiteres Mitglied ihrer Crew wurde. Nachdem sie erfolgreich eine Waffenlieferung des Imperiums gestohlen und eine Gruppe Wookiee-Sklaven befreit hatten, wurde das Imperium auf die Gruppe aufmerksam. Der ISB-Agent Kallus nahm die Verfolgung der Crew auf, und nachdem er herausgefunden hatte, dass mit Jarrus ein Jedi in die Rebellenbewegung involviert war, wurde auch der Inquisitor hinzugezogen. In der Folge verübten die Rebellen Anschläge auf imperiale Transporte und Einrichtungen und konnten den imperialen Verfolgern immer wieder entkommen.

Mitglieder[Bearbeiten]

Hera Syndulla („Spectre-2“)[Bearbeiten]

Hera Syndulla war die Anführerin der Rebellenzelle. Sie war Pilotin und Besitzerin der Geist und legte großen Wert auf einen reibungslosen Ablauf sowie eine gute Zusammenarbeit im Team. Bei ihrem Vorhaben strahlte sie große Zuversicht und Entschlossenheit aus. Gleichzeitig bewies sie großes Einfühlungsvermögen und setzte sich dafür ein, dass es ihren Mitstreitern gut ging. Mit ihrer natürlichen Autorität, ihrem fliegerischen Talent und der Fähigkeit, auch in chaotischen und brenzligen Raumgefechten die Übersicht zu bewahren, war sie ein unverzichtbarer Teil der Crew. Hera stammte aus einer Familie von Revolutionären, die auf ihrer Heimatwelt Ryloth für die Freiheit ihres Volkes einstand und aktiven Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung leistete. Insofern wurde sie hinsichtlich ihres eigenen Werdegangs von ihren Eltern inspiriert, fühlte sich aber gleichzeitig zu einer größeren Sache verpflichtet, um im Kampf gegen das Galaktische Imperium tatsächlich etwas zu bewirken. Mit ihren begrenzten Mitteln schloss sie sich der militärisch organisierten Rebellenbewegung von Kommandant Jun Sato und seiner Phönix-Staffel an und gründete eine eigene Rebellenzelle.[7] Zum Jedi Kanan Jarrus, den sie während einer Mission auf Gorse kennen lernte und der sich ihr als erstes Mitglied anschloss, fühlte sie sich in besonderer Weise hingezogen. Zu Beginn ihrer rebellischen Aktivitäten war Hera Syndulla die einzige in ihrem Team, die einen direkten Kontakt zur Rebellenführung pflegte und ihre Kameraden mit neuen Missionszielen versorgte. Nachdem Kanan erfolgreich aus der Gefangenschaft des Imperiums befreit werden konnte, schloss sich die Crew der Geist der Phönix-Staffel an. Aufgrund ihrer weiteren Verdienste im Auftrag der Rebellion stieg Hera zur Anführerin der Phönix-Staffel auf.[8]

Kanan Jarrus („Spectre-1“)[Bearbeiten]

Kanan Jarrus war ein Jedi, der nach der Order 66 und der nahezu vollständigen Vernichtung seines Ordens und des darauffolgenden Aufstiegs des Imperiums vor seiner eigenen Vergangenheit geflohen war. Um nicht als Jedi erkannt zu werden, verzichtete er gänzlich auf den Einsatz seiner Machtfähigkeiten oder seines Lichtschwerts. Ferner hielt er sich nicht lange an einem Ort auf und vermied es, enge Kontakte zu knüpfen. Er reiste von Planet zu Planet, nahm verschiedene Jobs an und mischte sich als arbeitender Bürger unter die Leute. Dabei legte er seinen ursprünglichen Namen Caleb Dume ab und begann als Kanan Jarrus ein neues Leben als getriebener und immer wachsamer Vagabund. Während seiner Tätigkeit für eine Minengesellschaft auf dem Planeten Gorse lernte er die Twi’lek-Pilotin Hera Syndulla kennen, die zu dieser Zeit die Aktivitäten des imperialen Effizienzexperten Denetrius Vidian beobachtete. Gemeinsam vereitelten sie die skrupellosen Pläne von Vidian, wodurch Kanan dazu ermutigt wurde, sich Hera als erstes Mitglied ihrer wachsenden Rebellen-Crew anzuschließen. Die Twi’lek strahlte eine Entschlossenheit und Zuversicht aus, die in Kanan etwas auslöste. Ihr wagemutiges Vorhaben, sich dem Imperium zur Wehr zu setzen und den Armen zu helfen, brachte Kanan aus seiner Lethargie und gab seinem Leben einen neuen Sinn.[9] Im Laufe ihrer gemeinsamen Abenteuer entwickelte er eine besondere Zuneigung für Hera, die er zutiefst bewunderte und respektierte. Zudem kehrte er zu seinen Wurzeln zurück, als er sich während einer Mission auf dem Planeten Kessel gegenüber imperialen Truppen offen als Jedi zu erkennen gab. Dabei war Kanan voller Zweifel, als es darum ging seine Jedi-Erbe anzutreten und den jungen Ezra in den Wege der Macht auszubilden.[1]

Chopper („Spectre-3“)[Bearbeiten]

Als Astromechdroide war Chopper für die Navigation und Reparaturarbeiten an Bord der Geist zuständig. In den Klonkriegen war er im Dienst der Republik tätig und wurde dort als Astronavigationsdroide an Bord eines Y-Flügel Sternjägers eingesetzt. Im Zuge der Ryloth-Kampagne wurde der Jäger von feindlichem Beschuss erwischt und zum Absturz gebracht. Später entdeckte die auf Ryloth beheimatete Twi’lek-Widerstandskämpferin Hera Syndulla die Überreste des Droiden und barg sie aus dem Trümmerfeld. Sie setzte den Droiden wieder zusammen und griff dabei auf eine Vielzahl alter Ersatzteile zurück.[10] Tatsächlich waren in Chopper nur noch sehr wenige Originalteile verbaut. Nach seiner Wiederherstellung half Chopper seine Herrin dabei, einen alten Frachter mit der Bezeichnung Geist wieder flugtauglich zu machen und mit umfangreichen Modifikationen auszustatten. Diese Anpassungen gestalteten sich derart kompliziert, das nur mit Choppers Hilfe ein einwandfreier Betrieb des Schiffs möglich war. Insofern hatte sich der Droide selbst zu einem unverzichtbaren Teil der Crew gemacht und nutzte dieses Alleinstellungsmerkmal gelegentlich gekonnt aus, um sich einen Vorteil zu verschaffen oder seinen Willen durchzusetzen. Seine Persönlichkeitsmatrix zeichnete sich durch einen mürrischen, eigensinnigen und egozentrischen Charakter aus. Zudem war er launisch, schadenfroh und spielte gerne Streiche mit Ezra und Zeb.[7] Wenn es darauf ankam, arbeitete er aber zuverlässig mit seinen Mitstreitern zusammen und setzte sich mithilfe seines umfangreichen Arsenals an Werkzeugen selbstständig zur Wehr. Nicht zuletzt war es seinem Einsatz zu verdanken, dass die Rebellen nach langer Suche auf den Planeten Atollon stießen, um dort eine geheimen Stützpunkt zu errichten.[10]

Garazeb Orrelios („Spectre-4“)[Bearbeiten]

Garazab Orrelios, der von seinen Freunden bevorzugt Zeb genannt wurde, war der kräftige und respekteinflößende Hüne in Heras Rebellencrew. Als ehemaliges Mitglied der Ehrenwache von Lasan war Zeb ein kampferprobter Soldat, der keine Auseinandersetzung scheute. Er trug stets ein Bo-Gewehr mit sich, die traditionellen Waffe der Ehrenwache von Lasan, die sowohl Blastergewehr als auch Schlagstock war. Trotz seiner kräftigen Statur besaß Zeb ein gemütvolles Wesen und besaß ein großes Einfühlungsvermögen. Er setzte sich für die Schwachen ein, da er am eigenen Leib erfahren musste, was es heißt, alles zu verlieren. Imperiale Streitkräfte hatten auf Zebs Heimatwelt Lasan ein Massaker angerichtet und T-7-Ionendisruptoren eingesetzt, um ein Großteil der Bevölkerung zu töten. Neben schweren Verwüstungen führte diese auch zur fast vollständigen Ausrottung der Spezies der Lasat. Aus der Trauer wegen des Verlustes seiner Heimatwelt erwuchs eine Entschlossenheit, sich gegen die Herrschaft des Imperiums aufzulehnen und jenen zu helfen, die Hilfe nötig hatten. Aus diesem Grund schloss er sich der Rebellencrew von Hera Syndulla an und wurde ein Teil der Bordmannschaft der Geist. Zeb war ungestüm, leicht reizbar und verlor schnell die Fassung, insbesondere gegenüber Ezra, den er anfangs überhaupt nicht als Teil der Gruppe akzeptieren konnte. Mit der Zeit entwickelte sich aber eine Freundschaft zwischen den beiden, was aber nichts daran änderte, dass sie sich immer wieder Streiche spielten und einander hänselten.[7] Gleichzeitig war Zeb auch verständnisvoll und einfühlsam. Seine Toleranz ging sogar soweit, dass er kurzzeitig mit dem imperialen ISB-Agenten Kallus, der auch am Massaker von Lasan beteiligt war, zusammenarbeitete, um mit vereinten Kräften einer Notlage auf dem Mond von Geonosis zu entgehen.[11]

Sabine Wren („Spectre-5“)[Bearbeiten]

Sabine Wren war die selbstbewusste mandalorianische Sprengstoffexpertin innerhalb von Hera Syndullas Rebellencrew. Ihre Karriere begann sie als Kadettin an der imperialen Akademie auf Mandalore. Ihr Verständnis von richtig und falsch war allerdings nicht mit Palpatines Neuer Ordnung vereinbar, weswegen sie noch während ihrer Ausbildung dem Imperium entsagte und sich fortan als unabhängige Kopfgeldjägerin durchschlug. In dieser Zeit lernte sie Ketsu Onyo kennen, die ebenfalls als Kopfgeldjägerin tätig war und mit der sie eine Zeit lang zusammenarbeitete. Nachdem sich Ketsu der Kopfgeldjäger-Gilde anschloss, trennten sich die Wege der beiden wieder, da Sabine weiter unabhängig bleiben wollte. Als Mandalorianerin hatte Sabine eine starkes Ehrgefühl und Pflichtbewusstsein. Solange sie selbst davon überzeugt, für die richtige Sache zu kämpfen, folgte sie Befehlen bedingungslos.[12] Nachdem sie sich der Mannschaft des Rebellen-Transporters Geist angeschlossen hatte, musste sie sich erst daran gewöhnen, nicht in Hera Geheimnisse rund um ihre Verbindung zum militärisch organisierten Rebellennetzwerk und ihrem mysteriösen Informanten „Fulcrum“ eingeweiht zu werden.[13] Mit ihrem Wissen um die mandalorianische Kultur und dem imperialen Militär war sie der Crew eine wichtige Verbündete im Kampf gegen das Imperium. Sie hatte eine besondere Vorliebe für expressionistische Kunst mit auffälligen Farben, was sich nicht nur auf ihre eigene Rüstung sondern auch auf die Gestaltung des Innenraums der Geist auswirkte. Zudem kombinierte sie ihre künstlerische Ader mit ihrer Tätigkeit als Sprengstoffexpertin, sodass sie in vielen Missionen aufwändig gestaltete und farbenfrohe Explosionen zur Schau stellte.[7] Sabines Bereitschaft, auf Ungerechtigkeiten Vergeltung folgen zu lassen, stand im Gegensatz zu der von Kanan Jarrus vertretenen Jedi-Mentalität. Ihre unterschiedliche Herangehensweise wurde besonders während einer Mission auf dem dritten Mond von Concord Dawn deutlich.[14]

Ezra Bridger („Spectre-6“)[Bearbeiten]

Ezra Bridger lebte als Straßenjunge und Taschendieb auf Lothal, ehe er auf Heras Crew stieß und sich dieser anschloss. Bereits im Alter von sieben Jahren musste der Junge lernen, für sich selbst zu sorgen, da seine Eltern aufgrund der Verbreitung antiimperialer Untergrundnachrichten des Verrats bezichtigt und festgenommen worden waren. Er war stark in der Macht und nutzte diese natürliche Begabung instinktiv, um während seiner Beutezüge gefährlichen Situationen zu entgehen. Sein Leben am Rande der Gesellschaft führte dazu, dass er nur wenige Freundschaften knüpfte und die meiste Zeit als Einzelgänger verbrachte. Erst als er auf die Rebellen stieß, lernte Ezra eine völlig neue Seite von sich kennen und begann unter Kanan Jarrus eine Jedi-Ausbildung, um mit der Macht vertraut zu werden. Das Training war sowohl für den Schüler als auch für den Lehrmeister ein langwieriger Prozess der Selbstfindung. Einerseits hatte Kanan seine eigene Jedi-Ausbildung nie ganz abgeschlossen und war selbst noch unsicher, die uralten Werte und Traditionen der Jedi angemessen zu vermitteln. Andererseits mangelte es Ezra aufgrund seines bisherigen Lebens auf der Straße an Konzentrationsfähigkeit und der nötigen Selbstdisziplin. Die Crew der Geist sah der Junge als eine Ersatzfamilie an, die er schon bald nicht mehr missen wollte. Im Laufe der gemeinsamen Abenteuer entwickelte sich Ezra zu einem furchtlosen Mitstreiter, der sich mit ganzer Kraft für die Sache der Rebellion einsetzte und Heras Ziel ambitioniert mitverfolgte.[7] Während seiner Jedi-Ausbildung entwickelte er zudem eine besondere Verbindung zur Natur, sodass er in der Lage war, durch die Macht mit wilden Tieren in Kontakt zu treten und sie zu zähmen.[15]

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Noch bevor sich die spätere Crew der Geist zusammen schloss, war die Twi’lek Hera Syndulla mit ihrem Schiff, der Geist bereits in Rebellenaktivitäten verstrickt. 11 Jahre vor der Schlacht von Yavin reiste sie in das Gorse-System, wo sie sich mit einem Informanten treffen wollte. Im Zuge dieser Mission lernte sie Kanan Jarrus kennen, der sich ihr anschloss. Gemeinsam verhinderten sie den Plan des imperialen Würdenträgers Denetrius Vidian, den Mond Gorses, Cynda, zu zerstören, um den gesamten Bestand an Thorilidium abzubauen. Jarrus begleitete sie in der Geist, als sie anschließend das System wieder verließ.[9] In den nächsten Jahren fanden sie einige weitere Verbündete wie der Lasat Garazeb Orrelios, dessen Heimatwelt vom Imperium entvölkert worden war,[2] und die junge Mandalorianerin Sabine Wren, die von der Imperialen Akademie auf Mandalore geflohen war.[13][6] Eines Tages überfielen Syndulla und Jarrus mit der Geist einen imperialen Konvoi, doch ihr Ziel entpuppte sich als Falle.[16] Als sie flüchteten, wurden sie von vier TIE-Jägern verfolgt, die ihre Schilde und das Kommunikationssystem zerstörten, bevor es ihnen mit Hilfe von Chopper gelang, die imperialen Sternenjäger zu zerstören und in den Hyperraum zu entkommen.[17]

Ein neues Mitglied[Bearbeiten]

Die Rebellen verteilen Lebensmittel in Tarkintown

Fünf Jahre vor der Schlacht von Yavin operierten die Rebellen von dem Planeten Lothal im Äußerer Rand aus, wo sie mit der Geist trotz der imperialen Präsenz auf dem Planeten regelmäßig Zuflucht suchten konnten.[6] Dabei knüpften sie Kontakte in der einheimischen Bevölkerung, so etwa mit dem Schwarzmarkthändler Cikatro Vizago, für den sie bisweilen Aufträge erledigten, und Old Jho, einen ithorianischen Händler, der sie unterstützte.[18] So führten sie einen Anschlag auf einen Landeplatz in der Hauptstadt durch, bei der Wren den Landeplatz und mehrere TIE-Jäger mit einem Sprengsatz zerstörte.[3] Orrelios geriet mit einigen Sturmtruppen aneinander, die einen Straßenhändler schikanierten, woraufhin er einen ganzen Trupp Sturmtruppler ausschaltete und bei dem Feuergefecht ebenfalls einen TIE-Jäger zerstörte.[19] Schließlich planten sie einen Überfall auf eine imperiale Lieferung, die aus Lebensmitteln und Waffen bestand und in Lothals Hauptstadt mit Düsenschlitten transportiert wurde. Nachdem Wren mit einem Sprengsatz Verwirrung gestiftet hatte, hielt Jarrus mit seinem Gleiter die fliehenden Düsenschlitten auf und überwältigte mit der Hilfe von Orrelios die Sturmtruppen. Bevor sie mit den imperialen Düsenschlitten verschwinden konnten, mischte sich jedoch der Straßenjunge Ezra Bridger ein und stahl einen der drei Düsenschlitten, woraufhin Jarrus und Orrelios ihn verfolgten. Zwar gelang es ihnen nicht, den Jungen aufzuhalten, doch nachdem sie sich von der Geist hatten abholen lassen, konnten sie ihn einholen und vor einem imperialen TIE-Jäger retten, woraufhin sie ihn mit der letzten Kiste an Bord nahmen.[1]

Die Crew hiflt den Wookiees

Sie verließen Lothal und sprangen in den Hyperraum, um kurz darauf mit geänderter Transpondersignatur den Planeten wieder anzufliegen. Sie landeten nahe Tarkintown, wo sie die Bewohner mit den Lebensmitteln versorgten und die Waffen an Vizago übergaben. Dieser bot Syndulla und Jarrus im Gegenzug Informationen über einen Transport von Wookiee-Sklaven an. An Bord der Geist entdeckten die beiden Bridger, der das Lichtschwert und ein Holocron von Jarrus gefunden hatte. Während er sich das Lichtschwert aushändigen ließ, ließ Jarrus zu, dass Bridger das Holocron an sich nahm, da er die Macht bei ihm gespürt hatte und den Jungen mit dem Holocron prüfen wollte. Die Crew entschied sich, den Wookiee-Transport abzufangen und fing das imperiale Schiff an den von Vizago gelieferten Koordinaten ab. Ein Enterkommando bestehend aus Chopper, Orrelios, Jarrus und Sabine Wren drang in das Schiff ein, als ein imperialer Sternenzerstörer eintraf. Als Syndulla erkannte, dass es sich um eine Falle handelte, schickte sie Bridger an Bord des Transporters, um die restliche Crew zu warnen, da die Kommunikation gestört wurde. Obwohl der ISB-Agent Kallus Sturmtruppen an Bord des Schiffes führte, gelang es den Rebellen, die Geist zu erreichen und zu entkommen. Einzig Bridger wurde von Kallus gefangen genommen, weshalb sich Syndulla, Jarrus und Chopper für eine Rettungsaktion aussprachen. Es gelang Syndulla, die Geist unbemerkt bis in einen der Hangarbuchten des Sternenzerstörers zu steuern, wo der Rest der Crew von Bord ging. Bridger hatte sich allerdings bereits selbst aus seiner Zelle befreit und stieß unweit des Hangars zu ihnen, woraufhin sie mit der Geist entkamen. Da der Junge außerdem den tatsächlichen Aufenthaltsort der Sklaven herausgefunden hatte, reiste die Crew der Geist nach Kessel, wo sie die Wookiees in einem Scharmützel mit den Imperialen befreiten und an Bord nahmen. Nachdem sie Kessel wieder verlassen hatten, trennten sie sich von den Wookiees, die ihnen allerdings ihre Unterstützung zusagten, sollten sie diese benötigen. Nachdem die Geist nach Lothal zurückgekehrt war, suchte Jarrus das Gespräch mit Bridger, der in seiner Gefangenschaft tatsächlich das Holocron geöffnet hatte. Er bot ihm an, sich der Crew anzuschließen und Unterricht in der Nutzung der Macht zu erhalten. Bridger entschied sich schließlich, das Angebot anzunehmen, und erhielt ein Quartier in der Geist.[1]

Waffendiebstahl und Befreiung einer Jedi[Bearbeiten]

Die Crew der Geist diskutiert über das Jobangebot von Vizago.

Da der Crew mit der Zeit das Geld ausging, akzeptierte sie einen weiteren Auftrag für Vizago, der sie nach Garel, einem Planeten in der Nähe von Lothal, führte. Dort plante die imperiale Abgeordnete Maketh Tua eine Waffenlieferung des aqualishanischen Händlers Amda Wabo zu kaufen, welche die Crew der Geist in ihren Besitz bringen sollte. Während Syndulla mit der Geist nach Garel flog, reisten die restlichen Rebellen mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Planeten, sodass sie Maketh Tua, die im selbsen Shuttle reiste, mit Falschinformationen versorgen konnten. Dies verschaffte ihnen nach ihrer Ankunft ein Zeitfenster, um die Waffenlieferung an Bord der Geist zu schaffen, während Tua zur falschen Landebucht ging. Obwohl Tua ihren Plan schließlich erkannte und den Diebstahl der Waffen noch zu verhindern versuchte, gelang ihnen die Flucht. Auf dem Rückweg nach Lothal entdeckten sie, dass zwei imperiale Droiden an Bord der Geist gelangt waren, die sie vorerst an Bord behielten. Uneinigkeit entstand jedoch über ihr weiteres Vorgehen mit den Waffen, bei denen es sich um T-7-Ionendisruptoren handelte. Orrelios wollte ide Ladung nicht weiterverkaufen, da es Disruptoren gewesen waren, mit denen das Imperium seine Spezies beinahe ausgerottet hatte, allerdings wurde er von Jarrus und den anderen Mitgliedern überstimmt. Als jedoch während der Übergabe der Ware an Vizago imperiale Truppen erschienen, floh der Schwarzmarkthändler mit einem Teil der Ladung, sodass die Crew der Geist die restlichen Disruptoren verteidigen musste. Sie entkamen, nachdem sie die Disruptoren überladen und als Sprengsatz gegen die Imperialen verwendet hatten, wobei Orrelios im Kampf mit dem ISB-Agenten Kallus verletzt worden war. Er erholte sich jedoch, und die Crew konnte ihren Verlust durch die Rückgabe der beiden Droiden an den Senator Bail Organa wettmachen, der sie großzügig entlohnte.[2] In der Folgezeit kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Bridger und Orrelios, die sich ein Quartier an Bord der Geist teilten. Als ein solcher Streit eskalierte, verwies Syndulla sie des Schiffes und befahl ihnen, in der Stadt Kothal Einkäufe zu erledigen. In der Stadt gerieten die beiden in einen Konflikt mit Imperialen, in dessen Verlauf Orrelios einen TIE-Jäger kaperte und zur Flucht nutzte. Allerdings entdeckten sie auf dem Rückweg zur Geist einen Konvoi von imperialen Truppentransportern, die sich von einer zerstörten Farm entfernten, dessen Besitzer Bridger kannte. Daher unternahmen sie ein Rettungsmanöver und befreiten die Farmer, bevor sie ihre Flucht mit dem TIE-Jäger fortsetzten und ihn bei einer Bruchlandung zerstörten, bevor sie zur Geist zurückkehrten.[20]

Die Crew plant die Rettungsaktion auf Stygeon

Als sie allerdings eine Botschaft hörten, laut der im Stygeon-System die Jedi-Meisterin Luminara Unduli gefangen gehalten wurde, entschied sich die Crew, eine Befreiungsaktion in das Hochsicherheitsgefängnis zu riskieren. Dafür flogen sie Stygeon Prime mit der Phantom, einem kleinen Angriffsshuttle der Geist, an. Während Syndulla im Shuttle blieb, um ihnen eine Fluchtmöglichkeit offen zu halten, drang die restliche Crew über eine kleine Plattform in den Komplex ein. Nachdem sich Wren in das Netzwerk gehackt hatte, mussten sie allerdings feststellen, dass ihre Daten über Undulis Zelle nicht korrekt gewesen waren, weshalb sie auf einen Alternativplan ausweichen mussten. Als sie die Ebene erreichten, in der sich die Jedi befinden sollte, blieben Wren und Orrelios zur Deckung ihres Rückweges zurück, während Jarrus mit Bridger die Zelle aufsuchte. Dort stellte sich jedoch heraus, dass die Jedi bereits tot war, nur ihr Sarkophag und ein Hologramm der Jedi befanden sich in der Zelle. Allerdings wurden sie vom Inquisitor erwartet, der Jarrus in einen Lichtschwertkampf verwickelte. Erst als Bridger einen Sprengsatz einsetzte, fanden sie die Möglichkeit zur Flucht und stießen mit den anderen zusammen, die sich um die anrückende Sturmtruppen gekümmert hatten. Da dabei jedoch ihr eigentlicher Fluchtweg versperrt worden war, flohen sie, verfolgt vom Inquisitor, zur Hauptlandeplattform, obwohl diese gut gesichert war. Als sich die Sicherheitstore der Einrichtung schlossen, wurde der Inquisitor von ihnen getrennt, was Jarrus und seinem Schüler die Zeit verschaffte, die Tore zur Landeplattform mit der Macht zu öffnen. Auf der Plattform kam ihnen Syndulla mit der Phantom zur Hilfe, die von einigen Tibidees verfolgt wurde. Während die Tiere Verwirrung stifteten, entkamen die Rebellen an Bord der Phantom und kehrten auf die Geist zurück, bevor sie das System verließen.[21]

Weitere Einsätze[Bearbeiten]

Die Geist entkommt der Explosion des Kyberkristalls

Sie kehrten nach Lothal zurück, wo Syndulla und Jarrus Informationen über einen wichtigen imperialen Transport erhielten, mit dem ein großer Kyberkristall transportiert werden sollte. Um die Informationen über die Route des Transportes dekodieren zu können, benötigten sie jedoch einen Decodierer, wofür sich Bridger als Kadett an die imperiale Akademie einschrieb. Nachdem er einige Trainingseinheiten absolviert hatte, konnte er das Vertrauen des Kadetten Zare Leonis gewinnen. Da Leonis dem Imperium ohnehin kritisch gegenüberstand, seitdem seine Schwester auf der Akademie verschwand, half er ihm, einen Decodierer aus dem Büro des Agenten Kallus zu entwenden. Bridger übergab den Decodierer an Chopper, der sich ebenfalls in die Akademie einschleusen konnte, wich jedoch vom Plan ab, indem er selbst zurückblieb, um dem Kadetten Jai Kell zur Flucht zu verhelfen, der das Interesse des Inquisitors geweckt hatte. Orrelios und Wren hielten sich daraufhin außerhalb der Akademie in Bereitschaft, um ihm bei seiner Flucht zu helfen. Unterdessen hatten Syndulla und Jarrus die imperialen Daten entschlüsselt und waren mit der Geist aufgebrochen, um den Transport abzufangen. Sie zerstörten den Transporter mit dem Kyberkristall, woraufhin der Rest des Konvois bei der Explosion zerstört wurde. Die drei Kadetten übernahmen einen Allterrain-Personentransporter und gelangten an Bord des Kampfläufers vor das Tor der Akademie, wo die anderen beiden Rebellen ihnen Feuerschutz gaben. Während Bridger und Kell mit den anderen flohen, blieb Leonis zurück, um weiter Informationen an der Akademie zu sammeln. Die Crew der Geist brachte Kell und seine Mutter in Sicherheit vor den Imperialen[22] und wandte sich weiteren Missionen zu. Nach einer solchen Mission wurden Syndulla, Bridger und Wren von imperialen TIE-Jägern überrascht, die ihren Informationen zufolge dort keine solche Präsenz hätten zeigen dürfen. Zwar entkamen sie mit der Phantom, doch zweifelte Wren an der Zuverlässigkeit ihrer Informationen und forderte von Syndulla, ihrem nächsten Treffen mit ihrer Kontaktperson beiwohnen zu können. Obwohl das der Arbeitsweise ihrer Gruppe zuwider lief, nach der nur Syndulla und Jarrus als Anführer die Informationen erhielten, um das Risiko bei einer Verhaftung zu verringern, erlaubte Syndulla ihr, sie bei ihrem nächsten Flug zu begleiten. So begaben sie sich nach Fort Anaxes, einem verlassenen Stützpunkt in einem Asteroidenfeld, wo Syndullas Kontaktperson Versorgungsgüter für sie zurückgelassen hatte. Allerdings wurden sie auf dem Stützpunkt von den dort lebenden Fyrnocks angegriffen und konnten den Asteroiden nicht verlassen, da die Phantom von ihrem vorangegangenen Einsatz defekt war. Da sich die Fyrnocks nur in der Dunkelheit aus dem Stützpunkt hervor trauten, die nur kurzzeitig durch den Schatten vorbeifliegender Asteroiden entstand, konnten sich die beiden Rebellinnen der Tiere mithilfe von Sprengfallen aus Rhydonium erwehren, bis die Geist eintraf und sie rettete.[13]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]